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Studienwahl: Was studierenUSA

Ziel USA

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Anonym

Ziel USA

Guten Tag,
Ich hab mein Abi so langsam in der Tasche (2.2). Mein Ziel nach dem Studium auf lange Sicht wäre in die USA zu ziehen und dort zu arbeiten. Ich habe neben der deutschen die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Seht ihr da realistische Chancen wenn ich an einer deutschen Uni studiere? (goethe/kit)
In den USA zu studieren kann ich mir einfach nicht leisten.

Habt ihr Tipps wie ich dort langfristig hinkomme?
Welche Branchen sind denn dort empfehlenswert im WiWi-Bereich?

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WiWi Gast

Ziel USA

Anonym schrieb am 16.06.2021:

Guten Tag,
Ich hab mein Abi so langsam in der Tasche (2.2). Mein Ziel nach dem Studium auf lange Sicht wäre in die USA zu ziehen und dort zu arbeiten. Ich habe neben der deutschen die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Seht ihr da realistische Chancen wenn ich an einer deutschen Uni studiere? (goethe/kit)
In den USA zu studieren kann ich mir einfach nicht leisten.

Habt ihr Tipps wie ich dort langfristig hinkomme?
Welche Branchen sind denn dort empfehlenswert im WiWi-Bereich?

Falls Studium in den USA nicht geht, wäre zumindest ein Auslandssemester (idealerweise mit angehängtem Praktikum) erstrebenswert. Ganz ohne US-Bezug dürfte es schwierig werden, auch wenn bei dir das idR. größte Problem der Aufenthaltsgenehmigung nicht besteht.

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WiWi Gast

Ziel USA

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

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WiWi Gast

Ziel USA

solltest du doch leichter herausfinden können als wir, oder?
Aber allgemein: Studier bloß keine Geisteswissenschaft/Humanities, das fragt der Markt nicht nach. Also keine Geschichte, Literaturwissenschaft, Internationale Beziehungen, Politik, Gender oder dergleichen.

Auch kein BWL studieren. Schon gar nicht in Deutschland. VWL (Economics) ist in den USA angesehener und üblicher als Business. Aber auch das wird dir keine konkreten Job-Skills geben.

Was allgemein angesehen und gebraucht ist: Ingenieurswesen, Gesundheit (aber kein Laberstudium) und Informatik. Und immer wichtig vorher nachzusehen, inwiefern du mit dem deutschen Abschluss wirklich dort arbeiten kannst oder ob du dann vor Ort irgendeine Zulassung oder Genehmigung brauchst. Das gilt besonders für Gesundheitsberufe.

Auch Ausbildungsberufe sind dort sehr gefragt und der Bedarf wird immer höher, weil in den USA genau so wie bei uns immer mehr studieren und sich zu fein sind für Handwerk etc.

Um in den USA ein Handwerk zu lernen gehst du auf eine Trade oder Vocational School. Die sind viel billiger als Unis und nach zwei Jahren kannst du den Beruf ausüben. Manche verdienen da gleich im ersten Jahr schon über 100.000$. Oder du machst da ein Apprenticeship in einem Unternehmen.

Oder mach in Deutschland eine Ausbildung. musst aer auch hier vorher berücksichtigen, inwiefern du damit in den USA arbeiten darfst. Glaube als Plumber brauchst du ein bestimmtes Zertifikat. Aber nicht nur Handwerksberufe sind gesucht, sondern auch Leute mit Ausbildungen als industrielle Fachkräfte wie z.B. Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Süßwarentechnologen etc. Mit Handwerk bist du allerdings deutlich flexibler und unabhängiger, falls du damit dein eigenes Business machen willst.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Nee, die zentralen Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft sind fehlende Integrationsbereitschaft, das Unterstützen von Regimes aus dem Ausland (Bsp. Erdogan) sowie das Abgreifen von sozialstaatlichen Leistungen. Und dein Tipp, er solle dann doch eben einen Kredit über zehntausende Euro aufnehmen, ist wirklich selten dämlich. Warum sollte er das tun, wenn er nun mal auch die deutsche Staatsbürgerschaft hat und hier kostenlos studieren kann? Wie dumm wäre das?

TE: Ignorier den VP einfach. Manche müssen hier ständig schlechte Vibes verbreiten, aus Neid oder Frust oder sonst was.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Nee, die zentralen Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft sind fehlende Integrationsbereitschaft, das Unterstützen von Regimes aus dem Ausland (Bsp. Erdogan) sowie das Abgreifen von sozialstaatlichen Leistungen. Und dein Tipp, er solle dann doch eben einen Kredit über zehntausende Euro aufnehmen, ist wirklich selten dämlich. Warum sollte er das tun, wenn er nun mal auch die deutsche Staatsbürgerschaft hat und hier kostenlos studieren kann? Wie dumm wäre das?

TE: Ignorier den VP einfach. Manche müssen hier ständig schlechte Vibes verbreiten, aus Neid oder Frust oder sonst was.

Ja, die Amis lieben ja auch lieber die FH München Absolventen statt Boston College Absolventen.

Deine Denkweise (mal nicht 50k riskieren um dann später nach einigen Jahren im Job jährlich mehr als 50k mehr als hier zu verdienen) ist der Grund, wieso Leute überhaupt hier weg wollen und wieso man hier nicht durch Arbeit reich werden kann.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Mit so einer Denkweise wirst du eh nicht in Verlegenheit kommen einen Job mit hoher Steuerlast zu haben.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Mit so einer Denkweise wirst du eh nicht in Verlegenheit kommen einen Job mit hoher Steuerlast zu haben.

Finanzier du mal ruhig weiter einen Geschichtsstudenten im zwanzigsten Semester. Darauf haben andere einfach keine Lust.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Mit so einer Denkweise wirst du eh nicht in Verlegenheit kommen einen Job mit hoher Steuerlast zu haben.

Deswegen hab ich mich auch lieber selbständig gemacht. Da hab ich meine Steuerlast unter Kontrolle.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Nee, die zentralen Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft sind fehlende Integrationsbereitschaft, das Unterstützen von Regimes aus dem Ausland (Bsp. Erdogan) sowie das Abgreifen von sozialstaatlichen Leistungen. Und dein Tipp, er solle dann doch eben einen Kredit über zehntausende Euro aufnehmen, ist wirklich selten dämlich. Warum sollte er das tun, wenn er nun mal auch die deutsche Staatsbürgerschaft hat und hier kostenlos studieren kann? Wie dumm wäre das?

TE: Ignorier den VP einfach. Manche müssen hier ständig schlechte Vibes verbreiten, aus Neid oder Frust oder sonst was.

Ja, die Amis lieben ja auch lieber die FH München Absolventen statt Boston College Absolventen.

Deine Denkweise (mal nicht 50k riskieren um dann später nach einigen Jahren im Job jährlich mehr als 50k mehr als hier zu verdienen) ist der Grund, wieso Leute überhaupt hier weg wollen und wieso man hier nicht durch Arbeit reich werden kann.

Oh Gott wie alt bist du? 19?

BTT: @TE: es stimmt schon, wenn du in DE studierst, könnte es tricky werden Fuß in den USA zu fassen, aber es wäre nicht unmöglich. Alternativ, zumindest im Master gibt es Double Degree Programme, existiert sowas auch für's Bachelorstudium?

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Dann verstehst du weder Kapitalismus noch Bildung. Wenn Germanistik, Kunst etc. nicht dazu da sind für den Kapitalismus zu arbeiten, warum wollen sie dann aber vom Kapitalismus (vom arbeitenden Steuerzahler) finanziert werden? Wenn es wirklich um Bildung ginge , die angeblich bereichernd ist, warum braucht es dafür dann überhaupt einen Studienabschluss, der finanziert werden muss? Dafür dass du anderen "Kapitalismus" vorwirfst, scheint es ziemlich selbstverständlich für dich zu sein, deren erarbeitetes Geld zu nehmen, damit du ein Zeugnis fürs Gedichte interpretieren bekommst. Wem es wirklich um Kultur und Wissenshunger geht, der nimmt einfach ein Buch in die Hand und liest.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Du hasst es wenn Leute immer alles unter ökonomischen Aspekten bewerten, erwartest aber für das, was du da Bildung nennst, Geld von anderen. Welch' Ironie...

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WiWi Gast

Ziel USA

Mein Gott, diese Diskussion hier schon wieder.. Besonders die Orchideenfächer kosten dem Staat so gut wie gar nichts, bringen aber trotzdem Arbeitnehmer hervor die laut jeder Arbeitslosenstatistik Anschluss an den Jobmarkt finden und somit 40-50 Jahre Einkommenssteuer zahlen.
Wenn ihr schon mit solchen Argumenten kommt, dann ist nicht der Philosophiestudent das Problem, sondern der MINTler/top Wiwi/Arzt der sich nach Abschluss direkt ins Ausland verzieht (und solche Leute werden ja hier eher bewundert / als highperformer tituliert).

Außerdem ist dem Staat herzlich egal, ob ihr dazu bereit seid anderen das Kunststudium zu finanzieren. Es gibt auch singles die nicht bereit sind anderen den Kindergarten zu finanzieren, oder Stubenhocker die ihre Wohnung eh nicht verlassen - wozu sollten diese also für Straßen/Nahverkehr Steuern zahlen? Sich einfach nur das rauszupicken was einem gefällt funktioniert so nicht, wer meint dass wir hier im Sozialismus leben kann sich gerne mit einem guten deutschen Hochschulabluss Richtung USA bewegen.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Du hasst es wenn Leute immer alles unter ökonomischen Aspekten bewerten, erwartest aber für das, was du da Bildung nennst, Geld von anderen. Welch' Ironie...

Jeder hier hat doch Geld für seine Bildung erwartet, oder seit ihr nicht auf eine öffentliche Schule gegangen? Habt studiert? Egal welches Fach ihr seit vom Steuerzahler finanziert, auch wenn ihr auch nach dem BWL Studium selbsständig macht und ein Unternehmen in einem Steuerparadies gründet. Also mal den Ball flach halten.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Du hasst es wenn Leute immer alles unter ökonomischen Aspekten bewerten, erwartest aber für das, was du da Bildung nennst, Geld von anderen. Welch' Ironie...

Jeder hier hat doch Geld für seine Bildung erwartet, oder seit ihr nicht auf eine öffentliche Schule gegangen? Habt studiert? Egal welches Fach ihr seit vom Steuerzahler finanziert, auch wenn ihr auch nach dem BWL Studium selbsständig macht und ein Unternehmen in einem Steuerparadies gründet. Also mal den Ball flach halten.

Und genau da liegt der Unterschied. Mein Bwl Studium führt auch zu einem adäquaten Beruf und werde entsprechend Steuern dafür zahlen. Germanistik, Literaturwissenschaft führt meist zu Berufen, die nahezu jeder machen kann, weil sie keine konkreten Fähigkeiten voraussetzen, und die so gering bezahlt sind, dass du entsprechend wenig zurückgibst. Hättest du auch gleich das Studium überspringen können. So ein geisteswissenschaftliches Studium ist also eine Verschwendung von fremden Geld und eigener Zeit. Ich finde für Geisteswissenschaften sollte eine Semestergebühr von mindestens 2000€ zu zahlen sein, damit nur die so was studieren, die dann immer noch einen Sinn darin sehen und um die zu entlasten, die für alles aufkommen müssen.
Traurig für all diejenigen, die hart arbeiten, damit du dir schlau vorkommen kannst.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Dann verstehst du weder Kapitalismus noch Bildung. Wenn Germanistik, Kunst etc. nicht dazu da sind für den Kapitalismus zu arbeiten, warum wollen sie dann aber vom Kapitalismus (vom arbeitenden Steuerzahler) finanziert werden? Wenn es wirklich um Bildung ginge , die angeblich bereichernd ist, warum braucht es dafür dann überhaupt einen Studienabschluss, der finanziert werden muss? Dafür dass du anderen "Kapitalismus" vorwirfst, scheint es ziemlich selbstverständlich für dich zu sein, deren erarbeitetes Geld zu nehmen, damit du ein Zeugnis fürs Gedichte interpretieren bekommst. Wem es wirklich um Kultur und Wissenshunger geht, der nimmt einfach ein Buch in die Hand und liest.

Es wäre schön, wenn wir in einer Gesellschaft leben würden, wo man einfach mit selbst angelesenem Wissen einen Job findet. Nur ist das nicht so. Du brauchst gerade bei uns für alles irgendwelche Zeugnisse oder Zertifikate. Selbst in der Kunst, werden Künstler ohne einschlägiges Studium weniger ernst genommen, als die mit. Und wer Kunst oder Geschichte studiert, will dieses in der Regel, bestenfalls, auch zu seinem Beruf machen und davon leben können. Du verwechselst das mit Hobby. Irgendwelche Hobby Studenten gibt es zwar teils auch, aber oft sind das Zweit- oder Seniorenstudenten, die dafür, je nach Bundesland, jetzt schon was zahlen müssen.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Dann verstehst du weder Kapitalismus noch Bildung. Wenn Germanistik, Kunst etc. nicht dazu da sind für den Kapitalismus zu arbeiten, warum wollen sie dann aber vom Kapitalismus (vom arbeitenden Steuerzahler) finanziert werden? Wenn es wirklich um Bildung ginge , die angeblich bereichernd ist, warum braucht es dafür dann überhaupt einen Studienabschluss, der finanziert werden muss? Dafür dass du anderen "Kapitalismus" vorwirfst, scheint es ziemlich selbstverständlich für dich zu sein, deren erarbeitetes Geld zu nehmen, damit du ein Zeugnis fürs Gedichte interpretieren bekommst. Wem es wirklich um Kultur und Wissenshunger geht, der nimmt einfach ein Buch in die Hand und liest.

Es wäre schön, wenn wir in einer Gesellschaft leben würden, wo man einfach mit selbst angelesenem Wissen einen Job findet. Nur ist das nicht so. Du brauchst gerade bei uns für alles irgendwelche Zeugnisse oder Zertifikate. Selbst in der Kunst, werden Künstler ohne einschlägiges Studium weniger ernst genommen, als die mit. Und wer Kunst oder Geschichte studiert, will dieses in der Regel, bestenfalls, auch zu seinem Beruf machen und davon leben können. Du verwechselst das mit Hobby. Irgendwelche Hobby Studenten gibt es zwar teils auch, aber oft sind das Zweit- oder Seniorenstudenten, die dafür, je nach Bundesland, jetzt schon was zahlen müssen.

problem ist nur, dass ihr auch mit dem zeugnis keine anstellung bekommt.
wenn die kunstwelt so abschlussfixiert ist, dann wundert es mich nicht, dass es keine echte kunst mehr aus neuer zeit gibt.
ich kann nur jedem mit interesse an einem geisteswissenschaftlichen studium eine berufsausbildung empfehlen und der rest ist hobby

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Du hasst es wenn Leute immer alles unter ökonomischen Aspekten bewerten, erwartest aber für das, was du da Bildung nennst, Geld von anderen. Welch' Ironie...

Jeder hier hat doch Geld für seine Bildung erwartet, oder seit ihr nicht auf eine öffentliche Schule gegangen? Habt studiert? Egal welches Fach ihr seit vom Steuerzahler finanziert, auch wenn ihr auch nach dem BWL Studium selbsständig macht und ein Unternehmen in einem Steuerparadies gründet. Also mal den Ball flach halten.

Und genau da liegt der Unterschied. Mein Bwl Studium führt auch zu einem adäquaten Beruf und werde entsprechend Steuern dafür zahlen. Germanistik, Literaturwissenschaft führt meist zu Berufen, die nahezu jeder machen kann, weil sie keine konkreten Fähigkeiten voraussetzen, und die so gering bezahlt sind, dass du entsprechend wenig zurückgibst. Hättest du auch gleich das Studium überspringen können. So ein geisteswissenschaftliches Studium ist also eine Verschwendung von fremden Geld und eigener Zeit. Ich finde für Geisteswissenschaften sollte eine Semestergebühr von mindestens 2000€ zu zahlen sein, damit nur die so was studieren, die dann immer noch einen Sinn darin sehen und um die zu entlasten, die für alles aufkommen müssen.
Traurig für all diejenigen, die hart arbeiten, damit du dir schlau vorkommen kannst.

Mal abgesehen, dass diese Studiengänge den Steuerzahler eh meist am wenigsten kosten (Viele Geisteswissenschaftliche Studiengänge liegen bei 6 Semestern Bachelor bei komplettkosten von 8k - 12k, im Vergleich zum Medizinstudium, dass der Allgemeinheit 500k kostet), bin ich froh, dass bei uns nicht Geld über das Studium entscheidet. Willst du wirklich mögliche Talente durch Gebüren vom Studium fernhalten? Der Punkt ist, unsere Gesellschaft besteht nicht nur aus Tätigkeiten, die notwendig für die Lebenserhaltung sind (wie Lebensmittelproduktion) sondern auch aus Kunst und Kultur. Das ist das was uns vom Tier unterscheidet. Wenn du selbst null Interesse an kulturellen Dingen hast, gut. Aber anderen geht das anders. Ich habe übrigens auch MINT studiert und keine Geisteswissenschafts, trotzdem halte ich diese Fächer für ernorm wichtig.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Du hasst es wenn Leute immer alles unter ökonomischen Aspekten bewerten, erwartest aber für das, was du da Bildung nennst, Geld von anderen. Welch' Ironie...

Jeder hier hat doch Geld für seine Bildung erwartet, oder seit ihr nicht auf eine öffentliche Schule gegangen? Habt studiert? Egal welches Fach ihr seit vom Steuerzahler finanziert, auch wenn ihr auch nach dem BWL Studium selbsständig macht und ein Unternehmen in einem Steuerparadies gründet. Also mal den Ball flach halten.

Und genau da liegt der Unterschied. Mein Bwl Studium führt auch zu einem adäquaten Beruf und werde entsprechend Steuern dafür zahlen. Germanistik, Literaturwissenschaft führt meist zu Berufen, die nahezu jeder machen kann, weil sie keine konkreten Fähigkeiten voraussetzen, und die so gering bezahlt sind, dass du entsprechend wenig zurückgibst. Hättest du auch gleich das Studium überspringen können. So ein geisteswissenschaftliches Studium ist also eine Verschwendung von fremden Geld und eigener Zeit. Ich finde für Geisteswissenschaften sollte eine Semestergebühr von mindestens 2000€ zu zahlen sein, damit nur die so was studieren, die dann immer noch einen Sinn darin sehen und um die zu entlasten, die für alles aufkommen müssen.
Traurig für all diejenigen, die hart arbeiten, damit du dir schlau vorkommen kannst.

Mal abgesehen, dass diese Studiengänge den Steuerzahler eh meist am wenigsten kosten (Viele Geisteswissenschaftliche Studiengänge liegen bei 6 Semestern Bachelor bei komplettkosten von 8k - 12k, im Vergleich zum Medizinstudium, dass der Allgemeinheit 500k kostet), bin ich froh, dass bei uns nicht Geld über das Studium entscheidet. Willst du wirklich mögliche Talente durch Gebüren vom Studium fernhalten? Der Punkt ist, unsere Gesellschaft besteht nicht nur aus Tätigkeiten, die notwendig für die Lebenserhaltung sind (wie Lebensmittelproduktion) sondern auch aus Kunst und Kultur. Das ist das was uns vom Tier unterscheidet. Wenn du selbst null Interesse an kulturellen Dingen hast, gut. Aber anderen geht das anders. Ich habe übrigens auch MINT studiert und keine Geisteswissenschafts, trotzdem halte ich diese Fächer für ernorm wichtig.

12k Komplettkosten für das ganze Studium. Die 12k hat der eine Germanistikprofessor in zwei Monaten schon. Ich muss mich wiederholen, für Kunst und Kultur braucht es kein Studium. Und wenn der Absolvent von Kunst und Kultur dann im Call Center sitzt, dann zeigt sich die Kunst und Kultur wie für die Gesellschaft? Was hat er denn so wertvolles und neues geschaffen, indem er Hausarbeiten geschrieben hat, die keinen Menschen interessieren? Denk doch mal nach, bevor du solche Floskeln um dich wirfst.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Du hasst es wenn Leute immer alles unter ökonomischen Aspekten bewerten, erwartest aber für das, was du da Bildung nennst, Geld von anderen. Welch' Ironie...

Jeder hier hat doch Geld für seine Bildung erwartet, oder seit ihr nicht auf eine öffentliche Schule gegangen? Habt studiert? Egal welches Fach ihr seit vom Steuerzahler finanziert, auch wenn ihr auch nach dem BWL Studium selbsständig macht und ein Unternehmen in einem Steuerparadies gründet. Also mal den Ball flach halten.

Und genau da liegt der Unterschied. Mein Bwl Studium führt auch zu einem adäquaten Beruf und werde entsprechend Steuern dafür zahlen. Germanistik, Literaturwissenschaft führt meist zu Berufen, die nahezu jeder machen kann, weil sie keine konkreten Fähigkeiten voraussetzen, und die so gering bezahlt sind, dass du entsprechend wenig zurückgibst. Hättest du auch gleich das Studium überspringen können. So ein geisteswissenschaftliches Studium ist also eine Verschwendung von fremden Geld und eigener Zeit. Ich finde für Geisteswissenschaften sollte eine Semestergebühr von mindestens 2000€ zu zahlen sein, damit nur die so was studieren, die dann immer noch einen Sinn darin sehen und um die zu entlasten, die für alles aufkommen müssen.
Traurig für all diejenigen, die hart arbeiten, damit du dir schlau vorkommen kannst.

Dein bwl Studium führt leider für die meisten Absolventen zu einem bullshit job. Gibt zwar Steuern, sorgt aber auch nicht dafür dass mein Klo wieder funktioniert. Also besser ball mal flach halten.

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WiWi Gast

Ziel USA

Anonym schrieb am 16.06.2021:

Guten Tag,
Ich hab mein Abi so langsam in der Tasche (2.2). Mein Ziel nach dem Studium auf lange Sicht wäre in die USA zu ziehen und dort zu arbeiten. Ich habe neben der deutschen die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Seht ihr da realistische Chancen wenn ich an einer deutschen Uni studiere? (goethe/kit)
In den USA zu studieren kann ich mir einfach nicht leisten.

Habt ihr Tipps wie ich dort langfristig hinkomme?
Welche Branchen sind denn dort empfehlenswert im WiWi-Bereich?

Du hast sehr gute Chancen als US-Citizen.
Mach einen Bachlor und dann suche dir einen Job in den USA.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Du hasst es wenn Leute immer alles unter ökonomischen Aspekten bewerten, erwartest aber für das, was du da Bildung nennst, Geld von anderen. Welch' Ironie...

Jeder hier hat doch Geld für seine Bildung erwartet, oder seit ihr nicht auf eine öffentliche Schule gegangen? Habt studiert? Egal welches Fach ihr seit vom Steuerzahler finanziert, auch wenn ihr auch nach dem BWL Studium selbsständig macht und ein Unternehmen in einem Steuerparadies gründet. Also mal den Ball flach halten.

Und genau da liegt der Unterschied. Mein Bwl Studium führt auch zu einem adäquaten Beruf und werde entsprechend Steuern dafür zahlen. Germanistik, Literaturwissenschaft führt meist zu Berufen, die nahezu jeder machen kann, weil sie keine konkreten Fähigkeiten voraussetzen, und die so gering bezahlt sind, dass du entsprechend wenig zurückgibst. Hättest du auch gleich das Studium überspringen können. So ein geisteswissenschaftliches Studium ist also eine Verschwendung von fremden Geld und eigener Zeit. Ich finde für Geisteswissenschaften sollte eine Semestergebühr von mindestens 2000€ zu zahlen sein, damit nur die so was studieren, die dann immer noch einen Sinn darin sehen und um die zu entlasten, die für alles aufkommen müssen.
Traurig für all diejenigen, die hart arbeiten, damit du dir schlau vorkommen kannst.

Mal abgesehen, dass diese Studiengänge den Steuerzahler eh meist am wenigsten kosten (Viele Geisteswissenschaftliche Studiengänge liegen bei 6 Semestern Bachelor bei komplettkosten von 8k - 12k, im Vergleich zum Medizinstudium, dass der Allgemeinheit 500k kostet), bin ich froh, dass bei uns nicht Geld über das Studium entscheidet. Willst du wirklich mögliche Talente durch Gebüren vom Studium fernhalten? Der Punkt ist, unsere Gesellschaft besteht nicht nur aus Tätigkeiten, die notwendig für die Lebenserhaltung sind (wie Lebensmittelproduktion) sondern auch aus Kunst und Kultur. Das ist das was uns vom Tier unterscheidet. Wenn du selbst null Interesse an kulturellen Dingen hast, gut. Aber anderen geht das anders. Ich habe übrigens auch MINT studiert und keine Geisteswissenschafts, trotzdem halte ich diese Fächer für ernorm wichtig.

