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Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Hallo,

Ich habe vor einigen Minuten diesen Artikel hier gelesen:
https://www.wiwi-treff.de/Studienstart-and-Studium/Studienstress-durch-Leistungsdruck-Fast-500000-Studierende-sind-psychisch-krank/Artikel-15561

Wundert euch das? Mich eigentlich nicht.
Und wenn ich die Beiträge hier im Forum lese, wo alle nur über UB/IB, T1-T100, Exitoptionen, etc. reden, dann fühle ich mich in meiner Meinung bestätigt.

Was meint ihr?

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Wundert mich auch nicht. Ständiger Druck macht sich früher oder später bemerkbar.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Ich finde es wichtig, dass man sich Gedanken macht über seine Karriere. Aber das Problem ist häufig, dass dabei das Leben außer Acht gelassen wird. Was genießt man überhaupt noch, wenn man jeden Tag 10 Stunden oder 12 Stunden arbeitet? Selbst 8 Stunden sind meiner Ansicht nach viel, aber was bleibt einem vom Leben übrig?

Am besten man schaut, was man gerne macht und arbeitet darauf hin. Die meiste Zeit des Lebens, die man wach ist, verbringt man auf der Arbeit und da sollte sie ihm Spaß machen.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Ich sehe das anders.
Heutzutage studieren einfach zu viele, welche eigentlich nicht dazu fähig sind.
Genau diese leiden dann zumeist im Studium.

Aus dem Teufelskreis der Überforderung kommt man kaum raus.
Das Abitur ist kein Zeugnis der Studierfähigkeit und Hochschulreife mehr.
Es ist zum allgemeinen Abschluss verkommen. In manchen Bundesländern mehr, in manchen wenigern. Aber der Trend ging allgemein nach unten, auch in Bayern!

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Hallo,

Ich habe vor einigen Minuten diesen Artikel hier gelesen:
https://www.wiwi-treff.de/Studienstart-and-Studium/Studienstress-durch-Leistungsdruck-Fast-500000-Studierende-sind-psychisch-krank/Artikel-15561

Wundert euch das? Mich eigentlich nicht.
Und wenn ich die Beiträge hier im Forum lese, wo alle nur über UB/IB, T1-T100, Exitoptionen, etc. reden, dann fühle ich mich in meiner Meinung bestätigt.

Was meint ihr?

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Ach ja und das fängt ja bereits im Gymnasium an.
Zu viele Kinder werden von ihren Eltern da durchgedrückt, koste es was wolle.
Da kommen schon viele krank im Studium an...

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Stress ist was für Leistungsschwache und Underperformer ... Hoher, steter Druck von allen Seiten formt aus Kohle Diamanten ...

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Das Problem heuzutage ist doch, dass jeder Jugendliche/ Junge Erwachsene, durch die sozialen Medien insbesondere Instagram von einem "high-life" Luxusleben zu bombadiert wird. Welcher junge Mensch, will denn eine Ausbildung zum Handwerker etc. machen und hart arbeiten, wenn er die gleichen Junge Leute auf Instagram sieht, die (augenscheinlich) nichts machen oder wenig arbeiten und dafür ein Leben wie ein König leben können. Keine Sorge, dass ist kein Reichenbashing, denn die gab es schon immer, nur wird man heute von allen Seiten damit konfrontiert.

D.h. willst du später auch nur Ansatzweise ein Leben wie diese "Stars" führen und dich nicht körperlich kaputt erarbeiten (außerdem schlechtes Image von Handwerken, man ist doch viel lieber Investor, Unternehmer etc.) musst du den akademischen Weg einschlagen. Ob das für die jungen Meschen förderlich ist oder nicht, ist denen auch im ersten Moment egal.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Ich sehe das anders.
Heutzutage studieren einfach zu viele, welche eigentlich nicht dazu fähig sind.
Genau diese leiden dann zumeist im Studium.

Aber das behauptet jeder Generation von der folgenden. es wird ja auch immer behauptet früher war Studium viel schwerer.
Dabei ist das Wissen welches heut zu tage erlernt wird in der Schul- und Studizeit um ein vielfachen größer und komplexer.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

90% aller Studenten sind einfach luschen.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Das Problem heuzutage ist doch, dass jeder Jugendliche/ Junge Erwachsene, durch die sozialen Medien insbesondere Instagram von einem "high-life" Luxusleben zu bombadiert wird. Welcher junge Mensch, will denn eine Ausbildung zum Handwerker etc. machen und hart arbeiten, wenn er die gleichen Junge Leute auf Instagram sieht, die (augenscheinlich) nichts machen oder wenig arbeiten und dafür ein Leben wie ein König leben können. Keine Sorge, dass ist kein Reichenbashing, denn die gab es schon immer, nur wird man heute von allen Seiten damit konfrontiert.

D.h. willst du später auch nur Ansatzweise ein Leben wie diese "Stars" führen und dich nicht körperlich kaputt erarbeiten (außerdem schlechtes Image von Handwerken, man ist doch viel lieber Investor, Unternehmer etc.) musst du den akademischen Weg einschlagen. Ob das für die jungen Meschen förderlich ist oder nicht, ist denen auch im ersten Moment egal.

Das hätte ich nicht besser sagen können. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

90% aller Studenten sind einfach luschen.

Es gibt viele Studien dazu ,die zeigen, dass gerade die guten und talentierten Studenten zu Depressionen leiden, da sie an sich selbst häufig zu hohe, perfektionistische Ansprüche stellen, die kaum zu schaffen sind. Während der eher unbegabte Student sich auch schon super darüber freuen kann überhaupt bestanden zu haben, hat der talentierte immer etwas an seine eigenen Leistungen auszusetzen. Das macht Depressiv.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Ich denke, es sind einige Punkte die dazu führen:

  • Leichteres Abitur bringt einige Leute an die Hochschulen die dort nicht hingehören
  • Bachelor/Mastes stressiger als Diplom
  • Finanzieller Druck, besonders bei Aufsteigern (War für mich die größte Herausforderung im Bachelor)
  • Hoher Konkurrenzdruck ( Jede Note zählt)
  • Generation Praktikum/befristete Arbeitsverträge
  • Immer höhere Steuern/Lebenshaltungskosten die auf Generation Y, Z wirken (Angefangen über hohe Mieten, höchste Strompreise, kaum Rente zu erwarten...)
  • Digitalisierung/Globalisierung führt zu unsicherer Zukunft

All die Punkte addiert, lassen, verständlicherweise, viele in psychische Problemen ausarten. Wenn unter diesem Druck viele zusammenbrechen sollte man sich darüber ernsthaft Gedanken machen. Aus meiner Sicht sind wir, Generation Y und Z, die erste Generation die zurückstecken muss in Sachen Lebensstandard.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Das Problem heuzutage ist doch, dass jeder Jugendliche/ Junge Erwachsene, durch die sozialen Medien insbesondere Instagram von einem "high-life" Luxusleben zu bombadiert wird. Welcher junge Mensch, will denn eine Ausbildung zum Handwerker etc. machen und hart arbeiten, wenn er die gleichen Junge Leute auf Instagram sieht, die (augenscheinlich) nichts machen oder wenig arbeiten und dafür ein Leben wie ein König leben können. Keine Sorge, dass ist kein Reichenbashing, denn die gab es schon immer, nur wird man heute von allen Seiten damit konfrontiert.

D.h. willst du später auch nur Ansatzweise ein Leben wie diese "Stars" führen und dich nicht körperlich kaputt erarbeiten (außerdem schlechtes Image von Handwerken, man ist doch viel lieber Investor, Unternehmer etc.) musst du den akademischen Weg einschlagen. Ob das für die jungen Meschen förderlich ist oder nicht, ist denen auch im ersten Moment egal.

