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Studienwahl: Was studierenBiologie

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

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WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

Hallöchen,

ich überlege gerade was ich studieren soll. Da ich sehr biologie- und chemieaffin bin stehe ich momentan zwischen Biotechnologie und Bioingenieurwissenschaft und Bioverfahrenstechnik (Bio- und Chemieingenieurwesen?). Trotz meiner Recherche weiß ich immer noch nicht genau worin der Unterschied besteht. Zudem frage ich mich, ob ich mir überhaupt so einen Kopf machen muss, oder ob der Wechsel von dem einem Fach zum anderem einfach ist. Außerdem frage ich mich ob Bioverfahrenstechnik das selbe wie Bio- und Chemieingenieurwesen ist. Dann gibt es ja noch die ganzen spezifischen Studienfächer wie Mikrobiologie, biologische Chemie, Geningenieurwissenschaften, biologische Chemie, chemische Biologie und und und, welche auch alle sehr interessant klingen. Dadurch bin ich aber erst Recht überfordert XD.

Ich würde mich wirklich sehr über euren Rat freuen.

Danke im Voraus!

antworten
WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

WiWi Gast schrieb am 30.09.2021:

Hallöchen,

ich überlege gerade was ich studieren soll. Da ich sehr biologie- und chemieaffin bin stehe ich momentan zwischen Biotechnologie und Bioingenieurwissenschaft und Bioverfahrenstechnik (Bio- und Chemieingenieurwesen?). Trotz meiner Recherche weiß ich immer noch nicht genau worin der Unterschied besteht. Zudem frage ich mich, ob ich mir überhaupt so einen Kopf machen muss, oder ob der Wechsel von dem einem Fach zum anderem einfach ist. Außerdem frage ich mich ob Bioverfahrenstechnik das selbe wie Bio- und Chemieingenieurwesen ist. Dann gibt es ja noch die ganzen spezifischen Studienfächer wie Mikrobiologie, biologische Chemie, Geningenieurwissenschaften, biologische Chemie, chemische Biologie und und und, welche auch alle sehr interessant klingen. Dadurch bin ich aber erst Recht überfordert XD.

Ich würde mich wirklich sehr über euren Rat freuen.

Danke im Voraus!

Würde von Bio bzw Biochemie Abstand halten. Sind Fächer die einiges abverlagen aber sich dafür nicht dementsprechend lohnen. Wenn du hier wirklich was erreichen willst, bist du praktisch zu Promotion gezwungen.
Und selbst dann gibt es noch viele arbeitslose Biologen.

Biotechnologie hört sich extrem nach Nische an, würde ich ebenfalls abraten.

Das beste was du machen kannst ist ein reines Studium des Chemieingenieurwesens z.B. an der TUM.

Chemieingenieure sind brutal gesucht und dementsprechend gesucht. Auch hast hier den Vorteil dass du direkt nach dem Bachelor oder Master leicht einen super bezahlten Job findest, während der Biologe noch 5 Jahre promovieren muss.

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WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

Die Richtungen unterscheiden sich schon ziemlich. Ich versuche es mal ganz grob aufzudröseln:

  1. Sachen die auf -ingenieurwesen oder -verfahrenstechnik enden sind Ingenieursstudiengänge. Hier geht es mehr um das Was als um das Warum. Typische Aufgaben die man später macht sind produktionsnah, bspw. direkt in der Produktion oder soetwas wie Prozessoptimierung, etc. (neben ganz viel anderem).

  2. Biologie selber (und Chemie, auch wenn du das nicht explizit genannt hast) sind reinrassige Naturwissenschaften. Da geht es meht um das Warum als um das Was. Die späteren Einsatzmöglichkeiten sind etwas breiter als bei den Ingenieuren und schließen bspw. neben produktionsnahen Tätigkeiten auch stark die Forschung mit ein.

  3. Biotechnologie ist irgendwo zwischen Biologie und den Ingenieursbereichen angesiedelt. An der Uni die ich kenne eher auf der naturwissenschaftlichen Seite, aber das muss nicht heißen, dass das überall so ist.

