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Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

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WiWi Gast

Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Moin,

habe wie so viele hier den Riesen Fehler gemacht BWL zu studieren - der ganze Kram interessiert mich aber einfach nicht mehr -> habe keinen Bock auf starre Konzernstrukturen, Schreibtischkram, Karriereleiter, ect. -> möchte einfach was richtig Sinnvolles machen.

Der Königsweg wäre für mich Medizin gewesen, ich denke grade nach, ob ich es nicht doch noch wagen soll. Realistisch wäre es im Ausland (Rumänien, Ungarn, Österreich), Finanzierung: Studienkredit, Jobben, Erspartes.

Habe sogar meinen Urlaub schon dafür geopfert, ein Arztpraktikum im Krankenhause zu machen, und ich war total begeistert.

Nun mal Butter bei die Fische - bin ich mit 30 zu alt? Bei Abschluss wär ich 36, also doch noch 30 Jahre Arbeit vor mir... und mit Medizin hat man wenn man ein bisschen flexibel ist, eine Jobgarantie.

Also ran an die Tasten

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Es ist nie zu spät und mit paar Jahren Medizinergehalt, hast du die meisten BWL Sachbearbeiter längst eingeholt

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Sziv

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Hoi,
ich habe gerade einen ganz ähnlichen Beitrag erstellt - nur dass ich genau in die andere Richtung will. Ich bin 27 und habe Medizin studiert , möchte aber Richtung BWL.
Du scheinst dir ja schon sicher sein, med studieren zu wollen.
Ich habe damals extra ne Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht, um auszuloten , ob es das richtige für mich ist. Ich war mir 100pro sicher dass es das ist. Das Studium ist sehr interessant und jeder Tag in der Uni hat mir Spaß gemacht.
In der Praxis sieht es anders aus. Du verbringst ein gutes Drittel deiner Zeit mit dokumentieren von Sachen, die eigentlich schon dokumentiert sind, oder mit dem Erledigen von Aufgaben, die du einem Abiturienten geben könntest. (Werte von einem Blatt in den PC eingeben, Dokumente von anderen Ärzten anfordern, ...)
Dazu kommen strenge Hierarchien. Als Assistenzarzt stehst du noch unter den Pflegekräften. Das kann hart sein, nach 6 Jahren Studium. Und glaub mir, sie lassen es dich spüren.
Der Verdienst ist in Ordnung, aber auch nur weil du viel arbeitest. Der netto Stundenlohn beträgt irgendwas um die 11?. auf 2200? netto mtl. kommst du dann mit ner 50h Woche, wobei es in manchen Fachrichtungen auch deutlich mehr ist (Neurochirurgie an unserem Uniklinikum 90-100h). Nach 6 Jahren Studium 11? Stundenlohn zu bekommen musst du auch verdauen können.
Nach weiteren 5-6 Jahren Assistenzarztzeit bist du Fach/Oberarzt. Erst dann kannst du dich niederlassen. Bleibst du im Krankenhaus bekommst du um die 8000 brutto. Das ist ok, aber die Arbeitsbelastung steigt eher. Auch verscheibt sie sich mehr in Verwaltungstätigkeiten und weg vom Patienten. Der "leitende Oberarzt" wird intern daher auch gerne "leidender Oberarzt" genannt.
Was ich damit sagen will, es wird auch auf Dauer nicht besser.
Respekt bekommst du für deinen Job schon lange nicht mehr. Keine Berufsgruppe wird so häufig verklagt, wie die Orthopäden. (just saying)
Und Sinnhaftigkeit? Sag mir wie sinnhaft es ist, bei ner 96jährigen noch ne neue Hüfte reinzutrümmern, damit sie dann ne Woche später auf Station an ner Lungenentzündung stirbt?
Aber was solls, mir hat man das damals auch so gesagt und ich wollts nicht glauben.

Mit 30 bist du auf keinen Fall zu alt. Viele warten auf ihren Studienplatz und fangen erst mit 28-30 an. Wenn es wirklich dein Traum ist mach es. Ne Jobgarantie hast du, solange du nicht in die Ballungsgebiete willst (Da brauchste gute Noten und wirst verheizt). Als Facharzt kannst du es dir tatsächlich europaweit aussuchen.

Viel Erfolg

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Wieso interessiert es dich ob du zu alt bist? Das ist typisches BWL Gelaber. Du arbeitest bis du 70 bist, warum solltest du die Jahre bis dahin nicht mit etwas Sinnvollem verbringen. Es ist selbstverständlich, dass du in der Zeit von 30-40 nichts reißen wirst und die meiste Zeit mit Lernen verbringen wirst, währenddessen deine Freunde und Bekannte womöglich schon Familie, Kinder, Eigenheim und gute Einkommen vorweisen können. Als das wird sich für dich schwierig gestalten. Aber das sollte dich nicht abschrecken, wenn das dein Ziel sein sollte.
Deine Ausbildung davor war auch nicht für die Katze, ich kenne mehrere Ärzte durch meine Tätigkeit in der Steuerberatung und die meisten selbständigen Ärzte sind nur Arzt und zu wenig Unternehmer und in der Branche lässt sich noch ungemein viel Geld verdienen.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Hi, klingt meiner situation recht ähnlich :D

ich selber studiere auch bwl (bachelor), bin aber erst 24. Mir macht zwar bwl spaß und es interessiert mich auch, tatsächlich habe ich schon des öfteren überlegt, medizin zu studieren und arzt zu werden (war auch so begeistert, menschen helfen und nicht schlecht dabei verdienen) - blöderweise ist mein schnitt zu mies

ich würde dir empfehlen, wenn du ja eh schon mal ein praktikum in dem bereich gemacht hast und bwl nix für dich ist, dann wechsel doch

  • geh doch am besten an eine uni in deutschland, mit schnitt und wartesemester gehts doch oder?
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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Hey ich habe auch einen Neustart hingelegt mit 30 und bin gerad dabei. In welchem Job arbeitest du denn zur Zeit? Leider gibt es auch viele frustrierte Ärzte, am Anfang ist immer alles so toll aber die schlimmen Seiten des Berufes zeigen sich immer erst später ( wütende Patienten, starre Behandlungen nach Schema X, hohe Hierarchie)

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Hier der TE: nach 5-6 Jahren auf 8000 brutto zu kommen ohne "Karriere" machen zu müssen (es wird ja jeder Facharzt/Oberarzt, der die 5-6 Jahre Assi-Zeit durchdrückt) -> ist ein Knüller, davon können die meisten BWLer nur träumen, wenn man in der freien Wirtschaft auf dieses Gehalt kommen will, dann muss man ordentlich die Karriereleiter hochklettern, und da muss man der Typ dafür sein.

Einen weiteren Vorteil als Arzt seh ich darin, dass man sich quasi keine Sorgen um Arbeitslosigkeit machen muss, und sich zumindest wenn die Arbeitsmarktlage so bleibt wie jetzt, sich in großen Teilen die Stelle aussuchen kann.