Falsch, nicht im Zeitalter der glorreichen Sowjetunion

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Das Problem heuzutage ist doch, dass jeder Jugendliche/ Junge Erwachsene, durch die sozialen Medien insbesondere Instagram von einem "high-life" Luxusleben zu bombadiert wird. Welcher junge Mensch, will denn eine Ausbildung zum Handwerker etc. machen und hart arbeiten, wenn er die gleichen Junge Leute auf Instagram sieht, die (augenscheinlich) nichts machen oder wenig arbeiten und dafür ein Leben wie ein König leben können. Keine Sorge, dass ist kein Reichenbashing, denn die gab es schon immer, nur wird man heute von allen Seiten damit konfrontiert.

D.h. willst du später auch nur Ansatzweise ein Leben wie diese "Stars" führen und dich nicht körperlich kaputt erarbeiten (außerdem schlechtes Image von Handwerken, man ist doch viel lieber Investor, Unternehmer etc.) musst du den akademischen Weg einschlagen. Ob das für die jungen Meschen förderlich ist oder nicht, ist denen auch im ersten Moment egal.

Das hätte ich nicht besser sagen können. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!

Freut mich, dass es andere Leute auch so sehen wie ich. Ich habe auch schon selber so Bekanntschaften gemacht und durch die Vernetzung deren Lifestyle natürlich praktisch im Liveticker verfolgen können.

Das geht dann los, dass der private Learjet gebucht wird, um mal nach einer "stressigen" Woche zur Cote d´Azur zu fliegen. Party etc. natürlich inklusive.

Da schaut man natürlich erstmal doof als 0815 Student und denkt sich: sowas will ich auch haben. Die müssen sich auch im Regelfall, um keine Praktika kümmern weil die Privatuniversität meistens ein super Netzwerk hat oder natürlich die Familie gut vernetzt ist.

Wie gesagt, als normaler Student, der sich nach oben arbeiten will Top Tier UB/IB ist das schon ein riesen Rückstand, der da wett gemacht worden muss. Wenn es dann mal nicht klappen sollte, wie gewünscht, nagt das offensichtlich an der Psyche, dass man nie das Leben leben wird, welches man eigentlich möchte.

Ich find das schon kritisch, dass die Elite damit so offen prahlt. Wenn man mal in die USA und Europa schaut, sieht man schon sehr deutlich, dass gerade Parteien Zulauf haben, die gegen diese Elite hetzen. Das hilft zum Schluss keinen.

Hat sich doch der Wirtschaftsphilosophiekurs gelohnt.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Das, was die Leute bei instagram und Facebook von ihrem "Leben" zeigen, ist aber auch höchst selektiv ...

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Das, was die Leute bei instagram und Facebook von ihrem "Leben" zeigen, ist aber auch höchst selektiv ...

Interesssant

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Das, was die Leute bei instagram und Facebook von ihrem "Leben" zeigen, ist aber auch höchst selektiv ...

Das stimmt, kommt aber auf den Einzelfall an, mittlerweile kenne ich viele Leute, die einfach alles in ihrem Leben in ihre Instastory packen. D.h. du kannst schon immerhin ein wenig erahnen, wie ein Tag in deren Leben abläuft.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Die jungen Leute leiden unter Depressionen, weil sie nicht mehr das Gefühl haben, den Aufstieg durch Leistung zu schaffen, wie früher die Elterngeneration.
Früher haben die Eltern immer gesagt, hoffentlich geht es dir mal später besser als uns, heute hört man immer häufiger, hoffentlich hast du es wenigstens genauso gut wie wir.

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Das geht dann los, dass der private Learjet gebucht wird, um mal nach einer "stressigen" Woche zur Cote d´Azur zu fliegen. Party etc. natürlich inklusive.

Da schaut man natürlich erstmal doof als 0815 Student und denkt sich: sowas will ich auch haben. Die müssen sich auch im Regelfall, um keine Praktika kümmern weil die Privatuniversität meistens ein super Netzwerk hat oder natürlich die Familie gut vernetzt ist.

Klar, 500.000 Studenten leiden an Depressionen, weil sie Leute kennen, die einfach mal so eine Learjet buchen. Und das zieht sie total runter, da sie das natürlich auch wollen.

Mag für dich jetzt absurd klingen, aber der Großteil der Studenten denkt weder an Learjet noch an Top Tier UB/IB.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Die jungen Leute leiden unter Depressionen, weil sie nicht mehr das Gefühl haben, den Aufstieg durch Leistung zu schaffen, wie früher die Elterngeneration.
Früher haben die Eltern immer gesagt, hoffentlich geht es dir mal später besser als uns, heute hört man immer häufiger, hoffentlich hast du es wenigstens genauso gut wie wir.

Man hat während des Studiums auch noch nichts geschafft. Die Idee ist eigentlich, dass man danach anfängt zu arbeiten und da die Leistung bringt, mit der man den Aufstieg schafft.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Als Masterstudent, der sich im Bachelor auch durchkämpfen musste, lache ich laut über die diese Influenza-Influencer. Und auch wenn sie an einem Tag mehr Geld "verdienen" als ich im ganzen Jahr zur Verfügung habe: Es sind und bleiben zum allergrößtenteil Hohlbirnen ohne nennenswerte Bildung und Horizont, mit denen ich niemals im Leben tauschen würde.

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Ich vermute mal, dass die von dir als "Hohlbirnen" bezeichneten Influencer etc. auch ganz sicher nicht mit dir tauschen würden.

Was bringt einem "Bildung und Horizont" wenn es für den Erfolg irrelevant, sprich in der heutigen Zeit so oft wertlos ist. Das sieht man ganz besonders an den vielen Geisteswissenschaftlern, Philosophen etc. die irgendwelche präkären Jobs ausführen. Zunehmend aber auch für die meisten Akademiker (natürlich gilt das nicht für alle).

WiWi Gast schrieb am 24.02.2018:

Als Masterstudent, der sich im Bachelor auch durchkämpfen musste, lache ich laut über die diese Influenza-Influencer. Und auch wenn sie an einem Tag mehr Geld "verdienen" als ich im ganzen Jahr zur Verfügung habe: Es sind und bleiben zum allergrößtenteil Hohlbirnen ohne nennenswerte Bildung und Horizont, mit denen ich niemals im Leben tauschen würde.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Grundschule Heute: Mein Kind muss aufs Gymnasium, sonst landet es in der Gosse und kriegt keinen Job.
Grundschule Damals: Mal sehen, welche Empfehlung der Lehrer ausspricht.

Schule Heute: Lern damit du gute Noten kriegst, sonst bekommst du keinen Studienplatz.
Schule damals: Guck dass du dein Abschluss machst.

Ausbildung Heute: Welcome to Armut. Guck dass du dich weiterbildest, denn als Handwerker kannst dir keine Immobilie leisten. Altersarmut vorprogrammiert.
Ausbildung damals: Welcome to Mittelschicht. Günstige Grundstücke gibt's in diesen Stadtteilen, das Vereinsheim ist dort drüben und zur Rente geht's da lang.

Studium heute: Wie du hast nicht in Regelstudienzeit studiert, keine 3 Praktika gemacht, keinen 1.x Schnitt und warst nicht im Ausland? Welcome to Zeitarbeit, mieses Gehalt und Überstunden abgegolten. Achja, Immobilie kannst dir trotzdem nicht leisten...
Studium damals: Du hast 14 Semester studiert, warst jeden Mittag im Freibad, kannst kaum Englisch und hast noch nie ein Unternehmen von innen gesehen? Wilkommen bei Daimler. Hier ist ihre 35h Woche, Bonuszahlung und Pension. Achja, der Mittelständler in ihrem Heimatdorf bietet fast das gleiche Gehalt.

