DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Promotion, PHD & DBAFH-Promotion

Immer mehr Promotionen von Fachhochschulabsolventen

Ergebnisse einer aktuellen Befragung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zeigen, dass immer mehr Fachhochschulabsolventen promovieren und dass die Zahl der erfolgreich abgeschlossenen Promotionen steigt.

Gebäuder der FH / Hochschule Bochum

Immer mehr Promotionen von Fachhochschulabsolventen
Bonn, 09.09.2009 (hrk) - Ergebnisse einer aktuellen Befragung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zeigen, dass immer mehr Fachhochschulabsolventen promovieren und dass die Zahl der erfolgreich abgeschlossenen Promotionen steigt. »Exzellente Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen müssen die Möglichkeit zur Promotion erhalten, auch wenn sie sich zunächst für einen anderen Weg entschieden haben. Unsere Zahlen belegen, dass dies in den zwölf Jahren, in denen wir unsere Befragungen durchführen, immer besser gelingt«, kommentierte HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel die Ergebnisse. »In den Ingenieur- und den Naturwissenschaften sind die FH-Absolventen besonders erfolgreich.« Dies zeige, wie wichtig es sei, Forschungskooperationen und gemeinsame Graduiertenförderung zwischen Universitäten und Fachhochschulen zu intensivieren.

Mit der neuen Studienstruktur stellen sich neue Fragen: Master-Absolventen beider Hochschultypen sind grundsätzlich unmittelbar zur Promotion berechtigt. »Diese neuen Strukturen kommen in den aktuellen Befragungsergebnissen kaum zum Tragen, weil die Zahl der Absolventinnen und Absolventen noch gering ist«, sagte HRK-Präsidentin Wintermantel. In einigen Fällen werden die Anträge von FH-Masterabsolventen auf Zulassung noch einer besonderen Prüfung unterzogen, insbesondere dort, wo die Promotionsordnungen noch nicht an die neue Abschlussstruktur angepasst sind oder wo das Promotionsfach keine genaue Entsprechung im Fächerspektrum der Fachhochschulen hat. »Hier wird sich die Praxis noch an die Neuerungen im Hochschulbereich anpassen müssen«, erklärte Wintermantel.

In die Erhebung wurden 138 promotionsberechtigte Hochschulen mit insgesamt 777 Fakultäten bzw. Fachbereichen einbezogen. 104 Hochschulen beantworteten die Umfrage. Insgesamt liegen Antworten aus 624 (80  Prozent) Fakultäten bzw. Fachbereichen vor.

Download der Befragungsergebnisse [PDF, 30 KB]
http://www.hrk.de/de/download/dateien/PM_Promotion_FH-Absolventen.pdf





 

Im Forum zu FH-Promotion

13 Kommentare

Dr. an der FH, Sonderregelung Promotionsrecht

WiWi Gast

Ich glaube ein zentraler Punkt ist, dass wir immer mehr Akademiker (hier meine ich selbst verständlich auch die Bachelor) wollen oder brauchen. Wenn die Uni das Maß der Dinge ist, muss als nächstest ...

7 Kommentare

Dr. an einer Fh machen

WiWi Gast

man könnte auch praxisorentiert forschen. Was weiß ich dr der angewandten wirtschaftswissenschaften! Viele Promotionen an der Uni kann man nämlich nie in die Praxis umsetzen , weil sie einfach weltfre ...

5 Kommentare

Promotionsrecht für Fachhochschulen (Dr. FH ??)

WiWi Gast

Dottore ist die Anrede für einen mit Laurea (Bachelor) in Italien. Dann gibts noch den Dottore Magistrale (Master) und dottore di ricerca ist wie ein PhD.

4 Kommentare

Promotion

WiWi Gast

red mal mit dem prof deines vertrauens.. offiziel läufts über uni (dr-vater), inoffiziel wirst du vom fh-prof betreut.. gute beziehungen der "beiden" dr-vater vorausgesetzt

7 Kommentare

Quereinstieg als Data Scientist machbar?

Pitar

Vielen vieln Dank für eure Antworten. Ihr habt mich echt beruhigt. Manchmal ist es nicht leicht, sein Profil und den Markt richtig einzuschätzen. Ich bin leider auch eher risikoavers. Aber ich werde d ...

1 Kommentare

Erfolgsbeteiligung für Doktoranden in der Automobilbranche?