Außerdem interessiert mich das Thema Gesundheit/Krankheit/allgemein Menschen einfach viel mehr als irgendwelche Kennzahlen...

Ich habe mein BWL-Studium schon abgeschlossen, darum wirds mit Medizin in DE wohl nichts - aber wie gesagt, mir wär es der Sache auch wert ins Ausland zu gehen...

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Wenn ich nicht das Problem hätte, dass ich keine Wunden sehen kann (auch nicht, wenn sich die Spritze unter die Haut bohrt usw.), dann würde ich auch Medizin studieren. Klar, es mag vielleicht auch hin und wieder Kritikpunkte am Job geben, aber jeder der sagt, dass Ärzte ein schlechtes Leben haben, die sehen wirklich nur die negativen Sachen dabei. Möchte man eine eigene Praxis aufmachen, dann hat man auch in der Zukunft gänzende Aussichten (mit Topverdienst). Als BWLer einen eigenen Laden aufzumachen => im Endeffekt kann das jeder (man braucht weder Lizenzen, noch Studium, wenn man ein bisschen gewieft ist, deswegen sind auch wesentlich mehr Konkurrenten am Markt).

So viel zur Selbstständigkeit. Wenn man das nicht möchte, dann hat man auch noch weiterhin sehr gute Chancen. Auch in der Zukunft werden Ärzte benötigt, die können nicht einfach wegrationalisiert werden, alternde Bevölkerung (auch wieder mehr Ärzte benötigt) usw.

Arbeitszeit. Klar, es kann gut vorkommen, dass man viel arbeiten muss, aber wenn ich mir z. B. Ärzte mit Tarifverträgen ansehe, dann arbeiten die nicht viel mehr als in den VW-Werken. Da kommen öfter mal 39h pro Woche zusammen und das mit einem guten Gehalt (natürlich abhängig von der Position). Genauso gut gibt es Stellen, bei denen man verheizt wird. Das gleiche hat man aber auch in der BWL Schiene. Es gibt Jobs mit 35h und andere mit 100h pro Woche. Auch hier hört man eben immer wieder nur vom Arzt mit der 100h Woche. Habe oft genug - vor allem durch Arbeitskontakt mit Kliniken - gesehen, dass es sehr, sehr viele positive Fälle gibt, also Ärzte mit wenigen Stunden, wie anfangs beschrieben.

Wenn es also nach mir gehen würde, dann würde ich an deiner Stelle die Sache durchziehen und Medizin studieren. Allerdings nur, wenn du dir sicher bist, dass du das durchziehen möchtest. Und das gute daran ist, wenn du es schaffst, dann kannst du (falls du dich später umentscheidest) auch einfach ins Management von Kliniken bewerben. Dort werden meist nur Ärzte genommen, die aber gleichzeitig auch BWL Hintergründe haben. Also genau jemand wie du. Das wären zusätzliche Optionen für dich dann.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

ich seh das auch so wie mein vorposter -gerade wenn man nicht der Karrieretyp und eher introvertiert ist, ist Arzt das Beste was man machen kann, da man immer einen Job findet, das Einkommen von Anfang an sehr gut ist und stetig steigt, ohne dass man dafür Karriere machen muss.

Nach dem Facharzt steht einem sowieso alles offen, ob nun eigene Praxis, Honorararzttätigkeiten, weiterhin Krankenhaus, "gemütliche" Alternativen wie Reha-Zentren, usw...

Überlege selbst mit 33 noch Medizin zu studieren. Aber ich fühle mich langsam wirklich zu alt

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Oh ja, für jeden Introvertierten ist der tägliche, serviceorientierte Umgang mit dutzenden Patienten natürlich ein Traum.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Kommt darauf an wie introvertiert. Die Patienten kommen ja von alleine und wollen ja was von einem. Man muss sie darauf hin behandeln, das kann auch ein mässig introvertierter. Womit Introvertierter eher Probleme haben sind typische BWLer Jobs, wo es darum geht, sich und seine Leistungen möglichst gut zu verkaufen. Wo man als Vertriebler Leuten Dinge aufquatschen muss, die sie in der Form und für den Preis eigentlich gar nicht brauchen. Oder wo man als Projektleiter dem Management irgendwelche Kennzahlen besonders gut verkaufen muss, wo man alle möglichen Leute und Projektstakeholder bequatschen muss um irgendwas zu erreichen etc.

Richtig schlimm ist es in jeglicher Form der Beratung. Ich war selber mal Berater, bis mir nahegelegt wurde, von 2 Chefs unabhängig, dass ich dazu nicht extrovertiert bin, obwohl ich mich nicht als schüchtern bezeichen würde. Als Inhouse Controller kann ich meine Arbeit sehr gut erledigen und hatte da noch nie Probleme. Aber als UBler wird wohl von vielen UBs verlangt, dass man nicht nur eine gute Analyse und Beratung abgibt (ähnlich wie ein Arzt) sondern noch möglichst gut verkauft und Folgeprojekte an Land zieht. AUch das muss ein Arzt nicht. Seine "Kunden" kommen von alleine, die Nachfrage ist einfach da, die Wartezimmer sind voll, die Gesellschaft wird immer älter und kränker. Es ist keine UB, die für teuer Geld in Projekten den Unternehmen Dinge erklären muss, die sie eh schon weiss und deswegen den Entertainer spielen muss, um möglichst viele Folgeprojekte zu bekommen.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

naja wenn man seehr introvertiert ist, ist es wahrscheinlich nicht das Wahre, obwohl, es gibt ja auch noch Fachrichtungen, wo man wenig Patientenkontakt hat, zb Pathologie oder Labormedizin.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Lounge Gast schrieb:

Kommt darauf an wie introvertiert. Die Patienten kommen ja
von alleine und wollen ja was von einem. Man muss sie darauf
hin behandeln, das kann auch ein mässig introvertierter.
Womit Introvertierter eher Probleme haben sind typische BWLer
Jobs, wo es darum geht, sich und seine Leistungen möglichst
gut zu verkaufen. Wo man als Vertriebler Leuten Dinge
aufquatschen muss, die sie in der Form und für den Preis
eigentlich gar nicht brauchen. Oder wo man als Projektleiter
dem Management irgendwelche Kennzahlen besonders gut
verkaufen muss, wo man alle möglichen Leute und
Projektstakeholder bequatschen muss um irgendwas zu erreichen
etc.

