DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Soziale NetzwerkeMarketing

Social Media wird in Unternehmen von eigenen Teams übernommen

Unternehmen verlagern die Betreuung der Social-Media-Aktivitäten immer häufiger von den klassischen Marketingabeteilungen zu spezialisierten Teams. Das wichtigstes Ziel ist dabei die Steigerung der Bekanntheit, der Service ist dagegen von geringerer Bedeutung.

Internetseite von Facebook

Social Media wird in Unternehmen von eigenen Teams übernommen
Berlin, 08.09.2014 (bitkom) - Social-Media-Aktivitäten werden in Unternehmen immer häufiger von spezialisierten Teams übernommen. In mehr als einem Drittel (35 Prozent) der IT- und Telekommunikationsunternehmen sind solche Teams für die Kommunikation in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing und Google+ oder auf Kanälen wie Twitter zuständig. Im vergangen Jahr gab es erst in jedem vierten Unternehmen (24 Prozent) solche speziellen Einheiten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter Marketingverantwortlichen von ITK-Unternehmen. Verlagert wurde die Social-Media-Kommunikation dabei aus dem Marketing, der PR und Unternehmenskommunikation. Wurden 2013 noch in 47 Prozent der Unternehmen die Social-Media-Kanäle aus diesen Abteilungen betreut, so sind es jetzt nur noch 32 Prozent. „Social Media bekommt in den Unternehmen eine zunehmend größere Bedeutung und ist vielfach als Stabsstelle der Geschäftsführung unterstellt. Das bedeutet auch, dass die Kommunikation auf diesen Kanälen professioneller und intensiver betrieben wird“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Kaum Veränderungen gibt es bei abteilungsübergreifenden Teams, die in jedem dritten Unternehmen (33 Prozent) für Social Media zuständig sind. In gut jedem sechsten Unternehmen (17 Prozent) gilt die Regel, Social Media macht jeder, der möchte.

Die meisten Unternehmen verfolgen mit ihren Social-Media-Aktivitäten klare Ziele. 85 Prozent wollen die eigene Bekanntheit steigern, 75 Prozent Mitarbeiter oder das Unternehmen als Experten positionieren. Ebenfalls häufig genannt werden die Ziele Dialogbereitschaft zeigen (51 Prozent), neue Bewerber rekrutieren (48 Prozent) oder Kunden gewinnen (47 Prozent). Von geringerer Bedeutung ist der Kundenservice, den nur rund jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) durch Social Media verbessern will. Gerade einmal 4 Prozent der Unternehmen geben an, keine spezifischen Ziele durch Social-Media-Aktivitäten zu verfolgen. „Einfach nur Social Media zu machen, weil es alle machen, reicht nicht aus. Unternehmen sollten eine klare, aus Unternehmens- und Marketingzielen abgeleitete Social-Media-Strategie haben und prüfen, welche Netzwerke und Kanäle sich hierfür eignen“, so Rohleder.

Die wachsende Bedeutung von Social Media für das Marketing zeigt sich auch daran, dass hierfür mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden. Das wichtigste Thema für die Marketing-Verantwortlichen der ITK-Unternehmen ist derzeit der steigende Ressourcenbedarf für Social Media. Mehr als jedes zweite Unternehmen (54 Prozent) sieht sich vor dieser Herausforderung. Damit liegt Social Media vor Themen wie Datenschutz (51 Prozent) oder Budgetkürzungen (25 Prozent).

Hinweis zur Methodik
Bitkom Research führt jährlich eine Umfrage zu Marketingbudgets und -maßnahmen in der ITK-Branche durch.

 

Im Forum zu Marketing

2 Kommentare

Master: CEMS oder Marketing?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 20.12.2020: CEMS nobrainer. Damit kannst du immernoch ins Marketing gehen während u gekehrt eher schwierig sein wird. ...

21 Kommentare

Wie Kunden gewinnen Start-Up

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 20.12.2020: Hier TE: Danke für alle Antworten. Ein Kommentar trifft es jedoch auf den Punkt. Natürlich existiert ein Business Plan, d.h. aber nicht, dass alle Probleme da ...

1 Kommentare

Karriereplanung im Master!

Sam123

Hey, ich benötige momentan etwas Orientierung und wäre deshalb über neuen Input dankbar. Mein Profil: - Bachelor BWL Uni 2,1 - Master BWL Uni 1,7 - Auslandssemester vorhanden - Werkstudent ...

10 Kommentare

Berufserfahrung gefordert, trotzdem eingeladen ganz ohne Berufserfahrung

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 17.11.2020: Praxiserfahrung im Umgang mit Mitarbeitern, Kunden, Produkt, Branche und Unternehmen - also letztendlich einfach alles. ...

6 Kommentare

Welche Studien-Leistungen benötige ich um im Marketing arbeiten zu können?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020: Also Marketing setzt auch häufig das berechnen von Adaptionsraten etc. vor. ...

