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Studienwahl: Was studierenMedizinstudium

Medizin oder Informatik?

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Hallo Freunde,

ich stehe im Moment vor der Möglichkeit, Informatik oder Medizin zu studieren . Sicherlich beides keine schlechten Studiengänge, jedoch was meint ihr, was - mit Blick in die Zukunft - geeigneter ist? Vor allem in Bezug auf Gehalt, Sicherheit, Arbeitszeiten, Prestige.

Interessieren würden mich beide Studiengänge wohl ähnlich stark.

Danke für eure Einschätzung!

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Hallo Freunde,

ich stehe im Moment vor der Möglichkeit, Informatik oder Medizin zu studieren . Sicherlich beides keine schlechten Studiengänge, jedoch was meint ihr, was - mit Blick in die Zukunft - geeigneter ist? Vor allem in Bezug auf Gehalt, Sicherheit, Arbeitszeiten, Prestige.

Interessieren würden mich beide Studiengänge wohl ähnlich stark.

Danke für eure Einschätzung!

Medizin. In der Informatik musst du nach dem Studium immer up-to-date bleiben. Als Mediziner gilt je älter desto erfahrener in der Info bist du je älter du bist meistens nicht mehr gefragt

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Prestige (ganz besonders), Gehalt und Sicherheit klar bei Medizin. Geringere Arbeitszeiten Informatik.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Hallo Freunde,

ich stehe im Moment vor der Möglichkeit, Informatik oder Medizin zu studieren . Sicherlich beides keine schlechten Studiengänge, jedoch was meint ihr, was - mit Blick in die Zukunft - geeigneter ist? Vor allem in Bezug auf Gehalt, Sicherheit, Arbeitszeiten, Prestige.

Interessieren würden mich beide Studiengänge wohl ähnlich stark.

Danke für eure Einschätzung!

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Gehalt - Medizin
Sicherheit - Medizin
Arbeitszeiten - Informatik
Prestige - Medizin

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Das sind beides Gebiete, die man aus intrinsischen Motiven macht. Ansonsten wird das schwer. Deine Kriterien sind da eher ungeeignet.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Das sind beides Gebiete, die man aus intrinsischen Motiven macht. Ansonsten wird das schwer. Deine Kriterien sind da eher ungeeignet.

Hier der TE:

Beide Bereiche begeistern mich sehr. Mir wurde dann medizinische Informatik vorgeschlagen, jedoch ist das im Grunde einfach Informatik mit Anwendung Medizin. Die Grundsatzfrage Medizin - Informatik ist damit leider nicht geklärt.

Ich frage mich eben auch, was in Zukunft im Bereich der Medizin passieren wird. Auch diese werden immer mehr abhängig von Technik und Digitalisierung.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Medizininformatik

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Wie wärs mit einem Medizintechnik Studium?

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

Ich stand mal vor der gleichen Entscheidung und hab mich für Medizin entschieden. Momentan schreibe ich meine Doktorarbeit in der Radiologie und hab so auch Kontakt zu Technik und IT.

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Devanther

Medizin oder Informatik

Medizin ist ein sehr weites Feld.
Was für ein Arzt willst du werden?
Hausarzt, Psychiater, Orthopäde, Radiologe etc?

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

Also wenn du dich tatsächlich fürs Medizinstudium interessiert und dir vorstellen kannst als Arzt zu arbeiten würde ich ganz klar dafür plädieren:

  • Hohes Gehalt
  • Hohes Ansehen in allen politischen Lagern / sozialen Schichten
  • Viele Karrieremöglichkeiten (teilweise sogar "automatisches" Aufsteigen)
  • Jobgarantie

Informatik ist natürlich auch ein gutes Studium, insbesondere wenn du wie schon von anderen gesagt wurde mehr Wert auf "9-5" hast. Tatsächlich ist Informatik wohl mit der beste Studiengang um das höchstmögliche Gehalt für eine 35-40Stundenwoche (von der du als Mediziner sehr weit entfernt bist) zu erhalten.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Hallo Freunde,

ich stehe im Moment vor der Möglichkeit, Informatik oder Medizin zu studieren . Sicherlich beides keine schlechten Studiengänge, jedoch was meint ihr, was - mit Blick in die Zukunft - geeigneter ist? Vor allem in Bezug auf Gehalt, Sicherheit, Arbeitszeiten, Prestige.

Interessieren würden mich beide Studiengänge wohl ähnlich stark.

Danke für eure Einschätzung!

Wenn du Medizin willst kannst du nachher immer noch Informatiker werden andersrum ist das nur schwer möglich. Daher würde ich erstmal Medizin machen kannst vor nach oder während des Studiums ja noch was in die Richtung Informatik machen.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

Bin Ingenieur und stand damals auch vor der Wahl. Bei MINT steht der Aufwand im keinen Verhältnis zum Ertrag, trau mir. Bei Medizin ist der Aufwand zwar ebenfalls sehr hoch aber du wirst dafür auch für vergütet. Ich habe es bereut auch wenn ich denke, dass ich den Arztjob aufgrund von Ekel vermutlich niemals machen könnte. :D

Die Industrie ist ein Haifischbecken und die interessanten Jobs finden sich eher in der Forschung aber dort bekommst du kein Geld. In der Industrie machst du teilweise aus bürokratischen Gründen sinnlose Tätigkeiten nur weil es der Konzern so will, das ist total unbefriedigend.

Mit IGM Wunderland Gehalt bist du immer noch unter A13 bzw A14 eines Lehrers, das ist demotivierend. Kohle macht man nur im AT, aber zu welchen Preis? Für den Schleudersitz und unbegrenzte Arbeitszeit und da reden wir eher von Gehältern von 110 bis 140 K. Das ist jetzt auch nicht so viel in Netto. Die Supergehälter wird kaum einer erreichen, der Arzt bekommt diese aber fast garantiert. Als Informatiker kannst du natürlich als Freelancer arbeiten, dafür brauchst du aber ein Netzwerk und dieses bekommst du nicht von heute auf morgen.

Medizin > all

Beamter Lehrer wenn man die ruhige Kugel schieben will ebenfalls.

Aber am Ende musst du wissen, was du die restlichen 40 Jahre machen möchtest.

