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Promotion, PHD & DBABerufseinstieg

Promotion statt Berufseinstieg?

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WiWi Gast

Promotion statt Berufseinstieg?

ich hab kürzlich meinen master gemacht (sehr gut abgeschlossen), finde aber in meinem wunschbereich keinen job. bevor ich nur zuhause zumsitze, wäre wohl ne promotion (+wissenschaftlicher mitarbeit) eine gute alternative? dann hätte ich auch mehr zeit für unsern sohn (+ evl. mehr kinder). Oder male ich mir eine wissenschaftliche karriere zu "entspannt"/ einfach erreichbar aus?
noch zur info bin auch nimmer der jüngste absolvent (31)

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Ich überlege auch, eventuell eine Promotion dranzuhängen. In deinem Fall (mit Kind) würde ich es machen. Ist zwar auch viel Arbeit, aber du bist zeitlich wesentlich flexible und sitzt nicht in einem Unternehmen, in dem Anwesenheitskult herrscht und alle dich schief angucken, wenn du es wagst, noch ein Privatleben zu haben. Kenne ein paar Doktorandinnen, die die Promotion mit der Familienplanung zusammen gelegt haben. Stressig, keine Frage, aber eben wesentlich selbstbestimmter.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Das kann ich Dir nicht empfehlen.

Du schiebst damit den Berufseinstieg in das Alter Mitte 30, was es nicht besser macht. Du sagst doch jetzt schon "ich finde nichts" - glaubst Du, durch "Kopf in den Sand" wird es besser`?

Promovieren sollten die, die _ernsthaft_ eine wissenschaftliche Anstellung erwägen. Leute, die es nur wegen des Titels machen wollen, sollten besser zu MBB gehen.

Du wirst vor allem dem Kind keinen Gefallen tun, denn es ist nur vermeintlich die lockere Arbeit. Als WiMa musst Du auch Übungen/Vorlesungen halten, kannst also sowieso nicht die ganze Zeit zu Hause sein. Dazu kommt aber der psychische Druck: Du wirst älter, und Dir wird mit der Zeit klar werden, dass das Unvermeidliche auf Dich zukommt - nämlich die Jobsuche. Wenn es dann mit der Diss zusätzlich nicht gut läuft, dann knackst es psychisch gewaltig - glaub mir, ich weiß, wovon ich rede (selbst Dr.)

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

In welchem Bereich denn? Promotion in WiWi würde ich am ehesten im Bereich der (angewandten) empirischen VWL empfehlen. Vertiefte Ökonometriekenntnisse geben dir dann auch ganz gute Exit-Optionen raus aus der Academia...

Vereinbarkeit mit Familie ist aufgrund der bereits erwähnten Flexibiliät grundsätzlich gegeben. Allerdings solltest du zumindest eine 75% Stelle haben, damit du halbwegs davon leben kannst (Familie ernähren ist damit aber nicht möglich).

Mit einem volkswirtschaftlichem Hintergrund würde ich eher die Forschungsinstitute ansteuern als die Lehrstühle, um Lehre und andere organisatorische Aufgaben zu vermeiden, die viel Zeit auffressen.

Bei einem Betriebswirt, der nicht quantitativ ausgerichtet ist, sehe ich nur bedingten Mehrwert durch eine Promotion. Aber vielleicht gibt es da auch andere Erfahrungswerte hier.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Gerade Promotionen im bilanzrechtlichen Gebiet (IFRS/HGB) sind sehr lohnend, da man später in diesem Bereich schon recht "universitätsnah" arbeitet (insb. in den Grundlagenbereichen).

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Warum schiebt der TS dann den Berufseinsteig auf? So wie ich das verstanden habe, möchte er dann in Forschung und Lehre, also an der Uni, bleiben. Den "klassischen" Berufseinstieg gibt es dann einfach nicht.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Ja so wars von mir (te) gemeint. Also die überlegung wäre dann in der Lehre zu bleiben. Was ich mich halt frage, ist diese alternative wirklich einfacher/ familienfreundlicher zu realisieren als eine "normale" karriere im unternehmen? Kommt man leichter an eine promotionstelle + job als an eine stelle im unternehmen in meinem alter als Berufseinsteiger?
(Das gehalt ist mir ziehmlich egal)

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Stehe zur Zeit vor der gleichen Entscheidung. Habe selbst schon das Gefühl, den Berufseinsteig damit hinauszuzögern. Letztlich bietet der Arbeitsmarkt zur Zeit nicht das was ich gerne hätte... eine Absage nach der anderen trotz objektiv guten - sehr guten Leistugnen.
Ich glaube auch nicht, dass es nach der Promotin besser würde. Aber schlimmer halt eben auch nicht... von daher... warum nicht 3 Jareh durchziehen.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Ich habe selber nicht promoviert, spiele aber auch mit dem Gedanken. Wenn dir Familie und Freizeit wichtig ist, empfehle ich Folgendes: Werde Prof an einer FH. Ich habe meinen Bachelor an der FH gemacht und habe mal ein bisschen mit den Profs geschnackt. Die haben alle zwei Einkommen und massenhaft Zeit. Einmal verdienen sie durch ihre Lehrtätigkeit und die meisten sind nebenbei noch selbstständig als Berater oder Coach tätig, halten ab und zu Vorträge, etc.,etc. Solche Nebenaktivitäten werden von der FH auch gerne gesehen, da ja alles praxisorientierter ist und die Profs dadurch zeigen, dass sie nicht nur theoretische Fachidioten sind, sondern auch ein bisschen Ahnung von Praxis haben, zumindest auf dem Papier.

Die haben, zumindest an meiner alten Hochschule, ein super entspanntes Leben zumindest im Vergleich zu ihren BWL Absolventen, die 10h plus für ein Unternehmen schuften, mit teilweisen befristeten Verträgen und Gehältern, mit denen sie immer noch in ´ner WG wohnen müssen.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Tja, Problem an der Sache: Viele Promovieren mit dem Ziel FH-Prof zu werden. Ich denke, dass dies in den nächsten Jahren nicht einfacher wird.

Zumal FH's i.d.R. von Dr. erwarten, dass diese zumindest 3-4 Jahre in der Industrie (möglichst bekannt) tätig waren.

