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Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

Hallo,

schreibe gerade meine Masterarbeit in Finance. Im Rahmen des Literaturreviews habe ich ein Problem gefunden, das ich mit den herkömmlichen Accounting/Corporate Finance Tools nicht beantworten konnte. Ich habe nun ein paar Tage über einem von mir entwickelten Modell gesessen und es funktioniert nun einwandfrei.
Ist es komplex? Ja und Nein. Die Herleitung passt auf 2 Seiten und ist mit WiWi-Mathe (Lineare Algebra) verständlich. Die Aussagekraft ist sehr interessant.

Frage nun: Ich bin der Meinung, dass das Modell ziemlich geil ist :D. Soll ich meine Masterarbeit einfach nur abgeben oder soll ich meinen Betreuer bereits vor Abgabe ansprechen, ob das ein PhD Thema werden könnte? Ich wäre total angepisst wenn er es verwenden würde und es als seines ausgeben würde. Weiteres Problem: Ich habe bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben, das müsste ich also parallel machen.

Viele Grüße

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

Würde erstmal deinen Prof fragen, ob das Modell so überhaupt "innovativ" ist. Bei den Unmengen an Literatur kann man sich auch in einer Masterarbeit nur ansatzweise mit einem Thema und der Forschung dahinter befassen. Anspruchsvoll in diesem Sinne wird es erst ab dem Doktor. Wie dem auch sei: Wenn das Modell wirklich vollkommen neu/unerklärt/eine Promotion wert (etc...) sein sollte, dann kannst du ihn vor der Abgabe ansprechen. Eventuell gibt er dir dazu auch schon einmal Feedback und du kannst das ggf. auch in die Masterarbeit einarbeiten.

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

Für mich klingt es so, als wäre das Problem bereits gelöst worden, worüber dann promovieren?

Falls Angst vor Diebstahl: formuliere das alles schön aus und publiziere es auf Arxiv und dann langsam auf den Prof zugehen und schauen wie er reagiert dass du was neues entdeckt hast ;)

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

Wenn dein Name nicht gerade John Nash ist, wirst du nicht für ein Modell, das du in ein paar Tagen auf zwei Seiten geschrieben hast, promoviert.

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

Unter der Prämisse, dass das Modell wirklich so geil ist - als Promotion dürfte das trotzdem nicht funktionieren. Erstens ist der Umfang ein bisschen mau (die zwei Seiten müsstest du ja auf mindestens 100 aufblasen, und eine Dissertation ist meist etwas "informationsintensiver" als eine Masterarbeit). Zweitens (und wichtiger) sind bereits zu Prüfungszwecken eingereichte Inhalte laut den allermeisten Promotionsordnungen verboten. Du könntest nach Rücksprache mit dem Prof aber ein wissenschaftliches Paper aus deiner Masterarbeit machen (gern mit Betreuer / Prof als Co-Autor) und dies dann als Grundlage für weitere Forschung in dem Bereich nutzen, was wiederum sehr gut in Richtung Promotion führen könnte. Quelle: war selbst mal Betreuer und Co-Autor bei einem Paper, das aus einer Abschlussarbeit entstanden ist. Der damalige Student promoviert jetzt erfolgreich in dem Bereich.

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

Danke für die Antworten. Nun ja, Herleitung sind 2 Seiten, aber Problembeschreibung, Literaturreview, Herleitung, Testung mit Daten, Schlussfolgerungen etc. würde das natürlich schon länger werden lassen.
Danke auch für den Tipp mit Arxiv. Ich denke, dass ich vor Abgabe meinen Betreuer anspreche.

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

WiWi Gast schrieb am 13.12.2021:

Unter der Prämisse, dass das Modell wirklich so geil ist - als Promotion dürfte das trotzdem nicht funktionieren. Erstens ist der Umfang ein bisschen mau (die zwei Seiten müsstest du ja auf mindestens 100 aufblasen, und eine Dissertation ist meist etwas "informationsintensiver" als eine Masterarbeit). Zweitens (und wichtiger) sind bereits zu Prüfungszwecken eingereichte Inhalte laut den allermeisten Promotionsordnungen verboten. Du könntest nach Rücksprache mit dem Prof aber ein wissenschaftliches Paper aus deiner Masterarbeit machen (gern mit Betreuer / Prof als Co-Autor) und dies dann als Grundlage für weitere Forschung in dem Bereich nutzen, was wiederum sehr gut in Richtung Promotion führen könnte. Quelle: war selbst mal Betreuer und Co-Autor bei einem Paper, das aus einer Abschlussarbeit entstanden ist. Der damalige Student promoviert jetzt erfolgreich in dem Bereich.

Blödsinn.