Arbeit heute: Wie sie möchten keine regelmäßigen unbezahlten Überstunden leisten, sind sie etwa demotiviert? In 10 Jahren gibt's uns eh nicht mehr und wenn doch, wird der Standort sowieso um 300 km verlegt, weil ihr zu teuer geworden seid. Achja, Welcome to Altersarmut.
Arbeit damals: 16/17 Uhr Feierabend, Gewerkschaft regelt Gehaltserhöhungen und Pension wartet mit 60.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Frauen heute: Ich will aber erstmal 3 Weltreisen, eine stylische Dachterassenwohnung und natürlich eine Leasing-Karre. Hund (wichtig: süß) statt Kind reicht.

Frauen früher: Lass uns zusammenziehen und dann gucken, wie es mit Familienplanung aussieht, damit wir keine Zeit verlieren. Sparen wir lieber auf unsere Zukunft.

WiWi Gast schrieb am 24.02.2018:

Grundschule Heute: Mein Kind muss aufs Gymnasium, sonst landet es in der Gosse und kriegt keinen Job.
Grundschule Damals: Mal sehen, welche Empfehlung der Lehrer ausspricht.

Schule Heute: Lern damit du gute Noten kriegst, sonst bekommst du keinen Studienplatz.
Schule damals: Guck dass du dein Abschluss machst.

Ausbildung Heute: Welcome to Armut. Guck dass du dich weiterbildest, denn als Handwerker kannst dir keine Immobilie leisten. Altersarmut vorprogrammiert.
Ausbildung damals: Welcome to Mittelschicht. Günstige Grundstücke gibt's in diesen Stadtteilen, das Vereinsheim ist dort drüben und zur Rente geht's da lang.

Studium heute: Wie du hast nicht in Regelstudienzeit studiert, keine 3 Praktika gemacht, keinen 1.x Schnitt und warst nicht im Ausland? Welcome to Zeitarbeit, mieses Gehalt und Überstunden abgegolten. Achja, Immobilie kannst dir trotzdem nicht leisten...
Studium damals: Du hast 14 Semester studiert, warst jeden Mittag im Freibad, kannst kaum Englisch und hast noch nie ein Unternehmen von innen gesehen? Wilkommen bei Daimler. Hier ist ihre 35h Woche, Bonuszahlung und Pension. Achja, der Mittelständler in ihrem Heimatdorf bietet fast das gleiche Gehalt.

Arbeit heute: Wie sie möchten keine regelmäßigen unbezahlten Überstunden leisten, sind sie etwa demotiviert? In 10 Jahren gibt's uns eh nicht mehr und wenn doch, wird der Standort sowieso um 300 km verlegt, weil ihr zu teuer geworden seid. Achja, Welcome to Altersarmut.
Arbeit damals: 16/17 Uhr Feierabend, Gewerkschaft regelt Gehaltserhöhungen und Pension wartet mit 60.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Die goldenen Jahre die du mir früher meinst waren auch Jahre der Vollbeschäftigung.
http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-einheit/lange-wege-der-deutschen-einheit/47242/arbeitslosigkeit?type=galerie&show=image&i=47246

Trotzdem ist die Arbeitslosigkeit in den letzten 30 Jahren wieder stark gesunken. Nur ist der Druck auf Jüngere u.a. durch die ganzen befristeten Arbeitsverhältnisse gestiegen oder wie sehr ihr das?
http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61718/arbeitslose-und-arbeitslosenquote

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 24.02.2018:

Ich vermute mal, dass die von dir als "Hohlbirnen" bezeichneten Influencer etc. auch ganz sicher nicht mit dir tauschen würden.

Was bringt einem "Bildung und Horizont" wenn es für den Erfolg irrelevant, sprich in der heutigen Zeit so oft wertlos ist. Das sieht man ganz besonders an den vielen Geisteswissenschaftlern, Philosophen etc. die irgendwelche präkären Jobs ausführen. Zunehmend aber auch für die meisten Akademiker (natürlich gilt das nicht für alle).

WiWi Gast schrieb am 24.02.2018:

Als Masterstudent, der sich im Bachelor auch durchkämpfen musste, lache ich laut über die diese Influenza-Influencer. Und auch wenn sie an einem Tag mehr Geld "verdienen" als ich im ganzen Jahr zur Verfügung habe: Es sind und bleiben zum allergrößtenteil Hohlbirnen ohne nennenswerte Bildung und Horizont, mit denen ich niemals im Leben tauschen würde.

Bin jedes Mal kurz davor im Dreieck zu springen, wenn unsere Marketingtante (DAX30) meint sie müssten mehr in Influencer investieren.

Heute kann man ganz klar zwischen Generation vor 2000 und Generation nach 2000 unterscheiden. Ich bin auch der Meinung, dass die früher praktisch egal welches Diplom du hattest, irgendeinen "guten" Job gefunden hast. Selbst die ganzen Sozialwissenschaftler haben damals relativ schnell einen doch ganz anspruchsvollen Job bekommen. Sei es Konzern, Politik, Forschung etc. gewesen. Von den WiWis (BWL/VWL damals) und MINT Fächern ganz zu schweigen. Heutzutage musst du dich erstmal umschauen, wo du bleibst wenn du nicht top 15-20% bist, selbst als MINT Absolvent.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Du Armer! :´(

WiWi Gast schrieb am 24.02.2018:

Frauen heute: Ich will aber erstmal 3 Weltreisen, eine stylische Dachterassenwohnung und natürlich eine Leasing-Karre. Hund (wichtig: süß) statt Kind reicht.

Frauen früher: Lass uns zusammenziehen und dann gucken, wie es mit Familienplanung aussieht, damit wir keine Zeit verlieren. Sparen wir lieber auf unsere Zukunft.

WiWi Gast schrieb am 24.02.2018:

Grundschule Heute: Mein Kind muss aufs Gymnasium, sonst landet es in der Gosse und kriegt keinen Job.
Grundschule Damals: Mal sehen, welche Empfehlung der Lehrer ausspricht.

Schule Heute: Lern damit du gute Noten kriegst, sonst bekommst du keinen Studienplatz.
Schule damals: Guck dass du dein Abschluss machst.

Ausbildung Heute: Welcome to Armut. Guck dass du dich weiterbildest, denn als Handwerker kannst dir keine Immobilie leisten. Altersarmut vorprogrammiert.
Ausbildung damals: Welcome to Mittelschicht. Günstige Grundstücke gibt's in diesen Stadtteilen, das Vereinsheim ist dort drüben und zur Rente geht's da lang.

Studium heute: Wie du hast nicht in Regelstudienzeit studiert, keine 3 Praktika gemacht, keinen 1.x Schnitt und warst nicht im Ausland? Welcome to Zeitarbeit, mieses Gehalt und Überstunden abgegolten. Achja, Immobilie kannst dir trotzdem nicht leisten...
Studium damals: Du hast 14 Semester studiert, warst jeden Mittag im Freibad, kannst kaum Englisch und hast noch nie ein Unternehmen von innen gesehen? Wilkommen bei Daimler. Hier ist ihre 35h Woche, Bonuszahlung und Pension. Achja, der Mittelständler in ihrem Heimatdorf bietet fast das gleiche Gehalt.

Arbeit heute: Wie sie möchten keine regelmäßigen unbezahlten Überstunden leisten, sind sie etwa demotiviert? In 10 Jahren gibt's uns eh nicht mehr und wenn doch, wird der Standort sowieso um 300 km verlegt, weil ihr zu teuer geworden seid. Achja, Welcome to Altersarmut.
Arbeit damals: 16/17 Uhr Feierabend, Gewerkschaft regelt Gehaltserhöhungen und Pension wartet mit 60.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

@Vorposterin

Erkennst du dich wieder?

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Kenne in Köln selbst 6 Leute, die im Studium Depressionen bekommen haben. Einer war mein Mitbewohner...

