DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufseinstieg: Wo & WieINSEAD

MBA Insead vs. Promotion

Autor
Beitrag
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Für Deutschland / Industrie Mobilität und Logistik / Aufstieg in die Managementschiene

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Habe aktuell ähnliche Gedanken, Top MBA vs Promotion für deutsche Industrie...

Tendenziell ist Deutschlad immer noch eher Dr > MBA
Wir sind aber in einer Umbruchsgeneration diesbezüglich, für perspektivisch in 10-15 Jahren Dr = MBA
Zeit: MBA > Dr
Kosten: Kommt stark drauf an, wie man den Dr macht.

Ich würde sagen, der Dr lohnt sich eher, wenn du in deinem aktuellen Umfeld bleiben willst, der MBA eher, wenn du über das Netzwerk in entsprechende Positionen wechseln möchtest

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Naja, geht beides, sind aber grundverschiedene Dinge. Kommt darauf an wieviel Zeit du investieren willst, wieviel Geld, berufsbegleitend ja/nein, etc. Ein paar mehr Gedanken / Infos zu deinen Plaenen waere hilfreich...

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Dein Ernst? Du schreibst hier keinen gerade Satz und fragst ernsthaft nach einem INSEAD MBA? Get out of here...

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Wir sind aber in einer Umbruchsgeneration diesbezüglich, für perspektivisch in 10-15 Jahren Dr = MBA
Zeit: MBA > Dr
Kosten: Kommt stark drauf an, wie man den Dr macht.

Aha. Wieder was gelernt. Im wiwi-treff werden Trends immer als erstes identifiziert, da hält nicht mal der Satzbau Schritt. Großartig!

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Tendenziell ist Deutschlad immer noch eher Dr > MBA
Wir sind aber in einer Umbruchsgeneration diesbezüglich, für perspektivisch in 10-15 Jahren Dr = MBA
Zeit: MBA > Dr

Lass mich raten, du bist bisher daran gescheitert eine Promotionsstelle überhaupt erst einmal zu finden und willst dir jetzt den MBA schön reden?

antworten
MünchenIstTeuer

MBA Insead vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Tendenziell ist Deutschlad immer noch eher Dr > MBA
Wir sind aber in einer Umbruchsgeneration diesbezüglich, für perspektivisch in 10-15 Jahren Dr = MBA
Zeit: MBA > Dr

Lass mich raten, du bist bisher daran gescheitert eine Promotionsstelle überhaupt erst einmal zu finden und willst dir jetzt den MBA schön reden?

Hat man da einen wunden Punkt getroffen?

Der Dr. wird sicherlich auch weiterhin wichtig bleiben. Aber ich denke, dass der MBA in Zukunft wichtiger werden wird. Momentan ist der MBA in Deutschland ja noch relativ nutzlos und unterscheidet sich nicht wirklich von einem x-beliebigem Master, kann also nur bergauf gehen.

Allgemein würde ich auch keine deutsche Uni für einen MBA empfehlen, höchstens vielleicht die WHU aber dann auch nur, wenn Geld keine Rolle spielt. Ansonsten nur die üblichen Verdächtigen à la INSEAD, LBS, IMD usw. für MBAs in Europa.

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Tendenziell ist Deutschlad immer noch eher Dr > MBA
Wir sind aber in einer Umbruchsgeneration diesbezüglich, für perspektivisch in 10-15 Jahren Dr = MBA
Zeit: MBA > Dr

Lass mich raten, du bist bisher daran gescheitert eine Promotionsstelle überhaupt erst einmal zu finden und willst dir jetzt den MBA schön reden?

Dein Beitrag zeugt von extremer Kurzsichtigkeit. Natürlich gilt der Doktor in DE immer noch als sehr guter Karrierebooster, aber die Realität außerhalb der DACH Region sieht da schon ganz anders aus.

Ich persönlich wohne in Singapur und hier geht nahezu nichts (Ausnahme: M7 Schools) über INSEAD. Zwar sind die ~ 100k Studiengebühr stolzes Geld, aber bei Maximum 22% Einkommenssteuer und verdammt gut zahlenden Unternehmen amortisiert sich das Studium innerhalb von ein paar Jahren.

Zum TE: ohne deine Pläne und Ziele zu kennen, wird es schwer dir gute Tipps zu geben. Die wichtigste Frage wäre: siehst du dich langfristig und bis an dein Karriereende in Deutschland?

