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Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Mathe und Physik fordern und fördern beide das logische, gezielte und strukturierte Lösen von Problemen.

Gepaart mit IT Skills ist man prädestiniert für Riskmanagement, Data Science, HF/HFT Jobs oder aber auch Strategy Consulting bei MBB und Konsorten

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Zudem gibt es viele Stellen, bei denen man wegen der Fähigkeit "analytisch" denken zu können eingestellt wird.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Physik Doktorand (Abschluss dieses Jahr, luck me) hier. Viele meiner ehemaligen Kollegen, die nach ihrem PhD keine akademische Laufbahn angestrebt haben, sind tatsächlich in einer UB tätig. Ich kann mal auflisten, was mir gerade so einfällt:

  • UB: 4x McK, 1x S& (kein PhD, aber Master), 1x Arthur D. Little, 2x d-fine,1x noch auf der Suche nach UB job

  • 3x Hochfrequenzhandel (2x Phd, 1x Master)

  • und dann noch ein paar mal Software/IT-bezogene Jobs
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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Physik Doktorand (Abschluss dieses Jahr, luck me) hier. Viele meiner ehemaligen Kollegen, die nach ihrem PhD keine akademische Laufbahn angestrebt haben, sind tatsächlich in einer UB tätig. Ich kann mal auflisten, was mir gerade so einfällt:

  • UB: 4x McK, 1x S& (kein PhD, aber Master), 1x Arthur D. Little, 2x d-fine,1x noch auf der Suche nach UB job

  • 3x Hochfrequenzhandel (2x Phd, 1x Master)

  • und dann noch ein paar mal Software/IT-bezogene Jobs

Btw, es gibt auch noch die ganzen Entwicklungsabteilungen der Unternehmen. Also immer noch ein eher klassischer Job nur halt nicht mehr im akademischen Bereich.

Generell hängen deine Jobmöglichkeiten in den Fächern relativ stark davon ab, was du so im Studium getrieben hast. Noten sind eher zweitrangig, aber in welchem Themebereich hast du deine Abschlussarbeit geschrieben? Hast du Programmierkentnisse? Hattest du einen interessanten HiWi/Werksstudenten Job? Sowas halt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Als Physiker hat man auch viel Einsicht in andere MINT Themen. Ich beschäftige mich nun u.a. mit Materialanforderungen, Verfahrenstechnik, Chemie und die gesamte Datenstruktur die dahintersteckt. Physik ist aus meiner Sicht das perfekte Bindeglied zwischen vielen MINT Disziplinen.

Wer einmal gelernt hat wie man alles mit Energien beschreiben kann will diese Konzepte auch auf andere Sachen anwenden :) Es hilft mir auch bei Materialien besser zu strukturieren mit z.B. UML. Auch am Finanzmarkt kann man so bessere Datenstrukturen einführen.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Verstehe die Aufregung nicht? Soll der promovierte Physiker ohne BE eine Teamleiter Stelle kriegen und der "Winf Bachelor" (kleiner Hinweis aus der realen Welt an die Erstsemester: Der Abschluss existiert nach X Jahren im Beruf faktisch nicht mehr, es interessiert niemanden ob der Kerl mit 20 Jahren BE einen 4.0 B.Sc. hat oder summa cum laude promoviert hat) mit 10 Jahren fachlichem und branchenspezifischem Know-how seinen Posten räumen?

Und zu zweitem: Dass der promovierte Mathematiker 9+ Jahre studiert hat, hat er sich selber ausgesucht, wieso sollte er deshalb mehr Gehalt bekommen? Man promoviert nicht aus karrieretechnischen Gründen, sondern weil man intrinsisch motiviert ist, in die Lehre, akademische Forschung oder einen forschungsnahen Bereich in der Wirtschaft möchte.

Achja, auch an der Uni wird man i.d.R. nicht reich. Eine Promotion ist kein "Abschluss" und dient auch nicht dazu den CV auszuschmücken.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Verstehe die Aufregung nicht? Soll der promovierte Physiker ohne BE eine Teamleiter Stelle kriegen und der "Winf Bachelor" (kleiner Hinweis aus der realen Welt an die Erstsemester: Der Abschluss existiert nach X Jahren im Beruf faktisch nicht mehr, es interessiert niemanden ob der Kerl mit 20 Jahren BE einen 4.0 B.Sc. hat oder summa cum laude promoviert hat) mit 10 Jahren fachlichem und branchenspezifischem Know-how seinen Posten räumen?

Und zu zweitem: Dass der promovierte Mathematiker 9+ Jahre studiert hat, hat er sich selber ausgesucht, wieso sollte er deshalb mehr Gehalt bekommen? Man promoviert nicht aus karrieretechnischen Gründen, sondern weil man intrinsisch motiviert ist, in die Lehre, akademische Forschung oder einen forschungsnahen Bereich in der Wirtschaft möchte.

Achja, auch an der Uni wird man i.d.R. nicht reich. Eine Promotion ist kein "Abschluss" und dient auch nicht dazu den CV auszuschmücken.

Es ist klar, dass eine Promotion nicht gleich eine Führungsposition rechtfertigt; selbstverständlich sollte ein Absolvent nur dann erwarten, aufzusteigen, wenn er denn wirklich Wert fürs Unternehmen schaffen kann.

Das eigentliche Problem hierbei ist meiner Meinung nach nicht das Einstiegslevel oder Gehalt, sondern die Tätigkeit. Ein promovierter Mathematiker oder Physiker hat sicher etwas auf dem Kasten und wäre auch in anderen MINT-Fächern wie Informatik oder Elektrotechnik erfolgreich gewesen, was zu einer gut bezahlten und vor allem anspruchsvolleren (und damit erfüllenderen) Tätigkeit (R&D, etc.) hätte führen können. Verdient ein Physiker trotz Promotion nur passabel am CERN, dann wäre dies sicherlich egal, da er dann seiner Leidenschaft nachgehen könnte und tatsächlich sein hartes Studium auch anwenden könnte.
Wenn letztendlich aber doch nur Stellen als Webentwickler mit Promotion herausspringen, dann ist das für das jeweilige Individuum mMn ja fast schon tragisch - nach Jahren harter und intelektuell fordernder Arbeit muss letztendlich ein Routinejob ausgeübt werden, für den auch ein Abiturient nach dreimonatigem Selbststudium qualifiziert wäre.

Niemand, der rational denkt, würde unter diesen Aussichten den Rest seiner Karriere für 8-10 Jahre Erfüllung durch Studium und Promotion aufgeben. Deshalb die Aufregung.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 02.04.2020:

Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Verstehe die Aufregung nicht? Soll der promovierte Physiker ohne BE eine Teamleiter Stelle kriegen und der "Winf Bachelor" (kleiner Hinweis aus der realen Welt an die Erstsemester: Der Abschluss existiert nach X Jahren im Beruf faktisch nicht mehr, es interessiert niemanden ob der Kerl mit 20 Jahren BE einen 4.0 B.Sc. hat oder summa cum laude promoviert hat) mit 10 Jahren fachlichem und branchenspezifischem Know-how seinen Posten räumen?

Und zu zweitem: Dass der promovierte Mathematiker 9+ Jahre studiert hat, hat er sich selber ausgesucht, wieso sollte er deshalb mehr Gehalt bekommen? Man promoviert nicht aus karrieretechnischen Gründen, sondern weil man intrinsisch motiviert ist, in die Lehre, akademische Forschung oder einen forschungsnahen Bereich in der Wirtschaft möchte.

Achja, auch an der Uni wird man i.d.R. nicht reich. Eine Promotion ist kein "Abschluss" und dient auch nicht dazu den CV auszuschmücken.

Es ist klar, dass eine Promotion nicht gleich eine Führungsposition rechtfertigt; selbstverständlich sollte ein Absolvent nur dann erwarten, aufzusteigen, wenn er denn wirklich Wert fürs Unternehmen schaffen kann.

Das eigentliche Problem hierbei ist meiner Meinung nach nicht das Einstiegslevel oder Gehalt, sondern die Tätigkeit. Ein promovierter Mathematiker oder Physiker hat sicher etwas auf dem Kasten und wäre auch in anderen MINT-Fächern wie Informatik oder Elektrotechnik erfolgreich gewesen, was zu einer gut bezahlten und vor allem anspruchsvolleren (und damit erfüllenderen) Tätigkeit (R&D, etc.) hätte führen können. Verdient ein Physiker trotz Promotion nur passabel am CERN, dann wäre dies sicherlich egal, da er dann seiner Leidenschaft nachgehen könnte und tatsächlich sein hartes Studium auch anwenden könnte.
Wenn letztendlich aber doch nur Stellen als Webentwickler mit Promotion herausspringen, dann ist das für das jeweilige Individuum mMn ja fast schon tragisch - nach Jahren harter und intelektuell fordernder Arbeit muss letztendlich ein Routinejob ausgeübt werden, für den auch ein Abiturient nach dreimonatigem Selbststudium qualifiziert wäre.

Niemand, der rational denkt, würde unter diesen Aussichten den Rest seiner Karriere für 8-10 Jahre Erfüllung durch Studium und Promotion aufgeben. Deshalb die Aufregung.

Jeder sucht sich seinen Job selber aus.
Und wenn der promovierte Physiker halt nix anderes findet, dann muss er halt auch so einen Job machen.
Warum gibt es sonst "Akademiker" die Taxi fahren müssen? Nicht jede Form der akademischen Bildung ist am Arbeitsmarkt begehrt.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Bei uns in der Clique haben wir zwei Promovierte (1x Physik, 1x Chemie). Beide jeweils nach dem Doktor im Bereich Data Science gelandet, da vorher schon ausreichend Touchpoints mit Python/R und Statistik gehabt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.04.2020:

Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Verstehe die Aufregung nicht? Soll der promovierte Physiker ohne BE eine Teamleiter Stelle kriegen und der "Winf Bachelor" (kleiner Hinweis aus der realen Welt an die Erstsemester: Der Abschluss existiert nach X Jahren im Beruf faktisch nicht mehr, es interessiert niemanden ob der Kerl mit 20 Jahren BE einen 4.0 B.Sc. hat oder summa cum laude promoviert hat) mit 10 Jahren fachlichem und branchenspezifischem Know-how seinen Posten räumen?

Und zu zweitem: Dass der promovierte Mathematiker 9+ Jahre studiert hat, hat er sich selber ausgesucht, wieso sollte er deshalb mehr Gehalt bekommen? Man promoviert nicht aus karrieretechnischen Gründen, sondern weil man intrinsisch motiviert ist, in die Lehre, akademische Forschung oder einen forschungsnahen Bereich in der Wirtschaft möchte.

Achja, auch an der Uni wird man i.d.R. nicht reich. Eine Promotion ist kein "Abschluss" und dient auch nicht dazu den CV auszuschmücken.

Es ist klar, dass eine Promotion nicht gleich eine Führungsposition rechtfertigt; selbstverständlich sollte ein Absolvent nur dann erwarten, aufzusteigen, wenn er denn wirklich Wert fürs Unternehmen schaffen kann.

Das eigentliche Problem hierbei ist meiner Meinung nach nicht das Einstiegslevel oder Gehalt, sondern die Tätigkeit. Ein promovierter Mathematiker oder Physiker hat sicher etwas auf dem Kasten und wäre auch in anderen MINT-Fächern wie Informatik oder Elektrotechnik erfolgreich gewesen, was zu einer gut bezahlten und vor allem anspruchsvolleren (und damit erfüllenderen) Tätigkeit (R&D, etc.) hätte führen können. Verdient ein Physiker trotz Promotion nur passabel am CERN, dann wäre dies sicherlich egal, da er dann seiner Leidenschaft nachgehen könnte und tatsächlich sein hartes Studium auch anwenden könnte.
Wenn letztendlich aber doch nur Stellen als Webentwickler mit Promotion herausspringen, dann ist das für das jeweilige Individuum mMn ja fast schon tragisch - nach Jahren harter und intelektuell fordernder Arbeit muss letztendlich ein Routinejob ausgeübt werden, für den auch ein Abiturient nach dreimonatigem Selbststudium qualifiziert wäre.

Niemand, der rational denkt, würde unter diesen Aussichten den Rest seiner Karriere für 8-10 Jahre Erfüllung durch Studium und Promotion aufgeben. Deshalb die Aufregung.

Jeder sucht sich seinen Job selber aus.
Und wenn der promovierte Physiker halt nix anderes findet, dann muss er halt auch so einen Job machen.
Warum gibt es sonst "Akademiker" die Taxi fahren müssen? Nicht jede Form der akademischen Bildung ist am Arbeitsmarkt begehrt.

Klar, stimme dir zu. Aber gerade darauf bezog sich ja eben meine Frage: gibt es viele gute Jobs für Mathematiker und Physiker? Das wird nämlich immer hier in Wiwi-Treff behauptet

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Ohne den Anspruch zu haben repräsentativ zu sein: Ich bin promovierter Physiker und arbeite in der Entwicklungsabteilung eines Elektronikkonzerns. Alle Entwickler sind oberste Stufe IGM oder AT, Gehälter >100k sind also eher die Regel denn die Ausnahme. Obwohl man bei unserem Aufgabengebiet eher E-Techniker oder Informatiker erwarten würde, sind 50 % der Abteilung Physiker (alle Gruppenleiter und der Abteilungsleiter sind auch promovierte Physiker). Wir sind auch viel in öffentlich geförderten Projekten mit anderen Unternehmen unterwegs und auch dort ist der Anteil an Physiker in den Entwicklungsabteilungen hoch. Woran das liegt? Vmtl. zum Teil ein selbsterhaltendes System, weil Physiker dazu neigen anderen Physikern per se ein hohes Kompetenzlevel anzudichten und diese daher bevorzugt einstellen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Es sind halt primär wissenschaftliche Studiengänge, bei denen man, wenn man möchte, relativ leicht von Bachelor über Master und Promotion bis zu einigen Jahren Postdoc an der Uni bleiben kann (also um die 10-15 Jahre). Der Flaschenhals in der Wissenschaft kommt erst bei den festen Stellen nach dem Postdoc.

Vielen bleibt dann nur noch der Ausstieg aus der Wissenschaft. Wenn man aber nur Wissenschaft als erfüllend ansieht, ist man dann natürlich frustriert. Zusätzlich kann das eigene Gebiet je nach dem auch ein sehr anwendungsfernes Gebiet sein, an das man nicht einfach in der Wirtschaft anknüpfen kann.

