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Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

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dum_as

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

Hallo zusammen,

zuerst die kurze Vorgeschichte:
nach 4 Jahre im Ausland, bin ich (leider) aus familiären Gründen seit einigen Wochen wieder in DE.
Ich werde für 3 Jahre hier bleiben (müssen) und dann aber auf alle Fälle wieder zurück ins Ausland.

Arbeiten werde ich hier natürlich auch. Die kommenden Wochen habe ich schon einige Vorstellungsgespräche (also das persönliche Gespräche nach Sichtung der Bewerbungsunterlagen durch das Unternehmen und den anschließenden Telefoninterviews).

Nun stellt sich die Frage nach dem Gehalt:
Wie wohl Jeder will ich natürlich soviel Geld wie möglich am Ende des Monats in der Hand halten (Netto).
Rentenversicherung und Pflegeversicherung spielen für mich absolut keine Rolle, weil ich das Rentenalter (jetzt noch 30Jahre...oder wohl eher 33Jahre(bis 70)) wegen einer Autoimmun-Erkrankung mit 90% Sicherheit sowieso nicht erreichen werde.

Deshalb stelle ich mir eine Frage: Werden Bonuszahlngen eigentlich in DE niedriger Versteuert(ich meine auch den Arbeitgeberanteil)?

Falls ja, könnte ich im Gespräch folgendes vorschlagen:
nierdrigeres Grundgehalt und Bonuszahlungen (die vielleicht geringer versteuert werden für den Arbeitgeber) und ich dann deshalb am Ende mehr Netto haben könnte.

Ist das sinnvoll, oder kommt man an der unverschämt hohen Steuer- und Abgabenlast (die schon ein bissel an Sozialismus erinnert) nicht herum?

Vielen Dank für eure Zeit & Infos

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WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

Bonuszahlungen werden nicht geringer versteuert.

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WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

Kurze Frage: wo hast du im Ausland gelebt und in welchem Bereich gearbeitet?

Spiele seit längerem auch mit dem Gedanken.

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WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

Bonuszahlungen werden ganz normal auf das Jahresgehalt draufgepackt und von der Summe zahlst du Steuern.

Also gibt es keine Möglichkeit für dich „weniger Steuern zu zahlen“ durch irgendwelche Bonusspiele. Das würde ja jeder machen.

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know-it-all

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

dum_as schrieb am 08.02.2019:

Deshalb stelle ich mir eine Frage: Werden Bonuszahlngen eigentlich in DE niedriger Versteuert(ich meine auch den Arbeitgeberanteil)?

Nein. Die Steuerlast bemisst sich immer anhand des im gesamten Jahr erzielten EInkommens, unabhängig davon ob als regelmäßiges Gehalt oder Einmalzahlung ausgezahlt.

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WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

Es zählt das gesamt zu versteuernde Einkommen. Das heißt Jahresbrutto incl. allem - Freibeträge - Ansetzungen (Werbungskosten, Sonderkosten, Vorsorgeleistungen usw.). Das heißt eine Auszahlung durch den Boni ändert nichts an der Steuerlast.

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WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

Das einzige was zumindest nicht von Sozialabgaben belastet wird, ist eine Abfindung.

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WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

Du wirfst Steuern und Sozialabgaben in einen Topf.

Steuern sparen: wie schon paar Mal erwähnt eher schwierig bis unmöglich.

Sozialabgaben sparen: bis zu gewissem Grad möglich, aber man hat dadurch ggf. auch Nachteile wie geringere Rente und Arbeitslosengeld im Zweifelsfall. Da dir das aber egal ist, ist es am besten möglichst viel Gehalt in den April zu schieben (Mai bis November werden quasi linear schlechter, Dezember bis März bringen nichts, Details folgen).

Nehmen wir mal den stark konstruierten Fall vom 0 Euro Monatsgehalt und x T€ "Bonus" im April. Für die Sozialabgaben wird dein Gehalt quasi auf die Monate Januar bis April umgelegt und die Sozialabgaben sind durch die Beitragsbemessungsgrenze(n) gedeckelt. Für vier Monate und die Rente sind das aktuell 80400 * 4/12 = 26800 Euro. Für jeden Euro, den du mehr verdienst, zahlst du keine Sozialabgaben.

