DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Promotion, PHD & DBAStanford

Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Hallo zusammen,

bevor ich zum eigentlichen Anliegen komme, verliere ich vielleicht kurz ein paar Sätze zu mir. Ich habe vor 2 Monaten frisch angefangen in einer Tier 1 UB zu arbeiten, nachdem ich dort im vergangenen Jahr ein Praktikum absolviert habe. Davor bin ich einen relativ normalen Weg gegangen: Bachelor (niedriger 1,x Abschluss) an deutscher Semi-Target Uni sowie nebenher Praktika, Extracurriculars, Stipendien und Ausland, im Anschluss dann Master an europäischer Target Uni und nun letzten Endes der Berufseinstieg.

Für viele hier im Forum mag das so wirken, als hätte ich es geschafft, aber sobald man einmal fest im Beruf steckt, merkt man dann doch recht schnell, dass die Karriere gerade erst losgeht und man langfristig planen muss, wo die Reise hingehen soll.

Im Zuge dessen mache ich mir bereits jetzt Gedanken, wie ich meinen Educational Leave nach 2 Jahren UB am Besten nutze und bitte um eure Einschätzungen. Konkret geht es mir darum, ob ihr einen äußerst renommierten MBA (v.a. Harvard / Stanford) einer Promotion vorziehen würdet. Aufgrund meines relativ guten Profils und eines außerordentlichen GMATs denke ich, an beiden Unis zum Interview eingeladen zu werden - ab dann muss man mal abwarten, wie die Chancen stehen, aber es schadet ja nicht, sich bereits zuvor über seine Präferenzen hinsichtlich MBA vs. Promotion klar geworden zu sein.

Zum Thema an sich: Meines Erachtens ist die Promotion hier in Deutschland weitaus angesehener. Man kann den Titel im Namen führen, es strahlt direkt Kompetenz aus und das Schreiben einer Dissertation hätte nebenher für mich persönlich auch einen gewissen akademischen Charme. Ein MBA hingegen hat hierzulande meiner Erfahrung nach (noch) nicht diese Strahlkraft und im Allgemeinen scheint mir ein MBA vor allem in den USA nur sinnvoll, wenn man im Anschluss auch in den Staaten arbeiten möchte, da sonst ein Großteil des Netzwerks nicht wirklich genutzt werden kann. Es gibt somit auf den ersten Blick nicht viele objektive Gründe, die für den MBA sprechen und dennoch fühle ich mich, als lasse ich eine Chance liegen, falls ich bspw. in Harvard angenommen werden würde und nicht hingehe. An der besten Uni der Welt zu studieren und Leute aus unterschiedlichsten Ländern und Industrien kennenzulernen, von denen später einige zu wichtigen Entscheidungsträgern in größeren Unternehmen werden, fasziniert mich einfach. Neben dieser Faszination scheinen aber alle "rationalen" Argumente für eine Promotion zu sprechen.

Soweit meine persönliche Einschätzung. Ich freue mich auf eure Einschätzungen hinsichtlich der Entscheidung Promotion vs. MBA in Harvard / Stanford!

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Rede doch mit deinen Kollegen darüber.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Sehr interessantes Thema! Würde mich auch über Einschätzungen freuen :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Kommt drauf an. Normale Beraterkarriere bzw. Industrie Exit funktioniert mit Dr. besser. Wenn du allerdings richtig hoch hinaus willst (PE, Top Karriere in den USA etc.) bist du mit H/S/W deutlich! besser aufgestellt.

Ich würde ehrlich gesagt nicht zwei mal überlegen. So nen Schmalspurdoktor kannst du immer noch machen irgendwann...

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Mach den MBA in Harvard etc. (Wharton ist auch nicht zu vernachlässigen) der Spirit ist ein ganz anderer als bei einer Promotion. Allein schon wegen dem Namen "Harvard" im Lebenslauf. Harvard hat weltweit ein ausgezeichnetes Netzwerk, nicht nur in den USA.
Dort herrscht außerdem ein ganz besonderer Unternehmergeist. (bilde mir ein mehr als 70% der MBA Absolventen werden in ihrem Leben Unternehmerisch tätig)

Go for Harvard. Promotion kannst du dann immer noch später machen.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Der Name Harvard im Lebenslauf hat eine deutlich höhere Strahlkraft als der Dr. vor dem Namen!

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Beraterpromotion oder richtige Promotion? die Frage musst du dir auch stellen

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Was kostet denn so ein MBA in Harvard und wer zahlt das?

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Lounge Gast schrieb:

Der Name Harvard im Lebenslauf hat eine deutlich höhere
Strahlkraft als der Dr. vor dem Namen!

Leider steht er nicht auf der Visitenkarte und du wirst dich wohl kaum vorstellen mit "Herr XY, Harvard MBA". Es bekommt also kaum wer mit. Den Dr. schon.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Ich denke Du hast es schon selbst gut zusammengefasst. In Deutschland nutzt Dir der Dr. sicher mehr - Bedeutung nimmt zwar ab, aber es haben z.B. noch immer knapp die Hälfte aller DAX-Verstände einen Dr. vorm Namen (waren vor ein paar Jahren waren es noch deutlich über 50%). Mit einem MbA können hier nach wie vor viele nicht viel anfangen.

Falls Du mit dem Gedanken spielst mal in Ausland zu gehen (vor allem Richtung IB, PE, VC, ?) ist es genau andersrum - vor allem im angelsächsischen Raum gilt der Dr. (bzw. Ph.D.) als sehr akademische Qualifikation und bringt Dir in der Wirtschaft keinen Vorteil. Mit einem MbA von einer Top-Uni hingegen zeigst Du, dass Du zu den Top-Leuten gehörst und zwar schon, weil Du es da rein geschafft hast. Auch in Asien (Hongkong, Singapur) stehen Dir damit alle Türen offen.

Insofern: Hängt von Deiner Lebensplanung ab - wenn Du Dax-Führungskraft werden willst mach den Doktor, wenn Du Dich eher als Hedgefond-Manager in New York, London oder Singapur siehst den MbA.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Natürlich kannst du "MBA" hinter deinen Namen schreiben. "HArvard MBA" klingt dagegen schon absolut lächerlich.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Der Name Harvard im Lebenslauf hat eine deutlich höhere
Strahlkraft als der Dr. vor dem Namen!

Leider steht er nicht auf der Visitenkarte und du wirst dich
wohl kaum vorstellen mit "Herr XY, Harvard MBA". Es
bekommt also kaum wer mit. Den Dr. schon.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Wie wärs mit PhD in Harvard? Oder LSE wenns schneller gehen muss?

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Ich wollt es gerade schreiben.

Die Frage aus dem Thread-Titel beantwortet sich so doch eigentlich fast von selbst.

Lounge Gast schrieb:

Wie wärs mit PhD in Harvard? Oder LSE wenns schneller gehen
muss?

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Hallo zusammen,

hier der TE, vielen Dank erstmal für die ganzen Beiträge. Ich möchte im Folgenden nochmal auf einige Dinge eingehen:

  • Zwischen einer "Beraterpromotion" und einer "richtigen Promotion" werde ich hier nicht differenzieren. Das ist meines Erachtens ein Konstrukt von ewigen Doktoranden, die 5 oder mehr Jahre für ihre Promotion brauchen und sich dann auf den Schlips getreten fühlen, wenn sie sehen, dass es manche Berater (auch dank finanzieller Unterstützung) dann innerhalb von 2 Jahren schaffen.

  • Die Kosten des MBAs würde ich für diese Diskussion mal ausklammern, da meine UB hier ein sehr attraktives Angebot hat und die von mir zu tragenden Kosten für mich sekundär wären. Wen es aber wirklich interessiert, der findet auf der Homepage von Harbard / Stanford gute Kostenzusammenstellungen.

-Manche führen in Deutschland den MBA auf der Visitenkarte an, dann aber in jedem Fall ohne den Namen der Uni. Da liegt ja auch das grundlegende Problem. Ein MBA per se ist absolut nichts besonderes und definiert sich überhaupt erst durch die Selektivität und den Ruf des Programms. Daher ist ohne weitere Kenntnisse der Umstände der Dr. erstmal beeindruckender als der MBA, da man beim MBA im ersten Moment nicht davon ausgeht, dass er an dem 1% der besten Unis absolviert wurde.

  • Die Unterscheidung zwischen Industrie und IB, PE, VC etc. erscheint mir sinnvoll, ebenso wie die Unterscheidung zwischen Deutschland und Ausland. Im Endeffekt dürfte es hier wirklich stark auf die individuelle, weitere Karriereplanung ankommen und hier muss ich sagen, dass ich mir einfach noch nicht sicher bin, wo die Reise in 5 Jahren hingehen soll.

Vielen Dank erstmal für euren Input, freue mich über jeden weiteren Beitrag!

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

PhD Programme sind den meisten Beratern zu lang für den Educational Leave.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Es macht keinen Sinn nach einem BWL Master einen MBA zu machen. Da lernst du nichts Neues, im Gegensatz zu den Bachelor Absolventen, die teilweise aus einem anderen Fachgebiet kommen.
Ein PhD macht nur Sinn, wenn du wirklich in die Forschung und Lehre willst. Daher würde ich zu einem normalen Doktor in Deutschland raten.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

"Beraterpromotion" ist sehr wohl ein unterschied.
oder denkst du das ein Dr. von Harvard genausoviel Wert ist wie einer von noname Deutscher uni

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Den MBA machst Du nicht, um da was zu lernen. Den machst Du, damit Du Dir Harvard (o.ä.) in den Lebenslauf schreiben kannst, so dass Dich jede Beratung, Investmentbank und Private Equity Firma dieser Welt zumindest mal zum Interview einlädt und wegen des Alumni-Netzwerkes.

Lounge Gast schrieb:

Es macht keinen Sinn nach einem BWL Master einen MBA zu
machen. Da lernst du nichts Neues, im Gegensatz zu den
Bachelor Absolventen, die teilweise aus einem anderen
Fachgebiet kommen.
Ein PhD macht nur Sinn, wenn du wirklich in die Forschung und
Lehre willst. Daher würde ich zu einem normalen Doktor in
Deutschland raten.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

"Beraterpromotion" ist sehr wohl ein unterschied.
oder denkst du das ein Dr. von Harvard genausoviel Wert ist wie einer von noname Deutscher uni"

Ich möchte jetzt nicht anfangen, hier im Thread über die Wertigkeit (die man ja auch erstmal definieren müsste) von deutscher Promotion ggü. Harvard PhD zu diskutieren, denn wie du oben lesen kannst, ist das nicht Teil dieses Threads. Meine eigene Erfahrung aus verschiedenen Praktika und meinem ersten Case als fester Mitarbeiter ist, dass es in der Außenwahrnehmung niemande interessiert, wo oder worüber du promoviert hast. Das ist in der akademischen Welt berechtigerweise anders, aber darüber reden wir hier nunmal nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Sein MBA in Harvard wird sicher nicht Schwerpunktmäßig von den Inhalten leben, sondern von der Exklusivität (Kosten, Zugang) und dem entstehenden Netzwerk (Harvard als Institution, Kommilitonen).

