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Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Ich lese in diesem Forum immer wieder, dass sich Studenten bemühen, so gute Leistungen wie möglich zu erzielen, so gute Praktika wie möglich zu machen und so gute außeruniversitären Projekte zu machen wie möglich. Wenn ich lese, wie sehr sich die Schreiber hier im Forum darüber ärgern, dass sich nicht nach McKinsey oder Goldmann Sachs gekommen sind, dann kann ich nur mit der Schulter zucken.

Eine alternative Möglichkeit wäre doch, sich selbstständig zu machen. Man hat dann natürlich auch Stress, der ist bei weitem aber geringer als in einem Angestelltenverhältnis, weil man dann etwas macht, was man gerne tut, sei es ein Online-Business, Import- und Exporthandel, ein Restaurant oder was auch immer. Man macht etwas für sich selbst, man baut es selber auf und man expandiert, wenn das Geschäft skalierbar ist.

Meiner Ansicht nach ist die Selbstständigkeit eine sehr große Erfüllung. Warum machen es so wenige? Ist es das Risiko? Meint ihr nicht auch, dass das ganze Leben nur aus Risiken besteht und man am besten das Haus nicht verlassen sollte, wenn man keine Risiken eingehen möchte? Ist es das Ansehen? Ist es die Bequemlichkeit, die man nach ein paar Jahren in einem Unternehmen hat, dass man nicht etwas völlig neues von vorne beginnen möchte?

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Du stellst die Selbstständigkeit aber als Kleinigkeit dar.
Man benötigt einen Plan, eine grandiose Idee, Durchhaltevermögen und einen extremen Ehrgeiz.
Niemand braucht das x-te Hipster Kaffee. Und was soll ein Online-Business sein?

Wann lohnt sich die Selbstständigkeit? Wenn absehbar ist, dass du mit vergleichbarem Einsatz ein höheres Gehalt erreichst, welches du als Angestellter bekommen würdest. Das Risiko ist aber immens, inkl. schlafloser Nächte, Existenzängsten, usw. Und tendenziell stehen die Erfolgschancen für eine Restaurant oder ähnliches eher gering.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Top Idee, Top Webpräsenz (auch mit Bekanntheit), Top-Ausdauer, Top Unternehmensführungskenntnisse, Top-Rechtskenntnisse, Top-Zeitressourcen.

Außer dem ersten Punkt kann man jeden der folgenden mit ca. 20-100k Euro kompensieren.

Daher: Ja wirklich ziemlich easy... komisch, dass es fast niemand macht.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

ich stelle mir jetzt schon eine Welt vor, die selbständig ist:)

Jeder arbeitet für sich selbst alleine und will trotzdem jedem was verticken?

Niemand hätte überhaupt noch Zeit einkaufen zu gehen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Das ist ein Wiwi-Forum. Womit willst du dich selbstständig machen? Um am Markt etwas verkaufen zu können, solltest du Erfahrung darin haben oder ein Produkt gleichwertig dem am Markt verfügbarem haben.
Wenn du dann noch davon leben musst hast du nicht die Zeit, langsam und über Jahre etwas aufzubauen. Als Handwerker verkaufst du deine Leistung, als ITler genauso, nach 10 Jahren im Job deine Branchenkenntnisse und deine Kontakte.. als BWler kannst du gerne versuchen frier Unternehmensberater zu werden, nur will keinermit dir sprechen, und ein pfiffiges Portal kostet Geld für die Programmierung und sehr viel Geld für das Marketing, evtl. noch vorfinanzierte Handelsware o.ä.

Also wenndu nicht gerade Versicherungen verticken willst oder Nahrungsergänzungsmittel für Haustiere ist es allemal sinnvoller, erstmal einen Job zu suchen anstatt die Selbstständigkeit.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Selbstständigkeit ist keine Kleinigkeit, aber wenn man sich wirklich selbständig machen will, dann schafft man es auch. Fleiß schlägt am Ende immer Intelligenz.

Ich selbst habe vor wenigen Wochen damit begonnen, mich nebenbei selbstständig zu machen, aber bis jetzt nur in einem sehr kleinen Umfang. Wenn es besser läuft, werde ich auf Teilzeit reduzieren und wenn ich davon leben kann, werde ich kündigen.

Die meisten Menschen sind eben sehr Risikoavers und auch sehr bequem. Sie gehen halt arbeiten, brauchen sich nicht um das strategische zu kümmern, der Chef legt ihnen ihre Arbeit, die sie zu erledigen haben, auf den Schreibtisch. Nach Feierabend verlassen sie das Büro und denken gar nicht mehr an Arbeit. So ist das bei den meisten Menschen. Und wer eben nach 20 Jahren Berufserfahrung 80k verdient, der hat quasi schon sein Ziel erreicht (natürlich nicht im Verhältnis zu wifi-treff, aber in der Realität ist das so).

