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Studienwahl: Was studierenLehramt

Welches Studium mit 30?

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Hallo,
ich habe folgendes Problem. Ich bin mittlerweile 30 und der einzige Abschluss, den ich erworben habe, ist das Abitur. Nach dem Abitur habe ich meine Bundeswehrzeit abgeleistet und dannach ein BWL-Studium angefangen, welches ich mangels besserer Alternativen aufgenommen habe. Während des Studiums war ich unmotiviert, habe wenige Prüfungen absolviert und es nach 7 Semestern ohne Abschluss abgebrochen.

1,5 Jahre danach habe ich den Einstellungstest für den öffentlichen Dienst geschrieben und im Jahr darauf ein dreijähriges duales Studium begonnen. Der Inhalt war stark auf den juristischen Bereich konzentriert, wobei ich gemerkt habe, dass dies mir überhaupt nicht liegt. Dementsprechend habe ich dort keinen Abschluss erlangen können. Da dieses duale Studium vergütet war, habe ich dieses nicht abgebrochen, da bei einem Abbruch das Gehalt zurückgezahlt werden muss (nach zwei Jahren wäre der Rückzahlungsbetrag ca. 20.000 € gewesen).

Somit habe ich jetzt keinen einzigen Abschluss. In meinem Alter und mit diesem katastrophalen Lebenslauf sind die meisten Studiengänge für mich natürlich obsolet, da ich selbst bei einer sehr guten Studienleistung keine Chancen auf einen Job hätte.

Außer Lehramt fallen mir leider nicht viele Alternativen ein.
Schonmal vielen Dank für mögliche Antworten!
LG

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Schwierige Lage, aber sicher nicht ohne Ausweg.. ich würde mir an deiner Stelle zunächst die Frage stellen, ob Studieren wirklich das ist, was du machen möchtest. Das ist ganz einfach nicht für jeden etwas und hat viel damit zu tun, ob man sich selbst dazu in der Lage sieht, sich aus eigenem Antrieb immer wieder zu teils nervigen Themen zu motivieren.. das hat nichts mit Cleverness sondern ausschließlich etwas mit der bevorzugten Art des Arbeitens zu tun..

Ich gebe dir jetzt einen Tipp, von dem ich niemals geglaubt hätte, dass ich den jemandem geben würde, weil ich von diesen Vereinen absolut nichts halte. Aber Finanzberater wie Tecis z.B. suchen immer wieder gern ehemalige Bundeswehrleute und auch immer wieder Menschen mit etwas verkorksten Lebensläufen.. wie gesagt: keine Empfehlung für Tecis selbst aber vllt eine Möglichkeit ohne Studium und Ausbildung irgendwas gutes Geld zu verdienen...

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

ganz ehrlich, in deiner Position solltest du eine Ausbildung machen.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

ganz ehrlich, in deiner Position solltest du eine Ausbildung machen.

naja ausbildung mit 30 zu bekommen ist auch nicht so einfach. der TE sollte sich erstmal klar werden in welcher Richtung er sich entwickeln möchte fachgebiete etc.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

NUR MUT!
Für eine Ausbildung kommst du mind. 10 Jahre zu spät, egal wie gut du bist, mit 16 jährigen in der Berufsschule zu sitzen willst du nicht, um dann mit 34 ein Einstiegsgehalt von 2000 Brutto zu haben. Einen guten Ausbildungsplatz wirst du auch nicht bekommen, erst recht nicht mit Corona und einen schlechten willst du sicherlich nicht.
Deswegen, such dir ein Studium an einer FH (keine Universität), wo man leicht einen Abschluss bekommt kann, wenn man etwas fleißig ist. Nebenbei wirst du definitiv einen Nebenjob machen müssen und dir wohl einen Kredit aufnehmen. Ab 30 zahlst du ja auch für die Krankenkasse alleine 250€/Monat. Such dir also was möglichst leichtes und steig irgendwo erstmal als Werkstudent ein.
Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Hast du wirklich gar keine Prüfungen abgelegt? Schau doch mal nach einem Studiengang in dem ggfs noch etwas angerechnet werden kann.

Du solltest halt irgendwie schauen neben dem Studium in Lohn und Brot zu kommen. Das kann auch ein Sachbearbeiter-Job.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Hallo,
Ich habe mit 28 nochmal eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht, mit Ausbildungsvergütung etc. Anschließend den Fachwirt und bin jetzt StB mit einem Gehalt von rd. 120 im Jahr. Ich wollte dir nur sagen, mir wurde auch erst spät bewusst was ich wollte. Allerdings hatte ich vorher schon eine Ausbildung, die auch abgeschlossen wurde. Also mit 30 Jahren hat man genug vom Leben gesehen um sich eine Meinung von den Berufen zu bilden, leg entwich los.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Die Bundeswehr sucht nach wie vor verzweifelt Leute, auch im zivilen Bereich. Mit 30 nochmal 3-4 Jahre studieren, Praktika machen, etc. ist nicht sehr realistisch. Dann wirklich lieber eine Ausbildung, danach kannst du immernoch weiter schauen.

Die beste Option wäre natürlich irgendwas anzunehmen was du kriegst und dich von dort aus weiter zu entwickeln,z.B. vom Band in den Einkauf, oder vom DHL-Boten in den Innendienst. Vor allem bei KMUs ist die formale Qualifikation nicht das einzige Kriterium. Zudem würdest du nicht vor dem Risiko stehen, dass du mitte 30 zwar einen Bachelor,aber trotzdem keine Angebote hast.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Ich würde versuchen bei DHL rein zu kommen. Dafür brauchst du auch keine Ausbildung.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

NUR MUT!
Für eine Ausbildung kommst du mind. 10 Jahre zu spät, egal wie gut du bist, mit 16 jährigen in der Berufsschule zu sitzen willst du nicht, um dann mit 34 ein Einstiegsgehalt von 2000 Brutto zu haben. Einen guten Ausbildungsplatz wirst du auch nicht bekommen, erst recht nicht mit Corona und einen schlechten willst du sicherlich nicht.
Deswegen, such dir ein Studium an einer FH (keine Universität), wo man leicht einen Abschluss bekommt kann, wenn man etwas fleißig ist. Nebenbei wirst du definitiv einen Nebenjob machen müssen und dir wohl einen Kredit aufnehmen. Ab 30 zahlst du ja auch für die Krankenkasse alleine 250€/Monat. Such dir also was möglichst leichtes und steig irgendwo erstmal als Werkstudent ein.
Viel Erfolg!

Nur hat die Idee einen großen Denkfehler, denn für den größten Teil der Studenten bleiben am Ende nur genau diese einfachen Jobs übrig, weil einfach eine Mehrheit der jungen Leute studiert und keine Azubis mehr da sind.

Macht der TE eine Lehre wird er 3 Jahre bezahlt und ist bereits in einem Betrieb. Macht der TE einen Bachelor, dann ist er mindestens 3 Jahre ohne Bezahlung, steht mit 33+ da und hat einen grottigen Lebenslauf. Da ist vermutlich nicht mal die Stelle drin, die man mit Ausbildung bekommen hätte, weil einfach gar nix stimmt.

Davon abgesehen, halte ich es für fragwürdig, dass der TE nach dem x-ten Anlauf nun ein Studium packt. Das läuft wieder genauso und in 5 Jahren steht er wieder da. Es liegt ihm ja offensichtlich gar nicht oder wie oft willst du einen Menschen noch gegen die Wand laufen lassen? Dass er das mit 30+ immer noch nicht selbst einschätzen kann, spricht auch für fehlende Reife.

Nein, er sollte radikal wechseln. Beispielsweise in die Pflege. Dort gibt es genügend Azubis, die 30+ sind. Das ist solide, sicher und hat einen engen Rahmen, den der TE offensichtich braucht. Verdienen tut man auch ordentlich. Besonders, wenn man sich weiterbildet.

Der TE hier braucht eine solide Basis und Lebensgrundlage. Ein Bachelor schafft die nicht mit der Vorgeschichte. Eine Ausbildung schon.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Mal ganz ehrlich. Du bist 30 Jahre alt und zigmal an einem Studium gescheitert. Warum muss es denn ein Studium sein? Es gibt genügend Ausbildungen, die sinnvoll sind und dir eine Grundlage für dein Leben bieten können. Schau dir die an und gehe weg vom Studium. Du bist einfach nicht studierfähig oder willst du das dann erneut feststellen, wenn du 40 und seit 10 Jahren im nächsten Studium bist?

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

NUR MUT!
Für eine Ausbildung kommst du mind. 10 Jahre zu spät, egal wie gut du bist, mit 16 jährigen in der Berufsschule zu sitzen willst du nicht, um dann mit 34 ein Einstiegsgehalt von 2000 Brutto zu haben. Einen guten Ausbildungsplatz wirst du auch nicht bekommen, erst recht nicht mit Corona und einen schlechten willst du sicherlich nicht.
Deswegen, such dir ein Studium an einer FH (keine Universität), wo man leicht einen Abschluss bekommt kann, wenn man etwas fleißig ist. Nebenbei wirst du definitiv einen Nebenjob machen müssen und dir wohl einen Kredit aufnehmen. Ab 30 zahlst du ja auch für die Krankenkasse alleine 250€/Monat. Such dir also was möglichst leichtes und steig irgendwo erstmal als Werkstudent ein.
Viel Erfolg!

