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Zahnmedizin Selbständigkeit

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

In den Praxisbörsen für Zahnärzte gibt es teilweise Praxen, welche für 400k € verkauft werden und jährlich 400k € Gewinn und 700k € Umsatz machen. Ist das realistisch? Überlege gerade ein Studium anzufangen und nach 5 Jahren Studium und 2 Jahre Assistenzarzt eine Praxis aufzumachen

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Das ist nicht realistisch. Wer verkauft seine Praxis zum 1,0-fachen des Gewinns?

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

frag mal bei der Apobank nach, die kennt sich mit Praxiskauf aus

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Du wirst wohl kaum nach 2 Jahren Assistenzarzttätigkeit die Fähigkeiten und vor allem die Routine und das damit einhergende Tempo haben um solche Zahlen zu erreichen. Du kaufst ja so gesehen nur den Sitz, das Mobiliar und eventuell den Kundenstamm. Der Umsatz-Treiber hingegen hört auf und wird durch dich ersetzt, jmd. dem wohl im Vergleich zum alten Arzt dort einiges an Erfahrung fehlt Mein Onkel ist Zahnarzt in einer Uniklinik und er kennt einige auch fähige Leute, die nicht in der Lage wären gut mit einer Praxis zu verdienen, einfach weil sie zu langsam sind.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 09.02.2022:

Das ist nicht realistisch. Wer verkauft seine Praxis zum 1,0-fachen des Gewinns?

Komischerweise sieht man das bei Zahnarztpraxen oft, dass sie in der Größenordnung eines Jahresgewinns bis eines Jahresumsatzes verkauft werden. Ich kann mir das auch nicht erklären, aber habe es mehrfach gesehen.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Zum Teil werden Zahnarztpraxen sogar weit unter Wert verkauft. Es fehlen einfach Käufer und der Nachwuchs.
Andererseits muss man bedenken: Wenn die Praxis wegen Ruhestand mit 25 Jahre alter Technik verkauft wird, so kann man locker nochmal 0,5 Mio. €- 1,0 Mio. € investieren + Anstellung von mind. 1-2 Mitarbeitern. Das alles auf den Schultern einer/eines ~30 jährigen Absolventen, der alleinverantwortlich für den Umsatz ist - ein hohes Risiko, welches heutzutage nicht mehr viele eingehen möchten. Das sieht man auch an Hausarztpraxen/anderen Facharztpraxen - es fehlt die Bereitschaft der jungen Leute sich selbstständig zu machen, vor allem wenn man aus familiären Verhältnissen kommt, in der kein massiver finanzieller Background vorhanden ist (soll es geben).

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Viele Patienten wechseln halt, wenn die Praxis verkauft wird, der Arzt des Vertrauens weg ist und ein junger Bohrer übernimmt.

WiWi Gast schrieb am 09.02.2022:

Das ist nicht realistisch. Wer verkauft seine Praxis zum 1,0-fachen des Gewinns?

Komischerweise sieht man das bei Zahnarztpraxen oft, dass sie in der Größenordnung eines Jahresgewinns bis eines Jahresumsatzes verkauft werden. Ich kann mir das auch nicht erklären, aber habe es mehrfach gesehen.

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ExBerater

Zahnmedizin Selbständigkeit

Meine damalige Freundin hatte auch eine Praxis übernommen (KFO).
Der einfache Jahresgewinn scheint tatsächlich nicht unüblich zu sein. Schon irre, zumal gerade Zahnarzt und KFO buchstäblich die Lizenz zum Geldrucken zu sein scheint.
Hinzu kommt noch, dass dir jede Bank für sowas natürlich einen Kredit zu den besten Konditionen gibt weil Null Risiko.