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Ja immer ganz ganz doll dran glauben dann wird das auch was!

Ich als besondere Schneeflocke weiß das!

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Ja immer ganz ganz doll dran glauben dann wird das auch was!

Ich als besondere Schneeflocke weiß das!

Ironie?

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Wie du sehen kannst wirst du hier nur Antworten von Leuten kriegen, die sehr risikoavers sind und sich nicht selbstständig machen werden/wollen. Selbstständige schreiben hier nicht. Haben erstens keine Zeit und warum sollten sie? Falsches Forum.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Gründe warum es viele nicht tun:

Schule und Hochschule ziehen von ihrer Ausbildungsstruktur und ihren Inhalten her eher Angestellte als Unternehmer heran. Es geht viel mehr ums zuhören und tun was andere sagen, als das selbstbestimmte Arbeiten. Lehrer und Professoren sind auch keine guten Vorbilder beim Unternehmertum (i.d.R., bis auf wenige Ausnahmen), sondern sie sind meist das Paradebeispiel des risikoaversen Staatsdieners, die erst Recht kein Vorbild in Bezug auf Unternehmertum sind.

  • Man braucht meist Startkapital
  • Es ist ein Risiko und im Falle des Scheiterns ist es gesellschaftlich oft nicht so gut angesehen
  • man lernt es fast nirgendwo (s.o.) selbst Trainee Programme ziehen eher leitende Angestellte als Unternehmerpersönlichkeiten heran
  • Das Angestelltenleben in Deutschland ist gerade für hochqualifizierte Akademiker doch sehr sicher und bequem. Sozialversicherung, Krankenkasse läuft meist über den AG, man muss sich da keine Sorgen machen. In der GKV sind sogar nicht arbeitende Partner oder Kinder mitversichert, man geniesst im Vergleich zu vielen anderen Ländern einen starken Kündigungsschutz. Dort wo man sich um Sozialversicherung selbst kümmern muss und man viel einfacher gekündigt werden kann, hat ein Job als Angestellter gar nicht mehr so viele Vorteile.
  • Selbst viele Banken machen Probleme, wenn junge Selbständige Kredite brauchen. Seien es Kredite für die Firma oder auch privat. Mancher kleiner Einpersonen Unternehmer der seit Jahren gute Gewinne macht, bekommt noch nicht mal einen Dispo Kredit bei vielen Banken, geschweige den einen Kredit für ein Auto oder gar Eigenheim. Bei unbefristeten Angestellten mit ausreichendem Gehalt meist gar kein Problem.
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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Die meisten Angestellten überschätzen das Gründerrisiko und unterschätzen massiv die Unternehmer-Chance.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Niemand braucht das x-te Hipster Kaffee.

Gott sei Dank bist DU nicht derjenige, der das bestimmt. Sonst wären die Innenstädte leer.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Niemand braucht das x-te Hipster Kaffee.

Gott sei Dank bist DU nicht derjenige, der das bestimmt. Sonst wären die Innenstädte leer.

Da wären ja noch x-1.

Die Frage ist eher, ob der x-te Laden so gut läuft, dass Du Dir jeden Monat mehr als die 2k auszahlen kannst, für die hier niemand morgens aufstehen will.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Die Freiheit der eigenen Firma klingt verlockend doch ist hart und weniger romantisch als in den meisten Köpfen.

Es besteht das Risko

  • dass alle Mühe umsonst war und die Jahre nix verdient hast
  • du sogar mit Schulden rausgehst
  • du dann als Angestellter bei unter Umständen bei null beginnst

Dagegen ist der Arbeitsmarkt derzeit so gut, dass jeder mit Geduld und sich notfalls von unten bei den Jobs hochhangelnd seinen Weg schafft.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Die Freiheit der eigenen Firma klingt verlockend doch ist hart und weniger romantisch als in den meisten Köpfen.

Es besteht das Risko

  • dass alle Mühe umsonst war und die Jahre nix verdient hast
  • du sogar mit Schulden rausgehst
  • du dann als Angestellter bei unter Umständen bei null beginnst

Dagegen ist der Arbeitsmarkt derzeit so gut, dass jeder mit Geduld und sich notfalls von unten bei den Jobs hochhangelnd seinen Weg schafft.

Für welche Jobs ist der Arbeitsmarkt gut? Sicher nicht für Akademiker!

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Die meisten Angestellten überschätzen das Gründerrisiko und unterschätzen massiv die Unternehmer-Chance.

Absolut, da hast du recht. Man muss ja auch nicht sofort mit etwas großem anfangen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Klar ist der Arbeitsmarkt für Akademiker gerade gut. Wirst du in 1 bis 2 Jahren in der nächsten Krise merken. Eine gewisse Mindestqualifikation sollte man allerdings mitbringen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Ich bin gerade in genau der Situation.

