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Karriere als Wirtschaftsjurist

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Vulymuz

Karriere als Wirtschaftsjurist

Hallo allerseits,

ich würde gerne von euch wissen, wie ihr die Karrierechancen/zukünftige Berufsaussichten als Wirtschaftsjuristen betrachten würdet?

Ich will mich nun endlich zwischen Jura und Wirtschaftsrecht entscheiden. Allerdings plagen mich etliche Besorgnisse darüber, ich könnte das falsche Fach studieren, weil sie mir keine Arbeit mit viel Eigenverantwortung und angemessenem Gehalt bieten.

Ich interessiere mich für Steuern und Recht und will auch in diese Nische eintauchen. Also was studieren? Kann man auch als Wirtschaftsjurist Karriere machen oder wollen mich die ganzen Volljuristen/Jurastudenten aus anderen Foren nur Schrecken einjagen, dass der Studiengang doch totaler Blödsinn (nichts Halbes nichts Ganzes) sei. Hat einer gar eigene Erfahrungen?

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Naja ein wenig so ist es ja auch. Wie man aber genauso sagen kann, dass ein Wirt-Ing nicht Fisch nicht Fleisch ist. Ganz allgemein kannst du mit quasi jedem Studienfach Karriere machen. Ganz entscheidend dabei ist dass es dir Spaß macht! Als Wirtschaftsjurist kannst du fast alles machen, wofür ein reiner BWLer auch die richtigen Voraussetzungen mitbringt (Beratung Schwerpunkt Restrukturierung, M&A, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Controlling, Großkanzlei (jemand im Bekanntenkreis ist dort bei sehr guter Bezahlung), Marketing (kenne da auch jemanden) etc. machen. Was du eben nicht kannst sind Stellen, die einen Volljuristen voraussetzen. Anwälte gibt es mittlerweile schon zu viele Tendenz steigend was es immer schwieriger macht an die guten Jobs zu kommen.

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Vulymuz

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Ist dein Bekannter in der Großkanzlei BWLer oder Wirtschaftsjurist? Falls BWLer, würde ein Wirtschaftsjurist theoretisch auch die Voraussetzungen mitbringen? Davon gehe ich aus, da in so einer Großkanzlei ja eben nur eine bestimmte Vertiefung gefragt ist...

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Wer die ganz große juristische Karriere anstrebt, der wird um ein zweites Staatsexamen nicht rum kommen. Das sollte möglichst mit Prädikat abgeschlossen werden, also beide Examen. Deutschland ist sehr konservativ, besonders die deutschen Juristen. Der Arbeitsmarkt für Juristen ist total überlaufen, deshalb sollte man als Volljurist gute bzw. herausragende Examen haben, wenn man was reißen will (oder eben genug Vitamin B., wobei das nur in der Privatwirtschaft hilft). Dann siehts aber auch gut aus... Mit einem durchschnittlichen bis unterdurchschnittlichen Examen fallen die Berufe zum Richter oder Staatsanwalt weg, auch im sonstigen öffentlichen Dienst wird es sehr schwer etwas zu finden. Bleibt nur die "überflutete" Privatwirtschaft (da gibt es überall gut Konkurrenz) oder sich als Anwalt mit eigener Kanzlei selbständig zu machen (das bringt oft nicht viel Geld ein, es gibt auch in Deutschland viel zu viele Kanzleien. Ganz große Fälle mit hohem Streitwert (da wo Geld zu machen ist), die gehen dann an Großkanzleien oder bekannte (Spitzen-)Kanzleien). Vom Falschparker und Gartenzwergkriminellen ist noch keiner wohlhabend geworden...

In diesen (meist privatwirtschaftlichen) Arbeitsmarkt kommen jetzt Wirtschaftsjuristen, die haben es natürlich schwer. Da kann man natürlich mit dem BWL Kram punkten, aber der ist jetzt nicht so herausragend tief und Bwler gibt es auch mehr als genug, auch in Zukunft. Das sieht anders als WiIng oder WiInf oder Wirtschaftsmathematiker aus, da die Informatiker und Ingenieure etc. auf dem Arbeitsmarkt stark gesucht sind. Zudem haben die meisten BWLer von "Ingenieurskunst" oder "Informatik" oder höherer "Mathematik" keine große Ahnung, umgekehrt genauso. Heute hat doch jeder Bwler ein paar "Rechtsvorlesungen". Deshalb ist die Ausgangssituation mit diesen anderen "Mix-Studiengängen" generell besser. Zudem kommt halt auch die Tatsache das man eben als Wirtschaftsjurist nicht die Rechte eines Volljuristen hat (man darf keine Rechtsberatung außerhalb des mgl. Dienstverhältnisses geben (ok, dass könnte sich noch ändern... da wird im Moment geklagt...) und man darf keine Mandanten vor Gericht vertreten (nur vom AG und das darf schließlich fast "jeder Mensch"...).

