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Angestellter = Mensch 2. Klasse

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Um gleich mal auf das Thema zu kommen, ich finde als Angestellter ist man doch heutzutage nichts weiter als ein moderner Lohnsklave oder wie seht ihr das? Nur um die Perspektive gerade zu rücken, ich habe mittlerweile fünf Jahre Konzern hinter mir und vorher bisschen Big4. Gehalt ist objektiv betrachtet sicherlich top, ebenso wie WLB im Konzern.

Ein Freund von mir, noch aus Schulzeiten, ist mittlerweile Self-Made-Multi-Millionär, daher dieser vielleicht auf den ersten Blick etwas komische Beitrag. Er ist also noch relativ jung, bekommt von seinem angelegten Geld mehr Dividenden und Auszahlungen als ich jemals verdienen könnte, ist mehr auf Reisen als zuhause. Aber das wichtigste natürlich, er ist absolut frei sein Leben so zu gestalten wie er es möchte. Kein übertriebener Luxus, einfach nur eben sein eigener Herr sein.

Als Angestellter, völlig egal ob 30k oder 95k, bist du 46 von 52 Wochen komplett für dein Unternehmen eingeplant. Auf höheren Ebenen sind es eher 51 von 52 Wochen, d.h. z.B. mein Chef hat nie wirklich Urlaub, ist immer auch in Meetings vom Urlaub dabei, arbeitet auch im Urlaub jeden Abend 2-3h wenn die Kinder im Bett sind.

Nicht die Wochensichtweise, auch auf den Tag gesehen ist der ganze Tag quasi doch nur durch die Arbeit für das Unternehmen bestimmt. Man macht sich für die Arbeit fertig, isst etwas damit man während der Arbeit keinen Hunger hat, arbeitet, unbezahlte Mittagspause damit danach wieder fit für die Arbeit ist, nach Hause kommen ,erst mal ausruhen.. abends essen vorkochen für den nächsten Arbeitstag.

Und wofür arbeitet man am Ende? Damit die Aktionäre vom Konzern eine gute Performance der Aktie haben, damit also noch mehr Geld einstreichen und für eine möglichst höhe Dividende. Damit dann die vermögenden Menschen, wie eben mein Freund, jedes Jahr noch etwas mehr Vermögen bekommen.

Im Internet wird viel geschrieben zum Thema Angestellter vs Selbständiger. Aber wie sieht eigentlich der Vergleich Angestellter vs Privatier aus? Findet ihr nicht, dass man als Angestellter, also quasi als Lohnsklave, nicht wirklich frei ist?

Viele sagen Hamsterrad, aber Hamsterrad ist doch eher eine Metapher für den Kreislauf von mehr Arbeit, mehr Gehalt und mehr Konsum. Das ist bei mir gar nicht gegeben. Wir wohnen vernünftig und angemessen mit altem Mietvertrag (und teilen uns ja auch noch die Mietkosten und vieles andere), mein Auto ist aus dem Jahr 2007 und wird von einem Freund kostenlos instand gehalten. Ich habe weder exklusive Hobbys noch sonstwas. Ich treffe mich lieber mit Freunden, mache Sport oder Radtouren statt Geld zum Fenster hinaus zu werfen. Daher habe ich auch schon ein sechsstelliges Depot. Also wie gesagt, nix Hamsterrad. Aber als angestellter Lohnsklave ist man doch einfach furchtbar unfrei. Ich kann zwar meinen Sklavenhalter wechseln, aber aus dem modernen Wirtschaftssystem, welches fast allen Besitz bei 0,1-1,0% der Bevölkerung konzentriert, kann ich nicht raus. Und für diese kleine Oberschicht arbeitet dann ja im Prinzip jeder, weil das dann auch die großen Aktionäre, Firmeneigentümer usw. sind.

Auch bin ich in dem Wirtschaftssystem nicht frei, meine Arbeitskraft zu dem tatsächlichen Wert einzutauschen. Ich zahle inkl. Lohnsteuer und Konsumsteuern ja vermutlich 70% an den Staat der es umverteilt und ich erwirtschafte im Konzern ja zum Teil auch einfach nur Geld für die Aktionäre statt für mich. Mein realer Stundenlohn wären vielleicht 50 EUR, doch 20 EUR gehen an die Aktionäre (und an ranghöhere und von den 30 EUR gehen dann im ersten Schritt 12 EUR an den Staat (Lohnsteuer) und dann vielleicht noch mal 8 EUR (Konsumsteuer). Gerade bei grundlegenden Gütern wie z.B. Strom, Benzin und Gas gibt es zig Umlagen, Steuern und Steuern auf Umlagen usw.

Also nochmal, wie sieht ihr das? Angestellter vs Privatier? Ist man als Angestellter praktisch völlig unfrei? Selbst die paar freien Tage im Jahr muss man ja mit dem Unternehmen abstimmen und bekommt nicht unbedingt dann frei, wenn man möchte. Die einzige Möglichkeit, kurzfristig und selbstbestimmt frei zu bekommen ist ja wirklich nur noch eine Krankschreibung.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Es gibt kaum eine Ort auf der Welt, an dem es Angestellten so gut geht wie in Deutschland. Damit meine ich nicht nur das Gehalt, sondern auch Dinge wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubstage, Kündigungsschutz, Sozialversicherungsbeiträge durch den AG, Arbeitszeiterfassung und so weiter. Auch im historischen Vergleich geht es Arbeitnehmern heute sehr gut.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Verstehe die Frageatellung nicht. Natürlich ist es besser Privatier sein. Als Angestellter bist du ein moderner Sklave. Das ist so. Manchen Leuten macht ihr Job Spaß. Früher gab es auch Sklaven, denen es Spaß gemacht hat. Ganz besonders kotzt mich das erbentum an. Ich arbeite für einen Mittelständler in der Pampa und sehe hier jeden Tag, wie ich für seine Kinder schufte, die mit Nichtstun schon fertig sind, während ich am Ruder der Galeere zum Trommelschlag meines Chefs rudern muss. Gott - i hate my life.

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Um gleich mal auf das Thema zu kommen, ich finde als Angestellter ist man doch heutzutage nichts weiter als ein moderner Lohnsklave oder wie seht ihr das? Nur um die Perspektive gerade zu rücken, ich habe mittlerweile fünf Jahre Konzern hinter mir und vorher bisschen Big4. Gehalt ist objektiv betrachtet sicherlich top, ebenso wie WLB im Konzern.

Ein Freund von mir, noch aus Schulzeiten, ist mittlerweile Self-Made-Multi-Millionär, daher dieser vielleicht auf den ersten Blick etwas komische Beitrag. Er ist also noch relativ jung, bekommt von seinem angelegten Geld mehr Dividenden und Auszahlungen als ich jemals verdienen könnte, ist mehr auf Reisen als zuhause. Aber das wichtigste natürlich, er ist absolut frei sein Leben so zu gestalten wie er es möchte. Kein übertriebener Luxus, einfach nur eben sein eigener Herr sein.

Als Angestellter, völlig egal ob 30k oder 95k, bist du 46 von 52 Wochen komplett für dein Unternehmen eingeplant. Auf höheren Ebenen sind es eher 51 von 52 Wochen, d.h. z.B. mein Chef hat nie wirklich Urlaub, ist immer auch in Meetings vom Urlaub dabei, arbeitet auch im Urlaub jeden Abend 2-3h wenn die Kinder im Bett sind.

Nicht die Wochensichtweise, auch auf den Tag gesehen ist der ganze Tag quasi doch nur durch die Arbeit für das Unternehmen bestimmt. Man macht sich für die Arbeit fertig, isst etwas damit man während der Arbeit keinen Hunger hat, arbeitet, unbezahlte Mittagspause damit danach wieder fit für die Arbeit ist, nach Hause kommen ,erst mal ausruhen.. abends essen vorkochen für den nächsten Arbeitstag.

Und wofür arbeitet man am Ende? Damit die Aktionäre vom Konzern eine gute Performance der Aktie haben, damit also noch mehr Geld einstreichen und für eine möglichst höhe Dividende. Damit dann die vermögenden Menschen, wie eben mein Freund, jedes Jahr noch etwas mehr Vermögen bekommen.

Im Internet wird viel geschrieben zum Thema Angestellter vs Selbständiger. Aber wie sieht eigentlich der Vergleich Angestellter vs Privatier aus? Findet ihr nicht, dass man als Angestellter, also quasi als Lohnsklave, nicht wirklich frei ist?

Viele sagen Hamsterrad, aber Hamsterrad ist doch eher eine Metapher für den Kreislauf von mehr Arbeit, mehr Gehalt und mehr Konsum. Das ist bei mir gar nicht gegeben. Wir wohnen vernünftig und angemessen mit altem Mietvertrag (und teilen uns ja auch noch die Mietkosten und vieles andere), mein Auto ist aus dem Jahr 2007 und wird von einem Freund kostenlos instand gehalten. Ich habe weder exklusive Hobbys noch sonstwas. Ich treffe mich lieber mit Freunden, mache Sport oder Radtouren statt Geld zum Fenster hinaus zu werfen. Daher habe ich auch schon ein sechsstelliges Depot. Also wie gesagt, nix Hamsterrad. Aber als angestellter Lohnsklave ist man doch einfach furchtbar unfrei. Ich kann zwar meinen Sklavenhalter wechseln, aber aus dem modernen Wirtschaftssystem, welches fast allen Besitz bei 0,1-1,0% der Bevölkerung konzentriert, kann ich nicht raus. Und für diese kleine Oberschicht arbeitet dann ja im Prinzip jeder, weil das dann auch die großen Aktionäre, Firmeneigentümer usw. sind.

