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Lebensplan ab Mitte 30

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Kannst Du alles machen. Trägt aber wenig zum Thema bei, und zusätzlich denk bitte ab 60 dran, nicht dem Staat in die Schuhe zu schieben, dass Du kaum Anspruch auf Rente hast und dass Du aus Deiner Stadt-Wohnung ausziehen musst, weil sie zu teuer geworden ist.

Schuld werde ich dem Staat sicherlich nicht geben, aber ausnutzen werde ich ihn trotzdem. Ich kann auch von Grundsicherung wunderbar leben. Und wenn ich aus der Stadtwohnung ausziehen muss, dann ziehe ich eben in eine andere billigere. Ist mir ja egal, ob der Staat nun eine teure oder billige Miete übernimmt.
Wobei das alles eigentlich keine Rolle für mich spielen wird, denn als Einzelkind werde ich Immobilien erben, die aktuell einen Wert von rund 1,2 Mio haben.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich verstehe nicht, wieso du gleichaltrige sexy Singles brauchst, um Spaß an Sport, Kirchenchor oder Büchertreff zu haben.

Und wenn du eine Selbsthilfegruppe für Suchtkranke vermisst, dann gründe sie doch. Du wirst damit anderen Menschen und auch dir selber helfen. Oder gründe die Facebook-Gruppe "Neu in Pusemuckel".

Es gibt tausend Dinge, die man machen kann und bei denen man auch mal aus seiner Bubble rauskommt und neue Leute kennenlernt. Man muss mit Ü35 seine Abende nicht mit einem Fertiggericht vor dem Fernseher verbringen.

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Du hast KEINE Ahnung.

In der Kleinstadt gibt es Sportvereine, ja. Dort sind dann die Familien bzw. Väter und Mütter, genau wie im Kirchenchor. Lass mich raten: Du lebst in der Großstadt und meinst, überall ist es genauso, nur etwas kleiner.

Bitte erst einmal über den eigenen Tellerrand schauen und den Realitätscheck machen:
Es gibt in Pusemuckel keine Sportmannschaft "Ü35 sexy Singles", keine Facebook-Gruppe "Neu in Pusemuckel" und keinen Büchertreff für Alleinstehende. Selbst die Anonymen Alkoholiker gibt es dort nicht, Du darfst schön in die nächste größere Stadt fahren.

Nochmal die Frage: Wie sieht denn das erfüllte Leben als Single jenseits der 40 aus? Meinetwegen auch in der Großstadt, aber insbesondere überall anders?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Breitensport gibt es nicht nur in der Großstadt. Und Kunst und Kultur gibt es auch überall, wenn auch nicht immer mit dem Angebot einer größeren Stadt.

Das tolle an gemeinsamen Interessen ist ja gerade, dass man da nicht nur Gleichaltrige trifft, sondern einen breiteren Freundes- und Bekanntenkreis hat. Und man Leute mit sehr unterschiedlichen Hintergrund trifft.

Es ist meiner Ansicht nach auch in einer Ehe mit Kindern wichtig, dass man sich mit neuen Dingen beschäftigt. Irgendwann ist die Zeit vorbei, wenn die Kinder den größten Teil der Zeit beanspruchen und dann hat man als Paar immer noch ein paar Jahrzehnte vor sich. Das kann dann auch noch mal eine große Belastungsprobe für die Beziehung sein.

Meiner Erfahrung nach sind es da eher die Männer, die etwas faul sind und außer dem neuen Weber-Grill wenig verändern wollen. Frauen suchen da häufiger noch mal neue Impulse im Leben,

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ein weiteres Beispiel aus München:

Basisdaten:

  • männlich
  • 40 Jahre alt
  • ledig
  • Freundin 36 seit 11 Jahren

Finanzielles:

  • Auf den Monat runtergebrachten ca. 7000€ netto
  • ca. 2000-2200€ netto pro Monat aus Aktien (wird zu 100% reinvestiert)
  • ca. 2000€ netto aus Mieteinnahmen (geerbt) (wird zu 100% in Aktien investiert)
  • Ordentlich 5 stetiges Polster auf dem Konto
  • 150.000€ in Crypto (mit ca. 30.000€ Eigenleistung)
  • ca. 200.000€ Schulden auf einer Eigentumswohnung in München die ich allein gekauft habe und die wir zu Zweit bewohnen
  • Freundin ca. 4000€ netto
  • Freundin ca. 200€ netto aus Aktien pro Monat

Ich persönlich möchte keine Kinder, die Freundin kann es sich vorstellen zieht aber mit.

Überarbeiten tun wir uns beide nicht, ich bin bei einem Dax Konzern und komme in einer normalen Woche mit 35-45h nach Hause eher unter 40h. Die Freundin arbeitet ihre 40h pro Woche alle paar Wochen mal ein Sonntagsdienst.

Was machen wir / ich nun die ganze Zeit? Ich gehe jetzt mal bewusst von nicht Corona aus.

Typischerweise mache ich 2-3 Tagen Homeoffice die Woche, ansonsten 2-3 Tage ins Büro. Die Freundin fährt jeden Tag zur Arbeit.

Sie fährt einen BMW X4 als Firmenwagen. Ich habe seit einem Wechsel keinen Firmenwagen mehr und fahre aktuell einen BMW M4. Dazu hat sie noch eine Vespa.

Was machen wir nun? Kommt auf die Jahreszeit an aber ganz grob gehen wir 1 2 mal die Woche zum Essen, ich gehe meist allein noch wenigstens 1 mal pro Woche ins Kino. Am Wochenende geht es im Sommer meist zum Golfen oder mal 3 4 Tage nach Italien mit dem Auto. 2-3 mal im Jahr gehts in einen Freizeitpark, ich bin ein großer Achterbahn Fan. Dazu kommen 2 Urlaube in Übersee wobei ich eher zu Städtereisen tendiere während die Freundin am liebsten jedes Mal auf die Malediven zum Tauchen fliegen würde. Im Winter ist dann eher Bing Watching der TV Serien des Jahres angesagt.

Wo soll das nun hinführen? Ich habe keine Ahnung einzig ein frühes Ausscheiden aus dem Arbeitsleben wird immer wahrscheinlicher, wenn ich im Bereich 50+ ein gutes Abfindungsangebot bekomme bin ich auf jeden Fall raus.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Fast hätte es im wiwi Treff mal einen Thread gegeben, in dem sich nicht mindestens einer die Mühe macht, ungefragt sein Vermögen aufzuzählen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ein gutes Beispiel, wie man aus sehr viel doch sehr wenig machen kann.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Top. Alles richtig gemacht.
M. E. N. Nur noch ein Weg. Glücklich sein und helfen.

Kinder würde drüber nachdenken. Es gibt nichts schöneres! Am besten 3 bis 4 Kinder.

Kauft euch was hinter ffb oder bei rosenheim und lebt eurer Leben.

Ansonsten natürlich kannst du jetzt Selbstverwirklichung anstreben!

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Ein weiteres Beispiel aus München:

Basisdaten:

  • männlich
  • 40 Jahre alt
  • ledig
  • Freundin 36 seit 11 Jahren

Finanzielles:

  • Auf den Monat runtergebrachten ca. 7000€ netto
  • ca. 2000-2200€ netto pro Monat aus Aktien (wird zu 100% reinvestiert)
  • ca. 2000€ netto aus Mieteinnahmen (geerbt) (wird zu 100% in Aktien investiert)
  • Ordentlich 5 stetiges Polster auf dem Konto
  • 150.000€ in Crypto (mit ca. 30.000€ Eigenleistung)
  • ca. 200.000€ Schulden auf einer Eigentumswohnung in München die ich allein gekauft habe und die wir zu Zweit bewohnen
  • Freundin ca. 4000€ netto
  • Freundin ca. 200€ netto aus Aktien pro Monat

Ich persönlich möchte keine Kinder, die Freundin kann es sich vorstellen zieht aber mit.

Überarbeiten tun wir uns beide nicht, ich bin bei einem Dax Konzern und komme in einer normalen Woche mit 35-45h nach Hause eher unter 40h. Die Freundin arbeitet ihre 40h pro Woche alle paar Wochen mal ein Sonntagsdienst.

Was machen wir / ich nun die ganze Zeit? Ich gehe jetzt mal bewusst von nicht Corona aus.

Typischerweise mache ich 2-3 Tagen Homeoffice die Woche, ansonsten 2-3 Tage ins Büro. Die Freundin fährt jeden Tag zur Arbeit.

Sie fährt einen BMW X4 als Firmenwagen. Ich habe seit einem Wechsel keinen Firmenwagen mehr und fahre aktuell einen BMW M4. Dazu hat sie noch eine Vespa.

Was machen wir nun? Kommt auf die Jahreszeit an aber ganz grob gehen wir 1 2 mal die Woche zum Essen, ich gehe meist allein noch wenigstens 1 mal pro Woche ins Kino. Am Wochenende geht es im Sommer meist zum Golfen oder mal 3 4 Tage nach Italien mit dem Auto. 2-3 mal im Jahr gehts in einen Freizeitpark, ich bin ein großer Achterbahn Fan. Dazu kommen 2 Urlaube in Übersee wobei ich eher zu Städtereisen tendiere während die Freundin am liebsten jedes Mal auf die Malediven zum Tauchen fliegen würde. Im Winter ist dann eher Bing Watching der TV Serien des Jahres angesagt.

Wo soll das nun hinführen? Ich habe keine Ahnung einzig ein frühes Ausscheiden aus dem Arbeitsleben wird immer wahrscheinlicher, wenn ich im Bereich 50+ ein gutes Abfindungsangebot bekomme bin ich auf jeden Fall raus.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Es ist doch ein altbekanntes psychologisches Phänomen:
Der Mensch will das, was er gerade nicht hat oder haben kann. Er malt sich aus, wenn er DAS hätte, dann wäre er endlich glücklicher.
Dabei vergessen sie was sie aktuell am Leben haben. Sie schätzen es nicht und werden deshalb auch das andere, den angeblichen Traum, wieder nicht schätzen.
So ticken viele und verpassen damit ihr eigentliches Leben.

Und sorry aber irgendwelche Pantoffelhelden, die die Erlaubnis von ihrer Ehefrau brauchen, sind ja wohl in keinster Weise ernstzunehmen. Wer sich auf so eine Beziehung einlässt, der wusste doch was kommt. Das sind toxische Beziehungen, die niemandem guttun.
Ich kenne genug Paare, wo das eben nicht so ist und man dem Partner Freiraum zugesteht.
Natürlich brauchen die Kinder im jüngeren Alter mehr Aufmerksamkeit, aber die werden so schnell groß und dann wird wieder gejammert wie schnell sie doch groß geworden sind.

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Es ist schon in Teilen sehr amüsant wie einige hier ihren Way of Life mit Häuschen, Ehefrau und Kindern propagieren. Dann noch der Typ der meinte, NUR dies sei das einzig Wahre zum glücklich sein, jeder andere würde ab 40/45 in ein tiefes Loch fallen.

Insgeheim ist es genau andersrum. Die meisten verheirateten, kinderreichen Häuslebauer-Daddys jammern mir die Ohren voll wie furchtbar langweilig ihr Leben ist. 925 Job, Frau, Kind und das wars. Sie würden einiges geben mit mir für ein paar Wochen im Jahr zu tauschen, um mal wirklich wieder frei zu sein. Das zu tun worauf man Lust hat, nicht dann wenn es die Ehefrau erlaubt, sondern ganz nach eigenem Gusto.

Das Totschlagargument zu bringen, man sei an Weihnachten allein und wisse gar nicht welch Glück in den treuen Kinderaugen liege. Ihr wisst gar nicht wie viele sich das selbst belügen. Für einige mag es genau der richtige Weg sein, aber zu oft wird erst sehr spät erkannt, dass es auch andere Wege im Leben gibt, um Glück und Zufriedenheit zu erfahren.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Das Thema Freunde ab Mitte 30 ist wichtig und anders.

Das muss man realisieren. Hat nichts mit negativen Einstellungen zu tun.

Aber mit 40 hat man nicht den Umgang mit Freunden wie man das noch mit 30 hat. Gründe oben. Deswegen fällt dieser Punkt eher anders aus.

Zum Vorposter: Bei welchem Job bekommt man "nur" 4.000 Netto aber einen X4 als Dienstwagen?
Dienstwagen kenne ich erst ab den Gehaltsrsranges von 5.000 Netto als Single. (Ernst gemeinte Frage). Wieso hast du keinen Dienstwagen? Kenne kein DAX in München was 7.000 Netto als Single bezahlt und wo man keinen Dienstwagen hat.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Ein weiteres Beispiel aus München:

Basisdaten:

  • männlich
  • 40 Jahre alt
  • ledig
  • Freundin 36 seit 11 Jahren
    ...

Und macht das dich glücklich, irgendwie klingt es mir nicht so überzeugt?

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Na dann ist dein Aktienportfolio (>600k) ja ziemlich üppig, wohl auch geerbt nehme ich an?

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Ein weiteres Beispiel aus München: ...

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Sec_tech

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Ein weiteres Beispiel aus München:

Basisdaten:

  • männlich
  • 40 Jahre alt
  • ledig
  • Freundin 36 seit 11 Jahren

Finanzielles:

  • Auf den Monat runtergebrachten ca. 7000€ netto
  • ca. 2000-2200€ netto pro Monat aus Aktien (wird zu 100% reinvestiert)
  • ca. 2000€ netto aus Mieteinnahmen (geerbt) (wird zu 100% in Aktien investiert)
  • Ordentlich 5 stetiges Polster auf dem Konto
  • 150.000€ in Crypto (mit ca. 30.000€ Eigenleistung)
  • ca. 200.000€ Schulden auf einer Eigentumswohnung in München die ich allein gekauft habe und die wir zu Zweit bewohnen
  • Freundin ca. 4000€ netto
  • Freundin ca. 200€ netto aus Aktien pro Monat

Ich persönlich möchte keine Kinder, die Freundin kann es sich vorstellen zieht aber mit.

Überarbeiten tun wir uns beide nicht, ich bin bei einem Dax Konzern und komme in einer normalen Woche mit 35-45h nach Hause eher unter 40h. Die Freundin arbeitet ihre 40h pro Woche alle paar Wochen mal ein Sonntagsdienst.

Was machen wir / ich nun die ganze Zeit? Ich gehe jetzt mal bewusst von nicht Corona aus.

Typischerweise mache ich 2-3 Tagen Homeoffice die Woche, ansonsten 2-3 Tage ins Büro. Die Freundin fährt jeden Tag zur Arbeit.

Sie fährt einen BMW X4 als Firmenwagen. Ich habe seit einem Wechsel keinen Firmenwagen mehr und fahre aktuell einen BMW M4. Dazu hat sie noch eine Vespa.

Was machen wir nun? Kommt auf die Jahreszeit an aber ganz grob gehen wir 1 2 mal die Woche zum Essen, ich gehe meist allein noch wenigstens 1 mal pro Woche ins Kino. Am Wochenende geht es im Sommer meist zum Golfen oder mal 3 4 Tage nach Italien mit dem Auto. 2-3 mal im Jahr gehts in einen Freizeitpark, ich bin ein großer Achterbahn Fan. Dazu kommen 2 Urlaube in Übersee wobei ich eher zu Städtereisen tendiere während die Freundin am liebsten jedes Mal auf die Malediven zum Tauchen fliegen würde. Im Winter ist dann eher Bing Watching der TV Serien des Jahres angesagt.

Wo soll das nun hinführen? Ich habe keine Ahnung einzig ein frühes Ausscheiden aus dem Arbeitsleben wird immer wahrscheinlicher, wenn ich im Bereich 50+ ein gutes Abfindungsangebot bekomme bin ich auf jeden Fall raus.

Solche Posts wieder... 2200€ Aktiengewinn im Moment, also 26400€ netto im Jahr, also 35200 brutto. Bei 3% durchschnittlicher Rendite ist dein Depot also ca. 1,2 Millionen groß...

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, mache einen Plan ... . Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt ... . Viele wertvolle Anregungen und Denkanstöße gab es hier ja schon. Wahrscheinlich fast wichtiger für die Lebenszufriedenheit ist die innere Einstellung, als die tatsächlichen Lebensumstände! Ändern und verbessern, was man ändern und verbessern kann, akzeptieren, was man nicht ändern/verbessern kann, und lernen, beides voneinander zu unterscheiden.

Mit das Allerwichtigste, sowohl für‘s Privatleben als auch für‘s Geschäftliche: immer schön ausgewogen diversifizieren, niemals alles nur auf eine Karte setzen. Also nicht nur arbeiten (bei manchen Beiträgen hier im Forum zum Thema berufsbedingter Schlaf- und Freizeitmangel kann ich nur den Kopf schütteln), nicht nur Sport, nicht nur Freunde und Nachtleben, nicht nur Reisen, sondern das alles in einem ausgewogenen Gleichgewicht, das erscheint mir erstrebenswert.

Geschafft habe ich selbst das allerdings leider nicht, musste ich erst lernen. Zuerst viel zu viel gearbeitet, Management-Schleudersitze, Umzüge, Wochenendpendelei - da geht nahezu jede Familie dran zugrunde, leider ... .

