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Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

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Testees

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

Hallo,

Ich bin 21 Jahre und studiere im Moment im 4. Semester Jura in Köln.
Meine Noten sind nicht gut und das Fach interessiert mich immer weniger.
Würde ich Chancen auf ein Prädikatsexamen sehen, würde ich vielleicht weiter machen. Aber wenn ich mit mir selbst ehrlich bin, würde es wahrscheinlich wenn überhaupt auf 2x ausreichend in den Saatsexamina hinauslaufen.

Damals entschied ich mich für Jura, da ich nicht wirklich gut in Mathe bin. Leider kann ich nur im sprachlichen Bereich wirklich punkten, aber was bringt mir das schon in der freien Wirtschaft?
Über BWL, WiWi und Wirtschaftsinformatik habe ich nachgedacht. Ich habe mir jedoch Klausuren von Freunden zu diesen Fächern geben lassen und ich glaube nicht, dass ich in diesen Fächern wirklich einen guten Abschluss machen könnte.
Damals in der Schule verzweifelte ich schon an Analysis und konnte mit Nachhilfe und Ach und Krach gerade so eine 2- im Mathe GK bekommen.

Da ich "schon" 21 bin. würde ich gerne mein nächstes Studium auch durchziehen, am besten im Staatsdienst, da mein Lebenslauf ja auch schon einen Knacks hat. Mir kam Lehramt in den Sinn, da könnte ich Fächer kombinieren, die nicht so mathelastig sind. Mir ist klar, dass Kombinationen wie Englisch und Deutsch oder Geschichte eher schwierig sind, aber das sollte trotzdem besser sein, als mit zwei schlechten Staatsexamina abzuschließen. Englisch spreche ich auf Muttersprachler-Niveau, da sollte eine 1,x drin sein. Was ich dazunehme, weiß ich noch nicht. Biologie wäre auch eine Option, jedoch habe ich dort natürlich wieder einen ordentlichen Matheanteil.
Dazu möchte ich erwähnen, dass ich mir den Beruf als Lehrer gut vorstellen kann, mein Vater war auch Gymnasiallehrer.

Zusätzlich wollte ich noch überlegen, mich für Psychologie an einer Privatuni zu bewerben, wie z.b. Witten/Herdecke. Für eine staatliche reicht mein Abiturschnitt leider nicht. Diese bietet im Gegensatz zu den FH's einen universitären Abschluss an, mit dem man sich auch mit dem darauf aufbauendem Master zum Psychotherapeuten qualifizieren kann.

Was würdet ihr in meiner Situation machen? Ich möchte einfach nicht nochmal abbrechen, bzw. in die Arbeitslosigkeit oder in den Niedriglohnsektor rein studieren.

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WiWi Gast

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

Werde dir klar darüber was du überhaupt später arbeiten möchtest und nicht was du studieren willst.

Von WiWi über Bio zu Psychologie, zeigt halt das du keine Ahnung hast. Da können wir schlecht helfen.

So Kandidaten mit deinen Werdegang kamen in meinem Freundeskreis immer mit einem dualen Studium recht happy davon. Bzw die Juraabbrecher mit WiRe, aber du hast ja auch darauf keine Lust.

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WiWi Gast

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

Also meine freundin war in derselben Situatin bei gleichem alter und hat Medizin angefangen und ist mittlerweile im 5ten semester und viel glücklicher :)
Kopf hoch!

Testees schrieb am 18.01.2021:

Hallo,

Ich bin 21 Jahre und studiere im Moment im 4. Semester Jura in Köln.
Meine Noten sind nicht gut und das Fach interessiert mich immer weniger.
Würde ich Chancen auf ein Prädikatsexamen sehen, würde ich vielleicht weiter machen. Aber wenn ich mit mir selbst ehrlich bin, würde es wahrscheinlich wenn überhaupt auf 2x ausreichend in den Saatsexamina hinauslaufen.

Damals entschied ich mich für Jura, da ich nicht wirklich gut in Mathe bin. Leider kann ich nur im sprachlichen Bereich wirklich punkten, aber was bringt mir das schon in der freien Wirtschaft?
Über BWL, WiWi und Wirtschaftsinformatik habe ich nachgedacht. Ich habe mir jedoch Klausuren von Freunden zu diesen Fächern geben lassen und ich glaube nicht, dass ich in diesen Fächern wirklich einen guten Abschluss machen könnte.
Damals in der Schule verzweifelte ich schon an Analysis und konnte mit Nachhilfe und Ach und Krach gerade so eine 2- im Mathe GK bekommen.