Auch bin ich in dem Wirtschaftssystem nicht frei, meine Arbeitskraft zu dem tatsächlichen Wert einzutauschen. Ich zahle inkl. Lohnsteuer und Konsumsteuern ja vermutlich 70% an den Staat der es umverteilt und ich erwirtschafte im Konzern ja zum Teil auch einfach nur Geld für die Aktionäre statt für mich. Mein realer Stundenlohn wären vielleicht 50 EUR, doch 20 EUR gehen an die Aktionäre (und an ranghöhere und von den 30 EUR gehen dann im ersten Schritt 12 EUR an den Staat (Lohnsteuer) und dann vielleicht noch mal 8 EUR (Konsumsteuer). Gerade bei grundlegenden Gütern wie z.B. Strom, Benzin und Gas gibt es zig Umlagen, Steuern und Steuern auf Umlagen usw.

Also nochmal, wie sieht ihr das? Angestellter vs Privatier? Ist man als Angestellter praktisch völlig unfrei? Selbst die paar freien Tage im Jahr muss man ja mit dem Unternehmen abstimmen und bekommt nicht unbedingt dann frei, wenn man möchte. Die einzige Möglichkeit, kurzfristig und selbstbestimmt frei zu bekommen ist ja wirklich nur noch eine Krankschreibung.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Ja kann man so sagen.
Man muss es natürlich auch ausreizen und eher al italiana leben.

D.h. auch mal krankfeiern etc.
Der deutsche Michel ist eben dumm und arbeitet sich kaputt.

Ich habe während meiner Praktika schon immer mal wieder 5-6 Tage auf 3-5 Monate krankgefeiert.

Hat keinen interessiert oder in Deutschland ist das moralisch ja auch schon fast so undenklich zu schreiben, man bleibt Zuhause weil man z.B. Durchfall hat, dass nie einer ausgehen würde, du würdest krankfeiern.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Ich studiere zwar noch, aber ich kann mir jetzt schon nicht vorstellen mein ganzes Leben lang für andere zu arbeiten.
Ich würde mich am liebsten selbstständig machen und meine Freiheit genießen, deshalb versuche ich jetzt schon im Studium ein depot aufzubauen und suche nach Ideen um mich selbstständig zu machen um dann mit steigendem Alter mehr Freiheit zu genießen um mein eigener Herr zu sein.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Sehr ausführlicher Beitrag, aber im Endeffkt nichts Neues.
Natürlich ist man als Angestellter ein Lohnsklave. Wer dich knechten darf, kannst du dir aber aussuchen, wenn du genug Zeit und Arbeit in Abi/Studium/Beruf steckst ;)

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

1-world-problems... :)

Informier dich, wie die Menschen vor z.B. 100 Jahren gelebt haben - den ganzen Tag ackern, entweder auf dem eigenen Hof oder in Fabriken zu unmenschlichen Konditionen. Über noch früher brauchen wir gar nicht erst reden - Kriege, Krankheiten, Hunger usw.

Außerdem hast du es noch gut, dass du sicher im warmen Büro da bisschen was am PC arbeitest ;) andere ruinieren sich ihre Gesundheit in Fabriken oder putzen Toiletten.

Es kann auch leider nicht jeder ein self-made-Millionär werden. Oder wie würde denn unsere Gesellschaft aussehen, wenn jeder Privatier wäre?

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Dann macht dein Chef was falsch, denn meine bis hin zum Bereichsleiter die zwar unter der Woche ihre Stunden kloppen, teilweise auch am Wochenende aber sich eben auch 4-6 Wochen Urlaub nehmen in dem sie nicht erreichbar sind.

Und zum Millionär ich habe einen Bekannten der Millionär ist, das steckt aber alles in der Firma ist also nicht frei verfügbar und er muss buckeln ohne Ende und hat die Verantwortung.

Ansonsten kenne ich keinen der in jungen Jahren Privatier ist.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Kann man auch anders sehen.

Bei 52 Wochenenden, ca. 10 Feiertagen und 30 Urlaubstagen bist du bei 144 Tagen. Nimm noch ein paar Tage, an denen du Überstunden abfeierst, und du bist bei 150 Tagen, an denen du keinen Gedanken an die Arbeit verschwenden musst.

Mit einem ordentlichen Konzerngehalt und keinen überzogenen Ansprüchen hast du auch keine echten Geldsorgen.

Ich wage es zu bezweifeln, dass die Mehrzahl der Selbstständigen 150 Tage im Jahr wirklich frei haben und dabei nicht über unbezahlte Rechnungen nachdenken.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Viel Gelaber im Eröffnungspost.
Natürlich ist man als Privatier freier. Wenn ich durch eigene Arbeit, Erbe, Gewinn oder was auch immer finanziell wirklich unabhängig bin, dann kann ich frei entscheiden. Morgen ausschlafen? Oder nach Rom jetten? Mal schauen...

Wenn Dir das Wirtschafts- und/oder Gesellschaftsmodell nicht gefällt, Du mit „wenig“ Materiellem zufrieden bist, dann zieh in eine Waldhütte und werde Selbstversorger.

Die Gleichung Angestellter = Mensch 2. Klasse ist Unfug.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Vorweg - Du hast vollkommen recht, aber die Deutschen sind einfach...selber schuld. Sei froh, dass du in einem Konzern arbeitest - 80% der Arbeitnehmer trifft es schlechter. Was soll der Lagerarbeiter sagen ? Was soll der Sachbearbeiter sagen mit 2.4k brutto ?

Du siehst - Dir geht's gar nicht so schlecht. Das Problem, sehe ich eher in der Umverteilung des Staates an die ganze Welt.

Ich kenne so einige Italiener, Spanier, Griechen welche es sich NIEMALS vorstellen könnten, so zu arbeiten, wie wir es tun. Die Leute genießen dafür halt einfach mehr das Leben - irgendjemand wird es schon richten. Und denen geht es wirtschaftlich dabei noch nicht einmal schlecht. ;-)

Wieso ich die Beispiele anführe ? Weil nur die Deutschen das einzige Volk sind, was sich so gnadenlos versklaven lässt.

Ich habe das große Glück, dass ich meinem Beruf als Freelancer im Software Bereich die Auftraggeber aussuchen kann und somit nur 3-4 Tage / Woche arbeite. Ich verdiene im Verhältnis zur Arbeitszeit ganz gut (Haus, mittelklasse Auto vorhanden). Ich mache beruflich , was ich mag und habe genug Zeit für alles. Die Quintessenz im Leben, ist es zu Leben - nicht im Hamsterrad zu arbeiten damit das Instagram Töchterlein sich einen neuen Pelzmantel kaufen kann.

Da helfen auch nicht die Sozis die unbedingt die Welt und alle anderen retten wollen - sondern eine Entlastung der MIttelschicht, damit diese ein freieres Leben leben kann.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Manchen Leuten macht ihr Job Spaß.

Das mag teilweise vielleicht so sein, aber erstens kann sich doch jeder hoffentlich mindestens hundert Sachen vorstellen, welche mehr Spaß machen als Lohnarbeit. oder?
Zweitens, selbst Sachen welche mir sehr, sehr viel Spaß machen, die mache ich ab und an und nicht 10h täglich (inkl. Vorbereitung, Anreise, Mittagspause, Abreise, ... = 7,5 bis 8,0 Stunden Arbeit). Denn so exzessiv betrieben würde wohl der Spaß ziemlich viel weniger werden.

Nehmen wir mal als Beispiel Bettsport zu zweit. Das macht mir definitiv mehr Spaß als Lohnarbeit. Ich mache es aber nichts acht Stunden am Tag und auch nicht jeden Tag.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Wenn Dir das Wirtschafts- und/oder Gesellschaftsmodell nicht gefällt, Du mit „wenig“ Materiellem zufrieden bist, dann zieh in eine Waldhütte und werde Selbstversorger.

Das geht eben nicht, die Waldhütte hat einen Eigentümer, der Wald darum hat einen Eigentümer, alles was ich als Selbstversorger aus der Umgebung entnehmen würde, hat einen Eigentümer. Mal eben ein Schaf suchen und schlachten? Keine Chance, das gehört ja jemandem. Unsere Eigentumsgesellschaft zwingt also jeden Menschen dazu, auch daran teilzunehmen.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Ich kenne so einige Italiener, Spanier, Griechen welche es sich NIEMALS vorstellen könnten, so zu arbeiten, wie wir es tun. Die Leute genießen dafür halt einfach mehr das Leben - irgendjemand wird es schon richten. Und denen geht es wirtschaftlich dabei noch nicht einmal schlecht. ;-)

Ich hatte in Projekten häufiger mit Spaniern und Italienern zu tun und habe auch eine Zeit in Spanien gearbeitet. Deine Beschreibung hat meiner Ansicht nach wenig mit der Realität zu tun.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Ich wage es zu bezweifeln, dass die Mehrzahl der Selbstständigen 150 Tage im Jahr wirklich frei haben und dabei nicht über unbezahlte Rechnungen nachdenken.