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik

Allerdings gibt es auch IT-Jobs außerhalb von Großunternehmen. Dort wird es zwwmit 6-stelligen Gehältern schwieriger aber der TE sprach ja davon, dass ihn diese Fächer begeistern.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

Der Aufwand für ein MINT-Studium ist zumindest im Vergleich zu Medizin oder Jura relativ moderat, wenn auch natürlich größer als für BWL. Das Klagen der MINTler über den großen Aufwand ihres Studiums kann ich deshalb nicht nachvollziehen. Man sollte auch beachten, dass es in den meisten Fächern dort keinen NC gibt. Insoweit studieren natürlich sehr viele schwache Abiturienten zunächst ein MINT-Fach (vor allem Ingenieurfächer). Vor diesem Hintergrund relativieren sich auch die Abbruchquoten.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Bin Ingenieur und stand damals auch vor der Wahl. Bei MINT steht der Aufwand im keinen Verhältnis zum Ertrag, trau mir. Bei Medizin ist der Aufwand zwar ebenfalls sehr hoch aber du wirst dafür auch für vergütet. Ich habe es bereut auch wenn ich denke, dass ich den Arztjob aufgrund von Ekel vermutlich niemals machen könnte. :D

Die Industrie ist ein Haifischbecken und die interessanten Jobs finden sich eher in der Forschung aber dort bekommst du kein Geld. In der Industrie machst du teilweise aus bürokratischen Gründen sinnlose Tätigkeiten nur weil es der Konzern so will, das ist total unbefriedigend.

Mit IGM Wunderland Gehalt bist du immer noch unter A13 bzw A14 eines Lehrers, das ist demotivierend. Kohle macht man nur im AT, aber zu welchen Preis? Für den Schleudersitz und unbegrenzte Arbeitszeit und da reden wir eher von Gehältern von 110 bis 140 K. Das ist jetzt auch nicht so viel in Netto. Die Supergehälter wird kaum einer erreichen, der Arzt bekommt diese aber fast garantiert. Als Informatiker kannst du natürlich als Freelancer arbeiten, dafür brauchst du aber ein Netzwerk und dieses bekommst du nicht von heute auf morgen.

Medizin > all

Beamter Lehrer wenn man die ruhige Kugel schieben will ebenfalls.

Aber am Ende musst du wissen, was du die restlichen 40 Jahre machen möchtest.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Der Aufwand für ein MINT-Studium ist zumindest im Vergleich zu Medizin oder Jura relativ moderat, wenn auch natürlich größer als für BWL. Das Klagen der MINTler über den großen Aufwand ihres Studiums kann ich deshalb nicht nachvollziehen. Man sollte auch beachten, dass es in den meisten Fächern dort keinen NC gibt. Insoweit studieren natürlich sehr viele schwache Abiturienten zunächst ein MINT-Fach (vor allem Ingenieurfächer). Vor diesem Hintergrund relativieren sich auch die Abbruchquoten.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Bin Ingenieur und stand damals auch vor der Wahl. Bei MINT steht der Aufwand im keinen Verhältnis zum Ertrag, trau mir. Bei Medizin ist der Aufwand zwar ebenfalls sehr hoch aber du wirst dafür auch für vergütet. Ich habe es bereut auch wenn ich denke, dass ich den Arztjob aufgrund von Ekel vermutlich niemals machen könnte. :D

Die Industrie ist ein Haifischbecken und die interessanten Jobs finden sich eher in der Forschung aber dort bekommst du kein Geld. In der Industrie machst du teilweise aus bürokratischen Gründen sinnlose Tätigkeiten nur weil es der Konzern so will, das ist total unbefriedigend.

Mit IGM Wunderland Gehalt bist du immer noch unter A13 bzw A14 eines Lehrers, das ist demotivierend. Kohle macht man nur im AT, aber zu welchen Preis? Für den Schleudersitz und unbegrenzte Arbeitszeit und da reden wir eher von Gehältern von 110 bis 140 K. Das ist jetzt auch nicht so viel in Netto. Die Supergehälter wird kaum einer erreichen, der Arzt bekommt diese aber fast garantiert. Als Informatiker kannst du natürlich als Freelancer arbeiten, dafür brauchst du aber ein Netzwerk und dieses bekommst du nicht von heute auf morgen.

Medizin > all

Beamter Lehrer wenn man die ruhige Kugel schieben will ebenfalls.

Aber am Ende musst du wissen, was du die restlichen 40 Jahre machen möchtest.

Woher nimmst du Blender wieder deine Informationen? Daumenregel: mathe/Physik > mint > wiwi=jura=Medizin

Mint hat relativ zu dem abiturschnitt gesehen immer noch die mit Abstand höchsten abbrecherquoten.
Kann man auch überall nachvollziehen.

Bin übrigens kein mintler, habe in meinem Studium aber mehrere mint/Mathe Vorlesungen besucht.

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik

Mint hat relativ zu dem abiturschnitt gesehen immer noch die mit Abstand höchsten abbrecherquoten.
Kann man auch überall nachvollziehen.

Was für ein komplexes und nichtssagendes Statement ...

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

Frage mich immer wieder, wie Leute bsp. Ingenieure werden können, wenn sie nicht mal den Unterschied zwischen "welchen" und "welchem" kennen. Oder "seit" und "seid". Nette Trolle.

Zur Ausgangsfrage: so was von Medizin.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Der Aufwand für ein MINT-Studium ist zumindest im Vergleich zu Medizin oder Jura relativ moderat, wenn auch natürlich größer als für BWL. Das Klagen der MINTler über den großen Aufwand ihres Studiums kann ich deshalb nicht nachvollziehen. Man sollte auch beachten, dass es in den meisten Fächern dort keinen NC gibt. Insoweit studieren natürlich sehr viele schwache Abiturienten zunächst ein MINT-Fach (vor allem Ingenieurfächer). Vor diesem Hintergrund relativieren sich auch die Abbruchquoten.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Bin Ingenieur und stand damals auch vor der Wahl. Bei MINT steht der Aufwand im keinen Verhältnis zum Ertrag, trau mir. Bei Medizin ist der Aufwand zwar ebenfalls sehr hoch aber du wirst dafür auch für vergütet. Ich habe es bereut auch wenn ich denke, dass ich den Arztjob aufgrund von Ekel vermutlich niemals machen könnte. :D

Die Industrie ist ein Haifischbecken und die interessanten Jobs finden sich eher in der Forschung aber dort bekommst du kein Geld. In der Industrie machst du teilweise aus bürokratischen Gründen sinnlose Tätigkeiten nur weil es der Konzern so will, das ist total unbefriedigend.

Mit IGM Wunderland Gehalt bist du immer noch unter A13 bzw A14 eines Lehrers, das ist demotivierend. Kohle macht man nur im AT, aber zu welchen Preis? Für den Schleudersitz und unbegrenzte Arbeitszeit und da reden wir eher von Gehältern von 110 bis 140 K. Das ist jetzt auch nicht so viel in Netto. Die Supergehälter wird kaum einer erreichen, der Arzt bekommt diese aber fast garantiert. Als Informatiker kannst du natürlich als Freelancer arbeiten, dafür brauchst du aber ein Netzwerk und dieses bekommst du nicht von heute auf morgen.