Auch wenn der MBA in Harvard die interessantere Story (auch für Deine eigene Entwicklung) ist, macht daher vermutlich der Dr. in Deutschland hinsichtlich Strahlkraft mehr Sinn. Wenn Du Dir hingegen eine Tätigkeit im Ausland (insb. USA wg. Netzwerk) vorstellen kannst, zeigt das Pendel Richtung MBA.

Seine Frage hat sich der TE somit eigentlich schon selbst beantwortet. Wie so oft in diesem Forum folgen seinem Beitrag dann zumeist weniger qualifizierte Kommentare, wie der zitierte.

Wäre schön, wenn uns der TE ein wenig an seinem interessanten Karriereweg teilhaben lässt.

Lounge Gast schrieb:

Es macht keinen Sinn nach einem BWL Master einen MBA zu
machen. Da lernst du nichts Neues, im Gegensatz zu den
Bachelor Absolventen, die teilweise aus einem anderen
Fachgebiet kommen.
Ein PhD macht nur Sinn, wenn du wirklich in die Forschung und
Lehre willst. Daher würde ich zu einem normalen Doktor in
Deutschland raten.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Lounge Gast schrieb:

Natürlich kannst du MBA hinter deinen Namen
schreiben. HArvard MBA klingt dagegen schon
absolut lächerlich.

Ja ok dann hasts hinter deinem Namen stehen. Aber wenn du im Meeting vorgestellt wirst als Herr XY und neben wir wird Frau Dr. Z vorgestellt klingt das halt anders.

Außerdem, wie der TE selbst schon geschrieben hat, ist ja nicht der MBA selbst das besondere sondern die Uni - wenn du die nicht dazu schreibst bringt dir der "Glanz von Harvard" erstmal recht wenig.

Ich denke eigentlich wurde alles gesagt, es kommt auf die weitere Karriereplanung an.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Warum überlegst du denn nicht für deine Promotion eine deutsche Uni zu wählen, welche Harvard als Partneruniversität hat und Programme für Doktoranden führt? Hierdurch könntest du sowohl deinen Dr. erwerben, als auch Harvard in deinen Lebenslauf schreiben.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Welche deutsche Uni hat denn so ein Programm?

Lounge Gast schrieb:

Warum überlegst du denn nicht für deine Promotion eine
deutsche Uni zu wählen, welche Harvard als Partneruniversität
hat und Programme für Doktoranden führt? Hierdurch könntest
du sowohl deinen Dr. erwerben, als auch Harvard in deinen
Lebenslauf schreiben.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Hier mal ein Erfahrungsbericht von jemandem, der sowohl einen (fachfremden) Dr. als auch einen MBA (nicht Harvard, aber auch Top 10) gemacht hat: Man muss meiner Ansicht nach unterscheiden, in welchem Land man langfristig arbeiten will:

  • Will man in Deutschland arbeiten, dann ist eine Promotion in jedem Fall vorzuziehen. Im Beruf, d.h. in meinem Fall im Banking, interessiert sich niemand für den MBA! Eine Promotion dagegen hat große Auswirkungen, viele Leute begegnen einem -- auch wenn es blöd klingt -- ehrfürchtiger. Und man "sieht" es eher. Warum? In allen internen Mitarbeiterverzeichnissen, in der Email-Signatur etc. steht Dr. drin, andere akademische Abschlüsse hingegen nicht. Übrigens interessiert sich wirklich niemand dafür, wo und in was man promoviert hat.

  • Will man in den englischsprachigen Raum, dann ist in jedem Fall ein MBA vorzuziehen. Warum? Personen mit PhD werden dort -- etwas übertrieben -- meist als vergeistigte Fachidioten angesehen. Ein MBA von einer guten Business School wirkt dagegen Wunder, allein schon aufgrund des Netzwerkes und des normalerweise starken Alumni-Zusammenhalts.

Ich habe auch nur deshalb einen MBA gemacht, um mir die BWL-Kenntnisse anzueignen. Für dich mit BWL-Bachelor und -Master ist es -- rein fachlich gesehen -- verschenkte Zeit.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

U40-UB-Partner hier:

Sofern es gestattet ist, würde ich dem TE erstmal raten, ein wenig Berufserfahrung zu sammeln, dort einen guten Job zu machen und die ersten uporout-Runden zu überstehen (gar nicht so einfach). Die Sicht auf die Welt verändert sich in den kommenden Jahren bei Dir noch einmal ganz gewaltig. Schau doch mal, was in 2 Jahren ist, da bist du immer noch recht grün hinter den Ohren.

Nach oben kommt man nicht wegen Promotion oder MBA, sondern weil man gut ist. Allerdings haben gute Leute oftmals den hohen Anspruch an sich selbst, zusätzliche Leistungen (wie hier die Abschlüsse) zu bringen.

Das Prestige des "Dr" überschätzt moistens der, der aus einem Umfeld kommt, in dem das was besonderes ist. Der Sohn eines Promovierten "kennt das" und verklärt es nicht romantisch. Ich selbst habe keine Promotion, habe aber 2 Consultants in meinem Bereich, die eine haben. Bei internationalen Projekten lassen die das auch weg, und das Leben geht dann auch weiter.

Zudem immer wieder interessant: mal auf den Homepages der DAX100 die Profile der Vorstandsmitglieder anschauen, was die Ausbildungs- und Berufswege betrifft.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Lounge Gast schrieb:

"Beraterpromotion" ist sehr wohl ein unterschied.
oder denkst du das ein Dr. von Harvard genausoviel Wert ist
wie einer von noname Deutscher uni"

Ich möchte jetzt nicht anfangen, hier im Thread über die
Wertigkeit (die man ja auch erstmal definieren müsste) von
deutscher Promotion ggü. Harvard PhD zu diskutieren, denn wie
du oben lesen kannst, ist das nicht Teil dieses Threads.
Meine eigene Erfahrung aus verschiedenen Praktika und meinem
ersten Case als fester Mitarbeiter ist, dass es in der
Außenwahrnehmung niemande interessiert, wo oder worüber du
promoviert hast. Das ist in der akademischen Welt
berechtigerweise anders, aber darüber reden wir hier nunmal
nicht.

Der Unterschied ist dass du mit PhD von Harvard an ganz andere Jobs kommst zb. Top Hedge Funds

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Hallo,
ich denke, dass die Frage was ich mit dem Abschluss erreichen will sehr wichtig ist und hier auch hinreichend diskutiert wurde. Ich würde gerne noch einen anderen Aspekt einbringeN. Aus der akademischen Perspektive vergleicht man hier glaube ich Äpfel mit Birnen.
Bei einem MBA lerne ich praxisbezogene Management Themen, im Idealfall bei Guten Dozenten mit smarten Kommolitonen. Akademisch ist das ganze natülich überschaubar. Es muss ja auch von nicht BWLern ohne Vorbildung verstanden werden.
Wenn man eine Promotion ernst nimmt, dann sollte der Inhalt ja schon einen gewissen Beitrag zur forschung bringen (ja ich kenne die Realität). D.h. Man arbeitet ganz anders und meiner Meinung nach auch auf einem höheren akademischen Niveau.
Anders gesagt: wenn man in einer promotion wissenschaftlich arbeitet schreibt man das was der MBA Student konsumiert.
Dafür lebt ein MBA natürlich vom Austausch mit den Kommolitonen, was den Studenten natürlich vielfältige Einblicke in viele Bereiche ermöglicht.
Ich würde mir daher auch immer überlegen auf welche Art von Studium ich eher Lust habe.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Du wirst den GMAT sowieso nochmal machen müssen, da er nicht älter als 2 Jahre sein darf. Median ist übrigens 710 an der HBS.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Hallo,

hier ist wieder der TE. Ich habe das Gefühl einige Argumente wiederholen sich so langsam und ich würde auf diese vorerst nicht mehr erneut eingehen. Noch ein paar Kommentare von meiner Seite:

  • Mir ist bewusst, dass MBA und Promotion inhaltlich nicht vergleichbar sind. Müssen sie meines Erachtens auch gar nicht sein, da beim MBA der Inhalt ohnehin nicht im Vordergrund steht. Zudem habe ich aber weder im Bachelor noch im Master reine BWL studiert und könnte daher zumindest in manchen Disziplinen durchaus noch etwas mitnehmen - das nur am Rande.

  • Der Kommentar des U40-UB-Partners ist berechtigt. Natürlich bin ich noch etwas grün hinter den Ohren und habe viele Erfahrungen noch nicht gemacht, die mich bezogen auf meine Zukunft noch in ganz andere Richtungen lenken könnten. Den Schuh muss ich mir anziehen, aber ich denke, dass es trotzdem nicht zu früh ist sich zumindest schonmal grobe Gedanken zu machen, wo man in ein paar Jahren stehen möchte und wie man dorthin kommt. Zumindest war es das, was meinen Werdegang über die letzten Jahre beeinflusst hat und mich zu meinem jetzigen Job geführt hat.

  • Auch ganz interessant: Ich komme tatsächlich aus einem Nicht-Akademiker-Umfeld und somit mögen akademische Titel und Abschlüsse für mich tatsächlich eine andere Außenwirkung haben als für Leute aus gebildeteren Kreisen. Für mich steht aber so oder so außer Frage, dass ich den Educational Leave auf jeden Fall nutzen möchte, um etwas für meine Karriere zu tun und da kommen für mich nur MBA und Promotion in Frage.

  • GMAT muss ich nicht nochmal machen, da er 5 Jahre gültig ist und so auch von der HBS akzeptiert wird. Median GMAT ist übrigens nicht 710, sondern 730. Ich verstehe so oder so nicht, was meine Chancen auf den Harvard MBA hier zu meiner Frage beitragen, aber wenn man es schon erwähnen muss, dann doch bitte mit zutreffenden Fakten.
antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Wer in den USA oder UK einen PhD macht, hat in Regel vor in der Wissenschaft zu bleiben - mag Ausnahmen geben, aber der promovierte Berater ist eher ein deutsches Phänomen.
Zumal ein ernstzunehmendes PhD-Programm auf 4-5 Jahre angelegt ist. Auch an deutschen Universitäten ist das nicht anders. Wer ernsthaft promoviert, der schafft das nicht in 2 Jahren.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

"Beraterpromotion" ist sehr wohl ein
unterschied.
oder denkst du das ein Dr. von Harvard genausoviel Wert
ist
wie einer von noname Deutscher uni"

Ich möchte jetzt nicht anfangen, hier im Thread über die
Wertigkeit (die man ja auch erstmal definieren müsste) von
deutscher Promotion ggü. Harvard PhD zu diskutieren,
denn wie
du oben lesen kannst, ist das nicht Teil dieses Threads.
Meine eigene Erfahrung aus verschiedenen Praktika und
meinem
ersten Case als fester Mitarbeiter ist, dass es in der
Außenwahrnehmung niemande interessiert, wo oder worüber du
promoviert hast. Das ist in der akademischen Welt
berechtigerweise anders, aber darüber reden wir hier
nunmal
nicht.