Richtig schlimm ist es in jeglicher Form der Beratung. Ich
war selber mal Berater, bis mir nahegelegt wurde, von 2 Chefs
unabhängig, dass ich dazu nicht extrovertiert bin, obwohl ich
mich nicht als schüchtern bezeichen würde. Als Inhouse
Controller kann ich meine Arbeit sehr gut erledigen und hatte
da noch nie Probleme. Aber als UBler wird wohl von vielen UBs
verlangt, dass man nicht nur eine gute Analyse und Beratung
abgibt (ähnlich wie ein Arzt) sondern noch möglichst gut
verkauft und Folgeprojekte an Land zieht. AUch das muss ein
Arzt nicht. Seine "Kunden" kommen von alleine, die
Nachfrage ist einfach da, die Wartezimmer sind voll, die
Gesellschaft wird immer älter und kränker. Es ist keine UB,
die für teuer Geld in Projekten den Unternehmen Dinge
erklären muss, die sie eh schon weiss und deswegen den
Entertainer spielen muss, um möglichst viele Folgeprojekte zu
bekommen.

absolute Zustimmung!

Bin der 33-jährige - denkt ihr lohnt es sich in meinem Alter noch Medizin zu studieren? "Es ist nie zu spät" - Plattitüden schön und gut, wenn ich eine Mille am Konto hab, kann ich alles machen, aber für den Otto-Normalverbraucher muss halt auch der finanzielle Aspekt stimmen, wenn man sich die Kosten eines Zweistudiums im höheren Alter antut.

So zur Orientierung: in meinem momentanen Job verdiene ich circa 45.000, über 55.000 werde ich wohl nie hinauskommen.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Ich würde sagen die gesamte externe Diagnostik. Wer aber mal im Labor gearbeitet hat, der weiß, dass ein Schreibtischjob da aber eher angenehmer ist.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Glauben hier ernsthaft einige, als Arzt gibt es einen ruhigen 39h-Job und man braucht keinen Ehrgeiz, um aufzusteigen?

Nur mal so, in den große Fächern (Chirurgie/Innere) hast du gute Chancen von 7 bis 20 Uhr in der Klinik zu sein, ganz ohne Dienste zu schieben.
In chirurgischen Fächern ist die Aufstiegswährung OPs zu machen bzw. zu assistieren. Das wollen alle Assistenzärzte, es kommt der dran der mit den Oberärzten am besten kann -> der ehrgeizige Schleimer.
Bezahlung ist insgesamt gut für Deutschland, Arbeitsplatzsicherheit und Auswahl auch.

Sinnhaftigkeit wurde oben schon beschrieben - die Patienten auf Station sind oft IM SCHNITT Ü80. Eine normale OP ist, Volldementen die Handsehnen zu durchtrennen, weil die eingekrümmten Finger sonst dafür sorgen, dass sich die Fingernägel in die Handfläche bohren. Da hilfst du so richtig der Menschheit. Klar hilft man auch - wenn du es schaffst, im totalen Stress mal 10 Minuten runterzufahren, jemanden etwas zu erklären und dann zu behandeln.

Aber vergesst mal, dass es auf der anderen Seite der Studienawhl grüner ist..

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

wenn man Chefarzt werden will, muss man natürlich auch Karriere machen, aber Facharzt wird wirklich jeder der die vorgeschriebenen Assistenzarztjahre absolviert! Spätestens ab da hat man ein Top-Gehalt und Möglichkeiten noch und nöcher ohne weiter aufsteigen zu müssen! In der Chirurgie mag es vielleicht rauher zugehen, aber es gibt auch sehr "softe" Fächer, wie Augenheilkunde, Derma, usw.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Wenn ich das mit den "Dementen die Handsehnen durchtrennen" lese, dann weiß ich wieder warum diese ganzen Gesundheitsberufe so was von nichts für mich sind. Da würde ich eingehen. Das ist nicht mein Thema. Das würde mich bis in den Schlaf verfolgen. Zum Glück gibt es Leute, die das können. Aber ich könnte das nie.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Gehaltstechnisch kann man als Arzt schon relativ gut verdienen, im Vergleich zum Normalo BWLer. Natürlich nicht im Vergleich zum Wiwi Treff Überflieger, die Tier 1 UB/IB machen ;-).

Selbst ein normaler Hausarzt irgendwo auf dem Land verdient im Schnitt gut um die 100k nach allen Kosten und "Land" heisst nicht nur arme ostdeutsche Provinz ohne Privatpatienten und ohne jegliches Leben. Es gibt genügend ländliche Ballungszentren, wo heute schon wenig Ärzte hin wollen und wo man kaum Hausbesuche machen muss. Mein früherer Hausarzt vom Land geht bald in Rente und ihm gehören in der Kleinstadt mehrere Häuser, die er nicht geerbt hat. Aktuell baut er seinen Altersruhesitz, eines der teuersten Häuser im Ort. Täglich Leben retten tut er sicher nicht und über Abwechslung seiner Tätigkeit kann man auch streiten. Im Regelfall behandelt er Husten, Schnupfen und Heiserkeit, Dinge die zu 80% auch ohne ärzliche Behandlung verschwinden würden. Aber er ist auch verantwortlich für komplexe Behandlungen, die zuhause weiter geführt werden und kennt die medizinische Geschichte ganzer Familiendynastien. Muss einem halt liegen. Wenn der Opa mit Prostataproblemen kommt ...

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Ich finde es wirklich erstaundlich, dass BWLer (bei denen es i.d.R. um Gehalt / Gewinnmaximierung geht) nach dem Studium entdecken, dass man im Bereich Medizin mehr verdienen kann und aus folgenden 2 Gründen:

1.) Gehaltsentwicklung in der Endstufe (Chefarzt, Oberarzt, eigene Praxis etc.)
2.) Arbeistplatzsicherheit

ernsthaft überlegen, Medizin zu studieren. Garniert wird das mit dem sozial erwünschen und toll klingenden Argumenten wie "was Sinnvolles machen" "Anderen Menschen helfen". Aber auf "starre Konzernstrukturen, Schreibtischkram, Karriereleiter" hat man keinen Bock.

Leute, gehts noch?

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Schon mal über die Gründung einer Praxis als BWLer nachgedacht?

Ein Bekannter von mir betreibt in München eine Zahnarzt Praxis als BWLer was sehr gut läuft.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Lounge Gast schrieb:

Ich finde es wirklich erstaundlich, dass BWLer (bei denen es
i.d.R. um Gehalt / Gewinnmaximierung geht) nach dem Studium
entdecken, dass man im Bereich Medizin mehr verdienen kann
und aus folgenden 2 Gründen:

1.) Gehaltsentwicklung in der Endstufe (Chefarzt, Oberarzt,
eigene Praxis etc.)
2.) Arbeistplatzsicherheit

ernsthaft überlegen, Medizin zu studieren. Garniert wird das
mit dem sozial erwünschen und toll klingenden Argumenten wie
"was Sinnvolles machen" "Anderen Menschen
helfen". Aber auf "starre Konzernstrukturen,
Schreibtischkram, Karriereleiter" hat man keinen Bock.

