DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Studienwahl: Was studierenAusbildung

Studium = Ausbildung

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Ich habe mein Abi (mit 1,5 ) in der Hand und habe null Plan, was ich machen soll. Ein sicherlich häufig geäußerter Satz der deutschen Jugend.
Es ist nicht so, dass ich mich nicht bemühen würde.

Das Problem ist, dass egal was ich im Internet recherchiere, fast nur negative Ausreißer beleuchtet werden. Ohnehin ein Phänomen. Als junger Mensch allerdings wenig hilfreich, da ich ansonsten keine andere Quelle habe mich zu informieren. Liegt es an mir, am Internet oder an was auch immer und wie finde ich etwas, um mich wirklich zu informieren? Ich habe das Gefühl als Durchschnittsabsolvent hat man ohnehin verloren. In der Konsequenz würde das bedeuten: Als Geisteswissenschaftlicher arbeitslos, als BWLer/Info/Winfo 0815 Sachbearbeiter mit mäßigen Gehalt ohne wirkliche Perspektive. Oft liest man, dass studieren früher elitärer war und sich grundsätzlich gelohnt hat. Heute studieren mehr als die Hälfte der Leute und damit schafft man es wohl nur als Topabsolvent (was auch immer das ist) oder?

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Ich habe mein Abi (mit 1,5 ) in der Hand und habe null Plan, was ich machen soll. Ein sicherlich häufig geäußerter Satz der deutschen Jugend.
Es ist nicht so, dass ich mich nicht bemühen würde.

Das Problem ist, dass egal was ich im Internet recherchiere, fast nur negative Ausreißer beleuchtet werden. Ohnehin ein Phänomen. Als junger Mensch allerdings wenig hilfreich, da ich ansonsten keine andere Quelle habe mich zu informieren. Liegt es an mir, am Internet oder an was auch immer und wie finde ich etwas, um mich wirklich zu informieren? Ich habe das Gefühl als Durchschnittsabsolvent hat man ohnehin verloren. In der Konsequenz würde das bedeuten: Als Geisteswissenschaftlicher arbeitslos, als BWLer/Info/Winfo 0815 Sachbearbeiter mit mäßigen Gehalt ohne wirkliche Perspektive. Oft liest man, dass studieren früher elitärer war und sich grundsätzlich gelohnt hat. Heute studieren mehr als die Hälfte der Leute und damit schafft man es wohl nur als Topabsolvent (was auch immer das ist) oder?

Medizin oder Lehramt für ein planbares Einkommen. Das sind beides Berufe, bei denen du sicher sein kannst - nicht zum Durchschnittsverdiener zu gehören. Gerade wenn es um die Rente als beamter geht. Bei alle anderen Studiengänge musst du dich wesentlich mehr durchsetzen und gute Leistungen im Studium etc. aufweisen, um überdurchschnittliche Jobs zu bekommen. Also du musst gas geben, dann gibt es auch noch gut bezahlte Jobs. Die konkurrenz ist einfach größer heutzutage, aber die Jobs sind immer noch da.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Ein Tipp den mir damals viele gegeben haben, den ich gekonnt ignoriert habe und rückblickend hätte drauf hören sollen: Mach das was dir Spaß macht. Wirklich.

Ich musste das auf die schmerzhafte tour lernen, habe deswegen ein Jahr verloren. Doch seitdem ich mich dran halte, könnte es besser nicht laufen.

Wenn's 0815 BWL ist, dann go for it. Wenn du Philosoph werden willst und dir eine Karriere am Lehrstuhl vorstellen kannst, warum nicht?

Du wirst nicht herausstechen und erfolgreich sein, wenn du nicht das tust, was dir spass macht, worin du aufgehst!

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Ich weiß, wie du dich fühlst. Ich habe vor 9 Jahren mein Abi gemacht und schon damals waren die Internetforen voll schlechter Stimmung und alle haben sich gegenseitig runtergemacht. Ich verdiene inzwischen 80k im IT-Bereich, und auch mir wurde in den Foren gesagt, dass ich höchstens kurz vor der Rente die 60k knacken würde. Nimm das ganze nicht zu ernst. Ja, es stimmt dass viel mehr Leute studieren und die Gehälter nicht mehr so gut sind wie früher. Das heißt aber nicht, dass du nicht mehr verdienen kannst, wenn du in deinem Element bist.

ABER: Ein bisschen muss man sich schon am Markt orientieren, wenn man überdurchschnittlich verdienen will. Mit Kunstgeschichte, Philosophie, Brauwesen oder Biologie wird man das sehr wahrscheinlich nicht. Das muss man leider so sagen, wie es ist.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Gerade heutzutage kann ich diese negative Sicht nicht teilen. Gerade junge Leute werden heute in nahezu jeder Branche gesucht. Teilweise regelrecht umworben.

Das war zu meiner Zeit (Anfang der 2000er) völlig undenkbar! Da war es normal, dass du 30-60 Bewerbungen schreiben musstest, um einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Heute schreibst Du 5 Bewerbungen und hast (übertrieben gesprochen) 10 Angebote.

Von daher: nicht herunterziehen lassen. Die goldenen Zeiten der Boomer mögen vorbei sein. Aber es geht um einiges schlechter als heute. Dir stehen alle Türen offen. Und da schließe ich mich dem Vorredner an: mach das, was Dir zusagt. Dann kommt der Rest „von selbst“.

antworten
Alter Walter

Studium = Ausbildung

Beide Vorredner haben sehr wichtige Aspekte angesprochen.
Gerade bei Medizinern wird die Qualifikation selbst gehaltsmäßig extrem gut honoriert, zumindest nach dem Facharzt.

Auch das Thema "Spaß", so Klischee es sein mag, ist einfach richtig.
Es wird sicher gleich noch jemand hier sinngemäß schreiben: Spaßstudium=Scheißjob. Aber ich denke so einfach ist es dann doch nicht. Sicher ist es wichtig, den beruflichen Werdegang nicht allein auf kurzfristige Glücksgefühle auszurichten. Aber wenn man es schafft, sich in einem beruflichen Bereich zu etablieren, der a) zufriedenstellend Cash einbringt, b) in dem man gut ist, und c) in dem man einen Sinn sieht (über das Gehalt hinaus), dann kann man sich schon etwas auf die Schulter klopfen.

Was ich als mittelalter Mensch dazu heute sagen kann: Es ist ein Prozess, und wer heute Abitur macht, wird sicher in seiner beruflichen Entwicklung viele sehr unterschiedliche Stationen durchlaufen, die meisten sind nicht vorhersehbar, einige gibt es heute noch nicht. Die Frage der Triangulation Cash/Expertise/Sinn wird sich daher immer wieder stellen, und idealerweise lernt man im laufe der Zeit dazu und nähert sich immer wieder seinem (sich verändernden) Sweetspot an. Das klingt jetzt vielleicht super kompliziert. Aber die Prozessperspektive finde ich auch deshalb beachtenswert, weil sie ein bisschen den Druck rausnimmt sofort den beruflichen Volltreffer landen zu müssen und am besten schon vor dem Studium wissen zu müssen, wo man beruflich genau hin will. In meiner Erfahrung handelt es sich um ein moving target. Und letztendlich ist es ein lebenslanges Abenteuer, bei dem man sich ausprobieren darf.

Trotzdem gibt ein Studium natürlich erstmal eine Richtung vor. Und in der Regel spiegelt sich in der Studienwahl auch, was Menschen wichtig ist. Menschen, deren Eltern nicht studiert haben, studieren gern Disziplinen, die planbare Berufsbilder ermöglichen. Menschen, die aus gesicherten Verhältnissen stammen, können sich vom Risikoprofil eher Disziplinen leisten, die experimenteller und weniger klar in der Berufsausrichtung sind. Diese Sicherheitsdimension wäre zumindest mal eine Basispolarität in der man sich versuchen kann einzuordnen. Es ist nicht so, dass man als Geisteswissenschaftler oder Sozialwissenschaftler nicht auch sehr gutes Geld verdienen kann. Aber im Vergleich zum Mediziner, werden diese Qualifikationen nicht direkt honoriert, sondern erst wenn man sich während und nach dem Studium für bestimmte berufliche Bereiche qualifiziert. BWL ist im wahrscheinlich irgendwo dazwischen, also ein bisschen honoriert, aber es hängt auch viel davon ab, auf was man sich spezialisiert, und was man nach dem Abschluss macht.

