DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
SelbstständigkeitBroker

Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Ich bin ja schon seit langem hier dabei und wie oft gab es hier rege Diskussion um Bachelor- und Master-Einstiegsgehälter bei PwC, KPMG, usw.?
Wer von der Uni als frischer Absolvent Gehälter von 50k+ angibt, wird meist als Troll bezeichnet.

Wenn man sieht, mit welch einfachen Methoden andere allerdings Geld machen, fragt man sich schon, warum man überhaupt studiert hat?

Ich lese z.B. gerade ein Buch über den Schwarzhandel von Eintrittskarten, wo ein "Ticket-Broker" erzählt, wieviel er damit verdient, wenn er haufenweise Karten vom FC Bayern, BVB oder Konzerten wie Wacken aufkauft und dann wieder schwarz weiterveräußert.
Jeden Monat netto vierstellig, fünfstellig und das ganze noch ohne Steuern zu zahlen. Irgendwo schreibt er: "Mein Einkommen lässt unterrichtende Akademiker im Hörsaal vor Neid erblassen" oder so ähnlich.

Außer der Steuer wird dem Typen kaum jemand an den Karren fahren können, Ticketschwarzhandel ist praktisch nicht verboten.
Nur die Moralfrage steht dazwischen: Ist es fair, Fans für ihre Leidenschaft bis auf den letzten Cent abzuzocken, nur weil sie im Vorverkauf gegen die Spekulanten zu spät gekommen sind?

Der Typ hat dafür seine eigene Rechtfertigung. Investmentbanker machen es genauso, und treiben die Preise hoch bei lebenswichtigen Gütern wie Nahrungsmitteln und Erdöl. Das sei ja viel schlimmer.

Wie steht ihr so dazu? Ist Ticket-Weiterverkauf zu superhohen Preisen ein Business in einer Marktwirtschaft? Oder asoziales Verhalten von Ganoven, die man drankriegen müsste?

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

naja es gibt immer wieder irgendwelche Möglichkeiten, an viel Geld zu kommen. Dafür muss man wirklich nicht studiert haben.... NUR die meisten sind einfach so clever und machen erst ein Studium, um nicht ohne irgendwas auf der Straße zu stehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Solange es nicht illegal ist, könnte man noch darüber diskutieren.
Da der Herr aber Steuern hinterzieht, ist es mit keiner Art von hier diskutierter Arbeit vergleichbar und keine Neidfrage für Akademiker. Auf Drogenhändler etc. ist man ja auch nicht neidisch im Normalfall. Oder darauf, dass Bankräuber einen super Stundenlohn haben können.

Keine Ahnung, wer sich mit Leuten ernsthaft vergleicht, die für ihre "Arbeit" jederzeit einfahren könnten. Ob derjenige Fans ausnimmt, ist mir dabei völlig wumpe.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Außer der Steuer wird dem Typen kaum jemand an den Karren
fahren können, Ticketschwarzhandel ist praktisch nicht
verboten.

Das ist und bleibt illegal, beschönigen sollte man da nichts. Und wenn er jeden Monat vier- oder fünfstellig verdient und das nicht angibt, ist das auch noch Steuerhinterziehung. Und darauf stehen völlig zu Recht empfindliche Strafen. Ich hoffe der "Ticket-Broker" findet sich im Knast wieder (früher oder später fliegt er garantiert auf).

P.S. Schon deinen Ansatz Einstiegsgehälter von Uni-Absolventen mit Einkünften aus illegaler Tätigkeit zu vergleichen, halte ich gelinde gesagt für etwas bizarr. Du beschwerst dich doch auch nicht, dass du als Controller, Wirtschaftsprüfer oder was auch immer weniger als ein Dr*genbaron verdienst oder doch? Finde den ganzen Beitrag ziemlich merkwürdig.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Die Frage hast Du Dir selbst beantwortet: "Ohne Steuern zu zahlen": eindeutig kriminelles Verhalten und damit asozial!