Leute, gehts noch?

und was genau findest du jetzt erstaunlich? Und Gehaltsentwicklung in der Endstufe, seriously? Oberarzt ist man in der Regel sobald man den Facharzt in der Tasche hat (und ab da kann man auch ne Praxis aufmachen), und das ist 5-6 Jahre nach dem Studium, da ist der durchschnittliche Absolvent Anfang 30!

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

"...und was genau findest du jetzt erstaunlich?"

das hier:

"...habe keinen Bock auf starre Konzernstrukturen, Schreibtischkram, Karriereleiter, ect. -> möchte einfach was richtig Sinnvolles machen."

Jedes Krankenhaus ist ein großer bürokratischer Apparat mit strikten Strukturen und Hierarchien.

Ich habe kein Bock auf BWL, würde gerne was "sinnvolles" machen. Was könnte es da geben? Ach ja, Medizin, da verdient man toll und hat einen sicheren Job.
-> Sowas geht nach hinten los.

Um Medizin zu studieren braucht man 110% Leidenschaft für die Sache. Keinen Bock auf BWL und Konzernstrukturen ist da eine sehr magere Begründung.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Dann gibt es also ca. 50000 Oberärzte? Cool
Kurz gesagt Medizin ist super, man kann damit Geld verdienen, aber man muss eben 6+5|6 Jahre lang damit leben können, dass man eben kein spitzen Gehalt bekommt. Dazu muss man sagen, dass nicht jeder Oberarzt, wenn man es wird, ein super Gehalt hat.

Der Gehaltsdurchschnitt der Mediziner ist natürlich höher, liegt natürlich auch daran, dass es 100x mehr bwler gibt und davon sind noch 80% Lowperformer.

Mein Rat an den TE ...wenn du denkst es könnte dich weiterbringen, dann mach es! Kenne genug die ab 30 Med studiert haben.

Bedenke aber... die Zeit wo noch jeder Arzt Porsche gefahren ist, ist schon lange vorbei. Auch wenn jeder hier denkt Ärzte schei####en Diamanten.
Meine Frau ist Fachärztin in der Gefäßchirurgie und sie geht doppelt so viel Stunden die Woche und verdient dazu nur 3/5 von meinen Gehalt. (Standort Frankfurt)

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Daran erkennt man das postfaktische Zeitalter: Egal, was die Insider sagen, ich weiß es besser. Isso!

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Bei solchen Themen wundert es mich, wieso nie Reisen vorgeschlagen wird um den Kopf freizukriegen.

Backpacke aktuell selbst und man trifft wahnsinnig viele Leute Mitte-Ende 20 und oft sogar Anfang 30 die gerade ihren alten Job geschmissen haben. Man bekommt eine komplett neue Perspektive und lässt vor allem die eher kaputte "Leistungsgesellschaft" in Deutschland eine Weile hinter sich. Dazu machen das immer noch so wenige Leute, dass es (erfahrungsgemäß) im Lebenslauf eher beeindruckt z.B. ein paar Monate in Südostasien gewesen zu sein als dass es negativ auffällt, natürlich solange der Rest stimmt.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Andere (entscheidende) Frage:
Du wirst in DE als Zweitstudienbewerber behandelt. Deinen Gründen folgend, wird es extrem schwer, einen Studienplatz zu ergattern (weil du letztlich "nur" ein Zweitstudium machen willst).
Wo würdest du studieren? Du musst ja zwangsläufig ins Ausland...

Mir geht es verdammt ähnlich wie dir. Bin total unzufrieden mit meiner Studiumswahl und jetzigem Lebensstand und überlege, mit fast 28 Jahren noch mal ein Studium zu beginnenn.

Die Kohle reizt mich null. Es ist die Arbeit am Menschen, die lockt. Und diese großartige Verantwortung und tagtäglich neuen Herausfroderungen und Erkenntnisse der Wissenschaft....

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Da du an den klassischen Backpackerorten nur auf die gleichen Leute triffst, macht es dir nicht den Kopf frei, sondern bestärkt dich in deinen Zweifeln. Ihr redet euch dann gegenseitig ein, dass mit dem Neustart alles besser wird. Wirklich sinnvoll sind Reisen, bei denen du mit dir selbst allein bist.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Guter Beitrag!

Ich kann dieses Gequatsche von "Geh doch mal für 4 Wochen nach Indien" oder "Geh doch mal Backpacken" auch nicht mehr hören.

Nur, weil sich dort alle selbst bestärken mit "schaut, wie wenig man fürs Leben braucht", ist das noch lange nicht die Wahrheit. Denn wenn diese Wohlstandskinder (bzw. Wohlstands-End-Zwanziger und -Ü-30er) dort doch so toll den Kopf freikriegen, warum bleiben sie dann nicht da?

Ach so, das Gehalt, die Sicherheit und das öffentliche Leistungsangebot darf dann doch deutschen Standards entsprechen, nicht wahr?!

antworten
WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist - Vergleich Arzt-Gehalt

Mich nervt an diesen Diskussionen zudem die totale Uninformiertheit.

Nur, weil der Ärzte-Cheflobbyist alle 3 Jahre kräht "Ärzte sind unterbezahlt", heißt das noch lange nicht, dass das auch so ist. 90% der heutigen Berufsabsolventen BWLer (sei es nun FH oder Uni, Bachelor oder Master) wird 10 Jahre nach Studienabschluss nicht das Gehalt haben, was ein heutiger Medizinabsolvent haben wird.

Bitte postet doch mal, was ihr glaubt, was ein Arzt verdient und was ein BWLer verdient in der von mir skizzierten Situation!

antworten
WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist - Vergleich Arzt-Gehalt

Arzt nach 10 Jahren lt. Tarifvertrag (falls noch nicht Oberarzt: ca. 6300*12=76k).
Dazu ~10k extra für Dienste etc, also etwa 85-90k.

Das ist nicht besser oder schlechter als der Schnitt meiner Peergroup knapp 10 Jahre nach BWL-Diplom - aber es ist ein sicheres Minimum, bietet hohe Arbeitsplatzsicherheit und fast beliebige Wechselchancen.

Zukünftige BWLer werden solche Gehälter nicht mehr erzielen, dazu kommt die extreme Unsicherheit durch die Globailiserung und den digitalen Wandel.

antworten
WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist - Vergleich Arzt-Gehalt

Interessant an der Diskussion ist das Auseinanderlaufen der Argumentation.

A) Die meisten Diskussionsteilnehmer sind sich einig: Geld ist nicht so wichtig, es geht darum, Menschen zu helfen, etwas Sinnvolles zu tun.

B) Ein großer Teil der Beiträge dreht sich um: Den Verdienst von Medizinern

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist - Vergleich Arzt-Gehalt

Mal ne Frage an die "ich starte mit 30 neu": Ich kenne eure finanzielle Situation nicht, aber habt ihr echt nochmal Bock in ne WG oder Studentenwohnheim zu ziehen? Das Gestöhne der Mitbewohner, die dreckigen Bäder, der 0815-Fraß in der Mensa? Ich bin gerade fertig mit dem Studium und selbst wenn man mir nach 5 Jahre Med-Studium die 100k anbieten würde, würde ich das nicht mehr durchleben wollen.

