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Studienort: Uni/FH-WahlStudiengebühren

Studie bescheinigt Hochschulen verantwortungsvollen Umgang mit Studienbeiträgen

Einen verantwortungsvollen Umgang mit den Einnahmen aus Studienbeiträgen bescheinigen der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Deutsche Studentenwerk den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen.

Studie bescheinigt Hochschulen verantwortungsvollen Umgang mit Studienbeiträgen
Düsseldorf, 18.06.2008 (idw) - Einen verantwortungsvollen Umgang mit den Einnahmen aus Studienbeiträgen bescheinigen der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Deutsche Studentenwerk den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. In ihrer 127-seitigen Studie, die heute in Düsseldorf vorgestellt wurde, haben Stifterverband und Studentenwerk im Auftrag des Innovationsministeriums die ersten drei Semester untersucht, in denen die NRW-Hochschulen Studienbeiträge erheben konnten.Im Studienjahr 2007 haben die NRW-Hochschulen durch die Studienbeiträge zusätzliche Einnahmen in Höhe von rund 250 Millionen Euro erzielt, die für die Verbesserung der Qualität von Lehre und Studium zur Verfügung standen. Die Studie arbeitet heraus, wie die Gelder innerhalb der Hochschulen eingesetzt wurden, wie die Studierenden an der Entscheidungsfindung beteiligt wurden und wie zufrieden die Studierenden mit der Vergabe der Gelder sind. Der Bericht beruht auf einer flächendeckenden Befragung aller Hochschulen durch die HIS GmbH (Hannover) und einer Begehung an fünf ausgewählten Hochschulen.

Die Autoren geben den Hochschulen Anregungen für zeitnähere und zielgenauere Verwendung, transparentere Dokumentation und höhere Beteiligung der Studierenden bei der Vergabe der Gelder. Auf eine missbräuchliche Verwendung von Studienbeiträgen stießen die Gutachter in keinem einzigen Fall. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart wertete das Ergebnis als Kompliment wie auch als Auftrag an die NRW-Hochschulen: »Ich freue ich mich über das zufriedenstellende Zeugnis, das die Studie unseren Hochschulen ausstellt. So ein System muss sich natürlich erst einspielen, aber dass eine erste Evaluation so früh vorliegt, ist gut, damit Fehlentwicklungen sich gar nicht erst einschleifen und die Hochschulen voneinander lernen können.«

Download der Studie
http://www.innovation.nrw.de/StudienbeitraegeNRW.pdf (PDF; 2,6 MB)

Im Forum zu Studiengebühren

24 Kommentare

Studiengebühren in NRW

WiWi Gast

100 Mio. ? p.a. für die Hochschulen. Besser als nix :)

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Wo im (europäischen) Ausland gebührenfrei studieren?

WiWi Gast

CBS in Kopenhagen. Keine Studiengebühren. Hohe Lebenshaltungskosten dadurch ausgleichen, dass man sich einen Nebenjob sucht (Studium lässt genügend Zeit dafür, machen auch die meisten, Dänischkenntni ...

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Master Finance Ausland -Lohnen sich die Gebühren?

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Nein, St. Gallen ist weder Harvard noch Oxbridge. Das hat in diesem Thread auch niemand behauptet. Fakt ist einzig und allein, dass St. Gallen zu den führenden Adressen im wirtschaftswissenschaftliche ...

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Brexit - Studiengebühren in UK

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So ist es, die Studiengebühren bleiben vorerst eh gleich und nach einem Brexit werden über den DAAD ziemlich sicher Stipendien und Austauschprogramme geschaffen, die den bestehenden Bildungsaustausch ...

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Steuer-Frage: Sind Studiengebühren in der Steuererklärung absetzbar?

WiWi Gast

Es geht halt auch nicht um das erste Jahr, sondern um das zweite. Und da soll es deiner Ansicht nach nicht möglich sein? Hast du hierzu eine Quelle zum Einlesen?

1 Kommentare

Studienplatz zum WS 2010 gebührenfrei DRINGEND

diggoli

Brauche dringend einen Studienplatz in NRW der ohne Studiengebühren ist und das am besten gestern..... Kann mir da jemand helfen? Wäre super :-)

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Zum Thema Studiengebühren

Ein geöffneter Laptop neben dem ein Handy liegt.

