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Promotion, PHD & DBAING

Promotion = Karriere

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

Halo zusammen,

oft wird (auch hier) darüber berichtet, dass eine Promotion eigentlich nichts bringt, man Berufserfahrung sammeln soll und das mehr in der Karriere bringt.

Also wenn ich mich in meinem Unternehmen mal umschaue kommen da Leute aus der Uni mit nem Doktor und sind dann teilweise schon direkt Teamleiter und teilweise werden sie es nach wenigen (1-2) Jahren.

Ja natürlich gibt es das Argument, dass Leute mit Dr. grundsätzlich ambitionierter sind und vermutlich auch leistungsbereiter aber wenn jemand direkt nach der Promotion Teamleiter wird und noch keine Berufserfahrung in seinem Leben gesammelt hat, muss ich mir schon die Frage stellen ob das nicht eine Entschuldigung ist, dass die Promotion unnötig ist nur weil man es seblst nicht gemacht hat oder dazu in der Lage war.

Meiner Meinung nach bringt die Promotion auf jeden Fall einen großen Vorteil.
Sollte dazu sagen, dass ich Ing bin.

Wie ist das bei euch in der Firma?

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 04.10.2021:

Halo zusammen,

oft wird (auch hier) darüber berichtet, dass eine Promotion eigentlich nichts bringt, man Berufserfahrung sammeln soll und das mehr in der Karriere bringt.

Also wenn ich mich in meinem Unternehmen mal umschaue kommen da Leute aus der Uni mit nem Doktor und sind dann teilweise schon direkt Teamleiter und teilweise werden sie es nach wenigen (1-2) Jahren.

Ja natürlich gibt es das Argument, dass Leute mit Dr. grundsätzlich ambitionierter sind und vermutlich auch leistungsbereiter aber wenn jemand direkt nach der Promotion Teamleiter wird und noch keine Berufserfahrung in seinem Leben gesammelt hat, muss ich mir schon die Frage stellen ob das nicht eine Entschuldigung ist, dass die Promotion unnötig ist nur weil man es seblst nicht gemacht hat oder dazu in der Lage war.

Meiner Meinung nach bringt die Promotion auf jeden Fall einen großen Vorteil.
Sollte dazu sagen, dass ich Ing bin.

Wie ist das bei euch in der Firma?

Das kommt drauf an... ein Dr ist nicht automatisch ein Freiticket für eine Topposition im Konzern. Ich habe Doktoren in Vorständen, Banken, T1 Consulting oder Rückversicherungen gesehen die steile Karrieren gemacht haben und in Führungspositionen sitzen.

Auf der anderen Seite Leute, die 7 Jahre gebraucht haben, dann aber mangels praktischer Erfahrung keinen guten Einstieg gefunden haben. Oder Doktoren die seit 20 Jahren Vice President sind.

Es hängt also von deiner Gesamterscheinung ab und nicht von einem einzigen Titel

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

Das mag zwar so gehandhabt sein, jedoch ist es fraglich, ob es wirklich eine Voraussetzung ist. Jemand mit Berufsausbildung könnte den Job wohl auch ausführen, wenn man ihn lassen würde. Halte ich sogar für sehr wahrscheinlich, denn was hat ein Dr konkret zu bieten außer einer theoretischen sehr engen Forschungsfrage?

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 05.10.2021:

Das mag zwar so gehandhabt sein, jedoch ist es fraglich, ob es wirklich eine Voraussetzung ist. Jemand mit Berufsausbildung könnte den Job wohl auch ausführen, wenn man ihn lassen würde. Halte ich sogar für sehr wahrscheinlich, denn was hat ein Dr konkret zu bieten außer einer theoretischen sehr engen Forschungsfrage?

Meine Meinung hierzu:
Ein Doktor ist ja nicht nur ein Titel per se sondern bedeutet in der Regel auch das gesamte Paket davor. Wenn du eine Person mit Berufsausbildung nimmst, bezweifle ich, dass diese Person sich das breite betriebswirtschaftliche Wissen eines Bachelors noch die tiefergehende & "anwendungsorientierte" Problemlösungskompetenz eines Masters angeeignet hat. Das heißt der Sprung zwischen "Ausbildung" und "Doktor" ist größer als nur der Titel. Dazu kommt, dass man idR Experte auf seinem "Forschungsgebiet" ist - man kennt viele Tools, hat jahrelang z.B. Experten interviewed und sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Daneben kommen natürlich die wissenschaftlichen & problemlösungsorientierten Kompetenzen.
Deshalb denke ich, dass man mit dem Dr. oder zumindest einem guten Master einen besseren strategischen Blickwinkel hat.