12k Komplettkosten für das ganze Studium. Die 12k hat der eine Germanistikprofessor in zwei Monaten schon. Ich muss mich wiederholen, für Kunst und Kultur braucht es kein Studium. Und wenn der Absolvent von Kunst und Kultur dann im Call Center sitzt, dann zeigt sich die Kunst und Kultur wie für die Gesellschaft? Was hat er denn so wertvolles und neues geschaffen, indem er Hausarbeiten geschrieben hat, die keinen Menschen interessieren? Denk doch mal nach, bevor du solche Floskeln um dich wirfst.

Die 12k sind die Gesamtkosten eines Bachelorstudenten. Du kannst das aber auch gerne mal googeln wenn du mir nicht glaubst. Die Kosten sind desshalb so niedrig für diese Fächer, weil die Studenten hier kaum Betreuung brauchen oder teure Laborgeräte für die Laborpraktika angeschaft werden müssen. Nochmal, unsere Gesellschaft besteht aus mehr, als nur den Tätigkeiten, die zur Lebenserhaltung notwendig sind. Auch der Ing. Student schreibt in seinem Studium übrigens Laborauswertungen, die nachher keinen mehr interessieren. Hier gehts um Übunszwecke, wie die Fach/Seminararbeit die du vermutlich in der Schule mal schreiben musstest.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Du hasst es wenn Leute immer alles unter ökonomischen Aspekten bewerten, erwartest aber für das, was du da Bildung nennst, Geld von anderen. Welch' Ironie...

Jeder hier hat doch Geld für seine Bildung erwartet, oder seit ihr nicht auf eine öffentliche Schule gegangen? Habt studiert? Egal welches Fach ihr seit vom Steuerzahler finanziert, auch wenn ihr auch nach dem BWL Studium selbsständig macht und ein Unternehmen in einem Steuerparadies gründet. Also mal den Ball flach halten.

Und genau da liegt der Unterschied. Mein Bwl Studium führt auch zu einem adäquaten Beruf und werde entsprechend Steuern dafür zahlen. Germanistik, Literaturwissenschaft führt meist zu Berufen, die nahezu jeder machen kann, weil sie keine konkreten Fähigkeiten voraussetzen, und die so gering bezahlt sind, dass du entsprechend wenig zurückgibst. Hättest du auch gleich das Studium überspringen können. So ein geisteswissenschaftliches Studium ist also eine Verschwendung von fremden Geld und eigener Zeit. Ich finde für Geisteswissenschaften sollte eine Semestergebühr von mindestens 2000€ zu zahlen sein, damit nur die so was studieren, die dann immer noch einen Sinn darin sehen und um die zu entlasten, die für alles aufkommen müssen.
Traurig für all diejenigen, die hart arbeiten, damit du dir schlau vorkommen kannst.

Mal abgesehen, dass diese Studiengänge den Steuerzahler eh meist am wenigsten kosten (Viele Geisteswissenschaftliche Studiengänge liegen bei 6 Semestern Bachelor bei komplettkosten von 8k - 12k, im Vergleich zum Medizinstudium, dass der Allgemeinheit 500k kostet), bin ich froh, dass bei uns nicht Geld über das Studium entscheidet. Willst du wirklich mögliche Talente durch Gebüren vom Studium fernhalten? Der Punkt ist, unsere Gesellschaft besteht nicht nur aus Tätigkeiten, die notwendig für die Lebenserhaltung sind (wie Lebensmittelproduktion) sondern auch aus Kunst und Kultur. Das ist das was uns vom Tier unterscheidet. Wenn du selbst null Interesse an kulturellen Dingen hast, gut. Aber anderen geht das anders. Ich habe übrigens auch MINT studiert und keine Geisteswissenschafts, trotzdem halte ich diese Fächer für ernorm wichtig.

12k Komplettkosten für das ganze Studium. Die 12k hat der eine Germanistikprofessor in zwei Monaten schon. Ich muss mich wiederholen, für Kunst und Kultur braucht es kein Studium. Und wenn der Absolvent von Kunst und Kultur dann im Call Center sitzt, dann zeigt sich die Kunst und Kultur wie für die Gesellschaft? Was hat er denn so wertvolles und neues geschaffen, indem er Hausarbeiten geschrieben hat, die keinen Menschen interessieren? Denk doch mal nach, bevor du solche Floskeln um dich wirfst.

Die 12k sind die Gesamtkosten eines Bachelorstudenten. Du kannst das aber auch gerne mal googeln wenn du mir nicht glaubst. Die Kosten sind desshalb so niedrig für diese Fächer, weil die Studenten hier kaum Betreuung brauchen oder teure Laborgeräte für die Laborpraktika angeschaft werden müssen. Nochmal, unsere Gesellschaft besteht aus mehr, als nur den Tätigkeiten, die zur Lebenserhaltung notwendig sind. Auch der Ing. Student schreibt in seinem Studium übrigens Laborauswertungen, die nachher keinen mehr interessieren. Hier gehts um Übunszwecke, wie die Fach/Seminararbeit die du vermutlich in der Schule mal schreiben musstest.

Du kannst nicht einfach nur die Kosten raussuchen, die dir grade passen. Der Uniprofessor in Germansitik bekommt seine etwa 6k jeden Monat. Sind das keine Kosten, für die der Steuerzahler aufkommt? Noch mal von mir, dass du sagst (wie so viele), dass unsere Gesellschaft aus mehr besteht als aus Tätigkeiten, die zur Lebenserhaltung notwendig sind, ist eine reine Floskel, weil du es bisher immer noch versäumt hast, aufzuzeigen, wie genau sich der gesellschaftliche Mehrwert zeigt, weil jemand Germanstik etc. studiert hat. Was genau tut derjenige denn, das Auswirkungen hat? Er hat sich Wissen angeeignet, das schon längst in Büchern drinsteht. Er hat nichts neues erzeugt, sondern nur wiederholt, was es schon gibt. Mit deinen Laborauswertungen und Hausarbeiten lernst du wissenschaftlich zu arbeiten, also eignest du dir Fähigkeiten an, die offenbar gebraucht werden. Der Germanistikstudent lernt durch seine Hausarbeiten keine Fähigkeiten, denn wenn das gebraucht wäre, hätten diese Leute ja keine Probleme einen gut bezahlten Job zu finden. Es gibt aber einfach keine Nachfrage fürs Bücheranalysieren, für die jemand bezahlen würde. Und wenn es keine Nachfrage gibt, wo findet dann dieser gesellschaftliche Mehrwert statt, der sich angeblich aus Leistungen ergibt, die nicht der Lebenserhaltung notwendig sind? Das ist einfach nur pseudointellektuelles Gerede. Und wenn es diesen kulturellen Mehrwert gibt, stellt sich immer noch die Frage, warum es dafür ein Studium braucht. Schau dir doch mal die studierten Geisteswissenschaftler an. Was machen sie? Sie arbeiten überwiegend in einfachen und fachfremden Jobs. Warum wohl, wenn es doch nicht alles der Lebenserhaltung dienen soll. Offenbar doch, und das merken die sie Leute erst, wenn sie ihr Studium fertig haben. Da kommt nichts mehr Kulturelles. Und die meisten Gewis, die ich an der Uni kennenlernte, hatten nie die Absicht, einen kulturellen Mehrwert zu bieten. Das sind entweder die, die keine Ahnung hatten, was sie machen sollten und weil sie Deutsch eigentlich ganz gut fanden, aber Mathe eher nicht, wird dann Germanistik studiert. Da ist die Uni einfach erweiterte Schule. Und andere studieren das, weil sie meinen, dass das zeigt wie schlau sie sind bzw. meine sie, sie können der Welt zeigen, dass sie alles besser wissen. Nicht ohne Grund finden sich bei den Gewis so viele gewisse Ideologen, die letztlich nur ihre Propaganda verbreiten wollen.
Wenn diese angeblichen 12k doch so wenig sind, dann sollen diese Studieninteressierten auch diese 12k selbst mal bezahlen. Die werden bestimmt einsehen, dass das auch nichts macht, wenn sie keinen vernünftigen Job bekommen oder den Bankkredit nie zurückzahlen können, denn sie sind ja nur daran interessiert kulturellen Mehrwert durch ihre Existenz zu verbreiten. Und das verschulte Bachelorstudium ist auch ganz sicher geeignet, um dem Kultursinn freien lauf zu lassen. Das Zeugnis bestätigt es ja.

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WiWi Gast

Ziel USA

Der Germanistikstudent garantiert wenigstens den Erhalt anerkannter und eingeprägter stilistischer Mittel der deutschen Sprache - quasi das Gegenteil deines Schreibstils

Ich denke, dass die Diskussion über die Studienwahl und die Kosten für den Steuerzahler wenig zielführend, wenn der Diskussionspartner behauptet, dass das gesamte Leben zur Lebenserhaltung dient. Zwar habe ich keine Ahnung, woher diese animalistische Denkweise kommt, aber Kunst, Kultur, Literatur und Sprache möchte ich nicht missen und bin froh darüber, dass Leute ihren Interessen nachgehen können und einzigartige Dinge in eben diesen Fachbereich kreieren können. Dabei steht natürlich außer Frage, dass eine hypothetische Vermengung von Wirtschaftspolitik und Bildungspolitik gewisse Studiengänge "wegrationalisieren" würde. Da die Mehrheit der Bundesbürger jedoch die Wichtigkeit von oben genannten Bereich schätzt und sich zB auch mit Kultur und Sprache identifiziert und ein Zugehörigkeitsgefühl entwickelt, werden diese Bereiche auch in Zukunft wichtig bleiben.

Letztlich soll gesagt sein, dass so eine kurzsichtige und eingeschränkte Sichtweise wohl eine miserable Grundlage für Kneipengespräche bieten lol

Now back to topic, mah frends

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

[...]
Du kannst nicht einfach nur die Kosten raussuchen, die dir grade passen. Der Uniprofessor in Germansitik bekommt seine etwa 6k jeden Monat. Sind das keine Kosten, für die der Steuerzahler aufkommt? Noch mal von mir, dass du sagst (wie so viele), dass unsere Gesellschaft aus mehr besteht als aus Tätigkeiten, die zur Lebenserhaltung notwendig sind, ist eine reine Floskel, weil du es bisher immer noch versäumt hast, aufzuzeigen, wie genau sich der gesellschaftliche Mehrwert zeigt, weil jemand Germanstik etc. studiert hat. Was genau tut derjenige denn, das Auswirkungen hat? Er hat sich Wissen angeeignet, das schon längst in Büchern drinsteht. Er hat nichts neues erzeugt, sondern nur wiederholt, was es schon gibt. Mit deinen Laborauswertungen und Hausarbeiten lernst du wissenschaftlich zu arbeiten, also eignest du dir Fähigkeiten an, die offenbar gebraucht werden. Der Germanistikstudent lernt durch seine Hausarbeiten keine Fähigkeiten, denn wenn das gebraucht wäre, hätten diese Leute ja keine Probleme einen gut bezahlten Job zu finden. Es gibt aber einfach keine Nachfrage fürs Bücheranalysieren, für die jemand bezahlen würde. Und wenn es keine Nachfrage gibt, wo findet dann dieser gesellschaftliche Mehrwert statt, der sich angeblich aus Leistungen ergibt, die nicht der Lebenserhaltung notwendig sind? Das ist einfach nur pseudointellektuelles Gerede. Und wenn es diesen kulturellen Mehrwert gibt, stellt sich immer noch die Frage, warum es dafür ein Studium braucht. Schau dir doch mal die studierten Geisteswissenschaftler an. Was machen sie? Sie arbeiten überwiegend in einfachen und fachfremden Jobs. Warum wohl, wenn es doch nicht alles der Lebenserhaltung dienen soll. Offenbar doch, und das merken die sie Leute erst, wenn sie ihr Studium fertig haben. Da kommt nichts mehr Kulturelles. Und die meisten Gewis, die ich an der Uni kennenlernte, hatten nie die Absicht, einen kulturellen Mehrwert zu bieten. Das sind entweder die, die keine Ahnung hatten, was sie machen sollten und weil sie Deutsch eigentlich ganz gut fanden, aber Mathe eher nicht, wird dann Germanistik studiert. Da ist die Uni einfach erweiterte Schule. Und andere studieren das, weil sie meinen, dass das zeigt wie schlau sie sind bzw. meine sie, sie können der Welt zeigen, dass sie alles besser wissen. Nicht ohne Grund finden sich bei den Gewis so viele gewisse Ideologen, die letztlich nur ihre Propaganda verbreiten wollen.
Wenn diese angeblichen 12k doch so wenig sind, dann sollen diese Studieninteressierten auch diese 12k selbst mal bezahlen. Die werden bestimmt einsehen, dass das auch nichts macht, wenn sie keinen vernünftigen Job bekommen oder den Bankkredit nie zurückzahlen können, denn sie sind ja nur daran interessiert kulturellen Mehrwert durch ihre Existenz zu verbreiten. Und das verschulte Bachelorstudium ist auch ganz sicher geeignet, um dem Kultursinn freien lauf zu lassen. Das Zeugnis bestätigt es ja.

Nicht der VP, aber welch arrogante & traurige Sichtweise auf diese Welt.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Du hasst es wenn Leute immer alles unter ökonomischen Aspekten bewerten, erwartest aber für das, was du da Bildung nennst, Geld von anderen. Welch' Ironie...

Jeder hier hat doch Geld für seine Bildung erwartet, oder seit ihr nicht auf eine öffentliche Schule gegangen? Habt studiert? Egal welches Fach ihr seit vom Steuerzahler finanziert, auch wenn ihr auch nach dem BWL Studium selbsständig macht und ein Unternehmen in einem Steuerparadies gründet. Also mal den Ball flach halten.

Und genau da liegt der Unterschied. Mein Bwl Studium führt auch zu einem adäquaten Beruf und werde entsprechend Steuern dafür zahlen. Germanistik, Literaturwissenschaft führt meist zu Berufen, die nahezu jeder machen kann, weil sie keine konkreten Fähigkeiten voraussetzen, und die so gering bezahlt sind, dass du entsprechend wenig zurückgibst. Hättest du auch gleich das Studium überspringen können. So ein geisteswissenschaftliches Studium ist also eine Verschwendung von fremden Geld und eigener Zeit. Ich finde für Geisteswissenschaften sollte eine Semestergebühr von mindestens 2000€ zu zahlen sein, damit nur die so was studieren, die dann immer noch einen Sinn darin sehen und um die zu entlasten, die für alles aufkommen müssen.
Traurig für all diejenigen, die hart arbeiten, damit du dir schlau vorkommen kannst.

Mal abgesehen, dass diese Studiengänge den Steuerzahler eh meist am wenigsten kosten (Viele Geisteswissenschaftliche Studiengänge liegen bei 6 Semestern Bachelor bei komplettkosten von 8k - 12k, im Vergleich zum Medizinstudium, dass der Allgemeinheit 500k kostet), bin ich froh, dass bei uns nicht Geld über das Studium entscheidet. Willst du wirklich mögliche Talente durch Gebüren vom Studium fernhalten? Der Punkt ist, unsere Gesellschaft besteht nicht nur aus Tätigkeiten, die notwendig für die Lebenserhaltung sind (wie Lebensmittelproduktion) sondern auch aus Kunst und Kultur. Das ist das was uns vom Tier unterscheidet. Wenn du selbst null Interesse an kulturellen Dingen hast, gut. Aber anderen geht das anders. Ich habe übrigens auch MINT studiert und keine Geisteswissenschafts, trotzdem halte ich diese Fächer für ernorm wichtig.

12k Komplettkosten für das ganze Studium. Die 12k hat der eine Germanistikprofessor in zwei Monaten schon. Ich muss mich wiederholen, für Kunst und Kultur braucht es kein Studium. Und wenn der Absolvent von Kunst und Kultur dann im Call Center sitzt, dann zeigt sich die Kunst und Kultur wie für die Gesellschaft? Was hat er denn so wertvolles und neues geschaffen, indem er Hausarbeiten geschrieben hat, die keinen Menschen interessieren? Denk doch mal nach, bevor du solche Floskeln um dich wirfst.

Die 12k sind die Gesamtkosten eines Bachelorstudenten. Du kannst das aber auch gerne mal googeln wenn du mir nicht glaubst. Die Kosten sind desshalb so niedrig für diese Fächer, weil die Studenten hier kaum Betreuung brauchen oder teure Laborgeräte für die Laborpraktika angeschaft werden müssen. Nochmal, unsere Gesellschaft besteht aus mehr, als nur den Tätigkeiten, die zur Lebenserhaltung notwendig sind. Auch der Ing. Student schreibt in seinem Studium übrigens Laborauswertungen, die nachher keinen mehr interessieren. Hier gehts um Übunszwecke, wie die Fach/Seminararbeit die du vermutlich in der Schule mal schreiben musstest.

Du kannst nicht einfach nur die Kosten raussuchen, die dir grade passen. Der Uniprofessor in Germansitik bekommt seine etwa 6k jeden Monat. Sind das keine Kosten, für die der Steuerzahler aufkommt? Noch mal von mir, dass du sagst (wie so viele), dass unsere Gesellschaft aus mehr besteht als aus Tätigkeiten, die zur Lebenserhaltung notwendig sind, ist eine reine Floskel, weil du es bisher immer noch versäumt hast, aufzuzeigen, wie genau sich der gesellschaftliche Mehrwert zeigt, weil jemand Germanstik etc. studiert hat. Was genau tut derjenige denn, das Auswirkungen hat? Er hat sich Wissen angeeignet, das schon längst in Büchern drinsteht. Er hat nichts neues erzeugt, sondern nur wiederholt, was es schon gibt. Mit deinen Laborauswertungen und Hausarbeiten lernst du wissenschaftlich zu arbeiten, also eignest du dir Fähigkeiten an, die offenbar gebraucht werden. Der Germanistikstudent lernt durch seine Hausarbeiten keine Fähigkeiten, denn wenn das gebraucht wäre, hätten diese Leute ja keine Probleme einen gut bezahlten Job zu finden. Es gibt aber einfach keine Nachfrage fürs Bücheranalysieren, für die jemand bezahlen würde. Und wenn es keine Nachfrage gibt, wo findet dann dieser gesellschaftliche Mehrwert statt, der sich angeblich aus Leistungen ergibt, die nicht der Lebenserhaltung notwendig sind? Das ist einfach nur pseudointellektuelles Gerede. Und wenn es diesen kulturellen Mehrwert gibt, stellt sich immer noch die Frage, warum es dafür ein Studium braucht. Schau dir doch mal die studierten Geisteswissenschaftler an. Was machen sie? Sie arbeiten überwiegend in einfachen und fachfremden Jobs. Warum wohl, wenn es doch nicht alles der Lebenserhaltung dienen soll. Offenbar doch, und das merken die sie Leute erst, wenn sie ihr Studium fertig haben. Da kommt nichts mehr Kulturelles. Und die meisten Gewis, die ich an der Uni kennenlernte, hatten nie die Absicht, einen kulturellen Mehrwert zu bieten. Das sind entweder die, die keine Ahnung hatten, was sie machen sollten und weil sie Deutsch eigentlich ganz gut fanden, aber Mathe eher nicht, wird dann Germanistik studiert. Da ist die Uni einfach erweiterte Schule. Und andere studieren das, weil sie meinen, dass das zeigt wie schlau sie sind bzw. meine sie, sie können der Welt zeigen, dass sie alles besser wissen. Nicht ohne Grund finden sich bei den Gewis so viele gewisse Ideologen, die letztlich nur ihre Propaganda verbreiten wollen.
Wenn diese angeblichen 12k doch so wenig sind, dann sollen diese Studieninteressierten auch diese 12k selbst mal bezahlen. Die werden bestimmt einsehen, dass das auch nichts macht, wenn sie keinen vernünftigen Job bekommen oder den Bankkredit nie zurückzahlen können, denn sie sind ja nur daran interessiert kulturellen Mehrwert durch ihre Existenz zu verbreiten. Und das verschulte Bachelorstudium ist auch ganz sicher geeignet, um dem Kultursinn freien lauf zu lassen. Das Zeugnis bestätigt es ja.

Ich hab echt keine Lust mehr darauf einzugehen. Die Kosten die ich dir genannt habe, werden so auch von offiziellen Stellen als Studienkosten berechnet. Es geht dabei nicht um den Sold der Profesoren, was du scheinbar nicht zu begreifen scheinst. Diese werden nicht nach Studentenzahlen sondern wegen Forschung angestellt und Verhältnis von Professorenanzahl zu Studentenanzahl kann von Fach zu Fach desshalb komplett verschieden sein. Die Kosten ergeben sich aus den notwendigen Betreuungs und Material etc. Kosten, nicht daraus wie viel ein Prof verdient.

Mach dich bitte mal schlau. Ich hab mir das nicht ausgedacht. Ansonsten hast du einfach das Problem, dass zu viele Studenten diese Fächer studieren und desshalb der Arbeitsmarkt überlaufen ist. Aber das Problem hast du teils auch für bestimmte MINT Studiengänge, wenn auch nicht so extrem. Das ist alles. Dich interessieren Geisteswissenschaften einfach nicht. Und an Stelle das zuzugeben must du darüber herziehen. Sags doch einfach.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Was heißt leisten können? Dann nimm einen Loan auf wie alle Amis.

Deine Denkweise ist übrigens einer der zentralsten Gründe gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Oder eher einer der zentralsten Gründe, dass auch wir unsere "Bildung" wieder selbst finanzieren. Habe keine Lust mein Leben lang Steuern zu zahlen, um Germanistik-Studenten das Studium zu finanzieren, die überwiegend doch nie einen passenden Job bekommen.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet. Wie ich das hasse, wenn Leute immer alles nur unter Ökonomisch, Kapitalistischen Aspekten bewerten.

Du hasst es wenn Leute immer alles unter ökonomischen Aspekten bewerten, erwartest aber für das, was du da Bildung nennst, Geld von anderen. Welch' Ironie...

Jeder hier hat doch Geld für seine Bildung erwartet, oder seit ihr nicht auf eine öffentliche Schule gegangen? Habt studiert? Egal welches Fach ihr seit vom Steuerzahler finanziert, auch wenn ihr auch nach dem BWL Studium selbsständig macht und ein Unternehmen in einem Steuerparadies gründet. Also mal den Ball flach halten.

Und genau da liegt der Unterschied. Mein Bwl Studium führt auch zu einem adäquaten Beruf und werde entsprechend Steuern dafür zahlen. Germanistik, Literaturwissenschaft führt meist zu Berufen, die nahezu jeder machen kann, weil sie keine konkreten Fähigkeiten voraussetzen, und die so gering bezahlt sind, dass du entsprechend wenig zurückgibst. Hättest du auch gleich das Studium überspringen können. So ein geisteswissenschaftliches Studium ist also eine Verschwendung von fremden Geld und eigener Zeit. Ich finde für Geisteswissenschaften sollte eine Semestergebühr von mindestens 2000€ zu zahlen sein, damit nur die so was studieren, die dann immer noch einen Sinn darin sehen und um die zu entlasten, die für alles aufkommen müssen.
Traurig für all diejenigen, die hart arbeiten, damit du dir schlau vorkommen kannst.

Mal abgesehen, dass diese Studiengänge den Steuerzahler eh meist am wenigsten kosten (Viele Geisteswissenschaftliche Studiengänge liegen bei 6 Semestern Bachelor bei komplettkosten von 8k - 12k, im Vergleich zum Medizinstudium, dass der Allgemeinheit 500k kostet), bin ich froh, dass bei uns nicht Geld über das Studium entscheidet. Willst du wirklich mögliche Talente durch Gebüren vom Studium fernhalten? Der Punkt ist, unsere Gesellschaft besteht nicht nur aus Tätigkeiten, die notwendig für die Lebenserhaltung sind (wie Lebensmittelproduktion) sondern auch aus Kunst und Kultur. Das ist das was uns vom Tier unterscheidet. Wenn du selbst null Interesse an kulturellen Dingen hast, gut. Aber anderen geht das anders. Ich habe übrigens auch MINT studiert und keine Geisteswissenschafts, trotzdem halte ich diese Fächer für ernorm wichtig.

12k Komplettkosten für das ganze Studium. Die 12k hat der eine Germanistikprofessor in zwei Monaten schon. Ich muss mich wiederholen, für Kunst und Kultur braucht es kein Studium. Und wenn der Absolvent von Kunst und Kultur dann im Call Center sitzt, dann zeigt sich die Kunst und Kultur wie für die Gesellschaft? Was hat er denn so wertvolles und neues geschaffen, indem er Hausarbeiten geschrieben hat, die keinen Menschen interessieren? Denk doch mal nach, bevor du solche Floskeln um dich wirfst.

Die 12k sind die Gesamtkosten eines Bachelorstudenten. Du kannst das aber auch gerne mal googeln wenn du mir nicht glaubst. Die Kosten sind desshalb so niedrig für diese Fächer, weil die Studenten hier kaum Betreuung brauchen oder teure Laborgeräte für die Laborpraktika angeschaft werden müssen. Nochmal, unsere Gesellschaft besteht aus mehr, als nur den Tätigkeiten, die zur Lebenserhaltung notwendig sind. Auch der Ing. Student schreibt in seinem Studium übrigens Laborauswertungen, die nachher keinen mehr interessieren. Hier gehts um Übunszwecke, wie die Fach/Seminararbeit die du vermutlich in der Schule mal schreiben musstest.