Also wir hatten viele ältere in unserer Berufsschulklasse und das hat niemanden gestört. Ich würde dem TE tatsächlich zu einer Ausbildung raten. Und by the way...nur weil man eine Ausbildung macht, muss man nicht nur mit 2000 € Brutto übernommen werden.
Den Kredit für einen Studium muss man auch erst bezahlen und ob er überhaupt noch ein Studium durchzieht...ich zweifle stark daran.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Irgendwie klingt das halt auch so, als ob die ganze BWL Richtung nichts für dich ist. Schon mal über einen fachlichen Schwenk nachgedacht?

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo,
Ich habe mit 28 nochmal eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht, mit Ausbildungsvergütung etc. Anschließend den Fachwirt und bin jetzt StB mit einem Gehalt von rd. 120 im Jahr. Ich wollte dir nur sagen, mir wurde auch erst spät bewusst was ich wollte. Allerdings hatte ich vorher schon eine Ausbildung, die auch abgeschlossen wurde. Also mit 30 Jahren hat man genug vom Leben gesehen um sich eine Meinung von den Berufen zu bilden, leg entwich los.

wer soll das bitte glauben? 120 k als StB - eher unwahrscheinlich. du hast doch mit 40 erst deinen steuerberater gehabt. Bist du kurz vor der Rente oder wie?

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo,
Ich habe mit 28 nochmal eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht, mit Ausbildungsvergütung etc. Anschließend den Fachwirt und bin jetzt StB mit einem Gehalt von rd. 120 im Jahr. Ich wollte dir nur sagen, mir wurde auch erst spät bewusst was ich wollte. Allerdings hatte ich vorher schon eine Ausbildung, die auch abgeschlossen wurde. Also mit 30 Jahren hat man genug vom Leben gesehen um sich eine Meinung von den Berufen zu bilden, leg entwich los.

wer soll das bitte glauben? 120 k als StB - eher unwahrscheinlich. du hast doch mit 40 erst deinen steuerberater gehabt. Bist du kurz vor der Rente oder wie?

Nee nicht unwahrscheinlich bin jetzt 56 Jahre alt und habe halt mich ins Zeug gelegt. Aber es geht hier nicht um mich, sondern ich wollte nur sagen, dass es noch nicht zu spät ist, aber er muss jetzt halt mal loslegen.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Schwierige Lage, aber sicher nicht ohne Ausweg.. ich würde mir an deiner Stelle zunächst die Frage stellen, ob Studieren wirklich das ist, was du machen möchtest. Das ist ganz einfach nicht für jeden etwas und hat viel damit zu tun, ob man sich selbst dazu in der Lage sieht, sich aus eigenem Antrieb immer wieder zu teils nervigen Themen zu motivieren.. das hat nichts mit Cleverness sondern ausschließlich etwas mit der bevorzugten Art des Arbeitens zu tun..

Ich gebe dir jetzt einen Tipp, von dem ich niemals geglaubt hätte, dass ich den jemandem geben würde, weil ich von diesen Vereinen absolut nichts halte. Aber Finanzberater wie Tecis z.B. suchen immer wieder gern ehemalige Bundeswehrleute und auch immer wieder Menschen mit etwas verkorksten Lebensläufen.. wie gesagt: keine Empfehlung für Tecis selbst aber vllt eine Möglichkeit ohne Studium und Ausbildung irgendwas gutes Geld zu verdienen...

Danke für die Info, dieses Unternehmen kannte ich bisher nicht und hätte ich auch so nicht gefunden! Werde ich mir auf jeden Fall genauer ansehen.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Schwierige Lage, aber sicher nicht ohne Ausweg.. ich würde mir an deiner Stelle zunächst die Frage stellen, ob Studieren wirklich das ist, was du machen möchtest. Das ist ganz einfach nicht für jeden etwas und hat viel damit zu tun, ob man sich selbst dazu in der Lage sieht, sich aus eigenem Antrieb immer wieder zu teils nervigen Themen zu motivieren.. das hat nichts mit Cleverness sondern ausschließlich etwas mit der bevorzugten Art des Arbeitens zu tun..

Ich gebe dir jetzt einen Tipp, von dem ich niemals geglaubt hätte, dass ich den jemandem geben würde, weil ich von diesen Vereinen absolut nichts halte. Aber Finanzberater wie Tecis z.B. suchen immer wieder gern ehemalige Bundeswehrleute und auch immer wieder Menschen mit etwas verkorksten Lebensläufen.. wie gesagt: keine Empfehlung für Tecis selbst aber vllt eine Möglichkeit ohne Studium und Ausbildung irgendwas gutes Geld zu verdienen...

Danke für die Info, dieses Unternehmen kannte ich bisher nicht und hätte ich auch so nicht gefunden! Werde ich mir auf jeden Fall genauer ansehen.

Bloß nicht! Ernsthaft, TE, wenn du schon den Tipp mit der Ausbildung nicht annehmen willst, dann lass wenigstens trotzdem die Finger von Tecis & Co. Das ist derartig unseriös, damit hast du dir ganz schnell alles kaputt gemacht. Auch ich schließe mich dem an: Mach lieber ne anständige Ausbildung.

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Sec_tech

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo,
Ich habe mit 28 nochmal eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht, mit Ausbildungsvergütung etc. Anschließend den Fachwirt und bin jetzt StB mit einem Gehalt von rd. 120 im Jahr. Ich wollte dir nur sagen, mir wurde auch erst spät bewusst was ich wollte. Allerdings hatte ich vorher schon eine Ausbildung, die auch abgeschlossen wurde. Also mit 30 Jahren hat man genug vom Leben gesehen um sich eine Meinung von den Berufen zu bilden, leg entwich los.

wer soll das bitte glauben? 120 k als StB - eher unwahrscheinlich. du hast doch mit 40 erst deinen steuerberater gehabt. Bist du kurz vor der Rente oder wie?

Nee nicht unwahrscheinlich bin jetzt 56 Jahre alt und habe halt mich ins Zeug gelegt. Aber es geht hier nicht um mich, sondern ich wollte nur sagen, dass es noch nicht zu spät ist, aber er muss jetzt halt mal loslegen.

Wer kennt ihn nicht, den 56 jährigen StB der gerne mit jungen Studenten im Forum abhängt

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Schwierige Lage, aber sicher nicht ohne Ausweg.. ich würde mir an deiner Stelle zunächst die Frage stellen, ob Studieren wirklich das ist, was du machen möchtest. Das ist ganz einfach nicht für jeden etwas und hat viel damit zu tun, ob man sich selbst dazu in der Lage sieht, sich aus eigenem Antrieb immer wieder zu teils nervigen Themen zu motivieren.. das hat nichts mit Cleverness sondern ausschließlich etwas mit der bevorzugten Art des Arbeitens zu tun..

Ich gebe dir jetzt einen Tipp, von dem ich niemals geglaubt hätte, dass ich den jemandem geben würde, weil ich von diesen Vereinen absolut nichts halte. Aber Finanzberater wie Tecis z.B. suchen immer wieder gern ehemalige Bundeswehrleute und auch immer wieder Menschen mit etwas verkorksten Lebensläufen.. wie gesagt: keine Empfehlung für Tecis selbst aber vllt eine Möglichkeit ohne Studium und Ausbildung irgendwas gutes Geld zu verdienen...

Danke für die Info, dieses Unternehmen kannte ich bisher nicht und hätte ich auch so nicht gefunden! Werde ich mir auf jeden Fall genauer ansehen.

Bloß nicht! Ernsthaft, TE, wenn du schon den Tipp mit der Ausbildung nicht annehmen willst, dann lass wenigstens trotzdem die Finger von Tecis & Co. Das ist derartig unseriös, damit hast du dir ganz schnell alles kaputt gemacht. Auch ich schließe mich dem an: Mach lieber ne anständige Ausbildung.

Lustig wie man schon nach 3 Zeilen erkennt, ob jemand dich für ein Schneeballsystem à la DVAG, Tecis oder eine Sekte einladen möchte.

TE, lass es sein.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Ich denke du hast das Zeug dazu eine Ausbildung zum Zusteller abzuschließen.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

NUR MUT!
Für eine Ausbildung kommst du mind. 10 Jahre zu spät, egal wie gut du bist, mit 16 jährigen in der Berufsschule zu sitzen willst du nicht, um dann mit 34 ein Einstiegsgehalt von 2000 Brutto zu haben. Einen guten Ausbildungsplatz wirst du auch nicht bekommen, erst recht nicht mit Corona und einen schlechten willst du sicherlich nicht.
Deswegen, such dir ein Studium an einer FH (keine Universität), wo man leicht einen Abschluss bekommt kann, wenn man etwas fleißig ist. Nebenbei wirst du definitiv einen Nebenjob machen müssen und dir wohl einen Kredit aufnehmen. Ab 30 zahlst du ja auch für die Krankenkasse alleine 250€/Monat. Such dir also was möglichst leichtes und steig irgendwo erstmal als Werkstudent ein.
Viel Erfolg!

Nur hat die Idee einen großen Denkfehler, denn für den größten Teil der Studenten bleiben am Ende nur genau diese einfachen Jobs übrig, weil einfach eine Mehrheit der jungen Leute studiert und keine Azubis mehr da sind.

Macht der TE eine Lehre wird er 3 Jahre bezahlt und ist bereits in einem Betrieb. Macht der TE einen Bachelor, dann ist er mindestens 3 Jahre ohne Bezahlung, steht mit 33+ da und hat einen grottigen Lebenslauf. Da ist vermutlich nicht mal die Stelle drin, die man mit Ausbildung bekommen hätte, weil einfach gar nix stimmt.

