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Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

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WiWi Gast

Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Hi,

ich (Alter 35, Abschluss 2007) möchte noch eine Promotion nebenberuflich machen nachdem ich einige Jahre jetzt arbeite, Motivation ist einfach das ich es noch einmal wissen will und ich in meinem Fachgebiet bereits ein guter Fachmann bin und gerne auch wissenschaftlich darin arbeiten möchte.

Ich habe jetzt ein Angebot für einen nebenberufliche Promotion an der WHU (Kosten 5000 EUR) und eine an der Universität Duisburg-Essen (Kosten umsonst) Beide gefallen mir vom Thema her gleich, ich tendiere aber mehr zur WHU. Dort habe ich gesehen, dass es dort einige externe nebenberufliche Doktoranden gibt, die leitende Funktionen in Vollzeit bei Unternehmen bekleiden und die Promotion auch meist in drei Jahren geschafft hatten, sieht man auch an den Ehemaligen des Lehrstuhls. Sprich, die Betreuung und das strukturierte Programm scheinen an der WHU sehr gut zu funktionieren.

An dem Lehrstuhl in Duisburg brauchen die Doktoranden alle so 4-5 Jahre für die Promotion. Der Prof meinte zu mir, er möchte die Promotion kumulativ in drei Publikationen machen, sodass ich in drei Jahren fertig sei. Dem glaube ich aber nicht so sehr wenn die Vollzeitdoktoranden schon so lange brauchen. Der Vorteil ist allerdings das die Uni fast direkt vor meiner Haustür liegt und ich schnell beim Prof bin, nach WHU sind es 150 km.

Wie seht ihr meine Erkenntnisse und wohin würdet ihr gehen bei den Möglichkeiten?

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Sorry, aber von was für Erkenntnissen schreibst Du?

Aus Deinem Thread wird vollkommen klar, dass Du die beiden Buchstaben vor dem Namen schick findest und deshalb promovieren willst. Das Gefasel von "will es willen" und "wissenschaftliche Karriere" nehme ich zumindest Dir nicht ab!

Vollzeit in leitender Position arbeiten und nebenher in 3 Jahre promovieren - das geht auch nur in D, A und CH. In anderen Ländern ist sich die Professorenschaft (dankenswerterweise) zu schade, um sich zum Steigbügelhalter der Karrieregeilen machen zu lassen.

Falls Du wirklich an einer wissenschaftl Karriere interessiert bist, dann ist nur die Universität die richtige Wahl.

Falls Du den Titel willst (wovon ich mal stark ausgehe), dann ab an die WHU. Dabei ist es allerdings unwürdig, hier was von "Kosten 5500" und "Fahrtweg 150km" zu schwafeln. Das sind ja wohl Schnäppchenkonditionen für den Titel!

Lounge Gast schrieb:

Hi,

ich (Alter 35, Abschluss 2007) möchte noch eine Promotion
nebenberuflich machen nachdem ich einige Jahre jetzt arbeite,
Motivation ist einfach das ich es noch einmal wissen will und
ich in meinem Fachgebiet bereits ein guter Fachmann bin und
gerne auch wissenschaftlich darin arbeiten möchte.

...
Wie seht ihr meine Erkenntnisse und wohin würdet ihr gehen
bei den Möglichkeiten?

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ist eigentlich recht einfach. Wenn du wirklich etwas wissenschaftlich leisten willst und einer größeren Gruppe etwas zutragen möchtest, dann solltest du ganz klar auf die kummulierte Diss gehen. 3 Jahre ist ein guter Richtwert für die untere Grenze, aber man kann so etwas schlichtweg nicht planen. Das ist unter anderem auch abhängig, wie stark die Unterstützung deines Betreuers ist und was für Journals er anpeilt. Ich kenne niemanden der nebenberuflich und kummuliert unter 5 Jahren promoviert hat. Es ist aber möglich, wenn man sich rein hängt. Vier Jahre sehe ich dann als realistisch an. Du hast auch zwischendurch einige Phasen, du die Paper einfach nur in der Pipeline sind und du nicht andere Aufgaben erledigen musst.

Dass die WHU 5000? für ne externe Diss verlangt ist schon ziemlich dreist. Aber du kannst ja abschätzen, in welche Schublade du dann vor Ort gesteckt werden wirst. Ich hatte mal das Glück, zwei Doktoranden von der WHU (im dritten Jahr) kennen gelernt zu haben. Und das hat mich schon recht negativ gestimmt. Aber das will ich jetzt nicht verallgemeinern.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Immer dieses scheinheilige Getue hier von wegen Promotion macht man nur aus wissenschaftlichen Interesse. In England oder Amerika vielleicht, aber nicht in den DACH Ländern, da gehen 9 von 10 Doktoranden in die Wirtschaft und wenn es hochkommt einer in die Wissenschaft.

Ohne Doktor bist du in D nicht für Führungsaufgaben in großen Unternehmen geeignet und das wissen die meisten hierzulande.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

... was hat denn die Diss. mit Führungspotential zu tun!? Merkwürdige Argumentation.

Lounge Gast schrieb:

Immer dieses scheinheilige Getue hier von wegen Promotion
macht man nur aus wissenschaftlichen Interesse. In England
oder Amerika vielleicht, aber nicht in den DACH Ländern, da
gehen 9 von 10 Doktoranden in die Wirtschaft und wenn es
hochkommt einer in die Wissenschaft.

Ohne Doktor bist du in D nicht für Führungsaufgaben in großen
Unternehmen geeignet und das wissen die meisten hierzulande.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ich habe selbst nebenberuflich promoviert.
Ich würde dir zur WHU raten. Ganz einfach, weil sie externe Doktoranden gewöhnt ist und deren besondere Situation berücksichtigt. Bei einer staatlichen Uni brauchst du da kein Entgegenkommen zu erwarten. Im schlimmsten fall geht dein Doktorvater in Pension oder wechselt und dann stehst du ohne Thema da.

3 Jahre nebenberuflich ist allerdings utopisch. Das geht eigentlich nur mit einer Beraterpromotion, und hier nehmen die Doktoranden oft das erste Jahr Vollzeit für die Arbeit, mit einer UB/IB Herangehensweise, sprich 70-80h/Woche.

Ich war im Ausland und wollte auch kumultativ promovieren. Aber wenn man extern ist, dann ist das schlichtweg unmöglich! Ich kenne genug Beispiele, die das belegen. Kumultativ geht eigentlich nur aus einer funktionierenden Forschungsgruppe heraus mit bestehenden Daten. Also in der Regel als wiss. Mitarbeiter. Bis du alleine mal deine Daten hast, dann dauert das schon mal mind. 2 Jahre und der Prozess bis zur Veröffentlichung eines Papers in gutem Journal dauert dann nochmal 2 Jahre. Und dann sind 4 Jahre rum und du hast 1 Paper. 2 to go. Das ganze geht dann mal schnell 7-10 Jahre.
Das ist dann natürlich keine Vollzeitarbeit daran, weil viel Wartezeit dabei ist, aber hilft dir eben auch nicht.