Ich hab so die Schnauze voll von diesem fu** Studentenleben. Ich frag mich wie man sich das nochmal mit 30 geben kann.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist - Vergleich Arzt-Gehalt

Zufällig ist meine Frau Ärztin in Facharztweiterbildung. 2,2k Netto bekommst Du vielleicht an einer Wald- und Wiesenklinik aber nicht an einer Uni. An Universitäten gibt es Tarifverträge und da liegt das Einstiegsgehalt bei 4,3k Brutto für 42h/Woche. Da bleibt mehr als 2,2k netto hängen. Dazu kommen noch Überstundenausbezahlung für Dienste und sonstige Mehrarbeit. Die kannst Du als BWLer in der Regel auch schrubben aber i.d.R. nicht bezhalt (Es sei denn du bist Big4 und das hat einen signifikanten Anteil an Deinem Bonus)

Sziv schrieb:

Hoi,
ich habe gerade einen ganz ähnlichen Beitrag erstellt - nur
dass ich genau in die andere Richtung will. Ich bin 27 und
habe Medizin studiert , möchte aber Richtung BWL.
Du scheinst dir ja schon sicher sein, med studieren zu wollen.
Ich habe damals extra ne Ausbildung zum Rettungssanitäter
gemacht, um auszuloten , ob es das richtige für mich ist. Ich
war mir 100pro sicher dass es das ist. Das Studium ist sehr
interessant und jeder Tag in der Uni hat mir Spaß gemacht.
In der Praxis sieht es anders aus. Du verbringst ein gutes
Drittel deiner Zeit mit dokumentieren von Sachen, die
eigentlich schon dokumentiert sind, oder mit dem Erledigen
von Aufgaben, die du einem Abiturienten geben könntest.
(Werte von einem Blatt in den PC eingeben, Dokumente von
anderen Ärzten anfordern, ...)
Dazu kommen strenge Hierarchien. Als Assistenzarzt stehst du
noch unter den Pflegekräften. Das kann hart sein, nach 6
Jahren Studium. Und glaub mir, sie lassen es dich spüren.
Der Verdienst ist in Ordnung, aber auch nur weil du viel
arbeitest. Der netto Stundenlohn beträgt irgendwas um die
11?. auf 2200? netto mtl. kommst du dann mit ner 50h Woche,
wobei es in manchen Fachrichtungen auch deutlich mehr ist
(Neurochirurgie an unserem Uniklinikum 90-100h). Nach 6
Jahren Studium 11? Stundenlohn zu bekommen musst du auch
verdauen können.
Nach weiteren 5-6 Jahren Assistenzarztzeit bist du
Fach/Oberarzt. Erst dann kannst du dich niederlassen. Bleibst
du im Krankenhaus bekommst du um die 8000 brutto. Das ist ok,
aber die Arbeitsbelastung steigt eher. Auch verscheibt sie
sich mehr in Verwaltungstätigkeiten und weg vom Patienten.
Der "leitende Oberarzt" wird intern daher auch
gerne "leidender Oberarzt" genannt.
Was ich damit sagen will, es wird auch auf Dauer nicht besser.
Respekt bekommst du für deinen Job schon lange nicht mehr.
Keine Berufsgruppe wird so häufig verklagt, wie die
Orthopäden. (just saying)
Und Sinnhaftigkeit? Sag mir wie sinnhaft es ist, bei ner
96jährigen noch ne neue Hüfte reinzutrümmern, damit sie dann
ne Woche später auf Station an ner Lungenentzündung stirbt?
Aber was solls, mir hat man das damals auch so gesagt und ich
wollts nicht glauben.

Mit 30 bist du auf keinen Fall zu alt. Viele warten auf ihren
Studienplatz und fangen erst mit 28-30 an. Wenn es wirklich
dein Traum ist mach es. Ne Jobgarantie hast du, solange du
nicht in die Ballungsgebiete willst (Da brauchste gute Noten
und wirst verheizt). Als Facharzt kannst du es dir
tatsächlich europaweit aussuchen.

Viel Erfolg

antworten
WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist - Vergleich Arzt-Gehalt

Du gibst dir die Antwort auf deine Frage schon selbst: Du bist gerade am Ende deines Studiums.
Auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras immer grüner.
Arbeite mal ein paar Jahre in Germany's Finest Companies, dann wirst du zumindest Verständnis für die Poster aufbringen.
Ich bin zwar weit weg davon, hinzuschmeißen und Medizin zu studieren, meine Ernährung ist seit meinem Berufseinstieg aber sicher nicht besser geworden.

"Mal ne Frage an die "ich starte mit 30 neu": Ich kenne eure finanzielle Situation nicht, aber habt ihr echt nochmal Bock in ne WG oder Studentenwohnheim zu ziehen? Das Gestöhne der Mitbewohner, die dreckigen Bäder, der 0815-Fraß in der Mensa? Ich bin gerade fertig mit dem Studium und selbst wenn man mir nach 5 Jahre Med-Studium die 100k anbieten würde, würde ich das nicht mehr durchleben wollen.

Ich hab so die Schnauze voll von diesem fu** Studentenleben. Ich frag mich wie man sich das nochmal mit 30 geben kann."

antworten
WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Wieso ziehst du nicht nach Mallorca anstatt da nur Urlaub zu machen?

Lounge Gast schrieb:

Guter Beitrag!

Ich kann dieses Gequatsche von "Geh doch mal für 4
Wochen nach Indien" oder "Geh doch mal
Backpacken" auch nicht mehr hören.

Nur, weil sich dort alle selbst bestärken mit "schaut,
wie wenig man fürs Leben braucht", ist das noch lange
nicht die Wahrheit. Denn wenn diese Wohlstandskinder (bzw.
Wohlstands-End-Zwanziger und -Ü-30er) dort doch so toll den
Kopf freikriegen, warum bleiben sie dann nicht da?

Ach so, das Gehalt, die Sicherheit und das öffentliche
Leistungsangebot darf dann doch deutschen Standards
entsprechen, nicht wahr?!

antworten
WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist - Vergleich Arzt-Gehalt

Die Mensa habe ich gar nicht als so schlecht in Erinnerung. Anschließend hatte ich bei Dax30 dann eine teure Kantine, wo das Essen aber auch nicht besser war. Nur in der Konzernzentrale war es richtig gut. Aber da war ich nur zu Besprechungen.