Einfach mal bisschen einlesen per Wikipedia oder anderen Quellen, ein Stichwort zum Beispiel auch die schöne Märzklausel. Viel Erfolg!

antworten
WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

Push

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WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

WiWi Gast schrieb am 16.03.2019:

Push

Was genau hast du nicht verstanden?

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WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

Dass zehn Beiträge lang niemand das mit den Sozialabgaben und Märzklausel erwähnt, wobei der TE doch genau an der Rente sparen will.

Vielleicht gibt es noch mehr solche Lücken im System?

antworten
WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Dass zehn Beiträge lang niemand das mit den Sozialabgaben und Märzklausel erwähnt, wobei der TE doch genau an der Rente sparen will.

Vielleicht gibt es noch mehr solche Lücken im System?

Sozialabgaben sind doch in der Regel völlig irrelevant. Da gibts Bemessungshöchstgrenzen, die jeder der hier aktiven HiPos bei weitem überschritten hat. Die liegen irgendwo bei 50 oder 60k im Jahr. Wer da nicht drüber liegt kriegt auch keine Boni ;-)

antworten
WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

Naja, BBG für Rentenversicherung liegt bei 80k. Und zwar verteilt auf 12 Monate. Sprich erst bei 6.700Euro Brutto pro Monat, zahlt man keine Beiträge mehr.

Damit hat jemand, der 4k Brutto im Monat verdient und eine jährliche Einmalzahlung von 30k bekommt (in Summe 80k), besser gestellt als jemand, der monatlich 6.7k Brutto verdient (in Summe ebenfalls 80k).

Am meisten Sozialabgaben spart man, wenn man monatlich nur 1€ Gehalt bekommt und den Rest als Einmalzahlung.

Für die Einkommenssteuer zählt das aber natürlich nicht, da dort nicht die Monatsscheibe, sondern die Jahresscheibe betrachtet wird.
Um bei der Einkommenssteuer zu sparen, kann mit Hilfe der Märzklausel tricksen. Denn wenn man den Auszahlungszeitpunkt beeinflussen könnte, wäre es am Besten, wenn man den Bonus für Jahr 1 im April des Jahres 2 bekommt. Den Bonus für Jahr 2 im März des Jahres 3 und sich dieser Rhythmus ab Jahr 3 wiederholt.

Bei 80k im Jahr, wäre die Aufteilung: 850€ im Monat (um Freigrenzen auszunutzen) und den Rest als Bonus.
Damit hätte man in Jahr 1 nur ~10k Gehalt (ESteuer-frei). --> Netto: 8000€
In Jahr 2 hätte man ein Gehalt von 10k+70k(aus Jahr1)+70k(aus Jahr2, dank Märzklausel). --> Netto: 93.500€ (man zahlt nur in 2Monaten die vollen Sozialabgaben).
In Jahr 3 wieder nur 10k.

Wenn man jedes Jahr 80k gleichverteilt über die Monate verdient hätte, wären das: 45.500€ Netto p.a.

Also 101.500€ vs. 91.000€ nach zwei Jahren.

Nachteil: Man hat effektiv ein höheres Netto, zahlt aber sehr wenig in die Rentenkasse ein. Wenn einem das egal ist und man tatsächlich Auszahlungszeitpunkte und Gehaltsbestandteile beeinflussen kann, go for it...

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Dass zehn Beiträge lang niemand das mit den Sozialabgaben und Märzklausel erwähnt, wobei der TE doch genau an der Rente sparen will.

Vielleicht gibt es noch mehr solche Lücken im System?

Sozialabgaben sind doch in der Regel völlig irrelevant. Da gibts Bemessungshöchstgrenzen, die jeder der hier aktiven HiPos bei weitem überschritten hat. Die liegen irgendwo bei 50 oder 60k im Jahr. Wer da nicht drüber liegt kriegt auch keine Boni ;-)

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know-it-all

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Dass zehn Beiträge lang niemand das mit den Sozialabgaben und Märzklausel erwähnt, wobei der TE doch genau an der Rente sparen will.

Vielleicht gibt es noch mehr solche Lücken im System?