Bei mir war es dann so, dass ich nach 4 Jahren von kumultativ auf klassisch umgeswitched bin. Und zusätzlich bin ich dann im 6. Jahr auf 50% runter und war dann nach 6,5 Jahren fertig. Ich bereue es nicht, ich habe viel gelernt und bin glücklich über meinen Abschluss, aber ob ich es nochmal machen würde, wenn ich den Aufwand davor kennen würde... Ich weiß nicht.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Nicht direct - es ist eher der signaling effect, "da kommt einer wie wir", da eben in den führungsetagen die promotion nunmal verbreiteteter ist.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Lounge Gast schrieb:

... was hat denn die Diss. mit Führungspotential zu tun!?
Merkwürdige Argumentation.

Lounge Gast schrieb:

Immer dieses scheinheilige Getue hier von wegen Promotion
macht man nur aus wissenschaftlichen Interesse. In England
oder Amerika vielleicht, aber nicht in den DACH Ländern,
da
gehen 9 von 10 Doktoranden in die Wirtschaft und wenn es
hochkommt einer in die Wissenschaft.

Ohne Doktor bist du in D nicht für Führungsaufgaben in
großen
Unternehmen geeignet und das wissen die meisten
hierzulande.

Das Frage ich mich auch, jedoch wenn ich mir manche Stellenausschreibungen anschaue, dann muss man zwingerdermaßen einen Dr. oder MBA mitbringen um überhaupt berücksichtigt zu werden.

Z.B. Allianz Vorstandsassistentenprogramm.

Und genau dieses Vorgehen großer Konzerne, fördert dieses Denken, ich brauche nun einen zusätzlichen akademischen Grad.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Bleibt doch beim Thema...es ist im ersten Schritt völlig unerheblich "warum" jemand promoviert bzw. war die Frage nicht danach ausgerichtet.

Auch diese Verallgemeinerungen sind unerträglich..."2 Jahre bis Daten vorliegen" ja kann sein - muss aber nicht. Kommt doch auf das Thema an...wenn Konsumenten im Fokus des Interesses stehen, dann ist eine Befragung relativ zeitnah zu machen...Wenn es um Längsschnitt-Daten geht, wird es halt schwieriger und dauert länger...

Bei der kumulativen Diss kommt es auch darauf an, welche Vorgaben hinsichtlich des Journals gemacht werden...reicht ein Rausschmiss in der zweiten Runde und eine anschließende VÖ im Uni-Journal oder muss es mind. 1xB sein...wie oft alleinige Autorenschaft usw. usf.

Ich würde eher Richtung WHU tendieren...einfach aufgrund der Erfahrung mit externen Doktoranden...aber auch die Uni kann eine gute Alternative sein..da einfach den Lehrstuhl mal genau analysieren...Abbrecher, Externen-Quote etc. pp.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Eine Frage zum Prozess... wie hast du denn die Universitäten angesprochen um einen Platz für eine externe Promotion zu bekommen?

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Es ist eher der signaling effect, "da kommt einer wie wir", da eben in den führungsetagen die promotion nunmal verbreiteteter ist.

Und zudem ist ein Programm wie das von Dir genannte natürlich begehrt - hättest Du einen besseren Vorschlag, wonach man "sieben" sollte?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

... was hat denn die Diss. mit Führungspotential zu tun!?
Merkwürdige Argumentation.

Lounge Gast schrieb:

Immer dieses scheinheilige Getue hier von wegen
Promotion
macht man nur aus wissenschaftlichen Interesse. In
England
oder Amerika vielleicht, aber nicht in den DACH
Ländern,
da
gehen 9 von 10 Doktoranden in die Wirtschaft und
wenn es
hochkommt einer in die Wissenschaft.

Ohne Doktor bist du in D nicht für Führungsaufgaben
in
großen
Unternehmen geeignet und das wissen die meisten
hierzulande.

Das Frage ich mich auch, jedoch wenn ich mir manche
Stellenausschreibungen anschaue, dann muss man
zwingerdermaßen einen Dr. oder MBA mitbringen um überhaupt
berücksichtigt zu werden.

Z.B. Allianz Vorstandsassistentenprogramm.

Und genau dieses Vorgehen großer Konzerne, fördert dieses
Denken, ich brauche nun einen zusätzlichen akademischen Grad.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Die Aussage "2 Jahre bis Daten vorliegen" ist nicht unerträglich sondern realistisch. Eine reine Konsumentenbefragung mag vielleicht für eine Semesterarbeit ausreichen, aber garantiert nicht für eine Diss oder Veröffentlichung in einem Peer-Reviewed Journal. Es ist vollkommen richtig: Von nichts bis zum Abdruck in einem Journal, und das alleine, dauert es locker 3-4 Jahre.

Deine Aussagen zeigen deutlich, dass du absolut keine Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten hast. Ein Uni-Journal reicht sicher nie, weil das kein Mensch liest, aber vor allem nicht peer-reviewed ist. Und zudem einen Impact-Faktor nahe null hat, auch wenn das allein bei der kumultativen Diss meist egal ist. Grundregel ist meist eine Veröffentlichung als Erst-Autor in einem Peer-Reviewed Journal. Wenn man Pech hat wird ein gewisser Impact-Factor oder Kategorie vorausgesetzt. Dazu Artikel als Co-Autor oder Konferenz-Beiträge.

Sehr guter Beitrag übrigens vom Externen Promovenden.

Lounge Gast schrieb:

Bleibt doch beim Thema...es ist im ersten Schritt völlig
unerheblich "warum" jemand promoviert bzw. war die
Frage nicht danach ausgerichtet.

Auch diese Verallgemeinerungen sind unerträglich..."2
Jahre bis Daten vorliegen" ja kann sein - muss aber
nicht. Kommt doch auf das Thema an...wenn Konsumenten im
Fokus des Interesses stehen, dann ist eine Befragung relativ
zeitnah zu machen...Wenn es um Längsschnitt-Daten geht, wird
es halt schwieriger und dauert länger...

Bei der kumulativen Diss kommt es auch darauf an, welche
Vorgaben hinsichtlich des Journals gemacht werden...reicht
ein Rausschmiss in der zweiten Runde und eine anschließende
VÖ im Uni-Journal oder muss es mind. 1xB sein...wie oft
alleinige Autorenschaft usw. usf.