Da ich "schon" 21 bin. würde ich gerne mein nächstes Studium auch durchziehen, am besten im Staatsdienst, da mein Lebenslauf ja auch schon einen Knacks hat. Mir kam Lehramt in den Sinn, da könnte ich Fächer kombinieren, die nicht so mathelastig sind. Mir ist klar, dass Kombinationen wie Englisch und Deutsch oder Geschichte eher schwierig sind, aber das sollte trotzdem besser sein, als mit zwei schlechten Staatsexamina abzuschließen. Englisch spreche ich auf Muttersprachler-Niveau, da sollte eine 1,x drin sein. Was ich dazunehme, weiß ich noch nicht. Biologie wäre auch eine Option, jedoch habe ich dort natürlich wieder einen ordentlichen Matheanteil.
Dazu möchte ich erwähnen, dass ich mir den Beruf als Lehrer gut vorstellen kann, mein Vater war auch Gymnasiallehrer.

Zusätzlich wollte ich noch überlegen, mich für Psychologie an einer Privatuni zu bewerben, wie z.b. Witten/Herdecke. Für eine staatliche reicht mein Abiturschnitt leider nicht. Diese bietet im Gegensatz zu den FH's einen universitären Abschluss an, mit dem man sich auch mit dem darauf aufbauendem Master zum Psychotherapeuten qualifizieren kann.

Was würdet ihr in meiner Situation machen? Ich möchte einfach nicht nochmal abbrechen, bzw. in die Arbeitslosigkeit oder in den Niedriglohnsektor rein studieren.

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WiWi Gast

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

Wie kann man bitte als 21-jähriger denken, dass der Lebenslauf einen Knacks hat? Sowas kannst du denken, wenn du in 9 Jahren ein Studium abbrichst.

Überleg dir halt mal konkret was du im Leben machen willst. Psychologie, Jura und Lehramt sind extrem weit voneinander entfernt. So kann dir niemand weiter helfen...

antworten
WiWi Gast

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

Also Gymnasiallehramt wird schwierig ne Stelle zu bekommen, wenn man nur sprachliche Fächer und vergleichbare hat.
Ich würde deshalb Berufschullehramt empfehlen und dabei das Fach Wirtschaftspädagogik. Das solltest du schaffen.

Oder Bwl mit Schwerpunkt Steuerrecht. Da muss man auch keine Mathecrack sein und mit Praktikum etc. kommst du da auch sicher unter. Fürs Examen musst du aber Gas geben. Also ob das was für dich ist, schwer zu sagen. Ich würde erst genanntes empfehlen.

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Testees

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Wie kann man bitte als 21-jähriger denken, dass der Lebenslauf einen Knacks hat? Sowas kannst du denken, wenn du in 9 Jahren ein Studium abbrichst.

Überleg dir halt mal konkret was du im Leben machen willst. Psychologie, Jura und Lehramt sind extrem weit voneinander entfernt. So kann dir niemand weiter helfen...

Ich wollte immer etwas mit Menschenkontakt machen, "Menschen helfen" klingt jetzt etwas idealistisch, aber das beschreibt es eigentlich ganz gut. Hätte ich einen 1er Schnitt, würde ich sofort ohne zu zögern Medizin oder Psychologie studieren, mit dem Ziel Arzt oder Therapeut zu werden. Den Schnitt habe ich jedoch nicht. Daher dachte ich, als Anwalt könnte ich meinen Mandanten auf andere Art helfen. Nebenbei bin ich noch in der Kommunalpolitik tätig.

Jedoch gefällt mir die juristische Arbeit nun gar nicht.
Man könnte sagen ich habe eine soziale Ader, habe auch nebenbei immer im psychosozialen Bereich gearbeitet, jedoch nur zu Studienfinanzierung.
Hauptberuflich würde ich aus finanziellen Gründen dort sehr ungerne den Rest meines Lebens arbeiten.
Im Lehramt hätte ich auch Menschenkontakt und könnte den Schülern helfen. So halbwegs wüsste ich auch, was auf mich zu kommt, da mein Vater auch Lehrer war.

antworten
WiWi Gast

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

Mein erster Gedanke, nachdem ich den ersten Absatz gelesen hatte, war: Wirtschaftsjurist. Da solltest du dir prinzipiell auch einige deiner bereits erbrachten Leistungen anrechnen lassen können - bloß wäre da die Frage, ob du das wolltest, denn deine bisherigen Noten waren ja, wie du sagst, nicht gut.

