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Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

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Jan

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Hallo liebe Community,

ich widme mich nun dem Forum und versuche hier nach Ratschlägen zu suchen.
Es geht darum, dass ich aktuell in einem Studiengang drin bin, für den ich mich aufgrund des guten Abis und des Umfelds entschieden habe.

Ich komme nun ins 4 Semester des Studiengangs Medizin. Ich habe bereits im ersten Semester.... sogar im ersten Monat schon gemerkt, dass ich das nicht machen möchte! Meine Eltern + die Umgebung hatten einen großen Einfluss auf mich. Meine Note: 1,0.

Für das 3. Semester Medizin habe ich mich abgemeldet und nebenbei (ohne Einschreibung) Analysis 1 für Mathematiker besucht (Klausur ist im April, die ich auch mitschreiben darf).

Eigentlich wollte ich eher in Richtung Technik (Ingenieurwissenschaften) oder Wirtschaft oder Lehramt Mathematik und Informatik.

Mein Umfeld meinte damals (und heute noch)

  • "Mit 1,0 macht man kein Lehramt oder BWL".
  • "Mach Medizin, hast das abi dafür"
  • "BWL ist nur für Luschen, mach Medizin"
  • "ihhh wie bitte ? du willst bwl?? bist du dumm ??"
  • "mach medizin , verdienst mehr.... werde selbständig und du bekommst 20k/Monat"
  • usw.

Was möchte ich eigentlich?

Es muss nicht das große Geld sein. Es sollte natürlich auch nicht zu wenig sein. Wichtig ist mir:

  • geregelte Arbeitszeiten ! (Gleitzeit, Wochenende frei, ... )
  • 3k netto (muss nicht zwangsläufig mehr sein, wäre immer ein +)
  • Kontakt auch mit Menschen
  • Bürojob *__*

Ich bereue es sehr, so ein gutes Abi abgelegt zu haben. Mein Mutter bezieht ALG2, bin Halbwaise. Wenn ich wechsle, gibts kein Bafög mehr, muss halt mehr jobben, aber kein Problem.

  • Was würdet ihr meinen? Ich würde so gerne BWL anfangen, jedoch bin ich schon 23 und fühle mich dann gegenüber anderen Menschen etwas "billig". "Haha da kommt der Versager, Medizin war für ihn zu hart, macht jetzt bwl"
  • Wie sieht so der Alltag eines BWLers aus, der um die 3000 netto verdient ? Verdient man schnell 3k netto?
  • Muss ich den Master machen oder kann man auch mit Praktika + guten Bsc arbeiten?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Lg

Jan

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

  • Ist vollkommen unerheblich, was Kommilitonen denken. Bei einem 1,0er Abi und guten Studienleistungen sollten Personaler in der Lage sein, zu erkennen, ob Medizin zu schwer oder eben einfach nicht das Richtige für dich gewesen ist.
  • Informiere dich im Internet, was es für Jobs und Tätigkeiten für BWLer gibt und welche Gehälter damit verbunden sind.
  • Man kann mit einem BSc. + Praktika arbeiten.
antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Geh an eine gute Uni und mach Wirtschaftsingenieur. Da bekommst du ein breites Bild und kannst im Master dein Interessengebiet vertiefen. An lässigen Bürojobs mit 3k plus wird's dann sicher nicht mangeln:)

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Tatsächlich wäre 1.0er Abi und BWL eine Verschwendung. Mach Winfo oder Info.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Hallo Jan,

ich mache mir jetzt einmal die Mühe etwas ernsthaftes zu schreiben, obwohl ich eigentlich wenig Zeit habe.
Zu mir, meine Eltern sind beide selbständige Ärzte. Ich sage nicht wo oder was, oder was ich mache, aber das sollte ja nicht so wichtig sein.

Das Problem der 1,0er Abis die Medizin wegen ihrem Umfeld studieren ist sehr groß. Dazu kommen außerdem noch viele, welche es wegen dem Geld machen.
Das große Geld - wie viele die Ärzte verdächtigen - gibt es nicht so oft.