Jetzt nochmal zweite Familie gegründet (ungeplant, manchmal läuft einem das Glück entgegen), die Tage verfliegen, aber beruflich habe ich stark zurückgesteckt, Arbeit wird nie mehr mein Lebensinhalt sein, der mich vorrangig antreibt. Dickes Auto, Statussymbole, teure Kleidung - das alles braucht man nicht wirklich. Was ich wirklich brauche, ist Zeit in ausgewogenem Maße für Job, Familie, Sport, Freunde, und ja, auch manchmal meine Ruhe. Und nicht zuletzt eine gewisse Unabhängigkeit im Sinne einer Freiwilligkeit bei meinem Tun und eine gewisse Freiheit, im Beruf „nichts mehr mit Idxxten“ machen zu müssen, zumindest möglichst wenig.

Was mir aber tatsächlich, wie auch manchen Vorschreibern, oft krass aufgefallen ist, dass langjährig Alleinlebende vielfach sozial irgendwie kauzig werden. Der eine, weil er lieber fanatisch Triathlon trainiert, die andere, weil sie Bindungsangst entwickelt hat und Sorge vor Enttäuschungen, wieder manche, die für private Unternehmungen nicht mehr so richtig teamfähig sind, oder die andere mit einem vermeintlich „erfüllteren“ Leben in Familien mehr oder weniger offensichtlich beneiden. Ganz zu schweigen von den echten Workoholics, die in Job und Status ihre Ersatzbefriedigung suchen - die gibt‘s aber nicht im Hamsterrad. Und ja, Gebrauchtwagen suche ich im Internet anhand der mir wichtigen Kriterien. Überraschend viele Leute kenne ich aber auch, die freimütig von ihren langjährigen gescheiterten Internet-Partnersuchrecherchen erzählen.

Mit Familie kann man sich sicherlich etwas mehr ins Private zurückziehen - da hat‘s ja schon per se viele Sozialkomtakte. Gegenüber Singles muss man aber tatsächlich raten, so viel wie möglich rauszugehen und Unternehmungen mit anderen zu machen, auch wenn man sich dazu einen Ruck geben muss.

Ansonsten wird‘s halt anspruchsvoller, die Sozialkompatibilität aufrecht zu erhalten. Aber wieder zurück zum Anfang: es gibt kein Patentrezept für ein gelungenes Leben, aber jeder kann etwas aus seinem Leben machen - ohne anderen Optionen hinterherzutrauern!

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Ein weiteres Beispiel aus München:

Basisdaten:

  • männlich
  • 40 Jahre alt
  • ledig
  • Freundin 36 seit 11 Jahren

Finanzielles:

  • Auf den Monat runtergebrachten ca. 7000€ netto
  • ca. 2000-2200€ netto pro Monat aus Aktien (wird zu 100% reinvestiert)
  • ca. 2000€ netto aus Mieteinnahmen (geerbt) (wird zu 100% in Aktien investiert)
  • Ordentlich 5 stetiges Polster auf dem Konto
  • 150.000€ in Crypto (mit ca. 30.000€ Eigenleistung)
  • ca. 200.000€ Schulden auf einer Eigentumswohnung in München die ich allein gekauft habe und die wir zu Zweit bewohnen
  • Freundin ca. 4000€ netto
  • Freundin ca. 200€ netto aus Aktien pro Monat

Ich persönlich möchte keine Kinder, die Freundin kann es sich vorstellen zieht aber mit.

Überarbeiten tun wir uns beide nicht, ich bin bei einem Dax Konzern und komme in einer normalen Woche mit 35-45h nach Hause eher unter 40h. Die Freundin arbeitet ihre 40h pro Woche alle paar Wochen mal ein Sonntagsdienst.

Was machen wir / ich nun die ganze Zeit? Ich gehe jetzt mal bewusst von nicht Corona aus.

Typischerweise mache ich 2-3 Tagen Homeoffice die Woche, ansonsten 2-3 Tage ins Büro. Die Freundin fährt jeden Tag zur Arbeit.

Sie fährt einen BMW X4 als Firmenwagen. Ich habe seit einem Wechsel keinen Firmenwagen mehr und fahre aktuell einen BMW M4. Dazu hat sie noch eine Vespa.

Was machen wir nun? Kommt auf die Jahreszeit an aber ganz grob gehen wir 1 2 mal die Woche zum Essen, ich gehe meist allein noch wenigstens 1 mal pro Woche ins Kino. Am Wochenende geht es im Sommer meist zum Golfen oder mal 3 4 Tage nach Italien mit dem Auto. 2-3 mal im Jahr gehts in einen Freizeitpark, ich bin ein großer Achterbahn Fan. Dazu kommen 2 Urlaube in Übersee wobei ich eher zu Städtereisen tendiere während die Freundin am liebsten jedes Mal auf die Malediven zum Tauchen fliegen würde. Im Winter ist dann eher Bing Watching der TV Serien des Jahres angesagt.

Wo soll das nun hinführen? Ich habe keine Ahnung einzig ein frühes Ausscheiden aus dem Arbeitsleben wird immer wahrscheinlicher, wenn ich im Bereich 50+ ein gutes Abfindungsangebot bekomme bin ich auf jeden Fall raus.

Wow das klingt sehr gut, kommen die 2.000€ aus Aktien pro Monat aus Dividenden?

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Toller Beitrag!

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, mache einen Plan ... . Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt ... . Viele wertvolle Anregungen und Denkanstöße gab es hier ja schon. Wahrscheinlich fast wichtiger für die Lebenszufriedenheit ist die innere Einstellung, als die tatsächlichen Lebensumstände! Ändern und verbessern, was man ändern und verbessern kann, akzeptieren, was man nicht ändern/verbessern kann, und lernen, beides voneinander zu unterscheiden.

Mit das Allerwichtigste, sowohl für‘s Privatleben als auch für‘s Geschäftliche: immer schön ausgewogen diversifizieren, niemals alles nur auf eine Karte setzen. Also nicht nur arbeiten (bei manchen Beiträgen hier im Forum zum Thema berufsbedingter Schlaf- und Freizeitmangel kann ich nur den Kopf schütteln), nicht nur Sport, nicht nur Freunde und Nachtleben, nicht nur Reisen, sondern das alles in einem ausgewogenen Gleichgewicht, das erscheint mir erstrebenswert.

Geschafft habe ich selbst das allerdings leider nicht, musste ich erst lernen. Zuerst viel zu viel gearbeitet, Management-Schleudersitze, Umzüge, Wochenendpendelei - da geht nahezu jede Familie dran zugrunde, leider ... .

Jetzt nochmal zweite Familie gegründet (ungeplant, manchmal läuft einem das Glück entgegen), die Tage verfliegen, aber beruflich habe ich stark zurückgesteckt, Arbeit wird nie mehr mein Lebensinhalt sein, der mich vorrangig antreibt. Dickes Auto, Statussymbole, teure Kleidung - das alles braucht man nicht wirklich. Was ich wirklich brauche, ist Zeit in ausgewogenem Maße für Job, Familie, Sport, Freunde, und ja, auch manchmal meine Ruhe. Und nicht zuletzt eine gewisse Unabhängigkeit im Sinne einer Freiwilligkeit bei meinem Tun und eine gewisse Freiheit, im Beruf „nichts mehr mit Idxxten“ machen zu müssen, zumindest möglichst wenig.

Was mir aber tatsächlich, wie auch manchen Vorschreibern, oft krass aufgefallen ist, dass langjährig Alleinlebende vielfach sozial irgendwie kauzig werden. Der eine, weil er lieber fanatisch Triathlon trainiert, die andere, weil sie Bindungsangst entwickelt hat und Sorge vor Enttäuschungen, wieder manche, die für private Unternehmungen nicht mehr so richtig teamfähig sind, oder die andere mit einem vermeintlich „erfüllteren“ Leben in Familien mehr oder weniger offensichtlich beneiden. Ganz zu schweigen von den echten Workoholics, die in Job und Status ihre Ersatzbefriedigung suchen - die gibt‘s aber nicht im Hamsterrad. Und ja, Gebrauchtwagen suche ich im Internet anhand der mir wichtigen Kriterien. Überraschend viele Leute kenne ich aber auch, die freimütig von ihren langjährigen gescheiterten Internet-Partnersuchrecherchen erzählen.

Mit Familie kann man sich sicherlich etwas mehr ins Private zurückziehen - da hat‘s ja schon per se viele Sozialkomtakte. Gegenüber Singles muss man aber tatsächlich raten, so viel wie möglich rauszugehen und Unternehmungen mit anderen zu machen, auch wenn man sich dazu einen Ruck geben muss.

Ansonsten wird‘s halt anspruchsvoller, die Sozialkompatibilität aufrecht zu erhalten. Aber wieder zurück zum Anfang: es gibt kein Patentrezept für ein gelungenes Leben, aber jeder kann etwas aus seinem Leben machen - ohne anderen Optionen hinterherzutrauern!

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Ein weiteres Beispiel aus München:

Basisdaten:

  • männlich
  • 40 Jahre alt
  • ledig
  • Freundin 36 seit 11 Jahren

Finanzielles:

  • Auf den Monat runtergebrachten ca. 7000€ netto
  • ca. 2000-2200€ netto pro Monat aus Aktien (wird zu 100% reinvestiert)
  • ca. 2000€ netto aus Mieteinnahmen (geerbt) (wird zu 100% in Aktien investiert)
  • Ordentlich 5 stetiges Polster auf dem Konto
  • 150.000€ in Crypto (mit ca. 30.000€ Eigenleistung)
  • ca. 200.000€ Schulden auf einer Eigentumswohnung in München die ich allein gekauft habe und die wir zu Zweit bewohnen
  • Freundin ca. 4000€ netto
  • Freundin ca. 200€ netto aus Aktien pro Monat

Ich persönlich möchte keine Kinder, die Freundin kann es sich vorstellen zieht aber mit.

Überarbeiten tun wir uns beide nicht, ich bin bei einem Dax Konzern und komme in einer normalen Woche mit 35-45h nach Hause eher unter 40h. Die Freundin arbeitet ihre 40h pro Woche alle paar Wochen mal ein Sonntagsdienst.

Was machen wir / ich nun die ganze Zeit? Ich gehe jetzt mal bewusst von nicht Corona aus.

Typischerweise mache ich 2-3 Tagen Homeoffice die Woche, ansonsten 2-3 Tage ins Büro. Die Freundin fährt jeden Tag zur Arbeit.

Sie fährt einen BMW X4 als Firmenwagen. Ich habe seit einem Wechsel keinen Firmenwagen mehr und fahre aktuell einen BMW M4. Dazu hat sie noch eine Vespa.

Was machen wir nun? Kommt auf die Jahreszeit an aber ganz grob gehen wir 1 2 mal die Woche zum Essen, ich gehe meist allein noch wenigstens 1 mal pro Woche ins Kino. Am Wochenende geht es im Sommer meist zum Golfen oder mal 3 4 Tage nach Italien mit dem Auto. 2-3 mal im Jahr gehts in einen Freizeitpark, ich bin ein großer Achterbahn Fan. Dazu kommen 2 Urlaube in Übersee wobei ich eher zu Städtereisen tendiere während die Freundin am liebsten jedes Mal auf die Malediven zum Tauchen fliegen würde. Im Winter ist dann eher Bing Watching der TV Serien des Jahres angesagt.

Wo soll das nun hinführen? Ich habe keine Ahnung einzig ein frühes Ausscheiden aus dem Arbeitsleben wird immer wahrscheinlicher, wenn ich im Bereich 50+ ein gutes Abfindungsangebot bekomme bin ich auf jeden Fall raus.

Wow das klingt sehr gut, kommen die 2.000€ aus Aktien pro Monat aus Dividenden?

Früher hauptsächlich Aktien die letzten Jahre fast nur noch ETFs das Depot hat aktuell knapp 450k€ an Wert davon waren ca. 90k€ eine Erbschaft und 20k€ ein Depot was meine Mutter als Kind für mich angelegt hat. Als ich mal die 100k€ überschritten hatte wurde das Depot zum ziemlichen Selbstläufer.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Das kann ich (35, M) so eigentlich bestätigen.
Was mir zusätzlich aufgefallen ist:
Ab Anfang/Mitte 30 suchen eigentlich alle irgendeinen "Sinn" im Leben. D.h. entweder es geht in Richtung Familie und Kinder großziehen, es wird karrieremäßig bewusst ein Stück zurückgeschalten, um sich anderen Dingen zu widmen usw.

Mit Mitte 20 ist es oft noch mehr Schein als Sein. Die Leute wollen irgendwelche extern vorgegebenen Muster erfüllen. Irgendwann findet dann jeder seine Nische im Leben, im Optimalfall steht man zu sich selbst. Und ja, viele werden spießig.

Aber zum Thema Lebensplan:
Ich kenne inzwischen einige Beispiele, die einen festen Plan hatten, der nicht aufgegangen ist. Bei 2 Bekannten Paaren ist die Beziehung kurz vor der Hochzeit zerbrochen. Die ersten lassen sich auch scheiden. Ehemals hohe Karriereambitionen wurden teils aus privaten, teils aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen usw. Will sagen: Du kannst PLäne schmieden so viel du willst. Das Leben spielt einem oft anderst rein.

Ich bin jetzt vor kurzem nach langer Beziehung wieder Single geworden. Während Corona eher suboptimal. Gottseidank habe ich nebenher auch noch ein schönes Hobby etabliert und ein altes Segelboot zusammen mit 2 Freunden gekauft. Da wurde und wird noch viel dran gearbeitet nebenher. Und im Sommer kann ich hier am See wunderbar das Leben geniessen damit.

Ehemaliger Plan bei mir: Beruflich richtig durchstarten, viel Kohle machen, Family.
Realität jetzt: Beruflich solide, seit kurzem Single, Work-Life-Balance Top, fahre halt nachmittags mit den Rad in Hafen und gehe Segeln anstatt wie geplant aus dem Büro meinen Porsche auf dem Parkplatz zu bewundern. --> Für mich der bessere Deal. Family kommt evtl noch.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Ein sehr interessantes Thema und etwas wo man sich tatsächlich eindringlich Gedanken drum machen muss.

Bei mir (M, 40, Beziehung mit 34 jährigen, 1 Sohn aus früherer Ehe von Dame) hat sich mit ca. Mitte 30 doch recht viel verändert:

  • Die letzten Ausfläufer des Partylebens gehen so bis 35, danach waren bei mir 90% Freunde/Innen in Ihren (neuen eigenen) Familien involviert und alles drehte sich darum. Die restlichen 10% die keine Beziehung hatten entwickelten seltsame Spliens (Fokusierung auf Yoga, Coaching, Öko, Vegan) was dann der Lebensinhalt wurde und lebten weiter allein. Dies hat mich tatsächlich abgeschreckt da es wahnsinnnig redundant und verbohrt war.

  • Man muss das akzeptieren, dass mit Mitte 30 ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wenn man so weiter macht wie mit Mitte 20 (Disco, Mal hier mal da), steht man ziemlich alleine da (dass sehe ich bei denen) und den 40 jährigen Mann mit Halbglatze in der Disco spricht dann auch keiner mehr an bzw. das ist ultra-eklig

  • Prinzipiell sehe ich das Leute Mitte 30 mit eigener Familie oder einer gefestigten Beziehung "normal" bleiben und ein schönes, ausgeglichenes Leben führen mit unterschiedlichen Beschäftigungen (Trips, Hobbies, Treffen in den Wohnungen/Häusern mit Freunden) während die Singles ab Mitte 30 wirklich extrem splienig werden (Drogenexzesse, "Ich Ich Ich" Mentalität, total Kompromisslos bei "Mann/Frau fürs Leben", was dazu führt dass sie noch länger allein sind). Ab 40 setzt dann auch eine gewissen Verbitterung ein (inkl. Therapien) oder eine Flucht in den Konsum.

  • Meine Beobachtungen beziehen sich auf 3 komplett unterschiedliche Freundeskreise, JG 1980-1990 ca. die ich zwischen 30-40 jetzt beobachten durfte. Ca. 50 Leute.

  • Der Wunsch nach Eigenheim nimmt auch zu. = ALLE = die in einer der Top Städte wohnen haben ein Problem diesen zu realisieren. Einige ziehen zurück in die alte Heimat aufs Land und sind glücklich. Die die in der Stadt bleiben leben als ewiger Mieter und Beschweren sich nur noch dass sie nichts bekommen

  • Die Gesundheitlichen Gebrechen nehmen zu (vom hohen Blutdruck etc. angefangen), was automatisch nicht mehr dazu führt dass man den End 20er Anfang 30er Lifestyle weiterführt

  • Nachtleben wird total irrelavant (insbesondere weil man keinen mehr hat der mit einem Weggeht weil alle Familie bzw. die die man hat splienig sind bzw. es seltsam ist als "alter Sack" bis 01.00 in den Bars abzuhängen und man sich wundert warum man "niemand mehr abkriegt".

Alles in allem konnte ich mir das Anfang 30 noch gar nicht vorstellen dass das so kommt - dachte es geht immer so weiter. Aber mit dem Fokus aller Freunde auf Ihre eigenen Familien und dem übrigbleiben der "verzagten" ist die Zufriedenheit definitiv gesunken.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Das Thema Freunde ab Mitte 30 ist wichtig und anders.

Das muss man realisieren. Hat nichts mit negativen Einstellungen zu tun.

Aber mit 40 hat man nicht den Umgang mit Freunden wie man das noch mit 30 hat. Gründe oben. Deswegen fällt dieser Punkt eher anders aus.

