DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Studienwahl: Was studierenFinanzwirt

Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Hallo. Ich überlege die Ausbildung zur Finanzwirtin zu machen. Ist die Ausbildung schwer und lohnt es überhaupt die Lehre zu machen? Wie stehen danach die Berufschancen und Gehalt aus.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Du meinst die Ausbildung beim Finanzamt für den mittleren Dienst?

Naja, wenn du ein wenig im Internet recherchierst, dann kommt die Ausbildung nicht gut weg. Erstens ist sie viel zu schwer im Verhältnis zur Tätigkeit, die man später beim Finanzamt ausüben "darf". Angeblich ist da schon die Note 3 eine sehr gute Note.

Die Tätigkeit, die man als Finanzwirt ausübt, soll dann aber relativ stupide sein. Du tippst z. B. Zahlenkolonnen ein für umfangreiche gesonderte Feststellungen mit vielen Beteiligten. Oder du sitzt in der Finanzkasse und verbuchst den ganzen Tag Zahlungen der Steuerpflichtigen. Oder du überwachst die USt-Voranmeldungen. Mehr als ganz simple ESt-Erklärungen (auf dem Niveau von Lohnsteuerhilfevereinen) wirst du im mittleren Dienst nie machen dürfen. Die wirklich interessanten Aufgaben erledigt der gehobene Dienst (das duale Studium beim FA).

Die Tätigkeiten im mittleren Dienst werden meiner Beobachtung nach auch immer weniger, da immer mehr Tätigkeiten automatisiert werden (z. B. Steuerkonto Online). Die meisten Mitarbeiter im mittleren Dienst scheinen auch nur in Teilzeit beschäftigt zu sein. Wenn das dein Ziel ist, ist das evtl. sogar die richtige Ausbildung.

Ein Aufstieg in den gehobenen Dienst ist sehr schwer und sehr langwierig, da das FA die Leute für den gehobenen Dienst lieber direkt ausbildet. Du kannst in die freie Wirtschaft und z. B. bei einem Steuerberater arbeiten oder auch später das StB-Examen ablegen. Aber hier muss man sich fragen, ob es nicht besser wäre, gleich in der freien Wirtschaft die Ausbildung zu machen. Die Ausbildung zum Steuerfachangestellten ist weniger schwierig und du hast bessere Aufstiegschancen, da die freie Wirtschaft weniger als formalen Kriterien befördert (wie Behörden), sondern mehr nach individueller Leistung geht.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Inwiefern lohnen?
Was ist dir denn persönlich wichtig? Sicherheit, geregelte Arbeitszeiten etc.?

Im öffentlichen Dienst bist du sicher, verdienst nicht schlecht und hast geregelte Arbeitszeiten. Die Ausbildung ist anspruchsvoll aber auch in der Wirtschaft angesehen. Du kannst also auch irgendwann mal wechseln, wenn du denn magst. Daran, eine Fortbildung zu besuchen, kann dich auch niemand hindern. Allerdings sind die Aufstiegschancen extrem gering. Wenn du irgendwann mal mehr möchtest, müsstest du schon in die Wirtschaft wechseln. Ich persönlich finde die Ausbildung nicht schlecht. Wenn du die Möglichkeit hast greife zu. Und keine Panik, dass diese zu schwer sein könnte. Die haben andere vor dir auch schon gepackt.

Lounge Gast schrieb:

