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Studienwahl: Was studierenBAUING

Bauingenieurwesen

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Hallo,
Ich bin am überlegen Bauingenieurwesen zu studieren.

  • Habt Ihr für mich weitere Infos bezüglich den zu erwartenden Arbeitsbedingungen und natürlich auch dem Gehalt?
  • Wie sehen die Entwicklungsmöglichkeiten und die Zukunft der Baubranche aus?
antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 25.08.2019:

Hallo,
Ich bin am überlegen Bauingenieurwesen zu studieren.

  • Habt Ihr für mich weitere Infos bezüglich den zu erwartenden Arbeitsbedingungen und natürlich auch dem Gehalt?
  • Wie sehen die Entwicklungsmöglichkeiten und die Zukunft der Baubranche aus?

Mit der Frage bist du hier in diesem Forum aber eher falsch ...

Von Bekannten habe ich mitbekommen, dass der Beruf hinsichtlich des Gehalts und der Arbeitsbedingungen eher nicht so toll sein soll!

Meine Bekannten meinen, dass man sehr lange Arbeitszeiten hat und als Bauleiter ständig unterwegs sein muss, das Gehalt aber trotzdem nicht wirklich gut ist. Das liegt daran, dass es in der Baubranche vor allem kleine/mittelgroße Baufirmen und Ing-Büros gibt, bei denen überall gespart wird, um irgendwie konkurrenzfähig zu bleiben.

Das traurige daran ist halt auch, dass die Baubranche ja aktuell boomt und BauIngs eigentlich gesucht sind, trotzdem kommt bei denen gehaltsmäßig wenig an.

Also meins wäre das nicht, denn man kann anderswo mit deutlich weniger Stress bzw. Ärger mehr verdienen.
Ich würde das nur jemandem empfehlen, der wirklich eine große Leidenschaft dafür verspürt.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Nicht wirklich empfehlenswert, außer dich interessiert das Thema wirklich sehr!

In dem Bereich wirst du eine schlechte WLB und ein mittelmäßiges Gehalt haben, dazu noch viel Ärger, das kann ich dir versprechen.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Studium und in den TVÖD, besser geht es nicht. Digitalisierung ist somit vom Tisch.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Zudem gibt's dort sehr wenig Auswahl an Frauen und wenn nur Mannsweiber :D
Ist halt eine klassische Männerbranche.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 25.08.2019:

Zudem gibt's dort sehr wenig Auswahl an Frauen und wenn nur Mannsweiber :D
Ist halt eine klassische Männerbranche.

Stimmt, aber das Problem gibt´s bei allen Ing-Studiengängen!
Die Vorstellung, dass da so ein typisches Girly auf der Baustelle Ansagen macht, ist aber auch hart.

Grundsätzlich kommt das schlechte Image des BauIngs aber ja nicht von ungefähr. Die ganzen Negativpunkte - Gehalt, Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen, etc. - kann ich bestätigen, denn ich bin mit ein paar BauIngs befreundet.

Persönlich finde ich jetzt ÖD auch nicht so attraktiv, vor allem vom Gehalt. Ein Bekannter ist da jetzt eingestiegen, allerdings sehr niedrig. Bis er mal ordentlich was bezahlt bekommt, dauert im ÖD ewig. Sicherheit hin oder her.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Mach mal ein Praktikum auf dem Bau, dann wird dir die Entscheidung leichter fallen, glaub mir ... Denn wenn du danach wirklich noch Bock auf den Beruf hast, dann bist du da richtig.

Wahrscheinlich wirst du aber entsetzt sein - wie ich damals - und etwas ganz anderes machen wollen. Ich bereue es jedenfalls nicht, kein Bauingenieurwesen gemacht zu haben.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 25.08.2019:

Mach mal ein Praktikum auf dem Bau, dann wird dir die Entscheidung leichter fallen, glaub mir ... Denn wenn du danach wirklich noch Bock auf den Beruf hast, dann bist du da richtig.

Wahrscheinlich wirst du aber entsetzt sein - wie ich damals - und etwas ganz anderes machen wollen. Ich bereue es jedenfalls nicht, kein Bauingenieurwesen gemacht zu haben.

Hallo, ich kenne jemanden, der hat ein eigenes Büro und ihm geht es richtig gut, finanziell. Und , wenn ich mir die Geldpolitik so ansehe, wird das Geld noch die nächsten Jahrzehnte so billig sein , dass die Baubranche boomt.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Bauingenieur sind halt wie kaum eine andere Berufsgruppe stark von der Konjunktur abhängig. Aktuell sieht es wirklich (sehr) gut aus, wobei der Markt aber auch aktuell seinen Boom erreicht hat und der Abschwung jetzt langsam eintreten wird.

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Bauingenieur sind halt wie kaum eine andere Berufsgruppe stark von der Konjunktur abhängig. Aktuell sieht es wirklich (sehr) gut aus, wobei der Markt aber auch aktuell seinen Boom erreicht hat und der Abschwung jetzt langsam eintreten wird.

Wer sich noch an die "Saure-Gurken-Zeit" von 2000 bis 2010 erinnert ...

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Wer sich noch an die "Saure-Gurken-Zeit" von 2000 bis 2010 erinnert …

Wie schlimm war es in der Zeit?

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Wer sich noch an die "Saure-Gurken-Zeit" von 2000 bis 2010 erinnert …

Wie schlimm war es in der Zeit?