Es ist allerdings auch nicht alles schlecht am "WiRe" Studium. Es ist kürzer als Jura, man lernt ein wenig die BWL kennen und man kann durchaus damit etwas anfangen, besonders in den Bereichen Steuern, Wirtschaftsprüfung etc.. wenn entsprechende Schwerpunkte und Neigungen vorhanden sind. Auch kann man damit woanders umkommen, besonders in wirtschaftslastigen (Vertragsgestaltung/Verhandlung, Personal, öffentliche Vergabe...) Bereichen, wenn man denn an so eine Stelle kommt. Aber man sollte wirklich aufpassen, also das schon richtig einschätzen. Das Studium "WiRe" ist in der Theorie besser als in der Praxis. Ich würde Leuten die eine juristische Karriere machen wollen definitiv davon abraten.

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Vulymuz

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Ich würde mich auch auf Steuern/WP vertiefen wollen ...

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Du kannst WiRe locker studieren, wenn man Steuern/WP macht. Dazu ein- bis zwei passende Praktika (besser noch eine relevante Werkstudententätigkeit z. b. bei den Big4). Das kann gut passen. Nur sollte man sich da sehr sicher sein, also dass es der Bereich auch wird. Sonderlich flexibel ist man mit dem Studiengang dann aber nicht (was die tatsächlich realisierbaren Einsatzmöglichkeiten angelangt), auch wenn es bestimmt einige Möglichkeiten bzw. ein paar andere Berufsfelder gibt.

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Vulymuz

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Im Hinblick auf eine Werkstudententätigkeit habe ich noch eine Frage: Momentan tendiere ich, an der Uni Siegen den o. g. Studiengang zu belegen. Düsseldorf ist etwa eine Stunde entfernt. Ließe sich eine Werkstudententätigkeit trotzdem noch leicht vereinbaren, oder darf die Entfernung nicht allzu groß sein?

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Etwa eine Stunde ist noch grade so akzeptabel, finde ich. Hängt aber auch von deinem Stundenplan ab. Die ersten 2 Semester würde ich mich voll auf das Studium konzentrieren. Ab dem 3 Semester würde ich mir etwas suchen, falls man nach dem Bachelor mit dem studieren aufhören möchte. Macht man noch einen Master, so kann man auch ruhig etwas später mit relevanten "Praxistätigkeiten" anfangen.
Wobei je früher desto besser, damit man sieht was einem dann auch in der Praxis wirklich liegt. Aber es muss natürlich immer mit dem Studium vereinbar sein. Ganz am Anfang kanns aber auch gerne mal ein Praktikum in "den" (auch mal ein paar Wochen ins Semester rein, die sind ja nur "2 Monate" im Sommer) Semesterferien sein...

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Wieso willst du den Jura studieren, wenn du Steuerberater/Wirtschaftsprüfer werden willst? In Jura lernst du nicht richtig Steuererrecht und schon gar nicht Wirtschaftsprüfung.

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Vulymuz

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Mithin habe ich vorgenommen, Wirtschaftsrecht zu studieren. Soll ganz gut zu meinem angestrebten Berufswunsch passen.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Gut! Jura wäre nämlich nicht ganz sinnvoll. Wirtschaftsrecht dagegen schon. Oder eben BWL mit ganz starkem Schwerpunkt Steuerrecht.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Hey,

ich stehe vor der Entscheidung ob ich WiRe im Mater machen möchte oder nicht. Zu meinem Background:

Ich bin International Management Master Absolventin und überlege jetzt eben noch einen einen Master zu machen. Die Frage hierzu ist ob ich WiRe Master machen möchte (Vorausgesetzt ich bestehe den Eignungstest) oder doch einen anderen (da die anderen hier keine Rolle spielen werde ich diese nicht nennen). Welche Chancen habe ich mit BWL Master und WiRe Master?
Was denkt ihr könnte ich mit dem WiRe

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Mit International blablabla fehlen dir doch sämtliche juristischen Kenntnisse, geschweigen denn die Fallbearbeitungstechnik oder ein systemischer Überblick.
Mach am besten weiter son administraion blalba

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

push

Hat sonst jemand Erfahrungen/Meinungen zu diesem Studiengang? Inzwischen ist auch die Uni Osnabrück in meinen engeren Favoritenkreis gezogen, da sie u. a. im Masterstudium auch Steuerwissenschaften anbietet. Soll ein guter Studiengang sein dort.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Die Antwort ist wenig hilfreich - was heißt hier "administrativer blabla"....und mal nachgedacht: Ich stell die Frage nicht aus Spaß an der Freude sondern aus einer Möglichkeit heraus.....

