DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Studienwahl: Was studierenLebenseinkommen

Break even der Investition ins Studium

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Break even der Investition ins Studium

Ich lese hier, dass 40k ein realistisches Gehalt für Absolventen ist. Ich studiere nun 4 Jahre und bin 23 Jahre alt. Meine Schwester, Abi mit 18, 2 Jahre Ausbildung und seit 6 Jahren Assistentin eines GF in einem Konzern, verdient 38k, jährliches Plus etwa 2k. Wenn ich das so nebeneinanderlege, dann erschewint mir ein Studium nicht wirklich lohnend. Ich werde dann zwar mit 24 soviel verdienen wie meine Schwester mit 26, aber sie hat währendessen schon über 200 TEUR angehäuft (netto natürlich weniger und ausgegeben ist ohnehin das meiste, aber es geht ums Prinzip).
Ab wann lohnt sich ein BWL Studium, und was sind realitishce Gehalterwartungen wenn man 30 ist, und mindestens 5 Jahre im Job?

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Du wirst den Rest deines Lebens mehr verdienen als deine Schwester...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Du hast die Investition in dein Studium schon mit dem Abschluss wieder raus. Die Studienzeit ist eine sehr schöne Zeit. All das, was man als Student machen darf, kann man nicht machen, wenn man nach der Schule direkt angefangen hat zu arbeiten. Von daher ist es auch eine Investition ins Lebensglück. Einfach unbezahlbar.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Excel:

Annahmen Azubi:
Einstieg mit 21
Gehalt 38k
Gehaltssteigerung 2% p.a.

Annahmen Studi:
Einstieg mit 24
Gehalt 40k
Gehaltssteigerung bis zum 30 Lebensjahr linear auf 70k
Gehaltssteigerung danach 2% p.a.

So jetzt bilden wir die Differenz und prüfen, ab wann der IRR der Zahlungsreihe positiv wird.
Bereits ab dem 32. Lebensjahr wirft Deine Investition positive Renditen ab, wenn Du planst länger als bis zum 38. Lebensjahr zu arbeiten ist der IRR zweistellig.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

in total lohnt sich eine Konzernlehre und vernünftiger Einsatz immer mehr als ein Studium, wenn der Azubi mit 30 sein 2. Haus baut kommen die Studis mit Fagen wie: wie zahle ich mein Befög zurück und welche Schuhe zum Anzug...Deine Schwester hat alles richtig gemacht...gerade bei Frauen die dann um die 30 sowieso meist heiraten und Kids bekommen und danach halbtags sogar mit Dr. einen Sachbearbeiterjob machen - ist in real in meiner Abteilung so (nein ich möchte das ganze Emanzengelabber nicht anstossen) lohnt sich das ganze nur au idealistischen Blick...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

ich hab selbst noch 40k studiengebühr gezahlt und es hat sich alles bei mir binnen 2-3 Jahren ausgezahlt im Job. Das wird schon ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Ja, aber nur weil sie eine Frau ist.

Lounge Gast schrieb:

Du wirst den Rest deines Lebens mehr verdienen als deine
Schwester...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Bitte sag das du nicht BWL studiert hast

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Schließe mich der Frage an und ergänze um: Wann lohnt sich ein Zweitstudium (BWL nach Sozialwissenschaften)?

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Es sind immer nur Leute ohne Hochschulabschluss die meinen ein Studium lohnt sich nicht. Sie wollen sich anscheinend selber etwas einreden.

  1. Möglich das die Zeiten schlechter geworden sind und man finanziell gesehen erst später den break- even point erreicht.
    Doch selbst wenn man diesen Punkt erst mit mitte 40 erreichen sollte, liegen noch 20 Berufsjahre vor einem.

  2. Der spätere Beruf eines Akademikers ist in der Regel anspruchsvoller und hat mehr Entwicklungspotential, auch wenn ein Facharbeiter der Nacht- und Wochenendschichten schiebt vllt. lange Zeit mehr verdient.
    Wer will so einen Job ernsthaft machen ?

  3. Die Studienzeit wird von vielen als die schönste Zeit ihres Lebens beschrieben. Leute die nach ihrem Realschulabschluss gleich gearbeitet haben, werden so etwas nie kennenlernen.

  4. Mit Studium entwickelt man sich geistig und persönlich weiter.

Das sind doch viele auch nicht finanzielle Punkte die für ein Studium sprechen.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Ich hab mich früher immer mit einem Schulfreund darüber aufgeregt das sich die Menschheit von RTL und Co. verblöden lässt und nicht jeder Jugendliche die Perspektiven nutzt die Deutschland ihnen bietet und das Maximum aus seinen Ausbildungsmöglichkeit herausholt.

Momentan arbeitet er bei einer großen Versicherung im IT (2. Jahr, 60.000, Duale Ausbildung abgeschlossen) und hat mir letzt gesagt das er das ganze heute anders sieht. Er kann zwar der Firma mit Programmen Millionen sparen und durch verbesserte Anwendungen noch mehr aus jedem einzelnen Arbeiter ausquetschen aber am Ende vom Tag muss irgendjemand immer noch für 3.000 Brutto am Band stehen und und die Brötchen erarbeiten die er verdient.

Was ich damit sagen will, ich finde deine Einstellung Top, mach bitte weiter so, ich kann dich wirklich in jeder deiner Thesen unterstützen!

Zu mir (knapp 1 Jahr bei den Big4)

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Der Werdegang deiner Schwester ist nicht gerade repräsentativ. Die meisten Azubis bekommen weniger als 30k zum Eistieg und dann Inflationsausgleich + ab und zu nen Knochen. Sie sind dabei oft deutlich stärker von Arbeitslosigkeit bedroht.

Gegenbeispiel:
Mein Vater ist Meister in einem Industriekonzern wo er damals als Azubi anfing vor rund 20 Jahren oder so (Metallindustrie). Ich bin 27, habe Master (BWL) und steige nächsten Monat als Trainee bei einem Autobauer ein. Mein Einstiegsgehalt ist von der Höhe her fast identisch mit seinem nach über 20 Jahren Firmenzugehörigkeit und 5 Jahren Tätigkeit als Meister. (rund 47k)

Meine Mutter ist Bürokauffrau macht allerdings Key Account Betreuung bei einem Mittelständler. Sie verdient sogar deutlich weniger als mein Einstiegsgehalt. (rund 40k)

Mal ne Milchmädchenrechnung:

Alter 18-21:
Mein Vater machte die Ausbildung und verdient rund 800? pro Monat also rund 10k pro Jahr bzw. 30k in den drei Jahren

Ich machte Abi und hatte nen 400? Job also rund 5k pro Jahr oder 15k in den 3 Jahren

Differenz: -15k

Alter 21-24:

Mein Vater arbeitete und machte rund 30k pro Jahr bzw. 90k in 3 Jahren

Ich machte ein duales Studium (Bachelor) und machte im Schnitt 1200? pro Monat oder rund 15k pro Jahr bzw. 45k in 3 Jahren

Differenz: -45k

Alter 24-27

Mein Vater verdiente etwas mehr rund 35k pro Jahr oder 105k in drei Jahren

Ich bereitete mich auf GMAT vor und wartete dann ein Paar Monate bis der Master losgeht, machte den Master + Praxissemester fürs Praktikum, suchte nen Job. In dieser Zeit verdiente ich kaum was. Insgesamt rund 5k in drei Jahren

Differenz: -100k

Gesamte Differenz: -15-45-100=-160k

Wenn ich jetzt zur Vereinfachung davon ausgehe, dass ich in den nächsten 5 Jahren in etwa das Gleiche wie mein Vater verdienen werde (eher mehr) und dann wohl eher so 75k pro Anno (zumindest ist es sehr Wahrscheinlich könnte mit Glück auch viel mehr sein mit Pech natürlich auch weniger) und damit 30k mehr als mein Vater, dann wird sich mein Studium in 160/30 = rund 5 also etwas weniger als 10 (+5 Jahre wo ich annahm, dass ich das gleiche verdienen werde) Jahren ausbezahlt haben.

Da ich dann noch ca. 20 weitere Jahre arbeiten werde werde ich bis zur Rente 20x30 = 600k mehr verdient haben als mein Vater. Für dieses Geld kann man sich nach Steuern ein sehr schönes Haus kaufen.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

der Break Even ist sehr von den persönlichen Vorrausetzungen abhängig.

