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Studentenwerke: "Stipendien und Kredite können das BAföG nur marginal ergänzen"

Die 58 Studentenwerke in Deutschland fordern Bund und Länder auf, das BAföG als wichtigstes Instrument der staatlichen Studienfinanzierung auszubauen und zu stärken. Das teilte das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Bundesverband der Studentenwerke mit.

Absolventenhut und fliegende Geldmünzen

Studentenwerke: "Stipendien und Kredite können das BAföG nur marginal ergänzen"
Berlin, 05.12.2010 (studentenwerke) - Die 58 Studentenwerke in Deutschland fordern Bund und Länder auf, das BAföG als wichtigstes Instrument der staatlichen Studienfinanzierung auszubauen und zu stärken. Das teilte das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Bundesverband der Studentenwerke mit.

DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat sagte in seiner Eröffnungsrede beim Jahrestreffen der Studentenwerke in Berlin am 30. November 2010 in Berlin: „Die Studienfinanzierung in Deutschland ruht auf den drei Säulen Elternunterhalt, Jobben und BAföG. Stipendien und Studienkredite können das BAföG nur marginal ergänzen.“

Dobischat verwies auf die Daten der aktuellen 19. DSW-Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden. Der Studie zufolge werden 87% der Studierenden von ihren Eltern unterstützt, zwei Drittel jobben neben dem Studium, ein gutes Viertel erhält BAföG. Ein Stipendium erhalten lediglich 3% der Studierenden, einen Studienkredit nehmen 5% der Studierenden in Anspruch.

Auf ihrer Jahresversammlung formulierten die mehr als 150 Delegierten aus den Studentenwerken eine Reihe von Forderungen an Bund und Länder, wie das BAföG ausgebaut werden müsse. Im BAföG müsse eine regelmäßige Anpassung an die Preis- und Einkommensentwicklung gesetzlich festgeschrieben werden. Unterschiedliche Lebens- und Ausbildungssituationen der Studierenden sollen berücksichtigt werden, ebenso bürgerschaftliches Engagement.

 

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