In welchem Paper, wo Modelle vorgestellt werden, hast du 100 Seiten für ein Modell? Du hast einfach keinen Plan. Außerdem stehen selbst auf 200 Seiten Diss in den ersten 100 Seiten nur Blabla wo du bestimmte Dinge wie andere Modelle vorstellst und dann abgrenzt weshalb dein Modell mit diesen bereits bestehenden Modellen nichts zu tun haben oder gar besser/schlechter sind.

Heutzutage ist es eigentlich normal, dass du Teile deiner Monographie in Working Papers zur Puplikation einreichst. Normal ist eigentlich, dass du mal 3-5 Working-Papers schreibst und diese dann mit einer großen Introduction und einem großen "Overall" Conclusio einreichst. Im besten Fall hast du auch 1-2 oder mehr Papers in einem Journal veröffentlicht, dass zumindest halbwegs brauchbar ist (dauert 1 - 3 Jahre). Zusätzlich kannst du hier schon pech haben, dass einer der Reviewer in deinem Themengebiet forscht und auf Grundlage deiner Arbeit selbst was dazu schreibt und Teile davon "stiehlt" (sehr selten, aber passiert leider).

Und klar kann der Student auf seine eigene Arbeit aufbauen. Er kann sich auch selbst zitieren, weil man dieses Modell im Rahmen des PhDs vll. sogar verbessern kann.

Die Frage ist halt, ob er wirklich ein "Modell" gefunden hat, welches dieses spezifische Problem löst oder ob es nicht schon genug Modelle gibt, die dieses Problem lösen können. Und die Frage ist halt, ob es schon nicht in anderer Form existiert.

Und wenn es wirklich so ein gutes Modell sein soll, dann würde ich mir überlegen, ob ich nicht mit dem Professor gleich ein anderes Master-Thema ausmache und im Rahmen des PhDs im ersten Working-Paper dieses Modell vorstelle (als Grundlage) für weitere Papers in dem Zusammenhang mit dem Modell.

Viel Erfolg jedenfalls.

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

WiWi Gast schrieb am 12.12.2021:

Hallo,

schreibe gerade meine Masterarbeit in Finance. Im Rahmen des Literaturreviews habe ich ein Problem gefunden, das ich mit den herkömmlichen Accounting/Corporate Finance Tools nicht beantworten konnte. Ich habe nun ein paar Tage über einem von mir entwickelten Modell gesessen und es funktioniert nun einwandfrei.
Ist es komplex? Ja und Nein. Die Herleitung passt auf 2 Seiten und ist mit WiWi-Mathe (Lineare Algebra) verständlich. Die Aussagekraft ist sehr interessant.

Frage nun: Ich bin der Meinung, dass das Modell ziemlich geil ist :D. Soll ich meine Masterarbeit einfach nur abgeben oder soll ich meinen Betreuer bereits vor Abgabe ansprechen, ob das ein PhD Thema werden könnte? Ich wäre total angepisst wenn er es verwenden würde und es als seines ausgeben würde. Weiteres Problem: Ich habe bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben, das müsste ich also parallel machen.

Viele Grüße

Klassischer Fall von Selbstüberschätzung. Gib die Arbeit ganz normal als Masterarbeit ab und schau, was rauskommt. Finance Forschung gibt es viel. Ob es wirklich neu und relevant ist, wird sich zeigen. Wenn es Deinem Betreuer nicht gefallen sollte, wird es auch schwierig, das sonstwie wissenschaftlich "zu verkaufen". Wenn es ihm gefällt, kannst Du ihm nach einer Promotion fragen (vielleicht auch extern) und er wird sicher offen sein.

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

wie sollte er das als seines ausgeben? du hast doc texfiles, numerische test und so weiter?
dein prof wäre schön blöd wenn er das als seine alleinige leistung ausgeben will - da hängt ja auch seine reputation dran, wenn so ein verhalten rauskommt. normalerweise wird er sich als senior/letztautor draufschreiben, ob er nun dafür gearbeitet hat oder nicht und dir bleibt die erstautorenschaft... vorausgesetzt es ist überhaupt eine publikation wert. so oder so würde ich zunächst mit ihm reden. was er machen könnte, ist dir die erstautorenschaft klauen und eventuell noch nen postdoc als letztautor mit draufschreiben, dann bist du vielleicht in der mitte - dann weißt du schonmal dass du dort nicht bleiben solltest.