Hallo. Ich überlege die Ausbildung zur Finanzwirtin zu
machen. Ist die Ausbildung schwer und lohnt es überhaupt die
Lehre zu machen? Wie stehen danach die Berufschancen und
Gehalt aus.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Vom m. D. würde ich auch abraten. Ich kenne zwar die Finanzamtsausbildung nicht direkt, aber im Allgemeinen sind die m. D. Ausbildungen deutlich anspruchsvoller als die kaufmännischen Ausbildungen in der freien Wirtschaft, die Tätigkeiten, die man nach der Ausbildung damit machen kann sind jedoch im Gegenteil weniger anspruchsvoll als das, was man im Normalfall mit einer kaufmännischen Ausbildung macht. Man ist fast ausschließlich mit Zuarbeit beschäftigt, selbständige Sachbearbeitung ist fast ausschließlich dem g. D. vorbehalten, der m. D. macht Datenerfassung, Prüfung von Unterlagen auf Vollständigkeit und richtige Ausfüllung, nimmt Anträge entgegen etc. Alles sehr simple und uninteressante Tätigkeiten, für die die Ausbildung eigentlich komplett überqualifiziert. Interessante Aufgaben, wo man auch etwas selbständig arbeiten kann sind wenige, z. B. Vollzugsbeamter beim Finanzamt, da arbeitet man dann auch selbständig. Auf den Aufstieg sollte man auch nicht hoffen, selbst wenn man gut ist, ist es alles andere als gesagt, daß man dazu kommt und der Bewährungsaufstieg oder modulare Aufstieg, wies in Bayern heißt, ist ein sehr seltenes Phänomen. Im ö. D. würde ich grundsätzlich von allen Laufbahnen des m. D. abraten, mit Ausnahme der Polizei, da die Polizei einige ziemlich traumhafte Privilegien hat, Verwaltungsbeamter sollte man nicht im m. D. werden! Dann lieber noch auf die FOS und gleich den g. D. der hat die interessanten Aufgaben, als Dipl.-Finanzwirt tut man sich auch leichter, in die Wirtschaft zu wechseln oder die Steuerberaterprüfung zu machen, Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des ö. D. sind zwar begrenzt, weil der h. D. im Regelfall aus Juristen besteht und die schon dafür sorgen, daß da von unten nicht zu viel hoch kommt aber wenn mans ins Ministerium schafft, geht da meistens auch noch was, im Gegensatz zum m. D., der im Ministerium eher noch weniger Chancen auf den Aufstieg hat als bei den nachgeordneten Behörden. Wie gesagt, den m. D. würde ich nur machen bei äußerst geringen Ansprüchen an die zukünftige Tätigkeit und die Möglichkeiten, weiterzukommen. Das Geld ist sicher allerdings sollte klar sein, daß der m. D. auch eher bescheidene finanzielle Möglichkeiten bietet.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Ich bin Finanzwirt und ich kann dir nur dazu raten.
Es stimmt das die Ausbildung sehr schwer ist, aber dafür hast du danach einen guten Job ( vor allem sicher).
Die arbeit ist nicht langweilig wie hier behauptet wird, du kannst sehr selbständig arbeiten und hast auch sehr anspruchsvolle Aufgaben.
Wir die "einfachen" Fälle gibt es extra stellen

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

Ich bin Finanzwirt und ich kann dir nur dazu raten.
Es stimmt das die Ausbildung sehr schwer ist, aber dafür hast du danach einen guten Job ( vor allem sicher).
Die arbeit ist nicht langweilig wie hier behauptet wird, du kannst sehr selbständig arbeiten und hast auch sehr anspruchsvolle Aufgaben.
Wir die "einfachen" Fälle gibt es extra stellen

Guten Abend,

Ich habe bald ein Vorstellungsgespräch, wie lief deins ab?
Bestimmte Fragen auf die ich mich vorbereiten soll?

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

Ich bin Finanzwirt und ich kann dir nur dazu raten.
Es stimmt das die Ausbildung sehr schwer ist, aber dafür hast du danach einen guten Job ( vor allem sicher).
Die arbeit ist nicht langweilig wie hier behauptet wird, du kannst sehr selbständig arbeiten und hast auch sehr anspruchsvolle Aufgaben.
Wir die "einfachen" Fälle gibt es extra stellen