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Immer diese sinnlosen Vergleiche.

Promotion und MBA sind grundlegend verschieden, was Ziele und Aufwand angeht. Ein MBA zielt vor allem auf Networking sowie den Sprung ins Management für bereits berufstätige(!) ab.

Eine Promotion hingegen ist vor allem Grundlage einer akademischer Karriere.

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Der WHU MBA ist ja noch nicht mal in Deutschland Top 1 - also den würde ich mir alleine deswegen schon sparen.

MünchenIstTeuer schrieb am 03.12.2019:

Tendenziell ist Deutschlad immer noch eher Dr > MBA
Wir sind aber in einer Umbruchsgeneration diesbezüglich, für perspektivisch in 10-15 Jahren Dr = MBA
Zeit: MBA > Dr

Lass mich raten, du bist bisher daran gescheitert eine Promotionsstelle überhaupt erst einmal zu finden und willst dir jetzt den MBA schön reden?

Hat man da einen wunden Punkt getroffen?

Der Dr. wird sicherlich auch weiterhin wichtig bleiben. Aber ich denke, dass der MBA in Zukunft wichtiger werden wird. Momentan ist der MBA in Deutschland ja noch relativ nutzlos und unterscheidet sich nicht wirklich von einem x-beliebigem Master, kann also nur bergauf gehen.

Allgemein würde ich auch keine deutsche Uni für einen MBA empfehlen, höchstens vielleicht die WHU aber dann auch nur, wenn Geld keine Rolle spielt. Ansonsten nur die üblichen Verdächtigen à la INSEAD, LBS, IMD usw. für MBAs in Europa.

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Ich persönlich wohne in Singapur und hier geht nahezu nichts (Ausnahme: M7 Schools) über INSEAD. Zwar sind die ~ 100k Studiengebühr stolzes Geld, aber bei Maximum 22% Einkommenssteuer und verdammt gut zahlenden Unternehmen amortisiert sich das Studium innerhalb von ein paar Jahren.

Zum TE: ohne deine Pläne und Ziele zu kennen, wird es schwer dir gute Tipps zu geben. Die wichtigste Frage wäre: siehst du dich langfristig und bis an dein Karriereende in Deutschland?

Du hast es schon richtig erkannt. Die "Selektion" beim MBA besteht allein aus der finanziellen Zutrittsschranke.

antworten
MünchenIstTeuer

MBA Insead vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Der WHU MBA ist ja noch nicht mal in Deutschland Top 1 - also den würde ich mir alleine deswegen schon sparen.

Welcher ist es denn? HHL?

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Economist Rankings:

2019:

  • Mannheim (44)
  • ESMT (65) - ??
  • WHU (76)
  • HHL (81)

2018:

  • Mannheim (42)
  • ESMT (56) - ??
  • HHL (77)
  • WHU (85)

Die ESMT überrascht mich.

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Danke für die Tipps:

Einige Punkte möchte ich gerne aufgreifen:

Vorab mehr Kontext: Ich möchte in eine „echte“ Managementrolle (180k+) reinwachsen und mich bestens aufstellen (fachlich vom Profil her aber auch von den Softskills). Dabei denke ich haben beide Optionen einen validen Leverage-Effekt. Mit der Promotion würde ich in mich bzgl. der Industrie in der ich mich bewege auf eine Schlüsseltechnologie spezialisieren, die in den nächsten Jahren Märkte dominieren wird. Mit dem Hintergrund, und vor allem weil es mich interessiert und ich Bock drauf hab (!), kann ich mir vorstellen eine eigene Business Unit / einen Bereich kompetetiv mit aufzubauen. Nebensatz: in den Ebenen über mir und darüber sind signifikant viele Promoviert - keine Seltenheit für große Industriekonzerne in D -, also das ein Dr. für die akademische Laufbahn vorbereitetet stimmt, ist aber mitnichten der einzige Weg.

Bei einem Top-MBA (Geld erstmal egal) lerne ich schätzungsweise, denn dass weiß ich nicht 1) Network 2) Souverän auftreten (zugespitzt). Ich glaube fachlich ist es bestimmt cool aber nichts unglaublich spektakuläres was dort gelernt wird. Ic denke man lernt Case studies und viel Präsentation sowie Methodik. Was mich reizt ist aber auch genau das. Dieser starke Signalcharakter gepaart mit Managementmethodik pur.

