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Vermögensteuer

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Inwiefern freut ihr euch wenn die Vermögensteuer bald kommt?

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Ein Anreiz für Gutverdiener und Vermögensmillionäre auszuwandern.

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know-it-all

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Inwiefern freut ihr euch wenn die Vermögensteuer bald kommt?

Nur weil das von einer "Splitterpartei" mal wieder zur Debatte gestellt worden ist, heißt ja noch nicht, dass es auch so kommt.

Meine persönliche Meinung hängt - ganz opportunistisch - natürlich v.a. von den relevanten Vermögensgrenzen/Freibeträgen ab, ab der eine solche Steuer anfallen würde. Wenn das klar über meinen Verhältnissen liegt, dann habe ich da nichts dagegen.
Allerdings würde das für die Finanzämter zu einem ziemlich bürokratischen Alptraum werden, da die "Vermessung" und Bestimmung des Vermögens sicher alles andere als leicht wird. Wenn man dann noch tausende Beamte einstellen muss, die nur "Vermögenssteuer" bearbeiten, dann relativiert das die Einnahmen aus dieser Steuer ja auch in gewisser Weise.

Und ich fände es grundsätzlich gut, wenn jede Steuererhöhung zumindest zu einer Entlastung einer anderen Clientel in gleicher Höhe führen würde. Das hieße also, dass, wenn diese Vermögenssteuer ideologisch der Umverteilung dienen soll, dass man die Einnahmen direkt in geeigneter Form den "Leistungsträgern" am anderen Ende des Vermögens- und Gehaltsspektrums zukommen lassen sollte. Damit meine ich nicht unbedingt H4 sondern Niedriglöhner etc. und auch nicht in Form von Steuerentlastung (weil diese Menschen zahlen ja ohnehin kaum Steuern).

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Vermögenssteuer ist absolut richtig. In diesem Land gibt es viel zu viele Erben. Schade ist es nur, dass nicht parallel die Einkommenssteuer gesenkt wird, sondern es wieder nur einfach eine zusätzliche Last wird.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Mein Vater ist (mehrfacher) Vermögensmillionär. Direkt auswandern wenn noch so etwas kommt. Ist schon lächerlich genug die Höhe Steuerlast jetzt noch das

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Vermögenssteuer hoch, Einkommenssteuer senken.

Damit Leistung statt erben sich lohnt.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Jedes Jahr 30 TEUR ärmer zu werden, freut gar nicht.
Aber man kann ja mit 30 TEUR mehr in einem vermögensteuerfreiem Ausland auch ganz gut leben.
Die Vermögensteuer wurde nicht reaktiviert, weil für die Erhebung rd. 30% des Aufkommens benötigt wurde. Eine sehr ineffiziente Steuer.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Ich finde es sozial politisch schon längst überfällig. Wenn du überlegst das gesamte Steueraufkommen in Deutschland wird nur aus Einkünften generiert und nicht aus Vermögen brauchen wir uns auch nicht zu wundern dass wir teilweise eine indirekte Abgabenquote von 75 % haben. Das Grundproblem ist aber dass das internationale Konzerne aufgrund von dpa kommen ihre Gewinne ins Ausland verlagern können und nicht dort steuern zahlen wo sie effektiv entstehen. Ich würde mich freuen wenn eine Vermögenssteuer kommt natürlich mit einem entsprechend hohen Freibetrag für die Mittelschicht sagen wir im Sinne von 1 Million und alles was darüber ist muss besteuert werden.

Natürlich sollte das alles im Rahmen bleiben und am besten sollte eine durch schau auf den Steuerpflichtigen ähnlich den USA mit einem Welt Einkommen abgebildet werden. Hier das wäre auch sichergestellt dass es nicht zu einer Doppel oder Dreifachbelastung kommt. Aber zum Schluss müssen wir uns einfach überlegen wie wollen wir die Sozialkassen und unser Steuersystem langfristig aufstellen und meines Erachtens nach ist das der einzige Weg um dann eine Abgabenquote von teilweise indirekt 90 % zu umgehen.

Und so so sehr es mir leid tut, aber ohne diese Option hat unsere Generation 1980+ keine Chance Vermögen aufzubauen und das wird sich spätestens in 30 bis 40 Jahren wenn wir alle in Rente gehen mit 800 € Regelsatz bemerkbar machen. Ich denke das wichtigste ist das Verhältnis zu halten und niemanden so stark zu belasten dass er seine Vermögenswerte und oder Immobilien Beteiligungen etc. ins Ausland verlagert und damit Arbeitsplätze gefährdet.

Wenn ich teilweise sehe was manche alte Familien in Deutschland an effektiven Vermögenswerten haben und daraus ziehen und in der Regel einen Cashflow generieren könnten mit einem äußerst schlecht. Und insbesondere finde ich die Person schadhaft die hohe Millionenbeträge geerbt haben quasi umsonst oder über Trick 17 Möglichkeiten die Kassen leeren und auf der anderen Seite muss aber auch sich Leistung in Deutschland wieder lohnen. Das erreichen wir nur durch eine gerechte Verteilung. Ich hoffe dass die Vermögenssteuer aber in abgewandelter Form kommt und das essenzielle Vermögenswerte wie Unternehmensbeteiligungen anhand der Arbeitsplätze berücksichtigt werden.

Was ich aber nicht verstehen kann ist wenn jemand X Millionen an Immobilien hat und auf diese teilweise keine Steuern zahlt und internationale Konzerne müssten mittels ein eigentlichen Steuergesetzgebung Gesamt Europa die normalen Steuern zahlen wir jeder kleinen Mittelständler. Denn zum Schluss mit der Umsatz hier in Deutschland mit der Auslieferung der Pakete der Übersendung der Musik oder sonst was generiert. Und in diesem Zuge kann ich nicht verstehen Viele deutsche Staat seit Anbeginn der Zeit sich so erpressen lässt.

Wenn man in den USA irgendwie nur etwas an Steuern hinterzieht landet man sofort im Knast und die sind wesentlich restriktiver was das angeht. Aber in Deutschland kein Amazon Google Apple Milliarden Beträge über IP Boxen und sonstigen Schmarrn über Luxemburg und die Niederlande über Irland in die Heimat Lender transferieren und hat effektiv eine Steuerbelastung von weniger als 0,05 %. Und der deutsche Michel Bades wieder aus in dem er immer weiter geschraubt wird.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Wenn ich demnächst 170k an Vermögenssteuer pro Jahr zahlen soll, wäre ich am nächsten morgen weg.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Hier scheinen ja mal wieder nur Multimillionäre unterwegs zu sein...

Ich fände eine Vermögenssteuer prinzipiell auch gesellschaftlich fairer als eine hohe Einkommenssteuer, aber bin trotzdem kein großer Fan davon (komplexe Erhebung, z.T. problematische Wirkung durch Substanzbesteuerung, durchaus vorhandene Möglichkeiten des dauerhaften Entzugs durch Verlagerung ins Ausland mit verbundenem Kapitalverlust).

Am fairsten wäre wohl, die Erbschaftssteuer deutlich zu erhöhen, weil es hierbei keine laufende Substanzbesteuerung gibt, sondern nur die Besteuerung eines Vermögensübergangs wie bei allen weiteren Steuern auch. Außerdem wäre zu überlegen, die Steuer ähnlich des US-Steuersystems an die Staatsbürgerschaft zu knüpfen, sodass man sich nur mit Aufgabe der Staatsbürgerschaft entziehen kann. Im Gegenzug könnte man die Einkommenssteuer moderat senken. Außerdem sollte der Staat natürlich insb. mal wieder auf die Ausgabenseite schauen statt immer nur Steuern zu erhöhen und die Kohle sinnlos zu verprassen (bei weiterhin eher geringen Ausgaben für Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung etc.).

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Das besonders Unverschämte an der Sache ist, dass schon die oberen 5% der Gutverdiener mit ein paar Millionen abdrücken müssen. Was für die Reichen ein Klacks ist, macht sich für die gehobene Mittelschicht deutlich spürbar!

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Gott diese ganze schnorren nach mehr Geld kotzt mich an. Vorallem der Kollege mit 1 Mio Freibetrag für die Mittelschicht hat den Vogel abgeschossen. Die Mittelschicht hat bestimmt 1 Mio Vermögen du Intelligenzbestie.

Grundsätzlich ist imo ein Vermögenssteuer okay aber bitte nur bei richtig richtig reichen. Mit 1-15 Mio ist man zwar reich aber auch nicht soo reich,dass 5% nicht wehtun würden. Wie weiter oben erwähnt direkt auswandern wenn sowas passiert.
Erbschaftssteuer genau so ein rotz. Ich soll einen Teil meiner Erbe an Arno Dübels abgeben die noch nie einen Finger krum gemacht haben?
Das Vermögen meiner Familie gehört nur meine Familie und wenn der Statt meint sich da ungerechterweise was wegzunehmen, zieht man in die Schweiz um und gut ist.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Inwiefern freut ihr euch wenn die Vermögensteuer bald kommt?

New York hat unter Cuomo einige Steuern erhöht. Was ist passiert? Die Steuereinnahmen sind gesunken, da vieke gutverdiener und reiche sich in einen anderen Staat gezogen sind.

Eine hohe Erbschaftssteuer wäre richtig (wegen Erbschaften bleiben reiche Familien reich), aber Einkommen und Vermögen zu besteuern bestraft Leistung und führt Leistungsträger zum auswandern (was gerade hier passiert)

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Gott diese ganze schnorren nach mehr Geld kotzt mich an. Vorallem der Kollege mit 1 Mio Freibetrag für die Mittelschicht hat den Vogel abgeschossen. Die Mittelschicht hat bestimmt 1 Mio Vermögen du Intelligenzbestie.

Grundsätzlich ist imo ein Vermögenssteuer okay aber bitte nur bei richtig richtig reichen. Mit 1-15 Mio ist man zwar reich aber auch nicht soo reich,dass 5% nicht wehtun würden. Wie weiter oben erwähnt direkt auswandern wenn sowas passiert.
Erbschaftssteuer genau so ein rotz. Ich soll einen Teil meiner Erbe an Arno Dübels abgeben die noch nie einen Finger krum gemacht haben?
Das Vermögen meiner Familie gehört nur meine Familie und wenn der Statt meint sich da ungerechterweise was wegzunehmen, zieht man in die Schweiz um und gut ist.

Wäre eine 100% Erbschaftssteuer für die "sympathischen" Erben möglich? ;)

Ich bin grundsätzlich eigentlich kein großer Fan von ner Vermögenssteuer aber eine Besteuerung von Kapitalerträgen mit dem normalen Steuersatz (ähnlich V+V) würde mir gefallen. Mir ist leider klar das sich das nur schwer umsetzen lässt (wenn auch bestimmt leichter als eine Vermögenssteuer)

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Die Steuer ist ineffizient und die Rechnung der SPD mit Einnahmen von 10 Mrd Euro absolut utopisch. Gerade bei großen Vermögen und kompliziert zu bewertenden Vermögensgegenständen drohen hohe Kosten durch Rechtsstreitigkeiten und dem mit der Erhebung verbundenen Verwaltungsaufwand.

Deutschland vergrault seine Leistungsträger immer stärker. Soli wird zur verkappten Reichensteuer (ab ca 80k) - Vermögensteuer - Ausschluss von Baukindergeld etc. Dazu kommt noch die (moralisch vertretbare) Pflicht, die Pflege für Angehörige ab 100k Haushaltseinkommen zu übernehmen. In Summe nehmen diese Mehrbelastungen absolut überhand. Und dann stellt sich eine Frau Schwesig feist vor die Kamera und betont, dass Deutschland eine der geringsten Besteuerungen auf Vermögen hat (soweit richtig), verschweigt jedoch, dass zur Kompensation Einkommen sehr stark besteuert werden. Hoffentlich verschwindet diese Rattenfänger-Partei bald von der Bildfläche.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Gott diese ganze schnorren nach mehr Geld kotzt mich an. Vorallem der Kollege mit 1 Mio Freibetrag für die Mittelschicht hat den Vogel abgeschossen. Die Mittelschicht hat bestimmt 1 Mio Vermögen du Intelligenzbestie.

Grundsätzlich ist imo ein Vermögenssteuer okay aber bitte nur bei richtig richtig reichen. Mit 1-15 Mio ist man zwar reich aber auch nicht soo reich,dass 5% nicht wehtun würden. Wie weiter oben erwähnt direkt auswandern wenn sowas passiert.
Erbschaftssteuer genau so ein rotz. Ich soll einen Teil meiner Erbe an Arno Dübels abgeben die noch nie einen Finger krum gemacht haben?
Das Vermögen meiner Familie gehört nur meine Familie und wenn der Statt meint sich da ungerechterweise was wegzunehmen, zieht man in die Schweiz um und gut ist.

Wieviele Finger genau hast du für dein Erbe denn krumm gemacht?

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Finde es nicht nachvollziehbar, warum jetzt irgendwelche selbstgenutzten EFH in München besteuert werden sollen. So wäre es nämlich nach dem derzeitigen SPD-Konzept. Das Prinzip, nur die tatsächlichen Erträge und nicht die Substanz zu besteuern, finde ich auch richtig. Ansonsten bestraft man all jene, die nicht das maximale aus ihren Immobilien oder Waldgrundstücken, etc. rauspressen.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Vermögenssteuer = Neid

Die „reichen“ zahlen so viele Steuern wie die (achtung extra provozierend) Unterschicht nie in Ihrem Leben verdienen. Man sollte mal dankbar sein und nicht immer weiter draufhauen. Hoffe dass alle Reichen auswandern und man schießt sich selber ins Bein. Die Steuereinnahmen sind so hoch wie nie und durch die Nullzinspolitik steigen die Einnahmen des Staates!

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Gott diese ganze schnorren nach mehr Geld kotzt mich an. Vorallem der Kollege mit 1 Mio Freibetrag für die Mittelschicht hat den Vogel abgeschossen. Die Mittelschicht hat bestimmt 1 Mio Vermögen du Intelligenzbestie.

