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Studienwahl: Was studierenLehramt

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

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GastesGast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Zu beachtende Aspekte könnten sein:
Finanzen
Freizeit -> wlb
Zukunft
Weiterentwicklungschancen (Lehrer-> max Direktor. Arzt-> Chefarzt oder erfolgreiche Praxis)
Studium

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Ganz klar Medizin.

Interessanter wäre doch die Diskussion: Duales Studium (Ingenieur/Informatik) bei Dax40 IGM vs. Medizin.

Denke hier dürfte dann aber der duale Student am längeren Hebel sitzen. Den Vorsprung holt der Arzt nie auf (falls er überhaupt irgendwann das Gehalt übertrifft). Vor allem wenn wir bei den dualen Studenten ein ähnliches Abitur wie bei den Medizinern annehmen.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Ist eine Frage der Prioritäten, willst du dein ganzes Leben in etwa gleiche Belastung, oder in "jungen" Jahren mehr reinhauen und dich dafür früher zurücknehmen?

Als Lehrer hast du halt ein "relativ" entspanntes Studium, nen sicheren Job, nen ordentlichen Verdienst, sicherlich auch ne gute WLB und musst dir im alter keine Sorgen ums Geld machen, da du ja wohl verbeamtet wirst.

Als Mediziner hast du ein mega hartes Studium, die erste Jahre im Job auch weniger WLB dafür aber natürlich einiges mehr an Gehalt, was du aber halt auch erst ei paar Jahre später bekommst. Deinen Lebensstandard steigern kannst du also erst später.
Dafür kannst du dich vielleicht irgendwann aus deiner Praxis ein bisschen rausnehmen, mehr Freizeit haben und musst dir um Geld trotzdem keine Sorgen machen.

In meiner Heimatstadt haben wir einen Zahnarzt, der erst eine sehr gut laufende Praxis hatte, dann angefangen hat in der Stadt Events zu planen, mittlerweile hat er sich in ein Elektro-Festival eingekauft, baut ein Hotel mit Konferenzräumen und zieht sich aus seiner Praxis weitestgehend zurück.

Der hat jetzt mit mitte/ende 40 ausgesorgt und könnte, sofern er denn will, sein Leben genießen. Dafür hat er aber auch die Jahre von 20-40 bestimmt die ein oder andere 80-100h Woche gehabt und wesentlich mehr dafür gegeben, jetzt nen Gang runter Schalten zu können.

Ist einfach ne Frage deiner Präferenzen.

Ich für meinen Teil, habe es erst so angepeilt wie meine Eltern, Ausbildung Job, 35-40h die Woche und dann irgendwann mal in Rente.
Hab dann aber in der Ausbildung beim Steuerberater gesehen, was so drin ist und mich dazu entschlossen mehr rauszuholen, jetzt richtig Gas zu geben, im Job auch mal 60-80h zu arbeiten, dafür aber eventuell mit 50 nen ordentlichen Gang zurück schalten zu können.

Allein deine Entscheidung, welche Prioritäten du setzt.

Wäre es meine Entscheidung- ich gehe davon aus, du überlegst Medizin nicht nur wegen Geld oder Prestige sondern weil du dich dafür begeistern kannst.
Dann würde ich für Medizin gehen.
Aber hab ja auch oben erläutert warum ich das so machen würde, du hast da vllt. ganz andere Vorlieben und wünsche.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

GastesGast schrieb am 26.08.2022:

Zu beachtende Aspekte könnten sein:
Finanzen
Freizeit -> wlb
Zukunft
Weiterentwicklungschancen (Lehrer-> max Direktor. Arzt-> Chefarzt oder erfolgreiche Praxis)
Studium

Finanzen -> Medizin
Freizeit -> Lehramt (mehr Urlaub, Feierabend ab 14:00 auch wenn viele Lehrer das nicht zugeben möchten)
Zukunft -> Medizin
Weiterentwicklung -> Medizin
Studium -> Lehramt (ist deutlich einfacher)

Somit 3-2 für Medizin, unter der Annahme dass alle 5 Punkte eine gleiche Gewichtung haben.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

GastesGast schrieb am 26.08.2022:

Zu beachtende Aspekte könnten sein:
Finanzen
Freizeit -> wlb
Zukunft
Weiterentwicklungschancen (Lehrer-> max Direktor. Arzt-> Chefarzt oder erfolgreiche Praxis)
Studium

Wer so eine Frage stellt, sollte m.E. nicht Medizin studieren. Es geht bei Medizin nicht um „lohnen“, sondern darum, Menschen zu helfen.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2022:

Ganz klar Medizin.

Interessanter wäre doch die Diskussion: Duales Studium (Ingenieur/Informatik) bei Dax40 IGM vs. Medizin.