Medizin > all

Beamter Lehrer wenn man die ruhige Kugel schieben will ebenfalls.

Aber am Ende musst du wissen, was du die restlichen 40 Jahre machen möchtest.

Woher nimmst du Blender wieder deine Informationen? Daumenregel: mathe/Physik > mint > wiwi=jura=Medizin

Mint hat relativ zu dem abiturschnitt gesehen immer noch die mit Abstand höchsten abbrecherquoten.
Kann man auch überall nachvollziehen.

Bin übrigens kein mintler, habe in meinem Studium aber mehrere mint/Mathe Vorlesungen besucht.

Dass ein Fach ohne NC hohe Abbruchquoten hat, liegt in der Natur der Sache, da sich jeder einfach einschreiben kann. Ein nicht geringer Teil der registrierten Abbrecher sind in Wirklichkeit Leute, die sich nur wegen des Studententickets eingeschrieben haben. Da Mathe/Physik fast immer NC-frei sind, sind nicht wenige dieser Leute dort eingeschrieben. Die wirklichen Abbruchquoten - der ernsthaft Studierenden - sind folglich weit geringer als die offiziell verlautbarten.

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik

Devanther schrieb am 22.01.2020:

Medizin ist ein sehr weites Feld.
Was für ein Arzt willst du werden?
Hausarzt, Psychiater, Orthopäde, Radiologe etc?

Vermutlich Radiologie/Onkologie. Diese Bereiche finde ich am spannendsten, da ebenso Schnittstelle zur Technik.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

Erstmal musst du zu Medizin zugelassen werden, das geht im neuen Verfahren nur über Abi 1,0/1,1 oder einen sehr guten Tms/HamNat. Hast du eins von beidem/beides?
Dazu musst du bedenken, dass der Job des Arztes oft extrem langweilig und zermürbend ist. Ich bin jetzt Assistenzarzt im 3. Jahr in der Inneren Medizin und glaub mir - es ist nicht alles Gold was glänzt.
Gehalt? Ist gut, keine Frage, aber nur mit Schichten und die sind, sorry for my french, zum kotzen. Wer viel verdienen will kann das einfacher tun als als Arzt.
Prestige? Naja, es geht. Das Ansehen ist lange nicht mehr das, was es mal war. Ich kann dir gerne ein paar Anekdoten dazu erzählen, wenn du möchtest.
Arbeitszeiten? Beschi**en. Gibt aber auch Fachärzte, die 40h haben - dafür sind die Jobs dann auch seeehr langweilig.

Insgesamt sehe ich den Beruf sehr zwiegespalten. Wenn nur die hohe Arbeitszeit das Problem wäre - dann wäre alles ok. Nur verbringt man enorm viel Zeit mit sinnlosem Papierkram, mit unfreundlichen Pflegern, mit unfreundlichen Patienten - und das macht zumindest mit persönlich sehr zu schaffen.

Abschließend rate ich dir Folgendes: Medizin und Informatik führen dich beide in gutbezahlte Berufe. Reich wirst du mit beidem höchstwahrscheinlich nicht. Beide Berufsfelder haben Vor- und Nachteile, welche davon schwerer wiegen, musst du ganz allein entscheiden. Bitte idealisiere den Arztberuf aber nicht, wie es hier viele tun - man merkt denen an, dass sie keine Sekunde im Krankenhaus gearbeitet haben. Und sieh den Beruf als das, was er ist - eine Möglichkeit, deinen Lebensunterhalt zu verdienen und schöne Dinge in deiner Freizeit zu finanzieren. Du wirst dort nicht deine Berufung finden, denn dazu ist ein Beruf nicht geeignet - weder der des Informatikers, noch der des Arztes.

Viele Grüße und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Der Aufwand für ein MINT-Studium ist zumindest im Vergleich zu Medizin oder Jura relativ moderat, wenn auch natürlich größer als für BWL. Das Klagen der MINTler über den großen Aufwand ihres Studiums kann ich deshalb nicht nachvollziehen. Man sollte auch beachten, dass es in den meisten Fächern dort keinen NC gibt. Insoweit studieren natürlich sehr viele schwache Abiturienten zunächst ein MINT-Fach (vor allem Ingenieurfächer). Vor diesem Hintergrund relativieren sich auch die Abbruchquoten.

Bin Ingenieur und stand damals auch vor der Wahl. Bei MINT steht der Aufwand im keinen Verhältnis zum Ertrag, trau mir. Bei Medizin ist der Aufwand zwar ebenfalls sehr hoch aber du wirst dafür auch für vergütet. Ich habe es bereut auch wenn ich denke, dass ich den Arztjob aufgrund von Ekel vermutlich niemals machen könnte. :D

Die Industrie ist ein Haifischbecken und die interessanten Jobs finden sich eher in der Forschung aber dort bekommst du kein Geld. In der Industrie machst du teilweise aus bürokratischen Gründen sinnlose Tätigkeiten nur weil es der Konzern so will, das ist total unbefriedigend.

Mit IGM Wunderland Gehalt bist du immer noch unter A13 bzw A14 eines Lehrers, das ist demotivierend. Kohle macht man nur im AT, aber zu welchen Preis? Für den Schleudersitz und unbegrenzte Arbeitszeit und da reden wir eher von Gehältern von 110 bis 140 K. Das ist jetzt auch nicht so viel in Netto. Die Supergehälter wird kaum einer erreichen, der Arzt bekommt diese aber fast garantiert. Als Informatiker kannst du natürlich als Freelancer arbeiten, dafür brauchst du aber ein Netzwerk und dieses bekommst du nicht von heute auf morgen.

Medizin > all

Beamter Lehrer wenn man die ruhige Kugel schieben will ebenfalls.

Aber am Ende musst du wissen, was du die restlichen 40 Jahre machen möchtest.

Woher nimmst du Blender wieder deine Informationen? Daumenregel: mathe/Physik > mint > wiwi=jura=Medizin

Mint hat relativ zu dem abiturschnitt gesehen immer noch die mit Abstand höchsten abbrecherquoten.
Kann man auch überall nachvollziehen.

Bin übrigens kein mintler, habe in meinem Studium aber mehrere mint/Mathe Vorlesungen besucht.

