DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Soziale NetzwerkeBewerbung

Bewerberdaten in sozialen Netzwerken beeinflussen die Karriere

Längst sammeln Unternehmen im Web 2.0 Informationen zu ihren Bewerbern. Gleichwohl bleibt die Direktansprache bei der Suche nach Fach- und Führungskräften bei Personalberatern die erste Wahl. Informationen aus dem Internet werden allerdings zur Beurteilung des Kandidaten vorab herangezogen.

Bewerberdaten in sozialen Netzwerken beeinflussen die Karriere
Bad Homburg, 20.09.2010 (ots) - Längst sammeln Unternehmen im Web 2.0 Informationen zu ihren Bewerbern. Gleichwohl bleibt die Direktansprache bei der Suche nach Fach- und Führungskräften bei Personalberatern die erste Wahl. Informationen aus dem Internet werden allerdings zur Beurteilung des Kandidaten vorab herangezogen. Bei 47 Prozent der befragten Unternehmen führten diese Informationen auch schon einmal zum Ausschluss von Kandidaten aus dem Auswahlverfahren.

 

"Die Personalberatung steht vor einem Umbruch, bei dem durch den demographischen Wandel in Deutschland ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften entsteht. Gleichzeitig wächst eine Generation heran, die "digital Generation", die die Nutzung sozialer Netzwerke zur Personalsuche in der Zukunft unumgänglich macht", sagt Stephan Füchtner, Managing Partner bei GEMINI und Herausgeber der Studie. Für die Studie wurden 126 Entscheider in Personalberatungen und Unternehmen mit solchen Abteilungen zu ihrem Umgang mit Web 2.0 befragt.

 

Direktansprache als vorrangige Suchmethode bei Führungskräften
Die Studie ergab, dass die Direktansprache bei der Suche und Auswahl von Fach- und Führungskräften bei den Top 15 Personalberatungen mit 73 Prozent die vorrangige Suchmethode bleibt, um Kandidaten zu identifizieren. Soziale Netzwerke wurden eher nachrangig genannt.

 

Internetsuche bei Nachwuchskräften zu 70 Prozent Bestandteil der Suchmethode
Um frühzeitig Nachwuchsführungskräfte zu entwickeln, wird bei der jungen "digital Generation" vorrangig über Internetsuche (70 Prozent) - also über soziale Netzwerke, Suchmaschinen und Online-Jobbörsen - recherchiert, da die Kandidaten aufgrund ihrer Präsenz im Web 2.0 und mangels Berufserfahrung eher selten über klassische Suchstrategien zu finden sind.

 

Soziale Netzwerke zur Informationsbeschaffung über Kandidaten
Bereits heute halten sich 25 Prozent der Personaler und Personalberater täglich in sozialen Netzwerken auf, um Kandidaten zu identifizieren. 85 Prozent nutzen die internetbasierte Recherche und 35 Prozent davon sogar soziale Netzwerke für die Informationsbeschaffung zu Kandidaten. Dabei schätzen 56 Prozent der Personalberater den Einfluss von auffindbaren Informationen im Internet auf die zukünftige Karriere als wichtig ein. Bei 47 Prozent der Befragten führte die Recherche auch bereits zum Ausschluss von Kandidaten aus dem Auswahlprozess. Informationen aus dem Web 2.0 dienen dem Berater primär zur Gesprächsvorbereitung (29 Prozent), dem ersten Eindruck (28 Prozent), der Vervollständigung des Kandidatenprofils (21 Prozent) aber auch zur Überprüfung des Wahrheitsgehalts von Aussagen (19 Prozent). "Die Selbstdarstellung, und damit das Reputationsmanagement der Kandidaten im Internet wird an Gewicht gewinnen", sagt Adriane Stiegler, Research Associate bei GEMINI und Studienautorin. "Personalberater werden daher zunehmend mehr auch in sozialen Netzwerken Kandidaten beobachten und sich speziell bei Nachwuchskräften auf internetbasierte Suchmethoden einstellen müssen."

Im Forum zu Bewerbung

6 Kommentare

Bachelor Thesis von Bedeutung? wenn danach Master?

WiWi Gast

Hallo, wollte mal fragen ob die Bachelor Thesis eig für eine spätere Bewerbung von Bedeutung ist, wenn man nach dem Bachelor einen Master macht, und dort die Thesis mit 30Punkten viel mehr gewichtet i ...

8 Kommentare

Bewerbungsfrist Praktikum

WiWi Gast

Wie lange im Voraus sollte man sich denn eurer Meinung nach für ein Praktikum bewerben. Sind vier Monate zu früh oder eher zu spät?

