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Schavan: Abwärtstrend bei den Studienanfängern ist gestoppt

Der Abwärtstrend bei der Entwicklung der Studienanfängerzahlen ist gestoppt. Seit 2007 haben endlich wieder mehr junge Menschen ein Studium aufgenommen als im Jahr zuvor.

Ein Stopschild an einer geschlossenen Jalousie.

 

Schavan: "Abwärtstrend bei den Studienanfängern ist gestoppt" Bundesbildungsministerin Annette Schavan sagte am Dienstag in Bonn: "Der Abwärtstrend bei der Entwicklung der Studienanfängerzahlen ist gestoppt. Seit 2007 haben endlich wieder mehr junge Menschen ein Studium aufgenommen als im Jahr zuvor. Damit zeigt der Hochschulpakt erste Wirkung. Wir rechnen auch künftig mit steigenden Zahlen bei den Studierenden. Die Zahlen zeigen aber auch, dass noch erhebliche Anstrengungen der Länder und der Hochschulen erforderlich sind, um die angestrebte Zielmarke zu erreichen. Deshalb muss der Hochschulpakt konsequent fortgeführt werden. Die Bundesregierung setzt hier wesentliche Maßstäbe. Zum Wintersemester 2008/2009 wird es eine deutliche Anhebung der BAföG-Sätze geben. Damit schaffen wir wesentliche Verbesserungen und erleichtern die Entscheidung für ein Studium."

Schavan verwies zudem auf zwei aktuelle Studien des Hochschul-Informations-Systems (HIS) zu Studierenden in Deutschland: "Die Arbeitslosenquote ist mit etwa drei Prozent bei Universitäts- und zwei Prozent bei Fachhochschulabsolventen sehr niedrig. Das zeigt: ein Studium lohnt sich! Die besten Chancen auf einen Arbeitsplatz haben Hochschulabsolventen. Auch Studiengebühren spielen nur eine untergeordnete Rolle bei der Wahl des Hochschulortes oder Studienfaches."

Die Ministerin betonte, dass es mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem geben müsse: "Mit unseren Aufstiegsstipendien wollen wir besonders qualifizierten Berufstätigen einen Anreiz bieten, ein Hochschulstudium aufzunehmen. Damit erhöhen wir die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Ausbildung und verbessern die Aufstiegschancen."

 

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