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Socia-Media-Atlas 2016/2017: Nutzer-Erosion und Generationen-Problem bei Facebook

Facebook verliert im Vergleich der sozialen Medien gegenüber Youtube weiter an Boden, insbesondere bei den Teenagern. Nur 67 Prozent der deutschen Onliner zwischen 14 und 19 Jahren nutzen Facebook. 92 Prozent der Teenagern nutzen mittlerweile Youtube. Stark präsent ist Facebook dagegen bei den Silver Surfern. Fast jeder zweite über 60-Jährige mit einem Internet-Zugang nutzt Facebook.

Internetseite von Facebook

Socia-Media-Atlas 2016/2017: Nutzer-Erosion und Generationen-Problem bei Facebook
Hamburg, 29.03.2017 (fk) – Facebook verliert im Web 2.0 weiter an Boden: 65 Prozent der deutschen Onliner ab 14 Jahren nutzen das Freunde-Netzwerk. Das reicht abermals nur noch zu Platz zwei unter den meistgenutzten Sozialen Medien in Deutschland – denn Youtube erreicht 69 Prozent. Der Video-Dienst konnte seinen Vorsprung vor Facebook damit innerhalb eines Jahres von zwei auf vier Prozentpunkte ausbauen. Facebook mangelt es vor allem an Nachwuchs: Wie früher gewitzelt, meiden Teenager jetzt tatsächlich stark das Netzwerk, in dem sich auch ihre Eltern tummeln. Das zeigt der online-repräsentative „Socia-Media-Atlas 2016/2017“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

Während 92 Prozent der Onliner im Alter zwischen 14 und 19 Jahren auf Youtube zugreifen, nutzen nur 67 Prozent dieser Altersgruppe Facebook. Die höchste Nutzungsquote hat das Freunde-Netzwerk inzwischen bei Twens mit 88 Prozent. Selbst unter 30 bis 39-Jährigen ist Facebook mit 74 Prozent beliebter als unter Teenagern. Nur in einer Altersgruppe ist Facebook weiter verbreitet als Youtube: 47 Prozent der über 60-Jährigen mit Internet-Zugang nutzen Facebook – aber nur 41 Prozent Youtube. Facebook ist damit zumindest unter den Silver Surfern noch das beliebteste Soziale Medium.

Wohlgemerkt: Das Netzwerk Facebook hat Probleme, bei Teenagern zu punkten. Das Unternehmen Facebook hat hingegen mit WhatsApp und Instagram zwei andere Kanäle im Portfolio, die unter Teenagern ihre größten Nutzeranteile haben: 89 Prozent der 14 bis 19-Jährigen Internet-Nutzer in Deutschland verwenden WhatsApp, 71 Prozent Instagram.

Grafik zu den meistgenutzten Social Media Diensten in 2016/2017


Social-Media-Nutzung im Saarland top, in Thüringen Flop
Die Lust der Deutschen am Posten, Kommentieren und Chatten ist ungebrochen: 76 Prozent der Bundesbürger, die über einen Internet-Zugang verfügen, nutzen Soziale Medien wie Youtube, Facebook, Twitter oder Xing. Die Liebe zum Web 2.0 ist aber nicht in der gesamten Republik gleich stark ausgeprägt – es zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. Am größten ist die Begeisterung für Social Media im Saarland: 88 Prozent der Onliner nutzen dort Web-2.0-Dienste. Das zeigt der online-repräsentative „Socia-Media-Atlas 2016/2017“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

Ebenfalls über dem Bundesdurchschnitt liegt die Social-Media Nutzung in Bremen, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Gleichauf mit dem Bundestrend liegen Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Am wenigsten haben die Thüringer für Soziale Medien übrig. Mit nur 64 Prozent nutzen nicht mal zwei von drei thüringischen Onlinern Social Media. Zwölf Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt und sogar 24 Prozentpunkte hinter dem Spitzenreiter bildet der Freistaat damit das Schlusslicht im Ranking der Social-Media-Nutzung unter den 16 Bundesländern. Bundesweit betrachtet schwören vor allem junge Leute auf Soziale Medien: Unter den Onlinern zwischen 14 und 29 Jahren verwenden sie 94 Prozent. Ab 30 gilt: Je älter die Internet-Nutzer, umso weniger beschäftigen sie sich mit dem Web 2.0. Weniger heißt dabei nicht wenig: Selbst unter den „Silver Surfern“ ab 60 Jahren nutzt mit 55 Prozent die Mehrheit Social Media.