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Beamter ist fast immer besser.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Man könnte sagen ja, sicherer Arbeitsplatz aber es stimmt auch wiederum nicht das man einen gesicherten Arbeitsplatz haben wird nach der Ausbildung. Nur wenigen ist dies wirklich vergönnt. Kann nur sagen mach eine Ausbildung und dann Bewerben für Arbeitsplatz.
Meine Empfehlung: kurz bevor die Ausbildung zu ende ist solltest du zum Vorgesetzten gehen und um ein persönliches Gespräch bitten um Klarheit für dich zu haben ob du nach der Ausbildungszeit übernommen wirst. Außer die Sprechen dich selbst darauf an. Aber du hast Klarheit.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

man wird übernommen zu 100% da du verbeamtet bist. Du kannst höchstens versetzt werden also in ein anderes FA.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2019:

man wird übernommen zu 100% da du verbeamtet bist. Du kannst höchstens versetzt werden also in ein anderes FA.

Naja, man ist Beamtenanwärter & falls man übernommen wird Beamter auf Probe. Stimmt also nicht, das man 100% übernommen wird denke ich.

antworten
WiWi Gast

Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Auch wenn dieser Thread schon älter ist, möchte ich trotzdem die Gelegenheit nutzen und eine fachliche Antwort geben.
In den Antworten ist gefährliches Halbwissen zu Kunde getan, mit welchen ich, als Beamter des mittleren Dienstes in der Steuerverwaltung, aufräumen möchte.
Wer sich dazu entscheidet in die Steuerverwaltung einzutreten und die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, muss sich einer Sache klar sein, dass das Lernen nie aufhört.
Du entscheidest dich für eine der schwierigsten Ausbildungen (wenn nicht sogar die schwerste Ausbildung) in Deutschland. Die Ausbildung findet, in den meisten Bundesländern, zentral an einem Ort statt, den Landesfinanzschulen. Dort wirst du erste Bekanntschaft mit dem Steuerrecht machen und lernen Gesetzestexte anzuwenden. Du wirst lernen wie man Sachverhalte juristisch löst und selbstverständlich auch im Entscheidungs- bzw. Gutachtenstil schreibt. Die Ausbildung ist eher wie ein Studium zu verstehen. Vorkenntnisse in Rechnungswesen sind vorteilhaft, da du diese im Bereich des Bilanzsteuerrechts sehr gut einbringen kannst.
Die Durchfallquote liegt jährlich bei etwa 20%. Das klingt im Verhältnis zu anderen Berufen nicht viel, aber bei durchschnittlich 70 Auszubildenden je Bundesland ist das eine ganze Menge. Zudem wirst du zielführender auf die laufbahnprüfung hingeführt als in anderen Berufsgruppen.
Um die Schwierigkeit der Ausbildung zu verdeutlichen, wer mit 10 Punkten (Notensystem wie im Abitur, nur etwas verschärfter) besteht, hat seine „besondere Befähigung“ unter Beweis gestellt. 10 Punkte ist die Note 3+. Der Durchschnitt liegt bei 7-Punkten (hier werden nur die bestanden Prüfungen einbezogen). Bestanden hat wer min. 5-Punkte erreicht hat.
Nachdem du deine Laufbahnprüfung erfolgreich absolviert hast, wirst du in einem Finanzamt eingesetzt. Das du nur „leichte“ Steuererklärungen bearbeitest, ist völliger Blödsinn. Wer sich anmaßt etwas im Steuerrecht als leicht zu bezeichnen, hat keine Ahnung. Auch im mittleren Dienst wirst du jede Form der Steuererklärung bearbeiten, vom Arbeitnehmer bis hin zum Großkonzern (je nach Bereich in dem du eingesetzt wirst). Der Beruf ist vielseitig, jedoch nicht so Abwechslungsreich wie andere Berufsfelder. Im Endeffekt bist du, der Jenige, der nur das liebste von den Bürgern will, ihr Geld. So wirst du auch behandelt, zwar respektvoll aber mit dem entsprechenden Unterton. Auch dies muss man als Finanzbeamter abkönnen.
Die Karriereaussichten sind in aller Regel schlecht. Du bist der Willkür deiner Vorgesetzten völlig ausgeliefert. Wenn du befördert werden sollst, wirst es, wenn nicht, dann nicht.
Ich hoffe ich konnte den zukünftigen Bewerbern einen kleinen Einblick in den zukünftigen Beruf als Finanzbeamter im mittleren Dienst geben.