Niemals einhohlen werden viele Sozial - und Geisteswissenschaftler den typischen Industriefacharbeiter, der mit 16 seine Lehre in einem Konzern anfing und seit dem durchgehend Vollzeit dort gearbeitet hat.

Je nach Konzern sind 40 k für einen Facharbeiter sogar noch recht wenig.

Allerdings kann ein guter Akademiker so einen Facharbeiter schon mit Mitte 30 aufholen, liegt an einem selber.

Wenn man einen ambitionierten BWLer mit einem ambitionierten ausgelernten Kaufmann vergleicht, liegt der BWLer meist immer vorn.

Das Problem heute ist, dass viel zu viele studieren, die eigentlich lieber hätten eine Lehre machen sollen. Raus kommen dabei oft BWLer die nicht wirklich für akademische Aufgaben fähig sind, sondern eher nur nach Anweisung arbeiten können. Dementsprechend niedrig fällt das Gehalt auch aus und der gelernte Kaufmann liegt auch nach Jahren deutlich besser

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

wie DU schon geschrieben hast Milchmädchenrechnung und nicht repräsentativ.....Kurzes Beispiel von Daimler als Azubi konkreter Fall....mit Anfag 30 schon Stufe 3...und es geht weiter...und der arme Studi steigt erst mal als tarifler ien und malocht sich zu Tode........

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Milchmädchenrechnung Teil 2:

23 Jahre alt, mit 40.000 bei EY eingestiegen.

mfg

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Was ist Stufe 3?

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Es sind immer nur Leute ohne Hochschulabschluss die meinen ein Studium lohnt sich nicht. Sie wollen sich anscheinend selber etwas einreden.

Und es sind immer Akademiker, die glauben, ein Studium würde so etwas wie "Karriere" bedeuten. Dabei enden die meisten als Sachbearbeiter - wenn auch im Anzug. Glückwunsch!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

"Sozial - und Geisteswissenschaftler"

Ich bin auch einer, arbeite im Management eines DAX Konzerns. UB Angebote hatte ich damals abgelehnt. Viele meiner geisteswissenschaftlichen Freunde haben beeindruckende Karrieren hingelegt (80-120K).

Nur wenn du einen Teil deiner Konkurrenz um gute Jobs in irgendwelchen Foren schlecht redest, heißt das noch lange nicht, dass du sie in der Realität auch schlecht machst. Ich wünsche dir mit einer solchen Einstellung (und einem solch schlechtem Satzbau) viel Spaß und Erfolg in der Zukunft.

"Ambitionierte BWLer" wie du laufen mir ständig über den Weg. Auch wenn ich sehr gute Mitarbeiter und BWL-Kollegen habe, die ich sehr schätze, gibt es so unter den BWL-Absolventen so viele Luftpumpen. Die bilden sich ein, sie seien etwas Besonderes, weil sie an einer - im weltweiten Vergleich - drittklassigen Uni wie Mannheim oder Reutlingen studiert haben. Freunde der Nacht, die kennt außerhalb Deutschlands NIEMAND! Im Gegensatz dazu empfinde ich Alumni aus Harvard, Yale, Cambridge und Princeton als immer sehr entspannt und angenehm. Ich glaube an denen sollte man sich mal orientieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

bin 25, mit Master fertig, ca 45.000 Ausgaben gehabt für Studium und bin jetzt mit 76500 all-in eingestiegen. Also differenz: ~75-50k = 25K Bruttomehrverdienst im Jahr.

Von den 45000 ? Ausgaben fallen real nur 33000 an (Steuerl. abgesetzt). 33000 durch den Netto Realmehrlohn (höhere Miete in FFM usw.) --> ~ 13000? ergibt bei mir einen Break Even von

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Jetzt geht das schonwieder los :D

Einigen wir uns doch einfach darauf, dass Luftpumpen genauso wie High-Potentials die Möglichkeit haben ihren Studienschwerpunkt frei zu wählen. Demnach gibt es Luftpumpen sowohl bei BWLern als auch bei Sozial und Geisteswissenschaftlern und MINTS.

Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass Sozial- und Geisteswissenschaftler im Schnitt weniger beim Einstieg verdienen und länger arbeitslos sind. Dazu gibt es genug Statistiken. Was aber eher daran liegt, dass die meisten von denen in ihrem Fachbereichen arbeiten wollen und dort die Stellen begrenzt sind und schlecht bezahlt.

Dass z.B. Mannheim international unbekannt ist, macht sie nicht zu einer drittklassigen Uni. Hat immerhin tripple crown. Da die meisten der Absolventen sich in Schland bewerben ist es vollkommen unerheblich was die Amerikaner von der Uni halten. In Schland ist sie eine Top Uni.

In diesem Sinne

Friede, Freude, Eierkuchen...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Das ist immer wieder kurios: BWLer sehen sogar ihr Leben wie eine Art Produktionsmittel. Da werden völlig unterschiedliche Lebensentwürfe auf den reinen monetären Ertrag zusammengerechnet. Wenn das dann nicht auf Heller und Pfennig stimmt, dann wird der eigene Lebensweg abgeschrieben.
Sacht mal Leute, seid ihr eigentlich alle nur knallhart kalkulierende Erbsenzähler? Ich will niemanden beleidigen, aber aus reiner Kosten-/Nutzenabwägung wäre die Prostitution tatsächlich am besten: kein Abschluss benötigt, legal, irrsinnig rentabel und man hat massiv Freizeit. Das ist kein Witz. Wer kaltblütig genug ist, kann in diesem Gewerbe wirklich ausgezeichnet leben...

Aber zum Thema: Ich habe damals studiert, weil mich die Materie interessiert und weil mich körperliche und fremdbestimmte Arbeit schon immer angeödet haben. Von daher war der "Break Even" mit Abschluss der Studiums und Antritt eines interessanten Jobs erreicht. Der Gedanke, dass irgend jemand ohne gleichwertigen Abschluss mehr verdient, lässt mich völlig kalt.
Warum macht ihr euch das Leben so schwer? Fragt euch doch mal was IHR wollt und nicht immer nur was angeblich angemessen wäre!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Lounge Gast schrieb:

[...]
Deutschlands NIEMAND! Im Gegensatz dazu empfinde ich Alumni
aus Harvard, Yale, Cambridge und Princeton als immer sehr
entspannt und angenehm. Ich glaube an denen sollte man sich
mal orientieren.

Eine solchen Uni als Background haben hierzulande aber nicht sehr viele Leute, auch weil ein solches Studium für die meisten wohl unerschwinglich ist.
Weshalb sollte man sich also an solchen Leuten orientieren? Die stellen eh die Ausnahme dar und das Studium wird wohl nicht selten durch Mummy und Daddy bezahlt worden sein...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Ja, Ivy-League ist ja auch Standard. Hat ja jeder das passende Kleingeld.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Tolle Diskussion, aber ist es nicht letztlich eine persönliche Entscheidung, ob ich studieren möchte oder nicht. Klar spielt der monetäre Aspekt eine große Rolle, aber wenn das mein einziger Antrieb ist, dann werde ich trotz Studiums keine große Karriere machen, da mir einfach das Interesse fehlt.

Meine Ansicht ist, dass Studium einfach nur ein Türöffner ist, um an gewissen Jobs, Positionen etc. zu kommen. Aber im Endeffekt kann ein Studium auch nur Türen öffen und die Chance, die sich einem bietet muss erst noch genutzt und auch über einen Zeitraum bestätigt werden.

Und trotz meines BWL-Studiums (womit man hier leider gleich in eine Schublade gesteckt wird) kann ich behaupten, dass ich auch von vielen, die eine reguläre Ausbildung gemacht haben, viel lernen kann, da diese sich mit vielen Prozessen einfach besser auskennen.