Grundsätzlich ist imo ein Vermögenssteuer okay aber bitte nur bei richtig richtig reichen. Mit 1-15 Mio ist man zwar reich aber auch nicht soo reich,dass 5% nicht wehtun würden. Wie weiter oben erwähnt direkt auswandern wenn sowas passiert.
Erbschaftssteuer genau so ein rotz. Ich soll einen Teil meiner Erbe an Arno Dübels abgeben die noch nie einen Finger krum gemacht haben?
Das Vermögen meiner Familie gehört nur meine Familie und wenn der Statt meint sich da ungerechterweise was wegzunehmen, zieht man in die Schweiz um und gut ist.

Wieviele Finger genau hast du für dein Erbe denn krumm gemacht?

Du wirst es wahrscheinlich kaum glauben und es eventuell es auch nicht verstehen können aber ich habe auch mein Teil dazu beigetragen! Letztens hat mein Vater selber gesagt, dass ohne Verständnisvolle Ehefrau & Kinder er es niemals so weit gebracht hätte. Stell dir vor dein Vater ist fast nie zuhause auch für längere Zeit und du als Kind bist kein Meme sondern verstehst, dass die Arbeit es so will. Geht genau so für meine Mutter. Die hätte ihm ja ein Ultimatum stellen können und ihn aus dem Job raushaben. Ich hätte jeden Tag weinen können und nach ihm schreien. Wir alle haben es aber verstanden und ihn unterstützt. Jetzt wo ich die lorbeeren bekommen soll, sollen low performer Familien belohnt werden und durch die Auffopferung meiner Eltern & mir profitieren ? Im Leben nicht

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Genau das soll doch die nächsten Jahre umgesetzt werden, dass Einkünfte aus Kapitalvermögen, insbesondere Zinsen, nicht mehr der Abgeltungssteuer unterliegen, sondern dem persönlichen Steuersatz.

Fraglich ist natürlich hier der fixe Freibetrag von 801 EUR, der meiner Meinung nach dann der Progression angepasst werden müsste.

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Gott diese ganze schnorren nach mehr Geld kotzt mich an. Vorallem der Kollege mit 1 Mio Freibetrag für die Mittelschicht hat den Vogel abgeschossen. Die Mittelschicht hat bestimmt 1 Mio Vermögen du Intelligenzbestie.

Grundsätzlich ist imo ein Vermögenssteuer okay aber bitte nur bei richtig richtig reichen. Mit 1-15 Mio ist man zwar reich aber auch nicht soo reich,dass 5% nicht wehtun würden. Wie weiter oben erwähnt direkt auswandern wenn sowas passiert.
Erbschaftssteuer genau so ein rotz. Ich soll einen Teil meiner Erbe an Arno Dübels abgeben die noch nie einen Finger krum gemacht haben?
Das Vermögen meiner Familie gehört nur meine Familie und wenn der Statt meint sich da ungerechterweise was wegzunehmen, zieht man in die Schweiz um und gut ist.

Wäre eine 100% Erbschaftssteuer für die "sympathischen" Erben möglich? ;)

Ich bin grundsätzlich eigentlich kein großer Fan von ner Vermögenssteuer aber eine Besteuerung von Kapitalerträgen mit dem normalen Steuersatz (ähnlich V+V) würde mir gefallen. Mir ist leider klar das sich das nur schwer umsetzen lässt (wenn auch bestimmt leichter als eine Vermögenssteuer)

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Gott diese ganze schnorren nach mehr Geld kotzt mich an. Vorallem der Kollege mit 1 Mio Freibetrag für die Mittelschicht hat den Vogel abgeschossen. Die Mittelschicht hat bestimmt 1 Mio Vermögen du Intelligenzbestie.

Grundsätzlich ist imo ein Vermögenssteuer okay aber bitte nur bei richtig richtig reichen. Mit 1-15 Mio ist man zwar reich aber auch nicht soo reich,dass 5% nicht wehtun würden. Wie weiter oben erwähnt direkt auswandern wenn sowas passiert.
Erbschaftssteuer genau so ein rotz. Ich soll einen Teil meiner Erbe an Arno Dübels abgeben die noch nie einen Finger krum gemacht haben?
Das Vermögen meiner Familie gehört nur meine Familie und wenn der Statt meint sich da ungerechterweise was wegzunehmen, zieht man in die Schweiz um und gut ist.

Wieviele Finger genau hast du für dein Erbe denn krumm gemacht?

Du wirst es wahrscheinlich kaum glauben und es eventuell es auch nicht verstehen können aber ich habe auch mein Teil dazu beigetragen! Letztens hat mein Vater selber gesagt, dass ohne Verständnisvolle Ehefrau & Kinder er es niemals so weit gebracht hätte. Stell dir vor dein Vater ist fast nie zuhause auch für längere Zeit und du als Kind bist kein Meme sondern verstehst, dass die Arbeit es so will. Geht genau so für meine Mutter. Die hätte ihm ja ein Ultimatum stellen können und ihn aus dem Job raushaben. Ich hätte jeden Tag weinen können und nach ihm schreien. Wir alle haben es aber verstanden und ihn unterstützt. Jetzt wo ich die lorbeeren bekommen soll, sollen low performer Familien belohnt werden und durch die Auffopferung meiner Eltern & mir profitieren ? Im Leben nicht

Als Sohn einer allein erziehenden Mutter bin ich unendlich beeindruckt von diesem großen Opfer und danke dir im Namen der Gesellschaft. ;)
Jemand hier hat das mal sehr schön formuliert: "manchmal wäre schon viel gewonnen wenn die privilegierten einfach mal zugeben würden, dass sie privilegiert sind"

Spaß beiseite auch wenn ich dem ein oder anderen sein Erbe auch gerne aberkennen möchte, weiß ich auch nicht ob das des Rätsels Lösung wäre. Letzten Endes schafft das vielleicht die falschen Anreiz, es ist jetzt schon viel zu verlockend zu konsumieren.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Das Thema ist ja nicht so einfach. Der Staat ist die Summe des Staatsvolkes. Das ist ein Deal. In diesem Land kannst du als sehr sehr reiche Person ohne Personenschutz auf die Straße. Man wohnt nicht in geschützten Wohnanlagen, selbst hochklassige Immobilien sind kaum gesichert, gepanzerte Fahrzeuge weitgehend unbekannt.

Das ist ein gesellschaftlicher Konsens. Gerät dieser Konsens aus den Fugen, nämlich durch systemimmanente Konzentration von Vermögen auf einzelne Familien durch Zeitablauf (nämlich Schöpfung von Vermögen aus vermögen und Erbe), dann kippt die Stimmung. Wieso sollte man Reiche tolerieren? Klar, auswandern - mit Vermögen, das im Räumen der stabilen Gesellschaft erzielt wurde, die das Reichtum überhaupt erst ermöglicht hat.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Es ist ein Riesenaufwand, die lächerlichen 10 Mrd. Steuereinnahmen zu generieren.

Und sicherlich sind viele Genossen auch betroffen, wenn ihr bezahlten EFH, das Erbe und die Altersvorsorge auf einmal versteuert wird. Bis 1997 gab es die VermSt mit einem Freibetrag von DM 120.000 pro Familienmitglied!

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Wieso macht man nicht einfach eine flexible Mehrwertsteuer.

Grundnahrungsmittel etc. werden gar nicht verteuert (damit untere Schichten entlastet), der Mercedes AMG oder die dicke Villa aber saftig besteuert. So wird halt da abgeschöpft wo es den Leuten wirklich nicht wehtut und der administrative Aufwand ist recht gering. Man muss halt einmal alles durchkategorisieren und am Ball bleiben, wo welche Steuersätze gelten. Das System könnte aber auch komplett alle anderen Steuern ablösen, weshalb genug Verwaltungsapparat locker da wäre.

Vermutlich nur auf mindestens europäischer Ebene umsetzbar da sonst harte Grenzen mit viel Zollkontrollen her müssten, wo keiner Bock drauf hat.

Muss man vermutlich mal gedanklich durchspielen was für Probleme es da geben kann.

Vermögensbesteuerung finde ich irgendwie nicht so toll. Dann eher Erbschaftssteuer rauf und Einkommenssteuer runter. Ich werde selber viel Erben, finde es aber durchaus stark ungerecht, dass da recht wenig versteuert wird und Einkommen so stark. So hält man ja die Mittelschicht absichtlich klein...

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Dass Kapitaleinkünfte (Dividende, Aktienverkauf etc.) nicht mehr der Abgeltungssteuer unterliegen sollen, sondern dem persönlichen Steuersatz (Für mich bzw. Singles wäre es fast 40%), ist ja echt ein Witz.

Deutschland will nicht nur den Vermögensaufbau jedes einzelnen Menschen verhindern, sondern auch eine Altersvorsorge..

Das geht meiner Meinung nach zu weit. Wenn das auftritt, dann mache ich mir schwer Gedanken auszuwandern.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Dass Kapitaleinkünfte (Dividende, Aktienverkauf etc.) nicht mehr der Abgeltungssteuer unterliegen sollen, sondern dem persönlichen Steuersatz (Für mich bzw. Singles wäre es fast 40%), ist ja echt ein Witz.

Deutschland will nicht nur den Vermögensaufbau jedes einzelnen Menschen verhindern, sondern auch eine Altersvorsorge..

Das geht meiner Meinung nach zu weit. Wenn das auftritt, dann mache ich mir schwer Gedanken auszuwandern.

Ich muss gestehen aus dem Beitrag nicht viel inhaltlich rauslesen zu können. Ich versuche mal mich auf die inhaltlichen Punkte zu beziehen:

Eine Sonderbehandlung für die Rente finde ich gut. Auch wenn es untypisch (ironisch) für das deutsche Steuerrecht ist wird man hier bestimmt eine Zusatzregelung treffen können.

Ich fände eine parallele Senkung des persönlichen Einkommensteuersatzes gut.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Dass Kapitaleinkünfte (Dividende, Aktienverkauf etc.) nicht mehr der Abgeltungssteuer unterliegen sollen, sondern dem persönlichen Steuersatz (Für mich bzw. Singles wäre es fast 40%), ist ja echt ein Witz.

Deutschland will nicht nur den Vermögensaufbau jedes einzelnen Menschen verhindern, sondern auch eine Altersvorsorge..

Das geht meiner Meinung nach zu weit. Wenn das auftritt, dann mache ich mir schwer Gedanken auszuwandern.

Ich konnte noch nie nachvollziehen, warum es moralisch nicht vertretbar ist, Kapitaleinkünfte wie fast alle anderen Einnahmen auch zu behandeln. Die Altersversorgung wird behindert? Renten werden grundsätzlich mit dem persönlichen Steuersatz besteuert. Vermögensaufbau ist nicht möglich? Da sind die anderen Einkünfte genau so wichtig

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Wer sowas befürwortet kann nicht ganz bei Trost sein.
Die Abgeltungssteuer hat den Vorteil das sie so unglaublich einfach anwendbar ist.
Zudem gab es vor der Abgeltungssteuer das Halbeinkünfteverfahren, welches bei Abschaffung der Abgeltungssteuer wieder eingeführt werden müsste.
Einfach mal Dividenden dann mit dem persönlichen Steuersatz zu belasten geht also nicht.

Der Aufwand für diese Besteuerung wäre in jedem Fall immens.
Zudem haben wir eine derart hohe Steuerbelastung auf Arbeitseinkommen, sodass eine höhere Besteuerung auf Kapitalgewinne einfach nur frech ist seitens des Staats.
WENN dann muss gleichzeitig der Einkommenssteuertarif und die Sozialabgaben deutlich entschlackt und reduziert werden, ansonsten gehen wir komplett unter.

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Genau das soll doch die nächsten Jahre umgesetzt werden, dass Einkünfte aus Kapitalvermögen, insbesondere Zinsen, nicht mehr der Abgeltungssteuer unterliegen, sondern dem persönlichen Steuersatz.

Fraglich ist natürlich hier der fixe Freibetrag von 801 EUR, der meiner Meinung nach dann der Progression angepasst werden müsste.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Der Deutsche wird erst zufrieden sein, wenn Akademiker, die 50 Stunden als Führungskräfte arbeiten, genauso viel verdienen, wie „Arbeitssuchende“.

Neidischer Populismus als Motiv für Politik.
Auf dem Pfad des „richtigen Motivs“ scheint alles möglich und wird uns noch die ein oder andere kreative Idee überraschen.

Zukunft geht anders.

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IMMOVEST

Vermögensteuer

Kleine Anmerkung hierzu. Grundsätzlich gebe ich Dir Recht, aber vielen verwechseln ihren Grenzsteuersatz mit ihrem Durchschnittssteuersatz.

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Dass Kapitaleinkünfte (Dividende, Aktienverkauf etc.) nicht mehr der Abgeltungssteuer unterliegen sollen, sondern dem persönlichen Steuersatz (Für mich bzw. Singles wäre es fast 40%), ist ja echt ein Witz.

Deutschland will nicht nur den Vermögensaufbau jedes einzelnen Menschen verhindern, sondern auch eine Altersvorsorge..

Das geht meiner Meinung nach zu weit. Wenn das auftritt, dann mache ich mir schwer Gedanken auszuwandern.

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WiWi Gast

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Taxation is theft

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Ich konnte noch nie nachvollziehen, warum es moralisch nicht vertretbar ist, Kapitaleinkünfte wie fast alle anderen Einnahmen auch zu behandeln.

Kapitaleinkünfte werden mehrstufig besteuert:

In der KapGes mit KST (15%) und Gewerbesteuer (3,5% x Hebesatz, etwa 12-20%)

Danach wird die Dividende bei Anteilseigner im Teileinkünfteverfahren besteuert.

Raus kommt da derzeit einen Steuerlast von rund 50%, AUCH BEIM KLEINVERDIENER.

