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Re: Überstunden in UB und IB

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WiWi Gast

Überstunden in UB und IB

Hallo,
Hier im Forum liest man immer wieder von den berühmten Arbeitszeiten in der UB und vor allem im IB. Wenn ich hier von Wochenstundensätzen von 80-100 höre wird mir nicht nur schwindelig, ich frage mich auch wie das geht. Nach dem Arbeitszeitgesetz ist die höchstzulässige Wochenarbeitszeit 60 Stunden (wobei zu bemerken ist, dass bei diesem Umfang bereits Stunden zu späterer Zeit durch Urlaub o.Ä. kompensiert werden müssen). Mich interessiert schlichtweg wie das möglich ist und ob sich hier keine nennenswerten Initiativen bilden. Mir ist bewusst, dass man als sog. High-Performer einem gehörigen Konkurrenzdruck ausgesetzt ist und das die Gehälter durchaus üppig sind (wenn man nicht den Stundensatz errechnet), aber müsste es nicht trotzdem im Interesse eines jeden sein, die W-L-balance in einem humanen Ausmaß zu behalten?
Vielen Dank für Eure Beiträge

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Solche Hochzeiten wie du sie nennst gibt es immer nur über ein paar Wochen hinweg und dann ist es wieder ruhiger und du arbeitest deine 50-60h (auch im IB).

Kein Mensch könnte wirklich 80-100h pro Woche über mehrere Monate hinweg arbeiten.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Du hast noch nicht gesehen, was Geld macht & kann. Geld ist der Schlüssel zu vielem: Frau, Gesundheit, Freiheit, Spaß, etc.

Geld > W-L-Balance

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Hallo,
Hier im Forum liest man immer wieder von den berühmten Arbeitszeiten in der UB und vor allem im IB. Wenn ich hier von Wochenstundensätzen von 80-100 höre wird mir nicht nur schwindelig, ich frage mich auch wie das geht. Nach dem Arbeitszeitgesetz ist die höchstzulässige Wochenarbeitszeit 60 Stunden (wobei zu bemerken ist, dass bei diesem Umfang bereits Stunden zu späterer Zeit durch Urlaub o.Ä. kompensiert werden müssen). Mich interessiert schlichtweg wie das möglich ist und ob sich hier keine nennenswerten Initiativen bilden. Mir ist bewusst, dass man als sog. High-Performer einem gehörigen Konkurrenzdruck ausgesetzt ist und das die Gehälter durchaus üppig sind (wenn man nicht den Stundensatz errechnet), aber müsste es nicht trotzdem im Interesse eines jeden sein, die W-L-balance in einem humanen Ausmaß zu behalten?
Vielen Dank für Eure Beiträge

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Holt das Popcorn raus!

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

gebe dir absolut Recht, mit Geld kann man die Dinge machen, die einem wirklich Spaß machen. Man muss sich nicht so stark bemühen, die Frau seiner Träume zu bekommen, man hat mehr Abenteuer, besseres Essen, besseren Urlaub etc.

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Du hast noch nicht gesehen, was Geld macht & kann. Geld ist der Schlüssel zu vielem: Frau, Gesundheit, Freiheit, Spaß, etc.

Geld > W-L-Balance

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Hallo,
Hier im Forum liest man immer wieder von den berühmten Arbeitszeiten in der UB und vor allem im IB. Wenn ich hier von Wochenstundensätzen von 80-100 höre wird mir nicht nur schwindelig, ich frage mich auch wie das geht. Nach dem Arbeitszeitgesetz ist die höchstzulässige Wochenarbeitszeit 60 Stunden (wobei zu bemerken ist, dass bei diesem Umfang bereits Stunden zu späterer Zeit durch Urlaub o.Ä. kompensiert werden müssen). Mich interessiert schlichtweg wie das möglich ist und ob sich hier keine nennenswerten Initiativen bilden. Mir ist bewusst, dass man als sog. High-Performer einem gehörigen Konkurrenzdruck ausgesetzt ist und das die Gehälter durchaus üppig sind (wenn man nicht den Stundensatz errechnet), aber müsste es nicht trotzdem im Interesse eines jeden sein, die W-L-balance in einem humanen Ausmaß zu behalten?
Vielen Dank für Eure Beiträge

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Du hast noch nicht gesehen, was Geld macht & kann. Geld ist der Schlüssel zu vielem: Frau, Gesundheit, Freiheit, Spaß, etc.