  4. Alles andere (Biochemien, Gen-Irgentwas, etc.) ist dann sehr sehr speziefische nieschen. Würde ich pauschal von abraten, da ich der Meinung bin dass es besser ist den vergleichbaren allgemeinen Studiengang zu studieren und sich im entsprechenden Bereich zu spezialisieren. Dadurch erhält man eine etwas breitere und nicht ganz so tiefe Ausbildung. Die entsprechende Tiefe kann man sich aber bei bedarf einfacher aneignen. Die Breite sorgt dafür, dass man ggf. auch noch außerhalb der eigenen Niesche einen Job bekommen kann. Und ich habe es noch nicht erlebt, dass bspw. jemand der Biologie studiert und sich dann auf Biochemie spezialisiert hat schlechtere Karten für eine Stelle im Bereich Biochemie hat wie jemand der direkt Biochemie studiert hat.

Bei den ersten 3 Optionen kann ich nicht pauschal etwas empfehlen. Das hängt sehr davon ab, was einen interessiert, wie man gerne denkt oder Probleme angeht und wie man später arbeiten möchte.
Der Vorposter hat recht, dass Ingenieure zurzeit stärker gesucht sind als Naturwissenschaftler. Und da Chemieingenieure/Verfahrenstechniker stärker als Bioverfahrenstechnik. Da kannst du auch mit einem Master gut einen Job finden. Ansonsten promovieren kannst du in allen Fächern, bei den Naturwissenschaften musst du es aber schon eher um einen guten Job zu bekommen.

Und wenn du später in die Industrie willst: Die Biowelt ist viel kleiner als die Chemiewelt. Auch wenn immer mehr Bioprozesse kommen. Und Biotechnologie/verfahren haben noch einen sehr starken Fokus auf den Pharma-Bereich. Das ändert sich alles langsam, und ich persönlich gehe davon aus, dass der Bereich in Zukunft sehr wichtig werden wird. Aber es weiß keiner wie lange es noch dauert bis es soweit ist. Gleichzeitig gibt es aktuell eigentlich schon deutlich mehr Biotechnologen/Biochemiker/Gen-XY/etc. als der Markt braucht. Auch wenn die Nachfrage da anzieht, wird der Markt noch lange mit Bewerbern geaättigt sein.

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WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

Biochemie ist definitiv keine Nische.
Die meisten promovieren zwar sind aber anschließend auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt.

WiWi Gast schrieb am 02.10.2021:

Die Richtungen unterscheiden sich schon ziemlich. Ich versuche es mal ganz grob aufzudröseln:

  1. Sachen die auf -ingenieurwesen oder -verfahrenstechnik enden sind Ingenieursstudiengänge. Hier geht es mehr um das Was als um das Warum. Typische Aufgaben die man später macht sind produktionsnah, bspw. direkt in der Produktion oder soetwas wie Prozessoptimierung, etc. (neben ganz viel anderem).

  2. Biologie selber (und Chemie, auch wenn du das nicht explizit genannt hast) sind reinrassige Naturwissenschaften. Da geht es meht um das Warum als um das Was. Die späteren Einsatzmöglichkeiten sind etwas breiter als bei den Ingenieuren und schließen bspw. neben produktionsnahen Tätigkeiten auch stark die Forschung mit ein.

  3. Biotechnologie ist irgendwo zwischen Biologie und den Ingenieursbereichen angesiedelt. An der Uni die ich kenne eher auf der naturwissenschaftlichen Seite, aber das muss nicht heißen, dass das überall so ist.

  4. Alles andere (Biochemien, Gen-Irgentwas, etc.) ist dann sehr sehr speziefische nieschen. Würde ich pauschal von abraten, da ich der Meinung bin dass es besser ist den vergleichbaren allgemeinen Studiengang zu studieren und sich im entsprechenden Bereich zu spezialisieren. Dadurch erhält man eine etwas breitere und nicht ganz so tiefe Ausbildung. Die entsprechende Tiefe kann man sich aber bei bedarf einfacher aneignen. Die Breite sorgt dafür, dass man ggf. auch noch außerhalb der eigenen Niesche einen Job bekommen kann. Und ich habe es noch nicht erlebt, dass bspw. jemand der Biologie studiert und sich dann auf Biochemie spezialisiert hat schlechtere Karten für eine Stelle im Bereich Biochemie hat wie jemand der direkt Biochemie studiert hat.