Würde man mit einem höheren persönlichen Steuersatz nachversteuern, wäre die Steuerlast bei über 50%...

Wer es anderes sieht, hat Nachhilfebedarf in Mathe und/oder Steuerrecht.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Wer sowas befürwortet kann nicht ganz bei Trost sein.
Die Abgeltungssteuer hat den Vorteil das sie so unglaublich einfach anwendbar ist.
Zudem gab es vor der Abgeltungssteuer das Halbeinkünfteverfahren, welches bei Abschaffung der Abgeltungssteuer wieder eingeführt werden müsste.
Einfach mal Dividenden dann mit dem persönlichen Steuersatz zu belasten geht also nicht.

Der Aufwand für diese Besteuerung wäre in jedem Fall immens.
Zudem haben wir eine derart hohe Steuerbelastung auf Arbeitseinkommen, sodass eine höhere Besteuerung auf Kapitalgewinne einfach nur frech ist seitens des Staats.
WENN dann muss gleichzeitig der Einkommenssteuertarif und die Sozialabgaben deutlich entschlackt und reduziert werden, ansonsten gehen wir komplett unter.

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Genau das soll doch die nächsten Jahre umgesetzt werden, dass Einkünfte aus Kapitalvermögen, insbesondere Zinsen, nicht mehr der Abgeltungssteuer unterliegen, sondern dem persönlichen Steuersatz.

Fraglich ist natürlich hier der fixe Freibetrag von 801 EUR, der meiner Meinung nach dann der Progression angepasst werden müsste.

Sicher das du mit dem halbeinkünfte verfahren nicht etwas durcheinander bringst? Kenne ich so für andere Sachverhalte.

Umsetzung stell ich mir Organisatorisch sehr einfach vor. Im Zweifelsfall die Abgeltungssteuer auf den Spitzensteuersatz setzten und ein vereinfachtes Elstam Formular zum Ansatz eines Freibetrages.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Dass Kapitaleinkünfte (Dividende, Aktienverkauf etc.) nicht mehr der Abgeltungssteuer unterliegen sollen, sondern dem persönlichen Steuersatz (Für mich bzw. Singles wäre es fast 40%), ist ja echt ein Witz.

Deutschland will nicht nur den Vermögensaufbau jedes einzelnen Menschen verhindern, sondern auch eine Altersvorsorge..

Das geht meiner Meinung nach zu weit. Wenn das auftritt, dann mache ich mir schwer Gedanken auszuwandern.

Ich konnte noch nie nachvollziehen, warum es moralisch nicht vertretbar ist, Kapitaleinkünfte wie fast alle anderen Einnahmen auch zu behandeln. Die Altersversorgung wird behindert? Renten werden grundsätzlich mit dem persönlichen Steuersatz besteuert. Vermögensaufbau ist nicht möglich? Da sind die anderen Einkünfte genau so wichtig

Du musst dann auch die Möglichkeit geben, Verluste abziehbar zu machen. Wenn man Vermögensaufbau für die Altersversorgung ermöglichen will, muss man eigentlich auch die Inflation berücksichtigen.

Und dann hat man wieder ein kompliziertes System. Die Abgeltungssteuer von 25% war ein Schritt in die richtige Richtung und meiner Ansicht nach sollte man das eher auch in anderen Bereichen angehen, i.e. Steuersätze runter und dafür Abschreibungsmöglichkeiten abschaffen.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Sorry aber ich werde ganz sicher keine Vermögenssteuer von 500k zahlen und ich finde es reicht schon das ich 230k Abgeltungssteuer letztes Jahr gezahlt habe.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Taxation is theft

Eigentumsrechte auch

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Die Leute, die sich beschweren, dass Kapitalerträge mit dem persönlichen Steuersatz besteuert werden sollen und hier Altersvorsorge (was ohnehin keinen Sinn macht in dem Kontext), Anlagen und Dividenden in den Raum bringen, haben scheinbar nicht mitbekommen, dass es nur um Zinsen geht.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Was ich auch immer toll finde ist das Argument -> dann bin ich weg!

Sehe das überhaupt nicht kritisch wenn wohlhabende Menschen diesen Weg wählen, falls sie es denn überhaupt umsetzen. Der Einfluss dieser Entscheidung auf die Allgemeinheit wird kaum spürbar sein.
Außerdem wage ich zu behaupten, dass es nicht viele Menschen geben wird, die die BRD aufgrund der höheren Besteuerung des Vermögens verlassen werden. Geredet wird immer sehr viel, getan umso weniger.

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Was ich auch immer toll finde ist das Argument -> dann bin ich weg!

Sehe das überhaupt nicht kritisch wenn wohlhabende Menschen diesen Weg wählen, falls sie es denn überhaupt umsetzen. Der Einfluss dieser Entscheidung auf die Allgemeinheit wird kaum spürbar sein.
Außerdem wage ich zu behaupten, dass es nicht viele Menschen geben wird, die die BRD aufgrund der höheren Besteuerung des Vermögens verlassen werden. Geredet wird immer sehr viel, getan umso weniger.

So ist es. Genau wie die ganzen Snowflakes, die nach Trumps Wahl auswandern wollten ;) Und wer seinen Wohnsitz wirklich in die Schweiz verlegt, sollte dann auch durch eine starke Steuerfahndung davon abgehalten werden, trotzdem weiterhin ständig vom deutschen Sozialstaat zu profitieren.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Die meisten kommen wieder zurück wegen familien freunden oder Niveau von essen Gesundheit etc

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Was ich auch immer toll finde ist das Argument -> dann bin ich weg!

Sehe das überhaupt nicht kritisch wenn wohlhabende Menschen diesen Weg wählen, falls sie es denn überhaupt umsetzen. Der Einfluss dieser Entscheidung auf die Allgemeinheit wird kaum spürbar sein.
Außerdem wage ich zu behaupten, dass es nicht viele Menschen geben wird, die die BRD aufgrund der höheren Besteuerung des Vermögens verlassen werden. Geredet wird immer sehr viel, getan umso weniger.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Was ich auch immer toll finde ist das Argument -> dann bin ich weg!

Sehe das überhaupt nicht kritisch wenn wohlhabende Menschen diesen Weg wählen, falls sie es denn überhaupt umsetzen. Der Einfluss dieser Entscheidung auf die Allgemeinheit wird kaum spürbar sein.
Außerdem wage ich zu behaupten, dass es nicht viele Menschen geben wird, die die BRD aufgrund der höheren Besteuerung des Vermögens verlassen werden. Geredet wird immer sehr viel, getan umso weniger.

Man lässt sich davon leicht blenden. In Deutschland sind die Mehrheit der Vermögenden über ihr Unternehmen reich (geworden). Anders als irgendwelche Konten oder Depots lassen sich aber Unternehmen nicht mal eben in ein x-beliebiges Land verschieben.
Ähnlich sieht es mit Immobilien aus. Jemand der viele Immobilien hat und darüber reich ist, müsste die alle verkaufen und das Geld ins Ausland bringen um sich der Steuer zu entziehen.

Es gibt auch genug Studien, dass die "Eliten" lange nicht so international mobil sind, wie sie immer behaupten.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Was ich auch immer toll finde ist das Argument -> dann bin ich weg!

Sehe das überhaupt nicht kritisch wenn wohlhabende Menschen diesen Weg wählen, falls sie es denn überhaupt umsetzen. Der Einfluss dieser Entscheidung auf die Allgemeinheit wird kaum spürbar sein.
Außerdem wage ich zu behaupten, dass es nicht viele Menschen geben wird, die die BRD aufgrund der höheren Besteuerung des Vermögens verlassen werden. Geredet wird immer sehr viel, getan umso weniger.

Man lässt sich davon leicht blenden. In Deutschland sind die Mehrheit der Vermögenden über ihr Unternehmen reich (geworden). Anders als irgendwelche Konten oder Depots lassen sich aber Unternehmen nicht mal eben in ein x-beliebiges Land verschieben.
Ähnlich sieht es mit Immobilien aus. Jemand der viele Immobilien hat und darüber reich ist, müsste die alle verkaufen und das Geld ins Ausland bringen um sich der Steuer zu entziehen.

Es gibt auch genug Studien, dass die "Eliten" lange nicht so international mobil sind, wie sie immer behaupten.

Du hast da etwas missverstanden, denn die Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer kannst du nicht dodgen als Unternehmenseigentümer, dafür hast du bei allen anderen massiv Spielraum. Keine Abgeltungssteuer macht auch 1/3 mehr Kohlen aus. Hinzu kommen noch alle andere Steuern die man direkt oder indirekt zahlt, wie zb die Mehrwertsteuer. Ich würde sagen das ich 80-90% der Steuern so vermeiden kann. Auf mich wartet auch ein hohes Vermögen (über 5 Mio.) und sollte es so weit sein, werde ich definitiv in eine Steueroase ziehen mit hohen Lebensstandard. Familie oder ähnliches hält mich hier nicht.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Du hast da etwas missverstanden, denn die Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer kannst du nicht dodgen als Unternehmenseigentümer, dafür hast du bei allen anderen massiv Spielraum. Keine Abgeltungssteuer macht auch 1/3 mehr Kohlen aus. Hinzu kommen noch alle andere Steuern die man direkt oder indirekt zahlt, wie zb die Mehrwertsteuer. Ich würde sagen das ich 80-90% der Steuern so vermeiden kann. Auf mich wartet auch ein hohes Vermögen (über 5 Mio.) und sollte es so weit sein, werde ich definitiv in eine Steueroase ziehen mit hohen Lebensstandard. Familie oder ähnliches hält mich hier nicht.

Das ist dein gutes Recht. Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Die Vermögenssteuer halte ich persönlich für stark Gesellschaftsschädigend. Die Gründe dafür sind:

  • Die Altersarmut verschärft sich, da es sich nicht mehr lohnt zu sparen Bzw. das Ersparte vernichtet wird
  • Eine Motivation sich anzustrengen entfällt, da finanzielle Freiheit kaum erreichbar ist
  • Wer sein Vermögen “sozial” nutzt und nicht die maximale Rendite rauspresst verliert besonders
  • Leute mit viel Vermögen aber wenig Liquidität (bspw. Bauern mit Land) werden gezwungen ihre Betriebsnotwendigen Assets zu verkaufen um die Steuer zu bedienen

Finde es erschreckend wie viele Leute im WiWi Forum eine Vermögenssteuer befürworten. Erbschaftsteuer würde ich verstehen, aber die Vermögenssteuer nimmt einfach die Gießkanne und bestraft alle Leistungsträger, vor allem auch selfmade Leute. Neid schadet einem nur selbst. Bei der aktuellen Einkommensteuer ist es eh schon schwer Vermögen aufzubauen und wenn man es schafft soll es einem noch weggenommen werden?

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Die Vermögenssteuer halte ich persönlich für stark Gesellschaftsschädigend. Die Gründe dafür sind:

  • Die Altersarmut verschärft sich, da es sich nicht mehr lohnt zu sparen Bzw. das Ersparte vernichtet wird
  • Eine Motivation sich anzustrengen entfällt, da finanzielle Freiheit kaum erreichbar ist

Es geht um eine Vermögenssteuer ab XX Millionen €, dem normalen Sparer dürfte klar sein, dass er da so oder so nicht hinkommen wird...

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Die Leute, die sich beschweren, dass Kapitalerträge mit dem persönlichen Steuersatz besteuert werden sollen und hier Altersvorsorge (was ohnehin keinen Sinn macht in dem Kontext), Anlagen und Dividenden in den Raum bringen, haben scheinbar nicht mitbekommen, dass es nur um Zinsen geht.

Alle meine Anlagen dienen der Altersvorsorge. Wenn ich jetzt einen Euro spare, den ich in 40 Jahren ausgeben will, dann brauche ich Kapitalerträge, damit er seine Kaufkraft behält. Wenn ich das Geld einfach nur unter meine Matratze lege, ist die Kaufkraft in 40 Jahren doch massiv gesunken.

Unser Staat will, dass wir eine private Altersvorsorge aufbauen. Warum sollen dann Kapitalerträge, die der Erhaltung der Kaufkraft dienen, durch Steuern behindert werden? Das widerspricht dem Ziel des Staates, den Aufbau einer privaten Altersvorsorge bei einem möglichst großen Teil der Bevölkerung zu fördern.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Ich bin wirklich erstaunt (bzw. schockiert), dass es hier so viele gutgläubige Menschen gibt. Wenn ich Begriffe wie "Reiche", Superreiche", "Miethaie", "Börsenspekulanten" usw. runzle ich erstmal die Stirn statt in Jubel auszubrechen.

Ich glaube vielen ist auch nicht bewusst was in den letzten Jahren schon durchgedrückt wurde und wer das bezahlt/bezahlen wird nur damit die Genossen noch paar Stimmen der Baby-Boomer bekommen.

Zusätzlich kommt hinzu, dass wir (soziale Aufsteiger/Akademiker, die ein Vermögen aufbauen könnten) aufgrund der Niedrigzinspolitik um unsere zukünftige, private Vorsorge gebracht werden.

Anbei noch ein Zitat von Prof. Stefan Homberg aus einem welt.de Artikel

" Die Hauptbelastung dürfte einmal mehr bei der Mittelschicht hängen bleiben, die nicht ausweichen kann. Für diese rührt Olaf Scholz einen fatalen Mix an, bestehend aus eben der Vermögensteuer, einer reformierten Grundsteuer, die mit Sicherheit erhebliche Mehrbelastungen mit sich bringen wird, einer Finanzmarkttransaktionssteuer, die entgegen der ursprünglichen Idee nicht Banken trifft, sondern hauptsächlich Altersvorsorgeprodukte, und schließlich dem „Scholz-Buckel“ beim Solidaritätszuschlag."

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Euch allen hier ist aber schon bewusst, dass die Schweiz, die ihr alle als feuchten Traum der Hipos anseht, sowohl Vermögens- als auch Erbschaftssteuer erhebt?