Wenn man "Gehalt Chefarzt" googelt findet man sofort: "Laut einer Kienbaum-Studie von Führungs- und Fachkräften in Krankenhäusern verdienen Chefärzte im Durchschnitt ca. 290.000 Euro jährlich." - Das stimmt einfach hinten und vorne nicht. Krankenhäuser haben keine Tarifpflicht, sondern bestimmen eigene "Tarife".
Dass der Traum vom großen Geld für die meisten Ärzte genauso unerreichbar ist wie für den 0815 BWLer, bemerken viele erst in ihrer Assistenzarzt-Zeit.
Dass das Medizinstudium kein 3 Jahres BWL Bachelor ist und du am Ende den "Dr." genauso machen musst wie ein promovierender Normalo ist dir sicher klar.

Kurz: Dein Weg wird noch verdammt hart sein und du hast keine Garantie auf riesigen Erfolg. Klar, du wirst nicht arbeitslos, aber der nächste Bodensee-Chirurg oder Charité-Berühmtheit wirst du wahrscheinlich auch nicht. Um alleine die gesamte Ausbildung zu packen musst du motivierter sein, als ein BWLer der zu Goldman Sachs will.

Diese Passage ist dazu da, um dich zu fragen, ob du das alles willst.
Wenn du nicht JAAA brüllst wie im Bootcamp der Navy, dann lass es sofort. So schwer es klingen mag: Du musst wissen was du wirklich willst, auch wenn dein Umfeld dir bei jeder Gelegenheit vorhalten wird "Ach Jung, wärst du doch Doktor geworden. Der Müller, ich sags dir, der macht Geld mit die Privatpatienten...."
Btw, ich bin auch kein Mediziner geworden, obwohl ich mich ins gemachte Nest hätte setzen können. Einfach weil ich schon vorm Abi wusste: Ich will es eigentlich gar nicht so.
Natürlich kam bei mir auch von allen Seiten "WIE?! Kein Medizinstudium? Dabei hättest du doch die Praxis übernehmen könne. Das wirst du noch bereuen." - Nein, bereuen würde ich es etwas mein Leben lang zu tun, was ich gar nicht will. Vor allem wenn ich mit der Einstellung das Studium gar nicht gepackt hätte.

Also, Lösung, was kannst du machen?

  1. Hast du dich mit Bio-Medizin, Pharmazie, Ingenieurwesen Medizintechnik usw. (also Entwicklung der OP-Geräte und Roboter) auseinandergesetzt. Das wäre nur ein Umschwung deiner Laufbahn und du sagtest ja dich interessiert Ingenieurwesen, Roboter, Mathe usw.

  2. Etwas komplett anderes.

Was keine Lösung ist:
So weiter machen. Lass es. Sags wegen mir erstmal keinem. Familie sind bei sowas die schlimmsten Feinde. Die müssen erstmal nicht alles wissen, es geht um dich und DEIN Leben.
Informiere dich echt mal über die neuen Entwicklungen im Bezug auf OP-Roboter usw. da passiert gerade einiges - ergo kann man sehr sehr gut verdienen und echt noch in der Entwicklung arbeiten.
Aber das ist auch nur eine Idee, halte dich nicht dran, weils ein Mensch aus dem Internet sagt.

Bitte nehme vor allem eine Sache mit:
Wenn du nicht vorm Spiegel stehen kannst und absoluter Überzeugung, wie ein Krieger brüllen kannst "ICH MUSS ARZT WERDEN! ICH WILL ARZT WERDEN! ICH WILL NICHTS ANDERES IN MEINEM LEBEN ALS ARZT WERDEN!" - dann bitte, lass es jetzt sofort. Du musst sicher schon bemerkt haben, wie ehrgeizig deine Konkurrenz ist. Das ist kein Witz, das ist deine Konkurrenz. Spätestens in den Praxisphasen im Krankenhaus wird es Kampf gegeneinander. Da könnt ich dir Storys erzählen...

Du kommst mit dem Abi sicher an Stipendien. Informier dich mal ein wenig. Für 1,0er Abi UND schwere soziale Verhältnisse gibts so viele Stipendien.
Du musst dich entscheiden was du willst. Les hier im Forum, les im Internet, was du genau tun sollst kann ich dir auch nicht sagen, aber dass es mit der Einstellung kein Medizin wird garantiere ich dir.
Reiß dich jetzt am Riemen, du bist nicht zu alt, du bist nicht zu dumm, du bist nicht der einzige der Laster zu tragen hat. Rede dich nicht mit deiner Situation raus. Du bist in Deutschland deines eigen Glückes Schmied.

Viel Glück in deinem Leben Jan!