Zum Vorposter: Bei welchem Job bekommt man "nur" 4.000 Netto aber einen X4 als Dienstwagen?
Dienstwagen kenne ich erst ab den Gehaltsrsranges von 5.000 Netto als Single. (Ernst gemeinte Frage). Wieso hast du keinen Dienstwagen? Kenne kein DAX in München was 7.000 Netto als Single bezahlt und wo man keinen Dienstwagen hat.

Glaub doch nicht alles. 7k netto hat er weit nicht. Auch nicht 5k netto.

Im Internet verdienen immer alle >100k ;)

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Das mit der Karriere kann ich so nicht bestätigen.
Die Zeit 30-40 ist gerade das Alter, in dem Karriere gemacht wird. Oder eben nicht.

In den 40ern haben Karrieristen gerne ihre Mid Life Crisis und orientieren sich dann bei Bedarf um. Entsprechend setzt die Sinnsuche auch erst eher ab 40 ein, da man in dem Alter meist gefestigter ist.

Und seien wir mal ehrlich: wer will denn nicht viel Kohle machen? Als junger Naivling ist es den 20-Jähirgen aber noch nicht klar, mit welchen Opfern das meist einhergeht. Es ist eben was anderes mal 2 Monate Gas zu geben, um dann nach dem Praktikum an die Uni zurückzukehren oder das ganze Jahr über Vollzeit zu arbeiten.

Viel wichtiger ist doch die Paretoeffizienz. Lernt jeder im Studium, vergessen aber 99%.
Optimales Gehalt bei optimaler Zeit, das macht zufrieden. Nicht Megagehalt und keine Zeit.
Man muss auch klare Grenzen zwischen Beruf und Privatleben setzen. Ich kann auch mal 60 Stunden im Büro sein, aber ich lese sicher keine Mails davor oder danach.

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Das kann ich (35, M) so eigentlich bestätigen.
Was mir zusätzlich aufgefallen ist:
Ab Anfang/Mitte 30 suchen eigentlich alle irgendeinen "Sinn" im Leben. D.h. entweder es geht in Richtung Familie und Kinder großziehen, es wird karrieremäßig bewusst ein Stück zurückgeschalten, um sich anderen Dingen zu widmen usw.

Mit Mitte 20 ist es oft noch mehr Schein als Sein. Die Leute wollen irgendwelche extern vorgegebenen Muster erfüllen. Irgendwann findet dann jeder seine Nische im Leben, im Optimalfall steht man zu sich selbst. Und ja, viele werden spießig.

Aber zum Thema Lebensplan:
Ich kenne inzwischen einige Beispiele, die einen festen Plan hatten, der nicht aufgegangen ist. Bei 2 Bekannten Paaren ist die Beziehung kurz vor der Hochzeit zerbrochen. Die ersten lassen sich auch scheiden. Ehemals hohe Karriereambitionen wurden teils aus privaten, teils aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen usw. Will sagen: Du kannst PLäne schmieden so viel du willst. Das Leben spielt einem oft anderst rein.

Ich bin jetzt vor kurzem nach langer Beziehung wieder Single geworden. Während Corona eher suboptimal. Gottseidank habe ich nebenher auch noch ein schönes Hobby etabliert und ein altes Segelboot zusammen mit 2 Freunden gekauft. Da wurde und wird noch viel dran gearbeitet nebenher. Und im Sommer kann ich hier am See wunderbar das Leben geniessen damit.

Ehemaliger Plan bei mir: Beruflich richtig durchstarten, viel Kohle machen, Family.
Realität jetzt: Beruflich solide, seit kurzem Single, Work-Life-Balance Top, fahre halt nachmittags mit den Rad in Hafen und gehe Segeln anstatt wie geplant aus dem Büro meinen Porsche auf dem Parkplatz zu bewundern. --> Für mich der bessere Deal. Family kommt evtl noch.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich bin mittlerweile Ende 30 und liebe mein Leben, wie es jetzt ist. Ich war nie der große Partygänger, auch in meinem 20ern nicht. Einen Plan fürs Leben habe ich nie gehabt. Letztendlich wollte ich immer nur einen Job von dem ich gut leben kann, der aber nicht mein Leben darstellt oder dominiert, eine Partnerin die ich liebe und die mich liebt und idealerweise noch den ein oder anderen Freund mit dem ich meine Hobbies teilen kann. Mittlerweile lebe ich mit meiner langjährigen Freundin (Mitte 30) in einer deutschen Großstadt. Wir verdienen beide sehr gut. Wir haben keine Kinder (gewollt).

Mit Ende 30 fühle ich mich endlich "angekommen". Ich habe genügend Zeit und Geld für meine Hobbies, da mein Job nicht stressig ist. Ich habe Freunde mit denen ich Zeit verbringen kann und die meine Hobbies mit mir teilen. Meine Freundin und ich verreisen gerne, wir besuchen gemeinsam unsere Familien, chillen zuhause auf der Couch / im Garten oder machen auch einfach mal unser eigenes Ding. Wahrscheinlich werden wir irgendwann Heiraten, aber im Grunde haben wir es nicht eilig. Warum auch? Zwingt uns ja keiner.

Das Leben mit 30 ist anders als das Leben mit 20, aber mir persönlich gefällt es sehr gut. Vielleicht sogar besser als mein stressiges Leben in den 20ern. Für meine 40er erhoffe ich mir weiterhin gute Gesundheit und mehr vom Gleichen. Meinetwegen kann es bis zu meinem Tod so weitergehen und ich habe keine Angst vor der Zukunft oder einem Fall in ein tiefes Loch. Das Leben ist, was man selbst draus macht.

Im Familien- und Freundeskreis haben wir Leute mit Kindern und ohne Kinder. Singles und Paare. Ich habe nicht den Eindruck, dass eine dieser Gruppen überwiegend besonders glücklich oder besonders unglücklich wäre. Manche Paare mit Kindern realisieren inzwischen, dass sie besser ohne Kinder weitergemacht hätten, andere Paare sind super glücklich mit ihrem Nachwuchs und wünschen sich mehr. Einige Singles genießen das Leben und sind glück und wieder andere Singles wünschen sich eine Veränderung und sind unglücklich.

Es gibt kein Rezept für Lebensglück. Man kann Glück auch nicht planen. Man sollte sich auch nicht danach richten was "die Meisten" oder "die Gesellschaft" als Lebensweg für einen vorgesehen haben. Man kann nur immer wieder versuchen ehrlich zu sich selbst zu sein und sich fragen was einen glücklich macht. Zu wissen was es ist, ist schon die halbe Miete.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ja es stimmt, bei vielen kommt die Frage nach dem Sinn im Leben. Nur verstehe ich nicht, warum manch einer hier glaubt, dass dieser nur in der biologischen Fortpflanzung, sprich Kinder in die Welt setzen, zu finden ist.

Was uns Menschen vom Tier untescheidet, ist doch gerade die Fähigkeit, dass unsere Leben aus noch mehr als nur Essen, Schlafen, S*x bestehen. Das wir auch noch so was wie Kreativität, Kunst, Wissenschaft, Religion, ...., haben, womit wir unserem Leben einen tieferen Sinn geben können.

Ich lese hier allerdings von Vielen, dass ihr Leben scheinbar bisher überwiegend von Frauengeschichten, Parties und Urlaub geprägt war. Klar, dass wenn das nicht mehr so läuft und man nie was wirklich sinnhaftes mit seiner Freizeit angestellt hat, man dann seinen einzigen Lebenssinn im Kinderkriegen und Nestbau sieht.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Das Thema Freunde ab Mitte 30 ist wichtig und anders.

Das muss man realisieren. Hat nichts mit negativen Einstellungen zu tun.

Aber mit 40 hat man nicht den Umgang mit Freunden wie man das noch mit 30 hat. Gründe oben. Deswegen fällt dieser Punkt eher anders aus.

Zum Vorposter: Bei welchem Job bekommt man "nur" 4.000 Netto aber einen X4 als Dienstwagen?
Dienstwagen kenne ich erst ab den Gehaltsrsranges von 5.000 Netto als Single. (Ernst gemeinte Frage). Wieso hast du keinen Dienstwagen? Kenne kein DAX in München was 7.000 Netto als Single bezahlt und wo man keinen Dienstwagen hat.

Angestellte Immobilienmaklerin.

Wir haben Firmenwägen allerdings keine guten Konditionen, Stichwort CO2 Beschränkung, daher lasse ich mir das Budget auszahlen ich fahre sowieso nirgendwo für die Firma hin außer früher mal alle 3 Monate zum Flughafen. Ich war davor im Consulting da war quasi alles erlaubt solang es kein Cabriolet war und ab 30tkm im Jahr zwingend Diesel.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Welche ETF's hast du denn hauptsächlich, die monatlich so schöne Ausschüttungen bringen?

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Ein weiteres Beispiel aus München:

Basisdaten:

  • männlich
  • 40 Jahre alt
  • ledig
  • Freundin 36 seit 11 Jahren

Finanzielles:

  • Auf den Monat runtergebrachten ca. 7000€ netto
  • ca. 2000-2200€ netto pro Monat aus Aktien (wird zu 100% reinvestiert)
  • ca. 2000€ netto aus Mieteinnahmen (geerbt) (wird zu 100% in Aktien investiert)
  • Ordentlich 5 stetiges Polster auf dem Konto
  • 150.000€ in Crypto (mit ca. 30.000€ Eigenleistung)
  • ca. 200.000€ Schulden auf einer Eigentumswohnung in München die ich allein gekauft habe und die wir zu Zweit bewohnen
  • Freundin ca. 4000€ netto
  • Freundin ca. 200€ netto aus Aktien pro Monat

Ich persönlich möchte keine Kinder, die Freundin kann es sich vorstellen zieht aber mit.

Überarbeiten tun wir uns beide nicht, ich bin bei einem Dax Konzern und komme in einer normalen Woche mit 35-45h nach Hause eher unter 40h. Die Freundin arbeitet ihre 40h pro Woche alle paar Wochen mal ein Sonntagsdienst.

Was machen wir / ich nun die ganze Zeit? Ich gehe jetzt mal bewusst von nicht Corona aus.

Typischerweise mache ich 2-3 Tagen Homeoffice die Woche, ansonsten 2-3 Tage ins Büro. Die Freundin fährt jeden Tag zur Arbeit.

Sie fährt einen BMW X4 als Firmenwagen. Ich habe seit einem Wechsel keinen Firmenwagen mehr und fahre aktuell einen BMW M4. Dazu hat sie noch eine Vespa.

Was machen wir nun? Kommt auf die Jahreszeit an aber ganz grob gehen wir 1 2 mal die Woche zum Essen, ich gehe meist allein noch wenigstens 1 mal pro Woche ins Kino. Am Wochenende geht es im Sommer meist zum Golfen oder mal 3 4 Tage nach Italien mit dem Auto. 2-3 mal im Jahr gehts in einen Freizeitpark, ich bin ein großer Achterbahn Fan. Dazu kommen 2 Urlaube in Übersee wobei ich eher zu Städtereisen tendiere während die Freundin am liebsten jedes Mal auf die Malediven zum Tauchen fliegen würde. Im Winter ist dann eher Bing Watching der TV Serien des Jahres angesagt.

Wo soll das nun hinführen? Ich habe keine Ahnung einzig ein frühes Ausscheiden aus dem Arbeitsleben wird immer wahrscheinlicher, wenn ich im Bereich 50+ ein gutes Abfindungsangebot bekomme bin ich auf jeden Fall raus.

Wow das klingt sehr gut, kommen die 2.000€ aus Aktien pro Monat aus Dividenden?

Früher hauptsächlich Aktien die letzten Jahre fast nur noch ETFs das Depot hat aktuell knapp 450k€ an Wert davon waren ca. 90k€ eine Erbschaft und 20k€ ein Depot was meine Mutter als Kind für mich angelegt hat. Als ich mal die 100k€ überschritten hatte wurde das Depot zum ziemlichen Selbstläufer.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Sinn, Sinn, Sinn.
Es gibt nur einen wahren Lebenssinn: zu LEBEN!
Du bist ein lebender Organismus in einem unfassbaren Universum.

Diese Sinnsucherei ist doch total pseudointellektuell und wird gerne von Menschen angestellt, die sich für was ganz Besonderes halten und nichts mit ihrer Zeit anfzugangen wissen. Du kannst morgen tot umfallen und trotzdem dreht sich die Erde weiter.

Was bedingungslose Liebe und Hingabe bedeutet, wirst du aber nur mit deinem eigenen Kind erfahren und das will ich persönlich sicher nicht missen. Deinem kleinen Kind ist es auch egal wer du bist und wieviel Geld du hast.
Deswegen sind auch die Äußerungen von manchen Eltern bezüglich "Quality Time" so lächerlich. "Ich habe unter der Woche keine Zeit für meine Kinder, aber am Wochenende dafür Quality Time. Das ist viel mehr wert".
Nein, Kinder brauchen nicht ständig irgendwelche speziellen Aktivitäten, sondern einfach nur Zeit mit ihren Eltern. Wenn sie größer werden, verstehen sie nämlich schnell welche Prio der Job und welche sie selbst beim Vater (oder Mutter) haben...dann gehen die Probleme los...

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Ja es stimmt, bei vielen kommt die Frage nach dem Sinn im Leben. Nur verstehe ich nicht, warum manch einer hier glaubt, dass dieser nur in der biologischen Fortpflanzung, sprich Kinder in die Welt setzen, zu finden ist.

Was uns Menschen vom Tier untescheidet, ist doch gerade die Fähigkeit, dass unsere Leben aus noch mehr als nur Essen, Schlafen, S*x bestehen. Das wir auch noch so was wie Kreativität, Kunst, Wissenschaft, Religion, ...., haben, womit wir unserem Leben einen tieferen Sinn geben können.

Ich lese hier allerdings von Vielen, dass ihr Leben scheinbar bisher überwiegend von Frauengeschichten, Parties und Urlaub geprägt war. Klar, dass wenn das nicht mehr so läuft und man nie was wirklich sinnhaftes mit seiner Freizeit angestellt hat, man dann seinen einzigen Lebenssinn im Kinderkriegen und Nestbau sieht.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Ich bin 39, gewollt kinderlos und lebe in Partnerschaft.

Dass es mit Ende 30 mal so sein wurde, habe ich mit Mitte 20 nie gedacht!

Hier der Realitycheck:

  • Freunde mit Kindern melden sich nicht mehr, da sie lieber mit anderen Eltern abhängen, damit ihre Kinder miteinander spielen können
  • während man früher jedes Wochenende unterwegs war, immer jemanden hatte, mit dem man ausgehen konnte, passiert nun nicht mehr viel. Es wird zu Hause gechillt, auch wegen Corona
  • die sehr wenigen Singles sind sehr anstrengend, sie haben keinerlei Hobbies und Interessen und rufen ständig an, um sich über ihr Singleleben aufzuregen. Woran man aber als Freundin nun mal nichts ändern kann

Ich bin selbst etwas ratlos gerade, früher gab es so viele coole Leute, was ist nur aus denen geworden?

Die sind Spießer geworden ;). Liegt aber auch daran, dass viele Leute ihr Leben nicht im Griff haben. Man muss sich halt einfach mal ein Wochenende für sich selbst gönnen, auch mit Kindern. Da müssen die Partner sich gegenseitig den Rücken freihalten. 15 Jahre nur Kinder ohne Freunde endet meist in der Scheidung und Einsamkeit.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Das wollte ich auch fragen: Selbst bei großzügiger 5 % Dividendenrendite ergibt ein 450k Depot nur 1875 Euro / Monat und das auch noch vor Steuern... Nach Steuern sind wir dann eher so bei 1400 Euro / Monat netto. Um da auf 2-2,2k zu kommen muss er schon in Hochrisikodividendentitel investiert sein. REITs? Würde ich mal langsam umschichten in einen normal gestreuten ETF ohne Dividendenschwerpunkt. Ein thesaurierender Ansatz hätte auch gewisse Steuervorteile, da Du mit den nicht realisierten Gewinnen über Jahrzehnte hebeln kannst bevor Steuern fällig werden. Aber was rede ich, jeder macht seins, mit solch einem Einkommen macht der Herr schon alles richtig. Ohne Erbe sähe es allerdings wirklich mau aus mit solchen finanziellen Grundsatzfehlern.

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Welche ETF's hast du denn hauptsächlich, die monatlich so schöne Ausschüttungen bringen?

Wow das klingt sehr gut, kommen die 2.000€ aus Aktien pro Monat aus Dividenden?

Früher hauptsächlich Aktien die letzten Jahre fast nur noch ETFs das Depot hat aktuell knapp 450k€ an Wert davon waren ca. 90k€ eine Erbschaft und 20k€ ein Depot was meine Mutter als Kind für mich angelegt hat. Als ich mal die 100k€ überschritten hatte wurde das Depot zum ziemlichen Selbstläufer.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Thesaurierung hat keinen Steuervorteil, seit 2018 gibt es das Investmentsteuergesetz.
Seitdem musst du bei ETFs mit Thesaurierung eine Vorabpauschale zahlen.
Solltest dich mal auf den neuesten Stand bringen ;)

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Das wollte ich auch fragen: Selbst bei großzügiger 5 % Dividendenrendite ergibt ein 450k Depot nur 1875 Euro / Monat und das auch noch vor Steuern... Nach Steuern sind wir dann eher so bei 1400 Euro / Monat netto. Um da auf 2-2,2k zu kommen muss er schon in Hochrisikodividendentitel investiert sein. REITs? Würde ich mal langsam umschichten in einen normal gestreuten ETF ohne Dividendenschwerpunkt. Ein thesaurierender Ansatz hätte auch gewisse Steuervorteile, da Du mit den nicht realisierten Gewinnen über Jahrzehnte hebeln kannst bevor Steuern fällig werden. Aber was rede ich, jeder macht seins, mit solch einem Einkommen macht der Herr schon alles richtig. Ohne Erbe sähe es allerdings wirklich mau aus mit solchen finanziellen Grundsatzfehlern.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Ich bin 39, gewollt kinderlos und lebe in Partnerschaft.