Von daher im Endeffekt kommt es auf dich an und auf dein Interesse an deinem Studienfach. Denn aus meiner Sicht schaffen es nur die Leute, die auch Bock auf Karriere und Lernen haben ganz nach oben und machen die dicke Kohle.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

@Friede Freude Schland

Danke für den Hinweis auf die Statistiken. Hier liegt der Teufel im Detail. Denn bei Historikern beispielsweise beginnen 50% der Absolventen eine Promotion, die meist mit 1150? netto vergütet wird. Dies fließt allerdings in die Berechnung der durchschnittlichen Einstiegsgehälter rein, was völliger quatsch ist. Rechnet man bei BWL und in den Geisteswissenschaften die Promovenden raus, schließt sich der angebliche Gap fast. Deswegen ist es völliger Quatsch, dass Geistes- und Sozialwissenschaftler so viel weniger verdienen. Aber es tröstet vielleicht über ein mieses eigenes Einstiegsgehalt hinweg, wenn man auf andere Fachbereiche verbal einhaut und abqualifiziert...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Mehr als 80% aller Harvard-Studenten bekommen ein Stipendium. Da braucht man keine Mami und keinen Papi der reich ist. Diese und andere Top Unis sind im Übrigen voll von Deutschen. Denen würde allerdings nicht im Traum einfallen, sich aufgrund der besuchten Uni so über andere zu stellen, wie sich hier Leute aufgrund eines Studienfaches (an einer drittklassigen Uni) über andere Leute stellen.

Dies war mein Punkt. Entweder man ist Elite. Dann braucht man das nicht zu betonen. Oder man ist es eben nicht. Dann macht man zur Kompensation andere Fächer nieder! Allerdings entlarvt man sich mit sowas selber.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Troll dich weg, nie im Leben bekleidest eine auch nur halbwegs verantwortungsvolle position. Kannst ja noch nicht einmal geradeaus denken.

Die meisten Stipendien decken nur den Bruchteil der Kosten einer elite Uni ab (besonders Harvard). Vollstipendien sind sehr rar und daher bekommen ganz sicher keine 80% der Harvard Studenten ein Stipendium erst recht kein Vollstipendium das keine reicher Eltern oder Kredite erfordert.

Harvard ist voll von Deutschen? Du meinst vielleicht eher so 5% von vielleicht 2000 Leuten die jedes Jahr MBA an einer Ivy Uni machen? Also rund 100 Deutsche pro Jahr von denen wahrscheinlich nur 80 zurück nach Deutschland kommen. Nein, sie sind überhaupt keine Ausnahme bei 1000en BWL Absolventen jedes Jahr in Schland.

Also ich glaube, dir hat mal irgendein böser BWLer (vermutlich aus Mannheim) kräftig auf den Schlips getreten weswegen du dich jetzt gezwungen fühlst die BWLer im Schutze der Anonymität niederzumachen. Oder du leidest einfach an Minderwertigkeitskomplexen.

Mein Tipp an dich:
Atme tief durch sage "Wuuuuzaaaaa". Und dann konzentrierst du dich wieder auf dein Studium/Job und versuchst das Beste daraus zu machen. Und du solltest dir bewusst werde, dass du studierst weil dich das Fachgebiet interessiert und nicht um dich mit BWLern oder sonst wem zu messen. Es gibt immer einen der besser ist/ mehr verdient/ arrogant ist/ die hübschere Freundin hat/ mehr Glück hat.

Lounge Gast schrieb:

Mehr als 80% aller Harvard-Studenten bekommen ein Stipendium.
Da braucht man keine Mami und keinen Papi der reich ist.
Diese und andere Top Unis sind im Übrigen voll von Deutschen.
Denen würde allerdings nicht im Traum einfallen, sich
aufgrund der besuchten Uni so über andere zu stellen, wie
sich hier Leute aufgrund eines Studienfaches (an einer
drittklassigen Uni) über andere Leute stellen.

Dies war mein Punkt. Entweder man ist Elite. Dann braucht man
das nicht zu betonen. Oder man ist es eben nicht. Dann macht
man zur Kompensation andere Fächer nieder! Allerdings
entlarvt man sich mit sowas selber.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Und das weißt du weil du in Harvard studiert hast und dort so viele Leute kennst?

Gerade Harvard ist das beste Beispiel für eine Uni, die zu Großen Teilen von ihrem Fame lebt und Auslandssemester wie Rohöl an der Börse schachert.

BTW. bin ich Gott froh in einem Land zu leben in dem die Studienqualität nicht vom Budget meiner Eltern abhängt oder vom Wohlwollen irgendwelcher Mäzenen und selbst eine Uni Wuppertal anerkannte Abschlüsse verleiht.

Zum Thema Sozio:
Kein Sozio, kein Techniker-Facharbeiter, kein Arzt und sonst etwas treibt es in ein WiWi Forum für Studenten und Absolventen wenn er nicht irgendwelche eigenen Ambitionen damit vertreten will und meist liegt die Ambition darin BWL und Co. in jeglicher Form schlecht zu reden. Ich besuche in meiner Freizeit auch keine Geisteswissenschafts Foren und fange an Leute zu verunglimpfen weil sie für die deutsche Wirtschaft damit keinen produktiven Nutzen bieten (genau so ein Vorurteil). Lange Rede kurzer Sinn: Wenn hier im Forum ein Comment anfängt ala "Ich bin Das und Das nur kein WiWi ..." kann ich das nicht ernst nehmen, danke fürs Lesen.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Milchmädchenrechnung, denn 3 Jahre Differenz und pauschal 2% Wachstum sind nicht realistisch. Was wenn man zB nicht BWL studiert sondern Wi Inf oder Handelslehrer. Dann fängt man mit 30k an und wird sich im Leben kaum an die 40k ranbewegen. Ein Handwerker kann aber den Meister machen und ein Unternehmen gründen und kommt locker auf 100k mit 30. Alles relativ, je nachdem was man will und kann. Ein Studium allein ist kein Garant für höheres Einkommen und Wohlstand, man betrachte die vielen Taxifahrer mit Diplom in irgendwas.

Lounge Gast schrieb:

Excel:

Annahmen Azubi:
Einstieg mit 21
Gehalt 38k
Gehaltssteigerung 2% p.a.

Annahmen Studi:
Einstieg mit 24
Gehalt 40k
Gehaltssteigerung bis zum 30 Lebensjahr linear auf 70k
Gehaltssteigerung danach 2% p.a.

So jetzt bilden wir die Differenz und prüfen, ab wann der IRR
der Zahlungsreihe positiv wird.
Bereits ab dem 32. Lebensjahr wirft Deine Investition
positive Renditen ab, wenn Du planst länger als bis zum 38.
Lebensjahr zu arbeiten ist der IRR zweistellig.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Ich bin Das und Das nur kein WiWi ..." kann ich das nicht ernst nehmen, danke fürs Lesen. " --> Schade, dass du in solchen Kategorien denkst und Menschen aufgrund einzelner Merkmale in Schublanden steckst.

Als ob man nach einigen Jahren im Unternehmen noch zwischen Wiwis uns Nicht-Wiwis auf manchen Positionen unterscheiden könnte. Da weiß man teilweise gar nicht, was jemand studiert hat - und es spielt auch keine Rolle.

Diese krampfhafte Abgrenzung einzelner BWLer zu anderen Fächern zeugt nur von irgendeinem Komplex!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Lounge Gast schrieb:

Troll dich weg, nie im Leben bekleidest eine auch nur
halbwegs verantwortungsvolle position. Kannst ja noch nicht
einmal geradeaus denken.

Danke für dieses Kompliment - auch wenn deine Rechtschreibung für sich spricht.

Die meisten Stipendien decken nur den Bruchteil der Kosten
einer elite Uni ab (besonders Harvard). Vollstipendien sind
sehr rar und daher bekommen ganz sicher keine 80% der Harvard
Studenten ein Stipendium erst recht kein Vollstipendium das
keine reicher Eltern oder Kredite erfordert.

Das stimmt faktisch nicht. Selbst wer von der Uni kein Vollstipendium bekommt, kann sich bei unzähligen Stiftungen und Unternehmen bewerben.

Harvard ist voll von Deutschen? Du meinst vielleicht eher so
5% von vielleicht 2000 Leuten die jedes Jahr MBA an einer Ivy
Uni machen? Also rund 100 Deutsche pro Jahr von denen
wahrscheinlich nur 80 zurück nach Deutschland kommen. Nein,
sie sind überhaupt keine Ausnahme bei 1000en BWL Absolventen
jedes Jahr in Schland.

Gemessen am prozentualen Anteil der Deutschen an der Weltbevölkerung gibt es viele Deutsche an amerikanischen Ivy League Unis - auch in Harvard. Dass dorthin nur die Besten kommen ist klar. Den aggressiven Neidreflex hier finde ich sehr witzig. Kaum kommt jemand an, der die Luftschlösser "ambitionierter" Absolventen mit der Realität konfrontiert, wird eine Neidwelle losgetreten.