Geld > W-L-Balance

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Hallo,
Hier im Forum liest man immer wieder von den berühmten Arbeitszeiten in der UB und vor allem im IB. Wenn ich hier von Wochenstundensätzen von 80-100 höre wird mir nicht nur schwindelig, ich frage mich auch wie das geht. Nach dem Arbeitszeitgesetz ist die höchstzulässige Wochenarbeitszeit 60 Stunden (wobei zu bemerken ist, dass bei diesem Umfang bereits Stunden zu späterer Zeit durch Urlaub o.Ä. kompensiert werden müssen). Mich interessiert schlichtweg wie das möglich ist und ob sich hier keine nennenswerten Initiativen bilden. Mir ist bewusst, dass man als sog. High-Performer einem gehörigen Konkurrenzdruck ausgesetzt ist und das die Gehälter durchaus üppig sind (wenn man nicht den Stundensatz errechnet), aber müsste es nicht trotzdem im Interesse eines jeden sein, die W-L-balance in einem humanen Ausmaß zu behalten?
Vielen Dank für Eure Beiträge

Hier TE:
Ich wollte hierbei gar keine Diskussion über Geld führen und auch nicht den Lebensstil von Leuten kritisieren. Ich frage mich nur warum es nicht mehr Initiativen gibt, die Arbeitszeiten Konform mit dem geltenden Recht zu halten.
Ob kürzere Arbeitszeiten direkt auf das Gehalt auswirken ist hierbei natürlich eine wichtige Frage...
Danke für Eure Beiträge!

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Ich habe 3 Monate bei Rotschild in Frankfurt gearbeitet.

Witzig das hier welche sagen,dass man nur kurzfristig solange arbeitet.

Meine kurze Story...

Ich habe in den 3Monaten wöchentlich mehr als 70h gearbeitet. Ich habe es mir mal aus Neugierde ausgerechnet. Ich bin nach 3 Monaten weg, weil die Arbeitszeit eines der Killer Argumente war.
Ein mittlerweile guter Freund arbeitet immernoch dort ( ich hatte ihn dort kennengelernt ). Arbeitszeit wöchentlich in etwa 75h im Schnitt.
Ein weiterer Freund, den ich dort auch kennengelernt habe, hat über 8,5 Monate dort gearbeitet. Mehr als 75h im Schnitt pro Woche. Ist jetzt bei den Goldmännern in London, mehr als 80h die Woche.

Über das komplette Jahr !!

Im Peak ist das deutlich höher, aber in den Gesellschaften gibt es immer massiv viel zu tun! Bei den BB ist es an der Tagesordnung pro Woche mehr als 75h zu arbeiten. Über das komplette Jahr, Tendenziell eher höher im Peak.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Solche Hochzeiten wie du sie nennst gibt es immer nur über ein paar Wochen hinweg und dann ist es wieder ruhiger und du arbeitest deine 50-60h (auch im IB).

Kein Mensch könnte wirklich 80-100h pro Woche über mehrere Monate hinweg arbeiten.

Na da spricht offensichtlich jemand, der weder IB noch UB von innen gesehen hat.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Solche Arbeitszeiten bekommst du als Beamter mit deinen 30k Lohn nicht als IB/UB mit 90k

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Solche Hochzeiten wie du sie nennst gibt es immer nur über ein paar Wochen hinweg und dann ist es wieder ruhiger und du arbeitest deine 50-60h (auch im IB).

Kein Mensch könnte wirklich 80-100h pro Woche über mehrere Monate hinweg arbeiten.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Erfahrungwert, Big4 oder wie?

Ich kann aus First-Hand Experience sagen (Associate), dass man bei einer "ruhigen Woche" auf seine 70 Stunden kommt.
Es ist vollkommen normal, dass man Mo-Do von 9 bis Mitternacht arbeitet (also 15 Stunden pro Tag) und dann am Freitag aus dem Office von 9 bis 18/19 Uhr (nochmal 9-10 Stunden). Und dabei rechne ich gar nicht die Anfahrt zum Kunden ein, da man in einer ruhigen Woche gerne mal im Flugzeug noch ne Stunde schläft.

In einer stressigen Woche wird es dann auch schon mal von 9 bis 2 Uhr (17 Stunden) unter der Woche und 9 bis Mitternacht am Freitag (15 Stunden). Damit sind wir bei 83 Stunden, wenn es wirklich brenzlig wird dann muss man auch mal am Wochenende ran, wo man bei "nur" einem 8 Stunden Tag am Sa/So schon die 100 Wochenstunden knackt.

Im Schnitt, über mehrere Monate gesehen wird man also sicherlich auf eine Durchschnittliche Arbeitszeit von 75-80 Wochenstunden kommen.
Unter 60 Wochenstunden ist mir, auf einem Projekt in einer Strategieberatung, noch nie passiert.

Bei den Big4's wars hingegen um 20/ 21 Uhr schon Schluss, Freitags war ab 18 Uhr gähnende Leere im Büro. Da könnte man mit 50-60 Stunden gut hinkommen.

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Solche Hochzeiten wie du sie nennst gibt es immer nur über ein paar Wochen hinweg und dann ist es wieder ruhiger und du arbeitest deine 50-60h (auch im IB).

Kein Mensch könnte wirklich 80-100h pro Woche über mehrere Monate hinweg arbeiten.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Wenn die 50-60 Stunden auf Arbeitszeit bezogen ist, passt das mit deinen 70h ja fast. 70h minus 5×2 Stunden pause (lunch + dinner, Kaffee etc) ergibt dann die 60. Von der face-time vormittags wo eh keiner was zu tun hat auf Associate level mal abgesehen...