Lounge Gast schrieb:

Du gibst dir die Antwort auf deine Frage schon selbst: Du
bist gerade am Ende deines Studiums.
Auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras immer grüner.
Arbeite mal ein paar Jahre in Germany's Finest
Companies, dann wirst du zumindest Verständnis für die Poster
aufbringen.
Ich bin zwar weit weg davon, hinzuschmeißen und Medizin zu
studieren, meine Ernährung ist seit meinem Berufseinstieg
aber sicher nicht besser geworden.

"Mal ne Frage an die "ich starte mit 30 neu":
Ich kenne eure finanzielle Situation nicht, aber habt ihr
echt nochmal Bock in ne WG oder Studentenwohnheim zu ziehen?
Das Gestöhne der Mitbewohner, die dreckigen Bäder, der
0815-Fraß in der Mensa? Ich bin gerade fertig mit dem Studium
und selbst wenn man mir nach 5 Jahre Med-Studium die 100k
anbieten würde, würde ich das nicht mehr durchleben wollen.

Ich hab so die Schnauze voll von diesem fu** Studentenleben.
Ich frag mich wie man sich das nochmal mit 30 geben kann."

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Weil ich auf Mallorca URLAUB machte (Konjunktiv) und nicht mein Seelenheil suchte...

Lounge Gast schrieb:

Wieso ziehst du nicht nach Mallorca anstatt da nur Urlaub zu
machen?

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Also ich hab mein Studentenleben sehr genossen. Gut, das wg-leben war manchmal anstrengend, aber dafür war immer was los, und gegessen habe ich als Student beileibe nicht schlechter als jetzt - wenn man gerne kocht kann man sich günstig und gut ernähren, und hat anders als ein Voll-Berufstätiger auch noch genug Zeit zum Kochen.

Reisen waren auch immer drin, zwar mit dem Billigflieger und im günstigen AirBnB, aber das tut dem Erlebnis keinen Abbruch find ich.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist - Vergleich Arzt-Gehalt

Wie geht das? Sie verdient als Fachärztin 80k. D.h. Du verdienst 135k. D.h. Du arbeitest mind. 50h/Woche.

Willst Du nun erzählen, dass sie 100h/Woche arbeitet? Kann doch gar nicht sein, sind doch mindestens 200h/Woche, oder?!

Was manche Leute hier erzählen...

Lounge Gast schrieb:

Meine Frau ist Fachärztin in der Gefäßchirurgie und sie geht
doppelt so viel Stunden die Woche und verdient dazu nur 3/5
von meinen Gehalt. (Standort Frankfurt)

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist - Vergleich Arzt-Gehalt

Naja, wenn er 35h hat bräuchte sie 70h.
Ich kenne Ärzte, die hatten den Spaß, wenn der Chefarzt so drauf ist bist du 7-21 Uhr drin, 5 Tage die Woche. 65h. Dazu kommen Bereitschaftsdienste unter der Woche, da stehst du dann auch mal bis 2/3 Uhr drin, und / oder am Wochenende, da kommen pro Denst am WE auch 20h dazu. So kannst du auf 70-75h kommen, aber das ist dann schon extrem.

Als Oberarzt in der Chirurgie hast du eh wenig Privatleben, da bist du unter der Woche lang drin und fast jedes WE am operieren, da sind solche Stundenzahlen dann oft normal, nicht die Ausnahme.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Ich kann zwar nichts zum Neustart BWL--> Medizin sagen, aber zu BWL-->Lehramt.

Hab ich nämlich mit 30 Jahren gemacht und bereue es kein Stück.
Bessere Work-Life-Balance, verbeamtet, Sicherheit, Erwartungswert des Gehaltes sowie der Alterversorgung ist höher als in der Wirtschaft, für mich sinnvollerer Job., macht auch noch Spaß, kein "aufgesetzter" Dresscode.

Klar, bei mir waren "nur" 1,5 Jahre Referendariat notwendig (habe ne Mangelfachkombination mit BWL und Informatik), aber es war doch erstmal ein großer Schritt.

Ich kann Dir nur raten:
Schau Dir dein neues Ziel genau an, bevor Du loslegst. D.h. Praktikum oder Ähnliches. Nur so kannst sicher gehen, dass das kein Griff ins Klo wird.

antworten
WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Was meinst Du mit "Wirtschaft"? Bei Dax30 oder IGM hast Du als Senior-Sachbearbeiter auf jeden Fall netto mehr als A14. Auch ohne Studium. Kenne mich da ziemlich gut aus ...

Lounge Gast schrieb:

Ich kann zwar nichts zum Neustart BWL--> Medizin sagen,
aber zu BWL-->Lehramt.

Hab ich nämlich mit 30 Jahren gemacht und bereue es kein Stück.
Bessere Work-Life-Balance, verbeamtet, Sicherheit,
Erwartungswert des Gehaltes sowie der Alterversorgung ist
höher als in der Wirtschaft, für mich sinnvollerer Job.,
macht auch noch Spaß, kein "aufgesetzter" Dresscode.

Klar, bei mir waren "nur" 1,5 Jahre Referendariat
notwendig (habe ne Mangelfachkombination mit BWL und
Informatik), aber es war doch erstmal ein großer Schritt.

Ich kann Dir nur raten:
Schau Dir dein neues Ziel genau an, bevor Du loslegst. D.h.
Praktikum oder Ähnliches. Nur so kannst sicher gehen, dass
das kein Griff ins Klo wird.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Was ist denn bitte der Unterschied zwischen "Seelenheil" und Urlaub? Zweiteres machst du doch auch zum Abschalten.

Lounge Gast schrieb:

Weil ich auf Mallorca URLAUB machte (Konjunktiv) und nicht
mein Seelenheil suchte...

Lounge Gast schrieb:

Wieso ziehst du nicht nach Mallorca anstatt da nur
Urlaub zu
machen?

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Mit "Wirtschaft" meine ich alle Arbeitgeber. Ob mit oder ohne Tarifvertrag!
Beim Mittelständler bzw bei den immer mehr werdenden Dienstleisterklitschen werden die allerwenigsten das Netto eines A14 Beamten bekommen. Und es ist nunmal fakt, dass nur ein kleiner Teil der Arbeitnehmer bei Dax30 landet.

Aber selbst bei Dax30:
Klar gehen die jetzt 55 Jährigen Senior-Sachbearbeiter mit angeblich 100.000? Euro nach Hause. Ob das für die jetzigen Berufseinsteiger noch auf der gleichen Position erreichbar ist, wage ich stark zu bezweifeln.
Freunde bei Daxbuden sagen mir, dass als Sachbearbeiter in der Regel bei angeblich ca 85.000? schluss ist.

Wenn ich das in den Brutto-Netto-Rechner bei Steuerklasse 4 (verheiratet mit Kind) eingebe, bleiben 3.820 ? übrig. Ein Verwandter von mir ist A12 in der letzten Stufe, verheiratet mit Kind und bekommt knapp 3600? raus (PKV ist schon abgezogen). Das habe ich als direkten Vergleichsmaßstab und deswegen auch Steuerklasse 4 genommen. Mit A14 knackt man auf jeden Fall die 4.000 netto. Man darf nicht unterschätzen, wie wenig Abzüge die Beamten haben.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Interessant, dass es vielen Leuten so geht.