Grafik zur Social Media Nutzung nach Bundesländern 2016/2017


Social-Media-Nutzung bei Abiturienten und Fachabiturienten höher
Gebildete lesen Bücher, Bildungsfernere starren ständig auf ihr Handy und surfen geistesabwesend im Web 2.0 herum? Wer so denkt, irrt sich gewaltig. Denn in Deutschland gilt: Je höher die Schulbildung, umso mehr werden Soziale Medien genutzt. Das zeigt der online-repräsentative „Socia-Media-Atlas 2016/2017“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

Im Mittel nutzen 76 Prozent aller Deutschen mit Internet-Zugang Soziale Medien. Überdurchschnittlich beliebt sind Youtube, Facebook, Twitter & Co dabei unter Abiturienten: 83 Prozent derjenigen, die eine allgemeine oder Fachhochschulreife als höchsten Abschluss in der Tasche haben, nutzen Social Media. Unter Realschulabsolventen sind hingegen mit 73 Prozent weniger als drei von vieren im Social Web unterwegs. Bei Hauptschulabsolventen sind es noch weniger: Lediglich 70 Prozent nutzen Social Media. Sie liegen also sechs Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt und sogar 13 Prozentpunkte hinter den Internet-Nutzern mit Hochschulreife.

Dieser Trend zeigt sich nicht nur bei der Betrachtung des Web 2.0 insgesamt, sondern bei jedem einzelnen im Rahmen der Studie untersuchten Dienste. So nutzen zum Beispiel Abiturienten zu 77 Prozent Youtube und zu 72 Prozent Facebook. Unter Realschulabsolventen sind es 65 und 64 Prozent, unter Internet-Nutzern mit Hauptschul-Abschluss nur 59 und 58 Prozent. Auch bei geringer verbreiteten Sozialen Medien ist die Situation vergleichbar. So wird der Videodienst Vimeo von zehn Prozent der Hochschulreifen genutzt, aber nur von sechs Prozent der Onliner mit mittlerer Reife und sogar nur von zwei Prozent der Hauptschulabsolventen. Beim Börsen-Frischling Snapchat liegen die respektiven Quoten bei 21, 13 und sechs Prozent.

„Die Vorteile des Web 2.0 werden von den Bildungsbürgern deutlich stärker genutzt als den Bildungsferneren“, resümiert Dr. Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter und Social-Media-Experte des Faktenkontors. „Social Media können so die Spaltung in der Wissensgesellschaft weiter vorantreiben. Es droht eine neue ‚Digital Divide‘: Wer mit dem Web 2.0 vertraut ist, gehört dazu, wer nicht, wird abgehängt.“
 

Rekordhoch bei mobiler Social-Media-Nutzung
Weit weg vom Schreibtisch Youtube, Facebook, Twitter & Co als ständige Begleiter in der Hosentasche haben – das lieben mehr Internet-Nutzer in Deutschland als je zuvor: 61 Prozent aller Onliner nutzen inzwischen Soziale Medien von mobilen Endgeräten aus. 2012 waren es erst 38 Prozent. Überall im Social Web surfen ist dabei kein reines Jugend-Phänomen: Im Vergleich zu 2012 hat die mobile Social-Media-Nutzung in allen Altersgruppen zweistellig zugelegt. Das zeigt der aktuelle, repräsentative Social-Media-Atlas der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