Ja, wie gesagt. Der Vergleich Angestellter zu Selbständiger wurde oft gemacht. Mich interessiert eher der Vergleich Angestellter zu Privatier. Ganz egal, ob nun durch Krypto, Lotto, Business (wie bei einem Freund von mir), Erbschaft, Trading, Spekulation oder irgend eine Art von Glück.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Ich kenne so einige Italiener, Spanier, Griechen welche es sich NIEMALS vorstellen könnten, so zu arbeiten, wie wir es tun. Die Leute genießen dafür halt einfach mehr das Leben - irgendjemand wird es schon richten. Und denen geht es wirtschaftlich dabei noch nicht einmal schlecht. ;-)

Ich hatte in Projekten häufiger mit Spaniern und Italienern zu tun und habe auch eine Zeit in Spanien gearbeitet. Deine Beschreibung hat meiner Ansicht nach wenig mit der Realität zu tun.

Ich arbeite in Legal und es gibt MASSIVE Unterschiede wenn Spanier, Italiener oder Griechen sagen sie hätten etwas "geprüft" und wenn Deutsche, Österreicher, Niederlander oder Schweizer sagen sie hätten etwas "geprüft".

Das Märchen, dass die Italiener und Spanier jetzt auf einmal alle wie die Deutschen arbeiten weil sie mal 3 Jahre bei MBB gearbeitet haben und damit die working culture "importiert" haben ist vollkommener Unsinn.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Es gibt kaum eine Ort auf der Welt, an dem es Angestellten so gut geht wie in Deutschland. Damit meine ich nicht nur das Gehalt, sondern auch Dinge wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubstage, Kündigungsschutz, Sozialversicherungsbeiträge durch den AG, Arbeitszeiterfassung und so weiter. Auch im historischen Vergleich geht es Arbeitnehmern heute sehr gut.

Du meinst also, da es schon immer "Sklaverei" gab bzw. schon immer die krassen Unterschiede zwischen Adel und Pöbel oder Großindustriellem und Arbeiter und weil es heute ein bisschen weniger Unterschied gibt, dann ist jetzt also super? Ist der Unterschied heute wirklich geringer? Was hat Marko Arnautović mal gesagt? "Ich verdiene so viel, ich kann dein Leben kaufen. Ich bin etwas Höheres als Du." - beschreibt das nicht eher das heutige Machtgefälle zwischen den oberen 0,1% und den restlichen 99,9%?

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

This, Dankeschön!

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

1-world-problems... :)

Informier dich, wie die Menschen vor z.B. 100 Jahren gelebt haben - den ganzen Tag ackern, entweder auf dem eigenen Hof oder in Fabriken zu unmenschlichen Konditionen. Über noch früher brauchen wir gar nicht erst reden - Kriege, Krankheiten, Hunger usw.

Außerdem hast du es noch gut, dass du sicher im warmen Büro da bisschen was am PC arbeitest ;) andere ruinieren sich ihre Gesundheit in Fabriken oder putzen Toiletten.

Es kann auch leider nicht jeder ein self-made-Millionär werden. Oder wie würde denn unsere Gesellschaft aussehen, wenn jeder Privatier wäre?

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Ich wage es zu bezweifeln, dass die Mehrzahl der Selbstständigen 150 Tage im Jahr wirklich frei haben und dabei nicht über unbezahlte Rechnungen nachdenken.

Ja, wie gesagt. Der Vergleich Angestellter zu Selbständiger wurde oft gemacht. Mich interessiert eher der Vergleich Angestellter zu Privatier. Ganz egal, ob nun durch Krypto, Lotto, Business (wie bei einem Freund von mir), Erbschaft, Trading, Spekulation oder irgend eine Art von Glück.

Natürlich hat man es als Privatier besser, was ist das für eine Frage? Außer einem ist es ohne Arbeit langweilig, aber für mich zumindest gibt es hunderte Sachen, die mir mehr Spaß machen würden.

Das Problem ist halt, dass man erst mal Privatier werden muss :) und das schaffen leider die wenigsten...

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Ich kenne so einige Italiener, Spanier, Griechen welche es sich NIEMALS vorstellen könnten, so zu arbeiten, wie wir es tun. Die Leute genießen dafür halt einfach mehr das Leben - irgendjemand wird es schon richten. Und denen geht es wirtschaftlich dabei noch nicht einmal schlecht. ;-)

Ich hatte in Projekten häufiger mit Spaniern und Italienern zu tun und habe auch eine Zeit in Spanien gearbeitet. Deine Beschreibung hat meiner Ansicht nach wenig mit der Realität zu tun.

Ich kenne es so:

Anfang um 9 - Plausch mit dem Kollegen, real 9:45, 12:00 - 14:00 Mittagspause und um 16:30 waren die schon wieder weg - auf zum Strand, Kinder, Haus :-)

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

Ja, wie gesagt. Der Vergleich Angestellter zu Selbständiger wurde oft gemacht. Mich interessiert eher der Vergleich Angestellter zu Privatier. Ganz egal, ob nun durch Krypto, Lotto, Business (wie bei einem Freund von mir), Erbschaft, Trading, Spekulation oder irgend eine Art von Glück.

Dann ist es offensichtlich besser, reich zu sein. Außer du kannst mit dem Reichtum nicht umgehen und stirbst ein paar Jahre Jahre später an einer Überdosis oder verlierst alles durch Scheidungen und Alimente.

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Ja klar sind Angestellten Menschen 2. Klasse und Sklaven dieses Systems. Aber in den Sphären wo wir uns bewegen, sind es immer noch Sklaven die über 95% der anderen Menschen stehen. Wenn man Freiheit will oder viel Geld muss man Unternehmer werden aber das schaffen nur die wenigsten weil es zig soft Skills wie Intelligenz, Durchsetzungsvermögen, Standfestigkeit und Taffness brauch.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Du hast recht, Privatier ist viel besser.

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WiWi Gast

Angestellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Wieso ich die Beispiele anführe ? Weil nur die Deutschen das einzige Volk sind, was sich so gnadenlos versklaven lässt.

Das ist so nicht richtig. Es gibt diverse Nationen, in denen deutlich härter gebuckelt wird als in Deutschland. Schau mal nach Asien: Korea, Japan, China. Ich kenne z.B. einige Koreaner, die nach Deutschland gekommen sind, weil hier die Arbeitsbedingungen deutlich entspannter sind. Durchschnittlich 8-10 Stunden arbeiten ist eben besser als durchschnittlich 12-14 Stunden arbeiten.

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Wenn man Freiheit will oder viel Geld muss man Unternehmer werden aber das schaffen nur die wenigsten weil es zig soft Skills wie Intelligenz, Durchsetzungsvermögen, Standfestigkeit und Taffness brauch.

Und Glück. Das gehört auch immer dazu.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

ja hier rumzuposaunen dass wir deutschen so hard arbeiten mit unseren 35 stunden + 30 Urlaubstagen. Nicht sehr reflektiert... Überall in Asien geht es härter ab, fast überall in Europa und in USA sowieso. Das Deutsche vielleicht im Schnitt etwas organisierter sind, mehr Listen erstellen etc. maybe. Aber kaum irgendwo wird so hard gefaulenzt wie im angestellten Verhältnis hier was den Stundeninput angeht.

Zur Frage: Ja Privater ist ein anderes und in vielerlei Hinsicht besseres Leben. Ist aber auch nichts für jeden. Aus meiner Sicht ist das doch der goldene Apfel der das System am laufen hält weil alle danach streben. Deswegen klotzen Leute so rein, Gründen Unternehmen etc. Einfach im Konzern abzuchillen reicht natürlich nicht um ein Vergleichbares Leben zu bekommen. Kein Risiko, kein Einsatz, kaum Wertschöpfung. Alles in allem also ein faires System.

Das Thema Erbe natürlich etwas ausgeklammert auch wenn ich selbst viel Erbe. Niedrigere Einkommenssteuern und höhere Erbsschaftssteuern wären doch sicherlich etwas fairer und würden die Leistungsgesellschaft unterstützen.

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Wenn man Freiheit will oder viel Geld

Naja wie gesagt, es geht eigentlich nicht um Geld oder materiellen Luxus. Aber anscheinend braucht man für ein selbstbestimmtes Leben ohne Luxus trotzdem viel Geld.

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Was ist das für eine Frage? Wärst du lieber schön oder hässlich? Klar ist Privatier sein besser und fairer wäre es große Vermögen (> 5 Mio EUR) zu besteuern und die Mittelschicht (Einkommen 60-150k) stark zu entlasten.

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Was ich hier lese:

  • "Schau mal, wie es den Menschen vor 100 Jahren ging!"
  • "Schau mal, wie es dem Lagerarbeiter geht!"
  • "Sei froh, dass du in einem Konzern bist!"