Was ich persönlich noch nie gesehen habe: Dass jemand ohne Berufserfahrung direkt nach dem Dr. in eine Führungsposition kommt. Ich kenne relativ viele Fälle bei denen jemand mit Potenzial und ein paar Jahren Berufserfahrung in einen Leave gegangen ist (Industrie/Beratung) und im Anschluss z.B. in eine Senior Manager Position gekommen ist, nachdem man zuvor schon Referent/Manager war und nach 1-2 Jahren quasi in die Führungsebene befördert wurde.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

1x Abteilungsleiter, davon 0x Doktor
4x Teamleiter, davon 1x Doktor
32x Mitarbeiter, davon 7x Doktor

Doktor hilft hier nicht weiter

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

Ein Dr. ist das Einstiegsticket. Wie es danach weiter geht, hängt von der eigenen Performance im Unternehmen und oft auch Glück ab.
Wenn du sagst, dass die Leute schon höher einsteigen bzw. schneller aufsteigen, hängt das vielleicht auch damit zusammen, dass sie insgesamt schon älter sind, also mehr Lebenserfahrung mitbringen?

Ich wäre auch vorsichtig von deinem Unternehmen aus zu generalisieren. Bei uns zB (700 MA) kann ich von keinem einzigen Dr berichten. Heißt aber auch nichts.

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PepperMINT

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 05.10.2021:

1x Abteilungsleiter, davon 0x Doktor
4x Teamleiter, davon 1x Doktor
32x Mitarbeiter, davon 7x Doktor

Doktor hilft hier nicht weiter

Jemand mit Doktortitel weiß wenigstens, dass man mit so einer Stichprobe seine Forschungsfrage nicht beantworten kann.

Zur Eingangsfrage: Es kommt halt auch sehr darauf an wo und zu welchem Thema du promovierst. Wenn man Industrienah promoviert, verfügt man auch über (für die Industrie) notwendige Berufserfahrung. Ich kenne beide Seiten und die Themen, die Projekte als wissenschaftlicher Mitarbeiter sind deutlich anspruchsvoller

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

Wie bei allen Dingen hängt es auch hier vom Gesamtpaket ab.

In was genau hat die Peson promoviert? Was war das Thema und wie relevant ist das alles für die Stelle? Hat derjenige im Rahmen seiner Promotion sich irgendwelche weiteren Skills angeeignet (z.B. branchenspezifische Software/Analyse Skills,....)? Hat derjenige abseits der Promotion auch mal andere Erfahrungen gesammelt (Werksstudentenjobs, Praktika, Ehrenamtliches, ....)? Welche Verantwortung hatte derjenige während der Promotion (organisation von Tutorien, Durchführung von Projekten vielleicht auch mit Industriepartnern, oder war nur Kaffeekochen angesagt)? und und und...

Ich kenne aus meinem Umfeld verschiedene Fälle. Darunter einen der mit mir studiert hat (MINT), Bachelor und Master mit top Noten und mehrere Stipendien. Dann aber promoviert, zwar auch mit top Ergebnis, aber mit acht Jahren Dauer. Auch hier Promotionsstipendium. Ansonsten sah der Lebenslauf aber halt recht leer aus, abgesehen von mal einem Tutorenjob, als Student. Am Ende dann ewig gesucht und nichts gefunden. Ich weis nicht auf was er sich beworben hat, aber so wie ich einschätze vermutlich auch auf Stelle, die etwas zu hoch gegriffen waren. Er hat sich immer viel auf seine Stipendien eingebildet. Am Ende hat er sich, quasi aus Verweiflung, selbsständig gemacht. Das ist jetzt eine extreme Story, zeigt aber auch, dass Promotion auch hinderlich sein kann. Wäre er gleich nach dem Master eingestiegen, hätte er leichter was gefunden, als mit 8 Jahren industrieferner Promotion.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

8 Jahre Promotion ist aber auch schon ein Brett.
Da kann es nur am fehlenden Willen hängen, fertig zu werden.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

Bei mir im Dax 30 München Konzern sind die Promovierten ganz normale Sachbearbeiter aber halt 3-5 Jahre älter beim Einstieg als die meisten. Teamleiter sind die mit Kontakten die mehr im zwischenmenschlichen glänzen als fachlich, aber da auch fit sind. Abteilungsleiter war früher Trainee und ist seit 20 Jahren im Unternehmen, kennt gefühlt den halben Konzern.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

Promotion heißt für mich i.d.R. im Wiwi-Bereich 2-4 Jahre absolute Zeitverschwendung. Der theoretische Mehrwert ist in der Praxis nur sehr bedingt wertstiftend. Prestige-Promotionen sind abartig und ich finde solche Leute lächerlich. Eine Promotion im technischen Bereich kann dagegen in der betrieblichen Forschung und Entwicklung einen Mehrwert bringen. Da siehts also anders aus.

Promotion ist in erster Linie für eine klassische wissenschaftliche "Karriere" gedacht. Also an der Uni zu forschen und zu lehren.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

Promotion heißt für mich i.d.R. im Wiwi-Bereich 2-4 Jahre absolute Zeitverschwendung. Der theoretische Mehrwert ist in der Praxis nur sehr bedingt wertstiftend. Prestige-Promotionen sind abartig und ich finde solche Leute lächerlich. Eine Promotion im technischen Bereich kann dagegen in der betrieblichen Forschung und Entwicklung einen Mehrwert bringen. Da siehts also anders aus.

Promotion ist in erster Linie für eine klassische wissenschaftliche "Karriere" gedacht. Also an der Uni zu forschen und zu lehren.

