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Studienstart & StudiumKrankheit

Krank im Studium – was ist zu beachten?

Strenge Anwesenheitspflichten, fällige Seminararbeiten, anstehende Prüfungen: Der dauerhafte Stress im Studium kann krank machen. Dabei bleibt es manchmal nicht bei einem Schnupfen. Auch psychische Erkrankungen können durch Leistungsdruck und Prüfungsangst ausbrechen.

Ein schwarz-weißes Schild für einen Arzt an einem Baum ohne Blättern.

Eine Erkältung bringt den Abschluss zwar noch nicht in Gefahr, kann aber trotzdem sehr lästig sein. Im Krankheitsfall bringt es nichts, sich zur Vorlesung zu quälen. Ein Besuch beim Arzt kann aber trotzdem Pflicht sein, denn jeder Dozent regelt die Abwesenheit anders. Einige dulden kein unentschuldigtes Fehlen, andere sehen ihr Seminar eher als eine Art freiwillige Veranstaltung. Im Zweifel ist es immer besser, dem Professor kurz Bescheid zu geben, dass die Teilnahme am Kurs wegen Krankheit nicht möglich ist. Bei dieser Gelegenheit kann man sich auch gleich erkundigen, ob eine Bestätigung vom Arzt gewünscht wird. Nacharbeiten sollte man den verpassten Stoff aber in jedem Fall.
 

Attestpflicht am Prüfungstag

Steht eine Prüfung an, muss der Student im Regelfall immer ein ärztliches Attest vorlegen, das die Prüfungsunfähigkeit bestätigt, um den Test nachholen zu können. Fehlt der Prüfling unentschuldigt, zählt die Klausur als nicht bestanden. Mit viel Bettruhe und rezeptfreien Gesundheitsprodukten oder verschreibungspflichtigen Medikamenten, die man in einer Online-Apotheke wie Medipolis bekommt, sind die meisten Erkrankungen schnell wieder in den Griff zu kriegen und die Prüfung kann nachgeholt werden. In einigen Fällen reicht aber eine kurze Genesungsphase nicht aus. Was ist zu beachten, wenn man krankheitsbedingt länger im Hörsaal fehlt?
 

University: Krankheit StudiumDauerstress führt zu Krankheiten

Prüfungspanik, Leistungsdruck, Versagensängste und der Nebenjob sorgen für Dauerstress. Im schlimmsten Fall kann diese ständige Überforderung des Körpers und der Seele zu depressiven Verstimmungen, Burn-Out-Symptomen und psychosomatischen Problemen wie Schlaflosigkeit oder innerer Unruhe führen. Damit es gar nicht so weit kommt, ist es wichtig, frühzeitig zu lernen, mit dem Druck im Studium umzugehen. Oft ist es nicht nötig, das Studium wirklich in der Regelstudienzeit zu beenden. Und auch eine verhauene Prüfung bedeutet nicht das Ende der Karriere im Traumberuf.
 

Studienunterbrechung wegen längerer Krankheit

Wer die Signale seines Körpers nach einer Auszeit immer wieder ignoriert, wird irgendwann unfreiwillig gezwungen sein, eine Pause vom Studium zu nehmen. Die Behandlung psychischer Erkrankungen, die auch von Stress hervorgerufen werden, braucht Zeit und ist in diesem Stadium wichtiger als die nächste Prüfung. Deshalb ist es oft sinnvoll, das Studium für eine gewisse Zeit zu unterbrechen, bis die Therapie angeschlagen hat. Ein BAföG-Anspruch bleibt trotzdem bestehen, in einigen Fällen ist es auch möglich, ALG II oder Sozialhilfe zu beziehen.

Bildquelle: Krankheit-Studium, wwt

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