Ich persönlich versuche immer so zu entscheiden, dass mehr Möglichkeiten aufgehen. Das wird mit zunehmendem Alter schwieriger, weil manches irgendwann wirklich nicht mehr geht. Aber als junger Mensch mit einem 1,5er Abi in der Tasche kann man eigentlich wirklich versuchen sich breit aufzustellen, Experimente zu wagen und offen ein Studium zu wählen, das nicht bloß dazu geeignet ist eine ganz konkrete Einstiegsposition zu erreichen.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt. du gehst doch studieren, weil du damit zugang zu einer arbeitswelt haben willst, die gut bezahlt. also sollte doch klar sein, worauf du bei der studienwahl achten sollst. oder hast du dein 1,5er abi gemacht, um dann einen vielleicht noch nicht mal durchschnittlich bezahlten job zu machen? dann hättest die investierte zeit auch anders nutzen können. denk mal drüber nach.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Alter Walter schrieb am 29.06.2022:

Auch das Thema "Spaß", so Klischee es sein mag, ist einfach richtig.
Es wird sicher gleich noch jemand hier sinngemäß schreiben: Spaßstudium=Scheißjob. Aber ich denke so einfach ist es dann doch nicht. Sicher ist es wichtig, den beruflichen Werdegang nicht allein auf kurzfristige Glücksgefühle auszurichten. Aber wenn man es schafft, sich in einem beruflichen Bereich zu etablieren, der a) zufriedenstellend Cash einbringt, b) in dem man gut ist, und c) in dem man einen Sinn sieht (über das Gehalt hinaus), dann kann man sich schon etwas auf die Schulter klopfen.

Es geht dabei auch um den Anspruch des Studiums.
Ganz generell kann man schon sagen, je niedriger der Anspruch des gewählten Studienfachs desto schwieriger ist später der Arbeitsmarkt.

Das ist einfach die Folge von Angebot und Nachfrage. Man stellt sich mal vor, es gäbe einen Studiengang der einfach ist und später Top Gehaltsaussichten ermöglicht. Der wäre ruckzuck überlaufen und damit würde sich auch die Jobperspektive verändern.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Alter Walter schrieb am 29.06.2022:

Beide Vorredner haben sehr wichtige Aspekte angesprochen.

Alter Walter hat hier treffend formuliert, dass egal wie viele Gedanken du dir heute dazu machst, du nicht mit Sicherheit den richtigen Beruf für dich in 10 Jahren treffen kannst.

Die Kriterien sind praktisch endlos, z.B. Gehalts, Arbeitsbelastung, Prestige etc. und die Wichtigkeit (Bewertung/Gewichtung) der einzelnen Kriterien für wird sich noch ändern.

Die Gewichtung ändert sich mit den Erfahrungen, die man macht. Quatsch mit vielen Leuten etc. Ich kann dir aus heutiger Sicht sagen, dass eine Ausbildung in einem Bereich der dich interessiert, sich immer rentiert. Also z.B. vor dem Medizinstudium, vor dem Ingenieursstudium etc.

Kurz um, du wirst arbeiten bis du 70 bist (oder länger). Das sind 50, bei mir noch 40 Jahre... Einfach weniger Stress machen :)

antworten
Alter Walter

Studium = Ausbildung

Vielleicht noch zu der Idee "Anspruchsvolles Studium" vs. "Nichtanspruchsvolles Studium", die einen Gast hier offenbar beschäftigt.

Dahinter steht offenbar die Vorstellung, dass nicht der Studierende den Anspruch seines Studiums determiniert, sondern die Studiendisziplin bzw. die universitäre Struktur determinierend wirkt. Für jemanden, der offenbar die Marktlogik freier und rationaler Marktakteure als letzte Gewissheit betrachtet, ist das natürlich erstaunlich. Denn das Menschenbild des strukturdeterminierten Studierenden verträgt sich kaum mit dem Menschenbild des frei und rational handelnden Marktakteurs.

Daher mal umgekehrt formuliert: Als Studierender hat man sehr große Freiheit und kann den Anspruch seines Studiums stark selbst beeinflussen. Es gibt keine anspruchslose Disziplin. Aber es gibt anspruchslose Studierende, die sich an externen Kennziffern orientieren und Erfolg am imaginierten Einstiegsgehalt festmachen. Langfristig wird jeder Erfolg für sich selbst definieren müssen. Denn persönlicher Anspruch hat viele Gesichter.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Alter Walter schrieb am 29.06.2022:

Auch das Thema "Spaß", so Klischee es sein mag, ist einfach richtig.
Es wird sicher gleich noch jemand hier sinngemäß schreiben: Spaßstudium=Scheißjob. Aber ich denke so einfach ist es dann doch nicht. Sicher ist es wichtig, den beruflichen Werdegang nicht allein auf kurzfristige Glücksgefühle auszurichten. Aber wenn man es schafft, sich in einem beruflichen Bereich zu etablieren, der a) zufriedenstellend Cash einbringt, b) in dem man gut ist, und c) in dem man einen Sinn sieht (über das Gehalt hinaus), dann kann man sich schon etwas auf die Schulter klopfen.

Es geht dabei auch um den Anspruch des Studiums.
Ganz generell kann man schon sagen, je niedriger der Anspruch des gewählten Studienfachs desto schwieriger ist später der Arbeitsmarkt.

Das ist einfach die Folge von Angebot und Nachfrage. Man stellt sich mal vor, es gäbe einen Studiengang der einfach ist und später Top Gehaltsaussichten ermöglicht. Der wäre ruckzuck überlaufen und damit würde sich auch die Jobperspektive verändern.

antworten
Alter Walter

Studium = Ausbildung

Das hat ja auch niemand empfohlen. Trotzdem ist die Freude an der eigenen Disziplin eine wichtige Grundlage für ein langfristig erfolgreiches Berufsleben nach eigenen Maßstäben. (Nicht die einzige Grundlage wohl gemerkt, aber da das basale Erfolgskriterium Gehalt hier im Forum immer etwas überbetont wird, wollte ich dazu mal eine etwas erweiterte Perspektive bieten.)

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Alter Walter schrieb am 29.06.2022:

Das hat ja auch niemand empfohlen. Trotzdem ist die Freude an der eigenen Disziplin eine wichtige Grundlage für ein langfristig erfolgreiches Berufsleben nach eigenen Maßstäben. (Nicht die einzige Grundlage wohl gemerkt, aber da das basale Erfolgskriterium Gehalt hier im Forum immer etwas überbetont wird, wollte ich dazu mal eine etwas erweiterte Perspektive bieten.)

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt.

Natürlich kannst du als Student Akzente setzen, aber alleine durch Pflichtveranstaltungen wird das einfachste MINT Studium immer noch deutlich anspruchsvoller sein als das schwerste sozialwissenschaftliche Studium. Bei dem was du das faselst habe ich aber fast das Gefühl, du hast noch nie ne Universität von innen gesehen, ne Universität ist kein McDonalds, das hat nichts mit Markt zu tun.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt. du gehst doch studieren, weil du damit zugang zu einer arbeitswelt haben willst, die gut bezahlt. also sollte doch klar sein, worauf du bei der studienwahl achten sollst. oder hast du dein 1,5er abi gemacht, um dann einen vielleicht noch nicht mal durchschnittlich bezahlten job zu machen? dann hättest die investierte zeit auch anders nutzen können. denk mal drüber nach.

Schon mal eine Job gemacht, der dich nicht interessiert? Ich schon. Das schlimmste was man tun kann ist bei der Berufswahl seine Interessen zu ignorieren und nur auf den möglichen Verdienst zu schauen. Du verbringst immerhinnn einen erheblichen Anteil deines Lebens mit Arbeit und wenn man da nicht ausreichend Interesse mit bring, wird das zur Qual.

Kennst du die Leute, die Montags im Büro ankommen und sagen "Schon wieder Montag" und am Freitag "Endlich Freitage", etc..? Das sind genau die, die ihren Beruf nur des Einkomens wegens machen und allein anhand solcher Äußerungen merkt man dann schon derren Stimmungslage zum Beruf.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Schon mal eine Job gemacht, der dich nicht interessiert? Ich schon. Das schlimmste was man tun kann ist bei der Berufswahl seine Interessen zu ignorieren und nur auf den möglichen Verdienst zu schauen. Du verbringst immerhinnn einen erheblichen Anteil deines Lebens mit Arbeit und wenn man da nicht ausreichend Interesse mit bring, wird das zur Qual.

Leider kann sich das aber nicht jeder aussuchen. Viele Leute haben einfach keine verwertbaren Interessen oder Begabungen. Mein einer Cousin ist so ein Fall: Vor 5 Jahren schlechtes Abi gemacht, stolpert seitdem von Studium zu Studium. Erst Geschichte, dann Wirtschaftsinformatik, jetzt "Internationales Management" oder so. Nichts macht ihm so wirklich Spaß und motivieren tut ihn auch nichts. Auch ist er weder handwerklich begabt, noch hat er eine soziale Ader, noch ist er sonderlich sportlich. Er ist einfach in jeder Hinsicht Durchschnitt. Seine größten Hobbys sind Motorrad fahren (nur fahren, nicht reparieren) und feiern gehen. Das lässt sich natürlich schwer zu Geld machen.