Dass es mit Ende 30 mal so sein wurde, habe ich mit Mitte 20 nie gedacht!

Hier der Realitycheck:

  • Freunde mit Kindern melden sich nicht mehr, da sie lieber mit anderen Eltern abhängen, damit ihre Kinder miteinander spielen können
  • während man früher jedes Wochenende unterwegs war, immer jemanden hatte, mit dem man ausgehen konnte, passiert nun nicht mehr viel. Es wird zu Hause gechillt, auch wegen Corona
  • die sehr wenigen Singles sind sehr anstrengend, sie haben keinerlei Hobbies und Interessen und rufen ständig an, um sich über ihr Singleleben aufzuregen. Woran man aber als Freundin nun mal nichts ändern kann

Ich bin selbst etwas ratlos gerade, früher gab es so viele coole Leute, was ist nur aus denen geworden?

Die sind Spießer geworden ;). Liegt aber auch daran, dass viele Leute ihr Leben nicht im Griff haben. Man muss sich halt einfach mal ein Wochenende für sich selbst gönnen, auch mit Kindern. Da müssen die Partner sich gegenseitig den Rücken freihalten. 15 Jahre nur Kinder ohne Freunde endet meist in der Scheidung und Einsamkeit.

Kann den Reality-Check leider bestätigen. Bin 33 mit Langzeitfreundin (11 Jahre), noch ohne Kinder (noch unklar ob sich das ändert).

Im Studium habe ich mir die Zeit danach immer genial vorgestellt, quasi wie Studium nur mit mehr Geld. Der Plan war einige Jahre richtig was mit den Freunden zu erleben und dann mit Mitte 30 Kinder kriegen. Meine Freundin ist allerdings eher so der Couchpotato (nicht schlimm, liebe sie trotzdem), deshalb war "action" immer eher mit den Freunden (m und w), aus dem Studium.

Vorgestellt hatte ich mir Wochenendtrips zum Feiern, weiterhin jedes Wochenende weg gehen, aber in die besseren Bars und nicht mehr die Studentenschuppen, häufig essen gehen, etc. (Mag vielleicht bescheuert klingen, aber ich glaube ich war da ein bisschen von How I met your mother inspiriert).

Tja, die Realität war dann:

  • Die meisten sind Jobbedingt umgezogen (ich eingeschlossen). Die meisten zwar im Umkreis von 1 - 2 h, aber aus den anfänglichen Plänen sich mit der Gruppe jedes Wochenende bei wem anders einzuquartieren ist nie was geworden.

  • Bis auf eine Freundin haben alle aus meinem Freundeskreis in den ersten beiden Jahren nach dem Studium Kinder bekommen, außer der einen Freundin und mir alle bevor sie 28 wurden.

  • Mit den Eltern kannst du außer mal zum Nachmittags Kaffee und Kuchen nichts anfangen, aus den Ankündigungen jedes zweite Wochenende gehen die Kinder zu Oma und Opa und wir Unternehmen was ist nie etwas geworden.

  • Auch zum Kaffee und Kuchen wirst du ohne Kinder nur selten eingeladen, es ist praktischer wenn die anderen auch Kinder haben und die sich dann zusammen beschäftigen. Bist du doch da dreht sich trotzdem alles nur um die Kinder.

  • Neue Freunde in einer neuen Stadt finden ist nicht mehr so einfach. Am ehesten noch Kollegen, aber da hält man (zumindest bei uns) eine gewisse professionelle Distanz. Mehr als 1 - 2 Cocktails würde ich mit denen jedenfalls nicht trinken. Jemanden mit dem man sich die Nacht um die ohren hauen kann habe ich noch nicht gefunden.

  • Nach der Arbeit ist man auch platter als früher nach der Uni, vielleicht auch einfach weil man älter wird.

Also anstelle der Pläne vom in vollen zügen genossenen Leben ist aus mir eine Mischung aus Workaholic und Couchpotato geworden. Ich arbeite viel und Abends hängen wir eigentlich nur zuhause. Liegt aber auch ein bisschen an Corona, vorher sind wir immerhin mal häufiger was essen gegangen oder so.

Also falls du die coolen Leute irgendwo findest, sag mir Bescheid.

Unglücklich bin ich aber trotzdem nicht, ich hatte es mir halt nur anders vorgestellt. Wenn ich gewusst hätte wie es wird, hätte ich vielleicht auch früher Kinder haben wollen. Aber noch hänge ich irgendwie an dem Wunsch, oder vielleicht eher der Illusion, erstmal ordentlich zu leben, bevor wir uns mit Kindern einschränken.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Ja es stimmt, bei vielen kommt die Frage nach dem Sinn im Leben. Nur verstehe ich nicht, warum manch einer hier glaubt, dass dieser nur in der biologischen Fortpflanzung, sprich Kinder in die Welt setzen, zu finden ist.

Was uns Menschen vom Tier untescheidet, ist doch gerade die Fähigkeit, dass unsere Leben aus noch mehr als nur Essen, Schlafen, S*x bestehen. Das wir auch noch so was wie Kreativität, Kunst, Wissenschaft, Religion, ...., haben, womit wir unserem Leben einen tieferen Sinn geben können.

Ich lese hier allerdings von Vielen, dass ihr Leben scheinbar bisher überwiegend von Frauengeschichten, Parties und Urlaub geprägt war. Klar, dass wenn das nicht mehr so läuft und man nie was wirklich sinnhaftes mit seiner Freizeit angestellt hat, man dann seinen einzigen Lebenssinn im Kinderkriegen und Nestbau sieht.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Auch oder gerade im WiWi-Treff scheinen viele unterwegs zu sein, die diesbezüglich sehr einfach gestrickt sind.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Sinn, Sinn, Sinn.
Es gibt nur einen wahren Lebenssinn: zu LEBEN!
Du bist ein lebender Organismus in einem unfassbaren Universum.

Diese Sinnsucherei ist doch total pseudointellektuell und wird gerne von Menschen angestellt, die sich für was ganz Besonderes halten und nichts mit ihrer Zeit anfzugangen wissen. Du kannst morgen tot umfallen und trotzdem dreht sich die Erde weiter.

Menschen sind denkende Wesen, die sich ganz automatisch nach einem Sinn in ihrem Leben sehnen. Deshalb gibt es ja auch das Phänomen der Depressionen bei uns. Ob es auch Tiere gibt, bei denen solche Dinge in dem Maße vorhanden sind, ist unklar.

Was bedingungslose Liebe und Hingabe bedeutet, wirst du aber nur mit deinem eigenen Kind erfahren und das will ich persönlich sicher nicht missen. Deinem kleinen Kind ist es auch egal wer du bist und wieviel Geld du hast.

"bedingungslose Liebe und Hingabe" das kann man auch zu einem Partner haben. Wüsste nicht warum man da zum anderen Verwandt sein muss.

Deswegen sind auch die Äußerungen von manchen Eltern bezüglich "Quality Time" so lächerlich. "Ich habe unter der Woche keine Zeit für meine Kinder, aber am Wochenende dafür Quality Time. Das ist viel mehr wert".
Nein, Kinder brauchen nicht ständig irgendwelche speziellen Aktivitäten, sondern einfach nur Zeit mit ihren Eltern. Wenn sie größer werden, verstehen sie nämlich schnell welche Prio der Job und welche sie selbst beim Vater (oder Mutter) haben...dann gehen die Probleme los...

Hast du schon mal von Eltern gehört, die ihre Elternschaft bereuen? Das hat jemand anders hier schon erwähnt. Es gibt Menschen, die sich wünschen ihre Kinder nie bekommen zu haben und damit unglücklich sind. Genaue Zahlen gibt es nicht, weil viele so etwas öffentlich nie zugeben würden, also dass sie ihre Kinder am Liebsten los wären, aber Prozentsatz dürfte nach Schätzungen gar nicht so klein sein.

Kann mich noch errinnern, wie ich vor Jahren mal im Park zwei Müttern bei einer Unterhaltung zugehört hatte (sie hatte mich nicht gesehen) und die eine zur anderen Sinngemäß sagte: "Ich bereue unseren Sohn X bekommen zu haben. Das sind jetzt 18 Jahre wie Knast für mich, bis er endlich weg ist". Die andere hatte dann zugestimmt und über sich was ähnliches gesagt.

Weißt du, jedem das Seine. Wenn du mit Kindern glücklich bist. Ok. Aber bete das hier nicht so penedrant als den alleinigen weg zum Glück herunter. Ist das so schwer zu verstehen, dass nicht jeder Mensch gleich ist und ihm/ihr verschiedene Dinge wichtig sein können?

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Ja es stimmt, bei vielen kommt die Frage nach dem Sinn im Leben. Nur verstehe ich nicht, warum manch einer hier glaubt, dass dieser nur in der biologischen Fortpflanzung, sprich Kinder in die Welt setzen, zu finden ist.

Was uns Menschen vom Tier untescheidet, ist doch gerade die Fähigkeit, dass unsere Leben aus noch mehr als nur Essen, Schlafen, S*x bestehen. Das wir auch noch so was wie Kreativität, Kunst, Wissenschaft, Religion, ...., haben, womit wir unserem Leben einen tieferen Sinn geben können.

Ich lese hier allerdings von Vielen, dass ihr Leben scheinbar bisher überwiegend von Frauengeschichten, Parties und Urlaub geprägt war. Klar, dass wenn das nicht mehr so läuft und man nie was wirklich sinnhaftes mit seiner Freizeit angestellt hat, man dann seinen einzigen Lebenssinn im Kinderkriegen und Nestbau sieht.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ihr seid jetzt etwas abgedriftet.

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Thesaurierung hat keinen Steuervorteil, seit 2018 gibt es das Investmentsteuergesetz.
Seitdem musst du bei ETFs mit Thesaurierung eine Vorabpauschale zahlen.
Solltest dich mal auf den neuesten Stand bringen ;)

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Das wollte ich auch fragen: Selbst bei großzügiger 5 % Dividendenrendite ergibt ein 450k Depot nur 1875 Euro / Monat und das auch noch vor Steuern... Nach Steuern sind wir dann eher so bei 1400 Euro / Monat netto. Um da auf 2-2,2k zu kommen muss er schon in Hochrisikodividendentitel investiert sein. REITs? Würde ich mal langsam umschichten in einen normal gestreuten ETF ohne Dividendenschwerpunkt. Ein thesaurierender Ansatz hätte auch gewisse Steuervorteile, da Du mit den nicht realisierten Gewinnen über Jahrzehnte hebeln kannst bevor Steuern fällig werden. Aber was rede ich, jeder macht seins, mit solch einem Einkommen macht der Herr schon alles richtig. Ohne Erbe sähe es allerdings wirklich mau aus mit solchen finanziellen Grundsatzfehlern.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Dieses Land ist einfach unglaublich... Aber welche ETFs schütten denn jetzt die knapp 10 % aus? ;)

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Thesaurierung hat keinen Steuervorteil, seit 2018 gibt es das Investmentsteuergesetz.
Seitdem musst du bei ETFs mit Thesaurierung eine Vorabpauschale zahlen.
Solltest dich mal auf den neuesten Stand bringen ;)

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Das wollte ich auch fragen: Selbst bei großzügiger 5 % Dividendenrendite ergibt ein 450k Depot nur 1875 Euro / Monat und das auch noch vor Steuern... Nach Steuern sind wir dann eher so bei 1400 Euro / Monat netto. Um da auf 2-2,2k zu kommen muss er schon in Hochrisikodividendentitel investiert sein. REITs? Würde ich mal langsam umschichten in einen normal gestreuten ETF ohne Dividendenschwerpunkt. Ein thesaurierender Ansatz hätte auch gewisse Steuervorteile, da Du mit den nicht realisierten Gewinnen über Jahrzehnte hebeln kannst bevor Steuern fällig werden. Aber was rede ich, jeder macht seins, mit solch einem Einkommen macht der Herr schon alles richtig. Ohne Erbe sähe es allerdings wirklich mau aus mit solchen finanziellen Grundsatzfehlern.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Tja, die Realität war dann:

  • Die meisten sind Jobbedingt umgezogen (ich eingeschlossen). Die meisten zwar im Umkreis von 1 - 2 h, aber aus den anfänglichen Plänen sich mit der Gruppe jedes Wochenende bei wem anders einzuquartieren ist nie was geworden.

  • Bis auf eine Freundin haben alle aus meinem Freundeskreis in den ersten beiden Jahren nach dem Studium Kinder bekommen, außer der einen Freundin und mir alle bevor sie 28 wurden.

  • Mit den Eltern kannst du außer mal zum Nachmittags Kaffee und Kuchen nichts anfangen, aus den Ankündigungen jedes zweite Wochenende gehen die Kinder zu Oma und Opa und wir Unternehmen was ist nie etwas geworden.

  • Auch zum Kaffee und Kuchen wirst du ohne Kinder nur selten eingeladen, es ist praktischer wenn die anderen auch Kinder haben und die sich dann zusammen beschäftigen. Bist du doch da dreht sich trotzdem alles nur um die Kinder.

  • Neue Freunde in einer neuen Stadt finden ist nicht mehr so einfach. Am ehesten noch Kollegen, aber da hält man (zumindest bei uns) eine gewisse professionelle Distanz. Mehr als 1 - 2 Cocktails würde ich mit denen jedenfalls nicht trinken. Jemanden mit dem man sich die Nacht um die ohren hauen kann habe ich noch nicht gefunden.

  • Nach der Arbeit ist man auch platter als früher nach der Uni, vielleicht auch einfach weil man älter wird.

Also anstelle der Pläne vom in vollen zügen genossenen Leben ist aus mir eine Mischung aus Workaholic und Couchpotato geworden. Ich arbeite viel und Abends hängen wir eigentlich nur zuhause. Liegt aber auch ein bisschen an Corona, vorher sind wir immerhin mal häufiger was essen gegangen oder so.

Also falls du die coolen Leute irgendwo findest, sag mir Bescheid.

So kenne ich es auch bei 95 Prozent der Fällen. Vielen Dank für die Darstellung. Trifft es (so wie einige der weiter oben stehenden längeren Beiträge mit konkreten Schilderungen) sehr gut! Zu denken man gehört zu den 5 Prozent wo es nicht so ist, kann man sich einreden nur ist das eher unwahrscheinlich.

Ich will es auch keinem madig reden nur sollte man sich auf diese Realitäten einstellen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Bin 28 und wenn ich mir die Beiträge so lese, dass die Meisten kaum noch mit den Freunden abhängen, macht mich das schon bisschen traurig. Aber vielleicht ist es dann einfach der Lauf der Zeit und die Präferenzen ändern sich einfach.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich weiss ja nicht genau, was dein Problem ist, aber das was Du beschreibst entspricht doch 1 zu 1 einem Sinn.

Die Tatsache, dass jeder von uns jeden Moment tot umfallen kann spricht doch gegen ein „sinnloses“ Leben. Was hat dein Leben also im Endeffekt für einen Inhalt gehabt, wenn du es nur mit ackern und evtl. Konsum gefüllt hast?

Was also tun?
Irgendwas suchen was einem persönlich passt und das Leben bereichert. Bei dir ist das Kinder bekommen. Was übrigens die Mainstreamsinnsuche schlechthin ist. Rein rational betrachtet muss keiner Kinder bekommen, trotzdem erfüllt es wohl einige (Nicht alle) Eltern = Sinn. Andere schließen sich irgendeiner Religion an, engagieren sich für arme Menschen oder den Tierschutz, betreiben Yoga...

Dein zitiertes LEBEN bedeutet schlicht für jede Person etwas anderes.
Ob man es jetzt sinnsuche nennt oder einfach was macht, das einen erfüllt, ist für das Ergebnis doch völlig zweitrangig!

Wer bist Du also, dass Du andere dafür verurteilst und gleichzeitig Deinen Weg als den einzig Wahren anpreist?!
Das ist doch die Definition von Verbohrtheit sowie Spießigkeit.

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Sinn, Sinn, Sinn.
Es gibt nur einen wahren Lebenssinn: zu LEBEN!
Du bist ein lebender Organismus in einem unfassbaren Universum.

Diese Sinnsucherei ist doch total pseudointellektuell und wird gerne von Menschen angestellt, die sich für was ganz Besonderes halten und nichts mit ihrer Zeit anfzugangen wissen. Du kannst morgen tot umfallen und trotzdem dreht sich die Erde weiter.