Ich bin im Bachelor noch weggegangen. Er saß nur am Schreibtisch - hatte nach 3 Semestern einen 1,3er Schnitt (112 ECTS), aber war völlig am Ende. Den hat der Stress förmlich aufgefressen. Morgens um 5:30 aufgestanden, in die Bib, abends wiederholen, etc. Hat dann im 4. Semester geschmissen. Starke Depression und hat dann ne Ausbildung gemacht. Hat sein Talent völlig vergeudet.

Anderer Kollege war an der WWU. Der hat sich irgendwann nur noch mit Dr*gen über Board halten können. Von dem weiß ich, dass er teils heulend auf dem Bett lag und schon Selbstmordgedanken hatte.

Die anderen, die ich kenne, erging es ähnlich. Es ist doch einfach so, du liest im Internet oder auf LinkedIn die Profile und denkst dir: Wie machen die das alle? Top Noten, Top Praktika, viel Freizeit und man selbst sitzt nur vorm Schreibtisch. Wenn ich bei manchen die Insta-Profile sehe, frage ich mich woher die das Geld und die Zeit haben. Ich glaube, dass das eben ein großer Faktor unserer Zeit ist. Die Vergleiche liegen offen: Noten, Praktika, Freizeit.... alles drei Klicks entfernt.

Die Vergleiche oben stimmen: Die Noten, der Druck, .... ich glaube, dass das unserer Generation nicht gut tut.

ich hab selbst mit Ende 20 Vorhofflimmern bekommen. Ärzte vermuten bei mir auch Stress als Ursache, da ich eigentlich kerngesund bin und weder trinke noch rauche. Im übrigen hat man das früher nur bei 60+ gefunden, heute immer häufiger bei Studenten...

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Kenne in Köln selbst 6 Leute, die im Studium Depressionen bekommen haben. Einer war mein Mitbewohner...

Ich bin im Bachelor noch weggegangen. Er saß nur am Schreibtisch - hatte nach 3 Semestern einen 1,3er Schnitt (112 ECTS), aber war völlig am Ende. Den hat der Stress förmlich aufgefressen. Morgens um 5:30 aufgestanden, in die Bib, abends wiederholen, etc. Hat dann im 4. Semester geschmissen. Starke Depression und hat dann ne Ausbildung gemacht. Hat sein Talent völlig vergeudet.

Anderer Kollege war an der WWU. Der hat sich irgendwann nur noch mit Dr*gen über Board halten können. Von dem weiß ich, dass er teils heulend auf dem Bett lag und schon Selbstmordgedanken hatte.

Die anderen, die ich kenne, erging es ähnlich. Es ist doch einfach so, du liest im Internet oder auf LinkedIn die Profile und denkst dir: Wie machen die das alle? Top Noten, Top Praktika, viel Freizeit und man selbst sitzt nur vorm Schreibtisch. Wenn ich bei manchen die Insta-Profile sehe, frage ich mich woher die das Geld und die Zeit haben. Ich glaube, dass das eben ein großer Faktor unserer Zeit ist. Die Vergleiche liegen offen: Noten, Praktika, Freizeit.... alles drei Klicks entfernt.

Die Vergleiche oben stimmen: Die Noten, der Druck, .... ich glaube, dass das unserer Generation nicht gut tut.

ich hab selbst mit Ende 20 Vorhofflimmern bekommen. Ärzte vermuten bei mir auch Stress als Ursache, da ich eigentlich kerngesund bin und weder trinke noch rauche. Im übrigen hat man das früher nur bei 60+ gefunden, heute immer häufiger bei Studenten...

Das sind schon sehr traurige Geschichten. Der Druck nimmt natürlich immer immer weiter zu. Das beste Beispiel ist z.B. Sprachen, seien wir mal ehrlich, dubrauchst Englisch und Deutsch, alles andere ist Mumpitz, wenn es nicht auf C1 Niveau sprichst, weil du sonst eh nie im Leben auf den Kunden losgelassen wirst. Trotzdem wird bei vielen Stellen erwartet, dass man drei Sprachen, sprechen "sollte", dass ist dann die Generation die sich heutzutage noch bei Englisch einen Ast abbricht. Die versthen gar nicht, wie viel Zeit und Ausdauer du investieren musst um mal eine Sprache annäherend am B2/C1 Niveau zu sprechen bzw. sich schriftlich zu artikulieren.

Das mit dem Instalifestyle, kann ich mir auch nicht erklären, da müssen reiche Eltern im Hintergrund stehen, anders ist das ja gar nicht möglich.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Habe meinen Bachelor seit einem Jahr erfolgreich abgeschlossen und bekomme seitdem nur Absagen!

Habe mittlerweile Panikattacken und bin manisch depressiv. Bis auf Minijobs konnte ich bis heute keinen Fuß im Berufsleben fassen.

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 24.02.2018:

Die goldenen Jahre die du mir früher meinst waren auch Jahre der Vollbeschäftigung.
...

Trotzdem ist die Arbeitslosigkeit in den letzten 30 Jahren wieder stark gesunken. Nur ist der Druck auf Jüngere u.a. durch die ganzen befristeten Arbeitsverhältnisse gestiegen oder wie sehr ihr das?
...

Wo ist bitte die Arbeitslosigkeit gesunken? Die offizielle Arbeitslosenstatistik ist doch gelogen. Fakt ist, das Arbeitsvolumen ist seit 10 Jahren marginal gestiegen, was bedeutet dass viele Vollzeitstellen in Teilzeit bzw. Minijobs gesplittet wurden sind.

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Habe meinen Bachelor seit einem Jahr erfolgreich abgeschlossen und bekomme seitdem nur Absagen!

Habe mittlerweile Panikattacken und bin manisch depressiv. Bis auf Minijobs konnte ich bis heute keinen Fuß im Berufsleben fassen.

Mach am besten einen Master, notfalls an der FU Hagen, wenn der Schnitt nicht gut genug sein sollte, und mach währenddessen Praktika. Oder du versuchst es, dich selbstständig zu machen, und dafür braucht man, anders als häufig angenommen, kein Startkapital.

Und noch ein Tipp: Sei so flexibel wie möglich, sowohl was deine berufliche Ausrichtung angeht als auch den Standort. Viel Erfolg!

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Habe meinen Bachelor seit einem Jahr erfolgreich abgeschlossen und bekomme seitdem nur Absagen!

Habe mittlerweile Panikattacken und bin manisch depressiv. Bis auf Minijobs konnte ich bis heute keinen Fuß im Berufsleben fassen.

TOEFL machen und im EU-Ausland bewerben. Da wird nicht so sehr auf die Noten geschaut.

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 24.02.2018:

Das geht dann los, dass der private Learjet gebucht wird, um mal nach einer "stressigen" Woche zur Cote d´Azur zu fliegen. Party etc. natürlich inklusive.

Da schaut man natürlich erstmal doof als 0815 Student und denkt sich: sowas will ich auch haben. Die müssen sich auch im Regelfall, um keine Praktika kümmern weil die Privatuniversität meistens ein super Netzwerk hat oder natürlich die Familie gut vernetzt ist.

Klar, 500.000 Studenten leiden an Depressionen, weil sie Leute kennen, die einfach mal so eine Learjet buchen. Und das zieht sie total runter, da sie das natürlich auch wollen.

Mag für dich jetzt absurd klingen, aber der Großteil der Studenten denkt weder an Learjet noch an Top Tier UB/IB.

Der Großteil der Studenten denkt an die Masterzulassung. Ich nehm mal meine Uni (Köln) als Beispiel:
Bis 2012 reichte ein 2,0er Bachelor nicht zur Zulassung!
Dann kamen die ECTS-Regeln, die jedes Jahr geändert wurden. Die Goethe zog dann nach und verschärfte das ganze so, dass man mit 1,9 vn Köln nicht an die Goethe konnte.