Warum müssen sich IBler und UBler immer über Arbeitszeit profilieren? Ja, es wird dort viel gearbeitet, aber man muss ja auch nicht ständig übertreiben.

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Erfahrungwert, Big4 oder wie?

Ich kann aus First-Hand Experience sagen (Associate), dass man bei einer "ruhigen Woche" auf seine 70 Stunden kommt.
Es ist vollkommen normal, dass man Mo-Do von 9 bis Mitternacht arbeitet (also 15 Stunden pro Tag) und dann am Freitag aus dem Office von 9 bis 18/19 Uhr (nochmal 9-10 Stunden). Und dabei rechne ich gar nicht die Anfahrt zum Kunden ein, da man in einer ruhigen Woche gerne mal im Flugzeug noch ne Stunde schläft.

In einer stressigen Woche wird es dann auch schon mal von 9 bis 2 Uhr (17 Stunden) unter der Woche und 9 bis Mitternacht am Freitag (15 Stunden). Damit sind wir bei 83 Stunden, wenn es wirklich brenzlig wird dann muss man auch mal am Wochenende ran, wo man bei "nur" einem 8 Stunden Tag am Sa/So schon die 100 Wochenstunden knackt.

Im Schnitt, über mehrere Monate gesehen wird man also sicherlich auf eine Durchschnittliche Arbeitszeit von 75-80 Wochenstunden kommen.
Unter 60 Wochenstunden ist mir, auf einem Projekt in einer Strategieberatung, noch nie passiert.

Bei den Big4's wars hingegen um 20/ 21 Uhr schon Schluss, Freitags war ab 18 Uhr gähnende Leere im Büro. Da könnte man mit 50-60 Stunden gut hinkommen.

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Solche Hochzeiten wie du sie nennst gibt es immer nur über ein paar Wochen hinweg und dann ist es wieder ruhiger und du arbeitest deine 50-60h (auch im IB).

Kein Mensch könnte wirklich 80-100h pro Woche über mehrere Monate hinweg arbeiten.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Wenn die 50-60 Stunden auf Arbeitszeit bezogen ist, passt das mit deinen 70h ja fast. 70h minus 5×2 Stunden pause (lunch + dinner, Kaffee etc) ergibt dann die 60. Von der face-time vormittags wo eh keiner was zu tun hat auf Associate level mal abgesehen...

Warum müssen sich IBler und UBler immer über Arbeitszeit profilieren? Ja, es wird dort viel gearbeitet, aber man muss ja auch nicht ständig übertreiben.

5x2 Stunden Pause und vormittags hat man ja eh nichts zu tun :D Das Problem ist, wenn so Leute wie du, die ganz offensichtlich noch nichtmal annähernd mit einer der beiden Branchen in Kontakt gekommen sind, sich dann darüber eine Meinung bilden wollen. Insbesondere, wenn man dann dabei diejenigen belehren möchte, die genau in diesen Bereichen arbeiten. Sorry, aber allein die drei Sätze in deinem ersten Absatz zeigen direkt, dass du einfach nicht weißt, wovon du redest. Macht ja auch nichts, nur sollte man sich dann eben aus solchen Themen heraushalten, wenn es die eigene, eingeschränkte Vorstellungskraft übersteigt.

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lowbrain89

Re: Überstunden in UB und IB

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Wenn die 50-60 Stunden auf Arbeitszeit bezogen ist, passt das mit deinen 70h ja fast. 70h minus 5×2 Stunden pause (lunch + dinner, Kaffee etc) ergibt dann die 60. Von der face-time vormittags wo eh keiner was zu tun hat auf Associate level mal abgesehen...

Warum müssen sich IBler und UBler immer über Arbeitszeit profilieren? Ja, es wird dort viel gearbeitet, aber man muss ja auch nicht ständig übertreiben.

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Erfahrungwert, Big4 oder wie?

Ich kann aus First-Hand Experience sagen (Associate), dass man bei einer "ruhigen Woche" auf seine 70 Stunden kommt.
Es ist vollkommen normal, dass man Mo-Do von 9 bis Mitternacht arbeitet (also 15 Stunden pro Tag) und dann am Freitag aus dem Office von 9 bis 18/19 Uhr (nochmal 9-10 Stunden). Und dabei rechne ich gar nicht die Anfahrt zum Kunden ein, da man in einer ruhigen Woche gerne mal im Flugzeug noch ne Stunde schläft.

In einer stressigen Woche wird es dann auch schon mal von 9 bis 2 Uhr (17 Stunden) unter der Woche und 9 bis Mitternacht am Freitag (15 Stunden). Damit sind wir bei 83 Stunden, wenn es wirklich brenzlig wird dann muss man auch mal am Wochenende ran, wo man bei "nur" einem 8 Stunden Tag am Sa/So schon die 100 Wochenstunden knackt.

