DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Studentenjob & FinanzenStudienfinanzierung

HRK fordert bessere Studienfinanzierung

Als »guten Weg« bezeichnete HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel in Berlin das geplante staatliche Stipendienprogramm. Es könne jedoch nur eine Ergänzung zum BAföG sein, das die tragende Säule der Studienfinanzierung bleiben müsse.

Eine englische Münze von 1996 lehnt an einem leeren Kaffeeglas mit der Aufschrift: in god we trust.

HRK fordert bessere Studienfinanzierung
Berlin, 28.10.2009 (hrk) - Im Rahmen ihrer Koalitionsverhandlungen hatten CDU, CSU und FDP beschlossen, dass mittelfristig bis zu zehn Prozent der rund zwei Millionen Studierenden ein Stipendium von monatlich 300 Euro erhalten sollen. Die Förderung soll unabhängig vom Einkommen der Eltern und BAföG-Zahlungen des Staates gewährt werden. Nach nordrhein-westfälischem Vorbild sollen die Hochschulen die Hälfte der 300 Euro bei Unternehmen einwerben, die andere Hälfte wollen Bund und Länder gemeinsam aufbringen. Insgesamt sollen 450 Millionen Euro für das neue Stipendienprogramm bereitgestellt werden.

Insbesondere aus SPD-regierten Ländern wurden als Reaktion auf den Beschluss Befürchtungen laut, das leistungsunabhängige BAföG könne unter einem Ausbau der Stipendienprogramme leiden. Bislang erhalten lediglich etwa zwei Prozent der rund zwei Millionen Studierenden in Deutschland Stipendien. Auch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) betont nun, dass ein nationales Stipendienprogramm lediglich als Ergänzung zum BAföG vorstellbar sei. HRK-Präsidentin Wintermantel sprach sich nach den gestrigen Sitzungen von Präsidium und Senat der HRK außerdem dafür aus, das BAföG durch eine Erweiterung der Einkommensgrenzen und eine Anhebung der Fördersätze auszubauen. Eine bessere Studienfinanzierung sei eine Voraussetzung, damit mehr junge Menschen ein Studium aufnehmen können: »Unsere Gesellschaft braucht gut ausgebildete Menschen und sie hat die Verpflichtung, so vielen begabten jungen Menschen wie möglich ein Studium zu ermöglich«, erklärte Wintermantel.

Dass laut OECD in Deutschland nur 36 Prozent der jungen Erwachsenen ein Studium aufnehmen - gegenüber dem OECD-Durchschnitt von 54 Prozent - liegt ganz wesentlich auch an Unsicherheiten bei der Studienfinanzierung. Und wir fallen hier weiter zurück. Da muss dringend etwas geschehen. Die HRK forderte darüber hinaus die Bundesländer zu einem aktiven Engagement im Bologna-Prozess auf. Insbesondere müssten die Länder ihre Strukturvorgaben lockern. So solle die Grenze von maximal 300 Punkten für Bachelor- und konsekutive Masterstudiengänge aufgehoben und auf eine genaue Regelung des Umfangs von Abschlussarbeiten ebenso wie besondere Zugangskriterien zum Master verzichtet werden. Es gelte, ausreichend Kapazitäten sowohl für den Bachelor- als auch für den Masterabschluss bereitzustellen und den finanziellen Mehrbedarf, der den Hochschulen durch die Bologna-Reform entstanden ist, auszufinanzieren. 

Im Forum zu Studienfinanzierung

16 Kommentare

Studienfinanzierung in der Großstadt - Wie macht ihr es?

WiWi Gast

Gibt viele Löcher im Bafög System mit denen man durchs Raster fällt. Habe kein Bafög bekommen, aber meine Eltern hatten trotzdem nicht genug, um mich zu unterstützen. Die hatten selbst gerade genug zu ...

6 Kommentare

Studienfinanzierung Master

WiWi Gast

DKB oder Deutsche Bildung AG (Fonds). DKB hat wahrscheinlich besser Rückzahlungsmethoden / gibt auch mehr Geld.

22 Kommentare

Schulden nach Studium zurück zahlen

WiWi Gast

war klar, dass so was kommt. weil dort der saat nicht mehr fuktioniert muss es hier auch so sein? jaja die angelsachsen ein volk dienstleisterern. wenn du einen tag nichts zum essen bekommst, hoffe i ...