Hatte man jetzt nen 1,9er Bachelor aus Köln und keinen guten TMWISO und kein Ausland waren Unis wie Köln, Goethe, Mannheim oder WHU fast ausgeschlossen.

Ja Moin, denkst du, dass das kein Stress ist? bei den richkids springt dann eben Papi ein und lässt im 7. Semester nochmal San Diego springen oder kauft den Sohnemann irgendwie an der WHU ein.

Mein Bruder hat mit 3,x Abi noch damals in Mannheim studiert. Der hatte 0 Druck im Studium, der musste sich nicht überlegen: Reichen meine ECTS für den Master, oder wann belege ich Studientest 1-5.

Das System ist doch völlig verrückt. Jedes Jahr gibt es neue Zulassungsordnungen und jede Uni steht auf was anders. Und das soll kein Druck sein?

Man hätte das Diplom-System in meinen Augen nie verlassen dürfen oder parallel anbieten müssen. Bachelor/Master ist völlig absurd und bringt für viele keinen Mehrwert.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Wie schon thematisiert wurde... heute will jeder studieren. Da sind dann eben auch paar dabei die es nicht sollten. Bei mir an der Uni (5.Semster) haben die wenigstens einen so krassen Druck! Klar zu den Klausurphasen ist schon viel Druck, aber keiner heult und hat Selbstmordgedanken!

Finde das ganze Maßlos übertrieben, vllt sind die Menschen an “normalen Druck” nicht mehr gewöhnt?

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Wie schon thematisiert wurde... heute will jeder studieren. Da sind dann eben auch paar dabei die es nicht sollten. Bei mir an der Uni (5.Semster) haben die wenigstens einen so krassen Druck! Klar zu den Klausurphasen ist schon viel Druck, aber keiner heult und hat Selbstmordgedanken!

Finde das ganze Maßlos übertrieben, vllt sind die Menschen an “normalen Druck” nicht mehr gewöhnt?

Wenn man "so" an der Uni ist und mit Leuten redet, die man kurz und flüchtig kennt, wird einem auch niemand erzählen, dass er depressiv ist. Wie stellst du dir das vor?? Die meisten Leute an der Uni kennt man doch kaum bzw. man ist nicht wirklich so krass dicke wie ne lange Freundschaft von Schulzeiten vielleicht noch.

Die 6 Leute, die ich genannt habe, waren a.) entweder extrem gute Kollegen (schon aus Schulzeiten), b.) Mitbewohner oder c.) ich hab über eine Freundin mitbekommen, was da zuletzt so lief.

Dir wird niemand in der Uni erzählen: "ich brech ab, ich lieg nur heulend daheim. Ich denke ich bin depressiv". Die Leute, die du noch in der Uni siehst, ziehen es durch. Ich kenn von einem Medizin-Studenten mehr als genügend Geschichten, wo es noch viel krasser (Missbrauch von Medikamenten) zugeht.

Mal so als Zahlenbeispiel: Studienbeginner in Köln in BWL 1.200 - die Leute die depressiv das Studium schmeissen gehen in der Masse einfach unter (das sind vielleicht pro Jahr 10-40 Stück). Das bekommt keiner mit bzw. wird eben nicht thematisiert. Ich hab bei 2 Kollegen selbst gerätselt, warum sich auf LinkedIn nichts mehr tut, bis ich dann erfahren habe, dass beide eine Therapie machen.

Bei den Geschichten, die ich kenne, ist es meist so gewesen, dass sich die Leute immer mehr zurückgezogen haben und nichts mehr von sich hören liesen. Mein Mitbewohner hat von ein auf den anderen Tag abgebrochen. Da hat keiner (!) in der einer 5er WG mitbekommen wie schlecht es ihm ging. Dem ging es gegen Ende so mies, dass Mama und Papa das Zimmer räumen mussten, weil der Junge nicht mehr aus dem Bett hoch kam.

ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass jeder studieren möchte. Die Leute, die depressiv wurden, waren ja in der Lage zu studieren (1,3!!!, bzw. die Depression kam nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss), aber der Druck einen guten Masterplatz zu bekommen ist halt doch immer präsent und Druck über eine solange Zeit ist eben mies.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Wie schon thematisiert wurde... heute will jeder studieren. Da sind dann eben auch paar dabei die es nicht sollten. Bei mir an der Uni (5.Semster) haben die wenigstens einen so krassen Druck! Klar zu den Klausurphasen ist schon viel Druck, aber keiner heult und hat Selbstmordgedanken!

Finde das ganze Maßlos übertrieben, vllt sind die Menschen an “normalen Druck” nicht mehr gewöhnt?

Wenn man "so" an der Uni ist und mit Leuten redet, die man kurz und flüchtig kennt, wird einem auch niemand erzählen, dass er depressiv ist. Wie stellst du dir das vor?? Die meisten Leute an der Uni kennt man doch kaum bzw. man ist nicht wirklich so krass dicke wie ne lange Freundschaft von Schulzeiten vielleicht noch.

Die 6 Leute, die ich genannt habe, waren a.) entweder extrem gute Kollegen (schon aus Schulzeiten), b.) Mitbewohner oder c.) ich hab über eine Freundin mitbekommen, was da zuletzt so lief.

Dir wird niemand in der Uni erzählen: "ich brech ab, ich lieg nur heulend daheim. Ich denke ich bin depressiv". Die Leute, die du noch in der Uni siehst, ziehen es durch. Ich kenn von einem Medizin-Studenten mehr als genügend Geschichten, wo es noch viel krasser (Missbrauch von Medikamenten) zugeht.

Mal so als Zahlenbeispiel: Studienbeginner in Köln in BWL 1.200 - die Leute die depressiv das Studium schmeissen gehen in der Masse einfach unter (das sind vielleicht pro Jahr 10-40 Stück). Das bekommt keiner mit bzw. wird eben nicht thematisiert. Ich hab bei 2 Kollegen selbst gerätselt, warum sich auf LinkedIn nichts mehr tut, bis ich dann erfahren habe, dass beide eine Therapie machen.

Bei den Geschichten, die ich kenne, ist es meist so gewesen, dass sich die Leute immer mehr zurückgezogen haben und nichts mehr von sich hören liesen. Mein Mitbewohner hat von ein auf den anderen Tag abgebrochen. Da hat keiner (!) in der einer 5er WG mitbekommen wie schlecht es ihm ging. Dem ging es gegen Ende so mies, dass Mama und Papa das Zimmer räumen mussten, weil der Junge nicht mehr aus dem Bett hoch kam.

ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass jeder studieren möchte. Die Leute, die depressiv wurden, waren ja in der Lage zu studieren (1,3!!!, bzw. die Depression kam nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss), aber der Druck einen guten Masterplatz zu bekommen ist halt doch immer präsent und Druck über eine solange Zeit ist eben mies.

Klar, aber der Druck ist doch nicht so abnormal? Spätestens bei anspruchsvollen Jobs wäre es dann doch auch dazu gekommen!
Wer sich zu hohe Ziele setzt der ist zum Teil selbst daran Schuld.

In meinem Bekanntenkreis Bzw. In meiner Lerngruppe haben alle Druck und jeder diskutiert mal über alles ist so schwer und unfair... aber am Ende des Tages schreiben fast alle super Noten und haben genügend Zeit (inclusive mir) auch mal ordentlich Party zu mache. Was meiner Meinung nach zu einem normalen Studentenleben dazugehört!

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Habe meinen Bachelor seit einem Jahr erfolgreich abgeschlossen und bekomme seitdem nur Absagen!

Habe mittlerweile Panikattacken und bin manisch depressiv. Bis auf Minijobs konnte ich bis heute keinen Fuß im Berufsleben fassen.

Evtl. sind deine Unterlagen schlecht, deine Stellen unpassend...