Im Schnitt, über mehrere Monate gesehen wird man also sicherlich auf eine Durchschnittliche Arbeitszeit von 75-80 Wochenstunden kommen.
Unter 60 Wochenstunden ist mir, auf einem Projekt in einer Strategieberatung, noch nie passiert.

Bei den Big4's wars hingegen um 20/ 21 Uhr schon Schluss, Freitags war ab 18 Uhr gähnende Leere im Büro. Da könnte man mit 50-60 Stunden gut hinkommen.

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Solche Hochzeiten wie du sie nennst gibt es immer nur über ein paar Wochen hinweg und dann ist es wieder ruhiger und du arbeitest deine 50-60h (auch im IB).

Kein Mensch könnte wirklich 80-100h pro Woche über mehrere Monate hinweg arbeiten.

Letztlich hast du über die genannten ~70-80 Stunden (Durchschnitt in meinen beiden Praktika bei T2 und T1 UBs) keine Freizeit, sondern du bist auf der Arbeit. Fürs Abendessen wird oftmals Sushi o.ä. ins Büro bestellt, so dass du im Prinzip auch weiter arbeiten kannst.

60 Stunden ist letztlich leider zu verniedlicht, um das massive, kräftezehrende Arbeitspensum mit dauerhaft zu wenig Schlaf zu beschreiben. Die Jobs (T1/T2 UB + BB/EB) sind einfach nicht mit anderen Jobs vergleichbar

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Du arbeitest also 17h lang von 9:00-2:00 ohne eine einzige Minute Pause?

antworten
WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Du arbeitest also 17h lang von 9:00-2:00 ohne eine einzige Minute Pause?

Im IB bspw. wird die Arbeitszeit als die verbrachte Zeit im Büro gesehen.

Das bedeutet nicht 17h voll durcharbeiten.

antworten
WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Du arbeitest also 17h lang von 9:00-2:00 ohne eine einzige Minute Pause?

Im IB bspw. wird die Arbeitszeit als die verbrachte Zeit im Büro gesehen.

Das bedeutet nicht 17h voll durcharbeiten.

Das ist Quatsch. Du bist vielleicht 17h auf der Arbeit, bist davon aber sicher 1h mittags beim lunch. Davon bist du ebenfalls 1h abends beim Dinner. Es kann gut sein, dass du Luft hast und in der Zeit mal 2 Stunden ins Fitness gehst etc. Von den ganzen Gesprächen über Gott und die Welt oder Tischkickerturnieren, die oftmals Stunden Einvernehmen werden, ist ganz zu schweigen.
Du arbeitest effektiv vielleicht 9-10h. Und nicht mehr. Die Zeit wird sehr sehr oft einfach abgesessen, um einfach präsent zu sein, falls was Dringendes hereinkommt.

  1. Hand Info.
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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Genau das hat dein Vorbposter doch auch gesagt^^

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Du arbeitest also 17h lang von 9:00-2:00 ohne eine einzige Minute Pause?

Im IB bspw. wird die Arbeitszeit als die verbrachte Zeit im Büro gesehen.

Das bedeutet nicht 17h voll durcharbeiten.

Das ist Quatsch. Du bist vielleicht 17h auf der Arbeit, bist davon aber sicher 1h mittags beim lunch. Davon bist du ebenfalls 1h abends beim Dinner. Es kann gut sein, dass du Luft hast und in der Zeit mal 2 Stunden ins Fitness gehst etc. Von den ganzen Gesprächen über Gott und die Welt oder Tischkickerturnieren, die oftmals Stunden Einvernehmen werden, ist ganz zu schweigen.
Du arbeitest effektiv vielleicht 9-10h. Und nicht mehr. Die Zeit wird sehr sehr oft einfach abgesessen, um einfach präsent zu sein, falls was Dringendes hereinkommt.

  1. Hand Info.
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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Genau darum gehts doch. 17h Anwesenheit ist einfach nicht 17h Arbeitszeit. Klar, 40h woche heißt auch nicht dass da jede Minute gearbeitet wird (ganz im Gegenteil in vielen Fällen), aber dabei rechnet zumindest niemand seine Mittagspause zur Arbeitszeit.

Sonst wäre der deutsche Standard 42,5/45 Stunden pro Woche...

Natürlich wird in UB/IB mehr gearbeitet, aber eben nicht die proklamierten Zeiten. Beispiel UB: 20 Uhr Schluss beim kunden, Dinner und nochmal 2 Stunden im hotel ist zwar hart, aber das sind dann total vielleicht 12h Arbeit/tag zwischen 9.00 und Mitternacht und nicht 15h

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Genau das hat dein Vorbposter doch auch gesagt^^

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Du arbeitest also 17h lang von 9:00-2:00 ohne eine einzige Minute Pause?

Im IB bspw. wird die Arbeitszeit als die verbrachte Zeit im Büro gesehen.

Das bedeutet nicht 17h voll durcharbeiten.

