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Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Mathe und Physik fordern und fördern beide das logische, gezielte und strukturierte Lösen von Problemen.

Gepaart mit IT Skills ist man prädestiniert für Riskmanagement, Data Science, HF/HFT Jobs oder aber auch Strategy Consulting bei MBB und Konsorten

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Zudem gibt es viele Stellen, bei denen man wegen der Fähigkeit "analytisch" denken zu können eingestellt wird.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Physik Doktorand (Abschluss dieses Jahr, luck me) hier. Viele meiner ehemaligen Kollegen, die nach ihrem PhD keine akademische Laufbahn angestrebt haben, sind tatsächlich in einer UB tätig. Ich kann mal auflisten, was mir gerade so einfällt:

  • UB: 4x McK, 1x S& (kein PhD, aber Master), 1x Arthur D. Little, 2x d-fine,1x noch auf der Suche nach UB job

  • 3x Hochfrequenzhandel (2x Phd, 1x Master)

  • und dann noch ein paar mal Software/IT-bezogene Jobs
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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Physik Doktorand (Abschluss dieses Jahr, luck me) hier. Viele meiner ehemaligen Kollegen, die nach ihrem PhD keine akademische Laufbahn angestrebt haben, sind tatsächlich in einer UB tätig. Ich kann mal auflisten, was mir gerade so einfällt:

  • UB: 4x McK, 1x S& (kein PhD, aber Master), 1x Arthur D. Little, 2x d-fine,1x noch auf der Suche nach UB job

  • 3x Hochfrequenzhandel (2x Phd, 1x Master)

  • und dann noch ein paar mal Software/IT-bezogene Jobs

Btw, es gibt auch noch die ganzen Entwicklungsabteilungen der Unternehmen. Also immer noch ein eher klassischer Job nur halt nicht mehr im akademischen Bereich.

Generell hängen deine Jobmöglichkeiten in den Fächern relativ stark davon ab, was du so im Studium getrieben hast. Noten sind eher zweitrangig, aber in welchem Themebereich hast du deine Abschlussarbeit geschrieben? Hast du Programmierkentnisse? Hattest du einen interessanten HiWi/Werksstudenten Job? Sowas halt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Als Physiker hat man auch viel Einsicht in andere MINT Themen. Ich beschäftige mich nun u.a. mit Materialanforderungen, Verfahrenstechnik, Chemie und die gesamte Datenstruktur die dahintersteckt. Physik ist aus meiner Sicht das perfekte Bindeglied zwischen vielen MINT Disziplinen.

Wer einmal gelernt hat wie man alles mit Energien beschreiben kann will diese Konzepte auch auf andere Sachen anwenden :) Es hilft mir auch bei Materialien besser zu strukturieren mit z.B. UML. Auch am Finanzmarkt kann man so bessere Datenstrukturen einführen.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Verstehe die Aufregung nicht? Soll der promovierte Physiker ohne BE eine Teamleiter Stelle kriegen und der "Winf Bachelor" (kleiner Hinweis aus der realen Welt an die Erstsemester: Der Abschluss existiert nach X Jahren im Beruf faktisch nicht mehr, es interessiert niemanden ob der Kerl mit 20 Jahren BE einen 4.0 B.Sc. hat oder summa cum laude promoviert hat) mit 10 Jahren fachlichem und branchenspezifischem Know-how seinen Posten räumen?

Und zu zweitem: Dass der promovierte Mathematiker 9+ Jahre studiert hat, hat er sich selber ausgesucht, wieso sollte er deshalb mehr Gehalt bekommen? Man promoviert nicht aus karrieretechnischen Gründen, sondern weil man intrinsisch motiviert ist, in die Lehre, akademische Forschung oder einen forschungsnahen Bereich in der Wirtschaft möchte.

Achja, auch an der Uni wird man i.d.R. nicht reich. Eine Promotion ist kein "Abschluss" und dient auch nicht dazu den CV auszuschmücken.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Verstehe die Aufregung nicht? Soll der promovierte Physiker ohne BE eine Teamleiter Stelle kriegen und der "Winf Bachelor" (kleiner Hinweis aus der realen Welt an die Erstsemester: Der Abschluss existiert nach X Jahren im Beruf faktisch nicht mehr, es interessiert niemanden ob der Kerl mit 20 Jahren BE einen 4.0 B.Sc. hat oder summa cum laude promoviert hat) mit 10 Jahren fachlichem und branchenspezifischem Know-how seinen Posten räumen?

Und zu zweitem: Dass der promovierte Mathematiker 9+ Jahre studiert hat, hat er sich selber ausgesucht, wieso sollte er deshalb mehr Gehalt bekommen? Man promoviert nicht aus karrieretechnischen Gründen, sondern weil man intrinsisch motiviert ist, in die Lehre, akademische Forschung oder einen forschungsnahen Bereich in der Wirtschaft möchte.

Achja, auch an der Uni wird man i.d.R. nicht reich. Eine Promotion ist kein "Abschluss" und dient auch nicht dazu den CV auszuschmücken.

Es ist klar, dass eine Promotion nicht gleich eine Führungsposition rechtfertigt; selbstverständlich sollte ein Absolvent nur dann erwarten, aufzusteigen, wenn er denn wirklich Wert fürs Unternehmen schaffen kann.

Das eigentliche Problem hierbei ist meiner Meinung nach nicht das Einstiegslevel oder Gehalt, sondern die Tätigkeit. Ein promovierter Mathematiker oder Physiker hat sicher etwas auf dem Kasten und wäre auch in anderen MINT-Fächern wie Informatik oder Elektrotechnik erfolgreich gewesen, was zu einer gut bezahlten und vor allem anspruchsvolleren (und damit erfüllenderen) Tätigkeit (R&D, etc.) hätte führen können. Verdient ein Physiker trotz Promotion nur passabel am CERN, dann wäre dies sicherlich egal, da er dann seiner Leidenschaft nachgehen könnte und tatsächlich sein hartes Studium auch anwenden könnte.
Wenn letztendlich aber doch nur Stellen als Webentwickler mit Promotion herausspringen, dann ist das für das jeweilige Individuum mMn ja fast schon tragisch - nach Jahren harter und intelektuell fordernder Arbeit muss letztendlich ein Routinejob ausgeübt werden, für den auch ein Abiturient nach dreimonatigem Selbststudium qualifiziert wäre.

