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Promotion, PHD & DBAWING

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Wenn man als Wing-Absolvent eine gute Karriere machen will, und nach Wegen ins Management sucht, lohnt sich dann der zeitliche und finanzielle Aufwand, einen Dr.-Titel zu machen?
Viele Führungskräfte haben anscheinend promoviert...

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Nein, lohnt sich absolut nicht.

Viele Führungskräfte haben einen, weil sie lange im Geschäft sind und es sich früher gelohnt hat. Heutzutage werden dir in fast allen Bereichen (v.a. Wirtschaft-*) die 3-5 Jahre Berufserfahrung viel mehr bringen - und auch die Opportunitätskosten holst du nicht mehr rein - vll steigst du mit Promotion ein klein wenig höhere in, aber das ist vll 1 Jahr "echte Berufserfahrung" wert.
.
Ausnahmen gibt es vll. in der Entwicklung für Ingenieure - das ist typischerweise aber kein Job in dem man als Wing landet - weil man in den meisten Fällen einen Dr. oec./rer. pol. und nicht Dr. ing. draufsetzt.

Ich bin promovierter Winf - hab ich gemacht weil ich es wollte und mir den Weg in die akademische Welt/Professur offenhalten wollte. "Karrieremäßig" hat das garnichts gebracht, da wäre ich mit 3 Jahren Berufserfahrung deutlich weiter und reicher. Führungspositionen gibts mit der entsprechenden Erfahrung auch ohne Dr.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

WiWi Gast schrieb am 23.12.2021:

Wenn man als Wing-Absolvent eine gute Karriere machen will, und nach Wegen ins Management sucht, lohnt sich dann der zeitliche und finanzielle Aufwand, einen Dr.-Titel zu machen?
Viele Führungskräfte haben anscheinend promoviert...
Früher ja, heute nein.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Wirst keine Karriere machen nur weil du einen Dr. hast und andersherum. Wenn du fachliches Interesse hast, dann mach es. Zukünftig werden fachliche Qualifikationen aber noch mehr als ohnehin schon an Bedeutung verlieren und die sozialen Fähigkeiten werden noch wichtiger. Steck also lieber Geld in gute Coachings etc.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Der Dr.-Titel ist nur im deutschen Arbeitsmarkt bekannt bzw. anerkannt.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

International bekannt und anerkannt ist eher der MBA - Titel.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Promotion kostet unglaublich viel Zeit und Nerven. Abgesehen ist sie auch bei weitem nicht mehr so wie früher. Ich würde es lassen und stattdessen Berufserfahrung sammeln. Ein MBA klingt nicht schlecht. Allerdings erst nach 2-5 Jahren Berufserfahrung.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Dr kann in den meisten Fällen als PhD anerkannt werden.
Würde ich über einem MBA sehen.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

WiWi Gast schrieb am 23.12.2021:

Wirst keine Karriere machen nur weil du einen Dr. hast und andersherum. Wenn du fachliches Interesse hast, dann mach es. Zukünftig werden fachliche Qualifikationen aber noch mehr als ohnehin schon an Bedeutung verlieren und die sozialen Fähigkeiten werden noch wichtiger. Steck also lieber Geld in gute Coachings etc.

BS, warum sollte das so sein? Expertise wird in Zeiten wo Geschäftsmodelle immer komplexer, technologiezyklen immer kürzer und Märkte immer dynamischer werden immer relevanter. Schon im mittleren Management merken wir (Konzern) schon, dass ohne fachliche Tiefe unmöglich strategische Entscheidungen mehr getroffen werden können und es schon für spezielle Themen eigene Abteilungen gibt. M. E. ist das Thema entscheidend. Dazu müsste man die Branchen kennen in der du gerne Führungskraft werden möchtest. Wer jetzt zB in der Logistik im Bereich IoT, Blockchain oder mit AI-Bezug promoviert UND (!!!) soziale Kompetenz sowie Netzwerkfähigkeit mitbringt, der hat sehr gute Karten auf eine Managementkarriere.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

WiWi Gast schrieb am 23.12.2021:

Wirst keine Karriere machen nur weil du einen Dr. hast und andersherum. Wenn du fachliches Interesse hast, dann mach es. Zukünftig werden fachliche Qualifikationen aber noch mehr als ohnehin schon an Bedeutung verlieren und die sozialen Fähigkeiten werden noch wichtiger. Steck also lieber Geld in gute Coachings etc.