Dass ein Fach ohne NC hohe Abbruchquoten hat, liegt in der Natur der Sache, da sich jeder einfach einschreiben kann. Ein nicht geringer Teil der registrierten Abbrecher sind in Wirklichkeit Leute, die sich nur wegen des Studententickets eingeschrieben haben. Da Mathe/Physik fast immer NC-frei sind, sind nicht wenige dieser Leute dort eingeschrieben. Die wirklichen Abbruchquoten - der ernsthaft Studierenden - sind folglich weit geringer als die offiziell verlautbarten.

Könnte das eventuell daran liegen dass Menschen die sich für Mathe/Physik einschreiben (mit Ausnahme von den "Semesterticket-Studenten) auch eine grobe Vorstellung haben von dem was sie im Studium erwartet? In Mathe schreibt man sich nach dem Abi nicht einfach just for fun ein um zu gucken wie es so ist.

Ich möchte auch dein hochgelobtes Jura nicht kritisieren, aber der einzig hohe Anspruch im Jurastudium liegt in der schieren Stoffmenge fürs Staatsexamen. Du hast also tatsächlich einen hohen Anspruch im Jurastudium, dieser ist aber nicht intellektueller Natur. Und bitte, fang gar nicht erst an Logik für Juristen mit hoher Mathematik zu vergleichen.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Erstmal musst du zu Medizin zugelassen werden, das geht im neuen Verfahren nur über Abi 1,0/1,1 oder einen sehr guten Tms/HamNat. Hast du eins von beidem/beides?
Dazu musst du bedenken, dass der Job des Arztes oft extrem langweilig und zermürbend ist. Ich bin jetzt Assistenzarzt im 3. Jahr in der Inneren Medizin und glaub mir - es ist nicht alles Gold was glänzt.
Gehalt? Ist gut, keine Frage, aber nur mit Schichten und die sind, sorry for my french, zum kotzen. Wer viel verdienen will kann das einfacher tun als als Arzt.
Prestige? Naja, es geht. Das Ansehen ist lange nicht mehr das, was es mal war. Ich kann dir gerne ein paar Anekdoten dazu erzählen, wenn du möchtest.
Arbeitszeiten? Beschi**en. Gibt aber auch Fachärzte, die 40h haben - dafür sind die Jobs dann auch seeehr langweilig.

Insgesamt sehe ich den Beruf sehr zwiegespalten. Wenn nur die hohe Arbeitszeit das Problem wäre - dann wäre alles ok. Nur verbringt man enorm viel Zeit mit sinnlosem Papierkram, mit unfreundlichen Pflegern, mit unfreundlichen Patienten - und das macht zumindest mit persönlich sehr zu schaffen.

Abschließend rate ich dir Folgendes: Medizin und Informatik führen dich beide in gutbezahlte Berufe. Reich wirst du mit beidem höchstwahrscheinlich nicht. Beide Berufsfelder haben Vor- und Nachteile, welche davon schwerer wiegen, musst du ganz allein entscheiden. Bitte idealisiere den Arztberuf aber nicht, wie es hier viele tun - man merkt denen an, dass sie keine Sekunde im Krankenhaus gearbeitet haben. Und sieh den Beruf als das, was er ist - eine Möglichkeit, deinen Lebensunterhalt zu verdienen und schöne Dinge in deiner Freizeit zu finanzieren. Du wirst dort nicht deine Berufung finden, denn dazu ist ein Beruf nicht geeignet - weder der des Informatikers, noch der des Arztes.

Viele Grüße und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

Wie viel verdienst du denn momentan als Assistenzarzt im dritten Jahr mit Dienste und Überstunden netto?

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Erstmal musst du zu Medizin zugelassen werden, das geht im neuen Verfahren nur über Abi 1,0/1,1 oder einen sehr guten Tms/HamNat. Hast du eins von beidem/beides?
Dazu musst du bedenken, dass der Job des Arztes oft extrem langweilig und zermürbend ist. Ich bin jetzt Assistenzarzt im 3. Jahr in der Inneren Medizin und glaub mir - es ist nicht alles Gold was glänzt.
Gehalt? Ist gut, keine Frage, aber nur mit Schichten und die sind, sorry for my french, zum kotzen. Wer viel verdienen will kann das einfacher tun als als Arzt.
Prestige? Naja, es geht. Das Ansehen ist lange nicht mehr das, was es mal war. Ich kann dir gerne ein paar Anekdoten dazu erzählen, wenn du möchtest.
Arbeitszeiten? Beschi**en. Gibt aber auch Fachärzte, die 40h haben - dafür sind die Jobs dann auch seeehr langweilig.

Insgesamt sehe ich den Beruf sehr zwiegespalten. Wenn nur die hohe Arbeitszeit das Problem wäre - dann wäre alles ok. Nur verbringt man enorm viel Zeit mit sinnlosem Papierkram, mit unfreundlichen Pflegern, mit unfreundlichen Patienten - und das macht zumindest mit persönlich sehr zu schaffen.

Abschließend rate ich dir Folgendes: Medizin und Informatik führen dich beide in gutbezahlte Berufe. Reich wirst du mit beidem höchstwahrscheinlich nicht. Beide Berufsfelder haben Vor- und Nachteile, welche davon schwerer wiegen, musst du ganz allein entscheiden. Bitte idealisiere den Arztberuf aber nicht, wie es hier viele tun - man merkt denen an, dass sie keine Sekunde im Krankenhaus gearbeitet haben. Und sieh den Beruf als das, was er ist - eine Möglichkeit, deinen Lebensunterhalt zu verdienen und schöne Dinge in deiner Freizeit zu finanzieren. Du wirst dort nicht deine Berufung finden, denn dazu ist ein Beruf nicht geeignet - weder der des Informatikers, noch der des Arztes.

Viele Grüße und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

Wie viel verdienst du denn momentan als Assistenzarzt im dritten Jahr mit Dienste und Überstunden netto?

Netto knapp 4000€ im Monat. Das ist relativ viel, ja - aber man muss zwei Dinge beachten.

  1. Habe ich dafür mehrere 24h-Schichten im Monat und die sind wirklich unangenehm und
  2. verdiene ich netto mehr als viele Fachärzte - und das ist keine ungewöhnliche Situation, sondern in Fachgebieten mit vielen Diensten eher die Norm. Das heißt, aufgrund der Tatsache, dass die Zahl der Dienste als Facharzt tendenziell abnimmt, wird sich mein Nettogehalt die nächsten Jahre nicht mehr wirklich steigern, im Gegenteil, es wird eher abnehmen.
    Dafür ist dann die Arbeitszeit entsprechend angenehmer.
antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Erstmal musst du zu Medizin zugelassen werden, das geht im neuen Verfahren nur über Abi 1,0/1,1 oder einen sehr guten Tms/HamNat. Hast du eins von beidem/beides?
Dazu musst du bedenken, dass der Job des Arztes oft extrem langweilig und zermürbend ist. Ich bin jetzt Assistenzarzt im 3. Jahr in der Inneren Medizin und glaub mir - es ist nicht alles Gold was glänzt.
Gehalt? Ist gut, keine Frage, aber nur mit Schichten und die sind, sorry for my french, zum kotzen. Wer viel verdienen will kann das einfacher tun als als Arzt.
Prestige? Naja, es geht. Das Ansehen ist lange nicht mehr das, was es mal war. Ich kann dir gerne ein paar Anekdoten dazu erzählen, wenn du möchtest.
Arbeitszeiten? Beschi**en. Gibt aber auch Fachärzte, die 40h haben - dafür sind die Jobs dann auch seeehr langweilig.