Lounge Gast schrieb:

Ich bin ja schon seit langem hier dabei und wie oft gab es
hier rege Diskussion um Bachelor- und
Master-Einstiegsgehälter bei PwC, KPMG, usw.?
Wer von der Uni als frischer Absolvent Gehälter von 50k+
angibt, wird meist als Troll bezeichnet.

Wenn man sieht, mit welch einfachen Methoden andere
allerdings Geld machen, fragt man sich schon, warum man
überhaupt studiert hat?

Ich lese z.B. gerade ein Buch über den Schwarzhandel von
Eintrittskarten, wo ein "Ticket-Broker" erzählt,
wieviel er damit verdient, wenn er haufenweise Karten vom FC
Bayern, BVB oder Konzerten wie Wacken aufkauft und dann
wieder schwarz weiterveräußert.
Jeden Monat netto vierstellig, fünfstellig und das ganze noch
ohne Steuern zu zahlen. Irgendwo schreibt er: "Mein
Einkommen lässt unterrichtende Akademiker im Hörsaal vor Neid
erblassen" oder so ähnlich.

Außer der Steuer wird dem Typen kaum jemand an den Karren
fahren können, Ticketschwarzhandel ist praktisch nicht
verboten.
Nur die Moralfrage steht dazwischen: Ist es fair, Fans für
ihre Leidenschaft bis auf den letzten Cent abzuzocken, nur
weil sie im Vorverkauf gegen die Spekulanten zu spät gekommen
sind?

Der Typ hat dafür seine eigene Rechtfertigung.
Investmentbanker machen es genauso, und treiben die Preise
hoch bei lebenswichtigen Gütern wie Nahrungsmitteln und
Erdöl. Das sei ja viel schlimmer.

Wie steht ihr so dazu? Ist Ticket-Weiterverkauf zu superhohen
Preisen ein Business in einer Marktwirtschaft? Oder asoziales
Verhalten von Ganoven, die man drankriegen müsste?

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Naja, dass der eine Händler Steuern hinterzieht, ist im Prinzip nicht das Hauptproblem. Es gibt a) genug Steuerhinterzieher bei normalen Jobs und b) ebenso etliche Kartenschwarzhändler, die Steuern auf ihre Einnahmen abführen.

Angenommen, es werden Steuern bezahlt, dann bleibt ja immer noch die Frage, ob das ein "normales" Spekulationsgeschäft ist, dem man nachgehen kann?

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Moralisch finde ich, ist daran nichts auszusetzen, wenn ich mir anschaue wie der Staat Steuergelder verschwendet sind die größten Verbrecher bei uns an der Spitze im Bundestag. Aber das ist nicht das Thema.

Als Haupteinkommen sowas zu betreiben ist fraglich, da man selbst ja nur sehr schwer an die begehrten Tickets rankommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

"Irgendwo schreibt er: "Mein Einkommen lässt unterrichtende Akademiker im Hörsaal vor Neid erblassen" oder so ähnlich."

Der Typ besucht einen Hörsaal und prahlt dort mit seinem Einkommen herum? Dann lautet seine Adresse sicherlich demnächst "Gerichtsstraße 1, Verhandlungszimmer 214". Den Prozess würde ich mir gerne ansehen, also bitte rechtzeitig hier im Forum Bescheid geben!

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Guter Beitrag. Sehe ich auch so.

Wobei: Schlaue Leute verdienen viel Geld. Schlaue Leute mit solider Bildung verdienen mehr Geld.

Mal ehrlich: Der Typ (falls es nicht mal wieder ein Fake ist) ist ein armes Würstchen. Um en Einkommen im hohen vierstelligen, niedrig fünfstelligen Bereich zu kriegen, steht er mit einem Bein im Knast. Ähnliches gilt übrigens bei vielen Gewerben mit Schwarzgeld Anteil.