Der Unterschied ist dass du mit PhD von Harvard an ganz
andere Jobs kommst zb. Top Hedge Funds

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Schon die Kosten für einen MBA würden mich abschrecken, mich einer solchen kapitalistisch getriebenen Weiter"bildung" zu unterziehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Erstens bezahlt die Beratung den MBA und zweitens hat uns der Kapitalismus bisher ungekannten Wohlstand gebracht.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Nur zur Info:
Wer akademische Grade führt, die nicht im europäischen Raum erworben wurden, ist in Deutschland sogar dazu verpflichtet, die Institution dahinter in Klammern anzugeben. S. z.B. § 69 II HG NRW. In den Hochschulgesetzen anderer Bundesländer finden sich gleiche Passagen.

D.h. auf der Signatur hieße es dann "Max Mustermann, MBA (Harvard)".

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Hier nochmal der Ü40-UB-Partner.

Lieber TE, du brauchst zum Weiterkommen erstmal gar keinen weiteren Abschluss. Mach erstmal einen guten Job. Und arbeite an dir, als Mensch. Schliesslich führt der Weg in einen guten MBA nicht nur über Noten, die Schools suchen sich auch Leute aus, die charakterlich geeignet sind.

Und wenn du "nach oben" willst, ggf. Führungskraft sein willst, dann sind nicht die zwei Buchstaben vor deinem Namen der Erfolgsfaktor, sondern dein Verhalten, dein Auftreten, dein Charakter. An diesen Dingen solltest du arbeiten, nicht am Optimieren der Papierform.

Just my 3 ct.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Von allen karrieretechnischen Aspekten mal abgesehen: Ich glaube, dass ein Studium an einer Ivy League oder Stanford für dein Leben eine deutlichere Bereicherung ist, als eine Promotion im stillen Kämmerlein an einer deutschen Hochschule. Nicht nur das Netzwerk wird dir ein Leben lang zur Verfügung stehen, das Studium an sich - glaube ich zumindest - wird ein Erlebnis sein.
Von daher geht mein Rat deutlich in Richtung Ivy League.

Aber mal anders gefragt: warum nicht an einer Ivy League promovieren? Dann hättest du quasi 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen...

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Ü40-UB-Partner hier.

Ich habe heute morgen beim Kaffee lange nachgedacht. Der TE plant ja eine Karriere (= Aufstieg in einem Unternehmen, ob UB oder kundenseitig).

Mir ist kein einziges Szenario eingefallen, bei dem man in seiner Signatur/auf dem Deckblatt einer Präsentation/auf seiner Visitenkarte allen Ernstes als "Max Mustermann, MBA (Herkunftsinstitution)" auftreten würde.

Jetzt hat unser TE endlich seinen MBA aus Harvard. Damit ist er vermutlich in seinem UB-Umfeld nicht er einzige. Was tun die anderen? Lieber TE, schau doch mal, wie es bei euch die Principals handhaben. Und die haben vielleicht neben einem guten Abschluss (und ja, Harvard ist super, andere Unis aber auch) auch schon ne Menge Erfolge in der Praxis vorzuweisen. Jetzt kriegt da einer ne Mail von "Max Mustermann, MBA (Harvard)". Was denkst du, high-fiven die dich, oder rollen mit den Augen?

Und beim Wechsel in die Industrie? TE, nach 3 entbehrungsreichen Berufsjahren in der UB, MBA bezahlt vom Arbeitgeber, haut in den Sack und wechselt zwar nicht wie gedacht als Vorstand, aber immerhin als "Referatsleiter Unternehmensentwicklung" zu einem DAX-Unternehmen. Wo man ja neben Harvardabsolventen auch Fachhochschüler, Zweiterbildungswegleute und ähnliches findet. Die "ungerechterweise" sogar Führungspositionen über unserem TE innehaben. Sogar einer der Vorstände hat "nur" ein Diplom einer recht durchschnittlichen Uni, keine Promotion. Komischerweise läuft der Laden doch. Schüttet Dividende aus, zahlt Gehälter und Boni.

Und nun besteht der frisch eingestellte TE beim IT-Support auf die Änderung seiner Emailadresse auf "max.mustermann.harvardmba@daxkonzern.de". Leitet seine Ausführungen bei der Arbeit gerne mit "Naja, in Harvard haben wir da stets folgenden Ansatz gefahren...." ein. Usw.

Ich glaube wirklich, lieber TE, dass du noch viel lernen musst, aber nicht an der Uni. Ich würde zum Beispiel auch empfehlen, mal richtig in einem Teamsport durchzustarten. In den USA, also dem Herkunftsland deiner Traumbildungsabschlüsse hat dies einen hohen Stellenwert. Football, Baseball, etc. Nein, es muss nicht Lacrosse sein, auch wenn das BWL-Justus bestimmt gutfände. Und Golf ist kein Teamsport und körperlich nicht fordernd für einen Mann in deinem Alter. Fussball oder Handball, das ist ok. Und auf dem Spielfeld (=> "der Berufsalltag") ist es dann egal, von welcher Marke deine Turnschuhe sind, nur die gemeinschaftlich erzielte Leistung ("Tor") zählt.

Anpfiff!

Lounge Gast schrieb:

Nur zur Info:
Wer akademische Grade führt, die nicht im europäischen Raum
erworben wurden, ist in Deutschland sogar dazu verpflichtet,
die Institution dahinter in Klammern anzugeben. S. z.B. § 69
II HG NRW. In den Hochschulgesetzen anderer Bundesländer
finden sich gleiche Passagen.

D.h. auf der Signatur hieße es dann "Max Mustermann, MBA
(Harvard)".

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Weil das ein anderer Weg ist und die PhD-Programme ausserhalb D i.d.R. rein wissenschaftlich angelegt sind, und unser TE kein Wissenschaftler sondern Manager werden will.

Daher ist ein MBA schon passend, und es stimmt, man erlebt dort was, das ist wichtiger für die Persönlichkeitsbildung.

Lounge Gast schrieb:

Von allen karrieretechnischen Aspekten mal abgesehen: Ich
glaube, dass ein Studium an einer Ivy League oder Stanford
für dein Leben eine deutlichere Bereicherung ist, als eine
Promotion im stillen Kämmerlein an einer deutschen
Hochschule. Nicht nur das Netzwerk wird dir ein Leben lang
zur Verfügung stehen, das Studium an sich - glaube ich
zumindest - wird ein Erlebnis sein.
Von daher geht mein Rat deutlich in Richtung Ivy League.

Aber mal anders gefragt: warum nicht an einer Ivy League
promovieren? Dann hättest du quasi 2 Fliegen mit einer Klappe
geschlagen...

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Hier nochmal der TE. Die Posts, die in die Richtung gehen, in irgendeiner Form den MBA Titel als "MBA (Harvard)" oder ähnliches zu führen, stammen nicht von mir. Ich verstehe, dass das hier in der Anonymität des Forums mitunter nicht ganz leicht zuzuordnen sind, aber ich habe alle Posts, die von mir stammen, klar gekennzeichnet. In dem Sinne bitte ich um Bemutterung im Sinne von "Du musst noch viel lernen" in diesem Kontext abzusehen, da ich nie vorhatte, den Titel auf diese Art und Weise zu führen, noch mir darauf irgendetwas gegenüber mir selbst oder anderen einbilde.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Also ich kenne Juristen, die die Herkunft ihres LLMs kennzeichnen. Das sieht dann so aus: Prof. Dr. xyz, LL.M. (Harvard) :D

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Karriere ist halt mehr als der Aufstieg im Unternehmen. Es geht auch darum sich Lebensträume zu erfüllen und interessante Erfahrungen zu machen.

Nur, weil Sie es evtl. damals versäumt haben diesen Schritt zu wagen muss man diesen dem TE ja nicht pauschal schlecht reden.

Lounge Gast schrieb:

Ü40-UB-Partner hier.

Ich habe heute morgen beim Kaffee lange nachgedacht. Der TE
plant ja eine Karriere (= Aufstieg in einem Unternehmen, ob
UB oder kundenseitig).

Mir ist kein einziges Szenario eingefallen, bei dem man in
seiner Signatur/auf dem Deckblatt einer Präsentation/auf
seiner Visitenkarte allen Ernstes als "Max Mustermann,
MBA (Herkunftsinstitution)" auftreten würde.

Jetzt hat unser TE endlich seinen MBA aus Harvard. Damit ist
er vermutlich in seinem UB-Umfeld nicht er einzige. Was tun
die anderen? Lieber TE, schau doch mal, wie es bei euch die
Principals handhaben. Und die haben vielleicht neben einem
guten Abschluss (und ja, Harvard ist super, andere Unis aber
auch) auch schon ne Menge Erfolge in der Praxis vorzuweisen.
Jetzt kriegt da einer ne Mail von "Max Mustermann, MBA
(Harvard)". Was denkst du, high-fiven die dich, oder
rollen mit den Augen?

Und beim Wechsel in die Industrie? TE, nach 3
entbehrungsreichen Berufsjahren in der UB, MBA bezahlt vom
Arbeitgeber, haut in den Sack und wechselt zwar nicht wie
gedacht als Vorstand, aber immerhin als "Referatsleiter
Unternehmensentwicklung" zu einem DAX-Unternehmen. Wo
man ja neben Harvardabsolventen auch Fachhochschüler,
Zweiterbildungswegleute und ähnliches findet. Die
"ungerechterweise" sogar Führungspositionen über
unserem TE innehaben. Sogar einer der Vorstände hat
"nur" ein Diplom einer recht durchschnittlichen
Uni, keine Promotion. Komischerweise läuft der Laden doch.
Schüttet Dividende aus, zahlt Gehälter und Boni.

Und nun besteht der frisch eingestellte TE beim IT-Support
auf die Änderung seiner Emailadresse auf
"max.mustermann.harvardmba@daxkonzern.de". Leitet
seine Ausführungen bei der Arbeit gerne mit "Naja, in
Harvard haben wir da stets folgenden Ansatz
gefahren...." ein. Usw.