Also ich glaube, dir hat mal irgendein böser BWLer
(vermutlich aus Mannheim) kräftig auf den Schlips getreten
weswegen du dich jetzt gezwungen fühlst die BWLer im Schutze
der Anonymität niederzumachen. Oder du leidest einfach an
Minderwertigkeitskomplexen.

Ich mache keine BWLer nieder, da ich viele als angenehme Kollegen schätze. Ich habe nur angemerkt, dass eine Ausbildung nicht dazu berechtigt, irgendwelche gesellschaftlichen Ansprüche zu stellen oder gar Menschen mit anderen fachlichen Hintergründen per se abzuqualifizieren. Es bringt den selbsternannten "ambitionierten" BWLern gar nichts, immer und immer wieder diesselben Märchen zu wiederholen (man verdiene mehr, man steige schneller auf etc.). Davon werden sie nicht Realität.

Mein Tipp an dich:
Atme tief durch sage "Wuuuuzaaaaa". Und dann
konzentrierst du dich wieder auf dein Studium/Job und
versuchst das Beste daraus zu machen. Und du solltest dir
bewusst werde, dass du studierst weil dich das Fachgebiet
interessiert und nicht um dich mit BWLern oder sonst wem zu
messen. Es gibt immer einen der besser ist/ mehr verdient/
arrogant ist/ die hübschere Freundin hat/ mehr Glück hat.

Es geht hier nicht darum sich zu messen, sondern klar zu machen, dass einige Aussagen hier im Forum faktisch falsch sind.

Lounge Gast schrieb:

Mehr als 80% aller Harvard-Studenten bekommen ein
Stipendium.
Da braucht man keine Mami und keinen Papi der reich ist.
Diese und andere Top Unis sind im Übrigen voll von
Deutschen.
Denen würde allerdings nicht im Traum einfallen, sich
aufgrund der besuchten Uni so über andere zu stellen, wie
sich hier Leute aufgrund eines Studienfaches (an einer
drittklassigen Uni) über andere Leute stellen.

Dies war mein Punkt. Entweder man ist Elite. Dann
braucht man
das nicht zu betonen. Oder man ist es eben nicht. Dann
macht
man zur Kompensation andere Fächer nieder! Allerdings
entlarvt man sich mit sowas selber.

Ach weißt du, es entspannt mich in meiner Position ein par selbst ernannte High-Potentials mit der Realität zu konfrontieren und zu sehen, dass sie abgehen wie Schmidts Katze!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Dass Harvard von seinem Fame leben soll, zeigt, dass du absolut keine Ahnung hast. Die Teilnahme an einem einzigen Seminar oder auch nur der Tag der offenen Tür würde dich eines Besseren belehren.

Ich würde ja am liebsten sagen, dass wir gar nicht so schlecht sind, aber keine Uni an der ich studiert habe kann im Entferntesten mit Harvard mithalten. Dies gilt für die akademische Qualität, Kontakte in die Praxis und Vorbereitung aufs Berufsleben. Sorry hart aber fair.

Aber keine Sorge. Diesen Neidreflex kenne ich. Deswegen habe ich meine Zeit dort auch irgendwann aus meinen Bewerbungen rausgelassen, um den armen Personaler mit seiner schland Uni nicht zu verunsichern ...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Harvard ist eine absolute top uni aber das einschreiben an einer uni ist nunmal noch nicht mit dem erreichen eines abschlusses gleichzusetzen.
Dass du die zeit dort einfach mal weglassen kannst ohne dass lücken im lebenslauf entstehen kann nur heißen, dass du dort die summer school besucht hast.

Sorry aber das nimmt zurecht vor allem keiner aus harvard ernst ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL

Du nimmst die Tatsache das jemand mit 24 (Regelstudienzeit + Abi) sein Studium abgeschlossen oder Wirtschaftsinformatiker unter 40.000 (einer der gefragtesten Jobs schlechthin) verdienen als als nicht realistisch aber mit 30 Jahren ein eigenes (gut laufendes) Handwerksunternehmen als selbstverständlich an.

Du machst mich echt fertig Junge.

Willkommen in der Realität, wir reden weiter wenn du 30 bist, also in 14/15 Jahren.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

@ Sozio
Ich stecke die Leute in Schubladen weil jeder Comment so anfängt "Ich habe kein WiWi studiert, deshalb hab ich den totalen Überblick und ohne dich zu kennen pauschalisiere ich dich zu einem Geldgeilen A...loch das sich für etwas besseres hält und eh nichts vernünftiges studiert hat. Natürlich ist meine Meinung ganz objektiv und ich bin nur zufällig in ein Forum für Studenten und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften gestolpert"

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Zu "Harvard ist eine absolute top uni aber" bleibt zu sagen, dass du offensichtlich keine erste Hand Informationen über Harvard hast.

Ich finde es immer schade, wenn Diskussionen aus dem Weg gegangen und stattdessen zum Gegenangriff übergegangen wird. Als ob du wüsstest, ob ich einen Abschluss aus Harvard habe oder an was für einem Programm ich teilgenommen habe (Summer School jedenfalls es nicht).

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Oh mann, hier zerfließt aber jemand vor Neid!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Milchmädchenrechnung Teil 3:

Mit 24 bei EY eingestiegen, 45 TEUR Gehalt, jetzt mit 29 Manager und TEUR 80 Gehalt. Bruder: Kein Abi sondern Lehre als Koch, gehalt nach der Ausbildung (19 J): 20 TEUR. Heute (31 JAhre alt) Inhaber eines Restaurants, 7 Angestellte, 200 TEUR Schulden, aber
120 TEUR Einkommen.

Lounge Gast schrieb:

Milchmädchenrechnung Teil 2:

23 Jahre alt, mit 40.000 bei EY eingestiegen.

mfg

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Meine Rechnung in Excel ist keine Milchmädchenrechnung, 3 Jahre Differenz und 2% pauschal sind sehr realistisch, immerhin habe ich einen guten Azubi mit Abitur angenommen (man betrachte die extremst großzügig gewählten 38k, damit bewegt man sich als "nur mit Ausbildung" unter den top 5% Einstiegsgehältern).

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Naja du nimmst zwar ein großzügiges Anfangsgehalt an, aber dafür keine Gehaltssteigerung. Auch mit "nur" Ausbildung macht man mal Gehaltssprünge in Form von höhere Eingruppierung. Genauso gut kann so jemand auch mal den AG wechseln, oder eine Zusatzausbildung Richtung Industriefachwirt etc machen ...
Auf der anderen Seite nimmst du jetzt aber eine lineare Steigerung beim Absolventen an, auch ziemlicher Quatsch, nicht jeder wechselt innerhalb von 6 Jahren sooo oft den AG um solche Gehaltssprünge zu realisieren. Ist zwar sicherlich möglich, aber naja ... ich bin jetzt mit ca. 38k eingestiegen und während meines 2-jährigen Traineeprogramms mache ich erstmal keine Gehaltssprünge, dann würden mir noch 4 Jahre bleiben um ca. 30k aufzuholen ... ziemlich unrealistisch ...

schon ne ziemlich Milchmädchenrechnung muss ich sagen

Lounge Gast schrieb:

Meine Rechnung in Excel ist keine Milchmädchenrechnung, 3
Jahre Differenz und 2% pauschal sind sehr realistisch,
immerhin habe ich einen guten Azubi mit Abitur angenommen
(man betrachte die extremst großzügig gewählten 38k, damit
bewegt man sich als "nur mit Ausbildung" unter den
top 5% Einstiegsgehältern).

