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Studiengänge aus Bankensicht

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robstudy101

Studiengänge aus Bankensicht

Welche Studiengänge fallen eigentlich klassisch zum Einstieg in die Banken/Finanzbranche?

Hauptsächlich BWL VWL, Finance oder gehören auch Ingenieure Wirtschaftsmathematiker und Wirtschaftsinformatiker zu einem Großteil zu diesem Segment?

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

Kommt auf den Bereich an. Je mathematiklastiger, desto höher die Wahrscheinlichkeit neben bwlern und vwlern Mathematiker, Physiker und Ingenieure anzutreffen.

robstudy101 schrieb am 01.11.2020:

Welche Studiengänge fallen eigentlich klassisch zum Einstieg in die Banken/Finanzbranche?

Hauptsächlich BWL VWL, Finance oder gehören auch Ingenieure Wirtschaftsmathematiker und Wirtschaftsinformatiker zu einem Großteil zu diesem Segment?

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

Sorry für die dumme Fragen, aber was machen Physiker und Ingenieure in einer Bank?

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

Sorry für die dumme Fragen, aber was machen Physiker und Ingenieure in einer Bank?

Die werfen praktisch ihr Studium für Blödsinn weg. Wer mal intensiver eine Bank von innen gesehen hat, der weiß, dass das intellektuelle Niveau eines echten Physikers dort meist nicht gebraucht wird, der müsste sich dort geistig gewaltig downgraden.

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

Die Alternative ist Programmierer.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2020:

Sorry für die dumme Fragen, aber was machen Physiker und Ingenieure in einer Bank?

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

Sorry für die dumme Fragen, aber was machen Physiker und Ingenieure in einer Bank?

Im Trading, Structuring und Quant Research findest du viele Physiker, Mathematiker und Ingenieure. Im Quant Research sogar fasst ausschließlich. Je exotischer die gehandelten Produkte, je unwahrscheinlicher dass du BWLer antriffst - außer natürlich im Sales.

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

Ich halte die Physikerstory auch für eine Legende. Nur weil es den einen oder anderen Physiker in einem angelsächsischen Hedge Fund gibt, heißt es nicht, dass die Banken voll von Physiker sind, vor allem nicht in Deutschland.

Gängige Studiengänge sind Jura, BWL, VWL und Mathe plus zunehmend Informatik. Zusätzlich noch diverse Mischstudiengänge wie Wirtschaftsmathe und Wirtschaftsinformarik.

Die meisten CEO sind Volkswirte, weil diese das Finanz- und Geldsystem am besten verstehen. Aber Vorsicht: Die meisten Volkswirte müssen sich einige Stufen weiter unten durchschlagen. Und hier gilt, dass volkswirttypische Stellen im Research- oder Riskbereich vorhanden sind, aber dort natürlich nicht jeder unterkommt.

Persönlich würde ich Mathe mit Nebenfach VWL studieren und Praktika im Finanzbereich machen. Mit Mathe bist du auch im verwandten Versicherungsbereich begehrter. Zusätzlich dann noch Programmierkenntnisse und du wirst auch im jetzigen Umfeld sicherlich einen Job finden.

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

WiWi Gast schrieb am 17.12.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

Sorry für die dumme Fragen, aber was machen Physiker und Ingenieure in einer Bank?

Im Trading, Structuring und Quant Research findest du viele Physiker, Mathematiker und Ingenieure. Im Quant Research sogar fasst ausschließlich. Je exotischer die gehandelten Produkte, je unwahrscheinlicher dass du BWLer antriffst - außer natürlich im Sales.

Die selbsternannten „Quants“ der WiWi-Absolventen - man sollte es besser „die mehr oder weniger Quantitativen“ nennen, denn dann klingt es so cool oder uncool wie es ist - stellen sich gerne in die Nähe von Physikern etc., weil sie dann schöner behaupten können, dass ihr Job so richtig hart und „Science“ sei, nicht bloß einfach BWL.

Sorry, aber das war schon immer peinlich.

Warum arbeiten z.B. Mathematiker in bestimmten Bankbereichen? Weil „Banking“ so unfassbar anspruchsvoll ist? Mehr oder weniger. Tatsächlich wohl eher deswegen, weil bei denen klar ist, dass deren „Rechenkünste“ auch belastbar sind, obwohl dass was da gerechnet wird effektiv jeder solide Uni-BWL-Absolvent drauf haben müsste.