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Jemand mit 1,0 Abi schreibt irgendwie gebildeter als du, vor allem als aktueller Mediziner

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WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

WiWi Gast schrieb am 28.02.2019:

Hallo Jan,

ich mache mir jetzt einmal die Mühe etwas ernsthaftes zu schreiben, obwohl ich eigentlich wenig Zeit habe.
Zu mir, meine Eltern sind beide selbständige Ärzte. Ich sage nicht wo oder was, oder was ich mache, aber das sollte ja nicht so wichtig sein.
...
Du kommst mit dem Abi sicher an Stipendien. Informier dich mal ein wenig. Für 1,0er Abi UND schwere soziale Verhältnisse gibts so viele Stipendien.
Du musst dich entscheiden was du willst. Les hier im Forum, les im Internet, was du genau tun sollst kann ich dir auch nicht sagen, aber dass es mit der Einstellung kein Medizin wird garantiere ich dir.
Reiß dich jetzt am Riemen, du bist nicht zu alt, du bist nicht zu dumm, du bist nicht der einzige der Laster zu tragen hat. Rede dich nicht mit deiner Situation raus. Du bist in Deutschland deines eigen Glückes Schmied.

Viel Glück in deinem Leben Jan!

Sehr guter Beitrag, nehm ihn zu Herzen Jan!

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WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

WiWi Gast schrieb am 28.02.2019:

Jemand mit 1,0 Abi schreibt irgendwie gebildeter als du, vor allem als aktueller Mediziner

Das war mal. Heutzutage ist das überhaupt kein Faktor mehr. Offensichtlich interessiert es auch so gut wie niemanden.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

WiWi Gast schrieb am 28.02.2019:

Jemand mit 1,0 Abi schreibt irgendwie gebildeter als du, vor allem als aktueller Mediziner

Kenne haufenweise Mediziner. Du würdest dich wundern, was da für eingebildete und teils für den Job unqualifizierte Menschen rumlaufen. Jetzt aber nicht als Verallgemeinerung verstehen. Es gibt ebenso intelligente und Leute die es machen weil sie das wollen, aber das lässt sich nicht über alle sagen.

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WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

WiWi Gast schrieb am 28.02.2019:

Dass das Medizinstudium kein 3 Jahres BWL Bachelor ist und du am Ende den "Dr." genauso machen musst wie ein promovierender Normalo ist dir sicher klar.

In Medizin sind "die Promotionen hinsichtlich Anspruch und Umfang oft eher mit Bachelor- und teilweise Master- bzw. Diplomarbeiten zu vergleichen", kann man z. B. auf Wikipedia lesen.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Jan schrieb am 28.02.2019:

Hallo liebe Community,

ich widme mich nun dem Forum und versuche hier nach Ratschlägen zu suchen.
Es geht darum, dass ich aktuell in einem Studiengang drin bin, für den ich mich aufgrund des guten Abis und des Umfelds entschieden habe.

Ich komme nun ins 4 Semester des Studiengangs Medizin. Ich habe bereits im ersten Semester.... sogar im ersten Monat schon gemerkt, dass ich das nicht machen möchte! Meine Eltern + die Umgebung hatten einen großen Einfluss auf mich. Meine Note: 1,0.

Für das 3. Semester Medizin habe ich mich abgemeldet und nebenbei (ohne Einschreibung) Analysis 1 für Mathematiker besucht (Klausur ist im April, die ich auch mitschreiben darf).

Eigentlich wollte ich eher in Richtung Technik (Ingenieurwissenschaften) oder Wirtschaft oder Lehramt Mathematik und Informatik.

Mein Umfeld meinte damals (und heute noch)

  • "Mit 1,0 macht man kein Lehramt oder BWL".
  • "Mach Medizin, hast das abi dafür"
  • "BWL ist nur für Luschen, mach Medizin"
  • "ihhh wie bitte ? du willst bwl?? bist du dumm ??"
  • "mach medizin , verdienst mehr.... werde selbständig und du bekommst 20k/Monat"
  • usw.

Was möchte ich eigentlich?

Es muss nicht das große Geld sein. Es sollte natürlich auch nicht zu wenig sein. Wichtig ist mir:

  • geregelte Arbeitszeiten ! (Gleitzeit, Wochenende frei, ... )
  • 3k netto (muss nicht zwangsläufig mehr sein, wäre immer ein +)
  • Kontakt auch mit Menschen
  • Bürojob *__*

Ich bereue es sehr, so ein gutes Abi abgelegt zu haben. Mein Mutter bezieht ALG2, bin Halbwaise. Wenn ich wechsle, gibts kein Bafög mehr, muss halt mehr jobben, aber kein Problem.