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Oh man, was für ein aufgebauschtes Problem mal wieder. Als gäbe es keine anderen Unis als Köln, Goethe oder Mannheim, an der man seinen Master machen könnte. Wenn es für diese nicht reicht, dann reicht es halt nicht. Viele junge Leute haben echt das Problem, dass sie 0,0 damit klarkommen, mal nicht der beste/tollste/schönste oder was weiß ich was zu sein.

Und wenn ich sowas lese, dass jemand um 5:30 aufsteht um in die Bib zu gehen, dann macht diese Person sich den Druck halt zu 100% selbst. Ich kenne absolut niemanden, der das macht, warum auch? Solche Leute sind dann so oder so psychisch labil, das hat doch aber nichts direkt mit dem Studium zu tun.

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Wie schon thematisiert wurde... heute will jeder studieren. Da sind dann eben auch paar dabei die es nicht sollten. Bei mir an der Uni (5.Semster) haben die wenigstens einen so krassen Druck! Klar zu den Klausurphasen ist schon viel Druck, aber keiner heult und hat Selbstmordgedanken!

Finde das ganze Maßlos übertrieben, vllt sind die Menschen an “normalen Druck” nicht mehr gewöhnt?

Wenn man "so" an der Uni ist und mit Leuten redet, die man kurz und flüchtig kennt, wird einem auch niemand erzählen, dass er depressiv ist. Wie stellst du dir das vor?? Die meisten Leute an der Uni kennt man doch kaum bzw. man ist nicht wirklich so krass dicke wie ne lange Freundschaft von Schulzeiten vielleicht noch.

Die 6 Leute, die ich genannt habe, waren a.) entweder extrem gute Kollegen (schon aus Schulzeiten), b.) Mitbewohner oder c.) ich hab über eine Freundin mitbekommen, was da zuletzt so lief.

Dir wird niemand in der Uni erzählen: "ich brech ab, ich lieg nur heulend daheim. Ich denke ich bin depressiv". Die Leute, die du noch in der Uni siehst, ziehen es durch. Ich kenn von einem Medizin-Studenten mehr als genügend Geschichten, wo es noch viel krasser (Missbrauch von Medikamenten) zugeht.

Mal so als Zahlenbeispiel: Studienbeginner in Köln in BWL 1.200 - die Leute die depressiv das Studium schmeissen gehen in der Masse einfach unter (das sind vielleicht pro Jahr 10-40 Stück). Das bekommt keiner mit bzw. wird eben nicht thematisiert. Ich hab bei 2 Kollegen selbst gerätselt, warum sich auf LinkedIn nichts mehr tut, bis ich dann erfahren habe, dass beide eine Therapie machen.

Bei den Geschichten, die ich kenne, ist es meist so gewesen, dass sich die Leute immer mehr zurückgezogen haben und nichts mehr von sich hören liesen. Mein Mitbewohner hat von ein auf den anderen Tag abgebrochen. Da hat keiner (!) in der einer 5er WG mitbekommen wie schlecht es ihm ging. Dem ging es gegen Ende so mies, dass Mama und Papa das Zimmer räumen mussten, weil der Junge nicht mehr aus dem Bett hoch kam.

ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass jeder studieren möchte. Die Leute, die depressiv wurden, waren ja in der Lage zu studieren (1,3!!!, bzw. die Depression kam nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss), aber der Druck einen guten Masterplatz zu bekommen ist halt doch immer präsent und Druck über eine solange Zeit ist eben mies.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Das Problem ist die (gefühlte) Überforderung. Und woher kommt die? Na, weil ein Großteil der heutigen Studenten eben geistig und psychisch nicht geeignet für ein Studium sind. Aber wenn einem schon das Abi mit Vollkasko-Mentalität geschenkt wird, meint jeder auch einen Bachelor usw. machen zu können / müssen. Sowas gab es früher nicht. Da kamen wirklich nur die Klugen oder Fleißigen an die Uni und haben das dann gerockt mit Diplom am Ende. Heute kann man fast nichts mehr erstnehmen. Statt fertige Menschen trifft man überforderte Kinder / Schüler aus der Uni an. Schlimme Entwickung.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Interessante Kommentare hier.

Ich persönlich spüre seit meinem 1. Semester jeden Tag Druck.
Warum? Weil ich ein ziemlich schlechtes Abitur habe (2,7) und im Studium sowas von ranklotze(n muss), damit ich diese Fehlleistung ausgleichen kann.

Mein Ziel war von Anfang an IB, weshalb ich mir schon von Anfang an hohe Ansprüche gestellt habe und diese auch erfüllt habe.
(Sehr guter Bachelor, sehr guter Schnitt im Master derzeit).
Hab zugegeben auch kein Studentenleben gehabt, aber das war es mir wert.

Hat mir nebenbei auch gezeigt, dass ich belastbar bin und Durchhaltevermögen habe, aber naja.

Ganz ehrlich.
Druck gehört dazu, genauso wie immer konstant gute Leistungen zu zeigen, ansonsten ist man für die Anforderungen der Unternehmen einfach nicht gut genug.

Ich frag mich auch immer wie man sich im Studium so gehen lassen kann wie die Vielzahl meiner Kommilitonen, die mit mittlerem Schnitt abschneiden und keine Ahnung haben, was sie machten möchten..

Auf solche Leute sind Arbeitgeber einfach nicht scharf.
Diese beschweren sich auch imme öfter die Qualität gewisser Bachelor-Studenten.

P.S. Bei der aktuellen Situation wo selbst ein Fachabitur von der FOS für ein BWL-Studium reicht, sollte jedem BWLer klar sein, dass der Konkurrenzdruck hoch ist und man im Studium sehr gute Leistungen zeigen sollte um von der Masse, die dem Druck anscheinend nicht gewachsen sind und keine Leistung zeigen wollen, sich abzuheben.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Habe meinen Bachelor seit einem Jahr erfolgreich abgeschlossen und bekomme seitdem nur Absagen!

Habe mittlerweile Panikattacken und bin manisch depressiv. Bis auf Minijobs konnte ich bis heute keinen Fuß im Berufsleben fassen.

Evtl. sind deine Unterlagen schlecht, deine Stellen unpassend...

Unterlagen scheinen ok zu sein, sonst hätte ich keine Einladungen zum VG. Allerdings scheint es so, dass ich mich nicht besonders gut verkaufen kann. Bin eher ein introvertierter Mensch.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Habe meinen Bachelor seit einem Jahr erfolgreich abgeschlossen und bekomme seitdem nur Absagen!

Habe mittlerweile Panikattacken und bin manisch depressiv. Bis auf Minijobs konnte ich bis heute keinen Fuß im Berufsleben fassen.

Mach am besten einen Master, notfalls an der FU Hagen, wenn der Schnitt nicht gut genug sein sollte, und mach währenddessen Praktika. Oder du versuchst es, dich selbstständig zu machen, und dafür braucht man, anders als häufig angenommen, kein Startkapital.

Und noch ein Tipp: Sei so flexibel wie möglich, sowohl was deine berufliche Ausrichtung angeht als auch den Standort. Viel Erfolg!

Danke für deine aufmunternde Worte. Habe die FU Hagen schon in Erwähnung gezogen, allerdings habe ich das Gefühl, dass ich das Problem lediglich in die Zukunft verlagere. Zudem kommt die Erschwernis dass ich mittlerweile schon 29 bin. Ja ich weiß, dass es ein hohes Alter ist, aber ich habe mit dem Studium schon die Büchse der Pandora geöffnet. Jetzt im Nachhinein hätte ich einfach eine Ausbildung machen sollen. Leider ist die Zeit irreversibel.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Sowas gab es früher nicht. Da kamen wirklich nur die Klugen oder Fleißigen an die Uni und haben das dann gerockt mit Diplom am Ende. Heute kann man fast nichts mehr erstnehmen.

