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Nach dem PhD in die Wirtschaft: Was würdet ihr tun

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WiWi Gast

Nach dem PhD in die Wirtschaft: Was würdet ihr tun

Ich werde demnächst meinen PhD abschliessen und würde mich daher gerne über Alternativen zum akademischen Leben informieren.
Die breit gestreute Perspektive hier im Forum wäre sicher hilfreich.

Obwohl alle Ziele erreicht wurden ist das mit der akademischen Karriere heikel. Hier gibt es nur Unsicherheit und, mit wenigen Ausnahmen, Befristung + Zwangskündigung nach 6 Jahren. Und das ist der beste Fall! Sonst gerne nochmal zwei, drei Jahre Post-Doc oder HiWi und danach viel Glück anderswo.
Scheint dank Klüngelsystem und Lehrstuhlkorruption auch recht wenig mit Qualifikation zu tun zu haben, daher steht die Chance gut, dass man einfach Pech hat. Nach 6 Jahren ist dann Schluss, dann kann man es nicht mal mehr versuchen.

Diese Unsicherheit und die Unfähigkeit, eine Familie zu gründen, macht mich extrem verbittert. Es ist ein abgefucktes System.
Ich würde nie eine hohe Bezahlung fordern. Aber ich habe im akademischen Bereich alles gegeben und vieles erreicht, und trotzdem gibt's nichts als Risiko.

Da ich akademisch aktuell gut dastehe, werde ich wohl in die USA oder UK gehen können. Normalerweise würde ich sofort von hier verschwinden, so wie einige Freunde es getan haben. Aber ich mag London nicht, und in den USA hab ich viel Zeit verbracht und bin auch nicht so der Fan. Ich würde gerne in Nord-West-Kontinentaleuropa bleiben nur Englisch und Sprachen von Ländern, deren System gerade ähnlich schlecht ist.
USA/UK/Asien scheint die einzig safe Option zu sein.

Stattdessen wäre es ja wohl nur konsequent, aus der akademischen Welt auszuscheiden.
Grundsätzlich ist man im PhD etwas isoliert und wird mit der Zeit sonderbar ;-)
Im akademischen Bereich kenne ich mich aus. Im echten Leben inzwischen weniger.
Also, es wäre gut erst mal die Alternativen zu klären.

Daher:
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Stellt euch vor, ihr seid in meiner Situation - wo geht ihr hin, was probiert ihr, was reizt euch daran und so weiter.

--------------

Mein "CV" in relevanten Werten:

  • Vor dem Bachelor diverse Praktika gemacht.
    Nach dem Bachelor Praktikum im Projektmanagement Bereich eines grossen Bauunternehmens.
  • Bachelor an einer guten deutschen BWL Uni (Top 3-7 in diesem Forum, je nach Leseart) aber nicht in BWL.
  • Master in Wirtschaftsmathe an einer renommierten Universität im EU Ausland.
  • Notenmäßig jeweils immer unter den Top 3 des Jahrgangs, falls das interessiert (?).
  • PhD in Deutschland. Vom Ranking her wäre die Uni wohl im "Top" Dunstkreis anzusiedeln (gibt ja immer so zwei, drei Unis die darüber streiten)
  • Bin ~ 30.

Fachrichtung:

  • Kann leider zum Thema nichts sagen, würde mich ggf. outen. Kein Finance.
  • Arbeit methodisch im Bereich Machine Learning. D.h. nicht nur Anwendung, sondern auch Beitrag zum SOA. Bin u.a. Urheber von einigen Open-Source Packages usw.
  • Alle Buzzwords der letzten zwei Jahre wären also vorhanden (AI, Big Data, Deep Learning, etc.).
  • Phd Level Statistik/Mathe"ausbildung" plus alles, was Theoretiker halt gern machen. Praktische BWL/Wirtschaftsfächer sind alle angerissen worden. Grundlagen sind da, mehr nicht.