Wie kann man es also erklären:

  • Angebot/Nachfrage: Vielleicht gibt es gar nicht so viele Zahnärzte/KFO die sich selbstständig machen wollen? Insbesondere auf dem Land könnte es einen Mangel an Nachfrage geben
  • Wenn du eh Millionen gescheffelt hast, vielleicht willst du die Dinger einfach schnell los werden wenn du mis 55 in den Ruhestand gehst um dein Leben auf einer griechischen Insel zu genießen
  • Zumindest bei KFOs ist das Inventar vernachlässigbar, oder die Praxis muss oft aufwendig renoviert werden
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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Warum haben Zahnärzte dann die niedrigsten Reinerträge mit Hausärzten gemeinsam.
(Statistisches Bundesamt)

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Ich kann die Zahlen so wirklich nicht glauben. Sicher mag es Zahnarztpraxen geben, wo solche Zahlen möglich sind, beim Großteil halte ich das aber für unrealistisch. Zahnärzte gibt es doch ohne Ende (ich meine einmal gelesen zu haben, dass in Deutschland mehr Zahnarztpraxen als normale Arztpraxen gibt). Wenn ich den Test mache, muss ich auf einen Arzttermin Wochen, bei einem spezialisierten Arzt sogar Monate warten, während ich bei den meisten Zahnärzten innerhalb einer Woche einen Termin bekomme. Außerdem ist ein alter Klassenkamerad Zahnarzt geworden, hat zum Nulltarif die Praxis vom Vater übernommen und muss auch massiv Werbung machen, damit er genug Patienten hat. Die sind doch froh um jeden einzelnen Patienten, den sie durch Kleinigkeiten wie Prophylaxe und Zahnreinigung gewinnen. Ähnliches beobachte ich bei meinem eigenen Zahnarzt.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 09.02.2022:

  • es fehlt die Bereitschaft der jungen Leute sich selbstständig zu machen, vor allem wenn man aus familiären Verhältnissen kommt, in der kein massiver finanzieller Background vorhanden ist (soll es geben).

Ich denke das hat mittlerweile nicht mehr zwingend etwas mit dem persönlichen Background zu tun, sondern einfach damit, dass die Jugend anders tickt. Ein bekanntes Ehepaar musste die gemeinsame Zahnarztpraxis verkaufen, weil der Sohn nach dem Zahnmedizinstudium lieber angestellter Zahnarzt wurde und blieb. Der hat einfach ne persönliche Kosten-/Nutzen Rechnung aufgestellt und gesehen, dass Selbstständigkeit es nicht wert ist, wenn man auch als Angestellter deutlich sechsstellig verdienen kann und sich dennoch kein Bein ausreißt.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 05.02.2022:

In den Praxisbörsen für Zahnärzte gibt es teilweise Praxen, welche für 400k € verkauft werden und jährlich 400k € Gewinn und 700k € Umsatz machen. Ist das realistisch? Überlege gerade ein Studium anzufangen und nach 5 Jahren Studium und 2 Jahre Assistenzarzt eine Praxis aufzumachen

Ich halte deine Einstellung zum Beruf einfach mal für fragwürdig.
Du solltest dich eher danach richten was du gut kannst und für was du dich interessierst und nicht danach wo man am meisten verdient. Dann würde ja jeder Investment Bänker werden...

Wenn man schlecht bis mittelmäßig in etwas ist, ist die Wahrscheinlich "viel" Geld mit seiner Tätigkeit zu verdienen sehr gering. Wenn du einer der besten deines Fachgebietes, oder auch nur sehr gut in deinem Bereich bist, wirst du immer einen gut bezahlten Job finden.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Man muss sich halt fragen was man da kauft. Oft ist es im Prinzip nur der Patientenstamm. Die Räumlichkeiten sind gemietet und die Einrichtung meistens nicht mehr viel Wert. Eine Praxis die in den letzten Jahren neu ausgestattet wurde, wird auch nicht für einen Jahresgewinn verkauft. Ist die Ausstattung nicht mehr viel Wert, gibt es auch nichts materielles für das man viel zahlt.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

In Zeiten vor der Niederlassungsfreiheit bis 03/2007 war Zahnarzt tatsächlich so etwas wie eine Lizenz zum Gelddrucken. Seitdem hat sich der Markt stark verändert, viele Einzelpraxen finden keine Nachfolger da sich aufgrund des Kostendrucks Gemeinschaftspraxen und zahnmedizinische Versorgungszentren durchsetzen mit langen Öffnungszeiten und breitem Behandlungsangebot erbracht durch mehrere - angestellte - Zahnärzte dort. Es ist nur logisch daß eine Einheit wo die Infrastruktur (Geräte, Administration) von vielen dort Tätigen benutzt werden sich besser rentiert. Teilweise werden veraltete Praxen kostenlos übergeben und ersparen sich dergestalt die Rückbaukosten, teilweise ohne Nachfolger geschlossen. Beides habe ich hier vor Ort erlebt.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Eingabe in eine Suchmaschine "Gehalt angestellter Zahnarzt".