Problem hierbei: sehr schwer planbar. Für den TE besteht trotzdem das "Risiko" sich mit 35 Jahren in den Jobmarkt einzufinden...

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Ok, ich hatte überlesen, dass er eine wissenschaftliche Karriere anstrebt.

Dazu folgendes: Die Promotion ist die erste Hürde. Diese machst Du und bist dann ca. 35 Jahre alt. Dann wirst Du Stellen als Postdoc finden - maximal kannst Du ab Erstjob an einer deutschen Uni (wäre ja ab jetzt) 12 Jahre arbeiten, ohne verbeamtet zu sein.

Entscheidest Du Dich dafür und verfolgst Deine "wissenschaftliche Karriere" nur halbherzig (wenig Paper, schlechte Sichtbarkeit), dann stehst Du mit spätestens 43 auf der Straße. Dass du dann keinen Berufseinstieg mehr schaffen kannst, sollte klar sein.

Der einzige Weg einer wissenschaftlichen Karriere ist die JuniorProfessur. Dafür bist Du mit 35 zwar nicht zu alt, aber die Konkurrenz ist groß. Es gibt keinen Berufungsautomatismus! Du brauchst ein Netzwerk und Forschungsergebnisse!

Die Alternative FH hatte schon jemand genannt - aber auch für die brauchst Du mind. 3 Jahre Berufserfahrung AUßERHALB der Uni.

wie man es also dreht und wendet, es ist nur ein Herauszögern des Unvermeidlichen.

Lounge Gast schrieb:

Warum schiebt der TS dann den Berufseinsteig auf? So wie ich
das verstanden habe, möchte er dann in Forschung und Lehre,
also an der Uni, bleiben. Den "klassischen"
Berufseinstieg gibt es dann einfach nicht.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Wie hier bereits angesprochen wurde, halte ich eine planbare berufliche Perspektive in der Wisssenschaft für äußerst schwierig. Zwar ist es durchaus möglich, z. B. unbefristet auf einer Akademischen-Rat-Stelle zu gelangen, aber es liegt in der Natur der Sache, dass es nur sehr wenige Stellen gibt. Und nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz kann man vor einer Promotion 6 Jahre und noch der Promotion 6 Jahre beschäftigt werden und dann ist üblicherweise definitiv Schicht im Schacht. Und das ist auch nur das gesetzliche Maximum. Es müssen dann immer auch entsprechende Mittel zur Verfügung stehen etc.; also eine ständige Ungewissheit. Die wenigsten schaffen eine Festanstellung. Und dann wäre man weit über 40 und ohne Berufserfahrung in der freien Wirtschaft; ein Wechsel wird sich dann kaum noch realisieren lassen (wobei es natürlich sehr auf das Fach und die Schwerpunkte ankommt).

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Verstehe die Frage nicht: wieso statt Berufseinstieg? Erstens sind die meisten Doktoranen während der Promotion als WiMi beruflich tätig, das zählt für mich als Berufseinstieg. Zweitens müssen die meisten fertigen Doktoranden danach einen Job suchen, hier steht ggf. ein Berufswechsel an, z.B. vom Wissenschaftler zum Berater. Der Berufseinsteig jedenfalls erfolgt in jedem Fall spätestens nach dem Master.

Die Frage ist eher: für welche Berufe außerhalb der Forschung ist eine 3-4 jährige Promotion mindestens so sinnvoll wie 3-4 Jahre Berufserfahrung? Der TE schreibt, er findet nichts in seinem Wunschbereich, und er möchte Familie. Für beide Randbedingungen ist die Promotion eine gute Lösung. Wenn er die Promotion inhaltlich in dem Bereich schreiben kann, in dem er danach arbeiten möchte, qualifiziert ihn dies evtl. besser für seinen Wunschbereich, als in der gleichen Zeit in einem Berufsfeld zu arbeiten, in dem er danach nicht arbeiten möchte.

Problematisch ist möglicherweise das Alter, denn eine Promotion dauert nunmal. Die erste Frage ist, welche Einstiegsstellen kommen für einen promovierten WiWi mit Mitte Dreissig in Frage?

Die zweite Frage ist: in welchem Fach will der TE promovieren? In BWL gibt es nonsens, muss man leider zu sagen. Würde eher zu VWL mit quantitativer Ausrichtung raten, denn die dominiert die Wissenschaft, auch in BWL/Finance. Wobei diese Bemerkung subjektiv verzerrt ist, da ich das gerade selbst mache. Denke aber, dass man damit auch außerhalb der Forschung gute Chancen hat.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

"Erstens sind die meisten Doktoranen während der Promotion als WiMi beruflich tätig, das zählt für mich als Berufseinstieg."

--> Ich sehe das auch so. Jedoch sieht das die Wirtschaft definitiv NICHT so. WiWi oder WiMi Tätigkeiten zählen "draußen" in der Industrie schlicht und ergreifend N I C HT S. Ob das jetzt gerecht ist, darüber kann man streiten.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

In was willst du promovieren?
Ob das sinnvoller ist als ein direkter Berufseinstieg, kommt sehr auf das Gebiet an...

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Ich möchte auch gerne promovieren, werde damit aber wahrscheinlich noch etwas warten und versuchen, jetzt den Berufseinstieg zu schaffen. Bin 25 und wenn ich die Promotion mit 26 anfangen würde, wäre ich mit 29 fertig. Ich bezweifle, dass ich als Frau dann eine Chance habe, einen ersten Job zu finden. Also lieber jetzt Erfahrung sammeln und später promovieren, auch um mir so eventuell die Möglichkeit zur Lehre an der FH offen zu halten.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Bin nicht der TE, aber hab eine Frage. Haltet ihr eine Promotion im Bereich Finanzwirtschaft mit dem Schwerpunkt Derivate für sinnvoll für eine spätere - nicht wissenschaftliche - Karriere?

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Es ist und bleibt ein Aufschieben.

Und das Ammenmärchen von "da lern ich was, was ich für den Beruf brauchen kann", ist leider nicht so.

Warum - wenn es so wäre - sollte dann nicht schon der Master saftig entlohnt werden? Wird er aber nicht.

Die "Industrie" will möglichst junge, formbare Leute. Den Kram, den man an der Uni lernt, kann man in derselben Zeit zielgerichteter und anwendungsorientierter im Unternehmen lernen.

