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Onlineagentur gründen

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WiWi Gast

Onlineagentur gründen

Ich bin im letzten Semester meines Masters BWL mit Schwerpunkt SCM und arbeite als Werkstudent bei einem großen deutschen Automobilzulieferer. Ein Berufseinstieg dort ist durchaus realistisch und mit IGM Tarif auch finanziell sehr interessant. Soweit, so gut.

Das Problem: richtig Leidenschaft kommt keine auf, ehrlichgesagt bin ich kein Konzernmensch. Ich mach gerne “mein Ding“ und habe mich seit 2016 mit dem Thema Unternehmensgründung beschäftigt. Einiges ausprobiert und dabei das Webseiten Erstellen + vieles im Onlinemarketing gelernt. Damit wiederum gelang es mir schon, für ein paar kleinere Firmen Seiten zu erstellen, aber leben kann man davon nicht. Dafür braucht es mittelständige Unternehmen, die ordentlich zahlen können. Ich würde mich gerne in dem Bereich komplett selbstständig machen, weiß nur nicht wie ich an gutzahlende Kunden herankomme. Ich bin schließlich nicht einmal gelernter Webdesigner. Agenturen gibt es zuhauf, der Konkurrenzdruck ist groß. Man muss also entweder etwas einzigartiges anbieten oder in der Kundenakquise einfach besser sein als der große Rest. Bisher bin ich das in keinem der beiden Felder, stecke aber auch nur relativ wenig Zeit herein.

Die Frage: IGM Job holen und womöglich die Selbstständigkeit vergessen oder sich mit voller Energie auf das Agenturbusiness stürzen? Hat jemand Erfahrung darin und kann eine realistische Erfolgseinschätzung geben? Würde mich freuen.

SG

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WiWi Gast

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Nimm den Job an und zieh das nebenher auf. Denke das sollte ja bei 40h Woche ganz gut möglich sein. Wirst du ja dann schon sehen wie das läuft. Du hast ja schon gesagt, weshalb es riskant sein könnte, den sicheren und gut bezahlten Job auszuschlagen (hohe Konkurrenz, nicht wirklich ausgebildet in dem Bereich, unerfahren in Kundenakquise und kein USP) und deshalb würde ich erstmal dabei bleiben.

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WiWi Gast

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Das ist natürlich ein sinnvoller Kompromiss. Ich habe nur das Bedenken, auch zu einem ambitionslosen Konzernmenschen zu werden, was ich bei vielen beobachte.

Sie wirken einfach, als würden sie ihren ach so anstrengenden Job (ist er nicht) irgendwie rumkriegen wollen. Leben fürs Wochenende oder den Urlaub.

Also eher das Gegenteil vom dynamischen Gründer, der etwas selbst in die Hand nimmt. Wer weiß, ob man sich nicht automatisch in diese Richtung entwickelt..

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.06.2018:

Das ist natürlich ein sinnvoller Kompromiss. Ich habe nur das Bedenken, auch zu einem ambitionslosen Konzernmenschen zu werden, was ich bei vielen beobachte.

Sie wirken einfach, als würden sie ihren ach so anstrengenden Job (ist er nicht) irgendwie rumkriegen wollen. Leben fürs Wochenende oder den Urlaub.

Also eher das Gegenteil vom dynamischen Gründer, der etwas selbst in die Hand nimmt. Wer weiß, ob man sich nicht automatisch in diese Richtung entwickelt..

Ich kenne viele, die auch einen guten Spirit hatten, dann zum Konzern gegangen sind und nebenbei was aufbauen wollten. Mittlerweile sitzen immer noch alle im Konzern. Teilweise was gegründet, wurden sie dann aber zu träge, um das langfristig zu verfolgen. Sehr seltsam, aber scheinbar zieht es in den Konzern alle Leute in einen Sog und reißt die Motivation entsprechend mit. Wenigstens haben sie Sicherheit.

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WiWi Gast

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Vergiss es, in der Branche wirst du keinen Erfolg gaben. Technisch musst du uptodate sein, und so schnel wie sich das ändert geht das nicht nebenbei. Du musst 1000 Rechtsfragen beherrschen, immerhin musst du dem Kunden auch was zu Impressum, Datenschutz, etc sagen können, Sicherheit der Serververbindung, Speicherorte, im Zweifel Livesupport in Bezug aufs Hosting, du solltest Grafiken slebst inhpouse anbieten können...

Als Nebenbei-Hobbyhomepagebauer wirst du nie professionell genug sein, um an ernsthafte Firmen eine Webseite verkaufen zu können, und nur mit kostenlosen Onlinebaukästen wie wix konkurrieren.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2018:

Das ist natürlich ein sinnvoller Kompromiss. Ich habe nur das Bedenken, auch zu einem ambitionslosen Konzernmenschen zu werden, was ich bei vielen beobachte.

