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Sportmanagement oder BWL für Job in der Sportbranche

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nickname

Sportmanagement oder BWL für Job in der Sportbranche

Hallo liebes Forum,
denkt ihr es macht mehr Sinn ein Studium im Sportmanagement o.Ä. (z.B. Sporthochschule Köln) oder ein "klassisches" BWL-Studium an einer "Target"-Uni zu absolvieren, um später einen Job in der Sportbranche (z.B. Bundesligaverein, Sportinstitution, etc.) zu ergattern. Für Sportmanagement würde sprechen, dass man wahrscheinlich perfekt auf einen Job im genannten Bereich vorbereitet ist, für BWL würde sprechen, dass man sich alle Karten offen hält und zwar auch in einen der Bereiche reinkommt, jedoch mit mehr Aufwand.

Mich persönlich interessiert die Sportbranche sehr und ich bin auch selbst sportlich viel aktiv. Trotzdem habe ich auch großes Interesse an Wirtschaft und Finanzen.

Vielen Dank für alle Antworten.

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WiWi Gast

Sportmanagement oder BWL für Job in der Sportbranche

Gilt das auch zB für Controller in der Sportbranche?

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nickname

Sportmanagement oder BWL für Job in der Sportbranche

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Gilt das auch zB für Controller in der Sportbranche?

Ja, erstmal pauschal für alle Berufe in der Sportbranche, auch wenn ich auf Controlling eher verzichten würde. Es gibt denke ich viele spannende Berufe, da bin ich erstmal offen für alles.

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WiWi Gast

Sportmanagement oder BWL für Job in der Sportbranche

nickname schrieb am 12.08.2021:

denkt ihr es macht mehr Sinn ein Studium im Sportmanagement o.Ä. (z.B. Sporthochschule Köln) oder ein "klassisches" BWL-Studium an einer "Target"-Uni zu absolvieren, um später einen Job in der Sportbranche (z.B. Bundesligaverein, Sportinstitution, etc.) zu ergattern.

Wie groß ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass jemand nach einem Sportmanagement-Studium in irgend einer Art und Weise bei einem professionell geführten Sportverein landet? Genau, sehr sehr gering. Vor allem jetzt bzw. nach der Pandemie wird eher entlassen als eingestellt. Und wenn Eingestellt wird gibt es vermutlich sehr viele Kandidaten mit einer einschlägigen Berufserfahrung.

Ich komme aus der Jugend eines Bundesligisten und habe zwölf Jahre durch den Fußball meinen Lebensunterhalt verdient (dritte Liga, Regionalliga und ein kleiner Ausflug ins Ausland). Gefühlt jeder Spieler der studieren möchte will Sportmanagement studieren. Und nach der Karriere dem Fußball erhalten bleiben.

Die unterschiedlichen Anbieter werben aktiv über die VdV (Vereinigung der Vertragsfußballer) um die Gunst der Spieler. Es gibt Workshops und die Möglichkeit "zur Probe" zu studieren. Viele Angebote sind aus dem Bereich Fernstudium. Man ist noch aktiver Fußballer und fängt schon an parallel zu studieren.

Ich persönlich würde zu einem klassischen Studium raten. So habe ich es gemacht. Weil die Chance später irgendwo bei einem Bundesligisten (egal welche Sportart) unterzukommen ist verschwindend gering. So ist man aber breiter aufgestellt. Und es muss ja nicht heißen, dass es so auch nicht möglich wäre. Man muss ja nur mal z.B. bei Xing in die entsprechenden Profile schauen.

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WiWi Gast

Sportmanagement oder BWL für Job in der Sportbranche

Ich hab in der Bundesliga einige Kontakte: Egal wie gut du bist, egal wie talentiert und egal wie toll dein CV ist,... du kommst nur mit Vitamin B rein.
Das ist die schlimmste Branche aller Zeiten, was Vetternwirtschaft angeht. Da kennt jeder jeden.