Ich glaube wirklich, lieber TE, dass du noch viel lernen
musst, aber nicht an der Uni. Ich würde zum Beispiel auch
empfehlen, mal richtig in einem Teamsport durchzustarten. In
den USA, also dem Herkunftsland deiner
Traumbildungsabschlüsse hat dies einen hohen Stellenwert.
Football, Baseball, etc. Nein, es muss nicht Lacrosse sein,
auch wenn das BWL-Justus bestimmt gutfände. Und Golf ist kein
Teamsport und körperlich nicht fordernd für einen Mann in
deinem Alter. Fussball oder Handball, das ist ok. Und auf dem
Spielfeld (=> "der Berufsalltag") ist es dann
egal, von welcher Marke deine Turnschuhe sind, nur die
gemeinschaftlich erzielte Leistung ("Tor") zählt.

Anpfiff!

Lounge Gast schrieb:

Nur zur Info:
Wer akademische Grade führt, die nicht im europäischen
Raum
erworben wurden, ist in Deutschland sogar dazu
verpflichtet,
die Institution dahinter in Klammern anzugeben. S. z.B.
§ 69
II HG NRW. In den Hochschulgesetzen anderer Bundesländer
finden sich gleiche Passagen.

D.h. auf der Signatur hieße es dann "Max
Mustermann, MBA
(Harvard)".

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Hier der UB-Partner. Um mich geht es hier ja nicht. Von Lebensträumen und interessanten Erfahrungen lese ich hier (vom TE, um den geht es) nicht so viel, eher darum, welche der beiden Optionen am besten spatter den "Turbo" darstellt und auch, welchen der beiden Abschlüsse man dann nur Aufwertung des eigenen Namen nutzen kann.

Mein liebevoll bemutternder Rat an den TE, dem es um langfristige Karriere wie auch um eine gewisse Geltung zu gehen scheint (beides nicht verwerflich - sondern starke Motivationsfaktoren), ist der Blick aufs "große Ganze" seines Profils, welches mehr als nur die Papierform meint. MBA-Programme der ersten Garnitur hatten oftmals auch die Persönlichkeitsbildung und das Networking beinhaltet, welches wiederum bei einer Promotion ganz ander aussieht. So, wie sich der TE hier in seinen Beiträgen offerbart, sehe ich die für die gewünschte Karriere noch zu leistenden Schritte nicht primär in der (Aus-)Bildung, sondern in der Festigung seiner Persönlichkeit. Denn die ist es nachher, wie das Verhalten, der Kommunikationsstil, die Integrität, die bei ansonsten gleich guten technisch/fachlich qualifizierten Mitbewerbern um die Beförderung/den Exit die Nasenlänge vorne bedeuten.
Vermutlich ist allen Checkern hier klar, dass bei den internen Beurteilungen der UBs die irgendwann einmal erworbene Ausbildung nicht mehr eine ganz so bedeutend große Rolle spielt, sondern die Akzeptanz beim Kunden, bei den Vorgesetzten und Kollegen usw., wie auch die div. sonstigen KPIs, die von allen zu erfüllen sind, egal woher der Studienabschluss.

Da es dem TE ja nicht um MBA oder Dr als Selbstzweck geht, sondern zur Erreichung bestimmter Ziele, so sei eben angemerkt, dass der Bestandteil "Ausbildung" von denen, die noch vor dem Weg nach oben stehen, gerne überschätzt wird, die "weichen" Faktoren hingegen unterschätzt bzw. auch gerne eine bestimmte vermeintliche "Härte", ein vermuteter "typischer" Beratersprech wie auch einen angestrebten Lifestyle a la BWL-Justus als hinreichend betrachtet werden, um ein guter Berater zu sein (TE ist bei Beratung tätig, wie es bei DAX/Mittelstand zugeht, sei hier nicht Gegenstand der Debatte).

Jetzt kann man gerne den Überbringer der Nachricht doof finden, geschenkt. Ändern tut es am hier vorliegenden Problem nichts.

Lounge Gast schrieb:

Karriere ist halt mehr als der Aufstieg im Unternehmen. Es
geht auch darum sich Lebensträume zu erfüllen und
interessante Erfahrungen zu machen.

Nur, weil Sie es evtl. damals versäumt haben diesen Schritt
zu wagen muss man diesen dem TE ja nicht pauschal schlecht
reden.

Lounge Gast schrieb:

Ü40-UB-Partner hier.

Ich habe heute morgen beim Kaffee lange nachgedacht. Der
TE
plant ja eine Karriere (= Aufstieg in einem Unternehmen,
ob
UB oder kundenseitig).

Mir ist kein einziges Szenario eingefallen, bei dem man in
seiner Signatur/auf dem Deckblatt einer Präsentation/auf
seiner Visitenkarte allen Ernstes als "Max
Mustermann,
MBA (Herkunftsinstitution)" auftreten würde.

Jetzt hat unser TE endlich seinen MBA aus Harvard. Damit
ist
er vermutlich in seinem UB-Umfeld nicht er einzige. Was
tun
die anderen? Lieber TE, schau doch mal, wie es bei euch
die
Principals handhaben. Und die haben vielleicht neben einem
guten Abschluss (und ja, Harvard ist super, andere Unis
aber
auch) auch schon ne Menge Erfolge in der Praxis
vorzuweisen.
Jetzt kriegt da einer ne Mail von "Max Mustermann,
MBA
(Harvard)". Was denkst du, high-fiven die dich, oder
rollen mit den Augen?

Und beim Wechsel in die Industrie? TE, nach 3
entbehrungsreichen Berufsjahren in der UB, MBA bezahlt vom
Arbeitgeber, haut in den Sack und wechselt zwar nicht wie
gedacht als Vorstand, aber immerhin als
"Referatsleiter
Unternehmensentwicklung" zu einem DAX-Unternehmen. Wo
man ja neben Harvardabsolventen auch Fachhochschüler,
Zweiterbildungswegleute und ähnliches findet. Die
"ungerechterweise" sogar Führungspositionen über
unserem TE innehaben. Sogar einer der Vorstände hat
"nur" ein Diplom einer recht durchschnittlichen
Uni, keine Promotion. Komischerweise läuft der Laden doch.
Schüttet Dividende aus, zahlt Gehälter und Boni.

Und nun besteht der frisch eingestellte TE beim IT-Support
auf die Änderung seiner Emailadresse auf
"max.mustermann.harvardmba@daxkonzern.de".
Leitet
seine Ausführungen bei der Arbeit gerne mit "Naja, in
Harvard haben wir da stets folgenden Ansatz
gefahren...." ein. Usw.

Ich glaube wirklich, lieber TE, dass du noch viel lernen
musst, aber nicht an der Uni. Ich würde zum Beispiel auch
empfehlen, mal richtig in einem Teamsport
durchzustarten. In
den USA, also dem Herkunftsland deiner
Traumbildungsabschlüsse hat dies einen hohen Stellenwert.
Football, Baseball, etc. Nein, es muss nicht Lacrosse
sein,
auch wenn das BWL-Justus bestimmt gutfände. Und Golf ist
kein
Teamsport und körperlich nicht fordernd für einen Mann in
deinem Alter. Fussball oder Handball, das ist ok. Und
auf dem
Spielfeld (=> "der Berufsalltag") ist es dann
egal, von welcher Marke deine Turnschuhe sind, nur die
gemeinschaftlich erzielte Leistung ("Tor")
zählt.

Anpfiff!

Lounge Gast schrieb:

Nur zur Info:
Wer akademische Grade führt, die nicht im
europäischen
Raum
erworben wurden, ist in Deutschland sogar dazu
verpflichtet,
die Institution dahinter in Klammern anzugeben. S.
z.B.
§ 69
II HG NRW. In den Hochschulgesetzen anderer
Bundesländer
finden sich gleiche Passagen.

D.h. auf der Signatur hieße es dann "Max
Mustermann, MBA
(Harvard)".

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

UB-Partner hier.

Ja, das stimmt. Es sind allerdings Juristen, keine BWLer. Dort, bei den rennomierten Großkanzleien, scheinen andere Regeln zu gelten. Dort, anders als bei den großen UBs, findet man z.B. auch die Profile der Associates auf deren Homepages. Dies ist bei UBs so i.d.R. nicht der Fall, da "gilt" man oftmals erst ab dem Partnerlevel etwas. Bei den Juristen ist man auch ab Tag 1. "voller" Berufsträger, anders als bei den Big4 Audit/Tax. Auch scheint ja bei den Juristen die Examensnote noch viel länger im Berufsleben eine Rolle zu spielen.

Ich denke, das sind einfach andere Umstände. Bei den BWLern, besonders im Management auf der Mandantenseite, wäre eine solche Selbstdarstellung ausgesprochen unüblich.

Lounge Gast schrieb:

Also ich kenne Juristen, die die Herkunft ihres LLMs
kennzeichnen. Das sieht dann so aus: Prof. Dr. xyz, LL.M.
(Harvard) :D

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Wer da noch überlegt, hat an den top business schools eh nichts zusuchen. Das ist einfach eine geile Zeit wo man viel feiert, lernt, reist, Leute kennen lernt und Kohle rausbläßt.

Die Wahrheit ist doch die. Sowohl mit Dr nach UB Zeit sowie Top MBA stehen dir fast alle Türen in Deutschland offen. Den Elfmeter musst du dann nur noch selber treffen...

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Ich bin für den MBA und dann ein guter Exit

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Stimmt. In den sich anschliessenden 40 Jahren finden diese Dinge nämlich bekanntlicherweise nicht statt.

Lounge Gast schrieb:

Wer da noch überlegt, hat an den top business schools eh
nichts zusuchen. Das ist einfach eine geile Zeit wo man viel
feiert, lernt, reist, Leute kennen lernt und Kohle rausbläßt.

Die Wahrheit ist doch die. Sowohl mit Dr nach UB Zeit sowie
Top MBA stehen dir fast alle Türen in Deutschland offen. Den
Elfmeter musst du dann nur noch selber treffen...

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Alles klar. Danke für Ihre durchgehend interessanten Beiträge.

Lounge Gast schrieb:

Hier der UB-Partner. Um mich geht es hier ja nicht. Von
Lebensträumen und interessanten Erfahrungen lese ich hier
(vom TE, um den geht es) nicht so viel, eher darum, welche
der beiden Optionen am besten spatter den "Turbo"
darstellt und auch, welchen der beiden Abschlüsse man dann
nur Aufwertung des eigenen Namen nutzen kann.