Was ich mir denke:
Wieso bin ich (AT im IGM-Konzern) eigentlich die Melkkuh für alle, während Aktionäre, Privatiers und Unternehmer verhältnismäßig steuerfrei davon kommen?

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

Einfach im Konzern abzuchillen reicht natürlich nicht um ein Vergleichbares Leben zu bekommen. Kein Risiko, kein Einsatz, kaum Wertschöpfung.

Kein Einsatz, kaum Wertschöpfung? Du hattest noch nie eine verantwortungsvolle Position in einem Konzern. Anders kann ich mir diese Aussage nicht erklären.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

Was ich hier lese:

  • "Schau mal, wie es den Menschen vor 100 Jahren ging!"
  • "Schau mal, wie es dem Lagerarbeiter geht!"
  • "Sei froh, dass du in einem Konzern bist!"

Was ich mir denke:
Wieso bin ich (AT im IGM-Konzern) eigentlich die Melkkuh für alle, während Aktionäre, Privatiers und Unternehmer verhältnismäßig steuerfrei davon kommen?

Dann tu etwas und werde selbst zum Aktionär, Privatier oder Unternehmer, anstatt dich hier zu beschweren.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

Was ich hier lese:

  • "Schau mal, wie es den Menschen vor 100 Jahren ging!"
  • "Schau mal, wie es dem Lagerarbeiter geht!"
  • "Sei froh, dass du in einem Konzern bist!"

Was ich mir denke:
Wieso bin ich (AT im IGM-Konzern) eigentlich die Melkkuh für alle, während Aktionäre, Privatiers und Unternehmer verhältnismäßig steuerfrei davon kommen?

Dann tu etwas und werde selbst zum Aktionär, Privatier oder Unternehmer, anstatt dich hier zu beschweren.

Glaubst du denn allen Ernstes, dass ich als VWLer, der AT in einem Konzern arbeitet, keine Aktien habe?

Ich kann das System doch doof finden und dennoch zu meinem Vorteil nutzen, oder?

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

die Diskussion ist doch sinnlos bzw. schon zigmal geführt worden.

Wer viel Risiko eingeht und das Zepter selber in die Hand nimmt, kann dadurch halt auch viel erreichen bzw. verdienen. Das ist und wird auch immer so bleiben.

Es steht dir frei selber zu entscheiden, welchen Weg du gehen möchtest.

Ich behaupte jetzt mal, dein Freund wurde nicht einfach so zum Self-Made Millionär. Hierfür war ein guter Riecher, Leidenschaft und wohl auch viel Zeit notwendig.

Kannst ja mal berichten, womit er zum Multimillionär wurde....

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

die Diskussion ist doch sinnlos bzw. schon zigmal geführt worden.

Wer viel Risiko eingeht und das Zepter selber in die Hand nimmt, kann dadurch halt auch viel erreichen bzw. verdienen. Das ist und wird auch immer so bleiben.

Es steht dir frei selber zu entscheiden, welchen Weg du gehen möchtest.

Ich behaupte jetzt mal, dein Freund wurde nicht einfach so zum Self-Made Millionär. Hierfür war ein guter Riecher, Leidenschaft und wohl auch viel Zeit notwendig.

Kannst ja mal berichten, womit er zum Multimillionär wurde....

Das solltest du dir, lieber Thread Ersteller, zu Herzen nehmen.
Immer, wenn es im Leben um Reichtum geht (Erben mal ausgeschlossen), geht es auch um Risiko. Kein Risiko, kein Reichtum, so ist das. Oder anders ausgedrückt: Kein Mut, keine Belohnung. Dieses Prinzip wirst du in allen Lebensbereichen wiederfinden.

Was hält dich davon ab einen ähnlichen Weg wie dein Kumpel zu gehen? Alles Handwerk, was man für eine Persönlichkeit eines erfolgreichen Unternehmers braucht. Ist erlernbar. Natürlich nicht von heute auf morgen, aber es ist erlernbar. Punkt. Bist du bereit den Preis hierfür zu zahlen?
Viele "erfolglose" Menschen, schieben es gerne auf das ach so große Glück, was manche im Leben haben, aber das ist nur eine vorgeschobene Rechtfertigung für die eigene Unzufriedenheit. Ja, Glück kann helfen, aber viel wichtiger ist Beharrlichkeit, Selbstreflexion und Willensstärke. Und das liegt alleinig an dir.

Also, wenn du unzufrieden bist, ändere was in deinem Leben. Das notwendige Wissen ist so leicht zugänglich, wie nie zuvor.

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Als IGM Angestellter ist man wenigstens "Tier 2" im Leben.
AT wäre dann schon "Upper Tier 2"

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

die Diskussion ist doch sinnlos bzw. schon zigmal geführt worden.

Wer viel Risiko eingeht und das Zepter selber in die Hand nimmt, kann dadurch halt auch viel erreichen bzw. verdienen. Das ist und wird auch immer so bleiben.

Es steht dir frei selber zu entscheiden, welchen Weg du gehen möchtest.

Ich behaupte jetzt mal, dein Freund wurde nicht einfach so zum Self-Made Millionär. Hierfür war ein guter Riecher, Leidenschaft und wohl auch viel Zeit notwendig.

Kannst ja mal berichten, womit er zum Multimillionär wurde....

Das solltest du dir, lieber Thread Ersteller, zu Herzen nehmen.
Immer, wenn es im Leben um Reichtum geht (Erben mal ausgeschlossen), geht es auch um Risiko. Kein Risiko, kein Reichtum, so ist das. Oder anders ausgedrückt: Kein Mut, keine Belohnung. Dieses Prinzip wirst du in allen Lebensbereichen wiederfinden.

Was hält dich davon ab einen ähnlichen Weg wie dein Kumpel zu gehen? Alles Handwerk, was man für eine Persönlichkeit eines erfolgreichen Unternehmers braucht. Ist erlernbar. Natürlich nicht von heute auf morgen, aber es ist erlernbar. Punkt. Bist du bereit den Preis hierfür zu zahlen?
Viele "erfolglose" Menschen, schieben es gerne auf das ach so große Glück, was manche im Leben haben, aber das ist nur eine vorgeschobene Rechtfertigung für die eigene Unzufriedenheit. Ja, Glück kann helfen, aber viel wichtiger ist Beharrlichkeit, Selbstreflexion und Willensstärke. Und das liegt alleinig an dir.

Also, wenn du unzufrieden bist, ändere was in deinem Leben. Das notwendige Wissen ist so leicht zugänglich, wie nie zuvor.

Es ging auch gar nicht darum, ob der Reichtum von Person X oder Person Y verdient oder unverdient ist. Auch nicht darum, ob jeder innerhalb weniger Jahre Multi-Millionär werden kann, wenn er es möchte.

Es ging mir einfach nur darum, festzustellen bzw. zu diskutieren, ob man als Angestellter ( - von Putzkraft über mittleres Management bis zum Vorstand; man muss sogar sagen, dass die Fremdbestimmung zunimmt je höher man steigt; dann muss man auch den Feierabend opfern, wenn die Firma es fordert; aus 35h-40h werden schnell 70-80h und wer schon ab und zu mal bei Calls/Meetings mit den höheren Executives dabei war, wird sicher bestätigen können, dass dort im wahrsten Sinne des Wortes ein anderer Ton herrscht und die Leute tlw. heftig auseinander genommen werden wenn mal in einem Monat eines der zahlreichen Abteilungsziele nicht erreicht wurde. - ) praktisch wirklich unfrei ist in unserer Gesellschaft. Man ist ein moderner Lohnsklave? Ich weiß ja, jeder lebt in seiner Alltagsblase, jede Art der Veränderung ist beängstigend, TV und Computer oder heutzutage Netflix und Prime stellen die Massen ruhig, aber ist unser heutiges Wirtschaftssystem nicht einfach nur die logische Fortsetzung des Feudalismus?

Ich habe jetzt auch keine bessere Idee, aber kritisieren darf ich doch, oder? :-)

Andere Frage vielleicht noch, kann man sagen, dass man ab Kapitalsumme X frei ist und bei X-1 nicht? Gibt es da einen Cut-Off? Sagen wir mal jemand hat 2 Mio. EUR und bekommt davon 5.000 EUR Netto-Dividenden pro Monat. Diese Person würde ich absolut als frei bezeichnen, weil sie nicht auf Lohnarbeit angewiesen ist um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Ist man mit einer 1 Mio. EUR und 2.500 EUR netto schon frei, weil das im Prinzip mehr ist als die meisten?

Wie sieht es aus bei 500.000 EUR und 1.250 EUR netto im Monat? Und die Person arbeitet aber trotzdem noch? Von 1.250 EUR könnte man leben, also praktisch schon frei aber dann freiwillig arbeitend? Oder nicht frei, da nur ein Mindest-Lebensstandard erreicht werden kann ohne Lohnarbeit aber nicht der gewünschte Lebensstandard?

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

ja hier rumzuposaunen dass wir deutschen so hard arbeiten mit unseren 35 stunden + 30 Urlaubstagen. Nicht sehr reflektiert... Überall in Asien geht es härter ab, fast überall in Europa und in USA sowieso.