Viele lokale Bauunternehmen wurden mangels Aufträgen insolvent, insbesonders in Ostdeutschland.

Architekten ohne öffentliche Aufträge lebten von der Hand in den Mund (kein Witz).

Manche darunter wanderten nach Amerika, Spanien und Dubai aus, um in den Immobilien - Hotspots der 00er Jahre tätig zu werden.

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Jupp, wenn man sich das anschaut ist es echt traurig.

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Wer sich noch an die "Saure-Gurken-Zeit" von 2000 bis 2010 erinnert …

Wie schlimm war es in der Zeit?

Viele lokale Bauunternehmen wurden mangels Aufträgen insolvent, insbesonders in Ostdeutschland.

Architekten ohne öffentliche Aufträge lebten von der Hand in den Mund (kein Witz).

Manche darunter wanderten nach Amerika, Spanien und Dubai aus, um in den Immobilien - Hotspots der 00er Jahre tätig zu werden.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Jupp, wenn man sich das anschaut ist es echt traurig.

Philipp Holzmann AG, Concordia Bau und Boden AG & Co., Wilhelm Füssler Bau, ...

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Jupp, wenn man sich das anschaut ist es echt traurig.

Philipp Holzmann AG, Concordia Bau und Boden AG & Co., Wilhelm Füssler Bau, ...

Ja,wie traurig. Als Bauingenieur geht es einem heute wieder super, die Jobs liegen dixh auf der Straße.Und wenn alles draußen so schlimm ist, na dann geht in den TVÖD. Zu dem hast du als Bauingenieur noch die Möglichkeit ins Ausland zu gehen , was ich eh jedem mal Raten würde. Und eine Flaute auf dem Bau ist auch nicht in Sicht. Von der Digitalisierung ist ein Architekt auch nicht befrieden, also bitte leg los.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Die Baubranche war bisher immer zyklisch. In jeder Baukonjunktur zuvor gab es stets gute Gründe, warum dieser Aufschwung im Gegensatz zu allen vorherigen nicht enden würde ...

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.08.2019:

Jupp, wenn man sich das anschaut ist es echt traurig.

Philipp Holzmann AG, Concordia Bau und Boden AG & Co., Wilhelm Füssler Bau, ...

Ja,wie traurig. Als Bauingenieur geht es einem heute wieder super, die Jobs liegen dixh auf der Straße.Und wenn alles draußen so schlimm ist, na dann geht in den TVÖD. Zu dem hast du als Bauingenieur noch die Möglichkeit ins Ausland zu gehen , was ich eh jedem mal Raten würde. Und eine Flaute auf dem Bau ist auch nicht in Sicht. Von der Digitalisierung ist ein Architekt auch nicht befrieden, also bitte leg los.

Die nächste Flaute wird definitiv kommen! Diese setzt in der Baubranche zeitlich versetzt zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage ein, also wird es in spätestens 3 Jahren dort bergab gehen. Allgemein sind die Schwankungen in dieser Branche ja sowieso ziemlich heftig und dort gibt es die meisten Insolvenzen.

Ganz ehrlich, auch wenn es gerne zumindest nicht schlecht ist, dieser Beruf und diese Branche haben nicht umsonst so einen schlechten Ruf und müssen um Mitarbeiter kämpfen! Ich würde das nicht empfehlen.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Wäre für mich so ziemlich das letzte, was ich studieren möchte!

Ich sehe in der Baubranche einfach keinerlei positives. Die Gehälter sind dort bescheiden, die Arbeitszeiten und -bedingungen teilweise echt beschissen, dazu fast nur kleine Baufirmen und Ing-Büros, die evtl. auch noch inhabergeführt sind ...

Auch kann man als Bau-Ing schlecht die Branche wechseln. Direkt nach dem Studium kann man auch nur schwer in den ÖD, da dort meistens eher erfahrene Bau-Ings gesucht werden.

Dazu kommt noch, dass die Bau-Ings unter allen Ings so ziemlich das geringste Ansehen haben, soweit ich das von Bekannten mitbekommen habe.

Also für mich spricht nichts dafür, dass zu studieren.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Wäre für mich so ziemlich das letzte, was ich studieren möchte!

Ich sehe in der Baubranche einfach keinerlei positives. Die Gehälter sind dort bescheiden, die Arbeitszeiten und -bedingungen teilweise echt beschissen, dazu fast nur kleine Baufirmen und Ing-Büros, die evtl. auch noch inhabergeführt sind ...

Auch kann man als Bau-Ing schlecht die Branche wechseln. Direkt nach dem Studium kann man auch nur schwer in den ÖD, da dort meistens eher erfahrene Bau-Ings gesucht werden.

Dazu kommt noch, dass die Bau-Ings unter allen Ings so ziemlich das geringste Ansehen haben, soweit ich das von Bekannten mitbekommen habe.

Also für mich spricht nichts dafür, dass zu studieren.

Sind aber vor der Digitalisierung sicher, es wird keine Roboter geben, die Architekten und Ingenieure ersetzten werden, nur so....

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Wäre für mich so ziemlich das letzte, was ich studieren möchte!

Ich sehe in der Baubranche einfach keinerlei positives. Die Gehälter sind dort bescheiden, die Arbeitszeiten und -bedingungen teilweise echt beschissen, dazu fast nur kleine Baufirmen und Ing-Büros, die evtl. auch noch inhabergeführt sind ...