Denke hier dürfte dann aber der duale Student am längeren Hebel sitzen. Den Vorsprung holt der Arzt nie auf (falls er überhaupt irgendwann das Gehalt übertrifft). Vor allem wenn wir bei den dualen Studenten ein ähnliches Abitur wie bei den Medizinern annehmen.

Der Mediziner hat aber 3 Vorteile:

  • Selbständigkeit ist nach ein paar Jahren Facharzt nur noch eine Formalie. Der IGMler braucht eine gute Geschäftsidee, Finanzierung, Kontakte, extra BWL-Knowhow und selbst dann ist der Erfolg noch nicht garantiert
  • Man kann in jeder kleinen Stadt mit Krankenhaus arbeiten, bzw. mit Praxis quasi überall. Der IGMler ist auf teure Ballungszentren beschränkt oder muss lange pendeln.
  • Keine Altersdiskriminierung. Versuche mal als Ingenieur Ü45 noch einen lukrativen Jobwechsel hinzulegen.

Wurde aber auch schon zur Genüge in anderen Threads erörtert.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

GastesGast schrieb am 26.08.2022:

Zu beachtende Aspekte könnten sein:
Finanzen
Freizeit -> wlb
Zukunft
Weiterentwicklungschancen (Lehrer-> max Direktor. Arzt-> Chefarzt oder erfolgreiche Praxis)
Studium

Man kann als Arzt zur Not sicher mit EG13 an irgendeiner Rettungssanitäter oder Pflegeschule als Lehrer arbeiten.

Andersrum bist du als Lehrer immer auf diesen Berufsweg fest geschrieben, Ingenieure etc. am Berufskolleg mal außen vor.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Wer nur aus monetären Gründen Medizin studieren will und dies nur tut, weil es evtl. finanziell besser abschneidet als die anderen von dir genannten Gründen, sollte bitte kein Arzt werden.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Dass der Neubau zu gering ist und nicht die erforderlichen 400k Wohnungen p.a. schafft war schon länger der Fall. Jetzt bricht er aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage, keine Nachfrage und steigender Zinsen und Baukosten komplett ein. Ein Mix, wo alles negativ läuft und so in keinem Lehrbuch steht. Da müssen sich erst einige Parameter wieder normalisieren (zB Baumaterialien, die fallen, wenn die Nachfrage weg bricht) und stabilisierende Zinsen in der Rezession.

Die Party ist also vorbei aber ist sie das wirklich? In erster Linie für Kaufinteressenten, die schon in den letzten Jahren bei Nullzinsen den steigenden preisen hinterher gehechelt sind und nicht zum Zuge kamen.
Womöglich auch für die Besitzer älterer Immobilien, die nicht saniert sind, da steigende Energiepreise und Zinsen die Nachfrage dämpfen.

Wenn die Immobilienpreise zB in München 10% fallen, dann kann das 20% bei Schrottimmos sein während die wenigen Neubauten immer noch stabil sind.

Gewinner werden wohl Vermieter bleiben, da die Mietnachfragen in den Portalen momentan 40-50pp ansteigt, da viele Möchtegernkäufer jetzt etwas besseres/Größeres zum Mieten suchen.

Und Besitzer/Verkäufer von neuen oder neueren Immobilien, da diese im Zuge der ganzen Projektstops jetzt noch rarer werden und immer noch genügend Nachfrage
In Zeiten fehlenden Neubaus haben werden.
Neubauten werden wie vor 20 Jahren nur noch begonnen und finanziert, wenn 70% der Einheiten verkauft sind.
In der Summe ein seltsamer Markt aber wer was neueres zum Vermieten oder Verkaufen hat, braucht sich nicht verrückt zu machen.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Ich bin Arzt, habe Lehrer in Familie.

Das sind komplett andere Berufe. Null vergleichbar.

Ich würde mich erschießen als Lehrer. Stehe dafür aber regelmäßig in Kot und Blut (ratet den Facharzt, hehe), auch nicht jedermanns Sache.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2022:

Ist eine Frage der Prioritäten, willst du dein ganzes Leben in etwa gleiche Belastung, oder in "jungen" Jahren mehr reinhauen und dich dafür früher zurücknehmen?

Als Lehrer hast du halt ein "relativ" entspanntes Studium, nen sicheren Job, nen ordentlichen Verdienst, sicherlich auch ne gute WLB und musst dir im alter keine Sorgen ums Geld machen, da du ja wohl verbeamtet wirst.

Als Mediziner hast du ein mega hartes Studium, die erste Jahre im Job auch weniger WLB dafür aber natürlich einiges mehr an Gehalt, was du aber halt auch erst ei paar Jahre später bekommst. Deinen Lebensstandard steigern kannst du also erst später.
Dafür kannst du dich vielleicht irgendwann aus deiner Praxis ein bisschen rausnehmen, mehr Freizeit haben und musst dir um Geld trotzdem keine Sorgen machen.