Ich bin ein sehr vielseitiger Mensch und kann beides. Kommentar von wegen beides sei grundverschieden ist deshalb erstmal unwichtig.

Ein Punkt ist da noch Familie, da ich etwas an meine Eltern gebunden bin.

antworten
Wiesenlooser

MBA Insead vs. Promotion

Naja, dass die INSEAD in Singapur das Nonplusultra ist, überrascht jetzt nicht gerade...

Es kommt doch wirklich extrem auf den Hintergrund des Profils an. Angenommen ich mache Bachelor und Master BWL in einer europäischen Tier 1 Uni. Dann frag ich mich schon was der MBA noch bringen soll. Auf mich würde das als Recruiter eher wie ein Overkill wirken. Dann würde ein Dr. wohl vermutlich im deutschsprachigen Raum mehr bringen.

Der MBA macht vermutlich eher Sinn wenn man keine Target Undergrad Uni hat und sein Profil nochmal aufpolieren will. Denn mal ehrlich: Als BWLer lernst du da nix neues.

Ich personlich (HSG BA, LBS MA) würde einen MBA höchstens von Stanford und Harvard machen, bei den restlichen amerikanischen Unis fehlt zudem das Netzwerk in Europa und auch die Brand Awareness (die Leute kennen vllt noch Yale).

Und ja, INSEAD + LBS

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Tendenziell ist Deutschlad immer noch eher Dr > MBA
Wir sind aber in einer Umbruchsgeneration diesbezüglich, für perspektivisch in 10-15 Jahren Dr = MBA
Zeit: MBA > Dr

Lass mich raten, du bist bisher daran gescheitert eine Promotionsstelle überhaupt erst einmal zu finden und willst dir jetzt den MBA schön reden?

Dein Beitrag zeugt von extremer Kurzsichtigkeit. Natürlich gilt der Doktor in DE immer noch als sehr guter Karrierebooster, aber die Realität außerhalb der DACH Region sieht da schon ganz anders aus.

Ich persönlich wohne in Singapur und hier geht nahezu nichts (Ausnahme: M7 Schools) über INSEAD. Zwar sind die ~ 100k Studiengebühr stolzes Geld, aber bei Maximum 22% Einkommenssteuer und verdammt gut zahlenden Unternehmen amortisiert sich das Studium innerhalb von ein paar Jahren.

Zum TE: ohne deine Pläne und Ziele zu kennen, wird es schwer dir gute Tipps zu geben. Die wichtigste Frage wäre: siehst du dich langfristig und bis an dein Karriereende in Deutschland?

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Wenn du genau den Bereich kennst in den du willst und ohnehin Richtung Deutschland orientiert bist (scheint mir zumindest so), dann mach die Promotion.

Warum? Klar würde ein Top-MBA hinsichtlich Management-Skills und Netzwerk helfen, aber der Nutzen des Netzwerks nimmt ab, wenn du nur auf einen bestimmten Bereich zielst. Wenn du ausserdem wegen Eltern nicht aus Deutschland weg willst, dann ist der Wert des MBAs auch wieder etwas geringer. Im Rest der Welt sieht die Lage anders aus, aber davon kann man sich hier wenig kaufen.

Also Promotion, wenn du Bock drauf hast, kostet weniger und hilft dir für Deutschland zumindest aktuell mehr. Just my two cents, hoffe das hilft. Einzige Ausnahme, du willst die Wunschkarriere über den Umweg MBB gehen. Dann INSEAD und spar ein paar Jahre Zeit.

Btw, bei der Entscheidung geht es echt nicht darum was du kannst und was nicht. Wer bei nem Top-Programm angenommen wird, schafft auch ne Promotion. Auf dem Level ist nämlich durchaus nicht Geld das Zugangskriterium, auch wenn das manche hier immer wieder behaupten.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Danke für die Tipps:

Einige Punkte möchte ich gerne aufgreifen:

Vorab mehr Kontext: Ich möchte in eine „echte“ Managementrolle (180k+) reinwachsen und mich bestens aufstellen (fachlich vom Profil her aber auch von den Softskills). Dabei denke ich haben beide Optionen einen validen Leverage-Effekt. Mit der Promotion würde ich in mich bzgl. der Industrie in der ich mich bewege auf eine Schlüsseltechnologie spezialisieren, die in den nächsten Jahren Märkte dominieren wird. Mit dem Hintergrund, und vor allem weil es mich interessiert und ich Bock drauf hab (!), kann ich mir vorstellen eine eigene Business Unit / einen Bereich kompetetiv mit aufzubauen. Nebensatz: in den Ebenen über mir und darüber sind signifikant viele Promoviert - keine Seltenheit für große Industriekonzerne in D -, also das ein Dr. für die akademische Laufbahn vorbereitetet stimmt, ist aber mitnichten der einzige Weg.