Davon abgesehen, halte ich es für fragwürdig, dass der TE nach dem x-ten Anlauf nun ein Studium packt. Das läuft wieder genauso und in 5 Jahren steht er wieder da. Es liegt ihm ja offensichtlich gar nicht oder wie oft willst du einen Menschen noch gegen die Wand laufen lassen? Dass er das mit 30+ immer noch nicht selbst einschätzen kann, spricht auch für fehlende Reife.

Nein, er sollte radikal wechseln. Beispielsweise in die Pflege. Dort gibt es genügend Azubis, die 30+ sind. Das ist solide, sicher und hat einen engen Rahmen, den der TE offensichtich braucht. Verdienen tut man auch ordentlich. Besonders, wenn man sich weiterbildet.

Der TE hier braucht eine solide Basis und Lebensgrundlage. Ein Bachelor schafft die nicht mit der Vorgeschichte. Eine Ausbildung schon.

Ich muss dazu sagen, der Studienabbruch in BWL lag ausschließlich an meiner Faulheit. Teilweise waren meine Noten dort auch in Ordnung. Beispielsweise ist eine 2,0 in Statistik eher gut, wenn man hierfür keinerlei Übungen oder Tutorien besucht, in der Vorlesung nicht aufgepasst und 7 Tage vor der Prüfung zu lernen angefangen hat. Im dualen Studium gab es auch BWL-Module, in denen ich einen 1,-Schnitt hatte. Mit Motivation hätte ich das BWL-Studium auf jeden Fall geschafft. Der Lebenslauf ist natürlich trotzdem im Eimer und auf legale Weise nicht mehr zu korrigieren, daher muss ich den WiWi-Bereich leider abschreiben. Der Pflegebereich ist mies bezahlt und die Arbeitszeiten sind ebenso schlecht, von daher scheidet dieser sicher aus.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mal ganz ehrlich. Du bist 30 Jahre alt und zigmal an einem Studium gescheitert. Warum muss es denn ein Studium sein? Es gibt genügend Ausbildungen, die sinnvoll sind und dir eine Grundlage für dein Leben bieten können. Schau dir die an und gehe weg vom Studium. Du bist einfach nicht studierfähig oder willst du das dann erneut feststellen, wenn du 40 und seit 10 Jahren im nächsten Studium bist?

BWL ist an meiner Unmotiviertheit gescheitert und das juristische Studium, weil ich dafür nicht geeignet bin. Wie oben bereits erwähnt waren meine Noten in BWL ganz gut, bezogen auf den Zeitaufwand, den ich investiert habe. Mein Fehler war, das WiWi-Studium nicht ernstzunehmen, obwohl dieser Bereich mir lag. Jetzt bin ich eben für diesen Bereich verbrannt und suche einen adäquaten Ersatz.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

NUR MUT!
Für eine Ausbildung kommst du mind. 10 Jahre zu spät, egal wie gut du bist, mit 16 jährigen in der Berufsschule zu sitzen willst du nicht, um dann mit 34 ein Einstiegsgehalt von 2000 Brutto zu haben. Einen guten Ausbildungsplatz wirst du auch nicht bekommen, erst recht nicht mit Corona und einen schlechten willst du sicherlich nicht.
Deswegen, such dir ein Studium an einer FH (keine Universität), wo man leicht einen Abschluss bekommt kann, wenn man etwas fleißig ist. Nebenbei wirst du definitiv einen Nebenjob machen müssen und dir wohl einen Kredit aufnehmen. Ab 30 zahlst du ja auch für die Krankenkasse alleine 250€/Monat. Such dir also was möglichst leichtes und steig irgendwo erstmal als Werkstudent ein.
Viel Erfolg!

Danke, das sehe ich genauso. Mich in meinem Alter in die Berufsschule zu setzen, wäre mir sogar so peinlich, dass ich dafür einige 100 Kilometer wegziehen würde. Daher wird es auf ein Studium herauslaufen. Ein duales Studium werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr bekommen, daher sieht es aktuell stark nach Lehramt aus. Je nach Schulart hätte ich dann in 6 Jahren monatlich zwischen 2.700-3.100€ netto (PKV schon abgezogen), was mir völlig reichen würde. Vielleicht bekomme ich ja doch noch die Erleuchtung und finde ein anderes, sinnvolles Studium (bezogen auf meinen Lebenslauf).

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Geh zum Zoll. Die suchen massenhaft Personal. Haben keine zu hohen Ansprüche.
Da tummeln sich viele 30-Jährige, die vorher irgendwo gescheitert sind.
2 Jahre Ausbildung und gut bezahlt. Mit Abi steht dir danach auch alles offen.

Und sorry peinlich muss einem das nicht sein. Das hast du ja wenn selbst zu verantworten. Steh dazu und jammer nicht.

Außerdem würde ich bei Lehramt nicht davon ausgehen direkt verbeamtet zu werden. Irgendwie hast du echt keine Ahnung wie die Realität funktioniert. Das ist ja auch stark abhängig welches Fach du unterrichten willst.

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Danke, das sehe ich genauso. Mich in meinem Alter in die Berufsschule zu setzen, wäre mir sogar so peinlich, dass ich dafür einige 100 Kilometer wegziehen würde. Daher wird es auf ein Studium herauslaufen. Ein duales Studium werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr bekommen, daher sieht es aktuell stark nach Lehramt aus. Je nach Schulart hätte ich dann in 6 Jahren monatlich zwischen 2.700-3.100€ netto (PKV schon abgezogen), was mir völlig reichen würde. Vielleicht bekomme ich ja doch noch die Erleuchtung und finde ein anderes, sinnvolles Studium (bezogen auf meinen Lebenslauf).

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Ganz im Ernst? Ich würde alle "Scheine" der alten Prüfungen nehmen und JEDES (!) Prüfungsamt in Deutschland abklappern und dann an die Uni/FH/DH gehen, die mir am meisten anrechnet. Du wirst doch locker 90ECTS haben, lass mal 60 angerechnet werden, dann sparst du schonmal 2 Semester.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich denke du hast das Zeug dazu eine Ausbildung zum Zusteller abzuschließen.

Wie ist denn die Zustellerausbildung so?

Spaß beiseite, der TE hatte anscheinend das Pech in der falschen Reihenfolge zu studieren. Lösungen gibt es immer, wobei Lehramt je nach Schule und Bundesland schon eine sichere Angelegenheit sein kann.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

NUR MUT!
Für eine Ausbildung kommst du mind. 10 Jahre zu spät, egal wie gut du bist, mit 16 jährigen in der Berufsschule zu sitzen willst du nicht, um dann mit 34 ein Einstiegsgehalt von 2000 Brutto zu haben. Einen guten Ausbildungsplatz wirst du auch nicht bekommen, erst recht nicht mit Corona und einen schlechten willst du sicherlich nicht.
Deswegen, such dir ein Studium an einer FH (keine Universität), wo man leicht einen Abschluss bekommt kann, wenn man etwas fleißig ist. Nebenbei wirst du definitiv einen Nebenjob machen müssen und dir wohl einen Kredit aufnehmen. Ab 30 zahlst du ja auch für die Krankenkasse alleine 250€/Monat. Such dir also was möglichst leichtes und steig irgendwo erstmal als Werkstudent ein.
Viel Erfolg!

Danke, das sehe ich genauso. Mich in meinem Alter in die Berufsschule zu setzen, wäre mir sogar so peinlich, dass ich dafür einige 100 Kilometer wegziehen würde. Daher wird es auf ein Studium herauslaufen. Ein duales Studium werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr bekommen, daher sieht es aktuell stark nach Lehramt aus. Je nach Schulart hätte ich dann in 6 Jahren monatlich zwischen 2.700-3.100€ netto (PKV schon abgezogen), was mir völlig reichen würde. Vielleicht bekomme ich ja doch noch die Erleuchtung und finde ein anderes, sinnvolles Studium (bezogen auf meinen Lebenslauf).

  1. Ja mei, Junge, dann musst du deine Scham halt mal überwinden. Es gibt keinen Grund dazu. Ich behaupte mal, dass in jeder Berufsschulklasse mindestens einer um die 30 ist (bei uns, Finanzassistenten, waren es damals 3), und dass daran nichts seltsam oder gar peinlich ist. Es gibt eben unterschiedliche Lebensläufe. Jetzt ist not the right time, not the right place, um dich zu zieren, das hättest du dir mal eher überlegen können.
  2. Lehramt... Puh. Leute wie dich liebe ich ja, die Einstellung, dass Lehramt (oder Politik? Könnte doch auch ne Option für dich sein) das Abstellgleis für die ist, die's draußen nicht gerissen kriegen und trotzdem noch ordentlich verdienen wollen. Wir haben echt genug von der Sorte. Es gibt so viele Lehrer, die den Job nicht um des Jobs Willen machen. Hast du schon mal ein Praktikum an der von dir präferierten Schulform gemacht? Ich kann dir dazu nur sagen: Mit der zunehmenden Masse an Migranten (jetzt schon an die 50% in Grundschulen) und der Inklusion, das Fachliche tritt enorm in den Hintergrund, es ist immer mehr ein pädagogischer (und sehr harter) Beruf. Überleg dir gut, ob dir das liegt, ob du dich dem ein Leben lang aussetzen möchtest. Die Chance, dass du das doch abbrichst, ist m. E. hoch. Plus: Bei den meisten Fächern (außer Mathe, Physik, Informatik) musst du mit 1,X abschließen, um überhaupt eine Stelle zu bekommen. Vor allem aber wären es weitere sieben Jahre, in denen du ohne festen Job dastehst. Vs. abgeschlossene Ausbildung nach 2 Jahren.
antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Ich glaube den TE ist der Ernst der Lage nicht bewusst, wenn er einfach so die Pflegeberuf abblockt und sagt mir gefallen die Arbeitszeiten nicht. Daran erkennt man, dass es uns in DE viel zu gut ist. Mit 30 nichts in der Hand haben und dann noch Ansprüche stellen.