Mein liebevoll bemutternder Rat an den TE, dem es um
langfristige Karriere wie auch um eine gewisse Geltung zu
gehen scheint (beides nicht verwerflich - sondern starke
Motivationsfaktoren), ist der Blick aufs "große
Ganze" seines Profils, welches mehr als nur die
Papierform meint. MBA-Programme der ersten Garnitur hatten
oftmals auch die Persönlichkeitsbildung und das Networking
beinhaltet, welches wiederum bei einer Promotion ganz ander
aussieht. So, wie sich der TE hier in seinen Beiträgen
offerbart, sehe ich die für die gewünschte Karriere noch zu
leistenden Schritte nicht primär in der (Aus-)Bildung,
sondern in der Festigung seiner Persönlichkeit. Denn die ist
es nachher, wie das Verhalten, der Kommunikationsstil, die
Integrität, die bei ansonsten gleich guten technisch/fachlich
qualifizierten Mitbewerbern um die Beförderung/den Exit die
Nasenlänge vorne bedeuten.
Vermutlich ist allen Checkern hier klar, dass bei den
internen Beurteilungen der UBs die irgendwann einmal
erworbene Ausbildung nicht mehr eine ganz so bedeutend große
Rolle spielt, sondern die Akzeptanz beim Kunden, bei den
Vorgesetzten und Kollegen usw., wie auch die div. sonstigen
KPIs, die von allen zu erfüllen sind, egal woher der
Studienabschluss.

Da es dem TE ja nicht um MBA oder Dr als Selbstzweck geht,
sondern zur Erreichung bestimmter Ziele, so sei eben
angemerkt, dass der Bestandteil "Ausbildung" von
denen, die noch vor dem Weg nach oben stehen, gerne
überschätzt wird, die "weichen" Faktoren hingegen
unterschätzt bzw. auch gerne eine bestimmte vermeintliche
"Härte", ein vermuteter "typischer"
Beratersprech wie auch einen angestrebten Lifestyle a la
BWL-Justus als hinreichend betrachtet werden, um ein guter
Berater zu sein (TE ist bei Beratung tätig, wie es bei
DAX/Mittelstand zugeht, sei hier nicht Gegenstand der Debatte).

Jetzt kann man gerne den Überbringer der Nachricht doof
finden, geschenkt. Ändern tut es am hier vorliegenden Problem
nichts.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Ich würde es nicht nur aus karrieretechnischer Sicht sehen, sondern auch aus persönlicher. Für mich persönlich wäre es sicherlich eine andauernd typverändernde Maßnahme in Harvard und Co. zu studieren. Die Leute, die man kennenlernt prägen einen sehr viel mehr als die Bücher und Paper, die man beim PhD im stillen Kämmerlein durchwälzt.

Für mich wäre das eine ganz glasklare Entscheidung.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Hallo zusammen, hier ist der TE mit meinem voraussichtlich letzten Posts. Ich denke das Für und Wider zwischen MBA und Promotion wurde hier von vielen aufgegriffen und in dem Sinne bedanke ich mich für alle Meinungen. Dass das Thema dann aber so schnell hin zu meiner Person überschwappt, halte ich für wenig zielführend. Natürlich garantieren MBA oder Doktortitel nicht für sich alleinstehend eine steile Karriere, dafür gibt es auch viel zu viele Menschen, die eins von beidem absolviert haben und trotzdem karrieretechnisch feststecken. Ich denke weder ich noch sonst irgendjemand in diesem Thread denkt ernsthaft, dass es mit einem der beiden Abschlüsse danach nur noch ein Selbstläufer wäre.

Dementsprechend gehören zu einer abgerundeten Persönlichkeit natürlich auch eine Reihe an Softskills und Lebenserfahrungen, die vom UB-Partner ausführlich erläutert wurden. Nichtsdestotrotz gibt es in den Tier 1/2 UBs nun einmal das Angebot eines Educational Leaves, bei dem ich unter sehr starker, finanzieller und teilweise auch inhaltlicher Förderung meines Arbeitgebers etwas für meine Karriere tun kann und das sehe ich als einmalige Chance an, die ich nicht verstreichen lassen werde. Ohnehin schließen sich die angepriesenen Softskills und ein MBA bzw. eine Promotion für mich nicht aus, sondern könnten sich im besten Falle auch noch gegenseitig fördern. In Folge dessen ist die Diskussion rund um die Softskills, wenn auch nett gemeint, für mich hier etwas fehl am Platz.

Die sonstigen Argumente pro/contra MBA/Promotion habe ich soweit ich das überblicken kann bedient bzw. für mich bewertet. Als Fazit bleibt für mich bestehen, dass neben der persönlichen Komponente (Worauf habe ich Lust? Wo will ich leben? Was bringt mir persönlich am meisten?) vor allem die langfristigen, individuellen Ziele (Wann ist der Exit geplant? In welche Industrie bzw. welches Land soll der Exit gehen? etc.) relevant sind. Ich hoffe, mir über diese Ziele in meinen nächsten Monaten klarer zu werden und dann eine bewusste Entscheidung fällen zu können.

Vielen Dank für die Diskussion!

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Interessant, wie völlig unberührt der TE von den ja schon sehr tiefgehenden und zutreffenden Ratschlägen des UB Partners bleibt. Glaube nicht, daß man mit der Haltung auf dauer Erfolg hat...

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Dann merkt man auch sehr schnell, dass man dem selbständigen Dachdecker von früher aus dem Nachbarort finanziell und vom Lifestyle nur schwer das Wasser reichen wird trotz MBA..... :)
Während dieser im Winter xx Wohnungen von seinen Mitarbeitern sanieren lässt, schrubbst du bis in die Nacht Powerpoint. :)

Gruß von einem INSEAD MBA :)
Singapore rockt trotzdem!

Lounge Gast schrieb:

Die Wahrheit ist doch die. Sowohl mit Dr nach UB Zeit sowie
Top MBA stehen dir fast alle Türen in Deutschland offen. Den
Elfmeter musst du dann nur noch selber treffen...

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

"Interessant, wie völlig unberührt der TE von den ja schon sehr tiefgehenden und zutreffenden Ratschlägen des UB Partners bleibt. Glaube nicht, daß man mit der Haltung auf dauer Erfolg hat..."

Was soll der TE denn deiner Meinung nach tun? Er hat schon nicht ganz Unrecht, er hat eine klare Fragestellung formuliert und die Hälfte der Beiträge geht daran einfach vorbei, wie so häufig hier im Forum. Er hat dem vermeintlichen UB-Partner ja auch nicht widersprochen, sondern geht da nur nicht weiter drauf ein. Ich als neutraler Leser finde es übrigens schade, wie sehr die Debatte hier vom ursprünglichen Thema abschweift - war ursprünglich ein sehr interessanter Thread.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Wahnsinn, wie verschieden Ansichten eben sein können...

ich finde die Diskussion hier sehr konstruktiv und inspirierend. Der TE bescheibt ganz klar die Karrierefokussierung in der Frage und der UB Partner hat seine grundsätzlichen insights darüber wie eine UB-Karriere abläuft beigesteuert.

Ich glaube wirklich, lieber TE, dass du noch viel lernen musst, aber nicht an der Uni.

das war natürlich sehr provokant und zieht leider mehr Aufmerksamkeit als der eigentlich gute Gesamtpost.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Der TE muss noch viel lernen, aber nicht an der Uni.

Nun, für jemanden der noch am Anfang seiner Berater- oder Industriekarriere steht, kann das vermutlich schon zutreffen. Insbesondere, wenn einer in dem Alter schon alles weiss und sich "bemutternde" Kommentare verbittet...

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

"- Zwischen einer "Beraterpromotion" und einer "richtigen Promotion" werde ich hier nicht differenzieren. Das ist meines Erachtens ein Konstrukt von ewigen Doktoranden, die 5 oder mehr Jahre für ihre Promotion brauchen und sich dann auf den Schlips getreten fühlen, wenn sie sehen, dass es manche Berater (auch dank finanzieller Unterstützung) dann innerhalb von 2 Jahren schaffen."

Mag vielleicht von außen so wirken. Aber für jeden, der selbst mal in der Forschung gearbeitet hat, ist der Unterschied zwischen richtiger und "Beraterpromotion" so groß wie der zwischen Tag und Nacht.
Nicht ohne Grund wirst du kaum "Beraterpromotionen" in den Natur- und Ingenieurwissenschaften finden. Es liegt in der Natur der Forschung, dass man von vornherein nicht genau weiß, wie lange es dauern wird oder, ob überhaupt etwas rauskaumt. Die "Hypothesen getriebene" Heransgehensweise und der enge Zeitrahmen die Berater mitbringen steht dazu in völligem Wiederspruch. Auch würden dir andere Beratertugenden wie "80/20" oder "always have an answer" in der echten Forschung mehr schaden als nützen bzw. keiner würde dich ernst nehmen.

Ich habe lange in der naturwissenschaftlichen Forschung gearbeitet und bin heute ebenfalls bei einer Tier 1 UB. Viele meiner Kollegen, von denen nicht wenige einen Beraterdoktor haben, sind zweifellos geniale Köpfe, würden in meinen Augen aber schlechte Forscher abgeben. Die meisten sind wie du von Ehrgeiz getrieben. Das kann man durchaus positiv interpretieren kann. Allerdings sind aber die besten Forscher die ich gesehen habe, darunter auch der eine oder andere Nobelpreisträger, nie von Ehrgeiz sondern immer von Interesse getrieben.

Insofern ja, es gibt einen Unterschied zwischen richtiger und "Beraterpromotion". Berater sind weniger von einem intrinsischen Interesse getrieben und spielen daher verständlicherweise gerne die "save bets", die man in zwei/ drei Jahren gut zum Abschluss bringen kann.
Die harten und spannenden Brocken hingegen werden ausschließlich von richtigen Forschern bearbeitet.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Mein (subjektives) Ranking:

  • Tier 1: PhD von Top Uni (globale Top 10-20, abhängig von Fachbereich, viele Top-Publikationen)
  • Tier 2: MBA von H/S/W/MIT
  • Tier 3: PhD von solider Uni (globale Top 50, einige Top-Publikationen)
  • Tier 4: Top 10 US-MBA (Berkeley, Chicago etc), Top 5 Europe-MBA (LBS, INSEAD)
  • Tier 5: "Berater-Promotion" (Top 500 Uni in Deutschland, keine oder wenige solide Publikationen)
  • Tier 6: MBA von weniger bekannter Uni

Für PE bzw. Hedge Funds zählt eher die praktische Erfahrung als der MBA oder PhD.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Mein (subjektives) Ranking:

  • Tier 1: PhD von Top Uni (globale Top 10-20, abhängig von Fachbereich, viele Top-Publikationen)
  • Tier 2: MBA von H/S/W/MIT
  • Tier 3: PhD von solider Uni (globale Top 50, einige Top-Publikationen)
  • Tier 4: Top 10 US-MBA (Berkeley, Chicago etc), Top 5 Europe-MBA (LBS, INSEAD)
  • Tier 5: "Berater-Promotion" (Top 500 Uni in Deutschland, keine oder wenige solide Publikationen)
  • Tier 6: MBA von weniger bekannter Uni

Für PE bzw. Hedge Funds zählt eher die praktische Erfahrung als der MBA oder PhD.