Bei einem Top-MBA (Geld erstmal egal) lerne ich schätzungsweise, denn dass weiß ich nicht 1) Network 2) Souverän auftreten (zugespitzt). Ich glaube fachlich ist es bestimmt cool aber nichts unglaublich spektakuläres was dort gelernt wird. Ic denke man lernt Case studies und viel Präsentation sowie Methodik. Was mich reizt ist aber auch genau das. Dieser starke Signalcharakter gepaart mit Managementmethodik pur.

Ich bin ein sehr vielseitiger Mensch und kann beides. Kommentar von wegen beides sei grundverschieden ist deshalb erstmal unwichtig.

Ein Punkt ist da noch Familie, da ich etwas an meine Eltern gebunden bin.

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Wenn du genau den Bereich kennst in den du willst und ohnehin Richtung Deutschland orientiert bist (scheint mir zumindest so), dann mach die Promotion.

Warum? Klar würde ein Top-MBA hinsichtlich Management-Skills und Netzwerk helfen, aber der Nutzen des Netzwerks nimmt ab, wenn du nur auf einen bestimmten Bereich zielst. Wenn du ausserdem wegen Eltern nicht aus Deutschland weg willst, dann ist der Wert des MBAs auch wieder etwas geringer. Im Rest der Welt sieht die Lage anders aus, aber davon kann man sich hier wenig kaufen.

Also Promotion, wenn du Bock drauf hast, kostet weniger und hilft dir für Deutschland zumindest aktuell mehr. Just my two cents, hoffe das hilft. Einzige Ausnahme, du willst die Wunschkarriere über den Umweg MBB gehen. Dann INSEAD und spar ein paar Jahre Zeit.

Btw, bei der Entscheidung geht es echt nicht darum was du kannst und was nicht. Wer bei nem Top-Programm angenommen wird, schafft auch ne Promotion. Auf dem Level ist nämlich durchaus nicht Geld das Zugangskriterium, auch wenn das manche hier immer wieder behaupten.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Danke für die Tipps:

Einige Punkte möchte ich gerne aufgreifen:

Vorab mehr Kontext: Ich möchte in eine „echte“ Managementrolle (180k+) reinwachsen und mich bestens aufstellen (fachlich vom Profil her aber auch von den Softskills). Dabei denke ich haben beide Optionen einen validen Leverage-Effekt. Mit der Promotion würde ich in mich bzgl. der Industrie in der ich mich bewege auf eine Schlüsseltechnologie spezialisieren, die in den nächsten Jahren Märkte dominieren wird. Mit dem Hintergrund, und vor allem weil es mich interessiert und ich Bock drauf hab (!), kann ich mir vorstellen eine eigene Business Unit / einen Bereich kompetetiv mit aufzubauen. Nebensatz: in den Ebenen über mir und darüber sind signifikant viele Promoviert - keine Seltenheit für große Industriekonzerne in D -, also das ein Dr. für die akademische Laufbahn vorbereitetet stimmt, ist aber mitnichten der einzige Weg.

Bei einem Top-MBA (Geld erstmal egal) lerne ich schätzungsweise, denn dass weiß ich nicht 1) Network 2) Souverän auftreten (zugespitzt). Ich glaube fachlich ist es bestimmt cool aber nichts unglaublich spektakuläres was dort gelernt wird. Ic denke man lernt Case studies und viel Präsentation sowie Methodik. Was mich reizt ist aber auch genau das. Dieser starke Signalcharakter gepaart mit Managementmethodik pur.

Ich bin ein sehr vielseitiger Mensch und kann beides. Kommentar von wegen beides sei grundverschieden ist deshalb erstmal unwichtig.

Ein Punkt ist da noch Familie, da ich etwas an meine Eltern gebunden bin.

Danke! Dass ist auch das, was mein Bauchgefühl mir sagt. Bin Anfang 30 und ich denke Top-MBA geht auch noch in 10 Jahren als Executive.

