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StipendienErstsemester

FES-Programm »Stipendium auf Probe« für Erstsemester

Das FES-Programm »Stipendium auf Probe« für Erstsemester richtet sich gezielt an junge Menschen aus einkommensschwachen Milieus oder mit Migrationshintergrund. Ihnen soll der Zugang zur Hochschulbildung erleichtert werden.

 

FES-Programm »Stipendium auf Probe« für ErstsemesterIn Deutschland hängt die Chance auf Bildung in unvertretbar hohem Umfang von der sozialen Herkunft ab. Nur 17% Arbeiterkinder und 8% Migrantenkinder gelangen an die Universitäten und Fachhochschulen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung als anerkanntes Begabtenförderungswerk des Bundes stellt sich dieser gesellschaftspolitischen Herausforderung. Ein neues Stipendienprogramm richtet sich gezielt an junge Menschen aus einkommensschwachen Milieus oder mit Migrationshintergrund. Ihnen soll der Zugang zur Hochschulbildung erleichtert werden.

In dieser Woche nimmt die Studienförderung der FES erstmals sogenannte »Stipendiaten auf Probe« auf. Bereits mit dem Erhalt einer Hochschulzulassung können sich Abiturienten auf ein Stipendium bewerben, das ihnen eine materielle und ideelle Förderung (z.B. Seminare und Netzwerke) in den ersten 2 bis 3 Semestern ermöglicht. Zeigen sie im Studium überdurchschnittliche Leistungen und ein hohes Maß an gesellschaftspolitischem Engagement, werden sie in die reguläre Begabtenförderung der Stiftung aufgenommen.

»Mit dem neuen Programm Stipendium auf Probe setzt die Friedrich-Ebert-Stiftung ein deutliches Zeichen für mehr Chancengleichheit beim Zugang zur Hochschulbildung«, betont die Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung, Anke Fuchs, und erläutert: »Wir ermutigen finanziell und sozial schlechter gestellte Jugendliche nicht nur dazu, den Schritt an die Hochschulen zu wagen, sondern unterstützen und fördern hier ihre wissenschaftliche Ausbildung in einer umfassenden Weise, z.B. durch über 400 Vertrauensdozenten, stipendiatische Arbeitsgruppen und wissenschaftliche Fachtagungen, um die gesellschaftliche Benachteiligung zu einem nicht unbeträchtlichen Teil auszugleichen.«

http://www.fes.de/erstsemester

 

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