Auch kann man als Bau-Ing schlecht die Branche wechseln. Direkt nach dem Studium kann man auch nur schwer in den ÖD, da dort meistens eher erfahrene Bau-Ings gesucht werden.

Dazu kommt noch, dass die Bau-Ings unter allen Ings so ziemlich das geringste Ansehen haben, soweit ich das von Bekannten mitbekommen habe.

Also für mich spricht nichts dafür, dass zu studieren.

Selbständige verdienen sich eine goldene Nase. Kenne bekannte die Unternehmen mit 100 Mitarbeitern aufgebaut haben

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Wäre für mich so ziemlich das letzte, was ich studieren möchte!

Ich sehe in der Baubranche einfach keinerlei positives. Die Gehälter sind dort bescheiden, die Arbeitszeiten und -bedingungen teilweise echt beschissen, dazu fast nur kleine Baufirmen und Ing-Büros, die evtl. auch noch inhabergeführt sind ...

Auch kann man als Bau-Ing schlecht die Branche wechseln. Direkt nach dem Studium kann man auch nur schwer in den ÖD, da dort meistens eher erfahrene Bau-Ings gesucht werden.

Dazu kommt noch, dass die Bau-Ings unter allen Ings so ziemlich das geringste Ansehen haben, soweit ich das von Bekannten mitbekommen habe.

Also für mich spricht nichts dafür, dass zu studieren.

Selbständige verdienen sich eine goldene Nase. Kenne bekannte die Unternehmen mit 100 Mitarbeitern aufgebaut haben

Na toll, Selbständigkeit als Argument ... Blöd nur, dass man als Absolvent nicht gleich eine Baufirma oder ein Ingenieurbüro aufmacht, sondern erst einmal für die buckeln muss.

In der Baubranche gibt´s übrigens mit Abstand die meisten Insolvenzen.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Ich bin Dipl. Bauingenieur und mittlerweile bei einem 10k MA UN angestellt.

Ja, viele haben hier Recht das Bauingenieure eher schlechter bezahlt werden - Dafür gibts halt die Sicherheit vor der Digitalisierung. Ich habe nach meinem Studium auch erst in einem kleinen Ingenieurbüro angefangen für 40k - bei einer eher 50h Woche.

Dann Erfahrung gesammelt und nach 2 Jahren zu einem KMU für 75k gewechselt. Klar, das ist nicht bei jedem der Fall aber viele Kollegen kommen von kleinen Büros.

Des Weiteren ist das gute bei Bauingenieurwesen das Erfahrung sehr viel Wert ist. Mittlerweile habe ich nochmal gewechselt. Bin nun bei 113k bei einer 40-45h Woche inkl. Firmenwagen.

Luft nach oben ist aufjedenfall noch da. Außerdem kann man (fast) immer zur Not in den TVÖD, so hat es ein Kollege vor kurzem gemacht. TVL 13 ist auch nicht schlecht, dazu die sowieso herrschende Jobsicherheit. Fast jeder Bewerber bekommt (solange die nötige Erfahrung dabei ist) einen Platz im TVÖD seit Jahren.

Das ist bei anderen Berufsgruppen nicht wirklich der Fall.

Ich liebe meinen Beruf und kann ihn jedem empfehlen, man sollte aber natürlich davor Praktika auf dem Bau machen und sich wirklich sicher sein, Bauingenieurwesen zu studieren.

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Selbständige verdienen sich eine goldene Nase. Kenne bekannte die Unternehmen mit 100 Mitarbeitern aufgebaut haben

Diese gehen aber auch genau so schnell wieder pleite. Die Anzahl an Insolvenzen im Bauwesen ist enorm.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Selbständige verdienen sich eine goldene Nase. Kenne bekannte die Unternehmen mit 100 Mitarbeitern aufgebaut haben

Diese gehen aber auch genau so schnell wieder pleite. Die Anzahl an Insolvenzen im Bauwesen ist enorm.

Denkst du das juckt jemanden, wenn derjenige schon Privatvermögen von x-Millionen hat? Auch wenn seine GmbH pleite gehen soll, dann ist er eben nicht ~25 Millionen schwer sondern nur ~5. Ausgesorgt hat er trotzdem. Außerdem ist er mittlerweile um die 60 und immer noch nicht pleite (mit mitte 30 selbständig laut hörensagen)

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Ich bin Dipl. Bauingenieur und mittlerweile bei einem 10k MA UN angestellt.

Ja, viele haben hier Recht das Bauingenieure eher schlechter bezahlt werden - Dafür gibts halt die Sicherheit vor der Digitalisierung. Ich habe nach meinem Studium auch erst in einem kleinen Ingenieurbüro angefangen für 40k - bei einer eher 50h Woche.

Dann Erfahrung gesammelt und nach 2 Jahren zu einem KMU für 75k gewechselt. Klar, das ist nicht bei jedem der Fall aber viele Kollegen kommen von kleinen Büros.

Des Weiteren ist das gute bei Bauingenieurwesen das Erfahrung sehr viel Wert ist. Mittlerweile habe ich nochmal gewechselt. Bin nun bei 113k bei einer 40-45h Woche inkl. Firmenwagen.