2 Kommentare

Nach Studium Marketing Manager

WiWi Gast

Also falls du aktuell wirklich in einem Tourismusunternehmen einsteigen kannst, solltest du jedes Gehalt über Mindestlohn annehmen...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Marketing

Die Spitze eines Kugelschreibers mit der Inschrift: Layout spiegelt sich.

Marketingbudgets der Digitalunternehmen fließt in Messen und Online-Marketing

Das Marketingbudget der ITK-Unternehmen beträgt im Schnitt 4,5 Prozent vom Umsatz. Etwa zwei Drittel des Marketingbudgets wird in Messen, Events und Online-Marketing investiert. Gut jedes zweite Unternehmen plant steigende Investitionen für Social Media und Suchmaschinenmarketing. Die größte Herausforderung im Marketing sehen die Unternehmen im Marketing-Controlling.

Social-Media-Leitfaden: Soziale Netzwerke LinkedIn, Xing, Facebook, Twitter, Edition F

Social-Media-Leitfaden für Unternehmen

Erfolgreiches Social-Media-Marketing ist im digitalen Zeitalter Gold wert. Ob Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat – für ein Unternehmen gibt es viele Gründe im World Wide Web vertreten zu sein. Der Leitfaden Social Media vom Digitalverband Bitkom erleichtert anhand von Praxisbeispielen und Checklisten den richtigen Umgang mit sozialen Medien.

Master-Studium Strategic Marketing Management an der International School of Management

Master-Studium Strategic Marketing Management ab WS 2017/2018

Die International School of Management (ISM) in Hamburg bietet ab dem Wintersemester 2017/2018 einen neuen Master-Studiengang an: Strategic Marketing Management. Der Master im Bereich der strategischen Vermarktung bildet Studierende zu internationalen Marketingmanagern aus. Strategisches Fachwissen wird mit praktischen Abschnitten verknüpft. Die Bewerbung für das Master-Studium Strategic Marketing Management ist ab sofort möglich.

Geldscheine und kleine Buchstabenwürfel zum Thema Gehälter liegen zusammen.

Gehaltsstudie 2016: Gehälter in Marketing und Vertrieb steigen um 2,6 Prozent

Die Gehälter im Marketing und Vertrieb wurden in Deutschland in 2016 um durchschnittlich 2,6 Prozent angehoben. Führungskräfte in Marketing und Vertrieb verdienen durchschnittlich 113.000 Euro jährlich, Spezialisten 73.000 Euro und Sachbearbeiter 49.000 Euro. Im Vertrieb ist die variable Vergütung Standard. Fast alle Vertriebsleiter, Außendienstleiter und Außendienstmitarbeiter erhalten etwa 20 Prozent vom Gehalt als leistungsabhängige Vergütung. Das zeigt die Gehaltsstudie 2016 der Managementberatung Kienbaum.

Weiteres zum Thema Soziale Netzwerke

Screenshot der otcrit Webseite zu Kryptowährungen und Bitcoin.

Neue Krypto-Community »Otcrit.org« gegründet

Die Krypto-Ökonomie wächst mit beispielloser Geschwindigkeit und der Markt könnte schon bald eine Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar erreichen. Ein großes Problem in dieser Branche ist jedoch das Fehlen von Transparenz und authentischen Informationen. Das europäische Start-up Otcrit möchte sich daher mit einem neuen Ansatz im Bereich der Kryptowährungsbörsen positionieren. Die Krypto-Community »Otcrit.org« hilft beim Austausch von Informationen und beim Tausch von Kryptowährungen.

XING Campus – finde den passenden Job zum Studium

Studium fertig, aber keine Ahnung, wohin die Reise gehen soll? Das Karrierenetzwerk Xing hat einen neuen Service auf die Beine gestellt, um als Hilfsassistent die Suche nach einem Job zu erleichtern. Xing Campus zeigt auf Basis eines Studienganges, welche Berufsfelder infrage kommen.

Person schreibt einen Hashtag

»Generation Hashtag« setzt auf neue Medienformate

Die zweite digitale Revolution erfasst die deutsche Medienbranche mit Wucht. Bis zu zwei Drittel der Nutzer in Deutschland bevorzugen bereits rein digitale Medien. 70 Prozent der Deutschen haben ein Smartphone und 91 Prozent der 15- bis 25-Jährigen schauen Videos auf Smartphone oder Tablet. Die Popularität mobiler Endgeräte verlangt von Medienunternehmen neue Inhalte und Geschäftsmodelle.

Twitter Vogel

Surf-Tipp: tweetping.net - Globale Twitter-Aktivität in Echtzeit

Tweetping visualisiert die aktuellen Tweets des Mikrobloggingdienstes Twitter in Echtzeit als leuchtende Punkte nach Kontinenten auf einer Weltkarte.

Buch-Community bookrix

Surf-Tipp: Buch-Community »bookrix.de«

Bookrix ist eine der größten deutschsprachigen Social Community rund um das Thema Buch und bietet Indie-Autoren die Möglichkeit, eigene eBooks zu veröffentlichen.