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Hast halt nicht verstanden was er meint. Altersvorsorge im engeren Sinne fällt steuerrechtlich nicht unter Einkünfte aus Kapitavermögen. Das war sein Punkt mehr nicht.

Versteh nicht warum die Leute hier nie überlegen, bevor sie drauf losschreiben.

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Die Leute, die sich beschweren, dass Kapitalerträge mit dem persönlichen Steuersatz besteuert werden sollen und hier Altersvorsorge (was ohnehin keinen Sinn macht in dem Kontext), Anlagen und Dividenden in den Raum bringen, haben scheinbar nicht mitbekommen, dass es nur um Zinsen geht.

Alle meine Anlagen dienen der Altersvorsorge. Wenn ich jetzt einen Euro spare, den ich in 40 Jahren ausgeben will, dann brauche ich Kapitalerträge, damit er seine Kaufkraft behält. Wenn ich das Geld einfach nur unter meine Matratze lege, ist die Kaufkraft in 40 Jahren doch massiv gesunken.

Unser Staat will, dass wir eine private Altersvorsorge aufbauen. Warum sollen dann Kapitalerträge, die der Erhaltung der Kaufkraft dienen, durch Steuern behindert werden? Das widerspricht dem Ziel des Staates, den Aufbau einer privaten Altersvorsorge bei einem möglichst großen Teil der Bevölkerung zu fördern.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Statt gesetzliche Rente zu stärken, sollten wir unser Geld zu Privaten tragen, die uns als Renditeobjekt sehen und unsere Mietwohnungen billig kauften um uns die Miete zu erhöhen und uns jetzt sagen wollen dass leider unsere Rente klein ausfalle. Schuld sei das zinslose Geld? wahlweise der Zuzug, dann die Digatilisierung oder ...das Klima? Lol

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Euch allen hier ist aber schon bewusst, dass die Schweiz, die ihr alle als feuchten Traum der Hipos anseht, sowohl Vermögens- als auch Erbschaftssteuer erhebt?

Haha genial. Wie in den Propagandaartikeln der Zeitungen.

  • "Selbst die Schweiz hat eine Vermögenssteuer!!!!!!"

Naja, die Schweiz hat je nach Kanton auch nur 8% Umsatzsteuer oder 7% Einkommenssteuer. Die Schweiz hat allgemein viel niedrigere Steuern.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Bin immer wieder erstaunt wie viele Leute etwas befürworten obwohl sie nicht davon profitieren nur weil sie andere leiden sehen wollen. Wie kann man nur für höhere Steuern sein (es sei denn man ist sozialschmarotzer) ...

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Die Gesamtsteuerbelastung ist dennoch niedriger

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Euch allen hier ist aber schon bewusst, dass die Schweiz, die ihr alle als feuchten Traum der Hipos anseht, sowohl Vermögens- als auch Erbschaftssteuer erhebt?

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Die Vermögenssteuer halte ich persönlich für stark Gesellschaftsschädigend. Die Gründe dafür sind:

  • Die Altersarmut verschärft sich, da es sich nicht mehr lohnt zu sparen Bzw. das Ersparte vernichtet wird
  • Eine Motivation sich anzustrengen entfällt, da finanzielle Freiheit kaum erreichbar ist
  • Wer sein Vermögen “sozial” nutzt und nicht die maximale Rendite rauspresst verliert besonders
  • Leute mit viel Vermögen aber wenig Liquidität (bspw. Bauern mit Land) werden gezwungen ihre Betriebsnotwendigen Assets zu verkaufen um die Steuer zu bedienen

Finde es erschreckend wie viele Leute im WiWi Forum eine Vermögenssteuer befürworten. Erbschaftsteuer würde ich verstehen, aber die Vermögenssteuer nimmt einfach die Gießkanne und bestraft alle Leistungsträger, vor allem auch selfmade Leute. Neid schadet einem nur selbst. Bei der aktuellen Einkommensteuer ist es eh schon schwer Vermögen aufzubauen und wenn man es schafft soll es einem noch weggenommen werden?

Schaue dir bitte zuerst einmal an, ab welchem Vermögen die besagte Steuer überhaupt greift, dann kannst du sie verteufeln.
Leistungsträger sind keine Manager von Großkonzernen oder BMW Erben sondern Leute die unsere Straßen sauber halten, Pflegekräft und viele weitere hart arbeitende Menschen. Und die betrifft die Vermögenssteuer nicht im geringsten.
Sie mag zwar nicht perfekt und ausgereift sein, aber im Ansatz gar nicht so falsch.
Der einzige von dir erwähnte relevante Punkt ist der "Liquidität vs Vermögen". Da muss schon drauf geachtet werden. Auf alle anderen Punkte hat die Vermögenssteuer gar keinen Einfluss.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Leistungsträger sind Pflegekräfte und Leute, die die Straße sauber machen? Man lernt hier echt nie aus.

In der Regel gibt der Markt und dessen Preis gut Auskunft über die erbrachte Leistung und das dahinterstehende Angebot und Nachfrageverhältnis. Eine Pflegekraft ist ein wichtiger und sozial ehrbarer Beruf - keine Frage - die Person dahinter ist aber jederzeit durch eine x beliebige Person austauschbar, da keine essentielle Qualifikation oder Bildung benötigt wird, sodass sogut wie jeder, der nur will, seine Arbeitsleistung dort verkaufen kann.

Das hat nichts mit Leistungsträger zu tun.

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Die Vermögenssteuer halte ich persönlich für stark Gesellschaftsschädigend. Die Gründe dafür sind:

  • Die Altersarmut verschärft sich, da es sich nicht mehr lohnt zu sparen Bzw. das Ersparte vernichtet wird
  • Eine Motivation sich anzustrengen entfällt, da finanzielle Freiheit kaum erreichbar ist
  • Wer sein Vermögen “sozial” nutzt und nicht die maximale Rendite rauspresst verliert besonders
  • Leute mit viel Vermögen aber wenig Liquidität (bspw. Bauern mit Land) werden gezwungen ihre Betriebsnotwendigen Assets zu verkaufen um die Steuer zu bedienen

Finde es erschreckend wie viele Leute im WiWi Forum eine Vermögenssteuer befürworten. Erbschaftsteuer würde ich verstehen, aber die Vermögenssteuer nimmt einfach die Gießkanne und bestraft alle Leistungsträger, vor allem auch selfmade Leute. Neid schadet einem nur selbst. Bei der aktuellen Einkommensteuer ist es eh schon schwer Vermögen aufzubauen und wenn man es schafft soll es einem noch weggenommen werden?

Schaue dir bitte zuerst einmal an, ab welchem Vermögen die besagte Steuer überhaupt greift, dann kannst du sie verteufeln.
Leistungsträger sind keine Manager von Großkonzernen oder BMW Erben sondern Leute die unsere Straßen sauber halten, Pflegekräft und viele weitere hart arbeitende Menschen. Und die betrifft die Vermögenssteuer nicht im geringsten.
Sie mag zwar nicht perfekt und ausgereift sein, aber im Ansatz gar nicht so falsch.
Der einzige von dir erwähnte relevante Punkt ist der "Liquidität vs Vermögen". Da muss schon drauf geachtet werden. Auf alle anderen Punkte hat die Vermögenssteuer gar keinen Einfluss.

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

Und inwiefern profitieren die Saubermänner, Pflegekräfte und Weitere von der Vermögenssteuer? Glaube nicht dass davon bei denen viel ankommt, insbesondere da die Steuer auch noch sehr ineffizient zu erheben ist. Für mich ist das eher eine Neiddebatte. Warum nicht folgenden Vorschlag umsetzen: Steuern für Geringverdiener runter, dann profitieren diese sofort. Aber ich würde sagen, dass ist das typische Mindset von Linken Wählern. Immer bei den anderen gucken anstatt sich für was einzusetzen wovon man selbst profitiert (weniger Steuern für sich selbst anstatt höhere für andere)

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Die Vermögenssteuer halte ich persönlich für stark Gesellschaftsschädigend. Die Gründe dafür sind:

  • Die Altersarmut verschärft sich, da es sich nicht mehr lohnt zu sparen Bzw. das Ersparte vernichtet wird
  • Eine Motivation sich anzustrengen entfällt, da finanzielle Freiheit kaum erreichbar ist
  • Wer sein Vermögen “sozial” nutzt und nicht die maximale Rendite rauspresst verliert besonders
  • Leute mit viel Vermögen aber wenig Liquidität (bspw. Bauern mit Land) werden gezwungen ihre Betriebsnotwendigen Assets zu verkaufen um die Steuer zu bedienen

Finde es erschreckend wie viele Leute im WiWi Forum eine Vermögenssteuer befürworten. Erbschaftsteuer würde ich verstehen, aber die Vermögenssteuer nimmt einfach die Gießkanne und bestraft alle Leistungsträger, vor allem auch selfmade Leute. Neid schadet einem nur selbst. Bei der aktuellen Einkommensteuer ist es eh schon schwer Vermögen aufzubauen und wenn man es schafft soll es einem noch weggenommen werden?

Schaue dir bitte zuerst einmal an, ab welchem Vermögen die besagte Steuer überhaupt greift, dann kannst du sie verteufeln.
Leistungsträger sind keine Manager von Großkonzernen oder BMW Erben sondern Leute die unsere Straßen sauber halten, Pflegekräft und viele weitere hart arbeitende Menschen. Und die betrifft die Vermögenssteuer nicht im geringsten.
Sie mag zwar nicht perfekt und ausgereift sein, aber im Ansatz gar nicht so falsch.
Der einzige von dir erwähnte relevante Punkt ist der "Liquidität vs Vermögen". Da muss schon drauf geachtet werden. Auf alle anderen Punkte hat die Vermögenssteuer gar keinen Einfluss.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Schaue dir bitte zuerst einmal an, ab welchem Vermögen die besagte Steuer überhaupt greift, dann kannst du sie verteufeln.
Leistungsträger sind keine Manager von Großkonzernen oder BMW Erben sondern Leute die unsere Straßen sauber halten, Pflegekräft und viele weitere hart arbeitende Menschen. Und die betrifft die Vermögenssteuer nicht im geringsten.
Sie mag zwar nicht perfekt und ausgereift sein, aber im Ansatz gar nicht so falsch.
Der einzige von dir erwähnte relevante Punkt ist der "Liquidität vs Vermögen". Da muss schon drauf geachtet werden. Auf alle anderen Punkte hat die Vermögenssteuer gar keinen Einfluss.

Aber wer glaubt denn ernsthaft, dass der Grenzsatz in Zukunft regelmäßig an die Inflation angepasst werden?

Bei der Einführung von Steuern wird viel behauptet. Da muss man sich doch nur mal den Soli anschauen. Das war mal eine auf kurze Zeit begrenzte Sonderabgabe. Nach fast 30 Jahren diskutieren wir darüber, ob man die denn auch für die Besserverdienenden abschaffen kann, da das doch ein sehr hohes Steuergeschenk wäre.

Im besten Fall wird der Grenzsatz über die Inflation langsam immer weiter nach unten gehen und den Mittelstand treffen.

Ich muss mir da auch nur deinen Kommentar über Manager von Großkonzernen angucken. Du hast keinerlei Respekt vor deren Leistung oder deren harter Arbeit. Das sind auch Leistungsträger in unserer Gesellschaft und die bezahlen eine Menge Steuern und Sozialabgaben. Unsere Gesellschaft braucht auch die Großkonzerne und die Manager, denn sie kann nicht nur davon leben, dass die Straßen gesäubert werden und jemand die Alten und Kranken pflegt.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Und inwiefern profitieren die Saubermänner, Pflegekräfte und Weitere von der Vermögenssteuer? Glaube nicht dass davon bei denen viel ankommt, insbesondere da die Steuer auch noch sehr ineffizient zu erheben ist. Für mich ist das eher eine Neiddebatte. Warum nicht folgenden Vorschlag umsetzen: Steuern für Geringverdiener runter, dann profitieren diese sofort. Aber ich würde sagen, dass ist das typische Mindset von Linken Wählern. Immer bei den anderen gucken anstatt sich für was einzusetzen wovon man selbst profitiert (weniger Steuern für sich selbst anstatt höhere für andere)

Vermutlich weil diese Steuereinnahmen dann 1:1 im Staatshaushalt fehlen würden, hätte man jetzt aber auch selbst drauf kommen können...

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Leistungsträger sind Pflegekräfte und Leute, die die Straße sauber machen? Man lernt hier echt nie aus.

Ok, vielleicht war Leistungsträger das falsche Wort, ersetze es durch Rückgrad der Gesellschaft und es passt wieder. Der Markt hat noch nie irgendwelche Rückschlüsse darüber gegeben ob jemand ein Leistungsträger ist oder nicht. Wie soll man sonst jemandem erklären, warum ein Konzernmanager das 100x eines normalen Angestellten bekommt. Doch nicht, weil er so viel mehr Leistung bringt.

Wie die Vermögenssteuer beim "Rückgrad der Gesellschaft" ankommt? Das ist die Aufgabe der Politik. Mir würde da schon die ein oder andere Maßnahme einfallen, bei der man das eingesammelte Geld für die Gesellschaft einsetzt.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Euch allen hier ist aber schon bewusst, dass die Schweiz, die ihr alle als feuchten Traum der Hipos anseht, sowohl Vermögens- als auch Erbschaftssteuer erhebt?

Haha genial. Wie in den Propagandaartikeln der Zeitungen.

  • "Selbst die Schweiz hat eine Vermögenssteuer!!!!!!"

Naja, die Schweiz hat je nach Kanton auch nur 8% Umsatzsteuer oder 7% Einkommenssteuer. Die Schweiz hat allgemein viel niedrigere Steuern.