In meiner Heimatstadt haben wir einen Zahnarzt, der erst eine sehr gut laufende Praxis hatte, dann angefangen hat in der Stadt Events zu planen, mittlerweile hat er sich in ein Elektro-Festival eingekauft, baut ein Hotel mit Konferenzräumen und zieht sich aus seiner Praxis weitestgehend zurück.

Der hat jetzt mit mitte/ende 40 ausgesorgt und könnte, sofern er denn will, sein Leben genießen. Dafür hat er aber auch die Jahre von 20-40 bestimmt die ein oder andere 80-100h Woche gehabt und wesentlich mehr dafür gegeben, jetzt nen Gang runter Schalten zu können.

Ist einfach ne Frage deiner Präferenzen.

Ich für meinen Teil, habe es erst so angepeilt wie meine Eltern, Ausbildung Job, 35-40h die Woche und dann irgendwann mal in Rente.
Hab dann aber in der Ausbildung beim Steuerberater gesehen, was so drin ist und mich dazu entschlossen mehr rauszuholen, jetzt richtig Gas zu geben, im Job auch mal 60-80h zu arbeiten, dafür aber eventuell mit 50 nen ordentlichen Gang zurück schalten zu können.

Allein deine Entscheidung, welche Prioritäten du setzt.

Wäre es meine Entscheidung- ich gehe davon aus, du überlegst Medizin nicht nur wegen Geld oder Prestige sondern weil du dich dafür begeistern kannst.
Dann würde ich für Medizin gehen.
Aber hab ja auch oben erläutert warum ich das so machen würde, du hast da vllt. ganz andere Vorlieben und wünsche.

„ Als Lehrer hast du halt ein "relativ" entspanntes Studium, nen sicheren Job, nen ordentlichen Verdienst, sicherlich auch ne gute WLB und musst dir im alter keine Sorgen ums Geld machen, da du ja wohl verbeamtet wirst.

Als Mediziner hast du ein mega hartes Studium, die erste Jahre im Job auch weniger WLB dafür aber natürlich einiges mehr an Gehalt, was du aber halt auch erst ei paar Jahre später bekommst. Deinen Lebensstandard steigern kannst du also erst später.
Dafür kannst du dich vielleicht irgendwann aus deiner Praxis ein bisschen rausnehmen, mehr Freizeit haben und musst dir um Geld trotzdem keine Sorgen machen.“

Das ist halt einfach komplett falsch. Die Lehrer in der Oberstufe haben nahezu das gleiche Studium zu absolvieren wie nicht Lehrer. Meine Mathe/Physik/Chemie/Deutschlehrer habe allesamt das jeweilige Studium gehabt, da kann mir keiner erzählen, dass das so viel einfacher sei. Weiterhin ist es auch nicht mehr so leicht eine Verbeamtung zu erhalten. Viele Bundesländer sparen und man bekommt zT nur befristete Verträge. WLB auch schlecht da Vor/Nachbereitung sowie Pfüfungen korrigieren bzw hohes Burnoutrisiko wegen Problemen mit Schülern.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

GastesGast schrieb am 26.08.2022:

Zu beachtende Aspekte könnten sein:
Finanzen
Freizeit -> wlb
Zukunft
Weiterentwicklungschancen (Lehrer-> max Direktor. Arzt-> Chefarzt oder erfolgreiche Praxis)
Studium

Du musst dich in beiden Jobs sehen und idealerweise mit Leidenschaft dabei sein, sonst winkt früher oder später das Burnout oder zumindest die ganz große Sinnfrage warum du nicht was anderes gemacht hast.

Vor allem Medizin nimmt dich komplett ein, nicht "nur" beruflich (bzw. schon im Studium oder sogar schon dafür) sondern durchaus auch privat - das muss nicht nur negativ sein aber sollte beachtet werden.

Wenn dich Medizin so richtig "infiziert" hätte würdest du dir die Frage vermutlich gar nicht stellen.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

WiWi Gast schrieb am 27.08.2022:

Ist eine Frage der Prioritäten, willst du dein ganzes Leben in etwa gleiche Belastung, oder in "jungen" Jahren mehr reinhauen und dich dafür früher zurücknehmen?

Als Lehrer hast du halt ein "relativ" entspanntes Studium, nen sicheren Job, nen ordentlichen Verdienst, sicherlich auch ne gute WLB und musst dir im alter keine Sorgen ums Geld machen, da du ja wohl verbeamtet wirst.