Ich würde eher Richtung WHU tendieren...einfach aufgrund der
Erfahrung mit externen Doktoranden...aber auch die Uni kann
eine gute Alternative sein..da einfach den Lehrstuhl mal
genau analysieren...Abbrecher, Externen-Quote etc. pp.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ohne die näheren Umstände zu kennen klingt die WHU wie ein geeigneter Partner für das genannte Vorhaben - und 5000 EUR sind ja nicht viel, gemessen daran, dass der TE sein Leben lang was vom Dr "hat".

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

"Die Aussage "2 Jahre bis Daten vorliegen" ist nicht unerträglich sondern realistisch. Eine reine Konsumentenbefragung mag vielleicht für eine Semesterarbeit ausreichen, aber garantiert nicht für eine Diss oder Veröffentlichung in einem Peer-Reviewed Journal. Es ist vollkommen richtig: Von nichts bis zum Abdruck in einem Journal, und das alleine, dauert es locker 3-4 Jahre."

Oh man. Bitte ich kann dir sofort mind. 100 Journal-Beiträge auf A+ Niveau raussuchen, die Konsumenten befragt haben. Sogar Umfragen unter Studenten finden sich in hoch gerankten Journals. In der Marketing-Welt nutzen geschätzte 50 bis 70% Konsumentenbefragungen. Gleiches gilt für die Dissen in diesem Bereich. Auch hier kann ich dir aus dem Stand 50 Arbeiten nennen.

"Deine Aussagen zeigen deutlich, dass du absolut keine Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten hast. Ein Uni-Journal reicht sicher nie, weil das kein Mensch liest, aber vor allem nicht peer-reviewed ist."

Danke für's Gespräch meine Diss ist gerade in Begutachtung - Methodik: SGM mit empirischen Daten aus einer Konsumentenbefragung. Hinsichtlich der Einreichung in Journals gibt es verschiedenste Vorschriften...teilweise heisst es nur veröffentlichungs-würdig, teilweise müssen diese auf C-Niveau veröffentlicht werden...oder es reicht sogar ein Sammelband-Beitrag bzw. eine Uni-Veröffentlichung...da hat jede Uni eigene Vorgaben bzw. existieren diese Vorgaben nicht wirklich, da die kumulative Diss nicht mal in der Promotionsordnung vorgesehen ist bzw. noch nicht. Es kann also auch reichen drei Paper zuschreiben + Veröffentlichungsversuch (!) und am Ende werden diese drei Paper mit Zwischenkapiteln zu einer klassischen Monographie.

Also bitte: Es kommt auf den Bereich, Thema, Uni und den Prof. an...zu den anderen Äußerungen habe ich ja schon genug geschrieben.

Insofern frei nach Dieter Nuhr...

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ich verstehe noch nicht so richtig, wie die 5000? für die Promotion an der WHU zustandekommen... 2000? für die Einschreibung Plus 900 ? pro Semester. Du willst also in 1,5 fertig sein?

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Als Mitarbeiter eines Lehrstuhls behaupte ich mal, dass ich ein bisschen Einblick in die Situation habe. Zumindest was unsere Uni betrifft.

Diese ganzen peer-review Äußerungen und die angeblichen zwei Jahre Datenerhebungszeit sind ziemlich schwarz gemalt bzw. klar kann es sein, dass es dauert, aber Standard ist das mit Sicherheit nicht. Ach ja und selbstverständlich gibt es hunderte Doktorarbeiten und hochwertige Journalbeiträge, bei denen Konsumenten befragt wurden. Das ist schon sehr vom Themengebiet abhängig...was will man im Marketing/Sales Bereich auch anders machen als Kunden, Mitarbeiter bzw. Unternehmen zu befragen. Einige Kollegen hier "kaufen" sich den Datensatz auch bspw. über die Gfk ein (Fragebogen etc. selbst entwickelt, die Durchführung macht dann eben ein Mafo-Institut). Diese "Seminararbeitsäußerung" disqualifiziert den Schreiber. Auch ist es klar, dass man im Logistik-Bereich i.d.R. keine Kundenbefragungen durchführt sondern mit anderen Daten arbeitet...Pauschale Äußerungen zum Erhebungszeitraum sind ziemlicher quatsch.

Bei uns am Lehrstuhl werden alle Doktoranden (intern/extern) innerhalb von 3,5 bis 4,5 Jahren fertig. Uniweit sieht es vielleicht ein bisschen anders aus, aber das hat eher mit der individuellen Situation des Einzelnen zu tun und liegt nicht zwangsläufig am Lehrstuhl.

Wichtig für die Entscheidung ist doch am Ende die Zeit und der Betreuungsaspekt. Gibt es z.B. regelmäßige Doktoranden-Kolloquien? Muss Lehre absolviert werden? Kumulativ oder Monographie? Auch hier bin ich mir nicht ganz sicher was am Ende wirklich schneller geht. Das kommt auf die Hürden der kumulativen Version an. Bei uns reicht eine alleinige Autorenschaft, der Rest kann im Team (mit dem Prof und/oder anderen Mitarbeitern) angefertigt werden. Ein Paper sollte dabei möglichst hoch eingereicht und veröffentlicht werden...das kann natürlich dauern und in ewigen Review-Schleifen enden. Eine einheitliche Regelung bei uns an der Uni ist mir aber nicht bekannt...das sollte vorher abgeklärt werden.

Das schöne dabei ist eben, dass man konstant am Ball bleiben muss...bei der Monographie dümpelt es eben ein bisschen mehr und gegen Ende wird es heftig. Pauschal kann ich weder das eine noch das andere Vorgehen als "besser", "schneller" beurteilen.

Wahrscheinlich würde ich eher zur WHU tendieren, da mehr Erfahrung im Umgang mit externen Doktoranden. Aber schau auf jeden Fall auch den anderen LS genau an...wenn das ein cooler Prof. ist, kann es auch hier gut klappen. Wie gesagt die Rahmenbedingungen müssen einfach passen.

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ich stand vor der gleichen Entscheidung, Promotion nebenberuflich an der RWTH Aachen und an der WHU. Habe mich auch für die WHU entschieden. Wie bereits oben erwähnt kennen die sich mit externen Doktoranden gut aus und das PhD Programm ist für nebenberufliche durch die ständigen Treffen und Lernkontrollen viel besser organisiert.

Der Professor aus Aachen hatte vorher noch nie einen externen Doktoranden und meinte ich soll man mit Paper lesen anfangen und dann setzen wir uns in einem halben Jahr wieder zusammen. Mit Strukturierung a la bis in sechs Monaten muss Konzept stehen und in zwölf Monaten haben Sie ihr Research Viva Meeting wie an der WHU hatte das nichts zu tun, vermutlich verliert man da recht schnell die Motivation weil man alleine gelassen wird.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Sorry Leute.