BS, warum sollte das so sein? Expertise wird in Zeiten wo Geschäftsmodelle immer komplexer, technologiezyklen immer kürzer und Märkte immer dynamischer werden immer relevanter. Schon im mittleren Management merken wir (Konzern) schon, dass ohne fachliche Tiefe unmöglich strategische Entscheidungen mehr getroffen werden können und es schon für spezielle Themen eigene Abteilungen gibt. M. E. ist das Thema entscheidend. Dazu müsste man die Branchen kennen in der du gerne Führungskraft werden möchtest. Wer jetzt zB in der Logistik im Bereich IoT, Blockchain oder mit AI-Bezug promoviert UND (!!!) soziale Kompetenz sowie Netzwerkfähigkeit mitbringt, der hat sehr gute Karten auf eine Managementkarriere.

Eine Promotion mit (relevanter) Fachexpertise gleichzusetzen halte ich für fraglich. Ein PhD ist eine extreme Tiefenbohrung auf einen Teilaspekt, der in der Wirtschaft sehr wahrscheinlich wenig oder nicht relevant ist. Klar lernt man auch gewisse Denk- und Arbeitsweisen, diese sind aber oft für das Arbeitsleben in der Wirtschaft mehr hinderlich als hilfreich (extreme Präzision, Perfektionismus, Einzelgängertum etc.). Unterm Strich kann und sollte man sich relevante Fachexpertise für Praxisstellen aber anders besorgen, nicht durch 3-5 Jahre paper lesen, Studien machen und schreiben.

Man brauch in Managementpositionen mehr Fachexpertise als früher, aber auch sehr viel Breite und Verständnis vieler Themen - und die Möglichkeit neue Fachexpertise und (ausreichendes) Tiefenwissen aufzubauen. Ein Dr kann dafür eine Grundlage sein - mE aber keine sonderlich effiziente.

(Bin selber promoviert, meine für die Industrie relevante Fachexpertise und Tiefenwissen kommt aber aus Berufserfahrung, Hobbies, Nebentätigkwiten, generellen Interessen. Klar ist die Promotion ganz nett - aber karrieremässig sicher nicht die Zeit wert, die ich investiert habe. Ich habe manchmal das Gefühl, hier argumentieren va Leite für eine Promotion, die selber keine haben - oder die die eingesetzte Zeit rechtfertigen wollen. Wirkliche Karrierevorteile aus der Promotion - die die Opportunitätskosten überkompensieren - sind seit Jahren mE extrem selten)

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

WiWi Gast schrieb am 23.12.2021:

Wirst keine Karriere machen nur weil du einen Dr. hast und andersherum. Wenn du fachliches Interesse hast, dann mach es. Zukünftig werden fachliche Qualifikationen aber noch mehr als ohnehin schon an Bedeutung verlieren und die sozialen Fähigkeiten werden noch wichtiger. Steck also lieber Geld in gute Coachings etc.

BS, warum sollte das so sein? Expertise wird in Zeiten wo Geschäftsmodelle immer komplexer, technologiezyklen immer kürzer und Märkte immer dynamischer werden immer relevanter. Schon im mittleren Management merken wir (Konzern) schon, dass ohne fachliche Tiefe unmöglich strategische Entscheidungen mehr getroffen werden können und es schon für spezielle Themen eigene Abteilungen gibt. M. E. ist das Thema entscheidend. Dazu müsste man die Branchen kennen in der du gerne Führungskraft werden möchtest. Wer jetzt zB in der Logistik im Bereich IoT, Blockchain oder mit AI-Bezug promoviert UND (!!!) soziale Kompetenz sowie Netzwerkfähigkeit mitbringt, der hat sehr gute Karten auf eine Managementkarriere.