Akademische Errungenschaften, die wohl niemanden interessieren:

  • Zwei Publikationen. Ein top Journal (top 3) und eine mit Chance drauf (läuft gerade).
  • Werde zumindest ein weiteres Papier abschicken, aber wohl nicht zum Top3. Plus noch ein unveröffentlichtes Papier. Diverse Projekte aber das ist ja egal.
  • War jährlich Vortragender auf den Hauptkonferenzen meines Bereiches in den USA, und sonst mehrfach pro Jahr auf den relevanten Konferenzen sowohl Vortrag als auch Poster, mehrfach beides (mit zwei Papieren).
  • Grants eingefahren, mehrere zehntausend Euro. Das wird natürlich dem Lehrstuhl zugerechnet, war aber meine Arbeit.

Motivation, oder eher, Mimimi Abschnitt
-------
Ich komme aus nicht so guten Verhältnissen. Weil ich PhD gemacht habe, habe ich also noch nie was verdient. Immer nur Stipendien, Grants und so Zeug.
War also mein Leben lang Aldi Linsensuppen Styler. Mr. Minimaleinkommen.
Ich kann mir nix kaufen. Ich liebe Forschung, aber es nervt halt doch. Andere haben Autos, Wohnung, Urlaub. Ich kenn alle Konferenzhotels, aber sonst nix. Mein Mädel und ich haben Kinder erstmal zurückgestellt, obwohl sonst alles passen würde etc. etc
Die Gefahr ist real, dass man am Ende aus Zufall nix bekommt. Und dann ist Sackgasse. Es ist halt ganz oder gar nicht.

Also ja. Etwas Geld wäre cool. Auto wäre cool. Normale Wohnung wäre cool. Nix großes. Und eine verdammte Festanstellung :-(

Ich weiß, dass dies alles in der Wirtschaft nichts wert sein muss. Aber ich arbeite sehr hart. Technisch bin ich relativ stark und am state of the art. Ich habe viel Vortragserfahrung, Reiseerfahrung und arbeite jeher mit Leuten aus aller Welt. Arbeitszeitenregelungen gibts bei uns nicht. Ich kann ohne Probleme auch mal ein, zwei Tage im Büro durchmachen. Ich arbeite auch an Wochenenden, zumindest jeden Samstag. Habe mich praktisch gesehen auf jeder Stufe gegen hunderte oder mehr Mitbewerber durchgesetzt.

Was würdet ihr tun?

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WiWi Gast

Nach dem PhD in die Wirtschaft: Was würdet ihr tun

Auf alles bewerben (DAX30 und/oder IGM-Unternehmen) was mit den Bereichen Statistik, vielleicht auch Data Science usw. zu tun hat, sofern es dich interessiert und du dir es vorstellen kannst.

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WiWi Gast

Nach dem PhD in die Wirtschaft: Was würdet ihr tun

WiWi Gast schrieb am 16.01.2020:

Ich werde demnächst meinen PhD abschliessen und würde mich daher gerne über Alternativen zum akademischen Leben informieren.
Die breit gestreute Perspektive hier im Forum wäre sicher hilfreich.

Obwohl alle Ziele erreicht wurden ist das mit der akademischen Karriere heikel. Hier gibt es nur Unsicherheit und, mit wenigen Ausnahmen, Befristung + Zwangskündigung nach 6 Jahren. Und das ist der beste Fall! Sonst gerne nochmal zwei, drei Jahre Post-Doc oder HiWi und danach viel Glück anderswo.
Scheint dank Klüngelsystem und Lehrstuhlkorruption auch recht wenig mit Qualifikation zu tun zu haben, daher steht die Chance gut, dass man einfach Pech hat. Nach 6 Jahren ist dann Schluss, dann kann man es nicht mal mehr versuchen.

Diese Unsicherheit und die Unfähigkeit, eine Familie zu gründen, macht mich extrem verbittert. Es ist ein abgefucktes System.
Ich würde nie eine hohe Bezahlung fordern. Aber ich habe im akademischen Bereich alles gegeben und vieles erreicht, und trotzdem gibt's nichts als Risiko.