Lounge Gast schrieb:

naja es gibt immer wieder irgendwelche Möglichkeiten, an viel
Geld zu kommen. Dafür muss man wirklich nicht studiert
haben.... NUR die meisten sind einfach so clever und machen
erst ein Studium, um nicht ohne irgendwas auf der Straße zu
stehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

http://www.lhr-law.de/magazin/schwarzmarkt-rechtliche-konsequenzen-beim-weiterverkauf-von-eintrittskarten

Warum schaust du nicht selber kurz bei Google nach? Steuern sind nur ein Problem, Vertragsstrafen, Unwirksamkeit der Kaufverträge und Erfüllungspflichten ggü seinen Kunden sind weitere. Wenn das rauskommt, was früher oder später passieren wird, dann kommt richtig Ärger auf ihn zu. Unter Umständen bekommen Juristen noch einen Betrug fingiert und dann hast du ebenfalls einen zweiten Straftatbestand zur Steuerhinterziehung. Zusätzlich folgen Strafen durch nicht eingehaltene Pflichten beim Gewerbeamt etc.

Das Risiko sollte man zumindest schon mal kennen.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Wenn man solcher einer Arbeit bis zur Rente nachgehen möchte und sich dabei jeden morgen im Spiegel selbst betrachten, dann viel Spaß. Die Familie ist sicherlich stolz. Lern etwas anständiges, mach dich selbständig, dann kannst du auch weitaus mehr verdienen und gehörst dabei nicht zum Abschaum der Gesellschaft. Ganz zu schweigen von dem schönen Gefühl einmal, etwas selbst auf die Beine gestellt zu haben.
Innere Zufriedenheit > Geld

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Der Typ hat zumindest schonmal Regel Nummer 1 beim reich werden gecheckt (im Gegensatz zu 90% des nine to five Akademiker Proletariats): Selbstständig auf eigene Rechnung arbeiten.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

ich kenn die story auch und warne davor trittbrettfahrer zu spielen. nicht nur die sache mit der steuer ist ein risiko... in anderen foren rufen fußballfans schon dazu auf, den typ mal zu besuchen, wenn sie seine identität rauskriegen. angeblich hat man schon einen eventseiten-betreiber als urheber ausfindig gemacht.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

So true! Es ist schon erschreckend in meinem und auch anderen Bekanntenkreisen zu sehen, wie wenig Alternativen überhaupt gedanklich in Betracht gezogen werden. Die meisten lassen sich vom vermeintlich sicheren 9-5 Job einlullen....

Lounge Gast schrieb:

Der Typ hat zumindest schonmal Regel Nummer 1 beim reich
werden gecheckt (im Gegensatz zu 90% des nine to five
Akademiker Proletariats): Selbstständig auf eigene Rechnung
arbeiten.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Wie stehe ich dazu?

Wenn es ein legales Geschäft ist, dann bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Niemandem ist vorzuwerfen, legal erworbene Karten zum Nennwert über einen legalen Weg zu höheren Preisen zu verkaufen.

Ist ein illegales Geschäft (Schwarzmarkt), brauchen wir nicht über Sinnhaftigkeit sprechen. Ein illegales Geschäftsmodell hat für mich mit Marktwirtschaft an sich nichts zu tun.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Also moralisch hätte ich damit kein Problem, rechtlich würde ich mal hinten anstellen, das entscheidende ist aber, dass es ja tickets gibt für die viele Leute viel Geld zahlen wollen und werden, aber die eigentlich Frage ist, wie du da billig dran kommen willst? Wenn das alle so einfach könnten, dann gäbe es ja gar kein Problem.