Für solche Leute ist es wirklich schwer, ihre Bestimmung zu finden. Irgendwann wird ihm nur noch ein 0815-Studium mit einem langweiligen Job bleiben, zu dem er sich täglich quälen muss. Mir tut es sehr leid für diese Leute, aber mir fällt auch kein Ratschlag ein, den man da noch geben könnte.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Die pauschale Abwertung einzelner Disziplinen als „anspruchslos“ wird nicht sinnvoller oder interessanter, wenn man sie wiederholt und mit persönlichen Spekulationen garniert. Jedem steht es natürlich frei, Komplexität auf seine Weise zu reduzieren. Aber zu ernst nehmen sollte man sich dabei besser nicht, sonst lernt man nichts Neues mehr.

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Alter Walter schrieb am 29.06.2022:

Das hat ja auch niemand empfohlen. Trotzdem ist die Freude an der eigenen Disziplin eine wichtige Grundlage für ein langfristig erfolgreiches Berufsleben nach eigenen Maßstäben. (Nicht die einzige Grundlage wohl gemerkt, aber da das basale Erfolgskriterium Gehalt hier im Forum immer etwas überbetont wird, wollte ich dazu mal eine etwas erweiterte Perspektive bieten.)

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt.

Natürlich kannst du als Student Akzente setzen, aber alleine durch Pflichtveranstaltungen wird das einfachste MINT Studium immer noch deutlich anspruchsvoller sein als das schwerste sozialwissenschaftliche Studium. Bei dem was du das faselst habe ich aber fast das Gefühl, du hast noch nie ne Universität von innen gesehen, ne Universität ist kein McDonalds, das hat nichts mit Markt zu tun.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Hier noch mal der TE

Danke für die unterschiedlichen Standpunkte. Ich stehe genau so zwischen den Stühlen wie hier in der Diskussion. Meine Leidenschaft liegt bei einem GeWi Fach. Allerdings ist der Arbeitsmarkt dafür bekanntermaßen wenig attraktiv. Die einzige Möglichkeit nach dem Studium wäre die Forschung, ein fachnahes Institut oder ein fachfremder Bereich. MINT ist absolut null mein Fall, dafür fehlt mir auch das Talent. In der Schule war es okay aber mehr auch nicht. Bundeswehr finde ich auch nicht uninteressant. Die Auswahl ist dementsprechend relativ groß, aber meine Bedenken eben auch. :/

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Alter Walter schrieb am 29.06.2022:

Das hat ja auch niemand empfohlen. Trotzdem ist die Freude an der eigenen Disziplin eine wichtige Grundlage für ein langfristig erfolgreiches Berufsleben nach eigenen Maßstäben. (Nicht die einzige Grundlage wohl gemerkt, aber da das basale Erfolgskriterium Gehalt hier im Forum immer etwas überbetont wird, wollte ich dazu mal eine etwas erweiterte Perspektive bieten.)

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt.

genau das wurde empfohlen. das philosophische gerede über erweiterte perspektiven, könnt ihr euch sparen. ich hab schon 20 jahre hinter mir in unterschiedlichsten jobs vor und nach dem studium. deshalb weiß ich, worauf es ankommt und ich erkenne sofort, wenn jemand in die falsche richtung geht. wenn der te meint, seine beruflichen chancen zerstören zu müssen, um irgendwas zu verfolgen, nur weil es für ihn hipp ist, soll es nicht mein problem sein.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt. du gehst doch studieren, weil du damit zugang zu einer arbeitswelt haben willst, die gut bezahlt. also sollte doch klar sein, worauf du bei der studienwahl achten sollst. oder hast du dein 1,5er abi gemacht, um dann einen vielleicht noch nicht mal durchschnittlich bezahlten job zu machen? dann hättest die investierte zeit auch anders nutzen können. denk mal drüber nach.

Schon mal eine Job gemacht, der dich nicht interessiert? Ich schon. Das schlimmste was man tun kann ist bei der Berufswahl seine Interessen zu ignorieren und nur auf den möglichen Verdienst zu schauen. Du verbringst immerhinnn einen erheblichen Anteil deines Lebens mit Arbeit und wenn man da nicht ausreichend Interesse mit bring, wird das zur Qual.

Kennst du die Leute, die Montags im Büro ankommen und sagen "Schon wieder Montag" und am Freitag "Endlich Freitage", etc..? Das sind genau die, die ihren Beruf nur des Einkomens wegens machen und allein anhand solcher Äußerungen merkt man dann schon derren Stimmungslage zum Beruf.

ich habe 10 jahre lang nach der schule etliche jobs gemacht, die eigentlich keiner machen will. wenn ich woanders mehr bekam, hab ich gewechselt. hab studiert, mit der aussicht, noch besser bezahlt zu werden. arbeit ist arbeit. wenn man das versteht, kann einen die arbeit gar nicht quälen.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt. du gehst doch studieren, weil du damit zugang zu einer arbeitswelt haben willst, die gut bezahlt. also sollte doch klar sein, worauf du bei der studienwahl achten sollst. oder hast du dein 1,5er abi gemacht, um dann einen vielleicht noch nicht mal durchschnittlich bezahlten job zu machen? dann hättest die investierte zeit auch anders nutzen können. denk mal drüber nach.

Schon mal eine Job gemacht, der dich nicht interessiert? Ich schon. Das schlimmste was man tun kann ist bei der Berufswahl seine Interessen zu ignorieren und nur auf den möglichen Verdienst zu schauen. Du verbringst immerhinnn einen erheblichen Anteil deines Lebens mit Arbeit und wenn man da nicht ausreichend Interesse mit bring, wird das zur Qual.

Kennst du die Leute, die Montags im Büro ankommen und sagen "Schon wieder Montag" und am Freitag "Endlich Freitage", etc..? Das sind genau die, die ihren Beruf nur des Einkomens wegens machen und allein anhand solcher Äußerungen merkt man dann schon derren Stimmungslage zum Beruf.

ich habe 10 jahre lang nach der schule etliche jobs gemacht, die eigentlich keiner machen will. wenn ich woanders mehr bekam, hab ich gewechselt. hab studiert, mit der aussicht, noch besser bezahlt zu werden. arbeit ist arbeit. wenn man das versteht, kann einen die arbeit gar nicht quälen.

so sehe ich das auch. Arbeit macht nie zu 100 % spass und wenn ja dann ist es schlecht bezahlt. Ich sehe es aber eher als mittel zum Zweck. Genauso wie man sich gewöhnt jede woche 3x mal zum sport zu gehen, so kann man sich auch mit der Arbeit arrangieren. Mein luxus ist mit fahrrad 5 min zur arbeit zu fahren. Humane zeiten 37,5 h /woche und gleitzeit d.h. in schwachen Phasen auch mal länger schlafen.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt. du gehst doch studieren, weil du damit zugang zu einer arbeitswelt haben willst, die gut bezahlt. also sollte doch klar sein, worauf du bei der studienwahl achten sollst. oder hast du dein 1,5er abi gemacht, um dann einen vielleicht noch nicht mal durchschnittlich bezahlten job zu machen? dann hättest die investierte zeit auch anders nutzen können. denk mal drüber nach.

Schon mal eine Job gemacht, der dich nicht interessiert? Ich schon. Das schlimmste was man tun kann ist bei der Berufswahl seine Interessen zu ignorieren und nur auf den möglichen Verdienst zu schauen. Du verbringst immerhinnn einen erheblichen Anteil deines Lebens mit Arbeit und wenn man da nicht ausreichend Interesse mit bring, wird das zur Qual.

Kennst du die Leute, die Montags im Büro ankommen und sagen "Schon wieder Montag" und am Freitag "Endlich Freitage", etc..? Das sind genau die, die ihren Beruf nur des Einkomens wegens machen und allein anhand solcher Äußerungen merkt man dann schon derren Stimmungslage zum Beruf.

ich habe 10 jahre lang nach der schule etliche jobs gemacht, die eigentlich keiner machen will. wenn ich woanders mehr bekam, hab ich gewechselt. hab studiert, mit der aussicht, noch besser bezahlt zu werden. arbeit ist arbeit. wenn man das versteht, kann einen die arbeit gar nicht quälen.

so sehe ich das auch. Arbeit macht nie zu 100 % spass und wenn ja dann ist es schlecht bezahlt. Ich sehe es aber eher als mittel zum Zweck. Genauso wie man sich gewöhnt jede woche 3x mal zum sport zu gehen, so kann man sich auch mit der Arbeit arrangieren. Mein luxus ist mit fahrrad 5 min zur arbeit zu fahren. Humane zeiten 37,5 h /woche und gleitzeit d.h. in schwachen Phasen auch mal länger schlafen.