Bei den ersten 3 Optionen kann ich nicht pauschal etwas empfehlen. Das hängt sehr davon ab, was einen interessiert, wie man gerne denkt oder Probleme angeht und wie man später arbeiten möchte.
Der Vorposter hat recht, dass Ingenieure zurzeit stärker gesucht sind als Naturwissenschaftler. Und da Chemieingenieure/Verfahrenstechniker stärker als Bioverfahrenstechnik. Da kannst du auch mit einem Master gut einen Job finden. Ansonsten promovieren kannst du in allen Fächern, bei den Naturwissenschaften musst du es aber schon eher um einen guten Job zu bekommen.

Und wenn du später in die Industrie willst: Die Biowelt ist viel kleiner als die Chemiewelt. Auch wenn immer mehr Bioprozesse kommen. Und Biotechnologie/verfahren haben noch einen sehr starken Fokus auf den Pharma-Bereich. Das ändert sich alles langsam, und ich persönlich gehe davon aus, dass der Bereich in Zukunft sehr wichtig werden wird. Aber es weiß keiner wie lange es noch dauert bis es soweit ist. Gleichzeitig gibt es aktuell eigentlich schon deutlich mehr Biotechnologen/Biochemiker/Gen-XY/etc. als der Markt braucht. Auch wenn die Nachfrage da anzieht, wird der Markt noch lange mit Bewerbern geaättigt sein.

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WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

Auf den großen Durchbruch der Biotechnologie (im Sinne von volkswirtschaftlicher Relevanz) warten viele schon seit ca. 25 Jahren - das geht alles nur schleppend voran. Der Markt ist sehr viel kleiner als man denkt. Sicherlich arbeiten weniger als 40 000 Menschen in dieser Branche in der freien Wirtschaft - oftmals sind die Betriebe nur 40-Mann Buden. Chemiebranche: ca.450 000 Mitarbeiter. An diesen Zahlen kannst du ablesen, das Biologen wesentlich schlechter eine Stelle finden als Chemiker (Absolventenzahlen und Dissertationszahlen bei Bio und Chemie ungefähr gleich). Biotech nimmt seit Jahren leicht zu, auch Pharma hat einen immer höheren Biotechanteil. In 50 Jahren wird Biotech sehr wichtig sein, allerdings wird dann wieder ein Großteil der Arbeit nach Asien und Osteuropa verlagert, weil die Produktion auch in diesen Ländern dann vernünftig funktioniert. Ich rate von Biotech und Bio klar ab. Von Chemie eigentlich auch. Chemische Verfahrenstechnik ist in Ordnung.

WiWi Gast schrieb am 02.10.2021:

Die Richtungen unterscheiden sich schon ziemlich. Ich versuche es mal ganz grob aufzudröseln:

  1. Sachen die auf -ingenieurwesen oder -verfahrenstechnik enden sind Ingenieursstudiengänge. Hier geht es mehr um das Was als um das Warum. Typische Aufgaben die man später macht sind produktionsnah, bspw. direkt in der Produktion oder soetwas wie Prozessoptimierung, etc. (neben ganz viel anderem).

  2. Biologie selber (und Chemie, auch wenn du das nicht explizit genannt hast) sind reinrassige Naturwissenschaften. Da geht es meht um das Warum als um das Was. Die späteren Einsatzmöglichkeiten sind etwas breiter als bei den Ingenieuren und schließen bspw. neben produktionsnahen Tätigkeiten auch stark die Forschung mit ein.

  3. Biotechnologie ist irgendwo zwischen Biologie und den Ingenieursbereichen angesiedelt. An der Uni die ich kenne eher auf der naturwissenschaftlichen Seite, aber das muss nicht heißen, dass das überall so ist.