Luft nach oben ist aufjedenfall noch da. Außerdem kann man (fast) immer zur Not in den TVÖD, so hat es ein Kollege vor kurzem gemacht. TVL 13 ist auch nicht schlecht, dazu die sowieso herrschende Jobsicherheit. Fast jeder Bewerber bekommt (solange die nötige Erfahrung dabei ist) einen Platz im TVÖD seit Jahren.

Das ist bei anderen Berufsgruppen nicht wirklich der Fall.

Ich liebe meinen Beruf und kann ihn jedem empfehlen, man sollte aber natürlich davor Praktika auf dem Bau machen und sich wirklich sicher sein, Bauingenieurwesen zu studieren.

Zweifelhafter Beitrag ...
Wie ist denn deine Position im Unternehmen, die dir ein derartiges Gehalt ermöglicht?

Mein Vater ist auch BauIng, daher habe ich etwas Einblick in die Branche. Er selbst hat mit 50 gerade gut die Hälfte von deinem Gehalt ... Auch wenn man sich die Gehaltsstudien ansieht, merkt man schnell, dass die BauIngs von allen Ings mit Abstand am schlechtesten bezahlt sind.
Deine Gehaltsangaben sind so unrealistisch ... Mit 40k eingestiegen, ok, aber nach nur zwei Jahren verdoppelt? In der Baubranche? Niemals ... Dein aktuelles Gehalt schießt aber absolut den Vogel ab. Aber klar, da ist noch viel Luft nach oben ...

Auch wieder dieser Unsinn mit der Digitalisierung ... Das entlarvt dich doch schon wieder als Troll im zweiten Semester ...

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Mein Bruder hat seinen MSc (FH) in Bauingenieurswesen gerade gemacht und hat jetzt bei einem mittelständischen Bauunternehmen, ungefähr 500 MA inkl. Kolonnen, angefangen.

Er verdient 5k/Monat bei 12,5 Gehältern + Bonus + Urlaubs- und Weihnachtsgeld+ Firmenwagen. Also eigentlich nicht schlecht, aber er hat es auch studiert, weil es ihm einfach richtig Spaß macht.

Vor allem jetzt im Sommer musste er schon recht viel arbeiten 6.30 bis 18.00 in Extremfällen.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Dann möcht ich auch mal sehen, wo die ganzen Maschbauer die nächsten Jahre unterkommen.
Ups, warum landen mittlerweile schon der Großteil der Maschbauer in Dienstleistern, Bodyleasing, KMU oder sonst wo? Sogar mit schlechteren Gehältern als die armen BauIngs.

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Ich bin Dipl. Bauingenieur und mittlerweile bei einem 10k MA UN angestellt.

Ja, viele haben hier Recht das Bauingenieure eher schlechter bezahlt werden - Dafür gibts halt die Sicherheit vor der Digitalisierung. Ich habe nach meinem Studium auch erst in einem kleinen Ingenieurbüro angefangen für 40k - bei einer eher 50h Woche.

Dann Erfahrung gesammelt und nach 2 Jahren zu einem KMU für 75k gewechselt. Klar, das ist nicht bei jedem der Fall aber viele Kollegen kommen von kleinen Büros.

Des Weiteren ist das gute bei Bauingenieurwesen das Erfahrung sehr viel Wert ist. Mittlerweile habe ich nochmal gewechselt. Bin nun bei 113k bei einer 40-45h Woche inkl. Firmenwagen.

Luft nach oben ist aufjedenfall noch da. Außerdem kann man (fast) immer zur Not in den TVÖD, so hat es ein Kollege vor kurzem gemacht. TVL 13 ist auch nicht schlecht, dazu die sowieso herrschende Jobsicherheit. Fast jeder Bewerber bekommt (solange die nötige Erfahrung dabei ist) einen Platz im TVÖD seit Jahren.

Das ist bei anderen Berufsgruppen nicht wirklich der Fall.

Ich liebe meinen Beruf und kann ihn jedem empfehlen, man sollte aber natürlich davor Praktika auf dem Bau machen und sich wirklich sicher sein, Bauingenieurwesen zu studieren.

Zweifelhafter Beitrag ...
Wie ist denn deine Position im Unternehmen, die dir ein derartiges Gehalt ermöglicht?

Mein Vater ist auch BauIng, daher habe ich etwas Einblick in die Branche. Er selbst hat mit 50 gerade gut die Hälfte von deinem Gehalt ... Auch wenn man sich die Gehaltsstudien ansieht, merkt man schnell, dass die BauIngs von allen Ings mit Abstand am schlechtesten bezahlt sind.
Deine Gehaltsangaben sind so unrealistisch ... Mit 40k eingestiegen, ok, aber nach nur zwei Jahren verdoppelt? In der Baubranche? Niemals ... Dein aktuelles Gehalt schießt aber absolut den Vogel ab. Aber klar, da ist noch viel Luft nach oben ...

Auch wieder dieser Unsinn mit der Digitalisierung ... Das entlarvt dich doch schon wieder als Troll im zweiten Semester ...

Ich nenne dir jetzt bewusst nicht den Namen des Unternehmens. Von 40k auf das doppelte ist realistisch, wenn man "viel" Erfahrung hat und zu einem KMU/Großkonzern wechselt wobei es eher mehr KMUs gibt. 100k+ ist im Bauwesen selten, das ist mir bewusst aber mit genug Arbeit kriegt man das hin. Ich habe keine Führungs- dafür aber Projektverantwortung. So ein Gehalt kriegen teilweise die IGM'ler als Sachbearbeiter.