Ex-Berater und nun seit 3 Jahren in einem großen Unternehmen. Und ich habe ganz ehrlich einfach keine Lust mehr auf den Mist!

Mein Traum wäre etwas wirklich kleines im Bereich Gastronomie. Denn das trifft auf meine Leidenschaft. Ich halte mich auch für ein Organisationstalent. Und vor harter Arbeit habe ich wenig Angst. Aber ja: Ich überlege mir auch schon seit Monaten, ob ich bereit bin, das Risiko einzugehen. Bei dem Gedanken, weitere 30 Jahre ein Angestellten-Dasein zu haben, krieg ich das K. Ich sehe auch die Vorteile, die hier beschrieben worden sind - aber was mir dabei zu kurz kommt, ist der Spaß.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Normalerweise fängt man nebenberuflich an. Man braucht das Einkommen aus dem Hauptjob, um etwas zum Leben zu haben. Das hat aber natürlich auch was mit innerer Kündigung zu tun. Der Hauptjob wird dann keine Karriere mehr sein. Das wird auch Dein Chef so sehen. Die meisten werden mit der Selbstständigkeit scheitern, nur bei wenigen funktioniert das. In den ersten Jahren macht man normalerweise nur Verlust. Als Wiwi wird man schlechte Chancen haben. Was kannst Du, wofür Dir andere Leute freiwillig etwas bezahlen wollen? Für Gastronomie u.s.w. hast Du keine Fachkenntnisse. Jeder Kochlehrling kann das besser. Und auch da sind die Kosten sehr hoch. Die UB hier im Forum sollten da einen guten Überblick haben. Mein Nebenjob (reine Selbstständigkeit) macht mir Spaß. Es gibt aber immer wieder Jahre, in denen ich einige Tausende Verlust mache. Also echte Kosten (nicht fiktiv!), die ich aus meinem Haupteinkommen tragen muss. Und die hauptberufliche Karriere hatte es total gekillt. Man sollte sich das gut überlegen. Wenn ich Familie hätte, könnte ich das nicht verantworten. Als Single geht es.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Die meisten Angestellten überschätzen das Gründerrisiko und unterschätzen massiv die Unternehmer-Chance.

Absolut, da hast du recht. Man muss ja auch nicht sofort mit etwas großem anfangen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Lohnt sich, zumindest im B2B nur mit Vitamin B

LG

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 08.02.2018:

Lohnt sich, zumindest im B2B nur mit Vitamin B

LG

Was lohnt sich? Selbstständigkeit? Aber ja, B2B ist am lukrativsten, aber vermutlich auch der Bereich, wo man am meisten Vitamin B braucht.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 08.02.2018:

Normalerweise fängt man nebenberuflich an. Man braucht das Einkommen aus dem Hauptjob, um etwas zum Leben zu haben. Das hat aber natürlich auch was mit innerer Kündigung zu tun. Der Hauptjob wird dann keine Karriere mehr sein. Das wird auch Dein Chef so sehen. Die meisten werden mit der Selbstständigkeit scheitern, nur bei wenigen funktioniert das. In den ersten Jahren macht man normalerweise nur Verlust. Als Wiwi wird man schlechte Chancen haben. Was kannst Du, wofür Dir andere Leute freiwillig etwas bezahlen wollen? Für Gastronomie u.s.w. hast Du keine Fachkenntnisse. Jeder Kochlehrling kann das besser. Und auch da sind die Kosten sehr hoch. Die UB hier im Forum sollten da einen guten Überblick haben. Mein Nebenjob (reine Selbstständigkeit) macht mir Spaß. Es gibt aber immer wieder Jahre, in denen ich einige Tausende Verlust mache. Also echte Kosten (nicht fiktiv!), die ich aus meinem Haupteinkommen tragen muss. Und die hauptberufliche Karriere hatte es total gekillt. Man sollte sich das gut überlegen. Wenn ich Familie hätte, könnte ich das nicht verantworten. Als Single geht es.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Die meisten Angestellten überschätzen das Gründerrisiko und unterschätzen massiv die Unternehmer-Chance.

Absolut, da hast du recht. Man muss ja auch nicht sofort mit etwas großem anfangen.