Das ist Quatsch. Du bist vielleicht 17h auf der Arbeit, bist davon aber sicher 1h mittags beim lunch. Davon bist du ebenfalls 1h abends beim Dinner. Es kann gut sein, dass du Luft hast und in der Zeit mal 2 Stunden ins Fitness gehst etc. Von den ganzen Gesprächen über Gott und die Welt oder Tischkickerturnieren, die oftmals Stunden Einvernehmen werden, ist ganz zu schweigen.
Du arbeitest effektiv vielleicht 9-10h. Und nicht mehr. Die Zeit wird sehr sehr oft einfach abgesessen, um einfach präsent zu sein, falls was Dringendes hereinkommt.

  1. Hand Info.
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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Hier der Associate. Keine Ahnung über IB, aber in UB hat man am Vormittag sehr wohl, sehr viel zu tun.
Jeder Berater hat seinen eigenes (Teil-)Modul und ist nicht abhängig von seinen Vorgesetzten, dass sie einem etwas hinwerfen.

Und natürlich arbeitet niemand 17h am Stück durch. Aber auch in der Industrie tut das niemand. Auch in der Industrie, in der 40h Stundenwoche, hat man seine 30min Mittagspause und seine Kaffeepause.

Aber ich merke, dass du nie in einer UB/ IB warst.

  • Mittagessen dauert im Schnitt 20 Minuten, schließlich wollen wir alle lieber am Abend früher ins Bett
  • Es gibt keine Kaffeepausen, Kaffee wird am Tisch neben dem Laptop getrunken, schließlich wollen wir alle lieber am Abend früher ins Bett
  • Es gibt keinen Tischfußball, was würde der Kunde wohl dazu sagen? I.d.R. kann man froh sein, wenn der Beraterraum ein Fenster hat.
  • Abendessen besteht häufig aus Lieferservice und Hotellobby während man nebenbei arbeitet, schließlich wollen wir alle lieber am Abend früher ins Bett

Und Facetime gibt es in der Beratung genau so wenig, jeder hat seine eigenen Arbeitspakete und niemand führt Tracking wer wann seinen Laptop ausgeschalten hat (Abends arbeitet man ja oft aus dem Hotelzimmer aus). Was zählt ist die Zeit die ich mit Arbeit verbringe - und wenn ich dann eben 10 Minuten mal Pause brauche um mein Gehirn aufzufrischen damit ich wieder performen kann, dann gehört das eben genau so als Arbeitszeit dazu.

Ich kenne keinen Berater in einer Strategieberatung der freiwillig Facetime machen würde, jeder versucht so früh wie möglich seine Tasks zu erledigen um Sport zu machen bzw. ins Bett zu gehen.

Ich war auch schon mal in der Industrie (Praktikum) und dort ist die Ineffizienz noch höher. Da macht jeder zig Kaffepausen (= geht in die Küche und trinkt seinen Kaffee für 20 Minuten) und macht ausgiebige Mittagessen oder spielt seinen Tischfußball.

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Wenn die 50-60 Stunden auf Arbeitszeit bezogen ist, passt das mit deinen 70h ja fast. 70h minus 5×2 Stunden pause (lunch + dinner, Kaffee etc) ergibt dann die 60. Von der face-time vormittags wo eh keiner was zu tun hat auf Associate level mal abgesehen...

Warum müssen sich IBler und UBler immer über Arbeitszeit profilieren? Ja, es wird dort viel gearbeitet, aber man muss ja auch nicht ständig übertreiben.

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Erfahrungwert, Big4 oder wie?

Ich kann aus First-Hand Experience sagen (Associate), dass man bei einer "ruhigen Woche" auf seine 70 Stunden kommt.
Es ist vollkommen normal, dass man Mo-Do von 9 bis Mitternacht arbeitet (also 15 Stunden pro Tag) und dann am Freitag aus dem Office von 9 bis 18/19 Uhr (nochmal 9-10 Stunden). Und dabei rechne ich gar nicht die Anfahrt zum Kunden ein, da man in einer ruhigen Woche gerne mal im Flugzeug noch ne Stunde schläft.

In einer stressigen Woche wird es dann auch schon mal von 9 bis 2 Uhr (17 Stunden) unter der Woche und 9 bis Mitternacht am Freitag (15 Stunden). Damit sind wir bei 83 Stunden, wenn es wirklich brenzlig wird dann muss man auch mal am Wochenende ran, wo man bei "nur" einem 8 Stunden Tag am Sa/So schon die 100 Wochenstunden knackt.

Im Schnitt, über mehrere Monate gesehen wird man also sicherlich auf eine Durchschnittliche Arbeitszeit von 75-80 Wochenstunden kommen.
Unter 60 Wochenstunden ist mir, auf einem Projekt in einer Strategieberatung, noch nie passiert.

Bei den Big4's wars hingegen um 20/ 21 Uhr schon Schluss, Freitags war ab 18 Uhr gähnende Leere im Büro. Da könnte man mit 50-60 Stunden gut hinkommen.

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Solche Hochzeiten wie du sie nennst gibt es immer nur über ein paar Wochen hinweg und dann ist es wieder ruhiger und du arbeitest deine 50-60h (auch im IB).