Bei Lehramt stellt sich genauso die Frage welche Fachrichtungen? Du weißt nicht einmal in welcher Richtung du studieren willst und wirfst dann einfach Lehramt in den Raum. Das wird dann genauso in die Hose gehen.

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

  1. Lehramt... Puh. Leute wie dich liebe ich ja, die Einstellung, dass Lehramt (oder Politik? Könnte doch auch ne Option für dich sein) das Abstellgleis für die ist, die's draußen nicht gerissen kriegen und trotzdem noch ordentlich verdienen wollen. Wir haben echt genug von der Sorte. Es gibt so viele Lehrer, die den Job nicht um des Jobs Willen machen. Hast du schon mal ein Praktikum an der von dir präferierten Schulform gemacht? Ich kann dir dazu nur sagen: Mit der zunehmenden Masse an Migranten (jetzt schon an die 50% in Grundschulen) und der Inklusion, das Fachliche tritt enorm in den Hintergrund, es ist immer mehr ein pädagogischer (und sehr harter) Beruf. Überleg dir gut, ob dir das liegt, ob du dich dem ein Leben lang aussetzen möchtest. Die Chance, dass du das doch abbrichst, ist m. E. hoch. Plus: Bei den meisten Fächern (außer Mathe, Physik, Informatik) musst du mit 1,X abschließen, um überhaupt eine Stelle zu bekommen. Vor allem aber wären es weitere sieben Jahre, in denen du ohne festen Job dastehst. Vs. abgeschlossene Ausbildung nach 2 Jahren.

So ist es. An den TE - streiche das Lehramt aus Deinen Überlegungen. Mit Deiner Einstellung schaffst Du es niemals durch das Ref. Abgesehen davon wärst Du ein Lehrer, den niemand von uns seinen Kindern auch nur ansatzweise wünschen würde.
Mach eine Ausbildung und erarbeite Dir Dein Geld aber strebe bitte keine Beschäftigung im öD an und liege uns Steuerzahlern auf der Tasche!

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Ich glaube den TE ist der Ernst der Lage nicht bewusst, wenn er einfach so die Pflegeberuf abblockt und sagt mir gefallen die Arbeitszeiten nicht. Daran erkennt man, dass es uns in DE viel zu gut ist. Mit 30 nichts in der Hand haben und dann noch Ansprüche stellen.

Bei Lehramt stellt sich genauso die Frage welche Fachrichtungen? Du weißt nicht einmal in welcher Richtung du studieren willst und wirfst dann einfach Lehramt in den Raum. Das wird dann genauso in die Hose gehen.

Ich als TE habe nirgends geschrieben, dass ich über die Fachrichtung nicht nachgedacht habe, sondern bin schlichtweg nicht in die Tiefe gegangen. Die Fachrichtung würde ich vorrangig nach der Schulart und dem jeweiligen aktuellen Lehrerbedarf bzw. dem prognostizierten Bedarf wählen und falls dann noch Wahlmöglichkeiten bestehen, nach persönlichen Vorlieben.

Die Pflege ist ein ehrenwerter Berufszweig, nur möchte ich ihn persönlich nicht ausüben. Hier herrscht zurecht freie Berufswahl und ich möchte eben auf Schichtarbeit und Dienst zu ungünstigen Zeiten verzichten.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Vor Corona hat eigentlich jeder, der seinen Namen schreiben konnte einen Ausbildungsplatz bekommen. Allerdings nicht in "High-Class" oder "High-Demand" Ausbildungsgängen. D.h. Bankkaufmann und Industriekaufmann in nem DAX30 fällt wohl weg. Ein Bekannter hat aber vor 1,5 Jahren ne Ausbildung als Industriedesigner angefangen. Und der hat ausser Hauptschule, zwei abgebrochene Ausbildungen, Realschulabschluss nachgeholt, Maschinenbedienerausbildung (1 JAhr) mit Anfang 30 nichts vorzuweisgen gehabt. D.h. ne Ausbildung ist grundsätzlich möglich. auch noch mit 30 Jahren.

Zu Lehramt:
Ich bin selbst Seiteneinsteiger ins Lehramt an der Berufsschule. Hier habe ich mit Gymnasiasten oder Azubis zu tun. Aber auch mit den Leuten am untersten Ende des Leistungs-/Intelligenz- und Verhaltensspektrums zu tun. Da ist von psychisch kranken, vielen Schülern aus üblen Familenverhältnissen, Schülern fast ohne deutsche Sprachkenntnisse bis hin zu schlichtweg Grenzdebilen alles dabei. Kann echt anstrengend sein, trotzdem mag ich die Arbeit auch mit dieser Zielgruppe, die sind einfach ehrlich und wenn ihnen was auf der Zunge liegt, dann muss es raus. Ist dann aber zu 95% Arbeit auf der Beziehungsebene, das Fachliche ist da wirklich die Nebensache. D.h. wenn Du mit der Art der Schüler klar kommst, ab und zu ein Exempel statuierst und dich selbst nicht so ernst nimmst, dann kann die Arbeit durchaus auch hier Spaß machen. Falls Du diesen Weg gehen willst, empfehle ich Dir mindestens ein Fach zu studieren, bei dem voraussichtlich immer eine hohe Nachfrage bestehen wird. Mathe, Physik, Informatik, Chemie. Bei mir damals war auch mit BWL/VWL (oder Wirtschaftspädagogik) der Seiteneinstieg möglich. Damit hast Du auch mit 38 noch einen sicheren Jobseinstieg und je nach Bundesland höchstwahrscheinlich eine Verbeamtung.

Ich kann nur für BaWü sprechen. Studiere auf keinen Fall einen Studiengang, nach dem du voraussichtlich auf einer Gesamtschule landest. Kenne einige Lehrer an solchen Schulen und keiner ist von dem neuen Konzept begeistert. Das ist ein einziges Chaos, übler Mehraufwand und die Schüler können auch nicht mehr als vor Einführung der Schulform. (an unserer Schule kommen nach der 9. oder 10. Klasse die ganzen Schüler an. Deswegen können wir das ganz gut beurteilen).

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Geh zum Zoll. Die suchen massenhaft Personal. Haben keine zu hohen Ansprüche.
Da tummeln sich viele 30-Jährige, die vorher irgendwo gescheitert sind.
2 Jahre Ausbildung und gut bezahlt. Mit Abi steht dir danach auch alles offen.

Und sorry peinlich muss einem das nicht sein. Das hast du ja wenn selbst zu verantworten. Steh dazu und jammer nicht.

Außerdem würde ich bei Lehramt nicht davon ausgehen direkt verbeamtet zu werden. Irgendwie hast du echt keine Ahnung wie die Realität funktioniert. Das ist ja auch stark abhängig welches Fach du unterrichten willst.

Danke, das sehe ich genauso. Mich in meinem Alter in die Berufsschule zu setzen, wäre mir sogar so peinlich, dass ich dafür einige 100 Kilometer wegziehen würde. Daher wird es auf ein Studium herauslaufen. Ein duales Studium werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr bekommen, daher sieht es aktuell stark nach Lehramt aus. Je nach Schulart hätte ich dann in 6 Jahren monatlich zwischen 2.700-3.100€ netto (PKV schon abgezogen), was mir völlig reichen würde. Vielleicht bekomme ich ja doch noch die Erleuchtung und finde ein anderes, sinnvolles Studium (bezogen auf meinen Lebenslauf).

In meinem Bundesland gibt es bezüglich Verbeamtung bei den meisten Schularten keinerlei Probleme. Also daran denken, bevor man anderen Realititäsverlust vorwirft. Die Ausbildung im mittleren Dienst beim Zoll ist zwar gut bezahlt, aber anschließend ist man nur in A6 eingruppiert, was dann mangels vernünftiger Arbeitszeiten ein sehr schlechtes Gehalt darstellt.

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo,
Ich habe mit 28 nochmal eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht, mit Ausbildungsvergütung etc. Anschließend den Fachwirt und bin jetzt StB mit einem Gehalt von rd. 120 im Jahr. Ich wollte dir nur sagen, mir wurde auch erst spät bewusst was ich wollte. Allerdings hatte ich vorher schon eine Ausbildung, die auch abgeschlossen wurde. Also mit 30 Jahren hat man genug vom Leben gesehen um sich eine Meinung von den Berufen zu bilden, leg entwich los.

Respekt dafür! Das Gute an der Steuerberatertätigkeit ist, das man diese auch mit schlechtem Lebenslauf ausüben kann. WiWi-Studium, danach 2 oder 3 Jahre halbtags in der Lohnsteuerhilfe arbeiten und schon darf man die härteste Prüfung in Deutschland absolvieren, um diese dann erstmal zu bestehen. Sowas in der Richtung (bereichsunabhängig) schwebt mir auch vor. Jedenfalls keine Ausbildung in einem Bereich, der massivst unterbezahlt ist und man lebenslang zu den sozialunverträglichsten Zeiten Dienst ausüben muss. Aktuell tendiere ich eben daher sehr stark zu Lehramt, auch wenn man das überhaupt nicht mit dem knallharten Weg zum Steuerberater vergleichen kann.