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Ganz klar MBA, weil weniger Aufwand. Einen MBA zu machen geht schnell und ist nicht sonderlich anspruchsvoll. Ne Promotion kann zum Teil anstrengend werden, warum den Aufwand eingehen?

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Ihr unterschätzt einfach den Netzwerkeffekt eines top MBAs. Ich kenne einige Leute die ihren MBA an der LBS und HEC in Paris gemacht haben. Alle, wirklich alle, haben danach absolute top jobs bekommen, die ohne MBA Abschluss bzw. das damit verbundene Netzwerk nicht möglich wären.
Der Career Service von INSEAD ist ja auch regelrecht berühmt dafür, dir den Job klarzumachen, den du zu beginn deines MBA vornimmst.

antworten
WiWi Gast

MBA Insead vs. Promotion

Es kommt wirklich auf soo viele Faktoren an, dass eine pauschale Aussage schwierig ist.

Ich persönlich (BWLer) würde bspw. nur einen MBA machen, wenn es ein internationales Top Programm ist. Einfach für Netzwerk, Brand, kurze Laufzeit und die Erfahrung. Damit einher geht natürlich auch die Möglichkeit zum Branchenwechsel, dem internationalen Arbeiten und das „Fit machen“ für die höheren Management Ebenen. Gerade wenn man einen Top Ivy MBA o.ä. Mitbringt, ist das schon eine Bombe. Aber das Konzept wird natürlich durch viele Mühlen entwertet. Das würde ich tunlichst meiden, hier verpulvert man nur Geld für Ausbildung und Netzwerk wirklich dritter Klasse.

Wer in Deutschland in einem deutschen Konzern Karriere machen möchte, hat bis auf das Netzwerk und die Zeitdauer Bzw. den nicht-finanziellen Aufwand in meinen(!) Augen aber keinen Vorteil gegenüber der Promotion. Besonders nicht vom „Brand“ bzw. Beim Wiedereinstieg, wenn es kein beruflich geförderter (E)MBA ist.

In Deutschland genießt die Promotion als höchster akademischer Abschluss einen unangefochtenen Stellenwert. Das gilt sowohl für die Industrie als auch die beratungsbranche. Bisher gibt es nur eine Ausnahme dafür: Investment Banking. Dort sieht man so gut wie nie Promotionen.

Mit der akademischen Schwemme und der CV Politur haben auch die Promotion einen deutlichen Zuwachs bekommen. Das führt einerseits zu einer leichten Entwertung aber unterstreicht andererseits auch die hohe Akzeptanz in unserer Generation.

Wer wirklich klassisch promovieren möchte, der geht selbst bei den „simplen“ Themen auf eine intellektuelle Reise mit langem Denkprozess. Das schärft auf einer analytischen Ebene enorm das Skillset und das weiß die Wirtschaft. Dafür ist es aber im Vergleich zum MBA ein relativ einsamer Prozess. Wobei hier halt andere Netzwerke entstehen: Besonders durch Konferenzen innerhalb des Forschungsgebietes aber auch allgemein im akademischen Netz. Am Ende zieht es promovierte mittlerweile nun mal besonders in Deutschland sehr häufig in die Wirtschaft und das wird unterschätzt.

In Deutschland hat und wird die Promotion daher immer einen extrem hohen Stellenwert haben. Es sind am Ende durch den Titel zwei Buchstaben, die über die Visitenkarte hinaus dauerhaft präsent mit der Person (Anrede) verbunden werden. Niemand sagt sehr geehrter Herr MBA Müller oder sehr geehrter Herr Dipl.-Ing Meier. Aber Herr Dr. Schmidt ist auf jedem organigramm und Tagung als Herr Dr. Schmidt präsent. Ja, im interneren Kontext duzt man sich eh, aber worauf das hier hinausläuft, sollte klar sein. Das ist zwar so auch nur in Deutschland so, aber dafür extrem.

Ich würde persönlich immer die Promotion wählen. Aber nur, wenn man akademisch Bock drauf hat, in De bleibt und nicht extrem viel Geld als Upfront draufzahlt. Ansonsten für internationalen Kontext, leicht verdauliches Management/WiWi-Wissen (besonders für fachfremde) und schönes Netzwerk einen MBA.