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ExBerater

Zahnmedizin Selbständigkeit

Guter Punkt.
generell würde man aber wohl in anderen Branchen sagen, dass ein Patientenstamm mit das Wichtigste ist.
doch hier liegt der Hase begraben: Wenn der Arzt wechselt, beginnt für viele Patienten das Spiel bei Null denn wenn man "den Neuen" nicht mag, sind die weg.
Also am Ende kauft man da nicht so viel.

Anstelle der Übernahme einer Praxis könnte der Interessierte ja einfach nebenan eine Räumlichkeit mieten und diese dann sofort neu austatten nach seinen Wünschen. Dann würden eh alle Patienten aus Bequemlichkeit wechseln, wenn die alte Praxis schließt.
(ich weiß allerdings nicht, ob es eine Vergabe von "Lizenzen" für solche Praxen gibt, also ob man beliebig viele in einer Region eröffnen darf)

Ich kann aber nur noch mal betonen: Wer Lust auf sowas hat und handwerklich begabt ist, dem kann ich nur DRINGEND eine Kieferorthopädie Karriere ans Herz legen. Das scheint noch deutlich besser als klassicher Zahnarzt zu sein. Ist aber auch ein sehr langer Weg bis dahin

WiWi Gast schrieb am 09.02.2022:

Man muss sich halt fragen was man da kauft. Oft ist es im Prinzip nur der Patientenstamm. Die Räumlichkeiten sind gemietet und die Einrichtung meistens nicht mehr viel Wert. Eine Praxis die in den letzten Jahren neu ausgestattet wurde, wird auch nicht für einen Jahresgewinn verkauft. Ist die Ausstattung nicht mehr viel Wert, gibt es auch nichts materielles für das man viel zahlt.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

ExBerater schrieb am 09.02.2022:

Guter Punkt.
generell würde man aber wohl in anderen Branchen sagen, dass ein Patientenstamm mit das Wichtigste ist.
doch hier liegt der Hase begraben: Wenn der Arzt wechselt, beginnt für viele Patienten das Spiel bei Null denn wenn man "den Neuen" nicht mag, sind die weg.
Also am Ende kauft man da nicht so viel.

Anstelle der Übernahme einer Praxis könnte der Interessierte ja einfach nebenan eine Räumlichkeit mieten und diese dann sofort neu austatten nach seinen Wünschen. Dann würden eh alle Patienten aus Bequemlichkeit wechseln, wenn die alte Praxis schließt.
(ich weiß allerdings nicht, ob es eine Vergabe von "Lizenzen" für solche Praxen gibt, also ob man beliebig viele in einer Region eröffnen darf)

Ich kann aber nur noch mal betonen: Wer Lust auf sowas hat und handwerklich begabt ist, dem kann ich nur DRINGEND eine Kieferorthopädie Karriere ans Herz legen. Das scheint noch deutlich besser als klassicher Zahnarzt zu sein. Ist aber auch ein sehr langer Weg bis dahin

Man muss sich halt fragen was man da kauft. Oft ist es im Prinzip nur der Patientenstamm. Die Räumlichkeiten sind gemietet und die Einrichtung meistens nicht mehr viel Wert. Eine Praxis die in den letzten Jahren neu ausgestattet wurde, wird auch nicht für einen Jahresgewinn verkauft. Ist die Ausstattung nicht mehr viel Wert, gibt es auch nichts materielles für das man viel zahlt.

Ich weiß nicht wie es bei Zahnärzten ist. Die anderen brauchen noch einen Kassensitz wenn sie eine Praxis aufmachen wollen (und nicht nur Privatpatienten behandeln). Würde mich wundern wenn das bei Zahnärzten anders ist.