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Nein, ich war nicht an der Summer School, sondern Mitglied der Fakultät.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

aber gerade deshalb (azubi = 38k ...naja, trainees bei schenker kriegen ca. 36k) ist deine berechnung unrealistisch. oder anderes beispiel, BA-studenten in der WP bei ernst&young kriegen im 1.jahr glaube ich 600 euro. gehaltstechnisch finde ich deinen vergleich leider sehr unrealistisch. und das studium und die tolle zeit waren den gehaltsverzicht wert. es gibt auch genug leute, die nebenbei sehr gut verdienen.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

wenn man sowas liest, wird man als ITler echt neidisch. Ich habe teils das Gefühl, als BWLer wird bei den Big4 fast jeder genommen und mit dem Drive was man für ein IT Studium braucht, schafft man doch auch locker das WP Examen und hat dann mit 5 Jahren BE locker 80 k ... davon können die meisten Ingenieure und Informatiker nur träumen

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Es wurden für beide Gruppen offenbar Kandidaten unterstellt, die solide aber nicht überragend verdienen, Gegenbeispiele lassen sich in jedem Fall konstruieren, realistisch ist es dennoch sehr

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Der kleine Unterschied ist das meine Milchmädchenrechnung auf gut 2/3 eines WiWi Studengangs anwendbar (der grobe Rest hat vorher eine Ausbildung gemacht) ist, während deine die krasse Ausnahme darstellt. Ich gönn es wirklich jedem Hilfs-, Facharbeiter und Meister das er sich selbstständig macht und damit reich und glücklich wird, aber ich will erleben wie morgen an jeder Straßenecke Restaurants, KFZ Werkstätten und Malerbetriebe aus dem Boden sprießen und alle den dicken Reibach machen.

Lounge Gast schrieb:

Milchmädchenrechnung Teil 3:

Mit 24 bei EY eingestiegen, 45 TEUR Gehalt, jetzt mit 29
Manager und TEUR 80 Gehalt. Bruder: Kein Abi sondern Lehre
als Koch, gehalt nach der Ausbildung (19 J): 20 TEUR. Heute
(31 JAhre alt) Inhaber eines Restaurants, 7 Angestellte, 200
TEUR Schulden, aber
120 TEUR Einkommen.

Lounge Gast schrieb:

Milchmädchenrechnung Teil 2:

23 Jahre alt, mit 40.000 bei EY eingestiegen.

mfg

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Die "WiWi ist Charakterschwein" Diskussion möchte ich nicht führen. Fakt ist aber, dass Viele Studenten deswegen WiWi oder ein Ingeniersstudium wählen (statt zB Sozialpädagogik oder Skandinavistik) weil sie das Studium als Weg zu einem Beruflichen Erfolg sehen und nicht als Selbstzweck. Viele versprechen sich ein gutes Gehalt nach dem Studium und wollen nicht für lau die Welt verbessern. Das ist nicht schlechter oder besser im Sinne einer Geisteshaltung, aber daraus entsteht dann die berechntigte Frage, ob die Erwartung auf gutes gehalt aufgeht.

Ich kenne in meinem Bekanntenkreis einige, die BWL studiert haben, mit einem Abschluss schlechter als 2,7 rausgehen und hinter die selbe Sachbearbeiterposition inne haben wie Leute ohne Studium oder nur mit BA, allerdings 3 Jahre später. Keiner von denen datte je ein wissenschaftliches Interesse an dem Studium, es war einfach das Mittel zu Zweck.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Wer eine sache wirklich gut kann wird damit auch Erfolg haben können, losgelöst vom Studium. Viele sehr erfolgreiche Unternehmer haben nie studiert, zumindest nicht BWL. Man schaue zB Apple, Mc Donalds, Coca Cola, Friede Springer, Claus Hipp, Fielmann, AWD, Franz Beckenbauer, Schlecker (nun nicht mehr sooo erfolgreich), Mobilcom etc.

Auch habe Leute BWL studiert und werden in ganz anderen Bereichen erfolgreich, zB Dieter Bohlen (Exmanen mit 1,x!!), Lehman, etc.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

alle 30 und alle Facharbeiter und alle selbstständig und erfolgreich

nice try

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Natürlich kann man auch ohne Studium erfolg haben, das bezweifelt ja keiner aber es wird hier so dargestellt als ob ein eigenes Business aufzumachen als Facharbeiter ein Garant für Erfolg und Kohle sei.
90% der Leute die sich selbstständig machen, machen machen auch im 1. Jahr wieder zu und von den restlichen 10% macht vll 1er ganz gut Kohle damit. Sich selbstständig zu machen ist Heute schwerer als jemals zuvor (Kundenstamm aufbauen) und ohne neue Geschäftsidee reißt du keine Fliege mehr vom Hocker.

Btw. ist sich selbstständig zu machen kein Privileg der Facharbeiter und Meister

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Ich habe erst eine Ausbildung gemacht und kurz gearbeitet und danach noch studiert.
Für mich hat sich das Studium vom ersten Tag an gelohnt. Oben wurde schon beschrieben dass du einfach eine tolle Zeit während des Studium hast, die du wenn du arbeiten gehst nicht hättest. Das ist zwar nicht monetär aber ich kenne kaum jemanden der diese Zeit missen möchte.
Vom Gehalt her hat sich das Studium für mich stark gelohnt.
Mein Einstiegsgehalt war um 50% höher als mit der Ausbildung. Auch die Entwicklung war besser als mit einer Ausbildung. Früher wurde man auch mit Ausbildung etwas - das sehe ich jeden Tag um mich herum. Aber im letzten Jahrzent hat die Zahl derer ohne Studium in Schlüsselpositionen stark abgenommen. Der Titel zählt wieder extrem viel - mehr nicht.
Auch bei Stellenausschreibungen wird ein Akademiker meist bevorzugt (Beratung, Konzern usw.) obwohl die Tätigkeit aus meiner Sicht kein Studium benötigt hätte. Generell glaube ich dass kaum einer Tätigkeit wirklich unbedingt ein Studium zugrunde liegen muss. Ich habe während meiner Ausbildungszeit super gute Leute gesehen und während des Studiums wiederum genauso viel schlechte, die besser eine Ausbildung hätten machen sollen.

Will man lieber Freiberufler werden oder eine firma gründen, so braucht man weder das eine noch das andere. Da verdient man so lkange es gut läuft auch sehr gut.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Lounge Gast schrieb:

Die "WiWi ist Charakterschwein" Diskussion möchte
ich nicht führen. Fakt ist aber, dass Viele Studenten
deswegen WiWi oder ein Ingeniersstudium wählen (statt zB
Sozialpädagogik oder Skandinavistik) weil sie das Studium als
Weg zu einem Beruflichen Erfolg sehen und nicht als
Selbstzweck.

Du verwechselt da was. Ich kenne kaum einen Ingenieur, der das Studium nur wegen der Kohle gemacht hätte. Wäre dem so, gäb es ein riesige Flut von Ingenieuren angesichts der guten Berufsaussichten. Bei BWLern kenne ich dutzende, die wirklich nur auf das Geld auswaren. Ich würde mal annehmen, dass du in einem Ingenieurstudium ziemlich alt aussehen würdest.
Und wieso soll es keine beruflich erfolgreichen Sozialpädagogen geben? Du stellst es ja so dar, als wären alle nicht-Wiwi-Studiengänge nur so eine Art Selbstfindungswellness. Es mag überraschend für dich sein, aber beruflichen Erfolg gibt es in jedem Fach. Und Erfolg ist nicht immer gleichbedeutend mit der Höhe des Gehalts. Das Klischee hält sich zwar hartnäckig, aber hungrige Doktoren am Bettelstab gibt es nicht

Viele versprechen sich ein gutes Gehalt nach dem
Studium und wollen nicht für lau die Welt verbessern.

Das ist ziemlich polemisch. Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert, weil mich Technik interessiert (der Wirtschaftsteil war öde). Was bitte hat das mit "Welt verbessern" zu tun? Mein Gehalt ist ausgezeichnet und eine bessere Karriereentwicklung ist schwer vorstellbar. Als unmotivierer Einkäufer oder Wirtschaftsprüfer wäre ich eine Vollniete und würde hier mit euch über das Gehalt jammern.

Das ist nicht schlechter oder besser im Sinne einer Geisteshaltung,
aber daraus entsteht dann die berechntigte Frage, ob die
Erwartung auf gutes gehalt aufgeht.

... Geisteshaltung: Ich kenne wirklich niemanden der auf Dauer effektiver, schlauer, sympathischer oder sonst wie glücklicher geworden wäre, weil man ihm 2k mehr bezahlt. Geiz ist keine schmeichelhafte Geisteshaltung und Neid ist noch mal ne Schippe drauf. Euch stört ja nicht das Gehalt, sondern ihr haltet andere Lebenswege für minderwertig und gönnt anderen nicht die Butter aufs Brot. Das ist schon ein bisschen erbärmlich.