Du kannst nicht einfach nur die Kosten raussuchen, die dir grade passen. Der Uniprofessor in Germansitik bekommt seine etwa 6k jeden Monat. Sind das keine Kosten, für die der Steuerzahler aufkommt? Noch mal von mir, dass du sagst (wie so viele), dass unsere Gesellschaft aus mehr besteht als aus Tätigkeiten, die zur Lebenserhaltung notwendig sind, ist eine reine Floskel, weil du es bisher immer noch versäumt hast, aufzuzeigen, wie genau sich der gesellschaftliche Mehrwert zeigt, weil jemand Germanstik etc. studiert hat. Was genau tut derjenige denn, das Auswirkungen hat? Er hat sich Wissen angeeignet, das schon längst in Büchern drinsteht. Er hat nichts neues erzeugt, sondern nur wiederholt, was es schon gibt. Mit deinen Laborauswertungen und Hausarbeiten lernst du wissenschaftlich zu arbeiten, also eignest du dir Fähigkeiten an, die offenbar gebraucht werden. Der Germanistikstudent lernt durch seine Hausarbeiten keine Fähigkeiten, denn wenn das gebraucht wäre, hätten diese Leute ja keine Probleme einen gut bezahlten Job zu finden. Es gibt aber einfach keine Nachfrage fürs Bücheranalysieren, für die jemand bezahlen würde. Und wenn es keine Nachfrage gibt, wo findet dann dieser gesellschaftliche Mehrwert statt, der sich angeblich aus Leistungen ergibt, die nicht der Lebenserhaltung notwendig sind? Das ist einfach nur pseudointellektuelles Gerede. Und wenn es diesen kulturellen Mehrwert gibt, stellt sich immer noch die Frage, warum es dafür ein Studium braucht. Schau dir doch mal die studierten Geisteswissenschaftler an. Was machen sie? Sie arbeiten überwiegend in einfachen und fachfremden Jobs. Warum wohl, wenn es doch nicht alles der Lebenserhaltung dienen soll. Offenbar doch, und das merken die sie Leute erst, wenn sie ihr Studium fertig haben. Da kommt nichts mehr Kulturelles. Und die meisten Gewis, die ich an der Uni kennenlernte, hatten nie die Absicht, einen kulturellen Mehrwert zu bieten. Das sind entweder die, die keine Ahnung hatten, was sie machen sollten und weil sie Deutsch eigentlich ganz gut fanden, aber Mathe eher nicht, wird dann Germanistik studiert. Da ist die Uni einfach erweiterte Schule. Und andere studieren das, weil sie meinen, dass das zeigt wie schlau sie sind bzw. meine sie, sie können der Welt zeigen, dass sie alles besser wissen. Nicht ohne Grund finden sich bei den Gewis so viele gewisse Ideologen, die letztlich nur ihre Propaganda verbreiten wollen.
Wenn diese angeblichen 12k doch so wenig sind, dann sollen diese Studieninteressierten auch diese 12k selbst mal bezahlen. Die werden bestimmt einsehen, dass das auch nichts macht, wenn sie keinen vernünftigen Job bekommen oder den Bankkredit nie zurückzahlen können, denn sie sind ja nur daran interessiert kulturellen Mehrwert durch ihre Existenz zu verbreiten. Und das verschulte Bachelorstudium ist auch ganz sicher geeignet, um dem Kultursinn freien lauf zu lassen. Das Zeugnis bestätigt es ja.

Du gibts mit deinen Posts gerade das beste Beispiel dafür, warum es wichtig ist, dass unsere Gesellschaft aus Menschen vieler Fächer besteht. Ich möchte nicht nur mit Leuten wie dir, an einem Tisch zum Essen sitzen müssen.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Der Germanistikstudent garantiert wenigstens den Erhalt anerkannter und eingeprägter stilistischer Mittel der deutschen Sprache - quasi das Gegenteil deines Schreibstils

Ich denke, dass die Diskussion über die Studienwahl und die Kosten für den Steuerzahler wenig zielführend, wenn der Diskussionspartner behauptet, dass das gesamte Leben zur Lebenserhaltung dient. Zwar habe ich keine Ahnung, woher diese animalistische Denkweise kommt, aber Kunst, Kultur, Literatur und Sprache möchte ich nicht missen und bin froh darüber, dass Leute ihren Interessen nachgehen können und einzigartige Dinge in eben diesen Fachbereich kreieren können. Dabei steht natürlich außer Frage, dass eine hypothetische Vermengung von Wirtschaftspolitik und Bildungspolitik gewisse Studiengänge "wegrationalisieren" würde. Da die Mehrheit der Bundesbürger jedoch die Wichtigkeit von oben genannten Bereich schätzt und sich zB auch mit Kultur und Sprache identifiziert und ein Zugehörigkeitsgefühl entwickelt, werden diese Bereiche auch in Zukunft wichtig bleiben.

Letztlich soll gesagt sein, dass so eine kurzsichtige und eingeschränkte Sichtweise wohl eine miserable Grundlage für Kneipengespräche bieten lol

Now back to topic, mah frends

Leute wie du erkennen einfach nicht die Ironie von den Studiengängen, die du so verteidigst. Sprachen, Kultur, Literatur, Liebe sind keine Dinge für die es ein Uni-Studium braucht. Denk doch mal darüber nach. Offenbar ist das schwierig für euch, weil ihr einfach auf diese Welt kommt und es daher normal ist, dass es für alles einen Abschlusszettel gibt.

Mir fällt kein Grund ein, warum man das Germanistikstudium von jemandem bezahlen sollte. Wenn ich mich nach der Schule dazu entscheide, lieber eine Autovermietung zu gründen, wer kommt denn dann für den Fuhrpark auf? Auch der Steuerzahler? Wohl eher nicht und dabei leiste ich mit meinem Fuhrpark sogar eine genau zu benennenden Wert für die Gesellschaft im Gegensatz zu euren Standardbehauptungen zum Wert von Kultur für die Gesellschaft. Wenn der Germanistikstudent doch angeblich den Erhalt anerkannter und eingeprägter stilistischer Mittel der deutschen Sprache garantiert, warum hab ich denn dann so einen schrecklichen Sprachstil?

Sein Studium hat also gar nichts garantiert, weil er einfach nur für sich lernt und zwar etwas, dass er auch einfach so lernen könnte. Und es endet dann damit, dass er sich irgendeinen Job suchen wird, wo er sich über sein geringes Gehalt und seine blöden Aufgaben beschweren wird. Aber Hauptsache ist, dass er sich ganz selbstverständlich sein überflüssiges Studium von anderen finanzieren ließ, als wären andere nur dafür da. Da fehlt die Vernunft und ihr merkt es nicht.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ich hab echt keine Lust mehr darauf einzugehen. Die Kosten die ich dir genannt habe, werden so auch von offiziellen Stellen als Studienkosten berechnet. Es geht dabei nicht um den Sold der Profesoren, was du scheinbar nicht zu begreifen scheinst. Diese werden nicht nach Studentenzahlen sondern wegen Forschung angestellt und Verhältnis von Professorenanzahl zu Studentenanzahl kann von Fach zu Fach desshalb komplett verschieden sein. Die Kosten ergeben sich aus den notwendigen Betreuungs und Material etc. Kosten, nicht daraus wie viel ein Prof verdient.

Mach dich bitte mal schlau. Ich hab mir das nicht ausgedacht. Ansonsten hast du einfach das Problem, dass zu viele Studenten diese Fächer studieren und desshalb der Arbeitsmarkt überlaufen ist. Aber das Problem hast du teils auch für bestimmte MINT Studiengänge, wenn auch nicht so extrem. Das ist alles. Dich interessieren Geisteswissenschaften einfach nicht. Und an Stelle das zuzugeben must du darüber herziehen. Sags doch einfach.

Kostenrechnung ist wohl nicht deine Stärke. Ich weiß von Anfang an, was du meinst, aber bei dir kommt nicht an, dass du den Beamtensold des Professors nicht einfach ignorieren darfst, um die Gesamtkosten für den STEUERZAHLER zu erfassen. Haben die Großbuchstaben dir nun geholfen, dass der Groschen fällt?

Weil ich Gewi nicht mag, aber es nicht zugeben will, zieh ich einfach darüber her? Was ist in deinem Kopf los? Du studierst nie im Leben MINT.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ich hab echt keine Lust mehr darauf einzugehen. Die Kosten die ich dir genannt habe, werden so auch von offiziellen Stellen als Studienkosten berechnet. Es geht dabei nicht um den Sold der Profesoren, was du scheinbar nicht zu begreifen scheinst. Diese werden nicht nach Studentenzahlen sondern wegen Forschung angestellt und Verhältnis von Professorenanzahl zu Studentenanzahl kann von Fach zu Fach desshalb komplett verschieden sein. Die Kosten ergeben sich aus den notwendigen Betreuungs und Material etc. Kosten, nicht daraus wie viel ein Prof verdient.

Mach dich bitte mal schlau. Ich hab mir das nicht ausgedacht. Ansonsten hast du einfach das Problem, dass zu viele Studenten diese Fächer studieren und desshalb der Arbeitsmarkt überlaufen ist. Aber das Problem hast du teils auch für bestimmte MINT Studiengänge, wenn auch nicht so extrem. Das ist alles. Dich interessieren Geisteswissenschaften einfach nicht. Und an Stelle das zuzugeben must du darüber herziehen. Sags doch einfach.

Kostenrechnung ist wohl nicht deine Stärke. Ich weiß von Anfang an, was du meinst, aber bei dir kommt nicht an, dass du den Beamtensold des Professors nicht einfach ignorieren darfst, um die Gesamtkosten für den STEUERZAHLER zu erfassen. Haben die Großbuchstaben dir nun geholfen, dass der Groschen fällt?

Weil ich Gewi nicht mag, aber es nicht zugeben will, zieh ich einfach darüber her? Was ist in deinem Kopf los? Du studierst nie im Leben MINT.

Ok. Ich habe die Zahlen von offiziellen Quellen. Die Kosten werden von Denen so angegeben. Wie die Profs mit einbeziehen, keine Ahnung, aber die werden schon wissen was sie tun. Ihr könnt das gerne in Zweifel ziehen, aber dann werft den Stein zu denen, nicht zu mir.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ich hab echt keine Lust mehr darauf einzugehen. Die Kosten die ich dir genannt habe, werden so auch von offiziellen Stellen als Studienkosten berechnet. Es geht dabei nicht um den Sold der Profesoren, was du scheinbar nicht zu begreifen scheinst. Diese werden nicht nach Studentenzahlen sondern wegen Forschung angestellt und Verhältnis von Professorenanzahl zu Studentenanzahl kann von Fach zu Fach desshalb komplett verschieden sein. Die Kosten ergeben sich aus den notwendigen Betreuungs und Material etc. Kosten, nicht daraus wie viel ein Prof verdient.

Mach dich bitte mal schlau. Ich hab mir das nicht ausgedacht. Ansonsten hast du einfach das Problem, dass zu viele Studenten diese Fächer studieren und desshalb der Arbeitsmarkt überlaufen ist. Aber das Problem hast du teils auch für bestimmte MINT Studiengänge, wenn auch nicht so extrem. Das ist alles. Dich interessieren Geisteswissenschaften einfach nicht. Und an Stelle das zuzugeben must du darüber herziehen. Sags doch einfach.

Kostenrechnung ist wohl nicht deine Stärke. Ich weiß von Anfang an, was du meinst, aber bei dir kommt nicht an, dass du den Beamtensold des Professors nicht einfach ignorieren darfst, um die Gesamtkosten für den STEUERZAHLER zu erfassen. Haben die Großbuchstaben dir nun geholfen, dass der Groschen fällt?

Weil ich Gewi nicht mag, aber es nicht zugeben will, zieh ich einfach darüber her? Was ist in deinem Kopf los? Du studierst nie im Leben MINT.

Die Zahlen stammen nicht von mir. Das sind Regierungsangaben des Ministeriums. Was die Besoldungen angeht. Ok, ich weiß nicht wie die in der Berechnung genau berücksichtigt werden (frag das Ministerium), aber tendenziell dürften dann Geisteswissenschaftliche Fächer erst recht günstiger kommen, weil dort in der Regel deutlich mehr Studenten auf einen Prof kommen. Bei uns an der Uni, gab es im Fachbereich Mathe ca. 35 Profs und insgesamt (Bachelor + Master über alle Jahrgänge), ca. 120 Studenten. Bei Germanisten und co. ca. 20 Profs auf insgesamt ca. 500 Studenten. Also wenn du schon Besoldung auf Studenten runter brechen wilst, dann kommt der MINTler deutlich schlechter weg.

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WiWi Gast

Ziel USA

Wie hier, wie selbst verständlich, vorgehalten wird sowas wie Germanistik könne man doch problemlos autodidaktisch ohne Studium lernen, aber bei MINT soll das nicht gehen? Oh, come on.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

Wie hier, wie selbst verständlich, vorgehalten wird sowas wie Germanistik könne man doch problemlos autodidaktisch ohne Studium lernen, aber bei MINT soll das nicht gehen? Oh, come on.

klar geht auch da das theoretische, aber ein mintler, besonders ingenieure sollten auch ihr "handwerk" lernen und nachweisen, bevor sie an wichtige dinge rangelassen werden

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

Wie hier, wie selbst verständlich, vorgehalten wird sowas wie Germanistik könne man doch problemlos autodidaktisch ohne Studium lernen, aber bei MINT soll das nicht gehen? Oh, come on.

klar geht auch da das theoretische, aber ein mintler, besonders ingenieure sollten auch ihr "handwerk" lernen und nachweisen, bevor sie an wichtige dinge rangelassen werden

Und für einschlägige Geisteswissenschaftliche Fächer gilt das nicht? Ein schlampiger Historiker kann, wenn er einen Job in seinem Bereich nachgeht, ebenfalls ausreichend Schaden anrichten.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Du gibts mit deinen Posts gerade das beste Beispiel dafür, warum es wichtig ist, dass unsere Gesellschaft aus Menschen vieler Fächer besteht. Ich möchte nicht nur mit Leuten wie dir, an einem Tisch zum Essen sitzen müssen.

Und was du möchtest ist also für die Gesellschaft wichtig?! Manche Leute sehen sich auch immer im Mittelpunkt von allem.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ich hab echt keine Lust mehr darauf einzugehen. Die Kosten die ich dir genannt habe, werden so auch von offiziellen Stellen als Studienkosten berechnet. Es geht dabei nicht um den Sold der Profesoren, was du scheinbar nicht zu begreifen scheinst. Diese werden nicht nach Studentenzahlen sondern wegen Forschung angestellt und Verhältnis von Professorenanzahl zu Studentenanzahl kann von Fach zu Fach desshalb komplett verschieden sein. Die Kosten ergeben sich aus den notwendigen Betreuungs und Material etc. Kosten, nicht daraus wie viel ein Prof verdient.

Mach dich bitte mal schlau. Ich hab mir das nicht ausgedacht. Ansonsten hast du einfach das Problem, dass zu viele Studenten diese Fächer studieren und desshalb der Arbeitsmarkt überlaufen ist. Aber das Problem hast du teils auch für bestimmte MINT Studiengänge, wenn auch nicht so extrem. Das ist alles. Dich interessieren Geisteswissenschaften einfach nicht. Und an Stelle das zuzugeben must du darüber herziehen. Sags doch einfach.

Kostenrechnung ist wohl nicht deine Stärke. Ich weiß von Anfang an, was du meinst, aber bei dir kommt nicht an, dass du den Beamtensold des Professors nicht einfach ignorieren darfst, um die Gesamtkosten für den STEUERZAHLER zu erfassen. Haben die Großbuchstaben dir nun geholfen, dass der Groschen fällt?

Weil ich Gewi nicht mag, aber es nicht zugeben will, zieh ich einfach darüber her? Was ist in deinem Kopf los? Du studierst nie im Leben MINT.

Die Zahlen stammen nicht von mir. Das sind Regierungsangaben des Ministeriums. Was die Besoldungen angeht. Ok, ich weiß nicht wie die in der Berechnung genau berücksichtigt werden (frag das Ministerium), aber tendenziell dürften dann Geisteswissenschaftliche Fächer erst recht günstiger kommen, weil dort in der Regel deutlich mehr Studenten auf einen Prof kommen. Bei uns an der Uni, gab es im Fachbereich Mathe ca. 35 Profs und insgesamt (Bachelor + Master über alle Jahrgänge), ca. 120 Studenten. Bei Germanisten und co. ca. 20 Profs auf insgesamt ca. 500 Studenten. Also wenn du schon Besoldung auf Studenten runter brechen wilst, dann kommt der MINTler deutlich schlechter weg.

Aha, gleich fünfmal so viele germanisten, die nie einen adäquaten job bekommen werden, machen das ganze natürlich besser.... LOL

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WiWi Gast

Ziel USA

Ich zahle lieber jemandem ein Germanistik studium welches den Staat ca 10'000 kostet, als ein Medizinstudium dass den Steuerzahler 250'000 kostet und der Arzt dann in die USA/Schweiz abhaut.

antworten
WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet.

Das können diese Leute ja gerne als Privatvergnügen machen und dann aber bitte auch komplett selbst finanzieren.

antworten
WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet.

Das können diese Leute ja gerne als Privatvergnügen machen und dann aber bitte auch komplett selbst finanzieren.

Ich arbeite regelmäßig in interdiziplinären Teams, die zwar überwiegend aus Ings und Nats besteht, aber glaube mir auch wir profitieren von 'fachfremden'. Verbringt bitte nicht immer soviel Zeit nur unter BWLlern, dann würdet ihr auch den Mehrwert solcheer Studiengänge für die Gesellschaft besser verstehen bzw. überhaupt erst erkennen.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet.

Das können diese Leute ja gerne als Privatvergnügen machen und dann aber bitte auch komplett selbst finanzieren.

Du kapierst nicht, was eine Universität ist. Seit Humboldt haben wir in Deutschland Forschungsuniversitäten. Diese Idee ist aufgrund ihres Erfolgs in der ganzen Welt übernommen worden.

Universitäten dienen nicht der Berufsausbildung. Sie haben die Aufgabe, Wissen zu wahren und zu vermehren. Studenten einer Universität schreiben sich ein, um sich der Wissenschaft zu widmen.

Die letzten 200 Jahre haben gezeigt, dass sich Investitionen in die universitäre Forschung lohnen. Ein Grundsatz ist dabei die Freiheit von Forschung und Lehre. Das bedeutet hier, dass sich keine Universität, Fachrichtung oder Professor vor jemanden wie dir rechtfertigen braucht. Es ist völlig egal, ob wir bei Forschung einen direkten Nutzen erkennen können. Die Erfahrung zeigt, dass ein Teil davon Nutzen bringen wird und darum finanzieren wir es.

Wenn du ein Studium als Berufsausbildung betrachtest, ist das natürlich verständlich. Aber dann gehörst du nicht an eine Universität. Dann gehörst du an eine der vielen Einrichtungen, die Berufsausbildungen anbieten.

antworten
WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

Ich zahle lieber jemandem ein Germanistik studium welches den Staat ca 10'000 kostet, als ein Medizinstudium dass den Steuerzahler 250'000 kostet und der Arzt dann in die USA/Schweiz abhaut.

dann mach mal

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WiWi Gast

Ziel USA

Zurück zum Thema. Wie kommt man mit einem deutschen Bachelor in einem Mint-Fach in die USA ohne in einem internationalen Konzern zu arbeiten?

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 09.07.2021:

Zurück zum Thema. Wie kommt man mit einem deutschen Bachelor in einem Mint-Fach in die USA ohne in einem internationalen Konzern zu arbeiten?

M.Sc. in den USA machen & danach über ein OPT-Visum für mindestens ein Jahr dort arbeiten, wenn du dich gut anstellst, wird dir dein Visum danach gesponsort.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Der Germanistikstudent garantiert wenigstens den Erhalt anerkannter und eingeprägter stilistischer Mittel der deutschen Sprache - quasi das Gegenteil deines Schreibstils

Da ist aber jemand optimistisch und wohl auch zu naiv. 90 % aller Germanistikstudenten versagen in der Interpunktion und ich habe schon mit erschreckend vielen, die nicht einmal zwischen "das" und "dass" zu unterscheiden wissen, auf schriftlichem Wege kommunizieren bzw. ihre Beiträge lesen dürfen. Ob jemand Sprache liebt, schätzt und vor allem beherrscht, hat absolut nichts damit zu tun, ob er Germanistik studierte oder nicht, sondern eher mit seinem generellen Bildungsstand und IQ.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 09.07.2021:

Der Germanistikstudent garantiert wenigstens den Erhalt anerkannter und eingeprägter stilistischer Mittel der deutschen Sprache - quasi das Gegenteil deines Schreibstils

Da ist aber jemand optimistisch und wohl auch zu naiv. 90 % aller Germanistikstudenten versagen in der Interpunktion und ich habe schon mit erschreckend vielen, die nicht einmal zwischen "das" und "dass" zu unterscheiden wissen, auf schriftlichem Wege kommunizieren bzw. ihre Beiträge lesen dürfen. Ob jemand Sprache liebt, schätzt und vor allem beherrscht, hat absolut nichts damit zu tun, ob er Germanistik studierte oder nicht, sondern eher mit seinem generellen Bildungsstand und IQ.

Habe ein super Abitur und Studienabschluss und als Kind einen offiziellen IQ Test gemacht mit sehr hohem Ergebnis. Trotzdem ist mit Rechtschreibung teils furchtbar. Soviel dazu.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet.

Das können diese Leute ja gerne als Privatvergnügen machen und dann aber bitte auch komplett selbst finanzieren.

Du kapierst nicht, was eine Universität ist. Seit Humboldt haben wir in Deutschland Forschungsuniversitäten. Diese Idee ist aufgrund ihres Erfolgs in der ganzen Welt übernommen worden.

Universitäten dienen nicht der Berufsausbildung. Sie haben die Aufgabe, Wissen zu wahren und zu vermehren. Studenten einer Universität schreiben sich ein, um sich der Wissenschaft zu widmen.

Die letzten 200 Jahre haben gezeigt, dass sich Investitionen in die universitäre Forschung lohnen. Ein Grundsatz ist dabei die Freiheit von Forschung und Lehre. Das bedeutet hier, dass sich keine Universität, Fachrichtung oder Professor vor jemanden wie dir rechtfertigen braucht. Es ist völlig egal, ob wir bei Forschung einen direkten Nutzen erkennen können. Die Erfahrung zeigt, dass ein Teil davon Nutzen bringen wird und darum finanzieren wir es.

Wenn du ein Studium als Berufsausbildung betrachtest, ist das natürlich verständlich. Aber dann gehörst du nicht an eine Universität. Dann gehörst du an eine der vielen Einrichtungen, die Berufsausbildungen anbieten.

Danke! Hätte man immer nach Nutzen entschieden, wäre abstrakte Mathematik und theoretische Physik damals auch nicht gefördert worden, jetzt haben wir (zum Teil) Dank dieser Felder GPS, Internet, etc. Hätte man nicht Tausende von Mathematikern über Jahrzehnte dafür bezahlt, sich mit Primzahlen auseinanderzusetzen(was zunächst unnütz erscheint), wäre unsere heutige digitale Infrastruktur um Jahrzehnte zurückgesetzt.
Nutzen ist gar nicht notwendig, aber selbst wenn er es wäre, kann man ihn nicht absehen, da er oft erst Jahrzehnte später erscheint.
Aber insbesondere Sprachwissenschaften gewinnen doch wieder an Wichtigkeit, gerade was Kognitionswissenschaften und AI angeht. Schaut man sich kognitionswissenschaftliche Studiengänge (die für künstliche Intelligenz unabdingbar sind) an, wird dort oft ein Teil durch Sprachlogik ausgemacht.
Jemand, der das Studium als Berufsvorbereitung sieht, gehört eben eigentlich in eine Ausbildung.

antworten
WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 10.07.2021:

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet.

Das können diese Leute ja gerne als Privatvergnügen machen und dann aber bitte auch komplett selbst finanzieren.

Du kapierst nicht, was eine Universität ist. Seit Humboldt haben wir in Deutschland Forschungsuniversitäten. Diese Idee ist aufgrund ihres Erfolgs in der ganzen Welt übernommen worden.

Universitäten dienen nicht der Berufsausbildung. Sie haben die Aufgabe, Wissen zu wahren und zu vermehren. Studenten einer Universität schreiben sich ein, um sich der Wissenschaft zu widmen.