Das Problem am Lehramt wird sein, dass du, wie ich es rauslese, auf Gymnasiallehramt studieren würdest. Und dann noch Geisteswissenschaften, sprich Englisch, Deutsch etc. (Meintest du das mit "Mir ist klar, dass Kombinationen wie Englisch und Deutsch oder Geschichte eher schwierig sind", die Jobchancen, oder glaubst du, dass Sprachen, deren Studium, schwierig sind? Denn das sind sie nun wirklich nicht, leichter geht's kaum.) - puh. Davon sollte man angesichts der Bedarfsprognosen abraten. Eine Möglichkeit wäre, dass du Englisch und Deutsch auf Berufskolleg-, d. h. Sek II-Lehramt studierst. Das geht an einigen Universitäten, z. B. in Duisburg-Essen, wenn ich mich recht erinnere - ich gehe einfach mal davon aus, dass du in NRW bleiben wollen würdest?

Bloß sollte dir eines bewusst sein: Deutsch + Englisch, das ist eine absolute Mörderkombi. Du wirst mit dem Korrigieren kaum hinterherkommen. Studenten tendieren dazu, das abzutun, so schlimm könne es doch gar nicht sein. Ich kenne zwei Deutsch-Englisch-Lehrerinnen (Gymnasium), und beide würden die Kombi so heute nicht nochmal wählen. Unterschätz das nicht. Falls du dann noch an die Sek II gehst, wo du jedes Jahr in beiden Fächern mehrere Abschlussprüfungen abnehmen müssen würdest - überleg dir das gut.
Biologie macht es, was die Jobchancen angeht, nicht besser. Ebenfalls kein Bedarfsfach, tendenziell überbelegt.

Und Psychologie: Ganz ehrlich, ich kann dir davon nur abraten. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du eine Frau bist, zumindest habe ich den Eindruck, dass Psychologie so ein richtiges "white girl"-Studienfach ist. Ich persönlich fand es auch mal ganz interessant, aber ob man das nun wirklich studieren muss... M. E. entweder Medizin und dann Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder gar nicht. Die psychologischen Psychotherapeuten sind den ärztlichen Psychotherapeuten immer unterlegen, und das lässt man sie auch deutlich spüren. Außerdem ist Psychologie ein ziemlich überlaufenes Fach, und weil es nun mal überwiegend "White Girl"-Streberinnen studieren, ist ein Abschluss mit 1,X Standard und beinahe Pflicht. Die Konkurrenz ist groß. Zumal Psychologie sehr statistiklastig ist, ginge das für dich in Ordnung?

Was hältst du denn von Grundschullehramt? Hier ist der Bedarf sehr groß, und selbst wenn du Mathe studieren und unterrichten müsstest (ich glaube, in NRW ist das Pflicht), wären es nur mathematische Grundkenntnisse, absolut basic und machbar.

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WiWi Gast

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

hab von der 7 oder 8 bis zur 10 Klasse Realschule glaub ich alles an mathetests oder Klassenarbeiten 5 oder 6 geschrieben. fachabi durch altklausur mal ne 2+ oder so und den rest 5 oder 6 -> vornote 5- (hab mich mit sämtlichen Mathe Lehrern "wunderbar" verstanden)
abschlussklausur 4 und damit 4 auf dem Zeugnis.

im Studium dann auf den arsch gesetzt und alles für die Klausur nach- und aufgearbeitet. Statistik hatte ich nur mal in der 9 (?) Klasse Realschule und sonst nie. Auch irgendwie anlernen können.

in Vorlesungen auch nix verstanden bzgl. mathe
Muss ehrlicherweise dazusagen dass ich viel Hilfe von meinem Vater hatte, der mathe kann. naja letztendlich beide Klausuren durch altklausuren geschafft und alles andere lief weitestgehend super

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WiWi Gast

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

Was ist denn mit Wirtschaftsrecht? Da könntest du bestandene Scheine anrechnen lassen. Den restlichen Kram wie BWL bekommst du auch noch hin.

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WiWi Gast

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

Testees schrieb am 18.01.2021:

Englisch spreche ich auf Muttersprachler-Niveau.

Mit solchen Aussagen immer vorsichtig sein. Heute behauptet jeder 2., er spräche "perfektes" Englisch, "Muttersprachlerniveau". Dabei ist es in den meisten Fällen B2-C1. Selbst C2 entspricht nicht Muttersprachlerniveau, sondern bloß "für ne Fremdsprache ziemlich gut". Muttersprachlerniveau erreichst du nach 5-10 Jahren in einem Land, in dem du ausschließlich Englisch sprichst.

Solltest du allerdings tatsächlich 10 Jahre im englischsprachigen Ausland verbracht haben, dann nvm.