Ich kenne in meinem Bekanntenkreis einige, die BWL studiert
haben, mit einem Abschluss schlechter als 2,7 rausgehen und
hinter die selbe Sachbearbeiterposition inne haben wie Leute
ohne Studium oder nur mit BA, allerdings 3 Jahre später.
Keiner von denen datte je ein wissenschaftliches Interesse an
dem Studium, es war einfach das Mittel zu Zweck.

Da hast du doch dein Beispiel: Ohne echtes Interesse wird das mal gar nichts.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

"Euch stört ja nicht das Gehalt, sondern ihr haltet andere Lebenswege für minderwertig und gönnt anderen nicht die Butter aufs Brot. Das ist schon ein bisschen erbärmlich."

Gut formuliert. Darum ging es auch mir. Jeder sollte seinen Weg gehen und glücklich werden. Aber Menschen nach Kriterien einteilen und alle die der Selbstbeschreibung nicht entsprechen einfach fertig machen und Unwahrheiten (z.B. über Gehälter und Karriereaussichten) erzählen, ist unredlich - und peinlich.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Hey,

bin nach der Ausbildung (Informatikkaufmann - auf 2,5 Jahre verkürzt) mit 36k eingestiegen und habe nach ca. 7 Monaten gewechselt: 45k + Provision (Job is ne Mischung aus Beratung und Vertrieb).
Letztes Jahr warens rund 65k, Tendenz steigend.

Ich denke, dass ich damit nicht unbedingt "schlechter" als so mancher Absolvent liege.

Was mich bei den meisten Berechungen wundert ist, dass das Gehalt der EX-Azubis einfach pauschal mit 2% gesteigert wird, ohne AG-wechsel usw. zu berücksichtigen!
Gerade in den Jahren 1-3 kann man wunderbar wechseln, wobei Steigerungen bis 20% nicht selten sind.

Unabhängig davon studiere ich Wirtschaftsinformatik per Fernstudium, weil mir einfach die Themen in der Schule zu öberflächlich waren. Außerdem fühle ich mich damit einfach besser aufgestellt.

Einzig die "normale" Studienzeit, die ich gerade bei einigen Frunden/Bekannten sehe, hätte ich gerne erlebt. Dafür kann man sich eben (früher) den ein oder anderen Luxus gönnen bzw. mit der Freundin die Welt bereisen!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

So taugt der Vergleich nicht. Man muss sich selbst mit seinem höchstpersönlichen Potenzial betrachten. Die wenigsten stehen vor der Wahl Gabelstablerfahrer oder Hilfkoch mit 18 oder Dr. Med Dent mit 30.

Ich persönlich habe in der 9. Klasse ein Praktikum bei einem Tischler gemacht und mir war als Gymnasiast schnell klar, das das Abi eine gute Sache für das weitere Leben sein wird, wenn ich mir die Gesellen von damals in Erinnerung rufe.

Nach dem Abi stand ich dann vor der Wahl:

  • Studium BWL, Jura oder Informatik
  • kaufmännische Auslbidung in einer Bank
  • freiberuflicher Programmierer

Ich habe BWL genommen und bin dann zu einer Big4 Audit Firm gegangen. Ich habe heute 90k brutto und bin 30 Jahre alt und seit einem Jahr Manager. Soweit so gut, ich bin mir sicher, dass ich als Tischlermeistefr nicht weit gekommen wäre. Mein bester Freund (etwa gleiche Abi Note) hatte siche damals für Bankkaufmann entschieden, ist ebenfalls danach zu einer Big 4 ist ebenfalls 30 aber erst Senior, mit 60 TEUR. Also alles richtig gemacht?
Nun ein weiterer Freund, mit dem ich damals Computerprogramme nebenbei entwicklet hatte, hat nicht studiert, war zwischendurch Webdesigner und ist heute Co Chef einer Gaming firma. Er hat VC Geber gefunden die zuletzt auf Basis der Kapitalrunde 2011 eine Bewertung von 12 Mio EUR zu grunde gelegt hatten (sein Anteil damals noch 33%). Also doch alles falsch gemacht???

Lounge Gast schrieb:

alle 30 und alle Facharbeiter und alle selbstständig und
erfolgreich

nice try

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Die Diskussion geht nicht weit genug. Die Frage ob der Einsatz in die Ausbildung reicht ist vergleichsweise einfach zu beantowrten: Eingentlich immer, wenn es Bedingung für den Job ist den man haben möchte (und sei es nur wegen des Geldes).

Die spannendere (und realitischere Frage des Lebens) ist aber: Was dann? Wo fange ich an zu arbeiten mit meinem 1,x Master? Wie lange bleibe ich dort? Welche Kompromisse bin ich bereit zu tragen bei Geld/vs. Standort oder Sicherheit vs. Perspektive? Die Entscheidung für ein Studium ist eine einmalige Sache, die, ob man bei einem AG bleibt jedoch eine tägliche Entscheidung.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Wieder alle 30 und wieder hat der Non-Student das dickste Gehalt und ein "Nice Try" ists nach dem 5en Versuch leider auch nicht mehr.

Aber jetzt einfach mal angenommen dein Comment wäre nicht an den Haaren herbeigezogen:

  1. Lebenslauf, ein 30 jähriger Manager (was in der Realität Manager 1 entspricht) bekommt rund 70.000! und nicht selten "knapp" im Audit, zumal ist die WP Prüfung dafür Pflicht. 90.000 ist schon SM Niveau!

  2. Lebenslauf, Wie kann man ohne Studium bei den Big4 ins Audit kommen, zumal eine Banklehre nix mit Audit zutun hat?!?!?! Ich arbeite bei den Big4 und ein abgeschlossenes Hochschulstudium ist Pflicht! Der einzige Weg ohne Studium zu den Big4 zu kommen ist eine Ausbildung als Steuerfachangestellter (Tax) oder Bürohilfskraft. Vll solltest du das nächste mal ne Firma für deine Stories verwenden, die nicht dermaßen hier im Forum vertreten ist.

  3. Fachinformatiker und Millionär und 30...: Mal angenommen! deine Geschichte wäre wahr, dann wär das einer unter tausenden der geschafft hat. Keiner meiner Freunde und Bekannten die eine Ausbildung abgeschlossen haben haben es bisher sonderlich zu Ruhm gebracht und so lieht leider die Realität aus.

Lounge Gast schrieb:

So taugt der Vergleich nicht. Man muss sich selbst mit seinem
höchstpersönlichen Potenzial betrachten. Die wenigsten stehen
vor der Wahl Gabelstablerfahrer oder Hilfkoch mit 18 oder Dr.
Med Dent mit 30.

Ich persönlich habe in der 9. Klasse ein Praktikum bei einem
Tischler gemacht und mir war als Gymnasiast schnell klar, das
das Abi eine gute Sache für das weitere Leben sein wird, wenn
ich mir die Gesellen von damals in Erinnerung rufe.

Nach dem Abi stand ich dann vor der Wahl:

  • Studium BWL, Jura oder Informatik
  • kaufmännische Auslbidung in einer Bank
  • freiberuflicher Programmierer

Ich habe BWL genommen und bin dann zu einer Big4 Audit Firm
gegangen. Ich habe heute 90k brutto und bin 30 Jahre alt und
seit einem Jahr Manager. Soweit so gut, ich bin mir sicher,
dass ich als Tischlermeistefr nicht weit gekommen wäre. Mein
bester Freund (etwa gleiche Abi Note) hatte siche damals für
Bankkaufmann entschieden, ist ebenfalls danach zu einer Big 4
ist ebenfalls 30 aber erst Senior, mit 60 TEUR. Also alles
richtig gemacht?
Nun ein weiterer Freund, mit dem ich damals Computerprogramme
nebenbei entwicklet hatte, hat nicht studiert, war
zwischendurch Webdesigner und ist heute Co Chef einer Gaming
firma. Er hat VC Geber gefunden die zuletzt auf Basis der
Kapitalrunde 2011 eine Bewertung von 12 Mio EUR zu grunde
gelegt hatten (sein Anteil damals noch 33%). Also doch alles
falsch gemacht???

Lounge Gast schrieb:

alle 30 und alle Facharbeiter und alle selbstständig und
erfolgreich

nice try

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Moin. Ich habe einen MBA aus Oxford (SBS, 1 Jahr fulltime). 2/3 des Geldes habe ich mir zusammengespart, 1/3 Konto überzogen.