Die meisten "Köche" machen heutzutage auch nur noch Dosen und TK-Packungen auf, das ist nicht schwer zu toppen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Das ist zum Glück nicht der Fall. Ich gehe jeden Tag ins Restaurant und kenne die Unterschiede. Das Risiko in der Gastronomie ist extrem groß. Die Chancen aber auch. Wenn man abseits der Fußgängerzone für ein kleines Lokal schon € 4.000 pro Monat an Miete bezahlen muß, dann wird es eng. Dazu noch Personal, Versicherungen Lebensmittel, Inventar u.s.w. Schon für die Einrichtung gehen locker 50k drauf.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.02.2018:

Normalerweise fängt man nebenberuflich an. Man braucht das Einkommen aus dem Hauptjob, um etwas zum Leben zu haben. Das hat aber natürlich auch was mit innerer Kündigung zu tun. Der Hauptjob wird dann keine Karriere mehr sein. Das wird auch Dein Chef so sehen. Die meisten werden mit der Selbstständigkeit scheitern, nur bei wenigen funktioniert das. In den ersten Jahren macht man normalerweise nur Verlust. Als Wiwi wird man schlechte Chancen haben. Was kannst Du, wofür Dir andere Leute freiwillig etwas bezahlen wollen? Für Gastronomie u.s.w. hast Du keine Fachkenntnisse. Jeder Kochlehrling kann das besser. Und auch da sind die Kosten sehr hoch. Die UB hier im Forum sollten da einen guten Überblick haben. Mein Nebenjob (reine Selbstständigkeit) macht mir Spaß. Es gibt aber immer wieder Jahre, in denen ich einige Tausende Verlust mache. Also echte Kosten (nicht fiktiv!), die ich aus meinem Haupteinkommen tragen muss. Und die hauptberufliche Karriere hatte es total gekillt. Man sollte sich das gut überlegen. Wenn ich Familie hätte, könnte ich das nicht verantworten. Als Single geht es.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Die meisten Angestellten überschätzen das Gründerrisiko und unterschätzen massiv die Unternehmer-Chance.

Absolut, da hast du recht. Man muss ja auch nicht sofort mit etwas großem anfangen.

Die meisten "Köche" machen heutzutage auch nur noch Dosen und TK-Packungen auf, das ist nicht schwer zu toppen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Als gescheiterter Selbständiger ist man vorallem sozial ("So ein Versager") und finanziell (jahrelanges Insolvenzverfahren) gebrandmarkt. Dann denken sich wohl auch viele, dass sie es lieber erst gar nicht versuchen.

antworten
WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Wer es noch nicht kennt: Einfach mal bei Youtube
"Christian Lindner: "Das hat Spaß gemacht" - Landtag NRW 29.01.2015 - Bananenrepublik"
eingeben.

Man kann von ihm halten, was man will, aber in diesem Punkt ist ihm wirklich nur zuzustimmen.

WiWi Gast schrieb am 09.02.2018:

Als gescheiterter Selbständiger ist man vorallem sozial ("So ein Versager") und finanziell (jahrelanges Insolvenzverfahren) gebrandmarkt. Dann denken sich wohl auch viele, dass sie es lieber erst gar nicht versuchen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 08.02.2018:

Was kannst Du, wofür Dir andere Leute freiwillig etwas bezahlen wollen? Für Gastronomie u.s.w. hast Du keine Fachkenntnisse. Jeder Kochlehrling kann das besser.

Lol. Was ist denn das für ein Blödsinn? Als ob nur ein Koch ein Restaurant aufmachen dürfte. Wenn man sich selbständig macht, braucht man meistens viele Fachkenntnisse, die man gar nicht alle haben kann. Aber Fachkenntnisse kann man sich aneignen oder jemanden einstellen, der es kann.
Und mal so nebenbei: Es gibt genügend passionierte Hobbyköche, die besser kochen können als so mancher Koch.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 09.02.2018:

Wer es noch nicht kennt: Einfach mal bei Youtube
"Christian Lindner: "Das hat Spaß gemacht" - Landtag NRW 29.01.2015 - Bananenrepublik"
eingeben.

Man kann von ihm halten, was man will, aber in diesem Punkt ist ihm wirklich nur zuzustimmen.

WiWi Gast schrieb am 09.02.2018:

Als gescheiterter Selbständiger ist man vorallem sozial ("So ein Versager") und finanziell (jahrelanges Insolvenzverfahren) gebrandmarkt. Dann denken sich wohl auch viele, dass sie es lieber erst gar nicht versuchen.

Hammer Rede, kannte ich noch gar nicht.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Zum Thema Koch: Ein Koch ist nicht der Geschmackskünstler. Ein Koch lernt Beschaffung, Kalkulation, Organisation der Küchenabläufe, Hygienehandhabung..
Deswegen kann jeder Koch besser ein Restaurant führen als ein Laie, der gerne kocht. Und verwechselt "gerne Kochen" nicht mit "Koch im Restaurant".

Etwas mehr Respekt für die Spezialisierung Dritter bitte. Ich glaube auch nicht Bilanzen besser aufstellen zu können als ein Steuerberater, nur weil ich mit meiner Steuererklärung via Elster jedes Jahr Geld rausbekomme.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Gastronomie ist ein schweres Pflaster. Zu viel Konkurrenz, fehlendes Image / Tradition / Stammkunden. Da muss man schon ein sehr gutes Team (Koch, Kaufmann, Steuerberater) und eine gute Location (Parkmöglichkeiten, keine No-Go-Area) finden.