  • Was würdet ihr meinen? Ich würde so gerne BWL anfangen, jedoch bin ich schon 23 und fühle mich dann gegenüber anderen Menschen etwas "billig". "Haha da kommt der Versager, Medizin war für ihn zu hart, macht jetzt bwl"
  • Wie sieht so der Alltag eines BWLers aus, der um die 3000 netto verdient ? Verdient man schnell 3k netto?
  • Muss ich den Master machen oder kann man auch mit Praktika + guten Bsc arbeiten?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Lg

Jan

Das Gefühl gegenüber BWL hab ich auch zumindest wenn ich anderen Leuten erzähle...”Wieso BWL ist doch 0815” so nach dem Motto. Ich begnüge mich damit das ich da voll Bock drauf hab und das es Mittel zum Zweck für den Berufseinstieg ist und man es an einer der besten Unis Deutschlands studiert. Meinstens nur unwissendes Gelaber...steh drüber

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

3k netto verdiene ich ja fast mit einer Ausbildung. Das dürfte man sogar noch als Ingenieur hinkriegen. Würde mir da keine Sorgen machen sondern eher nach Interesse entscheiden.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

WiWi Gast schrieb am 01.03.2019:

Dass das Medizinstudium kein 3 Jahres BWL Bachelor ist und du am Ende den "Dr." genauso machen musst wie ein promovierender Normalo ist dir sicher klar.

In Medizin sind "die Promotionen hinsichtlich Anspruch und Umfang oft eher mit Bachelor- und teilweise Master- bzw. Diplomarbeiten zu vergleichen", kann man z. B. auf Wikipedia lesen.

Danke! Das werd ich meinen Eltern erzählen!
Endlich können auch die erfahren, wie Ihre Ausbildung wirklich war und was sie gefälligst zu verdienen haben.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

  1. Um es kurz zu machen: Nichts ist schlimmer als jahrelang oder sogar sein ganzes Leben lang etwas zu machen, das man nicht mag. Wenn du unglücklich bist dann wechsel. Lieber jetzt, als nach dem Studium.

  2. Warum lässt du dich überhaupt von deinem Umfeld so beeinflussen. Es ist dein Leben. Ich verstehe auch nicht, warum du dich auf Grund deiner Abi Note dazu gezwungen siehst etwas bestimmtes zu machen. Es gibt jedes Jahr so viele mit sehr gutem Abi. Die studieren bestimmt nicht alle Medizin.
antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

WiWi Gast schrieb am 01.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2019:

Dass das Medizinstudium kein 3 Jahres BWL Bachelor ist und du am Ende den "Dr." genauso machen musst wie ein promovierender Normalo ist dir sicher klar.

In Medizin sind "die Promotionen hinsichtlich Anspruch und Umfang oft eher mit Bachelor- und teilweise Master- bzw. Diplomarbeiten zu vergleichen", kann man z. B. auf Wikipedia lesen.

Es stimmt, dass der Aufwand im "Nichtmedizin Bereich" für eine Promotion ungleich höher ist. Sollte der Threadstarter aber in Richtung BWL gehen, kann er sich die Promotion und ggf. sogar den Master sparen. Beim Mediziner ist der Dr. irgendwie Pflicht, alleine schon, weil man sich ansonsten doch echt blöd vorkommt, wenn man unberechtigerweise mit Herr oder Frau Doktor angesprochen wird ;-).

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Ein 1,0er Abi aus NRW ist jetzt nicht soooo schwer

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Ganz genau!

Habe auch 3x mein Studium gewechselt (wobei 2x innerhalb eines Fachbereichs), bereue es aber bis heute nicht. Du wirst nicht glücklich, wenn du nicht das machst, wofür du brennst.
Und die Wechsel im CV kümmerten - zumindest bei mir - auch keinen.