Niemand, der rational denkt, würde unter diesen Aussichten den Rest seiner Karriere für 8-10 Jahre Erfüllung durch Studium und Promotion aufgeben. Deshalb die Aufregung.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 02.04.2020:

Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Verstehe die Aufregung nicht? Soll der promovierte Physiker ohne BE eine Teamleiter Stelle kriegen und der "Winf Bachelor" (kleiner Hinweis aus der realen Welt an die Erstsemester: Der Abschluss existiert nach X Jahren im Beruf faktisch nicht mehr, es interessiert niemanden ob der Kerl mit 20 Jahren BE einen 4.0 B.Sc. hat oder summa cum laude promoviert hat) mit 10 Jahren fachlichem und branchenspezifischem Know-how seinen Posten räumen?

Und zu zweitem: Dass der promovierte Mathematiker 9+ Jahre studiert hat, hat er sich selber ausgesucht, wieso sollte er deshalb mehr Gehalt bekommen? Man promoviert nicht aus karrieretechnischen Gründen, sondern weil man intrinsisch motiviert ist, in die Lehre, akademische Forschung oder einen forschungsnahen Bereich in der Wirtschaft möchte.

Achja, auch an der Uni wird man i.d.R. nicht reich. Eine Promotion ist kein "Abschluss" und dient auch nicht dazu den CV auszuschmücken.

Es ist klar, dass eine Promotion nicht gleich eine Führungsposition rechtfertigt; selbstverständlich sollte ein Absolvent nur dann erwarten, aufzusteigen, wenn er denn wirklich Wert fürs Unternehmen schaffen kann.

Das eigentliche Problem hierbei ist meiner Meinung nach nicht das Einstiegslevel oder Gehalt, sondern die Tätigkeit. Ein promovierter Mathematiker oder Physiker hat sicher etwas auf dem Kasten und wäre auch in anderen MINT-Fächern wie Informatik oder Elektrotechnik erfolgreich gewesen, was zu einer gut bezahlten und vor allem anspruchsvolleren (und damit erfüllenderen) Tätigkeit (R&D, etc.) hätte führen können. Verdient ein Physiker trotz Promotion nur passabel am CERN, dann wäre dies sicherlich egal, da er dann seiner Leidenschaft nachgehen könnte und tatsächlich sein hartes Studium auch anwenden könnte.
Wenn letztendlich aber doch nur Stellen als Webentwickler mit Promotion herausspringen, dann ist das für das jeweilige Individuum mMn ja fast schon tragisch - nach Jahren harter und intelektuell fordernder Arbeit muss letztendlich ein Routinejob ausgeübt werden, für den auch ein Abiturient nach dreimonatigem Selbststudium qualifiziert wäre.

Niemand, der rational denkt, würde unter diesen Aussichten den Rest seiner Karriere für 8-10 Jahre Erfüllung durch Studium und Promotion aufgeben. Deshalb die Aufregung.

Jeder sucht sich seinen Job selber aus.
Und wenn der promovierte Physiker halt nix anderes findet, dann muss er halt auch so einen Job machen.
Warum gibt es sonst "Akademiker" die Taxi fahren müssen? Nicht jede Form der akademischen Bildung ist am Arbeitsmarkt begehrt.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Bei uns in der Clique haben wir zwei Promovierte (1x Physik, 1x Chemie). Beide jeweils nach dem Doktor im Bereich Data Science gelandet, da vorher schon ausreichend Touchpoints mit Python/R und Statistik gehabt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.04.2020:

Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Verstehe die Aufregung nicht? Soll der promovierte Physiker ohne BE eine Teamleiter Stelle kriegen und der "Winf Bachelor" (kleiner Hinweis aus der realen Welt an die Erstsemester: Der Abschluss existiert nach X Jahren im Beruf faktisch nicht mehr, es interessiert niemanden ob der Kerl mit 20 Jahren BE einen 4.0 B.Sc. hat oder summa cum laude promoviert hat) mit 10 Jahren fachlichem und branchenspezifischem Know-how seinen Posten räumen?

Und zu zweitem: Dass der promovierte Mathematiker 9+ Jahre studiert hat, hat er sich selber ausgesucht, wieso sollte er deshalb mehr Gehalt bekommen? Man promoviert nicht aus karrieretechnischen Gründen, sondern weil man intrinsisch motiviert ist, in die Lehre, akademische Forschung oder einen forschungsnahen Bereich in der Wirtschaft möchte.

Achja, auch an der Uni wird man i.d.R. nicht reich. Eine Promotion ist kein "Abschluss" und dient auch nicht dazu den CV auszuschmücken.

Es ist klar, dass eine Promotion nicht gleich eine Führungsposition rechtfertigt; selbstverständlich sollte ein Absolvent nur dann erwarten, aufzusteigen, wenn er denn wirklich Wert fürs Unternehmen schaffen kann.

Das eigentliche Problem hierbei ist meiner Meinung nach nicht das Einstiegslevel oder Gehalt, sondern die Tätigkeit. Ein promovierter Mathematiker oder Physiker hat sicher etwas auf dem Kasten und wäre auch in anderen MINT-Fächern wie Informatik oder Elektrotechnik erfolgreich gewesen, was zu einer gut bezahlten und vor allem anspruchsvolleren (und damit erfüllenderen) Tätigkeit (R&D, etc.) hätte führen können. Verdient ein Physiker trotz Promotion nur passabel am CERN, dann wäre dies sicherlich egal, da er dann seiner Leidenschaft nachgehen könnte und tatsächlich sein hartes Studium auch anwenden könnte.
Wenn letztendlich aber doch nur Stellen als Webentwickler mit Promotion herausspringen, dann ist das für das jeweilige Individuum mMn ja fast schon tragisch - nach Jahren harter und intelektuell fordernder Arbeit muss letztendlich ein Routinejob ausgeübt werden, für den auch ein Abiturient nach dreimonatigem Selbststudium qualifiziert wäre.

Niemand, der rational denkt, würde unter diesen Aussichten den Rest seiner Karriere für 8-10 Jahre Erfüllung durch Studium und Promotion aufgeben. Deshalb die Aufregung.

Jeder sucht sich seinen Job selber aus.
Und wenn der promovierte Physiker halt nix anderes findet, dann muss er halt auch so einen Job machen.
Warum gibt es sonst "Akademiker" die Taxi fahren müssen? Nicht jede Form der akademischen Bildung ist am Arbeitsmarkt begehrt.

