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Studentenjob & FinanzenFinanz-Tipps

Finanz-Tipps für die studentische Haushaltskasse

Das Studentenleben geht meist mit einer knappen Haushaltskasse einher. Doch das Studium mit wenig Geld zu meistern, ist gar nicht so leicht. Ein paar Finanz-Tipps können helfen, das Budget zu entlasten.

Bunt karierte Becher hinter einer Schaufensterscheibe kosten 2.50 Euro.

Finanz-Tipps für die studentische Haushaltskasse
Das Studentenleben mit wenig Geld zu meistern, ist gar nicht immer so leicht. Bei den meisten Studierenden herrscht in der Haushaltskasse chronische Ebbe. Allerdings müssen viele Studenten zugeben, dass sie auch nicht optimal wirtschaften. Häufig könnten sie Geld sparen bzw. ihre Ausgaben verringern und somit die Haushaltskasse entlasten. Die nachfolgenden Tipps zeigen konkrete Möglichkeiten auf, die letztlich dabei helfen, den Lebensstandard zu halten und gleichzeitig zu sparen.

Versicherungen
Besonders zu Jahresbeginn wird die Haushaltskasse wegen der fälligen Versicherungsbeiträge stark belastet. Allerdings haben sich viele Studenten teuer versichert oder sie verfügen sogar über Versicherungen, die sie gar nicht benötigen. Empfehlenswert ist der Gang zum einem unabhängigen Versicherungsberater. Er prüft kostenfrei, ob und wie sich die Versicherungssituation optimieren lässt.

Wohnen
Die Suche nach günstigen Studentenwohnungen ist ein schwieriges Thema. Nur wenige Studenten schaffen es tatsächlich, günstig zu wohnen. Doch nur weil man nicht auf Anhieb eine günstige Wohnung finden konnte, muss man dauerhaft eine hohe Miete entrichten. Wer sich regelmäßig am Wohnungsmarkt umsieht oder auch Studienkollegen auf seine Wohnsituation aufmerksam macht, kann womöglich schon bald umziehen und dann günstiger wohnen. Hier immer wieder die Angebote vom Studentenwerk im Blick behalten.

Studentenkonto
Ein gutes Studentenkonto ist nicht nur kostenlos, sondern beinhaltet außerdem eine Kreditkarte. Wer mehr bezahlt, ist letztlich selbst schuld. Es lohnt sich, einen Vergleich zu machen und dann zu einer günstigen Bank zu wechseln.

Autowerkstatt
Viele Studierende verfügen über ein eigenes Auto. Meist sind die Fahrzeuge schon älter und deshalb sehr reparaturanfällig. Durchgeführt werden die Reparaturen nicht immer in den günstigsten Werkstätten. Mit dem Werkstattportal von Autoscout24 lässt sich schnell ermitteln, welche Kfz-Werkstatt eine Reparatur oder Wartung besonders günstig durchführt.

Essen
Beim Essen können die meisten Studenten viel Geld sparen. Die Mehrheit der Studierenden kann nicht kochen und erwirbt daher teure Fertiggerichte. Häufig wird angenommen, dies sei die günstigste Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Wer jedoch frische Produkte kauft und damit Mahlzeiten vollständig selbst zubereitet, ist viel günstiger dran. Sofern man das Kochhandwerk beherrscht, kocht man außerdem fast genauso schnell. Der Tipp lautet daher: Kochen lernen.

Rundfunkgebühren
Hohe Rundfunkgebühren müssen nicht sein – zumindest dann nicht, wenn man zusammen mit anderen in einer WG lebt. Oft gibt es Wege und Möglichkeiten, um sich die Kosten zu teilen und dadurch zu sparen.

Telefonieren und Internet
Viele Studenten verfügen oft über eigene Telefon- und Internetanschlüsse. Dabei wäre es häufig möglich, sich diese Anschlüsse zu teilen. Flatrates stellen sicher, dass nicht so leicht ein Missbrauch stattfindet und somit eine hohe Kostensicherheit gewährleistet ist. Außerdem lohnt es sich, die Preise der Anbieter genau zu vergleichen.