WiWi Gast schrieb am 28.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2019:

Hallo Jan,

ich mache mir jetzt einmal die Mühe etwas ernsthaftes zu schreiben, obwohl ich eigentlich wenig Zeit habe.
Zu mir, meine Eltern sind beide selbständige Ärzte. Ich sage nicht wo oder was, oder was ich mache, aber das sollte ja nicht so wichtig sein.
...
Du kommst mit dem Abi sicher an Stipendien. Informier dich mal ein wenig. Für 1,0er Abi UND schwere soziale Verhältnisse gibts so viele Stipendien.
Du musst dich entscheiden was du willst. Les hier im Forum, les im Internet, was du genau tun sollst kann ich dir auch nicht sagen, aber dass es mit der Einstellung kein Medizin wird garantiere ich dir.
Reiß dich jetzt am Riemen, du bist nicht zu alt, du bist nicht zu dumm, du bist nicht der einzige der Laster zu tragen hat. Rede dich nicht mit deiner Situation raus. Du bist in Deutschland deines eigen Glückes Schmied.

Viel Glück in deinem Leben Jan!

Sehr guter Beitrag, nehm ihn zu Herzen Jan!

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WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

WiWi Gast schrieb am 01.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2019:

Dass das Medizinstudium kein 3 Jahres BWL Bachelor ist und du am Ende den "Dr." genauso machen musst wie ein promovierender Normalo ist dir sicher klar.

In Medizin sind "die Promotionen hinsichtlich Anspruch und Umfang oft eher mit Bachelor- und teilweise Master- bzw. Diplomarbeiten zu vergleichen", kann man z. B. auf Wikipedia lesen.

Ich kenne Ärzte, die keinen Dr. haben.
Dabei müssten die nur die paar Seiten schreiben?! Zum Glück gibts Wikipedia...und verdienen tun die auch nicht wies im Internet steht. Da werd ich die mal über ihre Leben aufklären..

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Du machst Medizin so gut wie nur möglich fertig, promovierst auf jeden Fall wegen dem Titel. Danach zu McKinsey oder BCG für 2 Jahre und MBA im 3. Jahr.

Danach kannst du dir eine gehobene Sachbearbeiter-Position oder auch Führungsaufgabe im Büro heraus suchen.

Merke, Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Das Studium ist nur die Eintrittskarte und wie du siehst, ist auch das Medizinstudium eine sehr gute Eintrittskarte in Richtung BWL-Job.

Jan schrieb am 28.02.2019:

Hallo liebe Community,

ich widme mich nun dem Forum und versuche hier nach Ratschlägen zu suchen.
Es geht darum, dass ich aktuell in einem Studiengang drin bin, für den ich mich aufgrund des guten Abis und des Umfelds entschieden habe.

Ich komme nun ins 4 Semester des Studiengangs Medizin. Ich habe bereits im ersten Semester.... sogar im ersten Monat schon gemerkt, dass ich das nicht machen möchte! Meine Eltern + die Umgebung hatten einen großen Einfluss auf mich. Meine Note: 1,0.

Für das 3. Semester Medizin habe ich mich abgemeldet und nebenbei (ohne Einschreibung) Analysis 1 für Mathematiker besucht (Klausur ist im April, die ich auch mitschreiben darf).

Eigentlich wollte ich eher in Richtung Technik (Ingenieurwissenschaften) oder Wirtschaft oder Lehramt Mathematik und Informatik.

Mein Umfeld meinte damals (und heute noch)

  • "Mit 1,0 macht man kein Lehramt oder BWL".
  • "Mach Medizin, hast das abi dafür"
  • "BWL ist nur für Luschen, mach Medizin"
  • "ihhh wie bitte ? du willst bwl?? bist du dumm ??"
  • "mach medizin , verdienst mehr.... werde selbständig und du bekommst 20k/Monat"
  • usw.

Was möchte ich eigentlich?

Es muss nicht das große Geld sein. Es sollte natürlich auch nicht zu wenig sein. Wichtig ist mir:

  • geregelte Arbeitszeiten ! (Gleitzeit, Wochenende frei, ... )
  • 3k netto (muss nicht zwangsläufig mehr sein, wäre immer ein +)
  • Kontakt auch mit Menschen
  • Bürojob *__*

Ich bereue es sehr, so ein gutes Abi abgelegt zu haben. Mein Mutter bezieht ALG2, bin Halbwaise. Wenn ich wechsle, gibts kein Bafög mehr, muss halt mehr jobben, aber kein Problem.

  • Was würdet ihr meinen? Ich würde so gerne BWL anfangen, jedoch bin ich schon 23 und fühle mich dann gegenüber anderen Menschen etwas "billig". "Haha da kommt der Versager, Medizin war für ihn zu hart, macht jetzt bwl"
  • Wie sieht so der Alltag eines BWLers aus, der um die 3000 netto verdient ? Verdient man schnell 3k netto?
  • Muss ich den Master machen oder kann man auch mit Praktika + guten Bsc arbeiten?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Lg

Jan

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Bateman

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Medizinstudium und Assistenzarztzeit mit Goldman Sachs zu vergleichen ist schon etwas abgehoben.