antworten
WiWi Gast

Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

ja sicherer geht es fast nie

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Du kannst also auch irgendwann mal wechseln, wenn du denn magst. Daran, eine Fortbildung zu besuchen, kann dich auch niemand schlecht. Wenn du die Möglichkeit hast greife zu. Und keine Panik, dass diese zu schwer sein könnte. Die haben andere vor dir auch schon gepackt.

Lounge Gast schrieb:

Hallo. Ich überlege die Ausbildung zur Finanzwirtin zu
machen. Ist die Ausbildung schwer und lohnt es überhaupt die
Lehre zu machen? Wie stehen danach die Berufschancen und
Gehalt aus.

Hey, also ich bin Finanzwirt und habe das am bayerischen Finanzamt gelernt. Die Ausbildung gleicht, zumindest niveaumäßig gesehen, einem Studium. Du musst Verständnis für Steuerrecht und komplizierte betriebswirtschaftliche Vorgänge haben. Für mich hätte das Finanzamt aufgrund der Tätigkeit und der Arbeit im Großraum München keine Perspektive ergeben. Ich persönlich bin in die freie Wirtschaft gewechselt und bisher noch sehr glücklich. Es gibt in der freien Wirtschaft aber leider nur wenige Stellen, deshalb muss man sehr viel Glück haben. Solltest du noch irgendwelche Fragen haben, schreib mir einfach.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 15.10.2019:

Du kannst also auch irgendwann mal wechseln, wenn du denn magst. Daran, eine Fortbildung zu besuchen, kann dich auch niemand schlecht. Wenn du die Möglichkeit hast greife zu. Und keine Panik, dass diese zu schwer sein könnte. Die haben andere vor dir auch schon gepackt.

Lounge Gast schrieb:

Hallo. Ich überlege die Ausbildung zur Finanzwirtin zu
machen. Ist die Ausbildung schwer und lohnt es überhaupt die
Lehre zu machen? Wie stehen danach die Berufschancen und
Gehalt aus.

Hey, also ich bin Finanzwirt und habe das am bayerischen Finanzamt gelernt. Die Ausbildung gleicht, zumindest niveaumäßig gesehen, einem Studium. Du musst Verständnis für Steuerrecht und komplizierte betriebswirtschaftliche Vorgänge haben. Für mich hätte das Finanzamt aufgrund der Tätigkeit und der Arbeit im Großraum München keine Perspektive ergeben. Ich persönlich bin in die freie Wirtschaft gewechselt und bisher noch sehr glücklich. Es gibt in der freien Wirtschaft aber leider nur wenige Stellen, deshalb muss man sehr viel Glück haben. Solltest du noch irgendwelche Fragen haben, schreib mir einfach.

Hey, mir gehts ähnlich. Würde auch gerne wechseln... Wo bist du in der Wirtschaft untergekommen (Steuerbüro)? Und wie schauen die Verdienstmöglichkeiten aus? Wenn das einem Steuerfachangestellten ähnelt schaut es doch eher mager aus...

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Ich bin als Dipl. Finanzwirt mit 2 Jahren BE vor kurzem für rd. 41k fix + Bonus und Übernahme der Ablöse i. H. v. 15k + Unterstützung beim StB-Examen zu einer Beratungskanzlei mit 100 Mann gewechselt

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 15.10.2019:

Ich bin als Dipl. Finanzwirt mit 2 Jahren BE vor kurzem für rd. 41k fix + Bonus und Übernahme der Ablöse i. H. v. 15k + Unterstützung beim StB-Examen zu einer Beratungskanzlei mit 100 Mann gewechselt

Ablöse? Bist Du Fußball Profi?

