DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Studienwahl: Was studierenBildungsrendite

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Autor
Beitrag
iakregnif

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Nächtelanges Lernen, Jobben nach der Vorlesung, unvergütete Praktika in den Semesterferien, Auslandsaufenthalte (-Praktika/Sprachkurse) auf eigene Rechnung... Der - inzwischen - wohl typische Weg eines Studenten

Nach dem Studium... Jocenter, einige hundert Bewerbungen und anschließend überqualifiziert und weit entfernt von der Heimat, der Familie und den Freunden für 30-40k Brutto/Jahr arbeiten, nicht etwa 9to5, sondern eher 8to8.

Leider geht es sehr vielen meiner alten Kommilitonen so. (überwiegend BWLer und Lehrämtler)

Hat sich der Aufwand, der Verzicht auf Freizeit bzw. Vergütung und die investierte Disziplin rückblickend gelohnt? Angemessener Job und angemessene Vergütung, durch die Ihr den Verzicht auf Einkommen im Studium kompensieren konntet.

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Habe Industriekaufmann im Stahlkonzern gelernt und danach parallel zur Arbeit (startegischer Einkäufer bei dem Stahlkonzern) Dipl.-Bw. (FH) im Fernstudium gemacht, nach drei Jahren hatte ich bei einem anderen AG 68000

Habe nach der Ausbildung nur als Industriekaufmann eigenvernatwortlich 65 mio Einkaufsvolumen verantwortet. Lache mich immer in den Foren über Studenten kaputt die abschätzig über eine Ausbildung sprechen. Die studieren und kämpfen jahrelang darum in eine Position zu kommen, die ich mit einer Berufsausbildung inne hatte.

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Wäre interessant zu wissen, von welchem Jahrgang du sprichst.
Damals hat man mit einer Ausbildung gut verdient. Noch besser war es aber als Akademiker. Man nehme nur die Zahnärzte, die tatsächlich innerhalb von ein paar Jahren Millionäre geworden sind.

Heutzutage lohnt sich ein Studium nur, wenn man zu den Besten eines Jahrgangs gehört. Die 0815 Ingineursstellen werden einfach nach China oder Indien ausgelagert. Genau so wie der Informatiker. Als Forscher in Biologie/Physik/Chemie ist eine Dr. Arbeit Pflicht, um nur ansatzweise etwas gescheites zu finden.
Spanien, Portugal, Griechenland etc. wird uns auch noch in ein paar Jahren einholen. Die meisten lernen mittlerweile Deutsch, in der Hoffnung in unseren Arbeitsmarkt einzusteigen, weil es bei Ihnen kaum Arbeit gibt. Die werden dann selbstverständlich für wenig Geld eingestellt. Damit kann man dann Druck auf den deutschen Uniabsolventen ausüben: "Pah, sie wollen 20 Euro die Stunde - schauen Sie sich um. Der Grieche macht die gleiche Arbeit für 10 Euro."

Wenn man wenig finanzielle Mittel hat, nicht gerade begabteste im Auswendiglernen ist und keine besonderen Fähigkeiten hat, auf denen man aufbauen kann, dann lohnt sich ein Studium nicht.
Beamte haben es wohl momentan (auch mit Hinblick auf die Renten) am besten.

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Genauso ist es.

Beamte können pünktlich nach Hause gehen und während der Arbeit "arbeiten" sie auch nicht wirklich.

Pünktliche und sichere Urlaube, frühe Feierabende und noch dazu viel Zeit..
Materielle Anreize bzw. monetäre Vergütungen sind nicht mehr entscheidend, sondern ZEIT!!!!

Als Beamte hat man die Rente sicher!!

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Da musst Du erst mal in eine Beamtenlaufbahn reinkommen. Wer schon bei einem normalen Studium nicht zu den besseren gehört, wird da erst recht nicht eingestellt.

Lounge Gast schrieb:

Wäre interessant zu wissen, von welchem Jahrgang du sprichst.
Damals hat man mit einer Ausbildung gut verdient. Noch besser
war es aber als Akademiker. Man nehme nur die Zahnärzte, die
tatsächlich innerhalb von ein paar Jahren Millionäre geworden
sind.