Muss aber alles nicht sein. Gibt auch Leute, die einfach etwas wirtschafts- oder anwendungsnahes machen oder darauf umschwenken und problemlos gut unterkommen. Ich vermute jetzt einfach mal, dass sich im "WiWi"-Treff mehr letzere Leute tummeln.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Wenigstens wird es hier im Forum gnadenlos überbewertet :)

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

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Devanther

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

hm. Wenn man Informatik studiert und ein Nebenfach wählen muss,
wäre es besser Mathe oder doch E-Technik zu wählen?

Was ist interessanter? Welche Kombination ist besser? Wo hat man
bessere Berufschancen(vor allem = !!!) ?
Was ist schwerer Mathe oder E-Technik?

antworten
WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Devanther schrieb am 12.06.2020:

hm. Wenn man Informatik studiert und ein Nebenfach wählen muss,
wäre es besser Mathe oder doch E-Technik zu wählen?

Was ist interessanter? Welche Kombination ist besser? Wo hat man
bessere Berufschancen(vor allem = !!!) ?
Was ist schwerer Mathe oder E-Technik?

Kommt immer drauf an was du vertiefen willst.
Wenn Embedded Systems, verteilte Systeme und generell alles Hardware nahe dann ganz klar ET.
Für Data Science und theoretische Informatik besser Mathe.

Was schwerer ist hängt von der Uni und den Fächern ab die du belegst und kann pauschal nicht beantwortet werden

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Devanther schrieb am 12.06.2020:

hm. Wenn man Informatik studiert und ein Nebenfach wählen muss,
wäre es besser Mathe oder doch E-Technik zu wählen?

Was ist interessanter? Welche Kombination ist besser? Wo hat man
bessere Berufschancen(vor allem = !!!) ?
Was ist schwerer Mathe oder E-Technik?

Das Nebenfach ist denke ich egal. Meiner Meinung nach ist es sinnvoll etwas zu tun, was einem Spass macht... keines der beiden Nebenfächer(!) wird dir berufliche Nachteile bringen.
Mit Nebenfach E-technik könntest du wahrscheinlich eher in die Halbleiterbranche oder sowas (ist aber ne reine Vermutung, bin nämlich Mathematiker).
Mit Nebenfach Mathe wärst du vlt ein bisschen besser in dem Machinelearningbereich aufgestellt. Bedenke aber dass es in Deutschand dafür nur sehr wenige gut bezahlte Jobs gibt und sich auf die guten Stellen nen haufen promovierte Mathematiker/ Physiker / Informatiker etc bewerben -> sehr hohe Konkurrenz.

Mathe als Nebenfach hat denk ich auch den Nachteil, dass du da irgendwelche Grundlagenfächer machen müsstest, die dir in der echten Welt absolut garnichts bringen, ausser dass du da eben die Grundlagen besser verstanden hättest und dich vlt dann selbstständig in etwas höheres einarbeiten könntest. Ausserdem fallen in den Erstikursen für Mathematiker regelmäßig 70 % durch, bei E technik solls aber auch nicht viel besser sein.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Devanther schrieb am 12.06.2020:

hm. Wenn man Informatik studiert und ein Nebenfach wählen muss,
wäre es besser Mathe oder doch E-Technik zu wählen?

Was ist interessanter? Welche Kombination ist besser? Wo hat man
bessere Berufschancen(vor allem = !!!) ?
Was ist schwerer Mathe oder E-Technik?

Allgemein würde ich sagen, dass Mathe und Physik für die meisten die schwersten sein dürften - aufgrund des Abstraktionslevels. Weiterhin würde ich behaupten, dass man sich in MINT Studiengängen ein Skillset aneignet, was man später im Berufsleben sehr gut gebrauchen kann, auch wenn das natürlich im Berufsleben vom Fach her alles später eher wenig mit dem Studium zu tun hat. Bei mir damals an der Uni im Bachelor war die Abbrecherquote/Durchfallquote bei 90% in Mathe und bei ca. 70-80% in Physik. Deswegen ist es auch nachvollziehbar, wieso hier Arbeitgeber nicht unbedingt auf die Bachelornoten in besagten Studiengängen schauen, da die „Überlebenden“ unabhängig von den Noten meist sehr gut sind.

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Devanther

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Also theoretische Informatik finde ich ziemlich langweilig!
Theoretische Informatik ist für mich das schlimmste und langweiligste
am Info Studium.

Generell will ich mich auf Software spezialisieren, auch wenn ich beides
interessant finde.
Data Science macht mir Spaß, ich kann mir vorstellen in diesem Bereich auch
langfristig zu arbeiten.

Wo genau braucht man Mathe in der Informatik?
Ich kenn mich da leider noch nicht so aus, sorry.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

Die meisten Mathestudenten sind beim Studium intrinsisch motiviert. Ich kenne keinen, der irgendwelche Gehaltsausschichten mit dem Arbeitsaufwand gegen rechnen würde. Es geht den Leuten um den Spaß am Studienfach.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

Die meisten Mathestudenten sind beim Studium intrinsisch motiviert. Ich kenne keinen, der irgendwelche Gehaltsausschichten mit dem Arbeitsaufwand gegen rechnen würde. Es geht den Leuten um den Spaß am Studienfach.

Hm, 3-5 Jahre Spass und danach mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Leben lang frustriert sein wenn man jeden Tag einen anspruchslosen 08/15 Job machen muss. Ich weiß von was ich spreche: habe selbst Mathe studiert und auch noch promoviert. War eine tolle Zeit, aber danach kam nur Schrott. Die interessanten Stellen die noch ein wenig mit Mathe zu tun haben bekommen die Ingenieure, was übrig bleibt sind oft Versicherungen oder Softwareklitschen mit trivialster Aufgabenstellung und mieser Bezahlung. Ich kann nur jedem raten sich vor dem Studium klar zu werden was man später einmal machen möchte, i.d.R. wird das aber keine Mathematik mehr sein. Wenn ich noch mal Mathe machen würde, dann nur mit interessantem Nebenfach wie Luft- & Raumfahrttechnik/Fahrzeugtechnik/Elektrotechnik. So hat man später evtl. noch die Chance auf einen interessanten Beruf abseits der Versicherung/Wirtschaft und kann sich trotzdem zumindest eine Zeit lang auch mit Mathematik beschäftigen. Aber wenn ich nochmal von vorne anfangen könnte würde ich wohl eher versuchen Pilot zu werden und Mathe dann später als Hobby an der Fernuni aus Spass studieren. Dann würde ich fast täglich nur meinen Hobbys nachgehen :-)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

Die meisten Mathestudenten sind beim Studium intrinsisch motiviert. Ich kenne keinen, der irgendwelche Gehaltsausschichten mit dem Arbeitsaufwand gegen rechnen würde. Es geht den Leuten um den Spaß am Studienfach.

Dann hast du hier ein Gegenbeispiel, dem es nach nem schweren Studium auch ums Geld geht und eine adequate Tätigkeit. Kenne auch niemanden der umsonst Arbeitet, weils ihm so viel spass macht;)
Sicher ist Mathe Interessant. Am ende muss man sich aber im Klaren darüber sein, dass der Durchschnittsstudent, der die ersten semester gut übersteht und den Anspruch hat, alles zu verstehen und die Kurse sehr gut abzuschließen, um die 60 Std / Woche daran arbeiten wird. Wenn man nicht vorhat fürs Studium sein Leben komplett aufzugeben und vlt noch Parallel arbeiten möchte, ist das schon schwer. Allerdings ist das auch ne hochgradig individuelle Sache, und es mag da auch durchaus Leute geben die da talentierter sind als ich.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

Wieso soll das Mathestudium plus Promotion denn 9 Jahre dauern? Nach 9 Jahren kann man auch schon habilitiert sein.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

Wieso soll das Mathestudium plus Promotion denn 9 Jahre dauern? Nach 9 Jahren kann man auch schon habilitiert sein.

Bachelor 3 Jahre + Master 2 Jahre + Promotion 3-4 Jahre = 8-9 Jahre
Das ist die Regel.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Habe selbst Physik studiert und nach 2 Semestern noch Mathe dazu. War sehr zeitintensiv, allerdings vor allem am Anfang. Wenn man sich mal ans Level gewöhnt hat ging, zumindest bei mir, der Zeitaufwand für die Hausaufgaben deutlich runter. Gegen Ende hab ich dann alles bewusst etwas in die länge gezogen, um nebenbei mir Arbeiten zu können. Geht also schon.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

Wieso soll das Mathestudium plus Promotion denn 9 Jahre dauern? Nach 9 Jahren kann man auch schon habilitiert sein.

Bachelor+Master = 5 Jahre, NaWi Promotion = 3-5 Jahre, ist also nicht so unrealistisch. Aber ja, nach 9 Jahren kann "man" schon habilitiert sein. "Man" kann auch mit 20 schon Millionär sein, sind wir beide aber trotzdem nicht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Habe selbst Physik studiert und nach 2 Semestern noch Mathe dazu. War sehr zeitintensiv, allerdings vor allem am Anfang. Wenn man sich mal ans Level gewöhnt hat ging, zumindest bei mir, der Zeitaufwand für die Hausaufgaben deutlich runter. Gegen Ende hab ich dann alles bewusst etwas in die länge gezogen, um nebenbei mir Arbeiten zu können. Geht also schon.

Cool! Respekt dafür. Und wo bist du danach untergekommen? Und in was hast du dich spezialisiert?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Wieso soll das Mathestudium plus Promotion denn 9 Jahre dauern? Nach 9 Jahren kann man auch schon habilitiert sein.

Bachelor+Master = 5 Jahre, NaWi Promotion = 3-5 Jahre, ist also nicht so unrealistisch. Aber ja, nach 9 Jahren kann "man" schon habilitiert sein. "Man" kann auch mit 20 schon Millionär sein, sind wir beide aber trotzdem nicht.

4 Jahre ist für eine Mathe-Promotion schon ziemlich viel, da man ja nicht auf Experimente angewiesen ist. Zudem studieren viele Mathe-Asse auch unter Regelstudienzeit oder haben schon Scheine im Schülerstudium erworben ( geht z.b. an der Uni Bonn sehr gut).

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Um mal den Beitrag des Mathematikers oben aufzugreifen:

Würdet ihr sagen, dass man lieber eine Ingenieurswissenschaft statt Mathe oder Physik studiert?

Bekommt man damit eher einen gut bezahlten und interessanten Job?

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Zum Gehalt: Kann dem Vorposter nicht zustimmen, dass das gehakt schlecht ist. Bedenke dass Juristen in Großkanzleien oft ihre 80-100std/woche haben und Ärzte sich besser selbstständig machen können. Dem vergleich zufolge sollte jeder 3 Jahre BWL studieren und danach im M&A arbeiten, denn geringe durchfallquoten im Bachelor+kurzes Studium +hohes gehalt.

Denke das Studium ist für interessierte (durchschnittliche) Studenten trotzdem eine gute Wahl. 1. Man geht dem Interesse nach 2. Hat sehr viele Jobchancen und Richtungen mit einem guten Gehalt. Falls du dein Spitzengehalt brauchst dann gehe danach "einfach" zu einer UB..

Zum Topic "interessanter" Job: hängt doch stark vom Interesse ab,oder? Für ein Numeriker,Stochastiker und Optimierer gibts natürlich mehr (thematisch gesehen) in der Wirtschaft als für einen Analysis vertieften. Aber selbst in der BWL gibt anwendungsnähere/ fernere Bereiche. Viele Mathematiker arbeiten in der Entwicklung etc. und dürfen hier Mathe betreiben. Jedem sollte klar sein dass es mehr um anwenden der Method3n (z.B. Formoptimierung von Fahrzeugen) geht als selbst Forschung zu betreiben. Wer jetzt hier rumjammert nichts beweisen zu müssen der hat sich schlecht im Vorfeld informiert über potentielle Jobs. Kenne genug promovierte Mathematiker die sehr interessante Jobs haben deren Promotion allerdings auch eine Anwendung hatte. Die streben aber nicht an einen normalen Ing Job zu haben sondern eben einen Quant Ing Job etc.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

Die meisten Mathestudenten sind beim Studium intrinsisch motiviert. Ich kenne keinen, der irgendwelche Gehaltsausschichten mit dem Arbeitsaufwand gegen rechnen würde. Es geht den Leuten um den Spaß am Studienfach.

Für den einen von 100 wir es sich vermutlich weniger lohnen da er in die Forschung geht XD

Frage: was braucht denn bitte mein Hausarzt aus seinem Studium? Gerade bei Ärzten ist es doch so (und ei g auch Juristen), dass sie im Job nur den Inhalt ihrer Spezialisierung brauchen. Hingegen wird bei Mathe Wissen aus vielen Teilgebieten gebraucht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Um mal den Beitrag des Mathematikers oben aufzugreifen:

Würdet ihr sagen, dass man lieber eine Ingenieurswissenschaft statt Mathe oder Physik studiert?

Bekommt man damit eher einen gut bezahlten und interessanten Job?

Bin die Mathematikerin von oben, die grad eingestiegen ist und jetzt Datascience macht.
Ich wollte die Möglichkeiten nicht schlechter darstellen als sie sind. Im Endeffekt war mein Einstiegsgehalt knapp unter 60k mit Master und meine Themen klingen in der Theorie auch noch ganz spannend: 'Big Data' / 'KI' blabla...In der Realität wird bei uns allerdings kaum Eigenentwicklung gemacht sondern meist wird eine existierende Biblothek genommen und am Ende tut man dann auf den Powerpointfolien so, als wär das die Raketenwissenschaft schlechthin- vlt ist das aber auch in anderen Firmen besser (= Anspruch höher).

Zu der Frage ob es besser ist, Ing zu studieren...
Es gibt so unglaublich viele Vertiefungen in den Ingwissenschaften, dass man das vmtl nicht so einfach beantworten kann. Meine Vermutung ist, dass Etechnik sehr gut geht. Maschinenbau aktuell eher weniger.
Bei uns arbeiten viele Ingenieure, Physiker und auch ein paar wenige Mathematiker. Mein aktueller ernüchternder Blick (auch im Freundeskreis) ist , dass es absolut unwichtig ist, was man studiert hat. Die meisten Positionen in Deutschland erfordern absolut keine höhere mathematische Kompetenz, dafür sind Dinge wie sicheres Auftreten, Selbstvertrauen, gutes Aussehen, ein gutes Netzwerk von einflussreichen Leuten im Unternehmen und ob man in der Lage ist, auch mal mit dem Chef entspannt ein Bierchen zu trinken ungefähr tausendmal wichtiger beim Karriere machen. Vor dem Hintergrund würde ich jüngeren Studenten vermutlich raten, möglichst wenig schwere Theorie zu lernen, ein einfacheres Studium zu wählen und sich mit Dingen wie Business / IT / Software engineering / Projektmanagement zu beschäftigen. Alternativ gehen natürlich immer Medizin / Jura (mit Prädikat!).