Klar, stimme dir zu. Aber gerade darauf bezog sich ja eben meine Frage: gibt es viele gute Jobs für Mathematiker und Physiker? Das wird nämlich immer hier in Wiwi-Treff behauptet

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Ohne den Anspruch zu haben repräsentativ zu sein: Ich bin promovierter Physiker und arbeite in der Entwicklungsabteilung eines Elektronikkonzerns. Alle Entwickler sind oberste Stufe IGM oder AT, Gehälter >100k sind also eher die Regel denn die Ausnahme. Obwohl man bei unserem Aufgabengebiet eher E-Techniker oder Informatiker erwarten würde, sind 50 % der Abteilung Physiker (alle Gruppenleiter und der Abteilungsleiter sind auch promovierte Physiker). Wir sind auch viel in öffentlich geförderten Projekten mit anderen Unternehmen unterwegs und auch dort ist der Anteil an Physiker in den Entwicklungsabteilungen hoch. Woran das liegt? Vmtl. zum Teil ein selbsterhaltendes System, weil Physiker dazu neigen anderen Physikern per se ein hohes Kompetenzlevel anzudichten und diese daher bevorzugt einstellen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Es sind halt primär wissenschaftliche Studiengänge, bei denen man, wenn man möchte, relativ leicht von Bachelor über Master und Promotion bis zu einigen Jahren Postdoc an der Uni bleiben kann (also um die 10-15 Jahre). Der Flaschenhals in der Wissenschaft kommt erst bei den festen Stellen nach dem Postdoc.

Vielen bleibt dann nur noch der Ausstieg aus der Wissenschaft. Wenn man aber nur Wissenschaft als erfüllend ansieht, ist man dann natürlich frustriert. Zusätzlich kann das eigene Gebiet je nach dem auch ein sehr anwendungsfernes Gebiet sein, an das man nicht einfach in der Wirtschaft anknüpfen kann.

Muss aber alles nicht sein. Gibt auch Leute, die einfach etwas wirtschafts- oder anwendungsnahes machen oder darauf umschwenken und problemlos gut unterkommen. Ich vermute jetzt einfach mal, dass sich im "WiWi"-Treff mehr letzere Leute tummeln.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Wenigstens wird es hier im Forum gnadenlos überbewertet :)

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

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Devanther

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

hm. Wenn man Informatik studiert und ein Nebenfach wählen muss,
wäre es besser Mathe oder doch E-Technik zu wählen?

Was ist interessanter? Welche Kombination ist besser? Wo hat man
bessere Berufschancen(vor allem = !!!) ?
Was ist schwerer Mathe oder E-Technik?

antworten
WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Devanther schrieb am 12.06.2020:

hm. Wenn man Informatik studiert und ein Nebenfach wählen muss,
wäre es besser Mathe oder doch E-Technik zu wählen?

Was ist interessanter? Welche Kombination ist besser? Wo hat man
bessere Berufschancen(vor allem = !!!) ?
Was ist schwerer Mathe oder E-Technik?

Kommt immer drauf an was du vertiefen willst.
Wenn Embedded Systems, verteilte Systeme und generell alles Hardware nahe dann ganz klar ET.
Für Data Science und theoretische Informatik besser Mathe.

Was schwerer ist hängt von der Uni und den Fächern ab die du belegst und kann pauschal nicht beantwortet werden

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Devanther schrieb am 12.06.2020:

hm. Wenn man Informatik studiert und ein Nebenfach wählen muss,
wäre es besser Mathe oder doch E-Technik zu wählen?

Was ist interessanter? Welche Kombination ist besser? Wo hat man
bessere Berufschancen(vor allem = !!!) ?
Was ist schwerer Mathe oder E-Technik?

Das Nebenfach ist denke ich egal. Meiner Meinung nach ist es sinnvoll etwas zu tun, was einem Spass macht... keines der beiden Nebenfächer(!) wird dir berufliche Nachteile bringen.
Mit Nebenfach E-technik könntest du wahrscheinlich eher in die Halbleiterbranche oder sowas (ist aber ne reine Vermutung, bin nämlich Mathematiker).
Mit Nebenfach Mathe wärst du vlt ein bisschen besser in dem Machinelearningbereich aufgestellt. Bedenke aber dass es in Deutschand dafür nur sehr wenige gut bezahlte Jobs gibt und sich auf die guten Stellen nen haufen promovierte Mathematiker/ Physiker / Informatiker etc bewerben -> sehr hohe Konkurrenz.

Mathe als Nebenfach hat denk ich auch den Nachteil, dass du da irgendwelche Grundlagenfächer machen müsstest, die dir in der echten Welt absolut garnichts bringen, ausser dass du da eben die Grundlagen besser verstanden hättest und dich vlt dann selbstständig in etwas höheres einarbeiten könntest. Ausserdem fallen in den Erstikursen für Mathematiker regelmäßig 70 % durch, bei E technik solls aber auch nicht viel besser sein.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Devanther schrieb am 12.06.2020:

hm. Wenn man Informatik studiert und ein Nebenfach wählen muss,
wäre es besser Mathe oder doch E-Technik zu wählen?

Was ist interessanter? Welche Kombination ist besser? Wo hat man
bessere Berufschancen(vor allem = !!!) ?
Was ist schwerer Mathe oder E-Technik?

Allgemein würde ich sagen, dass Mathe und Physik für die meisten die schwersten sein dürften - aufgrund des Abstraktionslevels. Weiterhin würde ich behaupten, dass man sich in MINT Studiengängen ein Skillset aneignet, was man später im Berufsleben sehr gut gebrauchen kann, auch wenn das natürlich im Berufsleben vom Fach her alles später eher wenig mit dem Studium zu tun hat. Bei mir damals an der Uni im Bachelor war die Abbrecherquote/Durchfallquote bei 90% in Mathe und bei ca. 70-80% in Physik. Deswegen ist es auch nachvollziehbar, wieso hier Arbeitgeber nicht unbedingt auf die Bachelornoten in besagten Studiengängen schauen, da die „Überlebenden“ unabhängig von den Noten meist sehr gut sind.

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Devanther

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Also theoretische Informatik finde ich ziemlich langweilig!
Theoretische Informatik ist für mich das schlimmste und langweiligste
am Info Studium.

Generell will ich mich auf Software spezialisieren, auch wenn ich beides
interessant finde.
Data Science macht mir Spaß, ich kann mir vorstellen in diesem Bereich auch
langfristig zu arbeiten.

Wo genau braucht man Mathe in der Informatik?
Ich kenn mich da leider noch nicht so aus, sorry.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

Die meisten Mathestudenten sind beim Studium intrinsisch motiviert. Ich kenne keinen, der irgendwelche Gehaltsausschichten mit dem Arbeitsaufwand gegen rechnen würde. Es geht den Leuten um den Spaß am Studienfach.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

Die meisten Mathestudenten sind beim Studium intrinsisch motiviert. Ich kenne keinen, der irgendwelche Gehaltsausschichten mit dem Arbeitsaufwand gegen rechnen würde. Es geht den Leuten um den Spaß am Studienfach.