Die letzten 200 Jahre haben gezeigt, dass sich Investitionen in die universitäre Forschung lohnen. Ein Grundsatz ist dabei die Freiheit von Forschung und Lehre. Das bedeutet hier, dass sich keine Universität, Fachrichtung oder Professor vor jemanden wie dir rechtfertigen braucht. Es ist völlig egal, ob wir bei Forschung einen direkten Nutzen erkennen können. Die Erfahrung zeigt, dass ein Teil davon Nutzen bringen wird und darum finanzieren wir es.

Wenn du ein Studium als Berufsausbildung betrachtest, ist das natürlich verständlich. Aber dann gehörst du nicht an eine Universität. Dann gehörst du an eine der vielen Einrichtungen, die Berufsausbildungen anbieten.

Danke! Hätte man immer nach Nutzen entschieden, wäre abstrakte Mathematik und theoretische Physik damals auch nicht gefördert worden, jetzt haben wir (zum Teil) Dank dieser Felder GPS, Internet, etc. Hätte man nicht Tausende von Mathematikern über Jahrzehnte dafür bezahlt, sich mit Primzahlen auseinanderzusetzen(was zunächst unnütz erscheint), wäre unsere heutige digitale Infrastruktur um Jahrzehnte zurückgesetzt.
Nutzen ist gar nicht notwendig, aber selbst wenn er es wäre, kann man ihn nicht absehen, da er oft erst Jahrzehnte später erscheint.
Aber insbesondere Sprachwissenschaften gewinnen doch wieder an Wichtigkeit, gerade was Kognitionswissenschaften und AI angeht. Schaut man sich kognitionswissenschaftliche Studiengänge (die für künstliche Intelligenz unabdingbar sind) an, wird dort oft ein Teil durch Sprachlogik ausgemacht.
Jemand, der das Studium als Berufsvorbereitung sieht, gehört eben eigentlich in eine Ausbildung.

wäre mir neu, dass jemand bei mathe oder physik von unnütz redet. im gegenteil. aber alles andere, was aus der geisteswissenschaftlichen ecke kommt, hat eben nicht diese vorteile gezeigt. wenn ihr emint, dass sich die investition in solche studiengänge lohnt, warum dann so unwillig selbst dafür aufzukommen? ihr wollt sie, also zahlt selbst dafür. rechtfertigen müsst ihr das vor denen, die die steuern dafür bezahlen. schon erstaunlich, wie selbstverständlich ihr erwartet, dass andere leute arbeiten, um euren unsinn zu bezahlen. wenn ich sehe, wie viele germanisten u.a. dieser art dann einen fachfremden job machen müssen, bin ich nicht überzeugt, dasss sich da etwas gelohnt hat.

außerdem ist das humboldsche modell seit der jahrtausendwende vorbei. oder was glaubt ihr, was sich wohl hinter "lebenslanges lernen" verbirgt? was vor 200 jahren galt, gilt heute nicht mehr. 98% der leute, die an die uni heute gehen, machen das aus beruflichen motiven und nicht wegen wissenschaftlichen interesse oder gar wissen als selbstzweck. im übrigen gab es das an den unis noch nie, dass etwas nur um des wissens willen erfoscht und gelehrt wird. und wenn es doch so wäre, wo ist dann das argument, warum andere dafür aufkommen müssen, damit jemand so etwas einfach nur um des wissens willen studieren kann, obwohl derjenige einfach auch in die bibliothek gehen könnte und das zeug auch so lesen könnte?

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 11.07.2021:

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet.

Das können diese Leute ja gerne als Privatvergnügen machen und dann aber bitte auch komplett selbst finanzieren.

Du kapierst nicht, was eine Universität ist. Seit Humboldt haben wir in Deutschland Forschungsuniversitäten. Diese Idee ist aufgrund ihres Erfolgs in der ganzen Welt übernommen worden.

Universitäten dienen nicht der Berufsausbildung. Sie haben die Aufgabe, Wissen zu wahren und zu vermehren. Studenten einer Universität schreiben sich ein, um sich der Wissenschaft zu widmen.

Die letzten 200 Jahre haben gezeigt, dass sich Investitionen in die universitäre Forschung lohnen. Ein Grundsatz ist dabei die Freiheit von Forschung und Lehre. Das bedeutet hier, dass sich keine Universität, Fachrichtung oder Professor vor jemanden wie dir rechtfertigen braucht. Es ist völlig egal, ob wir bei Forschung einen direkten Nutzen erkennen können. Die Erfahrung zeigt, dass ein Teil davon Nutzen bringen wird und darum finanzieren wir es.

Wenn du ein Studium als Berufsausbildung betrachtest, ist das natürlich verständlich. Aber dann gehörst du nicht an eine Universität. Dann gehörst du an eine der vielen Einrichtungen, die Berufsausbildungen anbieten.

Danke! Hätte man immer nach Nutzen entschieden, wäre abstrakte Mathematik und theoretische Physik damals auch nicht gefördert worden, jetzt haben wir (zum Teil) Dank dieser Felder GPS, Internet, etc. Hätte man nicht Tausende von Mathematikern über Jahrzehnte dafür bezahlt, sich mit Primzahlen auseinanderzusetzen(was zunächst unnütz erscheint), wäre unsere heutige digitale Infrastruktur um Jahrzehnte zurückgesetzt.
Nutzen ist gar nicht notwendig, aber selbst wenn er es wäre, kann man ihn nicht absehen, da er oft erst Jahrzehnte später erscheint.
Aber insbesondere Sprachwissenschaften gewinnen doch wieder an Wichtigkeit, gerade was Kognitionswissenschaften und AI angeht. Schaut man sich kognitionswissenschaftliche Studiengänge (die für künstliche Intelligenz unabdingbar sind) an, wird dort oft ein Teil durch Sprachlogik ausgemacht.
Jemand, der das Studium als Berufsvorbereitung sieht, gehört eben eigentlich in eine Ausbildung.

wäre mir neu, dass jemand bei mathe oder physik von unnütz redet. im gegenteil. aber alles andere, was aus der geisteswissenschaftlichen ecke kommt, hat eben nicht diese vorteile gezeigt. wenn ihr emint, dass sich die investition in solche studiengänge lohnt, warum dann so unwillig selbst dafür aufzukommen? ihr wollt sie, also zahlt selbst dafür. rechtfertigen müsst ihr das vor denen, die die steuern dafür bezahlen. schon erstaunlich, wie selbstverständlich ihr erwartet, dass andere leute arbeiten, um euren unsinn zu bezahlen. wenn ich sehe, wie viele germanisten u.a. dieser art dann einen fachfremden job machen müssen, bin ich nicht überzeugt, dasss sich da etwas gelohnt hat.

außerdem ist das humboldsche modell seit der jahrtausendwende vorbei. oder was glaubt ihr, was sich wohl hinter "lebenslanges lernen" verbirgt? was vor 200 jahren galt, gilt heute nicht mehr. 98% der leute, die an die uni heute gehen, machen das aus beruflichen motiven und nicht wegen wissenschaftlichen interesse oder gar wissen als selbstzweck. im übrigen gab es das an den unis noch nie, dass etwas nur um des wissens willen erfoscht und gelehrt wird. und wenn es doch so wäre, wo ist dann das argument, warum andere dafür aufkommen müssen, damit jemand so etwas einfach nur um des wissens willen studieren kann, obwohl derjenige einfach auch in die bibliothek gehen könnte und das zeug auch so lesen könnte?

Gerade Germanistik Studenten zahlen doch dafür.
Glaube kaum das sie mit diesem Studium ins Ausland können.
Im Gegensatz zu den BWLern , die das regelmäßig machen und somit tatsächlich den deutschen Steuerzahler ausnutzen .
Bevor du mit dem Verdienst Argument bei Germansiten kommst.
Selbst wenn dieser nur 3k Brutto monatlich verdient zahlt er 1 k steuern im Monat und hat damit in einem Jahr seine Schuld beglichen ( offiziele Kosten von 12 k ) .
Die Restlichen 40+ Jahre zahlt er weiterhin Steuern in Deutschland.

Achso, das Gehalt der Profs ist wohl bei den offiziellen kosten ( zumindest Anteilig , weil Forschung eigentlich ihr Job ist ) dabei und wird durch die Anzahl der Studenten geteilt . Und nach der Betrachtung aller Kosten die mit dem Studium verbunden sind und der Teilung durch die Anzahl der Studenten , kommen die gesamt Studienkosten von 12k raus.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 11.07.2021:

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet.

Das können diese Leute ja gerne als Privatvergnügen machen und dann aber bitte auch komplett selbst finanzieren.

Du kapierst nicht, was eine Universität ist. Seit Humboldt haben wir in Deutschland Forschungsuniversitäten. Diese Idee ist aufgrund ihres Erfolgs in der ganzen Welt übernommen worden.

Universitäten dienen nicht der Berufsausbildung. Sie haben die Aufgabe, Wissen zu wahren und zu vermehren. Studenten einer Universität schreiben sich ein, um sich der Wissenschaft zu widmen.

Die letzten 200 Jahre haben gezeigt, dass sich Investitionen in die universitäre Forschung lohnen. Ein Grundsatz ist dabei die Freiheit von Forschung und Lehre. Das bedeutet hier, dass sich keine Universität, Fachrichtung oder Professor vor jemanden wie dir rechtfertigen braucht. Es ist völlig egal, ob wir bei Forschung einen direkten Nutzen erkennen können. Die Erfahrung zeigt, dass ein Teil davon Nutzen bringen wird und darum finanzieren wir es.

Wenn du ein Studium als Berufsausbildung betrachtest, ist das natürlich verständlich. Aber dann gehörst du nicht an eine Universität. Dann gehörst du an eine der vielen Einrichtungen, die Berufsausbildungen anbieten.

Danke! Hätte man immer nach Nutzen entschieden, wäre abstrakte Mathematik und theoretische Physik damals auch nicht gefördert worden, jetzt haben wir (zum Teil) Dank dieser Felder GPS, Internet, etc. Hätte man nicht Tausende von Mathematikern über Jahrzehnte dafür bezahlt, sich mit Primzahlen auseinanderzusetzen(was zunächst unnütz erscheint), wäre unsere heutige digitale Infrastruktur um Jahrzehnte zurückgesetzt.
Nutzen ist gar nicht notwendig, aber selbst wenn er es wäre, kann man ihn nicht absehen, da er oft erst Jahrzehnte später erscheint.
Aber insbesondere Sprachwissenschaften gewinnen doch wieder an Wichtigkeit, gerade was Kognitionswissenschaften und AI angeht. Schaut man sich kognitionswissenschaftliche Studiengänge (die für künstliche Intelligenz unabdingbar sind) an, wird dort oft ein Teil durch Sprachlogik ausgemacht.
Jemand, der das Studium als Berufsvorbereitung sieht, gehört eben eigentlich in eine Ausbildung.

wäre mir neu, dass jemand bei mathe oder physik von unnütz redet. im gegenteil. aber alles andere, was aus der geisteswissenschaftlichen ecke kommt, hat eben nicht diese vorteile gezeigt. wenn ihr emint, dass sich die investition in solche studiengänge lohnt, warum dann so unwillig selbst dafür aufzukommen? ihr wollt sie, also zahlt selbst dafür. rechtfertigen müsst ihr das vor denen, die die steuern dafür bezahlen. schon erstaunlich, wie selbstverständlich ihr erwartet, dass andere leute arbeiten, um euren unsinn zu bezahlen. wenn ich sehe, wie viele germanisten u.a. dieser art dann einen fachfremden job machen müssen, bin ich nicht überzeugt, dasss sich da etwas gelohnt hat.

außerdem ist das humboldsche modell seit der jahrtausendwende vorbei. oder was glaubt ihr, was sich wohl hinter "lebenslanges lernen" verbirgt? was vor 200 jahren galt, gilt heute nicht mehr. 98% der leute, die an die uni heute gehen, machen das aus beruflichen motiven und nicht wegen wissenschaftlichen interesse oder gar wissen als selbstzweck. im übrigen gab es das an den unis noch nie, dass etwas nur um des wissens willen erfoscht und gelehrt wird. und wenn es doch so wäre, wo ist dann das argument, warum andere dafür aufkommen müssen, damit jemand so etwas einfach nur um des wissens willen studieren kann, obwohl derjenige einfach auch in die bibliothek gehen könnte und das zeug auch so lesen könnte?

Gerade Germanistik Studenten zahlen doch dafür .
Glaube kaum das sie mit diesem Studium ins Ausland können .
Im Gegensatz zu den BWLern , die das regelmäßig machen und somit tatsächlich den deutschen Steuerzahler ausnutzen .
Bevor du mit dem Verdienst Argument bei Germansiten kommst .
Selbst wenn dieser nur 3k Brutto monatlich verdient zahlt er 1 k steuern im Monat und hat damit in einem Jahr seine Schuld beglichen ( offiziele Kosten von 12 k ) .
Die Restlichen 40+ Jahre zahlt er weiterhin Steuern in Deutschland.
Achso, das Gehalt der Profs ist wohl bei den offiziellen kosten ( zumindest Anteilig , weil Forschung eigentlich ihr Job ist ) dabei und wird durch die Anzahl der Studenten geteilt . Und nach der Betrachtung aller Kosten die mit dem Studium verbunden sind und der Teilung durch die Anzahl der Studenten , kommen die gesamt Studienkosten von 12k raus.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 11.07.2021:

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet.

Das können diese Leute ja gerne als Privatvergnügen machen und dann aber bitte auch komplett selbst finanzieren.

Du kapierst nicht, was eine Universität ist. Seit Humboldt haben wir in Deutschland Forschungsuniversitäten. Diese Idee ist aufgrund ihres Erfolgs in der ganzen Welt übernommen worden.

Universitäten dienen nicht der Berufsausbildung. Sie haben die Aufgabe, Wissen zu wahren und zu vermehren. Studenten einer Universität schreiben sich ein, um sich der Wissenschaft zu widmen.

Die letzten 200 Jahre haben gezeigt, dass sich Investitionen in die universitäre Forschung lohnen. Ein Grundsatz ist dabei die Freiheit von Forschung und Lehre. Das bedeutet hier, dass sich keine Universität, Fachrichtung oder Professor vor jemanden wie dir rechtfertigen braucht. Es ist völlig egal, ob wir bei Forschung einen direkten Nutzen erkennen können. Die Erfahrung zeigt, dass ein Teil davon Nutzen bringen wird und darum finanzieren wir es.

Wenn du ein Studium als Berufsausbildung betrachtest, ist das natürlich verständlich. Aber dann gehörst du nicht an eine Universität. Dann gehörst du an eine der vielen Einrichtungen, die Berufsausbildungen anbieten.

Danke! Hätte man immer nach Nutzen entschieden, wäre abstrakte Mathematik und theoretische Physik damals auch nicht gefördert worden, jetzt haben wir (zum Teil) Dank dieser Felder GPS, Internet, etc. Hätte man nicht Tausende von Mathematikern über Jahrzehnte dafür bezahlt, sich mit Primzahlen auseinanderzusetzen(was zunächst unnütz erscheint), wäre unsere heutige digitale Infrastruktur um Jahrzehnte zurückgesetzt.
Nutzen ist gar nicht notwendig, aber selbst wenn er es wäre, kann man ihn nicht absehen, da er oft erst Jahrzehnte später erscheint.
Aber insbesondere Sprachwissenschaften gewinnen doch wieder an Wichtigkeit, gerade was Kognitionswissenschaften und AI angeht. Schaut man sich kognitionswissenschaftliche Studiengänge (die für künstliche Intelligenz unabdingbar sind) an, wird dort oft ein Teil durch Sprachlogik ausgemacht.
Jemand, der das Studium als Berufsvorbereitung sieht, gehört eben eigentlich in eine Ausbildung.

wäre mir neu, dass jemand bei mathe oder physik von unnütz redet. im gegenteil. aber alles andere, was aus der geisteswissenschaftlichen ecke kommt, hat eben nicht diese vorteile gezeigt. wenn ihr emint, dass sich die investition in solche studiengänge lohnt, warum dann so unwillig selbst dafür aufzukommen? ihr wollt sie, also zahlt selbst dafür. rechtfertigen müsst ihr das vor denen, die die steuern dafür bezahlen. schon erstaunlich, wie selbstverständlich ihr erwartet, dass andere leute arbeiten, um euren unsinn zu bezahlen. wenn ich sehe, wie viele germanisten u.a. dieser art dann einen fachfremden job machen müssen, bin ich nicht überzeugt, dasss sich da etwas gelohnt hat.

außerdem ist das humboldsche modell seit der jahrtausendwende vorbei. oder was glaubt ihr, was sich wohl hinter "lebenslanges lernen" verbirgt? was vor 200 jahren galt, gilt heute nicht mehr. 98% der leute, die an die uni heute gehen, machen das aus beruflichen motiven und nicht wegen wissenschaftlichen interesse oder gar wissen als selbstzweck. im übrigen gab es das an den unis noch nie, dass etwas nur um des wissens willen erfoscht und gelehrt wird. und wenn es doch so wäre, wo ist dann das argument, warum andere dafür aufkommen müssen, damit jemand so etwas einfach nur um des wissens willen studieren kann, obwohl derjenige einfach auch in die bibliothek gehen könnte und das zeug auch so lesen könnte?

Das Geisteswissenschaften nichts bringen hat sich bei den Elitenunis , wie z.B. Oxford oder Harvard ,wohl noch nicht rumgesprochen .
Oxford z.B. zieht einen Großteil ihres Ansehens aus den Geisteswissenschaften und diese hat für die Uni einen extrem großen Stellenwert.
Für diese Unis sind Geisteswissenschaften sogar so wichtig , dass sie selbst in "harten" Studiengängen wie Informatik gewisse Themen aus einer sozialen / geisteswissenschaftlichen Gesichtpunkt analysieren und bewerten .
Als Beispiel ist die Digitalisierung und ihren Einfluss auf die Menschen genannt .

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.07.2021:

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet.

Das können diese Leute ja gerne als Privatvergnügen machen und dann aber bitte auch komplett selbst finanzieren.

Du kapierst nicht, was eine Universität ist. Seit Humboldt haben wir in Deutschland Forschungsuniversitäten. Diese Idee ist aufgrund ihres Erfolgs in der ganzen Welt übernommen worden.

Universitäten dienen nicht der Berufsausbildung. Sie haben die Aufgabe, Wissen zu wahren und zu vermehren. Studenten einer Universität schreiben sich ein, um sich der Wissenschaft zu widmen.

Die letzten 200 Jahre haben gezeigt, dass sich Investitionen in die universitäre Forschung lohnen. Ein Grundsatz ist dabei die Freiheit von Forschung und Lehre. Das bedeutet hier, dass sich keine Universität, Fachrichtung oder Professor vor jemanden wie dir rechtfertigen braucht. Es ist völlig egal, ob wir bei Forschung einen direkten Nutzen erkennen können. Die Erfahrung zeigt, dass ein Teil davon Nutzen bringen wird und darum finanzieren wir es.

Wenn du ein Studium als Berufsausbildung betrachtest, ist das natürlich verständlich. Aber dann gehörst du nicht an eine Universität. Dann gehörst du an eine der vielen Einrichtungen, die Berufsausbildungen anbieten.

Danke! Hätte man immer nach Nutzen entschieden, wäre abstrakte Mathematik und theoretische Physik damals auch nicht gefördert worden, jetzt haben wir (zum Teil) Dank dieser Felder GPS, Internet, etc. Hätte man nicht Tausende von Mathematikern über Jahrzehnte dafür bezahlt, sich mit Primzahlen auseinanderzusetzen(was zunächst unnütz erscheint), wäre unsere heutige digitale Infrastruktur um Jahrzehnte zurückgesetzt.
Nutzen ist gar nicht notwendig, aber selbst wenn er es wäre, kann man ihn nicht absehen, da er oft erst Jahrzehnte später erscheint.
Aber insbesondere Sprachwissenschaften gewinnen doch wieder an Wichtigkeit, gerade was Kognitionswissenschaften und AI angeht. Schaut man sich kognitionswissenschaftliche Studiengänge (die für künstliche Intelligenz unabdingbar sind) an, wird dort oft ein Teil durch Sprachlogik ausgemacht.
Jemand, der das Studium als Berufsvorbereitung sieht, gehört eben eigentlich in eine Ausbildung.

wäre mir neu, dass jemand bei mathe oder physik von unnütz redet. im gegenteil. aber alles andere, was aus der geisteswissenschaftlichen ecke kommt, hat eben nicht diese vorteile gezeigt. wenn ihr emint, dass sich die investition in solche studiengänge lohnt, warum dann so unwillig selbst dafür aufzukommen? ihr wollt sie, also zahlt selbst dafür. rechtfertigen müsst ihr das vor denen, die die steuern dafür bezahlen. schon erstaunlich, wie selbstverständlich ihr erwartet, dass andere leute arbeiten, um euren unsinn zu bezahlen. wenn ich sehe, wie viele germanisten u.a. dieser art dann einen fachfremden job machen müssen, bin ich nicht überzeugt, dasss sich da etwas gelohnt hat.

außerdem ist das humboldsche modell seit der jahrtausendwende vorbei. oder was glaubt ihr, was sich wohl hinter "lebenslanges lernen" verbirgt? was vor 200 jahren galt, gilt heute nicht mehr. 98% der leute, die an die uni heute gehen, machen das aus beruflichen motiven und nicht wegen wissenschaftlichen interesse oder gar wissen als selbstzweck. im übrigen gab es das an den unis noch nie, dass etwas nur um des wissens willen erfoscht und gelehrt wird. und wenn es doch so wäre, wo ist dann das argument, warum andere dafür aufkommen müssen, damit jemand so etwas einfach nur um des wissens willen studieren kann, obwohl derjenige einfach auch in die bibliothek gehen könnte und das zeug auch so lesen könnte?

Ich habe Mathe und Physik studiert und kann dir aus erster Hand sage, dass es hier viele Forchungsgebiete gibt, die wohl von vielen als 'unnütz' deklariert würden, die sich nicht dafür interessieren. Gerade in der reinen Mathemathik. Alles was nicht direkt Anwendungsbezogen ist halt, wie z.B. Algebraische Topology. Für Mathe Nerds wie mich super interessant aber praktischer Nutzen aktuell gleich null. Einsteins Arbeiten wollte ursprünglich auch keiner publizieren ect.... . Die nicht Anwednungsbezogenen Forschungsgebiete in Mathe und Physik haben es immer deutlich schwerer z.B. auch Forschungsgelder einzutreiben, trotzallem werden sie aber unterstützt. Keiner sagt da, finnazier deine Spinnerei halt selbst.

Zu den Geisteswissenschaften:

  1. Wissenschaft ist nicht einfach ein Buch aus der Bib lesen, da gehört deutlich mehr dazu
  2. Gerade heutzutage vermischen sich Geistes- und MINT- Wissenschaften immer mehr. Z.B. bei der Nutzung von Algorithmen und derren ethische Fragen, Computerlinguistik ist ein Mischung aus Algorithm + ML + Lingusitik + Medizin + Geschichte der Sprache + ....,

Einfach so zu tun als hätten Geistenwissenschaftler null Mehrwert gebracht... also in welchem Loch hast du dein Leben verbracht, ehrlich. Und der Kollege hat recht. Die Spitzenunis legen alle Wert auf einen breiten Fächerkanon, der explizit im gleichen Maß aus Geisteswissenschaftlern als auch auf MINTlern beruht.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 11.07.2021:

Danke! Hätte man immer nach Nutzen entschieden, wäre abstrakte Mathematik und theoretische Physik damals auch nicht gefördert worden, jetzt haben wir (zum Teil) Dank dieser Felder GPS, Internet, etc. Hätte man nicht Tausende von Mathematikern über Jahrzehnte dafür bezahlt, sich mit Primzahlen auseinanderzusetzen(was zunächst unnütz erscheint), wäre unsere heutige digitale Infrastruktur um Jahrzehnte zurückgesetzt.
Nutzen ist gar nicht notwendig, aber selbst wenn er es wäre, kann man ihn nicht absehen, da er oft erst Jahrzehnte später erscheint.
Aber insbesondere Sprachwissenschaften gewinnen doch wieder an Wichtigkeit, gerade was Kognitionswissenschaften und AI angeht. Schaut man sich kognitionswissenschaftliche Studiengänge (die für künstliche Intelligenz unabdingbar sind) an, wird dort oft ein Teil durch Sprachlogik ausgemacht.
Jemand, der das Studium als Berufsvorbereitung sieht, gehört eben eigentlich in eine Ausbildung.

wäre mir neu, dass jemand bei mathe oder physik von unnütz redet. im gegenteil. aber alles andere, was aus der geisteswissenschaftlichen ecke kommt, hat eben nicht diese vorteile gezeigt. wenn ihr emint, dass sich die investition in solche studiengänge lohnt, warum dann so unwillig selbst dafür aufzukommen? ihr wollt sie, also zahlt selbst dafür. rechtfertigen müsst ihr das vor denen, die die steuern dafür bezahlen. schon erstaunlich, wie selbstverständlich ihr erwartet, dass andere leute arbeiten, um euren unsinn zu bezahlen. wenn ich sehe, wie viele germanisten u.a. dieser art dann einen fachfremden job machen müssen, bin ich nicht überzeugt, dasss sich da etwas gelohnt hat.

außerdem ist das humboldsche modell seit der jahrtausendwende vorbei. oder was glaubt ihr, was sich wohl hinter "lebenslanges lernen" verbirgt? was vor 200 jahren galt, gilt heute nicht mehr. 98% der leute, die an die uni heute gehen, machen das aus beruflichen motiven und nicht wegen wissenschaftlichen interesse oder gar wissen als selbstzweck. im übrigen gab es das an den unis noch nie, dass etwas nur um des wissens willen erfoscht und gelehrt wird. und wenn es doch so wäre, wo ist dann das argument, warum andere dafür aufkommen müssen, damit jemand so etwas einfach nur um des wissens willen studieren kann, obwohl derjenige einfach auch in die bibliothek gehen könnte und das zeug auch so lesen könnte?