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Hallo,
Ich habe mit 28 nochmal eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht, mit Ausbildungsvergütung etc. Anschließend den Fachwirt und bin jetzt StB mit einem Gehalt von rd. 120 im Jahr. Ich wollte dir nur sagen, mir wurde auch erst spät bewusst was ich wollte. Allerdings hatte ich vorher schon eine Ausbildung, die auch abgeschlossen wurde. Also mit 30 Jahren hat man genug vom Leben gesehen um sich eine Meinung von den Berufen zu bilden, leg entwich los.

Respekt dafür! Das Gute an der Steuerberatertätigkeit ist, das man diese auch mit schlechtem Lebenslauf ausüben kann. WiWi-Studium, danach 2 oder 3 Jahre halbtags in der Lohnsteuerhilfe arbeiten und schon darf man die härteste Prüfung in Deutschland absolvieren, um diese dann erstmal zu bestehen. Sowas in der Richtung (bereichsunabhängig) schwebt mir auch vor. Jedenfalls keine Ausbildung in einem Bereich, der massivst unterbezahlt ist und man lebenslang zu den sozialunverträglichsten Zeiten Dienst ausüben muss. Aktuell tendiere ich eben daher sehr stark zu Lehramt, auch wenn man das überhaupt nicht mit dem knallharten Weg zum Steuerberater vergleichen kann.

Du wirst auch mit Lehramt scheitern, wenn du aus deiner Faulheit nicht rauskommst. Ein dual Studium im öffentlichen Bereich ist wesentlich einfacher als ein Lehramtsstudium in gesuchten Fächern wie Physik, Mathe, Deutsch etc.
Warum sollte sich jetzt im 3ten Anlauf was ändern? Das Modell Studium ist aufgrund deiner mangelnder Selbstdisziplin einfach nichts.

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Mach doch ein technisches Studium oder eine technische Ausbildung, und geh dann in den Vertrieb.

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Hallo,
Ich habe mit 28 nochmal eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht, mit Ausbildungsvergütung etc. Anschließend den Fachwirt und bin jetzt StB mit einem Gehalt von rd. 120 im Jahr. Ich wollte dir nur sagen, mir wurde auch erst spät bewusst was ich wollte. Allerdings hatte ich vorher schon eine Ausbildung, die auch abgeschlossen wurde. Also mit 30 Jahren hat man genug vom Leben gesehen um sich eine Meinung von den Berufen zu bilden, leg entwich los.

Respekt dafür! Das Gute an der Steuerberatertätigkeit ist, das man diese auch mit schlechtem Lebenslauf ausüben kann. WiWi-Studium, danach 2 oder 3 Jahre halbtags in der Lohnsteuerhilfe arbeiten und schon darf man die härteste Prüfung in Deutschland absolvieren, um diese dann erstmal zu bestehen. Sowas in der Richtung (bereichsunabhängig) schwebt mir auch vor. Jedenfalls keine Ausbildung in einem Bereich, der massivst unterbezahlt ist und man lebenslang zu den sozialunverträglichsten Zeiten Dienst ausüben muss. Aktuell tendiere ich eben daher sehr stark zu Lehramt, auch wenn man das überhaupt nicht mit dem knallharten Weg zum Steuerberater vergleichen kann.

Du wirst auch mit Lehramt scheitern, wenn du aus deiner Faulheit nicht rauskommst. Ein dual Studium im öffentlichen Bereich ist wesentlich einfacher als ein Lehramtsstudium in gesuchten Fächern wie Physik, Mathe, Deutsch etc.
Warum sollte sich jetzt im 3ten Anlauf was ändern? Das Modell Studium ist aufgrund deiner mangelnder Selbstdisziplin einfach nichts.

BWL hätte ich ja locker geschafft, von daher ist Lehramt auch machbar. Die Fächerkombis und Schularten sind in den unterschiedlichen Bundesländern völlig unterschiedlich gefragt. In meinem Bundesland gibt es bezüglich meiner voraussichtlichen Wahl aktuell keinerlei Probleme und was man so hört, wird das auch in 4 Jahren nicht anders sein.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

So ist es. An den TE - streiche das Lehramt aus Deinen Überlegungen. Mit Deiner Einstellung schaffst Du es niemals durch das Ref. Abgesehen davon wärst Du ein Lehrer, den niemand von uns seinen Kindern auch nur ansatzweise wünschen würde.
Mach eine Ausbildung und erarbeite Dir Dein Geld aber strebe bitte keine Beschäftigung im öD an und liege uns Steuerzahlern auf der Tasche!

Die Beschäftigten im öD liegen niemandem auf der Tasche. Der Polizist sorgt z.B. dafür, dass du mit deiner vorlauten Art nicht verprügelt wird. Die Beamten im Bauamt sorgen dafür, dass der Nachbar kein Hochhaus vor deinem Zaun errichtet. Wer als Lehrer arbeitet, liegt somit auch niemandem auf der Tasche und somit wird es bei mir auch nicht anders aussehen.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

1,5 Jahre danach habe ich den Einstellungstest für den öffentlichen Dienst geschrieben und im Jahr darauf ein dreijähriges duales Studium begonnen. Der Inhalt war stark auf den juristischen Bereich konzentriert, wobei ich gemerkt habe, dass dies mir überhaupt nicht liegt. Dementsprechend habe ich dort keinen Abschluss erlangen können. Da dieses duale Studium vergütet war, habe ich dieses nicht abgebrochen, da bei einem Abbruch das Gehalt zurückgezahlt werden muss (nach zwei Jahren wäre der Rückzahlungsbetrag ca. 20.000 € gewesen).

Du bist durchgefallen, verstehe ich das richtig?

"Es liegt mir nicht" ist etwas problematisch, denn was dir heute liegt bzw dich interessiert, muss dir morgen nicht liegen bzw dich interessieren. Das wichtigste ist, dass es für dich sinnstiftend ist und du eine Perspektive für dich hast. Du musst eine starke intrinsische Motivation besitzen, ansonsten obsiegt die Faulheit und "hab gemerkt, es liegt mir doch nicht" ist schneller da, als du dir vorstellen kannst.

Mit 30 ist noch nichts zu Ende, aber es wird wirklich mal Zeit für ein festes Fundament.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Geh zum Zoll. Die suchen massenhaft Personal. Haben keine zu hohen Ansprüche.
Da tummeln sich viele 30-Jährige, die vorher irgendwo gescheitert sind.
2 Jahre Ausbildung und gut bezahlt. Mit Abi steht dir danach auch alles offen.

Und sorry peinlich muss einem das nicht sein. Das hast du ja wenn selbst zu verantworten. Steh dazu und jammer nicht.

Außerdem würde ich bei Lehramt nicht davon ausgehen direkt verbeamtet zu werden. Irgendwie hast du echt keine Ahnung wie die Realität funktioniert. Das ist ja auch stark abhängig welches Fach du unterrichten willst.

Danke, das sehe ich genauso. Mich in meinem Alter in die Berufsschule zu setzen, wäre mir sogar so peinlich, dass ich dafür einige 100 Kilometer wegziehen würde. Daher wird es auf ein Studium herauslaufen. Ein duales Studium werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr bekommen, daher sieht es aktuell stark nach Lehramt aus. Je nach Schulart hätte ich dann in 6 Jahren monatlich zwischen 2.700-3.100€ netto (PKV schon abgezogen), was mir völlig reichen würde. Vielleicht bekomme ich ja doch noch die Erleuchtung und finde ein anderes, sinnvolles Studium (bezogen auf meinen Lebenslauf).

In meinem Bundesland gibt es bezüglich Verbeamtung bei den meisten Schularten keinerlei Probleme. Also daran denken, bevor man anderen Realititäsverlust vorwirft. Die Ausbildung im mittleren Dienst beim Zoll ist zwar gut bezahlt, aber anschließend ist man nur in A6 eingruppiert, was dann mangels vernünftiger Arbeitszeiten ein sehr schlechtes Gehalt darstellt.

Einstiegsamt ist neuerdings A7

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

[...]
BWL hätte ich ja locker geschafft, von daher ist Lehramt auch machbar. [...]

Sorry, also spätestens hier sollten die meisten raus sein. Lieber TE, es kommen hier - neben einigen dummen - viele wertvolle Kommentare, die wirklich auf dich zugehen & es gut mit dir meinen.
Wenn ein BWL Studium so einfach machbar ist, warum hast du nicht mal die Arschbacken zusammengekniffen & es durchgezogen? Wenn du doch so smart bist, dann hättest du zumindest das duale Studium abschliessen müssen. Du warst schon bei der Hälfte der Zeit angelangt & auch wenn es stark auf Rechtswissenschaften ausgelegt war, dass war sicherlich noch lange kein vollwertiges Jurastudium. Ich behaupte, wer locker(!) ein BWL Studium schafft, der schafft auch mit viel Fleiß ein Studium, dass ihm nicht ganz so liegt.

Butter bei die Fische, ich glaube das System Universität ist einfach nichts für dich, ist nichts schlimmes, dass ist völlig okay. Jetzt sich jedoch in den Kopf zu setzen, dass es ein Lehramtsstudium werden soll, dass etwa 6,5 Jahre dauern wird (Bachelor+Master 10 Semester Regelstudienzeit +18 Monate Vorbereitungsdienst nach StEx) und das auch nur in Regelstudienzeit. Dann bist du 36, wahrscheinlich sogar eher 37, wenn du das Studium abschließt (zum SoSe wirst du ja wohl kaum starten, sondern eher zum WiSe) & nur, wenn alles glatt läuft. Rechnen wir noch mit einem Jahr Verzögerung, was ich mir bei dir sehr gut vorstellen kann, falls du das Studium überhaupt abschließt, dann bist du wohl eher 38. Und wer sagt uns denn nicht, dass du nach 2 Jahren doch wieder das Interesse am Studium verlieren wirst, weil es dich nicht fordert/ langweilig/ zu schwer ist/ etc.