Das sehe ich anders. Man sieht es vor allem am Output und Engangement der Leute, ob sie den Job mögen oder nicht. Die, die es nur des Geldes wegen machen, haben es deutlich schwerer, einfach allein aus Motivationsgründen und dem mangelnden Will auch mal mehr als minimal nötig etwas zu machen, in ihrem Job auch aufzusteigen. Ich sprech gar nicht von Spitzenkarriere, sondern "nur" davon, nicht ewig ganz unten an der Nahrungskette hängen zu bleiben. Man hat mit Motiviation, selbt bei schlechter bezahlten Jobs/Branchen, am Ende immer deutlich mehr Chancen trotzdem mit anständigen Gehalt raus zu gehen, als ohne.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt. du gehst doch studieren, weil du damit zugang zu einer arbeitswelt haben willst, die gut bezahlt. also sollte doch klar sein, worauf du bei der studienwahl achten sollst. oder hast du dein 1,5er abi gemacht, um dann einen vielleicht noch nicht mal durchschnittlich bezahlten job zu machen? dann hättest die investierte zeit auch anders nutzen können. denk mal drüber nach.

Schon mal eine Job gemacht, der dich nicht interessiert? Ich schon. Das schlimmste was man tun kann ist bei der Berufswahl seine Interessen zu ignorieren und nur auf den möglichen Verdienst zu schauen. Du verbringst immerhinnn einen erheblichen Anteil deines Lebens mit Arbeit und wenn man da nicht ausreichend Interesse mit bring, wird das zur Qual.

Kennst du die Leute, die Montags im Büro ankommen und sagen "Schon wieder Montag" und am Freitag "Endlich Freitage", etc..? Das sind genau die, die ihren Beruf nur des Einkomens wegens machen und allein anhand solcher Äußerungen merkt man dann schon derren Stimmungslage zum Beruf.

ich habe 10 jahre lang nach der schule etliche jobs gemacht, die eigentlich keiner machen will. wenn ich woanders mehr bekam, hab ich gewechselt. hab studiert, mit der aussicht, noch besser bezahlt zu werden. arbeit ist arbeit. wenn man das versteht, kann einen die arbeit gar nicht quälen.

so sehe ich das auch. Arbeit macht nie zu 100 % spass und wenn ja dann ist es schlecht bezahlt. Ich sehe es aber eher als mittel zum Zweck. Genauso wie man sich gewöhnt jede woche 3x mal zum sport zu gehen, so kann man sich auch mit der Arbeit arrangieren. Mein luxus ist mit fahrrad 5 min zur arbeit zu fahren. Humane zeiten 37,5 h /woche und gleitzeit d.h. in schwachen Phasen auch mal länger schlafen.

Die ganze Diskussion ist mir viel zu einseitig. Klar ist Geld wichtig aber man sollte natürlich auch nicht die eigenen Interessen und Fähigkeiten völlig ausser Acht lassen. Wenn ich Pazifist bin sollte ich keine Waffen herstellen und wenn ich zwei linke Hände habe, sollte ich kein Chirurg werden.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Hier noch mal der TE

Danke für die unterschiedlichen Standpunkte. Ich stehe genau so zwischen den Stühlen wie hier in der Diskussion. Meine Leidenschaft liegt bei einem GeWi Fach. Allerdings ist der Arbeitsmarkt dafür bekanntermaßen wenig attraktiv. Die einzige Möglichkeit nach dem Studium wäre die Forschung, ein fachnahes Institut oder ein fachfremder Bereich. MINT ist absolut null mein Fall, dafür fehlt mir auch das Talent. In der Schule war es okay aber mehr auch nicht. Bundeswehr finde ich auch nicht uninteressant. Die Auswahl ist dementsprechend relativ groß, aber meine Bedenken eben auch. :/

welches gewi fach ist das denn und bist du dir sicher dass es deine leidenschaft ist? warum ist mint absolut null dein fall? angst dass du zu viel verstehen musst? wurde dir dein abi auch geschenkt? schade dass du nicht siehst wie faszinierend die erkenntnisse in den mint fächern sind und wie sinnvoll man sie im ingenieurswesen einsetzen kann. du scheinst wohl nur studieren zu wollen, weil andere das auch machen. eine berufsausbildung wäre besser für dich.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt. du gehst doch studieren, weil du damit zugang zu einer arbeitswelt haben willst, die gut bezahlt. also sollte doch klar sein, worauf du bei der studienwahl achten sollst. oder hast du dein 1,5er abi gemacht, um dann einen vielleicht noch nicht mal durchschnittlich bezahlten job zu machen? dann hättest die investierte zeit auch anders nutzen können. denk mal drüber nach.

Schon mal eine Job gemacht, der dich nicht interessiert? Ich schon. Das schlimmste was man tun kann ist bei der Berufswahl seine Interessen zu ignorieren und nur auf den möglichen Verdienst zu schauen. Du verbringst immerhinnn einen erheblichen Anteil deines Lebens mit Arbeit und wenn man da nicht ausreichend Interesse mit bring, wird das zur Qual.

Kennst du die Leute, die Montags im Büro ankommen und sagen "Schon wieder Montag" und am Freitag "Endlich Freitage", etc..? Das sind genau die, die ihren Beruf nur des Einkomens wegens machen und allein anhand solcher Äußerungen merkt man dann schon derren Stimmungslage zum Beruf.

ich habe 10 jahre lang nach der schule etliche jobs gemacht, die eigentlich keiner machen will. wenn ich woanders mehr bekam, hab ich gewechselt. hab studiert, mit der aussicht, noch besser bezahlt zu werden. arbeit ist arbeit. wenn man das versteht, kann einen die arbeit gar nicht quälen.

so sehe ich das auch. Arbeit macht nie zu 100 % spass und wenn ja dann ist es schlecht bezahlt. Ich sehe es aber eher als mittel zum Zweck. Genauso wie man sich gewöhnt jede woche 3x mal zum sport zu gehen, so kann man sich auch mit der Arbeit arrangieren. Mein luxus ist mit fahrrad 5 min zur arbeit zu fahren. Humane zeiten 37,5 h /woche und gleitzeit d.h. in schwachen Phasen auch mal länger schlafen.
Und weil ihr so denkt, wollt ihr den TE mit reinziehen?

Finde diese Denkweise eher traurig. Ein Drittel der Lebenszeit wegwerfen, um etwas mehr Geld für die Stunden zu haben, die einem noch bleiben. Bzw Geld so sehr und favorisieren, dass man ein Drittel der Lebenszeit für etwas hergibt, das einen nicht erfüllt

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Um vielleicht nochmal zum Thema zu kommen:

Ich habe nach meinem Abi erst eine Ausbildung gemacht und bin anschließend studieren gegangen. Ich war ein eher unterdurchschnittlicher Absolvent. Ich hatte eine Werkstudenten Stelle für 1,5 Jahre und sonst keine weiteren Praktika und meine Noten (2,6) waren auch nicht besonders. Da ich damals auch schon älter war habe ich keinen Master mehr gemacht. Abschluss war 2018.

Trotzdem hat sich das Studium für mich mehr als gelohnt. Ich verdiene deutlich mehr Geld als vorher und muss viel weniger Arbeiten. Auch wenn ich meine Entwicklung mit ehemaligen Azubi Kollegen vergliche, liege ich auch nochmal ein gutes Stück drüber den Kollegen mit Fortbildung.

Ich glaube der Denkfehler der meisten durschnittlichen Absolventen ist, das sie glauben, sie wäre überdurchschnittliche Azubis geworden. Es fängt schon damit an, das viele davon ausgehen, sie wären zu sehr Prestige trächtigen Arbeitgebern gekommen. Gerade hier ist die Konkurrenz aber nunmal sehr groß. Ein VW wartet nicht auf Abiturient XY, da müssen vor der Einstellung viele Runden gemacht werden, wer hier nur durchschnittlich ist kommt nicht weiter. Es bleibt daher oft nur eine Ausbildung bei einer KMU, das drückt das Einstiegsgehalt schonmal massiv. Zumindest ich kann auch nicht sagen, das man deutlich bessere Noten in der Ausbildung hat. Der Stoff ist deutlich einfacher aber man hat viel weniger Zeit zum lernen und die Praxis hat mir nicht viel geholfen. Ich würde aber schon sagen, das eine Ausbildung so ausgelegt ist, das ein Großteil der Azubis Sie besteht, wenn er nur halbwegs im Unterricht aufpasst, während die Uni doch deutlich mehr Selbstdisziplin benötigt.