Glaub mir einfach - mit 31 ist es höchstkritisch, noch anzufangen. Habe mit 28 angefangen und war mit 32 fertig (ohne Familie), war damit schon einer der schnelleren.

Die 3 Jahre, die Du unterstellst, sind für einen Wissenschaftl Mitarb. kaum erreichbar. Eher 4 oder 5, teilweise auch 6 Jahre. Und das ist kein Thema von wegen "Faulheit" oder "Underperformer". WissMa heißt TVL-E 13, was nach einigen Jahren bereits 4000 brutto sind. Kaum jemand hat dabei den Anreiz, besonders schnell fertig zu sein - es sei denn, er ist intrinsisch motiviert. Wenn man die Promotion aber schon begründet mit "ich will Familie", dann ist man nicht intrinsisch motiviert und wird sich schön einrichten in der TVL-E13-Welt. Aber das böse Erwachen kommt, wenn Du dann 37 bist.

Lounge Gast schrieb:

(...)
Die Frage ist eher: für welche Berufe außerhalb der Forschung
ist eine 3-4 jährige Promotion mindestens so sinnvoll wie 3-4
Jahre Berufserfahrung? Der TE schreibt, er findet nichts in
seinem Wunschbereich, und er möchte Familie. Für beide
Randbedingungen ist die Promotion eine gute Lösung. Wenn er
die Promotion inhaltlich in dem Bereich schreiben kann, in
dem er danach arbeiten möchte, qualifiziert ihn dies evtl.
besser für seinen Wunschbereich, als in der gleichen Zeit in
einem Berufsfeld zu arbeiten, in dem er danach nicht arbeiten
möchte.

(...)

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Inhaltlich lernst Du vielleicht nix Konkretes für Deinen anschließenden Beruf. Es ist zumindest unwahrscheinlich, außerhalb der Wissenschaft genau in Deinem Fachbereich einen Job zu finden.

Aber: methodisch/analytisch bist Du den meisten Master und Diplomern überlegen (in WiWi). Bin selbst gerade an der Diss und betreue auch Master, das merkt man sofort. Methodisch heißt z.B. gute Fragen stellen, gute Methoden finden, damit die Frage selbstständig und kreativ beantworten, die Literatur checken, präzise Schreiben, Ergebnisse mit Experten diskutieren und verteidigen etc.

Es sind vor allem diese methodischen Skills, die Du aus einer anspruchsvollen Doktorarbeit mitnehmen kannst. Ich jedenfalls werde mein Leben lang Denkarbeit und analytische Arbeit betreiben - das richtige methodische Training dafür gibt mir die Promotion.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Du musst Doch mit 31 schon einige Berufserfahrung haben, zumindest in Form einer Ausbildung oder wie kann man sonst 12 Jahre "studieren"? Deine Situation ist wie vorher viele beschrieben haben nicht ganz einfach wegen des Alters und des Kindes, aber hast Du mal darüber nachgedacht, ob es nicht Jobs gibt in Bereichen, die nicht ganz Dein Wunsch sind, aber nahe dran? Das würde ich versuchen aktuell vorzuziehen der Promotion.

Falls Du Dich für die Promotion entscheidest, dann lies Dir auf jeden Fall sehr genau die Promotionsordnung durch. Heute ist kumulative Dissertation gang und gebe, was heißt man muss Paper schreiben und teilweise auch publizieren. Dies ist oft deutlich schwerer als ein kleines Büchlein zu schreiben, was dann in der Uni-Bib steht und auch deutlich unberechenbarer.

Sollte es Dir aber schlichtweg darum gehen, wenig zu arbeiten, um Zeit für das Kind zu haben, dann ist das ja völlig legitim, dann würde ich mir ein Unternehmen mit 35h Woche suchen und dort einsteigen als Sachbearbeiter.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Super - mit dem Argument würde sich eine Promotion ja auch noch mit 50+ lohnen.

Bitte nicht mit Allgemeinplätzen argumentieren!

Lounge Gast schrieb:

Inhaltlich lernst Du vielleicht nix Konkretes für Deinen
anschließenden Beruf. Es ist zumindest unwahrscheinlich,
außerhalb der Wissenschaft genau in Deinem Fachbereich einen
Job zu finden.

Aber: methodisch/analytisch bist Du den meisten Master und
Diplomern überlegen (in WiWi). Bin selbst gerade an der Diss
und betreue auch Master, das merkt man sofort. Methodisch
heißt z.B. gute Fragen stellen, gute Methoden finden, damit
die Frage selbstständig und kreativ beantworten, die
Literatur checken, präzise Schreiben, Ergebnisse mit Experten
diskutieren und verteidigen etc.

Es sind vor allem diese methodischen Skills, die Du aus einer
anspruchsvollen Doktorarbeit mitnehmen kannst. Ich jedenfalls
werde mein Leben lang Denkarbeit und analytische Arbeit
betreiben - das richtige methodische Training dafür gibt mir
die Promotion.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

In konservativen Branchen wie Banken, Versicherungen, Beratung, sowie in Ministerien korreliert die Promotionsquote positiv mit der Hierarchie.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Also das mit der Promotion muss man halt gut verkaufen. Klar gibt es Berufserfahrung, aber die kann gut oder schlecht sein, und vielleicht bringt sie Dir gar nichts oder zerrt Dich in einer Branche fest. Eine gute Promotion bringt immer was, methodisch, Fachwissen, und natürlich den Titel Dein Leben lang.

In den Beratungen promovieren auch fast alle WiWis soweit ich weiß (MBA inhaltlich unnötig und in Deutschland weniger anerkannt.)

Von daher: wenn Du ein qualitativ hochwertiges Angebot hast nimm dir die 3-4 Jahre zur Promotion.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

"zerrt Dich in einer Branche fest"

ist natürlich das schlagende Argument für jemanden, der den Berufseinstieg nach dem normalen Studium nicht schafft.

Lounge Gast schrieb:

Also das mit der Promotion muss man halt gut verkaufen. Klar
gibt es Berufserfahrung, aber die kann gut oder schlecht
sein, und vielleicht bringt sie Dir gar nichts oder zerrt
Dich in einer Branche fest. Eine gute Promotion bringt immer
was, methodisch, Fachwissen, und natürlich den Titel Dein
Leben lang.