Kein Mensch könnte wirklich 80-100h pro Woche über mehrere Monate hinweg arbeiten.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Auch in der Industrie, in der 40h Stundenwoche, hat man seine 30min Mittagspause und seine Kaffeepause.<

Nein, denn die Mittagspause wird automatisch von der Arbeitszeit abgezogen! Also nicht in der 40h Woche. Sondern zusätzlich zur 40h Woche hat man Pausen

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Mhh also ich habe bei einer T2 erlebt, dass Facetime sehr wichtig war. Bei einer anderen UB war dann schön 1,5 Stunden Dinner um 20 Uhr und dann noch ein bisschen (2h) Arbeit auf dem Zimmer. Los ging es nicht vor 9 Uhr.

Insgesamt ist es halt so, dass das ganze projektabhängig ist. Jemandem hier vorzuwerfen, erhätte die UB noch nicht von innen gesehen, nur weil er halt in anderen UBs auf "anderen" Projekten war, halte ich für anmaßend.

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Hier der Associate. Keine Ahnung über IB, aber in UB hat man am Vormittag sehr wohl, sehr viel zu tun.
Jeder Berater hat seinen eigenes (Teil-)Modul und ist nicht abhängig von seinen Vorgesetzten, dass sie einem etwas hinwerfen.

Und natürlich arbeitet niemand 17h am Stück durch. Aber auch in der Industrie tut das niemand. Auch in der Industrie, in der 40h Stundenwoche, hat man seine 30min Mittagspause und seine Kaffeepause.

Aber ich merke, dass du nie in einer UB/ IB warst.

  • Mittagessen dauert im Schnitt 20 Minuten, schließlich wollen wir alle lieber am Abend früher ins Bett
  • Es gibt keine Kaffeepausen, Kaffee wird am Tisch neben dem Laptop getrunken, schließlich wollen wir alle lieber am Abend früher ins Bett
  • Es gibt keinen Tischfußball, was würde der Kunde wohl dazu sagen? I.d.R. kann man froh sein, wenn der Beraterraum ein Fenster hat.
  • Abendessen besteht häufig aus Lieferservice und Hotellobby während man nebenbei arbeitet, schließlich wollen wir alle lieber am Abend früher ins Bett

Und Facetime gibt es in der Beratung genau so wenig, jeder hat seine eigenen Arbeitspakete und niemand führt Tracking wer wann seinen Laptop ausgeschalten hat (Abends arbeitet man ja oft aus dem Hotelzimmer aus). Was zählt ist die Zeit die ich mit Arbeit verbringe - und wenn ich dann eben 10 Minuten mal Pause brauche um mein Gehirn aufzufrischen damit ich wieder performen kann, dann gehört das eben genau so als Arbeitszeit dazu.

Ich kenne keinen Berater in einer Strategieberatung der freiwillig Facetime machen würde, jeder versucht so früh wie möglich seine Tasks zu erledigen um Sport zu machen bzw. ins Bett zu gehen.

Ich war auch schon mal in der Industrie (Praktikum) und dort ist die Ineffizienz noch höher. Da macht jeder zig Kaffepausen (= geht in die Küche und trinkt seinen Kaffee für 20 Minuten) und macht ausgiebige Mittagessen oder spielt seinen Tischfußball.

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Wenn die 50-60 Stunden auf Arbeitszeit bezogen ist, passt das mit deinen 70h ja fast. 70h minus 5×2 Stunden pause (lunch + dinner, Kaffee etc) ergibt dann die 60. Von der face-time vormittags wo eh keiner was zu tun hat auf Associate level mal abgesehen...

Warum müssen sich IBler und UBler immer über Arbeitszeit profilieren? Ja, es wird dort viel gearbeitet, aber man muss ja auch nicht ständig übertreiben.

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Erfahrungwert, Big4 oder wie?

Ich kann aus First-Hand Experience sagen (Associate), dass man bei einer "ruhigen Woche" auf seine 70 Stunden kommt.
Es ist vollkommen normal, dass man Mo-Do von 9 bis Mitternacht arbeitet (also 15 Stunden pro Tag) und dann am Freitag aus dem Office von 9 bis 18/19 Uhr (nochmal 9-10 Stunden). Und dabei rechne ich gar nicht die Anfahrt zum Kunden ein, da man in einer ruhigen Woche gerne mal im Flugzeug noch ne Stunde schläft.

In einer stressigen Woche wird es dann auch schon mal von 9 bis 2 Uhr (17 Stunden) unter der Woche und 9 bis Mitternacht am Freitag (15 Stunden). Damit sind wir bei 83 Stunden, wenn es wirklich brenzlig wird dann muss man auch mal am Wochenende ran, wo man bei "nur" einem 8 Stunden Tag am Sa/So schon die 100 Wochenstunden knackt.

Im Schnitt, über mehrere Monate gesehen wird man also sicherlich auf eine Durchschnittliche Arbeitszeit von 75-80 Wochenstunden kommen.
Unter 60 Wochenstunden ist mir, auf einem Projekt in einer Strategieberatung, noch nie passiert.