Insgesamt sehe ich den Beruf sehr zwiegespalten. Wenn nur die hohe Arbeitszeit das Problem wäre - dann wäre alles ok. Nur verbringt man enorm viel Zeit mit sinnlosem Papierkram, mit unfreundlichen Pflegern, mit unfreundlichen Patienten - und das macht zumindest mit persönlich sehr zu schaffen.

Abschließend rate ich dir Folgendes: Medizin und Informatik führen dich beide in gutbezahlte Berufe. Reich wirst du mit beidem höchstwahrscheinlich nicht. Beide Berufsfelder haben Vor- und Nachteile, welche davon schwerer wiegen, musst du ganz allein entscheiden. Bitte idealisiere den Arztberuf aber nicht, wie es hier viele tun - man merkt denen an, dass sie keine Sekunde im Krankenhaus gearbeitet haben. Und sieh den Beruf als das, was er ist - eine Möglichkeit, deinen Lebensunterhalt zu verdienen und schöne Dinge in deiner Freizeit zu finanzieren. Du wirst dort nicht deine Berufung finden, denn dazu ist ein Beruf nicht geeignet - weder der des Informatikers, noch der des Arztes.

Viele Grüße und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

Wie viel verdienst du denn momentan als Assistenzarzt im dritten Jahr mit Dienste und Überstunden netto?

Netto knapp 4000€ im Monat. Das ist relativ viel, ja - aber man muss zwei Dinge beachten.

  1. Habe ich dafür mehrere 24h-Schichten im Monat und die sind wirklich unangenehm und
  2. verdiene ich netto mehr als viele Fachärzte - und das ist keine ungewöhnliche Situation, sondern in Fachgebieten mit vielen Diensten eher die Norm. Das heißt, aufgrund der Tatsache, dass die Zahl der Dienste als Facharzt tendenziell abnimmt, wird sich mein Nettogehalt die nächsten Jahre nicht mehr wirklich steigern, im Gegenteil, es wird eher abnehmen.
    Dafür ist dann die Arbeitszeit entsprechend angenehmer.

An sich ein gutes Gehalt aber wenn ich bedenke, dass ich 5 Jahre (M. Sc.) studiert habe und 3900€ bei einer 40h Woche verdiene, kommt mir das garnicht viel vor. Dafür hast du (mind.) 6 Jahre studiert und einen Dr., mehrere 24h Dienste und das wichtigste mMn. Verantwortung.

Nunja, habe mit meinem 1.3er Abi damals auch gezweifelt ob BWL oder Medizin, hab aber nach nur wenigen Jahren hier in NRW fast 4k netto - reicht mir total vorallem weil ich auch ein Firmenwagen habe.

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Quereinsteiger

Medizin oder Informatik

Aufgrund des Ärztemangels hätte ich gerne noch ein paar gute Ärzte..
Vom Schnitt her hätte ich auch Medizin studieren können, aber habe mich für MINT entschieden.
Gibt viele negative Aspekte bei Medizin. Langes Studium, lange Ausbildung. Rund 12 Jahre bis zum Facharzt, unflexible Arbeitszeiten und teilweise auch Immobilität beim Umzug. Man sieht nur kranke Leute und darf keine Berührungsängste haben.

Obwohl es viele negative Seiten gibt, kann man aber sicherlich das beste draus machen und wird nie arbeitslos. Im Nachhinein hätte mich das Medizinstudium doch gereizt, weil man auch viel über die eigene Gesundheit lernt.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Erstmal musst du zu Medizin zugelassen werden, das geht im neuen Verfahren nur über Abi 1,0/1,1 oder einen sehr guten Tms/HamNat. Hast du eins von beidem/beides?
Dazu musst du bedenken, dass der Job des Arztes oft extrem langweilig und zermürbend ist. Ich bin jetzt Assistenzarzt im 3. Jahr in der Inneren Medizin und glaub mir - es ist nicht alles Gold was glänzt.
Gehalt? Ist gut, keine Frage, aber nur mit Schichten und die sind, sorry for my french, zum kotzen. Wer viel verdienen will kann das einfacher tun als als Arzt.
Prestige? Naja, es geht. Das Ansehen ist lange nicht mehr das, was es mal war. Ich kann dir gerne ein paar Anekdoten dazu erzählen, wenn du möchtest.
Arbeitszeiten? Beschi**en. Gibt aber auch Fachärzte, die 40h haben - dafür sind die Jobs dann auch seeehr langweilig.

Insgesamt sehe ich den Beruf sehr zwiegespalten. Wenn nur die hohe Arbeitszeit das Problem wäre - dann wäre alles ok. Nur verbringt man enorm viel Zeit mit sinnlosem Papierkram, mit unfreundlichen Pflegern, mit unfreundlichen Patienten - und das macht zumindest mit persönlich sehr zu schaffen.

Abschließend rate ich dir Folgendes: Medizin und Informatik führen dich beide in gutbezahlte Berufe. Reich wirst du mit beidem höchstwahrscheinlich nicht. Beide Berufsfelder haben Vor- und Nachteile, welche davon schwerer wiegen, musst du ganz allein entscheiden. Bitte idealisiere den Arztberuf aber nicht, wie es hier viele tun - man merkt denen an, dass sie keine Sekunde im Krankenhaus gearbeitet haben. Und sieh den Beruf als das, was er ist - eine Möglichkeit, deinen Lebensunterhalt zu verdienen und schöne Dinge in deiner Freizeit zu finanzieren. Du wirst dort nicht deine Berufung finden, denn dazu ist ein Beruf nicht geeignet - weder der des Informatikers, noch der des Arztes.

Viele Grüße und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

Wie viel verdienst du denn momentan als Assistenzarzt im dritten Jahr mit Dienste und Überstunden netto?

Netto knapp 4000€ im Monat. Das ist relativ viel, ja - aber man muss zwei Dinge beachten.