Dann sind Abschlüsse generell abartig. Hab das Gefühl dass du eifersüchtig auf promovierte bist

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

Ich weiß nicht, was der Abschluss mit der Karriere im Unternehmen zu tun haben soll.
Dein Profil ist relativ egal, wenn du erstmal gelandet bist. Danach zählen ganz andere Faktoren, die für deine Karriere entscheidend sind und nicht ob du eine Promotion hast. Die ist maximal für deinen Einstieg relevant und ob du deswegen ein paar tausend Euro im Jahr mehr bekommst. Später zählen vor allem die soziale Kompetenz, Durchsetzungsvermögen, sicherlich Netzwerk und natürlich Glück. Die Wahrscheinlichkeit überhaupt Karriere zu machen, was für die meisten heißt, von der Einstiegsposition zu einer leitenden oder später noch höherenen Management-Position zu kommen, kannst du dir bei einer Abteilung mit einem Abteilungs- und vier Teamleitern selbst ausrechnen. Je nach dem wie stark deine Konkurrenz ist und ob du Glück hast, entscheidet sich sowas. Das Forum hier stellt in gewisser Weise eine komplette Gegegnsätzlichkeit des spätere Berufslebens dar. Am Anfang geht es oft um Hardfacts, Noten, Praktika, Uni und vielleicht ein bisschen Netzwerk. Das ist alles über eigene Leistung erreichbar. Später, wenn du eingestiegen bist, wirst du merken, wie schnell man die gläserne Decke erreicht und wie wenig Einfluss du eigentlich auf deine Karriere als Angestellter hast. Immer schön daran denken, dass auch das System Karriere erfunden wurde und niemand das Recht oder eine Garantie hat aufzusteigen. Die meisten werden für immer Sachbearbeiter bleiben und sich fleißig für die Karotte vor der Nase abstrampeln. Grüße an die Leistungsgesellschaft.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

In Jura und Chemie ist einen Promotion m.E. generell günstig zu bewerten.

Bei allen anderen würde ich mir als Personaler ansehen warum man über was wie lange promoviert hat.

Am Menschen ändert die Promotion nichts.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

Kommt auf die Branche an.
Im öD in vielen Behörden (inoffizielle) Voraussetzung für den Einstieg, für eine Beförderung obligatorisch.
Im Konzern im technischen Bereich durchaus vorteilhaft, im wiwi-Bereich nach meiner Erfahrung zu vernachlässigen.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

Promotion heißt für mich i.d.R. im Wiwi-Bereich 2-4 Jahre absolute Zeitverschwendung. Der theoretische Mehrwert ist in der Praxis nur sehr bedingt wertstiftend. Prestige-Promotionen sind abartig und ich finde solche Leute lächerlich. Eine Promotion im technischen Bereich kann dagegen in der betrieblichen Forschung und Entwicklung einen Mehrwert bringen. Da siehts also anders aus.

Promotion ist in erster Linie für eine klassische wissenschaftliche "Karriere" gedacht. Also an der Uni zu forschen und zu lehren.

Dann sind Abschlüsse generell abartig. Hab das Gefühl dass du eifersüchtig auf promovierte bist

Nunja, ganz falsch liegt der Promotionsrelativierer nicht. Wenn man promoviert (wird) bedeutet das den Nachweis der Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten.
Dabei eignet man sich aber neben theoretischem Wissen auch regelmäßig sehr gute Softskills zu. Insofern liegt der Promotionsrelativierer auch nicht ganz richtig

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

Promotion heißt für mich i.d.R. im Wiwi-Bereich 2-4 Jahre absolute Zeitverschwendung. Der theoretische Mehrwert ist in der Praxis nur sehr bedingt wertstiftend. Prestige-Promotionen sind abartig und ich finde solche Leute lächerlich. Eine Promotion im technischen Bereich kann dagegen in der betrieblichen Forschung und Entwicklung einen Mehrwert bringen. Da siehts also anders aus.

Promotion ist in erster Linie für eine klassische wissenschaftliche "Karriere" gedacht. Also an der Uni zu forschen und zu lehren.

Dann sind Abschlüsse generell abartig. Hab das Gefühl dass du eifersüchtig auf promovierte bist

eben. der vorteil einer promotion - wie bei allen abschlüssen - ist das Signaling. Also das Signal, dass man schlau und ganz besonders elitär ist. Da die meisten Konzerne in DE immer noch ziemlich hierarchisch und politisch organisiert sind, ist so ein Signal noch sehr viel wert. Kompetenz ist nur ein Faktor von vielen, die zur Karriere führen

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

Promotion heißt für mich i.d.R. im Wiwi-Bereich 2-4 Jahre absolute Zeitverschwendung. Der theoretische Mehrwert ist in der Praxis nur sehr bedingt wertstiftend. Prestige-Promotionen sind abartig und ich finde solche Leute lächerlich. Eine Promotion im technischen Bereich kann dagegen in der betrieblichen Forschung und Entwicklung einen Mehrwert bringen. Da siehts also anders aus.

Promotion ist in erster Linie für eine klassische wissenschaftliche "Karriere" gedacht. Also an der Uni zu forschen und zu lehren.