Heutzutage lohnt sich ein Studium nur, wenn man zu den Besten
eines Jahrgangs gehört. Die 0815 Ingineursstellen werden
einfach nach China oder Indien ausgelagert. Genau so wie der
Informatiker. Als Forscher in Biologie/Physik/Chemie ist eine
Dr. Arbeit Pflicht, um nur ansatzweise etwas gescheites zu
finden.
Spanien, Portugal, Griechenland etc. wird uns auch noch in
ein paar Jahren einholen. Die meisten lernen mittlerweile
Deutsch, in der Hoffnung in unseren Arbeitsmarkt
einzusteigen, weil es bei Ihnen kaum Arbeit gibt. Die werden
dann selbstverständlich für wenig Geld eingestellt. Damit
kann man dann Druck auf den deutschen Uniabsolventen ausüben:
"Pah, sie wollen 20 Euro die Stunde - schauen Sie sich
um. Der Grieche macht die gleiche Arbeit für 10 Euro."

Wenn man wenig finanzielle Mittel hat, nicht gerade
begabteste im Auswendiglernen ist und keine besonderen
Fähigkeiten hat, auf denen man aufbauen kann, dann lohnt sich
ein Studium nicht.
Beamte haben es wohl momentan (auch mit Hinblick auf die
Renten) am besten.

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Wäre interessant zu wissen, von welchem Jahrgang du sprichst.
IK von 2007-2010
Dipl.- Bw (FH)von 2010-2012

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Tja, wenn man ein planloser, mittelmäßig intelligenter Mensch ist, der sich aus Mangel an Alternativen dazu entschließt BWL oder Lehramt zu studieren, dort sich dann aufgrund von Desinteresse sich keine Praktika sucht und unter "Ausland" nur Mallorca versteht und dann auch nur unterdurchschnittliche Noten bekommt, der, ja der, hat 1. seine jungen Jahre verballert und 2. landet, mit Glück, in der von dir beschriebenen Lage.

Zu deiner Frage: Wenn man was aufm Kasten hat, lohnt es sich. Wir kommen dadurch, dass das Abitur weitestgehend, vor allem in Norddeutschland, verschenkt wird in die Lage, dass sich Leute die vor 20 Jahren noch ganz selbstverständlich eine Ausbildung gemacht hätten, nun meinen studieren zu müssen. Und das führt nicht nur dazu, dass diese Leute unglücklich werden, sondern auch noch die Einstiegsgehälter drücken und die akademische Ausbildung stark leidet.

Just my two cents.

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Hast Du schon mal als Beamter gearbeitet? Wahrscheinlich nicht. Vermutlich hast Du auch nicht die erforderliche Qualifikation.

Lounge Gast schrieb:

Genauso ist es.

Beamte können pünktlich nach Hause gehen und während der
Arbeit "arbeiten" sie auch nicht wirklich.

Pünktliche und sichere Urlaube, frühe Feierabende und noch
dazu viel Zeit..
Materielle Anreize bzw. monetäre Vergütungen sind nicht mehr
entscheidend, sondern ZEIT!!!!

Als Beamte hat man die Rente sicher!!

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass der Beamtenberuf sicher ist?
Im Moment scheint es vielleicht so, aber wer weiß was die Zukunft bringt? Vielleicht haben wir in 10 Jahren Griechenland-ähnliche Verhältnisse und die Beamten sind noch vor allen anderen ihre Jobs los.

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Interessant wäre, wie sich der demograpische Wandel auf den Arbeitsmarkt auswirkt.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass unserer Bundesregierung jetzt schon für den bevorstehendem Mangel ausbilden will, weil wir in Zukunft uns kostenlose Bildung einfach nicht mehr leisten können.

Ein Student kostet den Staat ungefähr 8000 Euro pro Jahr. (Bundesdurchschnitt)
Bei aktuell 2.6 Millionen Studenten, macht das Kosten von: 20.800.000.000 pro Jahr :X. Das nur die Lobby profitieren soll (billige Arbeitskräfte), glaube ich nicht. Der Staat verliert durch die Akademisierung auch Millarden an Steuern. Der 0815 BWLer kostet dem Staat darüber hinaus auch noch Milliarden an Sozialleistungen.
Das kannst doch nicht sein...