Als Mediziner hast du ein mega hartes Studium, die erste Jahre im Job auch weniger WLB dafür aber natürlich einiges mehr an Gehalt, was du aber halt auch erst ei paar Jahre später bekommst. Deinen Lebensstandard steigern kannst du also erst später.
Dafür kannst du dich vielleicht irgendwann aus deiner Praxis ein bisschen rausnehmen, mehr Freizeit haben und musst dir um Geld trotzdem keine Sorgen machen.

In meiner Heimatstadt haben wir einen Zahnarzt, der erst eine sehr gut laufende Praxis hatte, dann angefangen hat in der Stadt Events zu planen, mittlerweile hat er sich in ein Elektro-Festival eingekauft, baut ein Hotel mit Konferenzräumen und zieht sich aus seiner Praxis weitestgehend zurück.

Der hat jetzt mit mitte/ende 40 ausgesorgt und könnte, sofern er denn will, sein Leben genießen. Dafür hat er aber auch die Jahre von 20-40 bestimmt die ein oder andere 80-100h Woche gehabt und wesentlich mehr dafür gegeben, jetzt nen Gang runter Schalten zu können.

Ist einfach ne Frage deiner Präferenzen.

Ich für meinen Teil, habe es erst so angepeilt wie meine Eltern, Ausbildung Job, 35-40h die Woche und dann irgendwann mal in Rente.
Hab dann aber in der Ausbildung beim Steuerberater gesehen, was so drin ist und mich dazu entschlossen mehr rauszuholen, jetzt richtig Gas zu geben, im Job auch mal 60-80h zu arbeiten, dafür aber eventuell mit 50 nen ordentlichen Gang zurück schalten zu können.

Allein deine Entscheidung, welche Prioritäten du setzt.

Wäre es meine Entscheidung- ich gehe davon aus, du überlegst Medizin nicht nur wegen Geld oder Prestige sondern weil du dich dafür begeistern kannst.
Dann würde ich für Medizin gehen.
Aber hab ja auch oben erläutert warum ich das so machen würde, du hast da vllt. ganz andere Vorlieben und wünsche.

„ Als Lehrer hast du halt ein "relativ" entspanntes Studium, nen sicheren Job, nen ordentlichen Verdienst, sicherlich auch ne gute WLB und musst dir im alter keine Sorgen ums Geld machen, da du ja wohl verbeamtet wirst.

Als Mediziner hast du ein mega hartes Studium, die erste Jahre im Job auch weniger WLB dafür aber natürlich einiges mehr an Gehalt, was du aber halt auch erst ei paar Jahre später bekommst. Deinen Lebensstandard steigern kannst du also erst später.
Dafür kannst du dich vielleicht irgendwann aus deiner Praxis ein bisschen rausnehmen, mehr Freizeit haben und musst dir um Geld trotzdem keine Sorgen machen.“

Das ist halt einfach komplett falsch. Die Lehrer in der Oberstufe haben nahezu das gleiche Studium zu absolvieren wie nicht Lehrer. Meine Mathe/Physik/Chemie/Deutschlehrer habe allesamt das jeweilige Studium gehabt, da kann mir keiner erzählen, dass das so viel einfacher sei. Weiterhin ist es auch nicht mehr so leicht eine Verbeamtung zu erhalten. Viele Bundesländer sparen und man bekommt zT nur befristete Verträge. WLB auch schlecht da Vor/Nachbereitung sowie Pfüfungen korrigieren bzw hohes Burnoutrisiko wegen Problemen mit Schülern.

Nein, ein Lehramtsstudium ist nicht 1zu1 wie das "normale" Pendant dazu. Ob man sich als BWLer über den Schwierigkeitsgrad eines Mathe auf Gymnasialamt Studiums lustig machen sollte? Nein, trotztdem ist das letztere immernoch einfacher als ein normales Mathestudium, was ja auch logisch ist. Kann ja keiner erwarten dass du als Lehramtsstudent ein normales Mathestudium absolvierst und zusätzlich zu diesem zeitintensiven Studium noch den ganzen pädagogischen Kram machst.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Was du noch beachten solltest, ist die Chance auf ein späteres Umorientieren.
Wenn du erstmal den Weg des Lehrers gewählt hast und einige Jahre im Beruf bist, es dir dann aber doch nicht mehr so gefallen sollte, dann ist eine Umorientierung schwierig. Zumal du es dir dann sicher auch mehrmals überlegst, ob du deine Verbeamtung wegwirfst.

Wenn du aber den Weg über eine Anstellung im IGM-Unternehmen oder auch den Weg des Arztes gegangen bist, so kannst du immernoch bspw. Berufsschullehrer werden und kannst auch genauso gut wieder zurückwechseln.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

WiWi Gast schrieb am 27.08.2022:

Ist eine Frage der Prioritäten, willst du dein ganzes Leben in etwa gleiche Belastung, oder in "jungen" Jahren mehr reinhauen und dich dafür früher zurücknehmen?