Dann sind Abschlüsse generell abartig. Hab das Gefühl dass du eifersüchtig auf promovierte bist

eben. der vorteil einer promotion - wie bei allen abschlüssen - ist das Signaling. Also das Signal, dass man schlau und ganz besonders elitär ist. Da die meisten Konzerne in DE immer noch ziemlich hierarchisch und politisch organisiert sind, ist so ein Signal noch sehr viel wert. Kompetenz ist nur ein Faktor von vielen, die zur Karriere führen

Es ist nicht nur das Signaling, du lernst ja auch tatsächlich etwas in der Zeit. Und davon ist das fachliche nur ein Teil. Es hängt natürlich etwas vom Institut ab, aber die meisten arbeiten eigenständig auf Projekten, haben noch Projektmanagement dabei, teilweise ein kleines Budget zu verantworten. Mitarbeiterführung von Praktikanten und Hiwis kommt auch dazu.

Alleine ein mehrjähriges Projekt planen und durchziehen machst du in der Industrie halt nicht so schnell in den ersten Jahren nach Berufseinstieg (dafür sind die Projekte da dann größer). Dazu kommt dann noch die Methodenkompetenz die man sich erarbeitet. Und zuletzt die fachliche Expertise, die ich von den dreien aber sogar als am wenigsten wichtig sehen würde, da die meisten nicht exakt auf dem Feld anfangen, auf dem sie Promoviert haben.

Das ganze gilt aber natürlich nur für "richtige" Promotionen. Nicht für die bessere Bachelorarbeit mit der du in Medizin promovieren kannst und auch nicht für die unter zwölfmonatigen Prestigepromotionen im educational leave.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 24.10.2021:

Promotion heißt für mich i.d.R. im Wiwi-Bereich 2-4 Jahre absolute Zeitverschwendung. Der theoretische Mehrwert ist in der Praxis nur sehr bedingt wertstiftend. Prestige-Promotionen sind abartig und ich finde solche Leute lächerlich. Eine Promotion im technischen Bereich kann dagegen in der betrieblichen Forschung und Entwicklung einen Mehrwert bringen. Da siehts also anders aus.

Promotion ist in erster Linie für eine klassische wissenschaftliche "Karriere" gedacht. Also an der Uni zu forschen und zu lehren.

Dann sind Abschlüsse generell abartig. Hab das Gefühl dass du eifersüchtig auf promovierte bist

eben. der vorteil einer promotion - wie bei allen abschlüssen - ist das Signaling. Also das Signal, dass man schlau und ganz besonders elitär ist. Da die meisten Konzerne in DE immer noch ziemlich hierarchisch und politisch organisiert sind, ist so ein Signal noch sehr viel wert. Kompetenz ist nur ein Faktor von vielen, die zur Karriere führen

Es ist nicht nur das Signaling, du lernst ja auch tatsächlich etwas in der Zeit. Und davon ist das fachliche nur ein Teil. Es hängt natürlich etwas vom Institut ab, aber die meisten arbeiten eigenständig auf Projekten, haben noch Projektmanagement dabei, teilweise ein kleines Budget zu verantworten. Mitarbeiterführung von Praktikanten und Hiwis kommt auch dazu.

Alleine ein mehrjähriges Projekt planen und durchziehen machst du in der Industrie halt nicht so schnell in den ersten Jahren nach Berufseinstieg (dafür sind die Projekte da dann größer). Dazu kommt dann noch die Methodenkompetenz die man sich erarbeitet. Und zuletzt die fachliche Expertise, die ich von den dreien aber sogar als am wenigsten wichtig sehen würde, da die meisten nicht exakt auf dem Feld anfangen, auf dem sie Promoviert haben.

Das ganze gilt aber natürlich nur für "richtige" Promotionen. Nicht für die bessere Bachelorarbeit mit der du in Medizin promovieren kannst und auch nicht für die unter zwölfmonatigen Prestigepromotionen im educational leave.

naja, das mag für einzelfälle zutreffen. wenn vom durchschnitt ausgeht, muss man schon zugeben, dass man im beruf in den 4-5 jahren deutlich mehr berufsrelevantes lernt als jemand, der eine promotion macht.

Ich bin selbst promoviert und kann das denke ich schon gut einschätzen. Der Vorteil der Promotion beginnt dann, wenn du die Anfängerjahre aufgeholt hast. Ein deutlicher Nachteil bleibt allerdings, dass Dir 4-5 Jahre Netzwerken im Unternehmen fehlen. Das wiegt umso schwerer, dass Netzwerken in jüngeren Jahren natürlich viel einfacher und effektiver ist. Mit 35 geht man einfach nicht mehr so häufig gemeinsam feiern und erlebt den jeweils anderen in Situationen, die einem zusammenschweißen.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 24.10.2021:

Promotion heißt für mich i.d.R. im Wiwi-Bereich 2-4 Jahre absolute Zeitverschwendung. Der theoretische Mehrwert ist in der Praxis nur sehr bedingt wertstiftend. Prestige-Promotionen sind abartig und ich finde solche Leute lächerlich. Eine Promotion im technischen Bereich kann dagegen in der betrieblichen Forschung und Entwicklung einen Mehrwert bringen. Da siehts also anders aus.