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 15.10.2019:

Ich bin als Dipl. Finanzwirt mit 2 Jahren BE vor kurzem für rd. 41k fix + Bonus und Übernahme der Ablöse i. H. v. 15k + Unterstützung beim StB-Examen zu einer Beratungskanzlei mit 100 Mann gewechselt

Wie kann man nur seinen Status als Beamter aufgebe?

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 15.10.2019:

Ich bin als Dipl. Finanzwirt mit 2 Jahren BE vor kurzem für rd. 41k fix + Bonus und Übernahme der Ablöse i. H. v. 15k + Unterstützung beim StB-Examen zu einer Beratungskanzlei mit 100 Mann gewechselt

Wie kann man nur seinen Status als Beamter aufgebe?

Aufgeben

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 15.10.2019:

WiWi Gast schrieb am 15.10.2019:

Ich bin als Dipl. Finanzwirt mit 2 Jahren BE vor kurzem für rd. 41k fix + Bonus und Übernahme der Ablöse i. H. v. 15k + Unterstützung beim StB-Examen zu einer Beratungskanzlei mit 100 Mann gewechselt

Wie kann man nur seinen Status als Beamter aufgeben?

Es verbleiben Dir also noch ca. 26 Jahre Berufstätigkeit, um währenddessen ein höheres Einkommen als den Sold beim Finanzamt zu erzielen und gleichzeitig (!) eine Altersvorsorge aufzubauen mit einem höheren Barwert als die aufgegenene Pension.

Wenn das nur gut geht ...

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Wie kommst du auf die 26 Jahre?

Er hat 2 Jahre BE. Ist also wahrscheinlich mitte 20.
Da bleiben ihm noch 40 Jahre Berufstätigkeit. ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Zum Thema Ablöse: Nenns wie du willst. Teilrückzahlung der Ausbildungsvergütung von mir aus. Ist zwar länger, aber wenn du damit zufriedener bist und den dämlichen Vergleich mit Fußballspielern sein lässt, hat es sich gelohnt.

Zum Thema Alter: Ich bin, wie mein Vorposter richtigerweise gemutmaßt hat, Mitte 20, genauer gesagt kurz nach meinem 23. Geburtstag. Vor mir liegen also noch mehr als 40 Berufsjahre. Ich denke schon, dass ich es in der Zeit schaffe, eine ähnliche oder sogar bessere Altersvorsorge zu schaffen

(klar, Pension ist super, aber a) ist ungewiss, ob das gleiche Modell am Ende meiner Beamten"karriere" noch in der Form existiert und b) kann ich mit Versorgungswerk, betrieblicher und privater Vorsorge (welche durch den höheren Verdienst ebenfalls höher ausfällt) und durch Vermögensaufbau (vllt. Eigentum, Immobilien, Anlagen?) später durchaus gut leben, sollte alles rund laufen)

Vielen trauen sich und steigen aus der Beamtenlaufbahn aus. Verurteilt sie entweder alle als blöd oder seht ein, dass ihr nicht mehr als Halbwissen habt und dass es sich bei den Aussagen a la "Ich würde niemals meinen Beamtenstatus aufgeben" eher um Stammtischparolen als fundierte und mit Argumenten belegbare Aussagen handelt.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Hi,

hier nochmal dein Vorposter.

Du musst dich hier absolut nicht rechtfertigen. Bin selbst im gD in einer Bundesbehörde tätig, wenn du den Ehrgeiz besitzt würde ich dir den Schritt empfehlen. Mit dem Titel kannst du später immer noch zurück in ÖD und wirst mit Kusshand genommen, falls du merkst, dass die Freie Wirtschaft nichts für dich ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 15.10.2019:

Hi,

hier nochmal dein Vorposter.