Ist DIESE Finanzierungart ok oder weckt das AUCH Neidreflexe?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

[...]
Deutschlands NIEMAND! Im Gegensatz dazu empfinde ich
Alumni
aus Harvard, Yale, Cambridge und Princeton als immer sehr
entspannt und angenehm. Ich glaube an denen sollte man
sich
mal orientieren.

Eine solchen Uni als Background haben hierzulande aber nicht
sehr viele Leute, auch weil ein solches Studium für die
meisten wohl unerschwinglich ist.
Weshalb sollte man sich also an solchen Leuten orientieren?
Die stellen eh die Ausnahme dar und das Studium wird wohl
nicht selten durch Mummy und Daddy bezahlt worden sein...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Jetzt musst du aufpassen, dass die ganzen High-Potentials von der FH Wanneeickel nicht über dich herfallen. Von mir gibt es ein ganz herzlichen Glückwunsch!

Beste Ivy League Grüße

Lounge Gast schrieb:

Moin. Ich habe einen MBA aus Oxford (SBS, 1 Jahr fulltime).
2/3 des Geldes habe ich mir zusammengespart, 1/3 Konto
überzogen.

Ist DIESE Finanzierungart ok oder weckt das AUCH Neidreflexe?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

[...]
Deutschlands NIEMAND! Im Gegensatz dazu empfinde ich
Alumni
aus Harvard, Yale, Cambridge und Princeton als
immer sehr
entspannt und angenehm. Ich glaube an denen sollte
man
sich
mal orientieren.

Eine solchen Uni als Background haben hierzulande aber
nicht
sehr viele Leute, auch weil ein solches Studium für die
meisten wohl unerschwinglich ist.
Weshalb sollte man sich also an solchen Leuten
orientieren?
Die stellen eh die Ausnahme dar und das Studium wird wohl
nicht selten durch Mummy und Daddy bezahlt worden sein...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Ahja, ein BWLer, der sein Konto überzieht... Nichts gelernt in Finance über Effektivverzinsung?

Lounge Gast schrieb:

Moin. Ich habe einen MBA aus Oxford (SBS, 1 Jahr fulltime).
2/3 des Geldes habe ich mir zusammengespart, 1/3 Konto
überzogen.

Ist DIESE Finanzierungart ok oder weckt das AUCH Neidreflexe?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

[...]
Deutschlands NIEMAND! Im Gegensatz dazu empfinde ich
Alumni
aus Harvard, Yale, Cambridge und Princeton als
immer sehr
entspannt und angenehm. Ich glaube an denen sollte
man
sich
mal orientieren.

Eine solchen Uni als Background haben hierzulande aber
nicht
sehr viele Leute, auch weil ein solches Studium für die
meisten wohl unerschwinglich ist.
Weshalb sollte man sich also an solchen Leuten
orientieren?
Die stellen eh die Ausnahme dar und das Studium wird wohl
nicht selten durch Mummy und Daddy bezahlt worden sein...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Ich (37) hatte vor 20 Jahren die gleichen Gedanken und darf Dir versichern: Eine Investition in Bildung wirft finanziell und für Dich persönlich die mit Abstand höchsten Renditen ab.

Aussagen, dass man auf Bildung verzichten soll um ein höheres Lebenseinkommen zu erreichen, sind m.E. an Absurdität nicht zu überbieten.

Bei den ganzen Einzelbeispielen hier, sollte man doch berücksichtigen, dass z.B. der prozentuale Anteil sechsstelliger Einkommen bei Akademikern weitaus höher ist als bei Hauptschul-Absolventen.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Ein Ivy Absolvent/ Dozent schreibt annonym in ein Forum ohne Nicknamen oder Anmeldepflicht und zieht über BWLer her... Na wer es glaubt...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Neid ist die schönste Form eines Komplimentes! Außerdem ziehe ich hier nicht über irgendjemanden her, sondern stelle bloß ein par moderne Mythen zur Diskussion. Dass dies mit dem Selbstbild einiger Thread-Teilnehmer kollidiert, ist nicht das Problem der Realität, sondern derjenigen, die unbedingt an diesen Mythen festhalten wollen.

Lounge Gast schrieb:

Ein Ivy Absolvent/ Dozent schreibt annonym in ein Forum ohne
Nicknamen oder Anmeldepflicht und zieht über BWLer her... Na
wer es glaubt...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

und zum Thema "Lebenseinkommen":
Nehmen wir an, ein Hauptschul-Absolvent fängt mit 16 seine Ausbildung an und verdient danach ab dem 18. Lebensjahr "richtig" Geld.
Demgegenüber dann der Uni-Absolvent, der mit ~28 anfängt.
Nun kann der HS-Absolvent zwar 10 Jahre lang geld verdienen, allerdings i.d.R. vllt. 30.000-35.000?...dieses aufzuholen wird der Uni-Absolvent vllt 15 Jahre brauchen.
ABER:
Mit 30.000? im Jahr ab 18 lebt sich mehr schlecht als recht, sparen ist auch nicht drin.
mit 45.000? dann ab 28 sieht das gleich ganz anders aus.

Bottom line, ich nehme lieber später Geld, dafür dann mehr. Die reine Summenbildung ist hier imho nicht zielführend.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Exakt, das kommt noch hinzu, dass Studenten einen großen Teil der Kosten/Opportunitätskosten auf Eltern und Staat abwälzen können (Unterhalt/Taschengeld, Bafög, Vergünstigungen in öff Einrichtungen etc pp) während bei Facharbeitern damit nach der Ausbildung Schluss ist. Ein Student mit 400-800 Euro Nebenjob und dann nochmal 400-800 Bafög/Unterhalt lebt nicht schlechter als ein Facharbeiter in den ersten Berufsjahren.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Verstehe deine Agrumentation nicht! Mal losgelöst, ob sich ein Studium lohnt...

Angenommen er verdient mit 18, 30k (rund 1600Netto/Monat). Wieso soll man davon bitte nicht sparen können? Mit 18 wohnen viele noch Zuhause -> keine/wenige Kosten. Dazu hat man meist noch nicht so einen hohen Lebensstandard, kann früher einen Bausparvertrag usw. abschließen.

Ich weiß nicht, was einige hier für Vorstellungen haben! Ich kenne alleinerziehende Mütter, die mit 1600? Netto ihre Kinder ernähren, eine Wohnung bezahlen und trotzdem noch sparen können.

Btw. ich habe selbst studiert. Bevor hier wieder jemand mit "Non-Student" oder so kommt!

Lounge Gast schrieb:

und zum Thema "Lebenseinkommen":
Nehmen wir an, ein Hauptschul-Absolvent fängt mit 16 seine
Ausbildung an und verdient danach ab dem 18. Lebensjahr
"richtig" Geld.
Demgegenüber dann der Uni-Absolvent, der mit ~28 anfängt.
Nun kann der HS-Absolvent zwar 10 Jahre lang geld verdienen,
allerdings i.d.R. vllt. 30.000-35.000?...dieses aufzuholen
wird der Uni-Absolvent vllt 15 Jahre brauchen.
ABER:
Mit 30.000? im Jahr ab 18 lebt sich mehr schlecht als recht,
sparen ist auch nicht drin.
mit 45.000? dann ab 28 sieht das gleich ganz anders aus.

Bottom line, ich nehme lieber später Geld, dafür dann mehr.
Die reine Summenbildung ist hier imho nicht zielführend.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Lounge Gast schrieb:

Mit 30.000? im Jahr ab 18 lebt sich mehr schlecht als recht, sparen ist auch nicht drin.

Achso da kann man nichts sparen, also ich schon und dass mit 30.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Hier wird komplett ausgeblendet, dass der Hochschulabsolvent sehr viel geringere Rentenanwartschaften hat als jemand mit beruflicher Ausbildung. Altersarmut ist für viele vorprogrammiert!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Ohne Witz! Selbst Schuld wer die Studentenjahre nicht bereits während des Studiums ausgleicht. Ob klassische LV oder einfach nur ein fester Betrag pro Monat. Mit solchen leuten habe ich kein Mitleid!