Kulturelle Angebote
Die Nutzung kultureller Angebote sollte im Studium nicht zu kurz kommen. Viele Studenten wissen nicht, dass sie bei entsprechenden Einrichtungen in ihren Studentenstädten ermäßigten Eintritt erhalten oder diese sogar umsonst besuchen können.

Sport
Hohe monatliche Kosten für das Fitnessstudio müssen nicht sein. An fast jeder Hochschule werden gibt es Sportgruppen und Sporttreffs. Oft existieren sogar Fitnessräume, die kostenlos genutzt werden können. Interessierte müssen sich nur ein wenig umhören.

Zeitung
Angehöriger bestimmter Studiengänge lesen gerne die Zeitung. Wer eine Zeitung zusammen mit Kommilitonen abonniert, spart eine Menge Geld. In Hotels und Kongresszentren liegen Zeitungen oft kostenlos aus. Sofern man sich beim kostenlosen Zugreifen gut abwechselt, fällt dies nicht auf.

Friseur
Etliche Studierende wissen nicht, dass sei beim Friseur einen Rabatt erhalten können. Wer den Mut hat, sich an einer Friseurschule die Haare schneiden zu lassen, bezahlt im Regelfall überhaupt kein Geld.

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Mittlerweile jobben gut zwei Drittel der Studierenden neben dem Studium, wie die 21. Sozialerhebung zeigt. Der größte Ausgabeposten ist mit durchschnittlich 323 Euro im Monat die Miete. In Hochschulstädten wie München, Köln, Frankfurt, Hamburg oder Berlin ist es deutlich mehr. Die Einnahmen der Studierenden betragen im Schnitt 918 Euro im Monat, von denen die Eltern 309 Euro beisteuern. Das zeigt auch den Handlungsbedarf beim BAföG-Höchstsatz von 735 Euro.

Cover der Studie "Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden"

Lebenshaltungskosten im Studium erfordern höhere BAföG-Bedarfssätze

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat die Lebenshaltungskosten von Studierenden und die Höhe der BAföG-Bedarfssätze verglichen. Handlungsbedarf zeigt die Studie „Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden“ laut DSW-Präsident Timmermann beim BAföG-Grundbedarf von derzeit 399 Euro, der Wohnpauschale von 250 Euro sowie dem Pflege- und Krankenversicherungszuschlag für Studierende ab 30.

Ein geöffneter Laptop neben dem ein Handy liegt.

Studiengebühren für internationale Studierende in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg möchte zum Wintersemester 2017/2018 Gebühren für internationale Studierende einführen. Betroffen sind nur Nicht-EU-Studierende, die lediglich für ein Studium nach Baden-Württemberg kommen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass internationale Studierende, die zum Zwecke des Studiums von außerhalb der EU einreisen, ab dem Wintersemester 2017/18 einen Eigenbeitrag von 1.500 Euro pro Semester leisten. Zudem werden Studiengebühren von 650 Euro pro Semester für das Zweitstudium ab dem Wintersemester 2017/2018 erhoben. Das Erststudium, einschließlich des Masterabschlusses und einer Promotion, bleibt gebührenfrei.

Fotoauschnitt von einem BaföG-Bescheid für das neue Studiensemester vom Studentenwerk.

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Screenshot Homepage deutschlandstipendium.de

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Die Anzahl der Studierenden mit einem Deutschlandstipendium ist im Jahr 2016 um 5 Prozent auf 25 500 Studierende gestiegen. Damit lag der Anteil an Deutschland­stipendien im Wintersemesters 2016/2017 bei 0,9 Prozent der Studierenden. Den höchsten Anteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten gab es im Saarland mit 1,6 Prozent, den geringsten in Hamburg mit 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

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