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Wenn man sich für Physik einfach privat stark interessiert, aber ungern später "nur" als wissenschaftlicher MA der Uni arbeitet und auch auf Prof. keine Lust hat und gut verdienen möchte, dann soll man es ruhig machen. Wenn man sich bisschen IT skills aneeignet und je nach Berufsziel auch "BWL" affinität nachweisen kann wird man je nach Noten in Bereiche wie : F&E, Strategieberatung, Risikomanagement, Hedging, Data Science, Logistik/Operations Research, Strategie Beratung einsteigen können.

Aber gezielt Physik studieren um in diese Bereiche rein zu kommen halte ich nicht für sinnvoll. Da sind denke ich die klassischen Studiengänge wie Ingineurswesen, Informatik, Wirtschaftsmathe, VWL und BWL zielführender.

Und zu der Frage wieso entgegen der Behauptungen in diesem Forum, viele der Meinung sind mit Physik kann man kein Geld verdienen. Das sind dann die klischee Physiker die aus sehen wie der Comicbuchverkäufer, die für die Wirtschaft nicht geeignet sind und für die Technik zu theoretisch sind und es auch nicht zum Professor schaffen. Ansonsten kann man mittlerweile in Deutschland ziemlich gut interdisziplinär karriere machen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Um mal den Beitrag des Mathematikers oben aufzugreifen:

Würdet ihr sagen, dass man lieber eine Ingenieurswissenschaft statt Mathe oder Physik studiert?

Bekommt man damit eher einen gut bezahlten und interessanten Job?

Ich würde sagen, dass wenn man neben dem Studium Praktika macht, sich die Job- und Gehaltsaussichten für MINT Studiengänge kaum unterscheiden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Um mal den Beitrag des Mathematikers oben aufzugreifen:

Würdet ihr sagen, dass man lieber eine Ingenieurswissenschaft statt Mathe oder Physik studiert?

Bekommt man damit eher einen gut bezahlten und interessanten Job?

Kommt ganz darauf an was du mit "interessant" meinst und vor allem hängt dein Job eher davon ab welche Leistungen du nachweisen kannst z.B Abschlussnote, Praktika, HiWi-Stellen (oder GitHub Projekte für Info-Jobs). Für den Durchschnitt lohnt sich aber ein ETIT Studium vermutlich mehr als ein Physikstudium und ein Physikstudium mehr als ein Mathestudium. Kann mich da auch irren, bin nur Jurist ¯\_(ツ)_/¯

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WiWi Gast

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Data Science wird hier im Forum oft diskutiert (gerade auch um die Qualifikation um reinzukommen). Es sind so viele die denken wenn man einen Data Science Job hat würde man eigene Forschung betreiben. Wobei es natürlich mehr Modellanwender gibt....
Bei vielen Jobs ist es natürlich so dass es egal ist ob man nun Mathe Physik oder etwas anderes sehr quantitatives studiert hat. Aber um dann zum Vorstellungsgespräch überhaupt eingeladen werden muss eins dieser Fächer studiert werden!

War für mich damals auch ernüchternd als ich gesehen habe dass die Chefs nicht die sind die es am besten drauf haben, sondern gerade andere Aspekte eine große Rolle:/

Zur Frage was studieren: sage jedem der so eine Frage stellt, dass er studieren soll was ihn/Sie am meisten interessiert. Wenn man karriere will kann man das mit jedem fach. Aber wozu was studieren was einen nicht interessiert.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Zum Gehalt: Kann dem Vorposter nicht zustimmen, dass das gehakt schlecht ist. Bedenke dass Juristen in Großkanzleien oft ihre 80-100std/woche haben und Ärzte sich besser selbstständig machen können. Dem vergleich zufolge sollte jeder 3 Jahre BWL studieren und danach im M&A arbeiten, denn geringe durchfallquoten im Bachelor+kurzes Studium +hohes gehalt.

Denke das Studium ist für interessierte (durchschnittliche) Studenten trotzdem eine gute Wahl. 1. Man geht dem Interesse nach 2. Hat sehr viele Jobchancen und Richtungen mit einem guten Gehalt. Falls du dein Spitzengehalt brauchst dann gehe danach "einfach" zu einer UB..

Zum Topic "interessanter" Job: hängt doch stark vom Interesse ab,oder? Für ein Numeriker,Stochastiker und Optimierer gibts natürlich mehr (thematisch gesehen) in der Wirtschaft als für einen Analysis vertieften. Aber selbst in der BWL gibt anwendungsnähere/ fernere Bereiche. Viele Mathematiker arbeiten in der Entwicklung etc. und dürfen hier Mathe betreiben. Jedem sollte klar sein dass es mehr um anwenden der Method3n (z.B. Formoptimierung von Fahrzeugen) geht als selbst Forschung zu betreiben. Wer jetzt hier rumjammert nichts beweisen zu müssen der hat sich schlecht im Vorfeld informiert über potentielle Jobs. Kenne genug promovierte Mathematiker die sehr interessante Jobs haben deren Promotion allerdings auch eine Anwendung hatte. Die streben aber nicht an einen normalen Ing Job zu haben sondern eben einen Quant Ing Job etc.

Sorry, dass ich Nachfrage, aber bist Du selbst Mathematiker und hast diese Erfahrungen in der echten Arbeitswelt gemacht? Ich habe auch nicht von "schlechtem Gehalt" gesprochen, sondern es "eher gering" im Verhältnis zum Aufwand genannt. Ich habe mich in genau den von Dir genannten Bereichen (Numerik / Optimierung) spezialisiert, sehr gute Noten und Praktika, und nein, ich möchte möglichst nicht den ganzen Tag Beweise führen ;) Hatte dann ja auch nen Job gefunden, der im Verhältnis noch gut war, aber meine Erfahrung bis jetzt war eben eher ernüchternd und das Gehalt war ungefähr die Hälfte von dem was man in der Großkanzlei bekommt (Jammern auf hohem Niveau) - bei den Juristen spricht aber niemand von Fachkräftemangel und die 80 h / Woche glaub ich auch nicht. Btw.. Von diesen fancy quantitativen Entwicklungsabteilungen hab ich im Studium auch öfter gehört - hab aber, um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben, in der ganzen Zeit in der ich nach Jobs geguckt hab, nicht eine Stelle gesehen, wo ein Mathematiker/ Physiker für zB Formoptimierung in Deutschland gesucht wurde, sonst hätt ich mich vmtl drauf beworben ;)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2020:

Zum Gehalt: Kann dem Vorposter nicht zustimmen, dass das gehakt schlecht ist. Bedenke dass Juristen in Großkanzleien oft ihre 80-100std/woche haben und Ärzte sich besser selbstständig machen können. Dem vergleich zufolge sollte jeder 3 Jahre BWL studieren und danach im M&A arbeiten, denn geringe durchfallquoten im Bachelor+kurzes Studium +hohes gehalt.

Denke das Studium ist für interessierte (durchschnittliche) Studenten trotzdem eine gute Wahl. 1. Man geht dem Interesse nach 2. Hat sehr viele Jobchancen und Richtungen mit einem guten Gehalt. Falls du dein Spitzengehalt brauchst dann gehe danach "einfach" zu einer UB..

Zum Topic "interessanter" Job: hängt doch stark vom Interesse ab,oder? Für ein Numeriker,Stochastiker und Optimierer gibts natürlich mehr (thematisch gesehen) in der Wirtschaft als für einen Analysis vertieften. Aber selbst in der BWL gibt anwendungsnähere/ fernere Bereiche. Viele Mathematiker arbeiten in der Entwicklung etc. und dürfen hier Mathe betreiben. Jedem sollte klar sein dass es mehr um anwenden der Method3n (z.B. Formoptimierung von Fahrzeugen) geht als selbst Forschung zu betreiben. Wer jetzt hier rumjammert nichts beweisen zu müssen der hat sich schlecht im Vorfeld informiert über potentielle Jobs. Kenne genug promovierte Mathematiker die sehr interessante Jobs haben deren Promotion allerdings auch eine Anwendung hatte. Die streben aber nicht an einen normalen Ing Job zu haben sondern eben einen Quant Ing Job etc.

Sorry, dass ich Nachfrage, aber bist Du selbst Mathematiker und hast diese Erfahrungen in der echten Arbeitswelt gemacht? Ich habe auch nicht von "schlechtem Gehalt" gesprochen, sondern es "eher gering" im Verhältnis zum Aufwand genannt. Ich habe mich in genau den von Dir genannten Bereichen (Numerik / Optimierung) spezialisiert, sehr gute Noten und Praktika, und nein, ich möchte möglichst nicht den ganzen Tag Beweise führen ;) Hatte dann ja auch nen Job gefunden, der im Verhältnis noch gut war, aber meine Erfahrung bis jetzt war eben eher ernüchternd und das Gehalt war ungefähr die Hälfte von dem was man in der Großkanzlei bekommt (Jammern auf hohem Niveau) - bei den Juristen spricht aber niemand von Fachkräftemangel und die 80 h / Woche glaub ich auch nicht. Btw.. Von diesen fancy quantitativen Entwicklungsabteilungen hab ich im Studium auch öfter gehört - hab aber, um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben, in der ganzen Zeit in der ich nach Jobs geguckt hab, nicht eine Stelle gesehen, wo ein Mathematiker/ Physiker für zB Formoptimierung in Deutschland gesucht wurde, sonst hätt ich mich vmtl drauf beworben ;)

Die Stellenausschreibungen eines (alten) Praktikums und passend zu dem Kommentar des Typen der meinte die "Quant Ing" stellen etc. und zur Formoptimiering....

Die Bosch Rexroth AG freut sich auf Ihre Bewerbung.

Stellenbeschreibung
Zur Formoptimierung von Gussgeometrien eignen sich die Adjungierten Optimierungsmethoden aufgrund ihrer Effizienz bei vielen Designparametern sehr gut. Allerdings sind diese Methoden vor allem auf kleine Geometrieänderungen ausgelegt. Die Aufgabe ist es, herauszufinden, inwiefern sich die Adjungierten durch geschickte Wahl der Zielkriterien auch für Topologieoptimierungen eignen.

Qualifikationen
Grundlagen der Strömungsmechanik
Erfahrungen mit Optimierungsverfahren wünschenswert aber nicht erforderlich
Studium der Fachrichtung Maschinenbau, Technomathematik, CES, Luft- & Raumfahrt o

Die Stellenausschreibungen von Intel, Bosch, Mercedes in DE für Mathematiker klingen auch recht quantitativ. Vllt hast du pech bei dem Zeitpunkt der Suche gehabt...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

Ich studiere derzeit Mathe im Bachelor und berichte hier mal über den Schwierigkeitsgrad. Zu mir, ich hatte 15 Punkte im Mathe LK (so wie fast jeder andere an der Uni auch logischerweise).
Das Studium ist anspruchsvoll, die meisten die ich kenne haben direkt im ersten Semester nach einigen Wochen Module abgewählt und damit war die Regelstudienzeit dahin. Ich selbst merke, wie viel ich für das Studium arbeiten muss, obwohl mir Mathe eigentlich sehr leicht fiel. Die Zettel sind auf 8 Stunden bemessen und müssen jede Woche abgegeben werden. Für deren Bearbeitung muss man natürlich noch die VLs (die meisten Profs laden kein Skript hoch) und Übungen besuchen (dort wird die Lösung der Zettel vorgestellt, keiner meiner Dozenten stellt die Lösungen online). Das summiert sich dann auf locker 50 Stunden jede Woche (nicht nur in der Klausurenphase, sondern die ganze Vorlesungszeit durch. Dazu kommt noch, dass das Studium einfach sehr trocken ist (surprise) und ich mich deswegen nicht wirklich gerne hinsetze. Ich kenne aber jemanden, der in diesem Semester 65 LP absolviert und kein Überflieger ist - letztendlich kommt es in jedem Studium auf Sitzfleisch an.
Ich habe ein Modul im Nebenfach Informatik gewählt und es ist offen gesagt lächerlich, wie wenig relativ zu uns dort für 8 LP gearbeitet werden muss, gerade wenn man bedenkt, dass die Berufschancen für die Mathe Studenten nicht unbedingt besser sind. Die meisten Mathe Jobs sind eigentlich verkappte Informatikerjobs oder sehr langweilig (Versicherungen), für die besseren Leute gibt es natürlich ganz nette Jobs (vor allem mit Master/Promotion) aber ich sehe es nicht ein, mich noch ca 8 Jahre durch das Studium zu quälen. In die Forschung kommen nur die Top 0,5 Prozent würde ich mal schätzen.
Aus diesen Gründen werde ich auch in diesem Sommer zu VWL wechseln - macht was Euch interessiert.
Aufwand und Ertrag sind aus meiner Sicht in BWL oder Informatik am besten, Mathe ist hardcore.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 15.06.2020:

Ich studiere derzeit Mathe im Bachelor und berichte hier mal über den Schwierigkeitsgrad. Zu mir, ich hatte 15 Punkte im Mathe LK (so wie fast jeder andere an der Uni auch logischerweise).
Das Studium ist anspruchsvoll, die meisten die ich kenne haben direkt im ersten Semester nach einigen Wochen Module abgewählt und damit war die Regelstudienzeit dahin. Ich selbst merke, wie viel ich für das Studium arbeiten muss, obwohl mir Mathe eigentlich sehr leicht fiel. Die Zettel sind auf 8 Stunden bemessen und müssen jede Woche abgegeben werden. Für deren Bearbeitung muss man natürlich noch die VLs (die meisten Profs laden kein Skript hoch) und Übungen besuchen (dort wird die Lösung der Zettel vorgestellt, keiner meiner Dozenten stellt die Lösungen online). Das summiert sich dann auf locker 50 Stunden jede Woche (nicht nur in der Klausurenphase, sondern die ganze Vorlesungszeit durch. Dazu kommt noch, dass das Studium einfach sehr trocken ist (surprise) und ich mich deswegen nicht wirklich gerne hinsetze. Ich kenne aber jemanden, der in diesem Semester 65 LP absolviert und kein Überflieger ist - letztendlich kommt es in jedem Studium auf Sitzfleisch an.
Ich habe ein Modul im Nebenfach Informatik gewählt und es ist offen gesagt lächerlich, wie wenig relativ zu uns dort für 8 LP gearbeitet werden muss, gerade wenn man bedenkt, dass die Berufschancen für die Mathe Studenten nicht unbedingt besser sind. Die meisten Mathe Jobs sind eigentlich verkappte Informatikerjobs oder sehr langweilig (Versicherungen), für die besseren Leute gibt es natürlich ganz nette Jobs (vor allem mit Master/Promotion) aber ich sehe es nicht ein, mich noch ca 8 Jahre durch das Studium zu quälen. In die Forschung kommen nur die Top 0,5 Prozent würde ich mal schätzen.
Aus diesen Gründen werde ich auch in diesem Sommer zu VWL wechseln - macht was Euch interessiert.
Aufwand und Ertrag sind aus meiner Sicht in BWL oder Informatik am besten, Mathe ist hardcore.