Für mich ist und bleibt es eine gekaufte Sache. Wenn ich (bspw. an der RWTH Aachen) allerdings sehe, dass es auch dort Profs gibt mit 50 "Doktoranden" gleichzeitig, dann verschwimmt selbst der Unterschied "WHU vs. Universität" ...

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Könnten wir uns vielleicht mal austauschen? Würde gerne mehr zum Programm von jemandem erfahren der nun dabei ist.

whuinfo@tokenmail.de

Lounge Gast schrieb:

Ich stand vor der gleichen Entscheidung, Promotion
nebenberuflich an der RWTH Aachen und an der WHU. Habe mich
auch für die WHU entschieden. Wie bereits oben erwähnt kennen
die sich mit externen Doktoranden gut aus und das PhD
Programm ist für nebenberufliche durch die ständigen Treffen
und Lernkontrollen viel besser organisiert.

Der Professor aus Aachen hatte vorher noch nie einen externen
Doktoranden und meinte ich soll man mit Paper lesen anfangen
und dann setzen wir uns in einem halben Jahr wieder zusammen.
Mit Strukturierung a la bis in sechs Monaten muss Konzept
stehen und in zwölf Monaten haben Sie ihr Research Viva
Meeting wie an der WHU hatte das nichts zu tun, vermutlich
verliert man da recht schnell die Motivation weil man alleine
gelassen wird.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ich sehe das anders. Bzw. keinen Unterschied. Bei einer "normalen" Promotion stellst du dem Lehrstuhl deine Arbeitskraft zur Verfügung also eine Gegenleistung. Bei der externen ist dies nicht der Fall. Jedoch zahlt man einen Betrag "X" ? der es dem Lehrstuhl ermöglicht z.b. einen wissenschaftlichen Mitarbeiter einzustellen. Von einem Millionengeschäft kann man bei Kosten von unter 10k bei der WHU ja auch nicht sprechen. Vielmehr von einer Kostendeckung

Lounge Gast schrieb:

Sorry Leute.

Für mich ist und bleibt es eine gekaufte Sache. Wenn ich
(bspw. an der RWTH Aachen) allerdings sehe, dass es auch dort
Profs gibt mit 50 "Doktoranden" gleichzeitig, dann
verschwimmt selbst der Unterschied "WHU vs.
Universität" ...

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Wer einen schnellen BWL Titel will: WHU
Für alles andere: Gute staatliche Fakultät

Mit alles andere meine ich: wissenschaftlich arbeiten können, Wissenschaftsbetrieb kennenlernen, Prof Option beruflich offen halten, Fachwissen aufbauen, Netzwerke knüpfen, Publikationsprozess meistern, etc.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Fakten scheinst du diesbezüglich aber nicht zu haben? Wieso sollte man sich extern kein Fachwissen aufbauen können? Bzw. den Publikationsprozess "meistern" können?

Zudem sagen die FAKTEN (CHE-Ranking) was anders über EBS und WHU aus: http://www.che-ranking.de/cms/?getObject=989&getLang=de

Lounge Gast schrieb:

Wer einen schnellen BWL Titel will: WHU
Für alles andere: Gute staatliche Fakultät

Mit alles andere meine ich: wissenschaftlich arbeiten können,
Wissenschaftsbetrieb kennenlernen, Prof Option beruflich
offen halten, Fachwissen aufbauen, Netzwerke knüpfen,
Publikationsprozess meistern, etc.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Die Aussage "Wer einen schnellen BWL Titel will: WHU", würde ich so nicht mehr unterschreiben. Kenn genug Leute, die an der WHU promoviert haben, und ebenfalls 4 bis 5 Jahre benötigt haben. Seitdem fast überall auf kumulative Dissertationen umgestiegen wird, ist eine Promotion in 3 Jahren, egal wo, fast utopisch.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Anders als für Bachelor oder Master zählt für eine gute Doktorarbeit weniger die Uni, und auch nicht so sehr der Fachbereich, sondern der Prof! Je besser der ist, desto besser die Betreuung, desto besser die Doktorarbeit, Finanzierung, Verbindungen, Kollegen, Seminare etc. Eine gute Uni oder eine gute Fakultät nützt wenig, wenn der Prof nicht gut ist und zu einem passt, denn mit dem arbeitet man, und der bewertet einen auch am Ende.

In Deutschland gibt es dafür seit vielen Jahren das Handelsblatt Ranking, was sogar viele Profs im CV zitieren: http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=140&so=1a&pc=25&po=0

An die WHUler: von den Top 100 BWL Profs in Deutschland sind da genau 3.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Dieses Ranking ist aber auch irgendwie komisch, bezweifle, dass es eine richtige Aussagekraft hat. Fahlenbach zum Beispiel hat eine Publikationsliste, die Format her wirklich KEIN Prof in Deutschland hat und damit kommt er gerade mal auf Platz 97!?! Ich glaube daraus muss ich schließen, dass das Ranking einige Zeitschriften falsch bewertet. Trotzdem sind sicherlich alle Professoren in dieser Liste generell stark in ihrem Gebiet.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Die EBS ist sogar nur zweimal vertreten!

Lounge Gast schrieb:

Anders als für Bachelor oder Master zählt für eine gute
Doktorarbeit weniger die Uni, und auch nicht so sehr der
Fachbereich, sondern der Prof! Je besser der ist, desto
besser die Betreuung, desto besser die Doktorarbeit,
Finanzierung, Verbindungen, Kollegen, Seminare etc. Eine gute
Uni oder eine gute Fakultät nützt wenig, wenn der Prof nicht
gut ist und zu einem passt, denn mit dem arbeitet man, und
der bewertet einen auch am Ende.

In Deutschland gibt es dafür seit vielen Jahren das
Handelsblatt Ranking, was sogar viele Profs im CV zitieren:
http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=140&so=1a&pc=25&po=0

An die WHUler: von den Top 100 BWL Profs in Deutschland sind
da genau 3.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Also erstmal sind dort nicht 3 sondern 4... wer zählen kann ist....
Aber viel wichtiger. Das zeigt doch folgendes die Profs der WHU sind überdurchschnittlich vertreten was die Forschungsleistung der WHU untermauert

Lounge Gast schrieb:

Anders als für Bachelor oder Master zählt für eine gute
Doktorarbeit weniger die Uni, und auch nicht so sehr der
Fachbereich, sondern der Prof! Je besser der ist, desto
besser die Betreuung, desto besser die Doktorarbeit,
Finanzierung, Verbindungen, Kollegen, Seminare etc. Eine gute
Uni oder eine gute Fakultät nützt wenig, wenn der Prof nicht
gut ist und zu einem passt, denn mit dem arbeitet man, und
der bewertet einen auch am Ende.