20 Kommentare

Neben dem BWL Studium Teilzeit arbeiten, machbar?

WiWi Gast

Ich bin nicht der Vorposter, aber ich kann dir aus dem Stehgreif zwei Leute nennen die das an der TUM neben Etechnik geschafft haben und mindestens drei Leute an der RWTH. Ich selbst habe mein BWL Stu ...

3 Kommentare

Businessplan - Preis?

WiWi Gast

Würde es nach Umfang clustern: - Basis Idee und Konzeptbeschreibung 300€ - Financial Plan für 5 Jahre + 150€ - Marktrecherche und Konkurrenzanalyse + 100€ - Misc: Exit Strategie + Marketingstrateg ...

3 Kommentare

Nebenverdienst im Studium

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020: Naja nicht gleich übertreiben. Meistens stellen die, die noch nie selbst was Selbstständiges gemacht haben, sich das immer als extrem aufwendig vor. D ...

4 Kommentare

Studentische Hilfskraft Rechnungslegung / Tutor Statistik

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020: Mach die Hilfskraft, wenn das ein Bereich ist der dich interessiert. Selbst wenn du nicht in die Forschung willst, die Leute an den Lehrstühlen haben häufig auc ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Studienfinanzierung

Weiteres zum Thema Studentenjob & Finanzen

Screenshot Homepage Unicum Lebenskostenrechner

Lebenshaltungskosten-Rechner für Studenten

Der neue Lebenshaltungskostenrechner bei Unicum.de informiert darüber, wie tief man in einzelnen Uni-Städten monatlich in die Tasche greifen muss - und ob vielleicht ein Ortswechsel sinnvoll wäre.

Ein im Schneidersitz sitzender Mann mit Brille auf einem Gitter hält eine Handy in der Hand und neben ihm steht eine Tasche.

Studentenjob 4.0: Das Jobben per App

Der Studentenjob per App ist da. Energiediscounter eprimo ermöglicht Studenten mit seiner nerdoo-App eine neue Art von Nebenjob. Mit der Wechsel-App für Stromanbieter werden Studierende zu Stromtarif-Beratern und Studienkollegen zu Neukunden. Der "Studentenjob 4.0" bringt bei jedem Wechsel in einen Stromtarif von eprimo 50 Euro Vermittlerprovision. Hinzu kommt eine vom neuen Stromtarif abhängige Wechselprämie von bis zu 250 Euro und je nach PLZ und Verbrauch auch mehr. Wie funktioniert die nerdoo-App und was müssen Studenten beim Jobben per App beachten?

Screenshot Homepage der-mindestlohn-wirkt.de

der-mindestlohn-kommt.de - BMAS-Portal zum Mindestlohn-Gesetz

Mit dem Mindestlohn-Gesetz hat der Deutsche Bundestag den Weg für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn frei gemacht. Ab dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 Euro. Auf der Seite www.der-mindestlohn-kommt.de informiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum Mindestlohn.

Screenshot Homepage haushaltsjob-boerse.de

Haushaltsjob-Börse.de - Minijobs-Angebote in Privathaushalten

Über die neue Internetplattform »Haushaltsjob-Börse.de« der Minijob-Zentrale können Minijobs in Privathaushalten kostenlos angeboten und gefunden werden. Mit der kostenlosen Stellenbörse für Minijobs sollen suchende Haushalte und Beschäftigte besser zueinander finden können.

Konten für Studenten

Für Studenten existiert eine Reihe gebührenfreier Girokonten. Die Konditionen der einzelnen Anbieter können dabei sehr unterschiedlich ausfallen. Auch wenn auf den ersten Blick alle Banken mit einem kostenlosen Konto für Studenten werben, lohnt sich ein genauer Vergleich. Dazu bietet auch das Internet mehrere Möglichkeiten an.

Zwei Visakarte hintereinander.

Kostenlose Girokonten für Studenten

Das Studium ist im Allgemeinen eine Zeit, in der viele Studenten sorgsam mit ihrem Geld haushalten müssen. Bei vielen Studiengängen bleibt nur wenig Zeit, um nebenbei noch zu jobben, sodass ein sparsames Leben notwendig ist. Oft vernachlässigen Studenten dabei die Kosten für ihr Girokonto. Hier gibt es deutliche Unterschiede bei den verschiedenen Banken, weswegen es sich durchaus lohnt, die Entscheidung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Screenshot Homepage jobruf.de

Studentenjob-Vermittlung »JOBRUF«

Die Studentenjob-Vermittlung JOBRUF vermittelt qualifizierte studentische Aushilfen an Unternehmen und Privathaushalte. Der gesamte Service von JOBRUF ist für Studenten kostenfrei. 