Gut erkannt, fast so als würde die Schweiz ihre Steuereinnahmen durch etwas anderes generieren ;)

Ob Vermögenssteuer Befürworter nur Neider sind weiß ich daher nicht, das mit den Einnahmen die Einkommensteuer gesenkt oder andere Investitionen durchgeführt werden könnten reicht mir grundsätzlich als Grund.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Super. Das Vertrauen in die Politik kostet jedes Rückgrat der Gesellschaft jedes Jahr sinnlos Geld. Ob Straßenkehrer, Krankenschwester oder Unternehmer und Angestellter.

Keiner von uns profitiert von den eigenen Steuern angemessen.

Unsere Eltern waren noch auf besser ausgestatteten Schulen, befuhren bessere Straßen, bekommen eine Rente... und wir?
Das Vertrauen in diese Politik ist unser Untergang. ...und während der Bedarf zu privater Altersvorsorge wächst, wird eben diese zunehmend besteuert (wohlgemerkt: Zuvor versteuertes Geld). Wer heute glaubt, dass die Sätze für die Freibeträge bei zunehmendem Bedarf nicht angepasst werden, hat aus der Geschichte ebenso wenig gelernt.

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Ok, vielleicht war Leistungsträger das falsche Wort, ersetze es durch Rückgrad der Gesellschaft und es passt wieder. Der Markt hat noch nie irgendwelche Rückschlüsse darüber gegeben ob jemand ein Leistungsträger ist oder nicht. Wie soll man sonst jemandem erklären, warum ein Konzernmanager das 100x eines normalen Angestellten bekommt. Doch nicht, weil er so viel mehr Leistung bringt.

Wie die Vermögenssteuer beim "Rückgrad der Gesellschaft" ankommt? Das ist die Aufgabe der Politik. Mir würde da schon die ein oder andere Maßnahme einfallen, bei der man das eingesammelte Geld für die Gesellschaft einsetzt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

In der Regel gibt der Markt und dessen Preis gut Auskunft über die erbrachte Leistung und das dahinterstehende Angebot und Nachfrageverhältnis. Eine Pflegekraft ist ein wichtiger und sozial ehrbarer Beruf - keine Frage - die Person dahinter ist aber jederzeit durch eine x beliebige Person austauschbar, da keine essentielle Qualifikation oder Bildung benötigt wird, sodass sogut wie jeder, der nur will, seine Arbeitsleistung dort verkaufen kann.

Der Arbeits"markt" ist kein Markt im klassischen Sinne. Folglich gilt doch auch die Wertermittlung über Angebot und Nachfrage nicht. Die Notwendigkeit des eigenen Überlebens schafft immer ein entsprechendes Angebot (auch ohne ausreichende Nachfrage). Und die Nachfrage nach Arbeitsleistung kann auch anderweitig gefüllt werden (z.B. durch Maschinen, Überstunden etc.). Dadurch gibt es dort keinen Gleichgewichtspreis wie man ihn sonst kennt.

Außerdem darf man nicht Volkswirtschaft und Soziologie miteinander vermischen. Volkswirtschaftlich hat ein Manager einen gewissen Wert, der auch höher liegt, als der eines einzelnen Arbeiters. Soziologisch ist das aber nicht der Fall, bzw. sogar eher umgekehrt.

Der Begriff "Leistungsträger" ist in diesem Forum ohnehin vorbelastet.
Ich würde eher in Berufe unterscheiden die "Grundnutzen" oder "Zusatznutzen" haben. Eine Krankenschwester oder ein Arzt gehören zum Grundnutzen, da ohne sie Menschen sterben würden und der Gesellschaft ein enormer Schaden entstehen würde. Ein Controller in einem Konzern hingegen ist Zusatznutzen. Das Unternehmen und die Gesellschaft würden auch ohne funktionieren. Er erfüllt einen Nutzen, aber dieser ist nicht essentiell wichtig.

Man sollte den populistischen Vorschlag einer (bald) Randpartei jetzt auch nicht überbewerten. Es hat einen Grund, warum die Vermögenssteuer ausgesetzt wurde. Die verfassungsrechtlichen Bedenken, weswegen die Steuer ausgesetzt wurde, gelten auch heute noch.
Deutschland leidet wie viele andere Länder unter einem zentralen Problem. Es gibt übermäßig viele Verlierer bzw. Nicht-Profiteure des Wirtschaftsbooms der vergangenen Jahre. Das hat soziale Unzufriedenheit und teilweise massive Stimmungsveränderungen zur Folge, die die regierenden Parteien gerne verhindern würden (geht ja immerhin um ihre eigene Macht in Zukunft). Bloß auf dieses Problem gibt es auch international keine Antwort. Sowohl verstärkter Sozialismus als auch verstärkter Liberalismus lösen das Problem nachweislich langfristig nicht. In beiden Fällen kann es kurzfristige positive Effekte geben, jedoch langfristig gibt es enorme Probleme. Das ist eines der größten volkswirtschaftlichen Probleme überhaupt.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Der Begriff "Leistungsträger" ist in diesem Forum ohnehin vorbelastet.
Ich würde eher in Berufe unterscheiden die "Grundnutzen" oder "Zusatznutzen" haben. Eine Krankenschwester oder ein Arzt gehören zum Grundnutzen, da ohne sie Menschen sterben würden und der Gesellschaft ein enormer Schaden entstehen würde. Ein Controller in einem Konzern hingegen ist Zusatznutzen. Das Unternehmen und die Gesellschaft würden auch ohne funktionieren. Er erfüllt einen Nutzen, aber dieser ist nicht essentiell wichtig.

Das ist meiner Ansicht nach eine viel zu einfache Sicht. Wenn man sich z.B. Venezuela anschaut, dann sieht man, dass ein früher funktionierendes Gesundheitssystem ohne eine funktionierende Wirtschaft nicht in der Lage ist, auch nur eine Grundversorgung zur leisten.

Die Unternehmen bezahlen einen Controller, weil sie ihn brauchen. Ohne ihn bricht vielleicht irgendwann der Gewinn ein, Arbeitsplätze gehen verloren und es werden weniger Steuern und Krankenversicherungsbeiträge bezahlt. Dadurch wird ein Kernspintomograph weniger angeschafft und dann sterben auch Leute.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Ich leiste viel. Unvergütete Überstunden. Aber auch hohes Gehalt. In einer Großstadt wende ich 60 % für Miete auf. 20 % gehen in die private Rentenversicherung. Die Versicherer investieren in Immobilien. Ich gebe also 80% meiner Arbeitszeit/Erwerbseinkommens an die Privatwirtschaft, dafür dass ich wohnen darf und später auch was zu essen bekomme. Ich könnte auch gratis arbeiten würde aber immernoch glauben in einer liberalen Gesellschadt zu leben.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Super. Das Vertrauen in die Politik kostet jedes Rückgrat der Gesellschaft jedes Jahr sinnlos Geld. Ob Straßenkehrer, Krankenschwester oder Unternehmer und Angestellter.

Keiner von uns profitiert von den eigenen Steuern angemessen.

Unsere Eltern waren noch auf besser ausgestatteten Schulen, befuhren bessere Straßen, bekommen eine Rente... und wir?
Das Vertrauen in diese Politik ist unser Untergang. ...und während der Bedarf zu privater Altersvorsorge wächst, wird eben diese zunehmend besteuert (wohlgemerkt: Zuvor versteuertes Geld). Wer heute glaubt, dass die Sätze für die Freibeträge bei zunehmendem Bedarf nicht angepasst werden, hat aus der Geschichte ebenso wenig gelernt.

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Ok, vielleicht war Leistungsträger das falsche Wort, ersetze es durch Rückgrad der Gesellschaft und es passt wieder. Der Markt hat noch nie irgendwelche Rückschlüsse darüber gegeben ob jemand ein Leistungsträger ist oder nicht. Wie soll man sonst jemandem erklären, warum ein Konzernmanager das 100x eines normalen Angestellten bekommt. Doch nicht, weil er so viel mehr Leistung bringt.

Wie die Vermögenssteuer beim "Rückgrad der Gesellschaft" ankommt? Das ist die Aufgabe der Politik. Mir würde da schon die ein oder andere Maßnahme einfallen, bei der man das eingesammelte Geld für die Gesellschaft einsetzt.

Hab grade nochmal meine Eltern gefragt. Die waren definitiv auf veranzteren Schulen, hatte schlechtere Straßen als heutzutage und würden allgemein sagen, dass das Leben früher definitiv nicht einfacher war bzw die Steuern sinnvoller genutzt werden. Ist ja heut zu tage en vogue, dass sich jeder hansel in nem anonymen forum über die angeblich schlechte steuerverwendung echauffieren kann aber wahrscheinlich die Komplexität einer Volkswirtschaft nicht mal ansatzweise versteht... wie denn auch, wenn er VWL im letzten Semester geschoben hat ;-).

Sorry, ich find auch, dass hier nicht alles perfekt läuft. Aber dieses ständige Gemeckere nervt nurnoch.

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 30.08.2019:

Hab grade nochmal meine Eltern gefragt. Die waren definitiv auf veranzteren Schulen, hatte schlechtere Straßen als heutzutage und würden allgemein sagen, dass das Leben früher definitiv nicht einfacher war bzw die Steuern sinnvoller genutzt werden. Ist ja heut zu tage en vogue, dass sich jeder hansel in nem anonymen forum über die angeblich schlechte steuerverwendung echauffieren kann aber wahrscheinlich die Komplexität einer Volkswirtschaft nicht mal ansatzweise versteht... wie denn auch, wenn er VWL im letzten Semester geschoben hat ;-).

Sorry, ich find auch, dass hier nicht alles perfekt läuft. Aber dieses ständige Gemeckere nervt nurnoch.

Übertreibung hin oder her:
Der Bedarf, die vorhandenen Einnahmen sinnvoll zu verwenden, ist wesentlich höher als neue Einnahmen zu generieren.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 30.08.2019:

Sorry, ich find auch, dass hier nicht alles perfekt läuft. Aber dieses ständige Gemeckere nervt nurnoch.

Sehe ich genauso. Ich kann das nicht mehr hören immer dieses die Sorgen und Nöte der Bürger ernst nehmen. Was für Sorgen und Nöte haben die denn? Ich verstehe das nicht. Ich kann das nicht verstehen.

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 30.08.2019:

Ich leiste viel. Unvergütete Überstunden. Aber auch hohes Gehalt. In einer Großstadt wende ich 60 % für Miete auf. 20 % gehen in die private Rentenversicherung. Die Versicherer investieren in Immobilien. Ich gebe also 80% meiner Arbeitszeit/Erwerbseinkommens an die Privatwirtschaft, dafür dass ich wohnen darf und später auch was zu essen bekomme. Ich könnte auch gratis arbeiten würde aber immernoch glauben in einer liberalen Gesellschadt zu leben.

Mit Verlaub, mit Dir stimmt was nicht.

Zu viel Miete.

Anstatt den Versicherungen in einer Nullzinsphase das Geld in den Rachen zu schmeißen, würde ich eher deren Aktien kaufen.

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

Vermögenssteuer ist Quatsch, weil zu viel Bürokratie und es trifft die Falschen. Besser Erbschaftssteuer erhöhen und gleichzeitig Einkommenssteuer senken, denn wir haben kaum ein Problem bei den Einkommen, sondern nur bei den Vermögen. Bei den Immobilienpreisen wird ein Eigenheim zunehmend unmöglich, Erben oder Pech gehabt heißt die Devise. Dann doch bitte lieber den komplett leistungslosen Vermögenserwerb (vererben) stärker besteuern, gerne bei Firmen auch Anteile an die Firma und deren Angestellte übertragen, anstatt den Sprössling zum unfähigen GF zu machen. Und nein der Staat braucht das Geld nicht ineffizient umverteilen, wie das in einer Vermögenssteuer der Fall wäre, am besten die unteren und mittleren Einkommen massiv entlasten und dafür Maximal-Erbe einführen. Es reicht wenn man 10 Mio erbt, alles darüber kann man umverteilen.

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 01.09.2019:

Vermögenssteuer ist Quatsch, weil zu viel Bürokratie und es trifft die Falschen. Besser Erbschaftssteuer erhöhen und gleichzeitig Einkommenssteuer senken, denn wir haben kaum ein Problem bei den Einkommen, sondern nur bei den Vermögen. Bei den Immobilienpreisen wird ein Eigenheim zunehmend unmöglich, Erben oder Pech gehabt heißt die Devise. Dann doch bitte lieber den komplett leistungslosen Vermögenserwerb (vererben) stärker besteuern, gerne bei Firmen auch Anteile an die Firma und deren Angestellte übertragen, anstatt den Sprössling zum unfähigen GF zu machen. Und nein der Staat braucht das Geld nicht ineffizient umverteilen, wie das in einer Vermögenssteuer der Fall wäre, am besten die unteren und mittleren Einkommen massiv entlasten und dafür Maximal-Erbe einführen. Es reicht wenn man 10 Mio erbt, alles darüber kann man umverteilen.

Diese Grenzen werden immer nur von Menschen gesetzt, die weniger haben.
"Alles über 60.000€/Jahr soll man mehr versteuern."
"Alles über 1 Millionen soll beim Erben weg kommen."

  1. Man hat das Erbe nicht in Cash Money! Das ist bei einem Unternehmen in Immobilien, Grund und Boden, Maschinen, Fuhrpark usw.
  2. Erbe WURDE schon versteuert. Erbe also noch mal zu versteuern bedeutet nur, dass Leute mit wirklich liquiden potentiellen Erbe das völlig legal ins Ausland transferieren können und alle die es in Unternehmen fest investiert haben es verlieren.
    Dann doch eher kurz vorm Tod des Gründers das Unternehmen zerschlagen, alles verkaufen, Arbeitsplätze zerstören und das Geld völlig legal in Ausland schaffen. Das darf man, da es bereits versteuert wurde und somit ein legaler Ursprung nachvollziehbar ist.
antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 01.09.2019:

  1. Man hat das Erbe nicht in Cash Money! Das ist bei einem Unternehmen in Immobilien, Grund und Boden, Maschinen, Fuhrpark usw.
  2. Erbe WURDE schon versteuert. Erbe also noch mal zu versteuern bedeutet nur, dass Leute mit wirklich liquiden potentiellen Erbe das völlig legal ins Ausland transferieren können und alle die es in Unternehmen fest investiert haben es verlieren.
    Dann doch eher kurz vorm Tod des Gründers das Unternehmen zerschlagen, alles verkaufen, Arbeitsplätze zerstören und das Geld völlig legal in Ausland schaffen. Das darf man, da es bereits versteuert wurde und somit ein legaler Ursprung nachvollziehbar ist.