Hm, 3-5 Jahre Spass und danach mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Leben lang frustriert sein wenn man jeden Tag einen anspruchslosen 08/15 Job machen muss. Ich weiß von was ich spreche: habe selbst Mathe studiert und auch noch promoviert. War eine tolle Zeit, aber danach kam nur Schrott. Die interessanten Stellen die noch ein wenig mit Mathe zu tun haben bekommen die Ingenieure, was übrig bleibt sind oft Versicherungen oder Softwareklitschen mit trivialster Aufgabenstellung und mieser Bezahlung. Ich kann nur jedem raten sich vor dem Studium klar zu werden was man später einmal machen möchte, i.d.R. wird das aber keine Mathematik mehr sein. Wenn ich noch mal Mathe machen würde, dann nur mit interessantem Nebenfach wie Luft- & Raumfahrttechnik/Fahrzeugtechnik/Elektrotechnik. So hat man später evtl. noch die Chance auf einen interessanten Beruf abseits der Versicherung/Wirtschaft und kann sich trotzdem zumindest eine Zeit lang auch mit Mathematik beschäftigen. Aber wenn ich nochmal von vorne anfangen könnte würde ich wohl eher versuchen Pilot zu werden und Mathe dann später als Hobby an der Fernuni aus Spass studieren. Dann würde ich fast täglich nur meinen Hobbys nachgehen :-)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

Die meisten Mathestudenten sind beim Studium intrinsisch motiviert. Ich kenne keinen, der irgendwelche Gehaltsausschichten mit dem Arbeitsaufwand gegen rechnen würde. Es geht den Leuten um den Spaß am Studienfach.

Dann hast du hier ein Gegenbeispiel, dem es nach nem schweren Studium auch ums Geld geht und eine adequate Tätigkeit. Kenne auch niemanden der umsonst Arbeitet, weils ihm so viel spass macht;)
Sicher ist Mathe Interessant. Am ende muss man sich aber im Klaren darüber sein, dass der Durchschnittsstudent, der die ersten semester gut übersteht und den Anspruch hat, alles zu verstehen und die Kurse sehr gut abzuschließen, um die 60 Std / Woche daran arbeiten wird. Wenn man nicht vorhat fürs Studium sein Leben komplett aufzugeben und vlt noch Parallel arbeiten möchte, ist das schon schwer. Allerdings ist das auch ne hochgradig individuelle Sache, und es mag da auch durchaus Leute geben die da talentierter sind als ich.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

Wieso soll das Mathestudium plus Promotion denn 9 Jahre dauern? Nach 9 Jahren kann man auch schon habilitiert sein.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

Wieso soll das Mathestudium plus Promotion denn 9 Jahre dauern? Nach 9 Jahren kann man auch schon habilitiert sein.

Bachelor 3 Jahre + Master 2 Jahre + Promotion 3-4 Jahre = 8-9 Jahre
Das ist die Regel.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Habe selbst Physik studiert und nach 2 Semestern noch Mathe dazu. War sehr zeitintensiv, allerdings vor allem am Anfang. Wenn man sich mal ans Level gewöhnt hat ging, zumindest bei mir, der Zeitaufwand für die Hausaufgaben deutlich runter. Gegen Ende hab ich dann alles bewusst etwas in die länge gezogen, um nebenbei mir Arbeiten zu können. Geht also schon.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

Wieso soll das Mathestudium plus Promotion denn 9 Jahre dauern? Nach 9 Jahren kann man auch schon habilitiert sein.

Bachelor+Master = 5 Jahre, NaWi Promotion = 3-5 Jahre, ist also nicht so unrealistisch. Aber ja, nach 9 Jahren kann "man" schon habilitiert sein. "Man" kann auch mit 20 schon Millionär sein, sind wir beide aber trotzdem nicht.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Habe selbst Physik studiert und nach 2 Semestern noch Mathe dazu. War sehr zeitintensiv, allerdings vor allem am Anfang. Wenn man sich mal ans Level gewöhnt hat ging, zumindest bei mir, der Zeitaufwand für die Hausaufgaben deutlich runter. Gegen Ende hab ich dann alles bewusst etwas in die länge gezogen, um nebenbei mir Arbeiten zu können. Geht also schon.

Cool! Respekt dafür. Und wo bist du danach untergekommen? Und in was hast du dich spezialisiert?

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Wieso soll das Mathestudium plus Promotion denn 9 Jahre dauern? Nach 9 Jahren kann man auch schon habilitiert sein.

Bachelor+Master = 5 Jahre, NaWi Promotion = 3-5 Jahre, ist also nicht so unrealistisch. Aber ja, nach 9 Jahren kann "man" schon habilitiert sein. "Man" kann auch mit 20 schon Millionär sein, sind wir beide aber trotzdem nicht.

4 Jahre ist für eine Mathe-Promotion schon ziemlich viel, da man ja nicht auf Experimente angewiesen ist. Zudem studieren viele Mathe-Asse auch unter Regelstudienzeit oder haben schon Scheine im Schülerstudium erworben ( geht z.b. an der Uni Bonn sehr gut).

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Um mal den Beitrag des Mathematikers oben aufzugreifen:

Würdet ihr sagen, dass man lieber eine Ingenieurswissenschaft statt Mathe oder Physik studiert?

Bekommt man damit eher einen gut bezahlten und interessanten Job?

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Zum Gehalt: Kann dem Vorposter nicht zustimmen, dass das gehakt schlecht ist. Bedenke dass Juristen in Großkanzleien oft ihre 80-100std/woche haben und Ärzte sich besser selbstständig machen können. Dem vergleich zufolge sollte jeder 3 Jahre BWL studieren und danach im M&A arbeiten, denn geringe durchfallquoten im Bachelor+kurzes Studium +hohes gehalt.

Denke das Studium ist für interessierte (durchschnittliche) Studenten trotzdem eine gute Wahl. 1. Man geht dem Interesse nach 2. Hat sehr viele Jobchancen und Richtungen mit einem guten Gehalt. Falls du dein Spitzengehalt brauchst dann gehe danach "einfach" zu einer UB..

Zum Topic "interessanter" Job: hängt doch stark vom Interesse ab,oder? Für ein Numeriker,Stochastiker und Optimierer gibts natürlich mehr (thematisch gesehen) in der Wirtschaft als für einen Analysis vertieften. Aber selbst in der BWL gibt anwendungsnähere/ fernere Bereiche. Viele Mathematiker arbeiten in der Entwicklung etc. und dürfen hier Mathe betreiben. Jedem sollte klar sein dass es mehr um anwenden der Method3n (z.B. Formoptimierung von Fahrzeugen) geht als selbst Forschung zu betreiben. Wer jetzt hier rumjammert nichts beweisen zu müssen der hat sich schlecht im Vorfeld informiert über potentielle Jobs. Kenne genug promovierte Mathematiker die sehr interessante Jobs haben deren Promotion allerdings auch eine Anwendung hatte. Die streben aber nicht an einen normalen Ing Job zu haben sondern eben einen Quant Ing Job etc.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Also ich hab Mathe studiert und bin grad fertig geworden und bin im Datascience Bereich untergekommen. Hatte aber neben dem Studium auch schon relativ viel dort gearbeitet.
Ich gebe mal meine MEINUNG zum Mathestudium (Master, 'Exzellenzuni' in Westdeutschland) wieder.