Also erstens fehlt hier doch völlig der Bezug. Wofür soll PhD oder MBA gemacht werden?

Dann: Berater Promo ist besser als ein MBA von weniger bekannter Uni? Platz 2 ist bei dir ein top MBA, Platz 4 dann top 10 US MBA oder Top 5 EU MBA. Also der "Achtbeste" EU MBA, welcher auch immer das sein mag, soll schlechter sein als eine Promotion an der Uni XY in Deutschland? I doubt it. MBA macht man hauptsächlich fürs Netzwerk und das ist auch an einer Top 20 EU Uni sehr gut.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Was ist hier mit "Berater-Promotion" gemeint?

antworten
WiWi Gast

Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 23.03.2017:

Hallo zusammen,

bevor ich zum eigentlichen Anliegen komme, verliere ich vielleicht kurz ein paar Sätze zu mir. Ich habe vor 2 Monaten frisch angefangen in einer Tier 1 UB zu arbeiten, nachdem ich dort im vergangenen Jahr ein Praktikum absolviert habe. Davor bin ich einen relativ normalen Weg gegangen: Bachelor (niedriger 1,x Abschluss) an deutscher Semi-Target Uni sowie nebenher Praktika, Extracurriculars, Stipendien und Ausland, im Anschluss dann Master an europäischer Target Uni und nun letzten Endes der Berufseinstieg.

Für viele hier im Forum mag das so wirken, als hätte ich es geschafft, aber sobald man einmal fest im Beruf steckt, merkt man dann doch recht schnell, dass die Karriere gerade erst losgeht und man langfristig planen muss, wo die Reise hingehen soll.

Im Zuge dessen mache ich mir bereits jetzt Gedanken, wie ich meinen Educational Leave nach 2 Jahren UB am Besten nutze und bitte um eure Einschätzungen. Konkret geht es mir darum, ob ihr einen äußerst renommierten MBA (v.a. Harvard / Stanford) einer Promotion vorziehen würdet. Aufgrund meines relativ guten Profils und eines außerordentlichen GMATs denke ich, an beiden Unis zum Interview eingeladen zu werden - ab dann muss man mal abwarten, wie die Chancen stehen, aber es schadet ja nicht, sich bereits zuvor über seine Präferenzen hinsichtlich MBA vs. Promotion klar geworden zu sein.

Zum Thema an sich: Meines Erachtens ist die Promotion hier in Deutschland weitaus angesehener. Man kann den Titel im Namen führen, es strahlt direkt Kompetenz aus und das Schreiben einer Dissertation hätte nebenher für mich persönlich auch einen gewissen akademischen Charme. Ein MBA hingegen hat hierzulande meiner Erfahrung nach (noch) nicht diese Strahlkraft und im Allgemeinen scheint mir ein MBA vor allem in den USA nur sinnvoll, wenn man im Anschluss auch in den Staaten arbeiten möchte, da sonst ein Großteil des Netzwerks nicht wirklich genutzt werden kann. Es gibt somit auf den ersten Blick nicht viele objektive Gründe, die für den MBA sprechen und dennoch fühle ich mich, als lasse ich eine Chance liegen, falls ich bspw. in Harvard angenommen werden würde und nicht hingehe. An der besten Uni der Welt zu studieren und Leute aus unterschiedlichsten Ländern und Industrien kennenzulernen, von denen später einige zu wichtigen Entscheidungsträgern in größeren Unternehmen werden, fasziniert mich einfach. Neben dieser Faszination scheinen aber alle "rationalen" Argumente für eine Promotion zu sprechen.

Soweit meine persönliche Einschätzung. Ich freue mich auf eure Einschätzungen hinsichtlich der Entscheidung Promotion vs. MBA in Harvard / Stanford!

ich finde es immer bemerkenswert wie man bei zwei so unterschiedlichen Wegen so unentschlossen sein kann. Nicht nur, dass du ganz andere Sachen machen wirst (research vs. cases) und komplett unterschiedliche Skills erlernt werden (wiss. arbeiten vs. mgmt-denken), finanziell könnte der Unterschied kaum gravierender sein. Ganz zu schweigen vom Networking, dass du mein PhD nur bedingt hast und dann halt eher mit forschungsnahen Personen als mit anderen MBA Absolventen, die dann zu McK, GS etc gehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Absolut. Der achtbeste EU-MBA ist etwas wie die ESADE und da würde ich eher einen Doktor an der Goethe Uni machen. Meine persönliche Meinung.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Mein (subjektives) Ranking:

  • Tier 1: PhD von Top Uni (globale Top 10-20, abhängig von Fachbereich, viele Top-Publikationen)
  • Tier 2: MBA von H/S/W/MIT
  • Tier 3: PhD von solider Uni (globale Top 50, einige Top-Publikationen)
  • Tier 4: Top 10 US-MBA (Berkeley, Chicago etc), Top 5 Europe-MBA (LBS, INSEAD)
  • Tier 5: "Berater-Promotion" (Top 500 Uni in Deutschland, keine oder wenige solide Publikationen)
  • Tier 6: MBA von weniger bekannter Uni

Für PE bzw. Hedge Funds zählt eher die praktische Erfahrung als der MBA oder PhD.

Also erstens fehlt hier doch völlig der Bezug. Wofür soll PhD oder MBA gemacht werden?

Dann: Berater Promo ist besser als ein MBA von weniger bekannter Uni? Platz 2 ist bei dir ein top MBA, Platz 4 dann top 10 US MBA oder Top 5 EU MBA. Also der "Achtbeste" EU MBA, welcher auch immer das sein mag, soll schlechter sein als eine Promotion an der Uni XY in Deutschland? I doubt it. MBA macht man hauptsächlich fürs Netzwerk und das ist auch an einer Top 20 EU Uni sehr gut.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Berater-Promotion = fertig in 2 Jahren aber nichts, was was man in 2-3 A-Journal-Publikationen veröffentlichen würde.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Was ist hier mit "Berater-Promotion" gemeint?

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Was ist hier mit "Berater-Promotion" gemeint?

Schmalspur-Promotion, die man in 1,5-max. 2,5 Jahre abschließen kann. Die MBB Berater machen es gerne. Aus meinem Umkreis sehe ich es öfter als MBA an eine Top Business School. Ist halt deutlich günstiger und ist wahrscheinlich mehr „prestigious“ in Deutschland als ein MBA.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Nur dass der/die Otto-Normal-Doktorand:In halt auch keine A-Publikation aus dem Ärmel schüttelt. Da ist selbst JBR eine Hausnummer. Schaut euch doch mal das Gros der Profs in D an - die wurden berufen, als die ZfB noch eine Hausnummer war und man gerade von Büchern auf Journals ging..

Von den Beratern die ich kenne (MBB), machen alle eine ordentliche Promotion in 2 Jahren und bekommen ihr Zeug genauso unter wie reguläre Doktoranden - mit dem unterschied, dass sie halt selektiv in Lehre und Verwaltung tätig sind.

Ich war 4 Jahre am Lehrstuhl und meine reine Forschungszeit war ausserhalb der Semesterferien halt Abends und mal "zwischendurch" + das letzte Jahr, weil man seine zeitlich aufwendigen Aufgaben an junge Doktoranden abdrücken konnte.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Was ist hier mit "Berater-Promotion" gemeint?

Schmalspur-Promotion, die man in 1,5-max. 2,5 Jahre abschließen kann. Die MBB Berater machen es gerne. Aus meinem Umkreis sehe ich es öfter als MBA an eine Top Business School. Ist halt deutlich günstiger und ist wahrscheinlich mehr „prestigious“ in Deutschland als ein MBA.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Absolut. Der achtbeste EU-MBA ist etwas wie die ESADE und da würde ich eher einen Doktor an der Goethe Uni machen. Meine persönliche Meinung.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Mein (subjektives) Ranking:

  • Tier 1: PhD von Top Uni (globale Top 10-20, abhängig von Fachbereich, viele Top-Publikationen)
  • Tier 2: MBA von H/S/W/MIT
  • Tier 3: PhD von solider Uni (globale Top 50, einige Top-Publikationen)
  • Tier 4: Top 10 US-MBA (Berkeley, Chicago etc), Top 5 Europe-MBA (LBS, INSEAD)
  • Tier 5: "Berater-Promotion" (Top 500 Uni in Deutschland, keine oder wenige solide Publikationen)
  • Tier 6: MBA von weniger bekannter Uni

Für PE bzw. Hedge Funds zählt eher die praktische Erfahrung als der MBA oder PhD.

Also erstens fehlt hier doch völlig der Bezug. Wofür soll PhD oder MBA gemacht werden?

Dann: Berater Promo ist besser als ein MBA von weniger bekannter Uni? Platz 2 ist bei dir ein top MBA, Platz 4 dann top 10 US MBA oder Top 5 EU MBA. Also der "Achtbeste" EU MBA, welcher auch immer das sein mag, soll schlechter sein als eine Promotion an der Uni XY in Deutschland? I doubt it. MBA macht man hauptsächlich fürs Netzwerk und das ist auch an einer Top 20 EU Uni sehr gut.

Promotion Goethe Uni > MBA ESADE

Der Humor gefällt mir.
Das Netzwerk an der ESADE wird dir 1000x mehr bei einer Karriere in der Wirtschaft ,helfen als ein Dr Titel vor dem Namen.
Hier müssen einige Leute dringend mal ein bisschen Berufserfahrung sammeln.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Ich war an der ESADE und kenne Leute, die ihren MBA dort im Nachhinein offen als „Fehler“ bezeichnet haben.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Absolut. Der achtbeste EU-MBA ist etwas wie die ESADE und da würde ich eher einen Doktor an der Goethe Uni machen. Meine persönliche Meinung.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Mein (subjektives) Ranking:

  • Tier 1: PhD von Top Uni (globale Top 10-20, abhängig von Fachbereich, viele Top-Publikationen)
  • Tier 2: MBA von H/S/W/MIT
  • Tier 3: PhD von solider Uni (globale Top 50, einige Top-Publikationen)
  • Tier 4: Top 10 US-MBA (Berkeley, Chicago etc), Top 5 Europe-MBA (LBS, INSEAD)
  • Tier 5: "Berater-Promotion" (Top 500 Uni in Deutschland, keine oder wenige solide Publikationen)
  • Tier 6: MBA von weniger bekannter Uni

Für PE bzw. Hedge Funds zählt eher die praktische Erfahrung als der MBA oder PhD.