Ich war für meinen Konzern schon ab und an bei den Kollegen in den USA. Dass dort mehr oder härter gearbeitet wird, stimmt ganz und gar nicht. Ich frage mich sogar, wie bei dem dort erlebten Arbeitsethos US-Firmen überhaupt zur Weltspitze gehören können und warum die ein 34% höhere BIP je Kopf haben als wir.

Kann es mir allerdings nur durch deren starke Marketing- und Vertriebsorientierung erklären. Das habe ich mittlerweile auch gelernt, dort wird das Geld verdient. Deswegen verdient eben auch ein mittelguter Vertriebler mit Abi häufig einiges mehr als ein BWLer mit Master und Auszeichnung.

Rein auf dem Papier gibt es in den USA natürlich weniger Urlaub und weniger bezahlte Kranktage. Aber der Arbeitsalltag an sich ist deutlich entspannter in einem normalen Konzern.

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Es gibt in den USA weniger Urlaubstage, dafür aber auch mehr Feiertage, die man zu verlängerten Wochenenden nutzen kann. Und bei den Konzernen oft sehr viel frühere Rente als in D.

WiWi Gast schrieb am 16.11.2018:

ja hier rumzuposaunen dass wir deutschen so hard arbeiten mit unseren 35 stunden + 30 Urlaubstagen. Nicht sehr reflektiert... Überall in Asien geht es härter ab, fast überall in Europa und in USA sowieso.

Ich war für meinen Konzern schon ab und an bei den Kollegen in den USA. Dass dort mehr oder härter gearbeitet wird, stimmt ganz und gar nicht. Ich frage mich sogar, wie bei dem dort erlebten Arbeitsethos US-Firmen überhaupt zur Weltspitze gehören können und warum die ein 34% höhere BIP je Kopf haben als wir.

Kann es mir allerdings nur durch deren starke Marketing- und Vertriebsorientierung erklären. Das habe ich mittlerweile auch gelernt, dort wird das Geld verdient. Deswegen verdient eben auch ein mittelguter Vertriebler mit Abi häufig einiges mehr als ein BWLer mit Master und Auszeichnung.

Rein auf dem Papier gibt es in den USA natürlich weniger Urlaub und weniger bezahlte Kranktage. Aber der Arbeitsalltag an sich ist deutlich entspannter in einem normalen Konzern.

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 17.11.2018:

Es gibt in den USA weniger Urlaubstage, dafür aber auch mehr Feiertage, die man zu verlängerten Wochenenden nutzen kann. Und bei den Konzernen oft sehr viel frühere Rente als in D.

WiWi Gast schrieb am 16.11.2018:

ja hier rumzuposaunen dass wir deutschen so hard arbeiten mit unseren 35 stunden + 30 Urlaubstagen. Nicht sehr reflektiert... Überall in Asien geht es härter ab, fast überall in Europa und in USA sowieso.

Ich war für meinen Konzern schon ab und an bei den Kollegen in den USA. Dass dort mehr oder härter gearbeitet wird, stimmt ganz und gar nicht. Ich frage mich sogar, wie bei dem dort erlebten Arbeitsethos US-Firmen überhaupt zur Weltspitze gehören können und warum die ein 34% höhere BIP je Kopf haben als wir.

Kann es mir allerdings nur durch deren starke Marketing- und Vertriebsorientierung erklären. Das habe ich mittlerweile auch gelernt, dort wird das Geld verdient. Deswegen verdient eben auch ein mittelguter Vertriebler mit Abi häufig einiges mehr als ein BWLer mit Master und Auszeichnung.

Rein auf dem Papier gibt es in den USA natürlich weniger Urlaub und weniger bezahlte Kranktage. Aber der Arbeitsalltag an sich ist deutlich entspannter in einem normalen Konzern.

Das Ausmaß an Wunschdenken und Wahnvorstellungen über die USA hier ist wirklich kaum zu glauben.

Zähl doch einfach Mal die öffentlichen Feiertage in den USA zusammen, das sind weniger insgesamt als in Deutschland in der ersten Jahreshälfte.

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

die Diskussion ist doch sinnlos bzw. schon zigmal geführt worden.

Wer viel Risiko eingeht und das Zepter selber in die Hand nimmt, kann dadurch halt auch viel erreichen bzw. verdienen. Das ist und wird auch immer so bleiben.

Es steht dir frei selber zu entscheiden, welchen Weg du gehen möchtest.

Ich behaupte jetzt mal, dein Freund wurde nicht einfach so zum Self-Made Millionär. Hierfür war ein guter Riecher, Leidenschaft und wohl auch viel Zeit notwendig.

Kannst ja mal berichten, womit er zum Multimillionär wurde....

Das ist der erste sinnvolle Beitrag hier. Natürlich ist Privatier besser bzw. die Selbstständigkeit (wenn es läuft). Also mach es doch einfach... Ach, da war ja was. Wie kommt man also allen Ernstes auf die Idee das zu vergleichen?

Ich bin selbstständig bzw. Unternehmer und rege mich auch die ganze Zeit darüber auf, dass die Leute nur meine "flexiblen Arbeitszeiten" und das Einkommen sehen. Und dann kommen automatisch aus dem kuscheligen Unternehmen/Konzern die Gründe, warum man selber das nicht tut, gepaart damit wie eintönig doch alles ist.
Das Risiko, das ich trage wird gar nicht verstanden und dass ich auch tatsächlich arbeite erst recht nicht. Ich habe mich aber mittlerweile damit abgefunden.

Man kann seitenlang wie der TO schreiben, wie schlimm doch alles ist. Oder man ändert was in seinem Leben. Aber man sollte niemals auf die Idee kommen, sich als Angestellter mit einem Selbstständigen vergleichen zu wollen.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Natürlich sind Angestellte Menschen 2. Klasse. Die Ausnahme gilt höchstens für Ärzte die teilweise mit 10k Netto nach Hause gehen. Dennoch, was versucht man mit diesem Thread jetzt zu erreichen?

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 17.11.2018:

Natürlich sind Angestellte Menschen 2. Klasse. Die Ausnahme gilt höchstens für Ärzte die teilweise mit 10k Netto nach Hause gehen. Dennoch, was versucht man mit diesem Thread jetzt zu erreichen?

Also ich finde ihn interessant. Postet doch nicht wenn es euch nicht interessiert.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Wie sieht es aus bei 500.000 EUR und 1.250 EUR netto im Monat? Und die Person arbeitet aber trotzdem noch? Von 1.250 EUR könnte man leben, also praktisch schon frei aber dann freiwillig arbeitend? Oder nicht frei, da nur ein Mindest-Lebensstandard erreicht werden kann ohne Lohnarbeit aber nicht der gewünschte Lebensstandard?

Wir leben doch in einer Zeit und einem Land, in dem das Leben eigentlich unglaublich leicht ist. Wir haben eine Grundsicherung, die uns die essentiellen Dinge zur Verfügung stellt: Essen, einen Platz zum Schlafen und Gesundheitsversorgung.

Wenn du jung und halbwegs ordentlich ausgebildet bist, hast du die Option, deutlich weniger als 40h pro Woche zu arbeiten und dafür ein geringeres Gehalt zu akzeptieren. Selbst wenn du keinerlei Altersvorsorge triffst, wirst du nicht verhungern und eine bessere ärztliche Behandlung bekommen, als es vor 100 Jahren für die Reichsten möglich war.

Alles darüber hinaus ist deine Entscheidung, inwieweit du Arbeitszeit gegen Geld eintauschen willst.

Ich habe jetzt auch keine bessere Idee, aber kritisieren darf ich doch, oder? :-)

Ohne bessere Alternative ist Kritik wenig hilfreich. Ich bin z.B. gegen Krebs, aber das bringt uns nicht wirklich weiter.

Das grundsätzliche Problem ist, dass gewisse Aufgaben in der Gesellschaft übernommen werden müssen, die niemand wirklich gerne machen will. Wenn wir volle Freiheit hätten, würde sich niemand freiwillig melden, um die Bahnhofstoilette zu putzen. Da wären alle lieber Food-Blogger.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 17.11.2018:

Wie sieht es aus bei 500.000 EUR und 1.250 EUR netto im Monat? Und die Person arbeitet aber trotzdem noch? Von 1.250 EUR könnte man leben, also praktisch schon frei aber dann freiwillig arbeitend? Oder nicht frei, da nur ein Mindest-Lebensstandard erreicht werden kann ohne Lohnarbeit aber nicht der gewünschte Lebensstandard?

Wir leben doch in einer Zeit und einem Land, in dem das Leben eigentlich unglaublich leicht ist. Wir haben eine Grundsicherung, die uns die essentiellen Dinge zur Verfügung stellt: Essen, einen Platz zum Schlafen und Gesundheitsversorgung.

Ab hier kann man dich schon nicht mehr ernst nehmen.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Wir leben doch in einer Zeit und einem Land, in dem das Leben eigentlich unglaublich leicht ist. Wir haben eine Grundsicherung, die uns die essentiellen Dinge zur Verfügung stellt: Essen, einen Platz zum Schlafen und Gesundheitsversorgung.

Ab hier kann man dich schon nicht mehr ernst nehmen.

Und was stimmt daran nicht?