So einen Sitz bekommst du je nach Region entweder so oder musst dafür auch ordentlich in die Tasche greifen. Das läuft aber unabhängig von der Praxis an sich.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Klar braucht man einen Kassensitz.

400k Gewinn kommen mir aber viel zu viel vor. V.a. bei 700k Umsatz. Bei Allgemeinmedizinern liegt die Marge bei 22%, wüsste nicht, warum die bei Zahnärzten höher sein sollte. Wären knapp 160k und damit deutlich realistischer.

Immernoch premium, klar.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Je nach Angebot und Nachfrage kommt das gut hin, dass die Übernahmekosten unter einem Jahresumsatz liegen. Das trifft für die Übernahme von Hausarztpraxen in meiner Gegend auch zu. Es gibt kaum Abnehmer. Wenn der Praxis/Kassensitzinhaber keinen Käufer findet, geht der Kassensitz zurück an die Kassenärztliche Vereinigung und der Verkäufer bekommt eben nichts mehr.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Welche Rechtsform hat eine Zahnarztpraxis? Kann ich die auch als BWLer einfach kaufen und Ärzte anstellen? Würde dann nämlich zwei oder drei so Praxen so kaufen bei den Gewinnen

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 05.02.2022:

In den Praxisbörsen für Zahnärzte gibt es teilweise Praxen, welche für 400k € verkauft werden und jährlich 400k € Gewinn und 700k € Umsatz machen. Ist das realistisch? Überlege gerade ein Studium anzufangen und nach 5 Jahren Studium und 2 Jahre Assistenzarzt eine Praxis aufzumachen

Du verwechselt hier sicher Umsatz und Ertrag. Der durchschnittliche Reinertrag liegt bei 175k für Zahnärzte. Das ist quasi das Brutto vor Versicherungen und Steuern (vergleichbar AG-brutto, also Brutto x 1,2).

Der durchschnittliche Umsatz liegt knapp unter 600k.

Auch zu den Kaufkosten gibt es eine Statistik: 176k an den Vorbesitzer plus 178k für die Renovierung. Ja, der Altbesitz rockt alles runter bis zum letzten. 354.000 Euro kostet also eine Praxiübernahme im Schnitt für 175k Brutto-Verdienstpotential als Selbständiger.

Also ja, ein Jahresgewinn ist üblich. Aber 400k Reinertrag ist vielleicht für einen Promi-Arzt mit 100% Privatpatienten drin. Kein selbständiger Zahnarzt mit durchschnittlichem Patientenstamm verdient soviel.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 09.02.2022:

Mein Onkel ist Zahnarzt in einer Uniklinik und er kennt einige auch fähige Leute, die nicht in der Lage wären gut mit einer Praxis zu verdienen, einfach weil sie zu langsam sind.

Was heißt zu langsam? Es geht darum die richtige Therape nach aktuellem Wissensstand fachlich korrekt sowie für den Patienten angenehm durchzuführen. Wenn man aufgrund zu großer Eile nachbehandeln muß ist nichts gewonnen, evtl. verbunden mit einem Prozeß wegen Behandlungsfehler. Lieber etwas mehr Zeit und Sorgfalt aufgewandt als jahrelange Prozesse oder einen ruinierten Ruf bzw. schlechte Bewertungen, beispielsweise im Internet. Das gilt vergleichbar für alle freien Berufe.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Die Rechtsform kannst du frei wählen.
Du müsstest nur die Ärzte zum anstellen finden. Dann könntest du das Cash Management übernehmen.

WiWi Gast schrieb am 09.02.2022:

Welche Rechtsform hat eine Zahnarztpraxis? Kann ich die auch als BWLer einfach kaufen und Ärzte anstellen? Würde dann nämlich zwei oder drei so Praxen so kaufen bei den Gewinnen

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 09.02.2022:

Welche Rechtsform hat eine Zahnarztpraxis? Kann ich die auch als BWLer einfach kaufen und Ärzte anstellen? Würde dann nämlich zwei oder drei so Praxen so kaufen bei den Gewinnen.