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

In zwei Jahren FH-Diplom... Genau...
Und 68K, 3 Jahre nach der Ausbildung.
Vielleicht gibt es sowas, aber wenn dann nur in 0,000001% der Fälle.
Die Realität ist eher ein Einstiegsgehlt von 20-26K nach der Ausbildung (je nach Konzerngröße und Leistung) und Gehaltssteigerungen von max. 3-5 % pro Jahr

Industriekaufmann ist ein Beruf, wo die große Mehrheit. Schwieirgkeiten hat damit eine mehrköpfige Familie zu ernähren.

Lounge Gast schrieb:

Wäre interessant zu wissen, von welchem Jahrgang du
sprichst.
IK von 2007-2010
Dipl.- Bw (FH)von 2010-2012

antworten
iakregnif

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Dein Beitrag gibt mir das Gefühl, dass Du dich nach wie vor im Studium befindest und davon ausgehst, dass Du allein mit Schweiß und einem Hauch von Praxis, erworben durch Praktika, an eine ANGEMESSENE Beschäftigung gelangen wirst.

Das ist leider nur noch in wenigen Fällen der Fall. Nach telefoninterviews, ACs und Einstellungsgesprächen - sofern Du überhaupt zu den Überfliegern der Master gehörst - winkt evtl., sofern Du besser als die Besten bist und deine Frisur / Nase passt, eine angemessen bezahlte Stelle, in der man auch als Akademiker tätig ist.

Ein Großteil der Studenten landet inzwischen - dank zunehmender Akademikerrate - in Sachbearbeiterpositionen. 2er im Studium reichen nicht mehr. Ein Orientierungspraktikum auch nicht.

Es sind nicht die externen Ansprüche! Auch für ein Abitur muss man sich nach wie vor stark ins Zeug legen. Ein Studium bedeutet lernen, lernen und lernen.

Es sind die Ansprüche, die diese Gesellschaft an sich selbst stellt. Die Gesellschaft muss einfach verstehen, dass ein Studium nicht = Porsche, Eigenheim und Führungsverantortung ist.

antworten
iakregnif

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Eine Ursache für das Scheitern vieler Uni-Absolventen sehe ich bei den Unis selbst. Sei es ein BWLer, ein Mathematiker oder Wirtschaftsinformatiker. Der Unterschied zwischen Praxis / Theorie ist riesig.

Wer etwa Spanisch/Englisch studiert, lernt zu 70-90% Kultur, Pädagogik, Literatur und nur zu 10-30% die eigentliche Sprache.

Der BWLer lernt zahlen- und managementorientierte Inhalte. Ich als - naja - Marketingspezi habe im Studium gelernt, wie man Wettbewerbsvorteile generiert, Auslangsmärkte gezielt erschließen und bearbeiten, Distributionspolitik, mehrgleisiger Vertrieb... In der Realität habe ich mich mit SEO, SEM, Social-Media und Grafikdesign befasst. Teilweise auch E-Commerce. Das ist die Realität für 90% der Marketingfachkräfte. Operativ und Entscheidungsorientiert arbeiten diese nicht.

Der BWLer lernt umfassende Formelsammlungen, die er nach 3 Monaten zu 90% wieder vergessen hat, während die Realität durch SAP und Co. bewältigt wird.

Was soll die Industrie auch mit einem Uni-Absolventen anfangen? Es dauert Wochen/Monate, bis dieser den eigentlichen Aufgaben gewachsen ist.

Photoshop, Indesign, Warenwirtschaftstools, Google-Analytics... davon hört man im Hörsaal nichts.

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

"Dein Beitrag gibt mir das Gefühl, dass Du dich nach wie vor im Studium befindest und davon ausgehst, dass Du allein mit Schweiß und einem Hauch von Praxis, erworben durch Praktika, an eine ANGEMESSENE Beschäftigung gelangen wirst.

Das ist leider nur noch in wenigen Fällen der Fall. Nach telefoninterviews, ACs und Einstellungsgesprächen - sofern Du überhaupt zu den Überfliegern der Master gehörst - winkt evtl., sofern Du besser als die Besten bist und deine Frisur / Nase passt, eine angemessen bezahlte Stelle, in der man auch als Akademiker tätig ist.