Erzähl doch mal etwas neues. Natürlich ist das kein Cash, aber im Gegensatz zur Vermögenssteuer muss man bei der Erbschaft nur einmal den bürokratischen Aufwand machen.

Was hat denn der Erbe getan, dass er ein Unternehmen erben darf? Gar nichts hat der dafür getan. Die Angestellten haben sicherlich mehr Anteil am Erfolg der Firma, als der Erbe. Das ist doch die eigentliche Problematik. Kaum jemand, der eine Firma gegründet hat, die erfolgreich ist, zerschlägt diese um Sie zu cash zu machen. Das ist ein Lebenswerk. Warum sollte eine Firma überhaupt vererbt werden können, das sidn oftmals viele Existenzen. Das erschließt sich mir nicht und ist einfach nur ein Relikt aus der Vergangenheit.

Erben is per se unfair, es ist wie Lotto spielen. Niemand kann etwas dafür, wer seine Eltern sind. Natürlich sollte es in einem gewissen Rahmen erlaubt sein etwas an seine Kinder weiterzugeben, aber man könnte durchaus wesentlich mehr tun. Die Freibeträge sind schon jetzt so hoch, dass man STEUERFREI ein komplettes Lebenseinkommen an die Kinder geben kann. Ist das nicht genug? Ist es gesamtgesellschaftlich sinnvoll leistungslos so einen Vorteil zu haben?

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Von wegen wurde schon versteuert ... Ich kenne auch einen Unternehmenserben, der die Firma dann aufgelöst und abgerissen hat. Sein Vater hatte die Grundstücke für fast nichts gekauft, weil es damals noch kein Bauland war, sondern Gewerbegebiet. Der Sohn konnte dann alles als Wohnbauland verkaufen. Im Rhein Main Gebiet zu super Preisen.

WiWi Gast schrieb am 01.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.09.2019:

Vermögenssteuer ist Quatsch, weil zu viel Bürokratie und es trifft die Falschen. Besser Erbschaftssteuer erhöhen und gleichzeitig Einkommenssteuer senken, denn wir haben kaum ein Problem bei den Einkommen, sondern nur bei den Vermögen. Bei den Immobilienpreisen wird ein Eigenheim zunehmend unmöglich, Erben oder Pech gehabt heißt die Devise. Dann doch bitte lieber den komplett leistungslosen Vermögenserwerb (vererben) stärker besteuern, gerne bei Firmen auch Anteile an die Firma und deren Angestellte übertragen, anstatt den Sprössling zum unfähigen GF zu machen. Und nein der Staat braucht das Geld nicht ineffizient umverteilen, wie das in einer Vermögenssteuer der Fall wäre, am besten die unteren und mittleren Einkommen massiv entlasten und dafür Maximal-Erbe einführen. Es reicht wenn man 10 Mio erbt, alles darüber kann man umverteilen.

Diese Grenzen werden immer nur von Menschen gesetzt, die weniger haben.
"Alles über 60.000€/Jahr soll man mehr versteuern."
"Alles über 1 Millionen soll beim Erben weg kommen."

  1. Man hat das Erbe nicht in Cash Money! Das ist bei einem Unternehmen in Immobilien, Grund und Boden, Maschinen, Fuhrpark usw.
  2. Erbe WURDE schon versteuert. Erbe also noch mal zu versteuern bedeutet nur, dass Leute mit wirklich liquiden potentiellen Erbe das völlig legal ins Ausland transferieren können und alle die es in Unternehmen fest investiert haben es verlieren.
    Dann doch eher kurz vorm Tod des Gründers das Unternehmen zerschlagen, alles verkaufen, Arbeitsplätze zerstören und das Geld völlig legal in Ausland schaffen. Das darf man, da es bereits versteuert wurde und somit ein legaler Ursprung nachvollziehbar ist.
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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 01.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.09.2019:

Vermögenssteuer ist Quatsch, weil zu viel Bürokratie und es trifft die Falschen. Besser Erbschaftssteuer erhöhen und gleichzeitig Einkommenssteuer senken, denn wir haben kaum ein Problem bei den Einkommen, sondern nur bei den Vermögen. Bei den Immobilienpreisen wird ein Eigenheim zunehmend unmöglich, Erben oder Pech gehabt heißt die Devise. Dann doch bitte lieber den komplett leistungslosen Vermögenserwerb (vererben) stärker besteuern, gerne bei Firmen auch Anteile an die Firma und deren Angestellte übertragen, anstatt den Sprössling zum unfähigen GF zu machen. Und nein der Staat braucht das Geld nicht ineffizient umverteilen, wie das in einer Vermögenssteuer der Fall wäre, am besten die unteren und mittleren Einkommen massiv entlasten und dafür Maximal-Erbe einführen. Es reicht wenn man 10 Mio erbt, alles darüber kann man umverteilen.

Diese Grenzen werden immer nur von Menschen gesetzt, die weniger haben.
"Alles über 60.000€/Jahr soll man mehr versteuern."
"Alles über 1 Millionen soll beim Erben weg kommen."

  1. Man hat das Erbe nicht in Cash Money! Das ist bei einem Unternehmen in Immobilien, Grund und Boden, Maschinen, Fuhrpark usw.
  2. Erbe WURDE schon versteuert. Erbe also noch mal zu versteuern bedeutet nur, dass Leute mit wirklich liquiden potentiellen Erbe das völlig legal ins Ausland transferieren können und alle die es in Unternehmen fest investiert haben es verlieren.
    Dann doch eher kurz vorm Tod des Gründers das Unternehmen zerschlagen, alles verkaufen, Arbeitsplätze zerstören und das Geld völlig legal in Ausland schaffen. Das darf man, da es bereits versteuert wurde und somit ein legaler Ursprung nachvollziehbar ist.

Auslandskonten unterliegen genauso der ErbSt wie dein Sparkassenkonto...

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 01.09.2019:

  1. Man hat das Erbe nicht in Cash Money! Das ist bei einem Unternehmen in Immobilien, Grund und Boden, Maschinen, Fuhrpark usw.
  2. Erbe WURDE schon versteuert. Erbe also noch mal zu versteuern bedeutet nur, dass Leute mit wirklich liquiden potentiellen Erbe das völlig legal ins Ausland transferieren können und alle die es in Unternehmen fest investiert haben es verlieren.
    Dann doch eher kurz vorm Tod des Gründers das Unternehmen zerschlagen, alles verkaufen, Arbeitsplätze zerstören und das Geld völlig legal in Ausland schaffen. Das darf man, da es bereits versteuert wurde und somit ein legaler Ursprung nachvollziehbar ist.

Erzähl doch mal etwas neues. Natürlich ist das kein Cash, aber im Gegensatz zur Vermögenssteuer muss man bei der Erbschaft nur einmal den bürokratischen Aufwand machen.

Was hat denn der Erbe getan, dass er ein Unternehmen erben darf? Gar nichts hat der dafür getan. Die Angestellten haben sicherlich mehr Anteil am Erfolg der Firma, als der Erbe. Das ist doch die eigentliche Problematik. Kaum jemand, der eine Firma gegründet hat, die erfolgreich ist, zerschlägt diese um Sie zu cash zu machen. Das ist ein Lebenswerk. Warum sollte eine Firma überhaupt vererbt werden können, das sidn oftmals viele Existenzen. Das erschließt sich mir nicht und ist einfach nur ein Relikt aus der Vergangenheit.

Erben is per se unfair, es ist wie Lotto spielen. Niemand kann etwas dafür, wer seine Eltern sind. Natürlich sollte es in einem gewissen Rahmen erlaubt sein etwas an seine Kinder weiterzugeben, aber man könnte durchaus wesentlich mehr tun. Die Freibeträge sind schon jetzt so hoch, dass man STEUERFREI ein komplettes Lebenseinkommen an die Kinder geben kann. Ist das nicht genug? Ist es gesamtgesellschaftlich sinnvoll leistungslos so einen Vorteil zu haben?

Ich arbeite hart und viel, damit meine Kinder ein gutes Leben haben, selbst wenn ich sterben sollte.
Dann kommt wieder sowas typisch deutsches wie "Erben is per se unfair, es ist wie Lotto spielen." Klar, am besten ich hau einfach alles was ich verdiene raus und lege nichts zurück. Warum sich um die nächsten Generationen sorgen? Das tun die Menschen ja erst seit Jahrtausenden.

"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen." Bloß dass dann der Baum der Familie enteignet wird, da ja "Höhö, ihr habt den Baum ja nicht selbst gepflanzt. Habt den nicht verdient. Ist per se unfair."

Es ist erbärmlich und purer, tiefroter sozialistischer Neid keinem Menschen eine Erbe zu gönnen. Wir sind nicht in der Monarchie, es geht nicht um unverdiente, unqualifizierte Thronerben, es geht um bereits versteuertes Privateigentum dass du am liebsten enteignen möchtest. Du zwingst Menschen also in die Konsumgesellschaft, auf dass man sein Vermächtnis lieber in Rolex Uhren und co investiert, damit diese an die Kinder weitergehen können und die Kinder wenigstens irgendwas von den Jahren harter Arbeit bekommen.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 01.09.2019:

  1. Man hat das Erbe nicht in Cash Money! Das ist bei einem Unternehmen in Immobilien, Grund und Boden, Maschinen, Fuhrpark usw.
  2. Erbe WURDE schon versteuert. Erbe also noch mal zu versteuern bedeutet nur, dass Leute mit wirklich liquiden potentiellen Erbe das völlig legal ins Ausland transferieren können und alle die es in Unternehmen fest investiert haben es verlieren.
    Dann doch eher kurz vorm Tod des Gründers das Unternehmen zerschlagen, alles verkaufen, Arbeitsplätze zerstören und das Geld völlig legal in Ausland schaffen. Das darf man, da es bereits versteuert wurde und somit ein legaler Ursprung nachvollziehbar ist.

Erzähl doch mal etwas neues. Natürlich ist das kein Cash, aber im Gegensatz zur Vermögenssteuer muss man bei der Erbschaft nur einmal den bürokratischen Aufwand machen.

Was hat denn der Erbe getan, dass er ein Unternehmen erben darf? Gar nichts hat der dafür getan. Die Angestellten haben sicherlich mehr Anteil am Erfolg der Firma, als der Erbe. Das ist doch die eigentliche Problematik. Kaum jemand, der eine Firma gegründet hat, die erfolgreich ist, zerschlägt diese um Sie zu cash zu machen. Das ist ein Lebenswerk. Warum sollte eine Firma überhaupt vererbt werden können, das sidn oftmals viele Existenzen. Das erschließt sich mir nicht und ist einfach nur ein Relikt aus der Vergangenheit.

Erben is per se unfair, es ist wie Lotto spielen. Niemand kann etwas dafür, wer seine Eltern sind. Natürlich sollte es in einem gewissen Rahmen erlaubt sein etwas an seine Kinder weiterzugeben, aber man könnte durchaus wesentlich mehr tun. Die Freibeträge sind schon jetzt so hoch, dass man STEUERFREI ein komplettes Lebenseinkommen an die Kinder geben kann. Ist das nicht genug? Ist es gesamtgesellschaftlich sinnvoll leistungslos so einen Vorteil zu haben?

Ich arbeite hart und viel, damit meine Kinder ein gutes Leben haben, selbst wenn ich sterben sollte.
Dann kommt wieder sowas typisch deutsches wie "Erben is per se unfair, es ist wie Lotto spielen." Klar, am besten ich hau einfach alles was ich verdiene raus und lege nichts zurück. Warum sich um die nächsten Generationen sorgen? Das tun die Menschen ja erst seit Jahrtausenden.

"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen." Bloß dass dann der Baum der Familie enteignet wird, da ja "Höhö, ihr habt den Baum ja nicht selbst gepflanzt. Habt den nicht verdient. Ist per se unfair."

Es ist erbärmlich und purer, tiefroter sozialistischer Neid keinem Menschen eine Erbe zu gönnen. Wir sind nicht in der Monarchie, es geht nicht um unverdiente, unqualifizierte Thronerben, es geht um bereits versteuertes Privateigentum dass du am liebsten enteignen möchtest. Du zwingst Menschen also in die Konsumgesellschaft, auf dass man sein Vermächtnis lieber in Rolex Uhren und co investiert, damit diese an die Kinder weitergehen können und die Kinder wenigstens irgendwas von den Jahren harter Arbeit bekommen.

Im Großen und Ganzen bin ich da bei dir und sehe das genauso. Trotzdem sollte man mal kritisch hinterfragen wie das z.B. mit Quandt/Klatten und Konsorten abläuft. Alleine die Beträge, die die an Dividenden bekommen sind so exorbitant hoch.

Wie soll sowas gerecht sein? Was hat Fr. Klatten dafür getan, außer dass sie "Tochter ihres Vaters" ist? Ich will ihr/diesen Leuten ja auch nicht alles weg nehmen. Aber dass da ein Ungleichgewicht herrscht sollte zumindest mal erwähnt werden. Im Schnitt wird Fr. Klatten auf ihre jährlichen (Finanz)Erträge mit Sicherheit einen geringeren Steuersatz haben als ein Facharbeiter bei BMW der höchstwahrscheinlich mit dem maximalen Steuersatz geschröpft wird. Obwohl Fr. Klatten etc. wahrscheinlich grad diesen Facharbeitern verdankt, dass sie Dividenden und Erträge ohne Ende fahren. Das ist doch auch nicht fair, oder?