Promotion ist in erster Linie für eine klassische wissenschaftliche "Karriere" gedacht. Also an der Uni zu forschen und zu lehren.

Dann sind Abschlüsse generell abartig. Hab das Gefühl dass du eifersüchtig auf promovierte bist

eben. der vorteil einer promotion - wie bei allen abschlüssen - ist das Signaling. Also das Signal, dass man schlau und ganz besonders elitär ist. Da die meisten Konzerne in DE immer noch ziemlich hierarchisch und politisch organisiert sind, ist so ein Signal noch sehr viel wert. Kompetenz ist nur ein Faktor von vielen, die zur Karriere führen

Es ist nicht nur das Signaling, du lernst ja auch tatsächlich etwas in der Zeit. Und davon ist das fachliche nur ein Teil. Es hängt natürlich etwas vom Institut ab, aber die meisten arbeiten eigenständig auf Projekten, haben noch Projektmanagement dabei, teilweise ein kleines Budget zu verantworten. Mitarbeiterführung von Praktikanten und Hiwis kommt auch dazu.

Alleine ein mehrjähriges Projekt planen und durchziehen machst du in der Industrie halt nicht so schnell in den ersten Jahren nach Berufseinstieg (dafür sind die Projekte da dann größer). Dazu kommt dann noch die Methodenkompetenz die man sich erarbeitet. Und zuletzt die fachliche Expertise, die ich von den dreien aber sogar als am wenigsten wichtig sehen würde, da die meisten nicht exakt auf dem Feld anfangen, auf dem sie Promoviert haben.

Das ganze gilt aber natürlich nur für "richtige" Promotionen. Nicht für die bessere Bachelorarbeit mit der du in Medizin promovieren kannst und auch nicht für die unter zwölfmonatigen Prestigepromotionen im educational leave.

naja, das mag für einzelfälle zutreffen. wenn vom durchschnitt ausgeht, muss man schon zugeben, dass man im beruf in den 4-5 jahren deutlich mehr berufsrelevantes lernt als jemand, der eine promotion macht.

Ich bin selbst promoviert und kann das denke ich schon gut einschätzen. Der Vorteil der Promotion beginnt dann, wenn du die Anfängerjahre aufgeholt hast. Ein deutlicher Nachteil bleibt allerdings, dass Dir 4-5 Jahre Netzwerken im Unternehmen fehlen. Das wiegt umso schwerer, dass Netzwerken in jüngeren Jahren natürlich viel einfacher und effektiver ist. Mit 35 geht man einfach nicht mehr so häufig gemeinsam feiern und erlebt den jeweils anderen in Situationen, die einem zusammenschweißen.

Natürlich bieten 4 Jahre Sachbearbeitererfahrung mehr relevante Erfahrung für eine Stelle als Sachbearbeiter als eine Promotion. Und man lernt auch die Stelle besser kennen. Da stimme ich dir voll zu. Eine Promotion bietet da eher die Möglichkeit Erfahrung zu sammeln, die man auf einer Sachbearbeiterstelle nicht so einfach sammeln kann. Und die vielleicht eher für die nächste und nicht die Einstiegsstelle relevant ist.

Welcher Weg besser ist wird sehr individuell sein, das hängt ja auch von Fach und Thema und auch von der Firma ab.
Auch das mit dem Netzwerken. Klar hilft da mehr Zeit, aber wie viel Unterschied das wirklich macht wird wohl auch viel von der Firma abhängen. Sowas wie zusammen feiern/betrinken gibt es bei meiner Frau in der Firma zum Beispiel auch bei den Jüngeren nicht.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 25.10.2021:

Promotion heißt für mich i.d.R. im Wiwi-Bereich 2-4 Jahre absolute Zeitverschwendung. Der theoretische Mehrwert ist in der Praxis nur sehr bedingt wertstiftend. Prestige-Promotionen sind abartig und ich finde solche Leute lächerlich. Eine Promotion im technischen Bereich kann dagegen in der betrieblichen Forschung und Entwicklung einen Mehrwert bringen. Da siehts also anders aus.

Promotion ist in erster Linie für eine klassische wissenschaftliche "Karriere" gedacht. Also an der Uni zu forschen und zu lehren.

Dann sind Abschlüsse generell abartig. Hab das Gefühl dass du eifersüchtig auf promovierte bist

eben. der vorteil einer promotion - wie bei allen abschlüssen - ist das Signaling. Also das Signal, dass man schlau und ganz besonders elitär ist. Da die meisten Konzerne in DE immer noch ziemlich hierarchisch und politisch organisiert sind, ist so ein Signal noch sehr viel wert. Kompetenz ist nur ein Faktor von vielen, die zur Karriere führen

Es ist nicht nur das Signaling, du lernst ja auch tatsächlich etwas in der Zeit. Und davon ist das fachliche nur ein Teil. Es hängt natürlich etwas vom Institut ab, aber die meisten arbeiten eigenständig auf Projekten, haben noch Projektmanagement dabei, teilweise ein kleines Budget zu verantworten. Mitarbeiterführung von Praktikanten und Hiwis kommt auch dazu.