Sorry, es kommt mir so vor, als würdest du an der Realität vorbeilaufen, so wie die Norweger - kleiner Scherz am Rande.
M.M.n. solltest du dafür sorgen, langsam in Lohn & Brot zu kommen, da ist eine Ausbildung vll. doch nicht so verkehrt... Ja es ist kacke mit 30 wieder in der (Berufs-)Schule zu hocken, ich wäre da auch nicht so scharf drauf. Es ist jedoch alle mal besser jetzt mit 30 die Kurve zu kriegen, als mit 32/33 wieder hier im Forum zu sitzen & vor der gleichen Situation zu stehen.

Viel Erfolg!

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

BWL hätte ich ja locker geschafft, von daher ist Lehramt auch machbar. Die Fächerkombis und Schularten sind in den unterschiedlichen Bundesländern völlig unterschiedlich gefragt. In meinem Bundesland gibt es bezüglich meiner voraussichtlichen Wahl aktuell keinerlei Probleme und was man so hört, wird das auch in 4 Jahren nicht anders sein.

Du HAST es aber nicht geschafft. Also kann von "hätte locker" gar nicht die Rede sein, das ist reiner Selbstbetrug. Bei Dir mangelt es ganz grundsätzlich an den wesentlichen Voraussetzungen zur Studierfähigkeit, Ende.
Ich hab bei sowas auch gar keinen Bock, Dir irgendwelche Tipps zu geben und zu helfen, da fehlt ja mit 30 Jahren echt so ziemlich alles an geistiger Reife und Selbstreflexion.
Du wirst ohnehin höchstwahrscheinlich Lehramt anfangen, mit Blick auf das Einkommen und den Beamtenstatus, und mit 33 kannst Du hier dann wieder die selbe Frage stellen mit einem weiteren abgebrochenen Studium im Lebenslauf und einer neuen Hypothese, was Du alles hättest reißen können, wenn Du nur nicht faul gewesen wärst.

Nur nochmal ein Wort zu dem Tipp "geh doch in die Pflege" ... Leute, das ist ein knallharter Beruf, für den man gemacht sein muss und alles andere als ein Notnagel für Lebensversager. Pflege hat mit Hingabe und Menschenliebe zu tun, Pfleger wissen meist schon sehr früh, dass sie nah am Menschen arbeiten wollen und das ist eine unabdingbare Voraussetzung.
Wenn wir in der Pflege von hochgradig hilfsbedürftigen Menschen etwas nicht brauchen, dann Leute, die einfach irgendwie den Arbeitstag rumbekommen möchten. Ohne Hingabe zum Beruf leiden bei dem immensen Zeitdruck und Stress in der Pflege nicht nur die Mitarbeiter, sondern vor allem die Pflegebedürftigen. Ihr wollt eure Eltern doch wohl genauso wenig in Händen unmotivierter oder gar frustrierter Last-Minute-Pfleger wissen, wie eure Kinder in den Händen eines Lehrers, für den die Option nur ein Rettungsring war.

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

sowie man aus den Beiträgen vom TE herausliest möchte er gerne die Rosinen (Verbeamtung Lehrer etc.) und hat bei jeden anderen Job was zu meckern, aber Einsatz nahezu 0 zu erkennen. Im Lehramtsstudium kommt dann auch irgendwann "liegt mir nicht". Ich hoffe sowas wird kein Lehrer.

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Ganz ehrlich du hast das einfachste Studium der Welt nicht geschafft (BWL ist schon Unterste Schublade) und dann willst du Lehramt studieren, darüber hinaus bei der Gesellschaft schmarotzen?

Im Ernst, bei deiner Disziplin und der Vorstellung vom Leben, würde ich eine Ausbildung machen und zufrieden sein wenn ich überhaupt einen Job finde in der aktuellen Zeit.

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

Ganz ehrlich du hast das einfachste Studium der Welt nicht geschafft (BWL ist schon Unterste Schublade) und dann willst du Lehramt studieren, darüber hinaus bei der Gesellschaft schmarotzen?

Im Ernst, bei deiner Disziplin und der Vorstellung vom Leben, würde ich eine Ausbildung machen und zufrieden sein wenn ich überhaupt einen Job finde in der aktuellen Zeit.

BWL ist sicher nicht „das leichteste Studium“.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Du bist anfangs in A7, wobei du so clever sein solltest die Gehaltstabellen richtig zu interpretieren. Denn beim Zoll hast du gerade in jungen Jahren öfters 12 Stundenschichten und bist sonn- und/oder feiertags auf der Arbeit. Das Netto liegt also gewaltig über dem Bruttogehalt aus der Tariftabelle. Die Jungs und Mädels vom Zoll mach das supergerne, weil es steuerlich so attraktiv ist und es je nach Einsatzort kaum Arbeit bedeutet.
Zudem ist mit Abitur auch deutliche Steigerung bei den Stufen drin.

Und sorry aber bei deinem Lebenslauf sollte man auch nicht zu dicke Ansprüche haben.
Verbeamtet bist du bei Lehramt frühestens in 8 Jahren (Studium plus Ref, dann erstmal arbeiten), wenns blöd läuft dauerts noch paar Jahre länger. Da hast du beim Zoll schon paar Jahre locker 3.000 Netto im Monat verdient (nämlich direkt nach den zwei Jahren Ausbildung). Woher willst du denn wissen wie leicht aktuell eine Verbeamtung ist? Lass dich da mal nicht täuschen...

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

In meinem Bundesland gibt es bezüglich Verbeamtung bei den meisten Schularten keinerlei Probleme. Also daran denken, bevor man anderen Realititäsverlust vorwirft. Die Ausbildung im mittleren Dienst beim Zoll ist zwar gut bezahlt, aber anschließend ist man nur in A6 eingruppiert, was dann mangels vernünftiger Arbeitszeiten ein sehr schlechtes Gehalt darstellt.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

BWL hätte ich ja locker geschafft, von daher ist Lehramt auch machbar. Die Fächerkombis und Schularten sind in den unterschiedlichen Bundesländern völlig unterschiedlich gefragt. In meinem Bundesland gibt es bezüglich meiner voraussichtlichen Wahl aktuell keinerlei Probleme und was man so hört, wird das auch in 4 Jahren nicht anders sein.

Du HAST es aber nicht geschafft. Also kann von "hätte locker" gar nicht die Rede sein, das ist reiner Selbstbetrug. Bei Dir mangelt es ganz grundsätzlich an den wesentlichen Voraussetzungen zur Studierfähigkeit, Ende.
Ich hab bei sowas auch gar keinen Bock, Dir irgendwelche Tipps zu geben und zu helfen, da fehlt ja mit 30 Jahren echt so ziemlich alles an geistiger Reife und Selbstreflexion.
Du wirst ohnehin höchstwahrscheinlich Lehramt anfangen, mit Blick auf das Einkommen und den Beamtenstatus, und mit 33 kannst Du hier dann wieder die selbe Frage stellen mit einem weiteren abgebrochenen Studium im Lebenslauf und einer neuen Hypothese, was Du alles hättest reißen können, wenn Du nur nicht faul gewesen wärst.

Nur nochmal ein Wort zu dem Tipp "geh doch in die Pflege" ... Leute, das ist ein knallharter Beruf, für den man gemacht sein muss und alles andere als ein Notnagel für Lebensversager. Pflege hat mit Hingabe und Menschenliebe zu tun, Pfleger wissen meist schon sehr früh, dass sie nah am Menschen arbeiten wollen und das ist eine unabdingbare Voraussetzung.
Wenn wir in der Pflege von hochgradig hilfsbedürftigen Menschen etwas nicht brauchen, dann Leute, die einfach irgendwie den Arbeitstag rumbekommen möchten. Ohne Hingabe zum Beruf leiden bei dem immensen Zeitdruck und Stress in der Pflege nicht nur die Mitarbeiter, sondern vor allem die Pflegebedürftigen. Ihr wollt eure Eltern doch wohl genauso wenig in Händen unmotivierter oder gar frustrierter Last-Minute-Pfleger wissen, wie eure Kinder in den Händen eines Lehrers, für den die Option nur ein Rettungsring war.

Sehr kluger Beitrag, gerade auch der zweite Teil. Problematisch, dass als "Last-Minute-Jobs" oft die Berufe gehandelt werden, bei denen Andere direkt unter denjenigen leiden - insbesondere Lehrer und Pfleger bereiten mir da Bauchschmerzen.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

[...]
BWL hätte ich ja locker geschafft, von daher ist Lehramt auch machbar. [...]

Sorry, also spätestens hier sollten die meisten raus sein. Lieber TE, es kommen hier - neben einigen dummen - viele wertvolle Kommentare, die wirklich auf dich zugehen & es gut mit dir meinen.
Wenn ein BWL Studium so einfach machbar ist, warum hast du nicht mal die Arschbacken zusammengekniffen & es durchgezogen? Wenn du doch so smart bist, dann hättest du zumindest das duale Studium abschliessen müssen. Du warst schon bei der Hälfte der Zeit angelangt & auch wenn es stark auf Rechtswissenschaften ausgelegt war, dass war sicherlich noch lange kein vollwertiges Jurastudium. Ich behaupte, wer locker(!) ein BWL Studium schafft, der schafft auch mit viel Fleiß ein Studium, dass ihm nicht ganz so liegt.