  1. Habe ich dafür mehrere 24h-Schichten im Monat und die sind wirklich unangenehm und
  2. verdiene ich netto mehr als viele Fachärzte - und das ist keine ungewöhnliche Situation, sondern in Fachgebieten mit vielen Diensten eher die Norm. Das heißt, aufgrund der Tatsache, dass die Zahl der Dienste als Facharzt tendenziell abnimmt, wird sich mein Nettogehalt die nächsten Jahre nicht mehr wirklich steigern, im Gegenteil, es wird eher abnehmen.
    Dafür ist dann die Arbeitszeit entsprechend angenehmer.

An sich ein gutes Gehalt aber wenn ich bedenke, dass ich 5 Jahre (M. Sc.) studiert habe und 3900€ bei einer 40h Woche verdiene, kommt mir das garnicht viel vor. Dafür hast du (mind.) 6 Jahre studiert und einen Dr., mehrere 24h Dienste und das wichtigste mMn. Verantwortung.

Nunja, habe mit meinem 1.3er Abi damals auch gezweifelt ob BWL oder Medizin, hab aber nach nur wenigen Jahren hier in NRW fast 4k netto - reicht mir total vorallem weil ich auch ein Firmenwagen habe.

Kleine Korrektur: Ich habe keinen Doktor :p

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Erstmal musst du zu Medizin zugelassen werden, das geht im neuen Verfahren nur über Abi 1,0/1,1 oder einen sehr guten Tms/HamNat. Hast du eins von beidem/beides?
Dazu musst du bedenken, dass der Job des Arztes oft extrem langweilig und zermürbend ist. Ich bin jetzt Assistenzarzt im 3. Jahr in der Inneren Medizin und glaub mir - es ist nicht alles Gold was glänzt.
Gehalt? Ist gut, keine Frage, aber nur mit Schichten und die sind, sorry for my french, zum kotzen. Wer viel verdienen will kann das einfacher tun als als Arzt.
Prestige? Naja, es geht. Das Ansehen ist lange nicht mehr das, was es mal war. Ich kann dir gerne ein paar Anekdoten dazu erzählen, wenn du möchtest.
Arbeitszeiten? Beschi**en. Gibt aber auch Fachärzte, die 40h haben - dafür sind die Jobs dann auch seeehr langweilig.

Insgesamt sehe ich den Beruf sehr zwiegespalten. Wenn nur die hohe Arbeitszeit das Problem wäre - dann wäre alles ok. Nur verbringt man enorm viel Zeit mit sinnlosem Papierkram, mit unfreundlichen Pflegern, mit unfreundlichen Patienten - und das macht zumindest mit persönlich sehr zu schaffen.

Abschließend rate ich dir Folgendes: Medizin und Informatik führen dich beide in gutbezahlte Berufe. Reich wirst du mit beidem höchstwahrscheinlich nicht. Beide Berufsfelder haben Vor- und Nachteile, welche davon schwerer wiegen, musst du ganz allein entscheiden. Bitte idealisiere den Arztberuf aber nicht, wie es hier viele tun - man merkt denen an, dass sie keine Sekunde im Krankenhaus gearbeitet haben. Und sieh den Beruf als das, was er ist - eine Möglichkeit, deinen Lebensunterhalt zu verdienen und schöne Dinge in deiner Freizeit zu finanzieren. Du wirst dort nicht deine Berufung finden, denn dazu ist ein Beruf nicht geeignet - weder der des Informatikers, noch der des Arztes.

Viele Grüße und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

Wie viel verdienst du denn momentan als Assistenzarzt im dritten Jahr mit Dienste und Überstunden netto?

Netto knapp 4000€ im Monat. Das ist relativ viel, ja - aber man muss zwei Dinge beachten.

  1. Habe ich dafür mehrere 24h-Schichten im Monat und die sind wirklich unangenehm und
  2. verdiene ich netto mehr als viele Fachärzte - und das ist keine ungewöhnliche Situation, sondern in Fachgebieten mit vielen Diensten eher die Norm. Das heißt, aufgrund der Tatsache, dass die Zahl der Dienste als Facharzt tendenziell abnimmt, wird sich mein Nettogehalt die nächsten Jahre nicht mehr wirklich steigern, im Gegenteil, es wird eher abnehmen.
    Dafür ist dann die Arbeitszeit entsprechend angenehmer.

Als Facharzt kannst Du aber auch in die Niederlassung gehen und deutlich mehr verdienen. Das Gehalt als Selbständiger ist doch das eigentlich Interessante an Medizin.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Erstmal musst du zu Medizin zugelassen werden, das geht im neuen Verfahren nur über Abi 1,0/1,1 oder einen sehr guten Tms/HamNat. Hast du eins von beidem/beides?
Dazu musst du bedenken, dass der Job des Arztes oft extrem langweilig und zermürbend ist. Ich bin jetzt Assistenzarzt im 3. Jahr in der Inneren Medizin und glaub mir - es ist nicht alles Gold was glänzt.
Gehalt? Ist gut, keine Frage, aber nur mit Schichten und die sind, sorry for my french, zum kotzen. Wer viel verdienen will kann das einfacher tun als als Arzt.
Prestige? Naja, es geht. Das Ansehen ist lange nicht mehr das, was es mal war. Ich kann dir gerne ein paar Anekdoten dazu erzählen, wenn du möchtest.
Arbeitszeiten? Beschi**en. Gibt aber auch Fachärzte, die 40h haben - dafür sind die Jobs dann auch seeehr langweilig.

Insgesamt sehe ich den Beruf sehr zwiegespalten. Wenn nur die hohe Arbeitszeit das Problem wäre - dann wäre alles ok. Nur verbringt man enorm viel Zeit mit sinnlosem Papierkram, mit unfreundlichen Pflegern, mit unfreundlichen Patienten - und das macht zumindest mit persönlich sehr zu schaffen.

Abschließend rate ich dir Folgendes: Medizin und Informatik führen dich beide in gutbezahlte Berufe. Reich wirst du mit beidem höchstwahrscheinlich nicht. Beide Berufsfelder haben Vor- und Nachteile, welche davon schwerer wiegen, musst du ganz allein entscheiden. Bitte idealisiere den Arztberuf aber nicht, wie es hier viele tun - man merkt denen an, dass sie keine Sekunde im Krankenhaus gearbeitet haben. Und sieh den Beruf als das, was er ist - eine Möglichkeit, deinen Lebensunterhalt zu verdienen und schöne Dinge in deiner Freizeit zu finanzieren. Du wirst dort nicht deine Berufung finden, denn dazu ist ein Beruf nicht geeignet - weder der des Informatikers, noch der des Arztes.