Ich würde daher gerade sagen für den durchschnittlichen Absolvent lohnt sich die Uni. Ich habe eher nie so richtig verstehen können, warum die ganzen high Perfomer sich das antun. Wenn ich so gut wäre das ich mir meinen Weg hätte aussuchen können, hätte ich ein duales Studium bei einer großen Firma gemacht oder wäre Beamter geworden aber wahrscheinlich sagen die berufswünsche auch viel über meine Mentalität aus.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Hallo zusammen, ich hätte mal eine andere Frage, wusste jetzt nicht genau wo ich das reinschreiben soll und zwar hatte ich ein Vorstellungsgespräch für ein Praktikum und ich wollte eben nur 3 oder 4 Monate machen und die meinten das wäre eigentlich zu wenig und jetzt haben die gesagt ich könnte 3 oder 4 Monate machen und danach dort weiter als Werksstudent arbeiten, aber das möchte ich eigentlich nicht, wisst ihr einen guten Grund den ich angeben können dass ich dann trotzdem die 3 oder 4 Monate machen darf aber ohne Werksstudent, die haben nämlich auch gesagt wenn ich sage ich möchte Werkstudent nicht bin ich nicht sofort raus sondern sie müssen sich dann nochmal beraten, trotzdem vermute ich dass es dann nicht mehr so gut für mich aussieht.

Vielen vielen lieben Dank für eure Hilfe!!!

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Geisteswissenschaftler hier (von der Ausbildung her):

Es ist richtig, dass das Durchschnittseinkommen eines Geisteswissenschaftlers statistisch gesehen niedriger liegt als das der Mediziner.

Was aber falsch ist, ist dass es unmöglich ist als Geisteswissenschaftler Karriere zu machen. Du bist hier in einem Forum, in dem hauptsächlich BWLer unterwegs sind. Mach dir klar: Viele von denen haben sich gegen ein Neigungsfach entschieden und für den vermeintlich vernünftigen Weg eines berufsqualifizierenden Studiums. Du merkst an den teilweise emotionalen Stellungnahmen hier schon, dass sie auch ihre eigenen Entscheidungen rechtfertigen.

Tipp: Schau dir auf LinkedIn oder einsteigen Profile von Leuten an, die ursprünglich Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie (oder welche Disziplin auch immer dich interessiert) studiert haben. Du wirst sehen, dass die Angst vor der Arbeitslosigkeit oder Taxifahren unbegründet ist. Und es ist auch nicht bloß ÖD oder Forschung, die in Frage kommen. Gerade im Bereich Digitalisierung öffnen sich gerade viele Bereiche, die in Frage kommen für Geisteswissenschaftler.

Wichtig aus meiner Sicht: Während des Studiums unbedingt Praxiserfahrung sammeln und berufliche Kontakte entwickeln. Man kann als Politikwissenschaftler genauso gut in eine UB gehen wie als BWLer, wahrscheinlich sogar qualifizierter als ein FH-Student (Geistes-/Sozialwissenschaften gibt es nur an richtigen Unis). Gerade Sozialwissenschaften bieten eine sehr gute empirische Ausbildung, BWL ist übrigens auch eine Sozialwissenschaft, wenn man genau ist.

Versuch mit Menschen persönlich zu sprechen, deren beruflicher Werdegang dich interessiert. Schreib ruhig Leute an, die du nicht kennst. Die meisten Menschen helfen gern jüngeren, weil sie selbst auch noch genau wissen wie schwierig diese Entscheidungen sind.

Alles Gute!👍🍀

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Hier noch mal der TE

Danke für die unterschiedlichen Standpunkte. Ich stehe genau so zwischen den Stühlen wie hier in der Diskussion. Meine Leidenschaft liegt bei einem GeWi Fach. Allerdings ist der Arbeitsmarkt dafür bekanntermaßen wenig attraktiv. Die einzige Möglichkeit nach dem Studium wäre die Forschung, ein fachnahes Institut oder ein fachfremder Bereich. MINT ist absolut null mein Fall, dafür fehlt mir auch das Talent. In der Schule war es okay aber mehr auch nicht. Bundeswehr finde ich auch nicht uninteressant. Die Auswahl ist dementsprechend relativ groß, aber meine Bedenken eben auch. :/

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

als BWLer/Info/Winfo 0815 Sachbearbeiter mit mäßigen Gehalt ohne wirkliche Perspektive.

Unterschätz mal nicht das SB Gehalt.
Nach der Ausbildung+Fachwirt bin ich mit 1.700€ brutto eingestiegen. VZ
Das höchste was ich dann als Führungskraft in der freien Wirtschaft hatte war 2.400€ brutto.

Der einfache Sachbearbeiter mit Wiwi Bachelor steigt auf E10 mit 3.400€ brutto ein, nach 3 Jahren ist er bereits bei 4.000€ automatisch durch die Stufensteigerung.
Arbeitsbereichsleitung mit Verantwortung für ein kleines Team von 5 Leuten: E12-3 (die Erfahrung nimmst du im TV mit): 4.500€ brutto.

Jetzt kommt mir nicht damit was man als Chirurg, Anwalt oder Big4 Berater verdient. Das scheint mir nichts für den TE zu sein und nur weil es Jobs gibt, bei denen man mehr verdient hilft das ja nicht bei der Frage Ausbildung vs Studium.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Geisteswissenschaftler hier (von der Ausbildung her):

Es ist richtig, dass das Durchschnittseinkommen eines Geisteswissenschaftlers statistisch gesehen niedriger liegt als das der Mediziner.

Was aber falsch ist, ist dass es unmöglich ist als Geisteswissenschaftler Karriere zu machen. Du bist hier in einem Forum, in dem hauptsächlich BWLer unterwegs sind. Mach dir klar: Viele von denen haben sich gegen ein Neigungsfach entschieden und für den vermeintlich vernünftigen Weg eines berufsqualifizierenden Studiums. Du merkst an den teilweise emotionalen Stellungnahmen hier schon, dass sie auch ihre eigenen Entscheidungen rechtfertigen.

Tipp: Schau dir auf LinkedIn oder einsteigen Profile von Leuten an, die ursprünglich Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie (oder welche Disziplin auch immer dich interessiert) studiert haben. Du wirst sehen, dass die Angst vor der Arbeitslosigkeit oder Taxifahren unbegründet ist. Und es ist auch nicht bloß ÖD oder Forschung, die in Frage kommen. Gerade im Bereich Digitalisierung öffnen sich gerade viele Bereiche, die in Frage kommen für Geisteswissenschaftler.

Wichtig aus meiner Sicht: Während des Studiums unbedingt Praxiserfahrung sammeln und berufliche Kontakte entwickeln. Man kann als Politikwissenschaftler genauso gut in eine UB gehen wie als BWLer, wahrscheinlich sogar qualifizierter als ein FH-Student (Geistes-/Sozialwissenschaften gibt es nur an richtigen Unis). Gerade Sozialwissenschaften bieten eine sehr gute empirische Ausbildung, BWL ist übrigens auch eine Sozialwissenschaft, wenn man genau ist.

Versuch mit Menschen persönlich zu sprechen, deren beruflicher Werdegang dich interessiert. Schreib ruhig Leute an, die du nicht kennst. Die meisten Menschen helfen gern jüngeren, weil sie selbst auch noch genau wissen wie schwierig diese Entscheidungen sind.

Alles Gute!👍🍀

Hier noch mal der TE

Danke für die unterschiedlichen Standpunkte. Ich stehe genau so zwischen den Stühlen wie hier in der Diskussion. Meine Leidenschaft liegt bei einem GeWi Fach. Allerdings ist der Arbeitsmarkt dafür bekanntermaßen wenig attraktiv. Die einzige Möglichkeit nach dem Studium wäre die Forschung, ein fachnahes Institut oder ein fachfremder Bereich. MINT ist absolut null mein Fall, dafür fehlt mir auch das Talent. In der Schule war es okay aber mehr auch nicht. Bundeswehr finde ich auch nicht uninteressant. Die Auswahl ist dementsprechend relativ groß, aber meine Bedenken eben auch. :/

Hier der TE
Schön auch mal eine positive Aussicht zu lesen. WiWi Treff ist natürlich wie Studis Online eine gewisse Bias, die GeWis eher negativ gegenübergestellt ist :) Ich mache derzeit ein Praktikum in einem fachnahen Bereich und auch hier wird mit geraten reichlich networking zu betreiben und Praxiserfahrung zu sammeln. Meine Sorge rührt daher, dass man kein klares Berufsbild studiert im Gegensatz zu Jura, Med etc. Ich bin bereits für mein Neigungsfach eingeschrieben und werde mir das erstmal anschauen.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

etwas zu studieren, nur weil es einem spaß macht, ist die schlimmste empfehlung überhaupt. du gehst doch studieren, weil du damit zugang zu einer arbeitswelt haben willst, die gut bezahlt. also sollte doch klar sein, worauf du bei der studienwahl achten sollst. oder hast du dein 1,5er abi gemacht, um dann einen vielleicht noch nicht mal durchschnittlich bezahlten job zu machen? dann hättest die investierte zeit auch anders nutzen können. denk mal drüber nach.

Schon mal eine Job gemacht, der dich nicht interessiert? Ich schon. Das schlimmste was man tun kann ist bei der Berufswahl seine Interessen zu ignorieren und nur auf den möglichen Verdienst zu schauen. Du verbringst immerhinnn einen erheblichen Anteil deines Lebens mit Arbeit und wenn man da nicht ausreichend Interesse mit bring, wird das zur Qual.

