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StipendienStart-up

EXIST-Gründerstipendium

Mehr technologisch-innovative Gründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen: Das will will das neue EXIST-Gründerstipendium erreichen.

Stein ins Rollen bringen. Etwas in die Hand nehmen.

EXIST-Gründerstipendium
Mehr technologisch-innovative Gründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Einbeziehung von wissensbasierten Dienstleistungen. Stärkung des Coachings: Das sind die wichtigsten Ziele, die das neue EXIST-Gründerstipendium erreichen will. Es ist das Nachfolgeprogramm von EXIST-SEED, das zweifellos eine Erfolgsgeschichte aufweisen kann: Etwa 500 Gründungsvorhaben haben damit ihren Unternehmensstart vorbereitet. Übrigens stehen dahinter fast doppelt so viele Studierende, Absolventen und Wissenschaftler, denn bei den meisten dieser Gründungen handelt es sich um Teamgründungen. An diese Erfolgsgeschichte will das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit dem neuen EXIST-Gründerstipendium anknüpfen.

Der neue Name macht es bereits deutlich: Es handelt sich um ein Stipendium, das für die Dauer eines Jahres an die angehenden Gründerinnen und Gründer ausgezahlt wird. Als Stipendiaten sind sie keine Mitarbeiter der Hochschule, so wie es noch die Förderung durch das Vorgängerprogramm EXIST-SEED vorsah. Die Programmverantwortlichen sorgen damit für mehr Unabhängigkeit der jeweiligen Gründungsvorhaben. Dazu gehört auch, dass nun bereits schon während der Förderphase das Unternehmen gegründet werden darf. Auch für die beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen bringt die Stipendienvariante Vorteile, da sich der administrative Aufwand verringern wird.

Das EXIST-Gründerstipendium wurde nicht nur speziell an die Bedürfnisse technologieorientierter Gründerinnen und Gründer angepasst, sondern ist auch für neue Zielgruppen offen. So können neben Absolventen, Wissenschaftlern und Studierenden nun auch gründungsinteressierte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den Genuss dieser Förderung gelangen.

Neu hinzugekommen ist auch die Dienstleistungsbranche. Wissensintensive innovative Dienstleistungsvorhaben mit einem deutlichen Alleinstellungsmerkmal werden nun, genauso wie produktionsorientierte Technologieunternehmen, bei ihren Gründungsvorbereitungen unterstützt. Um die Qualität der Businesspläne weiter zu optimieren, werden Beratung und Coaching noch weiter ausgebaut. Während der zwölfmonatigen Förderung steht den Gründerinnen und Gründer ein vielseitiges und intensives Angebot sowie individuelle Betreuung zur Verfügung.Das EXIST-Gründerstipendium tritt am 11. Mai 2007 in Kraft und wurde, wie bereits EXIST-SEED, über den Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

http://www.exist.de

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