Ich würde es lieber mit etwas anderem probieren als WiWi.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Mit nun >6 Jahren Berufserfahrung in Sales und IT stand ich auch kurz vor einer Selbstständigkeit. Diese war geplant in "weichem Übergang", mein AG wäre erster Klient geworden. Sukzessive hätte ich andere Projekte und neue Klienten gewinnen können. Dabei ist der Inhalt der geplanten Tätigkeit hier jetzt Nebensache.

Ich hatte mir nach einer ersten Idee, grober Skizzierung, Recherchen und Sammeln von Fakten, Risiken und zu beachtenden Themen dann auch mit zwei Steuerberatern zusammengesetzt. Der Eine sagte alles sei super und kann problemlos klappen. Der Andere war genauer und hat sich jede Zahl angesehen. Auf seiner Kalkulation und Einschätzung der Situation habe ich am Ende einen Haken an den Plan gemacht und mich dazu entschieden, weiter angestellt zu bleiben.

Man muss immer unterscheiden zwischen der tiefen Motivation und Überzeugung, dem Wunsch einer Selbstständigkeit (bei mir gegeben) und den nüchternen Fakten. Sachlich und trocken betrachtet muss sich eine Selbstständigkeit (logisch) irgendwann rechnen. Am Anfang kann man da noch nicht unbedingt viel erwarten, braucht aber einen Plan, wie man überhaupt an Kunden / Käufer / Klienten / Geldgeber kommt und muss aufzeigen, in welchem Zeitraum man schwarze Zahlen sieht.

  • Wie viel braucht man überhaupt zum Leben?
  • Wie viel Kapital muss ggf. für den Start aufgenommen werden?
  • Wie viel Geld habe ich an der Sonne und kann investieren oder zur Not überbrücken?

Komme ich aus dem Angestelltentum, verdiene mein Geld, habe keinen großen Schmerz im Job und habe mir einen gewissen Standard erarbeitet, dann können auch das Gründe sein, warum ich am Ende doch dabei bleibe und nicht komplett bereit, für einen Traum alles über Bord zu werfen.

Generell finde ich aber auch, dass viele Menschen eine negative Grundeinstellung ggü. der Selbstständigkeit haben. Potenziale sind sehr riesig, die Form so zu arbeiten mal ganz außen vor (don't work for the man). Risiken sind aber auch vorhanden und damit geht jeder anders um.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Also die soziale Brandmarkung gibt es tatzächlich. Allerdings ist das etwas, das ich so nur aus Deutschland kenne. Ich habe eine Zeit lang für eine Firma in den USA gearbeitet und da gehörte das gescheiterte Start-up im Lebenslauf schon fast zum must-have. Weil es eben heißt, auch wenn es gescheitert ist hast du bestimmt viel dabei gelernt. Kundenaquise, Projektmanagement, .....

Das ist typische Deutsch, alles nur schlecht zu reden ...

WiWi Gast schrieb am 09.02.2018:

Als gescheiterter Selbständiger ist man vorallem sozial ("So ein Versager") und finanziell (jahrelanges Insolvenzverfahren) gebrandmarkt. Dann denken sich wohl auch viele, dass sie es lieber erst gar nicht versuchen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Gründe warum es viele nicht tun:

Schule und Hochschule ziehen von ihrer Ausbildungsstruktur und ihren Inhalten her eher Angestellte als Unternehmer heran. Es geht viel mehr ums zuhören und tun was andere sagen, als das selbstbestimmte Arbeiten. Lehrer und Professoren sind auch keine guten Vorbilder beim Unternehmertum (i.d.R., bis auf wenige Ausnahmen), sondern sie sind meist das Paradebeispiel des risikoaversen Staatsdieners, die erst Recht kein Vorbild in Bezug auf Unternehmertum sind.

100% ins Schwarze getroffen Wer in Deutschland zur Schule geht und dann ein Studium macht, wird von Staatsbeamten betreut und lernt nur diese Seite kennen. Echtes Unternehmertum kann dir von denen keiner beibringen, weil die selber von der Wiege bis zur Barre im Staatsgulag verbringen.

  • Man braucht meist Startkapital
    Ja, aber häufig garnicht soviel.
  • Es ist ein Risiko und im Falle des Scheiterns ist es gesellschaftlich oft nicht so gut angesehen
    100% Wenn du erfolgreich bist, erntest Du Neid. Wenn du scheiterst erntest du Häme. Wer will in so einem Mileu schon selbstständig sein? Oder eine Firma hochziehen.
  • man lernt es fast nirgendwo (s.o.) selbst Trainee Programme ziehen eher leitende Angestellte als Unternehmerpersönlichkeiten heran
    100%
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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

So ganz stimmt das auch wieder nicht. Normalerweise gibt es bei den Beamten schon ein striktes Nebentätigkeitsverbot. Einer unserer Lehrer hatte aber eine Fabrik, war ihm wohl über eine Erbschaft zugefallen. Ist dann als die Verwaltung eigenen Vermögens wahrscheinlich ok. Ein anderer kam nur mit neuen Porsches und S-Klassen auf den Schulhof, alles selbst verdient. War aber auch eine Ausnahme, weil z.B. künstlerische und wissenschaftliche Aktivitäten nicht unter das Nebentätigkeitsverbot fallen.