Ich stehe gerade mit 26 Jahren kurz davor den Neustart mit Jura zu wagen aus ähnlichen Beweggründen wie der TE. Bin ebenfalls auf der Suche nach einer Beschäftigung mit mehr Substanz und Kontakt zu anderen Menschen.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Vorsicht! Ich habe einige Juristenkollegen, die ihren Job auch als sehr sinnlos empfinden.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

WiWi Gast schrieb am 02.02.2017:

Guter Beitrag!

Ich kann dieses Gequatsche von "Geh doch mal für 4 Wochen nach Indien" oder "Geh doch mal Backpacken" auch nicht mehr hören.

Nur, weil sich dort alle selbst bestärken mit "schaut, wie wenig man fürs Leben braucht", ist das noch lange nicht die Wahrheit. Denn wenn diese Wohlstandskinder (bzw. Wohlstands-End-Zwanziger und -Ü-30er) dort doch so toll den Kopf freikriegen, warum bleiben sie dann nicht da?

Ach so, das Gehalt, die Sicherheit und das öffentliche Leistungsangebot darf dann doch deutschen Standards entsprechen, nicht wahr?!

sowas nennt man heute Healster abgeleitet von Hipster

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Man bekommt den Kopf deshalb bei solchen Dingen so gut frei, einfach deshalb, weil es WO ANDERS ist und nicht zu Hause. Aber die meisten Menschen sind eben sehr Heimatverbunden und bleiben deshalb nicht dort. Das hat mit dem Lebensstandard meist sehr wenig zu tun, sondern ist schlicht Heimweh.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 02.02.2017:

Guter Beitrag!

Ich kann dieses Gequatsche von "Geh doch mal für 4 Wochen nach Indien" oder "Geh doch mal Backpacken" auch nicht mehr hören.

Nur, weil sich dort alle selbst bestärken mit "schaut, wie wenig man fürs Leben braucht", ist das noch lange nicht die Wahrheit. Denn wenn diese Wohlstandskinder (bzw. Wohlstands-End-Zwanziger und -Ü-30er) dort doch so toll den Kopf freikriegen, warum bleiben sie dann nicht da?

Ach so, das Gehalt, die Sicherheit und das öffentliche Leistungsangebot darf dann doch deutschen Standards entsprechen, nicht wahr?!

sowas nennt man heute Healster abgeleitet von Hipster

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Ich finde es trotzdem peinlich wenn es Leuten Jahre lang darum ging so viel Besitz wie möglich anzuhäufen um dann zu merken dass man ja all das gar nicht braucht und es viel gehaltvoller ist in der Wüste von Marokko zu chillen und seine Wäsche mit indischen waschnüssen zu waschen. Dazu kommt dann noch der Gesundheitstrip. Wenn man wie ich als Mann noch raucht und mit ü30 noch regelmäßig einen ballern geht anstatt ins spa zu fahren und als Gerippe beim 30 km Firmenlauf mitzumachen, ist man schon out
Verdammte Healster

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Geiler Beitrag! Trifft es ganz gut!
PS: 29, Raucher, Trinker und wohl out. Aber halt mein Leben... Merke auch immer wie ich schon fast bemitleidet werde. Versteh nur nicht warum...

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Ich finde es trotzdem peinlich wenn es Leuten Jahre lang darum ging so viel Besitz wie möglich anzuhäufen um dann zu merken dass man ja all das gar nicht braucht und es viel gehaltvoller ist in der Wüste von Marokko zu chillen und seine Wäsche mit indischen waschnüssen zu waschen. Dazu kommt dann noch der Gesundheitstrip. Wenn man wie ich als Mann noch raucht und mit ü30 noch regelmäßig einen ballern geht anstatt ins spa zu fahren und als Gerippe beim 30 km Firmenlauf mitzumachen, ist man schon out
Verdammte Healster

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Nach 6 Jahren Big 4 hast du 100k sind ziemlich genau 8666 euro brutto und das ohne Nachtschicht...merkt ihr was

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

6 Jahre Big4? Mit wievielen Überstunden dann insgesamt? 4859?

Was mir auch aufgefallen ist: Die Leute bei den Big4 altern optisch doppelt so schnell, wie deren Betriebszugehörigkeit. Wovon das wohl kommen mag.

antworten
WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Nicht nur optisch, auch seelisch.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

6 Jahre Big4? Mit wievielen Überstunden dann insgesamt? 4859?

Was mir auch aufgefallen ist: Die Leute bei den Big4 altern optisch doppelt so schnell, wie deren Betriebszugehörigkeit. Wovon das wohl kommen mag.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Rauchen ist eher bei Hartz4 üblich. In gehobenen Berufsfeldern ist man damit ganz klar out. Hatte mal einen Kollegen mit einem scheußlichen Raucherhusten. Ansonsten alle Nichtraucher.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Geiler Beitrag! Trifft es ganz gut!
PS: 29, Raucher, Trinker und wohl out. Aber halt mein Leben... Merke auch immer wie ich schon fast bemitleidet werde. Versteh nur nicht warum...

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Ich finde es trotzdem peinlich wenn es Leuten Jahre lang darum ging so viel Besitz wie möglich anzuhäufen um dann zu merken dass man ja all das gar nicht braucht und es viel gehaltvoller ist in der Wüste von Marokko zu chillen und seine Wäsche mit indischen waschnüssen zu waschen. Dazu kommt dann noch der Gesundheitstrip. Wenn man wie ich als Mann noch raucht und mit ü30 noch regelmäßig einen ballern geht anstatt ins spa zu fahren und als Gerippe beim 30 km Firmenlauf mitzumachen, ist man schon out
Verdammte Healster

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Rauchen ist nicht gleich Rauchen. E-Zigaretten sind klar für den Pöbel und Kids. Normale Zigaretten was etwas für die Arbeiterklasse. Der Alpha von Welt raucht natürlich Havanna.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Rauchen ist eher bei Hartz4 üblich. In gehobenen Berufsfeldern ist man damit ganz klar out. Hatte mal einen Kollegen mit einem scheußlichen Raucherhusten. Ansonsten alle Nichtraucher.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Geiler Beitrag! Trifft es ganz gut!
PS: 29, Raucher, Trinker und wohl out. Aber halt mein Leben... Merke auch immer wie ich schon fast bemitleidet werde. Versteh nur nicht warum...