In Deutschland gibt es dafür seit vielen Jahren das
Handelsblatt Ranking, was sogar viele Profs im CV zitieren:
http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=140&so=1a&pc=25&po=0

An die WHUler: von den Top 100 BWL Profs in Deutschland sind
da genau 3.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Um genau zu sein:

In dieser Liste der Top 100 Profs sind 54 verschiedene Unis vertreten. Jede Uni kommt im Schnitt 1,85x vor. Die Top 10 Unis dieser Liste sind:

München TU 7
Darmstadt TU 6
Wien Uni 5
Zürich Uni 5
St.Gallen Uni 4
Innsbruck Uni 4
Trier Uni 4
Koblenz/Vallendar WHU 4
Jena Uni 3
Frankfurt School of Finance and Management 3

Womit sich die WHU zusammen mit 4 anderen Unis den 5ten Platz teilt und Deutschlandweit sehr gut positioniert ist.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ob es für eine externe Promotion wirklich ein Prof. mit "der besten Forschungsleistung" sein muss?!? Für eine Position am Lehrstuhl, wenn man in der Wissenschaft bleiben will...auf jeden Fall! Aber in diesem Fall....come on

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Weil die Promotion extern ist sollte man also einen niedrigeren wissenschaftlichen Anspruch haben? Man sollte nicht unterstellen, dass jede externe Promotion nur wegen des Titels gemacht wird. Es gibt auch Leute denen es um die wissenschaftliche Herausforderung geht.

Lounge Gast schrieb:

Ob es für eine externe Promotion wirklich ein Prof. mit
"der besten Forschungsleistung" sein muss?!? Für
eine Position am Lehrstuhl, wenn man in der Wissenschaft
bleiben will...auf jeden Fall! Aber in diesem Fall....come on

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ja, aber wie schon mehrfach beschrieben: dem TE geht es um den Titel.

Desweiteren: Wer Wissenschaft betreiben will, der braucht dafür keinen Doktor.
Es hindert ihn doch niemanden, seine Ergüsse (die ja neben der Arbeit entstehen, weil ja Vollzeit im Unternehmen gearbeitet wird) zu Papier zu bringen.

Aber nein, es muss das externe Promotionsstudium an der WHU sein...

Und da willst Du erzählen, es ginge um die Wissenschaft?!

Lounge Gast schrieb:

Weil die Promotion extern ist sollte man also einen
niedrigeren wissenschaftlichen Anspruch haben? Man sollte
nicht unterstellen, dass jede externe Promotion nur wegen des
Titels gemacht wird. Es gibt auch Leute denen es um die
wissenschaftliche Herausforderung geht.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Wo steht das es dem TE um den Titel geht?
Könntest du bitte nochmal erläutern wie du jetzt darauf kommst, dass es nicht um wissenschaftliches Forschen geht? Zumal der externe zwar nicht an der Uni sitzt aber durch das Studium doch auch einen viel besseren Zugang zu anderen Forschern bekommt. Heutzutage kann man sich doch auch übers I-Net / Telefon austauschen und muss nicht mehr in der Mensa zusammen essen.

Lounge Gast schrieb:

Ja, aber wie schon mehrfach beschrieben: dem TE geht es um
den Titel.

Desweiteren: Wer Wissenschaft betreiben will, der braucht
dafür keinen Doktor.
Es hindert ihn doch niemanden, seine Ergüsse (die ja neben
der Arbeit entstehen, weil ja Vollzeit im Unternehmen
gearbeitet wird) zu Papier zu bringen.

Aber nein, es muss das externe Promotionsstudium an der WHU
sein...

Und da willst Du erzählen, es ginge um die Wissenschaft?!

Lounge Gast schrieb:

Weil die Promotion extern ist sollte man also einen
niedrigeren wissenschaftlichen Anspruch haben? Man sollte
nicht unterstellen, dass jede externe Promotion nur
wegen des
Titels gemacht wird. Es gibt auch Leute denen es um die
wissenschaftliche Herausforderung geht.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Lies Dir bitte den Eröffnungsbeitrag noch mal durch und erzähl mir dann ernsthaft, dass es ihm aus Deiner Sicht nicht um den Titel geht.

Desweiteren habe ich im ggs. zu Dir promoviert (staatliche Universität) - und ich kann Dir sagen: Im stillen Kämmerlein, mit "INet und Telefon" wird das nix!

Wobei das Schärfste ja ist, dass diese Leute "Vollzeit nebenher arbeiten" wollen!!!

Lounge Gast schrieb:

Wo steht das es dem TE um den Titel geht?
Könntest du bitte nochmal erläutern wie du jetzt darauf
kommst, dass es nicht um wissenschaftliches Forschen geht?
Zumal der externe zwar nicht an der Uni sitzt aber durch das
Studium doch auch einen viel besseren Zugang zu anderen
Forschern bekommt. Heutzutage kann man sich doch auch übers
I-Net / Telefon austauschen und muss nicht mehr in der Mensa
zusammen essen.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

"Weil die Promotion extern ist sollte man also einen niedrigeren wissenschaftlichen Anspruch haben? Man sollte nicht unterstellen, dass jede externe Promotion nur wegen des Titels gemacht wird. Es gibt auch Leute denen es um die wissenschaftliche Herausforderung geht."

Soll das im Umkehrschluss bedeuten, dass alle, die nicht bei den Top-Forschern promovieren keine Ansprüche haben? Ich stimme aber zu, der Prof. ist im Zweifel wichtiger, als die Uni - keine Frage. Aber es ist m.E. sinnvoller sich auf die "Top-Performer" zu versteifen, wenn man wirklich in der Forschung bleiben will. Darum geht es hier doch aber nicht...was natürlich nicht bedeutet, dass man nicht trotzdem - sowohl intern als auch extern, bei einem "normalen" Prof. eine super Arbeit mit hohem Anspruch abliefern kann.

Aber einfach das so hinstellen nach dem Motto alles "unter dem Top-Prof. mach ich nicht oder ist Mist" finde ich gerade bei einer externen Promotion quatsch. Und ob gerade ein Top-Prof die externen Doktoranden auch "top" betreut ist doch noch lange nicht (aufgrund seiner Forschungsleistung) gesagt. Die meisten Co-Autoren der Top-Paper sind interne WiMis und keine externen (okay die gibt es auch Prozentual weniger). Daher halte ich nichts von der Auswahl des Profs. nach dem Handelsblatt-Forschungs-Ranking.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Mich würde zwar interessieren woraus du schließen möchtest, dass ich nicht zufälligerweise an der WHU promoviert habe. Allerdings erklärt das durchaus deine Haltung: "Anders als ich das gemacht habe geht das nicht"
Aber sicher hast du recht empirisch forschen dafür MUSS man unbedingt an der Uni sein...