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 18.11.2018:

Wir leben doch in einer Zeit und einem Land, in dem das Leben eigentlich unglaublich leicht ist. Wir haben eine Grundsicherung, die uns die essentiellen Dinge zur Verfügung stellt: Essen, einen Platz zum Schlafen und Gesundheitsversorgung.

Ab hier kann man dich schon nicht mehr ernst nehmen.

Und was stimmt daran nicht?

Weil wir auch in einem Land der Bürokraten leben. Als ich einmal ein halbes Jahr auf Hartz 4 angewiesen wäre, habe ich es nie bekommen, weil mein Antrag stehts abelehnt wurde. Ein riesen Theater. Leider hatte ich auch kein Erspartes. Versuche mal von 0 Euro im Monat KV, Miete und Co zu bezahlen. Musste mir schließlich alles von Bekannten leihen. Aber die hat auch nicht jeder.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 18.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.11.2018:

Wir leben doch in einer Zeit und einem Land, in dem das Leben eigentlich unglaublich leicht ist. Wir haben eine Grundsicherung, die uns die essentiellen Dinge zur Verfügung stellt: Essen, einen Platz zum Schlafen und Gesundheitsversorgung.

Ab hier kann man dich schon nicht mehr ernst nehmen.

Und was stimmt daran nicht?

Weil wir auch in einem Land der Bürokraten leben. Als ich einmal ein halbes Jahr auf Hartz 4 angewiesen wäre, habe ich es nie bekommen, weil mein Antrag stehts abelehnt wurde. Ein riesen Theater. Leider hatte ich auch kein Erspartes. Versuche mal von 0 Euro im Monat KV, Miete und Co zu bezahlen. Musste mir schließlich alles von Bekannten leihen. Aber die hat auch nicht jeder.

Über 4 Millionen Menschen kriegen Hartz IV. Das kannst du nicht einfach mit einer Geschichte leugnen, die stimmen mag oder auch nicht.

Sorry, ich kann dich nicht ernst nehmen.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Hmm, kann ich schon verstehen. Ich habe damals meine Selbstständigkeit aus dem Angestelltendasein aufgebaut. Netter Nebeneffekt: Ich hatte keinen Anspruch mehr auf ALG I, habe aber weiterhin Arbeitslosenversicherung gezahlt. Tolles System.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 18.11.2018:

Hmm, kann ich schon verstehen. Ich habe damals meine Selbstständigkeit aus dem Angestelltendasein aufgebaut. Netter Nebeneffekt: Ich hatte keinen Anspruch mehr auf ALG I, habe aber weiterhin Arbeitslosenversicherung gezahlt. Tolles System.

Die Grundsicherung ist ja auch nicht dazu da, Auszeiten zu finanzieren, in denen man nicht arbeiten will.

Sie soll Härtefälle abfangen, wenn Menschen nicht arbeiten können, z.B. wegen Krankheit oder Alter, und keine Ersparnisse oder Altersvorsorge haben.

Wenn man arbeiten kann, kann man sich nicht darauf zurückziehen. Aber man muss keine 40h die Woche investieren, um auf ein Hartz IV Niveau zu kommen. Ist nicht das Niveau das ich anstreben, aber verhungern wird man nicht.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Selbstständige bei denen es läuft = 1. Klasse
Angestellte = 2. Klasse
Selbstständige bei denen es nicht läuft = 3. Klasse

Viele aus der 2. Klasse schauen neidisch auf die 1. Klasse, verstehen aber einfach nicht, dass es von dort auch einen direkten Fahrstuhl runter in die 3. Klasse gibt. Die 3. Klasse ist deutlich voller als die 1. Klasse, aber wer es in den Genen hat, der muss es einfach probieren.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 18.11.2018:

Selbstständige bei denen es läuft = 1. Klasse
Angestellte = 2. Klasse
Selbstständige bei denen es nicht läuft = 3. Klasse

Viele aus der 2. Klasse schauen neidisch auf die 1. Klasse, verstehen aber einfach nicht, dass es von dort auch einen direkten Fahrstuhl runter in die 3. Klasse gibt. Die 3. Klasse ist deutlich voller als die 1. Klasse, aber wer es in den Genen hat, der muss es einfach probieren.

Man muss sagen, dass halt die wenigstens Menschen den Schneid und die Intelligenz haben, erfolgreich selbstständig zu sein. Da gehört halt mehr dazu als so ein einfacher Big 4 Job.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Viele aus der 2. Klasse schauen neidisch auf die 1. Klasse, verstehen aber einfach nicht, dass es von dort auch einen direkten Fahrstuhl runter in die 3. Klasse gibt. Die 3. Klasse ist deutlich voller als die 1. Klasse, aber wer es in den Genen hat, der muss es einfach probieren.

Man muss sagen, dass halt die wenigstens Menschen den Schneid und die Intelligenz haben, erfolgreich selbstständig zu sein. Da gehört halt mehr dazu als so ein einfacher Big 4 Job.

Schneid vielleicht, aber Intelligenz hat wenig damit zu tun. Es geht vor allem um den Wunsch, selbstständig zu sein und die Konsequenzen zu akzeptieren. Das beinhaltet auch, dass selbstständig nun mal selbst und ständig bedeutet.

Es ist damit das direkte Gegenteil von dem, was der TE will. Er will das Ergebnis, nachdem die Firma aufgebaut und anschließend verkauft wurde, um das restliche Leben ohne Arbeit zu ermöglichen.

Auch ein erfolgreicher Selbstständiger arbeitet im Durchschnitt eher mehr als der durchschnittliche Arbeitnehmer und hat dabei wesentlich mehr Druck, da er wesentlich mehr Verantwortung trägt. .

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 17.11.2018:

Das grundsätzliche Problem ist, dass gewisse Aufgaben in der Gesellschaft übernommen werden müssen, die niemand wirklich gerne machen will. Wenn wir volle Freiheit hätten, würde sich niemand freiwillig melden, um die Bahnhofstoilette zu putzen. Da wären alle lieber Food-Blogger.

Schließe bitte nicht von dir auf andere. Wenn ich die Wahl zwischen ausschließlich diesen zwei Tätigkeiten hätte, würde ich die Bahnhofstoilette putzen. Allein die Vorstellung, einen derart sinnentleerten „Beruf“ wie Food-Blogger auszuüben bereitet mir Qualen. Da putze ich lieber und weiß, dass ich einen echten Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet habe.

Das ist generell ein Problem, wenn es um die Diskussion „Grundeinkommen“ geht: Jeder ist der Meinung, dass er selbst weiter arbeiten würde, gleichzeitig wird anderen unterstellt, dass sie nicht mehr arbeiten würden. Die (Selbst-)Wahrnehmung vieler Menschen ist da offenbar getrübt.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 18.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.11.2018:

Hmm, kann ich schon verstehen. Ich habe damals meine Selbstständigkeit aus dem Angestelltendasein aufgebaut. Netter Nebeneffekt: Ich hatte keinen Anspruch mehr auf ALG I, habe aber weiterhin Arbeitslosenversicherung gezahlt. Tolles System.

Die Grundsicherung ist ja auch nicht dazu da, Auszeiten zu finanzieren, in denen man nicht arbeiten will.

Sie soll Härtefälle abfangen, wenn Menschen nicht arbeiten können, z.B. wegen Krankheit oder Alter, und keine Ersparnisse oder Altersvorsorge haben.

Wenn man arbeiten kann, kann man sich nicht darauf zurückziehen. Aber man muss keine 40h die Woche investieren, um auf ein Hartz IV Niveau zu kommen. Ist nicht das Niveau das ich anstreben, aber verhungern wird man nicht.

Beitrag überhaupt verstanden? Es geht um ALG 1. Nicht Hartz IV und auch nicht Altersarmut.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

Eine Ergänzung: Selbständigkeit resultiert nicht in allen Fällen ausschließlich aus dem Wunsch, sondern häufig auch aus einer Notwendigkeit.

Das würde ich dementsprechend trennen. Einerseits gibt es "Erben", die quasi in die Funktion geboren und erzogen werden. Dann gibt es noch diejenigen unter den Angestellten, die feststellen, dass Selbständigkeit ihr Ding ist und sich aus der Angestelltentätigkeit lösen (die einfachsten Beispiele sind Köche, Friseure, dasselbe gibt es aber auch bei Architekten und Ingenieuren, Anwälten und Buchhaltern). Andererseits gibt es aber auch die Leute, die schlechte oder keine Jobs finden und deshalb als Goldgräber unterwegs sind. Da sehe ich eher die scheiternden Existenzen, die machen aber zahlenmäßig auch den größten Anteil aus...

Selbständig sein bringt eben nicht nur diverse Vorteile mit sich (und das ist wieder das einzige, das wir hier betrachten: Steuern, Reichtum etc.), sondern auch denselben Schwung von Nachteilen (24/7, unternehmerisches Risiko etc.).