Was bedingungslose Liebe und Hingabe bedeutet, wirst du aber nur mit deinem eigenen Kind erfahren und das will ich persönlich sicher nicht missen. Deinem kleinen Kind ist es auch egal wer du bist und wieviel Geld du hast.
Deswegen sind auch die Äußerungen von manchen Eltern bezüglich "Quality Time" so lächerlich. "Ich habe unter der Woche keine Zeit für meine Kinder, aber am Wochenende dafür Quality Time. Das ist viel mehr wert".
Nein, Kinder brauchen nicht ständig irgendwelche speziellen Aktivitäten, sondern einfach nur Zeit mit ihren Eltern. Wenn sie größer werden, verstehen sie nämlich schnell welche Prio der Job und welche sie selbst beim Vater (oder Mutter) haben...dann gehen die Probleme los...

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Ja es stimmt, bei vielen kommt die Frage nach dem Sinn im Leben. Nur verstehe ich nicht, warum manch einer hier glaubt, dass dieser nur in der biologischen Fortpflanzung, sprich Kinder in die Welt setzen, zu finden ist.

Was uns Menschen vom Tier untescheidet, ist doch gerade die Fähigkeit, dass unsere Leben aus noch mehr als nur Essen, Schlafen, S*x bestehen. Das wir auch noch so was wie Kreativität, Kunst, Wissenschaft, Religion, ...., haben, womit wir unserem Leben einen tieferen Sinn geben können.

Ich lese hier allerdings von Vielen, dass ihr Leben scheinbar bisher überwiegend von Frauengeschichten, Parties und Urlaub geprägt war. Klar, dass wenn das nicht mehr so läuft und man nie was wirklich sinnhaftes mit seiner Freizeit angestellt hat, man dann seinen einzigen Lebenssinn im Kinderkriegen und Nestbau sieht.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Bin 28 und wenn ich mir die Beiträge so lese, dass die Meisten kaum noch mit den Freunden abhängen, macht mich das schon bisschen traurig. Aber vielleicht ist es dann einfach der Lauf der Zeit und die Präferenzen ändern sich einfach.

Ja, das ist leider der Lauf der Dinge bei den meisten. Hängt aber auch sehr vom Freundeskreis ab. Kenne auch Bekannte, die eine recht geringe Nachwuchsquote in ihrem Freundeskreis haben und die mit Kindern erst mit Mitte 30 Nachwuchs bekommen haben, da sieht es etwas anders aus. Aber dieser generelle Trend, dass die Aktivitäten mit Freunden zurück gehen scheint es fast überall zu geben.

Sich das bewusst zu machen schadet bestimmt nicht. Ich wurde mehr oder weniger überrascht als meine Freunde alle Kinder bekommen haben und keine Zeit mehr hatten, weil meine Pläne andere waren.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Dieses Land ist einfach unglaublich... Aber welche ETFs schütten denn jetzt die knapp 10 % aus? ;)

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Thesaurierung hat keinen Steuervorteil, seit 2018 gibt es das Investmentsteuergesetz.
Seitdem musst du bei ETFs mit Thesaurierung eine Vorabpauschale zahlen.
Solltest dich mal auf den neuesten Stand bringen ;)

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Das wollte ich auch fragen: Selbst bei großzügiger 5 % Dividendenrendite ergibt ein 450k Depot nur 1875 Euro / Monat und das auch noch vor Steuern... Nach Steuern sind wir dann eher so bei 1400 Euro / Monat netto. Um da auf 2-2,2k zu kommen muss er schon in Hochrisikodividendentitel investiert sein. REITs? Würde ich mal langsam umschichten in einen normal gestreuten ETF ohne Dividendenschwerpunkt. Ein thesaurierender Ansatz hätte auch gewisse Steuervorteile, da Du mit den nicht realisierten Gewinnen über Jahrzehnte hebeln kannst bevor Steuern fällig werden. Aber was rede ich, jeder macht seins, mit solch einem Einkommen macht der Herr schon alles richtig. Ohne Erbe sähe es allerdings wirklich mau aus mit solchen finanziellen Grundsatzfehlern.

Habe ich mich auch gefragt - theoretisch muss man jedoch den historischen Einstandskurs kennen. Die Dividendenrendite wird ja immer mit dem aktuellen Kurs gerechnet; wer jetzt eine Aktie mit DVR von 3% hat, diese jedoch zum halben Preis gekauft hat, der hat eine persönliche DVR von 6%...theoretisch also schon möglich.
Buffett (bzw. Berkshire) beispielsweise hat schon vor langer Zeit Coca-Cola gekauft, bei gut 2% aktueller DVR hat Buffett eine persönliche DVR von gut 50%.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Bin jetzt 32 und war mit 28 mit dem Studium fertig (also relativ spät). Habe noch zu vereinzelt Abi-Freunden kontakt und derzeit trennt sich alles:
Es gibt die Spießer: Haus, Familie, bloß möglichst wenig Kontakt zu denen ohne Kinder
Und den Rest: Karriere, nochmal ins Ausland, Genießen.

Ich hab seit dem Studium gespart. Der Plan war immer mindestens 50% des Einkommens in ETFs/Aktien, dann kam dieses Jahr der Wohnungskauf in einer dt. Studentenstadt (BaWü). Meine Ziele sidn erreicht. Ich hab jetzt eine Sparquote von 60% meines Nettoeinkommens und will endlich leben. Was bringt es mir, ob das Depot bei 300.000 oder 700.000 steht? Was bringt es mir die Immobilie in 15 oder 25 Jahren abbezahlt zu haben?

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich sehr alte Eltern (78/77) habe und irgendwann noch mehrere Immos erben werde und sehe es nicht mehr ein mich einzuschränken oder für Kinder mal irgendwas zurückzuhalten.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Dem ist nichts hinzuzufügen, so ist es.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Ich weiss ja nicht genau, was dein Problem ist, aber das was Du beschreibst entspricht doch 1 zu 1 einem Sinn.

Die Tatsache, dass jeder von uns jeden Moment tot umfallen kann spricht doch gegen ein „sinnloses“ Leben. Was hat dein Leben also im Endeffekt für einen Inhalt gehabt, wenn du es nur mit ackern und evtl. Konsum gefüllt hast?

Was also tun?
Irgendwas suchen was einem persönlich passt und das Leben bereichert. Bei dir ist das Kinder bekommen. Was übrigens die Mainstreamsinnsuche schlechthin ist. Rein rational betrachtet muss keiner Kinder bekommen, trotzdem erfüllt es wohl einige (Nicht alle) Eltern = Sinn. Andere schließen sich irgendeiner Religion an, engagieren sich für arme Menschen oder den Tierschutz, betreiben Yoga...

Dein zitiertes LEBEN bedeutet schlicht für jede Person etwas anderes.
Ob man es jetzt sinnsuche nennt oder einfach was macht, das einen erfüllt, ist für das Ergebnis doch völlig zweitrangig!

Wer bist Du also, dass Du andere dafür verurteilst und gleichzeitig Deinen Weg als den einzig Wahren anpreist?!
Das ist doch die Definition von Verbohrtheit sowie Spießigkeit.

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Sinn, Sinn, Sinn.
Es gibt nur einen wahren Lebenssinn: zu LEBEN!
Du bist ein lebender Organismus in einem unfassbaren Universum.

Diese Sinnsucherei ist doch total pseudointellektuell und wird gerne von Menschen angestellt, die sich für was ganz Besonderes halten und nichts mit ihrer Zeit anfzugangen wissen. Du kannst morgen tot umfallen und trotzdem dreht sich die Erde weiter.

Was bedingungslose Liebe und Hingabe bedeutet, wirst du aber nur mit deinem eigenen Kind erfahren und das will ich persönlich sicher nicht missen. Deinem kleinen Kind ist es auch egal wer du bist und wieviel Geld du hast.
Deswegen sind auch die Äußerungen von manchen Eltern bezüglich "Quality Time" so lächerlich. "Ich habe unter der Woche keine Zeit für meine Kinder, aber am Wochenende dafür Quality Time. Das ist viel mehr wert".
Nein, Kinder brauchen nicht ständig irgendwelche speziellen Aktivitäten, sondern einfach nur Zeit mit ihren Eltern. Wenn sie größer werden, verstehen sie nämlich schnell welche Prio der Job und welche sie selbst beim Vater (oder Mutter) haben...dann gehen die Probleme los...

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Ja es stimmt, bei vielen kommt die Frage nach dem Sinn im Leben. Nur verstehe ich nicht, warum manch einer hier glaubt, dass dieser nur in der biologischen Fortpflanzung, sprich Kinder in die Welt setzen, zu finden ist.

Was uns Menschen vom Tier untescheidet, ist doch gerade die Fähigkeit, dass unsere Leben aus noch mehr als nur Essen, Schlafen, S*x bestehen. Das wir auch noch so was wie Kreativität, Kunst, Wissenschaft, Religion, ...., haben, womit wir unserem Leben einen tieferen Sinn geben können.

Ich lese hier allerdings von Vielen, dass ihr Leben scheinbar bisher überwiegend von Frauengeschichten, Parties und Urlaub geprägt war. Klar, dass wenn das nicht mehr so läuft und man nie was wirklich sinnhaftes mit seiner Freizeit angestellt hat, man dann seinen einzigen Lebenssinn im Kinderkriegen und Nestbau sieht.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Freunde kommen und gehen mit der Zeit.
Kinder bleiben.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Bin 28 und wenn ich mir die Beiträge so lese, dass die Meisten kaum noch mit den Freunden abhängen, macht mich das schon bisschen traurig. Aber vielleicht ist es dann einfach der Lauf der Zeit und die Präferenzen ändern sich einfach.

Ja, das ist leider der Lauf der Dinge bei den meisten. Hängt aber auch sehr vom Freundeskreis ab. Kenne auch Bekannte, die eine recht geringe Nachwuchsquote in ihrem Freundeskreis haben und die mit Kindern erst mit Mitte 30 Nachwuchs bekommen haben, da sieht es etwas anders aus. Aber dieser generelle Trend, dass die Aktivitäten mit Freunden zurück gehen scheint es fast überall zu geben.

Sich das bewusst zu machen schadet bestimmt nicht. Ich wurde mehr oder weniger überrascht als meine Freunde alle Kinder bekommen haben und keine Zeit mehr hatten, weil meine Pläne andere waren.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Also eigentlich hat die Person schon Recht damit, wenn sie darauf verweist, dass viele Leute mit pseudointellektueller Sinnsuche verschwenden. Ihr müsst das nur mal richtig differenzieren, um es zu verstehen. In meiner Abschlussarbeit hatte ich dieses Thema angeschnitten. Kulturwissenschaftler haben festgestellt, dass der Sinn des Lebens in asiatischen Ländern und in westlichen Ländern (Europa) völlig unterschiedlich behandelt wird. Typisch für Europäer ist es nach dem Sinn zu suchen, also zu Hinterfragen, ob das leben eine höhere Bedeutung hat und wie man sich dem anpassen kann. In asiatischen Ländern hingegen wird kein Sinn im Leben gesucht, sondern das Leben mit eigenem Sinn gefüllt. Man begibt sich dort also nicht in Überlegungen, die ohnehin nie eine Antwort bringen, sondern lebt, wie es einem persönlich zusagt. Also leben, leben, leben!

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Dem ist nichts hinzuzufügen, so ist es.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Ich weiss ja nicht genau, was dein Problem ist, aber das was Du beschreibst entspricht doch 1 zu 1 einem Sinn.

Die Tatsache, dass jeder von uns jeden Moment tot umfallen kann spricht doch gegen ein „sinnloses“ Leben. Was hat dein Leben also im Endeffekt für einen Inhalt gehabt, wenn du es nur mit ackern und evtl. Konsum gefüllt hast?

Was also tun?
Irgendwas suchen was einem persönlich passt und das Leben bereichert. Bei dir ist das Kinder bekommen. Was übrigens die Mainstreamsinnsuche schlechthin ist. Rein rational betrachtet muss keiner Kinder bekommen, trotzdem erfüllt es wohl einige (Nicht alle) Eltern = Sinn. Andere schließen sich irgendeiner Religion an, engagieren sich für arme Menschen oder den Tierschutz, betreiben Yoga...

Dein zitiertes LEBEN bedeutet schlicht für jede Person etwas anderes.
Ob man es jetzt sinnsuche nennt oder einfach was macht, das einen erfüllt, ist für das Ergebnis doch völlig zweitrangig!

Wer bist Du also, dass Du andere dafür verurteilst und gleichzeitig Deinen Weg als den einzig Wahren anpreist?!
Das ist doch die Definition von Verbohrtheit sowie Spießigkeit.

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Sinn, Sinn, Sinn.
Es gibt nur einen wahren Lebenssinn: zu LEBEN!
Du bist ein lebender Organismus in einem unfassbaren Universum.

Diese Sinnsucherei ist doch total pseudointellektuell und wird gerne von Menschen angestellt, die sich für was ganz Besonderes halten und nichts mit ihrer Zeit anfzugangen wissen. Du kannst morgen tot umfallen und trotzdem dreht sich die Erde weiter.

Was bedingungslose Liebe und Hingabe bedeutet, wirst du aber nur mit deinem eigenen Kind erfahren und das will ich persönlich sicher nicht missen. Deinem kleinen Kind ist es auch egal wer du bist und wieviel Geld du hast.
Deswegen sind auch die Äußerungen von manchen Eltern bezüglich "Quality Time" so lächerlich. "Ich habe unter der Woche keine Zeit für meine Kinder, aber am Wochenende dafür Quality Time. Das ist viel mehr wert".
Nein, Kinder brauchen nicht ständig irgendwelche speziellen Aktivitäten, sondern einfach nur Zeit mit ihren Eltern. Wenn sie größer werden, verstehen sie nämlich schnell welche Prio der Job und welche sie selbst beim Vater (oder Mutter) haben...dann gehen die Probleme los...

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Ja es stimmt, bei vielen kommt die Frage nach dem Sinn im Leben. Nur verstehe ich nicht, warum manch einer hier glaubt, dass dieser nur in der biologischen Fortpflanzung, sprich Kinder in die Welt setzen, zu finden ist.

Was uns Menschen vom Tier untescheidet, ist doch gerade die Fähigkeit, dass unsere Leben aus noch mehr als nur Essen, Schlafen, S*x bestehen. Das wir auch noch so was wie Kreativität, Kunst, Wissenschaft, Religion, ...., haben, womit wir unserem Leben einen tieferen Sinn geben können.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Mir wird da zu viel durcheinandergeworfen.
Leben hat keinen Sinn, es ist einfach da. Es ist Teil der Natur.

Ich habe nirgends gesagt, dass Kinder mir einen Sinn fürs Leben stiften. Ich brauche keinen Sinn für das Leben! Ich LEBE.
Wonach sich Menschen sehnen ist Liebe und Geborgenheit, aber doch nicht einen Sinn.
Es ist Teil der schlichten menschlichen Natur allem ständig einen Sinn geben zu wollen, aber der ist einfach nicht gegeben.
Ein Sinn ist immer zweckgerichtet. Aber die Existenz von Leben folgt keinerlei Zweck.

Die Bereicherung des eigenen Lebens hat auch nichts mit Sinnsuche zu tun, sondern mit der Erfüllung innerer Wünsche und Bedürfnisse. Diese sind individuell, haben aber mit einem Sinn einfach nichts zu tun.
Rein rational betrachtet muss die Menschheit natürlich Kinder bekommen, denn sonst stirbt sie aus.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Ich weiss ja nicht genau, was dein Problem ist, aber das was Du beschreibst entspricht doch 1 zu 1 einem Sinn.

Die Tatsache, dass jeder von uns jeden Moment tot umfallen kann spricht doch gegen ein „sinnloses“ Leben. Was hat dein Leben also im Endeffekt für einen Inhalt gehabt, wenn du es nur mit ackern und evtl. Konsum gefüllt hast?

Was also tun?
Irgendwas suchen was einem persönlich passt und das Leben bereichert. Bei dir ist das Kinder bekommen. Was übrigens die Mainstreamsinnsuche schlechthin ist. Rein rational betrachtet muss keiner Kinder bekommen, trotzdem erfüllt es wohl einige (Nicht alle) Eltern = Sinn. Andere schließen sich irgendeiner Religion an, engagieren sich für arme Menschen oder den Tierschutz, betreiben Yoga...

Dein zitiertes LEBEN bedeutet schlicht für jede Person etwas anderes.
Ob man es jetzt sinnsuche nennt oder einfach was macht, das einen erfüllt, ist für das Ergebnis doch völlig zweitrangig!

Wer bist Du also, dass Du andere dafür verurteilst und gleichzeitig Deinen Weg als den einzig Wahren anpreist?!
Das ist doch die Definition von Verbohrtheit sowie Spießigkeit.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Also bei mir (46 Jahre alt) war es so das ich mit meiner jetzigen Frau bereits 20 Jahre zusammen bin wir aber erst vor 5 Jahren geheiratet hatten.
Da war ich also bereits 41. Wir hatten viel Spass mit Urlaub und oft Essen gehen bzw. Hobbys auskosten. Da wir beide gut verdienen auch kein Problem mit den Finanzen wobei wir auch nur warm 600€ für Miete in einer 70 qm Meter Wohnung gezahlt hatten. Alles gut gewesen nur so mit 35 hat das Interesse nach dem Materiellen (Auto , Klamotten usw.) nachgelassen.