  4. Alles andere (Biochemien, Gen-Irgentwas, etc.) ist dann sehr sehr speziefische nieschen. Würde ich pauschal von abraten, da ich der Meinung bin dass es besser ist den vergleichbaren allgemeinen Studiengang zu studieren und sich im entsprechenden Bereich zu spezialisieren. Dadurch erhält man eine etwas breitere und nicht ganz so tiefe Ausbildung. Die entsprechende Tiefe kann man sich aber bei bedarf einfacher aneignen. Die Breite sorgt dafür, dass man ggf. auch noch außerhalb der eigenen Niesche einen Job bekommen kann. Und ich habe es noch nicht erlebt, dass bspw. jemand der Biologie studiert und sich dann auf Biochemie spezialisiert hat schlechtere Karten für eine Stelle im Bereich Biochemie hat wie jemand der direkt Biochemie studiert hat.

Bei den ersten 3 Optionen kann ich nicht pauschal etwas empfehlen. Das hängt sehr davon ab, was einen interessiert, wie man gerne denkt oder Probleme angeht und wie man später arbeiten möchte.
Der Vorposter hat recht, dass Ingenieure zurzeit stärker gesucht sind als Naturwissenschaftler. Und da Chemieingenieure/Verfahrenstechniker stärker als Bioverfahrenstechnik. Da kannst du auch mit einem Master gut einen Job finden. Ansonsten promovieren kannst du in allen Fächern, bei den Naturwissenschaften musst du es aber schon eher um einen guten Job zu bekommen.

Und wenn du später in die Industrie willst: Die Biowelt ist viel kleiner als die Chemiewelt. Auch wenn immer mehr Bioprozesse kommen. Und Biotechnologie/verfahren haben noch einen sehr starken Fokus auf den Pharma-Bereich. Das ändert sich alles langsam, und ich persönlich gehe davon aus, dass der Bereich in Zukunft sehr wichtig werden wird. Aber es weiß keiner wie lange es noch dauert bis es soweit ist. Gleichzeitig gibt es aktuell eigentlich schon deutlich mehr Biotechnologen/Biochemiker/Gen-XY/etc. als der Markt braucht. Auch wenn die Nachfrage da anzieht, wird der Markt noch lange mit Bewerbern geaättigt sein.

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WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

WiWi Gast schrieb am 30.09.2021:

Hallöchen,

ich überlege gerade was ich studieren soll. Da ich sehr biologie- und chemieaffin bin stehe ich momentan zwischen Biotechnologie und Bioingenieurwissenschaft und Bioverfahrenstechnik (Bio- und Chemieingenieurwesen?). Trotz meiner Recherche weiß ich immer noch nicht genau worin der Unterschied besteht. Zudem frage ich mich, ob ich mir überhaupt so einen Kopf machen muss, oder ob der Wechsel von dem einem Fach zum anderem einfach ist. Außerdem frage ich mich ob Bioverfahrenstechnik das selbe wie Bio- und Chemieingenieurwesen ist. Dann gibt es ja noch die ganzen spezifischen Studienfächer wie Mikrobiologie, biologische Chemie, Geningenieurwissenschaften, biologische Chemie, chemische Biologie und und und, welche auch alle sehr interessant klingen. Dadurch bin ich aber erst Recht überfordert XD.

Ich würde mich wirklich sehr über euren Rat freuen.

Danke im Voraus!

Im Prinzip kennst du deinen Fachbereich wesentlich besser als ich als WING.
Bin in der Pharma bei einem der zwei großen Schweizer Konzerne. Der Bereich Bio/Chemie/Verfahrenstechnik ist hier essentiell (zB Fermentation von Vorprodukten) und es gibt ein erhebliches Nachwuchsproblem. Die wenigen, die die Qualität mitbringen werden entweder in Forschung oder QM eingesetzt.
Gehaltsbänder sind sehr hoch.