Also erstens fehlt hier doch völlig der Bezug. Wofür soll PhD oder MBA gemacht werden?

Dann: Berater Promo ist besser als ein MBA von weniger bekannter Uni? Platz 2 ist bei dir ein top MBA, Platz 4 dann top 10 US MBA oder Top 5 EU MBA. Also der "Achtbeste" EU MBA, welcher auch immer das sein mag, soll schlechter sein als eine Promotion an der Uni XY in Deutschland? I doubt it. MBA macht man hauptsächlich fürs Netzwerk und das ist auch an einer Top 20 EU Uni sehr gut.

Promotion Goethe Uni > MBA ESADE

Der Humor gefällt mir.
Das Netzwerk an der ESADE wird dir 1000x mehr bei einer Karriere in der Wirtschaft ,helfen als ein Dr Titel vor dem Namen.
Hier müssen einige Leute dringend mal ein bisschen Berufserfahrung sammeln.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Promotion Goethe Uni > MBA ESADE

Der Humor gefällt mir.
Das Netzwerk an der ESADE wird dir 1000x mehr bei einer Karriere in der Wirtschaft ,helfen als ein Dr Titel vor dem Namen.
Hier müssen einige Leute dringend mal ein bisschen Berufserfahrung sammeln.

+1. Als ob einem der Dr. Titel so ohne weiteres ein paar Stufen nach oben katapultiert. Das Netzwerk was man sich beim MBA erarbeitet ist so viel wertvoller für die spätere Karriere.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Was sind denn gute Unis für "Beraterpromotionen"?

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Absolut. Der achtbeste EU-MBA ist etwas wie die ESADE und da würde ich eher einen Doktor an der Goethe Uni machen. Meine persönliche Meinung.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Mein (subjektives) Ranking:

  • Tier 1: PhD von Top Uni (globale Top 10-20, abhängig von Fachbereich, viele Top-Publikationen)
  • Tier 2: MBA von H/S/W/MIT
  • Tier 3: PhD von solider Uni (globale Top 50, einige Top-Publikationen)
  • Tier 4: Top 10 US-MBA (Berkeley, Chicago etc), Top 5 Europe-MBA (LBS, INSEAD)
  • Tier 5: "Berater-Promotion" (Top 500 Uni in Deutschland, keine oder wenige solide Publikationen)
  • Tier 6: MBA von weniger bekannter Uni

Für PE bzw. Hedge Funds zählt eher die praktische Erfahrung als der MBA oder PhD.

Also erstens fehlt hier doch völlig der Bezug. Wofür soll PhD oder MBA gemacht werden?

Dann: Berater Promo ist besser als ein MBA von weniger bekannter Uni? Platz 2 ist bei dir ein top MBA, Platz 4 dann top 10 US MBA oder Top 5 EU MBA. Also der "Achtbeste" EU MBA, welcher auch immer das sein mag, soll schlechter sein als eine Promotion an der Uni XY in Deutschland? I doubt it. MBA macht man hauptsächlich fürs Netzwerk und das ist auch an einer Top 20 EU Uni sehr gut.

Promotion Goethe Uni > MBA ESADE

Der Humor gefällt mir.
Das Netzwerk an der ESADE wird dir 1000x mehr bei einer Karriere in der Wirtschaft ,helfen als ein Dr Titel vor dem Namen.
Hier müssen einige Leute dringend mal ein bisschen Berufserfahrung sammeln.

Es kommt eben darauf an was man erwartet. Wer promoviert will damit in der Regel etwas anderes erreichen als jemand, der ein top MBA macht. Wie du selbst sagst geht es beim MBA um das Netzwerk, fachlich sind diese Programme ein Witz.

Auch wenn ein top MBA dir also mehr Möglichkeiten aufgrund des Netzwerkes ermöglicht sollte man nicht vergessen dass Deutschland ein Titelland ist. Ihr habt also neben der fachlichen Expertise auch allein durch das Dr. Kürzel vor dem Namen in vielen Branchen hier einen Vorteil.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Was sind denn gute Unis für "Beraterpromotionen"?

HHL Leipzig, TU Dortmund, WHU, Uni Passau, RWTH Aachen, Uni Bremen, EBS, Goethe Uni, Uni Freiburg etc

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Absolut. Der achtbeste EU-MBA ist etwas wie die ESADE und da würde ich eher einen Doktor an der Goethe Uni machen. Meine persönliche Meinung.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Mein (subjektives) Ranking:

  • Tier 1: PhD von Top Uni (globale Top 10-20, abhängig von Fachbereich, viele Top-Publikationen)
  • Tier 2: MBA von H/S/W/MIT
  • Tier 3: PhD von solider Uni (globale Top 50, einige Top-Publikationen)
  • Tier 4: Top 10 US-MBA (Berkeley, Chicago etc), Top 5 Europe-MBA (LBS, INSEAD)
  • Tier 5: "Berater-Promotion" (Top 500 Uni in Deutschland, keine oder wenige solide Publikationen)
  • Tier 6: MBA von weniger bekannter Uni

Für PE bzw. Hedge Funds zählt eher die praktische Erfahrung als der MBA oder PhD.

Also erstens fehlt hier doch völlig der Bezug. Wofür soll PhD oder MBA gemacht werden?

Dann: Berater Promo ist besser als ein MBA von weniger bekannter Uni? Platz 2 ist bei dir ein top MBA, Platz 4 dann top 10 US MBA oder Top 5 EU MBA. Also der "Achtbeste" EU MBA, welcher auch immer das sein mag, soll schlechter sein als eine Promotion an der Uni XY in Deutschland? I doubt it. MBA macht man hauptsächlich fürs Netzwerk und das ist auch an einer Top 20 EU Uni sehr gut.

Promotion Goethe Uni > MBA ESADE

Der Humor gefällt mir.
Das Netzwerk an der ESADE wird dir 1000x mehr bei einer Karriere in der Wirtschaft ,helfen als ein Dr Titel vor dem Namen.
Hier müssen einige Leute dringend mal ein bisschen Berufserfahrung sammeln.

Es kommt eben darauf an was man erwartet. Wer promoviert will damit in der Regel etwas anderes erreichen als jemand, der ein top MBA macht. Wie du selbst sagst geht es beim MBA um das Netzwerk, fachlich sind diese Programme ein Witz.

Auch wenn ein top MBA dir also mehr Möglichkeiten aufgrund des Netzwerkes ermöglicht sollte man nicht vergessen dass Deutschland ein Titelland ist. Ihr habt also neben der fachlichen Expertise auch allein durch das Dr. Kürzel vor dem Namen in vielen Branchen hier einen Vorteil.

Komisch, ich war in verschiedensten Branchen und Unternehmen die letzten 15 Jahre tätig.
Dabei habe ich unzählige Personen Ende 30 mit einem Dr auf Sacharbeiter Positionen verweilen sehen, aber nie Personen mit Top MBA.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Was sind denn gute Unis für "Beraterpromotionen"?

Die üblichen Unis halt. Ich kenne MBB-Berater die an die HHL, WHU, WU oder HHU in Düsseldorf gingen. Fast alle haben ehe nach dem Wohnort gewählt als nach dem Ruf.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber die Stärke von vielen europäischen Business Schools wie der ESADE, HHL etc liegt in den Undergraduate und MSc-Programmen. Ich denke nicht, dass die MBA-Leute so top sind.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Promotion Goethe Uni > MBA ESADE

Der Humor gefällt mir.
Das Netzwerk an der ESADE wird dir 1000x mehr bei einer Karriere in der Wirtschaft ,helfen als ein Dr Titel vor dem Namen.
Hier müssen einige Leute dringend mal ein bisschen Berufserfahrung sammeln.

+1. Als ob einem der Dr. Titel so ohne weiteres ein paar Stufen nach oben katapultiert. Das Netzwerk was man sich beim MBA erarbeitet ist so viel wertvoller für die spätere Karriere.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Netzwerk bei Top MBA bringt sicherlich mehr, aber nem ESADE MBA wuerde ich dann doch die Promotion vorziehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

ich glaube hier besteht manchmal auch ein Missverständnis, wenn ich Sätze wie "in 2-3 A-Journal-Publikationen veröffentlichen würde" lese.

Ich glaube viele unterschätzen wie schwierig es ist in einem A-Journal zu veröffentlichen, geschweige denn mehrmals. Selbst wenn man einen wirklich guten Artikel schreibt gehört immer noch einiges an Glück dazu dort angenommen zu werden.

Auch die Arbeiten in B und C Journals sind qualitativ hochwertig. Viele Arbeiten werden auch dort abgelehnt. Abgesehen davon, dass es gar nicht so viele A-Journals gibt, wenn man nicht gerade in Ökonometrie forscht.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Berater-Promotion = fertig in 2 Jahren aber nichts, was was man in 2-3 A-Journal-Publikationen veröffentlichen würde.

Was ist hier mit "Berater-Promotion" gemeint?

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Promotion Goethe Uni > MBA ESADE

Der Humor gefällt mir.
Das Netzwerk an der ESADE wird dir 1000x mehr bei einer Karriere in der Wirtschaft ,helfen als ein Dr Titel vor dem Namen.
Hier müssen einige Leute dringend mal ein bisschen Berufserfahrung sammeln.

+1. Als ob einem der Dr. Titel so ohne weiteres ein paar Stufen nach oben katapultiert. Das Netzwerk was man sich beim MBA erarbeitet ist so viel wertvoller für die spätere Karriere.

MBA bringt dir nur was in Bereichen wie UB/IB/PE, die sehr angelsächsisch orientiert sind. Wenn man aber in der Industrie ist und zB in die Führungsebene in einem DAX Unternehmen vorstossen möchte, dann ist ein Dr. deutlich besser und zielführender.

Du überschätzt den Netzwerkeffekt von einem MBA zu sehr, so viel bringt dir das nämlich letztendlich gar nicht ein

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Was sind denn gute Unis für "Beraterpromotionen"?

+1
würd mich auch mal interessieren

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Der Großteil von M ist in Dortmund, Aachen (insb. TIME-Group), TUM und Passau. Lehrstühle kann man durch 1 Google-Suche finden ;-) Einfach externe doktoranden suchen und Beratung dazu.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Ich war auf Alumni-Events der LBS und kenne einige Ehemalige. Mein Eindruck der Leute war eher mittelprächtig und ich hatte den Eindruck, dass über das Absolventen-Placement hinaus das Netzwerk überschätzt wird.

Wenn Du in London 2 Jahre bei J.P. Morgan arbeitest, hast Du im Zweifel viel stärkere Netzwerkeffekte.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Promotion Goethe Uni > MBA ESADE

Der Humor gefällt mir.
Das Netzwerk an der ESADE wird dir 1000x mehr bei einer Karriere in der Wirtschaft ,helfen als ein Dr Titel vor dem Namen.
Hier müssen einige Leute dringend mal ein bisschen Berufserfahrung sammeln.