Alleine ein mehrjähriges Projekt planen und durchziehen machst du in der Industrie halt nicht so schnell in den ersten Jahren nach Berufseinstieg (dafür sind die Projekte da dann größer). Dazu kommt dann noch die Methodenkompetenz die man sich erarbeitet. Und zuletzt die fachliche Expertise, die ich von den dreien aber sogar als am wenigsten wichtig sehen würde, da die meisten nicht exakt auf dem Feld anfangen, auf dem sie Promoviert haben.

Das ganze gilt aber natürlich nur für "richtige" Promotionen. Nicht für die bessere Bachelorarbeit mit der du in Medizin promovieren kannst und auch nicht für die unter zwölfmonatigen Prestigepromotionen im educational leave.

naja, das mag für einzelfälle zutreffen. wenn vom durchschnitt ausgeht, muss man schon zugeben, dass man im beruf in den 4-5 jahren deutlich mehr berufsrelevantes lernt als jemand, der eine promotion macht.

Ich bin selbst promoviert und kann das denke ich schon gut einschätzen. Der Vorteil der Promotion beginnt dann, wenn du die Anfängerjahre aufgeholt hast. Ein deutlicher Nachteil bleibt allerdings, dass Dir 4-5 Jahre Netzwerken im Unternehmen fehlen. Das wiegt umso schwerer, dass Netzwerken in jüngeren Jahren natürlich viel einfacher und effektiver ist. Mit 35 geht man einfach nicht mehr so häufig gemeinsam feiern und erlebt den jeweils anderen in Situationen, die einem zusammenschweißen.

Natürlich bieten 4 Jahre Sachbearbeitererfahrung mehr relevante Erfahrung für eine Stelle als Sachbearbeiter als eine Promotion. Und man lernt auch die Stelle besser kennen. Da stimme ich dir voll zu. Eine Promotion bietet da eher die Möglichkeit Erfahrung zu sammeln, die man auf einer Sachbearbeiterstelle nicht so einfach sammeln kann. Und die vielleicht eher für die nächste und nicht die Einstiegsstelle relevant ist.

Welcher Weg besser ist wird sehr individuell sein, das hängt ja auch von Fach und Thema und auch von der Firma ab.
Auch das mit dem Netzwerken. Klar hilft da mehr Zeit, aber wie viel Unterschied das wirklich macht wird wohl auch viel von der Firma abhängen. Sowas wie zusammen feiern/betrinken gibt es bei meiner Frau in der Firma zum Beispiel auch bei den Jüngeren nicht.

Also 4 Jahre UB/IB/Top Trainee Dax bringen dir auf jeden Fall mehr als Promotion für jede Karrierestufe

antworten
WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 26.10.2021:

Also 4 Jahre UB/IB/Top Trainee Dax bringen dir auf jeden Fall mehr als Promotion für jede Karrierestufe

So pauschal kannst du das nicht sagen. Es gibt Bereiche da bringt dir die Promotion mehr und es gibt bereiche da bringt IB/UB-Erfahrung mehr (wenn wir uns hier auf Wiwis beschränken, bei anderen Fächern sieht es wieder ganz anders aus). Und es gibt auch für beides Fälle, wo es eher schadet.
Alle Firmen und alle Bereiche in diesen Firmen über einen Kamm zu scheren bringt wenig. Genauso wie ja auch vorher schon wer schrieb, dass es auch drauf ankommt worin man promoviert hat.

Und der Trainee bringt dir übrigens außerhalb dieses Unternehmens wenig, außer vielleicht eine Eintrittskarte. Und auch da wo du ihn gemacht hast, ist er ein paar Jahre danach nicht mehr viel wert (aus eigener Erfahrung). Für die übernächste Stelle interessiert es keinen mehr.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

Promotion heißt für mich i.d.R. im Wiwi-Bereich 2-4 Jahre absolute Zeitverschwendung. Der theoretische Mehrwert ist in der Praxis nur sehr bedingt wertstiftend. Prestige-Promotionen sind abartig und ich finde solche Leute lächerlich. Eine Promotion im technischen Bereich kann dagegen in der betrieblichen Forschung und Entwicklung einen Mehrwert bringen. Da siehts also anders aus.

Promotion ist in erster Linie für eine klassische wissenschaftliche "Karriere" gedacht. Also an der Uni zu forschen und zu lehren.

Dann sind Abschlüsse generell abartig. Hab das Gefühl dass du eifersüchtig auf promovierte bist

Nunja, ganz falsch liegt der Promotionsrelativierer nicht. Wenn man promoviert (wird) bedeutet das den Nachweis der Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten.
Dabei eignet man sich aber neben theoretischem Wissen auch regelmäßig sehr gute Softskills zu. Insofern liegt der Promotionsrelativierer auch nicht ganz richtig

Das mit den Softskills kann ich so nicht bestätigen. Ich hatte insgesamt drei promovierte Kollegen und die waren alle mit normalen Alltagssituationen überfordert. Keine Ahnung warum. Liegt auch eher weniger an der Promotion als an den Menschen selbst.
Teamleiter ist dann tatsächlich ein ehemaliger Azubi geworden, weil er einfach das Unternehmen und die Führungskräfte am besten kennt. Fachlich war er gut, aber auch nicht mehr. Es geht also auch so. Im technischen Bereich haben bei uns viele einen Dr.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