Gerade Germanistik Studenten zahlen doch dafür .
Glaube kaum das sie mit diesem Studium ins Ausland können .
Im Gegensatz zu den BWLern , die das regelmäßig machen und somit tatsächlich den deutschen Steuerzahler ausnutzen .
Bevor du mit dem Verdienst Argument bei Germansiten kommst .
Selbst wenn dieser nur 3k Brutto monatlich verdient zahlt er 1 k steuern im Monat und hat damit in einem Jahr seine Schuld beglichen ( offiziele Kosten von 12 k ) .
Die Restlichen 40+ Jahre zahlt er weiterhin Steuern in Deutschland.
Achso, das Gehalt der Profs ist wohl bei den offiziellen kosten ( zumindest Anteilig , weil Forschung eigentlich ihr Job ist ) dabei und wird durch die Anzahl der Studenten geteilt . Und nach der Betrachtung aller Kosten die mit dem Studium verbunden sind und der Teilung durch die Anzahl der Studenten , kommen die gesamt Studienkosten von 12k raus.

Deine Herleitung ist von vorne bis hinten unlogisch und entspricht nicht der Realität.
Du nimmst die falsche Perspektive ein. Wenn ich drei Kinder hab und jedem ein Eis kaufe, kostet das mich je Kind einen Euro. Kindern eine Freude bereiten kostet also nur einen Euro könnte man sagen. Tatsächlich kostet es mich aber drei Euro. Der Professor kostet im Monat 6000 Euro so oder so. Und das ist nur ein einziger! Wie viele Professoren hat ein Fachbereich aber insgesamt und wie viele Mitarbeiter und wie viele in der Verwaltung? Die müssen alle gerechnet werden.

Ein Studium kostet im Durchschnitt 11000€ pro Jahr pro Person. Abhängig vom Fachbereich mehr oder weniger. Germanisten wohl etwas weniger. Macht es das nun wirklich besser? Diese Leute finden kaum einen angemessenen Job und je mehr das studieren, umso mehr werden fachfremd arbeiten. Meistens auf Stellen, für die es gar kein Studium benötigt hat. Was also sind diese zusätzlichen Kosten, die entstanden sind, weil sich zu viele in etwas unbrauchbarem ausgebildet haben bzw. somit im logischen Umkehrschluss zu wenige in brauchbaren Bereichen ausgebildet haben? Das Ganze ist also nicht nur für denjenigen selbst, sondern auch Gesamtgesellschaftlich ein Nachteil, also gesamtgesellschaftliche Kosten, die sich sogar erst nach Jahrzehnten offenbaren.

Deine Annahme von 1000€ Steuern im Monat zahlen und damit in einem Jahr alles zurückbezahlt haben, ist falsch. Erstens, Steuern setzen sich nicht zu Hundert Prozent aus Beiträgen für die Bildung zusammen. Bei den 1000€ werden noch ganz viele andere Sachen, die wir täglich nutzen bezahlt. Bildung ist da nur ein kleiner Anteil. Bis du 12000€ an Bildung bezahlt hast, dauert es noch viel länger als nur ein Jahr. Und wenn es wirklich nur diese 12000 wären, stellt sich erst recht die Frage, warum man das nicht gleich selbst zahlt anstatt es anderen Arbeitenden (sogar welchen, die nie studieren könne oder dürfen) über Steuern abzuziehen. Wäre doch eine ideale Gelegenheit für eine Steuerentlastung.

Aber es sind ja nicht nur 12000. Sondern 11000 x 3 Jahre sind schon 33000. Dann noch noch 11000 x 2 Jahre Master machen schon 55000. Dann ist zu bedenken, dass der typische Germanist eben nicht den 3000 brutto Job bekommt, wo er 1000 Steuern zahlt, sondern wie viele mit Berufsausbildung etwa 2000 brutto bekommt (oder gar etwas, wo er ergänzende Leistungen vom Amt bekommt). Was er davon an Steuern zahlt ist entsprechend gering und der Anteil an Bildung für die 55000€ ist so gering, das wird der nie zurückzahlen.
PS: Was bitteschön hat denn ein Germanistikprofessor so wertvolles zu erforschen?

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 11.07.2021:

Schon mal auf die Idee gekommen, dass universitäre Bildung nicht nur dazu da ist, für den Kapitalismus zu arbeiten? Diese Germanistik, Geschichte, Kunst,..... Studenten gehören zu einem ebenfalls wichtigen Teil der Gesellschaft, der sich durch Kultur und Wissenshunger auszeichnet.

Das können diese Leute ja gerne als Privatvergnügen machen und dann aber bitte auch komplett selbst finanzieren.

Du kapierst nicht, was eine Universität ist. Seit Humboldt haben wir in Deutschland Forschungsuniversitäten. Diese Idee ist aufgrund ihres Erfolgs in der ganzen Welt übernommen worden.

Universitäten dienen nicht der Berufsausbildung. Sie haben die Aufgabe, Wissen zu wahren und zu vermehren. Studenten einer Universität schreiben sich ein, um sich der Wissenschaft zu widmen.

Die letzten 200 Jahre haben gezeigt, dass sich Investitionen in die universitäre Forschung lohnen. Ein Grundsatz ist dabei die Freiheit von Forschung und Lehre. Das bedeutet hier, dass sich keine Universität, Fachrichtung oder Professor vor jemanden wie dir rechtfertigen braucht. Es ist völlig egal, ob wir bei Forschung einen direkten Nutzen erkennen können. Die Erfahrung zeigt, dass ein Teil davon Nutzen bringen wird und darum finanzieren wir es.

Wenn du ein Studium als Berufsausbildung betrachtest, ist das natürlich verständlich. Aber dann gehörst du nicht an eine Universität. Dann gehörst du an eine der vielen Einrichtungen, die Berufsausbildungen anbieten.

Danke! Hätte man immer nach Nutzen entschieden, wäre abstrakte Mathematik und theoretische Physik damals auch nicht gefördert worden, jetzt haben wir (zum Teil) Dank dieser Felder GPS, Internet, etc. Hätte man nicht Tausende von Mathematikern über Jahrzehnte dafür bezahlt, sich mit Primzahlen auseinanderzusetzen(was zunächst unnütz erscheint), wäre unsere heutige digitale Infrastruktur um Jahrzehnte zurückgesetzt.
Nutzen ist gar nicht notwendig, aber selbst wenn er es wäre, kann man ihn nicht absehen, da er oft erst Jahrzehnte später erscheint.
Aber insbesondere Sprachwissenschaften gewinnen doch wieder an Wichtigkeit, gerade was Kognitionswissenschaften und AI angeht. Schaut man sich kognitionswissenschaftliche Studiengänge (die für künstliche Intelligenz unabdingbar sind) an, wird dort oft ein Teil durch Sprachlogik ausgemacht.
Jemand, der das Studium als Berufsvorbereitung sieht, gehört eben eigentlich in eine Ausbildung.

wäre mir neu, dass jemand bei mathe oder physik von unnütz redet. im gegenteil. aber alles andere, was aus der geisteswissenschaftlichen ecke kommt, hat eben nicht diese vorteile gezeigt. wenn ihr emint, dass sich die investition in solche studiengänge lohnt, warum dann so unwillig selbst dafür aufzukommen? ihr wollt sie, also zahlt selbst dafür. rechtfertigen müsst ihr das vor denen, die die steuern dafür bezahlen. schon erstaunlich, wie selbstverständlich ihr erwartet, dass andere leute arbeiten, um euren unsinn zu bezahlen. wenn ich sehe, wie viele germanisten u.a. dieser art dann einen fachfremden job machen müssen, bin ich nicht überzeugt, dasss sich da etwas gelohnt hat.

außerdem ist das humboldsche modell seit der jahrtausendwende vorbei. oder was glaubt ihr, was sich wohl hinter "lebenslanges lernen" verbirgt? was vor 200 jahren galt, gilt heute nicht mehr. 98% der leute, die an die uni heute gehen, machen das aus beruflichen motiven und nicht wegen wissenschaftlichen interesse oder gar wissen als selbstzweck. im übrigen gab es das an den unis noch nie, dass etwas nur um des wissens willen erfoscht und gelehrt wird. und wenn es doch so wäre, wo ist dann das argument, warum andere dafür aufkommen müssen, damit jemand so etwas einfach nur um des wissens willen studieren kann, obwohl derjenige einfach auch in die bibliothek gehen könnte und das zeug auch so lesen könnte?

Das Geisteswissenschaften nichts bringen hat sich bei den Elitenunis , wie z.B. Oxford oder Harvard ,wohl noch nicht rumgesprochen .
Oxford z.B. zieht einen Großteil ihres Ansehens aus den Geisteswissenschaften und diese hat für die Uni einen extrem großen Stellenwert.
Für diese Unis sind Geisteswissenschaften sogar so wichtig , dass sie selbst in "harten" Studiengängen wie Informatik gewisse Themen aus einer sozialen / geisteswissenschaftlichen Gesichtpunkt analysieren und bewerten .
Als Beispiel ist die Digitalisierung und ihren Einfluss auf die Menschen genannt .

Das hat sich durchaus rumgesprochen. Gerade erst vor drei Tagen erschien im Wall Street Journal ein Artikel über Studenten, die Filmwissenschaften studierten und dafür Kredite für über 180.000$ aufgenommen haben, obwohl die Leute diese mit ihren 30.000$ Jahresgehältern aus fachfremden Tätigkeiten niemals zurückzahlen können. In den USA hat sich der selbe Trend entwickelt wie bei uns, dass jeder studieren will. Und obwohl das Thema dort umfassend diskutiert wird, gibt es immer noch jährlich hunderttausende, die Unsummen an Krediten aufnehmen, um "Humanities" zu studieren, obwohl sie sie nie zurückzahlen können. Warum? Weil sie genau so wenig zum kritischen Denken im Stande sind wie du, was du ja mit deinem befürwortendem Beitrag gezeigt hast. Dazu gehört auch dein Argument mit den geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkten. Ein Informatikstudium wird wohl solche Anteile haben, aber sie sind nicht der Grund, warum jemand auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist, sondern die eigentlichen Informatikanteile sind es.

Weißt du wer von einem geisteswissenschaftlichen Studium in den USA beruflich profitiert? Diejenigen, die über gewisse Beziehungen verfügen und bereits ordentlich Geld haben. Die bekommen die besten Stellen über Vitamin B etc. Was diese Leute studieren, ist eigentlich egal. Die können sich einfach irgendwas nach Lust und Laune aussuchen. Ist so ähnlich wie bei uns auch, besonders in der Politik, wo es eine Fehlbesetzung nach der anderen gibt, aber es passiert, weil diese eben "zusammenarbeiten". Aber ein Normalo, der an der Harvard etwas Geisteswissenschaftliches studiert, hat sich finanziell für den Rest seines Lebens ruiniert. Und bei uns wird der Steuerzahler bis zum Ende ausgequetscht für so einen Unsinn.

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WiWi Gast

Ziel USA

PS: Was bitteschön hat denn ein Germanistikprofessor so wertvolles zu erforschen?

Linguisten aller Art spielen in der heutigen Spracherkennungsforschung und Technologyentwicklung (Stichwort: Siri) eine immer größere Rolle. Ohne diese, würde das Zeug nicht funktionieren. Dessweiteren ist Sprachforschung ein Schnittstellenbereich zur Geschichtsforschung und zur Antropology. Ebenso spielt es eine Rolle für medizinische Entwicklungen im Bereich Spracherkrankungen sowohl der Sprechstörungen und Therapianstätzen, wie der physiologischen. Durch das Philologische Verständnis wie Sprache und derren historische Entwicklung funktioniert ergibt sich auch ein besseres medizinisches Verständnis dafür.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 11.07.2021:

wäre mir neu, dass jemand bei mathe oder physik von unnütz redet. im gegenteil. aber alles andere, was aus der geisteswissenschaftlichen ecke kommt, hat eben nicht diese vorteile gezeigt. wenn ihr emint, dass sich die investition in solche studiengänge lohnt, warum dann so unwillig selbst dafür aufzukommen? ihr wollt sie, also zahlt selbst dafür. rechtfertigen müsst ihr das vor denen, die die steuern dafür bezahlen. schon erstaunlich, wie selbstverständlich ihr erwartet, dass andere leute arbeiten, um euren unsinn zu bezahlen. wenn ich sehe, wie viele germanisten u.a. dieser art dann einen fachfremden job machen müssen, bin ich nicht überzeugt, dasss sich da etwas gelohnt hat.

außerdem ist das humboldsche modell seit der jahrtausendwende vorbei. oder was glaubt ihr, was sich wohl hinter "lebenslanges lernen" verbirgt? was vor 200 jahren galt, gilt heute nicht mehr. 98% der leute, die an die uni heute gehen, machen das aus beruflichen motiven und nicht wegen wissenschaftlichen interesse oder gar wissen als selbstzweck. im übrigen gab es das an den unis noch nie, dass etwas nur um des wissens willen erfoscht und gelehrt wird. und wenn es doch so wäre, wo ist dann das argument, warum andere dafür aufkommen müssen, damit jemand so etwas einfach nur um des wissens willen studieren kann, obwohl derjenige einfach auch in die bibliothek gehen könnte und das zeug auch so lesen könnte?

Ich habe Mathe und Physik studiert und kann dir aus erster Hand sage, dass es hier viele Forchungsgebiete gibt, die wohl von vielen als 'unnütz' deklariert würden, die sich nicht dafür interessieren. Gerade in der reinen Mathemathik. Alles was nicht direkt Anwendungsbezogen ist halt, wie z.B. Algebraische Topology. Für Mathe Nerds wie mich super interessant aber praktischer Nutzen aktuell gleich null. Einsteins Arbeiten wollte ursprünglich auch keiner publizieren ect.... . Die nicht Anwednungsbezogenen Forschungsgebiete in Mathe und Physik haben es immer deutlich schwerer z.B. auch Forschungsgelder einzutreiben, trotzallem werden sie aber unterstützt. Keiner sagt da, finnazier deine Spinnerei halt selbst.

Zu den Geisteswissenschaften:

  1. Wissenschaft ist nicht einfach ein Buch aus der Bib lesen, da gehört deutlich mehr dazu
  2. Gerade heutzutage vermischen sich Geistes- und MINT- Wissenschaften immer mehr. Z.B. bei der Nutzung von Algorithmen und derren ethische Fragen, Computerlinguistik ist ein Mischung aus Algorithm + ML + Lingusitik + Medizin + Geschichte der Sprache + ....,

Einfach so zu tun als hätten Geistenwissenschaftler null Mehrwert gebracht... also in welchem Loch hast du dein Leben verbracht, ehrlich. Und der Kollege hat recht. Die Spitzenunis legen alle Wert auf einen breiten Fächerkanon, der explizit im gleichen Maß aus Geisteswissenschaftlern als auch auf MINTlern beruht.

Zu 1. Was genau gehört denn noch zur Wissenschaft außer ein Buch zu lesen? Forschen etwa? Erstaunlicherweise haben aber viele, die Geisteswissenschaften studieren aber gar keine Lust auf Forschung. Was sollen Germanisten auch schon viel forschen außer belanglose Pseudoprobleme. Das Studium besteht bei den meisten aus genau dieer einen Sache: Bücher lesen. Und eben Klausuren oder Hausarbeiten schreiben, die gegenüber dem Lesen selbst keinen zusätzlichen Wert bringen außer das derjenige zum Schluss ein Zeugnis mit Noten dafür bekommt. Da darf sich der Steuerzahler aber freuen.

Zu 2. Geistes- und MINT Wissenschaften vermischen sich nicht immer mehr. Die Realität besteht nun mal aus allem davon. Aber vermischt wird da nichts, denn die Zuordnung von Fragestellungen bleibt nah wie vor klar getrennt. Außerdem verwechselst du da was. Ethische Fragen haben mit Wissenschaft selbst nichts zu tun und sie kommen daher auch nicht aus der Wissenschaft. Ethik ist nicht Wissenschaft. Um ethisch zu sein oder um ethische Fragen in der Wissenschaft zu stellen braucht es keinen Studierten. Mir scheint eher, dass du glaubst, dass sich alles immer mehr vermischt, liegt einfach daran, dass du verschiedene Positionen nicht klar unterscheiden kannst.

und nur weil eliteunis etwas anbieten, ist es noch lange keine rechtfertigung für sinnhaftigkeit. dabei verweise ich auf den gennanten artikel über die filmwissnschaftsstudenten von der columbia university. irgendwie fehlt euch allen das kritische denkvermögen. euch würde es nie wundern, dass es an einigen unis sogar kurse zu homöopathie gibt.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.07.2021:

wäre mir neu, dass jemand bei mathe oder physik von unnütz redet. im gegenteil. aber alles andere, was aus der geisteswissenschaftlichen ecke kommt, hat eben nicht diese vorteile gezeigt. wenn ihr emint, dass sich die investition in solche studiengänge lohnt, warum dann so unwillig selbst dafür aufzukommen? ihr wollt sie, also zahlt selbst dafür. rechtfertigen müsst ihr das vor denen, die die steuern dafür bezahlen. schon erstaunlich, wie selbstverständlich ihr erwartet, dass andere leute arbeiten, um euren unsinn zu bezahlen. wenn ich sehe, wie viele germanisten u.a. dieser art dann einen fachfremden job machen müssen, bin ich nicht überzeugt, dasss sich da etwas gelohnt hat.

außerdem ist das humboldsche modell seit der jahrtausendwende vorbei. oder was glaubt ihr, was sich wohl hinter "lebenslanges lernen" verbirgt? was vor 200 jahren galt, gilt heute nicht mehr. 98% der leute, die an die uni heute gehen, machen das aus beruflichen motiven und nicht wegen wissenschaftlichen interesse oder gar wissen als selbstzweck. im übrigen gab es das an den unis noch nie, dass etwas nur um des wissens willen erfoscht und gelehrt wird. und wenn es doch so wäre, wo ist dann das argument, warum andere dafür aufkommen müssen, damit jemand so etwas einfach nur um des wissens willen studieren kann, obwohl derjenige einfach auch in die bibliothek gehen könnte und das zeug auch so lesen könnte?

Ich habe Mathe und Physik studiert und kann dir aus erster Hand sage, dass es hier viele Forchungsgebiete gibt, die wohl von vielen als 'unnütz' deklariert würden, die sich nicht dafür interessieren. Gerade in der reinen Mathemathik. Alles was nicht direkt Anwendungsbezogen ist halt, wie z.B. Algebraische Topology. Für Mathe Nerds wie mich super interessant aber praktischer Nutzen aktuell gleich null. Einsteins Arbeiten wollte ursprünglich auch keiner publizieren ect.... . Die nicht Anwednungsbezogenen Forschungsgebiete in Mathe und Physik haben es immer deutlich schwerer z.B. auch Forschungsgelder einzutreiben, trotzallem werden sie aber unterstützt. Keiner sagt da, finnazier deine Spinnerei halt selbst.

Zu den Geisteswissenschaften:

  1. Wissenschaft ist nicht einfach ein Buch aus der Bib lesen, da gehört deutlich mehr dazu
  2. Gerade heutzutage vermischen sich Geistes- und MINT- Wissenschaften immer mehr. Z.B. bei der Nutzung von Algorithmen und derren ethische Fragen, Computerlinguistik ist ein Mischung aus Algorithm + ML + Lingusitik + Medizin + Geschichte der Sprache + ....,

Einfach so zu tun als hätten Geistenwissenschaftler null Mehrwert gebracht... also in welchem Loch hast du dein Leben verbracht, ehrlich. Und der Kollege hat recht. Die Spitzenunis legen alle Wert auf einen breiten Fächerkanon, der explizit im gleichen Maß aus Geisteswissenschaftlern als auch auf MINTlern beruht.

Zu 1. Was genau gehört denn noch zur Wissenschaft außer ein Buch zu lesen? Forschen etwa? Erstaunlicherweise haben aber viele, die Geisteswissenschaften studieren aber gar keine Lust auf Forschung. Was sollen Germanisten auch schon viel forschen außer belanglose Pseudoprobleme. Das Studium besteht bei den meisten aus genau dieer einen Sache: Bücher lesen. Und eben Klausuren oder Hausarbeiten schreiben, die gegenüber dem Lesen selbst keinen zusätzlichen Wert bringen außer das derjenige zum Schluss ein Zeugnis mit Noten dafür bekommt. Da darf sich der Steuerzahler aber freuen.

Zu 2. Geistes- und MINT Wissenschaften vermischen sich nicht immer mehr. Die Realität besteht nun mal aus allem davon. Aber vermischt wird da nichts, denn die Zuordnung von Fragestellungen bleibt nah wie vor klar getrennt. Außerdem verwechselst du da was. Ethische Fragen haben mit Wissenschaft selbst nichts zu tun und sie kommen daher auch nicht aus der Wissenschaft. Ethik ist nicht Wissenschaft. Um ethisch zu sein oder um ethische Fragen in der Wissenschaft zu stellen braucht es keinen Studierten. Mir scheint eher, dass du glaubst, dass sich alles immer mehr vermischt, liegt einfach daran, dass du verschiedene Positionen nicht klar unterscheiden kannst.

und nur weil eliteunis etwas anbieten, ist es noch lange keine rechtfertigung für sinnhaftigkeit. dabei verweise ich auf den gennanten artikel über die filmwissnschaftsstudenten von der columbia university. irgendwie fehlt euch allen das kritische denkvermögen. euch würde es nie wundern, dass es an einigen unis sogar kurse zu homöopathie gibt.

Zu 1: Wenn du wirklich diese Frage stellen musst, hast du echt null Verständnis dafür was Wissenschaft bedeutet und wie Forschungtätigkeit in diesen Bereichen aussieht.

Zu 2: Ich habe zwar ethische Fragen erwähnt, das war aber nur eins von vielen Beispielen. Glaube mir, ich arbeite im Algorithmenbereich, und Forschungserkenntnisse aus den Linguistischen Fächern spielen eine erhebliche Rolle, genauso wie Psychologische, Medizinische, ja selbst Historische, ....

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WiWi Gast

Ziel USA

"Zu 1. Was genau gehört denn noch zur Wissenschaft außer ein Buch zu lesen?"

Ernsthaft, wenn du das fragen musst, erübrigt sich jegliche weitere Diskussion.

antworten
WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

"Zu 1. Was genau gehört denn noch zur Wissenschaft außer ein Buch zu lesen?"

Ernsthaft, wenn du das fragen musst, erübrigt sich jegliche weitere Diskussion.

Anscheinend verstehst du seine Rhetorik nicht. Hast du das anschließende "Forschen?" übersehen?
Ich frage nun dich, worin siehst du den Sinn einer Diskussion? Etwa darin, dass jeder allen anderen Parteien zeigt, dass dasselbe Wissen vorhanden ist? Ich würde sagen, dass eine Diskussion gerade davon lebt, dass die Teilnehmer unterschiedliches wissen haben. Dein Beitrag klingt eher so als wärst du nicht im Stande selbst Argumente hervorzubringen.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 12.07.2021:

PS: Was bitteschön hat denn ein Germanistikprofessor so wertvolles zu erforschen?

Linguisten aller Art spielen in der heutigen Spracherkennungsforschung und Technologyentwicklung (Stichwort: Siri) eine immer größere Rolle. Ohne diese, würde das Zeug nicht funktionieren. Dessweiteren ist Sprachforschung ein Schnittstellenbereich zur Geschichtsforschung und zur Antropology. Ebenso spielt es eine Rolle für medizinische Entwicklungen im Bereich Spracherkrankungen sowohl der Sprechstörungen und Therapianstätzen, wie der physiologischen. Durch das Philologische Verständnis wie Sprache und derren historische Entwicklung funktioniert ergibt sich auch ein besseres medizinisches Verständnis dafür.