Beliebtes zum Thema Studium

Das neue WiWi-Stipendium von e-fellows.net bietet eine finanzielle Unterstützung von 600 Euro für ein Semester.

Wiwi-Stipendium von e-fellows.net

e-fellows.net bietet in Zusammenarbeit mit Unternehmen und WiWi-TReFF.de ein Stipendium für Studierende der Wirtschaftswissenschaften an. Das Wiwi-Stipendium beinhaltet Geldstipendien über 600 Euro für ein Semester. Im Wintersemester 2020/21 können sich Wirtschaftsstudierende bis zum 22. November 2020 bewerben und für das Sommersemester 2021 voraussichtlich ab Anfang Januar.

Cover Handbuch Studienerfolg

E-Book: Handbuch Studienerfolg

Von 100 Studierenden verlassen 28 ihre Hochschule ohne Abschluss. Wie können Hochschulen Studierende erfolgreich zum Abschluss führen? Das Handbuch Studienerfolg, das der Stifterverband heute veröffentlicht, stellt Konzepte vor, wie dies gelingen kann.

Campus der Universität von Oxford in England.

KI-Forschung: Blackstone-CEO spendet Eliteuni Oxford 170 Millionen Euro

Die Eliteuniversität Oxford erhält vom US-Milliardär und Blackstone-CEO Stephen A. Schwarzman eine Rekordspende von fast 170 Millionen Euro. Die Universität Oxford kündigt damit beispiellose Investitionen in die Geisteswissenschaften und ein Institut für Ethik in der Künstlichen Itelligenz (KI) an. Um interdisziplinärer zu forschen, werden die Fachbereiche Geschichte, Linguistik, Philologie und Phonetik, Sprachen, Musik, Philosophie, Theologie und Religion zusammen untergebracht.

Weg durch einen Tunnel in China: Die Studienstiftung des deutschen Volkes vergibt 2019/2020 zehn Stipendien für einen Aufenthalt in China.

Zehn Stipendien für ein Studienjahr in China

Die Studienstiftung des deutschen Volkes vergibt in Kooperation mit der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung auch in diesem Jahr wieder zehn Stipendien für einen Aufenthalt in China. Die finanzielle Förderung umfasst ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.000 Euro, sowie Vorbereitungs- und Reisekostenpauschalen. Bewerbungsfrist für den Jahrgang 2020/2021 ist der 30. April 2019.

Osteuropa-Stipendien der Studienstiftung: Nachtaufnahme vom Krantor in Danzig

Studienstiftung: Stipendienprogramm Osteuropa

Die Studienstiftung vergibt im Jahr 2019 bis zu neun Vollstipendien für Studienaufenthalte in Osteuropa. Gefördert werden Aufenthalte in den Ländern Osteuropas, Mittelost- und Südosteuropas beziehungsweise des postsowjetischen Raums, die mindestens sieben Monate und längstens vier Semester dauern. Das Stipendium im Rahmen des Programms „Metropolen in Osteuropa“ ermöglicht Forschungsaufenthalte oder Studienaufenthalte. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2019.

Barmer-Arztreport 2018: Depressiver Student in einem Hörsaal

Studienstress durch Leistungsdruck: Fast 500.000 Studierende sind psychisch krank

Jeden sechsten Studierenden macht das Studium psychisch krank. Rund 470.000 Studentinnen und Studenten leiden bereits unter dem steigen Zeit- und Leistungsdruck im Studium. Zudem belasten finanzielle Sorgen und Zukunftsängste die angehenden Akademiker. Das Risiko an einer Depression zu erkranken, steigt bei Studierenden mit zunehmendem Alter deutlich an, wie der aktuelle Arztreport 2018 der Barmer Krankenkasse zeigt.

studienabbruch-und-dann.de - Portal für Zweifler und Studienabbrecher

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Onlineportal »studienabbruch-und-dann.de« gestartet. Das Portal informiert Studienzweifler und Studienabbrecher über Wege und zielgerichtete Hilfsangebote, um ihr Hochschulstudium erfolgreich abschließen zu können.