Eine Promotion mit (relevanter) Fachexpertise gleichzusetzen halte ich für fraglich. Ein PhD ist eine extreme Tiefenbohrung auf einen Teilaspekt, der in der Wirtschaft sehr wahrscheinlich wenig oder nicht relevant ist. Klar lernt man auch gewisse Denk- und Arbeitsweisen, diese sind aber oft für das Arbeitsleben in der Wirtschaft mehr hinderlich als hilfreich (extreme Präzision, Perfektionismus, Einzelgängertum etc.). Unterm Strich kann und sollte man sich relevante Fachexpertise für Praxisstellen aber anders besorgen, nicht durch 3-5 Jahre paper lesen, Studien machen und schreiben.

Man brauch in Managementpositionen mehr Fachexpertise als früher, aber auch sehr viel Breite und Verständnis vieler Themen - und die Möglichkeit neue Fachexpertise und (ausreichendes) Tiefenwissen aufzubauen. Ein Dr kann dafür eine Grundlage sein - mE aber keine sonderlich effiziente.

(Bin selber promoviert, meine für die Industrie relevante Fachexpertise und Tiefenwissen kommt aber aus Berufserfahrung, Hobbies, Nebentätigkwiten, generellen Interessen. Klar ist die Promotion ganz nett - aber karrieremässig sicher nicht die Zeit wert, die ich investiert habe. Ich habe manchmal das Gefühl, hier argumentieren va Leite für eine Promotion, die selber keine haben - oder die die eingesetzte Zeit rechtfertigen wollen. Wirkliche Karrierevorteile aus der Promotion - die die Opportunitätskosten überkompensieren - sind seit Jahren mE extrem selten)

3-5 Jahre Papier lesen... geil gesagt. Und so wahr. Es gibt halt so angestaubte Bereiche, die halt total geil sind auf Promotionen. Dieses ganze Gerede von "man lernt sich zu organisieren" oder "man lernt mit Druck umzugehen". Das lernt man auch in the Job. Sorry ist für mich nur bla bla. Das was du in einer Promotion machst, ist in den allermeisten Fällen sowas von irrelevant für die Praxis. Geht lieber in die Praxis und lernt das, was wirklich Bedeutung hat und real ist.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Ich habe beides. Habe erst meinen Dr gemacht im MINT Bereich dann gerabeiter bei großem OEM und bei Top Firma in Asien. Dann noch meinen MBA gemacht bei guter Business School in Europa IMD/Insead/LBS. Dann wieder nach Asien zu anderer Top Firma dort.
Kann sagen, dass beides total anders ist. Ich meine Dr in Wiwi oder Politik ist ja auch anders als in Chemie, Physik oder Materialwissenschaften. Dr war aufjedenfall härter, da du ja probierst dein Feld voran zu treiben und ein MBA ja ein vorgefertigtes Programm ist. Anerkennung ist absolut gegeben bei einem deutschen Dr ohne Frage und man wird als ein Experte angesehen. MBA hilft einem Sachen im Gesamtbild zu sehen, aber zumindest im technischen Bereich wird natürlich viel getrieben bon den Leuten mit absoluter technischer Expertise.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

WiWi Gast schrieb am 24.12.2021:

Ich habe beides. Habe erst meinen Dr gemacht im MINT Bereich dann gerabeiter bei großem OEM und bei Top Firma in Asien. Dann noch meinen MBA gemacht bei guter Business School in Europa IMD/Insead/LBS. Dann wieder nach Asien zu anderer Top Firma dort.
Kann sagen, dass beides total anders ist. Ich meine Dr in Wiwi oder Politik ist ja auch anders als in Chemie, Physik oder Materialwissenschaften. Dr war aufjedenfall härter, da du ja probierst dein Feld voran zu treiben und ein MBA ja ein vorgefertigtes Programm ist. Anerkennung ist absolut gegeben bei einem deutschen Dr ohne Frage und man wird als ein Experte angesehen. MBA hilft einem Sachen im Gesamtbild zu sehen, aber zumindest im technischen Bereich wird natürlich viel getrieben bon den Leuten mit absoluter technischer Expertise.

Ich glaube es ist dabei wichtig zu sehen, dass Dr. nicht gleich Dr. ist. Ich hab auch on einem MINT-Fach promoviert, meine Freundin in WiWi. Das sind zwei unterschiedliche Welten.