Kennst du die Leute, die Montags im Büro ankommen und sagen "Schon wieder Montag" und am Freitag "Endlich Freitage", etc..? Das sind genau die, die ihren Beruf nur des Einkomens wegens machen und allein anhand solcher Äußerungen merkt man dann schon derren Stimmungslage zum Beruf.

ich habe 10 jahre lang nach der schule etliche jobs gemacht, die eigentlich keiner machen will. wenn ich woanders mehr bekam, hab ich gewechselt. hab studiert, mit der aussicht, noch besser bezahlt zu werden. arbeit ist arbeit. wenn man das versteht, kann einen die arbeit gar nicht quälen.

so sehe ich das auch. Arbeit macht nie zu 100 % spass und wenn ja dann ist es schlecht bezahlt. Ich sehe es aber eher als mittel zum Zweck. Genauso wie man sich gewöhnt jede woche 3x mal zum sport zu gehen, so kann man sich auch mit der Arbeit arrangieren. Mein luxus ist mit fahrrad 5 min zur arbeit zu fahren. Humane zeiten 37,5 h /woche und gleitzeit d.h. in schwachen Phasen auch mal länger schlafen.
Und weil ihr so denkt, wollt ihr den TE mit reinziehen?

Finde diese Denkweise eher traurig. Ein Drittel der Lebenszeit wegwerfen, um etwas mehr Geld für die Stunden zu haben, die einem noch bleiben. Bzw Geld so sehr und favorisieren, dass man ein Drittel der Lebenszeit für etwas hergibt, das einen nicht erfüllt

Naja so ist das Leben. außerdem ist das ja kein wegwerfen. Denn schließlich bekomme ich geld um zu leben. Meine These ist, dass kein job 100 % prozent erfüllend ist. Man hat immer ne zeit, wo man denkt, könnte woanders besser sein. Wer sagt denn was von etwas mehr? Es ist schon mehr als etwas.

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

Linkedin ist da nicht so repräsentativ. Statistiken über die Arbeitsverhältnisse sagen da etwas deutlich anderes als du. Nach diesen Angaben zu gehen ist also sicherlich nicht emotional. Viele dieser Geisteswissenschaftler machen eigentlich Jobs, für die kein bestimmtes Anforderungsniveau vorliegt wie z.B. Recruiter. Mit Karriere hat das wenig zu tun.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Geisteswissenschaftler hier (von der Ausbildung her):

Es ist richtig, dass das Durchschnittseinkommen eines Geisteswissenschaftlers statistisch gesehen niedriger liegt als das der Mediziner.

Was aber falsch ist, ist dass es unmöglich ist als Geisteswissenschaftler Karriere zu machen. Du bist hier in einem Forum, in dem hauptsächlich BWLer unterwegs sind. Mach dir klar: Viele von denen haben sich gegen ein Neigungsfach entschieden und für den vermeintlich vernünftigen Weg eines berufsqualifizierenden Studiums. Du merkst an den teilweise emotionalen Stellungnahmen hier schon, dass sie auch ihre eigenen Entscheidungen rechtfertigen.

Tipp: Schau dir auf LinkedIn oder einsteigen Profile von Leuten an, die ursprünglich Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie (oder welche Disziplin auch immer dich interessiert) studiert haben. Du wirst sehen, dass die Angst vor der Arbeitslosigkeit oder Taxifahren unbegründet ist. Und es ist auch nicht bloß ÖD oder Forschung, die in Frage kommen. Gerade im Bereich Digitalisierung öffnen sich gerade viele Bereiche, die in Frage kommen für Geisteswissenschaftler.

Wichtig aus meiner Sicht: Während des Studiums unbedingt Praxiserfahrung sammeln und berufliche Kontakte entwickeln. Man kann als Politikwissenschaftler genauso gut in eine UB gehen wie als BWLer, wahrscheinlich sogar qualifizierter als ein FH-Student (Geistes-/Sozialwissenschaften gibt es nur an richtigen Unis). Gerade Sozialwissenschaften bieten eine sehr gute empirische Ausbildung, BWL ist übrigens auch eine Sozialwissenschaft, wenn man genau ist.

Versuch mit Menschen persönlich zu sprechen, deren beruflicher Werdegang dich interessiert. Schreib ruhig Leute an, die du nicht kennst. Die meisten Menschen helfen gern jüngeren, weil sie selbst auch noch genau wissen wie schwierig diese Entscheidungen sind.

Alles Gute!👍🍀

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Hier noch mal der TE

Danke für die unterschiedlichen Standpunkte. Ich stehe genau so zwischen den Stühlen wie hier in der Diskussion. Meine Leidenschaft liegt bei einem GeWi Fach. Allerdings ist der Arbeitsmarkt dafür bekanntermaßen wenig attraktiv. Die einzige Möglichkeit nach dem Studium wäre die Forschung, ein fachnahes Institut oder ein fachfremder Bereich. MINT ist absolut null mein Fall, dafür fehlt mir auch das Talent. In der Schule war es okay aber mehr auch nicht. Bundeswehr finde ich auch nicht uninteressant. Die Auswahl ist dementsprechend relativ groß, aber meine Bedenken eben auch. :/

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Alter Walter schrieb am 29.06.2022:

Auch das Thema "Spaß", so Klischee es sein mag, ist einfach richtig.
Es wird sicher gleich noch jemand hier sinngemäß schreiben: Spaßstudium=Scheißjob. Aber ich denke so einfach ist es dann doch nicht. Sicher ist es wichtig, den beruflichen Werdegang nicht allein auf kurzfristige Glücksgefühle auszurichten. Aber wenn man es schafft, sich in einem beruflichen Bereich zu etablieren, der a) zufriedenstellend Cash einbringt, b) in dem man gut ist, und c) in dem man einen Sinn sieht (über das Gehalt hinaus), dann kann man sich schon etwas auf die Schulter klopfen.

Es geht dabei auch um den Anspruch des Studiums.
Ganz generell kann man schon sagen, je niedriger der Anspruch des gewählten Studienfachs desto schwieriger ist später der Arbeitsmarkt.

Das ist einfach die Folge von Angebot und Nachfrage. Man stellt sich mal vor, es gäbe einen Studiengang der einfach ist und später Top Gehaltsaussichten ermöglicht. Der wäre ruckzuck überlaufen und damit würde sich auch die Jobperspektive verändern.

Wirtschaftsinformatik an vielen Hochschulen?
Bwl mit sehr guten Noten und Praktika?

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Ein Tipp den mir damals viele gegeben haben, den ich gekonnt ignoriert habe und rückblickend hätte drauf hören sollen: Mach das was dir Spaß macht. Wirklich.

Ich musste das auf die schmerzhafte tour lernen, habe deswegen ein Jahr verloren. Doch seitdem ich mich dran halte, könnte es besser nicht laufen.

Wenn's 0815 BWL ist, dann go for it. Wenn du Philosoph werden willst und dir eine Karriere am Lehrstuhl vorstellen kannst, warum nicht?

Du wirst nicht herausstechen und erfolgreich sein, wenn du nicht das tust, was dir spass macht, worin du aufgehst!

Das ist ungefähr der dümmste Ratschlag, dem man einem jungen Menschen geben kann. Sucht euch euer Studium bloß nicht nach "Spaß" aus. Der Spaß ist nämlich schnell weg, wenn ihr euch danach von einem prekären Job zum nächsten hangelt. Rein nach "Spaß" kann man sich nur entscheiden, wenn man einen entsprechend privilegierten background hat, wo das eigene Einkommen quasi keine Rolle mehr spielt.

@OP: denk mal intensiv über deine eigenen Talente nach, Schulnoten sind dafür schon ein recht guter Ansatzpunkt. Dann schau dich nach Jobs um, in denen diese Talente gebraucht werden. Wenn du dann ca. 5 Job-Optionen hast, überlegst du intensiv, ob du dir vorstellen könntest, sowas in der Art für den Rest deines Lebens zu machen, ohne dich mit 40 am Dachstuhl zu erhängen. Anschließend verbringst du mal ne Stunde auf stepstone.de und schaust, ob diese Jobs auch tatsächlich nachgefragt werden. Faustregel: wenn du ewig nach einem Stellenangebot suchen musst, dann hat der Beruf einfach wenig Zukunft und die wirtschaftlichen Aussichten sind schlecht.