Ein Physiker in einer Bank ist volkswirtschaftlich gesehen ebenso blanke Ressourcenverschwendung, wie ein Mediziner in einer Unternehmensberatung.

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

Die Risikobereiche sind ebenfalls extrem dicht bevölkert mit Mathematikern und Physikern.
Von den Themen her: schau dir das Leistungsportfolio von d-fine an. Die machen im Grunde alles, was auch Risikobereiche machen

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

Das ist einfach nicht richtig. Es gibt diverse gemischte Teams aus Mathematikern und Volkswirten. Da gibt es eine friedliche Koexistenz, vor allem im Risikobereich. Da ich dort arbeite, muss ich mir hier nichts anderes erzählen lassen.

Ein Physiker, der ins Banking will, der hat sein Studium verfehlt. Physik ist ein technisches Studienfach und alles, was ihn fürs Banking qualifiziert, sind seine Mathe- und evtl. Programmierkenntnisse, die er dann ohne Hintergrundwissen anwenden soll. Das mag in den USA häufiger sein, weil dort das Studienfach häufig irrelevant ist und es mehr Learning on the Job gibt. In Deutschland ist das aber ungewöhnlich, weil hier auf einen passenden Abschluss wertgelegt wird.

Eine Bank wird im Regelfall von Volkswirten geführt, aber Mathematiker, BWLer, Informatiker und Juristen sind in den jeweiligen Bereichen unverzichtbare Bestandteile.

Deshalb: Wenn es nur in die Bank gehen soll, dann ist es egal, was man studiert. Wenn es explizite Wünsche gibt, dann sollte man sich frühzeitig darüber Gedanken machen und das Studium entsprechend ausrichten.

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

Lehrer doch ebenso.. Promoviert in Physik und wird Lehrer?? A13 gehalt und nur kids. Da werd ich lieber Berufsschullehrer.. Zumindest A14

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

Was hier etwas kurz kommt sind die Wirtschaftsinformatik und Informatik. Nicht vergessen, wie wichtig für Banken die Themen Digitalisierung und IT sind.

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

Früher sind viele Fachfemde in die Bank weil es ne boomenden Branche war und es viele gut bezahlte Jobs gab. Von meinen Kollegen sind auch einige Mathematiker, Ingenieure oder was auch immer. Im Prinzip ist es egal was du studiert hast, wenn du natürlich in HR willst, dann ist irgendwas mit HR von Vorteil, bei den anderen Bereichen natürlich auch. Aber solange du gut bist ist es egal was du studierst. Btw, Studenten glauben immer dass man super krasse Fähigkeiten braucht. In der Industrie stimmt das auch, nur eben nicht die Dinge die man an der Uni braucht. Projektmanagement, Krisenmanagement, Menschenkenntnis etc bringen ein Unternehmen wie ne Bank voran.

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

Einfach Banking studieren, fertig.

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WiWi Gast

Studiengänge aus Bankensicht

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

Sorry für die dumme Fragen, aber was machen Physiker und Ingenieure in einer Bank?

Bei uns arbeiten Physiker entweder im Risikocontrolling (überwiegend) oder in der "Data Analytics" (Entwicklung neuronaler Netze und ähnlicher Dinge, die gerade in Mode sind). Ingenieure gibt es meines Wissens überhaupt keine.

Ein Physiker, der ins Banking will, der hat sein Studium verfehlt. Physik ist ein technisches Studienfach und alles, was ihn fürs Banking qualifiziert, sind seine Mathe- und evtl. Programmierkenntnisse, die er dann ohne Hintergrundwissen anwenden soll.

Im Grunde richtig - bis auf die Einstufung "technisches Studienfach". Das trifft auf Ingenieursstudiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik etc. zu. Physik ist sehr theorie- und mathematiklastig. Man lernt abstrakte Methoden auf die Modellierung konkreter Probleme anzuwenden. Oft besser als Mathematiker, die geistig manchmal doch in zu abstrakten und weltfremden Sphären unterwegs sind. Und ja, man hat auch gut programmieren gelernt. Auch das kann längst nicht jeder Mathematiker, da gibt es immer noch genug, die im Wesentlichen mit Papier und Bleistift arbeiten.

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