Sie wirken einfach, als würden sie ihren ach so anstrengenden Job (ist er nicht) irgendwie rumkriegen wollen. Leben fürs Wochenende oder den Urlaub.

Also eher das Gegenteil vom dynamischen Gründer, der etwas selbst in die Hand nimmt. Wer weiß, ob man sich nicht automatisch in diese Richtung entwickelt..

Ich kenne viele, die auch einen guten Spirit hatten, dann zum Konzern gegangen sind und nebenbei was aufbauen wollten. Mittlerweile sitzen immer noch alle im Konzern. Teilweise was gegründet, wurden sie dann aber zu träge, um das langfristig zu verfolgen. Sehr seltsam, aber scheinbar zieht es in den Konzern alle Leute in einen Sog und reißt die Motivation entsprechend mit. Wenigstens haben sie Sicherheit.

Entweder du hast Gründerspirit oder nicht - aber - Gründerspirit heisst auch manchmal, arbeiten um die nahe Zukunft zu sichern (Lebenserhaltungskosten). Wenn du Gründerspirit hast, und es hört sich ganz danach an, dann wirst du deinen Weg "USP" finden, während du Erfahrung sammelst beim "Miete" verdienen. Sieh/höre dir nicht diejenigen an, die es nicht geschafft haben - sieh Dir diejenigen an, die es geschafft haben (begrenze es nicht zu dem Gebiet, in dem du gründen möchtest) Das Internet ist auf vielen Kanälen dein bestes Tool. Beobachte, während du arbeitest, was dir Spass macht oder wo du frustriert bist weil du es bei gleichbleibender/besser Qualität wirklich zeitsparender/kostengünstiger kannst, wenn man dich nur lassen würde. Deine Unzufriedenheit kann dir einen guten Weg weisen, in die Richtung wo dein Gründerspirit Nahrung findet. Wenn du Wirtschaft studierst und ebenfalls creativ/künstlerisch begabt bist, dann ist es ein bischen wie zwischen Polen hin- und hergezogen werden - es dauert ein etwas, bis du "deine" Mitte/USP gefunden hast. Höre nicht auf zu suchen - jeden Tag/Std/Minute/immer, Gründerspirit schläft nie und sucht die Chance in jedem Moment. Du wirst es finden und dann wird dir dein Wirtschaftsstudium einen immensen Vorsprung geben gegenüber deiner Designer-konkurrenz. Die weisst, welche Zahlen in Deinem Angebot zum Kunden wichtig sind und es wird dir helfen den ganzen Gründeradmin zu verstehen und zu beachten/erledigen; deine Fähigkeiten im creativen Bereich werden sich ebenfalls verfeinert haben. Gründerspirit muss immer Geduld lernen - denn ohne Geduld schaffst Du später die Gründung nicht.
Ich wünsche Dir viel Glück :)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.06.2018:

Ich bin im letzten Semester meines Masters BWL mit Schwerpunkt SCM und arbeite als Werkstudent bei einem großen deutschen Automobilzulieferer. Ein Berufseinstieg dort ist durchaus realistisch und mit IGM Tarif auch finanziell sehr interessant. Soweit, so gut.

Das Problem: richtig Leidenschaft kommt keine auf, ehrlichgesagt bin ich kein Konzernmensch. Ich mach gerne “mein Ding“ und habe mich seit 2016 mit dem Thema Unternehmensgründung beschäftigt. Einiges ausprobiert und dabei das Webseiten Erstellen + vieles im Onlinemarketing gelernt. Damit wiederum gelang es mir schon, für ein paar kleinere Firmen Seiten zu erstellen, aber leben kann man davon nicht. Dafür braucht es mittelständige Unternehmen, die ordentlich zahlen können. Ich würde mich gerne in dem Bereich komplett selbstständig machen, weiß nur nicht wie ich an gutzahlende Kunden herankomme. Ich bin schließlich nicht einmal gelernter Webdesigner. Agenturen gibt es zuhauf, der Konkurrenzdruck ist groß. Man muss also entweder etwas einzigartiges anbieten oder in der Kundenakquise einfach besser sein als der große Rest. Bisher bin ich das in keinem der beiden Felder, stecke aber auch nur relativ wenig Zeit herein.

Die Frage: IGM Job holen und womöglich die Selbstständigkeit vergessen oder sich mit voller Energie auf das Agenturbusiness stürzen? Hat jemand Erfahrung darin und kann eine realistische Erfolgseinschätzung geben? Würde mich freuen.

SG

Grüsse dich,
konsumgüter, der Vertrieb von Konsumgüter im grossen Format.
hannovertown@hotmail.de see u soon

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