Finde deinen Beitrag echt gut. Bin selbst im Mathe Master und sehe es so wie du. Denke wirklich man sollte studieren aus was man Bock hat. Viele Wege für'n nach Rom, deswegen finde ich es nicht gut direkt bei der studienwahl auf karriereaussichichten zu bauen statt Interesse...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.06.2020:

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

Ich studiere derzeit Mathe im Bachelor und berichte hier mal über den Schwierigkeitsgrad. Zu mir, ich hatte 15 Punkte im Mathe LK (so wie fast jeder andere an der Uni auch logischerweise).
Das Studium ist anspruchsvoll, die meisten die ich kenne haben direkt im ersten Semester nach einigen Wochen Module abgewählt und damit war die Regelstudienzeit dahin. Ich selbst merke, wie viel ich für das Studium arbeiten muss, obwohl mir Mathe eigentlich sehr leicht fiel. Die Zettel sind auf 8 Stunden bemessen und müssen jede Woche abgegeben werden. Für deren Bearbeitung muss man natürlich noch die VLs (die meisten Profs laden kein Skript hoch) und Übungen besuchen (dort wird die Lösung der Zettel vorgestellt, keiner meiner Dozenten stellt die Lösungen online). Das summiert sich dann auf locker 50 Stunden jede Woche (nicht nur in der Klausurenphase, sondern die ganze Vorlesungszeit durch. Dazu kommt noch, dass das Studium einfach sehr trocken ist (surprise) und ich mich deswegen nicht wirklich gerne hinsetze. Ich kenne aber jemanden, der in diesem Semester 65 LP absolviert und kein Überflieger ist - letztendlich kommt es in jedem Studium auf Sitzfleisch an.
Ich habe ein Modul im Nebenfach Informatik gewählt und es ist offen gesagt lächerlich, wie wenig relativ zu uns dort für 8 LP gearbeitet werden muss, gerade wenn man bedenkt, dass die Berufschancen für die Mathe Studenten nicht unbedingt besser sind. Die meisten Mathe Jobs sind eigentlich verkappte Informatikerjobs oder sehr langweilig (Versicherungen), für die besseren Leute gibt es natürlich ganz nette Jobs (vor allem mit Master/Promotion) aber ich sehe es nicht ein, mich noch ca 8 Jahre durch das Studium zu quälen. In die Forschung kommen nur die Top 0,5 Prozent würde ich mal schätzen.
Aus diesen Gründen werde ich auch in diesem Sommer zu VWL wechseln - macht was Euch interessiert.
Aufwand und Ertrag sind aus meiner Sicht in BWL oder Informatik am besten, Mathe ist hardcore.

Bin auch vor kurzem mit meinem Master in Mathe fertig geworden und kann den meisten Vorpostern hier leider nur zustimmen. Es ist ein sehr anstrengendes Studium, besonders wenn man noch neben der Uni arbeitet. Das wird einem besonders klar, wenn man, wie Du schon sagst sich mal mit dem Stoff und Pensum der anderen Studiengänge auseinandersetzt (klingt immer sehr überheblich, aber leider ist es in vielen Fällen wirklich deutlich weniger). Die Jobs, die man dafür am Ende bekommt sind allerdings meist OK - es könnte schlimmer sein... mit einem Arzt kann sich in Deutschland finanziell sowieso keiner vergleichen und dass der Fachkräftemangel reinste Lobbypropaganda ist, dürfe ja nun auch bis in die letzte FH Hintertupfingen vorgedrungen sein

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WiWi Gast

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Habe Wirtschaftsmathe im Master absolviert. Gerade die ersten vier Semester im Bachelor waren schon hart und da sollte man dann auch gut mit den Kommilitonen zusammenarbeiten, da man eben nicht an vier Übungsblättern die Woche jeweils 5-10 Stunden sitzen kann und zusätzlich Vorlesungen hat (die Info und WiWi Sachen waren bei uns anfangs eine Vorlesung das Semester, das war vom Aufwand überschaubarer, später hat man sich eh alles zusammengestellt, wie es einem passt).
Nach dem Studium gings in die Softwareentwicklung, dort sind gerade jetzt die Jobs schon sehr lukrativ. Also wenn man dort aus dem Studium auch noch die Fähigkeit mitgenommen hat, sich normal zu präsentieren und etwas mehr programmiert hat (war im Master Werkstudent und hab zwei Praktika gemacht), dann stehen einem die gleichen Türen wie Informatikern offen und mMn war das Studium spannender (ist aber Geschmackssache). Und selbst in Konzernen ist der Einstieg als Software-Ingenieur inzwischen sehr realistisch. Die bessere Entwicklung nimmt man da aber vllt sogar in kleineren oder softwarelastigeren Unternehmen.
Wichtig ist auch in Mathe, dass man den Praxiskontakt sucht, das ist wie in jedem Studium und daran scheiterts dann eher bei Mathematikern, das wäre aber auch in den meisten anderen Studiengängen so gewesen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Wer einmal gelernt hat wie man alles mit Energien beschreiben kann will diese Konzepte auch auf andere Sachen anwenden :) Es hilft mir auch bei Materialien besser zu strukturieren mit z.B. UML. Auch am Finanzmarkt kann man so bessere Datenstrukturen einführen.

Bin Dr.-Ing. (Maschbau) und finde die Zusammenfassung sehr gut. Schnell fällt einem auf, dass in der Natur viele Systeme auf einer abstrakten Ebene nur geringe Differenzen in Bezug auf die Funktionsprinzipien aufweisen und sich auf andere Anwendungsfälle sehr gut übertragen lassen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 12.03.2021:

Habe Wirtschaftsmathe im Master absolviert. Gerade die ersten vier Semester im Bachelor waren schon hart und da sollte man dann auch gut mit den Kommilitonen zusammenarbeiten, da man eben nicht an vier Übungsblättern die Woche jeweils 5-10 Stunden sitzen kann und zusätzlich Vorlesungen hat (die Info und WiWi Sachen waren bei uns anfangs eine Vorlesung das Semester, das war vom Aufwand überschaubarer, später hat man sich eh alles zusammengestellt, wie es einem passt).
Nach dem Studium gings in die Softwareentwicklung, dort sind gerade jetzt die Jobs schon sehr lukrativ. Also wenn man dort aus dem Studium auch noch die Fähigkeit mitgenommen hat, sich normal zu präsentieren und etwas mehr programmiert hat (war im Master Werkstudent und hab zwei Praktika gemacht), dann stehen einem die gleichen Türen wie Informatikern offen und mMn war das Studium spannender (ist aber Geschmackssache). Und selbst in Konzernen ist der Einstieg als Software-Ingenieur inzwischen sehr realistisch. Die bessere Entwicklung nimmt man da aber vllt sogar in kleineren oder softwarelastigeren Unternehmen.
Wichtig ist auch in Mathe, dass man den Praxiskontakt sucht, das ist wie in jedem Studium und daran scheiterts dann eher bei Mathematikern, das wäre aber auch in den meisten anderen Studiengängen so gewesen.

Nunja ich habe selbst mathe studiert (und promoviert) und habe festgestellt, dass das wissen, das man im Mathestudium erlangt in der wirtschaft eigentlich zu nichts zu gebrauchen ist, bzw in der wirtschaft absolut nicht honoriert wird. Ich habe in einem IGM unternehmen gearbeitet und durfte mir von irgendwelchen FH ingenieuren/ informatikern (abteilungsleiter) anhören, dass ich im themengebiet datascience ja fachfremd wäre. Die aufgaben, die in diesen IGM buden dann aber hauptsächlich anfallen sind größtenteils auf abiturniveau - sie selbst denken aber natürlich sie machen rocketscience...

Dass man für manche hilfsinformatiker-tätigkeiten auch in frage kommt, ist da für mich kein grund mathematik zu studieren. Wenn man sich die Infovorlesungen und die mathevorlesungen anguckt, fällt ausserdem auf, dass die schwierigen infovorlesungen in denen die meisten durchfallen merkwürdiger weise die mit dem höchsten matheanteil sind.

Man sollte ausserdem bedenken, dass ein mathematikstudium mordszeitaufwändig ist - zeitaufwändiger als die meisten anderen sudiengänge mit denen man mal ein ordentliches einkommen hat und in denen man etwas lernt, das im späteren berufsleben auch gebraucht wird (Jura / Medizin). Meiner meinung sollten also abiturienten um ALLE fächer mit einem großen theorieanteil (theoretische physik/ physikalische chemie/ mathematik) einen noch größeren bogen machen, wenn sie nicht die ernsthaften absichten (und insbesondere auch das können) haben, professor zu werden...

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Interessant was Du zu den FH-Ingenieuren schreibst. Auch meine Chefs (Abteilungsleiter und Bereichsleiter) in der Technik-Entwicklung bei einem Dax-Konzern waren FH-Ingenieure. Habe mit denen ähnliche Erfahrungen gemacht, obwohl selbst Ingenieur mit Uni-Diplom. Das war in deren Augen weniger wert.

Bzgl. Mathe und Physik: Wir hatten wenige Seiteneinsteiger, die berufsfremd auf Ingenieur-Stellen gearbeitet haben. Der Sohn eines Bekannten hat an einer sehr guten Uni fast 9 Jahre für seinen Mathe-Bachelor gebraucht. Jetzt jobbt er als Programmierer.

WiWi Gast schrieb am 13.03.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.03.2021:

Habe Wirtschaftsmathe im Master absolviert. Gerade die ersten vier Semester im Bachelor waren schon hart und da sollte man dann auch gut mit den Kommilitonen zusammenarbeiten, da man eben nicht an vier Übungsblättern die Woche jeweils 5-10 Stunden sitzen kann und zusätzlich Vorlesungen hat (die Info und WiWi Sachen waren bei uns anfangs eine Vorlesung das Semester, das war vom Aufwand überschaubarer, später hat man sich eh alles zusammengestellt, wie es einem passt).
Nach dem Studium gings in die Softwareentwicklung, dort sind gerade jetzt die Jobs schon sehr lukrativ. Also wenn man dort aus dem Studium auch noch die Fähigkeit mitgenommen hat, sich normal zu präsentieren und etwas mehr programmiert hat (war im Master Werkstudent und hab zwei Praktika gemacht), dann stehen einem die gleichen Türen wie Informatikern offen und mMn war das Studium spannender (ist aber Geschmackssache). Und selbst in Konzernen ist der Einstieg als Software-Ingenieur inzwischen sehr realistisch. Die bessere Entwicklung nimmt man da aber vllt sogar in kleineren oder softwarelastigeren Unternehmen.
Wichtig ist auch in Mathe, dass man den Praxiskontakt sucht, das ist wie in jedem Studium und daran scheiterts dann eher bei Mathematikern, das wäre aber auch in den meisten anderen Studiengängen so gewesen.

Nunja ich habe selbst mathe studiert (und promoviert) und habe festgestellt, dass das wissen, das man im Mathestudium erlangt in der wirtschaft eigentlich zu nichts zu gebrauchen ist, bzw in der wirtschaft absolut nicht honoriert wird. Ich habe in einem IGM unternehmen gearbeitet und durfte mir von irgendwelchen FH ingenieuren/ informatikern (abteilungsleiter) anhören, dass ich im themengebiet datascience ja fachfremd wäre. Die aufgaben, die in diesen IGM buden dann aber hauptsächlich anfallen sind größtenteils auf abiturniveau - sie selbst denken aber natürlich sie machen rocketscience...

Dass man für manche hilfsinformatiker-tätigkeiten auch in frage kommt, ist da für mich kein grund mathematik zu studieren. Wenn man sich die Infovorlesungen und die mathevorlesungen anguckt, fällt ausserdem auf, dass die schwierigen infovorlesungen in denen die meisten durchfallen merkwürdiger weise die mit dem höchsten matheanteil sind.

Man sollte ausserdem bedenken, dass ein mathematikstudium mordszeitaufwändig ist - zeitaufwändiger als die meisten anderen sudiengänge mit denen man mal ein ordentliches einkommen hat und in denen man etwas lernt, das im späteren berufsleben auch gebraucht wird (Jura / Medizin). Meiner meinung sollten also abiturienten um ALLE fächer mit einem großen theorieanteil (theoretische physik/ physikalische chemie/ mathematik) einen noch größeren bogen machen, wenn sie nicht die ernsthaften absichten (und insbesondere auch das können) haben, professor zu werden...

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Sollte jetzt nicht abwertend klingen, allerdings sind die anforderungen zwischen MINT and guter uni insbs. mathe und physik und einem FH studium schon sehr unterschiedlich.

am ende des tages kommt es viel weniger auf die krassen theoretischen kenntnisse und methoden an die man drauf hat, sondern es geht eher darum, dass man praktische probleme erkennt und dann den stakeholdern eine gute story verkaufen kann - "wir machen hier Big data und KI und damit fliegen wir zum mond"... wer die probleme dann am ende tatsächlich löst (das sind dann die nützlichen mathe und physik trottel) ist zweitrangig...die dicke kohle kassiert der, der auf den powerpoints bullshitbingo spielt und dem typen mit dem noch größeren schreibtisch die kohle aus der tasche labert

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Ich habe vor 5 Jahren (also zur absoluten Boom-Zeit) in Physik promoviert. Meine PhD hat 4 Jahre gedauert. In der Zeit hatten die ersten schon angefangen zu arbeiten.

Hier mal die Lebensläufe von meinen Peers
3 x MBB (einmal mit und zweimal ohne PhD)
2 x Gegründet (beide ohne PhD)
2 x IT (beide mit PhD)
2 x Mittelstand Elektronikunternehmen (einmal mit und einmal ohne PhD)
2 x Startup (beide mit PhD)
1 x T3 (mit PhD)
1 x Patentantwalt (mit PhD)
1 x Postdoc Physik (mit PhD)
1 x Uni Prof aber Fachfremd (mit PhD)

Finanziell am besten dastehen tut übrigens der Erbe...