Bei den Big4's wars hingegen um 20/ 21 Uhr schon Schluss, Freitags war ab 18 Uhr gähnende Leere im Büro. Da könnte man mit 50-60 Stunden gut hinkommen.

WiWi Gast schrieb am 04.11.2017:

Solche Hochzeiten wie du sie nennst gibt es immer nur über ein paar Wochen hinweg und dann ist es wieder ruhiger und du arbeitest deine 50-60h (auch im IB).

Kein Mensch könnte wirklich 80-100h pro Woche über mehrere Monate hinweg arbeiten.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Ernst gemeinte Frage: Wann habt ihr Zeit für Sport, Arztbesuche, soziale Kontakte etc.? Bei einer 70-90h Woche wär ich Samstags so platt, dass ich nur daheim chillen würde und auch keine Lust hätte was zu unternehmen.

Kommilitone von mir hat Praktikum bei Berenberg gemacht. Unter der Woche öfters bis 02 Uhr morgens im Büro, Freitags bis 23 Uhr, Samstag/Sonntag reinkommen usw. Ich hätte nach spätestens 2 Wochen das Handtuch geworfen. Da mach ich lieber nen gemütlichen in der Industrie, als mir sowas anzutun inklusive diese übertriebene Selbstdarstellung wer am längsten im Büro war.

Anderer Kumpel von mir, Praktikum bei einer IB in Paris. Auch immer zwischen 60 und 75h. Letzte Woche bis morgens um 4 im Office gewesen, um 9 Uhr - 5 Stunden später - wieder angefangen. Wär für mich nix. Ist nicht abfällig gemeint. Höchsten Respekt an alle, die das durchziehen.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Die machen nicht frei! Ich kann dir mal gerne per Mail so ein paar Geschichten erzählen...die werden hier sonst gelöscht. Aber mal ne harmlose:

Ich hab mit einer UB (MBB) zusammengearbeitet. Musste aber noch was fertig bekommen und war lange im Büro. Irgendwann brannte nur noch ein Licht, wo die Leute von der UB waren. Da saß Abends um 23 Uhr der Kollege im Büro und hat sich die Haare geschnitten! Ich hab ihn natürlich gefragt, was er da macht. Und die Antwort war nur: "Meinen Sie ich habe Zeit zu einem Friseur zu gehen?"

Ich könnte noch so n paar Dinge (vor allem im sozialen Bereich raushauen). In meinen Augen zeigt aber die Geschichte oben ganz gut, wie verstörend es doch tlw. zu geht. Wie lange sitzt man als Mann beim Friseur mit Mitte 40 und schon wenig Haaren? 10-20 Min?

Kannst dir ja mal hochrechnen wie dem seine anderen Aktivitäten aussehen.

Für mich wäre es auch nichts. Was bringt dir der ganze Schotter, wenn du mit 40 kaputt bist, deine Frau weg ist und du keinerlei Freunde hast?

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

WiWi Gast schrieb am 13.03.2018:

Ernst gemeinte Frage: Wann habt ihr Zeit für Sport, Arztbesuche, soziale Kontakte etc.?

2nd Year BB Analyst hier.

  • Sport mache ich 1-2x die Woche, meist 1x am WE und manchmal noch 1x unter der Woche vor der Arbeit
  • Ich gehe nur einmal im Jahr zum Zahnarzt (nur Kontrolle), ebenfalls vor der Arbeit, da der Zahnarzt Termine ab 7:30 vergibt.
  • Soziale Kontakte habe ich vor allem zu den Kollegen und mit denen verbringe ich mehr als genug Zeit.
antworten
WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Bei den bekannten Umständen in IB und UB frage ich mich, warum der Gesetzgeber dort nicht explizit nach Verstößen gegen das Arbeitschutzgesetz sucht.

Ich selbst bin im Controlling eines Mittelständlers (produzierend) und damit nicht der klassische Platz eines High Performers, aber selbst bei uns wurden Kontrollen durchgeführt. Bis 2016 waren bei uns in der Hochphase auch 15-17 Stunden + Samstag/Sonntag normal, seit einer saftigen Strafzahlung führt aber eine Arbeit von mehr als 10 Stunden sowie Arbeit an Sonn- und Feiertagen voll automatisiert zu einer Abmahnung und einer Geldstrafe im vierstelligen Bereich beim Vorgesetzten.

Warum solche Kontrollen nicht in den Branchen, die dafür bekannt sind? Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich der Vorgesetzte damit potentiell strafbar macht.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

Bei den bekannten Umständen in IB und UB frage ich mich, warum der Gesetzgeber dort nicht explizit nach Verstößen gegen das Arbeitschutzgesetz sucht.

Ich selbst bin im Controlling eines Mittelständlers (produzierend) und damit nicht der klassische Platz eines High Performers, aber selbst bei uns wurden Kontrollen durchgeführt. Bis 2016 waren bei uns in der Hochphase auch 15-17 Stunden + Samstag/Sonntag normal, seit einer saftigen Strafzahlung führt aber eine Arbeit von mehr als 10 Stunden sowie Arbeit an Sonn- und Feiertagen voll automatisiert zu einer Abmahnung und einer Geldstrafe im vierstelligen Bereich beim Vorgesetzten.