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Im Schnitt wird Fr. Klatten auf ihre jährlichen (Finanz)Erträge mit Sicherheit einen geringeren Steuersatz haben als ein Facharbeiter bei BMW der höchstwahrscheinlich mit dem maximalen Steuersatz geschröpft wird. Obwohl Fr. Klatten etc. wahrscheinlich grad diesen Facharbeitern verdankt, dass sie Dividenden und Erträge ohne Ende fahren. Das ist doch auch nicht fair, oder?

Diese Steuerpolitik ist eben der Murks.
Die Kapitalertragssteuer und die Erbschaftssteuer müssen höher als die Einkommenssteuer sein, alles andere ist einfach nicht sozial (gerecht).

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Im Schnitt wird Fr. Klatten auf ihre jährlichen (Finanz)Erträge mit Sicherheit einen geringeren Steuersatz haben als ein Facharbeiter bei BMW der höchstwahrscheinlich mit dem maximalen Steuersatz geschröpft wird. Obwohl Fr. Klatten etc. wahrscheinlich grad diesen Facharbeitern verdankt, dass sie Dividenden und Erträge ohne Ende fahren. Das ist doch auch nicht fair, oder?

Diese Steuerpolitik ist eben der Murks.
Die Kapitalertragssteuer und die Erbschaftssteuer müssen höher als die Einkommenssteuer sein, alles andere ist einfach nicht sozial (gerecht).

Ja, und eben genau dieser Mittelschicht erklären wir, dass es ihr gut gehe und dies ein Grund zur Freude wäre. Hurra!

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know-it-all

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Diese Steuerpolitik ist eben der Murks.
Die Kapitalertragssteuer und die Erbschaftssteuer müssen höher als die Einkommenssteuer sein, alles andere ist einfach nicht sozial (gerecht).

Die Kapitalertragssteuer ist irgendwie ein Kompromiss mit vielen Ungereimtheiten. De facto unterstellt sie ja, dass bereits auf Unternehmensebene Körperschaftssteuer anfällt und Dividenden somit aus bereits versteuerten Gewinn gezahlt werden. Eine erneute Besteuerung mit dem persönlichen Steuersatz (42 oder 45%) würde somit zu einer exorbitant hohen Gesamtbelastung führen.
Das ist aber natürlich nur die halbe Wahrheit, denn Dividenden von in Steueroasen ansässigen Unternehmen, die keine oder wenig Steuern zahlen, werden auf Anlegerebene ebenfalls nur mit Abgeltungssteuer belegt, so dass hier die Effektivsteuer nicht wesentlich oberhalb der 25% liegt.
Das gleiche gilt bei anderen Kapitaleinkunftsarten wie Anleihen oder Zinsen auf Bankeinlagen. Hier findet die Besteuerung nahezu ausnahmslos auf Anlegerebene statt und diese solten bei den Quandts und Klattens in diesem Land natürlich besser mit dem persönlichen Steuersatz besteuert werden.
Ich kenne auch keine Lösung für das Problem. Es wird bei jeder Lösung Situationen geben bei der manche mehr profitieren als andere, was dann unweigerlich wieder zu Neiddebatten führt.
Ich, der sich als ordentlich verdienender Angestellter aus bereits hoch besteuertem Nettogehalt ein Aktien-/Wertpapierdepot aufgebaut hat, das inzwischen im Jahr einen mittleren 4stelligen Ertrag abwirft, würde die Anwendung des persönlichen Steuersatzes, anstelle der Abgeltungssteuer, jedoch nicht befürworten, solange nicht gleichzeitig die Freibeträge für Kapitaleinkünfte erheblich erhöht werden. Ich bin logischerweise nicht das gleiche Kaliber wie Familie Quandt/Klatten :-)

Zur Erinnerung - zwischen 1993 und 1999 lag der persönliche Freibetrag für Kapitalerträge noch bei 6.100 DM (=3.119 €) pro Person. Daraus wären inflationsangepasst inzwischen sicher um die 5.000 EUR geworden.
Und damals konnten noch - im Gegensatz zu heute - Kursgewinne z.T. steuerfrei realisiert werden.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Erzähl doch mal etwas neues. Natürlich ist das kein Cash, aber im Gegensatz zur Vermögenssteuer muss man bei der Erbschaft nur einmal den bürokratischen Aufwand machen.

Was hat denn der Erbe getan, dass er ein Unternehmen erben darf? Gar nichts hat der dafür getan. Die Angestellten haben sicherlich mehr Anteil am Erfolg der Firma, als der Erbe. Das ist doch die eigentliche Problematik. Kaum jemand, der eine Firma gegründet hat, die erfolgreich ist, zerschlägt diese um Sie zu cash zu machen. Das ist ein Lebenswerk. Warum sollte eine Firma überhaupt vererbt werden können, das sidn oftmals viele Existenzen. Das erschließt sich mir nicht und ist einfach nur ein Relikt aus der Vergangenheit.

Erben is per se unfair, es ist wie Lotto spielen. Niemand kann etwas dafür, wer seine Eltern sind. Natürlich sollte es in einem gewissen Rahmen erlaubt sein etwas an seine Kinder weiterzugeben, aber man könnte durchaus wesentlich mehr tun. Die Freibeträge sind schon jetzt so hoch, dass man STEUERFREI ein komplettes Lebenseinkommen an die Kinder geben kann. Ist das nicht genug? Ist es gesamtgesellschaftlich sinnvoll leistungslos so einen Vorteil zu haben?

Wie soll denn die Erbschaftssteuer von z.b. 50% gezahlt werden?

  1. Option: Verkauf. Wenn es keine AG ist, dann sind die wahrscheinlichsten Käufer Konkurrenten. Die machen dann die Verwaltung und den halben Vertrieb dicht.

  2. Option: Erbschaftsteuer wird über viele Jahre aus den Gewinnen abgezahlt. Das Geld fehlt dann für Investitionen. Die Folgen sieht man bei ehemals gesunden Firmen, die von Finanzinvestoren übernommen wurden und jetzt ihren Kaufpreis aufbringen müssen.

Für die Mitarbeiter sind beide Optionen mies.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Wie soll denn die Erbschaftssteuer von z.b. 50% gezahlt werden?

  1. Option: Verkauf. Wenn es keine AG ist, dann sind die wahrscheinlichsten Käufer Konkurrenten. Die machen dann die Verwaltung und den halben Vertrieb dicht.

  2. Option: Erbschaftsteuer wird über viele Jahre aus den Gewinnen abgezahlt. Das Geld fehlt dann für Investitionen. Die Folgen sieht man bei ehemals gesunden Firmen, die von Finanzinvestoren übernommen wurden und jetzt ihren Kaufpreis aufbringen müssen.

Für die Mitarbeiter sind beide Optionen mies.

Gewinn kommt nach Investition...

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Wie soll denn die Erbschaftssteuer von z.b. 50% gezahlt werden?

  1. Option: Verkauf. Wenn es keine AG ist, dann sind die wahrscheinlichsten Käufer Konkurrenten. Die machen dann die Verwaltung und den halben Vertrieb dicht.

  2. Option: Erbschaftsteuer wird über viele Jahre aus den Gewinnen abgezahlt. Das Geld fehlt dann für Investitionen. Die Folgen sieht man bei ehemals gesunden Firmen, die von Finanzinvestoren übernommen wurden und jetzt ihren Kaufpreis aufbringen müssen.

Für die Mitarbeiter sind beide Optionen mies.

Gewinn kommt nach Investition...

Und deswegen kann man Gewinn kurzfristig erhöhen, indem man auf Investitionen verzichtet.

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know-it-all

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Wie soll denn die Erbschaftssteuer von z.b. 50% gezahlt werden?

Der Steuersatz ist ja hier noch nicht besprochen worden. Da müsste man sich halt mal irgendwie festlegen. Ich persönlich fände 50% etwas viel. Warum nicht bei den bisherigen Sätzen bleiben. Da wäre der Höchstsatz bei der Erbschaft an direkte Nachfahren (Kinder, Enkel usw.) 30%, der allerdings erst ab 26 Mio € greift. Diese Betragsgrenze dürfte demnach natürlich verringert werden.

  1. Option: Verkauf. Wenn es keine AG ist, dann sind die wahrscheinlichsten Käufer Konkurrenten. Die machen dann die Verwaltung und den halben Vertrieb dicht.

Wenn das Unternehmen ohnehin schon "krankt", dann ist das das wohl das wahrscheinlichere Szenario. Allerdings nimmt dann der Erbschaftsverursachte Verkauf den realen Niedergang und anschließenden Verkauf einfach nur vorweg. Für ein gesundes und profitables Unternehmen ist wohl Variante 2 realistischer.

  1. Option: Erbschaftsteuer wird über viele Jahre aus den Gewinnen abgezahlt. Das Geld fehlt dann für Investitionen. Die Folgen sieht man bei ehemals gesunden Firmen, die von Finanzinvestoren übernommen wurden und jetzt ihren Kaufpreis aufbringen müssen.

Unternehmen sind ja meist mehr oder weniger stark mit FK geleveragt (d.h. Eigenkapitalquote 50% oder weniger). Die zu zahlende Erbschaftssteuer würde ja nur über das anzurechnende EK ermittelt werden nicht anhand des gesamten Betriebsvermögens. Das würde die Steuerlast schon einmal in einem anderen Licht erscheinen lassen, v.a. wenn die 30% Steuerzahllast bei den weniger gut liquidierbaren vererbten Vermögensbestandteilen über, sagen wir, 10 oder sogar 15 Jahre, gestreckt würde.

Eventuell ließe sich die Besteuerung auch noch derart einschränken, dass die zu zahlende Steuer nicht größer sein darf als der an die Erben ausgeschüttete Gewinn. D.h. wenn alle finanziellen Mittel/Gewinne im Unternehmen verblieben, dann würde die Steuer eben noch gestundet werden und sich die endgültige Fälligkeit der Steuer verlängern.

Für die Mitarbeiter sind beide Optionen mies.

Das ist natürlich das von den Lobbyisten immer wieder vorgetragene "Angst-Szenario".

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

Wieso versteht ihr nicht das es mein Vermögen bzw. noch das Vermögen meiner Eltern ist. Ihr habt überhaupt kein Recht es anzufassen, geschweige denn zu besteuern. Wird die Erbmasse mir irgendwann zu Teil, werde ich das Land damit verlassen. Hier sind zu viele Neidgeier.

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Wieso versteht ihr nicht das es mein Vermögen bzw. noch das Vermögen meiner Eltern ist. Ihr habt überhaupt kein Recht es anzufassen, geschweige denn zu besteuern. Wird die Erbmasse mir irgendwann zu Teil, werde ich das Land damit verlassen. Hier sind zu viele Neidgeier.

Es sind immer solche Posts dazwischen, die eine Diskussion so schwer machen, schade!

Ps: der Staat hat meiner Ansicht nach auch kein Recht dazu meinen Arbeitslohn, Konsum usw. zu Besteuern. Ich meine welches RECHT. Ihr seit nur neidisch, weil ihr auch gerne so viel verdienen wollt! (So viel zu dieser unfassbar dummen und kindischen Argumentation)

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Wieso versteht ihr nicht das es mein Vermögen bzw. noch das Vermögen meiner Eltern ist. Ihr habt überhaupt kein Recht es anzufassen, geschweige denn zu besteuern. Wird die Erbmasse mir irgendwann zu Teil, werde ich das Land damit verlassen. Hier sind zu viele Neidgeier.

Das Grundgesetz sagt doch.

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know-it-all

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Es sind immer solche Posts dazwischen, die eine Diskussion so schwer machen, schade!

Für eine sachliche Diskussion eines höchst aktuellen und interessanten Themas ist hier (leider) der falsche Platz - meine Meinung. Dafür ist hier meiner Ansicht nach ein zu großer Anteil von Forentrollen, die man aufgrund der Anonymität noch nicht nichtmal richtig erkennen und ignorieren kann.

Ps: der Staat hat meiner Ansicht nach auch kein Recht dazu meinen Arbeitslohn, Konsum usw. zu Besteuern. Ich meine welches RECHT. Ihr seit nur neidisch, weil ihr auch gerne so viel verdienen wollt! (So viel zu dieser unfassbar dummen und kindischen Argumentation)

Sehr guter Vergleich :-)

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WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 01.09.2019:

Ich arbeite hart und viel, damit meine Kinder ein gutes Leben haben, selbst wenn ich sterben sollte.
Dann kommt wieder sowas typisch deutsches wie "Erben is per se unfair, es ist wie Lotto spielen." Klar, am besten ich hau einfach alles was ich verdiene raus und lege nichts zurück. Warum sich um die nächsten Generationen sorgen? Das tun die Menschen ja erst seit Jahrtausenden.

"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen." Bloß dass dann der Baum der Familie enteignet wird, da ja "Höhö, ihr habt den Baum ja nicht selbst gepflanzt. Habt den nicht verdient. Ist per se unfair."

Es ist erbärmlich und purer, tiefroter sozialistischer Neid keinem Menschen eine Erbe zu gönnen. Wir sind nicht in der Monarchie, es geht nicht um unverdiente, unqualifizierte Thronerben, es geht um bereits versteuertes Privateigentum dass du am liebsten enteignen möchtest. Du zwingst Menschen also in die Konsumgesellschaft, auf dass man sein Vermächtnis lieber in Rolex Uhren und co investiert, damit diese an die Kinder weitergehen können und die Kinder wenigstens irgendwas von den Jahren harter Arbeit bekommen.