Titel, Urkunden und Zeugnisse ist auch ein typisch deutsches Ding.
Schau mal über den großen Teich - ach so weit muss man gar nicht schauen - schau nach England, Niederlanden etc. Da kommt es auf ganz andere Faktoren an, um Karriere zu machen:
Deine Problemlösungskompetenz, dein Fachwissen, Erfahrungswerte, deine Softskills, dein Netzwerk etc. - ich kenne einige die ihren Master gemacht haben und inzwischen im Top-Management sind, ganz ohne Dr. Titel. Auf meine Frage an einen Bekannten, wieso er nie den Dr. gemacht hat, sagte er mir "Brauch ich nicht in meiner Branche" (Ist Direktor im Riskmanagement einer Privatbank). Man muss aber sagen, dass sich diese Leute stetig fortbilden und netzwerken. Und genau das bringt dich weiter.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 26.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 26.10.2021:

Also 4 Jahre UB/IB/Top Trainee Dax bringen dir auf jeden Fall mehr als Promotion für jede Karrierestufe

So pauschal kannst du das nicht sagen. Es gibt Bereiche da bringt dir die Promotion mehr und es gibt bereiche da bringt IB/UB-Erfahrung mehr (wenn wir uns hier auf Wiwis beschränken, bei anderen Fächern sieht es wieder ganz anders aus). Und es gibt auch für beides Fälle, wo es eher schadet.
Alle Firmen und alle Bereiche in diesen Firmen über einen Kamm zu scheren bringt wenig. Genauso wie ja auch vorher schon wer schrieb, dass es auch drauf ankommt worin man promoviert hat.

Und der Trainee bringt dir übrigens außerhalb dieses Unternehmens wenig, außer vielleicht eine Eintrittskarte. Und auch da wo du ihn gemacht hast, ist er ein paar Jahre danach nicht mehr viel wert (aus eigener Erfahrung). Für die übernächste Stelle interessiert es keinen mehr.

Aufgrund des WiWi Forums habe ich mich auf WiWi beschränkt.
So hast du natürlich Recht.
Bsp. Chemische Forschung = Doktorpflicht
oder alles was mit R&D zu tun hat. Ebenso Karriere in Forschungsinstituten.

Zu letzterem jedoch, kann ich dir sagen, dass ein Trainee dazu da ist zu Netzwerken und sich zu positionieren.
Klar interessiert es niemanden, dass du in Programm X warst. Idealerweise hast du aber durch Programm X die Teamleitung bekommen.

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WiWi Gast

Promotion = Karriere

WiWi Gast schrieb am 26.10.2021:

Also 4 Jahre UB/IB/Top Trainee Dax bringen dir auf jeden Fall mehr als Promotion für jede Karrierestufe

So pauschal kannst du das nicht sagen. Es gibt Bereiche da bringt dir die Promotion mehr und es gibt bereiche da bringt IB/UB-Erfahrung mehr (wenn wir uns hier auf Wiwis beschränken, bei anderen Fächern sieht es wieder ganz anders aus). Und es gibt auch für beides Fälle, wo es eher schadet.
Alle Firmen und alle Bereiche in diesen Firmen über einen Kamm zu scheren bringt wenig. Genauso wie ja auch vorher schon wer schrieb, dass es auch drauf ankommt worin man promoviert hat.

Und der Trainee bringt dir übrigens außerhalb dieses Unternehmens wenig, außer vielleicht eine Eintrittskarte. Und auch da wo du ihn gemacht hast, ist er ein paar Jahre danach nicht mehr viel wert (aus eigener Erfahrung). Für die übernächste Stelle interessiert es keinen mehr.

Aufgrund des WiWi Forums habe ich mich auf WiWi beschränkt.
So hast du natürlich Recht.
Bsp. Chemische Forschung = Doktorpflicht
oder alles was mit R&D zu tun hat. Ebenso Karriere in Forschungsinstituten.

Zu letzterem jedoch, kann ich dir sagen, dass ein Trainee dazu da ist zu Netzwerken und sich zu positionieren.
Klar interessiert es niemanden, dass du in Programm X warst. Idealerweise hast du aber durch Programm X die Teamleitung bekommen.

Ich habe mich auch nur auf Wiwis bezogen. Aber auch da gibt es Unterschiede zwischen Firmen und Bereichen in den Firmen. Sagen wir mal als Beispiel im Accounting ist der Dr. recht egal, da gibts wenig wo eine Promotion bei nützt. Dafür bringt dir Erfahrung in der UB schon eher was.
Bist du aber vielleicht irgendwo Richtung IT/Data/etc. unterwegs, umd hast in der Richtung auch promoviert, kann das sehr nützlich sein, auch mehr als ein paar Jahre Folienschubser bei IB/UB gewesem zu sein.