Mehr muss ich dir nicht sagen, sorry. 100k+ ist nicht unmöglich.

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Dann möcht ich auch mal sehen, wo die ganzen Maschbauer die nächsten Jahre unterkommen.
Ups, warum landen mittlerweile schon der Großteil der Maschbauer in Dienstleistern, Bodyleasing, KMU oder sonst wo? Sogar mit schlechteren Gehältern als die armen BauIngs.

MBauer verdienen immer noch deutlich mehr als die BauIngs, obwohl sich diese ja gerade in einer Phase der Hochkonjunktur befinden. Eigentlich lächerlich, aber BauIng ist dafür auch ein deutlich einfacheres Studium, also nur fair.

Naja, die Baubranche wird die aktuell schwache Konjunktur bzw. gesamtwirtschaftliche Lage in den nächsten Jahren brutal zu spüren bekommen, so wie in der Vergangenheit auch. Die trifft es einfach immer am härtesten.

Sowieso verstehe ich nicht, warum hier manche den BauIng für so attraktiv halten. Das ist doch ein typisches FH-Studium mit wenig Tiefgang und der Beruf ist ja dem Vernehmen nach total ätzend.

Würde mich eher für etwas anspruchsvolles entscheiden und entsprechend Mathe, Physik, Informatik, Elektrotechnik oder evtl. sogar MB studieren. Da hat man dann was gescheites studiert und wird nach dem Abschluss sicher mehr bekommen als ein BauIng.

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Dann möcht ich auch mal sehen, wo die ganzen Maschbauer die nächsten Jahre unterkommen.
Ups, warum landen mittlerweile schon der Großteil der Maschbauer in Dienstleistern, Bodyleasing, KMU oder sonst wo? Sogar mit schlechteren Gehältern als die armen BauIngs.

MBauer verdienen immer noch deutlich mehr als die BauIngs, obwohl sich diese ja gerade in einer Phase der Hochkonjunktur befinden. Eigentlich lächerlich, aber BauIng ist dafür auch ein deutlich einfacheres Studium, also nur fair.

Naja, die Baubranche wird die aktuell schwache Konjunktur bzw. gesamtwirtschaftliche Lage in den nächsten Jahren brutal zu spüren bekommen, so wie in der Vergangenheit auch. Die trifft es einfach immer am härtesten.

Sowieso verstehe ich nicht, warum hier manche den BauIng für so attraktiv halten. Das ist doch ein typisches FH-Studium mit wenig Tiefgang und der Beruf ist ja dem Vernehmen nach total ätzend.

Würde mich eher für etwas anspruchsvolles entscheiden und entsprechend Mathe, Physik, Informatik, Elektrotechnik oder evtl. sogar MB studieren. Da hat man dann was gescheites studiert und wird nach dem Abschluss sicher mehr bekommen als ein BauIng.

Ich verstehe nicht, woher dieses "BauIng ist einfacher als MB, etc" kommt. Ich habe erst Elektrotechnik (Das was meine Eltern mir empfohlen haben) und dann BauIng (Das was mir eher gefiel) studiert und fand das beide Studiengänge ähnlich 'schwer' waren. Es kommt halt aufs Interesse an... MB studieren viele, weil es "das BWL der Ing-Fächer" ist. Elektrotechnik hingegen ist mMn schwerer, weil man nichts physisches in der Hand hat sondern zB eine Voltzahl. Maschinenbau = Autos, Maschinen was vorallem Männer interessant finden.

BauIng studieren mMn aber eher Leute, die wirklich dafür brennen. Ich habe 2 Diplome und kann beide daher einschätzen und ja mir fiel BauIng auch etwas leichter, aber eher auch nur weil es mich wirklich interessiert hat. Verdienen tue ich mit 78k mittlerweile auch nicht wirklich viel, es reicht mir aber und meine Arbeit macht mir wirklich Spaß.

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Ich verstehe nicht, woher dieses "BauIng ist einfacher als MB, etc" kommt. Ich habe erst Elektrotechnik (Das was meine Eltern mir empfohlen haben) und dann BauIng (Das was mir eher gefiel) studiert und fand das beide Studiengänge ähnlich 'schwer' waren. Es kommt halt aufs Interesse an... MB studieren viele, weil es "das BWL der Ing-Fächer" ist. Elektrotechnik hingegen ist mMn schwerer, weil man nichts physisches in der Hand hat sondern zB eine Voltzahl. Maschinenbau = Autos, Maschinen was vorallem Männer interessant finden.

BauIng studieren mMn aber eher Leute, die wirklich dafür brennen. Ich habe 2 Diplome und kann beide daher einschätzen und ja mir fiel BauIng auch etwas leichter, aber eher auch nur weil es mich wirklich interessiert hat. Verdienen tue ich mit 78k mittlerweile auch nicht wirklich viel, es reicht mir aber und meine Arbeit macht mir wirklich Spaß.