Eine MINT-Promotion bringt dir mMn deutlich mehr, da sie für den späteren Job relevanter ist. Sehr viele MINTler haben später noch in irgendeiner Weise mit wissenschaftlichem arbeiten zu tun, selbst außerhalb von Forschungsabteilungen. Natürlich nicht auf dem Niveau einer Promotion, aber in Grundzügen. Dabei hilft es das über Jahre wirklich verinnerlicht zu haben.

Bei Wiwis, zumindest wenn ich in der Bubble meiner Freundin schaue, ist das viel weniger ausgeprägt. Da sagen viele, dass ihnen die Promotion für ihre Stelle eigentlich fast nichts nützt, außer dass sie eingestellt wurden. Auf beiden Seiten wird es aber Ausnahmen geben.

Und bei den Softskills ist es auch sehr unterschiedlich, was man so gemacht hat. Sehe ich weniger Fachabhängig, sondern eher von einem selbst und wie man es gestaltet. Alleine schon ob man eine Literaturarbeit schreibt oder selber forscht. Und ob man alles für sich alleine macht oder es Kooperationen gibt, etc.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Es gibt, wie schon 100x im Forum erläutert, Branchen, in denen einen Promotion aus diesen oder jenen Gründen dazugehört.

In anderen, beispielsweise dem Einzelhandel oder der ganzen "Online"-Welt, scheint das nicht so zu sein.

Das schöne daran ist doch, dass jeder, ob nun akademisch beschlagen oder nicht, später im Berufsleben dann seinen Platz findet.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

WiWi Gast schrieb am 23.12.2021:

Wenn man als Wing-Absolvent eine gute Karriere machen will, und nach Wegen ins Management sucht, lohnt sich dann der zeitliche und finanzielle Aufwand, einen Dr.-Titel zu machen?
Viele Führungskräfte haben anscheinend promoviert...

Das ist die falsche Frage; wenn es Es Dich nicht interessiert, solltest Du es gar nicht erst anfangen.
Ich habe folgende Situation erlebt: 4 promovierte sassen zusammen und haben ueber die Note der Promotion gesprochen. Einer der vier hat es quick&dirty gemacht und mit “Rite” bestanden. Die anderen 3 waren alle stolz auf Ihre Arbeit und hatten dementsprechend bessere Note. Ich moechte vermuten, dass die Promotion dem Kollegen mit “Rite” sicherlich keinen guten Ruf gebracht hat. Heute benutzt er den Dr soweit ich weiss kaum noch.
Ich glaube, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt, zwischen einem Promotionsvorhaben und einer Fuehrungsrolle in einem Unternehmen. Wenn Dich eine Promotion interessiert, dann kann es sein, dass Dich auch Fuehrungsrollen interessieren … ohne dass Du einfach nur an Gehalt und Titel denkst.
Als Doktorand strukurierst Du ein neues Vorhaben, musst viel beschreiben und Leute mitnehmen usw. Das ist Managemenr pur.
Daher glaube ich zumindest, dass promovierte Fuehrungskraefte gerne Doktoranden einstellen. Der quick&dirty Doktor funktioniert dann allerdings nicht. Bsp.: Ich (promovierter WIng) wurde von einem Dr. interviewed und der wollte wissen, wie ich mit dem Thema Autokorrelation umgegangen bin… gefaehrlich, wenn man sein Vorhaben nicht verteidigen.
Frage Dich also eher, ob eine Promotion Dich interessieren koennte.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Eine Promotion mit "rite" hat oft andere Hintergründe. Gerade diejenigen, die ihre Promotion "quick & dirty" machen wollen, erkundigen sich vorher, an welchen Lehrstühlen dies möglich ist. Meist sind solche Professoren ehemalige Berater, die als Titelmühlen fungieren und im Gegenzug Aufträge zugeschanzt bekommen oder gar ihren Partnerstatus bei der Beratung erhalten - inkl. regelmäßigem Nebenverdienst.

Dass jemand seinen "Dr. nicht mehr benutzt" ist fragwürdig, denn die Note steht ja nicht außen dran. Problematisch wird es, wenn diese Person sich auf eine Professur bewirbt. Ansonsten völlig egal, ob Du mit "rite" oder mit "scl" bestanden hast.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2021:

Wenn man als Wing-Absolvent eine gute Karriere machen will, und nach Wegen ins Management sucht, lohnt sich dann der zeitliche und finanzielle Aufwand, einen Dr.-Titel zu machen?
Viele Führungskräfte haben anscheinend promoviert...