Als Lehrer hast du halt ein "relativ" entspanntes Studium, nen sicheren Job, nen ordentlichen Verdienst, sicherlich auch ne gute WLB und musst dir im alter keine Sorgen ums Geld machen, da du ja wohl verbeamtet wirst.

Als Mediziner hast du ein mega hartes Studium, die erste Jahre im Job auch weniger WLB dafür aber natürlich einiges mehr an Gehalt, was du aber halt auch erst ei paar Jahre später bekommst. Deinen Lebensstandard steigern kannst du also erst später.
Dafür kannst du dich vielleicht irgendwann aus deiner Praxis ein bisschen rausnehmen, mehr Freizeit haben und musst dir um Geld trotzdem keine Sorgen machen.

In meiner Heimatstadt haben wir einen Zahnarzt, der erst eine sehr gut laufende Praxis hatte, dann angefangen hat in der Stadt Events zu planen, mittlerweile hat er sich in ein Elektro-Festival eingekauft, baut ein Hotel mit Konferenzräumen und zieht sich aus seiner Praxis weitestgehend zurück.

Der hat jetzt mit mitte/ende 40 ausgesorgt und könnte, sofern er denn will, sein Leben genießen. Dafür hat er aber auch die Jahre von 20-40 bestimmt die ein oder andere 80-100h Woche gehabt und wesentlich mehr dafür gegeben, jetzt nen Gang runter Schalten zu können.

Ist einfach ne Frage deiner Präferenzen.

Ich für meinen Teil, habe es erst so angepeilt wie meine Eltern, Ausbildung Job, 35-40h die Woche und dann irgendwann mal in Rente.
Hab dann aber in der Ausbildung beim Steuerberater gesehen, was so drin ist und mich dazu entschlossen mehr rauszuholen, jetzt richtig Gas zu geben, im Job auch mal 60-80h zu arbeiten, dafür aber eventuell mit 50 nen ordentlichen Gang zurück schalten zu können.

Allein deine Entscheidung, welche Prioritäten du setzt.

Wäre es meine Entscheidung- ich gehe davon aus, du überlegst Medizin nicht nur wegen Geld oder Prestige sondern weil du dich dafür begeistern kannst.
Dann würde ich für Medizin gehen.
Aber hab ja auch oben erläutert warum ich das so machen würde, du hast da vllt. ganz andere Vorlieben und wünsche.

„ Als Lehrer hast du halt ein "relativ" entspanntes Studium, nen sicheren Job, nen ordentlichen Verdienst, sicherlich auch ne gute WLB und musst dir im alter keine Sorgen ums Geld machen, da du ja wohl verbeamtet wirst.

Als Mediziner hast du ein mega hartes Studium, die erste Jahre im Job auch weniger WLB dafür aber natürlich einiges mehr an Gehalt, was du aber halt auch erst ei paar Jahre später bekommst. Deinen Lebensstandard steigern kannst du also erst später.
Dafür kannst du dich vielleicht irgendwann aus deiner Praxis ein bisschen rausnehmen, mehr Freizeit haben und musst dir um Geld trotzdem keine Sorgen machen.“

Das ist halt einfach komplett falsch. Die Lehrer in der Oberstufe haben nahezu das gleiche Studium zu absolvieren wie nicht Lehrer. Meine Mathe/Physik/Chemie/Deutschlehrer habe allesamt das jeweilige Studium gehabt, da kann mir keiner erzählen, dass das so viel einfacher sei. Weiterhin ist es auch nicht mehr so leicht eine Verbeamtung zu erhalten. Viele Bundesländer sparen und man bekommt zT nur befristete Verträge. WLB auch schlecht da Vor/Nachbereitung sowie Pfüfungen korrigieren bzw hohes Burnoutrisiko wegen Problemen mit Schülern.

Kurse für Lehrämtler und "normale" Studenten sind an vielen Unis getrennt, an meiner Uni hatten Mathe LA (für Gym) Studenten ganze 2 Kurse mit den normalen Mathe Studenten zusammen. Lehramt ist einfach der Preis-Leistungs-Sieger unter allen Studiengängen.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Finanzen -> Medizin hat in jedem westlichen land der welt die lizenz zum gelddrucken. es gibt wohl kein studium, was jedem absolventen (wie mittelmäßig und unmotiviert er auch sein möge) mit der sicherheit so ein absolutes topeinkommen garantiert. und dadurch dass der staat die studentenzahlen künstlich niedrig hält, wird das wohl auch noch lange so bleiben. inklusive gibt es die wohl beste kreditwürdigkeit aller unter allen arbeitskräften...