Butter bei die Fische, ich glaube das System Universität ist einfach nichts für dich, ist nichts schlimmes, dass ist völlig okay. Jetzt sich jedoch in den Kopf zu setzen, dass es ein Lehramtsstudium werden soll, dass etwa 6,5 Jahre dauern wird (Bachelor+Master 10 Semester Regelstudienzeit +18 Monate Vorbereitungsdienst nach StEx) und das auch nur in Regelstudienzeit. Dann bist du 36, wahrscheinlich sogar eher 37, wenn du das Studium abschließt (zum SoSe wirst du ja wohl kaum starten, sondern eher zum WiSe) & nur, wenn alles glatt läuft. Rechnen wir noch mit einem Jahr Verzögerung, was ich mir bei dir sehr gut vorstellen kann, falls du das Studium überhaupt abschließt, dann bist du wohl eher 38. Und wer sagt uns denn nicht, dass du nach 2 Jahren doch wieder das Interesse am Studium verlieren wirst, weil es dich nicht fordert/ langweilig/ zu schwer ist/ etc.

Sorry, es kommt mir so vor, als würdest du an der Realität vorbeilaufen, so wie die Norweger - kleiner Scherz am Rande.
M.M.n. solltest du dafür sorgen, langsam in Lohn & Brot zu kommen, da ist eine Ausbildung vll. doch nicht so verkehrt... Ja es ist kacke mit 30 wieder in der (Berufs-)Schule zu hocken, ich wäre da auch nicht so scharf drauf. Es ist jedoch alle mal besser jetzt mit 30 die Kurve zu kriegen, als mit 32/33 wieder hier im Forum zu sitzen & vor der gleichen Situation zu stehen.

Viel Erfolg!

Danke für den konstruktiven Beitrag. Bei BWL lag es wie gesagt an der Faulheit, da die Noten bezogen auf den Aufwand in Ordnung waren. Ja ich habe das duale Studium nicht geschafft. Ich muss dazu sagen, meine Noten lagen dort in den meisten Fächern im Bereich unter 4,5. Als nach zwei Jahren klar war, dass ich es nicht schaffen werde und von selbst nicht abbrechen kann (Rückzahlung wären über 20.000 € gewesen), habe ich eben das Gehalt mitgenommen und auch nebenbei noch gearbeitet. Mein vorrangiges Ziel ist es, ein für mich akzeptables Gehalt zu erreichen und dabei auch noch in den Spiegel sehen zu können, weshalb eine Ausbildung aus diesen beiden Gründen schon wegfällt. Ein Lehramtsstudium für die Mittelschule sind ja "nur" 7 Semester, also insgesamt 5-6 Jahre, inklusive Referendariat.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

BWL hätte ich ja locker geschafft, von daher ist Lehramt auch machbar. Die Fächerkombis und Schularten sind in den unterschiedlichen Bundesländern völlig unterschiedlich gefragt. In meinem Bundesland gibt es bezüglich meiner voraussichtlichen Wahl aktuell keinerlei Probleme und was man so hört, wird das auch in 4 Jahren nicht anders sein.

Du HAST es aber nicht geschafft. Also kann von "hätte locker" gar nicht die Rede sein, das ist reiner Selbstbetrug. Bei Dir mangelt es ganz grundsätzlich an den wesentlichen Voraussetzungen zur Studierfähigkeit, Ende.
Ich hab bei sowas auch gar keinen Bock, Dir irgendwelche Tipps zu geben und zu helfen, da fehlt ja mit 30 Jahren echt so ziemlich alles an geistiger Reife und Selbstreflexion.
Du wirst ohnehin höchstwahrscheinlich Lehramt anfangen, mit Blick auf das Einkommen und den Beamtenstatus, und mit 33 kannst Du hier dann wieder die selbe Frage stellen mit einem weiteren abgebrochenen Studium im Lebenslauf und einer neuen Hypothese, was Du alles hättest reißen können, wenn Du nur nicht faul gewesen wärst.

Nur nochmal ein Wort zu dem Tipp "geh doch in die Pflege" ... Leute, das ist ein knallharter Beruf, für den man gemacht sein muss und alles andere als ein Notnagel für Lebensversager. Pflege hat mit Hingabe und Menschenliebe zu tun, Pfleger wissen meist schon sehr früh, dass sie nah am Menschen arbeiten wollen und das ist eine unabdingbare Voraussetzung.
Wenn wir in der Pflege von hochgradig hilfsbedürftigen Menschen etwas nicht brauchen, dann Leute, die einfach irgendwie den Arbeitstag rumbekommen möchten. Ohne Hingabe zum Beruf leiden bei dem immensen Zeitdruck und Stress in der Pflege nicht nur die Mitarbeiter, sondern vor allem die Pflegebedürftigen. Ihr wollt eure Eltern doch wohl genauso wenig in Händen unmotivierter oder gar frustrierter Last-Minute-Pfleger wissen, wie eure Kinder in den Händen eines Lehrers, für den die Option nur ein Rettungsring war.

Der Zweck eines Forums ist es, durch Beiträge einen Mehrwert zu schaffen. Mit meinem Eingangsbeitrag habe ich eine Situation beschrieben, in der sich doch der ein oder andere wiederfinden dürfte. Ich habe ja im Endeffekt nur ein Studium nicht geschafft, von daher spricht nichts gegen einen zweiten Versuch. Jemand hat ja auch geschrieben, wie er den Weg zum Steuerberater geschafft hat. Vielleicht bringe ich mit meinem Thread ja einen ehemaligen Lehramtsstudenten auf die Idee ein duales Studium beim Staat zu beginnen, wenn bei diesem keine Ausbildung in Frage kommt.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 21.01.2021:

Mein vorrangiges Ziel ist es, ein für mich akzeptables Gehalt zu erreichen und dabei auch noch in den Spiegel sehen zu können, weshalb eine Ausbildung aus diesen beiden Gründen schon wegfällt.

Du könntest als Nicht-Akademiker (aber mit abgeschlossener dualer Berufsausbildung, einem dt. Erfolgsmodell) nicht mehr in den Spiegel sehen? Und das sagt einer, der mit 30 beruflich noch nichts gerissen hat, keinen Abschluss hat. Weißt du, ich kann verstehen, wenn man gern studieren möchte, weil man an sich selbst den Anspruch stellt, Akademiker zu werden. Ob das in Fällen wie deinem die richtige, eine kluge Entscheidung ist, sei mal dahingestellt. Aber sich dann derartig abwertend zu äußern, als wären Arbeiter/Nicht-Akademiker für dich peinliche Loser, die sich schämen sollten - wow. Viel Spaß dabei, erneut zu scheitern. Vielleicht brauchst du das, um mal wieder auf den Boden der Realität zu gelangen.

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 21.01.2021:

BWL hätte ich ja locker geschafft, von daher ist Lehramt auch machbar. Die Fächerkombis und Schularten sind in den unterschiedlichen Bundesländern völlig unterschiedlich gefragt. In meinem Bundesland gibt es bezüglich meiner voraussichtlichen Wahl aktuell keinerlei Probleme und was man so hört, wird das auch in 4 Jahren nicht anders sein.

Du HAST es aber nicht geschafft. Also kann von "hätte locker" gar nicht die Rede sein, das ist reiner Selbstbetrug. Bei Dir mangelt es ganz grundsätzlich an den wesentlichen Voraussetzungen zur Studierfähigkeit, Ende.
Ich hab bei sowas auch gar keinen Bock, Dir irgendwelche Tipps zu geben und zu helfen, da fehlt ja mit 30 Jahren echt so ziemlich alles an geistiger Reife und Selbstreflexion.
Du wirst ohnehin höchstwahrscheinlich Lehramt anfangen, mit Blick auf das Einkommen und den Beamtenstatus, und mit 33 kannst Du hier dann wieder die selbe Frage stellen mit einem weiteren abgebrochenen Studium im Lebenslauf und einer neuen Hypothese, was Du alles hättest reißen können, wenn Du nur nicht faul gewesen wärst.

Nur nochmal ein Wort zu dem Tipp "geh doch in die Pflege" ... Leute, das ist ein knallharter Beruf, für den man gemacht sein muss und alles andere als ein Notnagel für Lebensversager. Pflege hat mit Hingabe und Menschenliebe zu tun, Pfleger wissen meist schon sehr früh, dass sie nah am Menschen arbeiten wollen und das ist eine unabdingbare Voraussetzung.
Wenn wir in der Pflege von hochgradig hilfsbedürftigen Menschen etwas nicht brauchen, dann Leute, die einfach irgendwie den Arbeitstag rumbekommen möchten. Ohne Hingabe zum Beruf leiden bei dem immensen Zeitdruck und Stress in der Pflege nicht nur die Mitarbeiter, sondern vor allem die Pflegebedürftigen. Ihr wollt eure Eltern doch wohl genauso wenig in Händen unmotivierter oder gar frustrierter Last-Minute-Pfleger wissen, wie eure Kinder in den Händen eines Lehrers, für den die Option nur ein Rettungsring war.

Der Zweck eines Forums ist es, durch Beiträge einen Mehrwert zu schaffen. Mit meinem Eingangsbeitrag habe ich eine Situation beschrieben, in der sich doch der ein oder andere wiederfinden dürfte. Ich habe ja im Endeffekt nur ein Studium nicht geschafft, von daher spricht nichts gegen einen zweiten Versuch. Jemand hat ja auch geschrieben, wie er den Weg zum Steuerberater geschafft hat. Vielleicht bringe ich mit meinem Thread ja einen ehemaligen Lehramtsstudenten auf die Idee ein duales Studium beim Staat zu beginnen, wenn bei diesem keine Ausbildung in Frage kommt.