Auch verschiedene verrückte Reisen waren zwar toll aber als man dann wieder im Alltag war ist trotz allem was einem Abgelenkt hat eine gewisse Tristes angekommen. Wir wahren dann auch mal bei einer sehr großen Sylvesterparty und da tummelten sich einige ältere Männer Ü 40er und 50er rum die noch single waren keine Kinder und immer wieder mal alleine angetrunken etwas traurig um die Ecke schauten und immer wieder mal sich an die ein oder andere Junge Dame ranmachten. Ich hab dann zu meiner Frau gesagt das ich so nicht enden möchte. Wir haben gemerkt da fehlt was. Und zwar Kinder. Vorher hatten wir nie diesen Plan aber wir merkten auch das gefühlt jeder der keine Kinder hatte in unserem Bekanntenkreis und bereits über 50 war das aufs Tiefste bereut hatte.

Somit bekamen wir 2 Kinder (4 und 7) und haben auch ein tolles Haus gekauft. Momentan ist zwar etwas blöd mit Corona aber ich muss sagen das für uns das Leben mit Kinder zwar nicht einfach ist und am Anfang auch schlafraubend war, aber wir merken das es einfach spannender ist und doch diesen gewissen Sinn gibt das erlernte auch weiterzugeben. Die Reisen und Gartenparties mit Freunden und Ihren Kindern vor Corona waren auch super spassig und kommen ja wieder. Was ich schätze daran ist das diese Tristes nicht mehr da ist. Man ist irgendwie angekommen und was wir jetzt noch Vorhaben ist richtig coole Urlaube bzw. Freizeitparkbesuche mit unseren Kids zu machen. Das gute ist das wir dennoch auch Zeit als Paar verbringen wenn die Kinder mal bei den Grosseltern sind. Das tolle wenn wir dann mal wieder die Kinder abholen ist diese Vorfreude auf sie. Dalas bist du nach Hause gekommen nach nem Geburtstag oder ner Party und das wars. Keine Vorfreude.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Bin 28 und wenn ich mir die Beiträge so lese, dass die Meisten kaum noch mit den Freunden abhängen, macht mich das schon bisschen traurig. Aber vielleicht ist es dann einfach der Lauf der Zeit und die Präferenzen ändern sich einfach.

Du in deinem Alter habe ich mir das auch noch nicht vorstellen können!

Ich bin die Posterin, 39 Jahre alt, in fester Partnerschaft ohne Kinder.

Es sieht bei mir so aus, dass ich im Endeffekt nur noch zwei Freundinnen habe, die den Namen auch verdienen. Sprich man ist regelmäßig in Kontakt, telefoniert und trifft sich zwei- dreimal im Monat.

Besonders mit den Eltern ist der Kontakt völlig versackt. Ein Kumpel ist zum zweiten Mal Vater geworden, den habe ich seit einem halben Jahr nicht gesehen. Der Kontakt zu einer Unifreundin mit Kind ist ebenfalls völlig abgebrochen.

Dann hat man noch so n paar Bekanntschaften von früher, hält sporadisch mal Kontakt, aber da sieht es so aus:

  • Freundin hat einen Freund, der 100km weit weg wohnt. Verbringt die Wochenenden bei ihm, ich bei meinem Partner. Man telefoniert ergo mal, sieht sich aber nicht
  • Freundin (oder eher Bekannte) hat auch einen Freund, der weiter weg wohnt. Ist oft bei ihm, zudem hat sie eine große Familie, er auch und es steht die gemeinsame Familienplanung im Raum
  • Ansonsten noch so n paar Singlefrauen um die 40, sehr spleenig, meckern nur über die bösen Männer. Sind selbst wenig gebildet oder haben sonstige Attribute, wollen aber alle den gutverdienenden Akademiker haben. Gespräche drehen sich NUR um die Männersuche, es gibt keine anderen Interessen in deren Leben
  • Bekannte ist arbeitslos, da geplante Selbstständigkeit geplatzt ist. Bewirbt sich nun hier und da, möchte ihren Mann verlassen. Sehr viele Baustellen.

Ich interessiere mich für Wirtschaft, die Börse etc. Leider teilt keine der Damen meine Hobbies, in ihrer Freizeit sitzen sie nur müde auf der Couch rum und jammern.

Ich bin mittlerweile sogar schon soweit, Freundschaften ganz abzuschwören, weil ich persönlich in solchen Kontakten keinen Mehrwert mehr sehe, sondern eher eine Belastung.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Spannendes Thema, aber ich habe auch erlebt, dass in Asien mehr darauf geachtet wird, was andere über einen denken. Das heißt, man ist in gesellschaftliche Normen gezwängt und lebt nach denen. Da bleibt kein Freiraum für die Sinnsuche. Das Leben ist dort eher vorgegeben.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also eigentlich hat die Person schon Recht damit, wenn sie darauf verweist, dass viele Leute mit pseudointellektueller Sinnsuche verschwenden. Ihr müsst das nur mal richtig differenzieren, um es zu verstehen. In meiner Abschlussarbeit hatte ich dieses Thema angeschnitten. Kulturwissenschaftler haben festgestellt, dass der Sinn des Lebens in asiatischen Ländern und in westlichen Ländern (Europa) völlig unterschiedlich behandelt wird. Typisch für Europäer ist es nach dem Sinn zu suchen, also zu Hinterfragen, ob das leben eine höhere Bedeutung hat und wie man sich dem anpassen kann. In asiatischen Ländern hingegen wird kein Sinn im Leben gesucht, sondern das Leben mit eigenem Sinn gefüllt. Man begibt sich dort also nicht in Überlegungen, die ohnehin nie eine Antwort bringen, sondern lebt, wie es einem persönlich zusagt. Also leben, leben, leben!

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Dem ist nichts hinzuzufügen, so ist es.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Ich weiss ja nicht genau, was dein Problem ist, aber das was Du beschreibst entspricht doch 1 zu 1 einem Sinn.

Die Tatsache, dass jeder von uns jeden Moment tot umfallen kann spricht doch gegen ein „sinnloses“ Leben. Was hat dein Leben also im Endeffekt für einen Inhalt gehabt, wenn du es nur mit ackern und evtl. Konsum gefüllt hast?

Was also tun?
Irgendwas suchen was einem persönlich passt und das Leben bereichert. Bei dir ist das Kinder bekommen. Was übrigens die Mainstreamsinnsuche schlechthin ist. Rein rational betrachtet muss keiner Kinder bekommen, trotzdem erfüllt es wohl einige (Nicht alle) Eltern = Sinn. Andere schließen sich irgendeiner Religion an, engagieren sich für arme Menschen oder den Tierschutz, betreiben Yoga...

Dein zitiertes LEBEN bedeutet schlicht für jede Person etwas anderes.
Ob man es jetzt sinnsuche nennt oder einfach was macht, das einen erfüllt, ist für das Ergebnis doch völlig zweitrangig!

Wer bist Du also, dass Du andere dafür verurteilst und gleichzeitig Deinen Weg als den einzig Wahren anpreist?!
Das ist doch die Definition von Verbohrtheit sowie Spießigkeit.

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Sinn, Sinn, Sinn.
Es gibt nur einen wahren Lebenssinn: zu LEBEN!
Du bist ein lebender Organismus in einem unfassbaren Universum.

Diese Sinnsucherei ist doch total pseudointellektuell und wird gerne von Menschen angestellt, die sich für was ganz Besonderes halten und nichts mit ihrer Zeit anfzugangen wissen. Du kannst morgen tot umfallen und trotzdem dreht sich die Erde weiter.

Was bedingungslose Liebe und Hingabe bedeutet, wirst du aber nur mit deinem eigenen Kind erfahren und das will ich persönlich sicher nicht missen. Deinem kleinen Kind ist es auch egal wer du bist und wieviel Geld du hast.
Deswegen sind auch die Äußerungen von manchen Eltern bezüglich "Quality Time" so lächerlich. "Ich habe unter der Woche keine Zeit für meine Kinder, aber am Wochenende dafür Quality Time. Das ist viel mehr wert".
Nein, Kinder brauchen nicht ständig irgendwelche speziellen Aktivitäten, sondern einfach nur Zeit mit ihren Eltern. Wenn sie größer werden, verstehen sie nämlich schnell welche Prio der Job und welche sie selbst beim Vater (oder Mutter) haben...dann gehen die Probleme los...

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Ja es stimmt, bei vielen kommt die Frage nach dem Sinn im Leben. Nur verstehe ich nicht, warum manch einer hier glaubt, dass dieser nur in der biologischen Fortpflanzung, sprich Kinder in die Welt setzen, zu finden ist.

Was uns Menschen vom Tier untescheidet, ist doch gerade die Fähigkeit, dass unsere Leben aus noch mehr als nur Essen, Schlafen, S*x bestehen. Das wir auch noch so was wie Kreativität, Kunst, Wissenschaft, Religion, ...., haben, womit wir unserem Leben einen tieferen Sinn geben können.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Sag das den Eltern, die keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern haben, weil die Kinder diesen abgebrochen haben, weggezogen sind oder sogar sterben.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Freunde kommen und gehen mit der Zeit.
Kinder bleiben.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Bin 28 und wenn ich mir die Beiträge so lese, dass die Meisten kaum noch mit den Freunden abhängen, macht mich das schon bisschen traurig. Aber vielleicht ist es dann einfach der Lauf der Zeit und die Präferenzen ändern sich einfach.

Ja, das ist leider der Lauf der Dinge bei den meisten. Hängt aber auch sehr vom Freundeskreis ab. Kenne auch Bekannte, die eine recht geringe Nachwuchsquote in ihrem Freundeskreis haben und die mit Kindern erst mit Mitte 30 Nachwuchs bekommen haben, da sieht es etwas anders aus. Aber dieser generelle Trend, dass die Aktivitäten mit Freunden zurück gehen scheint es fast überall zu geben.

Sich das bewusst zu machen schadet bestimmt nicht. Ich wurde mehr oder weniger überrascht als meine Freunde alle Kinder bekommen haben und keine Zeit mehr hatten, weil meine Pläne andere waren.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Eine Beobachtung, die ich des Öfteren mache: Für Frauen scheint, je älter sie werden, immer unwichtiger zu werden, wer der Vater ihrer Kinder ist. Da tickt dann eben die biologische Uhr, da geht es in erster Linie darum, überhaupt noch schwanger zu werden. Hatte da schon Fälle im Bekanntenkreis, da wurde sie noch im ersten Jahr der Beziehung schwanger und kaum war das erste Jahr mit Kind überstanden, trennte man sich wieder. Niemanden hat es gewundert und ich glaube, sie wusste selbst auch, dass die Beziehung nicht von Dauer sein wird. Und dann wird zwar gejammert, man sei ja nun ganz auf sich allein gestellt, Singlemom und alles sei so anstrengend, aber man merkt eigentlich, dass sie sich nach der Trennung nur noch über das Kind identifiziert und damit auch sehr glücklich ist. Dass es ihr irgendwie in erster Linie eh nur um das Kind und das Mutterwerden ging.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Natürlich haben auch alle Eltern ihr ganzes Leben lang eine super Beziehung zu ihren Kindern, die dann natürlich auch ihr Leben lang max 30 Minuten von den Eltern entfernt wohnen. Ironie off

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Freunde kommen und gehen mit der Zeit.
Kinder bleiben.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Bin 28 und wenn ich mir die Beiträge so lese, dass die Meisten kaum noch mit den Freunden abhängen, macht mich das schon bisschen traurig. Aber vielleicht ist es dann einfach der Lauf der Zeit und die Präferenzen ändern sich einfach.

Ja, das ist leider der Lauf der Dinge bei den meisten. Hängt aber auch sehr vom Freundeskreis ab. Kenne auch Bekannte, die eine recht geringe Nachwuchsquote in ihrem Freundeskreis haben und die mit Kindern erst mit Mitte 30 Nachwuchs bekommen haben, da sieht es etwas anders aus. Aber dieser generelle Trend, dass die Aktivitäten mit Freunden zurück gehen scheint es fast überall zu geben.

Sich das bewusst zu machen schadet bestimmt nicht. Ich wurde mehr oder weniger überrascht als meine Freunde alle Kinder bekommen haben und keine Zeit mehr hatten, weil meine Pläne andere waren.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Nein, die Posterin ist 34 und Single.

Eigentlich geht es hier in diesem Thread um das Single-Leben nach 35. Klar sind auch Impressionen von Verpartnerten und "normalen" Familien oder Alleinerziehenden willkommen.

Explizit nicht willkommen sind ETF- und Aktiendiskussionen sowie Kommentare von 25-jährigen, die meinen, sie wüssten schon, wie das Leben mit 35 oder 40 ist.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Bin 28 und wenn ich mir die Beiträge so lese, dass die Meisten kaum noch mit den Freunden abhängen, macht mich das schon bisschen traurig. Aber vielleicht ist es dann einfach der Lauf der Zeit und die Präferenzen ändern sich einfach.

Du in deinem Alter habe ich mir das auch noch nicht vorstellen können!

Ich bin die Posterin, 39 Jahre alt, in fester Partnerschaft ohne Kinder.

Es sieht bei mir so aus, dass ich im Endeffekt nur noch zwei Freundinnen habe, die den Namen auch verdienen. Sprich man ist regelmäßig in Kontakt, telefoniert und trifft sich zwei- dreimal im Monat.

Besonders mit den Eltern ist der Kontakt völlig versackt. Ein Kumpel ist zum zweiten Mal Vater geworden, den habe ich seit einem halben Jahr nicht gesehen. Der Kontakt zu einer Unifreundin mit Kind ist ebenfalls völlig abgebrochen.

Dann hat man noch so n paar Bekanntschaften von früher, hält sporadisch mal Kontakt, aber da sieht es so aus:

  • Freundin hat einen Freund, der 100km weit weg wohnt. Verbringt die Wochenenden bei ihm, ich bei meinem Partner. Man telefoniert ergo mal, sieht sich aber nicht
  • Freundin (oder eher Bekannte) hat auch einen Freund, der weiter weg wohnt. Ist oft bei ihm, zudem hat sie eine große Familie, er auch und es steht die gemeinsame Familienplanung im Raum
  • Ansonsten noch so n paar Singlefrauen um die 40, sehr spleenig, meckern nur über die bösen Männer. Sind selbst wenig gebildet oder haben sonstige Attribute, wollen aber alle den gutverdienenden Akademiker haben. Gespräche drehen sich NUR um die Männersuche, es gibt keine anderen Interessen in deren Leben
  • Bekannte ist arbeitslos, da geplante Selbstständigkeit geplatzt ist. Bewirbt sich nun hier und da, möchte ihren Mann verlassen. Sehr viele Baustellen.

Ich interessiere mich für Wirtschaft, die Börse etc. Leider teilt keine der Damen meine Hobbies, in ihrer Freizeit sitzen sie nur müde auf der Couch rum und jammern.

Ich bin mittlerweile sogar schon soweit, Freundschaften ganz abzuschwören, weil ich persönlich in solchen Kontakten keinen Mehrwert mehr sehe, sondern eher eine Belastung.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Hier TE: Danke! :)

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Nein, die Posterin ist 34 und Single.

Eigentlich geht es hier in diesem Thread um das Single-Leben nach 35. Klar sind auch Impressionen von Verpartnerten und "normalen" Familien oder Alleinerziehenden willkommen.

Explizit nicht willkommen sind ETF- und Aktiendiskussionen sowie Kommentare von 25-jährigen, die meinen, sie wüssten schon, wie das Leben mit 35 oder 40 ist.

Bin 28 und wenn ich mir die Beiträge so lese, dass die Meisten kaum noch mit den Freunden abhängen, macht mich das schon bisschen traurig. Aber vielleicht ist es dann einfach der Lauf der Zeit und die Präferenzen ändern sich einfach.

Du in deinem Alter habe ich mir das auch noch nicht vorstellen können!

Ich bin die Posterin, 39 Jahre alt, in fester Partnerschaft ohne Kinder.

Es sieht bei mir so aus, dass ich im Endeffekt nur noch zwei Freundinnen habe, die den Namen auch verdienen. Sprich man ist regelmäßig in Kontakt, telefoniert und trifft sich zwei- dreimal im Monat.

Besonders mit den Eltern ist der Kontakt völlig versackt. Ein Kumpel ist zum zweiten Mal Vater geworden, den habe ich seit einem halben Jahr nicht gesehen. Der Kontakt zu einer Unifreundin mit Kind ist ebenfalls völlig abgebrochen.

Dann hat man noch so n paar Bekanntschaften von früher, hält sporadisch mal Kontakt, aber da sieht es so aus:

  • Freundin hat einen Freund, der 100km weit weg wohnt. Verbringt die Wochenenden bei ihm, ich bei meinem Partner. Man telefoniert ergo mal, sieht sich aber nicht
  • Freundin (oder eher Bekannte) hat auch einen Freund, der weiter weg wohnt. Ist oft bei ihm, zudem hat sie eine große Familie, er auch und es steht die gemeinsame Familienplanung im Raum
  • Ansonsten noch so n paar Singlefrauen um die 40, sehr spleenig, meckern nur über die bösen Männer. Sind selbst wenig gebildet oder haben sonstige Attribute, wollen aber alle den gutverdienenden Akademiker haben. Gespräche drehen sich NUR um die Männersuche, es gibt keine anderen Interessen in deren Leben
  • Bekannte ist arbeitslos, da geplante Selbstständigkeit geplatzt ist. Bewirbt sich nun hier und da, möchte ihren Mann verlassen. Sehr viele Baustellen.