Erstmal kommt es natürlich immer drauf an wo man studiert, da der Schwierigkeitsgrad halt in erster Linie von den Klausuren bzw. von den Dozenten abhängt. Das heißt dass du anhand von einer Stichprobe von eins jetzt nicht abschließend bewerten kannst welches Fach jetzt grundsätzlich schwerer ist. Aber von Stoff sind Thermodynamik, Strömungsmechanik, Regelungstechnik und Kontinuumsmechanik halt deutlich abstrakter und mathematischer als die anspruchsvollsten Fächer im Bauing Studium.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Dann möcht ich auch mal sehen, wo die ganzen Maschbauer die nächsten Jahre unterkommen.
Ups, warum landen mittlerweile schon der Großteil der Maschbauer in Dienstleistern, Bodyleasing, KMU oder sonst wo? Sogar mit schlechteren Gehältern als die armen BauIngs.

MBauer verdienen immer noch deutlich mehr als die BauIngs, obwohl sich diese ja gerade in einer Phase der Hochkonjunktur befinden. Eigentlich lächerlich, aber BauIng ist dafür auch ein deutlich einfacheres Studium, also nur fair.

Naja, die Baubranche wird die aktuell schwache Konjunktur bzw. gesamtwirtschaftliche Lage in den nächsten Jahren brutal zu spüren bekommen, so wie in der Vergangenheit auch. Die trifft es einfach immer am härtesten.

Sowieso verstehe ich nicht, warum hier manche den BauIng für so attraktiv halten. Das ist doch ein typisches FH-Studium mit wenig Tiefgang und der Beruf ist ja dem Vernehmen nach total ätzend.

Würde mich eher für etwas anspruchsvolles entscheiden und entsprechend Mathe, Physik, Informatik, Elektrotechnik oder evtl. sogar MB studieren. Da hat man dann was gescheites studiert und wird nach dem Abschluss sicher mehr bekommen als ein BauIng.

Ich verstehe nicht, woher dieses "BauIng ist einfacher als MB, etc" kommt. Ich habe erst Elektrotechnik (Das was meine Eltern mir empfohlen haben) und dann BauIng (Das was mir eher gefiel) studiert und fand das beide Studiengänge ähnlich 'schwer' waren. Es kommt halt aufs Interesse an... MB studieren viele, weil es "das BWL der Ing-Fächer" ist. Elektrotechnik hingegen ist mMn schwerer, weil man nichts physisches in der Hand hat sondern zB eine Voltzahl. Maschinenbau = Autos, Maschinen was vorallem Männer interessant finden.

BauIng studieren mMn aber eher Leute, die wirklich dafür brennen. Ich habe 2 Diplome und kann beide daher einschätzen und ja mir fiel BauIng auch etwas leichter, aber eher auch nur weil es mich wirklich interessiert hat. Verdienen tue ich mit 78k mittlerweile auch nicht wirklich viel, es reicht mir aber und meine Arbeit macht mir wirklich Spaß.

Woher das kommt? Weil es einfach so ist ...

BauIng gilt doch schon immer als das einfachste Ing-Studium. Mein bester Freund war in der Realschule und in der FOS im sozialen Zweig, absolut kein Überflieger in Mathe und Physik hatte er fast gar nicht, trotzdem hat er das Studium geschafft. So schwer kann das also nicht sein, ET und MB sind sicherlich schwerer und besser angesehen.

antworten
WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Dann möcht ich auch mal sehen, wo die ganzen Maschbauer die nächsten Jahre unterkommen.
Ups, warum landen mittlerweile schon der Großteil der Maschbauer in Dienstleistern, Bodyleasing, KMU oder sonst wo? Sogar mit schlechteren Gehältern als die armen BauIngs.

MBauer verdienen immer noch deutlich mehr als die BauIngs, obwohl sich diese ja gerade in einer Phase der Hochkonjunktur befinden. Eigentlich lächerlich, aber BauIng ist dafür auch ein deutlich einfacheres Studium, also nur fair.

Naja, die Baubranche wird die aktuell schwache Konjunktur bzw. gesamtwirtschaftliche Lage in den nächsten Jahren brutal zu spüren bekommen, so wie in der Vergangenheit auch. Die trifft es einfach immer am härtesten.

Sowieso verstehe ich nicht, warum hier manche den BauIng für so attraktiv halten. Das ist doch ein typisches FH-Studium mit wenig Tiefgang und der Beruf ist ja dem Vernehmen nach total ätzend.

Würde mich eher für etwas anspruchsvolles entscheiden und entsprechend Mathe, Physik, Informatik, Elektrotechnik oder evtl. sogar MB studieren. Da hat man dann was gescheites studiert und wird nach dem Abschluss sicher mehr bekommen als ein BauIng.

Ich verstehe nicht, woher dieses "BauIng ist einfacher als MB, etc" kommt. Ich habe erst Elektrotechnik (Das was meine Eltern mir empfohlen haben) und dann BauIng (Das was mir eher gefiel) studiert und fand das beide Studiengänge ähnlich 'schwer' waren. Es kommt halt aufs Interesse an... MB studieren viele, weil es "das BWL der Ing-Fächer" ist. Elektrotechnik hingegen ist mMn schwerer, weil man nichts physisches in der Hand hat sondern zB eine Voltzahl. Maschinenbau = Autos, Maschinen was vorallem Männer interessant finden.

BauIng studieren mMn aber eher Leute, die wirklich dafür brennen. Ich habe 2 Diplome und kann beide daher einschätzen und ja mir fiel BauIng auch etwas leichter, aber eher auch nur weil es mich wirklich interessiert hat. Verdienen tue ich mit 78k mittlerweile auch nicht wirklich viel, es reicht mir aber und meine Arbeit macht mir wirklich Spaß.

Woher das kommt? Weil es einfach so ist ...