Freizeit -> hier hat wohl rein zahlenmäßig der lehrämter klar die nase vorn. obwohl ich auch von fällen gehört hab, in denen erfahrene mediziner halbtags arbeiten und dafür trotzdem mehr als der lehrer verdienen. was allerdings auch zählt ist, ob man die arbeit als arbeit wahrnimmt - und insbesondere hier kenne ich nur mediziner die ihren job bis ins hohe alter sehr gern und sehr gut bezahlt ausüben.

Zukunft -> beide fächer wird man wohl immer brauchen, aber durch den staatlich geförderten mangel, und die regulierung sowie die alternde gesellschaft wird der markt für ärzte wohl auch in zukunft mehr als gut laufen.

Weiterentwicklung -> Medizin bietet das wohl beste training aller studiengänge. in kein anderes fach investieren länder so viel geld wie in die ausbildung der medizinstudenten und fertigen ärzte. während die NAWIS und lehrer nach dem studium im besten fall in den konzern oder in die schule kommen und dann den kopf abschalten müssen, weil man sonst die eintönigkeit nicht mehr aushält, dürfen ärzte sich hochbezahlt zum facharzt weiterbilden bei anspruchsvoller tätigkeit mit hohem sozialen impact. dazu darf man bei bedarf an unikliniken wissenschaft betreiben, paper schreiben. und auch die professorenstellen sitzen deutlich lockerer als in allen anderen fächern.

Studium -> hier muss man sicher differenzieren. obwohl auch die mintfächer für lehrer deutlich einfacher sind als die 'echten' fachstudiengänge (war zumindest bei uns in mathe so) sind doch die durchfallquoten in lehramtsfächern wie mathe und physik sehr hoch. währenddessen hat man bei medizin kaum leute die durchfallen (liegt sicher auch an der vorselektierung durch den NC). In medizin muss man sicher das meiste wissen verarbeiten und in unglaublich vielen bereichen ahnung haben. ob das studium jetzt schwerer als alle möglichen lehramtsstudiengänge an jeder uni ist, weiß ich nicht - sicher ist das medizinstudium tendenziell aufwändiger. auf jeden fall ist dafür jedoch die didaktik um welten besser.

wenn man die möglichkeit und bock auf das fach und patienten hat, sollte man als klar medizin studieren. es sind jedoch auch klar unterschiedliche lebenswege und typen die die fächer studieren. medizin zieht eher engagierte, talentierte und motivierte studenten - teilweise auch karrieristen an, die bereit sind viel zu arbeiten und die mal richtig viel verdienen wollen. oft auch ärztekinder die schon seit kleinauf in die richtung gepusht werden. währenddessen studieren lehramt oft leute, die nicht richtig wissen was sie interessiert und die eigentlich mehr freizeit als karriere wollen. es ist also quasi die frage ob solider volkswagen mit mittelstandslife oder porsche und dafür die ersten jahre richtig gasgeben.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

WiWi Gast schrieb am 27.08.2022:

Ist eine Frage der Prioritäten, willst du dein ganzes Leben in etwa gleiche Belastung, oder in "jungen" Jahren mehr reinhauen und dich dafür früher zurücknehmen?

Als Lehrer hast du halt ein "relativ" entspanntes Studium, nen sicheren Job, nen ordentlichen Verdienst, sicherlich auch ne gute WLB und musst dir im alter keine Sorgen ums Geld machen, da du ja wohl verbeamtet wirst.

Als Mediziner hast du ein mega hartes Studium, die erste Jahre im Job auch weniger WLB dafür aber natürlich einiges mehr an Gehalt, was du aber halt auch erst ei paar Jahre später bekommst. Deinen Lebensstandard steigern kannst du also erst später.
Dafür kannst du dich vielleicht irgendwann aus deiner Praxis ein bisschen rausnehmen, mehr Freizeit haben und musst dir um Geld trotzdem keine Sorgen machen.

In meiner Heimatstadt haben wir einen Zahnarzt, der erst eine sehr gut laufende Praxis hatte, dann angefangen hat in der Stadt Events zu planen, mittlerweile hat er sich in ein Elektro-Festival eingekauft, baut ein Hotel mit Konferenzräumen und zieht sich aus seiner Praxis weitestgehend zurück.

Der hat jetzt mit mitte/ende 40 ausgesorgt und könnte, sofern er denn will, sein Leben genießen. Dafür hat er aber auch die Jahre von 20-40 bestimmt die ein oder andere 80-100h Woche gehabt und wesentlich mehr dafür gegeben, jetzt nen Gang runter Schalten zu können.

Ist einfach ne Frage deiner Präferenzen.

Ich für meinen Teil, habe es erst so angepeilt wie meine Eltern, Ausbildung Job, 35-40h die Woche und dann irgendwann mal in Rente.
Hab dann aber in der Ausbildung beim Steuerberater gesehen, was so drin ist und mich dazu entschlossen mehr rauszuholen, jetzt richtig Gas zu geben, im Job auch mal 60-80h zu arbeiten, dafür aber eventuell mit 50 nen ordentlichen Gang zurück schalten zu können.