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Uniprof, 5 Jahre nach PhD, fachfremd? Patentanwalt?

Für diese beiden Berufe braucht es eine lange Ausbildung. Beim Uni-Prof muss ich nicht dürber reden (das wäre sogar möglich 5 Jahre nach dem Dr., aber nicht fachfremd). Der Patentanwalt macht eine langwierige juristische NEBENBERUFLICHE Ausbildung.

WiWi Gast schrieb am 15.03.2021:

Ich habe vor 5 Jahren (also zur absoluten Boom-Zeit) in Physik promoviert. Meine PhD hat 4 Jahre gedauert. In der Zeit hatten die ersten schon angefangen zu arbeiten.

Hier mal die Lebensläufe von meinen Peers
3 x MBB (einmal mit und zweimal ohne PhD)
2 x Gegründet (beide ohne PhD)
2 x IT (beide mit PhD)
2 x Mittelstand Elektronikunternehmen (einmal mit und einmal ohne PhD)
2 x Startup (beide mit PhD)
1 x T3 (mit PhD)
1 x Patentantwalt (mit PhD)
1 x Postdoc Physik (mit PhD)
1 x Uni Prof aber Fachfremd (mit PhD)

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

In den 2000er Jahren hatte ich einen promovierten Physiker kennengelernt, der nach der Uni erst mal arbeitslos war. Mit einer IT-Fortbildung vom Arbeitsamt hatte er dann einen Job bei einer Bank bekommen. Das war damals nicht ungewöhnlich.

WiWi Gast schrieb am 15.03.2021:

Ich habe vor 5 Jahren (also zur absoluten Boom-Zeit) in Physik promoviert. Meine PhD hat 4 Jahre gedauert. In der Zeit hatten die ersten schon angefangen zu arbeiten.

Hier mal die Lebensläufe von meinen Peers
3 x MBB (einmal mit und zweimal ohne PhD)
2 x Gegründet (beide ohne PhD)
2 x IT (beide mit PhD)
2 x Mittelstand Elektronikunternehmen (einmal mit und einmal ohne PhD)
2 x Startup (beide mit PhD)
1 x T3 (mit PhD)
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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Ja die zeiten haben sich aber auch massiv geändert. die fetten jahre sind vorbei und dass man sich als mathematiker/ physiker mit sehr guten noten die bank aussuchen konnte und dann riesige summen verdient hat steht wohl nun in den geschichtsbüchern. heute müssen alle sparen und die konkrurrenz selbst um praktikumsplätze bei guten banken ist groß... auch für mathematiker./ physiker. weiterhin zahlen banken und versicherungen inzwischen sogar noch weniger als die knausrigen IGM konzerne... zudem weiß ich auch nicht warum nun das "nicht arbeitslos sein nach dem studium" für mathematiker und physiker das maß der dinge sein sollte.

Dass man mit so einem schweren studium, mit dem man vermutlich jedes studium halbwegs ordentlich über die bühne gerbracht hätte, irgendeinen job findet ist jetzt kein besonderes indiz für den bedarf an mathe/ physik leuten. umgekehrt ist es nunmal so dass der sehr gute physiker/mathematiker (top 20% ) nach dem studium einen job findet bei dem er 60k im jahr verdient während der jurist aus dem gleichen percentil mit 120k nach hause geht. ähnlich verhält es sich mit medizinern wenn man die möglichkeit der späteren selbststädnigkeit und der fast sicheren karriereentwicklung zum oberarzt in betracht zieht....unter diesen gesichtspunkten kann man doch nicht von guten aussichten sprechen...

WiWi Gast schrieb am 15.03.2021:

In den 2000er Jahren hatte ich einen promovierten Physiker kennengelernt, der nach der Uni erst mal arbeitslos war. Mit einer IT-Fortbildung vom Arbeitsamt hatte er dann einen Job bei einer Bank bekommen. Das war damals nicht ungewöhnlich.

WiWi Gast schrieb am 15.03.2021:

Ich habe vor 5 Jahren (also zur absoluten Boom-Zeit) in Physik promoviert. Meine PhD hat 4 Jahre gedauert. In der Zeit hatten die ersten schon angefangen zu arbeiten.

Hier mal die Lebensläufe von meinen Peers
3 x MBB (einmal mit und zweimal ohne PhD)
2 x Gegründet (beide ohne PhD)
2 x IT (beide mit PhD)
2 x Mittelstand Elektronikunternehmen (einmal mit und einmal ohne PhD)
2 x Startup (beide mit PhD)
1 x T3 (mit PhD)
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Finanziell am besten dastehen tut übrigens der Erbe...

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moonlightpenguin

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 15.03.2021:

Ich habe vor 5 Jahren (also zur absoluten Boom-Zeit) in Physik promoviert. Meine PhD hat 4 Jahre gedauert. In der Zeit hatten die ersten schon angefangen zu arbeiten.

Hier mal die Lebensläufe von meinen Peers
3 x MBB (einmal mit und zweimal ohne PhD)
2 x Gegründet (beide ohne PhD)
2 x IT (beide mit PhD)
2 x Mittelstand Elektronikunternehmen (einmal mit und einmal ohne PhD)
2 x Startup (beide mit PhD)
1 x T3 (mit PhD)
1 x Patentantwalt (mit PhD)
1 x Postdoc Physik (mit PhD)
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Hi, bin gerade im Physik Master. Bachelor Physik mit 2,35 abgeschlossen.. hätte besser sein können. Möchte jetzt Gas geben und mit einer 1 vor dem Komma den Master machen. Was für Noten hatten deine Kommilitonen, die es in MBB geschafft haben?

antworten
WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Hi, bin gerade im Physik Master. Bachelor Physik mit 2,35 abgeschlossen.. hätte besser sein können. Möchte jetzt Gas geben und mit einer 1 vor dem Komma den Master machen. Was für Noten hatten deine Kommilitonen, die es in MBB geschafft haben?

Bin nicht der auf den du dich beziehst aber mit 2,35 im Bachelor stehen deine Chancen schon nicht so gut. In der Regel gilt für Einsteiger ungefähr

Abinote + bachelornote + masternote <=5

Das gilt allerdings nichts immer. Zb an der rwth Aachen sind die Noten relativ schlecht. Da weicht das auch mal nach oben ab. Du solltest halt im ECTS ranking ziemlich weit oben stehen.

Dazu sind ausland und praktika relativ wichtig. Regelstudienzeit spielt auch noch rein. Renommierte Unis im lebenslauf können auch helfen (Cambridge oxford ETH zürich).
Renommierte Preise erhöhen deine Chancen unter Umständen : matheolympiade, physikolympiade, musikpreise, sportauszeichnungen, etc... alles was dich eben als überflieger kennzeichnet.

Sonst einfach bewerben. zum vergleich....ich hatte mit Mathestudium bsc 2.1 und msc 1.1 und ohne ausland keine Einladung bekommen.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

moonlightpenguin schrieb am 28.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 15.03.2021:

Ich habe vor 5 Jahren (also zur absoluten Boom-Zeit) in Physik promoviert. Meine PhD hat 4 Jahre gedauert. In der Zeit hatten die ersten schon angefangen zu arbeiten.

Hier mal die Lebensläufe von meinen Peers
3 x MBB (einmal mit und zweimal ohne PhD)
2 x Gegründet (beide ohne PhD)
2 x IT (beide mit PhD)
2 x Mittelstand Elektronikunternehmen (einmal mit und einmal ohne PhD)
2 x Startup (beide mit PhD)
1 x T3 (mit PhD)
1 x Patentantwalt (mit PhD)
1 x Postdoc Physik (mit PhD)
1 x Uni Prof aber Fachfremd (mit PhD)

Finanziell am besten dastehen tut übrigens der Erbe...

Hi, bin gerade im Physik Master. Bachelor Physik mit 2,35 abgeschlossen.. hätte besser sein können. Möchte jetzt Gas geben und mit einer 1 vor dem Komma den Master machen. Was für Noten hatten deine Kommilitonen, die es in MBB geschafft haben?

Bin nicht derjenige von oben, aber ich hatte BSc 1.5 und MSc 1.0, und wurde direkt abgelehnt. War aber auch als Covid angefangen hat.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Hatte mich vor 5 Jahren damals mit Bachelor Physik 2,3 bei McKinsey beworben und wurde ins Interview eingeladen. Allerdings dann dann die Einladung nicht angenommen, weil Zusage für ein PhD Studium an meiner Traumuni kam.

WiWi Gast schrieb am 29.05.2022:

moonlightpenguin schrieb am 28.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 15.03.2021:

Ich habe vor 5 Jahren (also zur absoluten Boom-Zeit) in Physik promoviert. Meine PhD hat 4 Jahre gedauert. In der Zeit hatten die ersten schon angefangen zu arbeiten.

Hier mal die Lebensläufe von meinen Peers
3 x MBB (einmal mit und zweimal ohne PhD)
2 x Gegründet (beide ohne PhD)
2 x IT (beide mit PhD)
2 x Mittelstand Elektronikunternehmen (einmal mit und einmal ohne PhD)
2 x Startup (beide mit PhD)
1 x T3 (mit PhD)
1 x Patentantwalt (mit PhD)
1 x Postdoc Physik (mit PhD)
1 x Uni Prof aber Fachfremd (mit PhD)

Finanziell am besten dastehen tut übrigens der Erbe...

Hi, bin gerade im Physik Master. Bachelor Physik mit 2,35 abgeschlossen.. hätte besser sein können. Möchte jetzt Gas geben und mit einer 1 vor dem Komma den Master machen. Was für Noten hatten deine Kommilitonen, die es in MBB geschafft haben?

Bin nicht derjenige von oben, aber ich hatte BSc 1.5 und MSc 1.0, und wurde direkt abgelehnt. War aber auch als Covid angefangen hat.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 29.05.2022:

moonlightpenguin schrieb am 28.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 15.03.2021:

Ich habe vor 5 Jahren (also zur absoluten Boom-Zeit) in Physik promoviert. Meine PhD hat 4 Jahre gedauert. In der Zeit hatten die ersten schon angefangen zu arbeiten.

Hier mal die Lebensläufe von meinen Peers
3 x MBB (einmal mit und zweimal ohne PhD)
2 x Gegründet (beide ohne PhD)
2 x IT (beide mit PhD)
2 x Mittelstand Elektronikunternehmen (einmal mit und einmal ohne PhD)
2 x Startup (beide mit PhD)
1 x T3 (mit PhD)
1 x Patentantwalt (mit PhD)
1 x Postdoc Physik (mit PhD)
1 x Uni Prof aber Fachfremd (mit PhD)

Finanziell am besten dastehen tut übrigens der Erbe...

Hi, bin gerade im Physik Master. Bachelor Physik mit 2,35 abgeschlossen.. hätte besser sein können. Möchte jetzt Gas geben und mit einer 1 vor dem Komma den Master machen. Was für Noten hatten deine Kommilitonen, die es in MBB geschafft haben?

Bin nicht derjenige von oben, aber ich hatte BSc 1.5 und MSc 1.0, und wurde direkt abgelehnt. War aber auch als Covid angefangen hat.

Man braucht ja auch entsprechende Praxiserfahrung durch Praktika, sonst bringen einem die besten Noten nichts (zumindest bei MBB; bei produzierenden Unternehmen, die gezielt nach NaWis suchen, ist das anders). Die Frage rein nach den Noten ist dementsprechend eine schlecht gestellte Frage.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Dass man mit so einem schweren studium, mit dem man vermutlich jedes studium halbwegs ordentlich über die bühne gerbracht hätte, irgendeinen job findet ist jetzt kein besonderes indiz für den bedarf an mathe/ physik leuten. umgekehrt ist es nunmal so dass der sehr gute physiker/mathematiker (top 20% ) nach dem studium einen job findet bei dem er 60k im jahr verdient während der jurist aus dem gleichen percentil mit 120k nach hause geht. ähnlich verhält es sich mit medizinern wenn man die möglichkeit der späteren selbststädnigkeit und der fast sicheren karriereentwicklung zum oberarzt in betracht zieht....unter diesen gesichtspunkten kann man doch nicht von guten aussichten sprechen...

Juristen gehen nach dem ersten Staatsexamen erst mal ins Referendariat, wo sie von 60k noch nicht mal träumen können. Und wenn sie dann irgendwann in einer Großkanzlei mit 120k anfangen sollten, können sie von einer 40h Woche nur träumen. Das sind dann eher 60-80h pro Woche.

Sowas kann man nicht mit 35-40h bei IGM vergleichen. Bei der gleichen Arbeitszeit könntest du als IGM'ler pro Woche ja z.B. noch mal 20-40h in eine Selbstständigkeit investieren. Oder von Anfang an richtig durchstarten in Beratungen oder Start-Ups mit Ziel Selbstständigkeit.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Hier zeigt sich deutlich das Problem, das viele Mathe/Physikstudenten haben. Die Zeit reicht gerade so für durchschnittliche Noten, aber eigentlich müsste man nebenbei noch Praktika machen oder als Werkstudent arbeiten. Man verwendet 95% seiner Zeit für Theorie, für die einen kein Arbeitgeber (abgesehen von irgendwelchen Forschungsinstituten, wo 20 Bewerber auf eine Stelle kommen) bezahlt. Daher empfehle ich immer praxisnähere Studiengänge.

antworten
WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Hier zeigt sich deutlich das Problem, das viele Mathe/Physikstudenten haben. Die Zeit reicht gerade so für durchschnittliche Noten, aber eigentlich müsste man nebenbei noch Praktika machen oder als Werkstudent arbeiten.

Sowas müssen nur Leute machen die Abschlüsse haben mit denen man nicht leicht einen Job findet, also sowas wie BWLer oder Geisteswissenschaftler

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Juristen gehen nach dem ersten Staatsexamen erst mal ins Referendariat, wo sie von 60k noch nicht mal träumen können. Und wenn sie dann irgendwann in einer Großkanzlei mit 120k anfangen sollten, können sie von einer 40h Woche nur träumen. Das sind dann eher 60-80h pro Woche.

Sowas kann man nicht mit 35-40h bei IGM vergleichen. Bei der gleichen Arbeitszeit könntest du als IGM'ler pro Woche ja z.B. noch mal 20-40h in eine Selbstständigkeit investieren. Oder von Anfang an richtig durchstarten in Beratungen oder Start-Ups mit Ziel Selbstständigkeit.