Viele Grüße und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

Danke für deinen Beitrag, gerne ein paar Anekdoten und Einblicke in den Krankenhausalltag!

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Hallo Freunde,

ich stehe im Moment vor der Möglichkeit, Informatik oder Medizin zu studieren . Sicherlich beides keine schlechten Studiengänge, jedoch was meint ihr, was - mit Blick in die Zukunft - geeigneter ist? Vor allem in Bezug auf Gehalt, Sicherheit, Arbeitszeiten, Prestige.

Interessieren würden mich beide Studiengänge wohl ähnlich stark.

Danke für eure Einschätzungen

Meine Schwester ist Fachärztin für Innere.
Es stimmt der Assistenzarzt an der Klinik ist hart. Aber wenn man den Facharzt hat kann man seine WLB quasi frei gestalten. Sie hat ne 20 Stunden Woche als Angestellte bei einem Hausarzt. Paar Mal im Jahr noch Urlaubsvertretung also Vollzeit und dafür ist das Gehalt hammer.

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Hallo Freunde,

ich stehe im Moment vor der Möglichkeit, Informatik oder Medizin zu studieren . Sicherlich beides keine schlechten Studiengänge, jedoch was meint ihr, was - mit Blick in die Zukunft - geeigneter ist? Vor allem in Bezug auf Gehalt, Sicherheit, Arbeitszeiten, Prestige.

Interessieren würden mich beide Studiengänge wohl ähnlich stark.

Danke für eure Einschätzungen

Meine Schwester ist Fachärztin für Innere.
Es stimmt der Assistenzarzt an der Klinik ist hart. Aber wenn man den Facharzt hat kann man seine WLB quasi frei gestalten. Sie hat ne 20 Stunden Woche als Angestellte bei einem Hausarzt. Paar Mal im Jahr noch Urlaubsvertretung also Vollzeit und dafür ist das Gehalt hammer.

Weißt du, wie viel sie genau bekommt für Teilzeit als angestellte FÄ?

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Hallo Freunde,

ich stehe im Moment vor der Möglichkeit, Informatik oder Medizin zu studieren . Sicherlich beides keine schlechten Studiengänge, jedoch was meint ihr, was - mit Blick in die Zukunft - geeigneter ist? Vor allem in Bezug auf Gehalt, Sicherheit, Arbeitszeiten, Prestige.

Interessieren würden mich beide Studiengänge wohl ähnlich stark.

Danke für eure Einschätzungen

Meine Schwester ist Fachärztin für Innere.
Es stimmt der Assistenzarzt an der Klinik ist hart. Aber wenn man den Facharzt hat kann man seine WLB quasi frei gestalten. Sie hat ne 20 Stunden Woche als Angestellte bei einem Hausarzt. Paar Mal im Jahr noch Urlaubsvertretung also Vollzeit und dafür ist das Gehalt hammer.

Weißt du, wie viel sie genau bekommt für Teilzeit als angestellte FÄ?

Keine Ahnung aber so 4000 sind das sicher wenn man die Urlaubsvertretung mit rein rechnet.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Hallo Freunde,

ich stehe im Moment vor der Möglichkeit, Informatik oder Medizin zu studieren . Sicherlich beides keine schlechten Studiengänge, jedoch was meint ihr, was - mit Blick in die Zukunft - geeigneter ist? Vor allem in Bezug auf Gehalt, Sicherheit, Arbeitszeiten, Prestige.

Interessieren würden mich beide Studiengänge wohl ähnlich stark.

Danke für eure Einschätzungen

Meine Schwester ist Fachärztin für Innere.
Es stimmt der Assistenzarzt an der Klinik ist hart. Aber wenn man den Facharzt hat kann man seine WLB quasi frei gestalten. Sie hat ne 20 Stunden Woche als Angestellte bei einem Hausarzt. Paar Mal im Jahr noch Urlaubsvertretung also Vollzeit und dafür ist das Gehalt hammer.

Weißt du, wie viel sie genau bekommt für Teilzeit als angestellte FÄ?

Keine Ahnung aber so 4000 sind das sicher wenn man die Urlaubsvertretung mit rein rechnet.

Danke für die Antwort, das wäre ja relativ entspannt verdientes Geld. Nur der Weg bis dahin ist mühsam.

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2020:

Hallo Freunde,

ich stehe im Moment vor der Möglichkeit, Informatik oder Medizin zu studieren . Sicherlich beides keine schlechten Studiengänge, jedoch was meint ihr, was - mit Blick in die Zukunft - geeigneter ist? Vor allem in Bezug auf Gehalt, Sicherheit, Arbeitszeiten, Prestige.

Interessieren würden mich beide Studiengänge wohl ähnlich stark.

Danke für eure Einschätzungen

Meine Schwester ist Fachärztin für Innere.
Es stimmt der Assistenzarzt an der Klinik ist hart. Aber wenn man den Facharzt hat kann man seine WLB quasi frei gestalten. Sie hat ne 20 Stunden Woche als Angestellte bei einem Hausarzt. Paar Mal im Jahr noch Urlaubsvertretung also Vollzeit und dafür ist das Gehalt hammer.

Weißt du, wie viel sie genau bekommt für Teilzeit als angestellte FÄ?

Keine Ahnung aber so 4000 sind das sicher wenn man die Urlaubsvertretung mit rein rechnet.

Danke für die Antwort, das wäre ja relativ entspannt verdientes Geld. Nur der Weg bis dahin ist mühsam.

Bin Ingenieur bei DAX30, das ist mit Info vergleichbar. Glaub mir Aufwand und Ertrag lohnen bei MINT nicht. Mach Medizin wenn du kannst!

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Das ist er in jedem Studienfach. Lehrjahre sind keine Herrenjahre...

Medizin vs. Informatik: beide Fächer sind so vielfältig, dass Dir da keiner wird eine vernünftige Antwort geben können. Da musst du schon genauer sagen, was du Dir unter beiden Berufen vorstellst bzw. Was dort genau für dich spannend wäre.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Hallo Freunde,

ich stehe im Moment vor der Möglichkeit, Informatik oder Medizin zu studieren . Sicherlich beides keine schlechten Studiengänge, jedoch was meint ihr, was - mit Blick in die Zukunft - geeigneter ist? Vor allem in Bezug auf Gehalt, Sicherheit, Arbeitszeiten, Prestige.

Interessieren würden mich beide Studiengänge wohl ähnlich stark.