Das scheint bei den Linguisten, die bei Edeka an der Kasse sitzen oder Taxis faheren noch nicht angekommen zu sein. Genau so wenig wie bei all den anderen, die über fachfremde Jobs und geringe Bezahlung jammern.
Wie viele Linguisten sind denn tatsächlich in dem involviert, was du so unspezifisch als Technologyentwicklung bezeichnest? Hast wohl irgendwo ein mögliches Berufsfeld für solche Leute gelesen und wiederholst das jetzt, ohne dass du je so jemanden kennengelernt hättest.

Wie viele Germanisten, Romanisten, Skandinavistiker etc. finden denn Arbeit in deinen "Technologyentwicklungen"? Die meisten von denen wollen doch mit solchen Softwaresystemen wie automatische Spracherkennung oder mit Feldern, die allgemein Mathe berühren gar nichts zu tun haben. Tatsächlich bildet die Computerlinguistik ihre eigenen Leute aus, ohne die üblichen Sprachwissenschaftler. Außerdem sind computerlinguistische Fragen, die sich auf natürliche Sprachen beziehen schon längst in dem Gebiet integriert. Da kommt nichts neues mehr dazu, und von hunderttausend taxifahrenden Linguisten und unterbezahlten Geisteswissenschaftsjournalisten erst recht nicht. Deine Geschichtsforschung und Anthropologie sind genau so sinnlose Studiengänge, die den meisten zu keinem Job verhelfen. Da langt es genau so einfach nur die Bücher dazu zu lesen, denn die Studenten dieser Fächer werden rein gar nichts Neues mehr beitragen.

So was ist Unsinn: "Durch das Philologische Verständnis wie Sprache und derren historische Entwicklung funktioniert ergibt sich auch ein besseres medizinisches Verständnis dafür."
Beweis das mal bzw. erklär mal, was das genau bedeutet. Wie ergibt sich medizinisches Verständnis aus einem philologischen Verständnis? Wie zeigt sich das denn? Du vermengst hier zwei völlig unterschiedliche Sachen. Völlig zusammenhangloses Gerede und dazu noch in einer verworrenen Sprachlogik. "Wie die historische Entwicklung der Sprache funktioniert"... Was ist das denn für ein Deutsch? Mein Deutsch und meine Ausdrucksweise sind viel besser als deine und dafür brauchte ich nicht Germanistik, Sprachwissenschaft oder dergleichen zu studieren.

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WiWi Gast

Ziel USA

Ob ein Skandinavistik-/Romanistik-/Germanistik/Whateverstudium entscheidend zur Wirtschaft in DE beiträgt, sei mal dahingestellt, ich zweifle es auch an. Bin ich dennoch froh, dass Menschen in DE Germanistik studieren können, ohne sich hoch verschulden zu müssen? Ja.

Hat für mich auch etwas mit Solidarität zu tun, denn wenn wir mit der Argumentation anfangen, ja warum soll ich denn das Studium finanzieren, ohne dafür einen Return zu haben, können wir das ganze ausweiten:
Warum sollte ich jemanden die Chemo bezahlen?
Warum sollte ich Kindergeld für die Blagen anderer Leute bezahlen?
Warum sollte ich Hartz 4 für Sozialschmarotzer bezahlen?
Usw. usf.

Auch die Argumentation eines Posters hier, warum denn eine Familie für ein Studium aufkommen soll, wenn sie selber noch nie studiert hat, ist für mich Augenwischerei. Welche soziale & finanzielle Schicht studiert nicht & wer wird wohl am ehesten vom Studium abgehalten, wenn wir Studiengebühren einführen? Chancengleichheit sieht für mich anders aus

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WiWi Gast

Ziel USA

Von 100 Akademikerkindern nehmen 74 ein Studium auf und 45 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Von 100 Nicht-Akademikerkindern nehmen 21 ein Studium auf und 8 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Quelle: Hochschulbildungsreport 2020

Die Finanzierung der Universitäten ist eine massive Umverteilung von unten nach oben, wie so vieles andere in diesem angeblich "sozialen" Staat.

Und die von dir gestellten Fragen sollte man in Deutschland viel öfter stellen. Wir zehren momentan noch von den Jahrzehnten, in denen die Politik eher wirtschaftsliberal aufgestellt war. In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung.
Das wird langfristig nicht gut ausgehen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Ob ein Skandinavistik-/Romanistik-/Germanistik/Whateverstudium entscheidend zur Wirtschaft in DE beiträgt, sei mal dahingestellt, ich zweifle es auch an. Bin ich dennoch froh, dass Menschen in DE Germanistik studieren können, ohne sich hoch verschulden zu müssen? Ja.

Hat für mich auch etwas mit Solidarität zu tun, denn wenn wir mit der Argumentation anfangen, ja warum soll ich denn das Studium finanzieren, ohne dafür einen Return zu haben, können wir das ganze ausweiten:
Warum sollte ich jemanden die Chemo bezahlen?
Warum sollte ich Kindergeld für die Blagen anderer Leute bezahlen?
Warum sollte ich Hartz 4 für Sozialschmarotzer bezahlen?
Usw. usf.

Auch die Argumentation eines Posters hier, warum denn eine Familie für ein Studium aufkommen soll, wenn sie selber noch nie studiert hat, ist für mich Augenwischerei. Welche soziale & finanzielle Schicht studiert nicht & wer wird wohl am ehesten vom Studium abgehalten, wenn wir Studiengebühren einführen? Chancengleichheit sieht für mich anders aus

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

"Zu 1. Was genau gehört denn noch zur Wissenschaft außer ein Buch zu lesen?"

Ernsthaft, wenn du das fragen musst, erübrigt sich jegliche weitere Diskussion.

Anscheinend verstehst du seine Rhetorik nicht. Hast du das anschließende "Forschen?" übersehen?
Ich frage nun dich, worin siehst du den Sinn einer Diskussion? Etwa darin, dass jeder allen anderen Parteien zeigt, dass dasselbe Wissen vorhanden ist? Ich würde sagen, dass eine Diskussion gerade davon lebt, dass die Teilnehmer unterschiedliches wissen haben. Dein Beitrag klingt eher so als wärst du nicht im Stande selbst Argumente hervorzubringen.

Er hat mehrfach in seinen Posts gezeigt, dass ihm scheinbar völlig das Verständnis für geisteswissenschaftliche Fächer fehlt. Es wurde schon mehrfach von Leuten hier versucht ihm das klar zu machen und er scheint es weiterhin nicht zu verstehen. Da braucht man keine weiteren Argumente mehr hervor zu brignen. Irgendwann ist zumindest mein Diskussionswille auch am Ende, wenn ich scheinbar gegen eine Wand andrede.

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WiWi Gast

Ziel USA

Zitat:
So was ist Unsinn: "Durch das Philologische Verständnis wie Sprache und derren historische Entwicklung funktioniert ergibt sich auch ein besseres medizinisches Verständnis dafür."
Beweis das mal bzw. erklär mal, was das genau bedeutet. Wie ergibt sich medizinisches Verständnis aus einem philologischen Verständnis? Wie zeigt sich das denn? Du vermengst hier zwei völlig unterschiedliche Sachen. Völlig zusammenhangloses Gerede und dazu noch in einer verworrenen Sprachlogik. "Wie die historische Entwicklung der Sprache funktioniert"... Was ist das denn für ein Deutsch? Mein Deutsch und meine Ausdrucksweise sind viel besser als deine und dafür brauchte ich nicht Germanistik, Sprachwissenschaft oder dergleichen zu studieren.

  1. "Wie die historische Entwicklung der Sprache funktioniert"... Was ist das denn für ein Deutsch?

Das ist ein ganz normaler deutscher Satz. Wenn du ihn nicht verstehst dann hat das nichts mit falscher Sprache, sondern mit deinem Textverständnis zu tun.

  1. "Durch das Philologische Verständnis wie Sprache und derren historische Entwicklung funktioniert ergibt sich auch ein besseres medizinisches Verständnis dafür."
    Beweis das mal bzw. erklär mal, was das genau bedeutet. Wie ergibt sich medizinisches Verständnis aus einem philologischen Verständnis? Wie zeigt sich das denn?

Menschliche Sprachentwicklung ist ein evolutionärer Prozess. Die Art der Laute, die wir heute von uns geben und vor allem anatomisch von uns geben können (Tönhöhen, Sprachmelodie, ...) ergibt sich aus unserer heutigen Anatomie. Diese wiederrum ist das Ergebnis langer evolutionärer Entwicklungen, die wiederrum sowohl durch äußere Umwelteinflüsse geprägt waren, aber auch durch Aspeckte der Menschheitsgeschichte, wie z.B. Völkerwanderungen oder kulturellen oder religiösen Gebräuchen. Unsere heutige Anatomie und Stimmgebung ist also das langfristige Resultat historischer Entwicklungen.

Z.B. gibt es etwas, das man als eine Art 'Urwortschatz' bezeichnen kann. Das sind einige hundert Wörter, die in fast jeder heutigen Sprache ähnlich ausgesprochen werden und ähnliche Bedeutung haben. Sprachwissenschaftlich, vor allem wenn man sich anschaut welche Wörter das sind, deutet das darauf hinn, dass diese Wörter schon extrem lange in unserer Geschichte existieren und vermutlich tatzächlich auch die ersten Wörter waren, die unsere Vorfahren entwickelt und gesprochen haben. Diese Wörter haben interessanterweise auch gemeinsam, dass sie überwiegend einer bestimmen Phonetik folgen. Man kann ganz generell von vielen Wörtern derren historische Entwicklung aufschlüsseln und wann diese vermutlich zum ersten mal aufkahmen. Darau lässt sich Geschichte ableiten und historische Völkerwanderungen sowie Religiöse Entwicklungen, aber auch aus derren Phonetik anatomische Entwicklungen. Aus dem Verständnis wiederrum, wie sich unsere Stimmgebung entwickelt hat, kann man begebenheiten der Stimmbildung durch Stimmlippen und Co ableiten und Feinheiten der Töne besser verstehen. Schlussendlich kann man aus den erleuterten Aspeckten der Wortgeschichten Eigenschaften ableiten, die in Algorithmen verpackt eine bessere Übersetzung zwischen Fremdsprachen ermöglichen.

So ich hoffe die Ausführung reicht. Für mehr Details bitte googeln.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

"Zu 1. Was genau gehört denn noch zur Wissenschaft außer ein Buch zu lesen?"

Ernsthaft, wenn du das fragen musst, erübrigt sich jegliche weitere Diskussion.

Anscheinend verstehst du seine Rhetorik nicht. Hast du das anschließende "Forschen?" übersehen?
Ich frage nun dich, worin siehst du den Sinn einer Diskussion? Etwa darin, dass jeder allen anderen Parteien zeigt, dass dasselbe Wissen vorhanden ist? Ich würde sagen, dass eine Diskussion gerade davon lebt, dass die Teilnehmer unterschiedliches wissen haben. Dein Beitrag klingt eher so als wärst du nicht im Stande selbst Argumente hervorzubringen.

Er ist aber der Ansicht, dass für Universitäten die Forschung keine Rolle spielt und sie stattdessen der Ausbildung von möglichst vielen Sachbearbeitern dienen. Das ist schon ein sehr grundsätzliches Missverständnis.

Dazu hat er offensichtlich nie in seinem Leben wirklich wissenschaftlich gearbeitet. Das ist ja nichts schlimmes, aber dann muss man sich ja nicht dazu äußern, als ob man Ahnung hätte.

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WiWi Gast

Ziel USA

Was denkst du, wo dieses Ungleichgewicht herkommt?

Die von mir gestellten Fragen werden hoffentlich nicht von der gesamten Gesellschaft gestellt, soziale Grundlagen als "sozialistische Richtung" darzustellen, empfinde ich als hanebüchen. Ich als gutverdienender Akademiker werde natürlich besser gestellt, die Gesellschaft als ganzes jedoch schlechter. Die starken Schultern müssen mehr tragen als die schwachen, anders funktioniert es nun mal nicht. Ich jedenfalls möchte keine Zustände wie in den USA haben, in denen sich Menschen hoch verschulden müssen, weil sie sich die Chemotherapie anders nicht leisten können.

Das nicht alles rund läuft in DE ist klar & wir haben sicherlich einige Stellschrauben an denen wir drehen können & müssen. Menschen aus der sozialen & finanziellen unteren Schicht zu benachteiligen, um ein paar Dineros einzusparen, sollte ganz gewiss nicht dazugehören!

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Von 100 Akademikerkindern nehmen 74 ein Studium auf und 45 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Von 100 Nicht-Akademikerkindern nehmen 21 ein Studium auf und 8 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Quelle: Hochschulbildungsreport 2020

Die Finanzierung der Universitäten ist eine massive Umverteilung von unten nach oben, wie so vieles andere in diesem angeblich "sozialen" Staat.

Und die von dir gestellten Fragen sollte man in Deutschland viel öfter stellen. Wir zehren momentan noch von den Jahrzehnten, in denen die Politik eher wirtschaftsliberal aufgestellt war. In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung.
Das wird langfristig nicht gut ausgehen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Ob ein Skandinavistik-/Romanistik-/Germanistik/Whateverstudium entscheidend zur Wirtschaft in DE beiträgt, sei mal dahingestellt, ich zweifle es auch an. Bin ich dennoch froh, dass Menschen in DE Germanistik studieren können, ohne sich hoch verschulden zu müssen? Ja.

Hat für mich auch etwas mit Solidarität zu tun, denn wenn wir mit der Argumentation anfangen, ja warum soll ich denn das Studium finanzieren, ohne dafür einen Return zu haben, können wir das ganze ausweiten:
Warum sollte ich jemanden die Chemo bezahlen?
Warum sollte ich Kindergeld für die Blagen anderer Leute bezahlen?
Warum sollte ich Hartz 4 für Sozialschmarotzer bezahlen?
Usw. usf.

Auch die Argumentation eines Posters hier, warum denn eine Familie für ein Studium aufkommen soll, wenn sie selber noch nie studiert hat, ist für mich Augenwischerei. Welche soziale & finanzielle Schicht studiert nicht & wer wird wohl am ehesten vom Studium abgehalten, wenn wir Studiengebühren einführen? Chancengleichheit sieht für mich anders aus

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Von 100 Akademikerkindern nehmen 74 ein Studium auf und 45 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Von 100 Nicht-Akademikerkindern nehmen 21 ein Studium auf und 8 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Quelle: Hochschulbildungsreport 2020

Die Finanzierung der Universitäten ist eine massive Umverteilung von unten nach oben, wie so vieles andere in diesem angeblich "sozialen" Staat.

Und die von dir gestellten Fragen sollte man in Deutschland viel öfter stellen. Wir zehren momentan noch von den Jahrzehnten, in denen die Politik eher wirtschaftsliberal aufgestellt war. In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung.
Das wird langfristig nicht gut ausgehen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Ob ein Skandinavistik-/Romanistik-/Germanistik/Whateverstudium entscheidend zur Wirtschaft in DE beiträgt, sei mal dahingestellt, ich zweifle es auch an. Bin ich dennoch froh, dass Menschen in DE Germanistik studieren können, ohne sich hoch verschulden zu müssen? Ja.

Hat für mich auch etwas mit Solidarität zu tun, denn wenn wir mit der Argumentation anfangen, ja warum soll ich denn das Studium finanzieren, ohne dafür einen Return zu haben, können wir das ganze ausweiten:
Warum sollte ich jemanden die Chemo bezahlen?
Warum sollte ich Kindergeld für die Blagen anderer Leute bezahlen?
Warum sollte ich Hartz 4 für Sozialschmarotzer bezahlen?
Usw. usf.

Auch die Argumentation eines Posters hier, warum denn eine Familie für ein Studium aufkommen soll, wenn sie selber noch nie studiert hat, ist für mich Augenwischerei. Welche soziale & finanzielle Schicht studiert nicht & wer wird wohl am ehesten vom Studium abgehalten, wenn wir Studiengebühren einführen? Chancengleichheit sieht für mich anders aus

Nicht schon wieder so jemand, jedes Mal wenn ich einen Kommentar wie deinen lese spüre ich den Drang meinen Kopf unter die Räder eines rollenden LKWs zu legen. DEUTSCHLAND GEHT AUF KEINEN FALL IN EINE SOZIALISTISCHE RICHTUNG GOTTVERDAMMT. Können diese "uhhh der Staat nutzt Steuern um X zu finanzieren also ist es Sozialismus" Kaschber endlich ruhig sein??? Ihr hab anscheinend KEINE Ahnung von politischer Theorie, wisst nicht was Sozialimus ist aber benutzt es trotzdem andauernd als negatives Buzzword. "Ich zahl Steuern und Staat benutzt dies um die Krebstherapie von anderen zu finanzieren. SOZIALISMUS". Amerikanischer Populismus kommt anscheinend auch langsam hier an, während dort das deutsche System immer populärer wird.

Sozialstaat =/= Sozialismus wann begreift ihr das endlich?! Außerdem sind die Fragen weder selten noch hochintellektuell. Die werden andauernd diskutiert und die meisten denken sich "Wenn mir das passiert würde ich ungern die Kosten alleine stemmen". Für einfache Handwerker wäre eine Chemo gar nicht finanzierbar aber an sowas denkt ihr wannabe Friedmans gar nicht. Ich bin gottfroh das wir in Deutschland nicht solche Zustände wie in Amerika haben.

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WiWi Gast

Ziel USA

Hier hat doch keiner was davon geschreiben im Sozialismus zu leben. Wie kommst du den darauf?

Da stand nur, in Anführungszeichen "sozial", was nicht automatisch Sozialismus bedeutet, sondern sich wohl nur um ein System bezieht in dem es soziale Anteile gibt.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Von 100 Akademikerkindern nehmen 74 ein Studium auf und 45 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Von 100 Nicht-Akademikerkindern nehmen 21 ein Studium auf und 8 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Quelle: Hochschulbildungsreport 2020

Die Finanzierung der Universitäten ist eine massive Umverteilung von unten nach oben, wie so vieles andere in diesem angeblich "sozialen" Staat.

Und die von dir gestellten Fragen sollte man in Deutschland viel öfter stellen. Wir zehren momentan noch von den Jahrzehnten, in denen die Politik eher wirtschaftsliberal aufgestellt war. In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung.
Das wird langfristig nicht gut ausgehen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Ob ein Skandinavistik-/Romanistik-/Germanistik/Whateverstudium entscheidend zur Wirtschaft in DE beiträgt, sei mal dahingestellt, ich zweifle es auch an. Bin ich dennoch froh, dass Menschen in DE Germanistik studieren können, ohne sich hoch verschulden zu müssen? Ja.

Hat für mich auch etwas mit Solidarität zu tun, denn wenn wir mit der Argumentation anfangen, ja warum soll ich denn das Studium finanzieren, ohne dafür einen Return zu haben, können wir das ganze ausweiten:
Warum sollte ich jemanden die Chemo bezahlen?
Warum sollte ich Kindergeld für die Blagen anderer Leute bezahlen?
Warum sollte ich Hartz 4 für Sozialschmarotzer bezahlen?
Usw. usf.

Auch die Argumentation eines Posters hier, warum denn eine Familie für ein Studium aufkommen soll, wenn sie selber noch nie studiert hat, ist für mich Augenwischerei. Welche soziale & finanzielle Schicht studiert nicht & wer wird wohl am ehesten vom Studium abgehalten, wenn wir Studiengebühren einführen? Chancengleichheit sieht für mich anders aus

Nicht schon wieder so jemand, jedes Mal wenn ich einen Kommentar wie deinen lese spüre ich den Drang meinen Kopf unter die Räder eines rollenden LKWs zu legen. DEUTSCHLAND GEHT AUF KEINEN FALL IN EINE SOZIALISTISCHE RICHTUNG GOTTVERDAMMT. Können diese "uhhh der Staat nutzt Steuern um X zu finanzieren also ist es Sozialismus" Kaschber endlich ruhig sein??? Ihr hab anscheinend KEINE Ahnung von politischer Theorie, wisst nicht was Sozialimus ist aber benutzt es trotzdem andauernd als negatives Buzzword. "Ich zahl Steuern und Staat benutzt dies um die Krebstherapie von anderen zu finanzieren. SOZIALISMUS". Amerikanischer Populismus kommt anscheinend auch langsam hier an, während dort das deutsche System immer populärer wird.

Sozialstaat =/= Sozialismus wann begreift ihr das endlich?! Außerdem sind die Fragen weder selten noch hochintellektuell. Die werden andauernd diskutiert und die meisten denken sich "Wenn mir das passiert würde ich ungern die Kosten alleine stemmen". Für einfache Handwerker wäre eine Chemo gar nicht finanzierbar aber an sowas denkt ihr wannabe Friedmans gar nicht. Ich bin gottfroh das wir in Deutschland nicht solche Zustände wie in Amerika haben.

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Hier hat doch keiner was davon geschreiben im Sozialismus zu leben. Wie kommst du den darauf?

Da stand nur, in Anführungszeichen "sozial", was nicht automatisch Sozialismus bedeutet, sondern sich wohl nur um ein System bezieht in dem es soziale Anteile gibt.

Von 100 Akademikerkindern nehmen 74 ein Studium auf und 45 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Von 100 Nicht-Akademikerkindern nehmen 21 ein Studium auf und 8 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Quelle: Hochschulbildungsreport 2020

Die Finanzierung der Universitäten ist eine massive Umverteilung von unten nach oben, wie so vieles andere in diesem angeblich "sozialen" Staat.

Und die von dir gestellten Fragen sollte man in Deutschland viel öfter stellen. Wir zehren momentan noch von den Jahrzehnten, in denen die Politik eher wirtschaftsliberal aufgestellt war. In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung.
Das wird langfristig nicht gut ausgehen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Ob ein Skandinavistik-/Romanistik-/Germanistik/Whateverstudium entscheidend zur Wirtschaft in DE beiträgt, sei mal dahingestellt, ich zweifle es auch an. Bin ich dennoch froh, dass Menschen in DE Germanistik studieren können, ohne sich hoch verschulden zu müssen? Ja.

Hat für mich auch etwas mit Solidarität zu tun, denn wenn wir mit der Argumentation anfangen, ja warum soll ich denn das Studium finanzieren, ohne dafür einen Return zu haben, können wir das ganze ausweiten:
Warum sollte ich jemanden die Chemo bezahlen?
Warum sollte ich Kindergeld für die Blagen anderer Leute bezahlen?
Warum sollte ich Hartz 4 für Sozialschmarotzer bezahlen?
Usw. usf.

Auch die Argumentation eines Posters hier, warum denn eine Familie für ein Studium aufkommen soll, wenn sie selber noch nie studiert hat, ist für mich Augenwischerei. Welche soziale & finanzielle Schicht studiert nicht & wer wird wohl am ehesten vom Studium abgehalten, wenn wir Studiengebühren einführen? Chancengleichheit sieht für mich anders aus

Nicht schon wieder so jemand, jedes Mal wenn ich einen Kommentar wie deinen lese spüre ich den Drang meinen Kopf unter die Räder eines rollenden LKWs zu legen. DEUTSCHLAND GEHT AUF KEINEN FALL IN EINE SOZIALISTISCHE RICHTUNG GOTTVERDAMMT. Können diese "uhhh der Staat nutzt Steuern um X zu finanzieren also ist es Sozialismus" Kaschber endlich ruhig sein??? Ihr hab anscheinend KEINE Ahnung von politischer Theorie, wisst nicht was Sozialimus ist aber benutzt es trotzdem andauernd als negatives Buzzword. "Ich zahl Steuern und Staat benutzt dies um die Krebstherapie von anderen zu finanzieren. SOZIALISMUS". Amerikanischer Populismus kommt anscheinend auch langsam hier an, während dort das deutsche System immer populärer wird.

Sozialstaat =/= Sozialismus wann begreift ihr das endlich?! Außerdem sind die Fragen weder selten noch hochintellektuell. Die werden andauernd diskutiert und die meisten denken sich "Wenn mir das passiert würde ich ungern die Kosten alleine stemmen". Für einfache Handwerker wäre eine Chemo gar nicht finanzierbar aber an sowas denkt ihr wannabe Friedmans gar nicht. Ich bin gottfroh das wir in Deutschland nicht solche Zustände wie in Amerika haben.

"In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung". Bitte genauer lesen

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WiWi Gast

Ziel USA

Bruh.... lies doch den Kommentar vollständig bevor du hier postest. Ich habe noch mal, extra für dich, den Kommentar entsprechend zitiert

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Hier hat doch keiner was davon geschreiben im Sozialismus zu leben. Wie kommst du den darauf?

Da stand nur, in Anführungszeichen "sozial", was nicht automatisch Sozialismus bedeutet, sondern sich wohl nur um ein System bezieht in dem es soziale Anteile gibt.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

[...] In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung.
Das wird langfristig nicht gut ausgehen.

[...]

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WiWi Gast

Ziel USA

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Hier hat doch keiner was davon geschreiben im Sozialismus zu leben. Wie kommst du den darauf?

Da stand nur, in Anführungszeichen "sozial", was nicht automatisch Sozialismus bedeutet, sondern sich wohl nur um ein System bezieht in dem es soziale Anteile gibt.