Meine bisherige (geringe) Erfahrung ist, dass sich das Studium, rein monetär und im Verhältnis zum Arbeitsaufwand nicht sonderlich lohnt (vielleicht ändert sich das noch). Der Aufwand für unsere Kurse war nicht vergleichbar mit denen der anderen Werkstudenten in meinem Unternehmen (meist aus Informatiknahen Fächern). In der echten Arbeitswelt scheint es aber wenige Leute zu interessieren ob du jetzt Mathe an einer renomierten Uni mit 85 % Durchfallquote und 1.0 abgeschlossen hast oder an der FH deines Vertrauens Powerpointfolien auswendiggelernt hast (stark übertrieben ausgedrückt).

Klar ist das Gehalt nicht schlecht, aber im Verhältnis zu dem Gehalt von Juristen und Ärzten oder den meisten dualen Studenten (die schon irgendwelche Projektleiterstellen haben) trotz der hohen Durchfallquoten eher gering. Weiterhin muss man sich klar sein dass man im Unterschied zu beiden oben genannten Berufen vermutlich mit dem Zeug aus dem Studium nicht mehr viel zu tun haben wird.

Zusammenfassend ist meine Meinung, dass sich Mathematik ungefähr für einen von 100 Studienanfängern (Schätzung aus meiner Zeit als Tutor) lohnen wird, das sind die talentiertesten, die es in Regelzeit mit 1.0 auf der Uni schaffen und immer die schlauen Fragen stellen. Die hätten es aber auch in jedem anderen Fach zu was gebracht. Was bleibt ist, dass es ein relativ interessantes Fach ist, was aber in Deutschland nicht besonderns wertgeschätzt wird.

Die meisten Mathestudenten sind beim Studium intrinsisch motiviert. Ich kenne keinen, der irgendwelche Gehaltsausschichten mit dem Arbeitsaufwand gegen rechnen würde. Es geht den Leuten um den Spaß am Studienfach.

Für den einen von 100 wir es sich vermutlich weniger lohnen da er in die Forschung geht XD

Frage: was braucht denn bitte mein Hausarzt aus seinem Studium? Gerade bei Ärzten ist es doch so (und ei g auch Juristen), dass sie im Job nur den Inhalt ihrer Spezialisierung brauchen. Hingegen wird bei Mathe Wissen aus vielen Teilgebieten gebraucht.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Um mal den Beitrag des Mathematikers oben aufzugreifen:

Würdet ihr sagen, dass man lieber eine Ingenieurswissenschaft statt Mathe oder Physik studiert?

Bekommt man damit eher einen gut bezahlten und interessanten Job?

Bin die Mathematikerin von oben, die grad eingestiegen ist und jetzt Datascience macht.
Ich wollte die Möglichkeiten nicht schlechter darstellen als sie sind. Im Endeffekt war mein Einstiegsgehalt knapp unter 60k mit Master und meine Themen klingen in der Theorie auch noch ganz spannend: 'Big Data' / 'KI' blabla...In der Realität wird bei uns allerdings kaum Eigenentwicklung gemacht sondern meist wird eine existierende Biblothek genommen und am Ende tut man dann auf den Powerpointfolien so, als wär das die Raketenwissenschaft schlechthin- vlt ist das aber auch in anderen Firmen besser (= Anspruch höher).

Zu der Frage ob es besser ist, Ing zu studieren...
Es gibt so unglaublich viele Vertiefungen in den Ingwissenschaften, dass man das vmtl nicht so einfach beantworten kann. Meine Vermutung ist, dass Etechnik sehr gut geht. Maschinenbau aktuell eher weniger.
Bei uns arbeiten viele Ingenieure, Physiker und auch ein paar wenige Mathematiker. Mein aktueller ernüchternder Blick (auch im Freundeskreis) ist , dass es absolut unwichtig ist, was man studiert hat. Die meisten Positionen in Deutschland erfordern absolut keine höhere mathematische Kompetenz, dafür sind Dinge wie sicheres Auftreten, Selbstvertrauen, gutes Aussehen, ein gutes Netzwerk von einflussreichen Leuten im Unternehmen und ob man in der Lage ist, auch mal mit dem Chef entspannt ein Bierchen zu trinken ungefähr tausendmal wichtiger beim Karriere machen. Vor dem Hintergrund würde ich jüngeren Studenten vermutlich raten, möglichst wenig schwere Theorie zu lernen, ein einfacheres Studium zu wählen und sich mit Dingen wie Business / IT / Software engineering / Projektmanagement zu beschäftigen. Alternativ gehen natürlich immer Medizin / Jura (mit Prädikat!).

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Wenn man sich für Physik einfach privat stark interessiert, aber ungern später "nur" als wissenschaftlicher MA der Uni arbeitet und auch auf Prof. keine Lust hat und gut verdienen möchte, dann soll man es ruhig machen. Wenn man sich bisschen IT skills aneeignet und je nach Berufsziel auch "BWL" affinität nachweisen kann wird man je nach Noten in Bereiche wie : F&E, Strategieberatung, Risikomanagement, Hedging, Data Science, Logistik/Operations Research, Strategie Beratung einsteigen können.

Aber gezielt Physik studieren um in diese Bereiche rein zu kommen halte ich nicht für sinnvoll. Da sind denke ich die klassischen Studiengänge wie Ingineurswesen, Informatik, Wirtschaftsmathe, VWL und BWL zielführender.

Und zu der Frage wieso entgegen der Behauptungen in diesem Forum, viele der Meinung sind mit Physik kann man kein Geld verdienen. Das sind dann die klischee Physiker die aus sehen wie der Comicbuchverkäufer, die für die Wirtschaft nicht geeignet sind und für die Technik zu theoretisch sind und es auch nicht zum Professor schaffen. Ansonsten kann man mittlerweile in Deutschland ziemlich gut interdisziplinär karriere machen.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Um mal den Beitrag des Mathematikers oben aufzugreifen:

Würdet ihr sagen, dass man lieber eine Ingenieurswissenschaft statt Mathe oder Physik studiert?

Bekommt man damit eher einen gut bezahlten und interessanten Job?