Das ist die falsche Frage; wenn es Es Dich nicht interessiert, solltest Du es gar nicht erst anfangen.
Ich habe folgende Situation erlebt: 4 promovierte sassen zusammen und haben ueber die Note der Promotion gesprochen. Einer der vier hat es quick&dirty gemacht und mit “Rite” bestanden. Die anderen 3 waren alle stolz auf Ihre Arbeit und hatten dementsprechend bessere Note. Ich moechte vermuten, dass die Promotion dem Kollegen mit “Rite” sicherlich keinen guten Ruf gebracht hat. Heute benutzt er den Dr soweit ich weiss kaum noch.
Ich glaube, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt, zwischen einem Promotionsvorhaben und einer Fuehrungsrolle in einem Unternehmen. Wenn Dich eine Promotion interessiert, dann kann es sein, dass Dich auch Fuehrungsrollen interessieren … ohne dass Du einfach nur an Gehalt und Titel denkst.
Als Doktorand strukurierst Du ein neues Vorhaben, musst viel beschreiben und Leute mitnehmen usw. Das ist Managemenr pur.
Daher glaube ich zumindest, dass promovierte Fuehrungskraefte gerne Doktoranden einstellen. Der quick&dirty Doktor funktioniert dann allerdings nicht. Bsp.: Ich (promovierter WIng) wurde von einem Dr. interviewed und der wollte wissen, wie ich mit dem Thema Autokorrelation umgegangen bin… gefaehrlich, wenn man sein Vorhaben nicht verteidigen.
Frage Dich also eher, ob eine Promotion Dich interessieren koennte.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Ich halte promovierte nicht automatisch für bessere Führungskräfte. Oftmals sind das fachverliebte, weltfremde Theoretiker, die die Welt nur aus Büchern kennen. Sorry, aber dieses Argument, dass man als promovierter ja so gut lernt, Dinge zu strukturieren, ist doch Alibi. Dazu braucht man nicht zwingend eine Promotion.

Ich habe lieber einen Macher als Chef (hab ich auch tatsächlich). Das Promovierte gerne ebenfalls Promovierte einstellen ist auch nachvollziehbar. Sie wollen halt weiterhin in ihrer Bubble leben. Ich rede von Wiwi Promotionen...

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

WiWi Gast schrieb am 25.12.2021:

Ich halte promovierte nicht automatisch für bessere Führungskräfte. Oftmals sind das fachverliebte, weltfremde Theoretiker, die die Welt nur aus Büchern kennen. Sorry, aber dieses Argument, dass man als promovierter ja so gut lernt, Dinge zu strukturieren, ist doch Alibi. Dazu braucht man nicht zwingend eine Promotion.

Ich habe lieber einen Macher als Chef (hab ich auch tatsächlich). Das Promovierte gerne ebenfalls Promovierte einstellen ist auch nachvollziehbar. Sie wollen halt weiterhin in ihrer Bubble leben. Ich rede von Wiwi Promotionen...

Du pauschalisierst aber auch ganz schön. Weder mit oder ohne entscheidet darüber, was für eine Art Führungskraft man ist.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

WiWi Gast schrieb am 25.12.2021:

Ich halte promovierte nicht automatisch für bessere Führungskräfte. Oftmals sind das fachverliebte, weltfremde Theoretiker, die die Welt nur aus Büchern kennen. Sorry, aber dieses Argument, dass man als promovierter ja so gut lernt, Dinge zu strukturieren, ist doch Alibi. Dazu braucht man nicht zwingend eine Promotion.

Ich habe lieber einen Macher als Chef (hab ich auch tatsächlich). Das Promovierte gerne ebenfalls Promovierte einstellen ist auch nachvollziehbar. Sie wollen halt weiterhin in ihrer Bubble leben. Ich rede von Wiwi Promotionen...