PS: beide Wege sind mittlerweile kein garant mehr für Karriere und hohes Gehalt. Allein INSEAD hat mittlerweile einen Output von 1000 Leuten p.a... da wird auch nicht jeder Vorstand ;)... genauso wie nicht jeder promovierte Absolvent das Unternehmen neu erfindet und nach 2 Jahren an der Konzernspitze sitzt.

antworten

Artikel zu INSEAD

E-Learning: Insead Knowledge- und Leader-Podcasts

Die französische Insead Business School bietet seit September 2006 etwa alle 14 Tage 20-minütige Knowledgecasts als MP3 oder Video.

Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).

Broschüre: Startklar - Tipps und Infos für Uni-Absolventen

Berufseinstieg: Ein Lego-Männchen steht am Start in einem Labyrint.

Wie gelingt der Start in den Beruf am besten? Hilfestellung leistet die Broschüre »Startklar«, die vom Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp + klar neu aufgelegt wurde. Uni-Absolventen finden dort nützliche Tipps, wie sie ihrem Traumjob näher kommen.

Millenials mit Angst um Arbeitsplatz durch holprigen Berufsstart

Eine Frau klettert - wie nach dem Berufseinstieg - in einer Halle nach oben.

Die Generation Y, der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, ist durch Probleme beim Berufseinstieg geprägt. Die Konsequenzen sind ein Gefühl der Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz. Die unter 35-Jährigen Millenials denken zudem überwiegend individualistisch, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Vitamin-B beim Berufseinstieg der Königsweg

Eine goldene selbstgebastelte Krone symbolisiert die kostbaren Beziehungen beim Berufseinstieg.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

McKinsey-Fellowship: Einstiegsprogramm Marketing & Sales für Studenten

Ein Mann geht mit großen Schritten an einem Graffiti mit dem Inhalt: Good vorbei.

Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen und Interesse an Marketing und Vertrieb können sich ab sofort für das Marketing & Sales Fellowship von der Unternehmensberatung McKinsey & Company bewerben. Der neue Jahrgang des Programms startet zum 1. Oktober 2017 in Düsseldorf, München oder Köln. Die Bewerbung ist bis zum 23. April 2017 möglich.

Berufseinstieg: Stipendiaten fordern bessere Digitalausbildung im Studium

Einstieg, Enter, Berufseinstieg,

Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf Praxiserfahrung

Eine blaue Mappe mit der weißen Aufschrift Bewerbung rechts oben in der Ecke, auf einem Hocker im Garten.

Die Hochschul-Recruiting-Studie 2014 der Jobbörse Jobware und der Hochschule Koblenz deckt die wichtigsten Einstellungskriterien auf. Die Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf die Praxiserfahrung, den passenden Studiengang und Studienschwerpunkt.

So gelingt ein erfolgreicher Berufseinstieg

Berufseinstieg: Tipps zum Berufsstart

Der erste Arbeitstag steht bald an und die Nervosität steigt. Nach dem Studium beginnt nun ein weiterer Lebensabschnitt. Es ist eine völlig neue Welt mit anderen Spielregeln: Wie freundlich sind die Kollegen? Ist der Chef auch während der Arbeit nett? Was tun, wenn man eine Aufgabe nicht erledigen kann? Die besten Tipps für einen gelungenen Berufseinstieg!

OECD-Bildungsbericht 2014 - Rekordniveau bei Hochschulabschlüssen

Eine bunte Rechenmaschine für Kinder aus Holzkugeln.

In Deutschland erwerben mit 31 Prozent so viele wie nie einen Hochschulabschluss und ihre Jobaussichten sind perfekt. Nur 2,4 Prozent der Akademiker sind arbeitslos und sie verdienten 2012 mit einem Studium 74 Prozent mehr als ohne. Das geht aus dem aktuellen OECD-Bericht 2014 „Bildung auf einen Blick“ hervor.

Antworten auf MBA Insead vs. Promotion

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 20 Beiträge

Diskussionen zu INSEAD

11 Kommentare

Insead MiM

WiWi Gast

+ Fontainebleau & Wochenend-Paris Lebenshaltungskosten sind auch nicht von schlechten Eltern, wenn auch unter LDN natürlich. W ...

21 Kommentare

Insead-MBA

WiWi Gast

Vorsicht vor diesen angeblichen Absolventen-Statistiken. Eine der besten Business Schools der Welt die Harvard Business School hat ...

Weitere Themen aus Berufseinstieg: Wo & Wie