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nickname

Sportmanagement oder BWL für Job in der Sportbranche

WiWi Gast schrieb am 13.08.2021:

nickname schrieb am 12.08.2021:

denkt ihr es macht mehr Sinn ein Studium im Sportmanagement o.Ä. (z.B. Sporthochschule Köln) oder ein "klassisches" BWL-Studium an einer "Target"-Uni zu absolvieren, um später einen Job in der Sportbranche (z.B. Bundesligaverein, Sportinstitution, etc.) zu ergattern.

Wie groß ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass jemand nach einem Sportmanagement-Studium in irgend einer Art und Weise bei einem professionell geführten Sportverein landet? Genau, sehr sehr gering. Vor allem jetzt bzw. nach der Pandemie wird eher entlassen als eingestellt. Und wenn Eingestellt wird gibt es vermutlich sehr viele Kandidaten mit einer einschlägigen Berufserfahrung.

Ich komme aus der Jugend eines Bundesligisten und habe zwölf Jahre durch den Fußball meinen Lebensunterhalt verdient (dritte Liga, Regionalliga und ein kleiner Ausflug ins Ausland). Gefühlt jeder Spieler der studieren möchte will Sportmanagement studieren. Und nach der Karriere dem Fußball erhalten bleiben.

Die unterschiedlichen Anbieter werben aktiv über die VdV (Vereinigung der Vertragsfußballer) um die Gunst der Spieler. Es gibt Workshops und die Möglichkeit "zur Probe" zu studieren. Viele Angebote sind aus dem Bereich Fernstudium. Man ist noch aktiver Fußballer und fängt schon an parallel zu studieren.

Ich persönlich würde zu einem klassischen Studium raten. So habe ich es gemacht. Weil die Chance später irgendwo bei einem Bundesligisten (egal welche Sportart) unterzukommen ist verschwindend gering. So ist man aber breiter aufgestellt. Und es muss ja nicht heißen, dass es so auch nicht möglich wäre. Man muss ja nur mal z.B. bei Xing in die entsprechenden Profile schauen.

Danke für die Antworten. Das war sehr hilfreich und eindeutig.

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WiWi Gast

Sportmanagement oder BWL für Job in der Sportbranche

WiWi Gast schrieb am 13.08.2021:

Ich persönlich würde zu einem klassischen Studium raten. So habe ich es gemacht.

Und was machst du jetzt beruflich?

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WiWi Gast

Sportmanagement oder BWL für Job in der Sportbranche

WiWi Gast schrieb am 14.08.2021:

Und was machst du jetzt beruflich?

Ich arbeite als Key Account Manager im Bereich "Sport" bei einem Hersteller für Lichtsysteme.

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WiWi Gast

Sportmanagement oder BWL für Job in der Sportbranche

nickname schrieb am 12.08.2021:

Hallo liebes Forum,
denkt ihr es macht mehr Sinn ein Studium im Sportmanagement o.Ä. (z.B. Sporthochschule Köln) oder ein "klassisches" BWL-Studium an einer "Target"-Uni zu absolvieren, um später einen Job in der Sportbranche (z.B. Bundesligaverein, Sportinstitution, etc.) zu ergattern. Für Sportmanagement würde sprechen, dass man wahrscheinlich perfekt auf einen Job im genannten Bereich vorbereitet ist, für BWL würde sprechen, dass man sich alle Karten offen hält und zwar auch in einen der Bereiche reinkommt, jedoch mit mehr Aufwand.

Mich persönlich interessiert die Sportbranche sehr und ich bin auch selbst sportlich viel aktiv. Trotzdem habe ich auch großes Interesse an Wirtschaft und Finanzen.

Vielen Dank für alle Antworten.

Ich würde dir ebenfalls aus den bereits genannten Gründen zu einem „klassischen“ bwl Studium raten. Bei Deloitte gibt es zum Beispiel eine Sport Business Gruppe, die sich intensiv mit Freizeit und Profi Sport auseinander setzt. Vielleicht ist das zum Einstieg (Vollzeit oder Praktikum) ja interessant.

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