Das mag für dich logisch sein, aber wenn du bedenkst, dass Kinder sich ihre Eltern nicht aussuchen können, fällt die Argumentation. Unverdiente, unqualifizierte Thronerben trifft es doch genau, oder mit was verdienst man sich denn seine Eltern? Es hat auch nichts mit Neid zu tun, sondern mit Fairness. Es ist ein Relikt aus Königreichen und Dynastien und irgendwann wird es vermutlich auch genauso absurd sein ein Königreich zu vererben, wie ein Unternehmen zu vererben. Man kann natürlich den Standpunkt vertreten, dass das Leben eben unfair ist und es schon immer so war, den teile ich aber nicht.

Zudem habe ich ganz klar geschrieben, dass es schon jetzt möglich ist, ein komplettes durschschnittliches Lebenseinkommen steuerfrei zu vererben. Das ist in Ordnung, sollte aber auch ausreichen.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

know-it-all schrieb am 02.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Wie soll denn die Erbschaftssteuer von z.b. 50% gezahlt werden?

Der Steuersatz ist ja hier noch nicht besprochen worden. Da müsste man sich halt mal irgendwie festlegen. Ich persönlich fände 50% etwas viel. Warum nicht bei den bisherigen Sätzen bleiben. Da wäre der Höchstsatz bei der Erbschaft an direkte Nachfahren (Kinder, Enkel usw.) 30%, der allerdings erst ab 26 Mio € greift. Diese Betragsgrenze dürfte demnach natürlich verringert werden.

  1. Option: Verkauf. Wenn es keine AG ist, dann sind die wahrscheinlichsten Käufer Konkurrenten. Die machen dann die Verwaltung und den halben Vertrieb dicht.

Wenn das Unternehmen ohnehin schon "krankt", dann ist das das wohl das wahrscheinlichere Szenario. Allerdings nimmt dann der Erbschaftsverursachte Verkauf den realen Niedergang und anschließenden Verkauf einfach nur vorweg. Für ein gesundes und profitables Unternehmen ist wohl Variante 2 realistischer.

  1. Option: Erbschaftsteuer wird über viele Jahre aus den Gewinnen abgezahlt. Das Geld fehlt dann für Investitionen. Die Folgen sieht man bei ehemals gesunden Firmen, die von Finanzinvestoren übernommen wurden und jetzt ihren Kaufpreis aufbringen müssen.

Unternehmen sind ja meist mehr oder weniger stark mit FK geleveragt (d.h. Eigenkapitalquote 50% oder weniger). Die zu zahlende Erbschaftssteuer würde ja nur über das anzurechnende EK ermittelt werden nicht anhand des gesamten Betriebsvermögens. Das würde die Steuerlast schon einmal in einem anderen Licht erscheinen lassen, v.a. wenn die 30% Steuerzahllast bei den weniger gut liquidierbaren vererbten Vermögensbestandteilen über, sagen wir, 10 oder sogar 15 Jahre, gestreckt würde.

Eventuell ließe sich die Besteuerung auch noch derart einschränken, dass die zu zahlende Steuer nicht größer sein darf als der an die Erben ausgeschüttete Gewinn. D.h. wenn alle finanziellen Mittel/Gewinne im Unternehmen verblieben, dann würde die Steuer eben noch gestundet werden und sich die endgültige Fälligkeit der Steuer verlängern.

Für die Mitarbeiter sind beide Optionen mies.

Das ist natürlich das von den Lobbyisten immer wieder vorgetragene "Angst-Szenario".

Es gibt viele Beiträge in diesem Forum, die eine Erhöhung der Erbschaftsteuer und dadurch eine Absenkung der Einkommensteuer fordern.

Das Aufkommen der Erbschaftsteuer war 2017 ca. 6,4 Milliarden, das der Einkommensteuer ca. 255 Milliarden. Da braucht man schon eine Verfünffachung der Erbschaftsteuer, um die Einkommensteuer nur um 10% zu senken (mein Eindruck ist, dass sich viele mehr erwarten). Da kommt man mit der Anpassung von ein paar Grenzsätzen bei der Erbschaftsteuer nicht sehr weit.

Der Wunsch von vielen Leuten hier ist es, dass die Karten in jeder Generation neu gemischt werden, i.e. sich jeder sein Vermögen erarbeiten soll und kann, da aufgrund der hohen Erbschaftsteuer die Einkommensteuer gesenkt wird. Das muss aber automatisch dazu führen, dass Betriebe im Familienbesitz ein Problem bekommen, da das ja gerade ein Weiterreichen von Vermögen ist. Entweder besteuert man da wenig oder ein Verkauf wird wahrscheinlicher. Das kann man sich in England mit extrem hohen Erbschaftsteuern nach dem Krieg angucken, wo es inzwischen deutlich weniger mittelständische Firmen im Familienbesitz gibt als in Deutschland.

Eine solche Steuer-Philosophie begünstigt die Konzentration der Wertschöpfung in börsennotierten Firmen, in denen sich jeder leicht einkaufen kann und bei denen im Erbfall kein Problem für die Firma entsteht, da die Erben ihre Aktien ja leicht verkaufen können. Es begünstigt auch einen Verkauf an ausländische Firmen, deren Eigentümer kein Problem mit der hohen Erbschaftsteuer haben. Große oder ausländische Firmen machen aber auch leichter einen 200-Mitarbeiter Standort in Hintertupfingen zu und verlagern alles nach China als ein Eigentümer in der dritten Generation, dessen Kinder in Hintertupfingen zur Schule gehen.

Auch das kann man sich in England angucken, dem Geburtsort der industriellen Revolution, das inzwischen größtenteils deindustriallisiert ist.

Wenn wir das Aufkommen der Erbschaftsteuer von 6,4 um 50% auf 9,6 Milliarden erhöhen, wird das nur kosmetische Auswirkungen haben. Wenn man stattdessen den großen Wurf will, dann muss man auch die Auswirkungen akzeptieren. Großer Wurf ohne Auswirkungen wird es aber nicht geben.

Und Angst-Szenarien treffen übrigens manchmal ein.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Zudem habe ich ganz klar geschrieben, dass es schon jetzt möglich ist, ein komplettes durschschnittliches Lebenseinkommen steuerfrei zu vererben. Das ist in Ordnung, sollte aber auch ausreichen.

Durchschnittliches Einkommen eines Vollzeitbeschäftigten ist 45k brutto und bei Steuerklasse I 28k netto. Mal 40 Jahre sind das 1,1 Million netto und das kann man nicht steuerfrei vererben.

Wenn du Hartz IV mit einer vom Staat finanzierten Wohnung für 500 Euro nimmst, kannst du das mal 40 Jahre auch nicht steuerfrei an die Kinder vererben.

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

Durchschnittliches Einkommen eines Vollzeitbeschäftigten ist 45k brutto und bei Steuerklasse I 28k netto. Mal 40 Jahre sind das 1,1 Million netto und das kann man nicht steuerfrei vererben.

Wenn du Hartz IV mit einer vom Staat finanzierten Wohnung für 500 Euro nimmst, kannst du das mal 40 Jahre auch nicht steuerfrei an die Kinder vererben.

1 Million sind kein Problem, Schenkung, 10 Jahre warten, Auto kaufen, Immobilie niedrig bewerten lassen, notfalls Firmengründung. Keiner zahlt auch nur ein Cent steuern unter einer Million, wenn er weiß wie.

Mal davon abgesehen rechne mal aus, wie lange du sparen musst um so eine Summe zu erarbeiten, also abzüglich deiner Lebenshaltungskosten.

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know-it-all

Vermögensteuer

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

Durchschnittliches Einkommen eines Vollzeitbeschäftigten ist 45k brutto und bei Steuerklasse I 28k netto. Mal 40 Jahre sind das 1,1 Million netto und das kann man nicht steuerfrei vererben.

Du vergisst die Möglichkeit, Vermögen auch vorher per Schenkung zu übertragen. Der Freibetrag für Schenkungen an Kinder beträgt alle 10 Jahre 400.000 EUR. Dazu kommt dann noch das eigentliche Erbe mit den entsprechenden Freibeträgen. Wer rechtzeitig 2 Dekaden vor dem Ableben mit dem Übertrag beginnt, kann also noch zusätzlich 2 x 400.000 EUR steuerfrei übertragen.

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

Meine Eltern haben auch schon angefangen, mir Vermögen zu übertragen. Vor allem Immobilien (wobei meine Eltern nach wie vor alle mieteinnahmen bekommen, ich steh nur im Grundbuch) und größere Geldbeträge. So dass halt immer die 400k ausgenutzt werden. Dazu kommen dann noch Bargeld, Sachwerte und gold, die auf keinem Blatt Papier vorkommen. Wenn jemand darauf stößt, kann man argumentieren, es handle sich um Geburtstagsgeschenke. Hab zum Geburtstag tatsächlich auch ein Auto bekommen, das aber wiederum über meine Eltern läuft. Dh faktisch mir nicht gehört und dem Finanzamt daher auch egal ist.
Und das sind nur die offensichtlichen Wege. Ich werde in Summe ein klein-8stelliges Vermögen steuerfrei erben.

Die Einnahmen aus der Erbschaftssteuer sind nur so gering weil es so viele Möglichkeiten gibt, sie zu umgehen und nicht weil zu wenig vererbt wird. Daher wäre ich auch dafür, diese Lücken zu schließen. Wenn ich statt 20mio nur 15mio bekäme, würde ich dem nicht nachweinen. Vielleicht werde ich, wenn es so weit ist, daher auch einiges spenden. Einiges steckt ja eh schon in einer Stiftung :)

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know-it-all

Vermögensteuer

Zum Volumen der Erbschaftssteuern habe ich mal folgende Rechnung angestellt:
Laut einem relativ aktuellen Artikel (https://www.welt.de/finanzen/article186446060/Geldvermoegen-Deutsche-besitzen-6-2-Billionen-Euro.html) habe die Deutschen ca. 6,2 bn € Geldvermögen (mit Aktien, Fonds, ohne Immobilien und Betriebsvermögen).

Gehen wir mal davon aus, dass davon mind. 50% auf die vermögensten 10% der Haushalte entfällt, also ca. 3,1 bn €. Wenn wir zusätzlich davon ausgehen, dass das Vermögen etwa alle 30 Jahre an die nächste Generation weitergegeben wird, also ca. 1/30 dieser Summe jedes Jahr ~ 100 Mrd €. Wenn man davon, im Durchschnitt 20% besteuert, wären das schon einmal 20 Mrd. € Steuereinnahmen jährlich. Und ich gehe davon aus, dass in Immobilien und Betriebsvermögen noch ein Mehrfaches des o.a. Betrages gebunden ist,

Aber allein mit 20 Mrd. € könnte man auf der Einkommensseite, v.a. bei mittleren Einkommen schon einiges bewirken. Der Bund hat im Jahr 2017 - wie oben geschrieben - etwas über 250 Mrd. € Einkommenssteuer kassiert. Die Einkommen könnten damit also schon nicht unerheblich entlastet werden.

Interessant ist diese Übersicht: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerschaetzungen_und_Steuereinnahmen/2018-08-28-steuereinnahmen-nach-steuerarten-2010-2017.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Demnach sind Lohnsteuer + Veranlagte Einkommenssteuer im Vergleich von 2010 (159 Mrd €) und 2017 (254,9 Mrd €) um etwa 60% (!) gestiegen. Bei der Erbschaftssteuer fällt der Anstieg (von 4,4 Mrd € auf 6,1 Mrd €) mit 38% viel geringer aus und der Zuwachs als absoluter Betrag ist fast vernachlässigbar.

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Ceterum censeo

Vermögensteuer

know-it-all schrieb am 02.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Es sind immer solche Posts dazwischen, die eine Diskussion so schwer machen, schade!

Für eine sachliche Diskussion eines höchst aktuellen und interessanten Themas ist hier (leider) der falsche Platz - meine Meinung. Dafür ist hier meiner Ansicht nach ein zu großer Anteil von Forentrollen, die man aufgrund der Anonymität noch nicht nichtmal richtig erkennen und ignorieren kann.

Einer der Gründe, warum ich mich hier nicht äußern mag. Weiterhin fehlt den meisten Forsiten wohl das notwendige Verständnis des deutschen Steuer- und Verfassungsrechts, der ökonomischen Anforderungen an ein Steuersystem und der Steuerwirkungslehre. Der grandiose Prof. Dr. Klaus Tipke hat einen Großteil seiner beachtlichen wissenschaftlichen Schaffenskraft für das "Steuergerechtigkeit" aufgewandt und neue Standards für ein gerechtes Steuersystem entwickelt. Einen kurzen polemischen Forenbeitrag zu verfassen, würde diesem Thema daher mEn nicht gerecht werden.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Vermögensteuer

Bevor mal wieder eine neue Steuer eingeführt wird, sollte die massive Steuerverschwendung des Staates nachgedacht werden. Man schaue sich hierzu die Entwicklung der Steuereinnahmen der letzten Jahre an. Es gibt unzählige mögliche Sparmaßnahmen, um deren expliziten Erwähnung ich mich um des Friedens Willen enthalten werde.

Aus meiner Sicht ist die Besteuerung von Vermögen zudem nicht leistungsgerecht und schafft enorme weitere Probleme, wie z.B. die in vielen Bereichen unmögliche objektive Ermittlung von Vermögenswerten.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Die Vermögen bestehen ja meist nicht aus toten Euros auf dem Konto, sondern aus Immobilien, die vermietet werden und Unternehmen, die Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.

M.E. sollte man so was nicht besteuern, weder mit Vermögen- noch mit Erbschaftsteuer.

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WiWi Gast

Vermögensteuer

Achso, zusätzlich zu den 400k /10 Jahre kann man übrigens auch das elterliche Haus (think of eltern gehen ins altenheim) steuerfrei erben bzw sehr steuerbegünstigt, da man das elterliche Haus bis 200qm steuerfrei bekommt, WENN man 10 Jahre dort lebt. Das kann, wenn man in stuttgart wohnt, schnell ne gute Mio steuerfrei sein :D. Die restlichen qm werden dann natürlich draufgeschlüsselt, aber dennoch isses ziemlich nice.

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