Jaja durchschnittlich 60-80 Stunden die Woche.. ist klar..mehr als bei mbb. Naja unanhängig von der arbeitszeit haben gute Juristen (wie oben geschrieben top 20%) die Möglichkeit sicher bis zu 150k im Jahr zu verdienen. Sie müssen sich nicht um Praktika kümmern und haben dazu niedrigere durchfallquoten. Als Mathematiker mit top 20 % Abschluss kommst du mit Praktika und richtiger Vertiefung bei igm unter und darfst dich dort über 65k einstiegsgehalt und einen meist langweiligen job, der kaum etwas mit deinem Studium zu tun hat, freuen. Ohne führungsverantwortung kommt man in seinem Berufsleben vielleicht auf 110k Jahresgehalt wenn es sehr gut läuft. Das ist immernoch deutlich weniger als der Jurist mit vergleichbarem Abschluss zum einstieg bekommen kann. Und ehrlich gesagt arbeitet in igm kaum jemand mit diesem Gehalt für 40 h, eher 10 - 20% mehr. Umgekehrt kann der Jurist auch zum igm gehen und verdient dort direkt 90k (glaube so im Schnitt sind die zahlen). Der gute Jurist hat also die Wahl . Der Mathematiker/ Physiker meist nicht - schon garnicht wenn er fachlich arbeiten möchte - denn selbst für die angewandten Vertiefungen (numerik Optimierung stochastik) gibt es kaum entsprechende Jobs, die interessierte Informatiker nicht auch ausüben könnten. Dazu kommt noch die Karriere als Richter oder Staatsanwalt die im öffentlichen Dienst einzigartig ist.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Sowas müssen nur Leute machen die Abschlüsse haben mit denen man nicht leicht einen Job findet, also sowas wie BWLer oder Geisteswissenschaftler

Naja auch viele Naturwissenschaften sind inzwischen eher brotlos für viele und da würde ich Mathe und Physik fast schon dazuzählen. Man findet zwar einen meist einen Job. Aber fast immer als quereinsteiger weil man eben programmieren 'kann'. Mehr als etwas lineare Algebra braucht man im Job doch eh nicht.
Forschung und Entwicklung hat in Deutschland in den letzten Jahren in meiner Wahrnehmung stark an Stellenwert verloren. Es geht nicht mehr darum das beste Produkt zu bauen oder das innovativste sondern das günstigste, bzw das, was sich am meisten rentiert.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Hier zeigt sich deutlich das Problem, das viele Mathe/Physikstudenten haben. Die Zeit reicht gerade so für durchschnittliche Noten, aber eigentlich müsste man nebenbei noch Praktika machen oder als Werkstudent arbeiten. Man verwendet 95% seiner Zeit für Theorie, für die einen kein Arbeitgeber (abgesehen von irgendwelchen Forschungsinstituten, wo 20 Bewerber auf eine Stelle kommen) bezahlt. Daher empfehle ich immer praxisnähere Studiengänge.

Dafür sind FH's da.

Es geht hier aber um die Methodenkompetenz, die mit einem Universitätsstudium vermittelt wird. Und da sind, auch wenn wir in DE natürlich alle genau gleich schlau, schön etc. sind, große Unterschiede zwischen UNI und FH.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 15.03.2021:

Ich habe vor 5 Jahren (also zur absoluten Boom-Zeit) in Physik promoviert. Meine PhD hat 4 Jahre gedauert. In der Zeit hatten die ersten schon angefangen zu arbeiten.

Hier mal die Lebensläufe von meinen Peers
3 x MBB (einmal mit und zweimal ohne PhD)
2 x Gegründet (beide ohne PhD)
2 x IT (beide mit PhD)
2 x Mittelstand Elektronikunternehmen (einmal mit und einmal ohne PhD)
2 x Startup (beide mit PhD)
1 x T3 (mit PhD)
1 x Patentantwalt (mit PhD)
1 x Postdoc Physik (mit PhD)
1 x Uni Prof aber Fachfremd (mit PhD)

Finanziell am besten dastehen tut übrigens der Erbe...

Haha, danke für diesen Beitrag.
Der letzte Satz setzt die ganze Gehaltsdiskussion ins richtige Licht, was ich auch die letzten Jahre bemerkt habe (Berufseinstieg).

Zum Ursprungsthema: Hab selber Physik studiert und bin glücklich damit, weil intrinsisch motiviert und es ist damit ein Einkommen möglich, mit dem man gut leben und eine Familie ernähren kann.

Allerdings ist es für mein Leben ziemlich irrelevant, ob ich 60k brutto im Jahr verdiene oder 150k. Damit ist etwas mehr oder weniger Luxus möglich, größeres Auto, mehr Urlaube, öfter Essen gehen. Der Überschuss (alles über 80k brutto) geht eh aufs ETF/Aktien-Sparkonto.

Echte Entscheidungsmöglichkeiten im Leben (völlig anderer Job der nichts mit dem Studium zu tun hat, nur vom Kapital leben, mal 2 Jahre Ausland ohne oder mit Job) wurden nur den Leuten geöffnet in meinem Bekanntenkreis, die viel geerbt haben.
Und das freut mich für die Leute. Aber ich habe damit auch gemerkt, dass es müßig und für mich etwas deprimierend ist, einem hohen Gehalt hinterherzurennen, wenn man damit im ganzen Leben nicht mal annähernd an die Freiheiten kommt, die Erben haben. In meinem Umfeld (Studienfreunde) gibt es einige, die besser oder schlechter im Studium waren als ich, aber nach 3 Jahren im Job die familieneigene Firma oder das Mehrfamilienhaus in der Großstadt geerbt haben.

Zusammenfassend: Studier, was dich interessiert. Und versuch viel zu erben, dann bist du unabhängig von deinem Job :)

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Juristen gehen nach dem ersten Staatsexamen erst mal ins Referendariat, wo sie von 60k noch nicht mal träumen können. Und wenn sie dann irgendwann in einer Großkanzlei mit 120k anfangen sollten, können sie von einer 40h Woche nur träumen. Das sind dann eher 60-80h pro Woche.

Sowas kann man nicht mit 35-40h bei IGM vergleichen. Bei der gleichen Arbeitszeit könntest du als IGM'ler pro Woche ja z.B. noch mal 20-40h in eine Selbstständigkeit investieren. Oder von Anfang an richtig durchstarten in Beratungen oder Start-Ups mit Ziel Selbstständigkeit.

Jaja durchschnittlich 60-80 Stunden die Woche.. ist klar..mehr als bei mbb. Naja unanhängig von der arbeitszeit haben gute Juristen (wie oben geschrieben top 20%) die Möglichkeit sicher bis zu 150k im Jahr zu verdienen. Sie müssen sich nicht um Praktika kümmern und haben dazu niedrigere durchfallquoten. Als Mathematiker mit top 20 % Abschluss kommst du mit Praktika und richtiger Vertiefung bei igm unter und darfst dich dort über 65k einstiegsgehalt und einen meist langweiligen job, der kaum etwas mit deinem Studium zu tun hat, freuen. Ohne führungsverantwortung kommt man in seinem Berufsleben vielleicht auf 110k Jahresgehalt wenn es sehr gut läuft. Das ist immernoch deutlich weniger als der Jurist mit vergleichbarem Abschluss zum einstieg bekommen kann. Und ehrlich gesagt arbeitet in igm kaum jemand mit diesem Gehalt für 40 h, eher 10 - 20% mehr. Umgekehrt kann der Jurist auch zum igm gehen und verdient dort direkt 90k (glaube so im Schnitt sind die zahlen). Der gute Jurist hat also die Wahl . Der Mathematiker/ Physiker meist nicht - schon garnicht wenn er fachlich arbeiten möchte - denn selbst für die angewandten Vertiefungen (numerik Optimierung stochastik) gibt es kaum entsprechende Jobs, die interessierte Informatiker nicht auch ausüben könnten. Dazu kommt noch die Karriere als Richter oder Staatsanwalt die im öffentlichen Dienst einzigartig ist.

Beide meine Elternteile haben IGM 38h sechsstellig verdient, die haben ihr ganzes Leben auch nicht mehr gearbeitet. Die Bedingungen sind für Juristen nicht selbstverständlich. Wer Karriere machen will steigt über AT auf oder geht nach dem Studium direkt zu MBB. Dann kannst du auch deine GK 60-80h Woche Vergleiche machen. Aber doch bitte nicht 38h IGM vergleichen.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Hier zeigt sich deutlich das Problem, das viele Mathe/Physikstudenten haben. Die Zeit reicht gerade so für durchschnittliche Noten, aber eigentlich müsste man nebenbei noch Praktika machen oder als Werkstudent arbeiten.

Sowas müssen nur Leute machen die Abschlüsse haben mit denen man nicht leicht einen Job findet, also sowas wie BWLer oder Geisteswissenschaftler

Welche Firmen können denn mit einem Mathematiker oder Physiker ohne jegliche Praxiskenntnisse etwas anfangen? Jeder Informatiker oder Ingenieur ist für so einen potenziellen Job besser geeignet.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Erstens: Als Physiker/Mathematiker eröffnen sich aber genau die wenigen Berufsmöglichkeiten, die einem die von dir geschilderten Freiheiten ermöglichen. Gehört zwar bisschen Glück dazu, aber als Quant / Trader kommt man mit Mitte/Ende 20 in Gehältsregionen, von denen man über den „normalen“ Unternehemsweg nur träumen kann. Zweitens: Genau die vermeintlich kleinrn Dinge, die du beschreibst, sind die Art von Luxus, die mir wirklich mehr Lebensqualität geben. Ich will die Freiheit haben, ins Restaurant zu gehen wann ich will, Urlaub zu machen wo ich will und vor allem auch die Zeit dafür zu haben! Meiner Meinung und auch Erfahrung nach (habe Bachelor in Economics und Master in STEM) sind die Chancen auf einen Job mit guter WLB und trotzdem sehr guten Gehalt schon deutlich höher mit Mathe/Physik als mit anderen Fächern.

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Ich habe vor 5 Jahren (also zur absoluten Boom-Zeit) in Physik promoviert. Meine PhD hat 4 Jahre gedauert. In der Zeit hatten die ersten schon angefangen zu arbeiten.

Hier mal die Lebensläufe von meinen Peers
3 x MBB (einmal mit und zweimal ohne PhD)
2 x Gegründet (beide ohne PhD)
2 x IT (beide mit PhD)
2 x Mittelstand Elektronikunternehmen (einmal mit und einmal ohne PhD)
2 x Startup (beide mit PhD)
1 x T3 (mit PhD)
1 x Patentantwalt (mit PhD)
1 x Postdoc Physik (mit PhD)
1 x Uni Prof aber Fachfremd (mit PhD)

Finanziell am besten dastehen tut übrigens der Erbe...

Haha, danke für diesen Beitrag.
Der letzte Satz setzt die ganze Gehaltsdiskussion ins richtige Licht, was ich auch die letzten Jahre bemerkt habe (Berufseinstieg).

Zum Ursprungsthema: Hab selber Physik studiert und bin glücklich damit, weil intrinsisch motiviert und es ist damit ein Einkommen möglich, mit dem man gut leben und eine Familie ernähren kann.

Allerdings ist es für mein Leben ziemlich irrelevant, ob ich 60k brutto im Jahr verdiene oder 150k. Damit ist etwas mehr oder weniger Luxus möglich, größeres Auto, mehr Urlaube, öfter Essen gehen. Der Überschuss (alles über 80k brutto) geht eh aufs ETF/Aktien-Sparkonto.

Echte Entscheidungsmöglichkeiten im Leben (völlig anderer Job der nichts mit dem Studium zu tun hat, nur vom Kapital leben, mal 2 Jahre Ausland ohne oder mit Job) wurden nur den Leuten geöffnet in meinem Bekanntenkreis, die viel geerbt haben.
Und das freut mich für die Leute. Aber ich habe damit auch gemerkt, dass es müßig und für mich etwas deprimierend ist, einem hohen Gehalt hinterherzurennen, wenn man damit im ganzen Leben nicht mal annähernd an die Freiheiten kommt, die Erben haben. In meinem Umfeld (Studienfreunde) gibt es einige, die besser oder schlechter im Studium waren als ich, aber nach 3 Jahren im Job die familieneigene Firma oder das Mehrfamilienhaus in der Großstadt geerbt haben.

Zusammenfassend: Studier, was dich interessiert. Und versuch viel zu erben, dann bist du unabhängig von deinem Job :)

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Ich kann jungen Leuten nur dann empfehlen Mathematik oder Physik zu studieren (oder auch Kunstgeschichte, Archäologie o.ä.), wenn sie darauf später nicht angewiesen sind.

Wenn man wirkliches Interesse an einem Fach z.B. Mathematik, dann ist das Studium schon eine sehr tolle Zeit. Allerdings ist das in den meisten Fällen so, dass man dem Teufel praktisch seine Seele verkauft hat. Man hat (mit Promotion) ca. 7-8 (manche auch 9-11) gute Jahre und dann schlägt die Realität zu. In der Wirtschaft/Industrie wird man mit an praktisch sicher grenzender Wahrscheinlichkeit von 1 keine Mathematik mehr machen. Dafür ist die Wahrscheinlichkeit hoch in einer Versicherung zu landen (sicherlich der Traum eines jeden Mathematikers ... ). Kurz: Man hat eine kurze interessante Phase in seinem Leben um dann sein restliches Arbeitsleben lang einen langweiligen Job den man eigentlich nie wollte und der im Vergleich meist auch noch schlecht bezahlt ist (obwohl das auch oft von der Weltfremdheit der Zunft und das schlechte sich Verkaufen können kommt) zu tätigen.

Ich selbst bin den Weg gegangen, Mathematik mit NF Informatik und Promotion. Studium war super. Alles danach nur ein fauler Kompromiss, auch wenn ich beruflich durch massives Glück sogar relativ "erfolgreich" geworden bin.

Aus der Retrospektive würde ich Mathematik (Physik) und auch Informatik nur nochmal wählen, wenn ich für mein Geld nicht arbeiten müsste.

Wenn man aber abhängig von einer Erwerbstätigkeit ist: Ich kann nur jedem raten vom Ende her zu denken. Das heißt bei der Wahl: Mit was kann ich mir vorstellen mich später einmal mehr als 30 Jahre lang zu beschäftigen? Ich habe den große Fehler gemacht und bin etwas weltfremd nur meiner Neigung und meinem Interessen gefolgt und habe die Frage was danach kommt ausgeklammert.