Ein Großteil der Studenten landet inzwischen - dank zunehmender Akademikerrate - in Sachbearbeiterpositionen. 2er im Studium reichen nicht mehr. Ein Orientierungspraktikum auch nicht.

Es sind nicht die externen Ansprüche! Auch für ein Abitur muss man sich nach wie vor stark ins Zeug legen. Ein Studium bedeutet lernen, lernen und lernen.

Es sind die Ansprüche, die diese Gesellschaft an sich selbst stellt. Die Gesellschaft muss einfach verstehen, dass ein Studium nicht = Porsche, Eigenheim und Führungsverantortung ist. "

Teilweise richtig und teilweise falsch!

Das Problem ist, dass selbst das Anforderungsprofil von jeder Absolventin bzw. jedem Absolvent gestiegen ist.

Jeder will bei DAX 30 arbeiten und glaubt ernsthaft, dort dickes Geld verdienen zu können.

Wie wäre es, wenn man erst mal lernt, kleine Brötchen zu backen und dann später große Brötchen?

Die Gesellschaft bzw. die Politik trägt die Schuld bei, dass alles schneller, größer, hektisch und leistungsorientierter geworden ist. Aber wer halt seine Fähigkeit dermaßen überschätzt und glaubt, alles schaffen zu können, hat meiner Meinung nach den bitteren Untergang verdient.

Unternehmen sind auch ein Teil der Gesellschaft, deshalb sind Unternehmen auch mitverantwortlich.

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Bei dem Gehalt bekam ich aber auch nur noch Einladungen von DAX-Unternehmen, bei meinem Ausbildungskonzern hätte ich ca. 32000 gehabt

Ja, Diplom in zwei Jahren (hatte auch geschrieben per Fernstudium), für das Grundstudium (Vordiplom) habe ich 6 Monate gebraucht, alle Klausren im ersten Anlauf, daher Noten auch nur so um die drei. Das Vordiplom entspricht ungefähr dem IK, des Weiteren hatte man im Diplom viel weniger Pflichtfächer als heute im Bachelor. (Diplomarbeit 40 % der Abschlussnote)

In zwei Jahren FH-Diplom... Genau...
Und 68K, 3 Jahre nach der Ausbildung.
Vielleicht gibt es sowas, aber wenn dann nur in 0,000001% der
Fälle.

antworten
WiWi Gast

[Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Der BWLer lernt umfassende Formelsammlungen, die er nach 3
Monaten zu 90% wieder vergessen hat, während die Realität
durch SAP und Co. bewältigt wird.

Irgendjemand muß SAP aber sagen wie es Sachen zu bewältigen hat, SAP Module findet man nicht wie Kohle im Bergwerk.

antworten

Artikel zu Bildungsrendite

Hochschulabsolventen verdienen deutlich mehr als Nicht-Akademiker

Geldscheine 100 Euro und 50 Euro

Gute Bildung zahlt sich in allen EU-Staaten aus. Je besser eine Person ausgebildet ist, umso mehr verdient sie. Diese sogenannte Bildungsrendite unterscheidet sich vor allem zwischen Menschen mit sehr hoher und mittlerer Qualifikation. Im EU-Durchschnitt verdienen Hochschul-Absolventen 44 Prozent mehr als Menschen mit einem Berufsabschluss. In Deutschland beträgt dieser Einkommensunterschied 65 Prozent.

Bessere Bildung bedeutet höheres Einkommen

International-EU-Flaggen an langen Fahnenmasten.

Soeben hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Ergebnisse der PIAAC-Studie – „Programme for the International Assessment of Adult Competencies“ – veröffentlicht, die Grundkompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich testet. Wie schon die Schülerinnen und Schüler bei PISA schneiden auch die deutschen Erwachsenen im internationalen Vergleich nur mittelmäßig ab.

OECD-Bildungsbericht 2013: Ein Studium zahlt sich weiterhin aus

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

In den meisten EU-Ländern sinken die Ausgaben für Bildung. Pro Schüler und Student wurden im Jahr 2010 in den 21 EU-Staaten OECD-Staaten jeweils 7200 Euro ausgegeben. Die Jobaussichten für Hochschulabsolventen sind in Deutschland perfekt. Nur 2,4 Prozent der Akademiker sind arbeitslos.