Social Media zunehmend relevant für den Geschäftserfolg

Der Einsatz von Social Media löst in vielen Hightech-Unternehmen einen Kulturwandel in Richtung einer offeneren Kommunikation aus. Das hat die Studie „Einsatz und Potenziale von Social Business“ des Bundesverbands BITKOM ergeben.

Sport Sharing-Netzwerk Splink

Surf-Tipp: Sport-Sharing-Netzwerk »splink«

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) stellte aktuell in Berlin sein neues Sport-Sharing-Netzwerk "splink" im Rahmen des 2. Deutschen Olympischen Sportkongresses der Öffentlichkeit vor unter dem Slogan "Teile deinen Sport".

Beliebtes zum Thema News

Corona-Strategie: Thesenpapier Expertengruppe

Massive Kritik von Ärzten und Forschern an Corona-Strategie

Bereits Anfang November forderten zahlreiche Ärzteverbände mit den Top-Virologen Prof. Streeck und Prof. Schmidt-Chanasit eine zielführendere Coronapolitik und den Schutz der Risikogruppen. Eine Expertengruppe rund um das längjährige Sachverständigenratsmitglied Prof. Schrappe übt jetzt ebenfalls erhebliche Kritik an der aktuellen Corona-Strategie. Im ZDF-Interview bezeichnet Medizinprofessor Schrappe die Datengrundlage des RKI für den Teil-Lockdown als "das Papier nicht wert" und fordert fundiertere Maßnahmen. Insbesondere rügen die Experten den hochriskanten mangelnden Schutz der Risikogruppen. Über 53.000 internationale Ärzte und Wissenschaftler mahnen dies in einer Deklaration schon seit Oktober an.

Coronavirus: Zwei Viren-Zellen unter einem Mikroskop.

UPDATE: Tipps, Links und neue Symptome zum Coronavirus

Was sind neue Symptome beim Coronavirus? Welche Schutzmaßnahmen und Hausmittel empfehlen Experten? Was ist beim Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Virus zu tun? Gibt es Behandlungsmöglichkeiten? Wie viele Coronavirus-Fälle gibt es aktuell in Deutschland? Welche Tipps, Links und Hotlines sind zum Coronavirus in Deutschland besonders hilfreich?

Coronavirus-COVID-19 Resochin/Chloroquin Malaria-Medikament von Bayer AG

Nach US-Präsident Trump scheint auch Präsident Macron an Hydroxychloroquin interessiert

US-Präsident Donald Trump könnte Recht behalten mit seiner Notfallzulassung des deutschen Arzneimittels Resochin. Nach US-Präsident Trump scheint auch Präsident Macron an Hydroxychloroquin interessiert. Ärzte in Frankreich und Amerika haben Erfolge in der Behandlung von Covid-19 mit dem Medikament signalisiert. Bayer hatte den USA drei Millionen Tabletten des Malaria-Medikaments mit dem Wirkstoff Chloroquin gespendet. Deutschland hat sich das Medikament ebenfalls gesichert.

Das Bild zeigt ein Gerät für den COVID-19-Schnelltest auf den Coronavirus der Firma Bosch Healthcare Solutions und Randox Laboratories Ltd.

Bosch entwickelt COVID-19-Schnelltest

Das Unternehmen Bosch Healthcare Solutions hat einen COVID-19-Schnelltest zur Diagnose des Coronavirus entwickelt. Mit dem neuen Analysegerät Vivalytic soll das Test-Ergebnis innerhalb von zweieinhalb Stunden vorliegen. Mit dem COVID-19-Schnelltest will Bosch dazu beitragen, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen.

Screenshot der Coronavirus-Karte für Deutschland »corona.rki.de« vom Robert-Koch-Institut.

Coronavirus-Karte: Coronavirus-Fälle in Deutschland

Coronavirus-Karte - Eine neue Karte vom Robert-Koch-Institut zeigt die Coronavirus-Fälle in Deutschland. Die interaktive Deutschland-Karte zeigt für alle Landkreise und Bundesländer, wie viele Fälle von Infizierten mit dem Coronavirus es dort gibt.

Präsident ifo Institut Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest

Corona-Shutdown wird Deutschland bis zu 729 Milliarden Euro kosten

Das Coronavirus wird die deutsche Wirtschaft durch Produktionsausfälle, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Hunderte von Milliarden Euro kosten. Das zeigt eine Szenarioanalyse des ifo Instituts zur partiellen Stilllegung der Wirtschaft. Bei einem Shutdown von zwei Monaten erreichen die Kosten 255 bis 495 Milliarden Euro und das Bruttoinlandsprodukt sinkt um etwa 7-11 Prozent. Bei drei Monaten erreichen die Kosten 354 bis 729 Milliarden Euro und das BIP fällt um die 10-20 Prozent.

EU-Fahne: Grenze für Staatsdefizite ausgesetzt

EU setzt Schuldengrenze für Staatsdefizite aus

Die Coronavirus-Pandemie ist ein großer Schock für die europäische und globale Wirtschaft, der sich der Kontrolle der Regierungen entzieht. Die EU-Kommission schlägt daher vor, die im fiskalpolitischen Rahmen vorgesehene Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts zu aktivieren.