Habe den Post nochmal gelesen und sorry.. ich meine das ganz ehrlich ich würde immer noch nicht unterstellen, dass es nur um den Titel geht. Für mich sorgt sich jemand darum, dass möglichst beste externe Betreuungsverhältnis zu bekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Hier bleibt mir nichts anderes als 100% zuzustimmen!

bezüglich deines Zitats. Gemeint war eher, dass es in der Tat Leute gibt die nicht nur wegen des Titels extern promovieren und daher auch einen wissenschaftlichen Anspruch haben.

Lounge Gast schrieb:

"Weil die Promotion extern ist sollte man also einen
niedrigeren wissenschaftlichen Anspruch haben? Man sollte
nicht unterstellen, dass jede externe Promotion nur wegen des
Titels gemacht wird. Es gibt auch Leute denen es um die
wissenschaftliche Herausforderung geht."

Soll das im Umkehrschluss bedeuten, dass alle, die nicht bei
den Top-Forschern promovieren keine Ansprüche haben? Ich
stimme aber zu, der Prof. ist im Zweifel wichtiger, als die
Uni - keine Frage. Aber es ist m.E. sinnvoller sich auf die
"Top-Performer" zu versteifen, wenn man wirklich in
der Forschung bleiben will. Darum geht es hier doch aber
nicht...was natürlich nicht bedeutet, dass man nicht trotzdem

  • sowohl intern als auch extern, bei einem
    "normalen" Prof. eine super Arbeit mit hohem
    Anspruch abliefern kann.

Aber einfach das so hinstellen nach dem Motto alles
"unter dem Top-Prof. mach ich nicht oder ist Mist"
finde ich gerade bei einer externen Promotion quatsch. Und ob
gerade ein Top-Prof die externen Doktoranden auch
"top" betreut ist doch noch lange nicht (aufgrund
seiner Forschungsleistung) gesagt. Die meisten Co-Autoren der
Top-Paper sind interne WiMis und keine externen (okay die
gibt es auch Prozentual weniger). Daher halte ich nichts von
der Auswahl des Profs. nach dem
Handelsblatt-Forschungs-Ranking.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

2 Fragen: in welchem BWL Schwerpunkt willst Du promovieren? Was willst Du danach machen? Sonst kann man hier keinen vernünftigten Ratschlag bzgl. privat oder staatlich geben.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ich will im BWL-Schwerpunktbereich "Aufstiegschancen im Unternehmen" promovieren und danach Richtung Vorstand.

Alles natürlich aus rein wissenschaftlichem Interesse, der Titel ist mir natürlich völlig egal!

Lounge Gast schrieb:

2 Fragen: in welchem BWL Schwerpunkt willst Du promovieren?
Was willst Du danach machen? Sonst kann man hier keinen
vernünftigten Ratschlag bzgl. privat oder staatlich geben.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ja weil Dr. rer pol./oec. die Kandidaten sind, die in der Wissenschaft bleiben und dazu substantiellen Mehrwert geliefert haben.. *paralleluniversum off*

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Die Diskussion bringt ja so nix, um was für eine Promotion geht es denn? Private sind wenn überhaupt nur was für BWL, wenn Du VWL machen willst (was deutlich anspruchsvoller ist) dann geht das praktisch nur an staatlichen Unis und auch kaum nebenberuflich.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Wer geht denn freiwillig an eine private Uni für die Promotion? Die Forschung in Wirtschaftswissenschaften findet in Deutschland nunmal primär an staatlichen Unis statt, und kaum an privaten, die ja viel angewandter und arbeitsmarktorientierter sind. Diese Aufteilung sollte man insb. bei der Promotion berücksichtigen, vor allem wenn man danach evtl. forschungsnah arbeiten möchte, da haben die privaten BWL Unis in Deutschland keinen guten Ruf.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Also grundsätzlich stimme ich deiner Aussage nicht zu, zumindest nicht für die WHU. Wen du unter "staatliche Unis" nur Top BWL Unis meinst, wie Mannheime oder ggbf. Köln/München, dann stimme ich zu. Aber die meisten staatlichen Unis sind in Sachen BWL Forschung völlig bedeutungslos und kommen nicht mal an WHU/EBS ran (siehe auch wieder Handelsblatt Ranking).

Lounge Gast schrieb:

Wer geht denn freiwillig an eine private Uni für die
Promotion? Die Forschung in Wirtschaftswissenschaften findet
in Deutschland nunmal primär an staatlichen Unis statt, und
kaum an privaten, die ja viel angewandter und
arbeitsmarktorientierter sind. Diese Aufteilung sollte man
insb. bei der Promotion berücksichtigen, vor allem wenn man
danach evtl. forschungsnah arbeiten möchte, da haben die
privaten BWL Unis in Deutschland keinen guten Ruf.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Hast du dazu auch Belege? Also wir haben das jetzt ja mehrfach gelesen hier im Forum aber keine Quelle für diese Aussagen gefunden. Werder für noch gegen diese Aussage.

Lounge Gast schrieb:

Wer geht denn freiwillig an eine private Uni für die
Promotion? Die Forschung in Wirtschaftswissenschaften findet
in Deutschland nunmal primär an staatlichen Unis statt, und
kaum an privaten, die ja viel angewandter und
arbeitsmarktorientierter sind. Diese Aufteilung sollte man
insb. bei der Promotion berücksichtigen, vor allem wenn man
danach evtl. forschungsnah arbeiten möchte, da haben die
privaten BWL Unis in Deutschland keinen guten Ruf.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ein Titel von einer nichtstaatlichen Uni ist auf jeden Fall weniger Wert als von einer staatlichen. Die Skandale um gekaufte Doktortitel sind noch überall hinlänglich bekannt.

Die WHU ist von den nichtstaatlichen ja immerhin noch die beste Uni. Vielleicht wäre die WFI (halbstaatlich) ein besserer Kompromiss?

Abraten würde ich ganz klar von der EBS.
Dort gab es zahlreiche Skandale, die Uni war schon fast insolvent. Außerdem gilt dort schon das reguläre BWL-Studium als gekauft und damit einfacher als normal. Die EBS ist also schon im Diplom/Masterbereich eher eine Titelmühle als eine Top-Uni. Das wissen auch fast alle (relevanten) Personaler.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Hast du mal Vroniplag usw. durchgesehen? Die dort monierten Dissertationen stammen in der Regel von staatlichen Universitäten. Bei Vroniplag sind WHU und EBS z.B. gar nicht vertreten.

Wie ich es liebe wenn leute völlig ohne Fakten argumentieren weil sie ihre eigene Entscheidung in ein besseres Licht stellen wollen.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Auf Vroniplag sind doch fast nur ausschließlich medizinische Disserationen aufgelistet.

Lounge Gast schrieb:

Hast du mal Vroniplag usw. durchgesehen? Die dort monierten
Dissertationen stammen in der Regel von staatlichen
Universitäten. Bei Vroniplag sind WHU und EBS z.B. gar nicht
vertreten.