Es ist auch ein Mehrwert, jemanden die Augen zu öffen. Du bist zweimal krass gescheitert, 30 Jahre alt und hast noch keinen Abschluss, bist dir aber zu gut für alles, was mit Arbeit zu tun hat. Mehr gibt's nicht zu sagen.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Ein gut gemeinter Rat von mir: Werde dir bewusst was du willst. Du bist jetzt 30 und willst mit etwas Neuem anfangen, so weit so gut. Anstatt jetzt aber die erstbeste Idee (Lehramt - so wie du klingst reizt dich lediglich der Beamtenstatus, das vermeindlich leichte Studium und das gute Gehalt) zu verfolgen solltest du dir etwas Zeit lassen und ehrlich zu dir selbst sein (nimm es mir nicht übel, aber die "wenn ich aufhöre faul zu sein schaffe ich Studium XY locker"-Masche nehme ich dir nicht ab) : Was interessiert dich, was kannst du, was erwartest du von einem Beruf, was bist du bereit zu investieren?

Kleiner Tipp: Sei hierbei ehrlich zu dir selbst, sonst fragst du das gleiche hier in 2 Jahren noch einmal.

Oh und btw, macht es für dich wirklich einen Unterschied ob du in der Berufsschule mit 16/17 jährigen Azubis rumsitzt oder im Hörsaal mit 18jährigen Erstsemestern? Wenn ich dir einen Vorschlag machen darf: Setze dich mal ein wenig mit Ausbildungen im IT Bereich auseinander, hohe Nachfrage, ordentliches Gehalt (verglichen mit anderen Ausbildungsberufen) und viele Möglichkeiten der Weiterbildung (sollte dir der Beruf nach Ausbildung tatsächlich zu stupide sein), z.B. berufsbegleitendes Studium in Informatik, winfo etc.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Irgendwie wirkt das ganze auf mich nach “ich will Lehramt studieren und suche Leute, die mir bestätigen, dass das eine gute Idee ist”..

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Mit einer Ausbildung könntest du nicht in den Spiegel schauen? Die Leute mit Ausbildung haben in jedem Fall mehr erreicht und geleistet als du im Moment. Auch haben sie mehr geleistet als die ganzen BWLer mit ihren „ez pz“ Studium. Ganz ehrlich, was stimmt mit dir nicht.

Werde dir den Ernst deiner Lage jetzt mal bewusst, du musst eine Ausbildung machen, es gibt keine Alternative mehr. Ich würde an deiner Stelle eine Handwerker Lehre machen, das erscheint mir sinnvoll.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 21.01.2021:

Mein vorrangiges Ziel ist es, ein für mich akzeptables Gehalt zu erreichen und dabei auch noch in den Spiegel sehen zu können, weshalb eine Ausbildung aus diesen beiden Gründen schon wegfällt.

Du könntest als Nicht-Akademiker (aber mit abgeschlossener dualer Berufsausbildung, einem dt. Erfolgsmodell) nicht mehr in den Spiegel sehen? Und das sagt einer, der mit 30 beruflich noch nichts gerissen hat, keinen Abschluss hat. Weißt du, ich kann verstehen, wenn man gern studieren möchte, weil man an sich selbst den Anspruch stellt, Akademiker zu werden. Ob das in Fällen wie deinem die richtige, eine kluge Entscheidung ist, sei mal dahingestellt. Aber sich dann derartig abwertend zu äußern, als wären Arbeiter/Nicht-Akademiker für dich peinliche Loser, die sich schämen sollten - wow. Viel Spaß dabei, erneut zu scheitern. Vielleicht brauchst du das, um mal wieder auf den Boden der Realität zu gelangen.

Danke. Meine Rede. Unfassbar - ich kenne jemanden, der hat mit Mitte 50 noch eine Ausbildung gemacht und du kommst mit solchen Sprüchen? Nichts gerissen mit 30, wirst du wahrscheinlich eh noch weiter rumdümpeln, weil du dich nicht entscheiden kannst und eh Hilfsarbeiter werden. Die mit der Ausbildung ziehen gnadenlos an dir vorbei, sowieso jetzt schon. Was für eine Arroganz....

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Ich rate dir schwer davon ab. In 6 Jahren bist du 36. Wenn es mit dem Lehramtstudium nicht klappt (das Lehramt Studium ist ja für seinen Schweinezyklus bekannt), wird es schwer überhaupt einen Job zu finden. Zudem wenn dir BWL und der öffentliche Dienst zu lernintensiv waren bezweifle ich, dass es dir bei Lehramt besser geht.

Ich persönlich würde dir daher von dem Studium stark abraten

antworten
WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Hier nochmal der TE:
Einige scheinen meine Aussagen bezüglich einer Ausbildung falsch aufgefasst zu haben und das möchte ich doch gerne klar stellen. Ich bewundere Leute, die eine Ausbildung durchgezogen haben und für mich wäre dieser Weg bestimmt auch der bessere gewesen. Nur habe ich sehr lange falsch studiert und daher ist es mir persönlich wichtig, irgendwann sagen zu können, ich habe ein abgeschlossenes Studium. Mit einer Ausbildung würde ich mir jeden Tag vor Augen halten, wo ich sein könnte, wenn ich diese schon 12 Jahre eher begonnen hätte. Es ist also eine persönliche Sache und keine pauschale Abwertung von Ausbildungen.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

WiWi Gast schrieb am 21.01.2021:

Der Zweck eines Forums ist es, durch Beiträge einen Mehrwert zu schaffen. Mit meinem Eingangsbeitrag habe ich eine Situation beschrieben, in der sich doch der ein oder andere wiederfinden dürfte. Ich habe ja im Endeffekt nur ein Studium nicht geschafft, von daher spricht nichts gegen einen zweiten Versuch. Jemand hat ja auch geschrieben, wie er den Weg zum Steuerberater geschafft hat. Vielleicht bringe ich mit meinem Thread ja einen ehemaligen Lehramtsstudenten auf die Idee ein duales Studium beim Staat zu beginnen, wenn bei diesem keine Ausbildung in Frage kommt.

Es ist auch ein Mehrwert, jemanden die Augen zu öffen. Du bist zweimal krass gescheitert, 30 Jahre alt und hast noch keinen Abschluss, bist dir aber zu gut für alles, was mit Arbeit zu tun hat. Mehr gibt's nicht zu sagen.

Wer sagt dir denn, dass ich nichts arbeite? Ich bin mir für nichts zu gut, sondern stelle einfach nur meine weitere Planung in den Raum.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

Ich hab nur die erste Frage gelesen und mir den Rest gespart. Dein Lebenslauf klingt stark danach, dass du Schwierigkeiten hast, sich zum Lernen zu motivieren. Vielleicht solltest du lieber rausfinden, was dir Spaß macht und dann einen Weg dorthin suchen, statt sich (wieder mal) mit dem Kopf zu entscheiden.

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WiWi Gast

Welches Studium mit 30?

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Artikel zu Lehramt

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis April 2020 geöffnet

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht vom 1. Februar bis 30. April 2020 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Sommersemester 2020. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Bestbezahlte Berufe 2018 sind Ärzte und WiWi-Berufe

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Wirtschaftswissenschaftler dominieren in 2018 die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Broschüre Studienwahl und Berufswahl 2018/2019

Buchcover Studien- und Berufswahl 2018-2019

Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 48. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Erneut erfolgreiche AACSB-Akkreditierung der HHL

Campus und Gebäude der HHL Leipzig Graduate School of Management im Sonnenlicht

Der HHL Leipzig Graduate School of Management ist im Jahr 2019 die erfolgreiche Re-Akkreditierung des AACSB gelungen. Die Akkreditierung durch die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" gilt weltweit als eines der renomiertesten Gütesiegel für Business Schools.

ESB eine der besten Business Schools weltweit

Studenten an der ESB Business School, Hochschule Reutlingen

Die ESB Business School hat das Gütesiegel von AACSB International – The Association to Advance Collegiate Schools of Business, einer der weltweit bedeutendsten Akkreditierungsorganisationen für Wirtschaftswissenschaften, erhalten. Das Siegel bestätigt der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Reutlingen die Erfüllung anspruchsvoller Qualitätsstandards in Ausbildung und Forschung. Weltweit tragen nur fünf Prozent aller Business Schools das begehrte Prädikat.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre (IBWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Internationale Betriebswirtschaftslehre IBWL

Eine internationale Ausrichtung im Fach Betriebswirtschaftslehre wünschen sich immer mehr. So entscheiden sich jedes Jahr mehr Studienanfänger für ein Studium der Internationalen BWL. Der Studiengang ermöglicht einen Einblick in globale wirtschaftliche Zusammenhänge. Zusätzlich lernen Studierende im internationalen Management eine weitere Fremdsprache und vertiefen diese während eines Auslandsstudiums. Rund 10 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für ein Studium Internationale Betriebswirtschaft.

Wirtschaft studieren: Das Duale Studium BWL an einer Berufsakademie

Studenten im Hörsaal

Ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen, ist eine alternative Studienmöglichkeit zur universitären Ausbildung. Studieninteressierte, die gern praktisch arbeiten wollen, finden in Berufsakademien passende Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Eine Vielzahl an Spezialisierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ermöglicht bereits ab dem Bachelor eine Vertiefung. Nach dem dualen Studium werden viele BWL-Absolventen von ihrem Praxispartner übernommen oder nutzen im Anschluss die Möglichkeit für einen dualen Master oder für einen Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

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