Aber im Prinzip finde ich es gut, wenn man alternative Wege gehen will, wenn man das wirklich richtig macht, dann führt man halt Steuern ab, dann sollte genug rum kommen, aber wie gesagt, der Einkauf der tickets wird das größte Problem darstellen. Und ob du die Dinger dann auch immer so kurzfristig zum gewünschten Preis loswirst, denn wenn das Konzert vorbei ist, dann ist das ticket wertlos, ist wie ein Optionsschein :)

Ein Kumpel von mir hatte eine einfache Ausbildung, hat dann privat mit Gebrauchtwagen gehandelt und gemeint, damit kann man auch reich werden, er hatte dann irgendwann keinen Bock mehr drauf und hat doch nochmal studiert, weil er meint, er hat keine Lust den ganzen Tag mit solchen Freaks zu tun zu haben, die sich alle auf dem Gebrauchtwagen An-und Verkaufmarkt tummeln.

antworten
DAX Einkäufer

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

"Wenn es ein legales Geschäft ist, dann bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Niemandem ist vorzuwerfen, legal erworbene Karten zum Nennwert über einen legalen Weg zu höheren Preisen zu verkaufen."

Legal ist zunächst mal nur der Weiterverkauf eines bedruckten Stücks Papier. Ob damit tatsächlich das Recht verbunden ist, die betroffene Veranstaltung zu besuchen, ist gar nicht eindeutig klar. Die Veranstalter gehen zunehmend dazu über, Tickets personalisiert auszustellen, da sie teilweise auch schon verschiedene Preisklassen zu verschiedenen Zeitpunkten anbieten, um Frühbuchern eine günstige Buchung zu ermöglichen und Spätbucher höher zu belasten. Solche Karten kann man gar nicht problemlos weiterverkaufen.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Und Angebot und Nachfrage ist im Übrigen auch kein valides Argument, da bei einer solchen Veranstaltung kein körperliches Gut, sondern die (Dienst)Leistung des Künstlers/Sportlers feilgeboten wird. Wenn die Fans mehr bezahlen, dann sollte es auch den Auftretenden zu Gute kommen und nicht irgendjemand anderem.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Korrekt. Den Weiterverkauf solcher Tickets würde ich daher auch nicht als legal bezeichnen.

DAX Einkäufer schrieb:

"Wenn es ein legales Geschäft ist, dann bestimmen
Angebot und Nachfrage den Preis. Niemandem ist vorzuwerfen,
legal erworbene Karten zum Nennwert über einen legalen Weg zu
höheren Preisen zu verkaufen."

Legal ist zunächst mal nur der Weiterverkauf eines bedruckten
Stücks Papier. Ob damit tatsächlich das Recht verbunden ist,
die betroffene Veranstaltung zu besuchen, ist gar nicht
eindeutig klar. Die Veranstalter gehen zunehmend dazu über,
Tickets personalisiert auszustellen, da sie teilweise auch
schon verschiedene Preisklassen zu verschiedenen Zeitpunkten
anbieten, um Frühbuchern eine günstige Buchung zu ermöglichen
und Spätbucher höher zu belasten. Solche Karten kann man gar
nicht problemlos weiterverkaufen.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Das sehe ich nicht so. Im Prinzip ist es doch unerheblich, ob es nun ein physisches (limitiertes) Produkt, oder eine Leistung ist. Der Künstler legt einen Preis fest, zu dem eine begrenzte Anzahl an Karten verkauft werden kann. Ebenso ist es bei limitierten Produkten.

Beispiel: es gab vor ein paar Wochen limitierte Schuhe eines deutschen Sportartikelherstellers. Nachdem die Serie ausverkauft war, wurden die Schuhe mit teils drastischen Aufschlägen zwischen den Käufern gehandelt. Hätte dieser Aufschlag dann auch dem Hersteller zu gute kommen sollen, weil er das geistige Eigentum an Entwicklung und Design hat?