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

WiWi Gast schrieb am 13.12.2021:

wie sollte er das als seines ausgeben? du hast doc texfiles, numerische test und so weiter?
dein prof wäre schön blöd wenn er das als seine alleinige leistung ausgeben will - da hängt ja auch seine reputation dran, wenn so ein verhalten rauskommt. normalerweise wird er sich als senior/letztautor draufschreiben, ob er nun dafür gearbeitet hat oder nicht und dir bleibt die erstautorenschaft... vorausgesetzt es ist überhaupt eine publikation wert. so oder so würde ich zunächst mit ihm reden. was er machen könnte, ist dir die erstautorenschaft klauen und eventuell noch nen postdoc als letztautor mit draufschreiben, dann bist du vielleicht in der mitte - dann weißt du schonmal dass du dort nicht bleiben solltest.

1) Meines Wissens gibt es in der Ökonomie keine "Erstautorenschaft". Autoren stehen da in alphabetischer Reihenfolge.

2) Theoretisch kann der Prof. die Leistung (wenn es denn überhaupt eine ist), schon als seine eigene ausgeben. Ich kenne in der Mathematik einen Fall, wo das so war (Doktorvater publiziert Ergebnisse eines Doktoranden nur unter seinem eigenen Namen in einem Konferenzband). Ich kenne aber in der Mathematik tausend andere Fälle, wo es eher umgekehrt war. Doktorvater und Doktorand publizieren gemeinsam, die wesentliche Leistung ging aber vom Doktorvater aus. Vom Doktorvater wird eben erwartet, dass er eine gewisse Anzahl an Doktoranden "großzieht". Doktoranden zu finden, die es alleine können, ist kaum möglich, also zieht man einen Doktoranden mit, der ein bisschen was selber beitragen kann. Schon wenn man einen mathematischen Forschungsantrag stellt, muss man ja im Prinzip schon wissen, ob da was rauskommt. Also ist das Problem schon fast gelöst, bevor die Promotion überhaupt angefangen hat. Die großen Steine sind schon aus dem Weg geräumt.

3) Ich finde die Einstellung schon etwas merkwürdig, sofort an das Ausschlachten des Ergebnisses zu denken. Es sollte erstmal inhaltlich diskutiert werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass es tatsächlich was taugt. Insbesondere wenn keine schwierige Mathematik dahinter ist, hat es sicher schon jemand davor gemacht. Außerdem wäre nichts verloren, es als Masterarbeit einzureichen und danach zu publizieren (mit oder ohne dem Prof). Wenn der TE so genial ist (möglich aber unwahrscheinlich), wird er noch andere Modelle finden, die dann der PhD sind.

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

Millenials, die genialsten Erfinder der Welt!!

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

Das wird ja ganz schön zerrissen :D
Ich bin der Meinung, dass weder die Länge der Doktorarbeit noch der mathematische Anspruch entscheidend ist sondern die Entdeckung an sich.
Für mich ein gutes Beispiel: Die Doktorarbeit von John Nash. Unbestritten war er einer der herausragendsten Mathematiker des 20ten Jhr., der Vergleich mag also etwas hinken. Nichtsdestotrotz: Seine Doktorarbeit von 1950 ist ultra kurz (27 Seiten) und ist mathematisch auch sehr simpel gehalten. Seine Erkenntnisse werden jedoch als wegweisend angesehen.

antworten
WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

WiWi Gast schrieb am 14.12.2021:

Das wird ja ganz schön zerrissen :D
Ich bin der Meinung, dass weder die Länge der Doktorarbeit noch der mathematische Anspruch entscheidend ist sondern die Entdeckung an sich.
Für mich ein gutes Beispiel: Die Doktorarbeit von John Nash. Unbestritten war er einer der herausragendsten Mathematiker des 20ten Jhr., der Vergleich mag also etwas hinken. Nichtsdestotrotz: Seine Doktorarbeit von 1950 ist ultra kurz (27 Seiten) und ist mathematisch auch sehr simpel gehalten. Seine Erkenntnisse werden jedoch als wegweisend angesehen.

Am Ende entscheidet der Doktorvater bzw. die Kommission ob es als Doktorarbeit reicht.
Je nach Thema und Fachbereich ist von unter 100 bis weit über 1000 Seiten alles möglich.

Eine Promotion ist auch ein Prozess. Du legst nicht ein Thema fest, schreibst die Arbeit und gut ist. Während der Promotion wird erwartet, dass man das Thema (weiter)entwickelt und ggf. verschiedene Erkenntnisse und Zwischenschritte auf Konferenzen oder in Journals präsentiert. Auch die Mitarbeit im wissenschaftlichen Betrieb des Lehrstuhls gehört dazu.

Einen Doktorgrad bekommt man nicht für eine wissenschaftliche Entdeckung. Sondern für den Nachweis, dass man über eine längere Zeit selbstständig wissenschaftlich gearbeitet hat.