Vielleicht beschreibt das die Zeit um 1900, aber vor 30 Jahren war das nicht so. Da haben auch jede Menge Leute ihr Studium abgebrochen und es gab viele Fälle von Depressionen. Den Druck gab es damals halt auch und es rutschte auch nicht jeder ungeachtet von Noten und Fach problemlos in eine gut bezahlte Stelle.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Sowas gab es früher nicht. Da kamen wirklich nur die Klugen oder Fleißigen an die Uni und haben das dann gerockt mit Diplom am Ende. Heute kann man fast nichts mehr erstnehmen.

Vielleicht beschreibt das die Zeit um 1900, aber vor 30 Jahren war das nicht so. Da haben auch jede Menge Leute ihr Studium abgebrochen und es gab viele Fälle von Depressionen. Den Druck gab es damals halt auch und es rutschte auch nicht jeder ungeachtet von Noten und Fach problemlos in eine gut bezahlte Stelle.

Es mein Post bezieht sich auf das "gerockt". Ich glaube nicht, dass Intelligenz unbedingt etwas damit zu tun hat, dass man das Studium abbricht. Ich kenne Leute, die hatten ihre Promotion praktisch fertig und haben einfach nur den letzten Schritt nicht mehr gemacht. Die waren weder blöd noch faul, es gab aber Probleme, die die meisten nur schwer verstehen können.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Habe meinen Bachelor seit einem Jahr erfolgreich abgeschlossen und bekomme seitdem nur Absagen!

Habe mittlerweile Panikattacken und bin manisch depressiv. Bis auf Minijobs konnte ich bis heute keinen Fuß im Berufsleben fassen.

Ist das dein Ernst? Das ist sehr traurig. Ich empfehl Dir dieses Leiden auch Deich eine Psychotherapie zu lindern und evtl. Selektive Seroton-Hemmer in Erwägung zu ziehen. Das hebt die stimmung und hilft über den Tag: Kannst auch stärkere nehmen ist kein Problem da keine Nebenwirkungen. Aber unbedingt mit dem Arzt genau besprechend und mur begleitend zu einer Therapie anwenden.

In Extremfällen machen die Dinger abhängig und emotional flachst du extrem ab- spürst keine Sorgen mehr üben hast kaum Hemmung Psychosen treten nur bei schwachen Menschen im Anschluss auf.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Sowas gab es früher nicht. Da kamen wirklich nur die Klugen oder Fleißigen an die Uni und haben das dann gerockt mit Diplom am Ende. Heute kann man fast nichts mehr erstnehmen.

Vielleicht beschreibt das die Zeit um 1900, aber vor 30 Jahren war das nicht so. Da haben auch jede Menge Leute ihr Studium abgebrochen und es gab viele Fälle von Depressionen. Den Druck gab es damals halt auch und es rutschte auch nicht jeder ungeachtet von Noten und Fach problemlos in eine gut bezahlte Stelle.

So sieht es aus!

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Natürlich hat man als Bachelor Druck. Das ist halt das Ergebnis wenn über 60% eines Abi-Jahrgangs Abi machen und die Anforderungen im Studium schon so verschult und angepasst wurde, dass alle mit gut abschließen. Da reicht halt ein 2,x Abschluss nicht mehr aus, sondern ist halt Standard. 1,x ist dann das Ziel. Und selbst da dann <1,5, um hervorzustechen.

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Diese Diskussion hat doch ein grundsätzliches Problem:

Diejenigen die keine psychischen Probleme haben, werden niemals diejenigen verstehen, die während des Studiums tatsächlich darunter leiden. Und dann kommen solche Kommentare bei raus wie "Versteh ich nicht", "Kann nicht sein", "Studium ist doch entspannt".

Auch aus meiner Erfahrung sind es eher die Top Leute, die darunter Leute, die mit Sicherheit auch die Eignung zum Studium haben. Ich war selbst mal am Rande einer Depression und habe mich dann aber gefangen. Ich selbst habe einen Target Bachelor, wie man so schön sagt, unter den Top 5% abgeschlossend und war dann zum Master an einer europäischen Top Uni.
Was diese Leute (mich eingeschloßen) fertig macht ist einfach der dauerhafte Wille der Beste zu sein. Oftmals spielt meiner Meinung nach auch social media eine große Rolle. Diese "everything is possible" Mentalität habe ich selbst an den Tag gelegt. Bis irgendwann nichts mehr geht.

Oft spielen aber auch viele verschiedene Faktoren noch eine Rolle. Wenn man keinen wirklichen familiären Halt und auch sonst eher auf sich gestellt ist, dann gibt es kein "safety net". Man hat immer den Gedanken im Kopf, wenn du selbst nichts reißt, dann macht es niemand für dich.
Diese Dinge gepaart, Sorgen dann dafür, dass Anfang 20-jährige, die eigentlich Top Leistungsfähig und intelligent sind plötzlich zu gar nichts mehr in der Lage sind.

Ob das jetzt ein individuelles Problem oder System geschaffen ist, sei mal dahin gestellt.

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

An den 2,7er Abi-Schreiber: Wo warst dz zum BSc und wo zum MSc?
Du schreibst recht hochnäsig. Nichts gegen dich, aber vieles kann man einfach nicht erzwingen - vor allem nicht an guten Unis. Vielleicht warst du auch einfach an den falschen Unis/FHs? um das zu sehen.

Wir haben im Köln Finance von 50 Leuten, ca 48, die einen 1er Uni-Bachelor besitzen und unsere Klausuren fallen im 2,7+x Bereich aus. Das ist Druck. Wie erkläre ich meinem Arbeitgeber, dass ich mit 2,7 noch im Durchschnitt war und meine BSc-Note um eine Note abgerutscht ist?

Dagegen steht dann der CEMS, der im Durchschnitt fast 1,2 Noten besser benotet wird. Würde dich gerne sehen, wie du im Vorstellungsgespräch begründest warum du als Durchschnittsfinance-Student soviel schlechter als der Durchschnitts-CEMSler bist ;)

Ich glaube von meinen Kommilitonen ist kein einziger faul oder lässt sich gehen, aber an Unis wie WWU (um mal ne andere zu nennen) wird halt einfach brutal benotet.

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Dass es an gewissen Unis (WWU/Köln wird hier ja öfters genannt) ziemlich heftig zur Sache geht und die Notenverteilungen unfair sind zwischen FACT und CEMS habe ich schon öfters gehört. (Das glaube ich auch)
Ist beim Abitur nicht anders, wo gewisse Bundesländer ein anderes Niveau haben..

Aber keine Sorge.
Bachelor war an einer staatlichen Uni (früher Top10, heute ein Schatten ihrerselbst), Master derzeit Goethe (wollte dort auch den Bachelor machen, aber tja...)

Manchmal kann man es wirklich nicht erzwingen, aber man sollte das Beste aus der Situation machen.

Tut mir leid für die Leute, die es schwer haben, aber leider werden heutzutage Fachabitur, FHs etc. als gleichwertig angesehen.

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

An den 2,7er Abi-Schreiber: Wo warst dz zum BSc und wo zum MSc?
Du schreibst recht hochnäsig. Nichts gegen dich, aber vieles kann man einfach nicht erzwingen - vor allem nicht an guten Unis. Vielleicht warst du auch einfach an den falschen Unis/FHs? um das zu sehen.

Wir haben im Köln Finance von 50 Leuten, ca 48, die einen 1er Uni-Bachelor besitzen und unsere Klausuren fallen im 2,7+x Bereich aus. Das ist Druck. Wie erkläre ich meinem Arbeitgeber, dass ich mit 2,7 noch im Durchschnitt war und meine BSc-Note um eine Note abgerutscht ist?