BauIng gilt doch schon immer als das einfachste Ing-Studium. Mein bester Freund war in der Realschule und in der FOS im sozialen Zweig, absolut kein Überflieger in Mathe und Physik hatte er fast gar nicht, trotzdem hat er das Studium geschafft. So schwer kann das also nicht sein, ET und MB sind sicherlich schwerer und besser angesehen.

Also mMn ist die Reihenfolge eher so (bin tatsächlich MB Ing).

Etech > MB > BauIng > Wing & die ganzen "Trend-Ing-Fächer".

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

In der regel ist Wiing genau so schwer wie das Ingenieur Pendant an der gleichen uni da man meistens die aussiebe Fächer a la thermo, regelungstechnik, felder, netzwerkanalyse etc zusammen mit den ings schreibt.
Dafür ist halt der technische wahlbereich deutlich kleiner aber da wird eh nicht mehr gesiebt.

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Dann möcht ich auch mal sehen, wo die ganzen Maschbauer die nächsten Jahre unterkommen.
Ups, warum landen mittlerweile schon der Großteil der Maschbauer in Dienstleistern, Bodyleasing, KMU oder sonst wo? Sogar mit schlechteren Gehältern als die armen BauIngs.

MBauer verdienen immer noch deutlich mehr als die BauIngs, obwohl sich diese ja gerade in einer Phase der Hochkonjunktur befinden. Eigentlich lächerlich, aber BauIng ist dafür auch ein deutlich einfacheres Studium, also nur fair.

Naja, die Baubranche wird die aktuell schwache Konjunktur bzw. gesamtwirtschaftliche Lage in den nächsten Jahren brutal zu spüren bekommen, so wie in der Vergangenheit auch. Die trifft es einfach immer am härtesten.

Sowieso verstehe ich nicht, warum hier manche den BauIng für so attraktiv halten. Das ist doch ein typisches FH-Studium mit wenig Tiefgang und der Beruf ist ja dem Vernehmen nach total ätzend.

Würde mich eher für etwas anspruchsvolles entscheiden und entsprechend Mathe, Physik, Informatik, Elektrotechnik oder evtl. sogar MB studieren. Da hat man dann was gescheites studiert und wird nach dem Abschluss sicher mehr bekommen als ein BauIng.

Ich verstehe nicht, woher dieses "BauIng ist einfacher als MB, etc" kommt. Ich habe erst Elektrotechnik (Das was meine Eltern mir empfohlen haben) und dann BauIng (Das was mir eher gefiel) studiert und fand das beide Studiengänge ähnlich 'schwer' waren. Es kommt halt aufs Interesse an... MB studieren viele, weil es "das BWL der Ing-Fächer" ist. Elektrotechnik hingegen ist mMn schwerer, weil man nichts physisches in der Hand hat sondern zB eine Voltzahl. Maschinenbau = Autos, Maschinen was vorallem Männer interessant finden.

BauIng studieren mMn aber eher Leute, die wirklich dafür brennen. Ich habe 2 Diplome und kann beide daher einschätzen und ja mir fiel BauIng auch etwas leichter, aber eher auch nur weil es mich wirklich interessiert hat. Verdienen tue ich mit 78k mittlerweile auch nicht wirklich viel, es reicht mir aber und meine Arbeit macht mir wirklich Spaß.

Woher das kommt? Weil es einfach so ist ...

BauIng gilt doch schon immer als das einfachste Ing-Studium. Mein bester Freund war in der Realschule und in der FOS im sozialen Zweig, absolut kein Überflieger in Mathe und Physik hatte er fast gar nicht, trotzdem hat er das Studium geschafft. So schwer kann das also nicht sein, ET und MB sind sicherlich schwerer und besser angesehen.

Also mMn ist die Reihenfolge eher so (bin tatsächlich MB Ing).

Etech > MB > BauIng > Wing & die ganzen "Trend-Ing-Fächer".

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Dann möcht ich auch mal sehen, wo die ganzen Maschbauer die nächsten Jahre unterkommen.
Ups, warum landen mittlerweile schon der Großteil der Maschbauer in Dienstleistern, Bodyleasing, KMU oder sonst wo? Sogar mit schlechteren Gehältern als die armen BauIngs.

MBauer verdienen immer noch deutlich mehr als die BauIngs, obwohl sich diese ja gerade in einer Phase der Hochkonjunktur befinden. Eigentlich lächerlich, aber BauIng ist dafür auch ein deutlich einfacheres Studium, also nur fair.

Naja, die Baubranche wird die aktuell schwache Konjunktur bzw. gesamtwirtschaftliche Lage in den nächsten Jahren brutal zu spüren bekommen, so wie in der Vergangenheit auch. Die trifft es einfach immer am härtesten.

Sowieso verstehe ich nicht, warum hier manche den BauIng für so attraktiv halten. Das ist doch ein typisches FH-Studium mit wenig Tiefgang und der Beruf ist ja dem Vernehmen nach total ätzend.

Würde mich eher für etwas anspruchsvolles entscheiden und entsprechend Mathe, Physik, Informatik, Elektrotechnik oder evtl. sogar MB studieren. Da hat man dann was gescheites studiert und wird nach dem Abschluss sicher mehr bekommen als ein BauIng.