Du musst dich hier absolut nicht rechtfertigen. Bin selbst im gD in einer Bundesbehörde tätig, wenn du den Ehrgeiz besitzt würde ich dir den Schritt empfehlen. Mit dem Titel kannst du später immer noch zurück in ÖD und wirst mit Kusshand genommen, falls du merkst, dass die Freie Wirtschaft nichts für dich ist.

Sorry, wie geht denn das? Als Finanzwirt wieder zurück zum FA?

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Hallo, ich bin der Vorposter, kann nicht verstehen weshalb man seinen Beamtenstatus aufgibt, ist aber deine Entscheidung und ist ja auch okay. Nur bist du nicht der Meinung, dass die Digitalisierung gerade in Steuerrecht zukünftig viele den Job kosten wird und auch den Beruf des Steuerberaters gefährdet? Deshalb mein Unverständnis

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

"Der Aussteiger" wieder hier. Natürlich muss ich mich nicht rechtfertigen, weiß ich doch. Aber wir sind doch hier in einem Forum um zu diskutieren. Der leicht verbitterte Unterton in meinem letzten Post kam daher, dass ich diese Aussagen nun schon so oft gehört habe. Das waren aber meist "einfache" Leute, ohne viel Sachverstand. In einem Akademikerforum wie diesem hier bin ich davon ausgegangen, dass zumindest ein wenig mehr Sachverstand vorhanden ist. Das Beamtenleben ist leider nicht das Schlaraffenland, als das es so oft dargestellt wird. Aber nun gut.

Bezüglich der Digitalisierung bin ich der Meinung, dass es tatsächlich in Zukunft schwierig wird und gerade kleine Kanzleien mit starken Problemen zu kämpfen haben. Deklaration ist einfach Massenarbeit und es ist allgemein bekannt, dass der Mensch sehr gut durch moderne Technologien ersetzt werden kann. Das war auch der Grund, aus dem ich mir eine vergleichsweise große und international agierende Steuerberatungsgesellschaft ausgesucht habe. Denn hier zählen noch ganz andere Dinge, die meisten Mandanten sind juristische Personen mit Umsätzen ab 1 Mio. Euro und niemand würde auf die Idee kommen, alles jetzt "selbst zu regeln" und das Mandat zu kündigen.

Des Weiteren glaube ich, dass tiefes steuerliches Wissen in Zukunft noch wichtiger wird und da bin ich, denke ich, mit meiner bisherigen Ausbildung und Berufserfahrung relativ weit oben angesiedelt. Es heißt ja nicht umsonst immer, dass Dipl.-Finanzwirte sowohl in der Industrie als auch in der Beratung mit Kusshand genommen werden. Dem bin ich mir bewusst und auf dieses Wissen möchte ich aufbauen. Das fehlt vielen anderen, gerade Wald- und Wiesensteuerberatern und das ist auch vollkommen verständlich. Schließlich müssen sie sich eher mit lästigen Themen wie Kassen- und Buchführung auseinandersetzen, Mandanten hinterherlaufen und um jedes einzelne Mandat kämpfen. Sie brauchen eher Verhandlungsgeschick, wenn mal wieder bei einem Mandanten eine Schätzung eingegangen ist, als das Wissen über die dritte Ausnahme der Ausnahme.

Außerdem bin ich noch jung und nicht vorbelastet was bisherige Arbeitsweisen angeht, dazu IT-Affin und interessiert an jeder Neuerung. Ich kann mir durchaus vorstellen, später mal etwas in die Richtung IT i.V.m. Steuern zu machen, an der Entwicklung von o.g. Programmen mitzuwirken o.ä. Und vielleicht eröffnen sich noch ganz neue Chancen, welche gerade noch keiner auf dem Zettel hat.

Alles in Allem glaube ich also schon, dass es in Zukunft nicht unbedingt einfacher wird. Ich glaube aber auch, dass die Zukunft definitiv nicht so schwarz aussieht, wie hier von vielen behauptet wird und ich bin der Meinung, dass auch Leute, welche in den kommenden Jahren das Examen ablegen nicht um ihre Berufsaussichten bangen müssen.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Hallo, nur für mich du bist Finanzwirt oder Dipl.Finanzwirt?