In den Beratungen promovieren auch fast alle WiWis soweit ich
weiß (MBA inhaltlich unnötig und in Deutschland weniger
anerkannt.)

Von daher: wenn Du ein qualitativ hochwertiges Angebot hast
nimm dir die 3-4 Jahre zur Promotion.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Ich stelle mir derzeit auch die Frage, ob ich ich versuchen soll zu promivieren oder nicht.

Ich habe meinen Master an einer deutschen Universität mit der Note 2,2 abgeschlossen. Die Masterarbeit habe ich leider komplett vergeigt und nur mit 4,0 abgeschlossen. Das hat meinen bis dahin sehr passablen Notendurchschnitt extrem runtergezogen. Von meiner Universität habe ich ein Schreiben erhalten aus dem hervorgeht, dass ich zu den besten 1/3 meines Abschlussjahrgangs gehöre. 2/3 haben dementsprechend schlechter als ich abgeschlossen.

Was meint ihr? Habe ich mit einer 2,2 überhaupt Chancen auf eine Promotionsstelle?

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Mit 2,2 machbar, mit einer 4,0 in der Masterarbeit wird dich keiner nehmen.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Das kommt zu stark auf den Prof und auf den Wettbewerb in Deinem Fachgebiet an. Es gibt WiWi Gebiete, wo wenig Leute promovieren wollen, der Bedarf an WiMis aber gleich ist, ergo hat man da auch mit schlechteren Noten Chancen. Noch einfacher sollte es werden, wenn Du externe Gelder mitbringst (d.h. externe Promotion, ggf. mit Unternehmen, oder privat bezahlen.)

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Ich würde beides machen. Arbeiten und nebenbei promovieren.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Wie bezahlen eigentlich die meisten WiWis ihre Promotion? Selbst als WiMi wird man ja nur für die entsprechenden Tätigkeiten an Lehrstuhl/Institut bezahlt, und nicht für das Schreiben der Disseration. Also zahlen selbst WiMis Ihre Promotion selbst? Externe ja sowieso, bzw. über Gehalt/Bindung ans Unternehmen. Die einzigen, die in der Realität wirklich nur für das Schreiben der Disseration bezahlt werden, sie also nicht pivat bezahlen müssen, sind dann die mit Stipedium oder? Finde ich keine ganz unwichtige Überlegung für diese Entscheidung...

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Ich würde auch beides machen, aber nacheinander. Nebeneinander ist in Wiwi, mit wenigen Ausnahmen (Lehrstuhl, Institut, Beratung), weniger als die Summe der Teile, d.h. ein Bereich muss leiden. Das ist meistens die Disseration, aber dann geht es wirklich nur um dem Titel, nicht um die Qualität. Der TE klingt nicht nach dieser Art von Typ.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Für Promotion bezahlen? Was? Und ich werde definitiv für das Schreiben meiner Diss vom Lehrstuhl bezahlt. Die dafür vorgesehene Zeit ist stets unterdimensioniert, aber man erwartet vom Doktoranden 1. in der Freizeit zu schreiben, was i.d.R. das WE auffrisst, und 2. deine vertraglich festgelegten Kontingente, die für die "eigene wissenschaftliche Arbeit" vorgesehen sind, gescheit auf Diss und Paper aufzuteilen. Versteh den Beitrag nicht so ganz.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Wieviel % Deiner theoretischen Arbeitszeit pro Woche ist denn vertraglich exklusiv für das Schreiben Deiner Diss vereinbart?

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Weiß jemand gute "Werkstudenten" Jobs für Doktoranden?

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Bei kumulierten Promotionen ist es ja meistens so, dass man zumindest an einigen Teilen der Diss. zusammen mit dem betreuenden Professor arbeitet und gemeinsam publiziert. Insofern ist dieser ebenso daran interessiert, dass man mit der Arbeit vorankommt.

Meine Tätigskeitsbeschreibung als WiMi ist also explizit die Forschung und Verfolgung der eigenen Promotion.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Die wenigsten Doktoranden in Wiwi publizieren meines Wissens nach mit dem Professor (zumindest ist das hier in FFM so). Die meisten WiMis sind hier auf halben Stellen beschäftigt, wo sie theoretisch ca. 20, praktisch aber ca. 30 Stunden die Woche für den Lehrstuhl oder ein Institut arbeiten. In der Regel wird die Disseration in der verbleibenden Zeit geschrieben.

Insofern ist es nicht ganz falsch was hier geschrieben wurde: Bezahlt wird der WiMi für die Arbeit am Lehrstuhl oder Institut. Solange diese nicht direkt die Diss fördert (was bei Pflichtarbeiten wie Klausuren korrigieren, Seminare halten, Vorlesungsskripte schreiben etc nicht der Fall ist), schreibt der WiMi seine eigene Diss primär in der unbezahlten Freizeit. Letztlich zahlt er den wesentlichen Teil der Disseration privat aus eigener Tasche (im Gegensatz zu jemandem mit Stipendium, der ja gerade nur für das Schreiben an der eigenen Diss bezahlt wird).

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Vertraglich 33,3% für "selbstbestimmte Forschung". Real sind es 25%.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Ok, 25%, das macht im klassischen Fall einer halben Stelle WiMi Stelle 5h die Woche, die Du für Deine Promotion bezahlt wirst. D.h. den Rest der Zeit (mind. 15h die Woche) arbeitest unbezahlt an der Promotion, richtig?

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Kann man so rechnen, würde ich aber nicht, weil die Grenzen verschwimmen. Habe allerdings volle Stelle. Die Publikationen nehmen einen Großteil der "Freizeit" ein, weil es dort die harten Deadlines gibt.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Glückwunsch, wenn die Grenzen verschwimmen, aber so wie ich das mitbekomme, ist das bei den wenigsten WiMis der Fall. Denn an denen bleibt die ganze aufwendige Lehrstuhlarbeit hängen, die Post-Docs und Prof nicht machen wolen (insb. Klausuren und Seminararbeiten korrigieren, Abschlussarbeiten betreuen, Übungen halten, Vorlesungsskripte schreiben) und die wenig Nutzen für die Promotion bringt.