Da ich akademisch aktuell gut dastehe, werde ich wohl in die USA oder UK gehen können. Normalerweise würde ich sofort von hier verschwinden, so wie einige Freunde es getan haben. Aber ich mag London nicht, und in den USA hab ich viel Zeit verbracht und bin auch nicht so der Fan. Ich würde gerne in Nord-West-Kontinentaleuropa bleiben nur Englisch und Sprachen von Ländern, deren System gerade ähnlich schlecht ist.
USA/UK/Asien scheint die einzig safe Option zu sein.

Stattdessen wäre es ja wohl nur konsequent, aus der akademischen Welt auszuscheiden.
Grundsätzlich ist man im PhD etwas isoliert und wird mit der Zeit sonderbar ;-)
Im akademischen Bereich kenne ich mich aus. Im echten Leben inzwischen weniger.
Also, es wäre gut erst mal die Alternativen zu klären.

Daher:
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Stellt euch vor, ihr seid in meiner Situation - wo geht ihr hin, was probiert ihr, was reizt euch daran und so weiter.

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Mein "CV" in relevanten Werten:

  • Vor dem Bachelor diverse Praktika gemacht.
    Nach dem Bachelor Praktikum im Projektmanagement Bereich eines grossen Bauunternehmens.
  • Bachelor an einer guten deutschen BWL Uni (Top 3-7 in diesem Forum, je nach Leseart) aber nicht in BWL.
  • Master in Wirtschaftsmathe an einer renommierten Universität im EU Ausland.
  • Notenmäßig jeweils immer unter den Top 3 des Jahrgangs, falls das interessiert (?).
  • PhD in Deutschland. Vom Ranking her wäre die Uni wohl im "Top" Dunstkreis anzusiedeln (gibt ja immer so zwei, drei Unis die darüber streiten)
  • Bin ~ 30.

Fachrichtung:

  • Kann leider zum Thema nichts sagen, würde mich ggf. outen. Kein Finance.
  • Arbeit methodisch im Bereich Machine Learning. D.h. nicht nur Anwendung, sondern auch Beitrag zum SOA. Bin u.a. Urheber von einigen Open-Source Packages usw.
  • Alle Buzzwords der letzten zwei Jahre wären also vorhanden (AI, Big Data, Deep Learning, etc.).
  • Phd Level Statistik/Mathe"ausbildung" plus alles, was Theoretiker halt gern machen. Praktische BWL/Wirtschaftsfächer sind alle angerissen worden. Grundlagen sind da, mehr nicht.

Akademische Errungenschaften, die wohl niemanden interessieren:

  • Zwei Publikationen. Ein top Journal (top 3) und eine mit Chance drauf (läuft gerade).
  • Werde zumindest ein weiteres Papier abschicken, aber wohl nicht zum Top3. Plus noch ein unveröffentlichtes Papier. Diverse Projekte aber das ist ja egal.
  • War jährlich Vortragender auf den Hauptkonferenzen meines Bereiches in den USA, und sonst mehrfach pro Jahr auf den relevanten Konferenzen sowohl Vortrag als auch Poster, mehrfach beides (mit zwei Papieren).
  • Grants eingefahren, mehrere zehntausend Euro. Das wird natürlich dem Lehrstuhl zugerechnet, war aber meine Arbeit.

Motivation, oder eher, Mimimi Abschnitt
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Ich komme aus nicht so guten Verhältnissen. Weil ich PhD gemacht habe, habe ich also noch nie was verdient. Immer nur Stipendien, Grants und so Zeug.
War also mein Leben lang Aldi Linsensuppen Styler. Mr. Minimaleinkommen.
Ich kann mir nix kaufen. Ich liebe Forschung, aber es nervt halt doch. Andere haben Autos, Wohnung, Urlaub. Ich kenn alle Konferenzhotels, aber sonst nix. Mein Mädel und ich haben Kinder erstmal zurückgestellt, obwohl sonst alles passen würde etc. etc
Die Gefahr ist real, dass man am Ende aus Zufall nix bekommt. Und dann ist Sackgasse. Es ist halt ganz oder gar nicht.