Zum eigentlichen Thema: Du hast 2 Möglichkeiten: Abbrechen und etwa smachen, worauf du Lust hast. Oder weiterzumachen und Gefallen am Arztjob finden. Es gibt 1000 Wege, die du als Arzt einschlagen kannst. Du kannst im Schwerpunkt forschen, du kannst in der 3. Welt rumdüsen und Menchen helfen, du kannst z.B. im Bereich Radiologie einen ruhigen Bürojob haben ohne großen Patientenkontakt, du kannst Arveitsmediziner werden in einer Behörde... Auch der Arztberuf ist extrem vielfältig.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

WiWi Gast schrieb am 01.03.2019:

Ich kenne Ärzte, die keinen Dr. haben.
Dabei müssten die nur die paar Seiten schreiben?! Zum Glück gibts Wikipedia...und verdienen tun die auch nicht wies im Internet steht. Da werd ich die mal über ihre Leben aufklären..

Müsste man, wie das in anderen Studiengängen üblich ist, mit durchschnittlich vier zusätzlichen Jahren für eine Promotion auf wissenschaftlichem Niveau rechnen, wäre die Hürde und der Aufwand damit eben ungleich höher. In Medizin ist die Promotion in vielen – nicht unbedingt allen – Fällen mehr oder weniger eine Formalität. Für die berufliche Qualifikation spielt er dabei eigentlich garkeine Rolle.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Medizinstudium hat es prinzipiell in sich (inkl. PJ etc), aber die Doktorarbeit gehört tatsächlich nicht dazu.
Meine Freundin hat ihre in 6Wochen geschrieben (35Seiten). Natürlich davor Laborzeiten gehabt (~4Monate), aber daneben auch schon voll gearbeitet.

Gibt sicherlich einige, die mehr machen, aber auch welche, die weniger machen. Eine Med-Promotion wird gemacht, dass man einer alten Frau, die "Hallo Herr/Frau Doktor" sagt, nicht korrigieren muss... Kür quasi.

Das schmälert aber nicht den Aufwand vor der Promotion.

Zum TE: Wenn du Bock auf "Karriere" hast: Mach Medizin+Promotion fertig und versuch nebenbei Industrie-Praktika zu machen. In medizinnahen Bereichen freut man sich über solche Bewerber, wenn auch so etwas überhaupt recht selten vorkommt. Am Besten wäre sogar der Versuch, jetzt schon ein Beratungspraktikum zu bekommen.

Schließ mit super Noten ab und geh zu den großen Beratungen. Dort noch weiter hustlen und irgendwann in die medizinnahe Industrie wechseln. Da wird ein "Exot" (ausgebildeter Arzt mit McKinsey-Erfahrung) mit Kusshand genommen.

Das ist der harte Weg.

Wenn du Lust auf Work-Life-Balance hast und nicht die große Kohle brauchst: Sofort wechseln. Ich empfehle dir Wing oder Winfo. Ab dann musst du aber ordentlich Leistung zeigen, um später zu bspw. IGM zu kommen.

Dort bekommt man bereits als Einsteiger 3k Netto. Tätigkeiten sind sehr divers und davon abhängig auf welchen Bereich du Bock hast (Vertrieb, Einkauf, PJM, Controlling etc...).

Letzterer Weg hat aber das Risiko, dass eben nur ein kleiner Bruchteil an Studenten in die großen Konzerne kommt.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Ich kann dir das triale studium empfehlen, da du wohl sehr begabt bist, wirst ein betrieb finden, aber da wird der bachlor of arts gemacht, aber kannst ja den msc hinterher machen oder eine ausbildung und per fernstudium bwl (bsc) wenn die bachlor art so wichtig isz und dann würde ich dir empfehlen den meister dran zu hängen, es wird hart aber du stickst bei jeden 0815 bwler raus und machst was in bwl und bist halber ing.
ein stipendium dafür kannst du kriegen(arbeiter kinder), kannst es auch mit ein bildungskredit versuchen.