Diese Leute schreiben dann die Diss in ihrer Freizeit, d.h. letztlich unbezahlt. Stellt sich die Frage, warum man dann nicht lieber gleich extern promoviert? Da zahlt man zwar alles selbst, aber braucht eben auch nur halb so lang, da man ja keine halbe Stelle hat. Dann hat man genauso viel investiert, die gleiche Arbeit in gemacht, und kommt aber jünger auf den Arbeitsmarkt/Job Market, oder?

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Da spricht der Kenner, was?

Ich kann hier nur wieder warnen. Die "ach so anstrengende Lehrstuhlarbeit" ist für viele Doktoranden eine willkommene Abwechslung zum Diss-Frust. Man muss halt die Balance hinbekommen aus "konzentriert an der Diss arbeiten" und "Lehrstuhlaufgaben & Lehre". Das hat viel mit der eigenen Einstellung zu tun:

Wenn ich an einem Tag der Woche Übungen und Tutorien halten muss von 10 - 14 Uhr, dann kann man
a) behaupten, der Tag sei voll für Lehrstuhlarbeit draufgegangen oder
b) um 8 Uhr am Bürotisch sitzen und 90 min über einem Paper gebrütet haben, und dasselbe nochmal von 14.30 bis 15 Uhr.

Wie ich in einem der obigen Kommentare schon geschrieben habe: Es ist verdammt verlockend, die knapp 4000 Euro pro Monat (volle Stelle) als selbstverständlich hinzunehmen und sich bequem einzurichten (s. Variante a)).

Eine externe Promotion als die tolle Alternative darzustellen ist m.E. völlig daneben, weil diese (soweit ich es in meinem Bekanntenkreis beobachten kann) noch weniger zeitlich planbar ist als eine Uni-Promotion.

Klarerweise ist der Vorteil bei extern, dass Du einen festen Job hast und nicht am Horizont das Alter und die Befristung einer Tätigkeit an der Uni auftauchen.

Lounge Gast schrieb:

Glückwunsch, wenn die Grenzen verschwimmen, aber so wie ich
das mitbekomme, ist das bei den wenigsten WiMis der Fall.
Denn an denen bleibt die ganze aufwendige Lehrstuhlarbeit
hängen, die Post-Docs und Prof nicht machen wolen (insb.
Klausuren und Seminararbeiten korrigieren, Abschlussarbeiten
betreuen, Übungen halten, Vorlesungsskripte schreiben) und
die wenig Nutzen für die Promotion bringt.

Diese Leute schreiben dann die Diss in ihrer Freizeit, d.h.
letztlich unbezahlt. Stellt sich die Frage, warum man dann
nicht lieber gleich extern promoviert? Da zahlt man zwar
alles selbst, aber braucht eben auch nur halb so lang, da man
ja keine halbe Stelle hat. Dann hat man genauso viel
investiert, die gleiche Arbeit in gemacht, und kommt aber
jünger auf den Arbeitsmarkt/Job Market, oder?

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Mit externer Promotion kannst du in der Regel eine Karriere in der Wissenschaft knicken, wie oben bereits geschrieben wurde. Dir fehlen die Connections, die Publikationen und die Lehrerfahrung. Es wird hart aussortiert. Check mal die Studie: Promotions- und Arbeitsbedingungen Promovierender in Deutschland. Ohne die selbst vor Augen zu haben, unterschieden sich beim Vergleich der jeweiligen Promotionskontexte weder die erwartete noch reale Promotionsdauer sonderlich voneinander afaik. Aber schau da sonst mal rein. Wenn man die Kohle hat Vollzeit zu promovieren, Glückwunsch...aber das ist imo noch seltener als meine volle Stelle mit verschwimmenden Grenzen :)

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Fakt ist wohl: wer neben der Promotion nicht arbeiten muss, kann dieselbe Leistung schneller erbringen. Im Studium brauchen ja auch die länger, die jobben müssen. Das ist einer Hauptgründe, warum es Stipendien und Begabtenförderungswerke gibt.

Mal ein Beispiel: Nehmen wir an die Diss braucht ingesamt ca. 2 Jahre Vollzeit. Pro Jahr arbeite ich ca. 250 Tage, also ca. 2000 Stunden. Eine halbe WiMi Stelle kostet mich ca. 20 Stunden pro Woche, also ca. 1000 Stunden pro Jahr. Damit verdoppelt sich die Promotionszeit auf ca. 4 Jahre. Denn wenn ich nicht als WiMi arbeite, brauche ich nur ca. 2 Jahre für die Diss und kann dann entsprechend früher auf den Arbeitsmarkt. Im Gegensatz zum WiMi sammle ich in diesen zwei Jahren aber Berufserfahrung (s.o.) und werde möglicherweise besser bezahlt.

D.h. am Ende habe ich als externer Doktorand:

  • dieselbe Forschungsqualität produziert, wie der WiMi
  • mehr Geld verdient als der WiMi
  • zwei Jahre mehr Berufserfahrung gesammelt, als der WiMi
  • und ich bin in jüngerem Alter promoviert

Vor dem Hintergrund, dass die wenigsten WiWi Doktoranden in der Wissenschaft bleiben, lohnt sich dann nicht eher die externe Promotion, ggü. der Tätigkeit als WiMi?

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Bitte hör auf zu rechnen. Deine Grundeinstellung zur Promotion ist vollkommen verzerrt. Ich geb dir mal ne andere Rechnung:

Externer: 3 Monate Themensuche
WiMi: Nach einer Woche kommt Kollegin rein und fragt "wäre das nix für dich? Musste da gleich an dein Profil denken. Da können wir auch noch ein paar paper basteln."

Schon 3 Monate gegenüber Externem gespart, weil ich das Netzwerk habe.

Toll gerechnet oder?

Begabtenförderung und Stipendien ist, wie der Name vermuten lässt, für gute Leute... gute Leute sind schnell.

In einem anderen Thread gab es einige gute Beiträge die du dir anschauen solltest, in denen von Promovierenden und Promovierten dargelegt wurde, dass ein Großteil der Promotionszeit aus Arbeitpaketen besteht, bei denen es egal ist ob du 10, 15 oder 1 Mio. Stunden in der Woche Zeit hast. Da geht GAR NICHTS. Und genau da kommen dann die Kollegen, die nötige Ablenkung durch Studenten etc. die den Kopf frei machen.