Da stand sogar ganz explizit, dass sich Deutschland immer weiter in eine sozialistische Richtung bewege.

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WiWi Gast

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Ja, sich mit anderen Ansichten auseinandersetzen zu müssen, ist schon schwer. Besonders wenn man keine Argumente hat.

Vielleicht ist es dir mit deinem "Expertenwissen" über politische Theorie entgangen, aber Liberalismus und Sozialismus gehören zu den bedeutendsten politischen Ideologien. Sozialdemokratie (das meinst du wohl mit "Sozialstaat") ist eine der Ausprägungen des Sozialismus (neben Kommunismus etc.). Deswegen spricht die "sozialdemokratische Partei Deutschlands" in ihrem Grundsatzprogramm im ürbigen auch von "demokratischem Sozialismus".

Dass eine Entwicklung "in die sozialistische Richtung" geht, ist nicht das gleiche wie zu sagen, dass man in einer Diktatur lebt.
Der Sozialismus glaubt an Gerechtigkeit durch Gleichheit (alle haben im Prinzip das gleiche verdient - nur manche sind natürlich "gleicher" als andere...) und daran, dass der Staat durch Planwirtschaft, Preiskontrollen etc. am besten für Gerechtigkeit sorgen könnte. Wie gut das funktioniert, kann und konnte man in der UdSSR, Kuba, Venezuela, Nordkorea, DDR etc. bewundern.

Der Liberalismus glaubt an Gerechtigkeit durch Unterschiede (Leistungsgerechtigkeit) und daran, dass der Markt durch die freie Marktwirtschaft und freie Preisbildung die Dinge am besten selbst regelt und der Staat nur im begrenztem Umfang und nur im manchen Bereichen eingreifen sollte.

Und dazwischen gibt es eben sehr viele Abstufungen.

Viele Probleme hierzulande sind vom Staat verursacht und dennoch wird darüber diskutiert, dass man "noch mehr Staat" bräuchte, um sie zu lösen.
Beispiel Wohnungsmarkt: Warum schießen Mieten und Immobilienpreise in die Höhe? Manche haben da ihre Patentlösung: es sind wie immer die bösen Kapitalisten und Immobilienhaie. Andere denken nach und sehen, dass in den letzten Jahren wie wild Geld gedruckt wurde (Staatsfinanzierung der EU-Länder über die EZB); dass Gemeinden sehr wenige Bauplätze zur Bebauung freigeben, und wenn Bauplätze freigegeben werden, oftmals "grüne" Bürgerinitiativen dagegen protestieren; dass bürokratische Baugenehmigungsverfahren sich viele Jahre in die Länge ziehen, bevor der erste Spatenstich gesetzt werden kann; dass der Staat an Steuern auf Immobilienkauf und Immobilienvermietung sehr gut mitverdient und Finanzämter solche Vermieter, die zu "billig" vermieten, oftmals abmahnen; dass ständig neue Bauvorschriften hinzukommen, die das Bauen weiter verteuern; dass mit der vermehrten Bereitstellung von Wohnraum an Sozialleistungsempfänger durch den Staat in Ballungsgebieten bestehender Wohnraum zusätzlich verknappt wird; dass Wohnraum auch durch gestiegene Wohnbedürfnisse verknappt wird (während auf 70 Quadratmetern früher eine ganze Familie hauste, wohnen hier heute meist 1-2 Personen). Für diese Einschränkungen der Entstehung von ausreichendem Wohnraum sind der Staat bzw. eine breite Bürgerschicht verantwortlich, nicht einzelne Immobilienhaie oder der Kapitalimus.

Mit solcher komplexeren Ursachensuche beschäftigen sich sozialistisch Gesinnte erst gar nicht. Man hat ja die "Superlösungen": Preiskontrolle (Mietendeckel) und Enteignung.
Dass dadurch keine einzige neue Wohnung entsteht; dass enteigneter Wohnraum mit den Jahrzehnten verfallen wird (da der Staat ein ineffizienter Unternehmer ist und die zu geringen Mieten keine Instandhaltung erlauben - siehe Zustand der DDR-Wohnungen in den 90ern): mit so praktischen Konsequenzen müssen sich Gesinnungstäter nicht beschäftigen.
Steigende Preise zeigen eine erhöhte Nachfrage im Vergleich zum Angebot an; Mangel an Wohnraum wird nicht dadurch beseitigt, dass man die Preise beschränkt. Das ist sogar kontraproduktiv, da die Preise somit keine Information mehr liefern über die wahren Bedürfnisse der Bürger, und der Markt nicht mehr darauf reagieren kann.

Aber diese populistische Denkweise greift leider aus meiner Sicht immer mehr um sich. Viele Menschen scheinen nicht viel aus den Jahrzehnten Erfahrung mit dem Sozialismus gelernt zu haben.

Natürlich kann man darüber diskutieren, an welchen Stellen man den Staat braucht; das Gesundheitssystem ist ein gutes Beispiel (auch wenn es hier vieler Reformen bedürfte; unter anderem ist das Pflegepersonal durch die staatlichen pauschalen Mittelzuweisungen deutlich unterbezahlt). Es gibt sehr gute Argumente für eine verpflichtende Krankenversicherung für alle. Eine solche Pflichtversicherung für alle haben wir allerdings in Deutschland nicht; wer selbstständig arbeitet, muss sich nicht versichern, und fällt im Krankheitsfall durch viele Raster. Hier findet die ärztliche Versorgung z.T. durch freiwilliges und kostenloses ärztliches Engagement statt - also nicht durch den Staat.

Dass der Staat in manchen Bereichen eine sinnvolle Funktion hat, legitimiert aber nicht, dass er an immer mehr Stellen in das Leben der Menschen eingreift und die Freiheit einschränkt.

P.S. Guter Hinweis auf Milton Friedman! Seine Vorträge und Dokus zum "welfare system" auf youtube sind wirklich sehenswert.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Von 100 Akademikerkindern nehmen 74 ein Studium auf und 45 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Von 100 Nicht-Akademikerkindern nehmen 21 ein Studium auf und 8 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Quelle: Hochschulbildungsreport 2020

Die Finanzierung der Universitäten ist eine massive Umverteilung von unten nach oben, wie so vieles andere in diesem angeblich "sozialen" Staat.

Und die von dir gestellten Fragen sollte man in Deutschland viel öfter stellen. Wir zehren momentan noch von den Jahrzehnten, in denen die Politik eher wirtschaftsliberal aufgestellt war. In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung.
Das wird langfristig nicht gut ausgehen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Ob ein Skandinavistik-/Romanistik-/Germanistik/Whateverstudium entscheidend zur Wirtschaft in DE beiträgt, sei mal dahingestellt, ich zweifle es auch an. Bin ich dennoch froh, dass Menschen in DE Germanistik studieren können, ohne sich hoch verschulden zu müssen? Ja.

Hat für mich auch etwas mit Solidarität zu tun, denn wenn wir mit der Argumentation anfangen, ja warum soll ich denn das Studium finanzieren, ohne dafür einen Return zu haben, können wir das ganze ausweiten:
Warum sollte ich jemanden die Chemo bezahlen?
Warum sollte ich Kindergeld für die Blagen anderer Leute bezahlen?
Warum sollte ich Hartz 4 für Sozialschmarotzer bezahlen?
Usw. usf.

Auch die Argumentation eines Posters hier, warum denn eine Familie für ein Studium aufkommen soll, wenn sie selber noch nie studiert hat, ist für mich Augenwischerei. Welche soziale & finanzielle Schicht studiert nicht & wer wird wohl am ehesten vom Studium abgehalten, wenn wir Studiengebühren einführen? Chancengleichheit sieht für mich anders aus

Nicht schon wieder so jemand, jedes Mal wenn ich einen Kommentar wie deinen lese spüre ich den Drang meinen Kopf unter die Räder eines rollenden LKWs zu legen. DEUTSCHLAND GEHT AUF KEINEN FALL IN EINE SOZIALISTISCHE RICHTUNG GOTTVERDAMMT. Können diese "uhhh der Staat nutzt Steuern um X zu finanzieren also ist es Sozialismus" Kaschber endlich ruhig sein??? Ihr hab anscheinend KEINE Ahnung von politischer Theorie, wisst nicht was Sozialimus ist aber benutzt es trotzdem andauernd als negatives Buzzword. "Ich zahl Steuern und Staat benutzt dies um die Krebstherapie von anderen zu finanzieren. SOZIALISMUS". Amerikanischer Populismus kommt anscheinend auch langsam hier an, während dort das deutsche System immer populärer wird.

Sozialstaat =/= Sozialismus wann begreift ihr das endlich?! Außerdem sind die Fragen weder selten noch hochintellektuell. Die werden andauernd diskutiert und die meisten denken sich "Wenn mir das passiert würde ich ungern die Kosten alleine stemmen". Für einfache Handwerker wäre eine Chemo gar nicht finanzierbar aber an sowas denkt ihr wannabe Friedmans gar nicht. Ich bin gottfroh das wir in Deutschland nicht solche Zustände wie in Amerika haben.

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WiWi Gast

Ziel USA

Beim Beispiel der Finanzierung der Universitäten geht es aber gerade darum, dass hier die "schwachen Schultern" (also die Nicht-Akademiker-Haushalte) die Kosten für die "starken Schultern" tragen. Wer profitiert denn derzeit hauptsächlich von der Möglichkeit eines kostenlosen Studiums?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Was denkst du, wo dieses Ungleichgewicht herkommt?

Die von mir gestellten Fragen werden hoffentlich nicht von der gesamten Gesellschaft gestellt, soziale Grundlagen als "sozialistische Richtung" darzustellen, empfinde ich als hanebüchen. Ich als gutverdienender Akademiker werde natürlich besser gestellt, die Gesellschaft als ganzes jedoch schlechter. Die starken Schultern müssen mehr tragen als die schwachen, anders funktioniert es nun mal nicht. Ich jedenfalls möchte keine Zustände wie in den USA haben, in denen sich Menschen hoch verschulden müssen, weil sie sich die Chemotherapie anders nicht leisten können.

Das nicht alles rund läuft in DE ist klar & wir haben sicherlich einige Stellschrauben an denen wir drehen können & müssen. Menschen aus der sozialen & finanziellen unteren Schicht zu benachteiligen, um ein paar Dineros einzusparen, sollte ganz gewiss nicht dazugehören!

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Von 100 Akademikerkindern nehmen 74 ein Studium auf und 45 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Von 100 Nicht-Akademikerkindern nehmen 21 ein Studium auf und 8 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Quelle: Hochschulbildungsreport 2020

Die Finanzierung der Universitäten ist eine massive Umverteilung von unten nach oben, wie so vieles andere in diesem angeblich "sozialen" Staat.

Und die von dir gestellten Fragen sollte man in Deutschland viel öfter stellen. Wir zehren momentan noch von den Jahrzehnten, in denen die Politik eher wirtschaftsliberal aufgestellt war. In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung.
Das wird langfristig nicht gut ausgehen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Ob ein Skandinavistik-/Romanistik-/Germanistik/Whateverstudium entscheidend zur Wirtschaft in DE beiträgt, sei mal dahingestellt, ich zweifle es auch an. Bin ich dennoch froh, dass Menschen in DE Germanistik studieren können, ohne sich hoch verschulden zu müssen? Ja.

Hat für mich auch etwas mit Solidarität zu tun, denn wenn wir mit der Argumentation anfangen, ja warum soll ich denn das Studium finanzieren, ohne dafür einen Return zu haben, können wir das ganze ausweiten:
Warum sollte ich jemanden die Chemo bezahlen?
Warum sollte ich Kindergeld für die Blagen anderer Leute bezahlen?
Warum sollte ich Hartz 4 für Sozialschmarotzer bezahlen?
Usw. usf.

Auch die Argumentation eines Posters hier, warum denn eine Familie für ein Studium aufkommen soll, wenn sie selber noch nie studiert hat, ist für mich Augenwischerei. Welche soziale & finanzielle Schicht studiert nicht & wer wird wohl am ehesten vom Studium abgehalten, wenn wir Studiengebühren einführen? Chancengleichheit sieht für mich anders aus

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WiWi Gast

Ziel USA

Schade, dass du nur auf einen kleinen Aspekt meines Beitrags eingehst, deshalb wiederhole ich noch mal die Frage, die mir besonders am Herzen liegt: Was glaubst du, wo dieses Ungleichgewicht herkommt?

Um auf deine Aussage einzugehen, wenn wir rein von der Anzahl ausgehen, dann die Kinder von Akademikern, da diese ja in der Mehrheit ein Studium aufnehmen & mit einem Masterabschluss beenden. Jetzt stell dir aber mal vor, es gäbe Studiengebühren, dann könnte man die schwachen Schultern minimal entlasten, richtig. Wem wird aber im nächsten Schritt am ehesten der Zugang zu Bildung erschwert?

Ich habe es mehrfach (okay 3x) bei Freunden gesehen, Eltern & Großelter, sowie die meisten Tanten & Onkel haben nicht studiert. Alle 3 Jungs hatten ein gutes, bis sehr gutes Abi & Bock auf Uni, da hat die Familie reingegrätscht frei nach dem Motto "Jung, lern was vernünftiges, in einer Ausbildung verdienst du bereits Geld. Studium is nix für dich!". Einer ist dennoch direkt an die Uni, der andere hat eine Ausbildung absolviert & danach seinen Bachelor & schließt jetzt mit dem Master ab, der dritte hat auf seine Familie gehört. Was glaubst du wie sich dieser Effekt verstärkt, wenn das Studium anfängt richtig Kohle zu kosten? (Jaja ich weiß, anekdotische Evidenz)

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Beim Beispiel der Finanzierung der Universitäten geht es aber gerade darum, dass hier die "schwachen Schultern" (also die Nicht-Akademiker-Haushalte) die Kosten für die "starken Schultern" tragen. Wer profitiert denn derzeit hauptsächlich von der Möglichkeit eines kostenlosen Studiums?

Was denkst du, wo dieses Ungleichgewicht herkommt?

Die von mir gestellten Fragen werden hoffentlich nicht von der gesamten Gesellschaft gestellt, soziale Grundlagen als "sozialistische Richtung" darzustellen, empfinde ich als hanebüchen. Ich als gutverdienender Akademiker werde natürlich besser gestellt, die Gesellschaft als ganzes jedoch schlechter. Die starken Schultern müssen mehr tragen als die schwachen, anders funktioniert es nun mal nicht. Ich jedenfalls möchte keine Zustände wie in den USA haben, in denen sich Menschen hoch verschulden müssen, weil sie sich die Chemotherapie anders nicht leisten können.

Das nicht alles rund läuft in DE ist klar & wir haben sicherlich einige Stellschrauben an denen wir drehen können & müssen. Menschen aus der sozialen & finanziellen unteren Schicht zu benachteiligen, um ein paar Dineros einzusparen, sollte ganz gewiss nicht dazugehören!

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Von 100 Akademikerkindern nehmen 74 ein Studium auf und 45 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Von 100 Nicht-Akademikerkindern nehmen 21 ein Studium auf und 8 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Quelle: Hochschulbildungsreport 2020

Die Finanzierung der Universitäten ist eine massive Umverteilung von unten nach oben, wie so vieles andere in diesem angeblich "sozialen" Staat.

Und die von dir gestellten Fragen sollte man in Deutschland viel öfter stellen. Wir zehren momentan noch von den Jahrzehnten, in denen die Politik eher wirtschaftsliberal aufgestellt war. In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung.
Das wird langfristig nicht gut ausgehen.

Ob ein Skandinavistik-/Romanistik-/Germanistik/Whateverstudium entscheidend zur Wirtschaft in DE beiträgt, sei mal dahingestellt, ich zweifle es auch an. Bin ich dennoch froh, dass Menschen in DE Germanistik studieren können, ohne sich hoch verschulden zu müssen? Ja.

Hat für mich auch etwas mit Solidarität zu tun, denn wenn wir mit der Argumentation anfangen, ja warum soll ich denn das Studium finanzieren, ohne dafür einen Return zu haben, können wir das ganze ausweiten:
Warum sollte ich jemanden die Chemo bezahlen?
Warum sollte ich Kindergeld für die Blagen anderer Leute bezahlen?
Warum sollte ich Hartz 4 für Sozialschmarotzer bezahlen?
Usw. usf.

Auch die Argumentation eines Posters hier, warum denn eine Familie für ein Studium aufkommen soll, wenn sie selber noch nie studiert hat, ist für mich Augenwischerei. Welche soziale & finanzielle Schicht studiert nicht & wer wird wohl am ehesten vom Studium abgehalten, wenn wir Studiengebühren einführen? Chancengleichheit sieht für mich anders aus

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WiWi Gast

Ziel USA

Die 10% Einkommensstärksten zahlen 55% der Einkommenssteuer.

Die "starken Schultern" finanzieren den Löwenanteil der Staatsausgaben. Wenn so etwas sinnvolles wie nahezu freier Zugang zu Universitäten in einem höheren Maße von deren Kindern wahrgenommen wird, dann findet da noch lange keine "massive Umverteilung von unten nach oben" statt, wie du das behauptest. Es wird nur nicht ganz so extrem viel von oben nach unten umverteilt.

Ich würde zumindest sehr gerne meine Studienkosten zurückzahlen und die Kosten für das Studium meiner Kinder tragen, wenn ich dafür nur den Durchschnittswert der Einkommenssteuer zahlen müsste.

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Beim Beispiel der Finanzierung der Universitäten geht es aber gerade darum, dass hier die "schwachen Schultern" (also die Nicht-Akademiker-Haushalte) die Kosten für die "starken Schultern" tragen. Wer profitiert denn derzeit hauptsächlich von der Möglichkeit eines kostenlosen Studiums?

Was denkst du, wo dieses Ungleichgewicht herkommt?

Die von mir gestellten Fragen werden hoffentlich nicht von der gesamten Gesellschaft gestellt, soziale Grundlagen als "sozialistische Richtung" darzustellen, empfinde ich als hanebüchen. Ich als gutverdienender Akademiker werde natürlich besser gestellt, die Gesellschaft als ganzes jedoch schlechter. Die starken Schultern müssen mehr tragen als die schwachen, anders funktioniert es nun mal nicht. Ich jedenfalls möchte keine Zustände wie in den USA haben, in denen sich Menschen hoch verschulden müssen, weil sie sich die Chemotherapie anders nicht leisten können.

Das nicht alles rund läuft in DE ist klar & wir haben sicherlich einige Stellschrauben an denen wir drehen können & müssen. Menschen aus der sozialen & finanziellen unteren Schicht zu benachteiligen, um ein paar Dineros einzusparen, sollte ganz gewiss nicht dazugehören!

Von 100 Akademikerkindern nehmen 74 ein Studium auf und 45 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Von 100 Nicht-Akademikerkindern nehmen 21 ein Studium auf und 8 schließen mit einem Masterabschluss ab.
Quelle: Hochschulbildungsreport 2020

Die Finanzierung der Universitäten ist eine massive Umverteilung von unten nach oben, wie so vieles andere in diesem angeblich "sozialen" Staat.

Und die von dir gestellten Fragen sollte man in Deutschland viel öfter stellen. Wir zehren momentan noch von den Jahrzehnten, in denen die Politik eher wirtschaftsliberal aufgestellt war. In den letzten Jahren geht es jedoch immer mehr in eine sozialistische Richtung.
Das wird langfristig nicht gut ausgehen.

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WiWi Gast

Ziel USA

Ich würde zumindest sehr gerne meine Studienkosten zurückzahlen und die Kosten für das Studium meiner Kinder tragen, wenn ich dafür nur den Durchschnittswert der Einkommenssteuer zahlen müsste.

Kleine Korrektur nach nochmaligen lesen: es würde sich finanziell für mich sehr lohnen.

Ich würde es aber nicht wollen, da ich einen nahezu kostenlosen Zugang zu unserem Bildungssystem als sehr wichtig für die Gesellschaft ansehe.

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WiWi Gast

Ziel USA

Die Argumentation finde ich nicht logisch. Wenn die Finanzierung der Universitäten keine Umverteilung von unten nach oben ist (d.h. wenn die Einkommensstarken hier im wesentlichen das Geld unter sich verteilen sowie auch etwas an weniger Einkommensstarke abgeben) und man das Studium sowohl sich als auch seinen Kindern problemlos selbst privat finanzieren könnte - warum sollte man dann als Top 10% aus finanziellen Gründen (die du anführst) für eine staatliche Finanzierung der Hochschulbildung plädieren? Laut deiner Argumentation profitierst du finanziell nicht von diesem System.

Bezüglich der 55% Einkommenssteuern der Top 10%: ja, das stimmt, und die Top 1% tragen sogar 24% des Einkommenssteueraufkommens.
Es gibt aber auch Sozialabgaben, die nach oben durch Beitragsbemessungsgrenzen eingeschränkt sind, nach unten - beispielsweise Krankenkasse - jedoch einen Mindestbeitrag vorsehen. Und es gibt indirekte Steuern (Mehrwertsteuer, Energiesteuern etc.) die nicht progressiv sind (wie die Einkommenssteuer) und sich auf Einkommensschwache prozentual mehr auswirken, da ein größerer Teil ihres Einkommens dem Konsum zufließt.
Wenn man das gesamte Steuer- und Sozialabgabenaufkommen des Staates betrachtet, tragen die Top 10% laut DIW Berlin "nur noch" 33% (statt der von dir genannten 55%), wobei die Top 1% hier noch 16% tragen.

Wer wie stark profitiert, ist keine simple Berechnung. Da müsste man beispielsweise auch miteinbeziehen, dass jemand mit höherem Einkommen im Normalfall länger lebt und länger Rente/Pension beziehen wird als ein Einkommensschwacher.
Ich sehe die hohe Steuer- und Abgabenbelastung kritisch - wenn der Staat das Geld effizient ohne hohe Transaktionskosten verwenden würde/könnte, wäre es weniger ein Problem, aber das ist dem Staat eben nicht möglich. Staatsbedienstete gehen mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Geld meist relativ achtlos um (weil es nicht ihres ist - daher wird für gewöhnlich alles verbraucht, was ihnen bzw. ihrer Behörde/Abteilung als Budget gegeben wird) und es wird ein großer Anteil verschwendet. Häufig wird fachlich inkompetentes Personal mit Leitungsaufgaben in Behörden und Ministerien betraut, und Verwaltungsstrukturen werden aufgebläht.

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Die 10% Einkommensstärksten zahlen 55% der Einkommenssteuer.

Die "starken Schultern" finanzieren den Löwenanteil der Staatsausgaben. Wenn so etwas sinnvolles wie nahezu freier Zugang zu Universitäten in einem höheren Maße von deren Kindern wahrgenommen wird, dann findet da noch lange keine "massive Umverteilung von unten nach oben" statt, wie du das behauptest. Es wird nur nicht ganz so extrem viel von oben nach unten umverteilt.

Ich würde zumindest sehr gerne meine Studienkosten zurückzahlen und die Kosten für das Studium meiner Kinder tragen, wenn ich dafür nur den Durchschnittswert der Einkommenssteuer zahlen müsste.

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WiWi Gast

Ziel USA

Was du ansprichst ist mir auch wichtig. Es sollte niemand von einem Studium, nur aufgrund des Einkommens der Familie, abgehalten werden.
Die Realität ist leider eine andere - trotz kostenlosem Studium und Bafög nehmen die meisten Nicht-Akademikerkinder diese Möglichkeit anscheinend nicht wahr.
Bildungsungleichheit beginnt früher, schon zuhause, in Kindergarten und Schule. In Deutschland hängt Bildungserfolg im Schulsystem deutlich mehr vom Elternhaus ab als in Ländern wie Finnland oder Estland. Das hat sich jetzt in Zeiten von Homeschooling besonders deutlich gezeigt.

Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium kann man etablieren, beispielsweise Kreditmöglichkeiten mit ähnlichen günstigen Rückzahlungsregelungen wie etwa bei Bafög bereitstellen, sowie Stipendien nach guten Studienleistungen in den ersten 1-2 Semestern.
Wichtig ist aber auch, dass man mit Kindern bereits sehr früh mögliche Bildungswege bespricht, das fängt bereits im Kindergarten an und sollte speziell in den Abschlussklassen viel mehr thematisiert werden. Je mehr man über verschiedene Bildungswege und die Finanzierungsmöglichkeiten weiß, und in der Schulzeit bereits in manches hineinschnuppern kann, desto besser kann man sich auch einen passenden Weg auswählen. Ansonsten wählen Menschen oft eher das, was sie aus ihrem Umfeld kennen.

Die größte Hürde sehe ich also nicht bei den Studienkosten, sondern bei der mangelnden Information über Bildungsmöglichkeiten und die mangelnden Möglichkeiten, sich schon in Schulzeiten auszuprobieren und Selbstvertrauen zu neuen Bildungswegen zu gewinnen. Übrigens auch in die andere Richtung, z.B.als Akademikerkind eine handwerkliche Ausbildung anzustreben.