Warum solche Kontrollen nicht in den Branchen, die dafür bekannt sind? Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich der Vorgesetzte damit potentiell strafbar macht.

15-17 Stunden + Wochenende beim KMU im Controlling? Nice try.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Er schreibt doch, dass dies in den Hochphasen (Jahresabschluss?) vorgekommen ist. Wenn du ein stark unterbesetztes Büro hast und Dinge einfach abgearbeitet werden müssen, ist es vollkommen egal ob du bei BB/MBB oder einem KMU arbeitest, du bleibst solange bis die Arbeit getan ist. Insbesondere bei einem KMU kann ich mir das vorstellen, wo so mancher Prozess noch nicht automatisiert ist.

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

Bei den bekannten Umständen in IB und UB frage ich mich, warum der Gesetzgeber dort nicht explizit nach Verstößen gegen das Arbeitschutzgesetz sucht.

Ich selbst bin im Controlling eines Mittelständlers (produzierend) und damit nicht der klassische Platz eines High Performers, aber selbst bei uns wurden Kontrollen durchgeführt. Bis 2016 waren bei uns in der Hochphase auch 15-17 Stunden + Samstag/Sonntag normal, seit einer saftigen Strafzahlung führt aber eine Arbeit von mehr als 10 Stunden sowie Arbeit an Sonn- und Feiertagen voll automatisiert zu einer Abmahnung und einer Geldstrafe im vierstelligen Bereich beim Vorgesetzten.

Warum solche Kontrollen nicht in den Branchen, die dafür bekannt sind? Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich der Vorgesetzte damit potentiell strafbar macht.

15-17 Stunden + Wochenende beim KMU im Controlling? Nice try.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

Bei den bekannten Umständen in IB und UB frage ich mich, warum der Gesetzgeber dort nicht explizit nach Verstößen gegen das Arbeitschutzgesetz sucht.

Ich selbst bin im Controlling eines Mittelständlers (produzierend) und damit nicht der klassische Platz eines High Performers, aber selbst bei uns wurden Kontrollen durchgeführt. Bis 2016 waren bei uns in der Hochphase auch 15-17 Stunden + Samstag/Sonntag normal, seit einer saftigen Strafzahlung führt aber eine Arbeit von mehr als 10 Stunden sowie Arbeit an Sonn- und Feiertagen voll automatisiert zu einer Abmahnung und einer Geldstrafe im vierstelligen Bereich beim Vorgesetzten.

Warum solche Kontrollen nicht in den Branchen, die dafür bekannt sind? Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich der Vorgesetzte damit potentiell strafbar macht.

15-17 Stunden + Wochenende beim KMU im Controlling? Nice try.

Bin gerade bei ner sehr großen Versicherung aufm Mandat und einer der Accounting Chefs mit denen meine Kollegen öfter zu tun haben (ich nicht, bin woanders unterwegs) arbeitet aufgrund Personalmangel derzeit auch extrem viel. Der ist auch oft spät abends noch im Büro.

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WiWi Gast

Re: Überstunden in UB und IB

Wo kein Kläger, da auch kein Richter.
Alle wissen worauf sie sich einlassen. Wem es nicht taugt, der geht eben.
Wenn du dann die Firma verklagst, bist du in der ganzen Branche unten durch.

Das klassische IB mit M&A ist immer zeitkritisch und deshalb mit hohem Zeitaufwand verbunden. Arbeitsteilung funktioniert in diesen Gebieten eben nicht so.

Dass sich die Leute völlig abschuften, weiß auch jeder.
Bei manchen kommt erst später die bittere Erkenntnis.

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

Bei den bekannten Umständen in IB und UB frage ich mich, warum der Gesetzgeber dort nicht explizit nach Verstößen gegen das Arbeitschutzgesetz sucht.

Ich selbst bin im Controlling eines Mittelständlers (produzierend) und damit nicht der klassische Platz eines High Performers, aber selbst bei uns wurden Kontrollen durchgeführt. Bis 2016 waren bei uns in der Hochphase auch 15-17 Stunden + Samstag/Sonntag normal, seit einer saftigen Strafzahlung führt aber eine Arbeit von mehr als 10 Stunden sowie Arbeit an Sonn- und Feiertagen voll automatisiert zu einer Abmahnung und einer Geldstrafe im vierstelligen Bereich beim Vorgesetzten.

Warum solche Kontrollen nicht in den Branchen, die dafür bekannt sind? Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich der Vorgesetzte damit potentiell strafbar macht.

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WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018: Dazu gibt es bereits einen Thread. Ich mach‘s kurz: Gut, wenn du keinen Stress machst. ...

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WiWi Gast schrieb am 08.02.2018: Was hat das mit High-performer zu tun? Ist einfach die Realität... ...

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