DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Steuern: News & TippsEinkommensteuer

1 Prozent der Steuerpflichtigen zahlt 25 Prozent der Einkommensteuer

1 Prozent der erfassten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen in Deutschland erzielte im Jahr 2007 Einkünfte von mehr als 172 000 Euro. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, entfielen auf diese Steuerpflichtigen 13,1 Prozent der Einkünfte und 25,0 Prozent der festgesetzten Lohn- und Ein­kommensteuer.

Formular vom Finanzamt zur Einkommensteuererklärung.

1 Prozent der Steuerpflichtigen zahlt 25 Prozent der Einkommensteuer
Wiesbaden, 19.10.2011 (destatis) - 1 Prozent der erfassten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen in Deutschland erzielte im Jahr 2007 Einkünfte von mehr als 172 000 Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entfielen laut Einkommensteuerstatistik auf diese 383 000 Steuerpflichtigen 13,1 Prozent der Einkünfte und 25,0 Prozent der festgesetzten Lohn- und Ein­kommensteuer. Die Hälfte der insgesamt 38,4 Millionen Steuerpflichtigen hatte Einkünfte von weniger als 22 500 Euro. Diese Gruppe erzielte zusammen 14,3 Prozent der Einkünfte und trug 3,6 Prozent zur festgesetzten Einkommensteuer bei. Das sind erste Ergebnisse der Einkommensteuer­statistik 2007, die alle drei Jahre nach Abschluss der zeitaufwändigen Veranlagungsarbeiten in den Finanzämtern vorgelegt wird.

Insgesamt erzielten im Jahr 2007 die 38,4 Millionen erfassten Steuerpflichtigen (positive) Einkünfte von 1,2 Billionen Euro. Dabei werden zusammen veranlagte Ehegatten als ein Steuerpflichtiger gezählt. Gegenüber 2004 hat die Anzahl der nachgewiesenen Steuerpflichtigen um 3,4 Millionen (+ 9,6 Prozent) zugenommen. Diese Zunahme ist auf die Einführung der elektronischen Lohnsteuerbescheinigungen und dem damit verbundenen – jetzt weitgehend vollständigen – Nachweis nichtveranlagter Lohnsteuerzahler, meist Bezieher relativ geringer Einkommen, zurückzuführen.

Die von den Finanzbehörden festgesetzte Lohn- und Einkommensteuer betrug für das Jahr 2007 rund 211,0 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Steigerung um 30,1 Milliarden Euro (+ 16,7 Prozent) gegenüber 2004. Der Durchschnittssteuersatz lag 2007 bei 19,9 Prozent (2004: 20,3 Prozent). Er wird aus dem Verhältnis von festgesetzter Lohn- und Einkommensteuer und dem zu versteuernden Einkommen ermittelt.

Im Forum zu Einkommensteuer

16 Kommentare

Smartphone vor Arbeitsbeginn kaufen, dann nächstes Jahr steuerlich absetzen. Schlechte Idee?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 24.11.2017: Immer langsam mit den jungen Pferden. Ja, der Werbungskostenpauschbetrag ist unabhängig von der Lohnsteuerklasse. A b e r: Ob der Werbungskostenpauschbetrag loh ...

14 Kommentare

Steuererklärung Rückwirkend fürs Studium

bwlnothx

Das Problem betrifft auch Leute, die Bafög bezogen haben, wenn sie beispielsweise erst im vierten Quartal eines Kalenderjahres ihren Job beginnen und dann der komplette Verlustvortrag auf einmal verre ...

2 Kommentare

Werbungskosten mit Kap. Erträgen verrechnen

bwlnothx

Nö, können nicht mit den Kapitalerträgen verrechnet werden. Kannst aber Günstigerprüfung beantragen, dann werden deine Kapitalerträge mit deinem persönlichen Steuersatz besteuert anstatt 25%. Bei den ...

2 Kommentare

AV gekündigt zum 15.09. VZ-Student ab 01.09. ?

WiWi Gast

Überhaupt keine Probleme.