Gibt es schon beispielsweise in Form von Colosseum Dental Group, DentConnect-Gruppe sowie drWiens, siehe jeweils den Internetauftritt.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Off topic:
Ich denke dass mit dem Siegeszug von elektrischen Zahnbürsten eigentlich das Brot und Butter Geschäft der Zahnarztpraxen langsam aber stetig fallen müsste.
Würde wie vorab geschrieben auch eher in Richtung Kieferorthopädie - Zahnspangen werden wohl eher mehr als weniger werden ;) .

WiWi Gast schrieb am 05.02.2022:

In den Praxisbörsen für Zahnärzte gibt es teilweise Praxen, welche für 400k € verkauft werden und jährlich 400k € Gewinn und 700k € Umsatz machen. Ist das realistisch? Überlege gerade ein Studium anzufangen und nach 5 Jahren Studium und 2 Jahre Assistenzarzt eine Praxis aufzumachen

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 09.02.2022:

Welche Rechtsform hat eine Zahnarztpraxis? Kann ich die auch als BWLer einfach kaufen und Ärzte anstellen? Würde dann nämlich zwei oder drei so Praxen so kaufen bei den Gewinnen

Da würde für dich nicht mehr viel übrig bleiben, da du die Ärzte entsprechend bezahlen musst. Lohnt sich nur wenn du auch kompetent genug bist um die Synergien zwischen den Praxen zu heben, sonst wird das schnell schwierig

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Verdienen Ärzte dann noch mal deutlich mehr als Zahnärzte oder stimmen die Angaben des stat. Bundesamtes nicht?
(Zahnärzte als eine der eher schlecht verdienenden Gruppen ,nach Reinerträgen)

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 10.02.2022:

Welche Rechtsform hat eine Zahnarztpraxis? Kann ich die auch als BWLer einfach kaufen und Ärzte anstellen? Würde dann nämlich zwei oder drei so Praxen so kaufen bei den Gewinnen.

Gibt es schon beispielsweise in Form von Colosseum Dental Group, DentConnect-Gruppe sowie drWiens, siehe jeweils den Internetauftritt.

Dann kauf erstmal ein Krankenhaus ;)

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

also ich kenne einen, der verdient 26.000€ brutto im Monat als selbstständiger ZA. Mal sind es 100.000 im Monat, mal 5.000... aber im Schnitt 26.000€ pro Monat. Quelle aus erster Hand.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Quelle: sehr guter Kollege mit geerbter Zahnarztpraxis (Er ist seit n paar Jahren fertig)

Angestellte Zahnärztin Mitte 50, 34 Wochenstunden (4Tagewoche) ~100k allin.

antworten
WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Schaut doch mal in Stellenportalen wie Stepstone, Monster und Konsorten.

Da gibts zig Stellenanzeigen, die Ärzten aller Fachrichtungen 15k im Monat und mehr als Grundgehalt bieten.
Die künstliche Verknappung von Medizinstudienplätzen und "Kassensitzen" (=Lizenz mit der GKV abzurechnen) führt dazu, dass Ärzte pervers hohe Gehälter kassieren, auch als Angestellte ohne "unternehmerisches Risiko" und wir trotzdem unter extremen Ärztemangel leiden.

Ich wage die These aufzustellen:
Würde man die Staatlichen Eingriffe weglassen und es den Markt regulieren lassen, würden dann Ärzte als Angestellte, weil es dann mehr Ärzte gäbe, vielleicht nur noch 7 oder 8k Grundgehalt im Monat kassieren statt 15k und mehr.
Es wäre immer noch ein überdurchschnittlich gutes Gehalt das genug Medizinstudenten anzieht, gleichzeitig würde sich die Versorgung mit Ärzten verbessern.

antworten
WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 09.02.2022:

Welche Rechtsform hat eine Zahnarztpraxis? Kann ich die auch als BWLer einfach kaufen und Ärzte anstellen? Würde dann nämlich zwei oder drei so Praxen so kaufen bei den Gewinnen

3x 354k = 1.062k. Na dann los.