Wie ich es liebe wenn leute völlig ohne Fakten argumentieren
weil sie ihre eigene Entscheidung in ein besseres Licht
stellen wollen.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ich habe gehört, dass z.B. Promotionen aus Bayreuth einen excellenten Ruf genießen, weil dort alles mit rechten Dingen vorgeht.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ich wusste gar nicht, dass Veronica Saß Medizinerin war ...

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Auch ein anderes Handelsblatt Ranking beantwortet die Frage WHU/ebs vs. staatlich. In den Top 25 Fakultäten sind dort 2014 genau drei private Unis aufgeführt:

10) FSFM
14) WHU
20) ESMT

Die restlichen 22, insb. Rang 1-9 sind bekannte staatlichen Institutionen. Die EBS ist nicht aufgeführt. Da die Plätze nur nach A+ und A Publikationen vergeben werden, spiegelt dieses Ranking auch die Qualität der Professoren dort wieder.

Wer also die Wahl hat WHU vs Regensburg, der sollte wohl WHU wählen. Wer die Wahl hat zwischen St. Gallen, WU/Uni Wien oder Hamburg und WHU, der sollte eher erstere wählen.

Hoffe das hilft bei der Beantwortung der Frage des TE. Das Ranking ist hier zu finden: http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=146

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Das Handelsblatt-Ranking kann man bei BWL vergessen, da zu viele Fakultäten ausgestiegen sind. Das ergibt auch Sinn, denn Paper publizieren ist nunmal nicht alles. In der VWL ist das Ganze wesentlich angebrachter.

Die WHU taucht vermutlich nicht so häufig bei Vroniplag auf, weil sie ihre Doktorarbeiten nicht zentral veröffentlichen. So muss man sich die einzelnen Monographien bestellen und einscannen. Den Aufwand scheut vermutlich der gemeine Plagiatsjäger. Da sind Medizin- und Jura-Dissertationen komfortabler. Oder aber man jemanden bestimmten im Blick, wie diverse Politiker. Aber es gibt nunma nicht so viele Personen des öffentlichen Interesses, die an der WHU waren.
Interessant wäre eigentlich, mal zu schauen, wieviele Doktoranden eigentlich kummuliert promovieren. Egal ob intern oder extern. Denn da ist Plagiatismus deutlich erschwert und wird schon nach kurzer Zeit durch Journals oder andere Wissenschaftler aufgedeckt.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Mag sein, dass einigen Unis das Ranking nicht passt, aber spricht das nicht eher gegen die Uni und für das Ranking? Die Spitzenprofs in dem zuerst genannten Ranking jedenfalls zitieren das HB Ranking oft selbst im Lebenslauf, unabhängig ihrer Uni. Das hat kaum ein anderes Ranking geschafft, insofern sollte man das HB Ranking denke ich sehr ernst nehmen. Die Top Institutionen aus anderen Rankings sind ja alle ohnehin dort vertreten.

Wenn man das HB Ranking nun als Entscheidungsbasis heranzieht, und die Frage Fakultät WHU vs. Fakultät Duisburg beantworten will, die der TE gestellt hat, ist die Empfehlung ganz klar WHU, denn Duisburg wird im Ranking ja nicht mal erwähnt.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

word!

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Trotzdem: wenn man schon promoviert, wieso dann nicht an einer der Spitzenfakultäten St. Gallen, Wien, TUM, Frankfurt etc? Der WHU sind die meilenweit überlegen...

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Weil man an der EBS und WHU nicht aus wissenschaftlichem Interesse promoviert. Das zeigt alleine schon das Modell, dass man für die Dissertationen zahlen muss. Normalerweise wird man für so etwas bezahlt. Folglich spielt auch die Leistung keine Rolle.

Oder man möge mir eine externe Diss zeigen, die direkt zugänglich ist.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Totaler Blödsinn. Heutzutage sind Publikationen in Peer-Reviewed Journals für die letztendliche Verleihung des Doktorgrades obligatorisch. Den Blind-Reviewern bei den Journals ist es egal, von welcher Universität du kommst. Einzig Leistung zählt. Egal ob WHU/EBS oder staatlicher Uni.

Lounge Gast schrieb:

Weil man an der EBS und WHU nicht aus wissenschaftlichem
Interesse promoviert. Das zeigt alleine schon das Modell,
dass man für die Dissertationen zahlen muss. Normalerweise
wird man für so etwas bezahlt. Folglich spielt auch die
Leistung keine Rolle.

Oder man möge mir eine externe Diss zeigen, die direkt
zugänglich ist.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Habe ich ja oben schon geschrieben: Die Unis werden wegen der Bezahlung zu Titelmühlen. Bei der EBS ist das ja schon lange bekannt. Da gibt's auch diverse Presseartikel (zuletzt im Spiegel, glaube ich).

Ob da ein spektakulärer Einzelfall in Vroniplag oder sonstwo steht, ist doch eigentlich egal...

Die BWL-Unis mit der besten Reputation sind doch Mannheim, Köln und München. Ggf noch die HHL. Danach geht's steil bergab.
Lounge Gast schrieb:

Weil man an der EBS und WHU nicht aus wissenschaftlichem
Interesse promoviert. Das zeigt alleine schon das Modell,
dass man für die Dissertationen zahlen muss. Normalerweise
wird man für so etwas bezahlt. Folglich spielt auch die
Leistung keine Rolle.

Oder man möge mir eine externe Diss zeigen, die direkt
zugänglich ist.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Wir drehen uns im Kreis.
Und wieso schmeißt du WHU/EBS in einen Topf und behauptest dann, HHL würde anders operieren?
Dir ist schon bewusst, dass HHL eine private Uni ist?

Seitdem aber die meisten Unis auf Journal basierten Dissertationen bestehen (dazu gehören soweit ich weiß auch die drei privaten dazu), stimme ich dem Kollegen oben zu, dass es nicht von großer Bedeutung ist, an welcher Uni du promovierst, Schmalspur Dissertationen werden immer mehr verschwinden. Und das ist gut so. Nebenberufliche Dissertationen werden dann sowieso noch schwieriger umzusetzen und schließlich fast komplett vom Markt verschwinden.

Lounge Gast schrieb:

Habe ich ja oben schon geschrieben: Die Unis werden wegen der
Bezahlung zu Titelmühlen. Bei der EBS ist das ja schon lange
bekannt. Da gibt's auch diverse Presseartikel (zuletzt
im Spiegel, glaube ich).

Ob da ein spektakulärer Einzelfall in Vroniplag oder sonstwo
steht, ist doch eigentlich egal...