Von daher: Erstmal kleine Brötchen backen.
Mal mit dem Professor darüber sprechen, was er überhaupt von dem Thema hält und ob er Potenzial sieht. Vielleicht lacht der den TE auch aus.
Nichtsdestotrotz muss der TE trotzdem erstmal seine Masterarbeit zu Ende machen. Promotion ohne Master ist nur in absoluten Ausnahmefällen möglich. Und wer halt keine gute Masterarbeit hinkriegt, ist für eine Promotion ohnehin ungeeignet.

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

WiWi Gast schrieb am 14.12.2021:

Das wird ja ganz schön zerrissen :D
Ich bin der Meinung, dass weder die Länge der Doktorarbeit noch der mathematische Anspruch entscheidend ist sondern die Entdeckung an sich.
Für mich ein gutes Beispiel: Die Doktorarbeit von John Nash. Unbestritten war er einer der herausragendsten Mathematiker des 20ten Jhr., der Vergleich mag also etwas hinken. Nichtsdestotrotz: Seine Doktorarbeit von 1950 ist ultra kurz (27 Seiten) und ist mathematisch auch sehr simpel gehalten. Seine Erkenntnisse werden jedoch als wegweisend angesehen.

Am Ende entscheidet der Doktorvater bzw. die Kommission ob es als Doktorarbeit reicht.
Je nach Thema und Fachbereich ist von unter 100 bis weit über 1000 Seiten alles möglich.

Eine Promotion ist auch ein Prozess. Du legst nicht ein Thema fest, schreibst die Arbeit und gut ist. Während der Promotion wird erwartet, dass man das Thema (weiter)entwickelt und ggf. verschiedene Erkenntnisse und Zwischenschritte auf Konferenzen oder in Journals präsentiert. Auch die Mitarbeit im wissenschaftlichen Betrieb des Lehrstuhls gehört dazu.

Einen Doktorgrad bekommt man nicht für eine wissenschaftliche Entdeckung. Sondern für den Nachweis, dass man über eine längere Zeit selbstständig wissenschaftlich gearbeitet hat.

Von daher: Erstmal kleine Brötchen backen.
Mal mit dem Professor darüber sprechen, was er überhaupt von dem Thema hält und ob er Potenzial sieht. Vielleicht lacht der den TE auch aus.
Nichtsdestotrotz muss der TE trotzdem erstmal seine Masterarbeit zu Ende machen. Promotion ohne Master ist nur in absoluten Ausnahmefällen möglich. Und wer halt keine gute Masterarbeit hinkriegt, ist für eine Promotion ohnehin ungeeignet.

Bei einer Doktorarbeit geht es nicht um Seitenzahlen. Das ist totaler Unsinn. Es geht um die 'Bedeutung', des Ergebnisses, dass gewisse Mindestanforderungen erfüllen muss.

"Einen Doktor bekommt man nicht für eine wissenschaftliche Entdeckung".
Ja nun im Vergleich zu Bachelorarbeit ja ganau doch eigentlich.

Schon mal was kumulativer Promotion gehört? Da bekommt du deinen Doktor für die Abgabe mehrerer erfolgreich publizierter Paper. Kein Mensch sagt, dass dafür irgendwelche über Jahre hinnweg vorhanden Prozesse verbungen sein müssen.

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WiWi Gast

Während Masterarbeit per Zufall Modell entwickelt -> Prof bzgl. PhD ansprechen?

WiWi Gast schrieb am 14.12.2021:

Das wird ja ganz schön zerrissen :D
Ich bin der Meinung, dass weder die Länge der Doktorarbeit noch der mathematische Anspruch entscheidend ist sondern die Entdeckung an sich.
Für mich ein gutes Beispiel: Die Doktorarbeit von John Nash. Unbestritten war er einer der herausragendsten Mathematiker des 20ten Jhr., der Vergleich mag also etwas hinken. Nichtsdestotrotz: Seine Doktorarbeit von 1950 ist ultra kurz (27 Seiten) und ist mathematisch auch sehr simpel gehalten. Seine Erkenntnisse werden jedoch als wegweisend angesehen.

Das Problem ist nicht die Länge der Entdeckung des TE. Das Problem ist, dass er eine Antwort auf eine Frage gegeben hat, die offenbar niemand gestellt hat. Daher kann von uns niemand die Güte der Entdeckung beurteilen. Nur rein statistisch sind 99.5 % solcher Entdeckungen von Masterstudierenden Mist. Aber klar könnte es sei, dass er zu den anderen 0.5 % gehört.

Was anderes wäre, wenn er in seiner Masterarbeit die Goldbachsche Vermutung bewiesen hätte. Dann wüssten wir jetzt alle Bescheid. Aber auch hier könnte es natürlich sein, dass irgendwo ein nicht-reparabler Fehler wäre.

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