Lounge Gast schrieb:

Und Angebot und Nachfrage ist im Übrigen auch kein valides
Argument, da bei einer solchen Veranstaltung kein
körperliches Gut, sondern die (Dienst)Leistung des
Künstlers/Sportlers feilgeboten wird. Wenn die Fans mehr
bezahlen, dann sollte es auch den Auftretenden zu Gute kommen
und nicht irgendjemand anderem.

antworten
DAX Einkäufer

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

"Das sehe ich nicht so. Im Prinzip ist es doch unerheblich, ob es nun ein physisches (limitiertes) Produkt, oder eine Leistung ist. Der Künstler legt einen Preis fest, zu dem eine begrenzte Anzahl an Karten verkauft werden kann. Ebenso ist es bei limitierten Produkten."

Bei einer Eintrittskarte wird die Leistung aber nicht in dem Moment des Kaufes erbracht, sondern später. Ebenso bei Bahntickets, Hotelübernachtungen, Flugtickets, Pauschalreisen etc. Da kannst Du die reservierten Leistungen auch nicht einfach weiterverkaufen. Man sollte mal versuchen, den Weiterverkauf dieser Leistungen zu einem freien Marktpreis gerichtlich durchzusetzen. Wird aber wohl nicht klappen.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Ebenso bei Bahntickets, Hotelübernachtungen, Flugtickets, Pauschalreisen etc. Da kannst Du die reservierten Leistungen auch nicht einfach weiterverkaufen.

Doch, das geht sehr wohl. Allerdings manchmal nur gegen Umschreibegebühren. Weil das diese Ticketspekulanten auch machen, kann man mittlerweile sein Bahnticket nicht mal mehr auf eine dritte Person mit der eigenen Kreditkarte buchen.
Die Umschreibung kostet oft mehr als das Ticket.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Eben weil die von Dir beschriebenen Leistungen personalisiert verkauft werden. Das ist der Unterschied zu vielen Tickets.

Einige Bands unterbinden den Handel auf dem Schwarzmarkt so gut es geht bzw verkaufen personalisierte Karten. Und/Oder bieten eine Tauschbörse an, in der zum Ausgabewert Tickets an andere Fans verkauft werden können. Das ist eine faire Lösung.

DAX Einkäufer schrieb:

"Das sehe ich nicht so. Im Prinzip ist es doch
unerheblich, ob es nun ein physisches (limitiertes) Produkt,
oder eine Leistung ist. Der Künstler legt einen Preis fest,
zu dem eine begrenzte Anzahl an Karten verkauft werden kann.
Ebenso ist es bei limitierten Produkten."

Bei einer Eintrittskarte wird die Leistung aber nicht in dem
Moment des Kaufes erbracht, sondern später. Ebenso bei
Bahntickets, Hotelübernachtungen, Flugtickets, Pauschalreisen
etc. Da kannst Du die reservierten Leistungen auch nicht
einfach weiterverkaufen. Man sollte mal versuchen, den
Weiterverkauf dieser Leistungen zu einem freien Marktpreis
gerichtlich durchzusetzen. Wird aber wohl nicht klappen.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Von rechtlichen und moralischen Bedenken mal abgesehen, bin ich mir nicht so sicher, ob das wirklich so ein attraktives Geschäft ist. Zum einen musst ja erst mal erst mal an die Karten rankommen - d.h. entweder stundenlang Schlange stehen, Leute bestechen, die Zugang zu den Karten habe oder ein Computerprogramm schreiben, das die Tickets online kauft. Und dann besteht (zumindest bei Konzerten) ein gewisses Risiko, dass ein Zusatzkonzert die Preise in den Keller jagt. Auch der working capital Effekt ist nicht zu unterschätzen, denn die Tickets werden ja in der Regel schon Monate im Voraus verkauft.

Und falls Dir die rechtlichen und moralischen Aspekte Deines Tuns eh egal sind solltest Du eventuell über den Vorkauf gefälschter Tickets nachdecken - ist vermutlich deutlich profitabler.

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

was ist denn das für ein buch, wenn man mal fragen darf?

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Und falls Dir die rechtlichen und moralischen Aspekte Deines Tuns eh egal sind solltest Du eventuell über den Vorkauf gefälschter Tickets nachdecken - ist vermutlich deutlich profitabler.