Ich würde sagen, dass wenn man neben dem Studium Praktika macht, sich die Job- und Gehaltsaussichten für MINT Studiengänge kaum unterscheiden.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Um mal den Beitrag des Mathematikers oben aufzugreifen:

Würdet ihr sagen, dass man lieber eine Ingenieurswissenschaft statt Mathe oder Physik studiert?

Bekommt man damit eher einen gut bezahlten und interessanten Job?

Kommt ganz darauf an was du mit "interessant" meinst und vor allem hängt dein Job eher davon ab welche Leistungen du nachweisen kannst z.B Abschlussnote, Praktika, HiWi-Stellen (oder GitHub Projekte für Info-Jobs). Für den Durchschnitt lohnt sich aber ein ETIT Studium vermutlich mehr als ein Physikstudium und ein Physikstudium mehr als ein Mathestudium. Kann mich da auch irren, bin nur Jurist ¯\_(ツ)_/¯

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

Data Science wird hier im Forum oft diskutiert (gerade auch um die Qualifikation um reinzukommen). Es sind so viele die denken wenn man einen Data Science Job hat würde man eigene Forschung betreiben. Wobei es natürlich mehr Modellanwender gibt....
Bei vielen Jobs ist es natürlich so dass es egal ist ob man nun Mathe Physik oder etwas anderes sehr quantitatives studiert hat. Aber um dann zum Vorstellungsgespräch überhaupt eingeladen werden muss eins dieser Fächer studiert werden!

War für mich damals auch ernüchternd als ich gesehen habe dass die Chefs nicht die sind die es am besten drauf haben, sondern gerade andere Aspekte eine große Rolle:/

Zur Frage was studieren: sage jedem der so eine Frage stellt, dass er studieren soll was ihn/Sie am meisten interessiert. Wenn man karriere will kann man das mit jedem fach. Aber wozu was studieren was einen nicht interessiert.

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Zum Gehalt: Kann dem Vorposter nicht zustimmen, dass das gehakt schlecht ist. Bedenke dass Juristen in Großkanzleien oft ihre 80-100std/woche haben und Ärzte sich besser selbstständig machen können. Dem vergleich zufolge sollte jeder 3 Jahre BWL studieren und danach im M&A arbeiten, denn geringe durchfallquoten im Bachelor+kurzes Studium +hohes gehalt.

Denke das Studium ist für interessierte (durchschnittliche) Studenten trotzdem eine gute Wahl. 1. Man geht dem Interesse nach 2. Hat sehr viele Jobchancen und Richtungen mit einem guten Gehalt. Falls du dein Spitzengehalt brauchst dann gehe danach "einfach" zu einer UB..

Zum Topic "interessanter" Job: hängt doch stark vom Interesse ab,oder? Für ein Numeriker,Stochastiker und Optimierer gibts natürlich mehr (thematisch gesehen) in der Wirtschaft als für einen Analysis vertieften. Aber selbst in der BWL gibt anwendungsnähere/ fernere Bereiche. Viele Mathematiker arbeiten in der Entwicklung etc. und dürfen hier Mathe betreiben. Jedem sollte klar sein dass es mehr um anwenden der Method3n (z.B. Formoptimierung von Fahrzeugen) geht als selbst Forschung zu betreiben. Wer jetzt hier rumjammert nichts beweisen zu müssen der hat sich schlecht im Vorfeld informiert über potentielle Jobs. Kenne genug promovierte Mathematiker die sehr interessante Jobs haben deren Promotion allerdings auch eine Anwendung hatte. Die streben aber nicht an einen normalen Ing Job zu haben sondern eben einen Quant Ing Job etc.

Sorry, dass ich Nachfrage, aber bist Du selbst Mathematiker und hast diese Erfahrungen in der echten Arbeitswelt gemacht? Ich habe auch nicht von "schlechtem Gehalt" gesprochen, sondern es "eher gering" im Verhältnis zum Aufwand genannt. Ich habe mich in genau den von Dir genannten Bereichen (Numerik / Optimierung) spezialisiert, sehr gute Noten und Praktika, und nein, ich möchte möglichst nicht den ganzen Tag Beweise führen ;) Hatte dann ja auch nen Job gefunden, der im Verhältnis noch gut war, aber meine Erfahrung bis jetzt war eben eher ernüchternd und das Gehalt war ungefähr die Hälfte von dem was man in der Großkanzlei bekommt (Jammern auf hohem Niveau) - bei den Juristen spricht aber niemand von Fachkräftemangel und die 80 h / Woche glaub ich auch nicht. Btw.. Von diesen fancy quantitativen Entwicklungsabteilungen hab ich im Studium auch öfter gehört - hab aber, um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben, in der ganzen Zeit in der ich nach Jobs geguckt hab, nicht eine Stelle gesehen, wo ein Mathematiker/ Physiker für zB Formoptimierung in Deutschland gesucht wurde, sonst hätt ich mich vmtl drauf beworben ;)

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 14.06.2020:

Zum Gehalt: Kann dem Vorposter nicht zustimmen, dass das gehakt schlecht ist. Bedenke dass Juristen in Großkanzleien oft ihre 80-100std/woche haben und Ärzte sich besser selbstständig machen können. Dem vergleich zufolge sollte jeder 3 Jahre BWL studieren und danach im M&A arbeiten, denn geringe durchfallquoten im Bachelor+kurzes Studium +hohes gehalt.

Denke das Studium ist für interessierte (durchschnittliche) Studenten trotzdem eine gute Wahl. 1. Man geht dem Interesse nach 2. Hat sehr viele Jobchancen und Richtungen mit einem guten Gehalt. Falls du dein Spitzengehalt brauchst dann gehe danach "einfach" zu einer UB..

Zum Topic "interessanter" Job: hängt doch stark vom Interesse ab,oder? Für ein Numeriker,Stochastiker und Optimierer gibts natürlich mehr (thematisch gesehen) in der Wirtschaft als für einen Analysis vertieften. Aber selbst in der BWL gibt anwendungsnähere/ fernere Bereiche. Viele Mathematiker arbeiten in der Entwicklung etc. und dürfen hier Mathe betreiben. Jedem sollte klar sein dass es mehr um anwenden der Method3n (z.B. Formoptimierung von Fahrzeugen) geht als selbst Forschung zu betreiben. Wer jetzt hier rumjammert nichts beweisen zu müssen der hat sich schlecht im Vorfeld informiert über potentielle Jobs. Kenne genug promovierte Mathematiker die sehr interessante Jobs haben deren Promotion allerdings auch eine Anwendung hatte. Die streben aber nicht an einen normalen Ing Job zu haben sondern eben einen Quant Ing Job etc.