Dagegen steht dann der CEMS, der im Durchschnitt fast 1,2 Noten besser benotet wird. Würde dich gerne sehen, wie du im Vorstellungsgespräch begründest warum du als Durchschnittsfinance-Student soviel schlechter als der Durchschnitts-CEMSler bist ;)

Ich glaube von meinen Kommilitonen ist kein einziger faul oder lässt sich gehen, aber an Unis wie WWU (um mal ne andere zu nennen) wird halt einfach brutal benotet.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Ja das stimmt. Bin nicht der 2,7er Vorposter, Aber da muss ich auch einfach ehrlich sagen: Taktisch und strategisch unklug.

Wieso? Oft wird bwl natürlich immer lächerlich dargestellt, aber tatsächlich gibt es Unis, da ist der Aufwand für die 1,3 überproportional hoch/ nicht mehr annehmbar. Man kann quasi nicht auf der „sicheren“ Seite sein. Die 2,0 ist mit viel Aufwand zu holen, aber alles ab 1,7 ist zu 90% Glück. Es gibt Professoren, die orientieren sich am Jura System und wollen „aus Prinzip“ keine 1,3 oder besser vergeben.

Ich habe an einer der „schweren“ Unis Wirtschaftsmathe studiert. Mathe ist auch hart und ich saß öfter bis nachts an Beweisen. Wenn aber der Schalter da war und es Klick gemacht hatte, wurde der Aufwand belohnt. Der Anspruch war intellektuell fordernder und manche mussten einfach mehr Zeit investieren als andere. Der Aufwand hat sich aber immer gelohnt und <=1,3 war machbar.

In den bwl fächern habe ich mit den normalen BWL‘lern und Wiwis geschrieben. Ich kann mich noch gut an Makro erinnern, wo der Schnitt bei 4,2(!) lag. Ich selber hatte „nur“ eine 2,3 und gehörte damit nicht nur zu den besten, sondern habe wirklich richtig, richtig viel gelernt. Eine 1,7 oder kleiner war quasi unmöglich. So etwas ist absurd und einfach Schwachsinn. Ich habe dan geswitcht. Trotz Interesse an vielen Modulen, habe ich sie nicht geschrieben, weil die Noten mir meinen Schnitt versaut hätten. Im Finance Master habe ich diese Module gewählt und quantitativ sowieso kein Problem gehabt. Aber da kam dann auch mit entsprechenden Aufwand überall die 1,0-1,3 rum.

Wenn man wirklich Spaß an der Materie hat und sich beruflich vorstellen kann, in einem Bereich zu arbeiten, wo man diese anwendet, dann sollte man strategisch vorgehen. Natürlich zählt der Ruf einer Uni etwas und hebelt auch einiges, aber letzten Ende bringt es nicht, sich von irgendwelchen Professoren aus Prinzip vernichten zu lassen. Dann wechselt die Uni und sucht euch Studiengänge, wo die Noten „fairer“ erreichbar sind. Am Ende werden trotzdem die wenigsten eine 1,0-1,3 schreiben, denn dafür braucht man in der bwl neben Intellekt einfach immer auch Fleiß, um die Sachen oder Stoffmengen zu bewältigen! Aber euer Fleiß wird dann mehr belohnt werden und man merkt einfach, dass der Großteil eben faul bleibt.

Tatsächlich kenne ich nur solche Studenten mit Depressionen aufgrund des studierens selber, die der Herausforderung intellektuell nicht gewachsen sind (das bedeutet an ehemaligen „schweren“ Unis wie meiner nicht eine 2,3 sondern bei hohem Lernaufwand trotzdem die 4,0 oder gar 5,0) oder die sich selbst wirklich zu sehr unter Druck setzen mit „ich muss zur Elite gehören“ Annahmen. Letzere drehen oft auch bei 1,... am Ende durch.

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

An den 2,7er Abi-Schreiber: Wo warst dz zum BSc und wo zum MSc?
Du schreibst recht hochnäsig. Nichts gegen dich, aber vieles kann man einfach nicht erzwingen - vor allem nicht an guten Unis. Vielleicht warst du auch einfach an den falschen Unis/FHs? um das zu sehen.

Wir haben im Köln Finance von 50 Leuten, ca 48, die einen 1er Uni-Bachelor besitzen und unsere Klausuren fallen im 2,7+x Bereich aus. Das ist Druck. Wie erkläre ich meinem Arbeitgeber, dass ich mit 2,7 noch im Durchschnitt war und meine BSc-Note um eine Note abgerutscht ist?

Dagegen steht dann der CEMS, der im Durchschnitt fast 1,2 Noten besser benotet wird. Würde dich gerne sehen, wie du im Vorstellungsgespräch begründest warum du als Durchschnittsfinance-Student soviel schlechter als der Durchschnitts-CEMSler bist ;)

Ich glaube von meinen Kommilitonen ist kein einziger faul oder lässt sich gehen, aber an Unis wie WWU (um mal ne andere zu nennen) wird halt einfach brutal benotet.

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Ihr macht euch den Stress selbst. Ich hab auch Stress im Studium gehabt und zwar immer auf ner vier zu landen. Das oder geringfügig besser ist schwer genug. Oft genug ist auch ne fünf bei rausgesprungen.

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WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

Also um mal bei der Diskussion etwas aus meiner eigenen Perspektive beizutragen:
Ich bin zwar momentan alles andere als depressiv, aber ich habe schon auch oft etwas Angst wie alles wird und finde es sehr schade, dass heutzutage alles so krass auf Noten und Leistung ankommt. Ich persönlich fühl mich dadurch schon belastet, weil ich halt nur ein durchschnittlicher Student bin. Jetzt versuche ich aber natürlich das Beste draus zu machen... Aber es kann einen mittelfristig schon fertig machen, wenn man vor Allem in nem Freundeskreis mit lauter 1er Studenten ist.

Was halt dann noch hinzukommt ist dieses "Ungewisse". Ich hab keine Ahnung ob's früher auch so war, aber ich weiß halt absolut nicht wo ich mal genau hinkomme ortstechnisch und ich hab schon irgendwie Angst, dass sich an sowas mal meine Familienplanung draufgeht.

antworten
WiWi Gast

Depressionen unter jungen Leuten / Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

An den 2,7er Abi-Schreiber: Wo warst dz zum BSc und wo zum MSc?
Du schreibst recht hochnäsig. Nichts gegen dich, aber vieles kann man einfach nicht erzwingen - vor allem nicht an guten Unis. Vielleicht warst du auch einfach an den falschen Unis/FHs? um das zu sehen.

Wir haben im Köln Finance von 50 Leuten, ca 48, die einen 1er Uni-Bachelor besitzen und unsere Klausuren fallen im 2,7+x Bereich aus. Das ist Druck. Wie erkläre ich meinem Arbeitgeber, dass ich mit 2,7 noch im Durchschnitt war und meine BSc-Note um eine Note abgerutscht ist?

Dagegen steht dann der CEMS, der im Durchschnitt fast 1,2 Noten besser benotet wird. Würde dich gerne sehen, wie du im Vorstellungsgespräch begründest warum du als Durchschnittsfinance-Student soviel schlechter als der Durchschnitts-CEMSler bist ;)

Ich glaube von meinen Kommilitonen ist kein einziger faul oder lässt sich gehen, aber an Unis wie WWU (um mal ne andere zu nennen) wird halt einfach brutal benotet.

Als ehemaliger Kölner kann ich nur dazu raten das Alumni-Netzwerk zu nutzen und/oder über Xing und LinkedIn Leute zu finden, die auch in Köln studiert und den Berufseinstieg geschafft haben. Über solche Leute kommt man dann auch an unerfahrenen HR-Trainees vorbei, welche die unterschiedliche Notenvergabe an verschiedenen Universitäten nicht einschätzen können...
Sonst landen Bewerbungen öfter unbeantwortet (und vollkommen unberechtigt) im Mülleimer als einem lieb ist.

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