Zwischen Weiterverkauf von gültigen Eintrittskarten (wenn auch zu Abzockerpreisen) und Urkundenfälschung besteht aber immer noch ein Unterschied...

antworten
WiWi Gast

Re: Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

ist das dieses "schwarzmarkt tickethandel - ein dealer packt aus"?

antworten

Artikel zu Broker

Chatbots für Broker

Trading: Chatbots für Broker

Wie kann ein Conversational-User-Interface mit KI-Funktionalität die Ansprache, Konvertierung und Aktivierung von Tradern unterstützen? Evgeny Sorokin ist Leiter der R&D-Abteilung bei Devexperts, einem Entwickler von Handelsplattformen und Finanzmarktdaten-Lösungen. Er gibt einen Überblick über die Möglichkeiten, die Chatbots als neuer Kommunikationskanal bieten.

Sind CFD-Broker seriös? Ein Erfahrungsbericht!

Der weiße Schriftzug: broker auf rotem Hintergrund.

Wie bei allen Dienstleistern gibt es am Markt große und seriöse CFD-Broker und andere, deren Angebot, Gebührenstruktur oder Handling zu wünschen übrig lassen. Einige wichtige Kriterien können und sollten daher im Vorfeld überprüft werden, um zum einen größtmögliche Sicherheit zu erlangen und zum anderen den passenden CFD-Broker zu finden.

Nach dem Studium Trader werden: So geht's

Skyline-Frankfurt-Börse

Viele, die sich mit der Börse beschäftigen, fragen sich, ob sich vom Handel der Lebensunterhalt bestreiten lässt. Wer positive Erfahrungen sammelt, wird sich wohl schneller diese Frage stellen. Doch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, nach dem Studium eine Karriere als Trader zu verwirklichen? Auch wenn schon erste Anschaffungen von den Gewinnen bezahlt werden, der Handel ist durchaus gefährlich. Ob Währungshandel, CFD-Handel oder das klassische Investment in Aktien - wer seinen Lebensunterhalt als Trader bestreiten will, der sollte sich bewusst sein, dass sich die Märkte auch in die "falsche Richtung" bewegen können.

Gründungsradar 2018: TU München, Oldenburg und HHL Leipzig sind "Gründerunis"

Gründungsradar 2018: Eine keimende grüne Pflanze symbolisert die Gründung eines Startup-Unternehmens.

Studenten, die eine Zukunft als Gründer oder Gründerin einschlagen wollen, sollten hier studieren: An der Technischen Universität München, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und HHL Leipzig Graduate School of Management wird am besten für eine Unternehmensgründung ausgebildet. Das zeigt der aktuelle vierte Gründungsradar 2018 des Stifterverbandes zur Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland.

EXIST-Gründerstipendium

EXIST-Gründerstipendium: Eine Möwe fliegt über dem blauen Meer und symolisiert die Freiheit eines selbstständigen Unternehmers.

Das EXIST Gründerstipendium fördert innovative Unternehmensgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Maximal für die Dauer eines Jahres werden die Lebenshaltungskosten mit bis zu 2.500 Euro monatlich finanziert. Das Stipendium richtet sich an Wissenschaftler, Hochschulabsolventen und Studierende.

E-Book: Steuer-Tipps für die Existenzgründung

Cover Steuer-Tipps für die Existenzgründung

Schon bei der Gründung eines Unternehmens sind steuerliche Aspekte wichtig. Der Steuerwegweiser "Steuer-Tipps für die Existenzgründung" für junge Unternehmerinnen und Unternehmer beantwortet steuerliche Fragen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Die Broschüre ist im März 2018 erschienen und kann im Internet auf den Seiten des Finanzministeriums NRW kostenlos heruntergeladen werden.