5 Kommentare

Praktikumssuche

WiWi Gast

Hallo, mich würde mal interessieren: Wie lange habt ihr gebraucht, um eure erste Praktikumsstelle zu finden? Wie viele Bewerbungen habt ihr verschickt und wie viele Absagen habt ihr im Schnitt beko ...

6 Kommentare

Kein (gutes) Praktikumszeugnis- was tun?

WiWi Gast

ich habe von meinem Betreuer kein Praktikumszeugnis gekriegt. Er sagte, meine Leistungen seien mittelmässig/nicht gut gewesen und ich sollte darum kein Zeugnis haben. Er könnte es nicht mit seinem Gew ...

13 Kommentare

Praktika nur bei regulären Jobs?

WiWi Gast

Hallo, ich überlege gerade wo ich mich für mein nächstes Praktikum bewerben könnte. Dreei Firmen bezeichnen sich selbst als "führend", sind auch unter den Top10 in ihrer Branche, veröffentlichen auf ...

2 Kommentare

Auf Praktikantenzeugnis warten?

WiWi Gast

Hallo, ich warte schon seit 3 Monaten auf mein Praktikumszeugnis, was meiner Meinung nach recht gut ausfallen sollte. Da ich mich jetzt für ein weiteres Praktikum im Sommer bewerben will, weiß ich ni ...

12 Kommentare

jetzt noch bewerben für praktik. august?

WiWi Gast

hi. meint ihr es lohnt sich noch für praktika zu bewerben wenn man die schon am august antreten will. sind ja nur noch 2 monate und 1 woche. oder wäre das zu kurzfristig??

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Bewerbung

Social-Media-Leitfaden: Soziale Netzwerke LinkedIn, Xing, Facebook, Twitter, Edition F

Social-Media-Leitfaden für Unternehmen

Erfolgreiches Social-Media-Marketing ist im digitalen Zeitalter Gold wert. Ob Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat – für ein Unternehmen gibt es viele Gründe im World Wide Web vertreten zu sein. Der Leitfaden Social Media vom Digitalverband Bitkom erleichtert anhand von Praxisbeispielen und Checklisten den richtigen Umgang mit sozialen Medien.

Internetseite von Facebook

Socia-Media-Atlas 2016/2017: Nutzer-Erosion und Generationen-Problem bei Facebook

Facebook verliert im Vergleich der sozialen Medien gegenüber Youtube weiter an Boden, insbesondere bei den Teenagern. Nur 67 Prozent der deutschen Onliner zwischen 14 und 19 Jahren nutzen Facebook. 92 Prozent der Teenagern nutzen mittlerweile Youtube. Stark präsent ist Facebook dagegen bei den Silver Surfern. Fast jeder zweite über 60-Jährige mit einem Internet-Zugang nutzt Facebook.

Weiteres zum Thema Soziale Netzwerke

Person schreibt einen Hashtag

»Generation Hashtag« setzt auf neue Medienformate

Die zweite digitale Revolution erfasst die deutsche Medienbranche mit Wucht. Bis zu zwei Drittel der Nutzer in Deutschland bevorzugen bereits rein digitale Medien. 70 Prozent der Deutschen haben ein Smartphone und 91 Prozent der 15- bis 25-Jährigen schauen Videos auf Smartphone oder Tablet. Die Popularität mobiler Endgeräte verlangt von Medienunternehmen neue Inhalte und Geschäftsmodelle.

Beliebtes zum Thema News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Drei übereinander gestapelte Pakete von adidas,amazon und outletcity.

Unternehmensranking 2016: Die Top 100 deutschen E-Commerce-Händler

Im Bereich E-Commerce ist Amazon weiterhin der umsatzstärkste Onlinehändler in Deutschland. Mit 7,8 Mrd. Euro Umsatz befindet sich der Internet-Gigant weit vor Otto.de mit 2,3 Mrd. Euro und Zalando.de mit 1 Mrd. Euro Umsatz. Alle Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten 2015 zusammen einen Jahrsumsatz von 24,4 Mrd. Euro und eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" hervor.

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Die Spitze eines Kugelschreibers mit der Inschrift: Layout spiegelt sich.

Marketingbudgets der Digitalunternehmen fließt in Messen und Online-Marketing

Das Marketingbudget der ITK-Unternehmen beträgt im Schnitt 4,5 Prozent vom Umsatz. Etwa zwei Drittel des Marketingbudgets wird in Messen, Events und Online-Marketing investiert. Gut jedes zweite Unternehmen plant steigende Investitionen für Social Media und Suchmaschinenmarketing. Die größte Herausforderung im Marketing sehen die Unternehmen im Marketing-Controlling.

Feedback +/-

Feedback