Solange du medizin nicht abgeschlossen hast, sehe ich kein grund das dein wechsel nicht als erst ausbildung zählt.
Wenns nicht geht, kannst per härte fall es begründen zb. Das du dazu gedrängt worden bist usw. Infos gibts im netz dazu, dadurch kannst durch deine 2t. Ausbildung als erst ausbildung durchführen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Mfg
MW

antworten
Devanther

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Es gibt doch auch viele BWLer mit nem guten 1er Schnitt.
Mannheim etc. nehmen nur solche Leute auf...

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Ich würde Medizin durchziehen. Nach deinem 2. StEx und Doktorat stehen dir bei gutem Abschluss vermutlich mehr interessante Bereiche offen als mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Ich würde weiter triales studium raten.

Darin kannst deine 1 rechtfertigen und kannst dabei bwl studieren.

Das triale Studium ist eine Ausbildung+meister+bwl in einem und geht 4,5-5 jahre, dein Vorteil du stichst sehr raus und hast Erfahrungen in dem jeweiligen Beruf und kannst dann auch was bringen, die Industrie bevorzugt solche als nur bwl Absolventen oder wing Absolventen.

Mfg
MW

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Ich bin in einer ähnlichen Situation, ich hatte 1,5er Abi und bin dann mithilfe eines eines sehr guten TMS in das Studium gekommen. Eigentlich wollte ich BWL in Mannheim (war Jahrgangsstufenbester im Fach Wirtschaft), aber meine Eltern hatten mich davon abgeraten, weil eine Verwandte von mir keinen adäquaten Job (Marketing) bekommen hatte. Ich bin jetzt 20 Jahre alt und schreibe im Sommersemester das Physikum und überlege auch danach abzubrechen. Gründe sind:

  • schlechte Arbeitsbedingungen (an Unikliniken >60h + befristete Verträge)
  • schlechte Bezahlung
  • extrem zeitaufwendiges Studium (bisher keine Semesterferien, da unbezahlte Praktika)
  • Niederlassung in lukrativen Bereichen schwierig, da Investoren MVZs kaufen
  • keine Honorierung von guten Studienleistungen
antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Werd selbstständig und verdien 500k+ in der Zahnmedizin bei geregelter Arbeitszeit.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

WiWi Gast schrieb am 06.03.2019:

Werd selbstständig und verdien 500k+ in der Zahnmedizin bei geregelter Arbeitszeit.

Träum weiter...

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

WiWi Gast schrieb am 06.03.2019:

Werd selbstständig und verdien 500k+ in der Zahnmedizin bei geregelter Arbeitszeit.

Das konnte man vor 35 Jahren als Kieferorthopäde tatsächlich in DM verdienen eingedenk meiner eigenen Zahnspange für DM 14.000,00 (damals Neupreis eines VW Golf CL) und wie wenig der Kieferorthopäde für dieses hohe Entgelt geleistet hat: ein paar Röntgenbilder, Kiefer abgeformt, 4 Zähne gezogen, Zahnspange angepaßt und hin und wieder zurechtgebogen bzw. zur Dehnung des Kiefers an ein paar in der Spange eingegossenen Schräubchen gedreht.

Heute angesichts der internationalen Konkurrenz um teure Behandlungen wie Zahnersatz jedoch nicht mehr.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Würde tatsächlich mal die Augen nach "Bürojobs" offen halten, für die ein Medizinstudium hilfreich ist. Wie ein Vorposter schon geschrieben hat wären natürlich Unternehmensberatungen (und deren Pharma-Practices) eine Option, wobei das natürlich auch erst mal entsprechende Arbeitszeiten mit sich bringt. Oder eben alternativ Jobs in der Pharma wo du bei geregelter Arbeit sehr gut verdienen kannst.

Also wenn dich das Studium an sich nicht fertig macht und dich die Thematik Medizin interessiert, würde ich es durchziehen & eventuell anschließend ein BWL/Informati/whatever Aufbaustudium machen. Dann bist du für entsprechende Jobs weitaus besser aufgestellt als die klasssichen BWLer. Denk einfach mal über angrenzende Bereiche nach, neben BWL gibt es denke ich gerade auch zur Informatik viele Schnittstelllenbereiche.

Wenn dich aber das Thema Medizin an sich ankotzt musst natürlich was komplett anderes machen.

antworten
WiWi Gast

Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

Egal was du machst Jan. Du magst ein sehr guter Schüler sein.
Aber du musst lernen, deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Das ist meiner Meinung nach das eigentliche Problem. Nimm dir ein Stück Papier, mach dir eine Pro-Kontra-Liste und entscheide dann.