Am stärksten hat die mobile Social-Media-Nutzung bei Twens zugelegt: 89 Prozent der 20 bis 29-jährigen Onliner surfen unterwegs im Web 2.0 – ein Anstieg um 42 Prozentpunkte seit 2012. Ähnlich sieht es bei den 14 bis 19-Jährigen aus: Bei ihnen stieg die mobile Social-Media-Nutzung um 39 Prozentpunkte auf 90 Prozent. Am wenigsten greifen die „Silver Surfer“ mobil auf das Social Web zu: Lediglich 28 Prozent der Onliner ab 60 Jahren nutzen die Sozialen Medien „to go“. Aber auch für diese Altersgruppe bedeutet das einen Anstieg um zehn Prozentpunkte gegenüber 2012.

Liebster mobiler Zugang zum Web 2.0 ist für die Deutschen ihr Smartphone: 53 Prozent der Internet-Nutzer tauschen sich über ihr Telefon per Social Media aus. 20 Prozent verwenden dafür einen Tablet-Computer. 22 Prozent verwenden andere mobile Endgeräte –  Notebooks & Co haben also auch noch lange nicht ausgedient. Regional ist das Social Web in der Tasche in Hamburg am beliebtesten: 67 Prozent der Internet-Nutzer in der Hansestadt greifen von unterwegs auf Soziale Medien zu. Am wenigsten können die Bremer dem allgegenwärtigen Web 2.0 abgewinnen: Mit 56 Prozent ist die mobile Social-Media-Nutzung in dem kleinen Stadtstaat unter allen Bundesländern am geringsten verbreitet.

Grafik zur mobilen Nutzung von Social Media in 2016/2017.


Über den Social-Media-Atlas 2016/2017
Der Social-Media-Atlas erfasst seit 2011 jährlich auf Basis einer repräsentativen Umfrage die Nutzung Sozialer Medien in Deutschland und dient Unternehmen als Grundlage zur strategischen Planung ihrer Social-Media-Aktivitäten. Die Studie liefert unter anderem belastbare Fakten darüber, welche Dienste im Web 2.0 von wem wie intensiv genutzt werden, welche Themen auf welchen Kanälen diskutiert werden und inwieweit Soziale Medien Kaufentscheidungen beeinflussen. Der Social-Media-Atlas wird von der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung herausgegeben.

Für den aktuellen „Social-Media-Atlas 2016/2017“ wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland online-repräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Erhebungszeitraum war das vierte Quartal 2016. Der komplette Social-Media-Atlas 2016/2017 mit allen Ergebnissen kann gegen eine Schutzgebühr von 360,- Euro zzgl. MwSt. bei Faktenkontor bestellt werden. Faktenkontor ist eine Beratung für Unternehmenskommunikation und Vertriebskommunikation. Neben Medienberatung gehören Konzeption und Umsetzung von Kampagnen sowie Social-Media-Strategien zum Leistungsspektrum.

Im Forum zu Facebook

8 Kommentare

Facebook-Profil vor Bewerbung reinigen?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 13.03.2019: Unsinn, wie zuvor beschrieben ist es in anderen Ländern noch sehr aktiv und da will man halt in Kontakt beleiben. ...

7 Kommentare

Kollegen/Mitarbeiter Social Media

WiWi Gast

Bilder veröffentlichen und dann aufregen, wenn sie jemand sehen und kommentieren will. Wie Social Media funktioniert haben wohl noch nicht alle begriffen.

6 Kommentare

new hire/joiner netzwerken (facebook gruppe)

WiWi Gast

Mach ne Whataspp Gruppe auf und schicke ab und an lustige Emojis.

5 Kommentare

Umfrage zum Thema "Facebooknutzung und Einstellungen"

WiWi Gast

Danke für diese sehr konstruktive und sinnvolle Zusammenfassung!

9 Kommentare

Facebook und soziale Netzwerke

WiWi Gast

Du hast ein Privatleben und ein öffentliches Leben.

1 Kommentare

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