OECD-Studie »Bildung auf einen Blick 2012« - Bildung lohnt sich

Blick in einen Hörsaal der Universität Münster.

Deutschland ist auf einem guten Weg zur Bildungsrepublik. Das zeigt der Bericht "Education at a Glance / Bildung auf einen Blick 2012". Der OECD-Bericht belegt: Je höher der Bildungsstand, desto höher das individuelle Einkommen sowie der gesellschaftliche Ertrag und desto geringer das Arbeitslosigkeitsrisiko.

Höherer Bildungsstand garantiert bessere Jobchancen in der Krise

Ein Werbeplakat für das Sprachzentrum in Berlin mit verschiedenen Städtenamen z.B.Sydney und Fortbildungsarten z.B.Praktikum.

Der Anteil junger Menschen, die weder in Beschäftigung noch in schulischer oder beruflicher Ausbildung sind, ist in Deutschland auch in den Krisenjahren stabil geblieben. Wie die jüngste Ausgabe der OECD-Publikation „Bildung auf einen Blick“ belegt, ist Deutschland zudem das einzige Land innerhalb der OECD, in dem die Arbeitslosigkeit zwischen 2008 und 2010 quer durch alle Bildungsgruppen abgenommen hat.

Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Einkommen

Eine weiße Tür mit der Aufschrift Schulungsraum.

Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium investiert, erhöht sein späteres Einkommen durchschnittlich um fünf Prozent. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

OECD-Bildungsstudie 2011: In Deutschland lohnt sich Bildung ganz besonders

Ein Fenster mit einem Aufkleber: Made in Germany.

Neue OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2011" erschienen: Investitionen in Bildung zahlen sich aus - sowohl individuell, als auch volkswirtschaftlich. In Deutschland liegt die Rendite fast doppelt so hoch wie im OECD-Durchschnitt. Deutschlands Beitrag zum weltweiten Pool an Talenten schrumpft jedoch rapide.

Bildungsrendite - Studieren lohnt sich

Geldscheine 100 Euro und 50 Euro

Die Entbehrungen während der Studienzeit machen sich im späteren Berufsleben bezahlt. Mit 7,5 Prozent ist die jährliche Rendite für ein Studium deutlich höher als die durchschnittlichen langfristigen Kapitalmarktzinsen von rund 4 Prozent.

Studieren lohnt sich in Zukunft noch mehr als bisher

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fordert eine neue Bildungsexpansion. Bereits in zehn Jahren sei ein Akademikermangel zu erwarten - nicht zuletzt im technischen Bereich. Der gegenwärtige Fachkräftemangel werde jedoch teilweise übertrieben dargestellt.

OECD-Studie 2008: Einkommensvorteile für Akademiker nehmen weiter zu

Ein Schild mit der Aufschrift: Schiffsanleger und barrierefreier Weg mit entsprechenden Symbolen.

Der Anteil der Studienanfänger wie auch der Graduierten je Jahrgang ist in den meisten OECD-Ländern in den vergangen Jahren schneller gewachsen als in Deutschland - und das von einem deutlich höheren Niveau.

Bildung schützt vor Erwerbslosigkeit

Jobsuche: Ein weißes Schild hinter einer Scheibe "Mitarbeiter/in gesucht" kündigt eine freie Stelle an.

Auch ein Hochschulabschluss ist keine Arbeitsplatzgarantie, aber er senkt das Risiko der Erwerbslosigkeit nach Angaben des Statistischen Bundes­amtes beträchtlich.

Studie: Hochschulstudium macht erfolgreich

Ein junger Mann jubelt mit erhobenen Händen einem Feuerwerk zu.

Bulmahn: »Studium nach wie vor die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit«

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis April 2020 geöffnet

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht vom 1. Februar bis 30. April 2020 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Sommersemester 2020. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Bestbezahlte Berufe sind Ärzte und WiWi-Berufe

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Wirtschaftswissenschaftler dominieren die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Antworten auf [Umfrage] Lohnt sich Bildung noch? Studieren - Nein danke?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 16 Beiträge

Diskussionen zu Bildungsrendite

Weitere Themen aus Studienwahl: Was studieren