WiWi Gast

Hallo zusammen, mich würde gerne interessieren, ob die Leute, die bei einem Automobilbauer eine Industriepromotion durchführen, auch eine Mitarbeitererfolgsbeteiligung oder Weihnachtsgeld erhalten: ...

1 Kommentare

wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in gesucht

luca_s

An der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin ist eine Stellen als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in am Fachgebiet Supply Chain & Operations Management zu besetzen. Details der Stellenausschre ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema FH-Promotion

Weiteres zum Thema Promotion, PHD & DBA

Die Graduation Cap mit Weltkarte im Hintergrund

Forschungsstudium - Master of Business Research

Der Studiengang “Betriebswirtschaftliche Forschung” (MBR - Master of Business Research) ist ein postgraduales Studium an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilans-Universität München (LMU). Es ist kein MBA Programm. Dieses viersemestrige Studium zielt darauf ab, Studierende mit der methodologischen Basis für hochqualitative betriebswirtschaftliche Forschung auszustatten. Das »Business Research« Postgraduiertenstudium soll dazu befähigen, in der betriebswirtschaftlich orientierten Forschung innerhalb und außerhalb der Hochschulen tätig zu sein. Der Master of Business Research (MBR) dient Doktoranden an der LMU zur Vorbereitung von Dissertationen.

Deutscher Studienpreis 2016

Deutscher Studienpreis 2016 für Dissertationen

Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung exzellente junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen aus, deren Forschung sich durch einen hohen gesellschaftlichen Nutzen auszeichnet. Der Deutsche Studienpreis ist eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland. Vergeben werden Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro, darunter drei Spitzenpreise mit jeweils 25.000 Euro. Einsendeschluss ist der 1. März 2016.

Silberne Damenschuhe.

Immer mehr Frauen promovieren

Die enormen bildungs- und forschungspolitischen Anstrengungen von Bund und Ländern zahlen sich aus. Der Anteil der Hochqualifizierten an der deutschen Bevölkerung ist seit 2001 deutlich angestiegen: von 10,5 Prozent auf 13,2 Prozent in 2011. Insbesondere Frauen nutzen vermehrt ihre Bildungschancen. Dies zeigt sich auch auf der Ebene der Promotionen.

Beliebtes zum Thema Karriere

Ein schwarzer Kompass mit einem weißen Zifferblatt und grünen Richtungsanzeigern.

Moderne Managementtechniken sichern Unternehmenserfolg

Die aktuellen Managementtechniken sind meist langfristige Wachstumsstrategien. In Deutschland sind Kundenmanagement, Outsourcing und Benchmarking die meistgenutzten Managementinstrumente. Neue Werkzeuge wie Big-Data-Analyse oder die digitale Transformation werden von deutschen Managern seltener als in anderen Ländern eingesetzt. Eine wachsende Komplexität, Cyber-Attacken und die abnehmende Kundenloyalität sind weltweit große Herausforderungen.

Frau, Boss, Chefin, Führungskraft, Managerinnen,

Führungskräfte-Monitor 2017: Mehr Managerinnen jedoch mit Gehaltsnachteil

Der Frauenanteil unter den Führungskräften ist in den Jahren von 1995 bis 2015 um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell nimmt der Frauenanteil bei den Führungskräften allerdings nur noch langsam zu. Der Gehaltsnachteil von Managerinnen beträgt durchschnittlich 23 Prozent, so der „Führungskräfte-Monitor 2017“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

New-York, Freiheitsstatur,

CEO Challenge 2017: Die Sorgen der Chefs

Die unsichere politische Lage rund um den Globus ist aus Sicht deutscher Unternehmen derzeit die größte Herausforderung. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage von IW Consult und The Conference Board hervor. Sorgen vor einer globalen Rezession sind bei hiesigen Managern dagegen weniger verbreitet als in anderen Ländern.

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Markus Thomas Münter

Professor des Jahres 2016: Volkswirt Markus Thomas Münter siegt in Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. Markus Thomas Münter von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gewinnt im Rennen um den Titel "Professor des Jahres 2016" in den Wirtschaftswissenschaften. Auf den 2. Platz wurde Prof. Dr. Marcus Labbé von der Hochschule Augsburg gewählt. Platz drei belegt die Professorin für Allgemeine Betriebswirtschafslehre Michaela Hönig von der Hochschule Frankfurt.

Feedback +/-

Feedback