Die wenigsten WiWi Doktoranden bleiben in der Wissenschaft, weil das Opportunisten sind, die sich von Anfang an nicht für die Wissenschaft interessiert haben. Sieht man zum Glück an der Qualität der Diss. grade bei den Top-Adressen. Wo wir bei der Forschungsqualität wären...

In welchem Szenario kommst du denn auf mehr Geld verdienen bei bei Vollzeit schreiben? Bei 2 gespaarten Jahren? TV-L 13 (100%) ist bei Einstieg 42k im Jahr, automatisch ansteigend! Und lass mich gar nicht erst von den Projekten anfangen. Von solchen Connections kannst du als 2-Jahre-früher-Einsteiger nur träumen.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Der Punkt mit den Connections ist vollkommen richtig. Aber wie ich das mitbekomme, bilden sich Connections vor allem in den jeweiligen Seminaren statt, bzw. darum herum, und in die kann man ja auch als Externer gehen, bzw. erst recht, weil man ja mehr Zeit hat. Genau das machen ja auch alle, die durch Stiftungen finanziert sind und nicht als WiMi arbeiten. Davon abgesehen ist Netzwerken insgesamt primär eine Frage der Persönlichkeit. Von daher ist das Netzwerk kein Argument für WiMi Arbeit ggü. externer Finanzierung.

Die Rechnung mit dem mehr Verdienst ist einfach: als WiMi mit halber Stelle (80% aller WiMi-Stellen sind halbe Stellen) braucht man sagen wir 4 Jahre insgesamt. Pro Jahr verdient man ca. 20.000 Euro, macht 80.000 Euro insgesamt. Als Externer ohne Nebenjob braucht man sagen wir 2 Jahre. Als promovierter WiWi verdient man danach möglicherweise mehr als 40.000 Euro. Damit sind der WiMi und der Externe nach 4 Jahren beide bei 80.000 Euro.

Der Unterschied zwischen den beiden ist aber, dass der Externe zwei Jahre reale Arbeitserfahrung gesammelt hat, während der normale WiMi Klausuren korrigiert und Seminare gehalten hat. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wenn man nicht sein Leben lang in die Wissenschaft will, sondern in Beratung, Banken, Industrie etc, spricht dann nicht mehr für externe Promotion?

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Wie kommst Du eigentlich immer darauf, dass man als externer Doktorand 2 Jahre braucht? Woher willst Du das wissen?

MBB werden - wie schon geschrieben - nur des Titels wegen promoviert. Hier geht es (auch) darum, wie die grundlage für eine wissenschaftliche Karriere gelegt werden kann. Mit einer MBB-15-Monate-Diss bestimmt nicht.

Lounge Gast schrieb:

(...)

Die Rechnung mit dem mehr Verdienst ist einfach: als WiMi mit
halber Stelle (80% aller WiMi-Stellen sind halbe Stellen)
braucht man sagen wir 4 Jahre insgesamt. Pro Jahr verdient
man ca. 20.000 Euro, macht 80.000 Euro insgesamt. Als
Externer ohne Nebenjob braucht man sagen wir 2 Jahre. Als
promovierter WiWi verdient man danach möglicherweise mehr als
40.000 Euro. Damit sind der WiMi und der Externe nach 4
Jahren beide bei 80.000 Euro.

Der Unterschied zwischen den beiden ist aber, dass der
Externe zwei Jahre reale Arbeitserfahrung gesammelt hat,
während der normale WiMi Klausuren korrigiert und Seminare
gehalten hat. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wenn man nicht sein Leben lang in die Wissenschaft will,
sondern in Beratung, Banken, Industrie etc, spricht dann
nicht mehr für externe Promotion?

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Siehe meine Rechnung oben: ich nehme an, die Diss braucht 4000 Stunden, egal wie diese verteilt sind, ob über 2 oder 4 Jahre. Aber wer nebenher nicht arbeiten muss (z.B. ein Externer), sollte meiner Meinung nach schneller fertig sein, als jemand, der das muss (z.B. ein WiMi).

Von Beraterpromotionen war hier aber keine Rede, sondern Qualität wird konstant gehalten, sonst macht die Rechnung keinen Sinn. Externer und WiMi erbringen in der Rechnung natürlich dieselbe Leistung.

Extern heisst hier dann: Stipendium, Darlehen oder von Erspartem bezahlen. Daher früher fertig sein als der WiMi, früher in den Job, mehr reale Arbeitserfahrung sammeln, mehr Geld verdienen. Was soll da nicht passen?

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

wie ich das mitbekommen habe
80%
möglicherweise
sagen wir 2 Jahre

Also bitte....

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Also bitte...

Durchschnittwerte aus dem Umfeld WiWi Master und Doktoranden in FFM (s.o.)

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Du hast anscheinend deine (hart quantifizierende) Meinung und hältst daran fest. Rechne halt so wenn es dir Spaß macht. Aber beschwer dich nicht, wenn der 4 Jahre WiMi Doc sich schon einen Namen gemacht hat mit Projektakquise und Kooperation mit deinem Chef und einfach mal mit nem Gehalt einsteigt, dass du nach 2 Jahren bekommst.

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Da passt gar nichts. Theoretischer Bullshit, den Du hier raushaust.

Die Diss dauert so lange, bis der Betreuer sagt "passt". Wenn der z.B. 2 Monate braucht, um sich Deine neuesten Ergüsse anzuschauen, dann kannst Du in den 2 Monaten 400h arbeiten, und wirst trotzdem keinen Schritt vorangekommen sein.

Auch der Quatsch mit "4000h" - woher hast Du das? 4000h = 100 Arbeitswochen.

Es gibt Leute, die arbeiten 6 Jahre dran, andere schaffen es in 2,5 Jahren (Werte außerhalb dieses Intervalls sind in WiWi ungewöhnlich, sowohl für Mitarbeiter als auch für Stipendiaten etc.)

Die Korrelation besteht für diesen Thread nicht in "extern" oder "intern", sondern im Alter:

Er ist mit 31 mit dem normalen Master fertig - wie bitteschön soll jemand, der schon bewiesen hat, dass Schnelligkeit nicht seine Stärkt ist, in 2 Jahren promovieren?