Heute würde ich Mathematik etc. nur noch als Hobby machen (ironischerweise mache ich das tatsächlich) und einen völlig anderen Weg einschlagen. Wäre ich damit glücklicher? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall hätte ich aber gewusst worauf ich mich einlasse.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Erstens: Als Physiker/Mathematiker eröffnen sich aber genau die wenigen Berufsmöglichkeiten, die einem die von dir geschilderten Freiheiten ermöglichen. Gehört zwar bisschen Glück dazu, aber als Quant / Trader kommt man mit Mitte/Ende 20 in Gehältsregionen, von denen man über den „normalen“ Unternehemsweg nur träumen kann. Zweitens: Genau die vermeintlich kleinrn Dinge, die du beschreibst, sind die Art von Luxus, die mir wirklich mehr Lebensqualität geben. Ich will die Freiheit haben, ins Restaurant zu gehen wann ich will, Urlaub zu machen wo ich will und vor allem auch die Zeit dafür zu haben! Meiner Meinung und auch Erfahrung nach (habe Bachelor in Economics und Master in STEM) sind die Chancen auf einen Job mit guter WLB und trotzdem sehr guten Gehalt schon deutlich höher mit Mathe/Physik als mit anderen Fächern.

"gehört zwar bisschen glück dazu, aber als quant trader...". also die quant trading jobs die mir vom hören-sagen aus dem umfeld (bin selbst mathematiker) bekannt sind, befinden sich außnahmslos nicht in deutschland (kenne dort leute aus UK, vmtl gibt es auch was in der schweiz+niederlande). die leute, die dort als quant trader arbeiten und die so wie du es beschreibst verdienen, sind ohne ausnahme absolute akademische spitze (top 0,5%). meist mathestudium mit 1st class honours in oxbridge + phd in applied maths/ stats, computerscience oder sowas. man sollte unter keinen umständen ein mathestudium beginnen, um mal so einen job zu bekommen. ausser man hat schon internationale matheolympaiden gewonnen und weiß dass man großes mathetalent hat.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Keinen Plan was ihr alle habt. Ich studiere selbst Mathe und bei meinen Studienkollegen und mir siehts aus:
3x MBB
1x Tier 2
5x DAX 30
1x Schweiz
1x IT Unternehmen

Allesamt mit einem top Gehalt. Praktikaerfahrung war bei allen < 9 Monate, und generell viel Party gemacht während des Studiums

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Haha, danke für diesen Beitrag.
Der letzte Satz setzt die ganze Gehaltsdiskussion ins richtige Licht, was ich auch die letzten Jahre bemerkt habe (Berufseinstieg).

Zum Ursprungsthema: Hab selber Physik studiert und bin glücklich damit, weil intrinsisch motiviert und es ist damit ein Einkommen möglich, mit dem man gut leben und eine Familie ernähren kann.

Allerdings ist es für mein Leben ziemlich irrelevant, ob ich 60k brutto im Jahr verdiene oder 150k. Damit ist etwas mehr oder weniger Luxus möglich, größeres Auto, mehr Urlaube, öfter Essen gehen. Der Überschuss (alles über 80k brutto) geht eh aufs ETF/Aktien-Sparkonto.

Echte Entscheidungsmöglichkeiten im Leben (völlig anderer Job der nichts mit dem Studium zu tun hat, nur vom Kapital leben, mal 2 Jahre Ausland ohne oder mit Job) wurden nur den Leuten geöffnet in meinem Bekanntenkreis, die viel geerbt haben.
Und das freut mich für die Leute. Aber ich habe damit auch gemerkt, dass es müßig und für mich etwas deprimierend ist, einem hohen Gehalt hinterherzurennen, wenn man damit im ganzen Leben nicht mal annähernd an die Freiheiten kommt, die Erben haben. In meinem Umfeld (Studienfreunde) gibt es einige, die besser oder schlechter im Studium waren als ich, aber nach 3 Jahren im Job die familieneigene Firma oder das Mehrfamilienhaus in der Großstadt geerbt haben.

Zusammenfassend: Studier, was dich interessiert. Und versuch viel zu erben, dann bist du unabhängig von deinem Job :)

Ich verstehe nicht, warum es bei deinen Wünschen egal sein soll, ob man 60k oder 150k verdient. Mit hohen Einkommen und niedrigen Ausgaben kannst du schon mit Mitte 40 oder so die finanzielle Unabhängigkeit erreichen. Dann kannst machen, was auch immer du willst.

Aber auch ohne finanzielle Unabhängigkeit oder Erbe kann man mal zwei Jahre im Ausland arbeiten oder einen Job machen, der nichts mit dem Studium zu tun hat. Man muss halt Geld verdienen, aber das geht auch im Ausland oder als Quereinsteiger.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Die Jobs sind nicht in Deutschland, das stimmt, aber London und vor allem Amsterdam sind super lebenswert. Ansonsten ist viel in den Staaten (NYC und Chicago), wobei es da als Europäer schwieriger ist reinzukommen. Zu den Leuten da, kann ich dir sagen, dass das nicht ausschließlich Mathegenies sind. Es sind alle sehr smart, aber vor allem extrem ehrgeizig. Ich weiß das, weil ich selbst dort arbeite und bin definitiv nicht hochbegabt oder erfolgreich bei Matheolympiaden gewesen. Die Einladung bei den Adressen in London und Amsterdam kriegt man relativ leicht und danach kann man sich sehr gut auf die Interviews vorbereiten (auch wenn das von vielen immer abgestritten wird). Klar gehört immer Glück dazu, aber man kann sein Glück auch zu nem gewissen Grad erzwingen, indem man sich zB einfach überall bewirbt und sich dann intensiv vorbereitet. Mit dem Punkt, dass man sein Studium nicht danach aussuchen solltest, hast du allerdings recht. Will damit auch nur aufzeigen, dass mit Physik und Mathe wirklich alles möglich ist und sich dann vieles individuell nach Motivation etc. beeinflussen lässt. Klar ist es keine Garantie für einen tollen Job oder super Einstiegsgehalt, aber es öffnen sich definitiv mehr Türen als dass sich welche schließen.

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Erstens: Als Physiker/Mathematiker eröffnen sich aber genau die wenigen Berufsmöglichkeiten, die einem die von dir geschilderten Freiheiten ermöglichen. Gehört zwar bisschen Glück dazu, aber als Quant / Trader kommt man mit Mitte/Ende 20 in Gehältsregionen, von denen man über den „normalen“ Unternehemsweg nur träumen kann. Zweitens: Genau die vermeintlich kleinrn Dinge, die du beschreibst, sind die Art von Luxus, die mir wirklich mehr Lebensqualität geben. Ich will die Freiheit haben, ins Restaurant zu gehen wann ich will, Urlaub zu machen wo ich will und vor allem auch die Zeit dafür zu haben! Meiner Meinung und auch Erfahrung nach (habe Bachelor in Economics und Master in STEM) sind die Chancen auf einen Job mit guter WLB und trotzdem sehr guten Gehalt schon deutlich höher mit Mathe/Physik als mit anderen Fächern.

"gehört zwar bisschen glück dazu, aber als quant trader...". also die quant trading jobs die mir vom hören-sagen aus dem umfeld (bin selbst mathematiker) bekannt sind, befinden sich außnahmslos nicht in deutschland (kenne dort leute aus UK, vmtl gibt es auch was in der schweiz+niederlande). die leute, die dort als quant trader arbeiten und die so wie du es beschreibst verdienen, sind ohne ausnahme absolute akademische spitze (top 0,5%). meist mathestudium mit 1st class honours in oxbridge + phd in applied maths/ stats, computerscience oder sowas. man sollte unter keinen umständen ein mathestudium beginnen, um mal so einen job zu bekommen. ausser man hat schon internationale matheolympaiden gewonnen und weiß dass man großes mathetalent hat.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Wenn was mit grossem Aufwand dann studiert was zielfuehrendes mit guten Berufsaussichten - Medizin, Jura, Ing. Ansonsten was mit dem ihr euch alle Optionen offen halten koennt - BWL. Auf alle Faelle sollte man die Zeit auch dafuer nutzen, sich persoenlich weiterzuentwickeln - Social skills, Sprachen, netzwerken. Wenn ihr euch fuer Mathe/Physik interssiert, koennt ihr das immer noch als Hobby betreiben oder irgendwann nach der Karriere an die Uni zurueck.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Jaja durchschnittlich 60-80 Stunden die Woche.. ist klar..mehr als bei mbb.

Du kannst nach neuen Arbeitszeitmodellen gogglen, bei denen Großkanzleien neuen Mitarbeitern eine 40h-Woche bieten, aber auch ein Drittel weniger Gehalt als bei einem "normalen" Berufseinsteiger. Da sieht man klar, dass es im normalen Geschäftsmodell nicht nur um ein paar Überstunden geht.

Naja unanhängig von der arbeitszeit haben gute Juristen (wie oben geschrieben top 20%) die Möglichkeit sicher bis zu 150k im Jahr zu verdienen. Sie müssen sich nicht um Praktika kümmern und haben dazu niedrigere durchfallquoten. Als Mathematiker mit top 20 % Abschluss kommst du mit Praktika und richtiger Vertiefung bei igm unter und darfst dich dort über 65k einstiegsgehalt und einen meist langweiligen job, der kaum etwas mit deinem Studium zu tun hat, freuen.

IGM bietet eine sehr gute WLB bei gutem, aber nicht herausragendem Gehalt. Außerdem kann du nicht einen Berufseinsteiger mit einem Volljuristen vergleichen, der nach seinem Studium erst noch das Referendariat und das zweite Staatsexamen machen muss.

Vergleichbar ist eher der Stundenlohn bei IGM im dritten Berufsjahr und da ist der IGM'ler nicht so weit weg vom Berufseinsteiger in einer Großkanzlei.

Ohne führungsverantwortung kommt man in seinem Berufsleben vielleicht auf 110k Jahresgehalt wenn es sehr gut läuft.

Dann arbeite auf einen Job mit Führungsverantwortung hin oder wechsel zu Arbeitsgebern, die stärker leistungsorientiert zahlen als die IGM-Firmen.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

Die Vertiefung spielt keine Rolle, allerdings solltest Du an der richtigen Uni studieren.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

Die Vertiefung spielt keine Rolle, allerdings solltest Du an der richtigen Uni studieren.

Unsinn

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

Die Vertiefung spielt keine Rolle, allerdings solltest Du an der richtigen Uni studieren.

Unsinn

Die Uni ist in Deutschland wirklich sowas von unwichtig. International können wir nicht mithalten und der Bachelor ist überall vom Niveau her ähnlich. Die Forschungsgruppen bei einer Promotion sind ggfs. noch interessant und wie diese vernetzt sind.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

Die Vertiefung spielt keine Rolle, allerdings solltest Du an der richtigen Uni studieren.

Unsinn

Das ist nicht Unsinn. Sowohl Investmentbanken als auch quantitative HFs stellen bevorzugt aus Oxbridge/ Imperial ein. Wer sich dafür interessiert, weiß dies und krakelt nicht mal kurz Unsinn unter einen Kommentar.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Du kannst nach neuen Arbeitszeitmodellen gogglen, bei denen Großkanzleien neuen Mitarbeitern eine 40h-Woche bieten, aber auch ein Drittel weniger Gehalt als bei einem "normalen" Berufseinsteiger. Da sieht man klar, dass es im normalen Geschäftsmodell nicht nur um ein paar Überstunden geht.

Laut azur associate Umfrage arbeiten associates in wirtschaftskanzleien rund 54 Stunden die woche. Linklaters war bzgl arbeitsteit in den top 10 und dort waren es 58h pro Woche im Schnitt in der Umfrage. Ob es nun einen bias gibt dass man seine arbeitszeit tendentiell überschätzt sei mal dahingestellt. Dafür gibt es im ersten Jahr 140k und im zweiten 145+Bonus.

IGM bietet eine sehr gute WLB bei gutem, aber nicht herausragendem Gehalt. Außerdem kann du nicht einen Berufseinsteiger mit einem Volljuristen vergleichen, der nach seinem Studium erst noch das Referendariat und das zweite Staatsexamen machen muss.

Vergleichbar ist eher der Stundenlohn bei IGM im dritten Berufsjahr und da ist der IGM'ler nicht so weit weg vom Berufseinsteiger in einer Großkanzlei.

Ein normaler IGM einsteiger mit sehr guten Noten der es in ein Traineeprogramm bei einem grosskonzern schafft (würde behaupten das ist bei bosch zb fast schwerer als zu freshfields zu kommen) verdient irgendwas zwischen 70 und 85k im dritten jahr wenn es gut läuft. Regelzeit in mintstudiengängen gibt es auch selten. Die Leute sind auch oft promoviert. Wird für viele physikerjobs sogar vorausgesetzt. Die müssten ja deiner Argumentation nach mit rund 9 Jahren Ausbildungszeit 180k auf 54 Arbeitsstunden gerechnet zum einstieg verlangen können. Übrigens existieren die 40 h in den oben genannten Traineeprogrammen auch nur auf dem Papier.

Dann arbeite auf einen Job mit Führungsverantwortung hin oder wechsel zu Arbeitsgebern, die stärker leistungsorientiert zahlen als die IGM-Firmen.

Das ist ja der Kern des Problems. Diese Jobs gibt es eben kaum. Um 140k irgendwann mit 45 zu verdienen, muss man entweder führungsverantwortung in einem konzern übernehmen und faktisch kaum noch fachlich arbeiten oder sich selbstständig machen. Das ist eben als mathematiker/Physiker auch kaum möglich da der Staat einem keine geschützten einkommensmöglichkeitem garantiert wie dem Juristen. Eine Möglichkeit wäre noch MBB aber auch hier ist es erstens schwerer reinzukommen als für Juristen in die gk und zweitens ist es auch keine fachliche Tätigkeit und dazu noch schlechter bezahlt als gk.
Ein grosskanzlei equivalent wäre vielleicht ein entwicklungsjob bei Google research (immernoch schlechter bezahlt als gk) oder ein job als quant trader/researcher ( besser bezahlt) bei einem hedgefund. Dort kommen aber wenn überhaupt die besten 0,5% rein (1,0 im studium ist längst nicht genug), wenn es die Jobs überhaupt in Deutschland gibt.

Die Implikation ' schreibe eine bestimmte (top20%) examensnote und dann steht dir nur mit deinem Studium (ohne Praktika, ausland etc) ein job mit 140k einstiegsgehalt offen' existiert in der Form einfach nur für Juristen.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

Die Vertiefung spielt keine Rolle, allerdings solltest Du an der richtigen Uni studieren.

Unsinn

Die Uni ist in Deutschland wirklich sowas von unwichtig. International können wir nicht mithalten und der Bachelor ist überall vom Niveau her ähnlich. Die Forschungsgruppen bei einer Promotion sind ggfs. noch interessant und wie diese vernetzt sind.

