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Social Media Recruiting hat seine Grenzen

Social Media Portale wie Xing, Facebook und LinkedIn werden immer häufiger für die Personalsuche eingesetzt. Jeder Dritte (33%) von 200 befragten HR-Managern hat über diese Kanäle jedoch noch nicht erfolgreich rekrutiert. Das ergibt die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half.

Social Media Recruiting

Social Media Recruiting hat seine Grenzen
München, 26.02.2015 (rh) – Social Media Portale wie Xing, Facebook und LinkedIn werden immer häufiger für die Personalsuche eingesetzt. Jeder Dritte (33%) von 200 befragten HR-Managern hat über diese Kanäle jedoch noch nicht erfolgreich rekrutiert. Das ergibt die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half. Bei Personalentscheidern, die über Social Media bereits erfolgreich rekrutiert haben, konnte weniger als die Hälfte (44%) einen neuen Mitarbeiter über Xing gewinnen. Bei Facebook (24%) und LinkedIn (20%) fällt die Erfolgsquote noch geringer aus. Auch wenn Social Media das Recruiting stark verändert hat, lassen die Studienergebnisse darauf schließen, dass sie kein Ersatz für traditionelle Personalgewinnungsmethoden sind.

Die meisten Unternehmen nutzen Social Media Portale vor allem, um Stellenangebote zu bewerben und eine größere Anzahl an potenziellen Bewerbern zu erreichen: Für 37 Prozent der Befragten ist das der Hauptvorteil. Die aktive Identifizierung von geeigneten Kandidaten sehen 28 Prozent als größten Pluspunkt. Und immerhin mehr als jedes zehnte Unternehmen in Deutschland (12%) schätzt die Möglichkeit, bei der Auseinandersetzung mit einem Kandidaten dessen Social Media Profile überprüfen zu können.

„Das schnelle Aufsetzen eines Social Media Unternehmensprofils und die Möglichkeit, direkt mit potenziellen Bewerbern in Kontakt zu treten, lässt nur dem Anschein nach die Personalsuche einfacher erscheinen. Gerade viele kleine und mittelständische Unternehmen verfügen nicht über die notwendigen Ressourcen, um in den sozialen Medien langfristig aktiv zu werden und mit Bewerbern auf diesen Kanälen zu interagieren“, ordnet Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half, die Ergebnisse ein.

„Auch können Xing, Facebook, LinkedIn und Co. nicht den letztlich wichtigsten Entscheidungsfaktor im Rekrutierungsprozess ersetzen: den persönlichen  Handschlag. Hier stößt das Social Media Recruiting an seine Grenzen und hat ganz klar einen Nachteil gegenüber herkömmlichen Rekrutierungswegen, inklusive der Nutzung von Personaldienstleistern.“

Robert Half hat 200 HR-Manager im Juni 2014 befragt: Über welche der folgenden Social Media Seiten haben Sie bereits erfolgreich Mitarbeiter rekrutiert? (z.B. aufgrund einer Bewerbung und/oder der proaktiven Suche auf diesen Portalen über ein Stellenangebot Ihres Unternehmens, Mehrfachantworten möglich)

Checkliste Social Media Recruiting: Was Unternehmen beachten sollten


Über die Arbeitsmarktstudie
Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich in 16 Ländern erhoben: Australien, Belgien, Brasilien, Chile, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Japan, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Singapur, Vereinigte Arabische Emirate. Die Befragung wurde im Juni 2014 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut unter 200 HR-Managern in Deutschland durchgeführt. Weitere Ergebnisse der Studie senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

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29 Kommentare

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