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Was ist wichtiger: Dozent oder Thema?

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WiWi Gast

Was ist wichtiger: Dozent oder Thema?

Hi,

ich muss demnächst das wichtigste Seminar meines Studiums wählen. Es geht über ein Jahr. Jetzt stehe ich vor folgendem Problem: Bei Seminar (1) interessiert mich das Thema etwas mehr als bei (2) und es wäre evtl. besser für spätere Berufschancen in der Wirtschaft. Bei Seminar (2) kenne ich allerdings den Dozenten: er ist sympathisch, kann gut erklären und haut einen nicht mit überzogenen Leistungsanforderungen in die Pfanne. Dozent (1) hatte ich bisher nicht, kenne nur ein Video von ihm: er wirkt auf mich sehr unsympathisch. Außerdem schrauben er und seine bei ihm angestellten wissenschaftlichen Mitarbeiter angeblich die Leistungsanforderungen übertrieben hoch.

Nun die entscheidende Frage für den Verlauf meines Studiums: Wonach sollte ich wählen? Nach Thema oder nach Person? Ich weiß aus der Schule und der Uni, dass man einen schweren Fehler begehen kann, wenn man tatsächlich glaubt, das sei alles so neutral und man sollte müsste dabei nur seinen Interessen nachgehen. Eine unangenehme Person kann einem da vieles versauen. Andererseits muss man natürlich auch sehen, in welche Richtung man den letztendlich steuert. Was meint ihr?

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WiWi Gast

Re: Was ist wichtiger: Dozent oder Thema?

Thema! Wenn es ein wichtiges Seminar ist, wird im Zweifel das Thema irgendwo stehen, wo Personaler es sehen. Und wenn du dich in die Richtung bewerben willst, ist es nunmal wichtig. Du studierst ja auch nicht Biologie statt BWL, nur weil Biologen einen Schnitt von 1,6 im Abschluss haben.

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WiWi Gast

Re: Was ist wichtiger: Dozent oder Thema?

Meinst du mit (2) den Marketing-Prof. der Uni Mannheim??

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DAX Einkäufer

Re: Was ist wichtiger: Dozent oder Thema?

Ganz ehrlich: Das Thema. Gerade wenn es ein schwieriger Dozent mit hohen Leistungsanforderungen ist, so hast Du es dadurch zwar auf den ersten Blick schwerer, auf lange Sicht aber besser. Weil Du die hohen Leistungsanforderungen ja trotzdem irgendwie erfüllen wirst, und sei es durch mehr Arbeit. Du wirst also mehr lernen und dadurch langfristig ein besserer Absolvent werden. Wenn der Dozent außerdem den Ruf hat, schwierig zu sein, so wird Dir das den Ruf bringen, Herausforderungen nicht aus dem Weg zu gehen. Wenn Du dich bei einem großen Unternehmen bewirbst, kann es sogar sein, dass der Ruf dieses Dozenten auch dort bekannt ist.

Abschreckend wäre es für mich nur, wenn der Dozent als unfair bekannt ist (z.B. bestimmte Gruppen grundlos bevorzugt) oder dafür, dass die Anforderungen sinnlos oder unrealistisch sind. Wenn er hingegen fair ist und aus gutem Grund hohe Anforderungen stellt, so kannst Du davon ausgehen, dass auch die Auswahl Deiner Mitstudenten eher die "harte" (leistungsfähige) Hälfte des Semesters ist, und von denen kannst Du schließlich einiges lernen.

Und auch der "angenehme" Dozent wird irgendwem mal schlechte Noten geben - da wäre es mir doch lieber, wenn ich das durch gute Leistungen beeinflussen kann!

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