175k Brutto x 3 = 525k. Davon ab 375k für 3 Zahnärzte in Anstellung plus AG-Anteil. Bleiben 150k. Faktor 7 für ein sog. Small Business. Ist m.E. nicht überragend gut. Eigentlich gilt eher Faktor 5 für typisches Small Business

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 10.02.2022:

Quelle: sehr guter Kollege mit geerbter Zahnarztpraxis (Er ist seit n paar Jahren fertig)

Angestellte Zahnärztin Mitte 50, 34 Wochenstunden (4Tagewoche) ~100k allin.

Echt sehr mager was in deutschland den ärzten gezahlt wird. in amerika bestimmt das 2x-3x würde ich mal denken...

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

Dürfte man dann auch die Preise selbst festlegen?

Dann dürften sich die Arztgehälter deutlich erhöhen. In marktwirtschaftlicheren Systemen als unseren sind sie nämlich deutlich höher.

Die Kassensitz-Verknappung schadet den Ärzten übrigens eher, weil sie sich nicht mehr niederlassen können, da die Sitze immer mehr von Großpraxen und Funds aufgekauft werden. Willst du nicht aufs platte Land bleibt die für Niederlassung nur noch die Allgemeinmedizin. Ist sicher auch attraktiv, keine Frage, aber längst nicht so attraktiv wie die fachärztliche Ausbildung.

15K brutto im Monat als Angestellte im ambulanten Bereich machen interventionell tätige Gastroenterologen und Kardiologen. Um die Intervention zu lernen reicht die Facharztausbildung in der Regel nicht, da kommen noch ein paar Jahre Kliniktätigkeit als Facharzt oben drauf - bis man wirklich fertig ist vergehen nach dem Studium noch einmal 10 Jahre. 10 Jahre mit ständiger Nacht- und Wochenendarbeit und Späßen wie 24h-Diensten, wo man buchstäblich Menschenleben verantwortet. Das klingt platt, macht in der Realität aber vielen zu schaffen.

Diese Neiddebatten hier im Forum sind leider typisch für die Allgemeinbevölkerung. Resultat wird sein, dass ihr halt immer mehr von arabischen und osteuropäischen Ärzten mit Abschluss von irgendeiner Titelmühle behandelt werdet, weil die jungen, in Deutschland ausgebildeten Ärzte sich etwas anderes suchen.

WiWi Gast schrieb am 10.02.2022:

Schaut doch mal in Stellenportalen wie Stepstone, Monster und Konsorten.

Da gibts zig Stellenanzeigen, die Ärzten aller Fachrichtungen 15k im Monat und mehr als Grundgehalt bieten.
Die künstliche Verknappung von Medizinstudienplätzen und "Kassensitzen" (=Lizenz mit der GKV abzurechnen) führt dazu, dass Ärzte pervers hohe Gehälter kassieren, auch als Angestellte ohne "unternehmerisches Risiko" und wir trotzdem unter extremen Ärztemangel leiden.

Ich wage die These aufzustellen:
Würde man die Staatlichen Eingriffe weglassen und es den Markt regulieren lassen, würden dann Ärzte als Angestellte, weil es dann mehr Ärzte gäbe, vielleicht nur noch 7 oder 8k Grundgehalt im Monat kassieren statt 15k und mehr.
Es wäre immer noch ein überdurchschnittlich gutes Gehalt das genug Medizinstudenten anzieht, gleichzeitig würde sich die Versorgung mit Ärzten verbessern.

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WiWi Gast

Zahnmedizin Selbständigkeit

WiWi Gast schrieb am 01.05.2022:

Diese Neiddebatten hier im Forum sind leider typisch für die Allgemeinbevölkerung. Resultat wird sein, dass ihr halt immer mehr von arabischen und osteuropäischen Ärzten mit Abschluss von irgendeiner Titelmühle behandelt werdet, weil die jungen, in Deutschland ausgebildeten Ärzte sich etwas anderes suchen.

Die Assistenz- und Fachärzte ausländischer Herkunft, denen ich jüngst "ausgeliefert" war, als ich im KH war, haben durchweg in D studiert und machten einen sehr guten Eindruck.