WiWi Gast schrieb am 09.02.2018:

100% ins Schwarze getroffen Wer in Deutschland zur Schule geht und dann ein Studium macht, wird von Staatsbeamten betreut und lernt nur diese Seite kennen. Echtes Unternehmertum kann dir von denen keiner beibringen, weil die selber von der Wiege bis zur Barre im Staatsgulag verbringen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Wenn man sich selbstständig machen will, dann sollte man immer klein anfangen, somit riskiert man auch nicht zu viel. Wenn es gut läuft, kann man ja immer noch schauen, ob man sein Geschäft weiter ausbaut.

Selbstständige müssen mutig sein und über die Meinungen anderer Menschen hinweghören können. Wenn man sein ganzes Leben nur nach dem Motto "Oh Gott, ich habe das jetzt gemacht, was werden meine Nachbarn/Bekannten/Haumichtot über mich sagen?", dann wird man nie glücklich werden im Leben. Viele Menschen auf dem Sterbebett bereuen, ihr Leben nicht so gelebt zu haben, wie sie es wollten, sondern sich immer nach der Meinung anderer gerichtet haben.

Aber Selbstständigkeit muss einem auch liegen. Ich behaupte, dass jeder sich selbstständig machen will und jeder hat eine Geschäftsidee, und sei es das 10. Restaurant in der Innenstadt. Aldi hat auch als kleiner Lebensmittelladen in der ?Dortmunder? Innenstadt angefangen, glaubt ihr wirklich, dass er der einzige war?

Das Angestelltenverhältnis ist für jeden, der Risikoavers ist, der nicht gerne eigenständig arbeitet und der geregelte Arbeitszeiten braucht, gut. Natürlich, jemand, der um 15:00 seinen Stift fallen lässt und danach nach Hause geht und bis 23:00 vor der Glotze hockt ist für eine Arbeit als Selbstständiger nicht geeignet.

Denjenigen, die sich selbstständig machen wollen, kann ich nur raten, diesen Schritt zu wagen und nicht auf die anderen zu hören, denn ihr werdet immer kritisiert werden, egal, was ihr tut. Geht ein kalkuliertes Risiko ein, das ist nicht schlecht.

antworten
WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Aber Selbstständigkeit muss einem auch liegen. Ich behaupte, dass jeder sich selbstständig machen will und jeder hat eine Geschäftsidee, und sei es das 10. Restaurant in der Innenstadt. Aldi hat auch als kleiner Lebensmittelladen in der ?Dortmunder? Innenstadt angefangen, glaubt ihr wirklich, dass er der einzige war?

Die Albrechts haben in der Huestr. angefangen und zwar als Albrechts. Ihre Eltern hatten ein Tante-Emma-Geschäft, die beiden haben nach 8 Jahren Volksschule eine Ausbildung gemacht, einer im elterlichen Geschäft, der andere bei einem anderen Tante-Emma-Laden. Nach dem Krieg haben SIe es dann übernommen und sukzessive erstmal eine Tate-Emma-Laden-Kette hochgezogen. Später dann den Discounter. Dazu sollte man aber auch wissen, das die natürlich auch entsprechende Arbeitszeiten hatte. Man sagt denen nach, dass die die ersten im Geschäft waren und als letzte gegangen sind (auch Samstags, klar). Und wer mal bei ALDI gearbeitet hat, weiss das die VR-Fahrzeuge vor 8 da sind und auch nach 18:00 Uhr. Die sind nicht umsonst die reichsten Deutschen gewesen, aber auch extremst sparsam alles ins Geschäft. Oder nimm Ray Croc, mit 52 nochmal "neu" angefangen.

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Unternehmensberater

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Ich hatte früher keine Ahnung, wie man Selbstständigkeit angehen könnte.
Hinzu kam, dass ich job-technisch oft sehr erfüllt war.

Nach 13 Jahren Berufserfahrung - davon 5 als Consulting Manager in einer Boutique, sieht es mittlerweile anders aus. Ich erwähne dies bewusst, da man bei uns zum Unternehmer im Unternehmen herangezogen wird, so man sich darauf einlassen will.

Ich habe letztes Jahr gemeinsam mit einem Kollegen ein Nebengewerbe angemeldet. Wir gehen nach me2 vor und entwickeln Branchensoftware - nur besser, für eine Nische.