5 Kommentare

Steuern Masterstudium absetzen

WiWi Gast

Korrekt. die 32.000 könntest du direkt absetzen. Bei einem Jahr Master kommt dir da auch kein Praktikum /Nebenjob mehr dazwischen (nur um das leidige Thema mal abzuschließen)

18 Kommentare

Verlustvortrag - Frage

WiWi Gast

Na, euch hab ich ja gegen mich aufgebracht :D Hui, wo fang ich an. Nein, kein High-perfomer, kein UB, keine 60k (leider), zum 1. Februar angefangen. Mein Nebenjob im Master war nicht mehr nötig (w ...

2 Kommentare

Masterstudium Unterkunftskosten steuerlich absetzen

WiWi Gast

Vergiss es. Wollte ich auch. Die prüfen das enorm! Bis 17x heimfliegen/heimfahren pro Jahr wird nicht geprüft. Darüber hinaus schon. Um den Wohnsitz so zu wählen musst du aber mindestens 30x/Jahr he ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Einkommensteuer

Formular vom Finanzamt zur Einkommensteuererklärung.

Steuer- und Abgabenbelastung 2014 in Deutschland, Österreich und Schweiz stabil

Der Anteil von Steuern und Abgaben an den Gesamtarbeitskosten ist in Deutschland 2014 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Das Einkommen eines unverheirateten Angestellten ohne Kind wurde durchschnittlich mit 49,3 Prozent belastet, das waren 0,09 Prozentpunkte mehr als 2013. Dies geht aus der OECD-Studie “Taxing Wages 2015” hervor, die den Steuerkeil für acht Familienkonstellationen modellhaft berechnet.

Langes grauer Industrie-Bürogebäude mit Blechverkleidung und vielen Fenster.

Erbschaftsteuer: DIW-Studie kalkuliert Reformvorschlag bei Firmenprivilegien

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer präsentiert das Deutsche Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) einen Reformvorschlag. Danach würden Steuervergünstigungen in der Höhe begrenzt und Steuerzahlungen über längere Zeiträume gestreckt werden. Die Erbschaftsteuereinnahmen könnten sich so von derzeit 5 auf bis zu 13 Milliarden Euro pro Jahr erhöhen.

Weiteres zum Thema Steuern: News & Tipps

Erststudium Studienkosten steuerlich-absetzbar

Studienkosten - Der Fiskus muss sich womöglich stärker beteiligen

BdSt-Musterverfahren jetzt beim Verfassungsgericht - Die Kosten für ein Erststudium oder eine Erstausbildung sind beruflich veranlasst und müssten deshalb steuerlich besser berücksichtigt werden – damit folgt der Bundesfinanzhof der Auffassung des Bundes der Steuerzahler (BdSt). Das oberste deutsche Steuergericht hat ein vom BdSt unterstütztes Musterverfahren dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.

Beliebtes zum Thema Gehalt

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

Absolventen-Gehaltsreport 2017: Wirtschaftsingenieure mit 48.200 Euro die Spitzenverdiener

Die Wirtschaftsingenieure verdienen unter den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften mit durchschnittlich 48.238 Euro am meisten. Auch bei den Einstiegsgehältern aller Studiengänge liegen die Wirtschaftsingenieure hinter den Medizinern auf Rang zwei im StepStone Gehaltsreport für Absolventen 2017. Wirtschaftsinformatiker erhalten 45.449 Euro, Absolventen der BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften steigen mit 42.265 Euro ein.

Ein aufgeschlagener Atlas, alte Bücher und eine Tasse.

Gehaltsatlas 2016: Berufseinsteiger mit BWL-Abschluss verdienen durchschnittlich 43.788 Euro

Akademische Berufseinsteiger mit einem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre verdienen aktuell rund 43.800 Euro im Jahr. Das ist knapp unter dem deutschen Durchschnittsgehalt junger Akademiker mit 45.397 Euro im Jahr. Am besten verdienen BWL-Absolventen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. In welchen Städten akademischen Berufseinsteigern am meisten gezahlt wird, zeigt der diesjährige Gehaltsatlas 2016 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und Gehalt.de.

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Feedback +/-

Feedback