Und für mein Verständnis, was ist in der Finanzverwaltung so schlimm, die BPs die hier herkommen haben irgendwie kein Druck und ich hatte immer gedacht, dass die mind. A11 haben?

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

Hallo, nur für mich du bist Finanzwirt oder Dipl.Finanzwirt?

Und für mein Verständnis, was ist in der Finanzverwaltung so schlimm, die BPs die hier herkommen haben irgendwie kein Druck und ich hatte immer gedacht, dass die mind. A11 haben?

Hey, ich bin Dipl. Finanzwirt, habe also das duale "Studium" absolviert, nicht die zweijährige Ausbildung.

Dinge, die mich an der Finanzverwaltung ärgern/nerven:

Gute Leistung wird nicht honoriert, denn es gibt feste Gehaltsprünge nach Erfahrungsstufen und eben die Beförderungen. Befördert wird jeder, ob gut oder faul, ob schlau oder dumm. Vielleicht gehts mal ein wenig schneller als beim faulen Mitarbeiter von nebenan, aber du hast nie das Gefühl, durch Leistung etwas erreichen zu können.

Das führt auch zum nächsten Punkt, der Motiviation. Woher soll die Motivation kommen, gut zu arbeiten, wenn die getane Arbeit eh nicht wertgeschätzt wird? Klar, aus dem inneren Antrieb und dem eigenen Anspruch heraus, aber doch nicht das ganze Leben lang.

Das sind die zwei Hauptpunkte, die mich dazu verleitet haben, "die Seiten zu wechseln". Zum Thema Betriebsprüfung und A11:

Angenommen, ich würde jetzt, mit A9, in die BP gehen. Ich wäre in frühestens 10 Jahren A11. Da hätte ich grob 2,9k netto, meine Krankenversicherung aber noch nicht bezahlt, somit sind wir bei 2,6k realistischem Nettogehalt (Bei Beamtenbesoldung macht es immer Sinn Nettobeträge zu nennen, da sich die Bruttobeträge mit Gehältern aus der Wirtschat nicht vergleichen lassen). Klar kann man davon leben, aber damit Frau mit Teilzeitjob, Kinder und ein Haus in halbwegs guter Lage zu unterhalten ist äußerst schwierig bis unmöglich. Bis A12 wären es bestimmt noch mal 10 Jahre, A13 erreichen die wenigsten und auch nur, wenn man den Weg zur Großbetriebsprüfung weiter geht. Und ob man dann den ganzen Tag bei einem großen Konzern sitzen möchte um eine einzige Bilanzposition zu überprüfen, ist auch fraglich.

Klar gibt es auch positive Sachen. Du findest außer bei IGM-Konzernen nirgendwo eine so gute W/L-Balance, auch hat man hier (in einigen Stellen mehr, in anderen weniger, aber im Vergleich zur Wirtschaft) wenig Druck. Aber aus den o.g. Gründen erscheint mir der Ausstieg trotzdem der richtige Weg zu sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Naja ich glaube ihm ist das Gehalt als solches zu gering und zudem die "limitierten" Aufstiegsmöglichkeiten im gD. A11 sind nunmal irgendwas zwischen 2,5k-3k netto (nach Abzug der PKV). Er erhofft sich vermutlich einfach ein höheres Einkommen, was sicherlich möglich ist.

Zum Vorposter. Mittlerweile stellt zumindest die hessische Finanzverwaltung auch "Quereinsteiger" mit steuerlichem Background für die Betriebsprüfung ein.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

Naja ich glaube ihm ist das Gehalt als solches zu gering und zudem die "limitierten" Aufstiegsmöglichkeiten im gD. A11 sind nunmal irgendwas zwischen 2,5k-3k netto (nach Abzug der PKV). Er erhofft sich vermutlich einfach ein höheres Einkommen, was sicherlich möglich ist.