Danke für eure Einschätzungen

Meine Schwester ist Fachärztin für Innere.
Es stimmt der Assistenzarzt an der Klinik ist hart. Aber wenn man den Facharzt hat kann man seine WLB quasi frei gestalten. Sie hat ne 20 Stunden Woche als Angestellte bei einem Hausarzt. Paar Mal im Jahr noch Urlaubsvertretung also Vollzeit und dafür ist das Gehalt hammer.

Weißt du, wie viel sie genau bekommt für Teilzeit als angestellte FÄ?

Keine Ahnung aber so 4000 sind das sicher wenn man die Urlaubsvertretung mit rein rechnet.

Danke für die Antwort, das wäre ja relativ entspannt verdientes Geld. Nur der Weg bis dahin ist mühsam.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Mach beides

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Bei IGM kannst du nach 3 Jahren (B Sc) schon mit 70k einsteigen. Der Mediziner muss noch 3 Jahre studieren und dannach noch 6 Jahre Assistenzarzt sein.

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Wer in einen Konzern kommt, kann in wenigen Jahren ein sechsstelliges Jahresbrutto erreichen und muss sich vor Ärzten nicht verstecken. Nur steigt eben kein Bachelor ohne Kontakte in einen Konzern ein, schon gar nicht mit 70k.

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 02.02.2020:

Wer in einen Konzern kommt, kann in wenigen Jahren ein sechsstelliges Jahresbrutto erreichen und muss sich vor Ärzten nicht verstecken. Nur steigt eben kein Bachelor ohne Kontakte in einen Konzern ein, schon gar nicht mit 70k.

Doch gibt Konzerne die 10k Bonus zahlen. IGM Standart Einstieg ist 64k.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

IGM-Karriere, Tier1-3-UB-Karriere, Big4-Karrie >> Arzt

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2020:

Bin Ingenieur bei DAX30, das ist mit Info vergleichbar. Glaub mir Aufwand und Ertrag lohnen bei MINT nicht. Mach Medizin wenn du kannst!

Warum lohnt sich MINT deiner Meinung nach nicht? Ich studiere Informatik, und sooo stressig ist das wirklich nicht. Dafür sind die Perspektiven echt top.

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2020:

Bin Ingenieur bei DAX30, das ist mit Info vergleichbar. Glaub mir Aufwand und Ertrag lohnen bei MINT nicht. Mach Medizin wenn du kannst!

Zwischen MINT/Ing und Medizin liegt schon fachlich ein weiter Unterschied.
Man sollte sich schon für die Tätigkeiten interessieren, die man ausüben möchte. Andernfalls kann man sich gleich vom guten Gehalt verabschieden, unabhängig wie gut die Chancen sonst in der Branche sind.

antworten
WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

WiWi Gast schrieb am 03.02.2020:

Bin Ingenieur bei DAX30, das ist mit Info vergleichbar. Glaub mir Aufwand und Ertrag lohnen bei MINT nicht. Mach Medizin wenn du kannst!

Zwischen MINT/Ing und Medizin liegt schon fachlich ein weiter Unterschied.
Man sollte sich schon für die Tätigkeiten interessieren, die man ausüben möchte. Andernfalls kann man sich gleich vom guten Gehalt verabschieden, unabhängig wie gut die Chancen sonst in der Branche sind.

Medizin gehört im weitesten Sinn zu den MINT-Fächern. Nur, dass man eben auch ein klares Berufsbild als Arzt hat. Dennoch ist ein Mediziner auch ein Naturwissenschaftler.

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WiWi Gast

Medizin oder Informatik?

Wenn du bei einem top Arbeitgeber landest hast du nach 3 Jahren 4K netto / Monat 3 Jahre Vorsprung in denen du Geld verdienst.

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Artikel zu Medizinstudium

Hochschulzulassung: 30 Prozent Abiturbestenquote im Medizin-Studium

Medizinstudium: Das untere Ende einer Fahne mit der Aufschrift: medizinische Fakultät in grüner Schrift.

Die Abiturnote wird zukünftig noch wichtiger für den Hochschulzugang zum Medizin-Studium, so die Entscheidung der Kultusministerkonferenz (KMK). Das ist ein Erfolg für den Deutschen Philologenverband.

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis April 2020 geöffnet

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht vom 1. Februar bis 30. April 2020 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Sommersemester 2020. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Neuer Studiengang Wirtschaftsinformatik am KIT

Eine Gruppe Studenten am Karlsruher Institut für Technologie symbolisiert das Studium im neuen Studiengang Wirtschaftsinformatik.

Wirtschaftsinformatiker sind aktuell begehrte Fachkräfte. Wer die Digitalisierung mitgestalten will, sollte sich den neuen Studiengang Wirtschaftsinformatik des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ansehen. Der Bachelor- und Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik vermittelt Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt. Der neue Studiengang Wirtschaftsinformatik wird ab dem Wintersemester 2019/2020 am KIT angeboten. Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2019.

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Bestbezahlte Berufe 2018 sind Ärzte und WiWi-Berufe

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Wirtschaftswissenschaftler dominieren in 2018 die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Broschüre Studienwahl und Berufswahl 2018/2019

Buchcover Studien- und Berufswahl 2018-2019

Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 48. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Erneut erfolgreiche AACSB-Akkreditierung der HHL

Campus und Gebäude der HHL Leipzig Graduate School of Management im Sonnenlicht

Der HHL Leipzig Graduate School of Management ist im Jahr 2019 die erfolgreiche Re-Akkreditierung des AACSB gelungen. Die Akkreditierung durch die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" gilt weltweit als eines der renomiertesten Gütesiegel für Business Schools.

ESB eine der besten Business Schools weltweit

Studenten an der ESB Business School, Hochschule Reutlingen

Die ESB Business School hat das Gütesiegel von AACSB International – The Association to Advance Collegiate Schools of Business, einer der weltweit bedeutendsten Akkreditierungsorganisationen für Wirtschaftswissenschaften, erhalten. Das Siegel bestätigt der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Reutlingen die Erfüllung anspruchsvoller Qualitätsstandards in Ausbildung und Forschung. Weltweit tragen nur fünf Prozent aller Business Schools das begehrte Prädikat.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre (IBWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Internationale Betriebswirtschaftslehre IBWL

Eine internationale Ausrichtung im Fach Betriebswirtschaftslehre wünschen sich immer mehr. So entscheiden sich jedes Jahr mehr Studienanfänger für ein Studium der Internationalen BWL. Der Studiengang ermöglicht einen Einblick in globale wirtschaftliche Zusammenhänge. Zusätzlich lernen Studierende im internationalen Management eine weitere Fremdsprache und vertiefen diese während eines Auslandsstudiums. Rund 10 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für ein Studium Internationale Betriebswirtschaft.

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