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Ich habe den Bachelor in Wirtschaftsrecht mit dem Schwerpunkt Steuern gemacht und kann den Studiengang gerade für angehende Steuerberater nur wärmstens empfehlen. Gerade die Kombination aus RELEVANTEN Jura- und BWL-Kursen zusammen mit den Kursen, die man im Schwerpunkt Steuern belegt, fand ich optimal. Genau deshalb ist Wirtschaftsrecht eben nicht "nichts halbes und nichts ganzes", sondern beschränkt sich auf die Inhalte, die für einen WIRTSCHAFTSjuristen relevant sind! Und gerade die Wirtschaftsrecht-Studenten, die den Schwerpunkt Steuern belegt haben, sind überwiegend gut untergekommen - sowohl in Steuerabteilungen von Unternehmen als auch bei den Big4.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Lounge Gast schrieb:

Ich habe den Bachelor in Wirtschaftsrecht mit dem Schwerpunkt
Steuern gemacht und kann den Studiengang gerade für angehende
Steuerberater nur wärmstens empfehlen. Gerade die Kombination
aus RELEVANTEN Jura- und BWL-Kursen zusammen mit den Kursen,
die man im Schwerpunkt Steuern belegt, fand ich optimal.
Genau deshalb ist Wirtschaftsrecht eben nicht "nichts
halbes und nichts ganzes", sondern beschränkt sich auf
die Inhalte, die für einen WIRTSCHAFTSjuristen relevant sind!
Und gerade die Wirtschaftsrecht-Studenten, die den
Schwerpunkt Steuern belegt haben, sind überwiegend gut
untergekommen - sowohl in Steuerabteilungen von Unternehmen
als auch bei den Big4.

Das sehe ich genauso. M.E. haben fast alle interdisziplinären Studiengänge nicht nur ihre Berechtigung, sondern (theoretische) Vorteile ggüber "normalen" BWLern. Das Problem ist, dass sich die inhaltliche Ausgestaltung von Uni zu Uni extrem stark unterscheiden kann. Die "Industrie" hat aber häufig nicht die Lust, sich mit dem konkreten Bewerbern individuell auseinader zu setzen, um heraus zu finden, welche Schwerpunkte er an welcher Uni setzte. Ist ja auch schwer, wenn man sich als Personaler nur 1,5 min. Zeit für eine Bewerbung nimmt.

Erschwerend kommt hinzu, dass man mit interdisziplinären Studiengängen (unabhängig davon wie gut und breit die BWL-Ausbildung war) bei branchenfremden Unternehmen kaum eine Chance bekommt (Ausnahme: Wing).

Obwohl ich vom Inhalt meines Studiums absolut überzeugt bin, würde ich rückblickend dennoch BWL an einer Target-Uni studieren und gut ist. Die Ignoranz, die mir trotz schwerem Studium (bei uns war ein Durchschnitt von 2,6 schon das oberste Drittel) und meinen guten Noten (1,9) entgegengebracht wurde, war schon krass.

Dass ich es in BWL drauf habe, kann ich zum Glück bei meinem jetzigen AG zeigen. Meine Jahresbewertung war zudem nicht schlechter als die von den LMU Leuten mit reinem BWL, teilweise sogar im Gegenteil.

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Vulymuz

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Ich stehe nun kurz davor, den Arbeitsvertrag für ein ausbildungsintergriertes duales Studium der HS Niederrhein für Steuern und Wirtschaftsprüfung zu unterschreiben. Ich denke, dass dieser spezialisierter ausbildungsintegrierter Studiengang auch ziemlich gut auf den Beruf des Steuerberaters/WPs vorbereitet.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Ausbildungsorientiert? Wieso brauchst du eine Ausbildung wenn du Steuerberater und Witschaftsprüfer werden willst. Das Theoriewissen was sehr wichtig ist bei den meistens an allen Ecken und Enden fehlt, wirst du hier nicht erreichen.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Lounge Gast schrieb:

Ausbildungsorientiert? Wieso brauchst du eine Ausbildung wenn
du Steuerberater und Witschaftsprüfer werden willst. Das
Theoriewissen was sehr wichtig ist bei den meistens an allen
Ecken und Enden fehlt, wirst du hier nicht erreichen.

Das ist doch ein duales Studium, also erwirbt er das Theoriewissen wie jeder andere Student auch und kann das gleich in der Praxis anwenden. Theoriewissen ist nicht alles.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Wirtschaftsjurist

Bei einem dualen Studium erwirbt man sicher nicht so viel theaoretisches Wissen wie bei einem "normalen" Studium.

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