Am Ende wirst noch am Sterbebett liegen und sagen "Ja, ich habe das gemacht, weil der und der gesagt hat, dass ich das machen soll." In deinen Entscheidungen bist du frei, aber mit den Konsequenzen musst du leben. Du wirst nie dein komplettes Umfeld befriedigen können. Und wenn du das schaffen möchtest, fehlt es dir an Charakter und Persönlichkeit.

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Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 2: Finance, Controlling, Einkauf, Banken, Logistik, Versicherungen

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Als Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling können Absolventen der Wirtschaftswissenschaften in viele Branchen eintauchen. In so ziemlich jedem Unternehmen werden Finanzexperten benötigt. Bei Banken und Versicherungen ist der Einstieg als Trainee für Hochschulabsolventen gängig. Auch im Einkauf, in der Logistik und in der Materialwirtschaft sind Wirtschaftswissenschaftler gefragt, die analytisches und logisches Denken mit sich bringen. In allen Branchen ist eins sicher: attraktive Gehälter und gute Aufstiegschancen.

Digitalisierung bedroht die meisten Berufe nur bedingt

Auf einem Computerbildschirm ist ein Hirschkopfsymbol zu sehen.

Computer können die Menschen nicht vom Arbeitsmarkt verdrängen. Gerade einmal 0,4 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten in Jobs, die von der fortschreitenden Digitalisierung bedroht sind. Dazu gehören vor allem Berufe im Bereich der industriellen Produktion. Soziale und kulturelle Jobs sind dagegen selten durch Computer ersetzbar, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt.

»Das Job-Lexikon« - Wegweiser für Berufswahl und Berufseinstieg

Job-Lexikon für die Berufswahl und den Berufseinstieg

Das kostenlose Job-Lexikon vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert zu Jobsuche und Berufswahl. Es umfasst vom Arbeitsvertrag bis zum Vorstellungsgespräch knapp 200 Themen und bietet zudem einen Überblick weiterer Publikationen zu Ausbildung, Job und Berufswahl.

Ausbildungsberufe: Kauffrau für Bürokommunikation bei Frauen auf Rang 1

Eine Asiatin sitzt lächelnd am Computer.

Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation war im Jahr 2014 nach Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel der zweithäufigste Ausbildungsberuf von Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Bei den Frauen lag die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit einem Anteil von 10,3 Prozent sogar auf Rang eins.

Statistik: BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015

Ein Werbeschild zum Thema Bildung.

Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 wird zum siebten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.

Das Berufsbild des Interim-Managers

Ein Interim-Manager schließt seinen Anzug um zum nächsten zeitlich befristeten Einsatz aufzubrechen.

Die beruflichen Perspektiven für Absolventen eines Wirtschaftsstudiums sind vielfältig. Schließlich werden Wirtschaftswissenschaftler in jedem Bereich benötigt - von der Pharmabranche bis zum Kulturbetrieb. Auch die Entwicklungsmöglichkeiten sind nicht zu verachten, denn mit einem Wirtschaftsstudium lässt sich, sobald genug Berufserfahrung gesammelt ist, auch die Unternehmensführung anstreben. Ein relativ neues und attraktives Berufsbild ist das des Interim-Managers: eine Führungskraft auf Zeit.

Berufliches Spektrum von Frauen und Männern wenig verändert

Eine junge Frau auf der Mitte einer Treppe blickt in die Ferne.

Die Mehrzahl aller Berufe wird entweder überwiegend von Frauen oder von Männern ausgeübt. Rund 60 Prozent aller in Westdeutschland beschäftigten Frauen arbeiten in Frauenberufen, Männer sogar zu zwei Dritteln in Männerberufen. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor.

Statistik: BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2014

BIBB-Datenreport Berufsbildungsbericht 2012

Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2014 wird zum sechsten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.

Berufsprestige-Skala 2013: Banker-Image am Boden

Expatriate

Die aktuelle Allensbacher Berufsprestige-Skala 2013 zeigt eine hohes berufliches Ansehen von Ärzten und Lehrern in der Bevölkerung. Schlusslicht im Ranking der top 20 Berufe sind nach den Finanzkrisen die Banker. Rückläufig ist ebenfalls die Reputation von Hochschulprofessoren und Rechtsanwälten.

Antworten auf Hilferuf - Verzweifelt und am Boden

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