+1. Als ob einem der Dr. Titel so ohne weiteres ein paar Stufen nach oben katapultiert. Das Netzwerk was man sich beim MBA erarbeitet ist so viel wertvoller für die spätere Karriere.

MBA bringt dir nur was in Bereichen wie UB/IB/PE, die sehr angelsächsisch orientiert sind. Wenn man aber in der Industrie ist und zB in die Führungsebene in einem DAX Unternehmen vorstossen möchte, dann ist ein Dr. deutlich besser und zielführender.

Du überschätzt den Netzwerkeffekt von einem MBA zu sehr, so viel bringt dir das nämlich letztendlich gar nicht ein

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Spider-Man würde einen PhD am MIT machen. Für den käme ein MBA nicht in Frage.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Was sind denn gute Unis für "Beraterpromotionen"?

+1
würd mich auch mal interessieren

Es sind eher bestimmte Lehrstühle, die viele Berater im Leave annehmen. Bspw. der von Malte Brettel an der RWTH

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Nur als kurzer Hinweis: es gibt viele Firmen, denen ein Dr komplett egal ist. Für die zählt nur die praktische Erfahrung.

Es ist also eine "Karrierepause" von 2-4 Jahren, die man sich nicht auf den Track Record anrechnen lassen kann. Im schlechtesten Fall wird diese Zeit einfach als "being out of the market" gesehen.

Beim MBA hat man immerhin den Placement-Support durch die Business Schools, d.h. man hat Interviews mit Target-Firmen.

antworten
WiWi Gast

Re: Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Lässt sich nicht so leicht beantworten, kommt aber unter anderen Aspekten darauf an, woher man kommt und wohin man hin möchte - fachlich und auch geographisch, Beispiele:

Ist man Quant/STEM und möchte Applied Scientist/Researcher in US BigTech werden, ist selbstverständlich der PhD. besser + gute Publikationen

Ist man Quant/STEM und will sich eher Richtung Business umorientieren (Sales Manager, IT Management/strategy) eher den MBA

Als BWLer macht mMn. ein PhD. nur Sinn, wenn man in die Forschung möchte (außer man hat natürlich Bock drauf und macht das aus Interesse). Hier geht viel zu viel Zeit verloren und der Mehrwert für die Karriere ist begrenzt. Der Dr. ist schon lange keine Voraussetzung mehr um in deutschen Unternehmen bis auf die oberen Ebenen aufzusteigen. Ein Stanford/Harvard MBA hat hier vor allem den Netzwerkvorteil, der nicht zu unterschätzen, obwohl in Deutschland auch fragwürdig, ob das wirklich so viel Mehrwert bietet.

antworten

Artikel zu Stanford

Merkel bekommt Ehrendoktor von Harvard University

Wahlplakat der CDU von Angela Merkel zur Bundestagswahl 2017.

Im Rahmen der Feierlichkeiten der 368. Graduationsfeier der Harvard University hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Ehrendoktor der Universität verliehen bekommen. Am Nachmittag des 30. Mai 2019 richtete sich die deutsche Bundeskanzlerin mit einer Ansprache an die Absolventinnen und Absolventen sowie die geladenen Gäste. Die Universität würdigte damit den Pragmatismus und die kluge Entschlossenheit ihrer bisherigen Amtszeit, sowie insbesondere ihre Standhaftigkeit in der Flüchtlingskrise.

Leitlinien zur externen Promotion von Wirtschafts- und Hochschulverbänden

Auf einer Tafel steht das Wort externe Promotion.

Promotionen in Kooperation von promotionsberechtigten Hochschulen und Unternehmen werden als externe Promotion bezeichnet. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Hochschulrektorenkonferenz und die führenden Wirtschaftsverbände BDA und BDI haben eine gemeinsame Position zu diesen Promotion mit externem Arbeitsvertrag veröffentlicht.

Dissertationen aus den Wirtschaftswissenschaften

Ein E-Book, ein Heft mit Brille und eine Tasse.

Das »Münstersche Informations- und Archivsystem multimedialer Inhalte« miami.uni-muenster.de enthält Dissertationen aus den Wirtschaftswissenschaften als E-Book.

Promotionsrecht: FH Fulda darf als erste Fachhochschule den Doktortitel vergeben

Hochschule Fulda erhält Promotionsrecht: Wissenschaftsminister Boris Rhein (l.) und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar

Der Durchbruch im Hochschulsystem ist gelungen: Die erste deutsche Fachhochschule erhält das Promotionsrecht. Die Hochschule Fulda darf zukünftig ihre Studenten in den Sozialwissenschaften zum Doktor führen. Weitere Promotionsrechte für Wirtschaftswissenschaften und Informatik sind geplant.

LMU-Forschungsstudium - Master of Business Research

Die Graduation Cap mit Weltkarte im Hintergrund

Der Studiengang “Betriebswirtschaftliche Forschung” (MBR - Master of Business Research) ist ein postgraduales Studium an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilans-Universität München (LMU). Es ist kein MBA Programm. Dieses viersemestrige Studium zielt darauf ab, Studierende mit der methodologischen Basis für hochqualitative betriebswirtschaftliche Forschung auszustatten. Das »Business Research« Postgraduiertenstudium soll dazu befähigen, in der betriebswirtschaftlich orientierten Forschung innerhalb und außerhalb der Hochschulen tätig zu sein. Der Master of Business Research (MBR) dient Doktoranden an der LMU zur Vorbereitung von Dissertationen.

EMAC McKinsey Marketing Dissertation Award 2016

Shopping, shoppen, Einkaufen, Konsum,

EMAC und McKinsey schreiben bereits zum achten Mal erneut den Marketing Dissertation Award aus. Bewerbungen für den mit 7.000 Euro dotierten Marketing Dissertation Award 2016 sind bis zum 31. Januar 2016 möglich. Die Zweit- und der Drittplatzierte erhalten Geldpreise von 3.000 und 1.000 Euro.

BME Wissenschaftspreis 2015 - Dissertation Einkauf & Logistik

BME Wissenschaftspreis 2015 - Dissertation Einkauf &Logistik

Für den »BME Wissenschaftspreis« können noch Dissertationen, Habilitationen und andere herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet von Materialwirtschaft, Beschaffung, Einkauf und Logistik eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31. August 2015.

Deutscher Studienpreis 2016 für Dissertationen

Porttraitbild Dr. Lukas Haffert, Zweitpreisträger Deutscher Studienpreis 2015

Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung exzellente junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen aus, deren Forschung sich durch einen hohen gesellschaftlichen Nutzen auszeichnet. Der Deutsche Studienpreis ist eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland. Vergeben werden Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro, darunter drei Spitzenpreise mit jeweils 25.000 Euro. Einsendeschluss ist der 1. März 2016.

Deutscher Studienpreis 2014: Volkswirtin Rippin für Armutsmessung ausgezeichnet

Deutscher-Studienpreis-2014 Volkswirtin-Rippin Armutsmessung

Die Preisträger des Deutschen Studienpreises 2014 für die wichtigsten Dissertationen des Jahresn stehen fest. Die Volkswirtin Nicole Isabell Rippin von der Universität Göttingen wurde für ihren neuen Index zur Armutsmessung ausgezeichnet. Die Historikerin Sabine Donauer untersuchte, wie sich der »Spaß an der Arbeit« entwickelt hat.

Österreichische Dissertationsdatenbank

Dissertationsdatenbank Österreich Dissertationen

Die Österreichische Dissertationsdatenbank beinhaltet Dissertationen und Diplomarbeiten, die an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen eingereicht wurden. Von den über 100.000 Hochschulschriften sind viele aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Die meisten Titel lassen sich direkt im Volltexte abrufen.

Klaus Tschira Dissertationspreis für verständliche Wissenschaft 2015

Klaus-Tschira Dissertationspreis 2015

Die Klaus Tschira Stiftung ehrt mit dem Dissertationspreis »KlarText!« junge Nachwuchswissenschaftler, die exzellent forschen und anschaulich schreiben. Die besten Artikel werden in sechs Fachgebieten mit je 5.000 Euro ausgezeichnet und in einer Sonderbeilage der Zeitschrift bild der wissenschaft veröffentlicht. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2015.

Immer mehr Frauen promovieren

Silberne Damenschuhe.

Die enormen bildungs- und forschungspolitischen Anstrengungen von Bund und Ländern zahlen sich aus. Der Anteil der Hochqualifizierten an der deutschen Bevölkerung ist seit 2001 deutlich angestiegen: von 10,5 Prozent auf 13,2 Prozent in 2011. Insbesondere Frauen nutzen vermehrt ihre Bildungschancen. Dies zeigt sich auch auf der Ebene der Promotionen.

Starker Anstieg der Promotionen von FH-Absolventen

Gebäuder der FH / Hochschule Bochum

Immer mehr Fachhochschulabsolventinnen und Fachhochabsolventen werden promoviert. Dies zeigt die jüngste Befragung der Hochschulrektorenkonferenz. In den Prüfungsjahren 2009 bis 2011 verliehen sie rund 47 Prozent mehr Inhabern von Fachhochschuldiplomen einen Doktorgrad als im Vergleichszeitraum 2006 bis 2008.

Studie: Promotions- und Arbeitsbedingungen Promovierender in Deutschland

Eine Deutschlandflagge weht vor einem blauen Himmel.

Die Zahl der abgeschlossenen Promotionen liegt in Deutschland seit vielen Jahren auf einem hohen Niveau. Im Jahr 2011 haben hierzulande rund 27.000 Promovierte die Universitäten verlassen. Die neue Studie »Promotionen im Fokus« wirft einen detaillierten Blick auf die Situation von Promovierenden in unterschiedlichen Promotionskontexten.

Beste Marketing-Doktorarbeit in Europa gekürt

Ein Glas Sekt vor schwarzem Hintergrund.

Die European Marketing Academy und McKinsey & Company haben den "EMAC McKinsey Marketing Dissertation Award" vergeben. Gewinner des mit 7.000 EUR dotierten Preises ist Néomie Raassens, die für ihre Doktorarbeit zum Thema Performance-Implikationen von Outsourcing-Strategien ausgezeichnet wurde.

Antworten auf Harvard/Stanford MBA vs. Promotion

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 81 Beiträge

Diskussionen zu Stanford

5 Kommentare

Stanford MBA

WiWi Gast

Gibt nen ehemaligen Associate von GS FFM der jetzt seinen MBA an der Stanford macht. Hat nur einen WHU Bachekor

Weitere Themen aus Promotion, PHD & DBA