Zudem sind gerade in Naturwissenschaften viele Länder schon sehr stark, zB Iran. Die Mediziner von dort haben, anders als in BWL, keinen echten Nachteil, sondern sind oftmals dann in der Diaspora sehr erfolgreich.

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Wiwi-Noob

Zahnmedizin Selbständigkeit

1.Preise sind ganz heikles Thema, ist stark reguliert und abhängig ob Kassenleistung oder nicht, aber prinzipiell eher nicht so beeinflussbar das man die Zahnreinigung auf 1000€ schraubt und dann mit 5 Patienten am Tag bedient ist. Niederlassung auf dem Land braucht auch eine Facharztausbildung. Folgender Satz somit unsinnig:
…längst nicht so interessant wie die fachärztliche Ausbildung….

Allgemeinmediziner sehen das bestimmt als interessant an.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2022:

Dürfte man dann auch die Preise selbst festlegen?

Dann dürften sich die Arztgehälter deutlich erhöhen. In marktwirtschaftlicheren Systemen als unseren sind sie nämlich deutlich höher.

Die Kassensitz-Verknappung schadet den Ärzten übrigens eher, weil sie sich nicht mehr niederlassen können, da die Sitze immer mehr von Großpraxen und Funds aufgekauft werden. Willst du nicht aufs platte Land bleibt die für Niederlassung nur noch die Allgemeinmedizin. Ist sicher auch attraktiv, keine Frage, aber längst nicht so attraktiv wie die fachärztliche Ausbildung.

15K brutto im Monat als Angestellte im ambulanten Bereich machen interventionell tätige Gastroenterologen und Kardiologen. Um die Intervention zu lernen reicht die Facharztausbildung in der Regel nicht, da kommen noch ein paar Jahre Kliniktätigkeit als Facharzt oben drauf - bis man wirklich fertig ist vergehen nach dem Studium noch einmal 10 Jahre. 10 Jahre mit ständiger Nacht- und Wochenendarbeit und Späßen wie 24h-Diensten, wo man buchstäblich Menschenleben verantwortet. Das klingt platt, macht in der Realität aber vielen zu schaffen.

Diese Neiddebatten hier im Forum sind leider typisch für die Allgemeinbevölkerung. Resultat wird sein, dass ihr halt immer mehr von arabischen und osteuropäischen Ärzten mit Abschluss von irgendeiner Titelmühle behandelt werdet, weil die jungen, in Deutschland ausgebildeten Ärzte sich etwas anderes suchen.

WiWi Gast schrieb am 10.02.2022:

Schaut doch mal in Stellenportalen wie Stepstone, Monster und Konsorten.

Da gibts zig Stellenanzeigen, die Ärzten aller Fachrichtungen 15k im Monat und mehr als Grundgehalt bieten.
Die künstliche Verknappung von Medizinstudienplätzen und "Kassensitzen" (=Lizenz mit der GKV abzurechnen) führt dazu, dass Ärzte pervers hohe Gehälter kassieren, auch als Angestellte ohne "unternehmerisches Risiko" und wir trotzdem unter extremen Ärztemangel leiden.

Ich wage die These aufzustellen:
Würde man die Staatlichen Eingriffe weglassen und es den Markt regulieren lassen, würden dann Ärzte als Angestellte, weil es dann mehr Ärzte gäbe, vielleicht nur noch 7 oder 8k Grundgehalt im Monat kassieren statt 15k und mehr.
Es wäre immer noch ein überdurchschnittlich gutes Gehalt das genug Medizinstudenten anzieht, gleichzeitig würde sich die Versorgung mit Ärzten verbessern.

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Wirtschaft studieren: Das Duale Studium BWL an einer Berufsakademie

Studenten im Hörsaal

Ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen, ist eine alternative Studienmöglichkeit zur universitären Ausbildung. Studieninteressierte, die gern praktisch arbeiten wollen, finden in Berufsakademien passende Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Eine Vielzahl an Spezialisierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ermöglicht bereits ab dem Bachelor eine Vertiefung. Nach dem dualen Studium werden viele BWL-Absolventen von ihrem Praxispartner übernommen oder nutzen im Anschluss die Möglichkeit für einen dualen Master oder für einen Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

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