Ich denke der Staat und Gesetzgeber ist ganz gut im Lücken-Schließen, wenn es um die "einfache" Arbeitnehmerschaft geht.
Der Auszahlungszeitpunkt für Einmalzahlungen wird aufgrund der Märzklausel meines Wissens nach bei Betriebsprüfungen auch schonmal hinterfragt.
Jedenfalls macht sich ein Arbeitgeber "verdächtig", der alle variablen Gehaltszahlungen ausgerechnet im April zur Auszahlung bringt.
Da muss dann schon ein plausibler wirtschaftlicher Zusammenhang bestehen - bspw. zum Geschäftsjahresende o.ä.

Die Frage ist dabei auch nicht immer welche potentiellen Lücken bestehen, sondern auf welche sich der AG auch einlässt, da immer das Risiko besteht, dass die Lückenausnutzung irgendwann auf den AG zurückfällt.
Im Extremfall - Jahresgehalt oberhalb der BBG und 100%ige Auszahlung dieses Jahresgehaltes als Einmalzahlung im April - wäre das Sparpotential für RV-Beiträge natürlich nicht ganz unerheblich. Die RV-Beiträge würden dann nur auf Basis von 4/12 der BBG ermittelt werden (Spareffekt ~5.000 EUR AN-Anteil RV).

Allerdings kannst du ja mal überlegen, wie realistisch es ist, dass sich ein Arbeitgeber auf einen solchen Arbeitsvertrag einlässt. Und wie gerne würde man ggf. erstmal ein paar Monate ohne Lohn arbeiten bis zum nächsten April?

Realistisch lassen sich durch die März-Klausel also höchstens ein paar hundert EUR SV-Beiträge sparen, aber relevante Beträge kommen da eher nicht zusammen.

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WiWi Gast

Weniger Steuern und mehr "Netto" durch Bonuszahlungen möglich?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Naja, BBG für Rentenversicherung liegt bei 80k. Und zwar verteilt auf 12 Monate. Sprich erst bei 6.700Euro Brutto pro Monat, zahlt man keine Beiträge mehr.

Damit hat jemand, der 4k Brutto im Monat verdient und eine jährliche Einmalzahlung von 30k bekommt (in Summe 80k), besser gestellt als jemand, der monatlich 6.7k Brutto verdient (in Summe ebenfalls 80k).

Am meisten Sozialabgaben spart man, wenn man monatlich nur 1€ Gehalt bekommt und den Rest als Einmalzahlung.

Für die Einkommenssteuer zählt das aber natürlich nicht, da dort nicht die Monatsscheibe, sondern die Jahresscheibe betrachtet wird.
Um bei der Einkommenssteuer zu sparen, kann mit Hilfe der Märzklausel tricksen. Denn wenn man den Auszahlungszeitpunkt beeinflussen könnte, wäre es am Besten, wenn man den Bonus für Jahr 1 im April des Jahres 2 bekommt. Den Bonus für Jahr 2 im März des Jahres 3 und sich dieser Rhythmus ab Jahr 3 wiederholt.

Bei 80k im Jahr, wäre die Aufteilung: 850€ im Monat (um Freigrenzen auszunutzen) und den Rest als Bonus.
Damit hätte man in Jahr 1 nur ~10k Gehalt (ESteuer-frei). --> Netto: 8000€
In Jahr 2 hätte man ein Gehalt von 10k+70k(aus Jahr1)+70k(aus Jahr2, dank Märzklausel). --> Netto: 93.500€ (man zahlt nur in 2Monaten die vollen Sozialabgaben).
In Jahr 3 wieder nur 10k.

Wenn man jedes Jahr 80k gleichverteilt über die Monate verdient hätte, wären das: 45.500€ Netto p.a.

Also 101.500€ vs. 91.000€ nach zwei Jahren.

Nachteil: Man hat effektiv ein höheres Netto, zahlt aber sehr wenig in die Rentenkasse ein. Wenn einem das egal ist und man tatsächlich Auszahlungszeitpunkte und Gehaltsbestandteile beeinflussen kann, go for it...

Bei deiner beschriebenen Methode zahlst du mehr Steuern, dafür weniger Rentenbeiträge. Zumdest theoretisch hast du bei letzteren eine Gegenleistung im Alter, bei den Steuern nicht. Ob das ein guter Deal ist?

Und du zahlst in mindestens 4 Monaten den vollen Beitrag zur RV, nicht nur in 2. Bei Sozialabgaben wird immer quasi "von Januar bis aktueller Monat" gerechnet, nicht jeder Monat einzeln. Sonst wäre die Auszahlung des gesamten Jahresgehalts im April noch lohnender :-)

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