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Testees

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Mein erster Gedanke, nachdem ich den ersten Absatz gelesen hatte, war: Wirtschaftsjurist. Da solltest du dir prinzipiell auch einige deiner bereits erbrachten Leistungen anrechnen lassen können - bloß wäre da die Frage, ob du das wolltest, denn deine bisherigen Noten waren ja, wie du sagst, nicht gut.

Das Problem am Lehramt wird sein, dass du, wie ich es rauslese, auf Gymnasiallehramt studieren würdest. Und dann noch Geisteswissenschaften, sprich Englisch, Deutsch etc. (Meintest du das mit "Mir ist klar, dass Kombinationen wie Englisch und Deutsch oder Geschichte eher schwierig sind", die Jobchancen, oder glaubst du, dass Sprachen, deren Studium, schwierig sind? Denn das sind sie nun wirklich nicht, leichter geht's kaum.) - puh. Davon sollte man angesichts der Bedarfsprognosen abraten. Eine Möglichkeit wäre, dass du Englisch und Deutsch auf Berufskolleg-, d. h. Sek II-Lehramt studierst. Das geht an einigen Universitäten, z. B. in Duisburg-Essen, wenn ich mich recht erinnere - ich gehe einfach mal davon aus, dass du in NRW bleiben wollen würdest?

Bloß sollte dir eines bewusst sein: Deutsch + Englisch, das ist eine absolute Mörderkombi. Du wirst mit dem Korrigieren kaum hinterherkommen. Studenten tendieren dazu, das abzutun, so schlimm könne es doch gar nicht sein. Ich kenne zwei Deutsch-Englisch-Lehrerinnen (Gymnasium), und beide würden die Kombi so heute nicht nochmal wählen. Unterschätz das nicht. Falls du dann noch an die Sek II gehst, wo du jedes Jahr in beiden Fächern mehrere Abschlussprüfungen abnehmen müssen würdest - überleg dir das gut.
Biologie macht es, was die Jobchancen angeht, nicht besser. Ebenfalls kein Bedarfsfach, tendenziell überbelegt.

Und Psychologie: Ganz ehrlich, ich kann dir davon nur abraten. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du eine Frau bist, zumindest habe ich den Eindruck, dass Psychologie so ein richtiges "white girl"-Studienfach ist. Ich persönlich fand es auch mal ganz interessant, aber ob man das nun wirklich studieren muss... M. E. entweder Medizin und dann Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder gar nicht. Die psychologischen Psychotherapeuten sind den ärztlichen Psychotherapeuten immer unterlegen, und das lässt man sie auch deutlich spüren. Außerdem ist Psychologie ein ziemlich überlaufenes Fach, und weil es nun mal überwiegend "White Girl"-Streberinnen studieren, ist ein Abschluss mit 1,X Standard und beinahe Pflicht. Die Konkurrenz ist groß. Zumal Psychologie sehr statistiklastig ist, ginge das für dich in Ordnung?

Was hältst du denn von Grundschullehramt? Hier ist der Bedarf sehr groß, und selbst wenn du Mathe studieren und unterrichten müsstest (ich glaube, in NRW ist das Pflicht), wären es nur mathematische Grundkenntnisse, absolut basic und machbar.

Ich meinte mit "schwieriger Kombi", dass die Einstellungschancen eher mau sind.
Übrigens bin ich männlich, da würde ich mich im Grundschullehramt etwas unwohl fühlen. Da kommen dann mehr als nur ein paar schiefe Blicke.

Wirtschaftsrecht ist halt auch bis zu einem gewissen Grad Jura, und eigentlich möchte ich davon definitiv weg.

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WiWi Gast

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

Psychologie an einer Privat-uni, wenn du kein Mathe kannst? Schau dir mal die ersten 2 Semester an...

Kein Wunder dass du Jura abgebrochen hast... Vorher nicht informiert und gedacht es läuft wie Suits

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Testees

Was studieren nach Abbruch von Jurastudium

WiWi Gast schrieb am 19.01.2021:

Psychologie an einer Privat-uni, wenn du kein Mathe kannst? Schau dir mal die ersten 2 Semester an...

Kein Wunder dass du Jura abgebrochen hast... Vorher nicht informiert und gedacht es läuft wie Suits

Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass Psychologie Mathe beinhaltet. Jedoch wird man damit nach dem Studium je nach Tätigkeitsfeld nicht mehr viel zu tun haben. Im Gegensatz zu Wirtschaftswissenschaften, bei welchen man nach dem Studium beruflich immer mit Mathe konfrontiert sein wird.

Deine Schnippigkeit ist ziemlich fehl am Platz. Würde ich mich nicht informieren wollen, hätte ich hier nicht nach Rat gefragt.

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