Sorry, dass ich Nachfrage, aber bist Du selbst Mathematiker und hast diese Erfahrungen in der echten Arbeitswelt gemacht? Ich habe auch nicht von "schlechtem Gehalt" gesprochen, sondern es "eher gering" im Verhältnis zum Aufwand genannt. Ich habe mich in genau den von Dir genannten Bereichen (Numerik / Optimierung) spezialisiert, sehr gute Noten und Praktika, und nein, ich möchte möglichst nicht den ganzen Tag Beweise führen ;) Hatte dann ja auch nen Job gefunden, der im Verhältnis noch gut war, aber meine Erfahrung bis jetzt war eben eher ernüchternd und das Gehalt war ungefähr die Hälfte von dem was man in der Großkanzlei bekommt (Jammern auf hohem Niveau) - bei den Juristen spricht aber niemand von Fachkräftemangel und die 80 h / Woche glaub ich auch nicht. Btw.. Von diesen fancy quantitativen Entwicklungsabteilungen hab ich im Studium auch öfter gehört - hab aber, um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben, in der ganzen Zeit in der ich nach Jobs geguckt hab, nicht eine Stelle gesehen, wo ein Mathematiker/ Physiker für zB Formoptimierung in Deutschland gesucht wurde, sonst hätt ich mich vmtl drauf beworben ;)

Die Stellenausschreibungen eines (alten) Praktikums und passend zu dem Kommentar des Typen der meinte die "Quant Ing" stellen etc. und zur Formoptimiering....

Die Bosch Rexroth AG freut sich auf Ihre Bewerbung.

Stellenbeschreibung
Zur Formoptimierung von Gussgeometrien eignen sich die Adjungierten Optimierungsmethoden aufgrund ihrer Effizienz bei vielen Designparametern sehr gut. Allerdings sind diese Methoden vor allem auf kleine Geometrieänderungen ausgelegt. Die Aufgabe ist es, herauszufinden, inwiefern sich die Adjungierten durch geschickte Wahl der Zielkriterien auch für Topologieoptimierungen eignen.

Qualifikationen
Grundlagen der Strömungsmechanik
Erfahrungen mit Optimierungsverfahren wünschenswert aber nicht erforderlich
Studium der Fachrichtung Maschinenbau, Technomathematik, CES, Luft- & Raumfahrt o

Die Stellenausschreibungen von Intel, Bosch, Mercedes in DE für Mathematiker klingen auch recht quantitativ. Vllt hast du pech bei dem Zeitpunkt der Suche gehabt...

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WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

Ich studiere derzeit Mathe im Bachelor und berichte hier mal über den Schwierigkeitsgrad. Zu mir, ich hatte 15 Punkte im Mathe LK (so wie fast jeder andere an der Uni auch logischerweise).
Das Studium ist anspruchsvoll, die meisten die ich kenne haben direkt im ersten Semester nach einigen Wochen Module abgewählt und damit war die Regelstudienzeit dahin. Ich selbst merke, wie viel ich für das Studium arbeiten muss, obwohl mir Mathe eigentlich sehr leicht fiel. Die Zettel sind auf 8 Stunden bemessen und müssen jede Woche abgegeben werden. Für deren Bearbeitung muss man natürlich noch die VLs (die meisten Profs laden kein Skript hoch) und Übungen besuchen (dort wird die Lösung der Zettel vorgestellt, keiner meiner Dozenten stellt die Lösungen online). Das summiert sich dann auf locker 50 Stunden jede Woche (nicht nur in der Klausurenphase, sondern die ganze Vorlesungszeit durch. Dazu kommt noch, dass das Studium einfach sehr trocken ist (surprise) und ich mich deswegen nicht wirklich gerne hinsetze. Ich kenne aber jemanden, der in diesem Semester 65 LP absolviert und kein Überflieger ist - letztendlich kommt es in jedem Studium auf Sitzfleisch an.
Ich habe ein Modul im Nebenfach Informatik gewählt und es ist offen gesagt lächerlich, wie wenig relativ zu uns dort für 8 LP gearbeitet werden muss, gerade wenn man bedenkt, dass die Berufschancen für die Mathe Studenten nicht unbedingt besser sind. Die meisten Mathe Jobs sind eigentlich verkappte Informatikerjobs oder sehr langweilig (Versicherungen), für die besseren Leute gibt es natürlich ganz nette Jobs (vor allem mit Master/Promotion) aber ich sehe es nicht ein, mich noch ca 8 Jahre durch das Studium zu quälen. In die Forschung kommen nur die Top 0,5 Prozent würde ich mal schätzen.
Aus diesen Gründen werde ich auch in diesem Sommer zu VWL wechseln - macht was Euch interessiert.
Aufwand und Ertrag sind aus meiner Sicht in BWL oder Informatik am besten, Mathe ist hardcore.

antworten
WiWi Gast

Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

WiWi Gast schrieb am 15.06.2020:

Ich studiere derzeit Mathe im Bachelor und berichte hier mal über den Schwierigkeitsgrad. Zu mir, ich hatte 15 Punkte im Mathe LK (so wie fast jeder andere an der Uni auch logischerweise).
Das Studium ist anspruchsvoll, die meisten die ich kenne haben direkt im ersten Semester nach einigen Wochen Module abgewählt und damit war die Regelstudienzeit dahin. Ich selbst merke, wie viel ich für das Studium arbeiten muss, obwohl mir Mathe eigentlich sehr leicht fiel. Die Zettel sind auf 8 Stunden bemessen und müssen jede Woche abgegeben werden. Für deren Bearbeitung muss man natürlich noch die VLs (die meisten Profs laden kein Skript hoch) und Übungen besuchen (dort wird die Lösung der Zettel vorgestellt, keiner meiner Dozenten stellt die Lösungen online). Das summiert sich dann auf locker 50 Stunden jede Woche (nicht nur in der Klausurenphase, sondern die ganze Vorlesungszeit durch. Dazu kommt noch, dass das Studium einfach sehr trocken ist (surprise) und ich mich deswegen nicht wirklich gerne hinsetze. Ich kenne aber jemanden, der in diesem Semester 65 LP absolviert und kein Überflieger ist - letztendlich kommt es in jedem Studium auf Sitzfleisch an.
Ich habe ein Modul im Nebenfach Informatik gewählt und es ist offen gesagt lächerlich, wie wenig relativ zu uns dort für 8 LP gearbeitet werden muss, gerade wenn man bedenkt, dass die Berufschancen für die Mathe Studenten nicht unbedingt besser sind. Die meisten Mathe Jobs sind eigentlich verkappte Informatikerjobs oder sehr langweilig (Versicherungen), für die besseren Leute gibt es natürlich ganz nette Jobs (vor allem mit Master/Promotion) aber ich sehe es nicht ein, mich noch ca 8 Jahre durch das Studium zu quälen. In die Forschung kommen nur die Top 0,5 Prozent würde ich mal schätzen.
Aus diesen Gründen werde ich auch in diesem Sommer zu VWL wechseln - macht was Euch interessiert.
Aufwand und Ertrag sind aus meiner Sicht in BWL oder Informatik am besten, Mathe ist hardcore.