"brauchen" tut man nur Fachwissen, Charisma, Drive, Glück und das richtige Umfeld. Wie man dazu kommt...dafür gibt es eben viele Wege, nicht den einen.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Dir sollte aber auch klar sein dass dir ein mba als wiwi oder winfler/winger fachlich rein gar nichts bringt, du bezahlst also nur für Netzwerk. Wenn du an einem Punkt deiner Karriere bist an dem dir das mehr hilft als fachliche Expertise dann go for it, wenn du aber frisch von der Uni kommst (oder 1-2 Jahre Berufserfahrung hast) ist ein mba schwachsinnig.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Das bei einer Promotion "managen" lernen, liest man oft und ist doch ein ziemlich schwaches Argument. Meistens sitzt man doch allein an seiner Arbeit, was muss denn da groß gemanaged werden. Auch wissenschaftliches Arbeiten ist kein Hexenwerk.

Zumindest Dinge zu managen hatte ich schon Jahre vorher durch mein Ehrenamt deutlich besser gelernt.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

WiWi Gast schrieb am 25.12.2021:

Ich halte promovierte nicht automatisch für bessere Führungskräfte. Oftmals sind das fachverliebte, weltfremde Theoretiker, die die Welt nur aus Büchern kennen. Sorry, aber dieses Argument, dass man als promovierter ja so gut lernt, Dinge zu strukturieren, ist doch Alibi. Dazu braucht man nicht zwingend eine Promotion.

Ich habe lieber einen Macher als Chef (hab ich auch tatsächlich). Das Promovierte gerne ebenfalls Promovierte einstellen ist auch nachvollziehbar. Sie wollen halt weiterhin in ihrer Bubble leben. Ich rede von Wiwi Promotionen...

habe selbst in wiwi promoviert und genauso ist es. während der promotion arbeitet man extrem viel für sich und ist meistens gestresst. dazu dann leider häufig das pseudoelitäre gehabe. insgesamt hat mich die promotionszeit eher asozialer gemacht. Für eine lange Zeit mehr oder weniger alleine an einem thema zu arbeiten, macht aus einem ganz sicher keine gute führungskraft. Was allerdings nützlich ist: ich kann ohne probleme vor 1000 leuten auch über komplizierte sachverhalte referieren.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

Ist wie jeder akademische Grad. Je mehr desto besser.

Das heißt nicht, dass es nicht auch Ausnahmen gibt. Es gibt auch Quereinsteiger, die große Fachkarrieren hinlegen oder Bachelors, die es ins Management schaffen.

Im Regelfall gilt aber dennoch, dass akademische Grade immer gerne gesehen sind und somit helfen. Je höher die Karrierestufe, umso höher natürlich die Anforderung an den Grad.

Von daher ist meine Empfehlung klar: wer ins Management möchte, muss fast immer studiert haben und eine Promotion ist mindestens hilfreich.

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WiWi Gast

Dr.-Titel / Promotion für Karriere?

WiWi Gast schrieb am 25.12.2021:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2021:

Ich halte promovierte nicht automatisch für bessere Führungskräfte. Oftmals sind das fachverliebte, weltfremde Theoretiker, die die Welt nur aus Büchern kennen. Sorry, aber dieses Argument, dass man als promovierter ja so gut lernt, Dinge zu strukturieren, ist doch Alibi. Dazu braucht man nicht zwingend eine Promotion.

Ich habe lieber einen Macher als Chef (hab ich auch tatsächlich). Das Promovierte gerne ebenfalls Promovierte einstellen ist auch nachvollziehbar. Sie wollen halt weiterhin in ihrer Bubble leben. Ich rede von Wiwi Promotionen...

habe selbst in wiwi promoviert und genauso ist es. während der promotion arbeitet man extrem viel für sich und ist meistens gestresst. dazu dann leider häufig das pseudoelitäre gehabe. insgesamt hat mich die promotionszeit eher asozialer gemacht. Für eine lange Zeit mehr oder weniger alleine an einem thema zu arbeiten, macht aus einem ganz sicher keine gute führungskraft. Was allerdings nützlich ist: ich kann ohne probleme vor 1000 leuten auch über komplizierte sachverhalte referieren.

Würdet ihr als Wing eine Promotion im Managementbereich empfehlen?
Oder wenn Dr. dann technisch oder direkt Beratung/trainee?

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