Ich verstehe nicht, woher dieses "BauIng ist einfacher als MB, etc" kommt. Ich habe erst Elektrotechnik (Das was meine Eltern mir empfohlen haben) und dann BauIng (Das was mir eher gefiel) studiert und fand das beide Studiengänge ähnlich 'schwer' waren. Es kommt halt aufs Interesse an... MB studieren viele, weil es "das BWL der Ing-Fächer" ist. Elektrotechnik hingegen ist mMn schwerer, weil man nichts physisches in der Hand hat sondern zB eine Voltzahl. Maschinenbau = Autos, Maschinen was vorallem Männer interessant finden.

BauIng studieren mMn aber eher Leute, die wirklich dafür brennen. Ich habe 2 Diplome und kann beide daher einschätzen und ja mir fiel BauIng auch etwas leichter, aber eher auch nur weil es mich wirklich interessiert hat. Verdienen tue ich mit 78k mittlerweile auch nicht wirklich viel, es reicht mir aber und meine Arbeit macht mir wirklich Spaß.

Woher das kommt? Weil es einfach so ist ...

BauIng gilt doch schon immer als das einfachste Ing-Studium. Mein bester Freund war in der Realschule und in der FOS im sozialen Zweig, absolut kein Überflieger in Mathe und Physik hatte er fast gar nicht, trotzdem hat er das Studium geschafft. So schwer kann das also nicht sein, ET und MB sind sicherlich schwerer und besser angesehen.

Also mMn ist die Reihenfolge eher so (bin tatsächlich MB Ing).

Etech > MB > BauIng > Wing & die ganzen "Trend-Ing-Fächer".

Naja, das ist schon schwierig, ein Ranking zu erstellen. Man muss natürlich auch sehen, dass ein Ing-Studium an einer FH weitaus einfacher ist, als an einer TU.

Mal davon ab, würde ich das grundsätzliche Ranking auch so sehen. ET vor MB und dann BauIng. Bei Wing wäre ich auch vorsichtig, denn die harten Fächer sind meistens die gleichen, wie im Hauptstudiengang. Anstatt der weiteren, eher einfachen Fächer, kommen halt dann wirtschaftliche. Ist halt Geschmacksache, ob einem das mehr liegt oder nicht, daher denke ich, Wing ist immer ähnlich schwierig wie der Hauptstudiengang. Ich würde daher Wing ET wohl immer noch vor MB sehen und entsprechend Wing MB vor BauIng. Was weitere "Trend-Ing-Fächer" angeht, weiß ich es nicht genau. Davon gibt's heute ja unzählige ...

Ist aber echt schwierig, das allgemein so zu sagen. Ing-Studiengänge an manchen Unis/FHs sind eher einfach, an anderen wiederum sehr schwer. Aber gerade unter Ings ist diese "Wer hat das schwerste Studium" Diskussion ja sehr beliebt ...

Um nicht gänzlich Off-Topic zu bleiben, würde ich dem TO raten, wirklich mal ein Praktikum zu machen und dann weiter sehen. Die Baubranche ist wirklich nicht für jeden was.

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Wen interessiert es denn, ob Bauingenieur schwer ist oder nicht?

Der Job ist stressig und dafür schlecht bezahlt.

Warum sollte man das dann machen wollen?

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Hallo,

ich habe Wing Bau studiert. Wenn dich BauIng interessiert wieso nicht direkt den Wing machen? Wie schon die Vorposter geschrieben haben ist der Job schlecht bezahlt und zu meiner Zeit waren die Stellen rar. Ich bin nun in einer gemütlichen Sacharbeiterstelle eines großen Konzerns der mit Bau gar nichts mehr zu tun hat (da hat die Wirtschaftliche Ausrichtung geholfen) - verdiene meine 70k (Was mir dicke ausreicht) bei 37 Wochenstunden ...

Den Stress als BauIng würde ich mir nicht nochmal geben.

WiWi Gast schrieb am 30.08.2019:

Wen interessiert es denn, ob Bauingenieur schwer ist oder nicht?

Der Job ist stressig und dafür schlecht bezahlt.

Warum sollte man das dann machen wollen?

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WiWi Gast

Bauingenieurwesen

Ich würde ausdrücklich davor warnen, jetzt mit einem Studium in Bauingenieurwesen zu beginnen!

Klar, in der Baubranche läuft´s gerade richtig ordentlich, aber das wird sich definitiv wieder ändern. Beginnt man jetzt erst sein Studium, dann besteht die große Gefahr, dass man genau dann fertig wird, wenn es komplett bergab geht. Diese Gefahr besteht zwar so gut wie überall, aber in der Baubranche kracht es immer mit am heftigsten. Dann hagelt es Insolvenzen und die Arbeitslosigkeit unter den Bauingenieuren steigt rapide. Alles schon häufig da gewesen.
Realistisch hält dieser Boom in der Baubranche halt noch maximal 3 Jahre, dann währe man halt gerade mit dem Studium fertig.

Es wird aber so kommen, dass in den nächsten Jahren viele Bauingenieurwesen studieren - dank der Propaganda der Verbände - und dann ein horrendes Überangebot besteht, welches auf eine schlechter werdende Konjunktur in der Baubranche trifft. Ähnlich wie aktuell bei den Maschinenbauern ...

Seid da lieber vorsichtig, traut nicht den Verbänden und lasst euch nicht zu sehr von der aktuellen Lage blenden, sondern denkt mehr an die zukünftige Entwicklung!

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