Als Angestellter bei einem guten Arbeitgeber bist du die ersten Jahre immer im Vorteil. Erst wenn das Unternehmen erfolgreich ist, schlägt der Selbständige den Angestellten und viele Unternehmen erreichen diesen Zustand niemals.
Ich bin zwar eine dämliche Melkkuh, aber als solche hochzufrieden: Bei mir wandern monatlich ordentliche Summen in Richtung Aktien (ich bin also auch Investor), ich habe Arbeitsplatzsicherheit, sowie die Gewissheit eines Wochenendes und eines am Monatsende sicheren Gehalts. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Ich bin zwar eine dämliche Melkkuh, aber als solche hochzufrieden: Bei mir wandern monatlich ordentliche Summen in Richtung Aktien (ich bin also auch Investor), ich habe Arbeitsplatzsicherheit, sowie die Gewissheit eines Wochenendes und eines am Monatsende sicheren Gehalts. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Tausche 5 gegen 2, ist das wirklich ein guter Deal?

Kennt ihr diese Geschichte?
Ein Banker, ein Hartz-IV-Empfänger und ein Asylbewerber sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch liegen zwölf Kekse. Der Banker nimmt sich elf Kekse und sagt zum Hartz-IV-Empfänger: "Pass auf, der Asylant will deinen Keks."

Ist das nicht die gleiche Geschichte wie der Angestellte, der zwei Tage bekommt von sieben und ihm wird erzählt, dass es anderen ja noch schlechter geht? Aber neben dem Angestellten und dem Arbeitslosen gibt es ja noch die freien Menschen, welche sich das kapitalistische System drum herum aufgebaut haben, damit sie frei sind, während andere für diese freien Menschen arbeiten?

Das ist ja kein Naturrecht, ich weiß nicht ob das jetzt verständlich ist. In einer Ur-Gesellschaft ohne Polizei, Gewaltmonopol usw. wird ein Mensch ja nur solange besser behandelt, wie er Monat für Monat einen Wert für die Gemeinschaft bringt. Wenn der tolle Jäger, der immer jede Beute findet und erlegt in der Ur-Gesellschaft irgendwann nicht mehr jagen kann, vielleicht einfach nichts mehr macht, dann wird er maximal mitgetragen und normal behandelt, aber er verliert damit auch seine herausragende Stellung.

Wenn im kapitalistischen System jemand mal einen Wert erbracht hat oder ein Vorfahre, oder ein Vor-Vorfahre und ganz egal wie, evtl. auch mit Zwangsarbeitern - völlig egal. Diese Person oder der dritte Nachfahre werden vom kapitalistischen System für immer und ewig herausragend behandelt. Mehr als das. Eine Susanne Klatten bekommt jedes Jahr mehr als eine halbe Mrd. Euro Dividende, weil ihr Großvater zur NS-Zeit mal zu Geld gekommen ist. Die Umstände wie das passiert ist, das findet jeder bei Google.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Ich bin zwar eine dämliche Melkkuh, aber als solche hochzufrieden: Bei mir wandern monatlich ordentliche Summen in Richtung Aktien (ich bin also auch Investor), ich habe Arbeitsplatzsicherheit, sowie die Gewissheit eines Wochenendes und eines am Monatsende sicheren Gehalts. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Tausche 5 gegen 2, ist das wirklich ein guter Deal?

Kennt ihr diese Geschichte?
Ein Banker, ein Hartz-IV-Empfänger und ein Asylbewerber sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch liegen zwölf Kekse. Der Banker nimmt sich elf Kekse und sagt zum Hartz-IV-Empfänger: "Pass auf, der Asylant will deinen Keks."

Ist das nicht die gleiche Geschichte wie der Angestellte, der zwei Tage bekommt von sieben und ihm wird erzählt, dass es anderen ja noch schlechter geht? Aber neben dem Angestellten und dem Arbeitslosen gibt es ja noch die freien Menschen, welche sich das kapitalistische System drum herum aufgebaut haben, damit sie frei sind, während andere für diese freien Menschen arbeiten?

Das ist ja kein Naturrecht, ich weiß nicht ob das jetzt verständlich ist. In einer Ur-Gesellschaft ohne Polizei, Gewaltmonopol usw. wird ein Mensch ja nur solange besser behandelt, wie er Monat für Monat einen Wert für die Gemeinschaft bringt. Wenn der tolle Jäger, der immer jede Beute findet und erlegt in der Ur-Gesellschaft irgendwann nicht mehr jagen kann, vielleicht einfach nichts mehr macht, dann wird er maximal mitgetragen und normal behandelt, aber er verliert damit auch seine herausragende Stellung.

Wenn im kapitalistischen System jemand mal einen Wert erbracht hat oder ein Vorfahre, oder ein Vor-Vorfahre und ganz egal wie, evtl. auch mit Zwangsarbeitern - völlig egal. Diese Person oder der dritte Nachfahre werden vom kapitalistischen System für immer und ewig herausragend behandelt. Mehr als das. Eine Susanne Klatten bekommt jedes Jahr mehr als eine halbe Mrd. Euro Dividende, weil ihr Großvater zur NS-Zeit mal zu Geld gekommen ist. Die Umstände wie das passiert ist, das findet jeder bei Google.

Alles richtig: Du unterschätzt aber mein persönliches Schutz- und Sicherheitsbedürfnis. Ohne Risiko habe ich ein kleines sechsstelliges Gehalt, baue mir als Investor ein zweites Standbein auf und komme angenehm über die Runden. Die Alternative kann nur sein, unter vollem Einsatz all meiner Ressourcen und Risiko des Totalverlusts die Selbständigkeit zu wagen. Wofür? Dass ich am Ende meines Lebens unter Umständen etwas vererben kann? Weil es vor Jeff Bezos etc. wimmelt?

Eines wird nämlich auch dir klar sein: Es kann im Kapitalismus jeder schaffen, aber nicht alle.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Alles richtig: Du unterschätzt aber mein persönliches Schutz- und Sicherheitsbedürfnis. Ohne Risiko habe ich ein kleines sechsstelliges Gehalt, baue mir als Investor ein zweites Standbein auf und komme angenehm über die Runden. Die Alternative kann nur sein, unter vollem Einsatz all meiner Ressourcen und Risiko des Totalverlusts die Selbständigkeit zu wagen. Wofür? Dass ich am Ende meines Lebens unter Umständen etwas vererben kann? Weil es vor Jeff Bezos etc. wimmelt?

Eines wird nämlich auch dir klar sein: Es kann im Kapitalismus jeder schaffen, aber nicht alle.

Hast du den letzten Spruch in einem Glückskeks gefunden? :-)

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Alles richtig: Du unterschätzt aber mein persönliches Schutz- und Sicherheitsbedürfnis. Ohne Risiko habe ich ein kleines sechsstelliges Gehalt, baue mir als Investor ein zweites Standbein auf und komme angenehm über die Runden. Die Alternative kann nur sein, unter vollem Einsatz all meiner Ressourcen und Risiko des Totalverlusts die Selbständigkeit zu wagen. Wofür? Dass ich am Ende meines Lebens unter Umständen etwas vererben kann? Weil es vor Jeff Bezos etc. wimmelt?

Eines wird nämlich auch dir klar sein: Es kann im Kapitalismus jeder schaffen, aber nicht alle.

Das sehe ich ebenso. Gerade vor dem Hintergrund, dass es heutzutage möglich ist, als Angestellter durchaus "ordentlich" zu verdienen. Bei den richtigen Unternehmen erhältst du ja glücklicherweise schon als Abteilungsleiter über 200.000 Euro und damit bist du dann schon auf Augenhöhe mit einigen Selbständigen.

Ebenso der "Tausch 5 gegen 2": Die meisten Selbständigen tauschen 7 gegen 0, hoffen auf viel, aber nicht alle von ihnen werden erfolgreich.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Alles richtig: Du unterschätzt aber mein persönliches Schutz- und Sicherheitsbedürfnis. Ohne Risiko habe ich ein kleines sechsstelliges Gehalt, baue mir als Investor ein zweites Standbein auf und komme angenehm über die Runden. Die Alternative kann nur sein, unter vollem Einsatz all meiner Ressourcen und Risiko des Totalverlusts die Selbständigkeit zu wagen. Wofür? Dass ich am Ende meines Lebens unter Umständen etwas vererben kann? Weil es vor Jeff Bezos etc. wimmelt?

Eines wird nämlich auch dir klar sein: Es kann im Kapitalismus jeder schaffen, aber nicht alle.

Das sehe ich ebenso. Gerade vor dem Hintergrund, dass es heutzutage möglich ist, als Angestellter durchaus "ordentlich" zu verdienen. Bei den richtigen Unternehmen erhältst du ja glücklicherweise schon als Abteilungsleiter über 200.000 Euro und damit bist du dann schon auf Augenhöhe mit einigen Selbständigen.

Ebenso der "Tausch 5 gegen 2": Die meisten Selbständigen tauschen 7 gegen 0, hoffen auf viel, aber nicht alle von ihnen werden erfolgreich.

Man konnte schon immer als Angestellter gut verdienen, wenn man denn wolle. Die Frage ob Selbstständig oder nicht stellt sich gar nicht, weil es eben eine monetäre Frage, sondern eine Charakter-spezifische. Ihr Zwei seid halt nicht geeignet, da Sicherheit überwiegt.