16. startsocial Wettbewerb 2019

startsocial Businessplan-Wettbewerb 2018

Vom 6. Mai bis zum 7. Juli 2019 kann sich beim bundesweiten Startsocial Wettbewerb jedes Projekt bewerben, das an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeitet. startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements. Im Vordergrund steht der Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und sozialer Projektarbeit. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ unterstützt startsocial regelmäßig 100 soziale Initiativen durch viermonatige Beratungsstipendien.

Broschüre: Vorbereitung auf das Bankgespräch

Vorbereitung auf das Bankgespräch: Lloyds Bank Filiale von außen.

Die Bank gehört für beinahe jedes Unternehmen zu den wichtigsten Geschäftspartnern. Schließlich sind eine ausreichende Finanzausstattung sowie eine Reihe weiterer Finanzdienstleistungen aus dem Geschäftsalltag nicht wegzudenken. Dennoch fühlen sich gerade bei Finanzierungsfragen viele Unternehmen im Umgang mit der Bank unsicher. Die Broschüren "Vorbereitung auf das Bankgespräch" vom Bundesverband deutscher Banken e.V. liefert wichtige Tipps und Informationen, um Finanzierungsvorhaben im Bankgespräch erfolgreich zu präsentieren.

Unternehmensbörse »nexxt-change«

Unternehmensnachfolge: Unternehmensbörse nexxt-change

Unternehmensnachfolge leicht gemacht: Aus mehr als 10.000 stets aktuell gehaltenen Inseraten können sowohl Existenzgründer als auch Unternehmer auf der Suche nach einem Nachfolger passende Profile auswählen. Ab dem 1. Mai ist die Plattform auch für ausländische Partner geöffnet.

Broschüre: Unternehmensnachfolge - Die optimale Planung

Broschüre Unternehmensnachfolge Planung

Die Broschüre »Unternehmensnachfolge« vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bietet zahlreiche Informationen und praktische Tipps für Unternehmer und ihre Nachfolger sowie einen Schritt für Schritt Plan zur erfolgreichen Unternehmensnachfolge.

Gründungsradar: Spitzenunis für Gründer sind TU und HS München, Uni Lüneburg und HHL Leipzig

Studenten, die eine Zukunft als Gründer oder Gründerin einschlagen wollen, sollten hier studieren: An der Technischen Universität München, Hochschule München, Leuphana Universität Lüneburg und HHL Leipzig Graduate School of Management wird am besten für eine Unternehmensgründung ausgebildet. Das zeigt der aktuelle Gründungsradar des Stifterverbandes zur Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland.

E-Learning: Existenzgründung für Gründerinnen

Eine junge Frau auf der Mitte einer Treppe blickt in die Ferne.

Die sehr umfassenden E-Learning-Kurse zur Existenzgründung der Hochschule Karlsruhe bieten nützliches Wissen für den Start in die Existenzgründung. Das E-Learning-Angebot ist kostenlos.

BMWi-Förderdatenbank im Internet

BMWI-Förderdatenbank: Screenshot Homepage foerderdatenbank.de

In der Datenbank stehen detaillierte Informationen über mehr als 1.000 Förderprogramme von Bund, Ländern und Europäischer Union zum Abruf bereit.

E-Learning: Rechtsformen

Pfeile auf einem gelben Schild in einsamen Gegend zeigen nach rechts und links.

Das eTraining "Rechtsformen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie verschaffen einen Überblick über die Rechtsformen, die für eine Existenzgründung in Frage kommen.

E-Learning: Vorbereitung auf das Bankgespräch

Eine Hausecke mit dem zweifachem, grünen Schriftzug Bank mit untereinander angebrachten Buchstaben.

Der eTrainer Bankgespräch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie umfasst insgesamt sechs Lektionen. Neben Basiswissen zu Bankgespräch und Finanzierung lernen die Nutzer, welche Unterlagen beim Bankgespräch erforderlich sind.

Antworten auf Selbstständig mit dem Weiterverkauf von Eintrittskarten?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 27 Beiträge

Diskussionen zu Broker

Weitere Themen aus Selbstständigkeit