Lounge Gast schrieb:

Hier wird komplett ausgeblendet, dass der Hochschulabsolvent
sehr viel geringere Rentenanwartschaften hat als jemand mit
beruflicher Ausbildung. Altersarmut ist für viele
vorprogrammiert!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Troll!
Studenten, die das Kleingeld für Lebensversicherungen haben, dürften sich über das Thema Altersvorsorge nicht zu viele Gedanken machen...

Lounge Gast schrieb:

Ohne Witz! Selbst Schuld wer die Studentenjahre nicht bereits
während des Studiums ausgleicht. Ob klassische LV oder
einfach nur ein fester Betrag pro Monat. Mit solchen leuten
habe ich kein Mitleid!

Lounge Gast schrieb:

Hier wird komplett ausgeblendet, dass der
Hochschulabsolvent
sehr viel geringere Rentenanwartschaften hat als jemand
mit
beruflicher Ausbildung. Altersarmut ist für viele
vorprogrammiert!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Lächerliches Argument, jeder mit wirtschaftswissenschaftlichem Sachverstand weis, dass die "Rentenanwartschaften" in 10-20 Jahren komplett verfallen werden und per Gesetz jeder Rentner nur noch Anrecht auf eine Grundsicherung haben wird, genauso wie Leute die 40 Jahre in die ALV eingezahlt haben ruckzuck in Harz4 rutschen. So und nicht anders wird es mit der Rente passieren. Somit spricht das Argument fürs Studium, weil man dadurch Geld für die Beiträge rausgeschmissen hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Studenten, die das Kleingeld für Lebensversicherungen haben, dürften sich über das Thema Altersvorsorge nicht zu viele Gedanken machen...

Riiiichtig!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

Lounge Gast schrieb:

Lächerliches Argument, jeder mit
wirtschaftswissenschaftlichem Sachverstand weis, dass die
"Rentenanwartschaften" in 10-20 Jahren komplett
verfallen werden

Schwachsinn. Ehrlich. Die Leute die eingezahlt haben, die werden auch was rausbekommen, was über einer Grundsicherung liegt. Richtig hingegen ist, dass die Altersarmut immer größer werden wird, aufgrund von Minijobs und keiner durchegehenden reinen Einzahlung usw.
und per Gesetz jeder Rentner nur noch

Anrecht auf eine Grundsicherung haben wird, genauso wie Leute
die 40 Jahre in die ALV eingezahlt haben ruckzuck in Harz4
rutschen. So und nicht anders wird es mit der Rente
passieren. Somit spricht das Argument fürs Studium, weil man
dadurch Geld für die Beiträge rausgeschmissen hat.

Und noch einmal. Jeder Student der die Zeit während des Studiums nicht privat ausgleicht, hat selbst Schuld und Pech gehabt. Es kann halt nicht jeder studieren. Nur in Deutschland ist der Gerechtigkeitsfimmel so groß, dass alle die gleichen Chancen haben müssen. Schrecklich!

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

"Es kann halt nicht jeder studieren."

Doch, mit Bafögund Nebenjob kann jeder in Deutschland studieren. Nur mit tollen Praktika und Auslandsaufenthalten wirds eng...

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

"über einer Grundsicherung", das hast Du schön gesagt, vielleicht gibts dann wirklich für "Einzahler" sowas wie ne GrundsicherungPlus. Unverrückbarer Fakt ist, dass die Rendite der Rentenversicherung im negativen zweistelligen Bereich liegt, jeder Euro den man dort nicht einzahlt stellt einen satten Gewinn dar. Wenn ich als Student 50 Euro/Mon in mein privates gut diversifiziertes Portfolio (Aktien etc) stecke, wird das Geld über die nächsten 40 Jahre mit absolute Sicherheit zu einem größeren Absolutbetrag heranwachsen als der Anspruch für den der Arbeiter 250 Euro pro Monat einzahlt

antworten
WiWi Gast

Re: Break even der Investition ins Studium

naja, ich als student, habe seit 2004 eine LV, aber habe mit 10 euro einzahlung angefangen und bin nun (29 jahren alt) bei dem monatssatz von ca. 22 euro. damit habe ich auch nicht viel gekonnt (nur 1 vorteil: es wird nicht versteuert, weil noch im jahr 2004 abgeschlossen). werde nun noch mal betriebliche altersvorsorge nutzen und nochmal eine rentenversicherung abschließen. dann habe ich 2 versicherungen und die rente, die vom staat kommt. der hammer wäre, dass wenn man später privat genug erhält, der anspruch auf die staatliche rente entfällt. das wäre echt der hammer, aber würde mich nicht wundern, denn marode EU-kandidaten wollen ja schließlich auch was vom kuchen!

nochmal zum studium: was anderes steht mir nicht, einfache kopfarbeit oder physische arbeit machen mich krank. das ist nichts für mich. ich will beruflich was reißen! ich will die welt sehen, ich will dinge bewegen. niemals hätte ich eine ausbildung überlebt. ich bereue nix! das finanzielle ist da zweitrangig (obwohl ich super einstiegsgehalt habe, mit dem ich sehr zufrieden bin). ich will glücklich und zufrieden sein. stress und viel denkarbeit machen mich glücklich.

jedem das seine.

antworten

Artikel zu Lebenseinkommen

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Lebenseinkommen: Ausbildung und Hochschulstudium im Vergleich

Studie: Welches Lebenseinkommen und welche Bildungsrendite haben Studierende?

Ob sich ein Hochschulstudium finanziell mehr lohnt als eine Ausbildung, interessiert viele bei der Studien- und Berufswahl. In letzter Zeit werden ausgebildete Fachkräfte stark nachgefragt. Dadurch verschiebt sich der Break-Even-Punkt, ab dem Akademiker mehr verdienen als Personen mit einer Berufsausbildung. Ab einem Alter von 39 Jahren verdienen Akademiker mehr. Das Lebenseinkommen ist mit einem Hochschulstudium sogar erst ab einem Alter von 50 Jahren höher.

Lebenseinkommen: Akademiker verdienen 1,25 Millionen Euro mehr als Hilfsarbeiter

Ein Senior mit Brille, einem grauen Haarkranz und einem grünen Pullover über den Schultern.

Vollzeitbeschäftigte Akademiker verdienen auf das ganze Berufsleben gerechnet im Durchschnitt gut 1,25 Millionen Euro mehr als mit Helfertätigkeiten. Dennoch gibt es auch Akademiker-Jobs, die schlechter bezahlt werden als Tätigkeiten auf Fachkräfteniveau. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu den berufsspezifischen Lebensentgelten.

Ungleichheit der Lebenseinkommen hat sich verdoppelt

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Die Ungleichheit der Lebenseinkommen von Arbeitnehmern hat sich in Westdeutschland zwischen dem Geburtsjahrgang 1935 und 1972 in etwa verdoppelt. Grund sind längere Zeiten der Arbeitslosigkeit und eine wachsende Lohnspreizung. Für Arbeitnehmer in den mittleren und unteren Lohnbereichen wird es zunehmend schwerer, eigenes Vermögen aufzubauen.

Statistik: Hochschulstudium bringt 1.250.000 Euro Einkommen mehr

Bildung zahlt sich aus: Personen mir einer Berufsausbildung verdienen über ihr Erwerbsleben hinweg im Schnitt knapp 250.000 Euro mehr als Personen ohne Berufsausbildung und Abitur. Für ein Fachhochschul- oder Hochschulstudium liegen die Bildungsprämien durchschnittlich bei einer Einkommenssteigerung von rund 900.000 Euro und 1.250.000 Euro.

Master verdienen weniger als Bachelor

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und mit einer Tafel mit einer Diagrammkurve im Hintergrund.

Bei gleichbleibendem Gehaltsabstand, einem Erwerbsleben von 40 Jahren und einer Renditeerwartung von 7 Prozent liegt der Barwert des Bachelors rd. 43.500 Euro über dem des Masters.

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis April 2020 geöffnet

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht vom 1. Februar bis 30. April 2020 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Sommersemester 2020. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Bestbezahlte Berufe 2018 sind Ärzte und WiWi-Berufe

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Wirtschaftswissenschaftler dominieren in 2018 die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Broschüre Studienwahl und Berufswahl 2018/2019

Buchcover Studien- und Berufswahl 2018-2019

Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 48. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Antworten auf Break even der Investition ins Studium

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 75 Beiträge

Diskussionen zu Lebenseinkommen

Weitere Themen aus Studienwahl: Was studieren