Ich interessiere mich für Wirtschaft, die Börse etc. Leider teilt keine der Damen meine Hobbies, in ihrer Freizeit sitzen sie nur müde auf der Couch rum und jammern.

Ich bin mittlerweile sogar schon soweit, Freundschaften ganz abzuschwören, weil ich persönlich in solchen Kontakten keinen Mehrwert mehr sehe, sondern eher eine Belastung.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Hört sich wesentlcih realistischer an als die Fraktion "dann hast Du halt statt Partner/in und Kindern spannende Hobbys und kannst machen, was Du willst!"

Denn was das nun für spannende Hobbys sein sollen, die einen als kinderlosen 45jährige/n Single am Weihnachts- oder Silvesterabend zufrieden machen, das hat noch niemand gepostet...

Aber gleich postet bestimmt jemand, man solle einfach nach Indien oder Thailand reisen, um diese Leere zu überwinden ;-)

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also bei mir (46 Jahre alt) war es so das ich mit meiner jetzigen Frau bereits 20 Jahre zusammen bin wir aber erst vor 5 Jahren geheiratet hatten.
Da war ich also bereits 41. Wir hatten viel Spass mit Urlaub und oft Essen gehen bzw. Hobbys auskosten. Da wir beide gut verdienen auch kein Problem mit den Finanzen wobei wir auch nur warm 600€ für Miete in einer 70 qm Meter Wohnung gezahlt hatten. Alles gut gewesen nur so mit 35 hat das Interesse nach dem Materiellen (Auto , Klamotten usw.) nachgelassen.

Auch verschiedene verrückte Reisen waren zwar toll aber als man dann wieder im Alltag war ist trotz allem was einem Abgelenkt hat eine gewisse Tristes angekommen. Wir wahren dann auch mal bei einer sehr großen Sylvesterparty und da tummelten sich einige ältere Männer Ü 40er und 50er rum die noch single waren keine Kinder und immer wieder mal alleine angetrunken etwas traurig um die Ecke schauten und immer wieder mal sich an die ein oder andere Junge Dame ranmachten. Ich hab dann zu meiner Frau gesagt das ich so nicht enden möchte. Wir haben gemerkt da fehlt was. Und zwar Kinder. Vorher hatten wir nie diesen Plan aber wir merkten auch das gefühlt jeder der keine Kinder hatte in unserem Bekanntenkreis und bereits über 50 war das aufs Tiefste bereut hatte.

Somit bekamen wir 2 Kinder (4 und 7) und haben auch ein tolles Haus gekauft. Momentan ist zwar etwas blöd mit Corona aber ich muss sagen das für uns das Leben mit Kinder zwar nicht einfach ist und am Anfang auch schlafraubend war, aber wir merken das es einfach spannender ist und doch diesen gewissen Sinn gibt das erlernte auch weiterzugeben. Die Reisen und Gartenparties mit Freunden und Ihren Kindern vor Corona waren auch super spassig und kommen ja wieder. Was ich schätze daran ist das diese Tristes nicht mehr da ist. Man ist irgendwie angekommen und was wir jetzt noch Vorhaben ist richtig coole Urlaube bzw. Freizeitparkbesuche mit unseren Kids zu machen. Das gute ist das wir dennoch auch Zeit als Paar verbringen wenn die Kinder mal bei den Grosseltern sind. Das tolle wenn wir dann mal wieder die Kinder abholen ist diese Vorfreude auf sie. Dalas bist du nach Hause gekommen nach nem Geburtstag oder ner Party und das wars. Keine Vorfreude.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Hört sich wesentlcih realistischer an als die Fraktion "dann hast Du halt statt Partner/in und Kindern spannende Hobbys und kannst machen, was Du willst!"

Denn was das nun für spannende Hobbys sein sollen, die einen als kinderlosen 45jährige/n Single am Weihnachts- oder Silvesterabend zufrieden machen, das hat noch niemand gepostet...

Ich habe eine tolle Ehrenamtliche Tätigkeit, falls dir das als Info hilft. Darüber dann auch Kontakt und Bekanntenkreis. Mit Weihnachten- und Silvester hatte ich es noch nie so. Selbst als Kind fand ich das nicht so besonders, vor allem nicht Silvester, ist für die meisten ja eh nur Party wie sonst halt am Wochenende im Club.

Aber gleich postet bestimmt jemand, man solle einfach nach Indien oder Thailand reisen, um diese Leere zu überwinden ;-)

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also bei mir (46 Jahre alt) war es so das ich mit meiner jetzigen Frau bereits 20 Jahre zusammen bin wir aber erst vor 5 Jahren geheiratet hatten.
Da war ich also bereits 41. Wir hatten viel Spass mit Urlaub und oft Essen gehen bzw. Hobbys auskosten. Da wir beide gut verdienen auch kein Problem mit den Finanzen wobei wir auch nur warm 600€ für Miete in einer 70 qm Meter Wohnung gezahlt hatten. Alles gut gewesen nur so mit 35 hat das Interesse nach dem Materiellen (Auto , Klamotten usw.) nachgelassen.

Auch verschiedene verrückte Reisen waren zwar toll aber als man dann wieder im Alltag war ist trotz allem was einem Abgelenkt hat eine gewisse Tristes angekommen. Wir wahren dann auch mal bei einer sehr großen Sylvesterparty und da tummelten sich einige ältere Männer Ü 40er und 50er rum die noch single waren keine Kinder und immer wieder mal alleine angetrunken etwas traurig um die Ecke schauten und immer wieder mal sich an die ein oder andere Junge Dame ranmachten. Ich hab dann zu meiner Frau gesagt das ich so nicht enden möchte. Wir haben gemerkt da fehlt was. Und zwar Kinder. Vorher hatten wir nie diesen Plan aber wir merkten auch das gefühlt jeder der keine Kinder hatte in unserem Bekanntenkreis und bereits über 50 war das aufs Tiefste bereut hatte.

Somit bekamen wir 2 Kinder (4 und 7) und haben auch ein tolles Haus gekauft. Momentan ist zwar etwas blöd mit Corona aber ich muss sagen das für uns das Leben mit Kinder zwar nicht einfach ist und am Anfang auch schlafraubend war, aber wir merken das es einfach spannender ist und doch diesen gewissen Sinn gibt das erlernte auch weiterzugeben. Die Reisen und Gartenparties mit Freunden und Ihren Kindern vor Corona waren auch super spassig und kommen ja wieder. Was ich schätze daran ist das diese Tristes nicht mehr da ist. Man ist irgendwie angekommen und was wir jetzt noch Vorhaben ist richtig coole Urlaube bzw. Freizeitparkbesuche mit unseren Kids zu machen. Das gute ist das wir dennoch auch Zeit als Paar verbringen wenn die Kinder mal bei den Grosseltern sind. Das tolle wenn wir dann mal wieder die Kinder abholen ist diese Vorfreude auf sie. Dalas bist du nach Hause gekommen nach nem Geburtstag oder ner Party und das wars. Keine Vorfreude.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Um den Thread etwas besser zu strukturieren, schlage ich Antworten in folgender Form vor:

Alter:
Geschlecht:
Verpartnert?:
Kinder?:

<Statement>

Ich mache selber mal den Anfang.

Alter: 38
Geschlecht: m
Verpartnert: nein
Kinder: nein

Hätte mir vor 10 Jahren noch nicht denken können, dass so schnell alles in absolut gewohnten und wenig neuen Pfaden abläuft. Damals: gerade mit dem Studium fertig, erster Job, Freundin, alles ist neu und aufregend.

Jetzt ist alles so gesettlet. Der Beruf, den man hat, der bleibt. Frau, Kinder? Ja, vielleicht noch. Ist aber nicht mehr "nice2have" wie damals, mit der Überlegung "wenn nicht, ist es auch nicht schlimm", sondern es ist eine existentielle Frage geworden.

Alleine weitermachen? Wie denn? Aufstehen, Arbeiten, Sport, mal einen Kumpel treffen oder "weggehen". Ist OK, macht Spaß. Aber ich sehen sehr wenige Menschen, die das auch noch mit 45 machen. Haben die jetzt alle ein "tolles Ehrenamt", einen "Freundeskreis aus Sportlern und Musikern" (und sind dann von Jam-Sessions und Krafttraining ab 21 Uhr erschöpft und im Bett) oder immer auf Reisen, ganz allein?

Lebensmodell A ab 40: Partner(in), Kinder
Wie sieht Lebensmodell B aus?

Irgendwas passt doch hier nicht. Ich bitte um Aufklärung.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Jeder hat andere Vorlieben. Ich habe ein Segelboot mit dem ich auch zu Regatten in Europa Reise, ein Motorrad für die Straße und eins für die Rennstrecke. Mit Kindern hätte ich da wohl weder Zeit noch Geld für.

Ob ich dadurch ein schönes Weihnachtsfest habe? Nein, aber ich habe zum Glück Geschwister (und Eltern) mit denen ich Weihnachten verbringe. Und das Jahr besteht ja auch noch aus den 361 Tagen neben Weihnachten.

Jeder ist da halt anders, ich bin egoistischer und möchte Sachen machen die mir Spaß machen. Ein Großteil von Geld und Zeit in das Großziehen eines Kindes zu stecken, dass mich dann später vielleicht noch enttäuscht, konnte mich da nicht überzeugen. Und gleichzeitig ist es wohl auch für jedes Kind besser mich nicht als Vater zu haben. Diese Erkenntnis erlangen aber wohl auch nicht alle die es eigentlich sollten.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Hört sich wesentlcih realistischer an als die Fraktion "dann hast Du halt statt Partner/in und Kindern spannende Hobbys und kannst machen, was Du willst!"

Denn was das nun für spannende Hobbys sein sollen, die einen als kinderlosen 45jährige/n Single am Weihnachts- oder Silvesterabend zufrieden machen, das hat noch niemand gepostet...

Aber gleich postet bestimmt jemand, man solle einfach nach Indien oder Thailand reisen, um diese Leere zu überwinden ;-)

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also bei mir (46 Jahre alt) war es so das ich mit meiner jetzigen Frau bereits 20 Jahre zusammen bin wir aber erst vor 5 Jahren geheiratet hatten.
Da war ich also bereits 41. Wir hatten viel Spass mit Urlaub und oft Essen gehen bzw. Hobbys auskosten. Da wir beide gut verdienen auch kein Problem mit den Finanzen wobei wir auch nur warm 600€ für Miete in einer 70 qm Meter Wohnung gezahlt hatten. Alles gut gewesen nur so mit 35 hat das Interesse nach dem Materiellen (Auto , Klamotten usw.) nachgelassen.

Auch verschiedene verrückte Reisen waren zwar toll aber als man dann wieder im Alltag war ist trotz allem was einem Abgelenkt hat eine gewisse Tristes angekommen. Wir wahren dann auch mal bei einer sehr großen Sylvesterparty und da tummelten sich einige ältere Männer Ü 40er und 50er rum die noch single waren keine Kinder und immer wieder mal alleine angetrunken etwas traurig um die Ecke schauten und immer wieder mal sich an die ein oder andere Junge Dame ranmachten. Ich hab dann zu meiner Frau gesagt das ich so nicht enden möchte. Wir haben gemerkt da fehlt was. Und zwar Kinder. Vorher hatten wir nie diesen Plan aber wir merkten auch das gefühlt jeder der keine Kinder hatte in unserem Bekanntenkreis und bereits über 50 war das aufs Tiefste bereut hatte.

Somit bekamen wir 2 Kinder (4 und 7) und haben auch ein tolles Haus gekauft. Momentan ist zwar etwas blöd mit Corona aber ich muss sagen das für uns das Leben mit Kinder zwar nicht einfach ist und am Anfang auch schlafraubend war, aber wir merken das es einfach spannender ist und doch diesen gewissen Sinn gibt das erlernte auch weiterzugeben. Die Reisen und Gartenparties mit Freunden und Ihren Kindern vor Corona waren auch super spassig und kommen ja wieder. Was ich schätze daran ist das diese Tristes nicht mehr da ist. Man ist irgendwie angekommen und was wir jetzt noch Vorhaben ist richtig coole Urlaube bzw. Freizeitparkbesuche mit unseren Kids zu machen. Das gute ist das wir dennoch auch Zeit als Paar verbringen wenn die Kinder mal bei den Grosseltern sind. Das tolle wenn wir dann mal wieder die Kinder abholen ist diese Vorfreude auf sie. Dalas bist du nach Hause gekommen nach nem Geburtstag oder ner Party und das wars. Keine Vorfreude.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Eine Beobachtung, die ich des Öfteren mache: Für Frauen scheint, je älter sie werden, immer unwichtiger zu werden, wer der Vater ihrer Kinder ist. Da tickt dann eben die biologische Uhr, da geht es in erster Linie darum, überhaupt noch schwanger zu werden. Hatte da schon Fälle im Bekanntenkreis, da wurde sie noch im ersten Jahr der Beziehung schwanger und kaum war das erste Jahr mit Kind überstanden, trennte man sich wieder. Niemanden hat es gewundert und ich glaube, sie wusste selbst auch, dass die Beziehung nicht von Dauer sein wird. Und dann wird zwar gejammert, man sei ja nun ganz auf sich allein gestellt, Singlemom und alles sei so anstrengend, aber man merkt eigentlich, dass sie sich nach der Trennung nur noch über das Kind identifiziert und damit auch sehr glücklich ist. Dass es ihr irgendwie in erster Linie eh nur um das Kind und das Mutterwerden ging.

Ist natürlich sehr verallgemeinernd, aber ein bisschen was ist glaube ich schon dran. Ich habe auch schon öfter das Gefühl gehabt, dass es Frauen mehr um das Kind an sich geht und Männern mehr um die Frau mit der sie das Kind haben.

Also Frau will ein Kind und sucht deshalb einen passenden Mann von dem sie das Kind bekommt. Mann will eine passende Frau, und wenn er sie gefunden hat, möchte er Nachwuchs von dieser Frau.

Auch das ist natürlich sehr verallgemeinernd.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Wie ist denn eure Erfahrung mit dem Kinderwunsch?

Ich habe da das Gefühl, dass das sehr geschlechtsspezifisch ist. Bei mir im Freundeskreis dreht sich bei allen Frauen alles um Kinder (bis auf eine, die auch keine möchte). Mittlerweile sind alle Mütter, aber man hatte auch das Gefühl, dass Mutter werden das höchste Ziel im Leben war. Und manche als sie älter wurden und die Torschlusspanik langsam kam quasi meinten für immer unglücklich sein zu müssen wenn sie jetzt kein Kind kriegen bevor es zu spät ist.

Bei mir und meinen männlichen Freunden war es eher ein wenn es passt ist es gut, und wenn nicht gibts halt keine Kinder.

War das die Ausnahme, oder geht das vielen so?

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Silvester ist doch eher der Abend für die Freunde, hat doch Söder erst gesagt. Ich persönlich bleibe lieber Zuhause, Silvester ist der Abend im Jahr wo ich am wenigsten ausgehen wollen würde.

Bei meinen Eltern war Weihnachten kein großes Thema etwas Tischdeko, Geschenke fertig wir hatten nicht mal einen Baum. Seit ich ausgezogen bin ein Abend wie jeder andere. Geburtstag habe ich das letzte mal mit vielleicht 12 gefeiert. Auch jetzt maximal Essen gehen mit der Freundin.
Wenn man keine Lust auf Kinder hat kriegt man den einen Abend auch gut rum wenn man auf den ganzen Kram steht.

Mir geht da nichts ab.

41

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Hört sich wesentlcih realistischer an als die Fraktion "dann hast Du halt statt Partner/in und Kindern spannende Hobbys und kannst machen, was Du willst!"

Denn was das nun für spannende Hobbys sein sollen, die einen als kinderlosen 45jährige/n Single am Weihnachts- oder Silvesterabend zufrieden machen, das hat noch niemand gepostet...

Aber gleich postet bestimmt jemand, man solle einfach nach Indien oder Thailand reisen, um diese Leere zu überwinden ;-)

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also bei mir (46 Jahre alt) war es so das ich mit meiner jetzigen Frau bereits 20 Jahre zusammen bin wir aber erst vor 5 Jahren geheiratet hatten.
Da war ich also bereits 41. Wir hatten viel Spass mit Urlaub und oft Essen gehen bzw. Hobbys auskosten. Da wir beide gut verdienen auch kein Problem mit den Finanzen wobei wir auch nur warm 600€ für Miete in einer 70 qm Meter Wohnung gezahlt hatten. Alles gut gewesen nur so mit 35 hat das Interesse nach dem Materiellen (Auto , Klamotten usw.) nachgelassen.

Auch verschiedene verrückte Reisen waren zwar toll aber als man dann wieder im Alltag war ist trotz allem was einem Abgelenkt hat eine gewisse Tristes angekommen. Wir wahren dann auch mal bei einer sehr großen Sylvesterparty und da tummelten sich einige ältere Männer Ü 40er und 50er rum die noch single waren keine Kinder und immer wieder mal alleine angetrunken etwas traurig um die Ecke schauten und immer wieder mal sich an die ein oder andere Junge Dame ranmachten. Ich hab dann zu meiner Frau gesagt das ich so nicht enden möchte. Wir haben gemerkt da fehlt was. Und zwar Kinder. Vorher hatten wir nie diesen Plan aber wir merkten auch das gefühlt jeder der keine Kinder hatte in unserem Bekanntenkreis und bereits über 50 war das aufs Tiefste bereut hatte.