Aber doch auch nur auf dem Papier. Die Rankings sind angelsächsisch geprägt und daher ergeben sich halt auch die Platzierungen. Ich war jetzt nicht auf TU oder ähnliches, aber würde behaupten, die Absolventen müssen sich international nicht verstecken.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

Die Vertiefung spielt keine Rolle, allerdings solltest Du an der richtigen Uni studieren.

Unsinn

Die Uni ist in Deutschland wirklich sowas von unwichtig. International können wir nicht mithalten und der Bachelor ist überall vom Niveau her ähnlich. Die Forschungsgruppen bei einer Promotion sind ggfs. noch interessant und wie diese vernetzt sind.

Deswegen verlässt man auch Deutschland wenn man solche Karrierepläne hat. In Europa Oxbridge, Imperial, ETH. Ich glaube nichtmal an TUM wird rekrutiert.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

Die Vertiefung spielt keine Rolle, allerdings solltest Du an der richtigen Uni studieren.

Unsinn

Das ist nicht Unsinn. Sowohl Investmentbanken als auch quantitative HFs stellen bevorzugt aus Oxbridge/ Imperial ein. Wer sich dafür interessiert, weiß dies und krakelt nicht mal kurz Unsinn unter einen Kommentar.

Ja GB ist auch kein Maßstab, was bringt ein Mathematiker mit Logik oder Numerik im Quant?

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

Die Vertiefung spielt keine Rolle, allerdings solltest Du an der richtigen Uni studieren.

Unsinn

Das ist nicht Unsinn. Sowohl Investmentbanken als auch quantitative HFs stellen bevorzugt aus Oxbridge/ Imperial ein. Wer sich dafür interessiert, weiß dies und krakelt nicht mal kurz Unsinn unter einen Kommentar.

Ja GB ist auch kein Maßstab, was bringt ein Mathematiker mit Logik oder Numerik im Quant?

Diese Jobs gibt es aber fast ausschließlich in UK (in Europa), so dass genau UK der Maßstab ist. Außerdem sollte man Quant Trading und Quant Research nicht verwechseln. Im Quant Trading muss man keinen PhD haben. Im Quant Research sind vor allem Deine Research Erfahrungen gefragt (nicht unbedingt Deine Vertiefungen).

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

Die Vertiefung spielt keine Rolle, allerdings solltest Du an der richtigen Uni studieren.

Unsinn

Das ist nicht Unsinn. Sowohl Investmentbanken als auch quantitative HFs stellen bevorzugt aus Oxbridge/ Imperial ein. Wer sich dafür interessiert, weiß dies und krakelt nicht mal kurz Unsinn unter einen Kommentar.

Ja GB ist auch kein Maßstab, was bringt ein Mathematiker mit Logik oder Numerik im Quant?

Diese Jobs gibt es aber fast ausschließlich in UK (in Europa), so dass genau UK der Maßstab ist. Außerdem sollte man Quant Trading und Quant Research nicht verwechseln. Im Quant Trading muss man keinen PhD haben. Im Quant Research sind vor allem Deine Research Erfahrungen gefragt (nicht unbedingt Deine Vertiefungen).

Kann ich bestätigen bin selbst quant Quant Researcher bei einem HF und habe an einem der von dir genannten Unis in England promoviert. Meine promotion war in theoretischer physik und habe dort auch einiges an Numerik gemacht aber auch viel analytisch gearbeitet.
Solange man sich gut auf die Interviews vorbereitet und die Vertiefung nicht super esoterischen ohne jegliche Programmiererfahrung ist hat man gute Chancen.
Ein Mathe/Physik Studium kann sich also schon lohnen, man muss sich halt ein bisschen anstrengen und vermutlich auch aus Deutschland weg.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Ja GB ist auch kein Maßstab, was bringt ein Mathematiker mit Logik oder Numerik im Quant?

quantitative hedgefunds (janestreet und co) oder research firmen (g-research) stellen fast ausschließlich mathematiker, physiker (quant trading+quant-research) und informatiker (engineering) ein. gibt natürlich nicht sehr viele stellen dort und die wenigen stellen,die es gibt, werden fast ausschließlich von sehr guten oxbridge oder ivyleague absolventen besetzt. mit einem phd aus deutschland hat man auch gerine chancen dort hineinkommen, wenn alles stimmt (renomme des profs, publikationsliste,auslandsaufenthalte, preise, noten...). dafür winken dann schon im ersten jahr gehälter von 150k pfund.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

Wo kommt man denn als Mathematiker oder Physiker als Quant-Trader unter, ohne sein komplettes Studium darauf ausgerichtet zu haben mit entsprechenden Vertiefungen? Erscheint mir noch unrealistischer, als irgendwo halb-fachfremd als Programmierer unterzukommen.

Die Vertiefung spielt keine Rolle, allerdings solltest Du an der richtigen Uni studieren.

Unsinn

Die Uni ist in Deutschland wirklich sowas von unwichtig. International können wir nicht mithalten und der Bachelor ist überall vom Niveau her ähnlich. Die Forschungsgruppen bei einer Promotion sind ggfs. noch interessant und wie diese vernetzt sind.

Aber doch auch nur auf dem Papier. Die Rankings sind angelsächsisch geprägt und daher ergeben sich halt auch die Platzierungen. Ich war jetzt nicht auf TU oder ähnliches, aber würde behaupten, die Absolventen müssen sich international nicht verstecken.

Ob dies so ist, mag ich nicht beurteilen. Allerdings ist vor allem der Glaube, dass Deutschland sich nicht verstecken müsse, sehr ausgeprägt. Hat man auch vor Pisa von der deutschen Schule behaupt.
Fakt ist, dass international gesehen, deutsche Universitäten keine herausragende Rolle spielen und andere Länder (und vor allem qHFs und Investmentbanken) auf diese Rankings schauen.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Leute, die meisten von euch die Physik und Mathe studieren werden nicht bei quant HF landen, sondern als software entwickler bei TNG, dfine oder irgendein random consultant z.B. data science bei den big4.
Die krassen jobs sind fast ausschließlich von leuten die in Oxbridge/Imperial studieren reserviert. Der durchschnitts-deutsche billo physiker/mathematiker wird da keine chance haben jemals eine Tür dort hinein zu öffnen.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

Leute, die meisten von euch die Physik und Mathe studieren werden nicht bei quant HF landen, sondern als software entwickler bei TNG, dfine oder irgendein random consultant z.B. data science bei den big4.
Die krassen jobs sind fast ausschließlich von leuten die in Oxbridge/Imperial studieren reserviert. Der durchschnitts-deutsche billo physiker/mathematiker wird da keine chance haben jemals eine Tür dort hinein zu öffnen.

korrekt. daher lieber etwas studieren das nicht nur den top 1% der studenten ein annehmbares aufwand/ ertrags verhältnis bringt - jura, medizin, vielleicht noch elektrotechnik/computer science. wenn es was mathematisches sein muss, dann wenigestens statistik an einer guten uni mit angewandter vertiefung.

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Wima_Absolvent

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Die meisten die ich kenne vom Mathestudium verdienen schlechter als IGM (in der Versicherungsbranche).

Also lohnt sich Aufwand/Ertrag an sich nicht.
Wenn es darum geht dass es sich lohnen soll gehaltlich zB Informatik studieren und viele Praktika machen um in einen guten Konzern zu kommen in der Industrie.

Klar wer in Oxford promoviert und im UK Investmentbanking arbeitet, verdient super.
Nur ist das für die meisten Leute nicht realistisch.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

Leute, die meisten von euch die Physik und Mathe studieren werden nicht bei quant HF landen, sondern als software entwickler bei TNG, dfine oder irgendein random consultant z.B. data science bei den big4.
Die krassen jobs sind fast ausschließlich von leuten die in Oxbridge/Imperial studieren reserviert. Der durchschnitts-deutsche billo physiker/mathematiker wird da keine chance haben jemals eine Tür dort hinein zu öffnen.

Abwarten, was der Brexit noch bringt. Wenn die kontinentialeuropäischen Finanzplätze aufholen, werden sich auch mehr quant HF an anderen Finanzplätzen (auch Frankfurt) etablieren. Ist der Sitz erstmal Frankfurt, werden auch Absolventen von deutschen Unis eine realistische Chance bekommen.

Den Finanzplatz London sehe ich eher mit Skepsis. Der Brexit war ein Schuss ins Knie und andere Märkte wie China werden wegen den internationalen Spannungen auch schwerer werden. London wird groß bleiben, aber mit deutlich fallender Tendenz.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 01.06.2022:

Leute, die meisten von euch die Physik und Mathe studieren werden nicht bei quant HF landen, sondern als software entwickler bei TNG, dfine oder irgendein random consultant z.B. data science bei den big4.
Die krassen jobs sind fast ausschließlich von leuten die in Oxbridge/Imperial studieren reserviert. Der durchschnitts-deutsche billo physiker/mathematiker wird da keine chance haben jemals eine Tür dort hinein zu öffnen.

Abwarten, was der Brexit noch bringt. Wenn die kontinentialeuropäischen Finanzplätze aufholen, werden sich auch mehr quant HF an anderen Finanzplätzen (auch Frankfurt) etablieren. Ist der Sitz erstmal Frankfurt, werden auch Absolventen von deutschen Unis eine realistische Chance bekommen.

Den Finanzplatz London sehe ich eher mit Skepsis. Der Brexit war ein Schuss ins Knie und andere Märkte wie China werden wegen den internationalen Spannungen auch schwerer werden. London wird groß bleiben, aber mit deutlich fallender Tendenz.

Der Standort Frankfurt konnte bisher kaum Kapital aus dem Brexit schlagen. Für HFs ist Deutschland nicht attraktiv. Nicht mal die Investmentbanken haben großartig viele Arbeitsplätze nach Kontinentaleuropa verlegt, trotz Befürchtungen, dass zehntausende Arbeitsplätze abwandern würden. Wenn, dann wandern die Arbeitsplätze nach Amsterdam. Auch dort stellt man gern Oxbridge Absolventen ein.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Speziell Amsterdam und Paris holen im Moment stark auf. Frankfurt so la la. London verliert deutlich, aber von einem sehr hohen Niveau

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 02.06.2022:

Speziell Amsterdam und Paris holen im Moment stark auf. Frankfurt so la la. London verliert deutlich, aber von einem sehr hohen Niveau

In London ist von den prognostizierten Verlusten jedenfalls nichts zu spüren. Alles andere sind Wunschträume. Im Vergleich zu den zehntausenden Arbeitsplätzen, die London verlieren sollte, ist der Aufbau von Arbeitsplätzen auf dem Kontinent doch eher mau. Auch Paris hat nicht massiv dazu gewonnen.

Selbst Optiver, die eigentlich in Amsterdam sitzen, haben gerade eine große Niederlassung in London eröffnet und stellen dort massiv ein.

Welcher qHF, HF oder welche Investmentbank, die ihr Quant-Research oder Quant-Trading in London hatte, hat dies denn auf den Kontinent verlegt? Mir ist keine bekannt. Da hätte ich gern mal konkrete Beispiele.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 02.06.2022:

Speziell Amsterdam und Paris holen im Moment stark auf. Frankfurt so la la. London verliert deutlich, aber von einem sehr hohen Niveau

Welcher krasse quantitative trader oder Hedgefonds ist nach Paris oder Frankfurt gezogen? Keiner. Jane Street, Citadel, G Research etc wachsen stetig in London und kein Anzeichen von Deutschland. Und wenn jetzt GS ein paar Sales Bwler nach Frankfurt schickt, das sind peanuts, hier gehts um high Finance, den richtigen krassen Jobs und da ist Oxbridge superior und nicht TUM

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Was heißt eigentlich HF? Hedge Fund oder High Frequency? Was machen die, was normale Banken/Fonds nicht machen?

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 02.06.2022:

Was heißt eigentlich HF? Hedge Fund oder High Frequency? Was machen die, was normale Banken/Fonds nicht machen?

HF = Hedge fund: Hochrisikoinvestments, sehr viel weniger reguliert, mehr Renditepotential
HFT = high frequency trading: Strategie mittels Algorithmen automatisiert zu traden, sehr kurze Haltefristen, sehr hohes Handelsvolumen

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Um die Chancen auf diese Jobs zu erhöhen, wäre es ratsam den master an Oxbridge/Imperial zu machen oder geht das nur mit PhD?

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CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Erneut erfolgreiche AACSB-Akkreditierung der HHL

Campus und Gebäude der HHL Leipzig Graduate School of Management im Sonnenlicht

Der HHL Leipzig Graduate School of Management ist im Jahr 2019 die erfolgreiche Re-Akkreditierung des AACSB gelungen. Die Akkreditierung durch die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" gilt weltweit als eines der renomiertesten Gütesiegel für Business Schools.

ESB eine der besten Business Schools weltweit

Studenten an der ESB Business School, Hochschule Reutlingen

Die ESB Business School hat das Gütesiegel von AACSB International – The Association to Advance Collegiate Schools of Business, einer der weltweit bedeutendsten Akkreditierungsorganisationen für Wirtschaftswissenschaften, erhalten. Das Siegel bestätigt der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Reutlingen die Erfüllung anspruchsvoller Qualitätsstandards in Ausbildung und Forschung. Weltweit tragen nur fünf Prozent aller Business Schools das begehrte Prädikat.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre (IBWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Internationale Betriebswirtschaftslehre IBWL

Eine internationale Ausrichtung im Fach Betriebswirtschaftslehre wünschen sich immer mehr. So entscheiden sich jedes Jahr mehr Studienanfänger für ein Studium der Internationalen BWL. Der Studiengang ermöglicht einen Einblick in globale wirtschaftliche Zusammenhänge. Zusätzlich lernen Studierende im internationalen Management eine weitere Fremdsprache und vertiefen diese während eines Auslandsstudiums. Rund 10 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für ein Studium Internationale Betriebswirtschaft.

Wirtschaft studieren: Das Duale Studium BWL an einer Berufsakademie

Studenten im Hörsaal

Ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen, ist eine alternative Studienmöglichkeit zur universitären Ausbildung. Studieninteressierte, die gern praktisch arbeiten wollen, finden in Berufsakademien passende Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Eine Vielzahl an Spezialisierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ermöglicht bereits ab dem Bachelor eine Vertiefung. Nach dem dualen Studium werden viele BWL-Absolventen von ihrem Praxispartner übernommen oder nutzen im Anschluss die Möglichkeit für einen dualen Master oder für einen Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

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