Studiengebühren für internationale Studierende in Baden-Württemberg

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freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2017 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2017 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2017/18. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Der Berliner Fernsehturm in einer Hand vor blauem Himmel.

Die Auswahl von Studienort und Hochschule

Eine sorgfältige Studienortwahl und Hochschulwahl zahlt sich später aus. Die möglichen Entscheidungskriterien sind dabei vielfältig. Für den einen zählt die Nähe vom Studienort zu Elternhaus und Freunden, für den anderen muss die Universitätsstadt partytauglich sein oder Flair haben. Doch vor allem bei der damit verbundenen Hochschulwahl wird in kaum einem Fachbereich so intensiv auf den Ruf, die Karrierechancen und das Netzwerk von Hochschulen geschaut, wie in den Wirtschaftswissenschaften.

Uni-BW München

Bundeswehr-Studium 1: Wirtschaft studieren bei der Bundeswehr

Ein Studium bei der Bundeswehr ist Voraussetzung für die Offizierslaufbahn. In Deutschland gibt es zwei Bundeswehr-Universitäten, an denen eine Karriere zum Bundeswehr-Offizier beginnen kann. Insgesamt 53 Studiengänge können Offiziersanwärter in Hamburg und München studieren. Auch die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), Volkswirtschaftslehre (VWL), Wirtschaftsingenieurswesen (WING) und Wirtschaftsinformatik (WINF) zählen zum Studienangebot. Für die Fächer BWL und VWL gibt es meistens freie Studienplätze. An den Universitäten der Bundeswehr (UniBW) ist es ebenfalls möglich, zivil zu studieren.

Helmut-Schmidt-Universität (HSU)

Bundeswehr-Studium 2: Wirtschaft studieren - Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (HSU)

Die Universität der Bundeswehr (UniBw) in Hamburg ist spezialisiert auf Fächer in Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die größte Fakultät der Helmut-Schmidt-Universität, an der in den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt wird. Mehr als 150 Wissenschaftler, darunter 38 Professorinnen und Professoren, zählt die Fakultät und im Wintersemester 2014/15 studierten hier 932 Offiziersanwärter und zivile Personen. Auch das Studium im Wirtschaftsingenieurswesen ist an der UniBw Hamburg möglich.

Uni-BW München

Bundeswehr-Studium 3: Wirtschaft studieren - Universität der Bundeswehr München (UniBw M)

Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde als zweite Hochschule der Bundeswehr im Jahr 1973 gegründet. Das wirtschaftswissenschaftliche Studienangebot im universitären Bereich wird von drei Fächern abgedeckt: Wirtschaftsinformatik (WI), Technologiemanagement und Wirtschaftsinformatik, Wirtschafts- und Organisationswissenschaften (WOW). Im Fachhochschul-Bereich wird das Studienfach „Management und Medien“ angeboten. Darüber hinaus haben Offiziere die Möglichkeit, folgende Fächer in der Weiterbildung zu studieren: International Management, Personalentwicklung, Public Management, Wirtschaftsingenieurwesen (WING).

Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr

Bundeswehr-Studium 4: Wirtschaft studieren - Karrierechancen

Absolventen der Bundeswehr-Universitäten haben nach Abschluss ihrer dreizehnjährigen Verpflichtungszeit meist gute Karriereaussichten in der freien Wirtschaft. Das gilt insbesondere für die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge. Nach dem Ausscheiden aus dem Dienst finden ehemalige Bundeswehr-Offiziere häufig Jobs in der Politik, in Unternehmensberatungen oder im öffentlichen Dienst. Als praxiserfahrene Führungskräfte können ausscheidende Offiziere vor allem mit Effizienz und Verantwortungsbewusstsein überzeugen.

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Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

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Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

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Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

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Die bunt angeleuchtete Oper von Sydney.

Deutsch-australischer Doppel-Abschluss Bachelor of Business Management

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) profitieren Studierende von dem Double Degree-Austauschprogramm mit dem International College of Management Sydney (ICMS). Während des Studiums gehen Studierende für drei Semester nach Sydney in Australien und erlangen neben dem Bachelor of Arts an der FHWS, an der ICMS den Bachleor of Business Management (BBM).

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