Zum Vorposter. Mittlerweile stellt zumindest die hessische Finanzverwaltung auch "Quereinsteiger" mit steuerlichem Background für die Betriebsprüfung ein.

Für TVÖD 9, das ist ja wohl ein Witz.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Oder TVÖD 13 für den höheren Dienst.
Natürlich ist das ebenfalls nicht die Welt, aber ein Wiedereinstieg in den ÖD ist auf jeden Fall möglich. Sicherlich auch an anderer Stelle.

antworten
WiWi Gast

Re: Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

Oder TVÖD 13 für den höheren Dienst.
Natürlich ist das ebenfalls nicht die Welt, aber ein Wiedereinstieg in den ÖD ist auf jeden Fall möglich. Sicherlich auch an anderer Stelle.

Als Finanzwirt ohne Studium ? Höre ich heute zum ersten Mal.

antworten

Artikel zu Finanzwirt

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse ab August 2019 geöffnet

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht am 1. August 2019 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2019/2020. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Neuer Studiengang Wirtschaftsinformatik am KIT

Eine Gruppe Studenten am Karlsruher Institut für Technologie symbolisiert das Studium im neuen Studiengang Wirtschaftsinformatik.

Wirtschaftsinformatiker sind aktuell begehrte Fachkräfte. Wer die Digitalisierung mitgestalten will, sollte sich den neuen Studiengang Wirtschaftsinformatik des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ansehen. Der Bachelor- und Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik vermittelt Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt. Der neue Studiengang Wirtschaftsinformatik wird ab dem Wintersemester 2019/2020 am KIT angeboten. Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2019.

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Bestbezahlte Berufe 2018 sind Ärzte und WiWi-Berufe

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Wirtschaftswissenschaftler dominieren in 2018 die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

WWU Münster mit 50 Business Schools weiter AACSB akkreditiert

WWU Universität Münster Schloss Hörsaal

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster hat sich im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften erneut erfolgreich AACSB akkreditiert. Insgesamt fünfzig Business Schools weltweit konnten ihr US-Gütesiegel »AACSB« in den Bereichen Business, Business & Accounting oder Accounting verlängern. Das hat die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" (AACSB) bekannt gegeben.

Broschüre Studienwahl und Berufswahl 2018/2019

Buchcover Studien- und Berufswahl 2018-2019

Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 48. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre (IBWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Internationale Betriebswirtschaftslehre IBWL

Eine internationale Ausrichtung im Fach Betriebswirtschaftslehre wünschen sich immer mehr. So entscheiden sich jedes Jahr mehr Studienanfänger für ein Studium der Internationalen BWL. Der Studiengang ermöglicht einen Einblick in globale wirtschaftliche Zusammenhänge. Zusätzlich lernen Studierende im internationalen Management eine weitere Fremdsprache und vertiefen diese während eines Auslandsstudiums. Rund 10 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für ein Studium Internationale Betriebswirtschaft.

Wirtschaft studieren: Das Duale Studium BWL an einer Berufsakademie

Studenten im Hörsaal

Ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen, ist eine alternative Studienmöglichkeit zur universitären Ausbildung. Studieninteressierte, die gern praktisch arbeiten wollen, finden in Berufsakademien passende Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Eine Vielzahl an Spezialisierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ermöglicht bereits ab dem Bachelor eine Vertiefung. Nach dem dualen Studium werden viele BWL-Absolventen von ihrem Praxispartner übernommen oder nutzen im Anschluss die Möglichkeit für einen dualen Master oder für einen Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Antworten auf Finanzwirt, lohnt sich die Ausbildung?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 32 Beiträge

Diskussionen zu Finanzwirt

7 Kommentare

Diplom Finanzwirt

WiWi Gast

Als Beamter beim Finanzamt sollte man auch mit bekommen, was in anderen Berufen wirklich verdient wird. Deshalb wohl auch die Moti ...

Weitere Themen aus Studienwahl: Was studieren