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WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

Alles mit Bio- vorne dran ist hochriskant. Schau mal auf den gängigen Jobbörsen, wie viele Unternehmen deutschlandweit wirklich nach Leuten mit so einem Abschluss suchen und wie viele Stellen davon Vollzeit und unbefristet sind. Da bewegen wir uns oft im ein- bis zweistelligen Bereich. Im Netz gibt es auch massig Erfahrungsberichte von Betroffenen, die fachfremd arbeiten müssen oder sich von Befristung zu Befristung hangeln.

antworten
WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

Als Person die weiß wie es um die Berufsaussichten für Chemiker und Biologen bestellt ist, möchte ich ganz klar vor „Bio-X“-Studiengängen und reiner Chemie warnen! Die Statistiken sind hier katastrophal.

Das einzige was ich dir empfehlen kann ist Chemieingenieur/Verfahrenstechnik.

antworten
WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

WiWi Gast schrieb am 09.10.2021:

Als Person die weiß wie es um die Berufsaussichten für Chemiker und Biologen bestellt ist, möchte ich ganz klar vor „Bio-X“-Studiengängen und reiner Chemie warnen! Die Statistiken sind hier katastrophal.

Das einzige was ich dir empfehlen kann ist Chemieingenieur/Verfahrenstechnik.

Also so katastrophal sind die Statistiken für Chemie auch nicht und deutlich besser als bei Bio. Die Arbeitslosigkeit liegt weit unter dem Durchschnitt. Ob sich der Aufwand rechnet muss aber jeder selber wissen. Vom Aufwand-Nutzen-Verhältnis gibt es bessere Studiengänge. Auch sollte man sich bewusst sein, dass man quasi promovieren muss.

Verfahrenstechnik ist nochmal gefragter, allerdings auch ein ganz anderes Arbeiten später. Halt der Unterschied zwischen Naturwissenschaft und Ingenieurswissenschaft, schrieb oben schon mal wer.

antworten
WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

Biologie Chemie = früher oder später Quereinstieg als angestellter Lehrer

Verfahrenstechnik = klare Empfehlung

antworten
WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

WiWi Gast schrieb am 09.10.2021:

Als Person die weiß wie es um die Berufsaussichten für Chemiker und Biologen bestellt ist, möchte ich ganz klar vor „Bio-X“-Studiengängen und reiner Chemie warnen! Die Statistiken sind hier katastrophal.

Das einzige was ich dir empfehlen kann ist Chemieingenieur/Verfahrenstechnik.

Als Chemiker:
Katastrophal? Nein, gute Leute finden gute Stellen.

Gut? Ebenfalls nein... mit dem Aufwand für Chemie + Promotion wärst du auch min. Top 20% BWL Target Uni und hättest schon 3 Jahre UB Erfahrung (gleiche Arbeitszeit wie promotion bei 3-4fachem Gehalt)

antworten
WiWi Gast

Biochemie, Bio und Chemieingenieurwesen, Bioverfahrenstechnik, oder Biotechnologie?

WiWi Gast schrieb am 09.10.2021:

Als Person die weiß wie es um die Berufsaussichten für Chemiker und Biologen bestellt ist, möchte ich ganz klar vor „Bio-X“-Studiengängen und reiner Chemie warnen! Die Statistiken sind hier katastrophal.

Das einzige was ich dir empfehlen kann ist Chemieingenieur/Verfahrenstechnik.

Also so katastrophal sind die Statistiken für Chemie auch nicht und deutlich besser als bei Bio. Die Arbeitslosigkeit liegt weit unter dem Durchschnitt. Ob sich der Aufwand rechnet muss aber jeder selber wissen. Vom Aufwand-Nutzen-Verhältnis gibt es bessere Studiengänge. Auch sollte man sich bewusst sein, dass man quasi promovieren muss.

Verfahrenstechnik ist nochmal gefragter, allerdings auch ein ganz anderes Arbeiten später. Halt der Unterschied zwischen Naturwissenschaft und Ingenieurswissenschaft, schrieb oben schon mal wer.

Wenn man in die Ecke möchte rate ich zu Umweltingenieurwesen oder Bauingenieurwesen mit entsprechender Vertiefung. Ist eine deutlich größere Branche

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