Der Trainee legt dir halt einen guten Grundstein für den Job danach. Sobald du dann weiter ziehen willst, merkst du keinen großen Unterschied mehr, denn die Leute mit denen du dann um die Jobs konkurrierst sind schon lange genug im Unternehmen um auch ohne Trainee Erfahrung und Netzwerk zu haben. Ich habe sogar schon erlebt, dass jemand der Trainee negativ ausgelegt wurde, weil es ihm dadurch ja leichter gemacht wurde als den anderen. Das ist aber bestimmt ein Einzelfall und gehört auch nicht in die Diskussion hier.

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LMU-Forschungsstudium - Master of Business Research

Die Graduation Cap mit Weltkarte im Hintergrund

Der Studiengang “Betriebswirtschaftliche Forschung” (MBR - Master of Business Research) ist ein postgraduales Studium an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilans-Universität München (LMU). Es ist kein MBA Programm. Dieses viersemestrige Studium zielt darauf ab, Studierende mit der methodologischen Basis für hochqualitative betriebswirtschaftliche Forschung auszustatten. Das »Business Research« Postgraduiertenstudium soll dazu befähigen, in der betriebswirtschaftlich orientierten Forschung innerhalb und außerhalb der Hochschulen tätig zu sein. Der Master of Business Research (MBR) dient Doktoranden an der LMU zur Vorbereitung von Dissertationen.

EMAC McKinsey Marketing Dissertation Award 2016

Shopping, shoppen, Einkaufen, Konsum,

EMAC und McKinsey schreiben bereits zum achten Mal erneut den Marketing Dissertation Award aus. Bewerbungen für den mit 7.000 Euro dotierten Marketing Dissertation Award 2016 sind bis zum 31. Januar 2016 möglich. Die Zweit- und der Drittplatzierte erhalten Geldpreise von 3.000 und 1.000 Euro.

BME Wissenschaftspreis 2015 - Dissertation Einkauf & Logistik

BME Wissenschaftspreis 2015 - Dissertation Einkauf &Logistik

Für den »BME Wissenschaftspreis« können noch Dissertationen, Habilitationen und andere herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet von Materialwirtschaft, Beschaffung, Einkauf und Logistik eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31. August 2015.

Deutscher Studienpreis 2016 für Dissertationen

Porttraitbild Dr. Lukas Haffert, Zweitpreisträger Deutscher Studienpreis 2015

Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung exzellente junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen aus, deren Forschung sich durch einen hohen gesellschaftlichen Nutzen auszeichnet. Der Deutsche Studienpreis ist eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland. Vergeben werden Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro, darunter drei Spitzenpreise mit jeweils 25.000 Euro. Einsendeschluss ist der 1. März 2016.

Deutscher Studienpreis 2014: Volkswirtin Rippin für Armutsmessung ausgezeichnet

Deutscher-Studienpreis-2014 Volkswirtin-Rippin Armutsmessung

Die Preisträger des Deutschen Studienpreises 2014 für die wichtigsten Dissertationen des Jahresn stehen fest. Die Volkswirtin Nicole Isabell Rippin von der Universität Göttingen wurde für ihren neuen Index zur Armutsmessung ausgezeichnet. Die Historikerin Sabine Donauer untersuchte, wie sich der »Spaß an der Arbeit« entwickelt hat.

Österreichische Dissertationsdatenbank

Dissertationsdatenbank Österreich Dissertationen

Die Österreichische Dissertationsdatenbank beinhaltet Dissertationen und Diplomarbeiten, die an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen eingereicht wurden. Von den über 100.000 Hochschulschriften sind viele aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Die meisten Titel lassen sich direkt im Volltexte abrufen.

Klaus Tschira Dissertationspreis für verständliche Wissenschaft 2015

Klaus-Tschira Dissertationspreis 2015

Die Klaus Tschira Stiftung ehrt mit dem Dissertationspreis »KlarText!« junge Nachwuchswissenschaftler, die exzellent forschen und anschaulich schreiben. Die besten Artikel werden in sechs Fachgebieten mit je 5.000 Euro ausgezeichnet und in einer Sonderbeilage der Zeitschrift bild der wissenschaft veröffentlicht. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2015.

Immer mehr Frauen promovieren

Silberne Damenschuhe.

Die enormen bildungs- und forschungspolitischen Anstrengungen von Bund und Ländern zahlen sich aus. Der Anteil der Hochqualifizierten an der deutschen Bevölkerung ist seit 2001 deutlich angestiegen: von 10,5 Prozent auf 13,2 Prozent in 2011. Insbesondere Frauen nutzen vermehrt ihre Bildungschancen. Dies zeigt sich auch auf der Ebene der Promotionen.

Starker Anstieg der Promotionen von FH-Absolventen

Gebäuder der FH / Hochschule Bochum

Immer mehr Fachhochschulabsolventinnen und Fachhochabsolventen werden promoviert. Dies zeigt die jüngste Befragung der Hochschulrektorenkonferenz. In den Prüfungsjahren 2009 bis 2011 verliehen sie rund 47 Prozent mehr Inhabern von Fachhochschuldiplomen einen Doktorgrad als im Vergleichszeitraum 2006 bis 2008.

Antworten auf Promotion = Karriere

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Durch Kontakte MBA? Das kann ich mir bei den top Programmen beim besten Willen nicht vorstellen. Und dann drei FE Praktika und ...

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