Somit bekamen wir 2 Kinder (4 und 7) und haben auch ein tolles Haus gekauft. Momentan ist zwar etwas blöd mit Corona aber ich muss sagen das für uns das Leben mit Kinder zwar nicht einfach ist und am Anfang auch schlafraubend war, aber wir merken das es einfach spannender ist und doch diesen gewissen Sinn gibt das erlernte auch weiterzugeben. Die Reisen und Gartenparties mit Freunden und Ihren Kindern vor Corona waren auch super spassig und kommen ja wieder. Was ich schätze daran ist das diese Tristes nicht mehr da ist. Man ist irgendwie angekommen und was wir jetzt noch Vorhaben ist richtig coole Urlaube bzw. Freizeitparkbesuche mit unseren Kids zu machen. Das gute ist das wir dennoch auch Zeit als Paar verbringen wenn die Kinder mal bei den Grosseltern sind. Das tolle wenn wir dann mal wieder die Kinder abholen ist diese Vorfreude auf sie. Dalas bist du nach Hause gekommen nach nem Geburtstag oder ner Party und das wars. Keine Vorfreude.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Wir gehen ständig segeln, campen und kümmern uns um unseren Garten. Winter eher ruhiger und gemütlich mit Filmen und Büchern. Weihnachten verbringen wir bei den Eltern oder gemütlich zu zweit. Silvester gehen wir zu einer Gala, wo wir andere Pärchen jeden Alters kennenlernen und tanzen. Ich liebe dieses kinderlose Leben.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Hört sich wesentlcih realistischer an als die Fraktion "dann hast Du halt statt Partner/in und Kindern spannende Hobbys und kannst machen, was Du willst!"

Denn was das nun für spannende Hobbys sein sollen, die einen als kinderlosen 45jährige/n Single am Weihnachts- oder Silvesterabend zufrieden machen, das hat noch niemand gepostet...

Aber gleich postet bestimmt jemand, man solle einfach nach Indien oder Thailand reisen, um diese Leere zu überwinden ;-)

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also bei mir (46 Jahre alt) war es so das ich mit meiner jetzigen Frau bereits 20 Jahre zusammen bin wir aber erst vor 5 Jahren geheiratet hatten.
Da war ich also bereits 41. Wir hatten viel Spass mit Urlaub und oft Essen gehen bzw. Hobbys auskosten. Da wir beide gut verdienen auch kein Problem mit den Finanzen wobei wir auch nur warm 600€ für Miete in einer 70 qm Meter Wohnung gezahlt hatten. Alles gut gewesen nur so mit 35 hat das Interesse nach dem Materiellen (Auto , Klamotten usw.) nachgelassen.

Auch verschiedene verrückte Reisen waren zwar toll aber als man dann wieder im Alltag war ist trotz allem was einem Abgelenkt hat eine gewisse Tristes angekommen. Wir wahren dann auch mal bei einer sehr großen Sylvesterparty und da tummelten sich einige ältere Männer Ü 40er und 50er rum die noch single waren keine Kinder und immer wieder mal alleine angetrunken etwas traurig um die Ecke schauten und immer wieder mal sich an die ein oder andere Junge Dame ranmachten. Ich hab dann zu meiner Frau gesagt das ich so nicht enden möchte. Wir haben gemerkt da fehlt was. Und zwar Kinder. Vorher hatten wir nie diesen Plan aber wir merkten auch das gefühlt jeder der keine Kinder hatte in unserem Bekanntenkreis und bereits über 50 war das aufs Tiefste bereut hatte.

Somit bekamen wir 2 Kinder (4 und 7) und haben auch ein tolles Haus gekauft. Momentan ist zwar etwas blöd mit Corona aber ich muss sagen das für uns das Leben mit Kinder zwar nicht einfach ist und am Anfang auch schlafraubend war, aber wir merken das es einfach spannender ist und doch diesen gewissen Sinn gibt das erlernte auch weiterzugeben. Die Reisen und Gartenparties mit Freunden und Ihren Kindern vor Corona waren auch super spassig und kommen ja wieder. Was ich schätze daran ist das diese Tristes nicht mehr da ist. Man ist irgendwie angekommen und was wir jetzt noch Vorhaben ist richtig coole Urlaube bzw. Freizeitparkbesuche mit unseren Kids zu machen. Das gute ist das wir dennoch auch Zeit als Paar verbringen wenn die Kinder mal bei den Grosseltern sind. Das tolle wenn wir dann mal wieder die Kinder abholen ist diese Vorfreude auf sie. Dalas bist du nach Hause gekommen nach nem Geburtstag oder ner Party und das wars. Keine Vorfreude.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich vermute mal, dass die glücklichen Singles hier nicht posten. Die sind vermutlich eben glücklich unterwegs und nicht in einem Forum unterwegs, welches realistisch gesehen von Unsicherheit und Fragerei lebt ( was auch vollkommen ok ist).

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

M, 40

Ich glaube die Postings vermitteln ein ganz realistisches Bild wie es ist. Es gibt doch einige (wenige) Singles die zufrieden sind. Bei mir im Bekanntenkreis sind die Singles durchweg unglücklich. Eine ist seid 1 Jahr in Thailand und hockt da auf einer Insel, weil sie Depression bekommen hat mit Mitte 35. Eine andere ist nach unverfülltem Kinderwunsch und rumgedate ohne Ziel in Berlin nach Kolumbien ausgewander, wo Sie im Urlaub einen klein-Ganoven Drogendealer kennen gelernt hat (no joke).

Bei den Männer Singles macht sich verdruss breibt weil die Frauen nun halt auch älter sind mit denen Sie daten und Ihre Vorstellung auch nicht war, 40 jährige Frauen zu daten sondern eher in der Range bis 33 ein Leben lang.

Alles in allem sind die mit Familie bei weitem sozialer aktiv und durschittlich glücklicher.

Statistiken zeigen auch, dass Leute mit Kindern und in einer Beziehung länger leben.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Wie ist denn eure Erfahrung mit dem Kinderwunsch?

Ich habe da das Gefühl, dass das sehr geschlechtsspezifisch ist. Bei mir im Freundeskreis dreht sich bei allen Frauen alles um Kinder (bis auf eine, die auch keine möchte). Mittlerweile sind alle Mütter, aber man hatte auch das Gefühl, dass Mutter werden das höchste Ziel im Leben war. Und manche als sie älter wurden und die Torschlusspanik langsam kam quasi meinten für immer unglücklich sein zu müssen wenn sie jetzt kein Kind kriegen bevor es zu spät ist.

Bei mir und meinen männlichen Freunden war es eher ein wenn es passt ist es gut, und wenn nicht gibts halt keine Kinder.

War das die Ausnahme, oder geht das vielen so?

Ich (m,36) werde im Juli Vater und mit geht es genauso. Ich freue mich sehr drauf, aber ich hätte auch den DINK lifestyle mit vielen Hobbies und möglichst wenig Arbeit durchziehen können.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

M, 40

Ich glaube die Postings vermitteln ein ganz realistisches Bild wie es ist. Es gibt doch einige (wenige) Singles die zufrieden sind. Bei mir im Bekanntenkreis sind die Singles durchweg unglücklich. Eine ist seid 1 Jahr in Thailand und hockt da auf einer Insel, weil sie Depression bekommen hat mit Mitte 35. Eine andere ist nach unverfülltem Kinderwunsch und rumgedate ohne Ziel in Berlin nach Kolumbien ausgewander, wo Sie im Urlaub einen klein-Ganoven Drogendealer kennen gelernt hat (no joke).

Bei den Männer Singles macht sich verdruss breibt weil die Frauen nun halt auch älter sind mit denen Sie daten und Ihre Vorstellung auch nicht war, 40 jährige Frauen zu daten sondern eher in der Range bis 33 ein Leben lang.

Alles in allem sind die mit Familie bei weitem sozialer aktiv und durschittlich glücklicher.

Statistiken zeigen auch, dass Leute mit Kindern und in einer Beziehung länger leben.

Und doch werden in Deutschland etwa 40% der Ehen geschieden. Das passiert ja nicht aus einer Laune raus, sondern nach Jahren der Unzufriedenheit.

Wenn jemand große emotionale Probleme hat, dann ändert sich das durch eine Ehe nicht schlagartig.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Hinzu kommen sicherlich auch einige Prozent von Ehen, die zwar nicht geschieden werden, aber trotzdem unglücklich sind.

Aber darum ging es ja gar nicht. Wenn ich es richtig verstehe, geht es um Ideen, was man als Single Mitte 30 so schönes im Leben machen kann, außer sich Kleinganoven als Freund zu suchen, oder sich gleich den Strick zu geben. Wie zumindest die Vorstellung einiger hier ist.

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

M, 40

Ich glaube die Postings vermitteln ein ganz realistisches Bild wie es ist. Es gibt doch einige (wenige) Singles die zufrieden sind. Bei mir im Bekanntenkreis sind die Singles durchweg unglücklich. Eine ist seid 1 Jahr in Thailand und hockt da auf einer Insel, weil sie Depression bekommen hat mit Mitte 35. Eine andere ist nach unverfülltem Kinderwunsch und rumgedate ohne Ziel in Berlin nach Kolumbien ausgewander, wo Sie im Urlaub einen klein-Ganoven Drogendealer kennen gelernt hat (no joke).

Bei den Männer Singles macht sich verdruss breibt weil die Frauen nun halt auch älter sind mit denen Sie daten und Ihre Vorstellung auch nicht war, 40 jährige Frauen zu daten sondern eher in der Range bis 33 ein Leben lang.

Alles in allem sind die mit Familie bei weitem sozialer aktiv und durschittlich glücklicher.

Statistiken zeigen auch, dass Leute mit Kindern und in einer Beziehung länger leben.

Und doch werden in Deutschland etwa 40% der Ehen geschieden. Das passiert ja nicht aus einer Laune raus, sondern nach Jahren der Unzufriedenheit.

Wenn jemand große emotionale Probleme hat, dann ändert sich das durch eine Ehe nicht schlagartig.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Also ich hab immer einfach etwas Luft im Büro ;)

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Ich vermute mal, dass die glücklichen Singles hier nicht posten. Die sind vermutlich eben glücklich unterwegs und nicht in einem Forum unterwegs, welches realistisch gesehen von Unsicherheit und Fragerei lebt ( was auch vollkommen ok ist).

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Fast. Es geht darum, wie man als Single AB Mitte 30 sein Leben gestaltet.

Ganz konkret beinhaltet das auch die Fragen,
-wie man sein Singleleben mit 45 gestaltet
-wie man sein Singleleben mit 55 gestaltet
-wie man sein Singleleben mit 65 gestaltet
-wie man sein Singleleben mit 75 gestaltet
-wie man sein Singleleben mit 85 gestaltet.

Und zusätzlich geht es darum, wie man sein Singleleben in all den Lebensaltern zwischen den genannten gestaltet.

Dass man mit 35 noch genau dieselben Sachen machen kann, die man mit 25 oder 30 machen konnte, ist doch klar. Aber die Frage ist (und das blendest Du wie auch viele andere hier aus), wo die PERSPEKTIVE ist!

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Hinzu kommen sicherlich auch einige Prozent von Ehen, die zwar nicht geschieden werden, aber trotzdem unglücklich sind.

Aber darum ging es ja gar nicht. Wenn ich es richtig verstehe, geht es um Ideen, was man als Single Mitte 30 so schönes im Leben machen kann, außer sich Kleinganoven als Freund zu suchen, oder sich gleich den Strick zu geben. Wie zumindest die Vorstellung einiger hier ist.

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

M, 40

Ich glaube die Postings vermitteln ein ganz realistisches Bild wie es ist. Es gibt doch einige (wenige) Singles die zufrieden sind. Bei mir im Bekanntenkreis sind die Singles durchweg unglücklich. Eine ist seid 1 Jahr in Thailand und hockt da auf einer Insel, weil sie Depression bekommen hat mit Mitte 35. Eine andere ist nach unverfülltem Kinderwunsch und rumgedate ohne Ziel in Berlin nach Kolumbien ausgewander, wo Sie im Urlaub einen klein-Ganoven Drogendealer kennen gelernt hat (no joke).

Bei den Männer Singles macht sich verdruss breibt weil die Frauen nun halt auch älter sind mit denen Sie daten und Ihre Vorstellung auch nicht war, 40 jährige Frauen zu daten sondern eher in der Range bis 33 ein Leben lang.

Alles in allem sind die mit Familie bei weitem sozialer aktiv und durschittlich glücklicher.

Statistiken zeigen auch, dass Leute mit Kindern und in einer Beziehung länger leben.

Und doch werden in Deutschland etwa 40% der Ehen geschieden. Das passiert ja nicht aus einer Laune raus, sondern nach Jahren der Unzufriedenheit.

Wenn jemand große emotionale Probleme hat, dann ändert sich das durch eine Ehe nicht schlagartig.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Ich vermute mal, dass die glücklichen Singles hier nicht posten. Die sind vermutlich eben glücklich unterwegs und nicht in einem Forum unterwegs, welches realistisch gesehen von Unsicherheit und Fragerei lebt ( was auch vollkommen ok ist).

Wichtiger Hinweis!
Ich bin 35m und Single. Ich bin nicht unglücklich, aber ich würde mich über eine Partnerin freuen. Ich beneide diejenigen, die einen Partner gefunden haben. Das Teilen von Gedanken, Ideen, Werten, aber auch von Erfolg, Glück, Misserfolg und Trauer ist doch etwas schönes. Außerdem finde ich es klasse, gemeinsam mit seinem Partner Ziele zu erreichen und sich gegenseitig zu motivieren. Ich mache ambitioniert Sport, bin beruflich erfolgreich und engagiere mich gerne sozial. Aus meinem Engagement ist sogar eine Geschäftsidee entstanden, die ich nun nebenberuflich verfolge.

Ich mache all das oben beschriebene zwar (Lebensplan, Ziele etc.), aber meistens alleine. Natürlich tauscht man sich mit engen Freunden aus. Am Ende des Tages bleiben es aber meine Pläne/Ziele. Das Gefühl ein gemeinsames Ziel zu haben, vermisse ich tatsächlich.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Fast. Es geht darum, wie man als Single AB Mitte 30 sein Leben gestaltet.

Ganz konkret beinhaltet das auch die Fragen,
-wie man sein Singleleben mit 45 gestaltet
-wie man sein Singleleben mit 55 gestaltet
-wie man sein Singleleben mit 65 gestaltet
-wie man sein Singleleben mit 75 gestaltet
-wie man sein Singleleben mit 85 gestaltet.

Und zusätzlich geht es darum, wie man sein Singleleben in all den Lebensaltern zwischen den genannten gestaltet.

Dass man mit 35 noch genau dieselben Sachen machen kann, die man mit 25 oder 30 machen konnte, ist doch klar. Aber die Frage ist (und das blendest Du wie auch viele andere hier aus), wo die PERSPEKTIVE ist!

Als erstes mal, es gibt kein "wie man das macht". Menschen sind unterschiedlich und Umstände lassen sich nicht immer beeinflussen. Da gibt es keine Betriebsanleitung.

Es fängt ja schon mal damit an, ob man Single sein will oder nicht. Bei vielen ist das nicht der Fall und dann muss Single mit 35 kein Dauerzustand sein. Es gibt irgendwann nur den Punkt, an dem man wahrscheinlich keine eigenen Kinder mehr bekommen wird. Die nächste Partnerschaft ist dann auch nicht anders also sonst. Vielleicht wird sie in einer großen Enttäuschung nach 6 Monaten enden oder ist die große Liebe, die bis zum Lebensende hält.

Dann gibt es aber auch Menschen, die sind tatsächlich gerne viel alleine. Denen reicht es, wenn sie sich 2-3 mal in der Woche mit Freunden treffen,

Selbst wenn ich dir jetzt auflisten würde, was ich die letzten 15 Jahre gemacht habe, würdest du da keinen roten Faden sehen. Ich habe nie einen Plan gehabt und es hat sich irgendwie ergeben. Da waren auch nie fünf Jahre gleich. Manchmal hat das berufliche dominiert, manchmal war ich in einer Beziehung, dann gab es Zeiten im Ausland mit völlig neuen sozialen Umfeld, Phasen mit viel Konzerten und Theater, andere mit fast täglich abends weggehen.

Jetzt bin ich Anfang 50 und werde wahrscheinlich in zehn Jahren in den Vorruhestand gehen. Ich denke, dass ich dann noch mal eine Geisteswissenschaft studieren werde, die mich schon immer interessiert hat. Oder zumindest Vorlesungen besuchen. Ansonsten habe ich einen großen Freundeskreis, mit dem ich mich (abgesehen von Corona) auch jetzt regelmäßig treffe. Irgendwann wird dann die Gesundheit nachlassen, aber da mache ich mir jetzt noch keine großen Gedanken.

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Starker Anstieg der Promotionen von FH-Absolventen

Gebäuder der FH / Hochschule Bochum

Immer mehr Fachhochschulabsolventinnen und Fachhochabsolventen werden promoviert. Dies zeigt die jüngste Befragung der Hochschulrektorenkonferenz. In den Prüfungsjahren 2009 bis 2011 verliehen sie rund 47 Prozent mehr Inhabern von Fachhochschuldiplomen einen Doktorgrad als im Vergleichszeitraum 2006 bis 2008.

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