Die BWL-Unis mit der besten Reputation sind doch Mannheim,
Köln und München. Ggf noch die HHL. Danach geht's steil
bergab.
Lounge Gast schrieb:

Weil man an der EBS und WHU nicht aus wissenschaftlichem
Interesse promoviert. Das zeigt alleine schon das Modell,
dass man für die Dissertationen zahlen muss. Normalerweise
wird man für so etwas bezahlt. Folglich spielt auch die
Leistung keine Rolle.

Oder man möge mir eine externe Diss zeigen, die direkt
zugänglich ist.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ja hier wird sich tatsächlich im Kreis gedreht. Ich kann jedem nur empfehlen, sich nicht auf Rankings (egal ob Uni oder Fakultät) zu verlassen. Auch privat/staatlich ist am Ende eher nebensächlich.

Es geht um den Prof. und um nichts anderes. Da ist mir ein Spezialist in meinem Interessensschwerpunkt wesentlich lieber als eine TopXY Uni im Ranking Z.

Da die meisten Unis sowohl kumulative, als auch Monographien zulassen, hängt auch dieser Punkt entscheidend vom jeweiligen Prof. ab. Diesbezüglich habe ich auch schon x-Mal geschrieben, dass es hier darauf ankommt, welche Ansprüche an die kumulative Diss. gestellt werden. Auch hier gibt es massig inoffizielle und ein paar offizielle Regelungen - auch wieder Abhängig von der Uni und/oder Prof.

Ich kann ja verstehen, da uns BWLern ja immer Vereinfachung und Strukturierung eingehämmert wird, dass man das Ganze an staatlich/privat, Ranking, Mono vs. kumul. usw. fest machen will. Aber Hand auf's Herz: So einfach ist es eben nicht...auch nicht mit einem AHP-Verfahren ;-)

Noch was zu den Ansprüchen: Klar ist es nicht verkehrt, hohe Ansprüche zu haben, ABER meistens kommt dann das große Erwachen in der Diss.-Zeit. Bleibt mal realistisch, ich wäre froh, wenn ich aus meiner Diss. ein B-Journal oder C-Journal schnitzen könnte. C ist mit Sicherheit möglich, für ein A wird es zu 100% nicht reichen. Trotzdem habe ich eine "sehr gute" Diss geschrieben, die den einen oder anderen in meinem Forschungsgebiet weiterbringt. Dennoch wird es nicht für einen Nobelpreis reichen. Ein wenig mehr Realismus würde einigen hier nicht schaden.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Kann dem nur zustimmen. Ob privat oder staatlich is tatsächlich egal.

Eine gute und zügig Diss lebt zu allererst von qualifiziertem Feedback. Dieses gibt zunächst der Prof, und dann das gesamte Forschungsumfeld. Das geht los bei der Fragestellung, Koauthoren, Methodenwahl, Literatur, Konferenzen, Publikationsprozess. Je schlechter der Prof und das jeweilige Umfeld, desto schlechter diese Elemente, und damit die Diss.

In der Tat ist also privat/staatlich egal, der Prof und das Umfeld müssen stimmen. Das kann an der WHU durchaus der Fall sein! Langfristig würde ich aber den Ruf der Fakultät schon berücksichtigen, da sich ein BWL Doktor aus St. Gallen auch außerhalb der Wissenschaft besser verkauft (in der Wissenschaft sowieso), als einer von der Uni Greifswald, auch wenn der Prof dort besser war.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Ich glaube, es ist durchaus nicht egal, ob privat oder staatlich. Im Berufsleben (Personaler im DAX-Konzern) habe ich von Kollegen oft gehört, dass "die gekauften Diplome" schon eine Rolle bei der Personalauswahl spielen. Es ist also durchaus ein Manko, von einer Privatuni wie EBS oder WHU zu kommen. Die WHU ist übrigens im Vergleich noch höher angesehen.

Wenn dieser Punkt bei der Personalauswahl relevant ist, dann doch sicherlich auch bei der weiteren Karriere? Zumindest bei uns werden die "Gutti-Abschlüsse" von der EBS ziemlich belächelt...

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Schon klar, dass an der EBS eher ein schlechtes Image klebt. Trotzdem kommt es auf den Prof. an. Der Esch ist bspw. durchaus renommiert bzw. auch der Fassnacht von der WHU...auch Homburg hat m.W. an der WHU angefangen und ist dann nach Mannheim. Also im Zweifel wechselt der Prof. und man geht mit von staatlich nach privat und von privat nach staatlich.

Mal im Ernst, eine Promotion beim Fassnacht wäre mir im Zweifel lieber als eine Promotion von einem Jun-Prof. oder einem unbekannten Prof. von irgendeiner staatlichen Uni.

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Mich würde ja mal interessieren, wie der Prozess abläuft, wenn man Interesse an einer externen Promotion an der WHU hat?

Exposee schreiben und persönlich anfragen?

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Push, welche Anforderungen stellen EBS/WHU/HHL für nebenberufliche Promotionen? - - Hinsichtlich Numerus Clausus Masterabschlussnote und hinsichtlich Bewertung der Masterarbeit? Welche Faktoren sind noch relevant? Ich bin stark am überlegen, ob ich die Möglichkeit habe zweischneidig zu fahren. Zum einen akademisch, zum anderen beruflich. Ich bezweifel, dass für mich die Habilitation, geschweige eine Professorenstelle irgendwann realistisch ist, aber vielleicht eine Stelle, bei der ich analytisch/akademisch arbeiten kann. Könnt ihr paar Tipps geben?

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Push, welche Anforderungen stellen EBS/WHU/HHL für nebenberufliche Promotionen? - - Hinsichtlich Numerus Clausus Masterabschlussnote und hinsichtlich Bewertung der Masterarbeit? Welche Faktoren sind noch relevant? Ich bin stark am überlegen, ob ich die Möglichkeit habe zweischneidig zu fahren. Zum einen akademisch, zum anderen beruflich. Ich bezweifel, dass für mich die Habilitation, geschweige eine Professorenstelle irgendwann realistisch ist, aber vielleicht eine Stelle, bei der ich analytisch/akademisch arbeiten kann. Könnt ihr paar Tipps geben?

Hi, würde das gerne pushen :) Danke

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Eine Bekannte promoviert gerade an der EBS, sie sagt, es sei besser als an der WHU (wo sie es vorher versucht htat)

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

Wie würdet ihr die Abbrecher-Quote interner Promotionen an der WHU und EBS schätzen in %?

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WiWi Gast

Re: Promotion WHU/ebs vs. Staatlich

WiWi Gast schrieb am 30.06.2021:

Eine Bekannte promoviert gerade an der EBS, sie sagt, es sei besser als an der WHU (wo sie es vorher versucht htat)

Wie würdet Ihr die WHU/ EBS Erfolgsquote in % sehen, interner Promotionen?

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