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Schade, dass du nur auf einen kleinen Aspekt meines Beitrags eingehst, deshalb wiederhole ich noch mal die Frage, die mir besonders am Herzen liegt: Was glaubst du, wo dieses Ungleichgewicht herkommt?

Um auf deine Aussage einzugehen, wenn wir rein von der Anzahl ausgehen, dann die Kinder von Akademikern, da diese ja in der Mehrheit ein Studium aufnehmen & mit einem Masterabschluss beenden. Jetzt stell dir aber mal vor, es gäbe Studiengebühren, dann könnte man die schwachen Schultern minimal entlasten, richtig. Wem wird aber im nächsten Schritt am ehesten der Zugang zu Bildung erschwert?

Ich habe es mehrfach (okay 3x) bei Freunden gesehen, Eltern & Großelter, sowie die meisten Tanten & Onkel haben nicht studiert. Alle 3 Jungs hatten ein gutes, bis sehr gutes Abi & Bock auf Uni, da hat die Familie reingegrätscht frei nach dem Motto "Jung, lern was vernünftiges, in einer Ausbildung verdienst du bereits Geld. Studium is nix für dich!". Einer ist dennoch direkt an die Uni, der andere hat eine Ausbildung absolviert & danach seinen Bachelor & schließt jetzt mit dem Master ab, der dritte hat auf seine Familie gehört. Was glaubst du wie sich dieser Effekt verstärkt, wenn das Studium anfängt richtig Kohle zu kosten? (Jaja ich weiß, anekdotische Evidenz)

antworten
WiWi Gast

Ziel USA

Jaein, ich stimme dir zu, Bildungserfolg hängt vom Elternhaus ab & ja, man sollte mit Kindern viel früher über Optionen & Alternativen sprechen, bzw. überhaupt. Wenn ich mich an mein Abi erinnere, dann fällt mir in der Oberstufe kein Moment ein, in dem ein Lehrer bzw. eine Lehrerin mit uns über solche Themen geredet hat. Ich stimme dir zu, dass eine der großen Hürden die mangelnde Information über Bildungsmöglichkeiten ist.

Jedoch, sehe ich Studiengebühren nachwievor kritisch. Bleiben wir erst mal bei deinem Beispiel mit Stipendien, woran sind Stipendien i.d.R. gebunden? An gute Leistungen. Jetzt sag mir, wer wird im Studium wahrscheinlich bessere Leistungen erzielen, der Studierende, der neben dem Studium noch 15-20hrs/Woche arbeiten muss, damit es zum Leben reicht, oder der Studierende, der finanziellen Support seiner Eltern erhält & nicht auf Arbeit angewiesen ist? Der bei Fragen im Zweifel auch eine Anlaufstelle hat & ihm die Spielregeln an der Uni erklärt.

Menschen aus sozial schwachen Familien nehmen zum einen ein Studium nicht auf, weil ihnen die Informationen dazu fehlen, da bin ich ganz bei dir. Sie nehmen aber auch ein Studium nicht auf, da es am Geld mangelt. Recherchiere ein wenig im Netz dazu, wie sich Corona auf diese Situation ausgewirkt hat. Entweder verschulden oder Exmatrikulation, dass sind die Alternativen für Studierende, die eben nicht aus einem finanziell abgesicherten Haushalt kommen. Ich bezweifle, dass es ein guter Deal für sozial schwache ist, wenn wir Studiengebühren einführen. Worüber man diskutieren könnte, wäre eine Art umgekehrter Generationenvertrag, jedoch eine up-front fee, lehne ich stark ab.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2021:

Was du ansprichst ist mir auch wichtig. Es sollte niemand von einem Studium, nur aufgrund des Einkommens der Familie, abgehalten werden.
Die Realität ist leider eine andere - trotz kostenlosem Studium und Bafög nehmen die meisten Nicht-Akademikerkinder diese Möglichkeit anscheinend nicht wahr.
Bildungsungleichheit beginnt früher, schon zuhause, in Kindergarten und Schule. In Deutschland hängt Bildungserfolg im Schulsystem deutlich mehr vom Elternhaus ab als in Ländern wie Finnland oder Estland. Das hat sich jetzt in Zeiten von Homeschooling besonders deutlich gezeigt.

Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium kann man etablieren, beispielsweise Kreditmöglichkeiten mit ähnlichen günstigen Rückzahlungsregelungen wie etwa bei Bafög bereitstellen, sowie Stipendien nach guten Studienleistungen in den ersten 1-2 Semestern.
Wichtig ist aber auch, dass man mit Kindern bereits sehr früh mögliche Bildungswege bespricht, das fängt bereits im Kindergarten an und sollte speziell in den Abschlussklassen viel mehr thematisiert werden. Je mehr man über verschiedene Bildungswege und die Finanzierungsmöglichkeiten weiß, und in der Schulzeit bereits in manches hineinschnuppern kann, desto besser kann man sich auch einen passenden Weg auswählen. Ansonsten wählen Menschen oft eher das, was sie aus ihrem Umfeld kennen.

Die größte Hürde sehe ich also nicht bei den Studienkosten, sondern bei der mangelnden Information über Bildungsmöglichkeiten und die mangelnden Möglichkeiten, sich schon in Schulzeiten auszuprobieren und Selbstvertrauen zu neuen Bildungswegen zu gewinnen. Übrigens auch in die andere Richtung, z.B.als Akademikerkind eine handwerkliche Ausbildung anzustreben.

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Schade, dass du nur auf einen kleinen Aspekt meines Beitrags eingehst, deshalb wiederhole ich noch mal die Frage, die mir besonders am Herzen liegt: Was glaubst du, wo dieses Ungleichgewicht herkommt?

Um auf deine Aussage einzugehen, wenn wir rein von der Anzahl ausgehen, dann die Kinder von Akademikern, da diese ja in der Mehrheit ein Studium aufnehmen & mit einem Masterabschluss beenden. Jetzt stell dir aber mal vor, es gäbe Studiengebühren, dann könnte man die schwachen Schultern minimal entlasten, richtig. Wem wird aber im nächsten Schritt am ehesten der Zugang zu Bildung erschwert?

Ich habe es mehrfach (okay 3x) bei Freunden gesehen, Eltern & Großelter, sowie die meisten Tanten & Onkel haben nicht studiert. Alle 3 Jungs hatten ein gutes, bis sehr gutes Abi & Bock auf Uni, da hat die Familie reingegrätscht frei nach dem Motto "Jung, lern was vernünftiges, in einer Ausbildung verdienst du bereits Geld. Studium is nix für dich!". Einer ist dennoch direkt an die Uni, der andere hat eine Ausbildung absolviert & danach seinen Bachelor & schließt jetzt mit dem Master ab, der dritte hat auf seine Familie gehört. Was glaubst du wie sich dieser Effekt verstärkt, wenn das Studium anfängt richtig Kohle zu kosten? (Jaja ich weiß, anekdotische Evidenz)

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WiWi Gast

Ziel USA

Ich habe das früher auch so gesehen - Bildungsmöglichkeiten sollten vom Staat finanziert werden, da sie allen gleichermaßen offen stehen sollten.
Mittlerweile habe ich meine Ansichten da allerdings geändert. Gut gedacht ist nicht gleich gut gemacht. So vieles was dieser Staat angeblich für die sozial schwacheren finanziert, nutzt am Ende ganz anderen Leuten. Beispiel Sozialwohnungen: hier ziehen manche als Studierende mit kleinem Einkommen ein und bleiben bei niedriger, staatlich geförderter Miete in diesen Wohnungen, auch wenn sich das Einkommen inzwischen vervielfacht hat. Diese Wohnungen stehen anderen, die es bräuchten, dann jahrzehntelang nicht zu Verfügung.
Oder eben auch Beispiel Hochschulbildung: das wird von der breiten Mehrheit der Bevölkerung mitfinanziert, auch wenn es am Ende nur von einem kleinen, eher gutgestellten Teil der Bevölkerung genutzt wird.
Ich habe selbst während meines Studiums zeitweise mehr als 30h die Woche in 2-3 Jobs gleichzeitig gearbeitet (auch während dem Semester; das geht gesetzlich, wenn man argumentieren kann, dass die Arbeit vor allem am Wochenende und in den Abendstunden erledigt wird) und weiß wie schwierig das sein kann. Ich plädiere auch gar nicht für dieses Modell für alle - sondern für wirklich gute Kreditmöglichkeiten mit flexiblen Rückzahlungsbedingungen à la Bafög. Ein einzelner Nebenjob während dem Semester bzw. Praktika in den Semesterferien sind aus meiner Sicht allerdings gut machbar und oft auch förderlich für die berufliche Zukunft. In späteren Studiensemestern ergeben sich dann meist auch Möglichkeiten, studienrelevante Tätigkeiten auszuüben.

Anders als du denke ich nicht, dass finanziell gutgestellte Menschen beim Studium generell besser abschneiden als finanziell schwache. Im Studium gibt es in den meisten Studienfächern deutlich weniger "Kopfnoten" als noch in der Schule - die Benotung ist objektiver und die soziale Komponente spielt eine kleinere Rolle. Und Intelligenz, Fleiß und Durchhaltevermögen hängen nicht direkt vom Geldbeutel ab.
Es gibt ja auch die Regel "Arbeit dehnt sich auf die Zeit aus, die zur Erledigung zu Verfügung steht". Da steckt aus meiner Sicht viel Wahrheit darin. Person 1 ohne Nebenjob wird sich eher monatelang akribisch vorbereiten, allerdings nicht sehr effizient (sich mit überflüssigen Details beschäftigen, langsam vorangehen, oder in der Bibliothekszeit viel nebenher machen); oder einen großen Teil der Zeit der Freizeit widmen.
Person 2 mit Nebenjob hat potentiell weniger Zeit, um sich vorzubereiten, ist daher aber auch gezwungen, diese effizient zu nutzen und wird bei den Prüfungen daher nicht unbedingt schlechter abschneiden. Also meine Hypothese und Erfahrung; ob es Studien dazu gibt, weiß ich nicht.
Dass Eltern einem die Spielregeln an Uni und Berufsleben erklären können, ist natürlich etwas, was jemandem aus einer sozial schwachen Familie fehlt. Startbedingungen werden im Leben nie ganz gleich sein. "Buddyprogramme", die es an manchen Hochschulen gibt, könnten das zumindest zum Teil etwas auffangen.
Es gibt aber auch Fälle, in denen bildungsferne Familien sehr erpicht auf die Ausbildung ihrer Kinder sind und bildungsnahe Familien dysfunktional sind und ein schwieriges Familienverhältnis haben. Also ganz pauschal kann man das nicht sagen.

Was meinst du mit umgekehrtem Generationenvertrag?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2021:

Jaein, ich stimme dir zu, Bildungserfolg hängt vom Elternhaus ab & ja, man sollte mit Kindern viel früher über Optionen & Alternativen sprechen, bzw. überhaupt. Wenn ich mich an mein Abi erinnere, dann fällt mir in der Oberstufe kein Moment ein, in dem ein Lehrer bzw. eine Lehrerin mit uns über solche Themen geredet hat. Ich stimme dir zu, dass eine der großen Hürden die mangelnde Information über Bildungsmöglichkeiten ist.

Jedoch, sehe ich Studiengebühren nachwievor kritisch. Bleiben wir erst mal bei deinem Beispiel mit Stipendien, woran sind Stipendien i.d.R. gebunden? An gute Leistungen. Jetzt sag mir, wer wird im Studium wahrscheinlich bessere Leistungen erzielen, der Studierende, der neben dem Studium noch 15-20hrs/Woche arbeiten muss, damit es zum Leben reicht, oder der Studierende, der finanziellen Support seiner Eltern erhält & nicht auf Arbeit angewiesen ist? Der bei Fragen im Zweifel auch eine Anlaufstelle hat & ihm die Spielregeln an der Uni erklärt.

Menschen aus sozial schwachen Familien nehmen zum einen ein Studium nicht auf, weil ihnen die Informationen dazu fehlen, da bin ich ganz bei dir. Sie nehmen aber auch ein Studium nicht auf, da es am Geld mangelt. Recherchiere ein wenig im Netz dazu, wie sich Corona auf diese Situation ausgewirkt hat. Entweder verschulden oder Exmatrikulation, dass sind die Alternativen für Studierende, die eben nicht aus einem finanziell abgesicherten Haushalt kommen. Ich bezweifle, dass es ein guter Deal für sozial schwache ist, wenn wir Studiengebühren einführen. Worüber man diskutieren könnte, wäre eine Art umgekehrter Generationenvertrag, jedoch eine up-front fee, lehne ich stark ab.

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WiWi Gast

Ziel USA

Ich habe Physik und Mathe studiert. Beides sehr zeitintensive Studiengänge und da ist der der keinen Nebenjob machen muss klar im Vorteil. Solche Leute rechnen nicht nur die Übungsblätter und Bücher rauf und runter sondern auch noch die Altklausuren. Da hat man dann auch keine Probleme mehr eine super Note zu erziehlen. Kenne genug solcher Fälle. Da spielt indirekt das Geld der Eltern durchaus eine Rolle. Noch dazu wenn wir von möglichen Auslandsaufenthalten etc... sprechen. Nicht jeder, der Auslandsbafög eigentlich bräuchte bekommt auch eins. Da hat Hubertus aus gutem Hause wieder einen Vorteil, der sich vor allem gut im Lebenslauf macht und am Ende bei Berufsbewerbungen. Ja selbst bei Stipendien ist man damit im Vorteil. Ich musste mich damals beim Auswahlseminar der Studienstiftung dafür rechtfertigen warum ich keine Auslandserfahrung hätte. Dabei wäre ich sehr gern mal weg und konnte es mir trotz zweier Jobs einfach nicht leisten. Soviel dazu.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2021:

Ich habe das früher auch so gesehen - Bildungsmöglichkeiten sollten vom Staat finanziert werden, da sie allen gleichermaßen offen stehen sollten.
Mittlerweile habe ich meine Ansichten da allerdings geändert. Gut gedacht ist nicht gleich gut gemacht. So vieles was dieser Staat angeblich für die sozial schwacheren finanziert, nutzt am Ende ganz anderen Leuten. Beispiel Sozialwohnungen: hier ziehen manche als Studierende mit kleinem Einkommen ein und bleiben bei niedriger, staatlich geförderter Miete in diesen Wohnungen, auch wenn sich das Einkommen inzwischen vervielfacht hat. Diese Wohnungen stehen anderen, die es bräuchten, dann jahrzehntelang nicht zu Verfügung.
Oder eben auch Beispiel Hochschulbildung: das wird von der breiten Mehrheit der Bevölkerung mitfinanziert, auch wenn es am Ende nur von einem kleinen, eher gutgestellten Teil der Bevölkerung genutzt wird.
Ich habe selbst während meines Studiums zeitweise mehr als 30h die Woche in 2-3 Jobs gleichzeitig gearbeitet (auch während dem Semester; das geht gesetzlich, wenn man argumentieren kann, dass die Arbeit vor allem am Wochenende und in den Abendstunden erledigt wird) und weiß wie schwierig das sein kann. Ich plädiere auch gar nicht für dieses Modell für alle - sondern für wirklich gute Kreditmöglichkeiten mit flexiblen Rückzahlungsbedingungen à la Bafög. Ein einzelner Nebenjob während dem Semester bzw. Praktika in den Semesterferien sind aus meiner Sicht allerdings gut machbar und oft auch förderlich für die berufliche Zukunft. In späteren Studiensemestern ergeben sich dann meist auch Möglichkeiten, studienrelevante Tätigkeiten auszuüben.

Anders als du denke ich nicht, dass finanziell gutgestellte Menschen beim Studium generell besser abschneiden als finanziell schwache. Im Studium gibt es in den meisten Studienfächern deutlich weniger "Kopfnoten" als noch in der Schule - die Benotung ist objektiver und die soziale Komponente spielt eine kleinere Rolle. Und Intelligenz, Fleiß und Durchhaltevermögen hängen nicht direkt vom Geldbeutel ab.
Es gibt ja auch die Regel "Arbeit dehnt sich auf die Zeit aus, die zur Erledigung zu Verfügung steht". Da steckt aus meiner Sicht viel Wahrheit darin. Person 1 ohne Nebenjob wird sich eher monatelang akribisch vorbereiten, allerdings nicht sehr effizient (sich mit überflüssigen Details beschäftigen, langsam vorangehen, oder in der Bibliothekszeit viel nebenher machen); oder einen großen Teil der Zeit der Freizeit widmen.
Person 2 mit Nebenjob hat potentiell weniger Zeit, um sich vorzubereiten, ist daher aber auch gezwungen, diese effizient zu nutzen und wird bei den Prüfungen daher nicht unbedingt schlechter abschneiden. Also meine Hypothese und Erfahrung; ob es Studien dazu gibt, weiß ich nicht.
Dass Eltern einem die Spielregeln an Uni und Berufsleben erklären können, ist natürlich etwas, was jemandem aus einer sozial schwachen Familie fehlt. Startbedingungen werden im Leben nie ganz gleich sein. "Buddyprogramme", die es an manchen Hochschulen gibt, könnten das zumindest zum Teil etwas auffangen.
Es gibt aber auch Fälle, in denen bildungsferne Familien sehr erpicht auf die Ausbildung ihrer Kinder sind und bildungsnahe Familien dysfunktional sind und ein schwieriges Familienverhältnis haben. Also ganz pauschal kann man das nicht sagen.

Was meinst du mit umgekehrtem Generationenvertrag?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2021:

Jaein, ich stimme dir zu, Bildungserfolg hängt vom Elternhaus ab & ja, man sollte mit Kindern viel früher über Optionen & Alternativen sprechen, bzw. überhaupt. Wenn ich mich an mein Abi erinnere, dann fällt mir in der Oberstufe kein Moment ein, in dem ein Lehrer bzw. eine Lehrerin mit uns über solche Themen geredet hat. Ich stimme dir zu, dass eine der großen Hürden die mangelnde Information über Bildungsmöglichkeiten ist.

Jedoch, sehe ich Studiengebühren nachwievor kritisch. Bleiben wir erst mal bei deinem Beispiel mit Stipendien, woran sind Stipendien i.d.R. gebunden? An gute Leistungen. Jetzt sag mir, wer wird im Studium wahrscheinlich bessere Leistungen erzielen, der Studierende, der neben dem Studium noch 15-20hrs/Woche arbeiten muss, damit es zum Leben reicht, oder der Studierende, der finanziellen Support seiner Eltern erhält & nicht auf Arbeit angewiesen ist? Der bei Fragen im Zweifel auch eine Anlaufstelle hat & ihm die Spielregeln an der Uni erklärt.

Menschen aus sozial schwachen Familien nehmen zum einen ein Studium nicht auf, weil ihnen die Informationen dazu fehlen, da bin ich ganz bei dir. Sie nehmen aber auch ein Studium nicht auf, da es am Geld mangelt. Recherchiere ein wenig im Netz dazu, wie sich Corona auf diese Situation ausgewirkt hat. Entweder verschulden oder Exmatrikulation, dass sind die Alternativen für Studierende, die eben nicht aus einem finanziell abgesicherten Haushalt kommen. Ich bezweifle, dass es ein guter Deal für sozial schwache ist, wenn wir Studiengebühren einführen. Worüber man diskutieren könnte, wäre eine Art umgekehrter Generationenvertrag, jedoch eine up-front fee, lehne ich stark ab.

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WiWi Gast

Ziel USA

Da kann ich nicht zustimmen. Ich habe selbst Informatik + Mathematik studiert und trotz Nebenjob(s) wöchentlich stundenlang pro Fach Übungsblätter bearbeitet und alle bei der Fachschaft verfügbaren Altklausuren durchgearbeitet sowie Protokolle von mündlichen Prüfungen. Die reine Anwesenheitszeit für Vorlesung und Übung ist in diesen Fächern ja nicht besonders hoch im Vergleich zu manch anderen Studienfächern.
Und per Erasmus ins Ausland zu gehen ist wirklich nicht schwer, das bekommt jeder der es probiert. Die finanzielle Unterstützung reicht dann meistens nicht komplett für den Lebensunterhalt, aber durch einen kleinen parallelen Nebenjob oder ein kleines finanzielles Polster (vorher durch Nebenjobs erarbeitet) klappt es dann.

Ein DAAD-Stipendium für ein Studienjahr im Ausland ist hingegen finanziell absolut ausreichend für den Lebensunterhalt. So ein Stipendium zu bekommen ist schon schwieriger (gute Noten + Empfehlung eines Hochschullehrers + gute Begründung für spezielles Studienvorhaben im Ausland erforderlich) aber es ist machbar.

Es gibt auch die Möglichkeit Erasmus-Praktika im Ausland zu machen, hier ist es auch leicht eins zu bekommen und es ist deutlich besser als ein Erasmus-Studienaufenthalt finanziert (neben der EU-Förderung kann man zusätzlich Geld von der Organisation, bei der man Praktikum macht, bekommen).

WiWi Gast schrieb am 17.07.2021:

Ich habe Physik und Mathe studiert. Beides sehr zeitintensive Studiengänge und da ist der der keinen Nebenjob machen muss klar im Vorteil. Solche Leute rechnen nicht nur die Übungsblätter und Bücher rauf und runter sondern auch noch die Altklausuren. Da hat man dann auch keine Probleme mehr eine super Note zu erziehlen. Kenne genug solcher Fälle. Da spielt indirekt das Geld der Eltern durchaus eine Rolle. Noch dazu wenn wir von möglichen Auslandsaufenthalten etc... sprechen. Nicht jeder, der Auslandsbafög eigentlich bräuchte bekommt auch eins. Da hat Hubertus aus gutem Hause wieder einen Vorteil, der sich vor allem gut im Lebenslauf macht und am Ende bei Berufsbewerbungen. Ja selbst bei Stipendien ist man damit im Vorteil. Ich musste mich damals beim Auswahlseminar der Studienstiftung dafür rechtfertigen warum ich keine Auslandserfahrung hätte. Dabei wäre ich sehr gern mal weg und konnte es mir trotz zweier Jobs einfach nicht leisten. Soviel dazu.

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WiWi Gast

Ziel USA

Scheint nicht so einfach zu sein, wie du denkst. Ich habe damals bei keinem der genannten Förderer was bekommen.

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Da kann ich nicht zustimmen. Ich habe selbst Informatik + Mathematik studiert und trotz Nebenjob(s) wöchentlich stundenlang pro Fach Übungsblätter bearbeitet und alle bei der Fachschaft verfügbaren Altklausuren durchgearbeitet sowie Protokolle von mündlichen Prüfungen. Die reine Anwesenheitszeit für Vorlesung und Übung ist in diesen Fächern ja nicht besonders hoch im Vergleich zu manch anderen Studienfächern.
Und per Erasmus ins Ausland zu gehen ist wirklich nicht schwer, das bekommt jeder der es probiert. Die finanzielle Unterstützung reicht dann meistens nicht komplett für den Lebensunterhalt, aber durch einen kleinen parallelen Nebenjob oder ein kleines finanzielles Polster (vorher durch Nebenjobs erarbeitet) klappt es dann.

Ein DAAD-Stipendium für ein Studienjahr im Ausland ist hingegen finanziell absolut ausreichend für den Lebensunterhalt. So ein Stipendium zu bekommen ist schon schwieriger (gute Noten + Empfehlung eines Hochschullehrers + gute Begründung für spezielles Studienvorhaben im Ausland erforderlich) aber es ist machbar.

Es gibt auch die Möglichkeit Erasmus-Praktika im Ausland zu machen, hier ist es auch leicht eins zu bekommen und es ist deutlich besser als ein Erasmus-Studienaufenthalt finanziert (neben der EU-Förderung kann man zusätzlich Geld von der Organisation, bei der man Praktikum macht, bekommen).

WiWi Gast schrieb am 17.07.2021:

Ich habe Physik und Mathe studiert. Beides sehr zeitintensive Studiengänge und da ist der der keinen Nebenjob machen muss klar im Vorteil. Solche Leute rechnen nicht nur die Übungsblätter und Bücher rauf und runter sondern auch noch die Altklausuren. Da hat man dann auch keine Probleme mehr eine super Note zu erziehlen. Kenne genug solcher Fälle. Da spielt indirekt das Geld der Eltern durchaus eine Rolle. Noch dazu wenn wir von möglichen Auslandsaufenthalten etc... sprechen. Nicht jeder, der Auslandsbafög eigentlich bräuchte bekommt auch eins. Da hat Hubertus aus gutem Hause wieder einen Vorteil, der sich vor allem gut im Lebenslauf macht und am Ende bei Berufsbewerbungen. Ja selbst bei Stipendien ist man damit im Vorteil. Ich musste mich damals beim Auswahlseminar der Studienstiftung dafür rechtfertigen warum ich keine Auslandserfahrung hätte. Dabei wäre ich sehr gern mal weg und konnte es mir trotz zweier Jobs einfach nicht leisten. Soviel dazu.

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