Wenn dieses Entscheidungsprogramm bei allen Punkten auf "grün" steht, dann, und wirklich erst dann, suchst du dir den passenden Studiengang/Ausbildung raus, der dich auf möglichst direktem Weg dorthin führt. Lass dir nix von Quereinstieg oder "mit Philosophie kommt man auch in die IT" erzählen - das mag in Einzelfällen stimmen, aber damit machst du dir das Leben unnötig schwer. Wenn man als junger Mensch diesen Leitfaden befolgt und konsequent durchzieht, kann man eigentlich recht wenig falsch machen.

antworten
Alter Walter

Studium = Ausbildung

Ich denke der TE hat inzwischen einen ganz guten Eindruck, welche Positionen man einnehmen. Ich versuche mal zusammenzufassen:

  • Durchschnittsgehälter rein nach Qualifikation: Mediziner > BWL > PoWi/SoWi > GeWi

  • BWL / PoWi / SoWi / GeWi: Erfolg im Berufsleben (von links nach rechts zunehmend) abhängig von beruflichen Leistungen und Zusatzqualifikationen

  • SoWi / PoWi / GeWi ≠ Taxifahren / Arbeitslos

Die Schwierigkeit der Entscheidung begründet sich auf drei Unsicherheiten, mit denen man als junger Mensch ohne viel Berufs-/Lebenserfahrung konfrontiert ist:

  • Es fällt schwer das eigene Sicherheitsbedürfnis / Risikoprofil richtig einzuschätzen
  • Manchen fällt es schwer zukünftige Lebensphasen einzukalkulieren
  • Es fällt schwer mögliche berufliche Tätigkeiten / teilweise profanen Arbeitsalltag richtig einzuschätzen

Es ist ein bisschen lustig zu sehen, dass jeder hier offenbar retrospektiv seine eigenen Studienentscheidungen als richtig betrachtet. Eigentlich doch ein gutes Zeichen, dass es bedeutet, dass es letztendlich viele Wege zum Glück gibt. Die BWL-Absolvent:innen fühlen sich auf der Gewinnerseite, weil sie mehr Geld verdienen (im Durchschnitt). Und die PoWi/SoWi/GeWi-Absolvent:innen fühlen sich auf der Gewinnerseite, weil sie wissen, dass sie beruflich einen individuellen Weg gewählt haben und sie sich eine inhaltlich anspruchsvolle Aufgabe gesucht haben, hinter der sie inhaltlich stehen.

Es ist auch interessant, dass offenbar wenige der vielen BWL-Absolvent:innen hier persönlichen Kontakt zu PoWi/SoWi/GeWi-Absolvent:innen zu haben scheinen. Anders kann ich mir die stereotype Vorstellung vom weltfremden/naiven PoWi/SoWi/GeWi-Absolvent:innen nicht erklären. In meinem persönlichen Bekanntenkreis fallen mir sofort viele erfolgreiche PoWi/SoWi/GeWi-Absolvent:innen ein:

  • PoWi-Absolvent: War erst 15 Jahre im IB und ist jetzt Partner bei Deloitte
  • Philosophie-Absolventin: Einstieg im ÖD in der Technikfolgeabschätzung und jetzt Produktmanagerin für Big Data / Cloud Services
  • PoWi-Absolvent: Erst Beratung im Bereich Emerging Markets für Banken, jetzt Spezialist für Compliance Operations in Banking und IT
  • SoWi-Absolvent: Erst Spezialist für internationale Rollouts von Qualifizierungsmaßnahmen in einem DAX-Konzern, jetzt EM für Transformationsprozesse bei einer UB
  • Enthnologie-Absolventin: Team Lead für User Research bei einem Tech-Konzern
  • Kommunikationswissenschaft-Absolventin (mit quantitativer Spezialisierung): Data Scientist für DAX-Konzern

Natürlich ist das anekdotisches Wissen und nicht repräsentativ. Es gibt sicher auch die Recruiter:innen mit BA in Psychologie oder Germanistik, bei denen ich auch immer hoffe, dass sie das nicht länger als 2 Jahre machen um Ihren Master zu finanzieren. Und ich kenne persönlich auch einen einzelnen Fall, wo nach dem Magister gar nichts ging und er im Telefoncenter hängengeblieben ist. Aber da war das Problem nicht bloß die Qualifikation, sondern auch psychische Krankheiten und dadurch wenig zielgerichtetes Handeln. Solche Fälle gibt es leider qualifikationsunabhängig. Aber den Taxifahrer mit Hochschulqualifikation aus der philosophischen Fakultät habe ich persönlich nie kennengelernt. Wie eingangs schon schematisch dargestellt: Beruflicher Erfolg als Geisteswissenschaftler ist vorraussetzungsreicher als mit medizinischem Staatsexam und das muss man sich klar machen, diese Voraussetzungen sollte man sich schon während des Studiums klar machen. Wenn man das tut und sich entsprechend auf den Berufseinstieg vorbereitet, hat man nichts zu befürchten. Dass es unwahrscheinlich ist, mit Philosophieabschluss zum zweiten Reid Hoffman oder Mathias Döpfner zu werden, brauchen wir hier nicht diskutieren. Auch als BWL-Absolvent:in ist die Wahrscheinlichkeit gering bis in den Vorstand aufzusteigen.

Aber mein Eindruck ist, dass hier im Forum auch der Tellerrand auch etwas begrenzt ist. PoWi/SoWi/GeWi-Absolvent:innen per se als Minderperformer, Qualifikationslose oder schlicht Idioten zu betrachten, führt an der Realität genauso vorbei, wie die stereotype Vorstellung von BWLern als kleingeistige Materialisten, die ihren Selbstwert nur durch Statussymbole stabilisieren können.

Ich freue mich, dass hier trotz überwiegender BWL-Grundgesamtheit einige alternative Stimmen zu Wort gekommen sind und hoffe dass der TE dadurch ein paar Impulse bekommen hat. Wie bereits gesagt: Mit einem 1,5er Abi und dem nötigen Realitätssinn, den ich jetzt mal unterstellen möchte, muss man sich eigentlich keine Sorgen machen über seine Zukunft, egal welches Studienfach.

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Linkedin ist da nicht so repräsentativ. Statistiken über die Arbeitsverhältnisse sagen da etwas deutlich anderes als du. Nach diesen Angaben zu gehen ist also sicherlich nicht emotional. Viele dieser Geisteswissenschaftler machen eigentlich Jobs, für die kein bestimmtes Anforderungsniveau vorliegt wie z.B. Recruiter. Mit Karriere hat das wenig zu tun.

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Geisteswissenschaftler hier (von der Ausbildung her):

Es ist richtig, dass das Durchschnittseinkommen eines Geisteswissenschaftlers statistisch gesehen niedriger liegt als das der Mediziner.

Was aber falsch ist, ist dass es unmöglich ist als Geisteswissenschaftler Karriere zu machen. Du bist hier in einem Forum, in dem hauptsächlich BWLer unterwegs sind. Mach dir klar: Viele von denen haben sich gegen ein Neigungsfach entschieden und für den vermeintlich vernünftigen Weg eines berufsqualifizierenden Studiums. Du merkst an den teilweise emotionalen Stellungnahmen hier schon, dass sie auch ihre eigenen Entscheidungen rechtfertigen.

Tipp: Schau dir auf LinkedIn oder einsteigen Profile von Leuten an, die ursprünglich Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie (oder welche Disziplin auch immer dich interessiert) studiert haben. Du wirst sehen, dass die Angst vor der Arbeitslosigkeit oder Taxifahren unbegründet ist. Und es ist auch nicht bloß ÖD oder Forschung, die in Frage kommen. Gerade im Bereich Digitalisierung öffnen sich gerade viele Bereiche, die in Frage kommen für Geisteswissenschaftler.

Wichtig aus meiner Sicht: Während des Studiums unbedingt Praxiserfahrung sammeln und berufliche Kontakte entwickeln. Man kann als Politikwissenschaftler genauso gut in eine UB gehen wie als BWLer, wahrscheinlich sogar qualifizierter als ein FH-Student (Geistes-/Sozialwissenschaften gibt es nur an richtigen Unis). Gerade Sozialwissenschaften bieten eine sehr gute empirische Ausbildung, BWL ist übrigens auch eine Sozialwissenschaft, wenn man genau ist.

Versuch mit Menschen persönlich zu sprechen, deren beruflicher Werdegang dich interessiert. Schreib ruhig Leute an, die du nicht kennst. Die meisten Menschen helfen gern jüngeren, weil sie selbst auch noch genau wissen wie schwierig diese Entscheidungen sind.

Alles Gute!👍🍀

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Hier noch mal der TE

Danke für die unterschiedlichen Standpunkte. Ich stehe genau so zwischen den Stühlen wie hier in der Diskussion. Meine Leidenschaft liegt bei einem GeWi Fach. Allerdings ist der Arbeitsmarkt dafür bekanntermaßen wenig attraktiv. Die einzige Möglichkeit nach dem Studium wäre die Forschung, ein fachnahes Institut oder ein fachfremder Bereich. MINT ist absolut null mein Fall, dafür fehlt mir auch das Talent. In der Schule war es okay aber mehr auch nicht. Bundeswehr finde ich auch nicht uninteressant. Die Auswahl ist dementsprechend relativ groß, aber meine Bedenken eben auch. :/

antworten
WiWi Gast

Studium = Ausbildung

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Ein Tipp den mir damals viele gegeben haben, den ich gekonnt ignoriert habe und rückblickend hätte drauf hören sollen: Mach das was dir Spaß macht. Wirklich.