Also ja. Etwas Geld wäre cool. Auto wäre cool. Normale Wohnung wäre cool. Nix großes. Und eine verdammte Festanstellung :-(

Ich weiß, dass dies alles in der Wirtschaft nichts wert sein muss. Aber ich arbeite sehr hart. Technisch bin ich relativ stark und am state of the art. Ich habe viel Vortragserfahrung, Reiseerfahrung und arbeite jeher mit Leuten aus aller Welt. Arbeitszeitenregelungen gibts bei uns nicht. Ich kann ohne Probleme auch mal ein, zwei Tage im Büro durchmachen. Ich arbeite auch an Wochenenden, zumindest jeden Samstag. Habe mich praktisch gesehen auf jeder Stufe gegen hunderte oder mehr Mitbewerber durchgesetzt.

Was würdet ihr tun?

Mit einem PhD in Wirtschaftsmathematik und den Themen bist du sehr gefragt. D.h. du kannst dich auf "richtige" Data Science- Stellen bewerben im Bereich Finance und das sind mittlerweile viele. Dann nur noch im VG einen guten Eindruck hinterlassen

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WiWi Gast

Nach dem PhD in die Wirtschaft: Was würdet ihr tun

Würde auch klar nach Quantität gehen und einfach mal an alle für dich attraktiven Unternehmen mit ansatzweise(!) passenden Stellen (zB Data Science, Quant. Portfoliomanagement, Trading, Research aber auch IT-Projektmanagement, Inhouse Development mit Fokus Innovation/ Digitalisierung oder Unternehmensberatung generell) Bewerbungen rausschicken.

Aufwand hält sich in Grenzen, Anschreiben immer nur minimal verändern..sieht eh fast immer gleich aus in Hinblick auf Inhalt & Struktur. Dann abwarten, bisschen zu Gesprächen/Einstellungstests datteln und schauen, was für dich so passt.

Sollte auch schnell gehen bei dem Profil. Am schnellsten geht der Prozess bei großen Beratungen, wenn du dir keine Zeit nehmen möchtest. Bei allen Großen wirst eingeladen werden, sowohl bei den Strategiemüttern als auch IT/Innovations-Töchtern bzw. Einheiten.

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WiWi Gast

Nach dem PhD in die Wirtschaft: Was würdet ihr tun

Klingt nach Data Science für mich. Dort wirst du auch angemessen bezahlt, auf Senior-Ebene ist je nach Firma und Art der Position auch ein Lohn jenseits der 100k möglich. Als ein Leidensgenosse, der aus der Statistik kommt und nun Data Scientist ist: Bei mir flattern immer wieder Angebote von Recruitern rein, die sich so im Bereich 110-130k bewegen. Darauf würde ich aber gar nicht so sehr achten, wichtiger ist, wer in deinem Team sein wird.

Meistens gibt die Stellenbeschreibung eine erste Indikation: Wenn dort alle Möglichen Technologien genannt werden, wenn dort Bachelor/Masterabsolventen gesucht werden, wenn du gleichzeitig Ahnung von mehreren Spezialgebieten sein sollst (z.B. Modellierung & Datenbanktechnologien), dann sei schonmal skeptisch. Genauso skeptisch wäre ich, wenn von Machine Learning gesprochen wird, aber nur Informatiker gesucht werden, dann geht es meistens nicht um Wissenschaft, sondern darum, irgendwelche neuen Packages von Google / Amazon zu implementieren.

Es gibt mittlerweile viele Leute, die der Uni-Welt zugunsten der Wirtschaft den Rücken gekehrt haben, in meinem erweiterten Team (ca. 50 Leute) hat bald die Hälfte einen PhD, macht natürlich viel Spaß in so einem Umfeld zu arbeiten. Falls du Fragen hast nur zu :)

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