Lounge Gast schrieb:

Siehe meine Rechnung oben: ich nehme an, die Diss braucht
4000 Stunden, egal wie diese verteilt sind, ob über 2 oder 4
Jahre. Aber wer nebenher nicht arbeiten muss (z.B. ein
Externer), sollte meiner Meinung nach schneller fertig sein,
als jemand, der das muss (z.B. ein WiMi).

Von Beraterpromotionen war hier aber keine Rede, sondern
Qualität wird konstant gehalten, sonst macht die Rechnung
keinen Sinn. Externer und WiMi erbringen in der Rechnung
natürlich dieselbe Leistung.

Extern heisst hier dann: Stipendium, Darlehen oder von
Erspartem bezahlen. Daher früher fertig sein als der WiMi,
früher in den Job, mehr reale Arbeitserfahrung sammeln, mehr
Geld verdienen. Was soll da nicht passen?

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Vielleicht ist meine Rechnung falsch, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Aber 4 Jahre Gesamtdauer für WiMis mit halber Stelle ist laut den Profs der Durchschnitt hier in FFM (lässt sich leicht in CVs überprüfen).

Nochmal kurz zu meiner Motivation: ich weiß, dass ich nach der Promotion in die Wirtschaft will. Die Frage ist, ob es sich dafür lohnt, mind. 20 Stunden die Woche oder mehr als WiMi zu arbeiten. Oder ob in diesem Fall eine externe Finanzierung über Stipendium etc nicht besser ist, die es mir erlaubt, meine gesamte Zeit und Energie in die Diss zu stecken. Was meint ihr?

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

hallo hier nochmal TE:

ums vielleicht ein wenig ins rechte Licht zurücken, ich habe während des Studiums ein Kind bekommen... Da mein Partner einen guten Job hat, hingen die "Familien-to-dos/Erziehung" an mir (und werden es wohl auch in Zukunft).

Daher die Überlegung ob eine Promotion um entweder das "kritische alter" zu überstehen oder als Ausgangspunkt für eine wissenschaftliche Karriere sinnvoll seien könnte.

Ich möchte einfach weder den Anschluss komplett verpassen, noch meine Qualifikationen als Hausfrau vergeuden. Ich möchte einfach einer interessanten Tätikeit nach gehen, die mit Familie vereinbar ist. (Gehalt ist sekundär, aber von den Aufgaben her möchte ich nicht als Sekretärin oder ähnliches enden)

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

ach schau - das ist also die Motivation hinter der "wissenschaftlichen Karriere".

Irgendwie hab ich es gerochen (bin der erste Beitrag vom 7.11.).

Ohne jetzt auf Dir rumhacken zu wollen: Du verpasst den Anschluss total, wenn Du jetzt 6 Jahre (+ wahrscheinlich weitere 6 Jahre) an der Uni bleibst. Denn damit machst Du die Lotterie auf: mit 43/44 noch einen unbefristeten Vertrag ergattern, weil das Unileben ja so bequem war (das wollen ALLE, von daher ist die Konkurrenz ungefähr genauso groß wie bei den Jobs, in die Du jetzt gerade nach eigener Auskunft nicht reinkommst).

Oder jetzt mal in den sauren Apfel beißen und Dir zumindest eine Teilzeitstelle für verhältnismäßig wenig Kohle suchen, aber so zumindest einen Fuß in die Tür zu kriegen.

Ich (33, promoviert, seit einem Jahr arbeitend außerhalb der Uni) kann Dir nur DRINGENDST zu letzterem raten!!! Und zwar aus Erfahrung und aus Kenntnis der Verhältnisse an der Uni (nicht als Student, sondern als Mitarbeiter)!!!

Lounge Gast schrieb:

hallo hier nochmal TE:

ums vielleicht ein wenig ins rechte Licht zurücken, ich habe
während des Studiums ein Kind bekommen... Da mein Partner
einen guten Job hat, hingen die
"Familien-to-dos/Erziehung" an mir (und werden es
wohl auch in Zukunft).

Daher die Überlegung ob eine Promotion um entweder das
"kritische alter" zu überstehen oder als
Ausgangspunkt für eine wissenschaftliche Karriere sinnvoll
seien könnte.

Ich möchte einfach weder den Anschluss komplett verpassen,
noch meine Qualifikationen als Hausfrau vergeuden. Ich möchte
einfach einer interessanten Tätikeit nach gehen, die mit
Familie vereinbar ist. (Gehalt ist sekundär, aber von den
Aufgaben her möchte ich nicht als Sekretärin oder ähnliches
enden)

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Eigentlich wird in fast allen Stellenausschreibungen für WiMi darauf hingewiesen, dass bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt werden. Wenn ich mir mein Institut und "angrenzende" Institute im Bereich der WiWi anschaue, sind Frauen unterrepräsentiert. Wenn man sich die CVs diverser Junior-Professorinnen anschaut, sind diese nicht wirklich hervorstechend, d.h. die Hürde scheint nicht besonders hoch.

Soll heißen: Aktuell sind die Chancen als Frau für eine wissenschaftliche Karriere im WiWi-Bereich nicht schlecht, insbes. mit volkswirtschaftlicher Vertiefung. Als greif zu!

Lounge Gast schrieb:

hallo hier nochmal TE:

ums vielleicht ein wenig ins rechte Licht zurücken, ich habe
während des Studiums ein Kind bekommen... Da mein Partner
einen guten Job hat, hingen die
"Familien-to-dos/Erziehung" an mir (und werden es
wohl auch in Zukunft).

Daher die Überlegung ob eine Promotion um entweder das
"kritische alter" zu überstehen oder als
Ausgangspunkt für eine wissenschaftliche Karriere sinnvoll
seien könnte.

Ich möchte einfach weder den Anschluss komplett verpassen,
noch meine Qualifikationen als Hausfrau vergeuden. Ich möchte
einfach einer interessanten Tätikeit nach gehen, die mit
Familie vereinbar ist. (Gehalt ist sekundär, aber von den
Aufgaben her möchte ich nicht als Sekretärin oder ähnliches
enden)

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Auch falsch!

Juniorprofessor zu werden, ist nicht schwer nach der Promotion. Das schwierige ist, danach einen Ruf zu bekommen. Auch diese Option läuft wieder auf das 6+6 Jahre-Spiel hinaus. Nur dass die zweiten 6 Jahre nicht als WissMA absolviert werden, sondern als Junior-Prof.