Allein deine Entscheidung, welche Prioritäten du setzt.

Wäre es meine Entscheidung- ich gehe davon aus, du überlegst Medizin nicht nur wegen Geld oder Prestige sondern weil du dich dafür begeistern kannst.
Dann würde ich für Medizin gehen.
Aber hab ja auch oben erläutert warum ich das so machen würde, du hast da vllt. ganz andere Vorlieben und wünsche.

„ Als Lehrer hast du halt ein "relativ" entspanntes Studium, nen sicheren Job, nen ordentlichen Verdienst, sicherlich auch ne gute WLB und musst dir im alter keine Sorgen ums Geld machen, da du ja wohl verbeamtet wirst.

Als Mediziner hast du ein mega hartes Studium, die erste Jahre im Job auch weniger WLB dafür aber natürlich einiges mehr an Gehalt, was du aber halt auch erst ei paar Jahre später bekommst. Deinen Lebensstandard steigern kannst du also erst später.
Dafür kannst du dich vielleicht irgendwann aus deiner Praxis ein bisschen rausnehmen, mehr Freizeit haben und musst dir um Geld trotzdem keine Sorgen machen.“

Das ist halt einfach komplett falsch. Die Lehrer in der Oberstufe haben nahezu das gleiche Studium zu absolvieren wie nicht Lehrer. Meine Mathe/Physik/Chemie/Deutschlehrer habe allesamt das jeweilige Studium gehabt, da kann mir keiner erzählen, dass das so viel einfacher sei. Weiterhin ist es auch nicht mehr so leicht eine Verbeamtung zu erhalten. Viele Bundesländer sparen und man bekommt zT nur befristete Verträge. WLB auch schlecht da Vor/Nachbereitung sowie Pfüfungen korrigieren bzw hohes Burnoutrisiko wegen Problemen mit Schülern.

Sorry, aber sowas kann nur ein Lehrer schreiben. Meine Frau ist Lehrerin, meine Schwägerinnen auch. Lehrer kennen nur Schule, Uni, Schule und bewegen sich privat auch in dieser Bubble. Klar, sind Kinder anstrengend und nervig. aber meine Frau hat seit 5 Wochen frei und setzt sich jetzt 3 Tage hin, um Klausuren zu korrigieren und die erste Woche vorzubereiten. Und nein, sie unterrichtet nicht Sport und Englisch.
Ich würde den Job trotzdem nicht machen wollen. Aber können wir bitte aufhören, so zu tun, als hätten Lehrer Arbeitszeiten wie im Investment Banking? Danke.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Am besten fand ich bei uns am Gymnasium immer die Kunstlehrer. Deren Unterricht bestand eigentlich nur daraus, am Anfang des Halbjahres zu sagen, was die nächsten Monate gemalt/gebastelt wird, und danach einfach vorne zu sitzen und Fragen zu beantworten.

Das zog sich von der Unterstufe bis zum Abitur, nur in der Oberstufe mussten halt noch zusätzlich 4 Klausuren gestellt und korrigiert werden, wobei die Aufgaben dort auch nur aus einem uralten Fragenkatalog gestellt wurden. Gegen Ende des Schuljahres fiel der Kunstunterricht dann auch gerne mal wochenlang ganz aus.

Zusätzlich hat man als Kunstlehrer den Vorteil, dass das Fach nicht versetzungsrelevant ist und man daher auch seltener Probleme mit wütenden Eltern hat. Auch bei uns Schülern waren die Kunstlehrer mit am beliebtesten, denn dort durften wir auch einfach am Handy spielen oder Musik hören und die ganze Zeit reden.

Auch hatten die Kunstlehrer bei uns meistens kein zweites Unterrichtsfach (brauchen die wohl nicht). Alles in allem wohl der chilligste Beruf überhaupt.

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Nichts von beiden finde ich. Ich würde eher etwas in Richtung Sozialwissenschaften oder Politologie studieren. Dies sind gefragte Berufe und werden immer wichtiger in Zukunft

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

Vergleich Äpfel mit Birnen, ich bin auf jeden Fall bei Medizin.

Medizin kommst in D meist nur mit NC kleiner 1,5 rein, studierst eher lange, investierst mehr Lebenszeit (z.B. 24h Wochenendbereitschaft), kriegst dafür gut was raus ($$$).

Ein guter Lehrer macht 24x 45min = 18h die Woche, vllt. 7h Nacharbeit/Korrektur (ersten 2-3 Berufsjahre abweichend, bis der Stoff einmal vorbereitet ist) und nutzt dann das System aus. „WLB# auf jeden Fall führend, da keine Wochenendarbeit, ansonsten stinklangweilig

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WiWi Gast

Was denkt ihr lohnt sich am Ende mehr, Lehramt oder Medizin?