Ich musste das auf die schmerzhafte tour lernen, habe deswegen ein Jahr verloren. Doch seitdem ich mich dran halte, könnte es besser nicht laufen.

Wenn's 0815 BWL ist, dann go for it. Wenn du Philosoph werden willst und dir eine Karriere am Lehrstuhl vorstellen kannst, warum nicht?

Du wirst nicht herausstechen und erfolgreich sein, wenn du nicht das tust, was dir spass macht, worin du aufgehst!

Das ist ungefähr der dümmste Ratschlag, dem man einem jungen Menschen geben kann. Sucht euch euer Studium bloß nicht nach "Spaß" aus. Der Spaß ist nämlich schnell weg, wenn ihr euch danach von einem prekären Job zum nächsten hangelt. Rein nach "Spaß" kann man sich nur entscheiden, wenn man einen entsprechend privilegierten background hat, wo das eigene Einkommen quasi keine Rolle mehr spielt.

Nicht der Poster aber ich stimme ihm zu. Ich bin der Meinung, dass man nur gut performed wenn einem die Arbeit Spaß macht und wenn man dann noch vom Standort her flexibel ist, kriegt man auch mit Nischenstudienfächern oder Gewi einen Job! Wenn man natürlich sagt NÖ ich gehe aus meiner Heimat nicht weg, muss man sich nicht wundern.

Ich hatte ein 1,0 Abi und mir haben sooo viele geraten Medizin oder Jura zu studieren. Warum? Weil ich es gekonnt hätte. Hab aber an beiden Fächern null Interesse was wohl irrelevant war. Ich hab dann klassisch BWL studiert und hab‘s nicht bereut.

Ich finde es eher traurig wenn Leute mehrheitlich nach dem Gehalt schauen bei der Wahl des Studiums. Habt ihr denn Null vertrauen in eure Fähigkeiten wenn ihr direkt denkt, dass ihr zb mit Gewi keinen Job findet? Ist es wichtiger 15k mehr zum Einstieg zu verdienen als einen Job den man wirklich aus Spass macht?

@OP: denk mal intensiv über deine eigenen Talente nach, Schulnoten sind dafür schon ein recht guter Ansatzpunkt. Dann schau dich nach Jobs um, in denen diese Talente gebraucht werden. Wenn du dann ca. 5 Job-Optionen hast, überlegst du intensiv, ob du dir vorstellen könntest, sowas in der Art für den Rest deines Lebens zu machen, ohne dich mit 40 am Dachstuhl zu erhängen. Anschließend verbringst du mal ne Stunde auf stepstone.de und schaust, ob diese Jobs auch tatsächlich nachgefragt werden. Faustregel: wenn du ewig nach einem Stellenangebot suchen musst, dann hat der Beruf einfach wenig Zukunft und die wirtschaftlichen Aussichten sind schlecht.

Wenn dieses Entscheidungsprogramm bei allen Punkten auf "grün" steht, dann, und wirklich erst dann, suchst du dir den passenden Studiengang/Ausbildung raus, der dich auf möglichst direktem Weg dorthin führt. Lass dir nix von Quereinstieg oder "mit Philosophie kommt man auch in die IT" erzählen - das mag in Einzelfällen stimmen, aber damit machst du dir das Leben unnötig schwer. Wenn man als junger Mensch diesen Leitfaden befolgt und konsequent durchzieht, kann man eigentlich recht wenig falsch machen.

antworten

Artikel zu Ausbildung

Ausbildungsberufe: Kauffrau für Bürokommunikation bei Frauen auf Rang 1

Eine Asiatin sitzt lächelnd am Computer.

Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation war im Jahr 2014 nach Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel der zweithäufigste Ausbildungsberuf von Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Bei den Frauen lag die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit einem Anteil von 10,3 Prozent sogar auf Rang eins.

Statistik: BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015

Ein Werbeschild zum Thema Bildung.

Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 wird zum siebten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.

McKinsey-Studie benennt Schwächen im deutschen Ausbildungssystem

Studie zum deutschen-Ausbildungssystem

Jeder vierte Arbeitgeber ist unzufrieden mit den Leistung und den Fähigkeiten von Berufsanfängern und auch nur jeder dritte Azubi würde sich noch einmal für dieselbe Ausbildung entscheiden. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Statistik: BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2014

BIBB-Datenreport Berufsbildungsbericht 2012

Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2014 wird zum sechsten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.

Statistik: BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2013

BIBB-Datenreport Berufsbildungsbericht 2012

Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2013 wird zum fünften Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.

22 Prozent der Anfänger einer Berufsausbildung hatten eine Studienberechtigung

Ein Zeugnis des Freistaates Sachsen von der allgemeinen Hochschulreife mit Wappen.

Im Jahr 2011 starteten 741 000 Personen eine Berufsausbildung. Davon hatten 164 100 (22,1 Prozent) zuvor bereits eine allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife erworben.

Statistik: BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2012

BIBB-Datenreport Berufsbildungsbericht 2012

Der BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2012 wird zum vierten Mal veröffentlicht. Er enthält Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.

Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010

Datenreport Berufsbildungsbericht 2010

Als Ergänzung zum Berufsbildungsbericht 2010 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) liefert der Datenreport umfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland.

Kinderkrankenschwester als Beruf - Was ist zu beachten?

Das Bild zeigt eine Kinderkrankenschwester beim Abhören eines Kindes mit dem Stetoskop.

Der Pflegeberuf nimmt in der heutigen Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert ein, da jeder Mensch im Krankheitsfall auf die richtige Versorgung angewiesen ist. Insbesondere der Beruf der Kinderkrankenschwester erweist sich als überaus facettenreich und anspruchsvoll. Der folgende Beitrag stellt das Berufsbild genauer vor und verrät, wie die Arbeitsbedingungen im Bereich der Kinderkrankenpflege genau aussehen.

550 Ausbildungsplätze bei McDonald`s

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres bietet McDonald`s deutschlandweit noch 550 freie Ausbildungsplätze. Die Fast-Food-Kette bildet derzeit insgesamt rund 1.700 Systemgastronomen aus.

Recherche zur Berufsbildung

Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegebene »Literaturdatenbank Berufliche Bildung« umfasst 46 000 Nachweise von Fachliteratur zur Berufsbildung und Berufsbildungsforschung.

A.WE.B - Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe

Screenshot vom Verzeichnis anerkannter Ausbildungsberufe in der Internetseite des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Das A.WE.B bietet aktuelle Informationen zum Stand und zur Entwicklung von Berufsbildern im dualen System der Ausbildungsberufe und der beruflichen Weiterbildung.

Kaufmännische Ausbildung oder Hochschulstudium?

Ein Werbeplakat mit einer jungen Frau und der Schrift "Meine Karriereleiter bau ich lieber selbst".

Die Entscheidung zwischen einer kaufmännischen Ausbildung oder einem Studium an einer Hochschule ist vor allem für junge Menschen in den letzten beiden Schuljahren eine schwere Angelegenheit. Während ein wirtschaftswissenschaftliches Hochschulstudium in der Regel im Anschluss bessere Karrierechancen bietet, sind Auszubildende in finanzieller Hinsichtlich deutlicher schneller unabhängig von Finanzspritzen jedweder Art. Neben einigen Vor- und Nachteilen gilt es für alle Unentschlossenen, die Rahmenbedingungen im Entscheidungsprozess zu berücksichtigen.

IW-Reformbarometer: Rückschlag durch Ausbildungsplatzabgabe

IW-Reformbarometer Ausbildungsplatzabgabe

Die Bundesregierung ist mit viel Reform-Elan ins neue Jahr gestartet. Pluspunkte brachten die Rentenreform sowie die Pläne zur nachgelagerten Besteuerung der Alterseinkünfte. Doch das Klima ist derzeit wechselhaft. Im Frühjahr bestimmt ein Tiefausläufer namens Ausbildungsplatzabgabe die politische Wetterlage.

Die beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland

Ausbildung Kaufleute Büromanagement

Wer in Deutschland eine Ausbildung antritt, entscheidet sich in der Regel für einen kaufmännischen Beruf, vor allem der Einzelhandel und die Verwaltung bieten jungen Heranwachsenden attraktive Arbeitsstellen. Qualitativ wie auch quantitativ gehört der Beruf des Kaufmanns oder auch der Kauffrau zu den wichtigsten Segmenten des deutschen Wirtschafts- und dualen Ausbildungssystems.

Antworten auf Studium = Ausbildung

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 34 Beiträge

Diskussionen zu Ausbildung

Weitere Themen aus Studienwahl: Was studieren