Finde deinen Beitrag echt gut. Bin selbst im Mathe Master und sehe es so wie du. Denke wirklich man sollte studieren aus was man Bock hat. Viele Wege für'n nach Rom, deswegen finde ich es nicht gut direkt bei der studienwahl auf karriereaussichichten zu bauen statt Interesse...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.06.2020:

Hier im Wiwi-Treff wird auf die Frage, welche Studiengänge denn die besten Zukunftsaussichten bieten, ganz oft mit Informatik, Mathematik und Physik geantwortet. Informatik ist hierbei denke ich selbstverständlich, jedoch liest man außerhalb dieses Forums (vorwiegend in studis-online) lustigerweise immer genau das Gegenteil, wenn es um Mathe und Physik geht: Der durchschnittliche Promovierte arbeitet angeblich als Webentwickler unter einem Inf-Bachelor oder muss sich mit einer langweiligen und (in Relation zu +-9 Jahren Studium) schlecht bezahlten Stelle bei einer Bank zufrieden geben.

Dass viele der Beiträge dort natürlich den worst case präsentieren (Absolvent ohne jegliche kommunikative Fähigkeiten, mit Philosophie als Nebenfach und keiner Programmiererfahrung), ist mir durchaus klar. Mich würde deshalb mal interessieren, weshalb die Wiwis (,die wohl am meisten Ahnung von Karriere haben,) meinen, dass Physik und Mathematik solch gute Studienfächer sind. An was für Jobs denkt ihr hierbei?

Ich studiere derzeit Mathe im Bachelor und berichte hier mal über den Schwierigkeitsgrad. Zu mir, ich hatte 15 Punkte im Mathe LK (so wie fast jeder andere an der Uni auch logischerweise).
Das Studium ist anspruchsvoll, die meisten die ich kenne haben direkt im ersten Semester nach einigen Wochen Module abgewählt und damit war die Regelstudienzeit dahin. Ich selbst merke, wie viel ich für das Studium arbeiten muss, obwohl mir Mathe eigentlich sehr leicht fiel. Die Zettel sind auf 8 Stunden bemessen und müssen jede Woche abgegeben werden. Für deren Bearbeitung muss man natürlich noch die VLs (die meisten Profs laden kein Skript hoch) und Übungen besuchen (dort wird die Lösung der Zettel vorgestellt, keiner meiner Dozenten stellt die Lösungen online). Das summiert sich dann auf locker 50 Stunden jede Woche (nicht nur in der Klausurenphase, sondern die ganze Vorlesungszeit durch. Dazu kommt noch, dass das Studium einfach sehr trocken ist (surprise) und ich mich deswegen nicht wirklich gerne hinsetze. Ich kenne aber jemanden, der in diesem Semester 65 LP absolviert und kein Überflieger ist - letztendlich kommt es in jedem Studium auf Sitzfleisch an.
Ich habe ein Modul im Nebenfach Informatik gewählt und es ist offen gesagt lächerlich, wie wenig relativ zu uns dort für 8 LP gearbeitet werden muss, gerade wenn man bedenkt, dass die Berufschancen für die Mathe Studenten nicht unbedingt besser sind. Die meisten Mathe Jobs sind eigentlich verkappte Informatikerjobs oder sehr langweilig (Versicherungen), für die besseren Leute gibt es natürlich ganz nette Jobs (vor allem mit Master/Promotion) aber ich sehe es nicht ein, mich noch ca 8 Jahre durch das Studium zu quälen. In die Forschung kommen nur die Top 0,5 Prozent würde ich mal schätzen.
Aus diesen Gründen werde ich auch in diesem Sommer zu VWL wechseln - macht was Euch interessiert.
Aufwand und Ertrag sind aus meiner Sicht in BWL oder Informatik am besten, Mathe ist hardcore.

Bin auch vor kurzem mit meinem Master in Mathe fertig geworden und kann den meisten Vorpostern hier leider nur zustimmen. Es ist ein sehr anstrengendes Studium, besonders wenn man noch neben der Uni arbeitet. Das wird einem besonders klar, wenn man, wie Du schon sagst sich mal mit dem Stoff und Pensum der anderen Studiengänge auseinandersetzt (klingt immer sehr überheblich, aber leider ist es in vielen Fällen wirklich deutlich weniger). Die Jobs, die man dafür am Ende bekommt sind allerdings meist OK - es könnte schlimmer sein... mit einem Arzt kann sich in Deutschland finanziell sowieso keiner vergleichen und dass der Fachkräftemangel reinste Lobbypropaganda ist, dürfe ja nun auch bis in die letzte FH Hintertupfingen vorgedrungen sein

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ESB eine der besten Business Schools weltweit

Studenten an der ESB Business School, Hochschule Reutlingen

Die ESB Business School hat das Gütesiegel von AACSB International – The Association to Advance Collegiate Schools of Business, einer der weltweit bedeutendsten Akkreditierungsorganisationen für Wirtschaftswissenschaften, erhalten. Das Siegel bestätigt der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Reutlingen die Erfüllung anspruchsvoller Qualitätsstandards in Ausbildung und Forschung. Weltweit tragen nur fünf Prozent aller Business Schools das begehrte Prädikat.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre (IBWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Internationale Betriebswirtschaftslehre IBWL

Eine internationale Ausrichtung im Fach Betriebswirtschaftslehre wünschen sich immer mehr. So entscheiden sich jedes Jahr mehr Studienanfänger für ein Studium der Internationalen BWL. Der Studiengang ermöglicht einen Einblick in globale wirtschaftliche Zusammenhänge. Zusätzlich lernen Studierende im internationalen Management eine weitere Fremdsprache und vertiefen diese während eines Auslandsstudiums. Rund 10 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für ein Studium Internationale Betriebswirtschaft.

Wirtschaft studieren: Das Duale Studium BWL an einer Berufsakademie

Studenten im Hörsaal

Ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen, ist eine alternative Studienmöglichkeit zur universitären Ausbildung. Studieninteressierte, die gern praktisch arbeiten wollen, finden in Berufsakademien passende Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Eine Vielzahl an Spezialisierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ermöglicht bereits ab dem Bachelor eine Vertiefung. Nach dem dualen Studium werden viele BWL-Absolventen von ihrem Praxispartner übernommen oder nutzen im Anschluss die Möglichkeit für einen dualen Master oder für einen Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht.

Antworten auf Zukunftsaussichten Physik-/Mathestudium

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