GastesGast schrieb am 26.08.2022:

Zu beachtende Aspekte könnten sein:
Finanzen
Freizeit -> wlb
Zukunft
Weiterentwicklungschancen (Lehrer-> max Direktor. Arzt-> Chefarzt oder erfolgreiche Praxis)
Studium

Unterschiedlicher könnten die Jobs nicht sein, daher mMn ein sinnfreier Vergleich, aber ich versuchs trotzdem. Kann ganz gut dazu beitragen, da Freundin Medizin und Bruder Lehramt studiert hat:

Finanzen: Medizin, fängst dort an mit 5,2k brutto was so ca. 3,1k netto sind, Dienste 300-400 netto on top + Überstunden. Lehramt fängst du ähnlich an, Steigerung allerdings viel geringer. Facharzt 1. Jahr liegt bei 80k + ca. 500 netto Dienste + Überstunden, also deutlich >4k, da kommt kein Lehrer nach 5 Jahren hin. Verdienstmöglichkeiten mit Praxis quasi open-end

WLB: Ganz klar Lehrer, brauch man glaube ich nicht weiter ausführen. Ärzte haben 24h Dienste und ein normaler Tag geht von 7:30 - mindestens 16:00, teilweise 17-17:30. Dazu haben Ärzte normale 30 Tage Urlaub, Lehrer halt 12 Wochen.

Zukunft: Ist damit Jobsicherheit gemeint? Denke die ist bei beiden gleich, Lehrer sind zwar verbeamtet, aber Ärzte sind so Mangelware, die können sich ihre Jobs ebenfalls aussuchen

Weiterentwicklung: Arzt gewinnt, du kannst ja auch quer wechseln, zB in die Pharma, kannst Ober/Chefarzt werden, ne Praxis aufmachen, in die Forschung...

Studium: Keine Ahnung was genau damit gemeint ist. Wenn man das Ref dazu zählt, sind die Studien ungefähr gleich lang, von der Schwierigkeit her würde ich persönlich sagen Medizin, kommt bei Lehramt aber auf die Fächerkombi an. Sport Englisch ist halt leichter wie Physik Chemie, finde ich.

Unterm Strich sind die beiden Studiengänge aber einfach total unterschiedlich und eignen sich daher eher semi für einen Vergleich.

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Wirtschaftswissenschaftler dominieren die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Broschüre Studienwahl und Berufswahl 2018/2019

Buchcover Studien- und Berufswahl 2018-2019

Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 48. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Erneut erfolgreiche AACSB-Akkreditierung der HHL

Campus und Gebäude der HHL Leipzig Graduate School of Management im Sonnenlicht

Der HHL Leipzig Graduate School of Management ist im Jahr 2019 die erfolgreiche Re-Akkreditierung des AACSB gelungen. Die Akkreditierung durch die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" gilt weltweit als eines der renomiertesten Gütesiegel für Business Schools.

ESB eine der besten Business Schools weltweit

Studenten an der ESB Business School, Hochschule Reutlingen

Die ESB Business School hat das Gütesiegel von AACSB International – The Association to Advance Collegiate Schools of Business, einer der weltweit bedeutendsten Akkreditierungsorganisationen für Wirtschaftswissenschaften, erhalten. Das Siegel bestätigt der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Reutlingen die Erfüllung anspruchsvoller Qualitätsstandards in Ausbildung und Forschung. Weltweit tragen nur fünf Prozent aller Business Schools das begehrte Prädikat.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre (IBWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Internationale Betriebswirtschaftslehre IBWL

Eine internationale Ausrichtung im Fach Betriebswirtschaftslehre wünschen sich immer mehr. So entscheiden sich jedes Jahr mehr Studienanfänger für ein Studium der Internationalen BWL. Der Studiengang ermöglicht einen Einblick in globale wirtschaftliche Zusammenhänge. Zusätzlich lernen Studierende im internationalen Management eine weitere Fremdsprache und vertiefen diese während eines Auslandsstudiums. Rund 10 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für ein Studium Internationale Betriebswirtschaft.

Wirtschaft studieren: Das Duale Studium BWL an einer Berufsakademie

Studenten im Hörsaal

Ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen, ist eine alternative Studienmöglichkeit zur universitären Ausbildung. Studieninteressierte, die gern praktisch arbeiten wollen, finden in Berufsakademien passende Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Eine Vielzahl an Spezialisierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ermöglicht bereits ab dem Bachelor eine Vertiefung. Nach dem dualen Studium werden viele BWL-Absolventen von ihrem Praxispartner übernommen oder nutzen im Anschluss die Möglichkeit für einen dualen Master oder für einen Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

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