Unser Prototyp steht. Dank unserer Skills als Managementberater, Anforderungsmanager und Softwareexperten (frühere Karriere) - sowie günstigen Cloud-Infrastruktur-Betriebsmitteln - konnten wir unsere Investitionskosten bislang unter 10 TEUR halten. Das meiste ging für Reisen, Vertrieb und Rechtsberatung drauf.

Einen Abnehmer haben wir auch schon. Ist aber leider nur ein Kleinunternehmen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Schule und Hochschule ziehen von ihrer Ausbildungsstruktur und ihren Inhalten her eher Angestellte als Unternehmer heran. Es geht viel mehr ums zuhören und tun was andere sagen, als das selbstbestimmte Arbeiten. Lehrer und Professoren sind auch keine guten Vorbilder beim Unternehmertum (i.d.R., bis auf wenige Ausnahmen), sondern sie sind meist das Paradebeispiel des risikoaversen Staatsdieners, die erst Recht kein Vorbild in Bezug auf Unternehmertum sind.

In vielen Fächern sind Professoren alles andere als risikoavers. Wenn sich Leute nach der Promotion für eine wissenschaftliche Karriere entscheiden, bedeutet das häufig genug ein Jahrzehnt oder länger mit Zeitverträgen und keiner Garantie, dass es am Ende zu einer Professur reicht. Wenn sie dann mit Anfang/Mitte 40 einen Job in der freien Wirtschaft suchen, haben sie in vielen Fächern echte Probleme.

Die gehen ein viel höheres persönliches Risiko ein als jemand, der sich mit Ende 20 mal an einer Firmengründung versucht und nach 2-3 Jahren wieder in seinen Job zurück kann.

antworten
WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Wenn man sich selbstständig machen will, dann sollte man immer klein anfangen, somit riskiert man auch nicht zu viel. Wenn es gut läuft, kann man ja immer noch schauen, ob man sein Geschäft weiter ausbaut.

Selbstständige müssen mutig sein und über die Meinungen anderer Menschen hinweghören können. Wenn man sein ganzes Leben nur nach dem Motto "Oh Gott, ich habe das jetzt gemacht, was werden meine Nachbarn/Bekannten/Haumichtot über mich sagen?", dann wird man nie glücklich werden im Leben. Viele Menschen auf dem Sterbebett bereuen, ihr Leben nicht so gelebt zu haben, wie sie es wollten, sondern sich immer nach der Meinung anderer gerichtet haben.

Aber Selbstständigkeit muss einem auch liegen. Ich behaupte, dass jeder sich selbstständig machen will und jeder hat eine Geschäftsidee, und sei es das 10. Restaurant in der Innenstadt. Aldi hat auch als kleiner Lebensmittelladen in der ?Dortmunder? Innenstadt angefangen, glaubt ihr wirklich, dass er der einzige war?

Das Angestelltenverhältnis ist für jeden, der Risikoavers ist, der nicht gerne eigenständig arbeitet und der geregelte Arbeitszeiten braucht, gut. Natürlich, jemand, der um 15:00 seinen Stift fallen lässt und danach nach Hause geht und bis 23:00 vor der Glotze hockt ist für eine Arbeit als Selbstständiger nicht geeignet.

Denjenigen, die sich selbstständig machen wollen, kann ich nur raten, diesen Schritt zu wagen und nicht auf die anderen zu hören, denn ihr werdet immer kritisiert werden, egal, was ihr tut. Geht ein kalkuliertes Risiko ein, das ist nicht schlecht.

Pardon.

Ich behaupte, dass jeder sich selbstständig machen KANN und jeder hat eine Geschäftsidee

so müsste es natürlich heißen

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Schule und Hochschule ziehen von ihrer Ausbildungsstruktur und ihren Inhalten her eher Angestellte als Unternehmer heran. Es geht viel mehr ums zuhören und tun was andere sagen, als das selbstbestimmte Arbeiten. Lehrer und Professoren sind auch keine guten Vorbilder beim Unternehmertum (i.d.R., bis auf wenige Ausnahmen), sondern sie sind meist das Paradebeispiel des risikoaversen Staatsdieners, die erst Recht kein Vorbild in Bezug auf Unternehmertum sind.

In vielen Fächern sind Professoren alles andere als risikoavers. Wenn sich Leute nach der Promotion für eine wissenschaftliche Karriere entscheiden, bedeutet das häufig genug ein Jahrzehnt oder länger mit Zeitverträgen und keiner Garantie, dass es am Ende zu einer Professur reicht. Wenn sie dann mit Anfang/Mitte 40 einen Job in der freien Wirtschaft suchen, haben sie in vielen Fächern echte Probleme.

Die gehen ein viel höheres persönliches Risiko ein als jemand, der sich mit Ende 20 mal an einer Firmengründung versucht und nach 2-3 Jahren wieder in seinen Job zurück kann.