Lounge Gast schrieb:

Eigentlich wird in fast allen Stellenausschreibungen für WiMi
darauf hingewiesen, dass bei gleicher Qualifikation Frauen
bevorzugt werden. Wenn ich mir mein Institut und
"angrenzende" Institute im Bereich der WiWi
anschaue, sind Frauen unterrepräsentiert. Wenn man sich die
CVs diverser Junior-Professorinnen anschaut, sind diese nicht
wirklich hervorstechend, d.h. die Hürde scheint nicht
besonders hoch.

Soll heißen: Aktuell sind die Chancen als Frau für eine
wissenschaftliche Karriere im WiWi-Bereich nicht schlecht,
insbes. mit volkswirtschaftlicher Vertiefung. Als greif zu!

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WiWi Gast

Re: Promotion Finanzierungsmöglichkeiten

Was ist denn nun die beste Finanzierungsmöglichkeit für die WiWi Promotion, wenn man danach in die Wirtschaft will? Was ist der beste Fall? Hier scheint ja keine Einigkeit zu bestehen. Also die realistischen Optionen sind doch:

  • durch Erspartes bezahlen
  • Bildungskredit aufnehmen
  • Stipendium bekommen
  • Stelle am Lehrstuhl
  • Stelle extern
  • Beraterpromotion

Der beste Fall scheint natürlich erstmal wenn man tatsächlich direkt für das Schreiben der Promotion bezhalt wird. Das scheint mir aber nicht ganz klar zu sein, wo das geht, wenn innerhalb einiger Stellen gar keine Zeit dafür eingeplant ist...

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion Finanzierungsmöglichkeiten

Der in Deutschland immer noch am meisten vertretene Weg zu einer Promotion ist die Bewerbung am Lehrstuhl für eine WissMA-Stelle.

Bei Erfolg hat man dann meist mind. eine halbe Stelle, TVL-E13 kann ja nun jeder im Inet nachschauen.

Ich habe so gut wie noch nie davon gehört, dass jemand einen Bildungskredit aufnimmt, um zu promovieren. Warum auch sollte das gehen? Nach 6-8 Jahren Studium soll der Staat nochmal was reinblasen?

Promovieren ist in den seltensten Fällen eine Frage der Finanzierung.

Und der TE hat ja nun zugegeben, dass er im Wesentlichen aus (vermeintlicher) Bequemlichkeit und Vereinbarung von Familie und Beruf promovieren will.

Lounge Gast schrieb:

Was ist denn nun die beste Finanzierungsmöglichkeit für die
WiWi Promotion, wenn man danach in die Wirtschaft will? Was
ist der beste Fall? Hier scheint ja keine Einigkeit zu
bestehen. Also die realistischen Optionen sind doch:

  • durch Erspartes bezahlen
  • Bildungskredit aufnehmen
  • Stipendium bekommen
  • Stelle am Lehrstuhl
  • Stelle extern
  • Beraterpromotion

Der beste Fall scheint natürlich erstmal wenn man tatsächlich
direkt für das Schreiben der Promotion bezhalt wird. Das
scheint mir aber nicht ganz klar zu sein, wo das geht, wenn
innerhalb einiger Stellen gar keine Zeit dafür eingeplant
ist...

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion Finanzierungsmöglichkeiten

Promovieren ist immer eine Zeit finanzieller Einschränkung im Vergleich zu anderen Berufsanfängern, insofern geht es schon um die Finanzierungsfrage.

Das gilt insb. in WiWi. Hier spielt die Finanzierung ohnehin nochmal eine gesonderte Rolle, da: 1) relativ viele Doktoranden nicht in die Wissenschaft wollen, warum also jahrelang als WiMi arbeiten?, 2) es keine so großen Forschungsprojekte/Labore gibt, wie in den Naturwissenschaften, wo die Mitarbeit/Anstellung eine notwendige Bedingung ist, um überhaupt promovieren zu können, was in WiWi selten der Fall ist.

Von daher bestehen in WiWi mehr Freiheitsgrade in der Finanzierung, als in anderen Disziplinen (von Jura und Medizin sprechen wir ohnehin nicht). Welche davon ideal ist, muss jeder selbst rausfinden. Hängt von Prof, Projekt, Ehrgeiz, beruflichen Zielen und natürlich privaten Umständen ab.

Ich persönlich finde Stipendium die beste Lösung, wie in USA und UK, da man dann wirklich bezahlt wird fürs Schreiben und einfach schneller fertig wird. Leider sind die schwer zu kriegen bzw. auch relativ kurz angelegt. Der TE würde ich trotzdem raten, sich mal über die Möglichkeit zu informieren, denn auch die Familienzulagen sind attraktiv.

Promovieren ist in den seltensten Fällen eine Frage der
Finanzierung.

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WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Hi! Inwiefern zählt denn die Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter später als Berufserfahrung, z.B. in Beratungfirmen oder Banken?

antworten
WiWi Gast

Re: Promotion statt Berufseinstieg?

Schon 10.000mal diskutiert. Die Antwort lautet:
GAR NICHT!

Lounge Gast schrieb:

Hi! Inwiefern zählt denn die Zeit als wissenschaftlicher
Mitarbeiter später als Berufserfahrung, z.B. in
Beratungfirmen oder Banken?

antworten
WiWi Gast

Re: VWL Promotion statt Berufseinstieg?

Also die Leute hier am Makro Lehrstuhl in FFM wechseln nach der Diss sehr oft in die Banken etc, wo die Promotion auch gerne gesehen wird.

Von daher: es kommt (wie immer) darauf an, wie nah die Promotion am angestrebten Berufsfeld dran ist. Je näher, desto eher wird auch die Erfahrung als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Arbeitgeber interessant. Die Consulting Firmen nehmen auch sehr gerne Doktoranden, weil da ja eh viele promovieren.

Gibt es hier schon eine Diskussion zu dem Thema, oder auf was beziehst Du dich?

Lounge Gast schrieb:

Schon 10.000mal diskutiert. Die Antwort lautet:
GAR NICHT!

Lounge Gast schrieb:

Hi! Inwiefern zählt denn die Zeit als wissenschaftlicher
Mitarbeiter später als Berufserfahrung, z.B. in
Beratungfirmen oder Banken?

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