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Ich finde es trotzdem peinlich wenn es Leuten Jahre lang darum ging so viel Besitz wie möglich anzuhäufen um dann zu merken dass man ja all das gar nicht braucht und es viel gehaltvoller ist in der Wüste von Marokko zu chillen und seine Wäsche mit indischen waschnüssen zu waschen. Dazu kommt dann noch der Gesundheitstrip. Wenn man wie ich als Mann noch raucht und mit ü30 noch regelmäßig einen ballern geht anstatt ins spa zu fahren und als Gerippe beim 30 km Firmenlauf mitzumachen, ist man schon out
Verdammte Healster

Das ich so gesehen werde ist mir egal.
Bei Frauen komme ich sogar gut an. Die denken sich endlich mal nicht so n Sport und Mainstreamaffe sondern einer mit Eiern.

Ich rauche zigarren und Zigaretten und konsumiere im Büro kautabak. Sport bin ich zu faul für aber trotzdem nicht dick. Ich liebe Fleisch und bin nicht links. Trotz der Arbeit als Associate in ner Großkanzlei lasse ich mir es nicht nehmen, gelegentlich verkatert ins Büro zu kommen und trotzdem die 16 Stunden wegzuhauen. Leute bitte wieder bisschen mehr Rock n roll anstatt dieses angepasste verhalten und dem Gesundheitsesotherik. Glaubt mir viele Kollegen würden gerne trauen sich aber nicht. Ich plädiere ja nicht dafür sich doof zu benehmen, aber seid authentisch.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Also als Frau muss ich sagen, Kautabak kommt gar nicht gut an.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Rauchen ist eher bei Hartz4 üblich. In gehobenen Berufsfeldern ist man damit ganz klar out. Hatte mal einen Kollegen mit einem scheußlichen Raucherhusten. Ansonsten alle Nichtraucher.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Geiler Beitrag! Trifft es ganz gut!
PS: 29, Raucher, Trinker und wohl out. Aber halt mein Leben... Merke auch immer wie ich schon fast bemitleidet werde. Versteh nur nicht warum...

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Ich finde es trotzdem peinlich wenn es Leuten Jahre lang darum ging so viel Besitz wie möglich anzuhäufen um dann zu merken dass man ja all das gar nicht braucht und es viel gehaltvoller ist in der Wüste von Marokko zu chillen und seine Wäsche mit indischen waschnüssen zu waschen. Dazu kommt dann noch der Gesundheitstrip. Wenn man wie ich als Mann noch raucht und mit ü30 noch regelmäßig einen ballern geht anstatt ins spa zu fahren und als Gerippe beim 30 km Firmenlauf mitzumachen, ist man schon out
Verdammte Healster

Das ich so gesehen werde ist mir egal.
Bei Frauen komme ich sogar gut an. Die denken sich endlich mal nicht so n Sport und Mainstreamaffe sondern einer mit Eiern.

Ich rauche zigarren und Zigaretten und konsumiere im Büro kautabak. Sport bin ich zu faul für aber trotzdem nicht dick. Ich liebe Fleisch und bin nicht links. Trotz der Arbeit als Associate in ner Großkanzlei lasse ich mir es nicht nehmen, gelegentlich verkatert ins Büro zu kommen und trotzdem die 16 Stunden wegzuhauen. Leute bitte wieder bisschen mehr Rock n roll anstatt dieses angepasste verhalten und dem Gesundheitsesotherik. Glaubt mir viele Kollegen würden gerne trauen sich aber nicht. Ich plädiere ja nicht dafür sich doof zu benehmen, aber seid authentisch.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Wer Zigaretten oder Zigarren raucht, dem bleibt der Geruch in den Kleidern stecken, auch wenn man es nicht im Büro macht. Man riecht dann, andere würden es auch als stinken definieren. Klare soziale Ausgrenzung.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Rauchen ist eher bei Hartz4 üblich. In gehobenen Berufsfeldern ist man damit ganz klar out. Hatte mal einen Kollegen mit einem scheußlichen Raucherhusten. Ansonsten alle Nichtraucher.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Geiler Beitrag! Trifft es ganz gut!
PS: 29, Raucher, Trinker und wohl out. Aber halt mein Leben... Merke auch immer wie ich schon fast bemitleidet werde. Versteh nur nicht warum...

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Ich finde es trotzdem peinlich wenn es Leuten Jahre lang darum ging so viel Besitz wie möglich anzuhäufen um dann zu merken dass man ja all das gar nicht braucht und es viel gehaltvoller ist in der Wüste von Marokko zu chillen und seine Wäsche mit indischen waschnüssen zu waschen. Dazu kommt dann noch der Gesundheitstrip. Wenn man wie ich als Mann noch raucht und mit ü30 noch regelmäßig einen ballern geht anstatt ins spa zu fahren und als Gerippe beim 30 km Firmenlauf mitzumachen, ist man schon out
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Das ich so gesehen werde ist mir egal.
Bei Frauen komme ich sogar gut an. Die denken sich endlich mal nicht so n Sport und Mainstreamaffe sondern einer mit Eiern.

Ich rauche zigarren und Zigaretten und konsumiere im Büro kautabak. Sport bin ich zu faul für aber trotzdem nicht dick. Ich liebe Fleisch und bin nicht links. Trotz der Arbeit als Associate in ner Großkanzlei lasse ich mir es nicht nehmen, gelegentlich verkatert ins Büro zu kommen und trotzdem die 16 Stunden wegzuhauen. Leute bitte wieder bisschen mehr Rock n roll anstatt dieses angepasste verhalten und dem Gesundheitsesotherik. Glaubt mir viele Kollegen würden gerne trauen sich aber nicht. Ich plädiere ja nicht dafür sich doof zu benehmen, aber seid authentisch.

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WiWi Gast

Re: Neustart mit 30 - BWL ist Mist

Sagt der Student, der noch nie ein Unternehmen von Innen gesehen hat ;)

Rauchen ist überall verbreitet. In den letzten Jahren hat es sogar eher wieder zu genommen, nachdem es fast ein Jahrzehnt nachgelassen hat.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Rauchen ist eher bei Hartz4 üblich. In gehobenen Berufsfeldern ist man damit ganz klar out. Hatte mal einen Kollegen mit einem scheußlichen Raucherhusten. Ansonsten alle Nichtraucher.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Geiler Beitrag! Trifft es ganz gut!
PS: 29, Raucher, Trinker und wohl out. Aber halt mein Leben... Merke auch immer wie ich schon fast bemitleidet werde. Versteh nur nicht warum...

WiWi Gast schrieb am 07.02.2018:

Ich finde es trotzdem peinlich wenn es Leuten Jahre lang darum ging so viel Besitz wie möglich anzuhäufen um dann zu merken dass man ja all das gar nicht braucht und es viel gehaltvoller ist in der Wüste von Marokko zu chillen und seine Wäsche mit indischen waschnüssen zu waschen. Dazu kommt dann noch der Gesundheitstrip. Wenn man wie ich als Mann noch raucht und mit ü30 noch regelmäßig einen ballern geht anstatt ins spa zu fahren und als Gerippe beim 30 km Firmenlauf mitzumachen, ist man schon out
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