1+

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Worin willst du dich denn selbstständig machen? Du bis BWLer nehme ich an. Was kannst du denn als BWLer? Du kannst verwalten. Als BWLer musst du viel verwalten und die Geschäftsleitung unterstützen, aber du kannst nichts eigeneres kreieren. Du kannst höchstens selbstständiger Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer werden, aber diesbezüglich gibt es eine aktuelle Diskussion in einem anderen Thread.

Informatiker haben es da wesentlich einfacher, weil sie eben kreieren. Sie können eine bestimmte Dienstleistung anbieten, Wirtschaftswissenschaftler hingegen nicht. Also ist es verdammt schwierig, sich als BWLer selbstständig zu machen.

antworten
WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Du hast wohl leider recht.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Worin willst du dich denn selbstständig machen? Du bis BWLer nehme ich an. Was kannst du denn als BWLer? Du kannst verwalten. Als BWLer musst du viel verwalten und die Geschäftsleitung unterstützen, aber du kannst nichts eigeneres kreieren. Du kannst höchstens selbstständiger Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer werden, aber diesbezüglich gibt es eine aktuelle Diskussion in einem anderen Thread.

Informatiker haben es da wesentlich einfacher, weil sie eben kreieren. Sie können eine bestimmte Dienstleistung anbieten, Wirtschaftswissenschaftler hingegen nicht. Also ist es verdammt schwierig, sich als BWLer selbstständig zu machen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Du hast wohl leider recht.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Worin willst du dich denn selbstständig machen? Du bis BWLer nehme ich an. Was kannst du denn als BWLer? Du kannst verwalten. Als BWLer musst du viel verwalten und die Geschäftsleitung unterstützen, aber du kannst nichts eigeneres kreieren. Du kannst höchstens selbstständiger Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer werden, aber diesbezüglich gibt es eine aktuelle Diskussion in einem anderen Thread.

Informatiker haben es da wesentlich einfacher, weil sie eben kreieren. Sie können eine bestimmte Dienstleistung anbieten, Wirtschaftswissenschaftler hingegen nicht. Also ist es verdammt schwierig, sich als BWLer selbstständig zu machen.

Das ist doch Schwachsinn. Man braucht halt nur eine Idee und eine solche Idee kann man als Bwler genau so gut wie jeder andere Absolvent haben. Die erlangten Kenntnisse aus dem Studium lassen sich dann sehr gut zum verwalten und führen eines Geschäfts/einer Firma verwenden. Es hängt also komplett von einem selbst ab was man aus den eigenen Ideen macht und auch die Umsetzung ist einem selbst überlassen. Ich denke nicht, dass man sowas an dem Studienfach festmachen kann, sondern nur an Einzelpersonen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Du hast wohl leider recht.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Worin willst du dich denn selbstständig machen? Du bis BWLer nehme ich an. Was kannst du denn als BWLer? Du kannst verwalten. Als BWLer musst du viel verwalten und die Geschäftsleitung unterstützen, aber du kannst nichts eigeneres kreieren. Du kannst höchstens selbstständiger Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer werden, aber diesbezüglich gibt es eine aktuelle Diskussion in einem anderen Thread.

Informatiker haben es da wesentlich einfacher, weil sie eben kreieren. Sie können eine bestimmte Dienstleistung anbieten, Wirtschaftswissenschaftler hingegen nicht. Also ist es verdammt schwierig, sich als BWLer selbstständig zu machen.

Das ist doch Schwachsinn. Man braucht halt nur eine Idee und eine solche Idee kann man als Bwler genau so gut wie jeder andere Absolvent haben. Die erlangten Kenntnisse aus dem Studium lassen sich dann sehr gut zum verwalten und führen eines Geschäfts/einer Firma verwenden. Es hängt also komplett von einem selbst ab was man aus den eigenen Ideen macht und auch die Umsetzung ist einem selbst überlassen. Ich denke nicht, dass man sowas an dem Studienfach festmachen kann, sondern nur an Einzelpersonen.

Was denn für eine Idee? Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer werden? Ja, das geht. Man kann natürlich auch Unternehmensberater werden, damit kann man sich selbstständig machen.

Anders als Informatiker, die eine Software entwickeln können oder sich selbst als Dienstleister anbieten (Stichwort Freelancer) ist das als BWLer fast unmöglich, etwas ähnliches zu machen.

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WiWi Gast

Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die sich selbstständig machen?

Was denn für eine Idee?

Import/Export, Handel, Dienstleistung, Softwareentwicklung (kannst du auch als nicht-ITler machen), neues Produkt, Online-Business, etc.

Also wenn du behauptest, dass ein Wiwi keine Ideen haben kann, dann frage ich mich, ob du bis jetzt auf dem Mars gelebt hast.

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