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WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Alles richtig: Du unterschätzt aber mein persönliches Schutz- und Sicherheitsbedürfnis. Ohne Risiko habe ich ein kleines sechsstelliges Gehalt, baue mir als Investor ein zweites Standbein auf und komme angenehm über die Runden. Die Alternative kann nur sein, unter vollem Einsatz all meiner Ressourcen und Risiko des Totalverlusts die Selbständigkeit zu wagen. Wofür? Dass ich am Ende meines Lebens unter Umständen etwas vererben kann? Weil es vor Jeff Bezos etc. wimmelt?

Eines wird nämlich auch dir klar sein: Es kann im Kapitalismus jeder schaffen, aber nicht alle.

Das sehe ich ebenso. Gerade vor dem Hintergrund, dass es heutzutage möglich ist, als Angestellter durchaus "ordentlich" zu verdienen. Bei den richtigen Unternehmen erhältst du ja glücklicherweise schon als Abteilungsleiter über 200.000 Euro und damit bist du dann schon auf Augenhöhe mit einigen Selbständigen.

Ebenso der "Tausch 5 gegen 2": Die meisten Selbständigen tauschen 7 gegen 0, hoffen auf viel, aber nicht alle von ihnen werden erfolgreich.

Den meisten Selbstständigen, geht es bei der Entscheidung ob Selbstständigkeit ja oder nein, nicht um das Geld oder Sicherheiten, sondern um die Freiheit, die damit verbunden ist. Wer kein Bedürfnis hat nach Freiheit, der bleibt eben Angestellter. Diese Diskussionen um irgendwelche Beträge geht völlig am Kernpunkt vorbei.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 23.11.2018:

Den meisten Selbstständigen, geht es bei der Entscheidung ob Selbstständigkeit ja oder nein, nicht um das Geld oder Sicherheiten, sondern um die Freiheit, die damit verbunden ist. Wer kein Bedürfnis hat nach Freiheit, der bleibt eben Angestellter. Diese Diskussionen um irgendwelche Beträge geht völlig am Kernpunkt vorbei.

Das ist auch eine - aber aus meiner Sicht nur bedingt richtige - Sicht der Dinge.
Es gibt unterschiedliche Phasen der Selbständigkeit: Die Entwicklungs-, Sättigungs-, Umbruchs- und Abwicklungsphase meinetwegen.
Ich würde maximal in der Phase der Sättigung verantwortlicher Eigenkapitalgeber sein wollen, weil alle anderen Phasen viel weniger zu Freiheit führen als umgekehrt.

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 23.11.2018:

Den meisten Selbstständigen, geht es bei der Entscheidung ob Selbstständigkeit ja oder nein, nicht um das Geld oder Sicherheiten, sondern um die Freiheit, die damit verbunden ist. Wer kein Bedürfnis hat nach Freiheit, der bleibt eben Angestellter. Diese Diskussionen um irgendwelche Beträge geht völlig am Kernpunkt vorbei.

BTT:
Die beiden von dir zitierten Kollegen sind ja (wegen ihrer Aktiengeschäfte) nicht nur Angestellte...

antworten
WiWi Gast

Angstellter = Mensch 2. Klasse

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Alles richtig: Du unterschätzt aber mein persönliches Schutz- und Sicherheitsbedürfnis. Ohne Risiko habe ich ein kleines sechsstelliges Gehalt, baue mir als Investor ein zweites Standbein auf und komme angenehm über die Runden. Die Alternative kann nur sein, unter vollem Einsatz all meiner Ressourcen und Risiko des Totalverlusts die Selbständigkeit zu wagen. Wofür? Dass ich am Ende meines Lebens unter Umständen etwas vererben kann? Weil es vor Jeff Bezos etc. wimmelt?

Eines wird nämlich auch dir klar sein: Es kann im Kapitalismus jeder schaffen, aber nicht alle.

Hast du den letzten Spruch in einem Glückskeks gefunden? :-)

Nein, das ist ein Zitat von Volker Pispers.
"Den Unterschied zu begreifen sind leider nicht alle Menschen imstande."

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Broschüre: Vorbereitung auf das Bankgespräch

Vorbereitung auf das Bankgespräch: Lloyds Bank Filiale von außen.

Die Bank gehört für beinahe jedes Unternehmen zu den wichtigsten Geschäftspartnern. Schließlich sind eine ausreichende Finanzausstattung sowie eine Reihe weiterer Finanzdienstleistungen aus dem Geschäftsalltag nicht wegzudenken. Dennoch fühlen sich gerade bei Finanzierungsfragen viele Unternehmen im Umgang mit der Bank unsicher. Die Broschüren "Vorbereitung auf das Bankgespräch" vom Bundesverband deutscher Banken e.V. liefert wichtige Tipps und Informationen, um Finanzierungsvorhaben im Bankgespräch erfolgreich zu präsentieren.

Unternehmensbörse »nexxt-change«

Unternehmensnachfolge: Unternehmensbörse nexxt-change

Unternehmensnachfolge leicht gemacht: Aus mehr als 10.000 stets aktuell gehaltenen Inseraten können sowohl Existenzgründer als auch Unternehmer auf der Suche nach einem Nachfolger passende Profile auswählen. Ab dem 1. Mai ist die Plattform auch für ausländische Partner geöffnet.

Broschüre: Unternehmensnachfolge - Die optimale Planung

Broschüre Unternehmensnachfolge Planung

Die Broschüre »Unternehmensnachfolge« vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bietet zahlreiche Informationen und praktische Tipps für Unternehmer und ihre Nachfolger sowie einen Schritt für Schritt Plan zur erfolgreichen Unternehmensnachfolge.

Gründungsradar: Spitzenunis für Gründer sind TU und HS München, Uni Lüneburg und HHL Leipzig

Studenten, die eine Zukunft als Gründer oder Gründerin einschlagen wollen, sollten hier studieren: An der Technischen Universität München, Hochschule München, Leuphana Universität Lüneburg und HHL Leipzig Graduate School of Management wird am besten für eine Unternehmensgründung ausgebildet. Das zeigt der aktuelle Gründungsradar des Stifterverbandes zur Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland.

E-Learning: Existenzgründung für Gründerinnen

Eine junge Frau auf der Mitte einer Treppe blickt in die Ferne.

Die sehr umfassenden E-Learning-Kurse zur Existenzgründung der Hochschule Karlsruhe bieten nützliches Wissen für den Start in die Existenzgründung. Das E-Learning-Angebot ist kostenlos.

BMWi-Förderdatenbank im Internet

BMWI-Förderdatenbank: Screenshot Homepage foerderdatenbank.de

In der Datenbank stehen detaillierte Informationen über mehr als 1.000 Förderprogramme von Bund, Ländern und Europäischer Union zum Abruf bereit.

E-Learning: Rechtsformen

Pfeile auf einem gelben Schild in einsamen Gegend zeigen nach rechts und links.

Das eTraining "Rechtsformen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie verschaffen einen Überblick über die Rechtsformen, die für eine Existenzgründung in Frage kommen.

E-Learning: Vorbereitung auf das Bankgespräch

Eine Hausecke mit dem zweifachem, grünen Schriftzug Bank mit untereinander angebrachten Buchstaben.

Der eTrainer Bankgespräch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie umfasst insgesamt sechs Lektionen. Neben Basiswissen zu Bankgespräch und Finanzierung lernen die Nutzer, welche Unterlagen beim Bankgespräch erforderlich sind.

Mittelstand: 620.000 Unternehmensnachfolger bis 2018 gesucht

Zahlreiche Lastwagen stehen mit dem Führerhaus nach vorne in einer Reihe.

Den mittelständischen Unternehmen in Deutschland fehlen die Unternehmensnachfolger. Jeder sechste Mittelständler plant bis zum Jahr 2018 die Firma zu übergeben oder zu verkaufen. Das sind etwa 620.000 kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) mit vier Millionen Beschäftigten. Für die Unternehmensübergabe mangelt es jedoch an Nachfolgern, die ein mittelständisches Unternehmen weiterführen wollen. Es gibt dreimal so viele übergabebereite Unternehmen wie Übergabegründer, so das Ergebnis des KfW-Mittelstandspanels 2016.

Gründerreport 2016: Deutschland gehen die Gründer aus

Ein grünes Schild mit sechs weißen Männchen.

Vierter Negativrekord bei deutschen Startup-Gründungen in Folge: Aus den Ergebnissen des aktuellen Gründerreports 2016 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) geht ein Minus von zehn Prozent gegenüber 2015 hervor. Trotz guter Konjunktur befindet sich das Gründungsinteresse auf dem Tiefpunkt.

Startup-Stipendien für Studierende fördern Gründer-Knowhow

Herausforderung-Unternehmertum Startups Stipendium

Egal ob gewinnorientiertes Business oder gemeinnütziges Social Startup – mit ihrer Gründungsidee können sich Studierende für das Förderprogramm »Herausforderung Unternehmertum« bewerben. Das Bildungsprogramm für Gründer ist eine Initiative der Heinz Nixdorf Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Bereits im Studium sollen Startup-Knowhow vermittelt und Ideen ausprobiert werden. Die Gewinner erhalten eine einjährige Förderung und finanzielle Unterstützung von bis zu 15.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 19. August 2016.

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